Was ist Wörterladen? Profi-Texter! Pressearbeit Gute Texte Referenzen Auftrag stellen Kontakt

Archiv für Dezember 2010

Öffnen Sie Ihren Spendenstrumpf für Kinder in Not

Freitag, 10. Dezember 2010

Was ist das größte Geschenk zu Weihnachten? Sicher nicht die Jahreskarte für den Fußballverein oder ein neuer Brillantring, sondern das Lachen von Kinder – und zwar aller Kinder. Nicht nur derer, die gesund sind und gut versorgt sind in der eigenen Familie, sondern auch derer, die krank sind, arm oder deren Leben bedroht ist. Gerade vor Weihnachten sind unsere Herzen für alle Kinder und Menschen dieser Welt und für deren Schicksal offen – und auch unser Geldbeutel sollte das sein. Denn ohne private Spenden gäbe es für viele Menschen kein Morgen mehr.

Der Zauber von Weihnacht ist bei uns in Deutschland überall spürbar: Petrus schickt uns Schnee, die Läden sind weihnachtlich geschmückt und unsere Wohnhäuser ähneln immer mehr einem geschmückten Christbaum. Kinderlachen klingt nun noch heller und schöner als zu anderen Zeiten. Kinderaugen leuchten, wenn der erste Schnee fällt und es aus der Stereoanlage „Kling Glöckchen klingelingeling….“ tönt, das Warten aufs Christkind und die Geschenke erfüllt ihre Herzen mit Wärme. Aber sind denn alle Kinder glücklich an Weihnachten, können alle ein wohlig warmes Zuhause genießen, Plätzchen und Tee, einen gefüllten Nikolausstrumpf und die Vorfreude auf den Weihnachtsabend?Allein in Deutschland leben über 2,5 Mio. Kinder in Armut. In einem Land, das nach der größten Wirtschaftskrise des letzten und dieses Jahrhunderts, wieder als Vorzeigestaat Europas da steht, in dem die Konjunktur brummt – nicht nur für den Einzelhandel zu Weihnachten. Aber hier können die Kinder trotz Armut wenigstens noch Lachen und Singen und ein einigermaßen normales sicheres Leben führen.Aber nicht für alle Kinder ist Weihnachten die Zeit der Freude und Geschenke, der Lieder und Gesänge, der Plätzchen und Stollen. Viele Kinder auf der ganzen Welt leben auf der Straße, werden unterdrückt, zur Kinderarbeit gezwungen oder sogar zur Arbeit an der Waffe. Wer macht sich für diese stark? Welche Lobby ergreift für diese Kinder Position, hilft ihnen, ein Kind gerechtes Leben zu führen?

Menschen wie wir. Viele gemeinnützige Institutionen und Hilfsprojekte gibt es nur, weil sich Erwachsene für die Kinder stark machen, nicht Regierungen, sondern Einzelpersonen, die ihre Freizeit, ihr Geld und Ihre ganze Liebe und Ihren Glauben für die Kinder einsetzen. Drei möchte ich Ihnen ans Herz legen:

National: Die Deutsche Lebensbrücke hilft mit dem Projekt KidAiD sozial schwachen Kindern in Deutschland. Was ist das Schlimmste für ein Kind? Sicher nicht, keine Geschenke zu Weihnachten zu bekommen, sondern mit leerem Magen den Tag durchzustehen. Bei KidAiD bekommen die Kinder ein gesundes Frühstück und ein warmes Mittagessen. Zusätzlich bietet die Organisation Workshops zu Körper- und Zahnhygiene, ein Angebot an medizinischen und sozialpädagogischen Dienstleistungen, Freizeitbetreuung sowie zur Stärkung des Selbstbewusstseins Talentwettbewerbe, um verborgene Fähigkeiten zu entdecken, Theater-Musikworkshops, Bastelkurse und sportliche Aktionen.

Regional: Arche Noah e.V. in der Klinik Dritter Orden in München kümmert sich um chronisch kranke Kinder. Viele Kinder kommen bereits mit großen gesundheitlicher Beeinträchtigung auf die Welt. Sie können nicht wie gesunde Kinder lachen, Geschenke auspacken und mit ihren Eltern Weihnachtslieder singen. Sondern sind ans Bett gefesselt, werden von Schläuchen versorgt und können nur hoffen, dass sich ihr Krankheitsbild irgendwann so stabilisiert, dass sie wenigstens im Kreise ihrer Familie leben dürfen. Arche Noah e.V. kümmert sich um die ganzheitliche Betreuung der Kinder, aber auch der Eltern. Zwei Heilpädagoginnen geben den Kindern Zuwendung, Begleitung und Förderung. Auch die Eltern und Geschwister werden mit dem Schicksal nicht allein gelassen, sondern erhalten emotionale und pragmatische Unterstützung. Vor über 12 Jahren haben drei starke Frauen Arche Noah e.V. gegründet und geben seither ihr Herzblut für die Kinder und ihre Familien. Die Spenden kommen zu 100% den Kindern zugute und fließen nicht in Verwaltungskosten.

International: Wer kennt nicht BAP mit ihrem Sänger Wolfgang Niedecken. Aber wie bekannt ist, dass sich der Sänger gemeinsam mit World Vision und dem Outdoorausrüster Jack Wolfskin um Kinder in Norduganda kümmert? Ihr Hilfsprojekt Rebound gibt den Kindern aus den afrikanischen Kriegsgebieten einen kleinen Hoffnungsschimmer, in einer Welt, in der es nur um Töten oder getötet werden geht. Aufmerksam auf das Hilfsprojekt bin ich durch ein Konzert von Werner Schmidbauer geworden, der über die Situation der Kinder ein Lied getextet hat, das nicht emotionaler das gefährdete Leben der Kinder darstellen könnte: „Nach Gulu“ schildert den gefährlichen Weg der Kinder, den sie tagtäglich zurücklegen, um nachts von Soldaten überwacht in einem Zelt zu übernachten. Es ist die einzige Chance, nicht von marodierenden Milizen gefangen genommen zu werden, um gegen ihre eigenen Familien Krieg zu führen. Weihnachten ist für diese Kinder, ein Traum, den die Realität zu schnell einholt. Für sie heißt es nicht, Schneemann bauen und Plätzchen backen, sondern tagtäglich von ihren Eltern fortgerissen zu werden und den 12 km langen Marsch nach Gulu anzutreten, um auch am nächsten Tag die Sonne wieder aufgehen zu sehen.

Es gibt natürlich eine unendliche Zahl an Hilfsprojekten – national und international. In meinen Augen ist es nicht wichtig, für was und wen wir spenden, sondern zu wissen, dass unser Geld auch gut angelegt ist und nicht für Verwaltungsaufgaben ausgegeben wird.

Wer gerne spenden möchte, aber nicht weiß, für welche Hilfsorganisation, der kann sich an das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) wenden. Das Institut gibt unabhängige Auskünfte zu 350 Spendenorganisationen ohne und 270 Organisationen mit Spenden-Siegel sowie Thementipps.

Ich selbst spende wie jedes Jahr an die Arche Noah e.V., ein Projekt, das mir als Mutter und Münchnerin besonders am Herzen liegt. Vielleicht entscheiden Sie sich ja auch dafür und klicken auf meinen Spenden-Button.

FacebookTwitterXINGGoogle+LinkedInWebnewsEmailPrintEmpfehlen