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Archiv für die Kategorie „Blogs“

Lokaljournalismus 2.0 – der Heddesheimblog und sein Macher

Freitag, 29. Januar 2010

„Unsere Berichterstattung ist kein Bratwurstjournalismus wie beim Mannheimer Morgen“

Vor Kurzem war ein Interview vom amerikanischen Medienprofessor Jeff Jarvis zur Zukunft des Journalismus und der Tageszeitungen auf FAZnet zu lesen. Blogs, Onlineportale etc. machen den Zeitungen bereits zu schaffen und nehmen ihnen Leser weg. Anstatt sich der eigenen Leserschaft mit den Möglichkeiten von Social Media zu öffnen, wollen die Online-Zeitungen mit kostenpflichtigen Angeboten ihre Leser an sich binden. Dass man Neues wagen kann und damit erfolgreich ist beweist der Heddesheimblog. Die lokale Online-Zeitung in Blogformat erfreut sich bereits einer hohen Leserschaft – und das nicht nur regional. Mit dem Gründer, Hardy Prothmann, sprach Wörterladen über die regionale Macht des heddesheimblogs und seine Arbeit als Journalist. Dabei nimmt der Vollblut-Journalist kein Blatt vor den Mund.

Harry Prothmann, Journalist, heddesheimblog, Lokaljournalismus
Wörterladen: Sie schreiben in Ihrem Beitrag auf berliner-journalisten.com, dass die Zukunft des Regionaljournalismus im Internet liegt. Können Sie das näher erläutern? Sollen Lokalredaktionen sich von den Zeitungen abspalten und ihren eigenen Blog eröffnen?

H. Prothmann: Das ist ein Szenario, dass früher oder später eintreten könnte. Die Verlage sind Druckmaschinenbetreiber. Diese Maschinen, das Produkt, die Verteilung sind sehr teuer. Überall im Land werden Redaktionen aufgelöst oder zusammengefasst. Die Berichterstattung in der Fläche geht zurück. Hier öffnen sich Chancen für lokale Angebote im Internet. Wie das heddesheimblog zeigt, kann man aber auch in Ballungsräumen (Rhein-Neckar-Kreis ist der 7. größte Ballungsraum in Deutschland) Erfolg haben.
Ich habe bereits zwei festangestellten Kollegen das Angebot gemacht, bei mir einzusteigen. Noch sind sie nicht darauf eingegangen, weil sie vermutlich dass Risiko nicht eingehen wollen. Risikobereit muss man als Unternehmer aber sein.

Wörterladen: Ihr heddesheimblog ist nicht nur bei den 11.500 Heddesheimern in aller Munde. Ihre Seitenzugriffe belaufen sich auf mehr als eine halbe Million. Was haben Sie gemacht, um den Blog bekannt zu machen?

H. Prothmann: Einfache Antwort: Ich habe angefangen zu berichten, das hat sich herumgesprochen. Den Rest erledigt Google. Meine Leserinnen und Leser haben bemerkt, dass das nicht irgendein Blog ist, auf dem jemand sich über Gott und die Welt Gedanken macht, sondern eine journalistische Plattform mit frischen News, harten Fakten und investigativem Journalismus, aber auch Humor und Lebensnähe. Beispielsweise schreibt meine Kolumnistin Gabi jeden Montag Geschichten aus der Welt der Frauen – sie recherchiert dafür in ihrem weiblichen Freundeskreis.
Unsere Berichterstattung ist kein Bratwurstjournalismus wie beim Mannheimer Morgen. Da wimmelt es von “gnädigen Wettergöttern”, “geschwungenen Tanzbeinen”, “tollen Erfolgen” usw. Das ist nur langweilig. Wir schreiben korrekt, aber flott. Und: Wir schreiben viele Meinungsartikel. Das interessiert die Menschen: Eine Meinung, eine Haltung.
Dabei ist es wichtig, nicht einfach zu sagen: Gut oder schlecht, sondern die Meinung zu begründen. Die Meinungsbeiträge werden mit harten Fakten unterlegt und das merken die Leserinnen und Leser. Die Kommentare “laufen” regelmäßig am Besten.

Wörterladen: Ihr heddesheimblog polarisiert. Sie greifen nicht nur Veranstaltungshinweise und Porträts in und um Heddesheim auf, sondern packen auch brisante Themen wie den Bau eines Logistikzentrums sowie die Kommunalwahl an und berichten offen und ehrlich darüber. Sie wurden wegen Ihres investigativen Journalismus‘ schon mehrmals verbal, aber auch körperlich angegriffen. Rückhalt bekommen Sie von Ihren treuen Lesern. Gibt es aber auch Journalisten/ Redakteure, die Ihnen Lob entgegenbringen? Wie halten Sie dem äußeren Druck stand?

H. Prothmann: Ich halte dem Druck stand, weil ich seit 20 Jahren Journalist bin und nie Druck nachgegeben habe. Insofern habe ich mir ein dickes Fell zugelegt. Was die Angriffe angeht: Das ist abhängig vom Standpunkt. Ich sage, ich bin mehrfach “angegangen” worden. Das heißt, ich wurde geschubst und am Arm gepackt und man hat mir Konsequenzen (juristisch, körperlich) angedroht. Ich stecke das locker weg, weil ich diese Dummköpfe, die sich nicht anders zu helfen wissen, einfach verachte. Andere Menschen, die nicht so hart im Nehmen sind, könnte diese Art allerdings beeindrucken – Rückzug wäre die natürliche (und für mich auch nachvollziehbare) Folge. Deshalb wird ja auch gedroht.
Als mir irgendein Vollidiot allerdings ein Nagelbrett vor einen Reifen gelegt hat, wurde es mir schon mulmig. Nicht wegen mir, meine Frau fährt das Auto und transportiert damit Kinder. Wir waren alle zunächst negativ beeindruckt, dann hat meine Frau gesagt: “Jetzt erst recht. Ich lasse mich doch von so einem nicht beeindrucken.” Starke Reaktion. Der Staatsanwalt in Mannheim ermittelte übrigens wegen einer “politisch motivierten gemeingefährlichen Straftat”. Da es aber keine Zeugen gibt, wird das eingestellt.

Wörterladen: Noch stemmen Sie den heddesheimblog fast im Alleingang. In einem Interview mit dem onlinejournalismus.de sagten Sie, es koste sie täglich 16 Stunden Arbeit. Wie viele Artikel verfassen Sie am Tag? Wie lange brauchen Sie für einen Artikel mit Recherche, Bildsuche? Ist Ihr Kopf nicht nach 10 Stunden zu voll, um noch die richtigen Worte aufs Papier zu bringen  oder macht das Ihre jahrelange journalistische Erfahrung wett?

H. Prothmann: Wie soll ich darauf antworten, ohne arrogant zu klingen? Am besten so, wie ich denke: Ich glaube nicht, dass es viele Journalisten gibt, die das können, was ich mache. Die Arbeitsbelastung ist enorm hoch, ich arbeite zu allen Themen, ob Politik, Wirtschaft, Kultur, Vereine oder Sport. Was eben lokal so anliegt. Gleichzeitig habe ich mir nebenbei alle technischen Kenntnisse angeeignet, die ich brauche, um Server, Software usw. zu bedienen. Durchschnittlich erscheinen pro Tag drei bis vier Artikel, sieben oder acht sind auch keine Seltenheit.
Dazu kommen massive Behinderungen durch den Heddesheimer Bürgermeister Michael Kessler und denen, die ihn unterstützen. Mir werden Informationen verweigert, ich werde nicht auf Termine eingeladen, die Konkurrenz wird bevorzugt. Und ich mache etwas, was in dieser Form nur wenige in Deutschland bislang gemacht haben. Andere behaupten sogar, ich wäre der einzige.
Ich habe während des Studiums als Freier Mitarbeiter beim Mannheimer Morgen angefangen, habe dann bei Radio Dortmund bimedial hospitiert, beim SDR-Fernsehen und beim BR-Wirtschaftsfunk. Später war ich als Pauschalist sieben Jahre Fachredakteur bei der Medienzeitschrift CUT.
Mein Glück ist: Ich habe mit sehr vielen hervorragenden Kollegen zusammengearbeitet und dabei enorm viel gelernt. Der Dank gilt diesen Personen, mit denen mich teils eine sehr lange Freundschaft verbindet. Man muss also eine Affinität zur Technik haben, Recherche beherrschen und Schreiben können. Dazu habe ich Hörfunk- und Fernseherfahrung. Das alles kommt mir bei der Arbeit zugute. Wichtig ist: Erfahrung ist gut, Routine schlecht – denn die führt zur Nachlässigkeit. Das ist aber auch in anderen Berufen so.
Meine Frau unterstützt mich organisatorisch. Mit Horst Pölitz habe ich einen ersten Mitarbeiter; ein früherer Polizist, der im Ruhestand ist, sich aber enorm einsetzt und lernbegierig ist.

Wörterladen: Nachdem Sie sich fast vollständig dem heddesheimblog verschrieben haben und hierbei keine Gelegenheit verstreichen lassen, den Mannheimer Morgen anzugreifen: Haben Sie Probleme, weiterhin Aufträge von Zeitungen/ Zeitschriften zu bekommen? Oder haben Sie mit dem Auftragsjournalismus aufgehört?

H. Prothmann: Googeln Sie mal, was andere von meinen Angriffen auf die typische Lokalpresse halten. Die allermeisten Kollegen, selbst solche, die bei Lokalzeitungen arbeiten, bestätigen meine Vorwürfe. Die Branche ist überwiegend am Ende.
Ganz klar ist, es gibt in Deutschland auch ambitionierten Lokaljournalismus. Es gibt viele Kollegen, die eine herausragende Arbeit leisten, Journalisten mit dem Herz am rechten Fleck, die ihren Job lieben und ihre Leser ernst nehmen. Aber es sind leider nur wenige und es werden immer weniger. Die Monopolstrukturen plus schlechte Arbeitsbedingungen plus miese Honorare fressen zuerst die Seele und dann den Verstand auf. Sie haben vorhin schon festgestellt, dass ich gerne polarisiere. Hier der Beweis: Was viele deutsche Lokalzeitungen ihren Lesern vorsetzen, ist meist noch schlechter als Bratwurstjournalismus. Das ist journalistisches Gammelfleisch. Ungenießbar.
Was andere Aufträge angeht: Ich mache ab und an Recherchen, die gut bezahlt werden, schreibe auch hin und wieder einen Artikel. Die Kollegen, für die ich als Honorarschreiber arbeite, kennen mich und schätzen meine Arbeit. Ich konzentriere mich aber auf meine Blogs. Bis Ende 2010 müssen die profitabel sein, sonst muss ich wieder Aufträge akquirieren. Mein Ziel ist aber: Ich möchte Aufträge an motivierte Mitarbeiter vergeben und diese gut bezahlen. Da will ich hin.

Wörterladen: Was haben Sie vor Ihrem Heddesheimblog von Blogs gehalten? Gibt es welche, die Sie schon aus beruflicher Sicht gelesen haben?

H. Prothmann: Die Diskussion um Blogs hat mich gelangweilt. Ich habe gedacht: So ein Blödsinn, wieso sollen Bürgerblogs den Journalismus bedrohen? Sicher kann jeder Bürger Journalist sein, der Begriff ist ja nicht geschützt und wenn ein Bürger etwas veröffentlicht, hat er journalistisch gearbeitet. Es gibt aber einen deutlichen Unterschied, ob man das gelernt hat und davon leben will oder es nebenbei macht.
Mittlerweile bin ich überzeugt, dass die Zukunft des Lokaljournalismus im Internet liegt.Ich kam zufällig zu meinem ersten Blog. Da habe ich privat Recherchen ins Netz gestellt. Einige Wochen später wurde daraus das heddesheimblog und bei mir reifte die Idee, daraus ein Geschäft zu machen.
Ich lese jede Menge Medien online, darunter auch Blogs, die für mich als Informationsquelle nicht mehr wegzudenken sind: politik-digital.de, carta.de, blog.kooptech.de besuche ich beispielsweise regelmäßig. Sehr interessant finde ich freitag.de. Aber es gibt noch viel mehr, die ich hier nicht alle aufzählen möchte. Ich habe gerade eine Notiz gemacht, dass ich mal eine Übersichtsseite dazu machen sollte – irgendwann.

Wörterladen: Herzlichen Dank, Herr Prothmann, für das ausführliche Interview und Ihre offenen Worte. Die Zeit wird zeigen, ob mehr Menschen Ihrem Beispiel folgen und lokale Blogs für eine interessierte Leserschaft errichten – wie es in USA schon länger der Fall ist.

Süchtig nach gutem Design

Sonntag, 13. Dezember 2009

Auf der Suche nach möglichen redaktionellen Platzierungen für meinen Kunden artgerecht wohnen bin ich auf Stilsucht gestoßen. Kai Petermann, der Kopf hinter dem süchtig machenden Blog sieht sich selbst als Design-Victim mit dem Hang zu klassischen Autos. Lange Jahre hat er sein Geld als Art Director in der Werbung verdient. Zudem war er stellvertretender Chefredakteur des Online Automagazins Chromjuwelen. Schon früh kam er mit Designthemen in Berührung, die ihn irgendwann nicht mehr losließen. Zurzeit baut Kai Petermann als Creative Director green your life mit auf. Was alle seine Projekte verbindet: Er ist immer mit ganzem Herzen dabei.

Interview mit Kai Petermann, Chefredakteur von stilsucht.de und bekennender Stilsüchtiger

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Wörterladen: Seit wann gibt es Stilsucht?
K. Petermann: Stilsucht ist noch ein recht junges Projekt, ich habe den ersten Blogartikel am 25. März 2009 um 11:13 Uhr veröffentlicht. Mittlerweile sind weit über 500 Artikel bei Stilsucht online und jeden Tag kommt mindestens ein weiterer dazu.

Wörterladen: Als was definieren Sie selbst Stilsucht? Lifestyle-Blog, Magazin?
K. Petermann: Hm, darüber habe ich mir bisher nur bedingt Gedanken gemacht. Im Normalfall bezeichne ich Stilsucht selbst als Designblog, der eine oder andere Gedankengang führte mich aber auch schon in Richtung Online-Magazin für Design und Lifestyle, wobei diese Bezeichnung irgendwie auch noch nicht überzeugend klingt. In erster Linie ist Stilsucht mein kleines Onlinespielzeug.

Wörterladen: Wie sind Sie auf die Idee von Stilsucht gekommen?
K. Petermann: Ich habe bereits viel Arbeit und Energie in verschiedene Webprojekte gesteckt. Mein liebstes und arbeitsintensivstes war (bis zum Start von Stilsucht) ein Online-Magazin für Motorkultur mit dem Namen Chromjuwelen. Dort habe ich über drei Jahre lang die Rolle des zweiten Redakteurs übernommen und war schon von Anfang an eher in den Design-Themen unterwegs. Bei meinen Recherchen bin ich immer wieder über so wahnsinnig tolle Produkte und Projekte gestolpert, die sofort diesen berühmten “haben wollen” Effekt auslösen. In Deutschland gab es zu diesem Zeitpunkt nur wenig (ansatzweise) vergleichbare Seiten wie Stilsucht und ich wollte unbedingt all diese tollen Sachen mit irgendwem teilen. Also habe ich mich einfach irgendwann an die Arbeit gemacht und das Blog aufgesetzt, als ich ein paar freie Tage hatte.
Die Leidenschaft für Produktdesign – denn in diesem Bereich liegt der Schwerpunkt von Stilsucht – wurde schon in den 90er Jahren geweckt und hat sich über die Jahre immer weiter entwickelt.

Wörterladen: Was macht den Erfolg von Stilsucht aus?
K. Petermann: Oh, ist Stilsucht schon so erfolgreich? Nein, mal im Ernst, die Seite hat sich in dieser kurzen Zeit schon toll entwickelt und ist bei vielen Leuten längst zur relevanten Größe geworden. Der Grund dafür ist wahrscheinlich recht einfach zusammen zu fassen und doch nicht gerade mal eben nachzumachen. (Zum Glück, haha.)
Zuerst ist da mal der Name, kurz, prägnant und selbsterklärend. Die kleine Wortspielerei geht vermutlich längst unter. Die gesamte Optik ist sehr aufgeräumt, aber nicht zu langweilig. Die Bilder bringen entsprechende Abwechslung auf die Seite. Die Texte sind meistens sehr kompakt gehalten und entsprechen dem Leseverhalten im Internet. Ich schreibe absichtlich auch nur auf Deutsch – ein weiteres englisches Designblog braucht die Welt ganz sicher nicht. Die großen Bilder unterstützen außerdem die Entscheidung, ob jemand einen Artikel lesen möchte oder nicht.
Natürlich habe ich ein grob angepeiltes Ziel für Stilsucht. Weil das Ganze aber lediglich als Freizeit-Aktivität angelegt ist, habe ich keinen echten Zeitdruck, meine Ziele sofort zu erreichen. Von meinem Wunsch-Traffic bin ich noch ein ganzes Stück entfernt, aber ich bin ja auch erst ein dreiviertel Jahr online – dafür sind die Besucherzahlen wirklich bemerkenswert. Sie haben also durchaus Recht, Stilsucht ist doch schon ziemlich erfolgreich!

Wörterladen: Wie kommen Sie auf die Themen für Stilsucht?
K. Petermann: Die Themenwahl beruht eigentlich auf meinem eigenen Interesse. Ich schreibe grundsätzlich nur über Dinge, die ich selbst gut finde. So kann ich immer beruhigt auf den “Publish” Button klicken, wenn ein Artikel fertig ist.

Wörterladen: Aufdecken von stilprägenden Produkten und Lifestyle-Trends verlangen Gespür und Wissen. Woher haben Sie dieses Gespür?
K. Petermann: Ein guter Freund “beschimpft” mich in regelmäßigen Abständen als Trüffelschwein. Die vielen Jahre Recherche-Erfahrung in diesem Themenbereich haben natürlich auch ihre Spuren hinterlassen und so kann ich sehr schnell sortieren, ob ich ein Thema verfolgen möchte oder nicht. Ich denke, die Mischung aus einem guten Stück Intuition und dem Wissen, wo und wie man gute Themen findet, ist das Geheimnis.

Wörterladen: Wie machen Sie Stilsucht bekannt? Oder wie haben Sie es anfangs bekannt gemacht, um Leser zu gewinnen?
K. Petermann: Zum einen habe ich natürlich von den Menschen profitiert, die meine Artikel schon bei Chromjuwelen verfolgt haben, und von meinem beruflichen Umfeld. Meine Netzwerk aus der Zeit in der Werbebranche  hat mir anfänglich schon eine gute Besucherzahl für meinen Blog beschert. Mund-zu-Mund-Propaganda im digitalen Sinne also. Ganz am Anfang hat Google immer Partneranzeigen ausgespuckt, wenn man nach Stilsucht gesucht hat. Das waren dann immer so Phrasen wie “… geschäftstüchtiger Mann mit Stil sucht …” und ich habe befürchtet, das würde immer so bleiben.

Wörterladen: Aber das ist es zum Glück nicht! Herzlichen Dank, Herr Petermann, für das stilsichere Gespräch.