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Archiv für die Kategorie „Content Marketing“

Setzen Sie auf den Mega-Trend Re-Lokalisierung für ihr Marketing

Montag, 17. Juni 2019

Tipps wie Unternehmen den Mega-Trend Re-Lokalisierung als Gegenbewegung zur Globalisierung und Digitalisierung nutzen können

Die Welt wird immer größer und virtueller. Durch Globalisierung und Digitalisierung können wir mit Menschen am Ende der Welt in Kontakt treten, doch die Sehnsucht nach Greifbarem wächst. Menschen wünschen sich wieder die Nähe zu ihren Nachbarn, dem reellen Miteinander und Produkten aus der Region. Das zeigt sich im Marketing-Trend Re-Lokalisierung.

Mega-Trend Re-Lokalisierung stärkt regionale Marken

Urban Gardening, lokale Bauernmärkte, regionale Plattformen – der Mega-Trend Re-Lokalisierung lässt die Inlandsproduktion wieder aufleben.

Die digitale Transformation bestimmt nicht nur unser berufliches Leben, auch im privaten spielt sie eine immer größere Rolle. Anonymität und Unübersichtlichkeit sind Folgen davon. Wir können uns über alles informieren, mit jedem Freund werden, uns Produkte von überall kaufen. Das macht aber auf Dauer nicht glücklich. Re-Lokalisierung heißt eine Gegenbewegung, die sich für Unternehmen zu einem Mega-Trend für ihr Marketing entwickelt. Wir entdecken erneut unsere Wurzeln, Heimat wird ein wichtiger Begriff und alle positiven Emotionen, die damit verbunden sind:

  • – Co-Working-Büros bieten selbständigen Einzelkämpfern einen Hafen und Sparring-Partner – dabei kann man sich zu kreativen Alles-aus-einer-Hand Anbietern zusammenschließen.
  • – Regionale Produkte bleiben gefragt – die Produktion wird ins eigene Land zurückgeholt. Wirtschaftskreisläufe werden stärker regionalisiert, Transportstrecken verkürzt.
  • – Produkte werden nicht als Massenfertigung mehr um die Welt geschickt, sondern als 3-D-Daten und lokal auf Anfrage mittels 3-D-Druck produziert – das löst in dieser Branche einen Boom aus.

– Produktdesign (international) wird von der Produktion (lokal) getrennt sein.

Diese Trends brauchen aber Spezialisierungen, durch die sich lokale Betriebe auszeichnen können, um als Produktionspartner für Marken zu fungieren.

Markenführung mit Re-Lokalisierung

Bauen Sie bei Ihrer Markenführung auf diese lokalen Werte:

Nähe: Dabei geht es nicht nur um die physische Nähe, also ein Ladengeschäft oder eine Produktion vor Ort zu haben. Wichtig ist, ihnen online wie offline Interaktion zu ermöglichen. Dabei fungiert sozusagen ihr lokaler Absatzpartner als Bindeglied zwischen ihnen und dem Kunden. Er ist ihr verlängerter Arm in der Region – gemeinsam mit ihm gestalten Sie eine konsistente, kanal- und themenübergreifende Kommunikation zur Zielgruppe. Dazu gehören auch Events vor Ort, an denen der Kunde ihre Produkte anfassen kann und Sie kennenlernt.

Sicherheit: Hierbei geht es vor allem um die digitale Sicherheit, das verwahren der Kundendaten. Setzen Sie auf Software- und CRM-Anbieter aus Deutschland oder der EU, die sich strikt an die DSGVO halten müssen. Soweit die Offenlegung ihrer digitalen Lösungen nicht ihre Unternehmensstrategie gefährdet, sollten sie Ihre Lieferanten und Partner auf ihrer Homepage nennen. Lassen Sie sich zudem zertifizieren – es gibt Gütesiegel für Datenschutz, Cloud, ISO etc.

Transparenz: Digitalisierung schafft Transparenz. Alles ist in unserer Welt nachvollziehbar. Ihre Kunden möchten wissen, woher die Rohstoffe stammen, die ihr Unternehmen für die Produktion nutzt. Zeigen Sie auf Ihrer Homepage die Wertschöpfungskette Ihrer Waren – vom Einkauf der Rohstoffe, über Lieferanten, Produktionsschritte bis zum lokalen Händler. Ideen hierzu finden Sie im Artikel Nachhaltigkeit.

Vertrauen wird zum wichtigsten Erfolgsfaktor – Sicherheit im Umgang mit den Daten Ihrer Kunden, Transparenz über Ihre Produktion sowie die Erfüllung der Kundenerwartungen bringt Vertrauen in Ihre Marke. Das setzt voraus, dass Sie die Bedürfnisse ihrer Kunden kennen und entsprechend handeln. Für nationale Unternehmen bedeutet das, dass sie ihr Produktangebot regional bewerben, um die lokale Zielgruppe zu befriedigen. Das funktioniert nur mit einer fundierten Datenanalyse.

Setzen Sie konsequent auf Local PR

Unternehmen, die deutschlandweit tätig sind, müssen enger mit ihren lokal angesiedelten Händlern, Partnern zusammenarbeiten. Lokale Angebote und entsprechende Kampagnen werden über die Unternehmenskommunikation und das Marketing gesteuert, also zentral formuliert, aber lokal vermarktet: Stellen Sie Ihren Partnern CI-konforme Werbematerialien zur Verfügung, die diese lokal anpassen können. Nutzen Sie lokales Online-Marketing: Gibt beispielsweise ein Kunde Ihren Markennamen auf seinem Smartphone ein, erhält er den nächsten Shop angezeigt, der Ihr Angebot führt.

Investieren Sie in Ihren Standort: Engagieren Sie sich in lokalen Netzwerken und Gremien, fördern Sie lokale Vereine oder Organisationen, pflegen Sie ein lokales Arbeitgeberimage: regionale Messen, Tag der offenen Tür, Kooperationen mit Fachhochschulen.

Nutzen Sie lokale Suchmaschinenoptimierung: Tragen Sie sich auf Google My Business ein und pflegen Sie Ihr Profil durch Fotos und laufend neue Beiträge. Verbinden Sie Ihre Keywords mit ihrem Ort und tragen Sie sich in lokale Branchenbücher ein.

Arbeiten Sie mit dem Tourismusamt und dem Stadtmarketing vor Ort zusammen und erkundigen Sie sich über deren Präsentationsmöglichkeiten für lokale Unternehmen. Nutzen Sie Sie beispielsweise Aufsteller in öffentlichen Einrichtungen wie Stadtbüchereien, Kultureinrichtungen etc., in denen Sie Ihr Angebot anhand eines Flyers vorstellen können.

Kommen Sie mit den lokalen Medien ins Gespräch. Regelmäßige Veröffentlichungen in lokalen Tageszeitungen, Stadtmagazinen oder auf Stadtblogs sorgen für ein positives Image und Bekanntheit:

  • – Nutzen Sie saisonale Themen, Fach- und Verbraucherthemen oder Sonderhefte der lokalen Medien, um sich als Experte zu positionieren.
  • – Informieren Sie die Medien über aktuelle Aktionen oder Veranstaltungen.
  • – Erkundigen Sie sich, ob es bei Blogs oder lokalen Medien die Möglichkeit gibt, sich mit einer regelmäßigen Kolumne oder Gastbeiträgen einzubringen.

Fazit Marketing-Trend Re-Lokalisierung

Der Marketing-Trend Relokalisierung bietet sich nicht nur für ein regional tätiges Unternehmen an, sondern auch für eine Marke, die entweder ein lokales Filialnetz besitzt oder mit Händlern / Partnern vor Ort arbeitet. Zukünftig geht es darum, die lokale Präsenz und das Know-how vor Ort für die Marke zu nutzen, die Brandimpulse, Botschaften und Kampagnen aber zentral zu steuern.

Vertiefende Tipps und eine Liste regionaler Marktplätze finden Sie in der aktuellen PR & Werbe Praxis 13/2019.

Themen aus PR & Werbe Praxis 13/2019, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Online-Werbung: Nutzen Sie die Step-by-Step-Anleitung für Google Ads
  • – SEO-Techniken: Visueller Content – in 3 Schritten suchmaschinenkonform
  • – Corporate Blogs: Wie Ihr Blog zur SEO beiträgt – und warum dies den meisten Blogs nicht mehr gelingt
  • – Selbstorganisation: Mit dieser Checkliste starten Sie entspannt in den Urlaub
  • – Interne Kommunikation: DSGVO und Mitarbeiter: So kommunizieren Sie rechtssicher
  • – Recht: Werben Sie nur mit realen Firmenstandorten
  • – Akquise: 3 Ideen, wie Sie mit Low-Budget-Werbung Ihren Umsatz steigern

Anwenderbericht oder Success Story – Kundenprojekte für Ihre PR

Mittwoch, 5. Juni 2019

Mit diesen sieben Tipps verfassen Sie einen erfolgreichen Anwenderbericht

Unternehmen zeigen ihre Innovationen meist durch Pressemeldungen oder bei Messeauftritten. Dabei sind Anwenderberichte die wahren Success Stories. Sie zeigen ihr Knowhow bei einem ihrer Referenzkunden. Und damit, dass sich ihr Produkt, ihre Lösung in der Praxis bewährt hat. Machen Sie gemeinsam mit ihren zufriedenen Kunden PR für sich.

Anwenderbericht bringt ihre Produkte zum strahlen

Mit einem Anwenderbericht unterstreichen Sie die Glaubwürdigkeit ihrer Lösungen.

Anwenderberichte zu verfassen bietet sich vor allem bei erklärungsbedürftigen Produkten an, deren Vorteil am besten durch ein Best Practice Beispiel klar werden. Redaktionen sind immer auf der Suche nach lösungsorientierten Themen und veröffentlichen gerne Ihren Artikel. Success Stories haben gegenüber Ratgeberartikeln den klaren Vorteil, dass sie beweisen, was Sie den Lesern in einem Ratgeberartikel versprechen.

Die Vorteile – Imagetransfer und Kundengewinnung

Mit einem Anwenderbericht, den Sie verfassen, können Sie nicht nur Ihr eigenes Unternehmen positiv in die Medien bringen, sondern auch Ihren Kunden. Sie lenken die Aufmerksamkeit auf das Referenzunternehmen, das dank Ihres Produktes zukünftig z.B. wettbewerbsfähiger ist, schneller am Markt agieren kann und zusätzlich noch Kosten einspart.

Ihr Kunde ist mit der redaktionellen Berichterstattung äußerst zufrieden und empfiehlt sie auch gerne weiter. Und potentielle Kunden, die vor einem ähnlichen Problem stehen, können Sie mit einem Anwenderbericht zu einer Kaufentscheidung motivieren.

Das Fachmedium – der richtige Partner für Ihren Artikel

Anwenderberichte bzw. Success Stories finden sich fast ausschließlich in Fachmagazinen. Diese bieten meist nur ein kleines Spektrum an News-Seiten, dafür umso mehr Lösungsszenarien für ihre Leser.

  • – Schauen Sie sich Ihre wichtigsten Fachmedien an und studieren sie deren Themen. Nutzt das Medium viele Anwenderberichte, können Sie versichert sein, dass es auch an Ihrem Interesse zeigt.
  • – Die bereits veröffentlichten Success Stories geben Ihnen zudem einen Eindruck, wie Sie Ihren eigenen strukturieren und mit Inhalten füllen.
  • – Bieten Sie einem bestimmten Fachmedium ein Anwender-Thema an. Sprechen Sie direkt mit dem zuständigen Redakteur und machen ihm das Thema schmackhaft.
  • – Natürlich können Sie den Anwenderbericht auch an einen größeren Fachverteiler schicken – die Inhalte sollten nur zu deren Schwerpunktthemen passen.

Das Thema – die passende Referenz

Komplexe Themen lassen sich schlecht in einer Pressemeldung verarbeiten. Der hohe Nutzen Ihres Produkts und sein großes Einsparpotential für Anwender haben sich aber bereits bei einem ihrer Kunden bestätigt. Dann haben Sie bereits die Grundlagen für einen lösungsorientierten Anwenderbericht.

Nutzen Sie Ihren Referenzkunden und bitten ihn, ihre Fallstudie mit harten Fakten wie Investitionskosten, Personaleinsatz, aber eben auch bereits messbaren Einsparungen zu untermauern.

Die Sprache – sachlich und anschaulich

Der Anwenderbericht ist keine Ihrer Imagebroschüren. Marketingsprache ist hier fehl am Platz. Ihr Bericht sollte neutral formuliert sein und journalistischen Schreibkriterien entsprechen. Nutzen Sie Elemente aus Feature und Reportage, um Ihr Thema anschaulich zu formulieren, um das Interesse des Lesers bis zum letzten Satz zu halten.

Die Struktur – von der Herausforderung zur Lösung

Ihre Success Story beschreibt klar das Wirkungsumfeld des Unternehmens. Umso wichtiger ist es, dass der Anwenderbericht, den Sie verfassen, professionellen Anforderungen standhält. Der Leser soll den Produktnutzen verstehen, nachvollziehen und im optimalen Fall auf seinen konkreten Bedarf anwenden können. Je konkreter die Beschreibung einer bereits realisierten Lösung umso überzeugender für potentielle Kunden. Denn was überzeugt einen potenziellen Kunden mehr, als die möglichst konkrete Beschreibung bereits realisierter Lösungen.

Denken Sie beim Anwenderbericht verfassen immer daran: Er wird aus der Perspektive des Anwenders geschrieben. Er gliedert sich in drei Teile:

  • – die Herausforderung beinhaltet die Ausgangslage und Vorüberlegungen,
  • – die Lösung beschreibt die Installation und die dabei aufgetretenen Schwierigkeiten
  • – und der letzte Teil befasst sich mit den Kosten und dem Nutzen des Projekts.

Der Leser – klarer Fokus auf Nutzen

Überlegen Sie beim Schreiben immer, welchen Nutzen der Leser von diesem Anwenderbericht hat. Er soll klar und deutlich erfahren, wie sich das Produkt im Praxiseinsatz bewährt hat und warum es das richtige für die Problemstellung des Referenzkunden war. Und im Idealfall auch für seine eigenen Investitionen.

Die Bilder – immer schön aussagekräftig

Ein Anwenderbericht füllt meist 2-4 Seiten in dem Fachmedium. Und kommt daher nicht ohne Bildmaterial aus. Sammeln Sie beim Kunden Vorher- Nachher-Bilder, Bilder Ihrer Lösung im Einsatz, auch durchaus Detailbilder. Achten Sie darauf, dass die Bilder Ihren Text sinnvoll unterstreichen und schicken Sie lieber eine größere Auswahl an die Redaktion.

Checkliste für das Verfassen Ihres Anwenderberichts

  • – Festlegen des Themas
  • – Referenzkunden auswählen und Einverständnis von diesem schriftlich einholen
  • – Mit Referenzkunden die harten Fakten zu Ihrem Projekt besprechen (Herausforderung, Lösungsansatz, Kosten/Nutzen)
  • – Inhalte und Zitate mit Kunden abklären
  • – Gutes Bildmaterial zu Produkten, Einsatzgebiet, Vorher/ Nachher-Szenarien sammeln
  • – Passende Fachmedien aussuchen
  • – Themenpläne der Fachmagazine recherchieren: passt mein Thema zu einem zukünftigen Special/ Schwerpunkt?
  • – Redakteur kontaktieren und Anwenderbericht anbieten
  • – Hohe Vorlaufzeit von zwei- bis Vierseitern bei den Medien beachten
  • – Anwenderbericht zusätzlich an Fachpresseverteiler schicken
  • – Anwenderbericht nach Veröffentlichung in Fachmedium als Marketingmaterial nutzen: auf Unternehmenswebseite stellen, im Unternehmensnewsletter/ in Kundenmagazinen veröffentlichen, in Pressemappen auf Messen beilegen

Podcast im Kommunikationsmix – hören statt sehen

Mittwoch, 22. Mai 2019

Auf den Trend Podcast sollten Unternehmen jetzt setzen, um ihre Zielgruppe zu erreichen

Podcasts gibt es schon lange, aber die Medien und die Unternehmenskommunikation haben dieses Content-Format kürzlich wieder neu entdeckt. Ähnlich wie Videos oder Infografiken eignen sich Podcasts für spannenden Unternehmenscontent – sowohl intern als auch extern sowie als Angebot an Medienpartner. Setzen auch Sie auf Podcast im Kommunikationsmix.

Blogcast - neues Content-Format

Podcast im Kommunikationsmix: Mit dem Siegeszug der mobilen Internet-Nutzung erleben Podcasts ein Revival. Foto PeterFranz-pixelio-de

Das Medium Podcast gibt es schon lange – aber in den letzten beiden Jahren hat sich ein neuer Trend abgezeichnet: Podcasts werden immer beliebter. Das zeigen mehrere Studien, u.a. vom Branchenverband Bitkom, der Mitte 2018 über 1.000 Deutsche ab 14 Jahren zu ihren Podcast-Verhalten befragt hat. Fazit: Jeder Fünfte hört Podcasts, altersunabhängig. Besonders beliebst sind die Themen Nachrichten und Politik (43 Prozent) sowie Film und Fernsehen (41 Prozent). Jeder Dritte (34 Prozent) hört gerne Comedy. Auch Angebote zu Sport und Freizeit (30 Prozent), Musik (24 Prozent), Gesellschaft und Kultur (24 Prozent) sowie Bildung (24 Prozent) stehen hoch im Kurs. 21 Prozent hören Podcasts aus Wissenschaft und Medizin, 19 Prozent widmen sich Technologien und 18 Prozent Gesundheitsthemen. So ist es kein Wunder, dass auch immer mehr Unternehmen und Marken mit Podcasts auf Hörerfang gehen.

In vier Schritten zum Podcast im Kommunikationsmix

Podcasts sind eine gute Idee, Ihr Kommunikationsportfolio zu erweitern. Sie müssen sich aber klar machen, dass das wiederum Einsatz bedeutet – kommt Ihre Zielgruppe in den Genuss Ihrer Podcasts, möchte sie mehr und wäre enttäuscht, wenn nach drei Sendungen bereits wieder Schluss wäre. Soll ihr Podcast Bestand haben benötigen Sie vor allem neben einer regelmäßigen Ausstrahlung gute Inhalte mit einem hohen Wiedererkennungswert.

1. Schritt: Wählen Sie ein spannendes Thema

Welches Thema Ihr Podcast im Kommunikationsmix haben soll, also worüber Sie reden möchten, ist ausschlaggebend für die Ausrichtung. Überlegen Sie dabei, was Ihr Podcast hat, was andere branchengleiche nicht haben. Welche Themen sich mit Podcasts gut bespielen lassen, kurz und prägnant sind, um gehört zu werden. Machen Sie sich beispielsweise über spezielle Podcast-Suchmaschinen wie listennotes schlau.

Spannende Themen wären:

  • – Unternehmensveranstaltungen: Vorankündigungen, Infos zu Keynote Speakern, O-Töne Besucher, Partner, Geschäftsleitung.
  • – Intern: Geschäftsführerkommentar zu Strategie, Marktentwicklung, aktuellen Debatten oder Mitarbeiterinterviews: Tipps für neue Kollegen, Einblick in aktuelle Projekte – O-Töne oder Kurzumfragen unter Mitarbeitern zu aktuellen Unternehmens- aber auch gesellschaftlichen Themen, die die Entwicklung im Unternehmen beeinflussen könnten
  • – Extern: Geschäftsführer kommentiert Marktentwicklungen, führt Gespräche mit Experten, Partnern – Best Practices mit Partnern, Kunden, die Pilotprojekte beleuchten, Lösungsansätze zeigen.

Nun gilt es noch zu klären, ob Sie letztendlich auf ein Team zurückgreifen können oder die Podcasts alleine erstellen müssen und wie regelmäßig Ihr Podcast erscheinen soll (täglich, wöchentlich, monatlich).

2. Schritt: Überlegen Sie, welche technische Ausrüstung Sie benötigen

Die Qualität Ihres Podcasts macht sich auch in der Qualität Ihrer Aufnahmen bemerkbar. Ihr Podcast im Kommunikationsmix sollte klar und deutlich zu verstehen sein. Das heißt, Sie benötigen ein gutes Mikrophon, das sie an ein Laptop anschließen sowie einen ruhigen, hallarmen Raum während der Audioaufnahme. Sowie ein Audio-Interface, das Mikrofon und Computer vereint oder direkt ein USB-Mikrofon. Hinzu kommen noch Kopfhörer sowie Monitor-Lautsprecher zum Abhören und eine Audio-Software zum Aufnehmen und Editieren wie Audacity.

3. Schritt: Darauf sollten Sie bei der Podcast Produktion achten

Podcasts sollten kurzweilig sein und wie bereits oben genannt einen Wiedererkennungseffekt besitzen. Diesen erhalten Sie beispielsweise mit einem Jingle. Ihre Zuhörer identifizieren ihren Podcast spätestens nach der dritten Ausstrahlung mit Ihrer Erkennnungsmelodie. Zudem müssen Sie es schaffen, Ihre Zuhörer bereits nach den ersten Sekunden von Ihrem Thema zu überzeugen. Überlegen Sie sich wie bei einem Elevator Pitch, wie Sie in der Kürze ihr neuestes Podcastthema umreißen und sagen Sie deutlich, was die Zuhörer aus der Episode mitnehmen können. Jede Episode sollte ein Them behandeln, das derzeit im Markt diskutiert wird, das Ihren Zuhörern unter den Nägeln brennt und das Sie mit ihrer Expertise kommentieren und für Ihre Zuhörer lösen.

Schritt 4: Podcasts im Kommunikationsmix sinnvoll einfügen

Genauso wichtig wie die Erstellung eines Podcast ist seine Vermarktung. Heißt, wie erfahren Ihre Kunden, dass Sie ihnen nutzwertige Themen via Podcast anbieten? Mit diesem 10-Punkte-Plan legen Sie den Grundstein für den Erfolg Ihres Podcasts.

Verwenden Sie Schlüsselwörter, um das Thema Ihres Podcast zu beschreiben: Jeder Podcast hat einen prägnanten Titel, der das Thema eingrenzt. Nutzen Sie also Keywords, die nicht nur Lust machen, den Beitrag zu hören, sondern ihnen helfen, von Hörern gefunden zu werden.

Sparen Sie nicht bei der Beschreibung: Sie müssen nicht gleich die wichtigsten Inhalte verraten, aber ein paar spannende Details zeigen Ihren Hörern, was sie erwartet. Eine Beschreibung soll neugierig machen auf den Podcast-Inhalt – auch hier kommen wieder die Schlüsselwörter zum Einsatz.

Arbeiten Sie mit einem einprägsamen Coverbild: Es sollte das Thema, gerne auch die Zielgruppe und den Benefit aufzeigen. Ist Ihr Podcast beispielsweise auf einen bestimmte Person, Ihren Geschäftsführer zugeschnitten und auf einen bestimmten Tag, sollte das Gesicht und der #Tag grafisch festgehalten sein.

Senden Sie Ihren Podcast an Podcast-Verzeichnisse: Es ist nicht damit getan, dass Sie Ihren Podcast auf Ihrer Webseite oder Ihrem Blog veröffentlichen und in Ihren Social Media Posts darauf hinweisen. Neben Apple iTunes, Google Play-Store, Audio-on-Demand Dienste wie Spotify gibt es Werzeichnisse wie podcaster.de, podlist.de oder podcast.de, auf denen Sie Ihr Publikum erreichen.

Gibt es „Best of.. Podcasts“, die Ihr Thema abbilden? Dann machen Sie sich auf die Suche nach den Herausgebern und stellen ihnen Ihren Podcast für eine Nominierung vor.

Fazit zu Podcast im Kommunikationsmix

Viele Faktoren entscheiden über den Erfolg Ihres Podcasts im Kommunikationsmix: relevanter, zielgruppenorientierter Content, gute Technik sowie die Reichweite. Sie legen die Basis für Ihren Podcast und sollten zur Reichweitensteigerung neben Ihren eigenen Kommunikationskanälen unbedingt Podcast-Listen sowie Audio-On-Demand-Dienste nutzen.

Praxisbeispielen und weitere Tipps zur Vermarketung lesen Sie in der aktuellen PR & Werbe Praxis 10/2019.

Themen aus PR & Werbe Praxis 10/2019, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – E-Commerce: 17 Tipps, wie Sie sich als Online-Händler optimal auf besondere Events vorbereiten
  • – Recht: Achtung! Tappen Sie nicht in diese Falle bei E-Mail-Werbung
  • – Social Media: Instagram: Finden Sie hier neue Mitarbeiter und begeistern Sie sie für Ihr Unternehmen
  • – Kreativität: 4 Tipps: So entwickeln Sie wirkungsvolle PR- und Marketing-Ideen
  • – Website: Aufpassen bei der Usability: So tappen Sie nicht in diese 8 Fallen!
  • – SEO: Das müssen Sie über das Zusammenspiel von Content-Marketing und SEO wissen
  • – Kundenbindung: Briefpost: Damit wird aus einem Einmalkäufer ein „Wiederholungstäter“

Audiovisueller Content – die besten Erfolgsbooster für Ihre Website

Mittwoch, 24. April 2019

Nutzen Sie das Potenzial des Visuellen, um Ihre Website noch erfolgreicher zu machen

Weniger Text, mehr Bewegtbild – Instagram, YouTube und Facebook machen es vor: Emotionale Fotos, nutzwertige Videos erreichen mehr User. Diese Strategie sollten Sie auch auf Ihrer Webseite anwenden. Wir zeigen Ihnen, wie Sie ihre textlastige Homepage mit audiovisuellem Content nutzerfreundlicher gestalten können.

Audiovisueller Content für Webseiten

Gebrauchtsoftware Berater Relicense AG setzt auf audiovisellen Content mit Persönlichkeit. Die Fotos auf der Webseite zeigen den CEO und das obere Management mit ausgesuchten Models in verschiedenen Szenen.

Audiovisueller Content wird immer wichtiger. Statistiken zeigen, dass die Verweildauer der Social Media User steigt, wenn Marken ihre Posts mit Bildern oder Videos anreichern. Das gilt auch für Ihre Webseite – intelligent eingesetzter audio-visueller Content kann ihre Texte unterstützen und den Besuch Ihrer Webseite verlängern. Visuelle Stimuli wie emotional aufgeladene Fotos oder Videos schaffen einen Anreize, dass sich die User mit Ihren Produkten oder Dienstleistungen tiefer beschäftigen.

Sie müssen Ihrer Webseite hierfür keinen visuellen Relaunch unterziehen – analysieren Sie Seite für Seite Ihren Internetauftritt und überlegen Sie sich, wie Sie den bisher veröffentlichten Content visuell bereichern oder gar ersetzen könnten.

Wir haben Ihnen die wichtigsten visuellen Content-Formate zusammengestellt mit Ideen, wie diese sich auf Webseiten einsetzen lassen. Und uns zudem auf nutzerfreundlichen Webseiten umgeschaut, wie andere Unternehmen visuellen Content für ihre Marke einsetzen.

Audiovisueller Content 1: Bilder

Bilder kommen in ihrer Intensität und Emotionalität auch ohne Text aus. Sie bereichern jeden Text, jede Broschüre – sind Aufmacher und Teaser. Darunter fallen neben Fotos auch Illustrationen oder gut gemacht Screenshots, Diagramme oder Collagen.

Bild ist nicht gleich Bild: Sie haben verschiedene Formatmöglichkeiten von

  • – Momentaufnahmen,
  • – gestellten/ geschönten Fotos
  • – animierten Bilder mit Effekten, so genannten gifs – z.B. mit https://imgflip.com/gif-maker

  • – Panoramabilder mit 3-D-Effekt
  • – zoombaren Fotos z.B. mit zoomify.com
  • – Slideshows, die schon allein eine Geschichte erzählen – z.B. mit 4k Slideshow Maker

Die Einsatzgebiete für Fotos sind auf Ihrer Webseite natürlich weitverbreitet:

  • – Einstiegsseite – hier bieten sich vor allem großformatige Fotos, Slides, auch gerne ein animiertes Bild unter den Standfotos an. Das zum besonderen Hingucker wird.
  • – Bilder dienen als Aufmacher und Erzähler für Ihre Texte, Artikel, Blogbeiträge, Produktbeschreibungen.
  • – Immer wiederkehrende Veranstaltungen verdeutlichen Sie mit einer Fotogalerie oder lassen ein Panoramabild über die Veranstaltungsräume gleiten.
  • – Zoombare Bilder oder 360 Grad Bilder bieten sich vor allem bei Produkten an.

Audiovisueller Content 2: Infografiken

Infografiken sind wichtige Contentlieferanten bei komplexen Themen. Sie geben trockene Fakten, Daten auf einen Blick wider. In Grafiken können Sie auch Momente veranschaulichen, die die Kamera bei einem Foto nicht einfangen kann.

  • – Mit ihr lassen sich gut Checklisten, Studienergebnisse/ Umfragen, Geschäftszahlen, aber auch Wettbewerbsanalysen darstellen.
  • – Aber Sie können beispielsweise auch die Top 10 Anwendungsgebiete Ihrer Produkte in eine Infografik packen und diese auf Ihre Produktseiten platzieren.
  • – Oder Sie veranschaulichen damit Tipps für Ihre Kunden, die sie auf den entsprechenden Beratungsseiten veröffentlichen.

Im Trend: Abgeschaut von den Infografiken, sind vermenschlichte Illustrationen im Kommen. Heißt, Sie möchten beispielsweise charakterisieren, wie Collaboration in Ihrem Unternehmen funktioniert, haben hierfür aber nicht die passenden Mitarbeiter zur Hand, wollen auch keine Models nutzen, dann greifen Sie auf Comicfiguren zurück, die Ihre Themen veranschaulichen.

Audiovisueller Content 3: Videos

Videos können Sie Ihren Botschaften ein Gesicht geben. Sie können damit einzelne Personen aus Ihrem Unternehmen porträtieren, eine Veranstaltung festhalten, Einblicke in die Arbeit Ihrer Mitarbeiter geben, einen Rundgang durch Ihr Firmengebäude machen. Ein Produkt von der Entstehung bis zur Auslieferung begleiten. Genauso vielfältig wie die Videothemen sind die Einsatzgebiete für Ihre Videos:

Sie stellen Ihren Geschäftsführer mit Porträt und Kurzvita auf Ihrer Webseite vor? Warum stellen Sie ihm nicht noch 3 persönliche Fragen, die ihn menschlich charakterisieren und stellen dieses Kurzvideo daneben?

Auf Ihren Produktseiten bietet es sich an, die Produkte nicht nur mit einem Foto und einer Kurzbeschreibung näher zu beleuchten, sondern auch ein Tutorial hinzuzufügen, das Ihre Produkte in der Anwendung zeigt.

Sie bieten Webinare zu Themen, die Sie bereits als Webinar angeboten haben? Zeigen Sie in einem kurzen Film, was Teilnehmer im nächsten Webinar erwartet.

Nutzen Sie auch die Möglichkeit des Animationsfilms – verdeutlichen Sie, wie Ihr Produkt funktioniert.

Auch Umfrageergebnisse oder Whitepaper lassen sich mit einem zusätzlichen Video versehen, das die wichtigsten Aussagen enthält oder den Umgang mit den Zahlen erläutert.

Audiovisueller Content 4: Podcasts

Es muss nicht immer gleich ein Film sein. Sie können O-Töne von Ihren Spokespersons zu Strategien, Markteinschätzungen, Geschäftszahlen etc. oder von Kunden, Mitarbeitern unkompliziert festhalten und auf Ihrer Webseite als Podcast einbinden.

  • – Ganze Blogartikel lassen sich vertonen
  • – auf Ihren Karriereseiten äußern sich neue Mitarbeiter zur Unternehmenskultur
  • – Kunden schwärmen von Ihren Produkten
  • – im Newsroom lassen sich z.B. wöchentlich die Branchennews zusammenfassen
  • – auf einer Messe sich O-Töne einfangen, die wiederum für die nächste Messe-PR genutzt werden können.

Fazit zu audiovisueller Content

Vom Text können Sie sich auf Ihrer Webseite natürlich nicht verabschieden. Er ist immer noch die Basis, damit Ihre Webseite von Suchmaschinen Crawlern besucht wird. Aber sie können geschickt, Ihre Texte mit audiovisuellem Content anreichern und so die Besucher länger auf Ihrer Seite halten. Schauen Sie sich Ihre Webseite aus Sicht Ihrer Kunden an und definieren Sie, wo audio-visueller Content ihre Strategie, Produkte, Botschaften verstärkt. Der einmal produzierte Content lässt sich oft mehrmals einsetzen und auch für die Pressearbeit nutzen.

Näheres zu Formatmöglichkeiten, Praxisbeispielen und weitere Tipps lesen Sie in der aktuellen PR & Werbe Praxis 9/2019.

Themen aus PR & Werbe Praxis 9/2019, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Internet: Onlineshop: 16 grobe Fehler, die Sie besser vermeiden
  • – Recht: Achten Sie unbedingt auf rechtssichere Abwesenheits-E-Mails
  • – Content Marketing: Nutzen Sie Klickstrecken für die Zweitverwertung Ihrer Beiträge – ohne Ranking-Verlust
  • – Corporate Blog: Unternehmensblog: Damit steigern Sie Ihren Erfolg
  • – Website: OnePager: Wann und für wen die beliebten Einseiter die ideale Form der Internetpräsenz sind

Neues Content-Format: Blogcast

Donnerstag, 14. Februar 2019

Wie Sie einen Blogcast erfolgreich einsetzen und Ihre Zielgruppe erweitern

Haben Sie schon einmal von Blogcast gehört? Das ist ein neues Content-Format, das Blogbeiträge und Podcasts gewinnbringend miteinander vereint. Für wen sich das Trendformat eignet und wie Sie es erfolgreich vermarkten, lesen Sie in diesem Blogbeitrag.

Blogcast - neues Content-Format

Mit dem neuen Content-Format Blogcast entwickeln Sie ihren Unternehmensblog weiter und erreichen neue Zielgruppen – Foto PeterFranz / pixelio.de

Ein Blog gehört zum Standard-Kommunikationskanal von Unternehmen. Aber auch dieser sollte sich immer weiterentwickeln – sei es inhaltlich, optisch als auch technisch. Mit neuen Content-Formaten lassen sich zudem neue Leser generieren. Blogcast ist ein solch neues Format. Mit ihm lässt sich Ihr Blog um ein technisches Tool nutzwertig erweitern.

Was steckt hinter dem Begriff Blogcast

Beim Blogcast werden zwei Contentformate zusammengeführt: der Blog und der Podcast. Das heißt, einmal das geschriebene Wort, einmal das gesagte Wort. Sie vertonen sozusagen Ihre Blogbeiträge.

Vorteil: Ihre Blogbeiträge werden nun nicht mehr nur gelesen, sondern können überall und jederzeit gehört werden. Das ist durch die mobile Nutzung Ihrer Leser/innen sinnvoller denn je. Überlegen Sie selbst, Sie sitzen gerade in einer S-Bahn auf dem Weg zu einer Verabredung und möchten noch die Zeit nutzen, sich online zu informieren. Nun haben Sie aber keine Zeit mehr, den gefundenen Artikel zu lesen, da Sie bereits aussteigen müssen. Die Lösung: Sie hören ihn sich an – das ist komfortabel und zeitsparend.

Neue Leserschaft mit dem Content-Format Blogcast

Als Blogbetreiber eröffnen Sie sich also mit Blogcasts durchaus auch eine neue Leserschaft. Sie erreichen mit Ihren Artikeln zusätzlich Menschen mit Sehbehinderung, Leseschwächen oder Kinder, die noch gar nicht lesen können. Vorausgesetzt natürlich, Ihr Blog richtet sich an diese. Zudem lauschen viele User lieber als dass sie selbst lesen. Gerade auf Smartphones mit kleinem Display ist es angenehmer, den Blogbeitrag zu hören.

Für wen sich ein Blogcast eignet

Generell sind natürlich gesprochene Texte für jede Art von Blog und Thema geeignet, um sich neuen Lesern zu öffnen. Jedoch benötigt ein Blogcast doppelten Aufwand: Sie verfassen einen Artikel und müssen diesen noch vertonen lassen. Das kostet Zeit, aber auch Geld. Geeignet ist das Format für Sie, wenn

  • – Sie sich einer neuen Leserschaft öffnen möchten wie Sehbehinderte
  • – Ihre Blogbeiträge sehr lang sind
  • – Ihre Blogbeiträge Ratgeber- oder Reportagen-Charakter haben
  • – Ihre Leser vor allem mobil auf Ihre Blogbeiträge zugreifen
  • – Sie die Mittel (finanziell, zeitlich, personell) haben
  • – Ihr Blog dafür bekannt dafür ist, immer neue Wege zu gehen, Neues auszuprobieren und Vorreiter zu sein

In 3 Schritten zum eigenen Blogcast

Ein Blogcast besteht aus drei Zutaten: dem klassischen Text, der Vertonung und der Technik, um das Vertonte als Audio-Datei in Ihren Blog einzufügen.

Der klassische Blogbeitrag

Beim Text müssen Sie zukünftig darauf achten, dass das Geschriebene auch gut vertont werden kann. Das bedeutet für Sie: Machen Sie sich bereits vor dem Verfassen des Beitrags Gedanken, wie dieser gesprochen wirkt. Um also Ihren Blogbeitrag 1:1 in eine Audioversion umzuwandeln, sollten Sie den Text so schreiben, dass er schnell zu begreifen ist. Das heißt,

  • – kommen Sie direkt auf den Punkt
  • – bilden Sie kurze Sätze
  • – arbeiten Sie mit Schlagworten, die den Hörer wachrütteln und auf den nächsten neuen Gedanken vorbereiten
  • – überlegen Sie, ob komplexere Begriffe/ Fachtermini notwendig sind oder ob diese passend umschrieben werden können

Die Vertonung des Beitrags

Der Blogcast lebt natürlich von der Vertonung des Textes. Und diese sollte professionell sein. Es reicht also nicht, dass Sie Ihren Blogbeitrag auf eine Audio-Datei aufnehmen und in den Blogartikel einpflegen. Ihre Audioaufnahme muss klar und deutlich sein, um überhaupt gehört zu werden.

Wägen Sie also ab, ob Sie einen professionelle Sprecher engagieren und professioneller Umgebung die Audiospur aufnehmen. Oder im Unternehmen in einem ruhigen Raum mit gutem Klang und der eigenen Stimme die Tonspur. Mit einem USB-Mikrofon, einem Laptop oder PC und einer Aufnahmesoftware wie der kostenlosen Audacity lassen sich Blocasts kostengünstig umsetzen. Das USB-Mikrofon ist hierbei mit dem Gerät verbunden und lädt die Aufnahme direkt auf die Software. Mit Audicity können Sie zudem die Datei schneiden, den Klang verändern beispielsweise auch Hintergrundgeräusche herausfiltern, Musik einspielen oder die Abspielgeschwindigkeit anpassen.

Die Technik für den Blog

Nun muss die Aufnahme in ein passendes Audioformat komprimiert werden wie mp3. Um die Audio-Datei in Ihren Blog einzufügen, benötigen Sie – je nach Content Management System – einen HTML5-basierten Web-Player für Ihre mp3-Datei.

Noch leichter funktioniert das, wenn Sie die Audio-Datei bei “Soundcloud” hochladen und sich dort den Einbettungs-Code in HTML5 anzeigen lassen. Diesen können Sie direkt in Ihren Beitrag einfügen. Wenn Sie WordPress in einer Space-Upgrade-Version nutzen (https://en.support.wordpress.com/space-upgrade/), können Sie Ihre mp3-Datei direkt in die Mediathek hochladen und von dort wie gewohnt einbetten.

Fazit zu Blogcast

Der Blogcast bringt neuen Schwung in Ihren Unternehmensblog und zieht neue Leser an. Mit wenig Aufwand lässt sich das neue Content-Format in bestehende Blogs einfügen und vermarkten. Ihren zukünftigen Podcast können Sie für mehr Reichweite auf eingespielte Streaming-Dienste stellen oder in Podcastverzeichnisse. Für die Technik benötigen Sie nur ein kleines Budget – die Vertonung wird sich einspielen, so dass der kurzfristig höhere Aufwand pro Blogbeitrag durch den höheren Nutzen nicht mehr ins Gewicht fällt.

Die detaillierten Tipps mit spannenden Beispielen ausder Praxis finden Sie in der aktuellen PR & Werbe Praxis 4/2019.

Themen aus PR & Werbe Praxis 4/2019, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Verkaufsstrategie: Neuer Verkaufskanal: In 3 Schritten sind Sie mit dabei beim Google Shopping
  • – Strategie: 5 Tipps: So führen Sie effiziente Telefonate
  • – Datenschutz: So löschen Sie personenbezogene Daten datenschutzkonform!
  • – Kundenkommunikation: Flyer entwickeln: Wenn der Fehlerteufel zuschlägt (und wie Sie sich wehren)
  • – Leserfrage: „Mit welchen Maßnahmen gelingt es uns, die Motivation der Kollegen zu steigern bzw. zu bewahren?“
  • – Bilder: Optimieren Sie Ihre Fotos – für kleines Geld
  • – E-Mail-Marketing: Kostengünstig Kunden binden und auch Umsätze steigern – so geht’s
  • – zusätztich finden Sie im Sonderheft Social Media alle neuen Trends

Erfolgreiches Content Marketing mit Stories-Format

Donnerstag, 31. Januar 2019

Das Stories-Format – so gestalten Sie Stories auf Instagram, Facebook & Snapchat

Vergängliche Inhalte bringen mehr Engagement auf Instagram, Facebook oder Snapchat. Mit dem Stories-Format können Sie so in kurzer Zeit das Engagement ihrer Zielgruppe anregen. Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie eine gute Story erstellen und worauf Sie dabei achten sollten.

Stories-Format als Content Marketing Tool

Blick in den Blumen-Workshop von bloomon mit dem Stories-Format auf Instagram

Stories sind Real-Time-Content. Mit dem Stories-Format können Sie auf Instagram, Facebook und Snapchat eine aktuelles Thema spannend und authentisch aufbereiten. Diese sind jedoch „nur“ 24 Stunden sichtbar. Das ist jedoch – glaubt man den Social Media Statistiken – kein Nachteil, sondern ein Vorteil: Ihre Fans klicken vermehrt auf Ihre Stories, um zu wissen, welche Themen Sie gerade bewegen, wo Sie sich aufhalten, was Sie gerade machen. Die Angst, etwas zu verpassen, heizt den Hype um die Story-Funktion an.

Was macht das Stories-Format aus?

Sie teilen Fotos und Videos mit Ihren Fans, die Sie zu einer themenbezogenen Geschichte zusammenstellen

  • – das kann ein Video mit einer bestimmten Intention sein
  • – oder ein Bild, das Sie mit entsprechendem Text und Icons zu einer Story gestalten
  • – oder aber Sie lassen mehrere Bilder hintereinander einfließen, die in ihrer Gesamtheit eine Geschichte erzählen.

Vorteile von Story-Content:

  • – Sie erhöhen die Bekanntheit ihrer Marke
  • – liefern Botschaften in einer einfachen, verständlichen Sprache
  • – binden Kunden (Fans)
  • – generieren mehr Traffic
  • – locken Fans auf Ihre Internetseiten

So erstellen Sie eine gute Story im Stories-Format

Geschichten haben ein Thema, einen Protagonisten, einen roten Faden und eine Aussage.

Sie können mit Ihren Stories:

  • – Einen Blick hinter die Kulissen geben
  • – Visionen vermitteln
  • – Identität zeigen
  • – Mehrwert und Tipps vermitteln

5 Tipps für Ihre Story

Bleiben Sie bei allen Themen authentisch, reichern Sie Ihre Stories mit Emotionen und Humor an.Und bieten Sie Ihren Fans dabei einen Mehrwert.

Arbeiten Sie mit einem Redaktionsplan: Als Unternehmen haben Sie immer das große Ganze im Blick. Themen, mit denen Ihre Fans Ihre Marke verbinden. Wenn Sie Ihren Jahresthemenplan für die großen Themen erstellen, brechen Sie diese herunter und überlegen sich, welche Sinn machen, diese als „Story“ (zusätzlich) zu vermarkten.

Entwickeln Sie für jede Ihrer Stories ein kleines Drehbuch, um zu wissen, wie Sie Ihre Botschaft/ ihr Thema visuell aufbauen. Das ist vor allem für Snapchat wichtig, da Sie direkt aus der Kamera-Funktion heraus aufnehmen (Fotos, Film).

Nutzen Sie die Zusatzfunktionen wie Text, Sticker, Gifs etc., um Ihre Fotos oder Filme zu beschreiben. Das hilft Ihnen auch beim Drehbuch – ein Bild allein ist schön anzusehen, lässt sich aber oft erst mit Text richtig einordnen.

Servieren Sie zum richtigen Zeitpunkt Ihr Thema häppchenweise. Über „Story“ lassen sich vor allem eindimensionale Geschichten erzählen, die eine Botschaft vermitteln.

Fazit zu Stories-Format

Stories sind imagerelevante Social Media Funktionen, die Sie für Ihre Marke nicht außer Acht lassen sollten. Die einzelnen Netzwerke arbeiten verstärkt am Stories-Format und werden auch zukünftig mehr in dieses Storytelling-Tool investieren. Wichtig ist, dass Sie für Ihre Story genauso sorgfältig arbeiten wie bei Ihrem Content Marketing: Es geht um die richtigen Themen, wie sie diese erzähle und wann sie die Stories online stellen und vermarkten. Mit einem Redaktionsplan und Drehbuch haben Sie auch bei der Story-Funktion alles im Griff.

Die detaillierten Tipps inklusive Vergleichsmatrix zu Facebook, Instagram und Snapchat finden Sie in der aktuellen PR & Werbe Praxis 3/2019.

Themen aus PR & Werbe Praxis 3/2019, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Datenschutz: Gewinnspiele in Zeiten der DSGVO – das müssen Sie wissen
  • – Marketing: 3 Trends für Ihre korrekte Kundenansprache
  • – Werbebriefe: Nutzen Sie die 6 Vorzüge von Briefen, um die Aufmerksamkeit Ihrer Zielgruppe zu erhalten
  • – Mitarbeiterakquise: 5 Tipps: So gewinnen und binden Sie junge Kollegen
  • – Website: Ihr Online-Auftritt auf dem Prüfstand: So finden Sie Optimierungspotenziale
  • – Leserfrage: „Welche Möglichkeiten bietet Digital Signage für den Außenbereich?“
  • – Leserfrage: „Wie können wir sicherstellen, dass unsere E-Mails unsere Kunden erreichen?“
  • – Selbstmanagement: 3 Tipps, wie Sie 2019 Ihre Arbeit stressfreier und effizienter bewältigen

Arbeitgeberimage stärken mit Arbeitgeber-Wettbewerben

Mittwoch, 16. Januar 2019

Wie Sie mit Arbeitgeber-Wettbewerben wie Great Place to work Ihr Arbeitgeberimage nachhaltig verbessern

In Deutschland herrscht Führungskräftemangel viele Unternehmen buhlen um wenige (sehr) gut ausgebildete Bewerber. Zudem spielt der Standort des Unternehmens eine wichtige Rolle, ob sich ein Bewerber für Sie entscheidet. Wie können Sie trotzdem Bewerber für sich gewinnen? Und diese halten? Das haben wir Teilnehmer und Gewinner des Wettbewerbs Great Place to work gefragt. Arbeitgeber-Wettbewerbe sind für viele Mittelständler ein wichtiger Seismograph fürs Arbeitgeberimage.

Arbeitgeber-Image stärken mit Arbeitgeber-Wettbewerben

Pascoe Naturmedizin setzt beim Arbeitgeberimage auf die enge Gemeinschaft einer Familie – das weiß Sven Pausch nicht nur in schwierigen Situationen sehr zu schätzen.

Great Place to work (GptW) gilt seit Jahren als einer der renommiertesten Wettbewerbe für Unternehmen im Bereich Unternehmenskultur, Personal-Tools. Wer deren Audit mit guten Noten besteht, erhält das Siegel „Beste Arbeitgeber Deutschlands“. Mit dem Siegel können die teilnehmenden Unternehmen werben und sich als „zertifizierte“ Arbeitgeber auf dem Bewerbermarkt platzieren. Der Wettbewerb ist eine Möglichkeit, sein Arbeitgeberimage zu stärken – wenn man dessen Ergebnisse richtig nutzt.

Die Vorteile der Teilnahme für Ihr Arbeitgeberimage

  • – Unternehmen erhalten detaillierte Ergebnisse des Kulturaudits- mit Schwächen und Stärken
  • – die Personalabteilung sieht, wo noch Schwächen in der Personalarbeit/ bei der Unternehmenskultur liegen und kann entsprechend handeln
  • – Unternehmen erhalten einen Vergleich mit Unternehmen ihrer Mitarbeitergröße und erhalten damit Einblicke, wie sie ihre Arbeit verbessern können
  • – Sie können mit dem Siegel „Beste Arbeitgeber Deutschlands“ in ihren Medien, Kanälen werben
  • – Sie können für sich als Arbeitgeber bei potentiellen Mitarbeitern werben
  • – Mitarbeiter erhalten eine Stimme,das verbessert die Interne Kommunikation
  • – klare Markenbildung und -stärkung

Das zeigt Ihre Teilnahme an Arbeitgeber-Wettbewerben

  • – Es ist ein Fingerzeig für Bewerber, dass sich das Unternehmen mit seinen Mitarbeitern beschäftigt
  • – Das Unternehmen zeigt sich transparent – es scheut den Vergleich mit anderen Unternehmen der Branche und branchenübergreifend nicht
  • – Das Unternehmen handelt als Arbeitgeber nachhaltig – bei mehrmaliger Teilnahme und Auszeichnung
  • – Stolzkultur innerhalb des Unternehmens: Wir verbessern uns stetig, das wird auch mit einer Top-Platzierung gewürdigt

Tagungshotel Schindlerhof – gelebtes Arbeitgeberimage mit Great Place to Work

Dieses Jahr konnte sich Schindlerhof, ein familiengeführtes Tagungshotel in Nürnberg sowohl als Bester Arbeitgeber in der Kategorie 10 bis 100 Mitarbeiter als auch als Bayerns Beste Arbeitgeber behaupten. Für Geschäftsführerin Nicole Kobjoll ist Transparenz und Nachhaltigkeit eines der entscheidenden Faktoren, die die Teilnahme bringt: „Wir nehmen seit Jahren an Great Place to Work teil. Für uns ist der Wettbewerb keine einmalige Sache, sondern Teil unserer Unternehmenskultur geworden. Mitarbeiter im allgemeinen wollen sich einbringen, ihre Ideen umsetzen. Der Wettbewerb ermöglichst dies. Wir wissen, wo wir den Hebel ansetzen müssen und erklären offen den Mitarbeitern die Hintergründe unseres Abschneidens. Der Wettbewerb fördert auch den Zusammenhalt im Unternehmen – Arbeitgeber und Arbeitnehmer sind wie ein engmaschiges Netz, das gepflegt werden muss.“

Naturmedizin Pascoe setzt beim Arbeitgeberimage auf Transparenz und Nachhaltigkeit

Diesem transparenten Ansatz folgt auch Annette Pascoe, die gemeinsam mit ihrem Mann den pharmazeutischen Mittelständler Pascoe Naturmedizin betreibt und den zweiten Platz bei Mitarbeitern 101 bis 250 erreicht hat: „Unser Unternehmen ist in Gießen angesiedelt, einer der weniger attraktiven Standorte für Bewerber. Doch mit unserer Teilnahme an Arbeitgeber-Wettbewerben und der damit verbundenen PR erhalten wir Bewerbungsanfragen von Hamburg bis München. Für uns ist das Siegel „Great Place to work“ ein Ansporn an uns, stetig besser als Arbeitgeber zu werden. Dieser Wunsch muss jedoch von der Geschäftsleitung ausgehen und gelebt werden. Die Mitarbeiter erkennen das und bringen sich mit ihren Ideen und Wünschen ein. Wir leben eine offene Unternehmenskultur.“

IT Berater Adlon: mit Arbeitgeberimage den eigenen Standort stärken

Das Problem „attraktiver Standort“ hat auch Adlon, ein IT-Beratungsunternehmen aus Ravensburg gelöst: „Wenn der Standort nicht passt, kann man Bewerber nicht langfristig halten. Man kann aber umdenken und die Standortproblematik aushebeln. Unsere Mitarbeiter haben dank mobiler Arbeitsplätze die Möglichkeit von überall zu arbeiten, wo es Internet gibt. Mit Microsoft 365 haben wir eine Plattform, die Zusammenarbeit, zentrales Dokumentenmanagement und smarte Kommunikation gewährleistet. So kann die Präsenzzeit der Mitarbeiter maximal reduziert und der Bewerber dort leben, wo er es möchte“, erläutert Sabrina Dür, Head of Brand Management.

Auch Adlon nimmt regelmäßig an GptW teil. Der Wettbewerb gibt ein gutes Stimmungsbild der Mitarbeiter wieder und Adlon nutzt ihn für sein Verbesserungsmanagement. „Viele der Impulse aus dem Wettbewerb haben in der Vergangenheit zu konkreten Maßnahmen bzw. Initiativen geführt. So beispielsweise die Adlon goes fit-Initiative. Diese Initiative hat die aktive Unterstützung der Fitness zum Ziel. Einzelne Maßnahmen wie Firmenlauf, Fit-App als Motiviationstreiber, Jobrad und Zu-Finanzierung von Kursen sind konkret daraus entstanden.“

Extra-Tipp von Annette Pascoe, Pascoe Naturmedizin

Unternehmen sollten sich einfach trauen und mal bei einem Wettbewerb mitmachen. Über Google hatte sie sich damals auf den Weg gemacht, passende Arbeitgeber-Wettbewerbe herauszufinden und sich überlegt, welchen „traue“ ich mich mitzumachen. Die Idee war, sich als gesundes und zukunftsfähiges Unternehmen zu präsentieren. Diese Herausforderung sucht sie immer noch für ihr Unternehmen. Aktuell macht Pascoe mit bei „Zukunftsfähige Unternehmen“ ausgeschrieben über das Arbeitsministerium.

Arbeitgeberimage bei Tagungshotel Schindlerhof – Ideen für eine gelebte Unternehmenskultur

Transparenz, Vertrauen, offene Türen, so lebt und arbeitet es sich beim Schindlerhof. Die 68 Mitarbeiter erhalten am ersten Tag ein iPad, mit dem sie jederzeit und von überall interne Informationen abrufen können und miteinander kommunizieren können. Dafür gibt es eine eigene Mitarbeiter APP. Mit ihr lässt sich auch mit ehemaligen Mitarbeitern chatten. Sie dient aber auch zur Abgabe von Ideen und für den MAX (Mitarbeiter Aktien Index): Alle eingereichten Ideen sind jederzeit in der App einsehbar und Mitarbeitende können für Ihre Lieblingsidee voten sowie eine Bewerbung einreichen, um sich an der Umsetzung zu beteiligen.

Arbeitgeberimage bei Pascoe Naturmedizin – Ideen für eine gelebte Unternehmenskultur

Für Pascoe ist Leistung, verbunden mit Spaß an der Arbeit das wichtigste. Die 158 Mitarbeiter des Pharmazeutischen Unternehmens sehen sich klar als Familie – Hierarchien sind zwar in der Funktion klar erkennbar, aber im Arbeitsalltag gelten die Ideen aller.

Ein/e Magic-Moment-Beauftragte/r verschönert den Arbeitsalltag der Mitarbeiter und honoriert besondere Leistungen mit einem Überraschungsfrühstück für den Außendienstmitarbeiter beim Kunden, einem Geschenk oder auch mal Massagen für Mitarbeiter, die außergewöhnliche Einsatzbereitschaft zeigen. Mitarbeiter können hierbei Mitarbeiter ernennen.

Lotsen geben ihr Wissen an Kollegen und Kolleginnen weiter. Durch dieses Modell haben Mitarbeitende die Chance, Stärken zu entfalten und das jeweilige Fachwissen effektiv zu präsentieren. Eine Win-Win-Situation, denn die „Lernenden“ erhalten das Wissen, was sie gerade benötigen.

Arbeitgeberimage bei Adlon – Ideen für eine gelebte Unternehmenskultur

Im kleinen Team des IT-Beratungsunternehmens Adlon steht selbstbestimmtes Arbeiten, Flexzeit und sich weiterbilden im Mittelpunkt der Unternehmenskultur. Das Unternehmen weiß, es kann Bewerber nicht langfristig halten, wenn der Standort nicht passt. Daher hat Adlon die Standortproblematik ausgehebelt: „Unsere Mitarbeiter haben dank mobiler Arbeitsplätze die Möglichkeit von überall zu arbeiten, wo es Internet gibt. Mit Microsoft Office 365 haben wir eine Plattform, die Zusammenarbeit, zentrales Dokumentenmanagement und smarte Kommunikation gewährleistet. So kann die Präsenzzeit der Mitarbeiter maximal reduziert und der Bewerber dort leben, wo er es möchte“, erläutert Sabrina Dür, Head of Brand Management. Für die individuelle Weiterbildung gibt es Innvationstracks und Tech-Squads, mit denen sich die Mitarbeiter selbstbestimmt Wissen um Hightech Themen erarbeiten. Zusätzlich gibt es ADLON goes learning, ein firmeneigener Lernpfad mit Zugang zu Tutorials, klassischen eBooks u.v.m.

Arbeitgeberimage bei shopware AG – Ideen für eine gelebte Unternehmenskultur

Die shopware Ag hat sich ihre Start-up Kultur und das offene, hierarchieübergreifende Miteinander beibehalten. Die Werte und das Versprechen des Unternehmens sind zentral auf einer Kreidewand festgehalten, auf der jeder Mitarbeiter beim sogenannten shopware Meetup unterschreibt. Einmal im Monat treffen sich Vorstand, Personalabteilung und alle neuen Mitarbeiter der vergangenen vier Wochen freitags um halb fünf vor der Wand. Der Vorstand erklärt dann, warum diese Werte so wichtig sind und was die Werte und Versprechen für shopware im täglichen Berufsleben bedeuten. Es soll sich dabei nicht nur um Worthülsen handeln, sondern jeder Mitarbeiter soll von Beginn an dazu abgeholt werden und den Sinn dahinter verstehen, bis er schließlich mit seinem Namen dafür unterschreibt. Und dieses einheitliche Werteverständnis merkt man der Unternehmenskultur deutlich an.

Fazit für Arbeitgeberimage mit Wettbewerben wie GreatPlace to Work

Arbeitgeber-Wettbewerbe öffnen den Blick nach innen und nach außen. Als Unternehmen erhalten Sie ein derzeitiges Stimmungsbild und sehen, wo es noch Verbesserungen geben könnte. Das Siegel des Wettbewerbs können Sie für Ihre Arbeitgeber-PR nutzen und somit Ihr Arbeitgeberimage stärken: ob auf den unternehmenseigenen Medien oder für Gespräche mit Redaktionen. Pascoe vermarktet den GptW-Wettbewerb wie ein eigenes Produkt und wirbt so nicht nur für sich als ausgezeichneten Arbeitgeber, sondern macht auch Werbung für den Wettbewerb, um noch mehr Unternehmen zu motivieren, daran teilzunehmen.

Wie Sie mit Arbeitgeber-Siegeln wie Great Place to Work werben können und weitere Tipps der Teilnehmer finden Sie in der aktuellen PR & Werbe Praxis 2/2019.

Themen aus PR & Werbe Praxis 2/2019, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Facebook: Facebook: Nutzen Sie die Notizen-Funktion für Ihren „Firmen-Blog“
  • – Marketing: Durch diese Anreize bekommen Sie Kundendaten
  • – Arbeitsorganisation: 3 Praxis-Tipps für erfolgreiches Brainstormen
  • – Social Media: Interessen Ihrer Fans: Damit pushen Sie die virale Kraft Ihrer Postings
  • – Recht: 4 Datenschutz-Tipps zu Werbeeinwilligungen – so sind sie rechtssicher
  • – Kundenbindung: Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft – und die Kundenbindung
  • – Leserfrage: „Welche Informationen dürfen wir im Organigramm veröffentlichen?“
  • – Beschwerdemanagement: 5 Tipps, wie Sie aus unzufriedenen zufriedene (Stamm-)Kunden machen

Tipp-Artikel – wie Sie damit bei Medien und Lesern punkten können

Montag, 10. Dezember 2018

Geben Sie Top-Tipps durch Tipp-Artikel und punkten Sie so bei Medien und Lesern

7 Tipps zum Stromsparen, 5 Tipps wie Sie bequem in den Urlaub starten, 3 Tipps für dauerhaftes Abnehmen. Was fasziniert Leser an Tipp-Artikeln? Und wie können Sie als Unternehmen und Marke davon profitieren? Wir sagen es ihnen ganz konkret.

Tipp-Artikel kommen bei Lesern und Google gut an

Tipp-Artikel kommen bei Lesern und Google gut an – © Wörterladen

Ein Tipp-Artikel ist dabei das perfekte Mittel, Ratschläge effizient zu verpacken. Sie können anhand der Anzahl Tipps bereits den Umfang des Artikels erahnen. Zudem können Sie jeden Tipp einzeln lesen und nehmen häppchenweise Informationen auf.

Tipp-Artikel sind also absolut PR tauglich. Mit ihnen wenden Sie sich direkt an ihre Verbraucher/ Kunden. Sie gelten als nutzwertig und zeigen Ihr Expertenwissen auf einem bestimmten Gebiet. Tipp-Artikel sind für alle Unternehmen, Marken und Branchen eine relevante Gattung. Vor allem Einzelkämpfer wie Berater, Coachs, Fotografen oder Kreative können sich mit ihrem Fachwissen an ihre Zielgruppe wenden und auf sich aufmerksam machen.

Der Vorteil für den Leser: Er erkennt sofort am Titel und Aufbau, dass es sich um einen Ratgeberartikel handelt. Er weiß, der Artikel liefert ihm eine konkrete Hilfe auf eine bestimmte Fragestellung. Die Tipps geben kompakt, auf den Punkt gebrachte Empfehlungen – der darunterliegende Fließtext liefert weitere Details zu den prägnant formulierten Tipps. Das heißt, selbst wenn der Leser nur die fettgedruckten Tipps liest, erhält er Lösungen zu seiner Fragestellung.

Worauf Sie bei Ihrem Tipp-Artikel achten sollten

Tipps kommen aber nicht nur bei Lesern gut an – auch Redaktionen nehmen gerne Tipp-Artikel von Fachexperten in ihre Medien auf.

Bereiten Sie Ihre Tipp-Artikel leser- und redaktionsfreundlich auf

Die Nutzwertigkeit steht bei Tipp-Artikeln an erster Stelle – auch tröge Verbraucherthemen wie Altersvorsorge, Eigenheimfinanzierung oder im B2B-Bereich Verkaufstipps für erklärungsbedürftige Produkte lassen sich attraktiv mit Bulletpoints leserfreundlich aufbereiten. Ein Absatz pro Tipp, der klar gekennzeichnet ist. Schreiben Sie immer aus Sicht des Lesers.

Verpacken Sie geschickt Eigenmarketing in den Tipps

In Ihre Tipps können Sie Ihre Botschaften verpacken, produktrelevante Informationen einfließen lassen oder ein Alleinstellungsmerkmal ihrer Services herausstellen. Auch ein Zitat Ihres Fachexperten bietet sich an.

Tipp-Artikel sind optimiert für Suchmaschinen

Bereits des öfteren haben wir Ihnen erläutert, dass FAQs so wertvoll für Ihre Suchmaschinenoptimierung sind. Beinhalten Sie doch konkrete Fragen und die dazugehörigen Antworten Ihrer Kunden und damit Ihrer Zielgruppe. Tipp-Artikel sind nichts anderes als umgewandelte FAQs: Jeder Tipp gibt Antworten zu einem Themengebiet, Titel und Zwischenüberschriften unterstreichen dieses Thema (Keyword) zusätzlich. Sie schreiben aus Sicht des Verbrauchers und das würdigen die Suchmaschinen.

Tipp-Artikel lassen sich crossmedial / mehrfach nutzen

Machen Sie mehr aus einem Tipp-Artikel. Haben Sie zu einem Thema 7-10 Tipps formuliert, machen Sie einen Kurztext für Ihr Kundenmagazin (Print) und verweisen Sie auf den Gesamtartikel, den Sie online stellen. Oder teasern Sie in Ihrem Newsletter die Top-3 Tipps an und verlinken auf den Tipp-Artikel in Ihrem Blog. Sie können im Blog auch eine Tipp-Reihe aus einem Themengebiet machen.

Wie viele Tipps machen in einem Tipp-Artikel Sinn

Arbeiten Sie lieber mit weniger Tipps als zu vielen. Grenzen Sie Ihr Themengebiet dementsprechend ein und konzentrieren Sie sich auf die relevantesten Tipps. Wenn Sie ein großes Themengebiet haben wie Wohnen im Alter machen Sie sich eine Mindmap und erarbeiten Sie Unterthemen, die das Hauptthema tragen. Diese Unterthemen können Sie nun als einzelne Tipp-Artikel weiterverarbeiten.

Zahlen sind nicht gleich Zahlen. Bei einem Tipp-Artikel funktionieren vor allem die ungeraden: 3, 5, 7, dann noch 10. Die anderen im Zahlenraum von 3-12 wirken beliebig, unrund. Der Leser hat bei ihnen das Gefühl, Sie hätten sich nicht festlegen können, saugten sich mehr Tipps als notwendig aus den Fingern. Mit 10 Tipps sollten Sie jedoch nur in äußersten Notfällen arbeiten, wenn es ganz kurze sind, die ein Thema rund machen. Die Zahlen geben dem Leser vor, wie lange er benötigt, um Ihren Artikel zu lesen – je weniger Tipps umso schneller ist der Text gelesen. Vor allem online sind kurze Tipplisten von Vorteil.

Fazit zu Tipp-Artikel

Tipp-Artikel kommen an – bei den Lesern, bei Redaktionen und Suchmaschinen. Je konkreter und eingeschränkter das Thema umso übersichtlicher und nutzwertiger lassen sich die einzelnen Tipps erstellen. Achten Sie auf deren Praxisbezug und die Nachvollziehbarkeit für den Leser. Lieber unterteilen Sie Ihr Thema in weitere Unterthemen und arbeiten mit aufeinander aufbauenden Tipp-Artikeln.

Die ausführlichen Tipps mit Beispielen und dem Aufbau von Tipp-Artikeln finden Sie in der aktuellen PR & Werbe Praxis 25/2018.

Themen aus PR & Werbe Praxis 25/2018, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Social Media: Google My Business: Nutzen Sie die „Beiträge“-Funktion für Infos mit Mehrwert
  • – Datenschutz: DSGVO: Dürfen Sie weiterhin persönliche Schreiben an Ihre Mitarbeiter senden?
  • – Werbeprospekte: Steigern Sie den Umsatz mit einem schlüssigen Headline-Konzept
  • – Leserfrage: „Besitzen Werbe-Einwilligungen von Kunden ein Haltbarkeitsdatum?“
  • – Trend: Wählen Sie die passende technische „Digital Signage“-Lösung für Ihr Unternehmen
  • – Social Media Quick Check: Checkliste: Ist Ihr Social-Media-Angebot up to date und attraktiv?

Im Trend: Digital Signage in der Internen Kommunikation

Donnerstag, 22. November 2018

Mit Digital Signage Mitarbeiter schnell und einfach standortübergreifend erreichen

Digital Signage ist auf dem Vormarsch. Die ditiale Beschilderung hat auch in der Internen Kommunikation viele Vorteile. Auf den elektronischen Plakaten lassen sich beispielsweise die neuesten Unternehmensinformationen an strategischen Punkten im Unternehmensgebäude kurz und knapp verbreiten. Welche Inhalte sich transportieren lassen, lesen Sie in diesem Beitrag.

Digitale Signage in der Internen Kommunikation

Digitale Signage in der Internen Kommunikation – überall dort, wie die Wege der Mitarbeiter sich kreuzen. Copyright: eKiosk GmbH

Die digitale Transformation macht auch bei der Internen Kommunikation nicht halt. Informationen, die früher händisch am Schwarzen Brett ausgetauscht wurden, lassen sich heute mit einem Knopfdruck über Digital Signage transportieren. So lassen sich in Echtzeit Neuigkeiten veröffentlichen und damit auch Mitarbeiter erreichen, die keinen festen PC-Arbeitsplatz besitzen.

Was genau verbirgt sich hinter Digital Signage

Ins Deutsche übersetzt heißt Digital Signage digitale Beschilderung. Hierbei handelt es sich um digitale Medieninhalte, die über elektronische Bildschirme in Form von Stelen, Monitoren oder Kiosksystemen jeder Größe eingesetzt werden. Im öffentlichen Raum finden sich diese schon lange auf Bahnhöfen, Flughäfen, in der U-Bahn oder Einkaufszentren als Verkehrsschilder, Lagepläne oder Newschannel.

Vorteile von Digital Signage in der Internen Kommunikation

  • – Digitale Informationen lassen sich in Echtzeit austauschen – die Bildschirme sind miteinander vernetzt, ein Knopfdruck und ihre Informationen sind aktualisiert
  • – Druckkosten für Schwarzes Brett oder Plakatierung im größeren Stil entfallen
  • – die Zeit für den Ausdruck und Austausch der Informationen am Schwarzen Brett können jetzt sinnvoller genutzt werden
  • – Mitarbeiter werden unabhängig vom PC-Arbeitsplatz informiert
  • – an strategischen Punkten im Unternehmen aufgestellt, lassen sich Mitarbeiter informieren, die z.B. auf dem Weg in die Kantine sind, vor einem Aufzug warten oder in ein anderes Stockwerk gehen.
  • – Digital Signage ermöglicht Interaktion durch touchfähige Systeme

Digital Signage in der Internen Kommunikation führt fort, was bereits Blogs, Intranet, Social Media und Apps vorleben: dynamische, schnelle und zeitnahe Informationsweitergabe. Dabei sind deren Weitergabe keine Grenzen gesetzt: Feeds aus den Sozialen Netzwerken, interne Blogs, Unternehmens-TV, aber auch Nützliches wie die Abfahrtszeiten der nächsten Öffentlichen Verkehrsmittel oder das Wetter der kommenden Stunde lassen sich auf den Bildschirmen veröffentlichen.

Inhalte veröffentlichen – auf stark visuelle und bewegte Bilder setzen

Digital Signage bietet Dynamik und Interaktion. Daher sollten auch die Informationen (also das Zusammenspiel von Bild und Text) nicht statisch bleiben wie beim Plakat. Die Informationen müssen für die digitale Kommunikation nicht neu erfunden, sondern einfach nur elektronisch miteinander verknüpft werden:

Inhalte aus dem Intranet, Blog, Wikis oder der Unternehmensseite lassen sich einspielen und dadurch verlängern. Die Mitarbeiter werden (nochmals) auf die Neuigkeiten, Stories aufmerksam – aber in einem anderen Gewand. Neues aus dem Intranet lässt sich über Digital Signage bespielen – kurz und knapp auf die neuesten Artikel, Informationen hingewiesen werden, die Mitarbeiter vertieft im Intranet lesen können.

Die vernetzten Bildschirme sind zudem eine gute Ergänzung für Kommunikationskanäle, die aufgrund längerer Publikationszeiträume – wie das Mitarbeitermagazin – nicht für aktuelle Nachrichten geeignet sind. Zukünftige Themen lassen sich aber anteasern und im Magazin mit Hintergrundsinformationen vertiefen. Ist die aktuelle Ausgabe erhältlich, kann auf den elektronischen Monitoren Werbung dafür gemacht werden:

  • – Was erwartet die Mitarbeiter in der neuesten Ausgabe
  • – Zitate aus einem Interview anreißen, um Lust auf den Artikel zu machen
  • – Titelbild als Bewegtbild wiedergeben – ist beispielsweise ein Mitarbeiter dort abgebildet, kann er in eigenen Worten wiedergeben, warum die Mitarbeiter die neueste Ausgabe unbedingt lesen sollten.

Inhalte planen – setzen Sie auch bei Digital Signage auf ein Redaktionskonzept

Digital Signage ist ein Kommunikationskanal von vielen. Auch er benötigt einen Redaktionsplan. Aufgrund des eingeschränkten elektronischen Sichtfensters sollten die Informationen plakativ sein, kurz und knapp. Das heißt, Sie müssen nicht nur entscheiden, welche Informationen Sie dort spielen möchten, sondern auch wie. Verkürzen Sie ihre grundsätzliche Botschaft auf das Wesentliche. Überlegen Sie, für welche Themen sich eine kurze Animation, ein Video anbietet, das Sie nur über Digital Signage ausspielen.

Informationsaufnahme im Vorbeigehen bedeutet, Sie müssen kurz und prägnant, am besten in Tickerform Ihre Inhalte veröffentlichen – wie

  • – Unternehmensnachrichten in 3 Sätzen mit Bild oder Kurzvideo
  • – interessante Statistiken unter der Rubrik „Schon gewusst“ – wie Paketvolumen pro Tag (Logistikzentrum), Anzahl Azubis, die dieses Jahr begonnen haben, aus wie vielen Ländern stammen die Mitarbeier
  • – Termine,Veranstaltungen (Workshops, Messen, After-work Treff in Abteilung X)
  • – Kantinenspeisepläne
  • – Wetter und Uhrzeit
  • – Abfahrtszeiten der Öffentlichen Verkehrsmittel
  • – hoher Besuch aus dem Mutterkonzern oder öffentliche Person
  • – u.v.m.

Die Inhalte steuern Sie nun über einen Player, der mit dem Internet verbunden ist und Ihre Inhalte, die Sie über eine spezielle DigitalSignage Software erstellt haben (ähnlich einem Content Management System), auf die angeschlossenen Bildschirme verbreitet. Mit dem Player steuern Sie, welche Inhalte der jeweilige Bildschirm abrufen soll. So können Sie z.B. Bildschirme im öffentlich zugänglichen Raum – also dort, wo sich auch Kunden aufhalten – mit „nicht internen“ Inhalten füllen.

Fazit zu Digital Image in der Internen Kommunikation

Digital Signage gehört in den modernen Kommunikationsmix. Bewegtbilder, kurze, knackige Informationen lassen sich damit transportieren und aktuell veröffentlichen – der Aushang am Schwarzen Brett hat ausgedient. Die Mitarbeiter konsumieren Unternehmensinformationen sozusagen im Vorbeigehen. Aufgestellt an strategischen Punkten, wo viel Mitarbeiter-Verkehr herrscht, lassen sich auch Mitarbeiter informieren, die keinen PC-Arbeitsplatz besitzen. Die Inhalte aus Intranet, Newslettern, Webseite, Mitarbeiterzeitschrift oder Veranstaltungen lassen sich teasern oder auch verlängern.

Die ausführlichen Tipps zu Digital Signage in der Internen Kommunikation mit attraktiven Beispielen finden Sie in der aktuellen PR & Werbe Praxis 24/2018.

Themen aus PR & Werbe Praxis 24/2018, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Leadgenerierung: Qualifizierte Kundendaten generieren – so geht’s
  • – Datenschutz: DSGVO: Für welche Dokumente gilt sie?
  • – SEO: So optimieren Sie Ihre Bilder und damit die Sichtbarkeit Ihrer Website
  • – Umfragen: Richtig gefragt? So bekommen Sie die gewünschten Antworten
  • – Webseite: Machen Sie den Schnell-Check für mehr Umsatz durch die Website
  • – Urlaubszeit: Per Guideline für die Kollegen stellen Sie reibungslose Abläufe auch in der Ferienzeit sicher

PR-Trends 2019 – denken Sie wie Ihre Kunden

Mittwoch, 14. November 2018

Auf diese Themen und Tools sollten Sie nächstes Jahr im Marketing und PR Wert legen

PR-Trends kommen auch 2019 und gehen, aber eines ist sicher. Kundenbeziehungen bleiben. Daher ist das A und O für PR und Marketing, zu wissen, was sich Kunden wünschen, wonach sie suchen, womit man ihnen helfen kann. Egal, was Sie nächstes Jahr an Themen planen – denken Sie hierbei immer zuerst an den Kundennutzen.

PR-Trends 2019 - der Kunde steht im Mittelpunkt

PR-Trends 2019 – der Kunde steht im Mittelpunkt allen Denkens und Handelns

Customer oder User Experience waren wichtige Marketing-Schlagworte der letzten Jahre. Sie geben wieder, was für Marken und Unternehmen essentiell ist: Das Gespür für die eigenen Kunden, die eigene Zielgruppe nicht über die eigenen Wünsche zu stellen. Dieses Denken und entsprechende Handeln gehört zu den wichtigste PR-Trends 2019.

Mit den eigenen Wünschen meine ich, im eigenen Kosmos stecken zu bleiben, Themen und Produkte zu vermarkten, die man für wichtig und einzigartig hält. Auch wenn die Zielgruppe und deren verlängerter Arm, die Medien und Blogger sich etwas ganz anderes wünschen.

Ein Beispiel: Ein Online-Lifestylemagazin veröffentlicht einen Artikel zu Kuschelprodukten aus Kaschmir mit einer Fotogalerie auf der es einzelne Kaschmirprodukte mit Markennennung vorstellt. Sie möchten auch gerne dort mit ihrer Kollektion vertreten sein. Die Redaktion ist begeistert von Ihren Angeboten und entscheidet sich für eine Tagesdecke in gewagtem Gelb. Diese gefällt Ihnen aber persönlich nicht, Absatzstärker wäre für Sie eine graue Decke in klassischem Zopft, die es aber in ähnlicher Form bereits in der Galerie gibt, wenn auch nicht in der hohen Qualität wie Ihrer. Dafür hat die Marke einen bekannten, klangvollen Namen.

Was lief falsch? Sie haben dem Magazin die Expertise aus der Hand genommen, zu wissen, was ihre Leser/innen sich an Produktvorstellungen wünschen bzw. welches Angebot noch in der Fotogalerie fehlt. Ihr Gegenvorschlag basiert rein auf dem Wunsch, sich hochwertig zu positionieren und Ihren Absatz zu stärken – egal, ob ihr vorgestelltes Produkt auch wirklich bei der Zielgruppe ankommt. Das ist der falsche Weg!

Mein Tipp: Lernen Sie Ihre Kunden wirklich kennen. Recherchieren Sie, welche Themen und dementsprechend Produkte für Ihre Kunden interessant und wichtig sind. Woher er seine Informationen, Produktvorschläge nimmt, welche Medien er nutzt und mit wem und warum er letztendlich seine Erlebnisse und Erfahrungen teilt. Alle Fragen münden in die eine, relevante: Wie sehen relevante Inhalte für meinen Kunden aus?

Mein Tipp: Schaffen Sie auf Ihren Kanälen für den Kunden ein Einkaufserlebnis

Heutzutage gewinnen interaktive Orte an Bedeutung. Der Kunde möchte zur richtigen Zeit, die für ihn richtigen Inhalte haben. Oft vermischen sich bei vielen Ansätzen auch die reale und virtuelle Welt. Zum Beispiel bei Shoppingkonzepten, die ein „nahtloses“ Einkaufen anbieten. D.h. im Shop Ware ansehen, über die App auswählen und nach Hause liefern lassen. Oder im Shop Ware ansehen, über die App bezahlen und nach Hause liefern lassen. Sie haben es dabei in der Hand, dass Ihre Zielgruppe auf Sie aufmerksam wird und auf Ihrer webseite die für ihn relevanten Informationen/ Produkte findet.

Daher sollten Sie folgender PR- und Marketingstrategie 2019 verfolgen:

Investieren Sie in Suchmaschinenoptimierung – diese beginnt bei den richtigen Keywords, die Kunden in Zusammenhang mit Ihren Produkten suchen würden.

Vernachlässigen Sie auch die lokale SEO nicht.

Gestalten Sie Ihre Webseite kundenfreundlich und suchmaschinenoptimiert – machen Sie die Suche nach Informationen für Ihre Besucher so einfach aber so attraktiv wie möglich, beantworten Sie auf Ihrer Seite Fragen, die Kunden haben.

Entwickeln Sie Themen und Inhalte (Content Marketing), die rein auf Nutzer ausgerichtet sind, die Geschichten intelligent erzählen und trotzdem ihre Markenbotschaften geschickt verpacken und das Interesse für spezifische Produkte wecken. Zu wissen, was der Kunde wünscht und ihm die Antwort zu liefern – verpackt in einer attraktiven Geschichte, wird langfristig immer wichtiger.

Fazit zu PR-Trends 2019

Nicht Sie und Ihre Produkte sind der Mittelpunkt Ihrer PR- und Marketingstrategie sondern Ihre Kunden. Sie sollten immer im Zentrum Ihrer Themenplanung stehen. Mit der richtigen Wahl Ihrer Keywords, Storytelling und der passenden Ansprache auf Ihrer Webseite und den sozialen Kanälen, finden Kunden bei Ihnen, was sie suchen und empfehlen Sie bestenfalls weiter.