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Archiv für die Kategorie „Content Marketing“

Kaltakquise bei Redaktionen für Marken – ein No-Go für gute Pressearbeit

Mittwoch, 6. September 2017

Mein Tipp: Contentplanung, aber richtig – dann gelingt gute Pressearbeit

Die Geschäftsleitung wünscht, dass Sie Kaltakquise bei den Medien machen und gemeinsam mit den Redakteuren Themen für das Unternehmen, die Marke entwickeln. Ein absolutes No-Go, das Sie sofort abblocken sollten. Im Wörterladenblog finden Sie die richtigen Argumente für gute Pressearbeit. Und erfahren, wie Sie das Interesse der Medien gewinnen.

PR-Planung-2017-Content-Tools-gute Pressearbeit

Gute Pressearbeit fängt mit der Contentplanung an

Haben Sie das auch schon mal gehört? „Fragen Sie doch einmal an, was die Redaktion für Themen wünscht“ oder: „Erarbeiten Sie mit der Redaktion Themen zu unserer Branche.“ So oder ähnlich

klingt es von einer Geschäfsleitung, die Pressearbeit machen möchte, aber nicht weiß, wie gute Pressearbeit eigentlich funktioniert. Ihr Beratungsgeschick ist also gefragt. Denn eines ist klar: Redaktionen sind nicht Ihre Brainstorming-Partner für die Themenplanung.

Redaktionen haben ihre eigenen Themenspecials, die Sie meist aus den Mediadaten erfahren. Gibt es hierbei Überschneidungen zu Ihren Unternehmensthemen, steht einem Kontakt Ihrerseits mit der Redaktion nichts im Wege. Sie sollten jedoch bereits mit einem konkreten „Angebot“ an die Redaktion herantreten. Erst dann macht es Sinn, sich persönlich – ob telefonisch oder per Mail – bei Ihrem Redaktionskontakt zu melden. Was sinnvoller ist, lässt sich nicht pauschalieren. Bevorzugte Kontaktmethode bei Journalisten ist – so eine Umfrage von Cision unter deutschen Journalisten – die E-Mail (78% Zustimmung) gefolgt vom Telefon (38%). Abgeschlagen sind die sozialen Medien (12%), Brief (10%) und ein persönliches Trefen (9%).

Gute Pressearbeit: Ihre Argumente für die Zusammenarbeit mit der Presse

Machen Sie Ihrer Geschäftsleitung klar, dass Pressearbeit Beziehungsmanagement ist. Redakteure bekommen täglich große Mengen an E-Mails und Anrufen zu News aus den unterschiedlichsten Unternehmen. Hierbei aufzufallen wird schwierig. Das heißt, Sie müssen mit einem Thema punkten, das den Redaktionen unter den Nägeln brennt, weil es aktuell ist, Sie hierzu eine Expertenmeinung liefern können, einen neuen Blickwinkel eröffnen. Liefern Sie Fakten, Zahlen, eine Statistik, einfach einen inhaltlichen Aspekt, den der Redakteur für seine Berichterstattung benötigt.

Und liefern Sie Ihren Beitrag schnell und umfassend. Wenn Sie ein Thema anbieten, müssen Sie der Redaktion das Ergebnis innerhalb von 7-14 Tagen schicken. Der Redakteur muss sich auf Sie verlassen können, denn er hält Ihnen einen Ein- bis Mehrseiter im Heft frei oder reserviert Ihnen einen Slot im Onlinemagazin zu einem bestimmten Zeitpunkt. Wenn der Redakteur merkt, dass er sich auf Ihr Wort verlassen kann, haben Sie sich für ein weiteres Thema bereits Gehör verschafft.

Ihr erfolgreicher Weg in die Medien mit guter Pressearbeit

Schritt 1: Überlegen Sie sich, welche Inhalte/ Themen Sie Redaktionen anbieten können. Machen Sie dazu ein Brainstorming, sprechen Sie mit anderen Unternehmensbereichen. Gehen Sie von allumfassenden Themen ins Detail. Manchmal ist ein kleiner Themenaspekt interessanter als das große Ganze.

Wichtig ist hierbei, dass Sie ein Thema anbieten, das Sie innerhalb von zwei Wochen auch liefern können, ab Kontaktaufnahme – bedeutet: verfassen, freigeben und an die Redaktion mit entsprechendem Bildmaterial schicken.

Schritt 2: Machen Sie sich bei Ihrer Themenliste klar, welche Textgattung Sie für Ihre einzelnen Inhalte wählen: Passt das Thema für einen Fachartikel, wäre ein Kommentar interessanter (z.B. zu einem aktuellen Thema, zu dem Sie eine ganz eigene Meinung vertreten oder eben einen neuen Blickwinkel bieten können), haben Sie gar eine Erfolgsstory zu einem Thema? Redakteure wünschen sich auch Geschichten. Case Studies sind hierfür sehr gut geeignet. Sie bieten einen konkreten Fall bei dem die Fachexpertise des Unternehmens maßgeblich zum Ausdruck kommt. Bringen Sie dabei vor allem eine tagesaktuelle Entwicklung ein oder begleiten Sie einen längeren prozesse, zu dem Ihr Kunde Stellung bezieht.

Schritt 3: Machen Sie sich nun eine Liste mit Kontakten, die Sie ansprechen möchten,

– weil es sich um eines Ihrer A-Medien handelt, in dem Sie unbedingt vertreten sein möchten.

– weil eines Ihrer Themen zu einem Themespecial des Mediums passt.

– weil Sie bereits in der Vergangenheit mit dem Medium einen intensiveren Kontakt aufgebaut haben und schnell eine Veröffentlichung erreichen.

Schritt 4: Nehmen Sie nun Kontakt zum Redakteur Ihrer Wahl auf. Dabei ist es wichtig, dass Sie direkt den Redakteur ansprechen, der für das Special zuständig ist. Er weiß, welche Inhalte im Special bereits abgedeckt sind und ob Ihr Themenangebot in das Special passt. Den Kontakt erfragen Sie vorab bei der Redaktionsassistenz.

Gute Pressearbeit – ein Fazit

Sie sollten Redakteure nur dann kontaktieren – ob per Mail oder telefonisch – wenn Sie ihnen ein konkretes Thema anbieten können. Sei es zu einem ihrer Themenspecials, zu einem aktuell diskutierten Thema oder weil Ihr Thema in das Heftformat des Mediums passt. Bieten Sie dem Redakteur ein Gesamtpaket aus Artikel, Hintergrundsinformationen und Bildmaterial an und zwar exklusiv für 4-6 Wochen. Das Themenangebot an Redaktionen und ein konkreter Vorschlag zur inhaltlichen Aufbereitung sollten immer von Ihnen kommen. So funktioniert gute Pressearbeit.

Tipps, wie Sie am besten per Mail und telefonisch Ihre Themen den Redaktionen anbieten, erfahren Sie in der aktuellen PRPraxis 18/2017.

Themen aus PRPraxis 18/2017, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Recht: Alternative Streitbeilegung: Wie Sie darüber korrekt auf Ihrer Website informieren
  • – Psychologie: Umsatz erhöhen: Nutzen Sie dazu den Listeneffekt
  • – Kundenservice: Garantieversprechen: So erleichtern Sie den Kunden die Kaufentscheidung für Ihre Produkte
  • – Spendenmarketing: Tun Sie Gutes und sprechen Sie darüber – aber richtig!
  • – Marketing: Native Advertising: Schleichwerbung oder Werbeform der Zukunft?
  • – Lokale Werbung: Neuer Standort – so machen Sie sich schon vor der Eröffnung bekannt
  • – Leserfrage: „Was versteht man unter dem Halo-Effekt und wie können wir ihn für unser Unternehmen nutzen?“
  • – Namensgebung: Dos und Don’ts bei der Namenswahl

Live-Videos erstellen und vermarkten

Mittwoch, 23. August 2017

Das liegt im Trend: Live-Videos erfolgreich als Marketingtool etablieren

Live-Videos, gespielt über soziale Netzwerke, spielen im Content Marketing von Marken eine immer größere Rolle. Ob auf Youtube, Facebook oder Twitter, auch die etablierten Netzwerke kommen nicht mehr ohne aus. Wie aber können Sie für Ihre PR Live-Videos sinnvoll nutzen? Worauf müssen sie achten? Nach dem Beitrag wissen Sie mehr.

Am 15. Oktober 2016 startete McDonald’s das bisher größte nationale Social-Media- und Live-Event seiner Unternehmensgeschichte. Unter dem Motto “Live@McDonald’s” präsentierte die Fastfood-Marke mit Big-Mac-TV eine 12-stündige Show live aus einem der Restaurants, die auf den Social Media-Kanälen sowie über mcdlive und in 600 Restaurants im Instore-TV verfolgt werden konnte. Gleichzeitig veranstaltete die Marke einen Tag der offenen Tür in seinen Restaurants.

Das 12-stündige Live-Video gehört zur aktuellen Transparenz-Philosophie der Fastfood-Kette. Unterstützung holte sich McDonalds von den Moderatoren Matthias Killing und Johanna Klum. Pro Sieben Sat 1 Corporate Media/Redseven war für die Produktion zuständig. Mehr als sechs Millionen Zuschauer waren über die verschiedenen Kanäle Facebook, Youtube und Twitter live dabei. Allein auf Facebook kommentierten Tausende den Live-Stream. Eine Mammut-Aufgabe für das Social Media Team von McDonald’s. Transparente Unternehmensdarstellung birgt aber auch das Risiko, negativer Kommentare. So äußerten sich User auf youtube über die Sinnlosigkeit der Beiträge, blieben aber trotzdem live dabei.

Vorteile von Live-Videos für das Marketing

Es geht natürlich auch einfacher und kostengünstig; Sie müssen nicht tausende Euro für Live-Videos ausgeben. Jedes handgedrehte Video ist für ihre Zielgruppe spannend zu erleben, ermöglicht es doch einen ungekünstelten, hautnahen Blick hinter die Kulissen ihres Unternehmens. Shanai, Sängerin aus Köln, nutzt zur Vermarktung ihrer Stimme und CDs Live-Videos auf Facebook (siehe Video).

Sie zeigen einen realen, ungekünstelten Blick auf ihr Unternehmen/ ihre Veranstaltung, da sie nicht geschnitten und aufbereitet sind.

Sie kommunizieren in Echtzeit mit ihren Fans/ Followern – diese können während des Livestreams auf den Kanälen Kommentare abgeben.

Ihre Fans/ Follower bleiben am Bildschirm: Sie können sich nicht wie bei hochgeladenen Videos Häppchen herauspicken oder bis ans Ende springen.

Videos sind für jeden überall machbar. Sie benötigen nur ein Smartphone/ Tablet und eine Internetverbindung.

Live-Videos werden laut Facebook 10x mehr kommentiert, zudem bevorzugt der Facebook-Algorithmus diese Art von Film, so dass sie im Newsfeed besser angezeigt werden.
Storytelling mit Live-Videos – Themen, die ihre Zielgrupe interessieren

Live-Videos haben eine höhere Akzeptanz bei ihren Fans/ Followers als bearbeitete Videos, die meist sorgfältig ausgewählte Inhalte zeigen. Das verwässert in den Augen Ihrer Zielgruppe aber Ihre Authentizität und Transparenz. Themen, die Sie für Live-Videos nutzen, finden sich in Ihrem Unternehmen mannigfach:

  • – Veranstaltungen, Pressekonferenzen, Messeauftritte, Neueröffnungen
    Nicht jeder Ihrer Kunden, Fans hat die Möglichkeit bei Ihrer Veranstaltung vorbeizuschauen. Mit Live-Videos fühlt er sich wie ein Teilnehmer.
  • – FAQs beantworten
    Fragen, die Ihnen immer wieder von Kunden/ Fans gestellt werden, können Sie via Livestream beantworten. Diese können Sie anschließend auf Ihre FAQ-Seite stellen. Richten Sie doch eine wöchentliche FAQ-Stunde ein.
  • – Auf Fragen und Kommentare mit Live-Videos antworten
    Mündlich geht die Beantwortung von Fragen oft einfacher. Nutzen Sie die Livefunktion für kurze Kommentare, so sehen ihre Fans auch gleich, wie Sie auf ihre Fragen/ Kommentare reagieren (Mimik, Gestik).
  • -Blick hinter die Kulissen gewähren
    Überlegen Sie, wonach ihre Kunden, Partner, Fans immer wieder fragen. Was könnte sie an ihrem Unternehmen besonders interessieren? Sind es die Abläufe, Räumlichkeiten, Mitarbeiter, die Geschäftsleitung?

Nicht nur Ihre Live-Sicht ist für Fans/ Kunden spannend. Laden Sie Fans ein, ihre Geschichte zu erzählen: Wie würden sie Ihr Unternehmen filmen? Welche Messeeindrücke halten sie filmisch fest? Machen Sie dazu einen Aufruf auf Ihren Kommunikationskanälen oder nutzen Sie Ihnen wohlgesonnene Kunden, Blogger, Redakteure, Fans, die Sie explizit auf einen ganz privaten „Tag der offenen Tür“ einladen.

Live-Videos sind die Zukunft. Diese Art der Echtzeitkommunikation kommt bei Ihren Fans an und bindet sie stärker an Ihre Marke. Live-Videos sind aufgrund der Echtzeitaufnahme nie perfekt, müssen aber perfekt geplant sein, um Interesse bei Ihrer Zielgruppe zu wecken. Ohne packendes Thema und Drehbuch funktioniert diese Art der Kommunikation nicht. Um Reichweite zu erhalten, sollten Sie Ihr Video mehrfach über Ihre Kanäle ankündigen und auch den Mehrwert für ihre Fans/ Kunden herausstellen.

Was Sie bei Live-Videos beachten sollten und über welche Kanäle Sie diese am besten bespielen, erfahren Sie in der aktuellen PRPraxis 17/2017.

Themen aus PRPraxis 17/2017, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Strategie: Wie es Ihnen in 6 Schritten gelingt, die richtigen Kernbotschaften zu formulieren
  • – Leserfrage: „Was ist beim Setzen von Links zu beachten?“
  • – Werbung: Innovatives Plakat: So treten Sie mit Ihren Zielgruppen in einen Dialog
  • – Leserfrage: „Wie gewinnen wir Newsletter-Abonnenten?“
  • – Outsourcing: Unterstützung für Ihre Pressestelle: Freelancer oder Agentur?
  • – Crossmedia: Online werben – offline shoppen: So locken Sie Kunden in Ihr Geschäft
  • – Evaluation: Messen Sie den Erfolg Ihres Blogs

Sechs Google-Tools, die Sie kennen sollten

Mittwoch, 21. Juni 2017

Google-Tools helfen Ihnen beispielweise bei Themenplanung und Co-Working

Ohne Google geht nichts mehr. Die Suchmaschine gibt die SEO-Regeln vor, hilft bei der Themenrecherche und -planung und Weiterbildung. Jede Frage lässt sich über Google beantworten. Doch kennen Sie wirklich alle Möglichkeiten, die Google Ihnen bietet? Ich stelle Ihnen sechs Google-Tools vor, die Sie kennen sollten.

Google-Tools für PR

So bunt ist die Welt der Google-Tools für Ihr Content Marketing – Foto Google Inc.

Google-Tools 1: Die Erweiterte Suche

Die erweiterte Suche hilft Ihnen beim Monitoring und bei der Wettbewerbsbeobachtung. Aber auch für die Themenplanung bzw. Themenvertiefung bietet sich die Suche an. Was bedeutet nun erweitert? Das heißt, Sie suchen nicht im klassischen Suchfeld, sondern grenzen Ihre Suche ein.

Gehen Sie dazu auf Einstellungen/ erweiterte Suche und geben dort Ihre Einschränkungen vor: den genauen Begriff, nur „Seiten aus Deutschland“, Suchergebnisse aus „der letzten Woche“. Wenn Sie explizit nach dem Titel Ihrer Meldung suchen, setzen Sie diesen im Suchfenster in Anführungszeichen. Sind Sie mit Ihren Einstellungen fertig, erhalten Sie alle zum Suchbegriff und im gewünschten Zeitfenster veröffentlichten Artikel.

Google-Tools 2: Die Umgekehrte Bildersuche

Was mit Texten funktioniert, funktioniert auch mit Bildern. Bei der umgekehrten Bildersuche suchen Sie nicht nur Bilder anhand eines Begriffs, sondern wirklich Ihr Bild. Wir nehmen wieder unser Beispiel. Sie haben zu Ihrer Pressemeldung ein Foto beigefügt. Nun möchten Sie erfahren, ob dieses Foto auf einer Webseite veröffentlicht wurde und wenn ja, ob im Zusammenhang mit Ihrer Meldung oder gar unabhängig davon? Klicken Sie dazu bei der Google-Startseite rechts oben auf Bilder, um die reine Bildersuchmaschine zu öffnen. Jetzt ziehen Sie einfach nur Ihre Bilddatei mit der Maus in das Google-Suchfenster und erhalten alle Seiten, die Ihr Bild veröffentlicht haben. Zusätzlich bekommen Sie eine Bildergalerie mit Fotos, die Ihrem ähneln. Das könnte wiederum interessant sein, wenn Sie für ein Thema ein Stockfoto auswählen und erfahren möchten, wer ähnliche oder gar die selben Fotos in welchem Zusammenhang verwendet hat.

Google-Tools 3: Google Trends

Google Trends unterstützt Sie bei Ihrer Themenrecherche und -planung. Das Tool gibt Ihnen einen direkten Einblick in den historischen Verlauf von Ihrem Begriff und zeigt Ihnen, wie hoch die Suchvolumina der letzten Monate und Jahre war. Über Trends können Sie schnell und komfortabel die Relevanz eines Begriffs, Produkts oder Unternehmens im Vergleich zu Mitbewerbern prognostizieren.

Google-Tools 4: Google Tabelle

Neben Google Docs für Word-Dokumente oder Google Präsentationen für Powerpoint-Dateien gibt es noch Google Tabelle. Mit diesem Tool können Sie Excel-Dokumente online stellen und mit anderen teilen und bearbeiten. Ein perfektes Tool, um mit Dienstleistern und Kollegen an einem Projektplan zu arbeiten, am Redaktionsplan zu feilen oder den PR-Jahresplan sowie den Presseverteiler zu aktualisieren. Alles an einem Platz und in Echtzeit. Änderungen, die einer der Zugangsberechtigten eingibt, sind für alle sofort sichtbar. Aufgebaut ist Google Tabelle wie Excel, so dass Sie im Dokument auch Schriftart und -größe ändern können sowie weitere Zeilen oder Spalten anlegen. Das Dokument lässt sich natürlich jederzeit auch herunterladen und verschicken.

Google-Tools 5: Google Drive

Google Drive ist Ihr Ablagesystem für Bilder, aber auch Dateien, Präsentationen, Videos etc. Wenn Sie sich neu bei Google Drive anmelden, erhalten Sie 16 GB Speicherplatz, bei Drobox haben Sie kostenlos nur 6 GB zur Verfügung. Wie bei Dropbox können Sie Ihre Bilder in Ordnern ablegen und diese für andere Nutzer freischalten, beispielsweise für Redakteure, die sich die entsprechenden Bilder zu Ihrer Pressemeldung herunterladen können. Auf Ihre Dateien haben Sie auch von unterwegs über Ihr Smartphone Zugriff. Und sie können Fotos, die Sie mit Ihrem Smartphone gemacht haben, direkt auf Google Drive hochladen.

Google-Tools 6: Google Keyword-Planner

Das Keyword sollte Ausgangspunkt Ihrer Texterstellung sein. Denn Schlüsselworte helfen Ihnen immer noch bei der Platzierung in den Google Suchergebnissen. Für Ihre Keyword-Recherche sollten Sie Google Keyword-Planner nutzen. Dazu müssen Sie bei Google eingeloggt sein. Dann kann es schon losgehen. Geben Sie in das Suchfeld Ihren Begriff ein und kreisen Sie Ihre Suchergebnisse entsprechend Ihrer Zielgruppe ein (Region, Sprache, Zeitraum). Google zeigt Ihnen nun dessen Suchvolumen sowie weitere Begriffe, die mit Ihrem in Zusammenhang stehen. Diese können für die inhaltliche Ausrichtung Ihres Artikels hilfreich sein.

Google ist vor allem beim Monitoring und bei der Themenplanung ein sehr gutes, da auch kostenloses Hilfsmittel. Mit der Suchmaschine lassen sich wunderbar aktuelle Trends mit den Unternehmensthemen abgleichen, neue Themen planen, Veröffentlichungen in Wort und Bild finden sowie den Wettbewerb beobachten.

Die ausführlichen Tipps mit Beispielen zu den Google Tools erfahren Sie in der aktuellen PRPraxis 13/2017.

Themen aus PRPraxis 13/2017, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – PRPraxis-Test: Für Sie ausprobiert: Werkzeuge für Artikel-Spinner und Textüberarbeitung
  • – Digitalisierung: PR-Manager 2017: vom Informationsaufbereiter zum Geschichtenerzähler und Dialogmanager
  • – Datenschutz: Ist Ihre Werbe-Kampagne datenschutzkonform? Machen Sie den Schnell-Check!
  • – Redaktion: Prints: Selbst machen oder einen Profi engagieren?
  • – Social Media: Werden Sie ein erfolgreicher Snapchatter: Mit diesen 10 Tipps gelingt es Ihnen!

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Markennamen schützen lassen – am besten vom Rechtsanwalt

Mittwoch, 3. Mai 2017

Rechtliche Tipps wie sie Ihren Markennamen schützen und pflegen können

Deutschland ist ein Gründerland. Neue Ideen bringen neue Marken hervor. Aber Achtung: Wer sich für einen Markennamen entscheidet, sollte vorab prüfen, ob dieser bereits zu einer eingetragenen Marke gehört. Wie Sie den Namen für Ihr Produkt finden und den Markennamen schützen lassen können, erläutert Ihnen der Top-Markenanwalt Dennis Breuer.

Markennamen schützen lassenEin neuer Imbiss eröffnet und wird im Handumdrehen der kulinarische Mittagstreff für Schüler, Handwerker und Anwohner. Im Hinterhof meines Stadtteils entsteht eine Bierbrauerei, deren Braukunst sogar die taz würdigt. Die lokalen Marken investieren in Logo, Flyer, Empfehlungsmarketing – aber alles umsonst. Denn der von ihnen gewählte Markenname ist bereits vergeben. Eine Unterlassungsklage ist die Konsequenz, schlimmstenfalls kostet diese so viel Geld, dass der Gastronomiebetrieb und die Brauerei Pleite gehen. Dabei kann Markennamen schützen leicht und kostengünstig sein.

Was hätten beide Start-ups im Vorfeld Ihrer Markenlancierung beachten sollen?

Zumindest eine kurze Recherche im Internet, ob ihr Wunschname bereits vergeben ist. Das kostet kaum Zeit und verursacht vorerst keine Kosten. Kann einem Start-up aber unendlich viel Nerven und Geld sparen. Ist der Markennamen einmal verkündet, gibt es kein zurück mehr. Die neue Webseite, der Google+ Local Eintrag, Branchenbücher, Social Media und Presseveröffentlichungen verbreiten den Namen für alle nachvollziehbar im Netz.

3 Schritte, wie Sie Ihren Markennamen schützen

Um sich Ärger und Kosten zu ersparen, benötigt es nur drei Schritte zum rechtskonformen Markennamen.

Schritt 1: Markennamen finden

Wenn Sie aktuell einen Markennamen für ihr Start-up, ihr neues Produkt suchen, dann lohnt ein Blick auf Markenlexikon.com. Das Portal enthält eine umfangreiche Sammlung zu Markennamen, Logos und auch Slogans. Aktuell ist es das größte deutsche Markenportal. Für einen Einblick in die Markenstrategie der großen Unternehmen ist das markenlexikon.com sehr gut geeignet. Zudem gibt es Tipps, wie Sie einen für sich passenden Markennamen finden.

Natürlich sollten Sie zudem im Internet überprüfen, ob Ihr Wunschname bereits von einem Wettbewerber / Unternehmen genutzt wird. Das ist der erste Schritt, um seinen Markennamen schützen. Eine Möglichkeit ist, einfach Ihren Markennamen in Google einzugeben und die Suchergebnisse nach Markennamen zu filtern. Zusätzlich können Sie über markenchk.de oder TMDB – Easy Trademark Search and Filing prüfen, ob eine ältere Marke mit ihrer in Konflikt stehen könnte. Beide Portale werden von der Kanzlei Breuer-Lehmann betreut.

Schritt 2: Markennamen überprüfen lassen und anmelden

Vor einer Markenanmeldung sollten Sie eine professionelle Markenrecherche durchführen lassen. Eine Recherche bei Google reicht nicht aus. Das Deutsche Patent- und Markenamt (DPMA) prüft nicht, ob bereits eingetragene Marken existieren. Überlassen Sie die Markenrecherche und den Eintrag unbedingt einem Profi (Markenanwalt), der die Schutzfähigkeit Ihrer Marke (name, Logo) überprüft und beim DPMA anmeldet. Erst durch den Eintrag ist Ihre Marke geschützt. Sie können dabei wählen zwischen Wortmarke und Bildmarke oder einer Kombination aus beidem.

Eine Profirecherche gibt Ihnen Gewissheit, nicht gegen ältere Markenrechte zu verstoßen. Planen Sie rund vier Werktage für Beratung und Prüfung über einen Rechtsanwalt ein, nach Ihrer Freigabe meldet dieser Ihre Marke beim Markenamt an. Damit ist der Anmeldetag gesichert. Bis zur Eintragung dauert es bei einer Deutschen Marke in der Regel zwei bis drei Monate. Nach Eintragung ist die Marke dann ab dem Anmeldetag geschützt. Ob Sie zukünftig das ®-Zeichen zu Ihrer Marke stellen, bleibt Ihnen überlassen. Ihre Marke ist in jedem Fall durch die Eintragung im Markenregister geschützt.

Schritt 3: Markennamen weiterhin schützen

Überwachen Sie Ihre Marke auch nach Eintrag beim DPMA. In den ersten fünf Jahren haben Sie das Recht, dass die Benutzung Ihres Markennamens für sämtliche Waren und Dienstleistungen untersagt wird, danach beschränkt sich der Markenschutz nur auf identische oder ähnliche Waren. Heißt, Sie haben Ihre Marke z.B. für Fahrräder eintragen lassen, so können Sie nicht gegen die Benutzung des Zeichens für Getränke vorgehen.

Stellen Sie eine Verletzung fest, lassen Sie sich wiederum von einem Markenanwalt beraten, ob Unterlassungs- und Schadensersatzansprüche bestehen und wie die Ansprüche durchgesetzt werden können. Über den Rechtsanwalt können Sie auch das Markenregister kontinuierlich überwachen lassen. Prinzipiell gilt Ihr Markenschutz für zehn Jahre und kann vor Ablauf der Schutzfrist um weitere zehn Jahre verlängert werden. Für die Verlängerung bezahlen Sie eine Gebühr.

Zwei Fragen an Dennis Breuer, Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz und Partner der Kanzlei Breuer Lehmann

Dennis Breuer berät zu MarkennamenHerr Breuer, Ihre Kanzlei gehört zu den Top-Kanzleien mit den meisten Markenanmeldungen in Deutschland. Wie können Marken- anwälte beim Markeneintrag helfen? Welche Aufgaben über- nehmen sie beim Markennamen schützen zusätzlich?

D. Breuer: Markennamen schützen ist einfach, aber viele in Eigenregie angemeldete Marken werden vom Markenamt abgelehnt, weil die geplante Marke nicht schutzfähig ist. Bei einer Ablehnung werden die Amtsgebühren nicht erstattet. Ein Markenanwalt prüft die Schutzfähigkeit einer Marke bereits im Vorfeld und erhöht damit die Chancen, dass die Marke eingetragen wird und den richtigen Schutzumfang hat.

Denn eine Marke ist nach Eintragung zehn Jahre geschützt und kann darüber hinaus alle zehn Jahre verlängert werden. Deshalb ist es wichtig, die Marke von Anfang an auf eine solide Basis zu stellen. Die Wahl der optimalen Markenstrategie, die Entscheidung für die richtige Markenart, Vor- und Nachteile einer Deutschen Marke und einer Unionsmarke (EU) sowie die Formulierung des Waren- und Dienstleistungsverzeichnisses sind dabei besonders wichtig. Wenn in diesem frühen Stadium Fehler gemacht werden, kann dies erhebliche Auswirkungen auf den Schutz und den Erfolg einer Marke haben.

Weitere wichtige Punkte bei der Beratung im Vorfeld sind die Prüfung, ob ein Zeichen grundsätzlich als Marke schutzfähig ist und eine Recherche nach älteren Marken und Kennzeichen wie Firmen- und Domainnamen, um das Konfliktrisiko einschätzen zu können.

Was kostet mich eine Markenanmeldung? Was gehört alles dazu?

D. Breuer: Bei einer Markenanmeldung entstehen Anwaltskosten für die Prüfung und Anmeldung sowie Amtsgebühren des Markenamtes für die Eintragung der Marke. Die Anwaltskosten richten sich nach dem Umfang der gewünschten Beratung. Im Hinblick auf das Risiko von Abmahnungen bei Markenverletzungen und den damit verbundenen erheblichen Kosten, die allein für die Abmahnung oft über 1.500,00 EUR und mehr liegen, empfehlen wir eine umfassende Vorabrecherche.

Unsere Kanzlei bietet hierfür verschiedene Schutzpakete zur Markenanmeldung an, um die Markennamen schützen zu lassen. Das umfangreichste Pro-Paket für den Schutz einer Marke in Deutschland umfasst eine ausführliche Beratung, Prüfung und umfassende Recherche zu einem Festpreis von 599,00 EUR (bis zu 3 Klassen). Bei Anmeldung der Marke beim DPMA kommen dann noch Amtsgebühren von 290,00 EUR (bis zu 3 Klassen) hinzu. Eine Klasse umfasst einen bestimmten Produktbereich oder deckt eine bestimmte Branche ab (z.B. die Klasse 25 “Bekleidung, Schuhwaren, Kopfbedeckungen”). Erfahrungsgemäß reichen daher 3 Klassen für die meisten Markenanmeldungen aus.

Sind Ihrerseits immer noch Fragen offen? Dann schauen Sie doch auf die FAQ-Seite bei Breuer-Lehmann.

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360-Grad-Videos in der Kommunikation

Mittwoch, 29. März 2017

Mit 360-Grad-Videos oder Virtual Reality sind Ihre Kunden mitten drin statt nur dabei

Ein Trend, der langsam zum Alltag wird, sind Virtal Reality- oder 360-Grad-Videos. Laut einer Prognose des Beratungsunternehmens KZero steigt die Anzahl der User von 43 Mio in 2016 auf 171 Mio. in 2018. Mit den beiden Formaten lässt sich die Wirklichkeit virtuell oder im 360-Grad-Modus abbilden und Kunden von Produkten und Destinationen überzeugen.

360 Grad Videos leicht erstellen

360-Grad Video von David Cafuta – mit RICOH THETA – leider ist der Link zum Video fehlerhaft, daher zeige ich hier nur ein Standbild

Virtual Reality oder 360-Grad-Videos vermitteln Ihren Betrachtern, mitten im Geschehen zu sein; sie sind Teil der Videohandlung, nicht nur Zuschauer. Eine Fahrt durch den Kruger Nationalpark, Tauchen am Great Barrier Reef, das Chalet im Skiort begehen – mit 360-Grad-Videos kein Problem. Überzeugender können Sie Ihre Produkte, Urlaubsregionen oder -unterkünfte nicht anpreisen. Bei Virtual Reality erschaffen Sie im Gegensatz zu 360-Grad-Videos eine Wirklichkeit, die noch nicht existiert, die Inhalte sind computergeneriert. Konzentrieren möchte ich mich daher auf die Möglichkeit der 360-Grad-Aufnahme und wie diese die Unternehmenskommunikation verändert.

Was ist das Besondere an 360-Grad Videos?

Bei 360-Grad-Videos sind die Betrachter am Drücker. Probieren Sie es selbst aus. Gehen Sie auf youtube und geben 360-Grad-Videos ein. Sobald das Video beginnt, halten Sie die linke Maustaste gedrückt und können das Videobild verschieben. Sie sitzen beispielsweise in einem Helikopter und begeben sich auf einen Rundflug. Sie können nun Ihren Rundumblick selbst wählen, während das Video weiterläuft. Das Video reagiert dabei auf Ihre Cursor-Bewegungen. Dazu benötigen Sie keine Virtual-Reality-Brille.

Für welche Bereiche und Branchen sind 360-Grad Videos geeignet?

Prinzipiell für alle, die etwas zum Erzählen und Anfassen haben. Mit 360-Grad-Videos können Sie

  • Ihr neues Produkt aus allen Blinkwinkeln vorstellen – was normalerweise zig Fotos benötigt, machen Sie nun mit einem Video: Sie zeigen Ihr Produkt von vorne, hinten, oben unten.

    Beispiel: Bahlsen zeigt bei einer Roadshow einen Virtuellen Rundgang hinter die Kulissen seiner neuesten Keksproduktion. Auf den Roadshows können die Kunden durch eine VR-Brille den Rundgang erleben. Zum Schluss bietet ihnen eine virtuelle Mitarbeiterin einen der neuen Kekskreationen an. Setzt der Betrachter nun die Brille ab, steht vor ihm eine Bahlsen-Mitarbeiterin mit einem Teller Kekse zum Probieren.

  • In der Hotellerie: Lassen Sie Hotelgäste Ihr Hotel begehen, so dass sie sich von Ihren Zimmern, Suiten, der Lobby oder dem Restaurant einen 360-Grad-Eindruck verschaffen können.

  • Urlaubsregionen über und unter Wasser, in Vogelperspektive oder Aussichtspunkten vorstellen. Wie bei einer Webcam erleben die Betrachter Ihre Region und lassen sich überzeugen, dort Urlaub zu machen.

  • Gewähren Sie Einblicke in Ihre Firmenzentrale, in Ihr Ladengeschäft, in Ihre Einrichtung.

    • z.B. könnten Sie auf Ihren Karriere-Seiten die Bewerber virtuell durch Ihr Unternehmen gehen lassen, so dass sie sich auch einen optischen Eindruck von ihrem zukünftigen Arbeitsplatz machen können. Bis hin zum Schreibtisch, an dem Ihr neuer Kollege sitzen soll.

    • Kindergärten zeigen Eltern, wo ihr Kind zukünftig tagsüber spielt und welche Räumlichkeiten und Rückzugsmöglichkeiten es in der Einrichtung gibt.

    • Onlineshops, die auch ein Ladengeschäft besitzen, können ihren Kunden den Besuch im Laden schmackhaft machen. Die aktuellesten Dekoideen lassen sich so wunderbar erleben.

    • Sie zeigen die Dimensionen Ihres Logostikcenters oder Ihres Serverraums (das macht z.B. Google).

  • Konzert- und Veranstaltungen können nun auch Daheimgebliebenen schmackhaft gemacht werden, das nächste Mal unbedingt dabei zu sein.

Wie können Sie 360-Grad-Videos erstellen?

Die Produktion eines VR-Videos ist natürlich aufwendiger als bei einem herkömmlichen Video. Entweder lassen Sie den Film von einem Profi machen oder Sie nutzen eine Spezialkamera. Diese ist in der Lage Videos aus allen Richtungen aufzunehmen. Dabei filmt die Kamera alles gleichzeitig, was um Sie herum passiert. Als Ergebnis erhalten Sie eine nahtlose und vollständige 360 Grad-Aufnahme. Samsung bietet die Gear 360 VR Kamera mit zwei Linsen an, eine günstigere Kamera erhalten Sie mit der Ricoh Theta M15 Digitalkamera, auch Kodak und LG sind in den Markt eingestiegen. Bei den 360-Grad-Kameras fangen Sie einfach an zu filmen. Übertragen die Aufnahme auf ein Smarphone und veröffentlichen das Video z.B. auf youtube. Apps und ein Video-Creation-Tool runden das Angebot ab, so dass sich Ihren Ideen fast keine Grenzen setzen.

Aufnahmen mit der eigenen Kamera bieten sich an, wenn Sie eine Veranstaltung festhalten möchten, die Weihnachtsfeier im Büro, Kunden und Bewerbern das Innere Ihres Unternehmens zeigen möchten oder Ihre Ferienregion, Ihr Restaurant oder Hotel. Wenn Sie jedoch 360-Grad-Aufnahme von Produkten z.B. für Ihren Onlineshop benötigen oder Ihren Produktseiten, sollten Sie jedoch auf einen Profi zurückgreifen. Es gibt Agenturen, die sich auf 360-Grad-Produktionen spezialisiert haben. Dort erhalten Sie ein Produktfilm bereits für rund 55 €. Und Sie erhalten ein Ergebnis, das Ihre Kunden überzeugt.

Fazit 360-Grad-Videos

360-Grad-Videos bedeuten für User einen neuen Kick im Betrachten von Videos. Unternehmen müssen sich mit den aktuellen Möglichkeiten auseinandersetzen und ausprobieren, welche Botschaften sich über das neue Videoformat verbreiten lassen und wie sie die neue Videogeneration sinnvoll in ihre Kommunikationsstrategie einbetten.

Die ausführlichen Tipps und wie 360-Grad-Videos gelingen, lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 7/2017.

Themen aus PRPraxis 7/2017, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – SEO: Schreiben Sie so, wie Ihre Kunden denken
  • – Recruiting: Nutzen Sie Social Media, um junge Mitarbeiter zu gewinnen
  • – Marketing: Influencer: Setzen Sie auf echte Kontakte
  • – Redaktion: Schaffen Sie in 4 Schritten mit einem schlüssigen Headline-Konzept einen überzeugenden Unternehmensauftritt
  • – Interne Kommunikation: So schaffen Sie den Spagat zwischen Kreativität, Eigenverantwortung und Lenkung der Mitarbeiter
  • – Leserfrage: „Wie gehen wir vor, wenn wir Advertorials platzieren wollen?“
  • – Recht: Kunden-Empfehlungen sind wertvoller Content – wenn Sie diese Risiken kennen und meiden

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Grafik-Tools für Ihre Kommunikation

Mittwoch, 8. März 2017

Vor einiger Zeit habe ich Ihnen Online Werkzeuge vorgestellt, die mir meine Arbeit als PR-Beraterin erleichtern. Seitdem kamen neue, spannende Tools auf den Markt, die es wert sind, dass man einen Blick darauf wirft. Vor allem Grafiktools, die Ihre Unternehmensgeschichten spannend und modern visualisieren.

Grafik-Tool für Storytelling und Social Media

pablo ist ein intuitives Grafik-Tool, mit dem sich Social Media Geschichten visualisieren lassen.

Ohne Online-Tools wären Themenrecherchen, Pressearbeit und Evaluation kaum mehr zu stemmen. Schon längst nutzen PR-Berater kleine Helferlein, die ihnen so einige Arbeit abnehmen bzw. erleichtern. Vor einiger Zeit hat Cision in seinem Newsletter ein paar interessante Tools für Journalisten und Kommunikatoren vorgestellt, die ich mir näher anschauen wollte. Vielleicht entdecken Sie das ein oder andere, das Ihnen Ihre Kommunikationsarbeit erleichtert.

Storytelling Tools für Webseiten, Magazine, Presentationen

Manchmal hat man keinen Grafiker an der Hand, möchte aber schnell seinem Kunden ein Flyerlayout oder die PR-Erfolge des letzten Jahres präsentieren. Dafür gibt es beispielsweise

Canva: das Onlinetool erstellt mit Ihrer Kreativität im Handumdrehen Grafiken. Ähnlich wie bei pablo können Sie aus der Bilderwelt von Canva schöpfen oder ihrer eigenen. Texte hinzufügen, verschiedene Layouts nutzen etc. Endprodukte sind Social Media Posts, Karten, Einseiter oder Präsentationen. Einmalige Nutzung kostet 1 $, mehrmalige 10$.

Readymag funktioniert ähnlich. Mit dem Tool lassen sich Geschichten in Bildern erzählen, Präsentationen online aufbereiten, Webseiten kreieren und Magazine. Endprodukte sind Scroll-Seiten oder Blättermagazine. Kostenlos können Sie unendlich viele Projekte, aber jeweils auf 10 Seiten beschränkt, nutzen und haben noch das Readymag Branding auf Ihren Seiten. Ab 16 $ im Monat ist Ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt und Sie erhalten noch attraktive Funktionen wie Google Analytics und SEO dazu.

Einen weiteren Blick lohnt auch genially. Die Basisversion ist wieder kostenlos, wer mehr Funktionen wünscht, muss 9.90 $ pro Monat zahlen. Genially animiert noch zusätzlich die erstellten Geschichten.

Die hier vorgestellten Grafik-Tools haben eines gemeinsam: Sie visualisieren Ihre Pressearbeit, Ihre Unternehmensgeschichten und Erfolge. Mit ihnen lässt sich in der Onlinewelt wunderbar Storytelling betreiben. Dazu bedarf es nur ein wenig Zeit, um sich in die Tools einzuarbeiten und ein kleines Budget, um wichtige Funktionen nutzen zu können. Probieren Sie doch einfach gleich eines aus.

Attraktive Grafiken und Diagramme schnell gebastelt

pablo gehört zum Social-Media-Tool Buffer. Es vereint Bilder mit Texten – diese werden dann zu spannenden Vorschaubildern auf Ihren Social Media Kanälen. Sie können dafür die Fotogalerie von pablo nutzen oder Ihre eigenen. Einfach hochladen, entsprechenden Text auf das Bild setzen und veröffentlichen. Benötigte Zeit eine Minute. Das Magazin t3n hat zum Grafiktool pablo einen ausführlichen Artikel veröffentlicht.

Datawrapper verspricht Ihnen, großartige Visualisierungen in Sekunden zu erstellen. Das Tool ist intuitiv bedienbar. In wenigen Schritten erstellen Sie aus Ihren Excel-Daten ein Diagramm, das Sie noch stilistisch anpassen können. Den Link zum Einbetten Ihres Diagramms auf einer Webseite erhalten Sie per Mail. Das ist leider auch der Nachteil, es gibt keinen jpg-Download, so dass Sie das Diagramm in eine Präsentation einbetten könnten. Benötigte Zeit drei Minuten.

Video verbreiten in 5 Schritten

Mittwoch, 1. Februar 2017

Wie Sie Ihre Videos erfolgreich verbreiten und hohe Reichweiten erzielen

Videos produzieren wird immer unkomplizierter: ein Thema, das Motiv, ein Smartphone fürs Filmen und Nachbereiten und ein Klick fürs Hochladen bei Snapchat, Facebook oder youtube. Videos verbreiten durchaus auch, wenn Sie meine 5 Tipps für mehr Reichweite nutzen.

Bewegtbilder sind die Wachstumstreiber in der Online-PR. Posts mit Videos werden häufiger geklickt und geteilt als Text-Bild-Posts. Bewegtbild-Netzwerke wie Snapchat oder Instagram erobern immer größere Zielgruppen. PR mit Videos zu machen steht also außer Frage. Wie aber können Sie nun Reichweite mit Ihren Videos erzielen? Welche Verbreitungsdienste bieten sich hierzu an und welche Rolle spielt dabei Ihr eigenes Netzwerk? Wir haben die Antworten für Sie.

Tipp 1 zu Video verbreiten: Betten Sie Ihre Videos in ihre Gesamtstrategie ein

Mit diesem Tipp haben Sie natürlich noch keine Reichweite gewonnen. Aber damit wird deutlich, dass keines Ihrer Videos für sich steht, sondern eingebettet ist in eine Kampagne, in ein Thema. Es transportiert Ihre Botschaften, unterstützt Ihr Image und erklärt Funktion und Anwendung Ihrer Produkte. Dementsprechend steht ihr Video nie allein, sondern immer im Kontext – sei es bei einem Produktdatenblatt, der Vorstellung Ihres Unternehmens, einer Pressemitteilung oder im Corporate-Blog. Der erste Schritt zur Verbreitung ist also immer das Thema Ihres Videos. Das gibt Ihnen auch den geeigneten Kanal vor.

Tipp 2 zu Video verbreiten: Machen Sie sich im Netz auffindbar

Bevor Sie Ihr Video bei sich oder auf Video-Plattformen hochladen, sollten Sie dafür sorgen, dass Ihr Video im Netz auch von Nicht-Fans und Followern gefunden wird. Google kann Ihre Videos nicht lesen, um den Inhalt zu verstehen und Suchanfragen zuzuordnen, müssen Sie das Video beschriften.

Machen Sie es daher wie bei der Suchmaschinenoptimierung von Bildern. Geben Sie Ihrem Video einen Namen, in dem Ihr Keyword auftaucht. Wenn Sie das Video online stellen – ob auf Ihrer Homepage oder Youtube – sollten Sie das Keyword wiederum am Titelanfang und in den ersten 100 Zeichen des Beschreibungstextes einfügen.

Tipp 3 zu Video verbreiten: Nutzen Sie zur Verbreitung immer zuerst Ihre eigenen Kanäle

Videos bringen Interaktion, Likes, werden gerne geteilt und kommentiert. Ihre Kunden sollten dabei die ersten Nutznießer Ihrer Videos sein, denn für diese erstellen Sie die Videos.

  • – Betten Sie Ihr Video sinnvoll auf Ihrer Homepage ein.
  • – Bereits auf Ihrer Seite können Sie mit Ihren Besuchern interagieren. Erlauben Sie beispielsweise Kommentare bei Ihren Produktseiten oder im Blog.
  • – Zudem sollten Sie zu jedem Ihrer Videos einen Embed Code anbieten, so dass Kunden Ihr Video auch auf ihrer Seite platzieren können.
  • – Ihre Fans wiederum verbreiten Ihr Video durch die Teilen-Funktion auf Facebook, Twitter, Instagram oder Snapchat.
  • – Wussten Sie, dass auch die Business-Netzwerke LinkedIn und Xing auf die Macht des Bewegtbildes setzen? Wenn Sie eine Plus-Mitgliedschaft bei Ihrem Xing-Unternehmensprofil haben, können Sie Videos hochladen. Als Premiu-Mitglied können Sie Videos auf Ihrem Personenprofil unter Portfolio hochladen, das gilt auch bei LinkedIn.

Tipp4 zu Videos verbreiten: Nutzen Sie angesagte Videoplattformen

Nicht jedes Video passt zu jedem Sozialen Netzwerk. Auf Youtube, Facebook und Vimeo können Sie mehrminütige Videos hochladen, Instragram, Snapchat und Vine hingegen leben von so genannten Schnappschüssen. Hier brauchen Sie keine Erklärvideos oder Imagefilme verbreiten, sondern halten mit Hinter-den-Kulissen Kurzporträts Ihre Community bei Laune. Achten Sie also bei Ihrer Bewegtbild-Strategie unbedingt darauf, wo Ihre Videos Sinn machen und ob sich Snapchat & Co. zur Viralität anbieten, um User z.B. auf Ihre Webseite zu bringen.

Tipp 5 zu Video verbreiten: Bieten Sie Multiplikatoren Ihre Videos an

Gut gemachte Videos sind wertvoller Content – nicht nur für Ihre Webseite, sondern durchaus auch für Themenportale, Blogger oder Kooperationspartner. Nutzen Sie Multiplikatoren, die Ihre Videos gezielt auf ihren Plattformen, sozialen Netzwerken, Blogs und Foren veröffentlichen. Vor allem Videos, deren Inhalt zu einer Diskussion anregen und unterhaltsam gemacht sind, haben die Chance, sich im Netz zu verbreiten. Ein Beispiel: Haben Sie z.B. ein Erklär-Video zu den Anwendungsmöglichkeiten eines Ihrer Produkte gemacht und dieses wird von einer Online-Plattform getestet, bieten Sie der Redaktion das Video zum Test an.

Ein Video verbreiten fängt bereits beim Beschriften des Videos an. Damit Google ihren Beitrag findet und bei Suchanfragen als Ergebnis anzeigt, müssen Sie mit Keywords und Beschreibungen arbeiten. Ihre Webseite ist dann Ausgangspunkt für die virale Verbreitung. Um Reichweite zu erzielen, nutzen Sie nicht nur ihre eigenen sozialen Netzwerke, sondern auch die ihrer Mitarbeiter, Partner und Multiplikatoren wie Blogger oder Magazinen. Ansprechender Content wird zudem gerne geliked und geteilt.

Die ausführlichen Tipps zur Reichweite und den passenden Plattformen lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 3/2017.

Themen aus PRPraxis 3/2017, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Content Marketing: Durch effizientes Content-Management schaffen Sie Synergien zwischen PR, Marketing, CRM und Redaktion
  • – Social Media: Lassen Sie Ihren Twitter-Account verifizieren
  • – Interne Kommunikation: Machen Sie Ihre nächste interne Präsentation zu einem Erfolg
  • – Storytelling: Die passende Textform: So entfaltet Ihre Geschichte ihre ganze Wirkung
  • – Social Media: 5 Tipps, mit denen Ihr Chef auf Facebook punktet
  • – Leserfrage: Was genau muss in der Einwilligungserklärung für Telefon- und E-Mail-Marketing stehen?

Acht Argumente für einen Corporate-Blog

Dienstag, 25. Oktober 2016

Sie wollen einen Corporate-Blog und Ihr Geschäftsführer blockt?

Lohnt sich Bloggen überhaupt (noch)? Ihr Geschäftsführer meint: Nein! Ein Corporate-Blog unter vielen fällt nicht auf, frisst Zeit, die Sie für andere Aufgaben erledigen können und kostet Geld. Wir geben Ihnen überzeugende Argumente an die Hand, wie Sie die Blog-Blockade Ihrer Geschäftsleitung durchbrechen.

Corporate-Blog für Lifestyle-Marken

Zur stilgerichteten Positionierung von Lifestyle-Marken gehört auch ein Corporate Blog! Warum? Lesen Sie die schlagenden Argumente im Blogartikel.

1. Einwand: „Es gibt doch schon so viele Blogs. Wer soll unseren Corporate-Blog denn finden und lesen?“

Ihr Argument: Unsere Kunden – wir bieten ihnen einen direkten Blick in unser Unternehmen und einen Wissenskanal für Ihr Business.

2. Einwand: „Wir haben doch schon eine Webseite, wieso noch einen Blog?“

Ihr Argument: Ein Corporate-Blog ist perfekt für die Reputation, die Sichtbarkeit im Netz und das Google Ranking.

3. Einwand: „Konzentrieren Sie sich lieber auf die externe Pressearbeit“

Ihr Argument: Bloggen gehört zur Pressearbeit. Damit erreichen wir wann wir wollen, mit welchen Themen wir wollen direkt unsere Zielgruppe.

4. Einwand: Haben wir überhaupt genügend Themen für einen Blog? Über was sollen wir denn bloggen?

Ihr Argument: In einem Blog sind uns keine thematischen Grenzen gesetzt. In der PR gehen uns ja auch keine Themen aus. Grundsätzlich müssen wir uns nur auf eine Spezialisierung festlegen, innerhalb dieser wir Themen aufbereiten.

5. Einwand: Wer soll denn die Zeit haben, zu bloggen? Ich nicht!

Ihr Argument: Wir holen uns Mitstreiter ins Boot, die uns bei der Texterstellung helfen.

6. Einwand: Ich möchte nicht, dass Internas nach draußen dringen. Einen Blog haben wir nicht mehr unter Kontrolle.

Ihr Argument: Guidelines und ein verbindlicher Themenplan helfen uns, interne Themen auch intern zu belassen.

7. Einwand: Unsere Kunden kennen uns doch. Wieso sollten wir noch bloggen?

Ihr Argument: Mit einem Blog zeigen wir Transparenz und Dialogbereitschaft. Damit stärken wir das Vertrauen ins Unternehmen.

8. Einwand: Wir haben doch schon ein Facebook-Profil!

Ihr Argument: Posts auf Facebook verschwinden; ein Blog ist wie ein Magazin, es lassen sich Themen suchen und mit einander verknüpfen.

Es gibt keinen Grund nicht zu bloggen. Ein Corporate-Blog transportiert Ihre Unternehmensthemen auf eine leichte, überzeugende Weise. Mit ihm erreichen Sie direkt Ihre Zielgruppe ohne den Umweg über die Medien. Sie sind Herr über Themen, Aufbau, Ausrichtung – zeigen Transparenz und Dialogbereitschaft. Und das für einen geringen PR-Mehraufwand an Zeit und Personal.

Die ausführlichen Argumente lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 22/2016.

Themen aus PRPraxis 22/2016, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – PR-Strategie: Nutzen Sie das öffentliche Interesse an Aktionstagen für Ihre PR-Arbeit 2017
  • – Marktforschung: Erhalten Sie sekundenschnell das Feedback von Ihren Kunden
  • – Online-PR: Mit Scrollytelling sprechen Sie alle Sinne Ihrer Kunden an
  • – Leserfrage: Wie wichtig sind auf Arbeitgeber-Bewertungsportalen positive Bewertungen?
  • – PR-Gestaltung: Finden Sie für Ihren Geschäftsbericht die passende Bilderwelt – Profi-Tipps vom Design-Experten für Sie!
  • – Interne Kommunikation: Bild schlägt Text! Visualisierte Botschaften überzeugen und bleiben länger in Erinnerung
  • – Eigen-Promo: Betreiben Sie Eigen-PR und bauen Sie Ihr internes Netzwerk aus

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Content Marketing aber richtig!

Mittwoch, 27. Juli 2016

Der Trafficgenerator Blog gibt Ihnen die aktuellsten Trends, Einblicke und Tipps zum Thema Content Marketing

Content Marketing ist die neue Zauberformel für Unternehmen und Marken. Was aber genau steckt hinter dem Begriff Content? Wie kann auch der Mittelstand von diesem neuen Marketingansatz profitieren? Fragen, die auf dem Trafficgenerator Blog beantwortet werden.

Content Marketing für den Mittelstand

Der Trafficgenerator Blog gibt Einblicke und Ausblicke zu Trends und Praxistipps im Content Marketing

Das Internet ist ein wunderbarer Platz um sich jederzeit weiterzubilden. Dazu braucht es keine teuren Seminare, die nur einen Bruchteil dessen vermitteln, was ich benötige, sondern einfach nur eine Google-Abfrage zu meinen brennensten Themen. Dazu mache ich mir eine Liste an Fragen, die ich beantwortet wissen möchte. Eben zu Themen, in denen ich noch Nachholbedarf habe. Denn genauso schnell wie die digitale Transformation voranschreitet, veralten auch die Ansätze in der PR.

Brauchen Sie auch neue Impulse für Ihre PR und Marketing-Arbeit? Dann schauen Sie doch einmal auf dem Trafficgenerator Blog vorbei. Ganz nach dem Motto Content ist King dreht sich das Wissensportal der Online Marketing Lösung rund um das Thema Content erstellen und veröffentlichen – egal ob spannende Trends, verständliche Anleitungen, Experten im Interview, aktuelle Seminare oder hilfreiche Fachinformationen – dieWissenvermittlung steht auf dem Blog an erster Stelle.

Fangen Sie doch gleich an und machen sich schlau. Übrigens finden Sie dort auch meine Content Marketing Impulse praxisnah zubereitet:

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Hashtags, die bei Fans und Followern ankommen

Mittwoch, 8. Juni 2016

Auf Twitter und Instagram geht nichts ohne #Hashtags. Auch Google+ setzt auf die Raute. Vor allem Trends und aktuelle Themen werden damit gekennzeichnet und auffindbar gemacht. Was aber machen richtig gute #Hashtags aus? Wie finden Sie den #Hashtag, der Ihre Zielgruppe anspricht?

wie Esprit #Hashtags im Marketing nutzt

#ImPerfect Kampagne von Esprit setzt auf einen auffallenden Hashtag, den das Modeunternehmen auf Plakaten, Werbeflyern, im Internet und in Videos bewirbt und Fans auffordert, Teil der Kampagne zu werden – Foto Esprit

#Hashtags dienen auf den einzelnen Social Media Netzwerken zur Verschlagwortung. Vor allem auf Twitter, Instagram und Google+ lassen sich über die #Hashtags feststellen, welche Themen besonders beliebt sind. Facebook unterstützt zwar auch die Suche über #Hashtags, dort wird die Raute aber wenig eingesetzt.

Gehen User nun auf einen #Hashtag, erhalten sie in chronologischer Reihenfolge die Beiträge, die mit diesem #Hashtag versehen sind und können so für sich interessante Themen besser finden.

Dieses grundlegende Wissen hilft Ihnen, #Hashtags zu kreieren, die funktionieren. Ihre #Hashtags sollten daher wie folgt sein:

  • korrekt in der SchreibweiseBei mehreren Worten müssen Sie diese Zusammenschreiben oder mit einem Unterstrich verbinden.
  • treffend gewähltDie Hashtags sollten Ihr Bild, Ihr Thema beschreiben, einen Ort, eine VeranstaltungSchauen Sie sich vor der #-Vergabe an, welche derzeit genutzten #Hashtags zu Ihnen und ihrem Post passen könnten: wollen Sie Zubehör zum iPhone vermarkten, sollten Sie #iphone6 als einen Ihrer Begriffe nutzen
  • häufig genutzt/ bereits bekannt Schauen Sie beispielweise bei Twitter unter den Reiter „Trends“ und Sie sehen, welche Themen derzeit beliebt sind und welche #Hashtags dazu genutzt werden. Können Sie auf den Trend aufspringen? Dann nutzen Sie #Hashtags, die bereits gängig sind, z.B. #gmnt für Germany’s next Top Model und nicht #germanys_next_topmodel
  • auf Ihre Marke/ Ihr Unternehmen verweisenWenn Sie möchten, dass Ihre Fans, Follower Sie mit einem bestimmten Thema verbinden, ist es ratsam, dass Sie einen eigenen #Hashtag mit #IhrNutzername_thema (Thema=Schlagwort) gestalten. So können auch Sie Ihre eigenen Beiträge durchstöbern und archivieren.

Bei den Sozialen Netzwerken geht es aber nicht darum, nur einen allumfassendes #Hashtag für Ihren Beitrag zu finden, sondern mehrere beschreibende #Hashtags. Bei Instagram beispielsweise ist es sinnvoll, viele Begriffe zu Ihrem Bild zu veröffentlichen – das kann nehmen dem Thema, der Ort sein, die Jahreszeit, ein Gefühl. Wichtig ist, dass Sie Ihren Beitrag/ Ihr Bild mit mehreren #Hashtags beschreiben und auch #Hashtags einfließen lassen, die auf Instagram besonders beliebt sind wie #love #style #instamood

So finden Sie #Hashtags, die ankommen

  • Schauen Sie sich für beliebte und aktuell genutzte #Hashtags auf Instagram unbedingt die Seite tagsforlikes.com an.
  • Gehen Sie in Nutzerprofilen auf die Suche nach #Hashtags, die auch zu Ihnen passen.
  • Geben Sie in die Suchleiste Begriffe ein, die zu Ihnen und Ihrem Thema passen. Und schauen Sie welche #Hashtags in Zusammenhang mit Ihrem Begriff genutzt werden und auch, welche Zusammensetzungen Ihres Begriffs mit anderen noch in der Suchleiste erscheinen (Beispiel: #bildung ergibt noch #bildungselite #bildungviernull)

Die ausführlichen Tipps und Praxisbeispiele lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 12/2016.

Themen aus PRPraxis 12/2016, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Interne Kommunikation – Seien Sie als Führungskraft Vorbild – auch in der Kommunikation
  • – Pressearbeit – Materndienste: Wie effektiv sind diese Reichweitendienstleister?
  • – Firmenwissen – Investieren Sie in Ihr Know-how: So orientieren Sie sich im Weiterbildungsdschungel
  • – PR-Beratung – Achtung: Scharlatane! Wie Sie schwarze PR-Schafe entlarven und eine seriöse PR-Agentur finden
  • – Veranstaltungsplanung – Event-Catering: Gute Geschäfte gehen durch den Magen

Zusätzlich zur Ausgabe 12/2016 erschien das Sonderheft Krisenkommunikation mit Themen zu Shitstorm, Social Media Guidelines, effektivem Krisenmanagement und Beschwerde-Management.