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Archiv für September 2010

mini.musik Kinderkonzert zum Träumen und Mitmachen

Dienstag, 28. September 2010

Für alle Kinder, die gerne singen, tanzen und dazu noch träumen möchten, veranstaltet mini.musik – Große Musik für kleine Menschen e.V. das Kinderkonzert „Schlaf gut kleiner Bär“ am 17. Oktober im Ludwig-Thoma-Haus in Dachau.

Veranstaltung für Kinder in München
Kinder wollen singen, Kinder wollen tanzen, Kinder wollen träumen. All das und mehr können Kinder in den Kinderkonzerten von mini.musik – Große Musik für kleine Menschen e.V. Die Klassikkonzerte richten sich an Kinder von drei bis sechs Jahren. Am 17. Oktober 2010 präsentiert das mini.musik-Ensemble „Schlaf gut kleiner Bär“ inspiriert von Quint Buchholzs Bilderbuch im Ludwig-Thoma-Haus in Dachau. Während des Kinderkonzerts ist Mitklatschen, Mittanzen und Mitsingen nicht nur erwünscht, sondern Teil des Konzepts. Im Anschluss an die Veranstaltung dürfen die Kinder die Instrumente selbst ausprobieren. An diesem Abend schlafen die kleinen Konzertgänger garantiert schnell ein!

Wer kennt ihn nicht, den kleinen Bären von Quint Buchholz, dem seine Gedanken wild durch den Kopf wirbeln und ihn am Einschlafen hindern. Er muss erst einmal an alles denken, was er an diesem Tag erlebt hat und was er wohl morgen erleben wird. In seinem Buch lässt der Autor die Kinder und Eltern in das Gemüt des kleinen zufriedenen Bären blicken, den seine Gedanken irgendwann doch noch sanft in den Schlaf geleiten. Einschlafen ist eben nicht einfach für kleine Bären und auch nicht für Menschenkinder.

Ob sein Einschlafritual auch bei ihnen funktioniert? Das Geheimrezept dazu erfahren die Kinder und ihre Eltern im mini.musik Kinderkonzert „Schlaf gut kleiner Bär“. Der kleine Bär bekämpft die abendliche „Ich kann nicht Schlafen–Krankheit“ gemeinsam mit den Mondscheinmusikanten. Passend zu seinen Bärenabenteuern spielen sie die richtige Musik: Klänge für eine Fahrt übers Meer, für einen fliegenden Luftballon, eine seltsame Vogelscheuche, einen bunten Zirkus und einen Ausflug mit seinen besten Freunden.

mini.musik – große Musik für kleine Menschen e.V. hat sich vom Bilderbuchklassiker „Schlaf gut kleiner Bär“ inspirieren lassen und daraus ein klassisches Kinderkonzert entwickelt mit Werken von Schubert, Schumann, Saint-Saëns, Albéniz u. a. Zur Musik der großen Meister gibt es Beamerprojektionen mit Bildern der Münchner Künstlerin Irina Pasdarca.

Die klassischen Kinderkonzerte von mini.musik animieren zum Mitmachen: Die drei- bis sechsjährigen Kinder sind aktiv an den Szenen durch Klatschen, Tanzen und Mitsingen beteiligt. So bekommen die Kleinen einen spielerischen Zugang zur klassischen Musik und schulen durch das gemeinsame Erlebnis ihre soziale Kompetenz. Am Ende der Vorstellung laden die Musiker die Kinder ein, sich die Instrumente aus nächster Nähe anzuschauen und gemeinsam mit ihnen auszuprobieren.

Konzept: Anastasia Reiber und Julia Schölzel.
Violine – Ludwig Hahn
Cimbaly – Olga Mishula
Saxophon – Stephan Mishula
Kontrabass – Stephan Lanius
Klavier – Anastasia Reiber
Moderation – Julia Schölzel

Die Kinder-Veranstaltung von mini.musik – Große Musik für kleine Menschen e. V. wird freundlich unterstützt von der Stadt Dachau und dem Mode- und Spielwarenladen „Kinderland“ in Dachau.
Termin Familienkonzert: Sonntag, 17. Oktober 2010
Veranstaltungsort: Ludwig-Thoma-Haus, Stockmannsaal, Augsburger Straße 23, 85221 Dachau
Vorstellungsbeginn: Um 14 Uhr und um 16 Uhr. Dauer: ca. 60 Minuten.
Eintrittspreis: Kinder 6 €, Erwachsene 10 € zzgl. VVK – Gebühr
Kartenvorverkauf:
Der Vorverkauf hat bereits begonnen. Karten gibt es bei
Kinderland, Mittermayerstr. 2 a, 85221 Dachau, 08131/80999
Buchhandlung Wittmann, Augsburger Str. 11, Dachau Altstadt, 08131/83538

FHM setzt erfolgreich auf Facebook

Montag, 6. September 2010

Wer sich heute im Internet als Unternehmen präsentieren will, der braucht mehr als nur eine virtuelle Visitenkarte. Social Media heißt das Zauberwort. Bereits dort zu sein, wo sich die eigene Kundschaft aufhält und sich dabei auf den Dialog mit ihnen einzulassen. Eine Fanpage auf Facebook, einen Account bei Twitter, einen an den Firmenauftritt angeschlossenen Blog – es gibt viele Möglichkeiten, sich an die Kunden zu wenden. Wegweisend zeigt sich hierbei FHM. Das Männermagazin stellte Ende Juli seine Online-Ausgabe des Männermagazins ein und ist nur noch über die eigene Facebook-Fanpage zu erreichen. Über die Gründe und den erhofften Erfolg sprach Wörterladen mit Christian Kallenberg, Chefredakteur von FHM.

facebook-FHM-kallenberg
Wörterladen: Bei Bekanntgabe Ihrer Online-Strategie wurde die Tage darauf im Internet viel über den Facebook-Auftritt von FHM diskutiert. Ihr bisheriges Online-Magazin wurde zeitgleich abgeschaltet und man kam nur noch auf Ihre Facebook-Seite. Wie war die Reaktion Ihrer Leser darauf? Haben Sie durch die News eine größere Facebook-Fangemeinde erhalten?

C. Kallenberg: Die Zahl der Fans von FHM Germany auf Facebook ist innerhalb weniger Tage um viele Tausend auf mittlerweile über 32.000 angestiegen, eine Entwicklung, mit der wir sehr zufrieden sind und ein toller Erfolg!

Wörterladen: Ist Ihr Facebook-Auftritt eine mittel- bis langfristige Strategie oder nur eine Übergangslösung?

C. Kallenberg: Grundsätzlich ver- suchen wir mit der Marke FHM unsere Konsumenten dort abzuholen, wo sie sich eh schon aufhalten. Das ist zurzeit nun mal in der Freizeit überwiegend auch bei Facebook.

Unsere Leser wünschen sich, mitreden zu können: über Fußball, über Frauen, über aktuelle Themen. Talkback, Kritik, weitere Hintergründe zu Heftthemen. Und das im beliebtesten Umfeld des Netzes findet man nur bei Facebook, wo wir das mit Abstand beliebteste Männer-Lifestylemagazin sind.

Ein guter Grund, dass wir uns verstärkt auf Social Media konzentrieren und unsere Leser dort abholen, wo sie sich im Netz aufhalten. Zudem sehen wir hier ein größeres Potential bei PR- und Marketingaktivitäten für FHM.

Zu guter Letzt hat uns auch die wirtschaftliche Entwicklung von fhm-online.de bei dieser Entscheidung geholfen.

Wörterladen: Facebook ist nicht darauf ausgelegt, lange Texte angereichert mit Fotostrecken zu präsentieren. Sondern kurze Kommentare mit Verlinkungen zu anderen Internetseiten. Optisch kann man an der eigenen Facebook-Seite nicht viel verändern und die Reiter wirken alles andere als attraktiv. Wird da ein Medium wie FHM nicht ad absurdum geführt?

C. Kallenberg: Natürlich kann Facebook nicht alle Markeninhalte von FHM abbilden. Das wollen wir allerdings auch nicht. Wir nutzen Facebook genau dazu, wozu es erfunden wurde: Um den Kontakt mit unseren Freunden und Fans zu halten und um uns mit ihnen auszutauschen. Facebook kann kein Magazin-Substitut sein. Die tollen Texte und Fotos gibt es wie gewohnt am Kiosk.

Wörterladen: Warum haben Sie nicht die Lösung gewählt, Ihr Online-Magazin enger mit Facebook und Twitter zu verknüpfen – wie es beispielsweise Die Welt macht (zu vielen Artikeln kann man sich direkt mit den Twitter-Redakteuren in Verbindung setzen)? Ein Magazin lebt doch von Bildern und Reportagen, die in Szene gesetzt sind.

C. Kallenberg: Das haben wir getan. Fakt bleibt aber, dass die meiste Interaktion auf Facebook direkt stattfindet.

Wörterladen: Wie gestaltet sich nun der Arbeitstag Ihrer Redaktion? Müssen Ihre Redakteure nun Social Media Experten sein?

C. Kallenberg: In der Redaktion kommt es manchmal zu Wettbewerben, wer die meisten Kommentare auf seine Posts bekommt. Die Kollegen nehmen die Möglichkeit, direkt mit unseren Kunden zu kommunizieren begeistert an. Zu 100% nutzen sie Facebook auch privat. Ob wir dadurch schon als Experten gelten, überlasse ich anderen zu beurteilen, zumal ich die Definition eines Social Media Experten nicht kenne.

Wörterladen: Was ist Ihnen das Wichtigste bei Ihrem Facebook-Auftritt? Der direkte Kontakt zum Leser? Hat Ihnen das beim Online-Magazin gefehlt?

C. Kallenberg: Ja genau, die schnelle und direkte Interaktion mit den Lesern ist so nun optimal.

Wörterladen: Wie wollen Sie Ihren Auftritt noch weiter- entwickeln? Ist FHM für Kooperationspartner, Anzeigen- partner immer noch attraktiv?

C. Kallenberg: Der Bereich Applikationen ist auf Facebook ein weites Feld, auf dem wir gern wachsen möchten. Dabei freuen wir uns über qualifizierte Partner, die hier gemeinsam mit uns arbeiten möchten.

Wörterladen: Ich danke Ihnen herzlich für das informative Gespräch und wünsche FHM den ihm zustehenden Erfolg mit Facebook.