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Archiv für die Kategorie „Kommunikation“

Sommerloch nutzen – PR sinnvoll aufräumen

Mittwoch, 22. Juni 2016

Die vier perfekten Aufgaben fürs Sommerloch, damit Sie danach in der PR wieder voll durchstarten können

Im Sommerloch geht es im Büro meist ruhiger zu. Das bedeutet, Sie können jetzt Dinge angehen, zu denen Sie ansonsten in der Alltagshektik keine Zeit finden. Nehmen Sie sich jetzt Zeit, um „aufzuräumen“ und Themen „vorzubereiten“. So gehen Sie gut gewappnet ins Jahresendgeschäft.

Aufgaben für das Sommerloch, Öffentlichkeitsarbeit

Sommerloch ade – nutzen Sie die ruhigen Monate für Ihren Unternehmensauftritt.

Im Haushalt machen wir Frühjahrsputz, ordnen Anfang des Jahres Dinge neu und räumen gründlich auf. Wer Platz schafft, schafft sich auch Freiräume für neue Ideen, Themen und PR-Instrumente. Die ruhigen Sommermonate sind wie geschaffen fürs gedankliche „Aufräumen“.

Diese vier Aufgaben lassen sich im Sommerloch perfekt erledigen:

Aufgabe 1: Presseverteiler aktualisieren und überprüfen

Der Presseverteiler ist die Basis für Ihre Medienarbeit. Daher sollte er immer gepflegt sein – spätestens im Sommerloch. Das machen Sie am besten nach jeder Aussendung. Wenn Sie Fehlermeldungen bei der Aussendung per Mail erhalten, haken Sie bei den Redaktionen direkt nach, ob sich Ihr Ansprechpartner geändert hat.

  • – Überprüfen Sie nun, ob Ihr Presseverteiler noch sinnvoll aufgebaut ist.
  • – Nehmen Sie jetzt neue Print- und Onlinemedien auf und Blogs, die Ihnen bei Ihren Recherchen ins Auge gestochen sind.
  • – Sind Ihre Bloggermedien noch rlevant, haben sich neue in Ihrem Themenfeld etabliert? Schauen Sie doch gleich mal beim Blog Ranking von teads.tv (http://de.labs.teads.tv/top-blogs) oder geben Sie in der Google-Suche „Blog + Thema“ ein.

Aufgabe 2: PR-Plan und Budget überprüfen

Das erste Halbjahr ist vorüber. Zeit, zu überprüfen, ob Sie noch thematisch und strategisch in Ihrem PR-Plan liegen. Das Sommerloch ist der perfekte Zeitpunkt dafür.

  • – Thematisch heißt: Haben Sie die gewünschten Themen besetzt? Sind die Botschaften bei der Zielgruppe angekommen? Werden sie von Multiplikatoren verbreitet?
  • – Strategisch heißt: Entspricht die Zahl der Presseveröffentlichungen Ihrem Plan? Entwickeln sich die Social-Media-Community-Zahlen wie gewünscht? Haben Sie die Pressegespräche geführt, wie Sie es geplant hatten?

Die Halbjahresauswertung ist der erste Schritt für Ihre Jahresendpräsentation vor Ihrem Chef und der Geschäftsleitung und hilft Ihnen die Richtung für die kommende Jahresplanung einzuschlagen.

Aufgabe 3: PR- und Marketingmedien aktualisieren

Präsentationen, Flyer, Kundenmagazine und Internetauftritt. Ihr Marketingmaterial ist vielfältig. Aber sind auch alle Daten und Fakten darin noch aktuell? Passt Ihr Layout noch zu Ihrer Corporate Identity? Halten sich alle Abteilungen an Ihr Corporate Design?

Machen Sie im Sommerloch die Nagelprobe und sammeln Sie alle Marketingmaterialien, Briefbögen, Präsentationen, Mitarbeiter- und Kundenmedien und testen Sie im nächsten Schritt, ob alle Ihrem aktuellen Corporate Design entsprechen.

Aufgabe 4: Außenauftritt und Image auf Stringenz überprüfen

Genauso wichtig wie die internen wie externen Kommunikationsmedien ist das Erscheinungsbild Ihrer Firmenzentrale. Wie Ihr Internetauftritt ist es die physische Visitenkarte Ihres Unternehmens. Gehen Sie im Sommerloch zuerst gedanklich durch die Räume und um das Gebäude, schreiben Sie sich auf, welche Räumlichkeit Kunden betreten und mit Ihrem Erscheinungsbild konfrontiert werden. Und überorüfen Sie dann das Erscheinungsbild Ihres Unternehmens (Firmenschild, Außenfassade, Hinweisschilder, Eingangsbereich, aber auch Freundlichkeit des Innendienstes, Empfang etc.)

Das Sommerloch ist perfekt, um strategisch und äußerlich aufzuräumen. Sie können Ihr Image aufpolieren, neue Themenschwerpunkte setzen, neue Redaktionskontakte knüpfen und sich strategisch auf die PR für das zweite Halbjahr vorbereiten. Zum Wohle des Unternehmens und zur Erfolgssteigerung Ihrer Öffentlichkeitsarbeit.

Die ausführlichen Tipps lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 13/2016.

Themen aus PRPraxis 13/2016, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – PR-Strategie – Stadtmarketing: Nutzen Sie die Urlaubszeit zur Selbstpräsentation
  • – Interne Kommunikation – Machen Sie Ihre Mitarbeiter fit in Sachen Öffentlichkeitsarbeit
  • – Pressedienste – Pressedienste als kosteneffiziente Alternative zu Materndiensten?
  • – Interne Kommunikation – Kunst-Aktion als Mitarbeiter-Event – als Team Bleibendes erschaffen
  • – Kundenbefragung – Nutzen Sie Kundenbewertungen datenschutzkonform
  • – Firmen-Event – Diese „Zutaten“ brauchen Sie für Ihren Tag der offenen Tür

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Merinodecken – wärmende Wohlfühlbegleiter im Sommer

Mittwoch, 15. Juni 2016

Deutsche Textilmarke Lenz & Leif kreiert trendige Merinoaccesoires für jede Jahreszeit

Die Pantone-Trendfarben 2016 bringen sanfte bis kräftige Töne in die Wohnräume – ein strahlendes Gelb, ein zartes Rosa oder edles Eisblau, ein kräftiges Rot oder glänzendes Braun. Wer nicht gleich seine Wände in den neuen Pantone-Farben streichen möchte, stattet seine Räume mit entsprechenden Wohnaccessoires in den angesagten Farben aus. Lenz & Leif, die deutsche Textilmarke, setzt bei ihrer Merinokollektion seit Jahren auf Farbenvielfalt und klare Motive. Die Leichtigkeit des Sommer zeigt Lenz & Leif in ihren luxuriös-weichen Merinodecken und Merinokissen.

Edler Wohlfühlbegleiter - Merinodecke Doubleface von Lenz & LeifDie Sommersonne lässt uns die Terrassentüren und Fenster öffnen und die Farben des Sommers begrüßen. Sie heißen Rose Quartz und Serenity, Buttercup, Iced Coffee oder Fiesta – Namen zum Genießen. Gemeint sind die aktuellen Pantone Trendfarben 2016, übernommen in Mode und Interior. Sanfte bis kräftige Farben lassen sich wundervoll miteinander aber auch mit Beige und Grau kombinieren. Auf dem Sofa zeigen sie sich in Zopf mit Uni von ihrer betörend weiblichen Seite.

Lenz & Leif, die Luxusmarke rund um Merinodecken und Merinokissen, bietet in ihrer Kollektion bis zu 17 Farben, die immer wieder im Trend liegen. Bei ihr heißt Iced Coffee einfach Camel und Buttercup Gelb – trotzdem liegen die superfeinen und edlen Wohnaccessoires immer im Trend. Mit ihrem schnörkellosen und zeitlosen Look veredeln sie jedes Sofa, jeden Sessel und jedes Bett.

Serie FEATHER – federleichte Merinodecken und Merinokissen für den Frühling

Federleichte Merinokollektion von Lenz & LeifSphärisch und federleicht präsentiert sich die Kollektion FEATHER. Einmal mehr kommt Lenz & Leif ihrem Markenversprechen nach, mit den Motiven und Farben ihrer Strickaccessoires bei ihren Kund/innen positive Assoziationen und Emotionen zu wecken. Bei FEATHER hat sich Designer Matthias Honold für drei Fabkombinationen entschieden.

Farbkombinationen, die bereits in anderen Serien gut funktionieren: Braun/ Türkis wie in der LLLL-Serie, Beige/Weiß wie bei Stripes und Dunkelgrau/Grau wie bei Dogs. Wie vom Himmel gefallen haben sich zarte Federn am Rand der Merinodecken und Merinokissen niedergelassen und umrahmen stilvoll die edlen Strickaccessoires.

FEATHER ist wunderbar mit Kissen – Uni, Streifen oder Zopfmuster – kombinierbar. Und überzeugt auch als leicht schwingender Poncho – genau das richtige Modeaccessoire für die ersten Frühlingsstrahlen.

Outdoor-Abende stilvoll gestalten – mit weichen Merinokissen und Merinodecken

Lenz & Leif, Merinodecken und Merinokissen für OutdoorBisher zeigte sich das Mai-Wetter eher zu kühl und unbeständig. Daher sollte man jeden Sonnenstrahl nutzen, um die eigene Terrasse oder den Balkon zu genießen. Dazu gehören neben leckeren Drinks und Häppchen unbedingt stilvolle Merinodecken und Merinokissen, die die Outdoor-Möbel so richtig zur Geltung bringen.

Strickkissen in verschiedenen Farben und Motiven machen Sessel und Liegen erst richtig einladend – leichte Strickdecken umschmeicheln die Beine und Füße, wenn die Temperaturen zurückgehen, man aber noch lange nicht seine Abendgesellschaft nach innen verlegen möchten.

Von klassisch bis klar – die Lenz & Leif Merinokollektion ist überall zuhause

Ob topmoderndes Loft, edles Chalet in den Bergen, gediegener Altbau in der City oder hochherrschaftliches Palais – die Merinodecken und Merinokissen von Lenz & Leif fühlen sich immer und überall zuhause. Sie sind wahre Wandlungskünstler: Je nach Motiv, Farbe und Struktur harmonieren sie mit warmem Holz ebenso wie mit kaltem Chrom oder weichen Stoffen. Sie geben jedem Möbelstück das gewisse Etwas, die Eleganz und Farbe, um es vollkommen zu machen.

Das wissen weltweit Designhotels ebenso zu schätzen wie die Kunden und Einrichtungshäuser.

Lenz & Leif lässt nur extrafeine Merinowolle für die Decken- und Kissen-Kollektion in Deutschland verarbeiten. Die hochwertige Wolle und ihre spezielle Veredelung sind für den einzigartigen Wohlfühl-Charakter der Strickaccessoires verantwortlich. Das Design besticht durch trendige Farbkombinationen und klare Motive – das sorgt für den angesagten Look, der modern und klassisch zugleich ist.

Die Kollektion aus Merinodecken und Merinokissen ist direkt über den Lenz & Leif Onlineshop beziehbar.

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Schreibblockaden überwinden: Kreativitätstechniken, die schnell helfen!

Mittwoch, 1. Juni 2016

Kennen Sie das auch? Sie sitzen mal wieder über einem Unternehmensthema, das Sie schon zigfach bearbeitet haben. Immer wieder müssen wir in der Kreativbranche aus vertrauten Themen etwas Neues, Aufregendes und Überzeugendes machen, sind aber gedanklich völlig blockiert. Durchbrechen Sie Ihre Schreibblockade mit einfachen Kreativtechniken – ich zeige Ihnen wie!

Schreibblockaden mit Kreativitätstechniken überwindenSprache ist auch in der digitalen Welt immens wichtig. Onlineshops leben von ihren Produkttexten, Blogs von spannenden Beiträgen, Online-Magazine von atmosphärischen Hintergrundsartikeln. Im Texteralltag passiert es aber häufig, sich einem „alten“ Thema anzunehmen und dieses neu zu gestalten. In einer Kreativagentur kommt nun das Team zusammen, um über neue Themen-Ansätze und Blickwinkel zu brainstormen. Aber was machen die Texter, bei denen es schnell gehen muss, da der nächste Produkttext für den Onlinshop wartet oder die alleine am Schreibtisch sitzen?

4 Top-Start-Techniken für Ihre Texte

Diese vier Techniken helfen Ihnen, immer wieder neue, kreative Texte zu schreiben:

Top-Technik 1: Finger-Technik

Dauer: 2 Minuten – Material: Stift und Papier, Klebeband, Schere

Gut für: Alle Texte, bei denen es darum geht, zentrale Botschaften auf den Punkt zu vermitteln, da sie Ihnen hilft, die Kernaussagen im Blick zu behalten.

Vorgehensweise: Die Finger-Technik orientiert sich an der Zahl unserer Finger. Schreiben Sie die 5 Kernaussagen, die Sie mit dem Text vermitteln sollen, auf jeweils ein rundes Papier. Kleben Sie die 5 Blätter Ihnen gegenüber an die Wand. So haben Sie beim Texten Ihre 5 wichtigsten Punkte immer vor Augen.

Top-Technik 2: Clustering – Begriff aufschlüsseln

Dauer: ca. 5 Minuten clustern + 10 Minuten schreiben – Material: Stift und Papier

Gut für: Pressemeldungen, Kurzartikel, Artikel zu einem eindimensionalen Thema

Vorgehensweise:

  • – Schreiben Sie in die Mitte eines Blattes ein Wort, z.B. das Hauptthema Ihres Artikels: „Teilzeitmodelle“ und umkreisen dieses.
  • – Nun schreiben Sie rund um diesen Kreis alle Begriffe auf, die Ihnen zu Teilzeitmodelle in den Sinn kommen, egal ob es sich um Substantive, Verben oder Adjektive handelt.
  • – Verbinden Sie diese Begriffe mit dem Wort Teilzeitmodelle.
  • – , die Sie mit den Begriffen assoziieren, verbinden sie mit diesen, nicht mit dem Wort Teilzeitmodelle.

Beispiel: Teilzeitmodelle—Unternehmen—-Home Office

Das passiert: Wir aktivieren sowohl unser bewusstes als auch unser unbewusstes Wissen. Durch das Clustern setzen wir einen automatischen Schreibvorgang frei, ohne diesen zu bewerten.

Das entsteht: Eine Gedankenkette aus Begriffen, die Ihnen hilft, Ihr Thema aufzuschlüsseln. Sie beinhaltet Ansätze, das Thema aufzurollen, an die Sie bisher nicht gedacht haben.

  • – Sie bringen Ihre eigenen Erfahrungen und Gefühle in das Thema ein.

Schreiben

  • – Lassen Sie die Assoziationskette auf sich wirken.
  • – Nutzen Sie eine Aussage, die Sie zum ersten Satz anregt und schreiben Sie ihn auf.
  • – Formulieren Sie ihren Text weiter, indem Sie die Begriffe im Cluster nutzen. Es müssen am Ende nicht alle verbraucht sein.
  • – Schauen Sie sich nach 10 Minuten Ihr Geschriebenes an.

Top-Technik 3: Mind-Mapping (Weiterentwicklung von Clustering)

Dauer: 15-20 Min. – Material: Großes Blatt, Stift

Gut für: Planung nicht aktueller Artikel, Fachartikel, Sonderseiten, Imagebroschüren, Aktionen für Ostern, Weihnachten, Jubiläen etc.

Vorgehensweise:

  • – Im Mittelpunkt steht Ihr Thema / Ihre Aufgabenstellung als Begriff. Dieser wird als Kernpunkt eingekreist.
  • – Ergänzen Sie Ihre Assoziationen zu diesem Thema, indem Sie sie als Äste mit Ihrem Kernthema verbinden.
  • – Die Äste sind die Hauptgedanken, die ohne große Überlegung hinzugefügt werden.
  • – Diese werden weiterverästelt, in dem man Gedanken aufschreibt, die einem bei den Hauptbegriffen in den Sinn kommen (Zweige).
  • – Dabei müssen Sie nicht systematisch vorgehen, sondern können überall dort anknüpfen, wo Ihnen ein Begriff einfällt.
  • – Später können Sie immer noch einzelne Zweige oder Äste miteinander verbinden bzw. neu strukturieren.
  • – Lassen Sie die Gedankenkarte ruhen und fügen Sie ein paar Tage später weitere Ideen hinzu.

Strukturierung

  • – Im Uhrzeigesinn mit Nummern, Farben, Symbolen
  • – Priorisierung nach Lieblingsideen mit Nummern und Farben
  • – Nehmen Sie einen Teilaspekt heraus und untersuchen Sie ihn näher.

Das passiert: Bei der Gedankenkarte verschmelzen bildhaftes Denken (rechte Gehirnhälfte) mit analytischem Denken (linke Gehirnhälfte).

Das entsteht: Sie erhalten eine strukturierte Gedankenkarte mit allen Ideen, die Sie dann für Ihr spezielles Projekt zu Papier bringen können. Für einen (Fach)Artikel haben Sie nun alle Hauptaspekte, die Sie als einzelne Abschnitte beleuchten können. Die einzelnen Zweige der Hauptaspekte geben Ihnen wieder die Fixpunkte, an denen Sie sich inhaltlich orientieren können.

Top-Technik 4: Bisoziation – Arbeit mit Bildern

Dauer: mind. 5 Minuten; bis Sie keine Ideen mehr bekommen – Material: Postkarte/ Foto/ Anzeige/ Gemälde, Blatt, Stift

Gut für: Pressemeldungen, Kurzartikel (in Mitarbeiter- und Kundenmagazinen), Beiträge zu einem eindimensionalen Thema

Vorgehensweise

  • – Formulieren Sie Ihr Thema in einer Frage – so präzise wie möglich, z.B.: Wie kann ich meine Schreibblockade durchbrechen?
  • – Nehmen Sie nun ein beliebiges Bild und lassen Sie sich davon inspirieren.
  • – Bringen Sie es mit Ihrer Frage in Verbindung: Welche Lösungen sehe ich zu meiner Frage in diesem Bild?
  • – Schreiben Sie ohne Zensur alles auf, was Ihnen in den Kopf kommt.
  • – Achten Sie dabei vor allem auf die Details im Bild, auch Formen und Farbe, Bildkomposition, leere Flächen.
  • – Bewerten Sie nun kritisch Ihre Ideen: Welche Lösungen möchten Sie umsetzen?
  • – Clustern Sie diese: originelle Lösungen, rasche Umsetzungsmöglichkeiten der Idee.
  • – Halten Sie in wenigen Sätzen Ihre Lösung(en) auf Papier fest.

Das passiert: Bisoziation ermöglicht eine rasche Aktivierung des eigenen Kreativpotentials. Das führt auch dazu, dass die eigene Sprache bildhafter und lebendiger wird. Sie trainieren damit auch Ihre Ausdrucksfähigkeit.

Das entsteht: Indem Sie bewusst ein Bild mit Ihrem Thema verbinden, erhalten Sie neue, kreative Lösungsansätze. Seien Sie versichert, die Bisoziation gelingt wirklich mit jedem Bild. Wenn Sie Ihr Bild anhand Ihrer Fragestellung „analysiert“ haben, nutzen Sie das Aufgeschriebene, um nun einen kleinen Text zu formulieren. Ähnlich wie beim Clustering.

Ihre Textbausteine – nutzen Sie umschreibende Adjektive

Sie müssen immer wieder aus dem ähnlichen Fundus an Textbausteinen und Themen schöpfen? Dann machen Sie sich eine Liste mit Schlagworten und Adjektiven, die Ihr Markenspektrum umschreiben. So nutzen Sie nicht immer die gleichen Beschreibungen.

Kaufen Sie sich spezielle Zeitungen/ Zeitschriften und gehen Sie darin auf Wörterfang.

  • Welche Worte umschreiben welche Themen?
  • – Für Kindermarken: zauberhaft, fröhlich, drollig, spielerisch, empfindsam, humorvoll
  • – Für Einrichtungsmarke: kosmopolitisch, wohnlich, kuschelig, mondän, edel, weich, anschmiegsam, natürlich, sinnlich…
  • – Für Hightech-Produkte: stark, innovativ, gesundheitsfördernd, mobil, rasant
  • Wie klingen die Worte in Ihren Ohren? Sind sie dunkel oder hell, hart oder weich? Allein die Anordnung der Buchstaben können bei Worten gleicher Bedeutung unterschiedliche Emotionen bei uns auslösen.

Wie Sie speziell für Produktbeschreibungen neue Ansätze finden, erläutert Ihnen Eric Kubitz, Inhaber der Contentmanufaktur. Er erklärt in seinem Blog plastisch, wie Sie Ihre immer gleichen Produktbeschreibungen aufpeppen und neu gestalten. Seine Tipps für mehr Abwechslung gelten natürlich auch für Blogartikel und andere Online-Texte.

Ihr Umfeld – treiben Sie es bunt!

Vollziehen Sie bewusst einen Perspektivwechsel.

  • – Setzen Sie sich einfach mal genau anders herum an den Schreibtisch oder tauschen Sie mit Ihrem Gegenüber den Platz.
  • – Gehen Sie in die Cafeteria, auf den Balkon/ auf die Terrasse, auf eine Bank in der Natur und lassen Sie der neuen Umgebung die Gedanken schweifen.

Denkpausen

Gönnen Sie Ihren Gedanken eine Pause. Verlassen Sie Ihren Schreibtisch, bewegen Sie sich, machen Sie einen Spaziergang. So lockert sich auch Ihr Geist.

Kreativecke

Nutzen Sie eine leere Wand als Pinnwand und bestücken Sie diese mit bunten Karten, Urlaubsfotos, gesammelten Blättern, Papier aus verschiedenen Farben, bunten Textilien etc. Lassen Sie bei einer Schreibblockade ihren Blick darauf ruhen und Ihre Fantasie wird angeregt.

Formatwechsel – Ungewohntes regt an. Auch in der Form der Erarbeitung:

  • – Nutzen Sie nicht immer das gleiche Blattformat, um Ihren Text aufs Papier zu bringen. Sondern denken und arbeiten Sie in anderen Dimensionen wie DIN A3 oder noch größer.
  • – Nutzen Sie Ihr Gegenüber und beschreiben Sie ihm Ihr Thema. Allein durch das Aussprechen der Gedanken verschaffen Sie sich Klarheit.
  • – Visualisieren Sie Ihre Informationen, indem Sie sie malen: Wie zeichnen Sie Mobilität, Düfte, Wärme? Zeichnen Sie Elemente Ihres nächsten Artikels – sei es ein Porträt, ein Kommentar oder ein Bericht.
  • – Schreiben Sie sich alle Fragen auf, die Ihnen zu Ihrem Thema durch den Kopf gehen. Danach beantworten Sie diese mit wenigen Worten. Halten Sie die Antworten auf einem anderen Papier fest. Wenn nötig bringen Sie den Text noch in eine andere Reihenfolge.

Wo immer Sie hingehen: Nehmen Sie Block und Stift oder Diktaphon mit. Denn: Die meisten Ideen kommen unterwegs! Packen Sie meine Tipps an und Ihre Schreibblockade hat keine Chance mehr!

Gelebte Vielfalt

Mittwoch, 11. Mai 2016

Wie Unternehmen von Diversity profitieren und Denkbarrieren abbauen

In Unternehmen treffen unterschiedliche Charaktere, Kulturen, Interessen und Erfahrungen aufeinander. Die Vielfalt in einem Unternehmen ist durchaus ein Erfolgfaktor, kein Hemmschuh. Basis für ein gelebtes Miteinander ist eine offene Unternehmenskultur. Wie Sie die Vielfalt (Diversity) im Unternehmen leben und Berührungsängste bei Ihren Mitarbeitern ausräumen, zeigen wir Ihnen anhand von Praxistipps.

Gelebte Vielfalt in Unternehmen lebenFür Henkel ist gelebte Vielfalt und eine wertschätzende Unternehmenskultur zentraler Treiber für Kreativität, Innovationen und Erfindungen. Boehringer Ingelheim kooperiert seit 10 Jahren mit einer Behindertenwerkstatt und begrüßt das ehrenamtliche Engagement ihrer Mitarbeiter, die sich um die dort lebenden und arbeitenden Menschen kümmern. Berührungsängste gibt es schon lange keine mehr, vielmehr profitieren beide Seiten von den gemeinsamen Stunden und dem Spaß bei ihren Aktivitäten.

Wie aber haben die beiden Unternehmen, eine Unternehmenskultur geschaffen, dass Menschen mit und ohne Behinderung, aber auch anderen Kulturen sich gegenseitig befeuern? Indem man emotionale Hürden und Ängste überwindet – m besten durch rationale Aufklärung und emotionale Aktionen.

Wir wissen von uns selbst, was wir kennen, „stört“ uns nicht. Wenn wir in fremde Länder reisen, lesen wir über die dortige Kultur und die Menschen. Vor Ort gleichen wir das Gelesene mit unseren eigenen Erfahrungen ab. Wertschätzung beginnt.

Die prinzipielle Neugier und Offenheit von Menschen anderen Kulturen gegenüber sollten Sie in Ihrem Unternehmen nutzen und nähren. Alles beginnt dabei mit einer offenen Führungskultur – dies beginnt bei der Geschäftsleitung, geht über die Abteilungsleiter bis zu jedem einzelnen Mitarbeiter.

7 Tipps, wie Sie gelebte Vielfalt im Unternehmen verankern

Tipp1 : Ins Leitbild aufnehmen: Wir schätzen unsere menschliche Vielfalt und fördern diese!

Zeigen Sie sich offen und wertschätzend gegenüber Menschen anderer Hautfarbe, sozialer Herkunft und mit Behinderung. Formulieren Sie in Ihrem Leitbild Ihren vorurteilsfreien Umgang mit der Vielfalt in Ihrem Unternehmen.

Tipp 2: Sensibilisieren Sie Ihre Führungskräfte in Sachen Inklusion

Die Führungskräfte sind bei Problemen und Missständen in den Abteilungen die erste Anlaufstelle für Mitarbeiter. Daher ist es äußerst wichtig, dass sie den Leitgedanken der Inklusion mittragen. Bieten Sie Ihnen Raum für eigene Diskussionen und Erfahrungen mit der möglichen Vielfalt im Unternehmen. Holen Sie sich Experten für Integration ins Haus. Diskutieren Sie mit ihnen über die Chancen und Vorteile von Integrationsteams.

Tipp 3: Lassen Sie sich Feedback geben von Ihren Mitarbeitern in Sachen Inklusion

Die Mitarbeiter müssen den Leitgedanken der Inklusion mittragen und im betrieblichen Alltag umsetzen. Zeigen Sie Interesse an den Erfahrungen mit dem Anderssein in Ihrem Unternehmen. Holen Sie sich daher regelmäßiges Feedback von Ihren Mitarbeitern: Was hat bereits gut funktioniert in Sachen Inklusion, wo gibt es Nachholbedarf?

Tipp 4: Überzeugen Sie Ihre Mitarbeiter mit stichhaltigen Argumenten

Vielfalt bringt Vorteile, weil Sie als Unternehmen auf umfangreiches Wissen, Kreativität und unterschiedliche Erfahrungen zurückgreifen können. Zudem können Sie als Produzent und Dienstleister besser auf die Bedürfnisse anderer Kulturen und Märkte eingehen. Das zeigen Studien vielfältiger Team immer wieder: Sie lösen nicht nur Probleme effektiver, sondern bringen auch Innovationen hervor.

Tipp 5: Überzeugen Sie mit Pragmatismus und Perspektivwechsel

Setzen Sie klar auf die Stärken Ihrer Mitarbeiter und nicht auf deren Defizite. Zeigen Sie also, wo Inklusion in Ihrem Unternehmen gut funktioniert. Implementieren Sie bei abteilungsübergreifenden Projekten unbedingt gemischte Teams, die ihre guten Erfahrungen in die jeweilige Abteilung tragen.

Tipp 6: Überzeugen Sie mit Emotionen

Horchen Sie in Ihr Unternehmen hinein und finden Sie Mitarbeiter, deren Geschichten Sie nutzen können, um Berührungsängste und Vorbehalte abzubauen: Migranten, die es geschafft haben, sich eine neue Existenz aufzubauen, schwer kranke Kollegen, die wieder zurückgekehrt sind aber auch Mütter oder Väter, die den Spagat zwischen Kind, Haushalt und Karriere schaffen. Interviewen Sie diese, begleiten Sie diese durch ihren Arbeitstag, lassen sich Tipps geben für alle Kollegen.

Tipp 7: Suchen Sie sich externe Verbündete

Ihr Unternehmen ist nicht als Inklusions-Experte auf die Welt gekommen. Es gibt viele externe Dienstleister, seien es Integrationsämter, das Amt für Arbeit, Personalführungsagenturen, die Ihre Geschäftsleitung beim Thema Inklusion beraten. Auch Innungen und Handwerkskammern haben Experten dafür. Oft ist es auch sinnvoll, eine externe Stelle interne Führungskräfte-Workshops durchführen zu lassen.

Die ausführlichen Tipps und Praxisbeispiele lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 10/2016.

Themen aus PRPraxis 10/2016, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Unternehmensimage – Mit diesen 6 Grundregeln sichern Sie sich Ihr positives Bild in der Öffentlichkeit
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  • – Öffentlichkeitsarbeit – Lohnt sich eine Mitgliedschaft in PR-Verbänden?
  • – Spenden-Akquise – Professionalisieren Sie Ihr Fundraising und mobilisieren Sie auf diesem Wege großzügige Spender
  • – Internes Engagement – Verbinden Sie Ihr soziales Engagement mit einem Firmen-Event und nutzen Sie die daraus entstehenden Synergien
  • – Eilmeldung – Einbindung des Facebook-Gefällt-mir-Buttons auf Ihrer Website kann Sie 250.000 Euro kosten

Visuelle Trends 2016 – die Kraft der Bilder

Mittwoch, 27. April 2016

Getty Images veröffentlicht seinen Trendreport 2016 und zeigt, welche Bildthemen die Nutzer bewegt

Ohne Bilder geht in der PR nichts mehr. Welche visuellen Motive sind aber derzeit angesagt? Wohin geht die Bilderreise? Im visuellen Trendreport 2016 von Getty Images zeigt die internationale Bildagentur, worauf Sie Ihr Augenmerk aktuell richten sollten.

Bilder sind kraftvoll, überzeugend und verführend. In der PR sind sie substantiell, um die Aufmerksamkeit der Zielgruppe auf das Thema zu lenken, den Artikel, die Pressemeldung. Aber auch bei Bildern und deren visuellen Inhalten gibt es riesige Unterschiede. Welche Typen und Themen den Zeitgeist treffen, hat das Creative Research Team von Getty Images analysiert.

Aus Millionen von Suchanfragen und Lizenzierungen, die über die Getty Images Website getätigt werden, hat das Team die Key-Visuals zusammengestellt und auch ihre Nutzung durch Werbung, Film, Social Media oder Zeitschriften verfolgt. Lassen Sie sich für Ihre PR-Bilder von die wichtigsten visuellen Trends aus dem Getty Images Whitepaper inspirieren – mit den Worten der Bildagentur und ausgewählten Bildern.

Trend 1: Outsider In

Menschen, die an ihre Grenzen gehen, und Bilder, die mit Traditionen brechen, finden immer mehr Anklang – auch im Mainstream. Gesucht wurde in den letzten 5 Jahren mit steigendem Interesse nach den Begriffen Mutige Entscheidungen, Rebellisch. Menschen begeistert das Unkonventionelle – die Betrachter verlangt es nach einzigartigen Botschaftern und herausragenden Bildern, nach Antihelden oder Menschen, die einen extremen Stil verkörpern. Für das kommende Jahr rechnet Getty Images mit einem deutlichen Anstieg an Bildern, die uns konfrontieren, wachrütteln und zum Hinsehen bewegen.

Trend 2: Extended Human

Unsere Vorstellung von „Menschsein“ dehnt sich aus, da wir uns die Macht der Technologie in jedem Bereich unseres Lebens zunutze machen. Die Grenzen zwischen Mensch und Maschine verschwimmen – was dabei herauskommt, ist höchst faszinierend. Technologie verändert die Art und Weise, wie wir unser Leben leben, unsere Erfahrungen weitergeben, künstlerisch tätig sind und unsere Umgebung erfahren. Sie fordert auch unsere Vorstellung von „Menschsein“ heraus, indem sie unsere Körper optimiert, die Kapazität unseres Verstandes in Bezug auf Erinnerungsvermögen und Kreativität verbessert und uns voll und ganz miteinander verbindet. Die beliebtesten Suchbegriffe dazu sind Tragbare Technologie, Emoji, Smart watch, Selbstfahrendes Auto, Smart House.

Trend 3: Divine Living

Während sich Marken immer mehr auf Werte konzentrieren, rücken Aspekte wie Besinnung und Offenbarung zunehmend in den Vordergrund. Und für Verbraucher spielt bewusster Konsum eine immer größere Rolle. Divine Living stellt den sinnvollen Konsum in den Mittelpunkt. Es geht darum, zielgerichtet einzukaufen und Gegenstände und Erlebnisse sorgfältig und bewusst auszuwählen, statt wahllos und in Massen zu konsumieren. Es geht darum, so zu leben, wie wir uns die Welt wünschen – um uns und in uns. Suchbegriffe in dieser Kategorie sind Integrität, Achtsamkeit und Gute Taten.

Trend 4: Messthetics

Marken nutzen die Macht einer hässlichen, chaotischen Ästhetik. In der Betonung von Körperlichkeit und der wahren menschlichen Natur zeigt sich eine Rebellion gegen die Gleichförmigkeit des Alltags. Die visuellen Reize von Messthetics sind alle physischer Natur: chaotisch, schmutzig, verschwitzt und animalisch. Sie entspringen unserem Verlangen, uns von übertriebener Hygiene und der Vorhersehbarkeit des Alltags zu befreien und menschlicher zu sein. Der visuelle Konsum wächst ständig und überschwemmt uns mit Konformität, wobei nur wenige Inhalte herausragen oder die Regeln brechen. Verbraucher sind immer mehr von der Werbung enttäuscht, diesem artifiziellen Raum, der von Schönheit und Perfektion bestimmt wird. Suchbegriffe, die sich damit verbinden lassen sind Körnige Struktur, Schmutziger Boden, Zerstörte Textur, Chaos nach Party, Unordentlicher Tisch, Schmutziges Fenster.

Trend 5: Silence vs. Noise

Dieser Trend konzentriert sich darauf, Verbrauchern mehr Raum zu schenken, um tief Luft zu holen und sich in einem dicht gedrängten Markt zurechtzufinden. Unsere Emotionen und unser Geist werden dabei mit visuellen Haikus angesprochen. Ruhig, episch, zurückhaltend, kraftvoll. Dies sind Bilder, die ihre Geschichten langsam und prägnant erzählen, jedoch maximale Wirkung erzeugen. Der Weniger-ist-mehr-Ansatz bei Komposition und Farbe und die Nutzung einer Vergleichsskala hinterlassen bei Betrachtern fast unvergessliche Eindrücke. Haupt-Suchbegriffe sind Einfachheit, Einfach, Komplex zu einfach, Vereinfachung, Einfache Lösung, Einfacher Hintergrund.

Trend 6: Surreality

Die kreativen Möglichkeiten, unser facettenreiches Leben im digitalen Zeitalter visuell darzustellen, sind unendlich. Dieser Trend stellt surreale grafische Bilder in den Mittelpunkt und spielt mit unserer Vorstellung von Unendlichkeit, Dualität und Vielfalt. Die Ästhetik „Surreality“ bezieht sich darauf, wie wir mit den neuen Arten des Kulturkonsums und der Weitergabe von Informationen klarkommen. Genau wie sich der Surrealismus darum bemüht hat, das Unbewusste in ein Verständnis des Bewussten umzuwandeln, versuchen die prägenden visuellen Techniken dieses Trends, die Dualität zu vereinen, die wir wegen des großen digitalen Anteils in unserem Leben erfahren. Die passenden Suchbegriffe sind Virtuelle Realität, Surreale Landschaft, Verträumt.

Recherche 2016 – wie Journalisten heute arbeiten

Mittwoch, 20. April 2016

newsaktuell untersuchte die Recherchegewohnheiten von 1223 befragten Journalisten

Bereits zum dritten Mal (nach 2012 und 2014) wollte newsaktuell wissen, wie Journalisten heutzutage recherchieren und welche Quellen sie nutzen. Die Auswertung betrifft vor allem PR-Schaffende in Unternehmen und Agenturen. Muss sich nun auch in deren Pressearbeit etwas gehörig ändern?

Wie Journalisten 2016 recherchieren

Quelle: Journalistenumfrage Recherche 2016″ aus Whitepaper, © newsaktuell
Die Pressemitteilung wird von allen als eine der wichtigsten Quellen geschätzt

Ergebnis 1: Pressemitteilungen sind für Journalisten die meistgenutzte digitale Quelle

Altersübergreifend halten Journalisten an Pressemeldungen als erste Themenquelle fest. Gefolgt vom Persönlichen Gespräch und Social Media, das vor allem die jüngere Journalisten-Generation als Informationsquelle nutzt.

Ergebnis 2: Informationen auf Sozialen Netzwerken vertrauen vor allem die jüngeren Journalisten

Weit vor allen anderen Sozialen Netzwerken recherchieren Journalisten auf Facebook, gefolgt von youtube und Twitter sowie Xing. Das heißt aber nicht, dass alle den Sozialen Netzwerken auch vertrauen; vor allem bei der Generation über 50 bindet nur Eindrittel der Befragten Informationen aus sozialen Netzwerken in Ihre Beiträge ein, bei den bis zu 35-Jährigen ist es genau andersherum.

Ergebnis 3: Pressemitteilungen ohne Zusatzmaterialien sind Zeitverschwendung

Nachdem 86% der befragten Journalisten angegeben haben, Pressemitteilungen zu Recherchezwecken zu nutzen, sollten Unternehmen dieses Angebot nutzen – aber unbedingt mit Zusatzmaterial: 62% der Journalisten wünschen sich Bilder, gefolgt von Hintergrundinfos als Link (60%), weniger als PDF (51%) und Infografiken (35%).

Ergebnis 4: Schnellere Antworten und Offenheit wünschen sich Journalisten von Pressestellen

Pressestellen möchten, dass ihre Meldungen Gehör finden, kommt aber einmal ein Journalisten mit Fragen auf sie zu, benötigt deren Beantwortung aus Sicht des Journalisten zu lange. Immer noch wünschen sich Zweidrittel der Befragten eine schnellere Antwort auf ihre Anfragen – vor allem bei Krisen. Wichtig ist den Journalisten auch das Storytelling – die Hälfte zieht eine gute Geschichte reiner Produkt-PR vor.

5 Empfehlungen für Ihre Pressearbeit 2016

  1. Machen Sie noch mehr aus Ihrer Pressemeldung: Achten Sie inhaltlich auf hohen Nutzwert, verfassen Sie Inhalte aus Sicht Ihrer Anwender, vergessen Sie die Geschichte hinter Ihrem Produkt nicht.
  2. Versenden Sie keine Pressemeldung ohne Mehrwert wie Bild, Hintergrundsinfos oder Infografik. Arbeiten Sie dabei unbedingt mit Links, keinen reinen Anhängen, das macht Ihre Presseaussendung nur hochvolumig.
  3. Lassen Sie sich bei Presseanfragen klar die Deadline geben. Und informieren Sie vice versa den Journalisten darüber, wann er mit Ihrer Antwort rechnen kann. Diese gilt es dann auch einzuhalten.
  4. Optimieren Sie Ihre Inhalte unbedingt mobile – 64% der Journalisten recherchieren via Smarphone oder Tablet.
  5. Nutzen Sie für Ihre Unternehmensinformationen einen breiten Mix ans Sozialen Medien – v.a. Facebook, Youtube, Twitter und Xing sind bei Journalisten beliebt.

Sie interessiert das komplette Whitepaper zu Recherche 2016? Dann holen Sie es sich direkt auf newsaktuell.

5 Social Media Trends

Dienstag, 5. April 2016

Social Media Trends, die Ihre B2B-Kommunikation erfolgreich machen

Social Media Trends sind auch in der B2B-Kommunikation angekommen. Mit diesem Kommunikationskanal schaffen Unternehmen es, ohne weitere Medienanbieter ihre Themen direkt an Ihre Kunden heranzutragen und dazu noch Feedback zu erhalten. Doch viele nutzen das Potential Social Media bisher nur als verlängerten Arm für ihre klassischen Presseaussendungen. Erfolg bringt es dagegen, wenn Sie Content generieren, der die Nutzer anspricht und sich weiter verbreitet.

Der Baumaschinenhersteller Liebherr nutzt Facebook, YouTube und LinkedIn zur Kommunikation. Und erfindet für die Markteinführung eines Drehbohrers Mr. Torque mit eigenem LinkedIn Profil.

Der Baumaschinenhersteller Liebherr nutzt Facebook, YouTube und LinkedIn zur Kommunikation. Und erfindet für die Markteinführung eines Drehbohrers Mr. Torque mit eigenem LinkedIn Profil.

Für PRPraxis habe ich mich im B2B-Markt umgehört und Trends aufgespürt, die Ihr Social Media Engagement erfolgreich durch 2016/17 leiten. Erste Erkenntnis: Es ist weniger wichtig, in welchen Kanälen Sie präsent sind, sondern vielmehr, wie sie diese für Ihre Themenhoheit nutzen. Die Themenauswahl ist entscheidender für Ihren Erfolg, als der Kommunikationskanal.

Basis Ihrer Social Media Strategie bleibt 2016 daher zu klären, welche Zielgruppe Sie ansprechen wollen, welche Plattformen dafür die passenden sind und welche Inhalte Sie dafür benötigen. Zweite Erkenntnis: Weniger wichtig ist die Anzahl Follower oder Fans als deren Interaktion mit Ihrem Unternehmen. Viele B2B-Unternehmen agieren in einer Nische bzw. einem kleineren Kundenradius als B2C-Marken. Dafür wandern Ihre „Fans“ nicht so schnell ab, wenn Sie diese einmal von Ihren Angeboten überzeugt haben.

Social Media Trend 1: Setzen Sie Usability und Kundennutzen an die erste Stelle

Der Kunde kommt immer zuerst.“ Machen Sie diesen Satz zu Ihrem Motto und Sie sind auf dem richtigen Weg. Das heißt: Die Wünsche, Bedürfnisse, das Verhalten des Kunden prägen Ihre Kundenkommunikation.

Social Media Trend 2: Mit Earned Media + Live-Kommunikation stärken Sie Ihren Auftritt

Auch B2B-Kunden sind Verbraucher, die sich von spannend gemachter Kommunikation angezogen fühlen und gerne ihre Erfahrungen mit Ihrem Unternehmen, Ihren Produkten und Services teilen. Setzen Sie in Ihrer Social Media Kommunikation nicht nur auf eigen generierten Content (Owned Media) wie Blogartikel, Whitepaper und Infografiken, sondern auch auf Community und Influencer generierte Inhalte (Earned Media).

Social Media Trend 3: Mit Storytelling untermauern Sie Ihre Themenkompetenz

Das A und O für eine erfolgreiche Social Media Präsenz ist ansprechender Content. Dieser generiert sich aus den Kundenbedürfnissen. An erster Stelle steht dabei immer der Nutzen für den Kunden. Daraus ergeben sich Themen-Cluster wie Angebot, Service, Standort, Kunden, Preise, Messe, Hersteller oder auch Insight-Storys.

Social Media Trend 4: Holen Sie sich Verbündete!

Kein Unternehmen ist allein auf der Welt, sondern agiert mit und über Kunden, Mitarbeiter, Partner. Social Media macht das besonders deutlich. Unternehmen und Marken, die mit Kooperationspartnern auftreten, sich nicht scheuen, auch einmal einen guten Post eines anderen Unternehmens zu teilen, erhalten positives Feedback aus den Reihen der eigenen Kunden und Fans.

Social Media Trend 5: Arbeiten Sie mit Kennzahlen, um Ihren Erfolg sichtbar zu machen

B2B-Kommunikation ist vor allem Kundenmanagement. Damit es erfolgreich funktioniert, müssen Sie zuerst die internen Strukturen und Ressourcen schaffen. Wenn Sie über Social Media Kenntnisse über Kundenbedürfnisse erworben haben, machen Sie es im CRM-System für Ihren Kundenservice und Ihren Vertrieb sichtbar. Umgekehrt gilt dasselbe: Bereiten Sie die Erfahrungen von Ihrem Kundenservice und Vertrieb für das Social Media Marketing auf.

Mein Tipp zu guter Letzt:

Verabschieden Sie sich in Ihrer Social Media Strategie vom Gießkannen-Prinzip. Investieren Sie nur in die Kanäle, die Ihre Zielgruppe auch wirklich nutzt. Und generieren Sie Content, der nicht schon 2x für die Presse aufbereitet wurde, sondern, der zugeschnitten ist auf die Bedürfnisse Ihrer Kunden und den Verbreitungskanal. Im Mittelpunkt Ihrer Social Media-Strategie steht immer der Kunde mit seinen Ansprüchen an Sie und Ihre Produkte. Ihre Content- und Service-Angebote spielen dabei eine tragende Rolle. Vermitteln Sie Ihren Kunden Fachkompetenz, lassen Sie sie bei keinem ihrer Investitionsschritte alleine und zeigen Sie sich gesprächsbereit. Überzeugen Sie dabei mit Bewegtbild und Live-Kommunikation – nicht mit trockenen Daten und Fakten.

Den ausführlichen Artikel mit allen Tipps und Expertenmeinungen von Strategie-Berater Volker Davids und Susanne Ullrich von Brandwatch lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 7/2016.

Themen aus PRPraxis 7/2016, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Print – Mit Haptik berühren Sie Ihre Kunden in einer zunehmend digitalisierten Welt
  • – Email-Kommunikation – Tipps und Tricks für E-Mails, die beim Empfänger wirklich ankommen
  • – Employer-Branding – Erstklassige Bewerber finden und binden – mit effizienten Azubi-Aktivitäten auf Facebook
  • – Veranstaltungen – Die passende Location bildet den perfekten Rahmen für Ihr Event und steigert dessen Wirkung

Unternehmensblog – Expertise zeigen, aber richtig

Dienstag, 15. März 2016

Erfolgreich einen Unternehmensblog gestalten mit den 7 ungeschriebenen Gesetzen der Blogosphäre

Ein Unternehmensblog ist eine hervorragende Möglichkeit, immer wieder neuen Content zu veröffentlichen. Und sich in der Branche, bei Ihren Kunden Verhör zu schaffen. Mit nutzwertigen Artikeln ziehen Sie letztendlich auch die Aufmerksamkeit von Medien und Bloggern auf sich und Ihr Geschriebenes. Machen Sie sich also nicht angfreibar durch falsche Zitate, derbe Kommentare oder schlechte Verlinkungen. Sondern halten Sie sich an die ungeschriebenen Gesetzte der Blogosphäre!

Pressearbeit sinnvoll gestaltenWas macht einen Unternehmensblog attraktiv und lesenswert? Was bringt Leser dazu, immer wieder zurückzukehren? Natürlich die Themenauswahl, der Schreibstil und die Präsentation der Artikel. Aber es gibt auch Blogging-Zutaten, die Ihre Glaubwürdigkeit stärken oder in Frage stellen. Welche das sind, haben wir Ihnen im Artikel zusammengestellt.

Gesetz 1: Nutzen Sie Ihre eigenen Worte – abschreiben gilt nicht

Wenn Sie einen interessanten Artikel im Netz finden, der perfekt zu Ihrem Unternehmensblog passt, sollten sie ihn nicht eins zu eins auf Ihren Unternehmensblog setzen. Machen Sie etwas Eigenes aus dem Artikel und verlinken Sie geschickt auf den gefundenen. Als Experte auf Ihrem Gebiet haben Sie zu ihrem Fundstück sicher schon eine eigene Meinung. Geben Sie dem Thema einen neuen Blickwinkel.

Gesetz 2: Nennen Sie immer die Quellen und zwar richtig – ob bei Zitaten, Bildern oder Grafiken

Artikel in Ihrem Unternehmensblog leben von der Interaktion mit anderen Meinungen, Autoren, Lesern. Wenn Sie sich also in Ihrem Artikel auf einen anderen Autor beziehen – sei es, um sich an der Diskussion zu beteiligen oder dessen Blogtenor als weiteres Argument in Ihrem Artikel anzuführen, zitieren Sie richtig.

  • – Zitate müssen immer mit Anführungszeichen („…“) gekennzeichnet sein.
  • – Wenn Sie innerhalb des Zitats Wörter weglassen bzw. welche hinzufügen, müssen Sie auch dieses kennzeichnen, am besten mit eckigen Klammern.
  • – Um die Zitate noch besser herauszustellen, können Sie diese kursiv setzen.

Gesetz 3: Richtig Verlinken – damit Google Sie mag

Links erhöhen Ihre Glaubwürdigkeit. Wenn andere attraktive Medien auf Ihren Unternehmensblog verlinken, schätzt Google Sie, aber auch die Leser des Blogs. Aber auch Sie haben es in der Hand, Ihren Artikel mit Verlinkungen aufzuwerten. Denn für Google sind auch interne Links attraktiv. Und Ihre Leser können Sie mit geschickten Verlinkungen Zugang zu weiteren Informationen auf Ihrer Webseite ermöglichen.

Gesetz 4: Dampf ablassen – Meinungen sagen ja, verunglimpfen nein

Sie sind der „Hausherr“ in Ihrem Unternehmensblog. Das bedeutet auch, dass Sie die Grundregeln des Miteinanders einhalten müssen. Auch wenn Ihnen die Hutschnur bei einem aktuellen Reizthema platzt. Bleiben Sie sachlich. Bringen Sie Ihre Argumente an, aber verunglimpfen und beschimpfen Sie weder Personen aus Ihrer Branche, noch Firmen oder Einrichtungen.

Gesetz 5: Kommentare lenken – geben Sie nichts ungesehen frei

Dasselbe gilt für unflätige Kommentare. Es ist durchaus sinnvoll, die Kommentar-Funktion beim Unternehmensnlog nicht auszuschalten, um eine Diskussion zu ermöglichen. Ihre Leser können Ihnen weitere Argumente für Ihren Artikel liefern oder gar andere Blickwinkel. Ausfälligkeiten sollten Sie jedoch unterbinden.

Gesetz 6: Machen Sie sich glaubwürdig – durch Offenheit und Transparenz

Ihr Unternehmensblog benötigt Glaubwürdigkeit. Leser, die aufgrund der Suchergebnisse auf Ihre Artikel stoßen, möchten wissen, ob Sie Ihnen vertrauen können. Stimmt das Gesagte in Ihrem Text? Warum scheinen Sie die Fachkompetenz zu besitzen, ein bestimmtes Thema zu erörtern?

  • – Zeigen Sie Transparenz, indem Sie die Autoren des Blogs auf einer gesonderten Seite vorstellen.
  • – Legen Sie auf einer „Über mich“ Seite dar, welche Ziele Sie mit dem Blog verfolgen und welche Fachkompetenz die Leser von Ihnen erwarten können.
  • – Finden Sie die Zeit, mit Ihren Leser/innen in Dialog zu treten.

Gesetz 7: Texte verändern – Korrekturen oder neue Aspekte einfügen?

Wenn Sie viel mit Fakten arbeiten, Ratgeberartikel verfassen oder über Neuerungen schreiben, kann es durchaus vorkommen, dass sich Fehler in Ihre Tipps etc. einschleichen.

  • – Macht Sie ein Leser aufmerksam, sollten Sie Änderungen transparent gestalten, z.B. über das Kommentarfeld.
  • – Lassen Sie einen alten Artikel neu aufleben, indem Sie ihm neue Aspekte geben. Diese Aktualisierung mag Google.

Zum Bloggen gehört viel mehr als eine gute Schreibe. Ein gutes Thema allein macht Leser noch nicht zuWiederkehrern. Erst die Interaktion mit den Lesern und Zitatgebern macht einen Unternehmensblog wirklich lebendig. Glaubwürdig wird er durch Transparenz, richtiges Zitieren und Verlinken.

Den detaillierten Artikel mit allen Tipps lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 6/2016.

Themen aus PRPraxis 6/2016, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Neue Zielgruppe – Flüchtlinge als Kunden und Mitarbeiter: So gelingen Kommunikation und Integration
  • – Redaktion – So formulieren Sie Einladungen, denen man gerne folgt
  • – Leserfrage – Welche Themendatenbanken können wir für unsere Mediaplanung nutzen?
  • – Rechtliches – Ist das Impressum Ihrer Website rechtlich auf dem neuesten Stand? Machen Sie den Schnell-Check
  • – Visualisierung – 4 Wege zu ausdrucksstarken Bildern

Betriebsausflug erfolgreich gestalten

Mittwoch, 2. März 2016

Mit dem Klassiker Schnitzeljagd die Mitarbeiter begeistern

Sicher starten auch bei Ihnen mit dem nahenden Frühjahr die Planungen für den diesjährigen Betriebsausflug. Welches Unternehmen möchte schon auf dieses Instrument zum Teambuilding, zur Mitarbeitermotivation und -bindung verzichten? Nutzen Sie die Grundidee einer Schnitzeljagd und entwickeln Sie daraus zwei effektvolle Mitarbeiterevents.

eine Schnitzeljagd am Unternehmensstandort

Mit einer Schnitzeljagd z.B. durch Schweinfurt gestalten Sie einen attraktiven Betriebsausflug

Die Idee der Schnitzeljagd erfüllt die 5 Faktoren, die erfolgreiche Betriebsausflüge kennzeichnen: Sie
– binden alle Mitarbeiter ein – ob jung oder alt, gut zu Fuß oder mit Handicap,
– stärken das Zusammengehörigkeitsgefühl,
– bringen Spaß,
– wirken nachhaltig,
– ermöglichen das Kennenlernen und die Erfahrung, sich aufeinander verlassen zu können.Der Betriebsausflug „Schnitzeljagd“ ist geeignet für kleine und mittlere Unternehmen bis 100 Mitarbeiter. Die einzelne Gruppengröße sollte 10 Personen nicht überschreiten. Wenn Sie ein kleines Mitarbeiterteam sind, gehen Sie als geschlossene Gruppe los – bei einer Unternehmensgröße ab 15 Personen, bietet es sich an, Gruppen zu bilden. Wie viele Gruppen letztendlich sich an der Schnitzeljagd beteiligen, macht organisatorisch keinen Unterschied.

Schnitzeljagd am eigenen Standort
Ziel des Betriebsausflugs ist es, die eigene Stadt neu und auf unterhaltsame Weise kennenzulernen – gemeinsam mit Kollegen. Bei den jeweiligen Aufgaben-Punkten sind Puzzleteile versteckt, die die Teams finden oder nach Beantwortung einer Frage erhalten. Die Puzzleteile ergeben zusammengesetzt ein riesiges Gruppenfoto der gesamten Belegschaft.

Die Stadt, in der man wohnt, glaubt man zwar gut zu kennen. Umso spannender ist es, nochmal neue Orte kennen zu lernen – oder vielleicht auch wiederzuentdecken. Mit einer Schnitzeljagd schlagen Sie außerdem die Brücke zwischen jüngeren und älteren Mitarbeitern, da die beiden Altersgruppen in der Regel in unterschiedlichen Vierteln verkehren. Außerdem: „Alteingesessene“ können ihr Wissen zeigen und neu hinzugezogene Mitarbeiter lernen Geheimtipps kennen.

Dabei soll es zu keinem Wettkampf zwischen den Teams kommen – Gewinner gibt es beim Betriebsausflug keine.

Variante: Schnitzeljagd im eigenen Unternehmen
Ihr Unternehmen hat gerade eine größere Umstrukturierung oder Fusion hinter sich gebracht? Dann bietet sich eine Schnitzeljagd durch die eigene Firma an. Die Mitarbeiter durchlaufen die verschiedenen Abteilungen und müssen dort jeweils kleine Aufgaben bewältigen. Die Führungskräfte der jeweiligen Abteilung sind dabei Tipp-Geber. Der Betriebsausflug bleibt auf die Unternehmenszentrale beschränkt.

Mögliche Aufgaben / Fragen wären z.B.
– Wen kann ich anrufen, wenn mein PC den Geist aufgibt?
– Wer sitzt am Empfang?
– Welcher private Gegenstand befindet sich auf dem Schreibtisch des Personalchefs?
– Wie viele Kollegen arbeiten im Facility Management?
– Was macht Frau Musterfrau aus Abteilung Z jeden Morgen als erstes?
– Wer ist der älteste Mitarbeiter in unserem Unternehmen?

Mit diesen 5 Planungs-Tipps gelingt Ihnen Ihr Betriebsausflug
1. Ein Betriebsausflug plant sich nicht von alleine. Bilden Sie ein Organisationsteam und bestimmen Sie Aufgabenbereiche wie Kommunikation, Finanzen, Durchführung. Ideen sammeln Sie am besten bei einem Brainstorming.
2. Machen Sie sich eine Checkliste zu Vorbereitung und Ablauf des Events.
3. Überprüfen Sie als nächstes die Durchführbarkeit Ihrer Ausflugsidee: Ist der Betriebsausflug für alle geeignet, ist er ausgelegt auf die Mitarbeiterzahl Ihres Unternehmens, passt Ihr Programmablauf in das vorgegebene Zeitfenster.
4. Machen Sie unbedingt die Probe: Treffen Sie sich mit Experten vor Ort, um Details zu klären oder spielen Sie selbst den Betriebsausflug durch. Halten Sie danach den Programmablauf unbedingt schriftlich fest – er ist Teil Ihrer Einladungsagenda für die Mitarbeiter.
5. Bleiben Sie möglichst innerhalb des Steuerfreibetrags pro Mitarbeiter (110 € inkl. Ust.). Eine Kostenbeteiligung der Mitarbeiter bietet sich nicht an.

Eine Schnitzeljagd bietet sich vor allem in der wärmeren und trockenen Jahreszeit an. Sie soll nicht in Stress ausarten, sondern den Mitarbeitern neue Eindrücke über ihren Wohnort verschaffen. Binden Sie bereits im Vorfeld die Mitarbeiter ein, um spannende Tipps und Fragen zu erhalten. Der Spaß und das gemeinsame Erleben sollen dabei immer im Vordergrund stehen.

Alles zum organisatorischen Ablauf sowie steuerliche Tipps zum Betriebsausflug lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 5/2016.

Themen aus PRPraxis 5/2016, die Sie zusätzlich interessieren könnten

– Social Media – Verbinden Sie mit Mitano virtuelle und reale Welt: So nutzen Sie das Beste aus beiden und multiplizieren Reichweite und Wirkung
– Pressekonferenz – 7 Tipps, wie Sie die schwierigste Presseveranstaltung mit Bravour meistern
– Krisen-PR – 8 Grundregeln, die Ihnen helfen, Krisen vorzubeugen, sie rechtzeitig zu erkennen und kommunikativ zu managen
– Präsentations-Tipps – PowerPoint: So überzeugen Sie die Zuhörer mit der 10-20-30-Regel

Printkommunikation 2016

Mittwoch, 3. Februar 2016

Printmedien erreichen Ihre Kunden immer noch nachhaltig

Ist Print-PR Schnee von gestern? Eindeutig: nein! Trotz Online Marketing und Social Media bleibt Print ein zentrales Kommunikationsmittel und das aus gutem Grund. Sie benötigen auch weiterhin Flyer, Imagebroschüren und Kundenmagazine und können diese auch wunderbar crossmedial mit Ihren Online-Angeboten vernetzen.

Kundenmagazin architare - Printkommunikation 2016

Der Premium-Einrichter architare setzt bewusst auf hochwertige Inhalte – auch im Marketing. Das Kundenmagazin erreicht vor allem die nicht online affine Zielgruppe. Und ist die große Visitenkarte des Hauses. Es setzt auf hintergründige Reportagen, Interior Trends und Dekorationsideen.

In vielen Bereichen und bei vielen Zielen können Sie in der PR auf Print nicht verzichten. Printmedien transportieren Ihr Markenversprechen und Ihr Image einfühlsamer als schnelllebige Onlinemedien. Auf Facebook verschwindet Ihr Post schneller als Ihnen lieb ist, da müssen Sie permanent mit weiterem Content nachschießen, um im Gedächtnis Ihrer Fans zu bleiben. Gut gemachte Printmedien nehmen Ihre Kunden immer wieder gerne in die Hand.

Top 5 Argumente für Print

  • – überzeugt durch Haptik
  • – ist plakativ und fallen auf
  • – wird gerne mitgenommen
  • – ist um ein vielfaches kostengünstiger als Werbeanzeigen
  • – schafft hohes Vertrauen, da es unveränderbar ist

Diese Ziele können Sie mit Print erreichen:

  • – Sie wollen nur eine bestimmte Interessensgruppe erreichen
  • – Sie möchten auch passive Zielgruppen erreichen
  • – Sie möchten Ihre Wertigkeit und Qualität in den Vordergrund stellen
  • – Sie möchten von einer hohen Reichweite profitieren und Streuverluste minimieren
  • – Sie möchten Ihr Image nachhaltig steigern

Ihr Printprodukt im Einsatz

Brillieren Sie mit Ihren Printmedien immer dort, wo Sie persönlich mit Kunden zusammenkommen. Wenn Sie Partner oder (Neu)Kunden treffen, sollten Sie neben dem persönlichen Dialog Ihr Gesagtes mit Print unterstreichen. Auch am Point of Sale wirken Flyer und Magazine wertiger als ein Display mit Ihrem Webauftritt. Kunden nehmen gerne Prospekte mit und schauen sie sich zuhause in Ruhe an. Die Zeit, im Geschäft noch Ihren Webauftritt zu studieren, nimmt sich keiner.

Auf Messen

An Ihrem Stand lassen sich Ihre Flyer und Kundenmagazine wunderbar präsentieren und in Ihren Gesamtauftritt einfügen.

  • – Geben Sie Ihre Kundenmagazine nur ganz gezielt an das Messepublikum weiter – nicht die Laufkundschaft sollte davon profitieren, sondern Gesprächspartner/ Neukunden.
  • – Flyer hingegen – vor allem spezielle Aktionsflyer zur Messe – sollten Sie in Aufstellern an den Rand Ihres Standes postieren, so dass sich die Laufkundschaft diese mitnehmen kann und nach der Messe bei Interesse mit einer konkreten Anfrage auf Sie zukommt.
  • – Produkt-Datenblätter gehören klar in die Hand des Vertriebs, aber durchaus auch in Pressemappen. Dort sind auch die Imagebroschüren gut platziert.

Auf Kongressen/ Veranstaltungen/ Business-Netzwerken

Wenn Sie einen eigenen Stand haben, nutzen Sie Ihre Printmedien wie auf einer Messe. Wenn Sie als Redner eingeladen sind oder Besucher, sollten Sie immer Ihre Visitenkarte bereit halten. Diese erinnert den Gesprächspartner auch Tage und Wochen nach Ihrem Treffen an Ihr Gespräch.

In Ladengeschäften

An der Kasse oder am Eingang lassen sich Ihre Flyer wunderbar in Aufstellern präsentieren oder in attraktiven. Schalen auslegen.

  • – Kundenmagazine sollten Sie nur an der Kasse auslegen, um zu monitoren, wer sich ein Magazin mitnimmt. Das könnte auch der Start eines Kundengesprächs werden.
  • – Wenn Sie kein eigenes Ladengeschäft besitzen, aber Flyer für Veranstaltungen entwickelt haben oder für Ihren Onlineshop, fragen Sie Restaurants, Bars, Frisöre, die Ihre Zielgruppe ansprechen, ob Sie Ihre Flyer bei ihnen auslegen dürfen.

In Paketen und Magazinen

Imagebroschüren, die Ihre Marke verdeutlichen oder spezielle Rabattaktionen, Produktflyer sind kostengünstige Beileger in Paketen.

  • – Bei Magazinen kommt es vor allem auf die Höhe der Auflage an, wie viel Marketinggeld Sie in die Hand nehmen müssen.
  • – Probieren Sie eine Kooperation mit einem Kundenmagazin aus anstatt mit einem Publikumsmagazin. Dort dezimiert sich auch wieder der Streuverlust.

Den ausführlichen Artikel mit durchschlagenden Argumenten für Ihre Top-Printmedien inklusive Beispielen lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 3/2016.

Themen aus PRPraxis 3/2016, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Employer Branding – Als Arbeitgeber punkten Sie mit diesen Themen bei Bewerbern und Mitarbeitern
  • – Redaktion – Unsere 10 neuen Regeln, wie Sie mit guten Headlines überzeugen
  • – Datenschutz – 6 Tipps, mit denen Sie sicherstellen, dass Ihr Praktikant datenschutzkonform arbeitet
  • – Case Studies – Nutzen Sie Fallbeispiele, um Ihre Kunden zu begeistern
  • – Online-PR – 5 schnelle Tipps für erfolgreiche Newsletter 2016
  • – Datenschutz – Bildmaterial: Der Widerruf zur Einwilligung der werblichen Nutzung kann ungültig sein