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Archiv für die Kategorie „Content Marketing“

Digitale Unternehmenskommunikation 2015

Mittwoch, 27. Januar 2016

Wohin geht die Content-Reise? Studienergebnisse einer Befragung der Adenion GmbH an 336 Kommunikationsexperten

Egal ob Unternehmen ihre Online Pressearbeit gestalten oder sich mit ihrer Zielgruppe über Social Media austauschen, ihr Content ist der zentrale Drehmoment, um das Interesse der Öffentlichkeit auf das Unternehmen zu lenken. Wie aber generiert man die richtigen Themen und welche Formate helfen bei der Content Distribution? Das wollte die Adenion GmbH wissen und interviewte dazu Kommunikationsexperten zu ihrem Medienverhalten.

Online PR, Content PR, StorytellingDie Unternehmenskommunikation verlagert sich mehr und mehr ins Internet. Um ein Grundrauschen zur Marke und dem Unternehmen bei der Internetcommunity zu erhalten, ist der verbreitete Content die Basis für eine erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit. Wie generieren Unternehmen nun relevante Themen für ihre Kommunikation? Welche Methoden, Tricks und Tools helfen bei der Themenfindung? Und welche Formate nutzen die Profis aus PR, Marketing und Unternehmenskommunikation? Diesen Fragen hat sich die Adenion GmbH von 336 Kommunikationsexperten beantworten lassen.

Fazit 1: Pressemitteilung immer noch beliebtestes Kommunikationsinstrument

Auch 2015 stand die Unternehmenskommunikation im Zeichen von Pressemeldungen. 91% der Befragten versenden regelmäßig Meldungen, um ihre Zielgruppe zu erreichen. Gefolgt von Social Media Posts (87%).

Fazit 2: Themen finden sich immer noch meist im Unternehmen selbst

Für die Themenfindung nutzen die Kommunikatoren neben Suchmaschinen wie Google zunehmend auch die Social Media-Foren und Communities (50%) bei Facebook, Xing und Google+ für die Recherche. Für die Medienproduktion greifen 85 % der Akteure aus PR, Marketing und Unternehmenskommunikation aber immer noch u.a. auf interne Vorgaben der Geschäftsführung zurück.

Wie Sie spannende Themen in Ihrem Unternehmen finden, zeige ich Ihnen in meinem Blogbeitrag Content Marketing – in 4 Schritten zur spannenden Unternehmensgeschichte.

Fazit 3: Content Distribution erfolgt noch von Hand

Überraschend ist, dass nur knapp 37% der Teilnehmer auf Tools zurückgreifen, um ihre Inhalte zu veröffentlichen. Die Studie zeigt, dass vor allem Kommunikatoren aus Agenturen nützliche und zeiteffiziente Anwendungen und Distributionsdienste zu schätzen wissen. Das meist genannte Tool hierbei war Hootsuite (38%), gefolgt von Buffer (22%) und PR-Gateway (20%). Fast die Hälfte der Befragten pflegt die Online Pressemeldung manuell in Presseportale ein.

Interessant ist der Vergleich von 2015 zur Befragung 2012. Der Anstieg digitaler Medien wie Unternehmensblog (2015 nutzten 63% das Instrument, 2012 erst 20%) wird immer wichtiger. Alle Befragten erstellen Content für das Internet und nutzen digitale Medien für dessen Verbreitung – daran führt kein Weg mehr vorbei.

Fazit 4: Social Media Monitoring

Die Social Signals gehören zu den wichtigsten Indikatoren, wenn es um die Überprüfung qualitativer Inhalte geht. Sie geben Auskunft darüber, welcher Content auf welchen Social Media funktioniert. Ein Großteil der Studienteilnehmer (81,97%) beobachtet die Entwicklungen der Social Media-Profile zumindest sporadisch und in 3 von 4 Unternehmen zählt das Monitoring der Social Signals zu den elementaren Methoden der Erfolgskontrolle.

Die ausführlichen Ergebnisse und den Vergleich 2015 und 2012 können Sie auf dem Adenion-Blog nachlesen.

Wie sieht Ihre Content-Reise aus? Können Sie den Ergebnissen zustimmen oder haben Sie einen ganz anderen Ansatz für Ihre digitale Unternehmenskommunikation?

Vertriebs-PR in 3 Schritten

Freitag, 4. September 2015

Schöpfen Sie die vertriebsunterstützenden Potenziale Ihrer PR aus

PR setzt auf Vertrauen und Imageaufbau. Verkaufsfördernd angewendet ist sie ein starkes Mittel, um den Vertrieb bei dessen Aufgaben zu unterstützen. Die Zauberformel der Vertriebs-PR lautet dabei, den Kunden vom Nutzen Ihres Produktes/ Ihrer Dienstleistung zu überzeugen, nicht zu überreden. Wecken Sie mit den richtigen Argumenten Bedürfnisse beim Kunden für das Produkt.

Vertriebs-PR bei Villeroy & Boch

Villeroy & Boch postet auf Facebook eine neue Geschirrserie inklusive direkter Verlinkung zum Shop und Deko-Tipp. Mit einem tollen Bild und einem gekonnten Satz macht der Porzellan-Hersteller Lust auf das Produkt, das für die Käufer nur ein Klick entfernt ist.

Egal, ob Sie ein innovatives Sehgerät für Sehbehinderte entwickelt haben, einen speziellen Kunststoff für die Automobilbranche oder eine App für Vielreisende. Setzen Sie auch in der Vertriebs-PR auf glaubwürdige Botschaften statt reiner Verkaufsargumente und zeigen Sie sich als Lösungsanbieter, Ratgeber und Partner. Nutzen Sie dabei das Wissen Ihres Vertriebs über die Branche und Ihre Zielgruppe und Ihr Gespür für überzeugenden Content, der bei Redaktionen, Bloggern und Influencern gut ankommt.

Erfolgreiche Vertriebs-PR

  • – betreibt Agenda-Setting und Themen-Management
  • – schafft Bedürfnisse bei Zielgruppen, die das Unternehmen mit seinen Produkten befriedigt
  • – spricht den Kunden in seinen Lebens- und Entscheidungssituationen an
  • – gibt dem Kunden Sicherheit für seine Entscheidungen, indem sie
    • – ihm einen Überblick über die Produktangebote auf dem Markt verschafft
    • – den Nutzen der eigenen Produkte in den Vordergrund stellt
    • – als Ratgeber für den Kunden fungiert

3 Schritte für eine befruchtende Zusammenarbeit

Ihr Unternehmen bringt in den nächsten Monaten ein neues Produkt auf den Markt. Sie möchten den Vertrieb mit PR-Maßnahmen unterstützen, die das Produkt bekannt machen und zum Kauf anminieren.

Schritt 1: Setzen Sie sich mit dem Vertrieb frühzeitig zusammen

Ihre PR ist nicht nur vor, sondern auch während und nach dem Produkt-Launch für den Abverkauf wichtig. Um die Vertriebskampagne für den Launch optimal zu unterstützen, benötigen Sie schon während der Planungsphase, Informationen zur Branche und Zielgruppe, die mit dem Produkt angsprochen werden soll.

  • – Besprechen Sie mit dem Vertrieb die Zielsetzung.
  • – Lassen Sie sich alle wichtigen Informationen (Produkt-Feature, Preis, Kundenaktionen, Distributionswege etc.) für Ihre Themenplanung geben.
  • – Machen Sie dem Vertrieb klar, welche Vorteile eine PR-Unterstützung für den Abverkauf der Produkte hat: Bekanntheit steigern, Kundenaktionen vermarkten, Bedürfnisse der Zielgruppe befriedigen, Glaubwürdigkeit des Produkts steigern durch redaktionelle Veröffentlichungen etc.

Schritt 2: Erstellen Sie einen Content-Plan für Ihren Produkt-Launch

Kalkulieren Sie Ihre Zeitplanung bis zum Launch nicht zu knapp, denn Sie benötigen genügend Vorlaufzeit für Texte, Marketing-Material (multimedial dauert länger), Interviews terminieren und Themensetzung. Vor allem Fachmagazine haben eine lange Vorlaufzeit, die Sie für einen Fachartikel oder eine Anwenderstory einhalten sollten. Nutzen Sie auch Themenschwerpunkte der Hefte, die zu Ihrem Produkt-Launch passen. Die dazugehörige Recherche benötigt Zeit.

All diese Ideen müssen geplant werden – immer in Abstimmung mit dem Vertrieb.

  • – Erarbeiten Sie einen Themen- und Maßnahmenplan für die Launch-Phase.
  • – Erarbeiten Sie mit dem Vertrieb eine Guideline für die Mitarbeiter mit verkaufsfördernden Argumenten für Ihr Produkt.
  • – Überlegen Sie sich, mit welchen PR-Maßnahmen Sie den Vertrieb auch nach der Einführungsphase unterstützen können.

Das sind die Zutaten für Ihre PR-Themen:

Erzeugen Sie fachliche, emotionale und persönliche Betroffenheit bei Ihrer Zielgruppe, indem Sie z.B. Geschichten aus dem Leben Ihrer Anwender/ Kunden erzählen. Content und Dramaturgie in der Aufbereitung der Themen sind auch für die Vertriebs-PR das Salz in der Suppe.

Diese Themen und Aspekte könnte das Produkt als Kommunikationsansatz bieten:

    • – Stellen Sie die Innovationskraft und Qualität vor.
    • – Zeigen Sie, die Einsatzmöglichkeiten.
    • – Zeigen Sie unverwechselbare Eigenschaften (Vorzüge gegenüber Konkurrenz).
    • – Nennen Sie die Zielgruppen, für die Ihr Produkt sinnvoll ist.
    • – Suchen Sie Tester, die Ihr Produkt ausprobieren bevor es in Serie geht.

Diese Themen und Aspekte könnte der Preis als Kommunikationsansatz bieten:

    • – Gibt es einen speziellen Einführungspreis?
    • – Wie ist das Preis-Leistungs-Verhältnis?
    • – Gibt es Rabatte (in welcher Form, welchem Zeitraum)?
    • – Gibt es eine spezielle Beratung (Hotline) oder Serviceleistungen für das Produkt?
    • – Wie ist die Höhe der Garantie?
    • – Wie gestalten sich die Lieferzeiten?

Diese Themen und Aspekte könnten Sie aufgreifen, wenn Sie den Kunden ins Zentrum der Kommunikation stellen:

    • – Produktnutzen für die Zielgruppe.
    • – Einsatzbereiche für das Produkt.
    • – Kundenbeteiligung an Produktentwicklung; Nebeneffekt: Aufspüren von zusätzlichen Kundenwünschen und die Möglichkeit, das Produkt weiter zu optimieren.
    • – Anwenderberichte: Wie kommt der Käufer mit dem Produkt zurecht?

Achten Sie darauf, dass Sie in Ihre Pressemeldungen Links zu weiterführenden Produkt-Informationen auf Ihrer Webseite (Landingpage etc.) einfügen oder einen Link auf die Produktbroschüre, die weitere Details zum Produkt bereit hält. Zudem sollten Sie für Fachhandelszeitungen in der Pressemeldung einen Kontakt vom Vertrieb (Mailadresse, Telefonnummer) angeben.

Schritt 3: Nutzen Sie Ihre PR-Erfolge für den Vertrieb

Ebnen Sie nun mit Ihren vereinbarten PR-Maßnahmen den Weg für die Vertriebsoffensive.

  • – Lassen Sie sich attraktive Presseveröffentlichungen wie Testempfehlungen, Anwenderberichte oder Fachartikel für Mailings, Messeauftritte oder Kundenbesuche von den Medien als Sonderdruck schicken. Diese können Sie der Produktmappe beilegen.
  • – Veröffentlichen Sie Clippings auch auf Ihren online Presseseiten. Verlinken Sie beim Produkt auf die Veröffentlichung.
  • – Wenn Sie einen Award für das Produkt gewonnen haben oder ein sehr gutes Testergebnisse erzielt haben, lassen Sie sich dazu das offizielle Gütesiegel schicken, den Sie zu Ihrer Produktseite setzen. Und in zukünftigen PR- und Marketingmaterialien nutzen.
  • – Wenn Sie einen Onlineshop besitzen und Redaktionen stellen Ihr Produkt vor, kreieren Sie selbst ein Siegel mit „empfohlen von…“.
  • – Verfassen Sie für Kundenmailings, Newsletter, Blog- und Social Media Beiträge Kurztexte, die Ihre Presseveröffentlichungen untermauern.

Mit integrierter Vertriebs-PR gewinnen beide Seiten: Die PR erhält attraktive Themen, der Vertrieb glaubwürdigen Content, um seine Zielgruppe zu überzeugen. Bleiben Sie vor, während und auch nach dem Produkt-Launch in ständigem Kontakt mit dem Vertrieb, um gemeinsam die maximale Ausbeute für den Absatz zu erzielen. Fruchten die vereinbarten PR-Maßnahmen in Form von Clippings, Auszeichnungen oder Testergebnissen, wirken diese wiederum verkaufsfördernd im Gespräch mit den Kunden. Attraktive Beispiele zu Vertriebs-PR lesen Sie in der PRPraxis 18/2015.

Gute Unternehmensblogs: Authentisch kommunizieren

Mittwoch, 2. September 2015

4 Tipps, wie Sie überzeugende Blog-Texte schreiben

Unternehmensblogs sind perfekte Kanäle, um Ihren Content zu den Kunden zu transportieren. Aber anders als bei Fachartikeln, Pressemeldungen oder Ihrer Webseite möchten Sie nicht nur informieren, sondern Ihre Leser durch gute Unterhaltung an sich binden. Gute Unternehmensblogs folgen also anderen Stilregeln als Ihre PR-Texte. Lesen Sie selbst, wie Sie den stilistischen Spagat zwischen nutzwertig/ lehrreich und anregend/ inspirierend schaffen.

Unternehmensblog des Stern - eigene Meinung ist gefragt

Normalerweise sind Pressemedien neutral; im Blog aber können sich die Redakteure zu aktuellen gesellschaftspolitischen Diskussionen Luft machen. Im Bildungs-Blog des „stern“ kommentierte die Chefin vom Dienst, Catrin Boldebuck, den Lehrer-Streik und bot damit Potenzial für Diskussionen.

Nicht zu flapsig, nicht zu steif, das sollten Ihre Blogtexte sein. Auch trockene Fachthemen können Sie durch einen persönlichen Bezug und eine ansprechende Wortwahl kurzweilig vormulieren. Es ist also nicht damit getan, dass Sie genügend Content entwickelt haben und diesen in einen Redaktionsplan setzen. Der Stil Ihres Blogs muss die Leser überzeugen. In guten Unternehmensblogs sind die Inhalte die Aufhänger, über die sie bei Google gefunden werden. Wenn Sie sich aber eine treue Leserschaft erarbeiten möchten, ist nicht nur Ihre thematische Ausrichtung entscheidend, sondern auch Ihr Textstil und Ihre Leseransprache.

Entscheidend für die Positionierung Ihres Blogs ist es, dass Sie als Autor oder Autorenteam dem Blog eine unverwechselbare Note verleihen. Und das schaffen Sie, indem Sie Ihre Persönlichkeit und die des Unternehmens in den Blog einfließen lassen.

  • – Passt mein Schreibstil zur Corporate Identity des Unternehmens?
    • – Müssen Sie gewisse stilistische Unternehmensregeln / eine gewisse Wortwahl einhalten?
    • – Ist es erwünscht, dass Sie sich mit dem Blog bewusst vom Unternehmensimage abheben, um z.B. eine neue Zielgruppe zu erschließen?
    • – Wie können Sie subtil Ihre Botschaften dem Leser vermitteln?
    • – Dürfen Sie laut Unternehmens-Guidelines Ihre Meinung zu aktuellen Branchenthemen wiedergeben?
  • – Möchte ich meinen Leser direkt ansprechen?
    • – Möchten Sie Ihre Leser siezen (konservative Zielgruppe)?
    • – Sind Sie ein Duz-Unternehmen und möchten das im Blog fortführen?
    • – Richten Sie sich an eine junge Zielgruppe, die nicht gesiezt werden möchte?
  • – Was muss ein Text besitzen (Aufbau, Schreibstil), damit ich ihn selbst gerne lese?
    • – Möchten Sie direkt angesprochen werden?
    • – Lassen Sie sich von Geschichten/ persönlichen Erlebnissen inspirieren?
    • – Möchten Sie die Meinung des Blogautors wissen?
  • – Wie schaffe ich Authentizität?
    • – Möchten Sie den Menschen hinter den Blogartikeln kennenlernen (z.B. indem Sie Ihre Blogautoren mit Name und Bild veröffentlichen)?
    • – Sollen Ihre Leser erkennen, welcher Autor welche Meinung zu welchem Thema hat?
    • – Möchten Sie einen eigenen Textstil für jeden Autor entwickeln?
    • – Transportiert Ihr Blog die Unternehmenspersönlichkeit – z.B. durch eine gewisse Wortwahl (warme/ kühle, blumige/ technisch abstrakte Wörter)?

Diese 4 Tipps helfen Ihnen zusätzlich, Ihren eigenen Blogstil zu entwickeln.

Tipp 1: Sprechen Sie den Leser direkt an

Sie schreiben für Ihre Leser. Damit diese sich mit Ihrem Geschriebenen identifizieren, ist es sinnvoll, bereits im Lead Ihre Kunden direkt anzusprechen.

  • Was halten Sie von…
  • Nutzen Sie bereits…
  • Geht es Ihnen nicht auch so bei…

Wenn sich ein Leser gleich zu Anfang von Ihnen angesprochen fühlt, bleibt er dran und möchte mehr über Sie erfahren: Haben Sie gemeinsame Erfahrungen zu einem spezifischen Thema gemacht? Können Sie ihm einen anderen Blickwinkel eröffnen, konkrete Tipps geben? Auch im Text können Sie immer wieder Ihren Leser direkt ansprechen, ihm Berührungsängste nehmen. Ihm dadurch vermitteln, dass Sie ihn verstehen.

Tipp 2: Nutzen Sie Fragen, um den Leser zu fesseln

Eine andere Möglichkeit, den Leser für sich zu gewinnen, ist gleich zu Anfang Fragen zu stellen, die Ihrem Leser zu Ihrem Thema auf der Seele brennen könnten. Diese beantworten Sie dann nach und nach im Blogbeitrag.

Tipp 3: Geben Sie Ihrer eigenen Meinung Raum

Ein Blog ist ein Spiegelbild Ihres Unternehmens. Aber anders als Ihre Webseite, die inhaltlich ein neutrales Bild von Ihnen zeichnet, können Sie dem Blog Ihren eigenen Stempel verleihen. Halten Sie sich nicht zurück mit Kommentaren zu Branchendiskussionen, nehmen Sie aktuell diskutierte gesellschaftspolitische Veränderungen – wenn Sie auch Ihr Geschäft beeinflussen – zum Anlass, Ihre Meinung dazu frei zu äußern.

Wenn mehrere Mitarbeiter als Blogautoren schreiben, sollten Sie deren unterschiedliche Herangehensweise an Inhalte, Texte nutzen, um unterschiedliche Textgattungen für Ihren Blog zu entwickeln. Einer könnte sich eher für Kommentare/ Glosse stark machen, der andere für Ratgeberartikel, der nächste outet sich als Insider und führt den Leser hinter die Kulissen (z.B. erklärt er den Lesern, warum Ihr Unternehmen ein bestimmtes Produkt eingestellt hat).

Tipp 4: Lassen Sie beim Schreiben Ihre Zielgruppe nie aus den Augen

Grundsätzlich gilt, egal für welches Stilmittel (Wortwahl, Formulierungen) und welchen Textaufbau Sie sich entscheiden, wichtig ist, dass Sie in Ihren Blogbeirägen eine klare Botschaft vermitteln. Und immer daran denken, aus Sicht Ihrer Zielgruppe zu schreiben (Fachpublikum, Konsument, der unterhalten werden will, Konsument, der nach Antworten sucht etc.). Nehmen Sie Ihre Leser immer ernst und holen Sie sie dort ab, wo sie sich mit ihrem Wissensstand befinden.

Fazit: Damit Ihr Blog gelesen wird, sollten Sie sich nicht nur um spannende Inhalte kümmern, sondern auch um einen unverwechselbaren Stil. Entwickeln Sie auf Basis Ihrer Corporate Identity eine authentische Leseransprache: Geben Sie Antworten auf die Fragen Ihrer Leser, äußern Sie auch ihre eigene Meinung zu Branchenthemen und nutzen Sie z.B. das Profil Ihrer Blogautoren für die Leserbindung. Anders als auf Ihrer Webseite können Sie sich im Blog stilistisch entfalten und auch mal Textgattungen und Leseransprache ausprobieren.

Den Artikel mit anregenden Blog-Beispielen und viele andere spannende Themen lesen Sie in der aktuellen PRPraxis Ausgaben 18/2015.

Themen aus PRPraxis 18/2015, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Case Studies – Kommunikation: Nutzen Sie Fallbeispiele, um Ihre Kunden zu begeistern
  • – Business Netzwerke – XING: So kreieren Sie Ihren perfekten Auftritt
  • – Websolutions – Erfolgreiche Website: Sie begeistern Ihre Kunden,weil Sie ihnen dort Lösungen bieten
  • – Interne Kommunikation – Senden Sie Ihre Mitteilungen per Postkarte: So werden sie eher gelesen und umgesetzt

Bloggen fängt beim richtigen Blogformat an

Mittwoch, 10. Juni 2015

Themenblog, Nischenblog, Corporate Blog – mit welchem Blogformat lässt sich erfolgreich bloggen?

Bloggen ist nichts Neues. Seit Jahren haben Unternehmen diese Art der Kommunikation für sich entdeckt. Doch viele Blogs liegen brach und erreichen nicht die gewünschten Ziele. Daher lautet für Sie die grundsätzliche Frage beim Aufbau eines Blogs: Wie finden wir die richtige Ausrichtung für unseren Blog? Es geht mal wieder um den Inhalt, den passenden Content für Ihre Zielgruppe zu finden und wie dieser Ihr Profil schärft. Denn nur dann zahlt der Blog auf Ihre Marke ein.

Segelnews ist ein Nischenblog

Der Nischenblog zeichnet ein leidenschaftliches Bild des Segelsports. Die Rubriken zeigen, was den Leser im Blog erwartet.

Machen Sie sich also klar, was ihre wirklichen Ziele beim Projekt Blog sind und wie die Zukunft Ihres Blogs aussieht. Das gibt Ihnen auch bereits die Tendenz für Ihren Blog vor. Auch bereits bestehende Blogs sollten Sie von Zeit zu Zeit einer kritischen Prüfung unterziehen.

  • – Welche Botschaften sollen über den Blog vermittelt werden?
  • – Welche Themen können wir abdecken
  • – Wer schreibt für den Blog (Verantwortlichkeiten, Ressourcen)?
  • – Wohin soll sich unser Blog entwickeln?
  • – Soll unser Blog vor allem viele Leser anziehen (Kundenakquise) oder der Suchmaschnenoptimierung dienen?
  • – Wie lässt sich der Blog sinnvoll in die Unternehmenskommunikation integrieren?

Wenn Sie sich nun anhand der Branchen- und Keyword-Analyse für eine Blog-Gattung entschieden haben, ist es wichtig, dass Sie genügend Ideen für Ihren Blog finden, um diesen kontinuierlich mit 2-3 Artikeln pro Woche zu bestücken. Blog-Ideen (Themen) können Sie z.B. über die Mindmapping-Methode generieren. Dazu sollten Sie sich Ihr zukünftiges Autorenteam ins Boot holen, um Ihr Thema aus allen Blickwinkeln betrachten zu können.

Haben Sie einige mögliche Blog-Themen zusammengetragen, stellen Sie sich folgende Fragen:

  • – Gibt das Thema genug her? 2-3 Artikel pro Woche über mehrere Jahre?
  • – Ist das Thema in ein paar Jahren noch relevant? Für meine Leser und daher auch für die Suchmaschinen?
  • – Ist das Thema zu eng oder zu breit gefasst?
  • – Können wir damit unsere Ziele erreichen?

Mit welchem Blogformat sollen wir bloggen (Grundausrichtung)?

Corporate Blogs gibt es bereits wie Sand am Meer. Sich hierbei noch inhaltlich abzusetzen, fällt schwer. Machen Sie daher unbedingt eine Kurzanalyse,

  • – wie hoch das Suchvolumen für Ihre wichtigsten Keywords ist (sollten pro Monat einige 1000 Suchanfragen sein, um genügend Leser zu binden)
  • – welche Blogs es in Ihrer Branche gibt (bzw. gleich konkret zu Ihrem Thema),
  • – ob Ihre Wettbewerber bloggen – wenn ja zu welchem Thema,
  • – ob es sinnvoll ist, einen Blog alleine zu betreiben oder mit Partnern (z.B. Themenblog)
  • – ob Sie eine Nische (Fachexpertentum) besetzen,
  • – ob Sie einen typischen Corporate-Blog aufbauen, der Ihre Kunden hinter die Kulissen Ihres Unternehmens blicken lässt?

Das sollte Ihr Blog sein:

  • – unverwechselbar (in Ausrichtung, Stil, Layout)
  • – begeisternd und authentisch
  • – nutzwertig (beantwortet Fragen / löst Probleme der Leser)
  • – suchmaschinenoptimiert
  • – reagiert auf aktuelle Anlässe innerhalb seines Themenspektrums
  • – setzt Themen in der Branche (Agendasetting)

Nischenblog – zeigen Sie Ihr Expertentum

Es muss nicht immer um eine hohe Leserzahl gehen. Gerade in Nischenblogs, die sich um einen engen Themenbereich kümmern, kann es sinnvoll sein sich als Spezialanbieter zu positionieren. Um einer engen Zielgruppe genau die Antworten zu liefern, die sie zur Lösung ihres Problems benötigen.

Vorteil:

  • – Sie positionieren sich als Fachexperte für ein Themengebiet.
  • – Sie können das Wissen aus Ihrem Unternehmen abschöpfen.
  • – Sie haben wenig bis kein Wettbewerb zum Fachthema.
  • – Sie sprechen effektiv (ohne Streuverluste) Ihre Zielgruppe an.

Nachteil:

  • – Ihre Themenvielfalt ist gering, Themen für Blog könnten Ihnen ausgehen.
  • – Sie bedienen eine enge Zielgruppe, daher haben Sie eher eine niedrige Besucherzahl für Ihren Blog
  • – Das Aufbereiten des Wissens durch die eigenen Fachexperten ist schwierig, außer sie sind geschult im Bloggen (Stil, Schreiben fürs Web, haben Lust, sich aktiv am Blog zu beteiligen).

Themenblog – hohe Artikelvielfalt, arbeiten mit Gleichgesinnten

Themenblogs sind eine gute Möglichkeit, sich positiv und nachhaltig zu einem Thema zu äußern und eine treue Leserschaft an sich zu binden. Ähnlich wie die Nischenblogs kümmern sich Themenblogs um ein Thema, das jedoch von mehreren „Parteien“ gespeist wird, z.B. am Blog Tipps für München-Gäste könnten sich das Tourismusamt, ein Hotel und ein Stadtmagazin beteiligen – drei Experten, die aus unterschiedlicher Sicht spannende und nutzwertige Themen einbringen können.

Vorteil:

  • – Ihr Unternehmen wird positiv mit dem Thema des Blogs in Verbindung gebracht.
  • – Trotz Fokusthema bietet der Blog eine große Themenvielfalt: aktuelle Themen sowie immer wiederkehrende Themen, die Sie neu aufbereiten können (Freshness für SEO)
  • – Sie haben eine effektive Zielgruppenansprache (hohes Potential an Stammlesern)-
  • – Die Themen/ Artikel können Sie auf mehrere Schultern verteilen.

Nachteil:

  • – Sie haben einen größeren Wettbewerb, da Ihr Thema schon von vielen Stadt-Blogs abgedeckt wird.
  • – Die Zusammenarbeit muss gut koordiniert werden, es muss trotzdem einen Projektleiter für den Blog geben, der immer wieder die Autoren motiviert.
  • – Die Zielgruppe verwässert sich je nach Thema.

Corporate-Blogs erlauben einen Blick hinter die Kulissen

Ein typischer Corporate-Blog gibt Ihrem Unternehmen ein Gesicht und erlaubt Kunden, Partnern/ Lieferanten, aber auch den Mitarbeitern und ihren Familien einen unverstellten Blick hinter die Kulissen.

Vorteile:

  • – Ihr Blog bietet eine breite Themenvielfalt, die nicht ausgeht.
  • – Viele Autoren aus unterschiedlichen Unternehmensbereichen liefern Ihnen Input.

Nachteil:

  • – Ihre Themenvielfalt verwässert die Zielgruppe.
  • – Der Aufbau einer treuen Leserschaft fällt schwer.
  • – Sie erhalten hohe Konkurrenz mit anderen Corporate-Blogs aus der Branche.

Unternehmensblogs sind wichtige Kommunikationsinstrumente. Sie binden nicht nur Kunden nachhaltig, sondern zahlen auch auf die Suchmaschinenoptimierung ein. Doch ist es für jedes Unternehmen wichtig, sich im Blog klar zu positionieren und auf ein Thema zu fokussieren. Nur wer seine Leserschaft mit nutzwertigen Artikeln unterhält, hat die Chance, sie an sich zu binden. Daher ist es vor dem Blog-Engagement wichtig zu wissen, wie und mit welchem Hebel Sie Ihre Zielgruppe gewinnen.

Den ausführlichen Artikel mit einer Kurzanalyse – welcher Blog-Typ sind Sie – lesen Sie in den aktuellen PRPraxis Ausgaben 12/2015.

Themen, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Testimonials, Experten & Co.: Lassen Sie andere Ihre Produkte bewerben und Ihre Zielgruppe überzeugen
  • – Werbung: Berücksichtigen Sie diese gesetzlichen Regelungen zum Datenschutz
  • – Interne Kommunikation 2.0: Kommunizieren Sie auch intern über diese neuen Modelle und Arbeitsweisen
  • – Externe Links auf Websites und Blogs: Gute Strategie oder Mangel an Service?
  • – Stadtmarketing: Landflucht? So binden Sie die Jugend, finden qualifizierte Mitarbeiter und halten den Nachwuchs in der Region

PRPraxis – hautnah an PR-Themen, die Sie interessieren

Möchten Sie sich in PR, Marketing und Social Media weiterbilden? Dann nehmen Sie mit PRPraxis Kontakt auf und bestellen den Ratgeber alle zwei Wochen ins Haus. PRPraxis ist das Ratgeber-Magazin für die PR-Branche. Dort finden Sie Ideen, Anleitungen und Konzepte rund um Ihre Öffentlichkeitsarbeit. News, Trends, Experten-Tipps und aktuelle Rechts-Tipps ergänzen das Informationsangebot online. Das Redaktionsteam der PRPraxis erklärt ihnen ganz konkret, wie Sie Ihre Presse- und Öffentlichkeitsarbeit effizienter, schneller und erfolgreicher gestalten können.

Crossmedialer Redaktionsplan in Zeiten von Social Media

Mittwoch, 20. Mai 2015

Crossemedialer Redaktionsplan am Beispiel einer Hausmesse für Fachhandelskunden

Mitarbeiterzeitschrift, Interner Newsletter, Facebook, Twitter, Xing und Blog – alle Medien wollen gefüttert werden. Da verliert man schnell den Überblick, was man wann, wo veröffentlichen soll. Arbeiten Sie am besten mit einem crossmedialen Redaktionsplan, der Ihre wichtigsten Kommunikationskanäle abdeckt.

Redaktionsplan für Social Media

So könnte Ihr crossemdialer Redaktionsplan für den Content zu einer Messe aussehen

Je mehr Kommunikationskanäle Sie füttern müssen, umso wichtiger ist es zu wissen, welches Medium zu welchem Thema passt. Ein crossmedialer Redaktionsplan zeigt Ihnen auf einen Blick, Ihr Content-Szenario für eine Kampagne, Ihren Messeauftritt oder eine Produktveröffentlichung.

Was Ihre crossmedialer Redaktionsplan enthalten sollte:

  • – Veröffentlichungskanäle in intern und extern farbig unterteilt
  • – Autor
  • – Zeitpunkt der Liveschaltung und
  • – Deadline zur Abgabe
  • – Freigabe (wer bis wann)
  • – Ideen für passende Bilder
  • – Für welche anderen Kommunikationskanäle / Publikationen ist der Artikel geeignet?

Vorteile Ihres crossmedialen Redaktionsplans:

  • – Sie als Chefredakteur haben einen thematischen Ablauf pro Thema.
  • – Jeder Autor hat den Überblick, wann seine Artikel eingeplant sind und bis wann er seine Texte abliefern muss.
  • – Bei der Redaktionssitzung dient der Redaktionsplan als Grundlage. Artikel, auf die sich das Team einigt, werden am besten sofort eingetragen.
  • – Wenn mit anderen Abteilungen (Vertrieb, Marketing etc.) im Unternehmen zusammengearbeitet wird, sind auch diese immer auf dem neusten Stand.

Mein Praxis-Beispiel für Ihren crossemdialen Redaktionsplan:

Im Mai 2016 findet die alljährliche Hausmesse eines mittelständischen B2B-Unternehmen mit Partnern statt. Motto wird sein „Open your mind“. Zielgruppe sind Händler (Kunden), die nicht nur eine einmalige Einladung mit Anmeldeformular erhalten sollten, sondern deren Interesse zu Kommen durch die Social Media Kanäle angeheizt werden soll.

Die Messe wird redaktionell auf allen Kommunikationskanälen begleitet. Intern heißt es, die Mitarbeiter rechtzeitig über die Zielsetzung und Inhalte der Messe zu informieren und im Anschluss einen Nachbericht über die Messe zu verfassen.

Die Social Media Kanäle wie Facebook und Twitter geben Ihnen die Möglichkeit, Ihre Kunden auf den Event vorzubereiten und am Tag des Events hautnah von der Messe zu berichten. Bauen Sie dazu bereits vor dem Event auf Facebook eine mehrwöchige Dramaturgie um die Messe auf.

Mein Extra-Tipp:

Sinnvoll ist es, pro Thema ein Excel-Sheet redaktionell planen. Die Redaktionspläne wiederkehrender Themen wie Messen, Veranstaltungen, Jubiläen, Produktvorstellungen sollten Sie aufbewahren und beim nächsten Mal wieder zur Hand nehmen, um zu wissen, wie Sie letztes Mal das Thema redaktionell aufbereitet haben. So können Sie beim aktuellen Event/ Jubiläum / bei der aktuellen Produkteinführung einen anderen Informationsschwerpunkt legen können.

Anwenderbericht verfassen – Kundenprojekte für Ihre PR

Mittwoch, 6. Mai 2015

7 Tipps und Checkliste für die Veröffentlichung von Anwenderberichten

Hand aufs Herz. Wie viele Pressemeldungen zu neuen Produkten und Personalmeldungen, Messeauftritte und Kooperationen schicken Sie regelmäßig an Ihre Redakteure? Und dabei sind Sie nicht allein – auch andere Unternehmen haben etwas Neues zu berichten. Hier aus der Masse herauszustechen, ist schwer. Denn Innovationen sind rar und ein neues Update ist gerade mal bei den Big Playern wie Apple, Samsung oder Microsoft interessant. Ein Anwenderbericht in einem Ihrer Fachmedien birgt viel größere Chancen auf Veröffentlichung. Wenn dieser bestimmten Regeln folgt.

PR- und Text-Agentur WörterladenAnwenderberichte zu verfassen bietet sich vor allem bei erklärungsbedürftigen Produkten an, deren Vorteil am besten durch ein Best Practice Beispiel klar werden. Redaktionen sind immer auf der Suche nach lösungsorientierten Themen und veröffentlichen gerne Ihren Artikel.

Die Vorteile – Imagetransfer und Kundengewinnung

Mit einem Anwenderbericht, den Sie verfassen, können Sie nicht nur Ihr eigenes Unternehmen positiv in die Medien bringen, sondern auch Ihren Kunden. Sie lenken die Aufmerksamkeit auf das Referenzunternehmen, das dank Ihres Produktes zukünftig z.B. wettbewerbsfähiger ist, schneller am Markt agieren kann und zusätzlich noch Kosten einspart.

Ihr Kunde ist mit der redaktionellen Berichterstattung äußerst zufrieden und empfiehlt sie auch gerne weiter. Und potentielle Kunden, die vor einem ähnlichen Problem stehen, können Sie mit einem Anwenderbericht zu einer Kaufentscheidung motivieren.

Das Fachmedium – der richtige Partner für Ihren Artikel

Anwenderberichte oder auch Case Studies finden sich fast ausschließlich in Fachmagazinen. Diese bieten meist nur ein kleines Spektrum an News-Seiten, dafür umso mehr Lösungsszenarien für ihre Leser.

  • – Schauen Sie sich Ihre wichtigsten Fachmedien an und studieren sie deren Themen. Nutzt das Medium viele Anwenderberichte, können Sie versichert sein, dass es auch an Ihrem Interesse zeigt.
  • – Die bereits veröffentlichten Anwenderberichte geben Ihnen zudem einen Eindruck, wie Sie Ihren eigenen strukturieren und mit Inhalten füllen.
  • – Bieten Sie einem bestimmten Fachmedium ein Anwender-Thema an. Sprechen Sie direkt mit dem zuständigen Redakteur und machen ihm das Thema schmackhaft.
  • – Natürlich können Sie den Anwenderbericht auch an einen größeren Fachverteiler schicken – die Inhalte sollten nur zu deren Schwerpunktthemen passen.

Das Thema – Finden der passenden Referenz

Komplexe Themen lassen sich schlecht in einer Pressemeldung verarbeiten. Der hohe Nutzen Ihres Produkts und sein großes Einsparpotential für Anwender haben sich aber bereits bei einem ihrer Kunden bestätigt. Dann haben Sie bereits die Grundlagen für einen lösungsorientierten Anwenderbericht.

Nutzen Sie Ihren Referenzkunden und bitten ihn, ihre Fallstudie mit harten Fakten wie Investitionskosten, Personaleinsatz, aber eben auch bereits messbaren Einsparungen zu untermauern.

Die Sprache – sachlich und anschaulich

Der Anwenderbericht ist keine Ihrer Imagebroschüren. Marketingsprache ist hier fehl am Platz. Ihr Bericht sollte neutral formuliert sein und journalistischen Schreibkriterien entsprechen. Nutzen Sie Elemente aus Feature und Reportage, um Ihr Thema anschaulich zu formulieren, um das Interesse des Lesers bis zum letzten Satz zu halten.

Die Struktur – von der Herausforderung zur Lösung

Ein Anwenderbericht beschreibt klar das Wirkungsumfeld des Unternehmens. Umso wichtiger ist es, dass der Anwenderbericht, den Sie verfassen, professionellen Anforderungen standhält. Der Leser soll den Produktnutzen verstehen, nachvollziehen und im optimalen Fall auf seinen konkreten Bedarf anwenden können. Je konkreter die Beschreibung einer bereits realisierten Lösung umso überzeugender für potentielle Kunden. Denn was überzeugt einen potenziellen Kunden mehr, als die möglichst konkrete Beschreibung bereits realisierter Lösungen.

Denken Sie beim Anwenderbericht verfassen immer daran: Er wird aus der Perspektive des Anwenders geschrieben. Er gliedert sich in drei Teile:

  • – die Herausforderung beinhaltet die Ausgangslage und Vorüberlegungen,
  • – die Lösung beschreibt die Installation und die dabei aufgetretenen Schwierigkeiten
  • – und der letzte Teil befasst sich mit den Kosten und dem Nutzen des Projekts.

Der Leser – klarer Fokus auf Nutzen

Überlegen Sie beim Schreiben immer, welchen Nutzen der Leser von diesem Anwenderbericht hat. Er soll klar und deutlich erfahren, wie sich das Produkt im Praxiseinsatz bewährt hat und warum es das richtige für die Problemstellung des Referenzkunden war. Und im Idealfall auch für seine eigenen Investitionen.

Die Bilder – immer schön aussagekräftig

Ein Anwenderbericht füllt meist 2-4 Seiten in dem Fachmedium. Und kommt daher nicht ohne Bildmaterial aus. Sammeln Sie beim Kunden Vorher- Nachher-Bilder, Bilder Ihrer Lösung im Einsatz, auch durchaus Detailbilder. Achten Sie darauf, dass die Bilder Ihren Text sinnvoll unterstreichen und schicken Sie lieber eine größere Auswahl an die Redaktion.

Checkliste für das Verfassen Ihres Anwenderberichts

  • – Festlegen des Themas
  • – Referenzkunden auswählen und Einverständnis von diesem schriftlich einholen
  • – Mit Referenzkunden die harten Fakten zu Ihrem Projekt besprechen (Herausforderung, Lösungsansatz, Kosten/Nutzen)
  • – Inhalte und Zitate mit Kunden abklären
  • – Gutes Bildmaterial zu Produkten, Einsatzgebiet, Vorher/ Nachher-Szenarien sammeln
  • – Passende Fachmedien aussuchen
  • – Themenpläne der Fachmagazine recherchieren: passt mein Thema zu einem zukünftigen Special/ Schwerpunkt?
  • – Redakteur kontaktieren und Anwenderbericht anbieten
  • – Hohe Vorlaufzeit von zwei- bis Vierseitern bei den Medien beachten
  • – Anwenderbericht zusätzlich an Fachpresseverteiler schicken
  • – Anwenderbericht nach Veröffentlichung in Fachmedium als Marketingmaterial nutzen: auf Unternehmenswebseite stellen, im Unternehmensnewsletter/ in Kundenmagazinen veröffentlichen, in Pressemappen auf Messen beilegen

Online Teaser, die Lust machen

Donnerstag, 30. April 2015

Tipps & Beispiele wie Sie mit Text-Teasern Leser für Ihre Online Medien generieren

Texte benötigen Anreize, dass sie gelesen werden. Gut gemachte Teaser – so genannte Anrisstexte – locken Ihre Leser und geben ihnen Orientierung. Gerade im Internet begegnet ihren Lesern eine Flut an Informationen, die diese in wenigen Sekunden einordnen möchten, um zu entscheiden, ob das angerissene Thema sie interessiert oder nicht. Wie Sie Ihre Leser zum Weiterklicken bringen, lesen Sie im Wörterladen-Beitrag.

Im Audi-Blog unterstützen Teaser die Dynamik der Markenbotschaft

Audi arbeitet in seinem Blog mit großflächigen Fotos, die die 3 aktuellesten Meldungen bildhaft und mit Headline wiedergeben. Die Teaser sind dynamisch und magazinig formuliert.

Das sollten Sie wissen: Guter Content ist nur so gut wie sein Teaser. Wenn Sie Ihre Leser nicht dazu bringen, Ihre Online-Artikel zu lesen, haben Sie sich die Arbeit umsonst gemacht.

In Ihrem Teaser müssen Sie 2 grundlegende Fragen klären:

  • – Worum geht es in Ihrem Text?
  • – Warum sollte Ihr Leser sich mit diesem beschäftigen?

Schaffen Sie also einen nutzwertigen Leseanreiz, damit der User auf Ihren Artikel klickt. Bringen Sie in wenigen Worten (höchstens 2-3 Sätzen) Ihr Thema auf den Punkt. Der Teaser sollte eine Hauptaussage enthalten ohne Nebensächlichkeiten. Überlegen Sie sich also genau, was die Hauptaussage Ihres Artikels ist, die den Leser dazu bringt, mehr als nur Ihren Teaser zu lesen.

Die optimale Struktur Ihres Teasers

Je nach Platz, Medium und Anlass können sich Aufbau und Länge von Teasern unterscheiden. Eine prägnante Headline ist unerlässlich. Diese muss online so gestaltet sein, dass sie wenig Platz benötigt und die Kernaussage des Textes enthält. Viele automatische Newsfeeds zeigen nur die Headline eines Artikels an.

Auf Ihrem eigenen Medium (Webseite, Blog) sollten Sie natürlich neben der Headline mit anschließendem Einstiegstext (Subheadline + Lead) arbeiten. Wenn es sich um einen Magazin-Teaser handelt, sollte er auch noch ein Bild beinhalten, das Lust macht, den Artikel zu lesen. Und jeder Online-Teaser enthält natürlich einen Link („mehr“) zum kompletten Artikel.

Orientierung für den Leser – so schaffen Sie Anreize auf weiter zu klicken

Machen Sie in 1-3 Sätzen dem Leser deutlich, warum er weiterlesen soll. Das schaffen Sie, indem Sie

  • – die Neugier des Lesers entfachen – er möchte nun unbedingt wissen, wie es weitergeht…Er gehört zu den Top-Verdienern Deutschlands und ist den wenigsten bekannt. Dabei reicht sein Imperium von der Nordsee bis zu den Alpen…weiter
  • – die wichtigsten Aussagen des Textes plakativ zusammenfassen (Nachrichtenwert, Inhalte einer Pressmeldung)
  • – eine These aufstellen, die Sie im Text belegen2015 wird das Jahr der Innovationen…weiter
  • – eine Frage stellen, die Sie im Text beantwortenWas erwartet Sie 2015? (weiter)
  • – Reizwörter / positive Wörter nutzen, die zum Weiterlesen animierengratis, günstig, schnell, jetzt, zertifiziert, einzigartig, neu, bequem, Spaß, Vorteil…
  • – Begehrlichkeiten beim Leser wecken durch ein Produktversprechen, Vorteile für den Leser…„Erleben Sie die Vielfalt der… jetzt“
  • – Ihre Leser zu einer Handlung auffordernSichern Sie sich jetzt Ihren ganz persönlichen Butler… weiter
  • – mit der Empathie des Lesers spielenregionaler, thematischer Bezug, Erinnerungen, Erfahrungen…

Vergessen Sie nicht in Ihren Teaser auch Ihre Keywords einzubauen, um Ihre Suchmaschinenoptimierung zu unterstützen – denn jeder neue Content zahlt auf Ihr SEO ein.

Die richtige Verlinkung für Ihre Teaser-Texte

Meist finden sich bei Teasern Linkwörter wie „mehr“, „weiterlesen“. Diese kurzen Wörter können vor allem mobile Leser auf ihren Geräten schlecht anklicken. Daher ist es sinnvoll, dass Sie entweder

  • – die komplette Headline verlinken,
  • – das Bild verlinken oder gleich
  • – den gesamten Text verlinken.

Schalten Sie bei der Textverlinkung die standardmäßig ausgewählte Formatierung von Links als unterstrichener Text aus. Das macht den Teaser schlecht lesbar und die Optik leidet zusätzlich.

Denken Sie an Ihre Zielgruppe – die Leser

Journalisten erwarten einen anderen Teaser als z.B. Blogleser. Ein Journalist möchte auf den ersten Blick erfassen, ob das Thema für ihn passt und eine Meldung wert ist. Das heißt, die Pressmeldung (ob per Mail verschickt oder auf der Presseseite angeteasert) braucht eine eindeutige und aussagekräftige Headline, Subhead und Lead. Zudem müssen sie die wichtigsten W-Fragen beantworten. Zusätzlich sollte der Teaser eine Datumsangabe enthalten, um die Aktualität der Meldung einordnen zu können.

Blogleser möchten auch unterhalten werden. Sie sind auf der Suche nach nutzwertigen Inhalten, die sie aber durchaus auch zum Schmunzeln, Nachdenken, Ausprobieren bringen können. Hier kann die Headline reizen ohne zu viel zu verraten. Der Teasertext ist plakativ und atmosphärisch gehalten. Er baut Spannung und Neugierde auf, die nur durch den Klick auf „weiter“ abgebaut/ gelöscht wird.

Einsatzorte für Ihre Teaser

Ihre Webseite beinhaltet viele Möglichkeiten, Teaser einzusetzen – je nach Aufbau. Teaser sind neben der Struktur und Navigation wichtige Wegweiser, Ihren Content zu vermitteln.

  • – Im Bereich Aktuelles/ News sollten Sie aus Platzgründen möglichst nur mit der Headline arbeiten und diese komplett verlinken.
  • – Wenn Sie ein Online-Magazine (Blog-System) besitzen, bietet es sich an auf der Startseite die 3-4 aktuellsten Artikel anzureißen; generieren Sie dazu eine einzeilige Headline mit einem Teaser-Text von 2-3 Sätzen + Verlinkung auf den kompletten Artikel.
  • – In Ihrem Pressebereich (Archiv) können Sie mit Headline und Subheadline sowie 2-3 Sätze vom Lead arbeiten. Vergessen Sie nicht das Datum zur Pressemeldung zu setzen.
  • – In Ihrem Newsletter ist die Betreffzeile das wichtigste Element – sie muss den Abonnenten dazu bringen, den Newsletter zu öffnen und zu lesen. Die Artikel-Teaser im Newsletter selbst bringen dann Leads auf Ihre Homepage/ Ihren Blog.
  • – Bei einer Presseaussendung sollten Sie die Headline Ihrer Pressemeldung in die Betreffzeile schreiben. Der Redakteur sollte sofort den News-Charakter erfassen und wissen, von welchem Unternehmen die Rede ist. In der E-Mail selbst sollten Sie Headline, Subheadline und Lead veröffentlichen mit dem Hinweis auf die komplette Pressemeldung zum Download, im Anhang oder am Ende der E-Mail.
  • – Auf Facebook, Google+ sollten Sie immer eine Headline sowie das Thema in 2 Sätzen anreißen bevor Sie einen Link zum vollständigen Beitrag setzen. Hier sprechen Sie Ihre Fans direkt an.

Sie sehen, das Internet macht Teaser immer wichtiger. Sie sprechen Ihre Leser an, geben ihnen Orientierung bieten und ziehen sie in den Text rein.

5 Tipps wie Sie Leitfäden, FAQs & Co. Für Ihr Content-Marketing optimal einsetzen

Freitag, 17. April 2015

FAQs, Leitfäden oder Checklisten führen meist ein Stiefmütterchen-Dasein, obwohl sie nicht nur wirksame Instrumente zur Kundenbindung sind, sondern auch eine attraktive Content-Maschinerie: Sie befüllen nutzwertig Ihre Webseite und helfen bei der Suchmaschinenoptimierung. Wie Sie diese Kleinformate für Ihr Content Marketing optimal einsetzen, lesen Sie in meinem Blogbeitrag.

Warum FAQs & Co. im Content Marketing nützlich sind:

Sie bieten Lösungen auf Fragen Ihrer Kunden – und zwar unabhängig von einem telefonischen Kundenberater. Sind also jederzeit abrufbar und nutzbar. Zudem entlasten sie den eigenen Kundendienst. Ihr Unternehmen wirkt dadurch serviceorientiert und offen für Kundenanfragen.

  • – FAQs beantworten die brennensten Fragen Ihrer Kunden.
  • – Checklisten & Leitfäden geben Orientierung, erleichtern die Arbeit und das tägliche Leben.

Darauf sollten Sie beim Content Marketing mit Leitfäden, FAQs achten

Wenn Sie sich für Kleinformate als Content Marketing Instrument entscheiden, erstellen Sie diese nicht lieblos und vergessen Sie deren Existenz irgendwo auf Ihrer Webseite. Ganz im Gegenteil: Machen Sie sich klar, was Ihre Kunden wirklich davon haben und wie sie diese auf Ihrer Webseite überhaupt finden.

Bevor Sie also z.B. FAQs erstellen, versetzen Sie sich in Ihre Kunden und überlegen Sie sich genau, welche Fragen sie an Ihr Unternehmen hätten. Und formulieren Sie Ihre FAQs so, dass Ihre Kunden sie verstehen. Marketingformulierungen haben darin nichts zu suchen.

Dasselbe gilt für Checklisten und Leitfäden. Diese müssen funktional aufgebaut sein, so dass der User auch wirklich damit arbeiten kann. Sie zeigen Ihre Fachexpertise zu bestimmten Themen aus Ihrem Unternehmen. Und lassen sich auch wunderbar einer Presseaussendung beifügen.

Extra-Tipp: FAQs und Leitfäden sind zudem exzellente Nachschlagewerk für Ihre Mitarbeiter im Kundenservice, im Vertrieb, der Personalabteilung oder aus dem Produktmanagement – je nach Thema und Ausrichtung. Daher sollten Sie Ihren Mitarbeitern dieses Wissen auf einer internen Plattform zur Verfügung stellen.

Tipp 1: Schreiben Sie den Content für Ihre Kunden

Leitfäden, FAQs und Checklisten sind zwar gut für Ihr Content-Marketing, aber in erster Linie sind sie ein Service an Ihre Kunden. Verlieren Sie also nie den Blick auf Ihre Kunden. Sammeln Sie zuerst alle wichtigen Punkte (Fragen, Themen für Leitfäden, Checklisten) und erstellen Sie anhand dieser ihren entsprechenden Content. Formulieren Sie Ihre Guidelines in kurzen, prägnanten Sätzen.

  • – Nutzen Sie aus Gesprächen mit Kunden (Kundenservice, im Verkauf, auf Messen etc.), bei Umfragen, aus Kontaktformularen, in Bewerbungsgesprächen etc. deren dringlichste Fragen.
  • – Stimmen Sie die Inhalte durchaus auch auf verschiedene Zielgruppen ab: Laien und Experten. Erstellen Sie dann einfach weiterführende Inhalte für „Profis“.
  • – Strukturieren Sie Ihre Kleinformate nach Themen: Rubriken ordnen Ihre unzähligen Fragen, Leitfäden und Checklisten und machen diese übersichtlich. Die Kunden können direkt zu dem Punkt springen, der sie interessiert.
  • – Bieten Sie zu Ihren Checklisen, Leitfäden und FAQs entsprechende Ansprechpartner – am besten über ein Kontaktformular sowie über Service-Telefonnummern oder E-Mails.

Extra-Tipp: Bevor Sie Ihre Kleinformate für ihr Content Marketing veröffentlichen, lassen Sie einen Laien über Ihre Content-Formate schauen. Sind ihm alle Inhalte verständlich? Fehlen ihm wichtige Details? So können Sie Unklarheiten beseitigen bevor Sie PR mit Ihren Leitfäden, FAQs oder Checklisten betreiben.

Tipp 2: Gestalten Sie Ihren Content für Ihr Marketing multimedial

Nutzen Sie ruhig auch andere Formate als den klassischen Text für Ihre Darstellungsform. Setzen Sie anstatt reiner FAQs ein Video ein. Aber Achtung: Nur genügend Text bringt Suchmaschinen Spider auf Ihre Seite. Daher sollte Text immer die Basis Ihrer Content-Strategie sein.

  • – Machen Sie aus Ihrem Leitfaden ein Video-Tutorial
  • – Setzen Sie in Ihren FAQs zusätzlich Screenshots ein oder beantworten Sie diese als Podcast bzw. Video – manche Kunden lauschen lieber als dass sie lesen.
  • – Verweisen Sie auf andere Quellen innerhalb Ihrer Homepage, wo Kunden zusätzliche Informationen finden. Haben Sie z.B. zu einem Ihrer FAQs einen Blogbeitrag verfasst, sollten Sie darauf verlinken.
  • – Machen Sie Leitfäden & Co. ausdruckbar. Und bieten Sie die ausführlichen Inhalte in einem PDF zum Download an.

Vorteile Ihrer multimedialen Darstellung: Video-Tutorials lassen sich wunderbar auf Ihren Sozialen Netzwerken verbreiten. Dort werden sie nicht nur verstärkt wahrgenommen, sondern auch gerne geteilt.

Tipp 3: Machen Sie Ihre FAQs, Checklisten und Leitfäden auffindbar und nutzbar

Genauso wichtig wie das sinnvolle und nutzwertige Format Ihres Service-Contents ist die Bereitstellung auf Ihrer Webseite. Sie haben viel Arbeit in Ihre Kleinformate gesteckt, nun sollten sie auch auf Ihrer Webseite unkomplizert zu finden sein. Nur das macht Ihr Content Marketing erfolgreich.

  • – Wenn Sie z.B. ein Hersteller sind oder ein Berater, ist es sinnvoll einen eigenen Support-Bereich zu erstellen. Für Online-Shops reicht eine Hilfeseite.
  • – Überlegen Sie sich, welcher Begriff als Navigationspunkt sinnvoll ist, dass Ihre FAQs, Leitfäden, Checklisten gefunden werden. Am besten, Sie nennen den jeweiligen Content beim Namen: Leitfäden, Checklisten, FAQs. Oder Sie finden einen Überbegriff wie Services, Downloads für Checklisten, Leitfäden, Hilfe/ Fragen & Antworten für FAQs.
  • – Nun sollten Sie Ihren Navigationspunkt dort setzen, wo er dem Besucher ins Auge sticht. Ihn ganz unten auf Ihrer Seite verschwinden zu lassen, dafür haben Sie zu viel Zeit investiert. Enweder Sie generieren einen eigenen Reiter oder setzen ihn über Ihre Navigationszeile.
  • – Eine weitere Möglichkeit ist, auf der Startseite eine Box zu generieren, in der Sie z.B. jede Woche eine neue Frage beantworten oder auf die aktuellste Checkliste hinweisen mit jeweiliger Verlinkung zu den Content-Seiten.
  • – Verlinken Sie auch sinnvoll von Unterseiten, Blogartikeln auf Ihre Content-Formate.

Tipp 4: Nutzen Sie Ihre Content-Formate auch für die Suchmaschinenoptimierung

Guter Content lässt Suchmaschinen auf Sie aufmerksam werden. Denn diese sind immer auf der Suche nach der richtigen Antwort ihrer Nutzer. Daher verfassen Sie diese Content-Formate auch für Google & Co. Damit der Content auf Ihre Suchmaschinenoptimierung einzahlt, sollten Ihre Checklisten, Leitfäden und FAQ-Seiten

  • – genügend Textlänge besitzen. Zu Leitfäden und Checklisten sollten Sie daher eine kurze Zusammenfassung schreiben mit den wichtigsten Erkenntnissen.
  • – Immer wieder aktualisiert werden – indem Sie z.B. diese um relevante Inhalte ergänzen, das Feedack Ihrer Kunden einbauen, Neuerungen aus Ihrem Unternehmen einfügen. Das bringt auch Stammkunden wieder auf Ihre Content-Seite.
  • – Interaktion zulassen: Treten Sie mit Ihren Kunden in Dialog und fragen Sie, ob es aus ihrer Sicht noch offene Punkt gibt: Fragen, die nicht beantwortet sind, Unterpunkte im Leitfaden oder auf der Checkliste, die fehlen. Das können Sie über entsprechende Kontaktformulare lösen oder Veröffentlichung entsprechender E-Mailadressen.

Tipp 5: Vermarkten Sie Leitfäden & Co.

FAQs, Leitfäden und Checklisten dienen nicht nur dem Service am Kunden, sondern helfen durchaus Ihre Webseite zu beleben und auch Redaktionen auf Sie aufmerksam zu machen.

  • – FAQs helfen Ihnen, z.B. Themen für Ihren Blog zu finden. Greifen Sie einen Punkt aus Ihren Fragen-Antworten heraus und machen Sie daraus einen größeren Artikel mit entsprechendem Bild- oder Video-Material. Wenn Sie den Blogbeitrag auf Ihren Sozialen Netzwerken streuen
  • – Nehmen Sie den Launch Ihrer FAQs, Leitfäden oder Checklisten zum Anlass, dazu einen Facebook-Post, einen Tweet oder einen Hinweis in Ihrem Kundennewsletter
  • – Weisen Sie im Abspann Ihrer E-Mail auf diese Seiten hin.
  • – Rufen Sie auf Ihren Kunden-Kanälen dazu auf, Ihre Content-Formate zu prüfen und Verbesserungsvorschläge zu machen.
  • – Nutzen Sie Checklisten und Leitfäden auch zur Veröffentlichung auf Special Interest Seiten im Netz oder fügen Sie diese einer Pressemeldung bei, die sich genau mit dem Thema Ihres Leidfadens, Ihrer Checkliste beschäftigt.

Mehr Tipps und Best-Practice Beispiele finden Sie im Sonderheft Content der PRPraxis Ausgabe 8/2015.

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  • – Storytelling – 5 Tipps, wie Sie Leser mit Ihrem Content begeistern

Praxiserprobte Tipps, wie Sie Ihren Content an die Social Media Kanäle anpassen

Mittwoch, 15. April 2015

Spätestens seit Social Media ist die Zeit vorbei, in der man einen einzigen Text für alle Kommunikationskanäle verfasst hat. Ihre Aufgabe als PR-Schaffender ist es, Ihre Inhalte Ihren Zielgruppen anzupassen. Denn Medien benötigen andere Informationen als Ihre Kunden, Partner oder Ihre Mitarbeiter. Machen Sie sich außerdem die Eigenheiten der verschiedenen Kommunikationskanäle zunutze, um zielgruppengenauer zu kommunizieren.

Dialog statt Monolog – das ist die Erfolgs-Basis Ihrer PR. Voraussetzung für einen funktionierenden Dialog sind 3 Faktoren:

  1. Sie kennen Ihre Zielgruppe ganz genau und wissen, wen Sie über welche Kanäle erreichen.
  2. Sie kennen die Besonderheiten der verschiedenen Kommunikationskanäle und wissen, wie Ihre Zielgruppen die Kanäle nutzen.
  3. Sie stellen sicher, dass der Dialog geführt werden kann, dass also bei Fragen Ansprechpartner bereitstehen und dass Anforderung nach vertiefenden Informationen zeitnah erfüllt werden: Sobald Sie Ihre News an die Presse und sozialen Medien verteilen, sollten Sie nicht nur als Ansprechpartner für die Presse bereitstehen. Stellen Sie auch sicher, dass Anfragen von Kunden, die sich aufgrund Ihrer Posts oder Tweets melden, beantwortet werden. Und bieten Sie die Möglichkeit an, sich intensiver mit Ihrem Thema zu beschäftigen oder in der gewünschten Form zu reagieren: beispielsweise über Whitepaper, Hotlines oder Anmeldeformulare.

News für Redaktionen & Online-Portale

Am Grundgerüst der klassischen Pressemeldung hat sich nichts geändert. Wenn Sie sich jedoch die Arbeit sparen möchten, eine eigene Online-Meldung zu verfassen, schreiben Sie bereits die Pressemeldung nach den SEO-Richtlinien:

  • – Headline mit Keyword – möglichst zu Beginn
  • – Lead mit Keyword
  • – Keyword im Bodytext am Anfang, Mitte, Schluss
  • – Zwischenüberschriften mit Keyword
  • – lieber aussagekräftige Aufzählungen als lange Sätze

Verlinken Sie in der Online-Meldung direkt auf eine Landingpage, ein Anmeldeformular (z.B. für Veranstaltungen) oder weiterführende Informationen.

Bilder sind für Ihre PR unerlässlich, seien es Infografiken oder Fotos. Damit diese auch online auf Ihre Suchmaschinenoptimierung einzahlen, sollte der Dateiname des Bildes wichtige Begriffe enthalten: Ihren Unternehmensnamen, Ihr Keyword und das Thema Ihrer Presseaussendung.

Pressetexte haben in Ihrem Blog nichts zu suchen. Sie sollten also nicht einfach nur Ihre Meldung aus den Online-Portalen dort nochmals aufgreifen. Nutzen Sie eine andere Beitragsform für Ihre News – sei es in Interviewform, durch einen Blick hinter die Kulissen oder einen ausführlicheren Hintergrundbericht.

So verbreiten Sie Ihre News über die Sozialen Netzwerke

Die Social Media Kanäle besitzen verschiedene Eigenheiten, die Sie für eine erfolgreiche Kommunikation unbedingt kennen und berücksichtigen sollten. Es geht um

  • – die Zielgruppenansprache – ob per Sie (Google+, Xing, LinkedIn) oder ggf. per Du (Facebook),
  • – die richtige Tonalität (locker, ernsthaft, ironisch, distanziert): auf Google+ sind die User eher konservativer, älter, Facebook ist lockerer, direkter
  • – den Einsatz von #Hashtags, Bildern, Videos, Überschrift- und Textlänge und
  • – den richtigen Zeitpunkt Ihrer Posts, Tweets.

Während Redaktionen und Online-Portale Ihre Meldung einmalig aufgreifen bzw. veröffentlichen und Sie in der Meldung so viele Informationen wie möglich zu Ihrem Thema (neue Personalie, neues Produkt, neue Veranstaltung etc.) unterbringen, sollten Sie Ihre News auf den sozialen Medien häppchenweise inszenieren.

Weitere Tipps und die Besonderheiten der einzelnen sozialen Netzwerke lesen Sie in der PRPraxis 8/2015.

Vorschau auf den nächsten Blogbeitrag:

Checklisten, Leitfäden, FAQs und Co.
5 Tipps wie Sie Kleinformate als Content-Maschinerie optimal einsetzen

FAQs, Leitfäden oder Checklisten führen meist ein Stiefmütterchen-Dasein, obwohl Sie nicht nur wirksame Marketinginstrumente zur Kundenbindung sind, sondern auch eine attraktive Content-Maschinerie: Sie befüllen nutzwertig Ihre Webseite und helfen bei der Suchmaschinenoptimierung. Wie Sie diese Kleinformate optimal einsetzen, zeigen wir Ihnen anhand von Beispielen.

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PRPraxis – hautnah an PR-Themen, die Sie interessieren

Möchten Sie sich in PR, Marketing und Social Media weiterbilden? Dann nehmen Sie mit PRPraxis Kontakt auf und bestellen den Ratgeber alle zwei Wochen ins Haus. PRPraxis ist das Ratgeber-Magazin für die PR-Branche. Dort finden Sie Ideen, Anleitungen und Konzepte rund um Ihre Öffentlichkeitsarbeit. News, Trends, Experten-Tipps und aktuelle Rechts-Tipps ergänzen das Informationsangebot online. Das Redaktionsteam der PRPraxis erklärt ihnen ganz konkret, wie Sie Ihre Presse- und Öffentlichkeitsarbeit effizienter, schneller und erfolgreicher gestalten können.

4 Schritte, wie Sie Ihr gesamtes Potential an PR-Themen aus Ihrem Unternehmen schöpfen

Mittwoch, 1. April 2015

Unternehmen stecken viele Geschichten und Neuigkeiten. Doch bleiben diese oft unentdeckt, weil die einzelnen Fachabteilungen mit dem Thema Öffentlichkeitsarbeit unerfahren sind und die immense Wirkkraft ihrer Neuigkeit oft nicht erkennen. Als PR-Verantwortliche sollten Sie die verschiedenen Abteilungen für vermarktungswürdige Themen sensibilisieren und das Unternehmenswissen bündeln. Wir zeigen Ihnen die nötigen Schritte dazu.

Content bleibt auch 2015 King. Aber ein hoher Anteil an interessanten Themen liegen in den Unternehmen brach, weil zwischen der Unternehmenskommunikation und den einzelnen Fachabteilungen kein regelmäßiger Austausch stattfindet. Dabei können Sie mit wenigen Mitteln Ihre Kollegen für attraktive PR-Themen schulen, die Sie sowohl für die interne Kommunikation als auch für die externe nutzen können. Dazu bedarf es nur eines regelmäßigen Austauschs und des Wissens, wohin sich Fachabteilungen zu Neuigkeiten wenden können – nämlich an Sie!

Schritt 1: Machen Sie sich im Unternehmen bekannt

Je größer ein Unternehmen ist, umso schwieriger ist es, mit allen Abteilungen/ Kollegen Kontakt zu halten. Aber es gibt Wege, Wissen aufzuspüren und zu bündeln. Holen Sie sich Verbündete aus den einzelnen Abteilungen ins Boot, die Sie für PR-Themen sensibilisieren. Machen Sie sich dazu bei Ihren Kollegen bekannt:

Schicken Sie allen neuen Mitarbeitern eine Begrüßungsmail und verankern Sie dort die wichtigsten Pfeiler Ihrer Kommunikationsstrategie. Machen Sie den Kollegen klar, dass sie sich zu neuen Themen in der Abteilung an Sie wenden sollen.

Nutzen Sie Einführungstage für neue Mitarbeiter als Plattform, um sich vorstellen. Sprechen Sie mit den Organisatoren, dass sie Ihnen 15 Minuten für Ihre persönliche Begrüßung einräumen.

Stellen Sie in einer Kurzpräsentation die wichtigsten Fakten zur Unternehmenskommunikation (intern wie extern) zusammen.

Machen Sie auch Ihren langjährigen Kollegen bewusst, welche Vorteile sie haben, mit Ihnen zu PR-relevanten Themen zusammenzuarbeiten. Geben Sie ihnen z.B. die Möglichkeit, über PR-relevante Themen auch intern zu berichten – in der Mitarbeiterzeitschrift, im Intranet. So machen sie sich auch intern einen Namen.

Schritt 2: Machen Sie Kollegen zu Themenbotschaftern

Die Informationen aus den einzelnen Abteilungen sollten Sie aus Zeitgründen kanalisieren. Benennen Sie aus jeder Abteilungen einen Kollegen, der für die PR in seinem Team zuständig ist.

Starten Sie dafür einen Aufruf im internen Newsletter, dem Mitarbeitermagazin oder Intranet, um Multiplikatoren zu finden.

Überlegen Sie mit den Abteilungsleitern, wer sich als Multiplikator eignet.

Benennen Sie zusätzlich einen Stellvertreter, sollte der Multiplikator krank sein, Urlaub haben oder gar das Unternehmen verlassen.

Schritt 3: Sensibilisieren Sie Ihre Kollegen für PR-relevante Themen

Wie aber erkennen nun Ihre Kollegen Themen, die für die Öffentlichkeitsarbeit interessant wären? Indem Sie sie dazu schulen: Machen Sie Ihnen deutlich, dass alles, was neu in ihrer Abteilung ist, prinzipiell relevant für die Unternehmenskommunikation sein könnte. Aussieben können immer noch Sie!

Bereiten Sie pro Fachbereich ein Handout / Leitfaden vor mit den wichtigsten PR-Themen und der Vorgehensweise, diese publik zu machen. Argumentieren Sie auch, warum PR für Ihr Unternehmen wichtig ist, was die wichtigsten PR-Ziele sind (die sich jährlich erneuern) und wie die Fachthemen helfen, das positive Image des Unternehmens in der Öffentlichkeit zu stärken.

Errichten Sie ein Communication Tank im Intranet, indem Sie Themenbeispiele gegliedert nach Abteilungen auflisten. Auf dieser Plattform sollten Ihre Multiplikatoren auch die Möglichkeit haben, Themen aus ihren Abteilungen zu veröffentlichen.

Legen Sie den Communication Tank wie ein Forum an, so dass Sie sich mit Ihren Multiplikatoren auch ort- und zeitunabhängig über aktuelle Themen austauschen können.

Richten Sie zusätzlich 1x/ Monat einen Jour-fix ein, um mit Ihren Multiplikatoren zu sprechen (via Telefonkonferenz/ Videokonferenz oder persönlich).

Bauen Sie sich zusätzlich ein internes Netzwerk auf: Nutzen Sie Führungskräfte-Meetings, um über abstehende PR-Themen zu referieren und nochmals auf die Relevanz von gutem Content hinzuweisen.

Gibt es einen Betriebsrat oder Mitarbeiterbeirat in Ihrem Unternehmen, so ist dieser ein guter Multiplikator zu den Mitarbeitern. Sensibilisieren Sie diesen in regelmäßigen Jour-fix für Kommunikationsthemen. Dasselbe gilt für Ihren Draht in die Personalabteilung.

Veranstalten Sie Seminare zu Grundlagen der PR, um den Mitarbeitern ein Gespür für die Relevanz von PR und gutem Content zu geben.

Den ausführlichen Artikel mit weiteren Tipps lesen Sie in der aktuellen PRPraxis Ausgabe 7/2015.

Vorschau auf den nächsten Blogbeitrag:

Leserfreundliche Pressemeldungen fürs Web

Eines vorab: Online-Pressemeldungen unterscheiden sich prinzipiell nicht von Offline-Pressetexten. Sie richten sich aber meist direkt an Ihre Zielgruppe, während bei Offline-Pressemeldungen der Journalist als Gatekeeper fungiert. Bereiten Sie sie daher leserfreundlich auf. Achten Sie zudem darauf, dass Sie Ihre Texte für die Suchmaschinenoptimierung mit Ihren wichtigsten Keywords bestücken. Wie Sie Ihre Online-Pressemeldung fürs Web gut aufbereiten und das Kommunikationsmedium Internet optimal nutzen, lesen Sie in diesem Beitrag

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PRPraxis – hautnah an PR-Themen, die Sie interessieren

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