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Archiv für die Kategorie „Content Marketing“

Praxiserprobte Tipps, wie Sie Ihren Content an die Social Media Kanäle anpassen

Mittwoch, 15. April 2015

Spätestens seit Social Media ist die Zeit vorbei, in der man einen einzigen Text für alle Kommunikationskanäle verfasst hat. Ihre Aufgabe als PR-Schaffender ist es, Ihre Inhalte Ihren Zielgruppen anzupassen. Denn Medien benötigen andere Informationen als Ihre Kunden, Partner oder Ihre Mitarbeiter. Machen Sie sich außerdem die Eigenheiten der verschiedenen Kommunikationskanäle zunutze, um zielgruppengenauer zu kommunizieren.

Dialog statt Monolog – das ist die Erfolgs-Basis Ihrer PR. Voraussetzung für einen funktionierenden Dialog sind 3 Faktoren:

  1. Sie kennen Ihre Zielgruppe ganz genau und wissen, wen Sie über welche Kanäle erreichen.
  2. Sie kennen die Besonderheiten der verschiedenen Kommunikationskanäle und wissen, wie Ihre Zielgruppen die Kanäle nutzen.
  3. Sie stellen sicher, dass der Dialog geführt werden kann, dass also bei Fragen Ansprechpartner bereitstehen und dass Anforderung nach vertiefenden Informationen zeitnah erfüllt werden: Sobald Sie Ihre News an die Presse und sozialen Medien verteilen, sollten Sie nicht nur als Ansprechpartner für die Presse bereitstehen. Stellen Sie auch sicher, dass Anfragen von Kunden, die sich aufgrund Ihrer Posts oder Tweets melden, beantwortet werden. Und bieten Sie die Möglichkeit an, sich intensiver mit Ihrem Thema zu beschäftigen oder in der gewünschten Form zu reagieren: beispielsweise über Whitepaper, Hotlines oder Anmeldeformulare.

News für Redaktionen & Online-Portale

Am Grundgerüst der klassischen Pressemeldung hat sich nichts geändert. Wenn Sie sich jedoch die Arbeit sparen möchten, eine eigene Online-Meldung zu verfassen, schreiben Sie bereits die Pressemeldung nach den SEO-Richtlinien:

  • – Headline mit Keyword – möglichst zu Beginn
  • – Lead mit Keyword
  • – Keyword im Bodytext am Anfang, Mitte, Schluss
  • – Zwischenüberschriften mit Keyword
  • – lieber aussagekräftige Aufzählungen als lange Sätze

Verlinken Sie in der Online-Meldung direkt auf eine Landingpage, ein Anmeldeformular (z.B. für Veranstaltungen) oder weiterführende Informationen.

Bilder sind für Ihre PR unerlässlich, seien es Infografiken oder Fotos. Damit diese auch online auf Ihre Suchmaschinenoptimierung einzahlen, sollte der Dateiname des Bildes wichtige Begriffe enthalten: Ihren Unternehmensnamen, Ihr Keyword und das Thema Ihrer Presseaussendung.

Pressetexte haben in Ihrem Blog nichts zu suchen. Sie sollten also nicht einfach nur Ihre Meldung aus den Online-Portalen dort nochmals aufgreifen. Nutzen Sie eine andere Beitragsform für Ihre News – sei es in Interviewform, durch einen Blick hinter die Kulissen oder einen ausführlicheren Hintergrundbericht.

So verbreiten Sie Ihre News über die Sozialen Netzwerke

Die Social Media Kanäle besitzen verschiedene Eigenheiten, die Sie für eine erfolgreiche Kommunikation unbedingt kennen und berücksichtigen sollten. Es geht um

  • – die Zielgruppenansprache – ob per Sie (Google+, Xing, LinkedIn) oder ggf. per Du (Facebook),
  • – die richtige Tonalität (locker, ernsthaft, ironisch, distanziert): auf Google+ sind die User eher konservativer, älter, Facebook ist lockerer, direkter
  • – den Einsatz von #Hashtags, Bildern, Videos, Überschrift- und Textlänge und
  • – den richtigen Zeitpunkt Ihrer Posts, Tweets.

Während Redaktionen und Online-Portale Ihre Meldung einmalig aufgreifen bzw. veröffentlichen und Sie in der Meldung so viele Informationen wie möglich zu Ihrem Thema (neue Personalie, neues Produkt, neue Veranstaltung etc.) unterbringen, sollten Sie Ihre News auf den sozialen Medien häppchenweise inszenieren.

Weitere Tipps und die Besonderheiten der einzelnen sozialen Netzwerke lesen Sie in der PRPraxis 8/2015.

Vorschau auf den nächsten Blogbeitrag:

Checklisten, Leitfäden, FAQs und Co.
5 Tipps wie Sie Kleinformate als Content-Maschinerie optimal einsetzen

FAQs, Leitfäden oder Checklisten führen meist ein Stiefmütterchen-Dasein, obwohl Sie nicht nur wirksame Marketinginstrumente zur Kundenbindung sind, sondern auch eine attraktive Content-Maschinerie: Sie befüllen nutzwertig Ihre Webseite und helfen bei der Suchmaschinenoptimierung. Wie Sie diese Kleinformate optimal einsetzen, zeigen wir Ihnen anhand von Beispielen.

Themen, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Personal-Recruiting – Verbessern Sie Ihre Sichtbarkeit und Ihr Image, auch durch die Mitarbeiter-Akquise
  • – Online-Redaktion – So schreiben Sie Website-Texte, die überzeugen und begeistern
  • – Print-Gestaltung – 3 Faktoren, wie Sie mit einem ansprechenden Layout Leser begeistern
  • – Bevölkerungsentwicklung – Ihr 6-Punkte-Plan: So managen Sie den demografischen Wandel im Unternehmen und bei Ihren Zielgruppen

PRPraxis – hautnah an PR-Themen, die Sie interessieren

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4 Schritte, wie Sie Ihr gesamtes Potential an PR-Themen aus Ihrem Unternehmen schöpfen

Mittwoch, 1. April 2015

Unternehmen stecken viele Geschichten und Neuigkeiten. Doch bleiben diese oft unentdeckt, weil die einzelnen Fachabteilungen mit dem Thema Öffentlichkeitsarbeit unerfahren sind und die immense Wirkkraft ihrer Neuigkeit oft nicht erkennen. Als PR-Verantwortliche sollten Sie die verschiedenen Abteilungen für vermarktungswürdige Themen sensibilisieren und das Unternehmenswissen bündeln. Wir zeigen Ihnen die nötigen Schritte dazu.

Content bleibt auch 2015 King. Aber ein hoher Anteil an interessanten Themen liegen in den Unternehmen brach, weil zwischen der Unternehmenskommunikation und den einzelnen Fachabteilungen kein regelmäßiger Austausch stattfindet. Dabei können Sie mit wenigen Mitteln Ihre Kollegen für attraktive PR-Themen schulen, die Sie sowohl für die interne Kommunikation als auch für die externe nutzen können. Dazu bedarf es nur eines regelmäßigen Austauschs und des Wissens, wohin sich Fachabteilungen zu Neuigkeiten wenden können – nämlich an Sie!

Schritt 1: Machen Sie sich im Unternehmen bekannt

Je größer ein Unternehmen ist, umso schwieriger ist es, mit allen Abteilungen/ Kollegen Kontakt zu halten. Aber es gibt Wege, Wissen aufzuspüren und zu bündeln. Holen Sie sich Verbündete aus den einzelnen Abteilungen ins Boot, die Sie für PR-Themen sensibilisieren. Machen Sie sich dazu bei Ihren Kollegen bekannt:

Schicken Sie allen neuen Mitarbeitern eine Begrüßungsmail und verankern Sie dort die wichtigsten Pfeiler Ihrer Kommunikationsstrategie. Machen Sie den Kollegen klar, dass sie sich zu neuen Themen in der Abteilung an Sie wenden sollen.

Nutzen Sie Einführungstage für neue Mitarbeiter als Plattform, um sich vorstellen. Sprechen Sie mit den Organisatoren, dass sie Ihnen 15 Minuten für Ihre persönliche Begrüßung einräumen.

Stellen Sie in einer Kurzpräsentation die wichtigsten Fakten zur Unternehmenskommunikation (intern wie extern) zusammen.

Machen Sie auch Ihren langjährigen Kollegen bewusst, welche Vorteile sie haben, mit Ihnen zu PR-relevanten Themen zusammenzuarbeiten. Geben Sie ihnen z.B. die Möglichkeit, über PR-relevante Themen auch intern zu berichten – in der Mitarbeiterzeitschrift, im Intranet. So machen sie sich auch intern einen Namen.

Schritt 2: Machen Sie Kollegen zu Themenbotschaftern

Die Informationen aus den einzelnen Abteilungen sollten Sie aus Zeitgründen kanalisieren. Benennen Sie aus jeder Abteilungen einen Kollegen, der für die PR in seinem Team zuständig ist.

Starten Sie dafür einen Aufruf im internen Newsletter, dem Mitarbeitermagazin oder Intranet, um Multiplikatoren zu finden.

Überlegen Sie mit den Abteilungsleitern, wer sich als Multiplikator eignet.

Benennen Sie zusätzlich einen Stellvertreter, sollte der Multiplikator krank sein, Urlaub haben oder gar das Unternehmen verlassen.

Schritt 3: Sensibilisieren Sie Ihre Kollegen für PR-relevante Themen

Wie aber erkennen nun Ihre Kollegen Themen, die für die Öffentlichkeitsarbeit interessant wären? Indem Sie sie dazu schulen: Machen Sie Ihnen deutlich, dass alles, was neu in ihrer Abteilung ist, prinzipiell relevant für die Unternehmenskommunikation sein könnte. Aussieben können immer noch Sie!

Bereiten Sie pro Fachbereich ein Handout / Leitfaden vor mit den wichtigsten PR-Themen und der Vorgehensweise, diese publik zu machen. Argumentieren Sie auch, warum PR für Ihr Unternehmen wichtig ist, was die wichtigsten PR-Ziele sind (die sich jährlich erneuern) und wie die Fachthemen helfen, das positive Image des Unternehmens in der Öffentlichkeit zu stärken.

Errichten Sie ein Communication Tank im Intranet, indem Sie Themenbeispiele gegliedert nach Abteilungen auflisten. Auf dieser Plattform sollten Ihre Multiplikatoren auch die Möglichkeit haben, Themen aus ihren Abteilungen zu veröffentlichen.

Legen Sie den Communication Tank wie ein Forum an, so dass Sie sich mit Ihren Multiplikatoren auch ort- und zeitunabhängig über aktuelle Themen austauschen können.

Richten Sie zusätzlich 1x/ Monat einen Jour-fix ein, um mit Ihren Multiplikatoren zu sprechen (via Telefonkonferenz/ Videokonferenz oder persönlich).

Bauen Sie sich zusätzlich ein internes Netzwerk auf: Nutzen Sie Führungskräfte-Meetings, um über abstehende PR-Themen zu referieren und nochmals auf die Relevanz von gutem Content hinzuweisen.

Gibt es einen Betriebsrat oder Mitarbeiterbeirat in Ihrem Unternehmen, so ist dieser ein guter Multiplikator zu den Mitarbeitern. Sensibilisieren Sie diesen in regelmäßigen Jour-fix für Kommunikationsthemen. Dasselbe gilt für Ihren Draht in die Personalabteilung.

Veranstalten Sie Seminare zu Grundlagen der PR, um den Mitarbeitern ein Gespür für die Relevanz von PR und gutem Content zu geben.

Den ausführlichen Artikel mit weiteren Tipps lesen Sie in der aktuellen PRPraxis Ausgabe 7/2015.

Vorschau auf den nächsten Blogbeitrag:

Leserfreundliche Pressemeldungen fürs Web

Eines vorab: Online-Pressemeldungen unterscheiden sich prinzipiell nicht von Offline-Pressetexten. Sie richten sich aber meist direkt an Ihre Zielgruppe, während bei Offline-Pressemeldungen der Journalist als Gatekeeper fungiert. Bereiten Sie sie daher leserfreundlich auf. Achten Sie zudem darauf, dass Sie Ihre Texte für die Suchmaschinenoptimierung mit Ihren wichtigsten Keywords bestücken. Wie Sie Ihre Online-Pressemeldung fürs Web gut aufbereiten und das Kommunikationsmedium Internet optimal nutzen, lesen Sie in diesem Beitrag

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  4. Pressearbeit – so schreiben Sie leserfreundliche Pressemeldungen für Presseportale im Internet

PRPraxis – hautnah an PR-Themen, die Sie interessieren

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