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Archiv für die Kategorie „Kommunikation“

Die perfekte Organisation 2018

Mittwoch, 10. Januar 2018

Schluss mit der Aufschieberitis! So arbeiten Sie 2018 noch effizienter

Morgen, morgen, nur nicht heute… Kennen Sie das auch? Selbst als Profi gibt es Aufgaben, die einem liegen und Arbeiten, die man gerne vor sich herschiebt. Aber irgendwann müssen auch diese gemacht sein! Schluss mit der Aufschieberitis! In der aktuellen PRPraxis erhalten Sie sechs handfeste Tipps, die Ihnen helfen, unangenehme Aufgaben zu erledigen und auf diese Weise unbelastet und effizient zu arbeiten. So gestalten Sie die perfekte Organisation 2018!

perfekte Organisation 2018 für mehr Effizienz im Arbeitsalltag

Die perfekte Organisation 2018 haben Sie selbst in der Hand, mit diesen sechs Tipps für mehr Effizienz

Neues Jahr, neue Vorsätze! Wie wäre es mit: Unliebsames direkt erledigen bevor Sie sich an Tätigkeiten machen, die Ihnen liegen und leicht von der Hand gehen? Zum Jahresauftakt hat die PRPraxis für alle Selbständige, Manager und Büroangestellte sechs Top-Tipps für mehr Eiffzienz im Büroalltag zusammengestellt. Und dazu einen Einseiter mit Guten Vorsätzen, den Sie sich ausdrucken und an den PC hängen können. So behalten Sie Ihre guten Vorsätze immer im Auge. Lesen Sie hier drei der sechs Tipps.

Tipp 1 für Ihre perfekte Organisation 2018: Erledigen Sie Ungeliebtes direkt

Natürlich kostet es Überwindung, aber Sie werden sehen, wenn Sie unangenehme Aufgaben gleich am Morgen erledigen, fühlen Sie sich befreit und beflügelt für weitere Aufgaben. Der Motivationskick schlägt sich definitiv auch positiv in den Ergebnissen nieder! Und ist der Top-Tipp für die perfekte Organisation 2018!

Tipp 2 für Ihre perfekte Organisation 2018: Arbeiten Sie mit der Salami-Taktik

Manchmal scheint der Berg an Arbeit unüberwindbar. Da hilft für die perfekte Organisation 2018 nur eines: Nicht verschieben, sondern die Arbeit in kleine Arbeits-Häppchen einteilen. Mit der Salami-Taktik lässt sich ein Berg an Arbeit nach und nach abarbeiten. Das bringt Ihnen schnelle Erfolgserlebnisse und Sie bleiben am Ball. Denn es wäre doch gelacht, wenn sich der Mount Everest nicht von Ihnen bezwingen ließe!

Sie haben beispielsweise einen 3-seitigen Fachartikel zu verfassen? Dann unterteilen Sie die Arbeit in Briefing, Recherche (Studien, die Ihre Thesen untermauern, Best Practices), Exposé und Aufbau, Titel und Einleitung, Fließtext. Dann lassen sie den Artikel noch einen Tag ruhen und betrachten ihn nochmals auf Stringenz, Aussagekraft und Schreibfehler.

Tipp 3 für Ihre perfekte Organisation 2018: Schaffen Sie sich Zeitfenster für die Arbeit

Es gibt Tage, da schaut man auf sein Tagewerk zurück und hat das Gefühl, nichts erledigt zu haben. Schluss damit! Packen Sie Störungen von außen und den inneren Schweinehund am Nacken – am besten gelingt das mit Zeitfenstern.

Halten Sie Ihre Zeitfenster schwarz auf weiß im Terminkalender fest und kommunizieren Sie diese Termine auch an Kollegen, Kunden, Vorgesetzte. So haben Sie keine Ausrede mehr, die terminierten Arbeiten nicht zu erledigen. Ein weiterer Vorteil: Wenn Sie sich vornehmen, jeden Dienstag von 9 bis 11 Uhr ungeliebte Arbeiten zu erledigen, können Sie sich nach 11 Uhr freuen, es wieder geschafft zu haben.

Die Tipps für die perfekte Organisation 2018 stammen aus der Feder von Dr. Marion Steinbach, Chefredakteurin der PRPraxis und Inhaberin von Steinbach PR. Die weiteren Tipps lesen Sie in der aktuellen Ausgabe. Möchten Sie wissen, wie ich mir meinen Arbeitstag organisiere?

Themen aus PRPraxis 1/2018, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Budget: 6 Kostentreiber, die Sie sich sparen können!
  • – Leserfrage: „Brauchen wir zum Werben auf öffentlichen Verkehrsflächen eine Erlaubnis?“
  • – Themenplan: So haben Sie alle relevanten Inhalte des Jahres 2018 schon jetzt im Blick
  • – Content-Marketing: Virale Hits: So wird aus Geschichten und dem Know-how Ihres Unternehmens wertvoller Content
  • – Kundenbindung: 3 günstige Wege, wie Sie Ihre Kunden begeistern
  • – Interne Kommunikation: Interview- und Medientraining in Eigenregie: mit dem richtigen Werkzeug zum Erfolg
  • – Crossmedia: Nutzen Sie Ihre Printmedien auch digital

Pressearbeit oder Werbung – ein Plädoyer für mehr Nachhaltigkeit

Mittwoch, 27. Dezember 2017

5 Gründe, warum Pressearbeit die bessere Werbung für Ihr Unternehmen ist

Immer wieder vermischen Auftraggeber, Geschäftsleitung, Fachabteilungen die Arbeitsfelder Pressearbeit und Werbung. Für „Außenstehenden“ wirken Pressearbeit oder Werbung austauschbar – mal investiere ich mehr in das eine, mal mache ich mehr beim anderen. Fakt ist, beide Disziplinen haben ihre absolute Berechtigung und sollten sich bestenfalls bedingen.

Pressearbeit - nachhaltiger Dialog mit Multiplikatoren

Pressearbeit oder Werbung? – Foto Jens Erbling / pixelio.de

Lesen Sie fünf schlagende Argumente, warum Pressearbeit die bessere Werbung ist. Und wie Sie Ihre Geschäftsleitung davon überzeugen, langfristig in Pressearbeit zu investieren.

Pressearbeit manipuliert nicht, sondern überzeugt mit Fakten und Argumenten

Werbung ist bunt, laut, schafft Phantasiewelten und will die volle Aufmerksamkeit auf sein Produkt/ Angebot vom Konsumenten. Sie möchte mit ihrem Slogan Bedürfnis im Konsumenten wecken, damit dieser das Produkt kauft. Im Gegensatz dazu manipuliert Pressearbeit nicht, sondern überzeugt mit Argumenten und Fakten. Emotionen über Bilderwelten, Storytelling spielen durchaus bei der Pressearbeit eine Rolle, aber im Vordergrund steht immer der Kunde an den sich das Produkt/ Angebot wendet. Phantasiewelten ersetzen Sie durch die reale Welt, in der sich der Kunde bewegt, der Fragen zu Ihrem Produkt hat, die Sie ihm beantworten. Durch fundierte Artikel überzeugen Sie ihn vom Nutzen des Produkts/ Angebots. Das schaffen Sie z.B. indem Sie Ihre Aussagen mit Studienergebnissen, Anwenderbeispielen, Empfehlungen anderer Kunden untermauern.

Pressearbeit ist keine Einbahnstraße, sondern eröffnet den Dialog mit den Interessensgruppen

Werbung muss verkaufen und zwar prompt. Ob Anzeige, TV-Spot oder Banner. Ihre Anzeige macht den Betrachter auf Ihr Angebot aufmerksam. Er soll ihr beworbenes Produkt einfach kaufen, nicht sich mit Ihnen in Verbindung zu setzen, um weitere Informationen darüber zu erhalten. Wer Pressearbeit betreibt, öffnet sich seinen Kunden und sucht den Dialog mit ihnen. Nur so erfahren Sie deren Meinung, wissen, wie Ihr Produkt ankommt, was Sie zukünftig verbessern können. Dazu nutzen Sie Ihre verschiedenen Kommunikationskanäle, die Sie intelligent mit Dialogoptionen verknüpfen: Im Blog bieten Sie eine Kommentarfunktion an, auf den Social Media Kanälen rufen Sie zum offenen Meinungstausch auf, in Ihren Newslettern und auf der Homepage ist der Kontakt zu Ihrem Service angegeben.

Pressearbeit verbessert das Image und Klima zu den Interessensgruppen

Werbung ist punktuell und reagiert nicht auf Krisen oder die Meinungen Ihrer Kunden. Pressearbeit lebt vom Austausch mit den Interessensgruppen. Durch fundiertes Storytelling, Transparenz und einen Blick hinter die Kulissen Ihres Unternehmens, kann sich die Zielgruppe mit Ihnen vertraut machen und vertraut damit Ihren Neuigkeiten. Indem Sie bei Ihren Pressetexten einen hohen Informationsgehalt bieten, Probleme ansprechen und lösen, machen Sie sich bei Ihrer Zielgruppe glaubwürdig. Und kurzfristige Krisen können Ihr Image nur ankratzen, nicht beschädigen. Indem Sie sich auch bei den Redaktionen einen guten Ruf aufbauen, diese regelmäßig mit nutzwertigen Informationen und Bildern versorgen, für Interviews bereit stehen und zu Pressegesprächen laden, werden diese positiv über Sie berichten und zusätzlich Ihr Image fördern.

Pressearbeit ist kosteneffektiv

Werbung kostet. Ein Platz in einer Printausgabe kann – je nach Auflagenhöhe des Mediums – mehrere 1.000 € kosten. Pressearbeit hingegen spart Kosten. Vorrangig bezahlt Ihr Unternehmen Sie; Ihre Ideen, Pressetexte, Artikel, Social Media Posts sind kostenlos. Machen Sie sich doch einmal die Mühe und überprüfen Sie, wie viel das Unternehmen durch Ihre PR-Arbeit Geld eingespart hat. Nehmen Sie dazu Ihre Veröffentlichungen des letzten Quartals und setzen diese in Relation des Werbeplatzes, den Sie hätten buchen müssen, um dieselbe Anzahl an Magazinplatz zu bekommen. Beispiel: Sie haben umgerechnet 5 Magazinseiten redaktionelle Berichterstattung für Ihr Unternehmen erhalten. Eine Seite kostet im Durchschnitt 8.000 € bei Ihren Medienpartnern. Das wären also 40.000 € Werbekosten, die Sie Ihrem Unternehmen gespart haben. Und dafür aber die Glaubwürdigkeit und das Vertrauen in Ihr Unternehmen, in die Marke erhöht haben.

Pressearbeit wirkt langfristig, setzt sich in den Köpfen Ihrer Zielgruppe fest

Werbung verfolgt die Strategie, kurzfristigen Absatz bei aktuellen Produkten, Angeboten zu generieren. Pressearbeit – kontinuierlich betrieben – verändert die Einstellung der Zielgruppe zu Ihrer Marke. Indem Sie in Artikeln, Bildern, Videos, Social Media Posts etc. immer wieder Ihre PR-Botschaften einfließen lassen, zu Multiplikatoren (Medien, Blogger, Partner, Kunden) eine Beziehung aufbauen und diese regelmäßig mit Unternehmensinformationen versorgen und die Bedürfnisse, Kritikpunkte und Empfehlungen Ihrer Kunden und Partner ernst nehmen, bleiben Sie in Dialog mit Ihren Interessensgruppen und können deren Meinung über Ihr Unternehmen formen.

Fazit zu Pressearbeit oder Werbung

Wenn Sie in Kontakt mit Ihrer Zielgruppe treten möchten und diese an Ihr Unternehmen binden wollen, müssen Sie fundierte, langfristig und strategisch angelegte Pressearbeit betreiben. Ein kurzes Aufflackern oder eine Werbeschaltung mal hier mal dort, kostet viel Geld und ist lange nicht so effektiv wie der kontinuierliche Dialog mit den Medien, Multiplikatoren und Ihrer Zielgruppe. Nutzen Sie am besten beide Disziplinen sinnvoll nebeneinander: Eine veröffentlichte Pressemeldung oder gar ein Fachartikel können den Erfolg einer Werbeanzeige erhöhen, die Aufmerksamkeit auf das Unternehmen legen, aber auch umgekehrt. Dann erübrigt sich die Frage Pressearbeit oder Werbung.

Den ausführlichen Artikel finden Sie in der aktuellen PRPraxis 26/2017.

Themen aus PRPraxis 26/2017, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Online Marketing: Steigern Sie den Erfolg Ihrer Website durch Kundenstimmen
  • – Zielgruppen-PR: So nehmen Sie bei Ihrer PR-Strategie auch die Sekundärzielgruppe in den Blick
  • – Textformen: Spannend, bunt und nah am Thema: Mit einer Reportage reißen Sie Ihre Leser mit und begeistern sie
  • – Gestaltung: Mit dieser Visitenkarte bleiben Sie in Erinnerung
  • – Organisation: Projektarbeit: So treffen Sie professionelle Entscheidungen, auch wenn es mal hakt
  • – Facebook: 4 Tipps, wie Sie Ihre Fans mit Videos auf Facebook begeistern
  • – Weiterbildung: Wie Sie die Erlaubnis für eine Weiterbildung im neuen Jahr erhalten

Gedenktage 2018 als Aufhänger für Ihre Pressethemen

Mittwoch, 6. Dezember 2017

Nutzen Sie (inter)nationale Gedenktage 2018 für Ihre Öffentlichkeitsarbeit

Bald beginnt 2018 und damit ein neues Jahr für Ihre Pressethemen. Neben News aus Ihrem Unternehmen zu Persönlichkeiten, Partnerschaften und Produkten, lässt sich Ihr PR-Content wunderbar mit nationalen und internationalen Gedenktagen 2018 und medialen Großereignissen wie der Fußballweltmeisterschaft in Russland verbinden.

Gedenktage 2018 für die perfekte Contentplanung

Gedenktage 2018 und mediale Großereignisse unterstützen Sie bei ihrer eigenen Contentplanung © I-vista / pixelio.de

Gedenktage 2018 bieten Ihnen neben Ihren unternehmenseigenen Terminen und Themen weitere, die Sie für Ihre Pressearbeit nutzen können. Verbinden Sie diese Jahres- und Gedenktage mit Ihrem Content und bieten diesen Medienpartnern an. 2018 findet die Fußballweltweisterschaft in Russland statt. Ein Thema, das hohes Medieninteresse hervorruft – nicht nur in Sportmedien, sondern auch bei Bloggern, im Bereich Lifestyle und Verbrauchermedien. Verknüpfen Sie Ihre News mit dem Thema WM 2018.

Recherchieren Sie, welche großen Persönlichkeiten Geburtstage oder Todestage feiern – Hilfe geben Ihnen dabei verschiedene Webseiten – Sie müssen nur nach Gedenktage 2018 googeln. Ein Gedenkjahr wie heuer zu 500 Jahre Luther und Reformation wird es nicht mehr geben, dafür der 200. Geburtstag von Karl Marx oder der 550. Todestag von Johannes Gutenberg.

Wichtige Gedenktage 2018 nach Monaten

Das Jahr 2018 im Überblick

50. Todestag von Martin Luther King
100 Jahre Nelson Mandela
100. Todestag von Gustav Klimt
Fußball-WM der Herren in Russland

Januar:

04.01. Welt-Braille-Tag 2018
27.01. Welt-Mozart-Tag
28.01. Europäischer Datenschutztag

Februar:

04.02. Weltkrebstag
12.02.-28.02. Winterolympiade in Vancouver
11.02. Welttag der Kranken
14.02. Valentinstag
21.02. Internationaler Tag der Muttersprache
22.02. 200. Geburtstag von Fréderic Chopin, Komponist

März:

08.03. Internationaler Tag der Frauen
15.03. Weltverbrauchertag
21.03. Int. Tag des Waldes
22.03. Weltwassertag
27.03. Welttheatertag

April:

07.04. Weltgesundheitstag
22.04. Tag der Erde
23.04. Int. Tag des Buches

Mai:

01.05. Tag der Arbeit
03.05. Welttag der Pressefreiheit
18.05. Internationaler Tag der Familie
31.05. Weltnichtrauchertag

Juni:

05.06. Welt-Umwelttag
14.06.-15.07. Fußball-WM in Russland
Mitte Juni Tag der Musik
Mitte Juni Tag der Verkehrssicherheit

Juli:

02.07. Tag des UFOs (international)
06.07. Welt Kuss Tag
09.07. Tag des Rock’n Roll (international)
30.07. Internationaler Tag der Freundschaft

August:

12.08. Internationaler Tag der Jugend
19.08. Welttag der humanitären Hilfe

September:

01.09. Weltfriedenstag
08.09. Welt-Alphabetisierungs-Tag – UNESCO-Gedenktag
11.09. Tag der deutschen Sprache
20.09. Weltkindertag (in Deutschland)
21.09. Welt-Alzheimer-Tag

Oktober:

01.10. Weltmusiktag
03.10. Tag der Deutschen Einheit
04.10. Welttierschutztag
16.10. Welternährungstag
30.10. Weltspartag (in Deutschland)

November:

11.11. Martinstag
14.11. Internationaler Diabetestag
16.11. Welttag der Toleranz
Adventszeit beginnt: Virtuellen Adventskalender vorbereiten (Gewinnspielaktionen, Kooperationen)

Dezember:

01.12. Welt-AIDS-Tag
10.12. Int. Tag der Menschenrechte
15.12. Int. Kinderfernsehtag
Weihnachten steht vor der Tür: Online Grüße an Kunden, Fans vorbereiten und veröffentlichen

Jährlich ruft die UNO internationale Gedenktage aus, zu denen Sie Content platzieren könnten. Unabhängig von der UNO finden sich weitere Jahrestage, die auch nur national gefeiert werden auf feiertags.info. Wikipedia hat das Jahr 2018 außerdem in politische Ereignisse und Weltgeschehen, Sport, Kultur, Religion etc. aufgeschlüsselt.

In diesen Listen finden Sie sicher für Ihre Branche und Ihr Unternehmen genügend Anknüpfungspunkte, um die (inter)nationalen Gedenktage 2018 zu Ihren PR-Tagen zu machen.

Beratungsresistente Kunden?

Mittwoch, 29. November 2017

5 Beratungs-Tipps, was Sie als PR-Verantwortlicher tun können

Kennen Sie das auch? Ihre Geschäftsleitung möchte partout eine Pressekonferenz auf der CeBIT durchsetzen. Überdies zu einer Uhrzeit, zu der ein “Schwergewicht” der Branche eine Präsentation plant. Ein Kunde Ihrer Agentur findet seinen Onlineshop so wie er ist gelungen, obwohl die Besucher ausbleiben. Immer wieder stoßen Sie als PR-Berater auf Menschen, die beratungsresistent sind. Denn der Prophet gilt im eigenen Lande wenig und als externer Berater werden Sie immer wieder den Vorwurf gemacht bekommen, zu weit weg zu sein.

Kommunikationskonzept in 3 Schritten erstellen

PR-Beratung fängt mit Ihnen an – zeigen Sie Zähne und belegen Sie Ihre Vorschläge z.B. mit Studien!

Ob es der eigene Chef ist oder der Kunde, den Sie als Agentur betreuen: Mit meinen Beratungs-Tipps wissen Sie sich zukünftig in solchen Situationen weiterzuhelfen.

Fallbeispiel: Onlineshop für hochpreisige Lifestyle-Accessoires

Ein Onlineshop hat sich auf hochpreisige Lifestyle-Accessoires spezialisiert. Die Einstiegsseite der Homepage präsentiert unendlich viele Produkt-Bilder – Moodfotos neben Freistellern. Auf den ersten Blick ist nicht erkennbar, ob es sich um einen Imageaufritt handelt oder um eine Verkaufsseite. Den Shop findet der Kunde unter „Produkte“ oder indem er auf eine der Kollektionsserien klickt. Auch dieser Weg zum Shop ist für den Besucher nicht sofort nachvollziehbar. Die Shopseite „Produkte“ steht in gleicher Reihe mit „Presse“ „Unternehmen“ und „Ihr Konto“. Fachhändler und Einrichtungshäuser, die die Markenprodukte in ihrem Laden anbieten möchten, finden keine Anlaufstelle auf der Homepage.

Was können Sie nun als PR-Berater oder PR-Verantwortlicher tun?

Sie sind für die Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich, vor allem für den Kontakt zu Magazinen und Bloggern. Zusätzlich versorgen Sie noch die Fachmagazine mit Bildern und Informationen zu aktuellen Kollektionen. Der weitere Kontakt zu Fachhändlern und Einrichtungshäusern läuft über Messeauftritte und freie Handelsvertreter. Ihr Kunde bzw. die Geschäftsführung misst Sie aber daran, wie viel „Umsätze“ die einzelnen Veröffentlichungen gebracht haben!

Webseiten-Check durchführen und analysieren

Sie unterziehen dem Internetauftritt einem Webseiten-Check und schlüsseln auf, was auf der Homepage fehlt, wie Ihr Kunde diese strukturieren sollte, um Besucher auf seine Seite zu locken und zu halten.

Ihr Kunde bzw. Ihre Geschäftsführung ist jedoch nicht überzeugt, sondern findet den Shop genau so wie er ist optimal – und ist überzeugt davon, dass die Startseite mit den „tollen“ Lifestyle-Bildern der richtige Weg ist, um seine Marke zu repräsentieren und als hochwertig anzupreisen. Auch wenn die Absprungrate gegen seine Überzeugung spricht.

Pochen Sie auf ein kundenorientiertes Marketingkonzept

Sie können nun sagen, ok, das ist natürlich die Markenphilosophie des Unternehmens, ich bin Externer oder neu im Unternehmen, mache das Beste daraus und vermarkte die Produkte erfolgreich bei den Medienkontakten – aber das macht weder Sie noch den Kunden bzw. die Geschäftsführung langfristig glücklich. Jetzt können Sie zeigen, dass sich das Unternehmen den richtigen PR-Berater an Bord geholt hat:

Sagen Sie deutlich, dass gute Kontakte und viele Presseveröffentlichungen nicht ausreichen, um Besucher auf die Homepage zu bringen und diese dann auch noch zu zahlenden Kunden zu machen. Dazu bedarf es eines ausgeklügelten Marketings-Konzepts. Letztendlich muss der Onlineshop es schaffen, die Besucher der Startseite zu Kunden zu machen.

Das bedeutet: Die Besucher

– müssen Vertrauen in die Marke haben,

– müssen sich zurechtfinden und

– mit wenigen Klicks kaufen können.

Gerade hochpreisige Produkte, die man lieber erst einmal anfassen möchte und anschauen möchte, bevor man sie kauft, lassen sich schwer nur über einen Onlineshop verkaufen. Das müssen Sie immer wieder klar machen.

Und was hilft dabei? Immer dranbleiben und Vorschläge mit Studien belegen!

Bitten Sie darum, einen Webseiten-Check beim Onlineshop machen zu lassen. Suchen Sie sich hierzu Kunden heraus, die der Marke wohlgesonnen sind: eine Redakteurin, die sich im E-Commerce auskennt, einen Webdesigner für Onlineshops, die die Produkte kaufen möchten, einen Fachhändler sowie Endkunden, die eine Affinität zu hochwertigen Produkten haben, aber bisher wenig bis gar nicht über das Internet gekauft haben. Geben Sie diesen Testern Kriterien vor, nach denen sie den Onlineshop analysieren sollen. Die Ergebnisse der Tester fassen Sie in einem Analyse-Sheet zusammen und präsentieren sie dem Kunden/der Geschäftsführung.

Erstellen Sie zusätzlich auf der Basis der Test-Ergebnisse eine To-Do-Liste mit Prioritäten:

– dringend zu erledigen,

– kann warten,

– muss nicht geändert werde.

Idealerweise unterbreiten Sie zudem Vorschläge zur Umsetzung der Änderungen, der dafür benötigten Zeitspanne und der damit verbundenen Kosten.

Suchen Sie sich zudem Artikel aus dem Internet, die Ihre Analyse stützen. Es gibt einschlägige Magazine und Newsletter, die sich mit E-Commerce beschäftigen. Schauen Sie nach Studien, Einkaufsverhalten von Kunden, Best-Practice-Beispielen von Onlineshops (was machen diese richtig?), No-Gos beim Verkauf übers Internet und Kriterien für den Aufbau von Vertrauen zu einem Onlineshop. Ganz wichtig: Vergessen Sie nicht Punkte für die Rechtssicherheit von Onlineshops aufzuführen. So können Sie Ihre Beratungspunkte auch mit Fakten belegen.

PR-Beratung at its best – zeigen Sie immer, was in Ihnen steckt

Nerven Sie! Natürlich können auch Sie mal den Blick aufs große Ganze verlieren. Aber machen Sie dem Kunden / der Geschäftsführung immer klar, dass man Sie bezahlt, weil Sie Erfolge in der PR für ähnliche Marken aufweisen können. Zeigen Sie deutlich, dass Sie wissen, wovon Sie sprechen und der Erfolg Ihrer anderen Kunden oder in früheren Unternehmen Ihnen Recht gibt. Bearbeiten Sie Ihren Kunden bzw. Ihre Geschäftsführung weiterhin mit belegbaren Argumenten und überzeugen Sie sie davon, kleine Schritte in die richtige Richtung zu gehen – und das Ergebnis (Besucherzahl erhöht sich, Besucher wird zu Kunde bis hin zu Umsatzsteigerung) spricht für sich.

Beheben Sie gemeinsam die Baustellen im Markenauftritt

Überlegen Sie sich nun gemeinsam, wie Sie die „Baustellen“ beheben können – in welchem Zeitrahmen und mit welchen Mitteln (zusätzliches Online Marketing, Kooperationen etc.). Holen Sie sich dazu auch Best-Practice-Beispiele von Marken, die eine ähnliche Unternehmensphilosophie oder vergleichbare Investitionsmittel haben.

Das zeichnet Sie als PR-Berater für interne Belage oder externe Kommunikation aus

Arbeiten Sie mit klaren Zielvorgaben: Legen Sie am Anfang genau fest, was von Ihnen gewünscht oder erwartet wird.

Seien Sie Ihr Honorar / Ihr Gehaltwert: Machen Sie Ihrem Kunden bzw. Ihrer Geschäftsführung

klar, dass man Geld in Sie investiert, weil Sie vom Fach sind, sich in der Branche auskennen, gute Kontakte zu den Medien haben und mit Strategie und Weitblick beraten und handeln. Wenn man sich für Sie entschieden hat und Budget in Ihre PR investiert, sollte man Ihrem Urteil auch vertrauen!

Bleiben Sie immer neutraler Betrachter: Denken Sie wie ein Journalist: Was hat mein Leser von diesem „Thema“, diesem „Produkt“? Und wie der Kunde: Warum sollte ich das Produkt kaufen? Welchen Mehrwert bietet es mir, welche Träume erfüllt es mir? Machen Sie das auch Ihrem Kunden / Ihrer Geschäftsführung deutlich: Als externer Berater können Sie sogar damit argumentieren, den nötigen Abstand zu haben, um beurteilen zu können, welche Maßnahmen wirkungsvoll sind und welche nicht.

Öffnen Sie Ihren Kunden / Ihrer Geschäftsführung immer wieder die Augen: Sammeln Sie Beweise für Ihre Beratung. Belegen Sie Ihre Positionen mit Zahlen und Fakten. Sammeln Sie die Zahlen Ihres Erfolgs, aber auch Studienergebnisse zum Einsatz von Social Media oder Erfolgskriterien für einen Onlineshop.

Fazit – PR-Beratung mit objektivem Blick aufs Wesentliche

Beratungsresistente Kunden und Geschäftsführer wird es immer geben. Sie können nicht objektiv sein, sondern agieren subjektiv. Sie als PR-Verantwortlicher müssen dafür mit objektivem Blick analysieren und handeln. Machen Sie Ihren Kunden bzw. Ihrer Geschäftsführung klar, dass das genau Ihre Aufgabe ist. Eine Marke muss im Sinne der Kunden auftreten und handeln, nur dann kann sie erfolgreich am Markt bestehen. Klaffen irgendwann Ihre Beratungsphilosophie und die Wünsche Ihres Kunden bzw. Ihrer Geschäftsführung so weit auseinander, dass Sie keine Schnittmenge mehr erkennen können, sollten Sie sich im Guten trennen, sonst werden Sie als PR-Schaffender unglücklich und Ihr Kunde bzw. Ihre Geschäftsführung immer unzufriedener mit Ihnen!

Tipps für Ihre Weihnachtsgrüße an Kunden

Mittwoch, 8. November 2017

Gerade in den Weihnachtsgrüßen an Kunden gewinnt vorallem die Nostalgie

Alle Jahre wieder ist sie plötzlich da, die Weihnachtszeit. Und mit ihr die Frage: Wie bedanke ich mich bei meinen Kunden für die gute Zusammenarbeit 2017. In den letzten Jahren habe ich auf meinem Blog immer wieder Anregungen zu kreativer Kundenkommunikation gegeben. Lesen Sie jetzt meine Tipps für Ihre Weihnachtsgrüße an Kunden.

Weihnachtsgrüße 2016 von Wörterladen

Weihnachtsgrüße an Kunden brauchen nicht nur ein weihnachtliches Motiv, sondern einen übnerzeugenden Inhalt.

Machen Sie sich jetzt Gedanken zu Weihnachtsgrüßen an Ihre Kunden. Lieben Sie den klassischen Weg und verschicken immer noch gerne Weihnachtskarten? Dann sollten Sie jetzt Motiv und Spruch auswählen, um rechtzeitig Ihre Weihnachtskarten von der Druckerei zurückzubekommen. Drei Tipps, wie Sie Ihre Kundenkommunikation zum Ende des Jahres nachhaltig begleiten.

Inhalt gestalten für Weihnachtsgrüße an Kunden, die ankommen

Ob klassische Weihnachtskarte oder Weihnachtsgrüße per E-Mail – auf den Inhalt kommt es an.

Vor zwei Jahren habe ich Ihnen in einem Blogbeitrag sechs Ansätze vorgestellt für Weihnachtsgrüße an Kunden, die ankommen. Sie zeugen von Herzlichkeit, verbreiten Wärme und bleiben nachhaltig in Erinnerung.

  • – Weihnachten mit Kinderaugen – was ist Ihre schönste Erinnerung an Weihnachten?
  • – Weihnachten international – wie feiern andere Nationen, in denen Sie beispielsweise tätig sind Weihnachten?
  • – Ihr erster Weihnachtsgruß – haben Sie die erste Weihnachtskarte an Sie und Ihr Unternehmen noch aufgehoben?
  • – Verbreiten Sie mit Ihrem Weihnachtsgruß gute Wünsche – am besten Wünsche, die Ihr Zusammenarbeit mit den Kunden stärken.
  • – Lassen Sie große Zitate in Ihre Weihnachtsgrüße an Kunden einfließen.

Die detaillierten Ideen mit Beispielformulierungen finden Sie in meinem Beitrag Weihnachtsgrüße verfassen – kreativ und nachhaltig.

Mit der Digitalisierung haben sich Ihre Kommunikationskanäle vervielfacht. Webseitenbesucher, Fans erreichen Sie nicht mehr mit einer Weihnachtskarte oder E-Mail. Für diese habe ich weitere Ideen im Beitrag Weihnachtsgrüße, die ankommen.

Verbinden Sie Ihre Weihnachtsgrüße an Kunden mit einer Spendenaktion

Kennen Sie den Film Verrückte Weihnachten mit Jamie Lee Curtis? Ich liebe diesen Film und habe ihn mir gestern – als Einstimmung auf die kommende Weihnachtszeit – angeschaut. Ein Ehepaar in einem amerikanischen Vorort möchte dieses Jahr Weihnachten ausfallen lassen und das Geld lieber in eine Kreuzfahrt in die Karibik investieren. Da haben sie aber die Rechnung ohne die Nachbarn gemacht. Was aber in diesem Film sichtbar wird: Wie viele Mitmenschen, ob von der Polizei, Chöre oder Kinder von Haus zu Haus gehen, um Spenden für Arme und Bedürftige zu sammeln. Die Geldbeutel sitzen in der Weihnachtszeit lockerer und unser Herz öffnet sich für die Bedürfnisse der anderen.

Öffnen auch Sie Ihren gefüllten Geldbeutel und ihr großes Herz und tauschen Sie 2017 ihre Kundengeschenke gegen eine Spende. Es gibt auch bei Ihnen sicher einige regionale Organisationen, bei denen Ihre Spende zu 100 Prozent den Bedürftigen zugute kommt und nicht nur in der Verwaltung verschwindet. Hilfsorganisationen finden Sie bei einer Recherche über Google oder auf Charity-Portalen.

  • – Geben Sie bei Google „Soziale Einrichtungen in „Ihrer Stadt“ ein. Viele Städte besitzen Datenbanken, in denen sich soziale Einrichtungen eintragen können.
  • – Fragen Sie außerdem Ihr Netzwerk (Kunden, Partner, Mitarbeiter, Familie, Freunde), ob sie eine soziale Einrichtung in Ihrer Stadt kennen, die zu Ihnen passen könnte. Geben Sie bereits vor, für welche Zielgruppe sie sich einsetzen soll.
  • – Suchen Sie auf Charity-Portalen wie helpdirect.org, charity-label.de oder beim Deutschen Spenderrat nach passenden Organisationen.

Verbinden Sie Ihre Spendenaktion mit einer Mitarbeiteraktion. Stellen Sie in der Kantine oder im Eingangsbereich eine Spendenbox auf und fordern Sie in Ihren internen Medien auf, sich an der Spendenaktion zu beteiligen. Lassen Sie die Aktion an Ihrer Weihnachtsfeier enden.

Verschieben Sie Ihre Weihnachtsgrüße an Kunden ins neue Jahr

In der Weihnachtszeit kumulieren die Grüße – Ihre Kunden erhalten von allen Seiten ein paar nette Zeilen. Entzerren Sie die Weihnachtskommunikation und schicken Sie im neuen Jahr

  • – eine gedruckte Karte mit einem motivierenden Text für 2018,
  • – und weisen Sie subtil auf Trends, Neuerungen in Ihrem eigenen Unternehmen hin und
  • – lassen Sie ein kleines Give-away Ihre Worte unterstreichen – z.B. einen grünen Tee in einem attraktiven Teebeutel oder einem prickelnden Brausepulver für einen erfrischenden Start ins neue Jahr.
  • – Verschicken Sie einen Neujahrsrabatt, der natürlich noch im Januar eingelöst werden muss, oder
  • – einen Kalender, in dem die wichtigsten Firmentermine von Ihnen schon markiert sind.

Weihnachtsgrüße an Kunden gehören zur Kundenkommunikation. Sie zeigen Herz, Zwischenmenschlichkeit und Achtsamkeit. Aber: Sie bedürfen einer gewissen Vorbereitungszeit und Kreativität. Damit sie bei Ihren Kunden ankommen und positiv im Gedächtnis bleiben.

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Der Newsroom in der Unternehmenskommunikation

Mittwoch, 1. November 2017

Was ist der Vorteile eines Newsrooms in der Unternehmenskommunikation gegenüber dem Reiter „Presse“ auf der eigenen Homepage?

Der Newsroom ist in der Unternehmenskommunikation immer noch nicht vollständig angekommen. Viele Kommunikationsabteilungen arbeiten auf der Homepage weiterhin mit dem klassischen Pressebereich. Ich möchte heute der Frage nachgehen, was ist der Vorteil, auf einen Newsroom in der Unternehmenskommunikation zu setzen oder auch zukünftig den Pressebereich zu pflegen?

Newsroom in der Unternehmenskommunikation am Beispiel von Mercedes Benz

Im Newsroom von Mercedes sehen Sie nicht nur Content des Unternehmens, sondern auch von Dritten, wie zum Beispiel Bloggern, wenn deren Berichte etwas mit Mercedes zu tun haben.

Um diese Frage zu beantworten, müssen wir erst einmal klären, was landläufig unter Newsroom zu verstehen ist. Der Newsroom in der Unternehmenskommunikation bezeichnet unter anderem ein Organisationsmodell für die Kommunikation. Als Vorbild diente der Aufbau einer Zeitungsredaktionen: im Großraum, alle Ressorts beieinander, crossmedial. Eine Schaltzentrale über alle Kommunikationsfelder hinweg. In der man sich direkt austauschen kann und gemeinsam an einer Contentstrategie arbeitet. Übertragen lässt sich das nun auf einen virtuellen Newsroom, in dem das Unternehmen alle Kommunikationskanäle zu allen Multiplikatoren (Medien, Kunden, Partnern) bündelt.

Der Newsroom in der Unternehmenskommunikation interpretiert den Pressebereich neu

Schauen wir uns den Wandel in der Unternehmenskommunikation an, die Organisationsstruktur und Kommunikationskanäle, aber auch die Anforderungen an die Kommunikationsabteilung, scheint der Newsroom in der Unternehmenskommunikation unumgänglich. Er bringt die klassische Pressearbeit mit Social Media, Bewegtbild und der Community zusammen. Im Newsroom fühlt sich nicht nur der klassische Journalist angesprochen, sondern auch der Blogger bis hin zum interessierten Endkunden.

Der Newsroom ist also die moderne Darstellung der Presseseite, der Ihre PR-Materialien mit Ihren diversen Online-Auftritten und sozialen Netzwerken verbindet. Dort findet sich nicht nur die letzte Pressemeldung, ein Download zum Bildmaterial, sondern auch Firmen- und Produktvideos (youtube-Auftritt), die letzten Beiträge von Facebook, Google+, Twitter, dem eigenen Blog sowie den direkte Draht zu Ihnen. Aber auch Imagebroschüren, Geschäftsberichte bis hin zu Apps sind im Newsroom passend aufgehoben. Der Content wird zudem in Echtzeit eingespielt.

Damit spricht der Newsroom in der Unternehmenskommunikation nicht nur Medienvertreter an, sondern eben auch weitere Multiplikatoren wie Blogger, aber auch Kooperationspartner bis hin zu Ihren Kunden/ Empfehlern, die Unternehmen verstärkt in ihre Kommunikationsstrategie einplanen.

Der Newsroom steht allen Bezugsgruppen offen, um sich aktuell über das Unternehmen und dessen Themenwelt zu informieren. Das bedeutet aber auch, dass Sie Informationen so zusammenzustellen und aufbereiten, dass jeder Ihrer Ansprechpartner sich angesprochen fühlt und seine Fragen beantwortet bekommt.

Der Vorteil eines Newsrooms: 360-Grad-Image Ihres Unternehmens

In einem Newsroom zeigen Sie ein konsistentes Bild Ihrer Kommunikationsarbeit – dort trifft Ihre geballte Informationsvielfalt auf Ihre Multiplikatoren. Diese können sich ein 360-Grad-Image über Ihr Unternehmen machen und das 24 Stunden, 7 Tage die Woche. Das online Informationsmaterial ist dabei auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten und kann direkt weiterverwendet werden. Zusätzlich können Sie auch Content einfließen lassen, der nicht direkt von Ihnen generiert wird, sondern eben von Bloggern, Kunden zu Ihrem unternehmen. Diesen Weg geht z.B. Mercedes in seinem Newsroom. Diese transparente Kommunikationspolitik stärkt das Vertrauen in Ihr Unternehmen.

Der Newsroom birgt die Gefahr der Unübersichtlichkeit

Ein Newsroom in der Unternehmenskommunikation birgt aber nicht nur Vorteile. Schnell kann die digitale Schaltzentrale unübersichtlich werden. Wenn Sie zudem auch fremden Content automatisch einfließen lassen, verlieren Sie schnell den Überblick und Sie geben auch negativem Content eine Plattform.

Wenn Sie sich für einen Newsroom entscheiden, müssen Sie also viele Fragen im Vorfeld klären:

  • – Welcher Content soll einfließen, auch externer?
  • – Wie wird dieser vorab gefiltert?
  • – Welche Technik nutzen wir, um unseren Newsroom anschaulich darzustellen und Content (automatisch) hochzuladen?

Das bedeutet für Sie: Klären Sie zuerst die Ziele, die Sie mit dem Newsroom erreichen möchten, die Inhalte, die Ihnen zur Verfügung stehen und wie die Inhalte eingefügt (Schnittstellen, APIs zu Kanälen) und betreut werden sollen, z.B. vollautomatisch oder redaktionell gepflegt.

Eine Frage Ihrer Kommunikationskanäle: Presseseite oder Newsroom

Bleibt die Frage offen: Macht es Sinn, Ihre Seite von „Presse“ namentlich auf „Newsroom“ umzustellen? Das hängt davon ab, wer von Ihrer Zielgruppe Ihre Presseseite besucht und ob sie das weiterhin auch unter dem Namen Newsroom machen würde. Unternehmen wie Amazon, der Münchner Flughafen, aber auch Universitäten wie Hamburg bündeln ihre Öffentlichkeitsarbeit auf der eigenen Homepage unter „Newsroom“. Dahinter muss sich dann aber auch ein solcher befinden und nicht weiterhin eine eindimensionale Darstellung Ihrer Pressearbeit mit den aktuellen Meldungen, Fotodownloads und dem Kontakt.

Meine Meinung zu Newsroom in der Unternehmenskommunikation

Wenn Sie viele Kanäle bedienen wie Facebook, Twitter, Instagram, youtube, neben Pressemeldungen dediziert auf Whitpaper, Anwenderberichte, Case Studies hinweisen möchten bzw. zum Download bereit stellen, einen eigenen Blog besitzen, dann benötigt Ihr „Presse“-Bereich einen neuen Aufbau und ein übersichtliches Layout, sodass sich Besucher schnell zurechtfinden. Und dann ist auch die Namensänderung auf Newsroom gerechtfertigt.

Die ausführlichen Tipps und Beispiele finden Sie in der aktuellen PRPraxis 22/2017.

Themen aus PRPraxis 22/2017, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Corporat Fashion: Einheitliche Unternehmenskleidung – so werden Sie nach innen und außen zu einer starken Marke
  • – Leserfrage: „Wie können wir den Erfolg unserer Print-Medien und Anzeigen messen?“
  • – Online Kommunikation: Die richtige Mischung macht‘s! So bauen Sie einen aufmerksamkeitsstarken Newsletter auf
  • – Redaktion: Kundenevent, Produkteinführung, Messe: Setzen Sie auf individuell gestaltete Kundeneinladungen
  • – Leserfrage: „Wie umfangreich darf unsere E-Mail-Signatur sein?“
  • – Social Media: Posts: Wählen Sie die passenden Uhrzeiten für ein Maximum an Aufmerksamkeit
  • Sonderheft Zielgruppen-PR – Erfahren Sie in dieser Sonderausgabe, was die verschiedenenGenerationen beschäftigt, wie sie ticken und wie Sie sie begeistern können. Wenn sie deren Wünsche verinnerlicht haben, machen Sie PR mit und für Ihre Kunden.

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Das perfekte Intranet für die Kommunikaton mit den Mitarbeitern

Mittwoch, 18. Oktober 2017

So finden Sie das perfekte Intranet, das zu Ihnen und Ihrer Internen Kommunikation passt

Das Intranet ist zum Mittelpunkt der digitalen Kommunikation im Unternehmen geworden. Es bringt die Interne Kommunikation zeitnah an die Mitarbeiter. Wichtiger als die Technik, die hinter dem Intranet steckt, sind die Inhalte und dadurch die Akzeptanz der Mitarbeiter. Ein Intranet ist nur dann erfolgreich, wenn die Mitarbeiter es nutzen und mit Leben füllen. Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie das perfekte Intranet finden, das zu Ihnen und Ihrer Unternehmenskultur passt.

das perfekte Intranet - Trends und Anbieter

das perfekte Intranet orientiert sich an den Wünschen der Mitarbeiter

Damit Ihr Intranet genutzt wird, muss es sich an den Abläufen und Kommunikationsmustern Ihres Unternehmens, dem Miteinander orientieren – nur, wenn Sie die unterschiedlichen Ansprüche und Ziele der Abteilungen und Mitarbeiter berücksichtigen, die das perfekte Intranet nutzen sollen, wird Ihr Intranet leben. Welche Leistungsmerkmale Sie heute bei Intranet-Lösungen erwarten können, haben wir Ihnen kurz zusammengestellt bevor wir Ihnen aufzeigen, wie Sie Ihre Intranet-Lösung finden.

Das perfekte Intranet finden – 8 Intranet-Merkmale, die im Trend liegen

Nichts ist so stetig wie der Wandel – so auch bei den modernen Intranet-Lösungen. Schon längst sind die Zeiten vorbei, in denen die Mitarbeiter im Intranet nur die alte Ausgabe der Mitarbeiterzeitung gefunden haben und den Speiseplan der Kantine. Moderne Intranets orientieren sich an der digitalen Transformation, die die Arbeitsweisen der Mitarbeiter bestimmt und die Unternehmenskultur verändert. Für das perfekte Intranet benötigen Sie:

  • – eine ausgereifte Suchfunktion
  • – Responsive Design / mobile Version
  • – social ready
  • – hohe Sicherheit
  • – Information/ News
  • – Kommunikation/ Interaktion
  • – Kollaboration
  • – Lern- und Wissensaustausch

Das perfekte Intranet – holen Sie sich für die Projektphase Kollegen ins Boot

Bevor Sie sich auf die Suche nach den richtigen Intranet-Lösungen machen, sollten Sie unbedingt die Mitarbeiter in Ihre Analyse einbeziehen. Denn diese nutzen letztendlich die Intranet-Lösung. Der Erfolg Ihres Intranets kommt durch die Akzeptanz des Kommunikationskanals durch die Mitarbeiter.

Beantworten Sie für das perfekte Intranet daher vorab – anhand von Interviews und Eigenansicht – folgende Fragen:

  • – Welche Unternehmenskultur verkörpern wir?
  • – Wie nutzen wir derzeit unser Intranet?
  • – Welche Erwartungen haben die Mitarbeiter an das Intranet (Inhalte, Navigation, Mitmachen, Konsumieren)?
  • – Wie handhaben wir Wissensmanagement und -austausch aktuell?
  • – Wie hoch ist unsere Change-Bereitschaft?
  • – Wie stark ist das Mitmachen bei der Geschäftsleitung verankert, bei den Führungskräften und letztendlich bei den Mitarbeitern?

Beginnen Sie Ihre Analyse-Phase mit einer Befragung unter 15-25 ausgewählten Kollegen – je nach Größe Ihres Unternehmens. Dabei sollten Sie bei der Auswahl Ihrer Interviewkandidaten alle wesentlichen Abteilungen und Standorten berücksichtigen.

Meine Meinung:

Durch persönlich geführte Interviews erfahren Sie offener und ehrlicher, was Ihre Kollegen von Ihrem derzeitigen Intranet halten und welche Wünsche sie an das Kommunikationstool haben. Zudem beschäftigt sich bereits ein Teil der Belegschaft mit der Kommunikationsform, wodurch sich eine höhere Akzeptanz bereits im Vorfeld der Einführung erzielen lässt. In der Einführungsphase können Sie diese Mitarbeiter auch leichter als Pilot-User und später für Projektaufgaben für das perfekte Intranet gewinnen.

Machen Sie den Check: Leistungen, die das perfekte Intranet benötigt

Ich habe Ihnen eine Checkliste mit Fragen, um das perfekte Intranet zu finden, entwickelt. So erhalten Sie ein vollständiges Abbild der Lösung, die zu Ihrem Unternehmen passt. Die Checkliste ist Ausgangsbasis für Ihre Befragungen und lässt sich auf Ihre Bedürfnisse zuschneiden.

Die Ergebnisse der Befragungen können Sie nun clustern und in eine finale Checkliste einfügen, die das Anforderungsprofil für Ihre Intranet-Lösung darstellt.

Fazit für das perfekte Intranet

Anbieter für attraktive Intranet-Lösungen gibt es viele. Für welchen Sie sich entscheiden, hängt vor allem von Ihrer Unternehmenskultur und dem Nutzen für Mitarbeiter ab. Diese müssen/ sollen tagtäglich mit dem Intranet arbeiten. Ihre Aufgabe ist es, ihnen vor allem die Hemmschwelle zu nehmen. Das gelingt bereits in der Analyse-Phase, indem Sie sich Multiplikatoren nehmen, die Sie zu ihrer Wunsch-Intranet-Vorstellung befragen und mit deren Antworten Sie eine Checkliste für Ihr ideales Intranet entwickeln. Danach können Sie die einzelnen Anbieter auf Herz und Niere prüfen und sich letztendlich für das perfekte Intranet entscheiden.

Die ausführlichen Trends mit weitern Tipps und Anbietern finden Sie in der aktuellen PRPraxis 21/2017.

Themen aus PRPraxis 21/2017, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Gestaltung: 11 Portale für Profi-Bilder: So kommen Sie an kostenlose Fotos
  • – Gestaltung: Handlettering – nutzen Sie den neuesten Trend und sichern Sie sich Aufmerksamkeit
  • – Kundenverhalten: Der sicherste Weg zu Kundenfeedback, das Ihren Erfolg steigert
  • – Kundenbindung: 10 Top-Anlässe für die Kontaktpflege mit den Kunden
  • – Datenschutz: Neue Bestimmungen zur Verarbeitung von Daten Minderjähriger
  • – Charity: Wohltätig handeln – Mäzen, Stifter oder Spender?
  • – Recht: Achtung! Aktuelles Urteil: Werbeeinwilligung muss konkret und verständlich sein
  • – Strategie: 4 Tipps, wie Sie gut vorbereitet ins neue Jahr starten

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Kaltakquise bei Redaktionen für Marken – ein No-Go für gute Pressearbeit

Mittwoch, 6. September 2017

Mein Tipp: Contentplanung, aber richtig – dann gelingt gute Pressearbeit

Die Geschäftsleitung wünscht, dass Sie Kaltakquise bei den Medien machen und gemeinsam mit den Redakteuren Themen für das Unternehmen, die Marke entwickeln. Ein absolutes No-Go, das Sie sofort abblocken sollten. Im Wörterladenblog finden Sie die richtigen Argumente für gute Pressearbeit. Und erfahren, wie Sie das Interesse der Medien gewinnen.

PR-Planung-2017-Content-Tools-gute Pressearbeit

Gute Pressearbeit fängt mit der Contentplanung an

Haben Sie das auch schon mal gehört? „Fragen Sie doch einmal an, was die Redaktion für Themen wünscht“ oder: „Erarbeiten Sie mit der Redaktion Themen zu unserer Branche.“ So oder ähnlich

klingt es von einer Geschäfsleitung, die Pressearbeit machen möchte, aber nicht weiß, wie gute Pressearbeit eigentlich funktioniert. Ihr Beratungsgeschick ist also gefragt. Denn eines ist klar: Redaktionen sind nicht Ihre Brainstorming-Partner für die Themenplanung.

Redaktionen haben ihre eigenen Themenspecials, die Sie meist aus den Mediadaten erfahren. Gibt es hierbei Überschneidungen zu Ihren Unternehmensthemen, steht einem Kontakt Ihrerseits mit der Redaktion nichts im Wege. Sie sollten jedoch bereits mit einem konkreten „Angebot“ an die Redaktion herantreten. Erst dann macht es Sinn, sich persönlich – ob telefonisch oder per Mail – bei Ihrem Redaktionskontakt zu melden. Was sinnvoller ist, lässt sich nicht pauschalieren. Bevorzugte Kontaktmethode bei Journalisten ist – so eine Umfrage von Cision unter deutschen Journalisten – die E-Mail (78% Zustimmung) gefolgt vom Telefon (38%). Abgeschlagen sind die sozialen Medien (12%), Brief (10%) und ein persönliches Trefen (9%).

Gute Pressearbeit: Ihre Argumente für die Zusammenarbeit mit der Presse

Machen Sie Ihrer Geschäftsleitung klar, dass Pressearbeit Beziehungsmanagement ist. Redakteure bekommen täglich große Mengen an E-Mails und Anrufen zu News aus den unterschiedlichsten Unternehmen. Hierbei aufzufallen wird schwierig. Das heißt, Sie müssen mit einem Thema punkten, das den Redaktionen unter den Nägeln brennt, weil es aktuell ist, Sie hierzu eine Expertenmeinung liefern können, einen neuen Blickwinkel eröffnen. Liefern Sie Fakten, Zahlen, eine Statistik, einfach einen inhaltlichen Aspekt, den der Redakteur für seine Berichterstattung benötigt.

Und liefern Sie Ihren Beitrag schnell und umfassend. Wenn Sie ein Thema anbieten, müssen Sie der Redaktion das Ergebnis innerhalb von 7-14 Tagen schicken. Der Redakteur muss sich auf Sie verlassen können, denn er hält Ihnen einen Ein- bis Mehrseiter im Heft frei oder reserviert Ihnen einen Slot im Onlinemagazin zu einem bestimmten Zeitpunkt. Wenn der Redakteur merkt, dass er sich auf Ihr Wort verlassen kann, haben Sie sich für ein weiteres Thema bereits Gehör verschafft.

Ihr erfolgreicher Weg in die Medien mit guter Pressearbeit

Schritt 1: Überlegen Sie sich, welche Inhalte/ Themen Sie Redaktionen anbieten können. Machen Sie dazu ein Brainstorming, sprechen Sie mit anderen Unternehmensbereichen. Gehen Sie von allumfassenden Themen ins Detail. Manchmal ist ein kleiner Themenaspekt interessanter als das große Ganze.

Wichtig ist hierbei, dass Sie ein Thema anbieten, das Sie innerhalb von zwei Wochen auch liefern können, ab Kontaktaufnahme – bedeutet: verfassen, freigeben und an die Redaktion mit entsprechendem Bildmaterial schicken.

Schritt 2: Machen Sie sich bei Ihrer Themenliste klar, welche Textgattung Sie für Ihre einzelnen Inhalte wählen: Passt das Thema für einen Fachartikel, wäre ein Kommentar interessanter (z.B. zu einem aktuellen Thema, zu dem Sie eine ganz eigene Meinung vertreten oder eben einen neuen Blickwinkel bieten können), haben Sie gar eine Erfolgsstory zu einem Thema? Redakteure wünschen sich auch Geschichten. Case Studies sind hierfür sehr gut geeignet. Sie bieten einen konkreten Fall bei dem die Fachexpertise des Unternehmens maßgeblich zum Ausdruck kommt. Bringen Sie dabei vor allem eine tagesaktuelle Entwicklung ein oder begleiten Sie einen längeren prozesse, zu dem Ihr Kunde Stellung bezieht.

Schritt 3: Machen Sie sich nun eine Liste mit Kontakten, die Sie ansprechen möchten,

– weil es sich um eines Ihrer A-Medien handelt, in dem Sie unbedingt vertreten sein möchten.

– weil eines Ihrer Themen zu einem Themespecial des Mediums passt.

– weil Sie bereits in der Vergangenheit mit dem Medium einen intensiveren Kontakt aufgebaut haben und schnell eine Veröffentlichung erreichen.

Schritt 4: Nehmen Sie nun Kontakt zum Redakteur Ihrer Wahl auf. Dabei ist es wichtig, dass Sie direkt den Redakteur ansprechen, der für das Special zuständig ist. Er weiß, welche Inhalte im Special bereits abgedeckt sind und ob Ihr Themenangebot in das Special passt. Den Kontakt erfragen Sie vorab bei der Redaktionsassistenz.

Gute Pressearbeit – ein Fazit

Sie sollten Redakteure nur dann kontaktieren – ob per Mail oder telefonisch – wenn Sie ihnen ein konkretes Thema anbieten können. Sei es zu einem ihrer Themenspecials, zu einem aktuell diskutierten Thema oder weil Ihr Thema in das Heftformat des Mediums passt. Bieten Sie dem Redakteur ein Gesamtpaket aus Artikel, Hintergrundsinformationen und Bildmaterial an und zwar exklusiv für 4-6 Wochen. Das Themenangebot an Redaktionen und ein konkreter Vorschlag zur inhaltlichen Aufbereitung sollten immer von Ihnen kommen. So funktioniert gute Pressearbeit.

Tipps, wie Sie am besten per Mail und telefonisch Ihre Themen den Redaktionen anbieten, erfahren Sie in der aktuellen PRPraxis 18/2017.

Themen aus PRPraxis 18/2017, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Recht: Alternative Streitbeilegung: Wie Sie darüber korrekt auf Ihrer Website informieren
  • – Psychologie: Umsatz erhöhen: Nutzen Sie dazu den Listeneffekt
  • – Kundenservice: Garantieversprechen: So erleichtern Sie den Kunden die Kaufentscheidung für Ihre Produkte
  • – Spendenmarketing: Tun Sie Gutes und sprechen Sie darüber – aber richtig!
  • – Marketing: Native Advertising: Schleichwerbung oder Werbeform der Zukunft?
  • – Lokale Werbung: Neuer Standort – so machen Sie sich schon vor der Eröffnung bekannt
  • – Leserfrage: „Was versteht man unter dem Halo-Effekt und wie können wir ihn für unser Unternehmen nutzen?“
  • – Namensgebung: Dos und Don’ts bei der Namenswahl

Instrumentenauswahl in der Internen Kommunikation

Mittwoch, 30. August 2017

Ist Ihre Instrumentenauswahl in der Internen Kommunikation immer noch zeitgemäß und wird genutzt?

Digitale Transformation, Live-Events, Social Media, Social Intranet. Die Interne Kommunikation steht vor einem Umbruch. Wie viel persönlichen Dialog benötigt die heutige Kommunikation, wie viel Printmedien oder gar Apps? Nutzen Sie das Sommerlich und überprüfen Sie Ihre Instrumentenauswahl. Welche sind noch zeitgemäß, können Sie mit ihnen alle Mitarbeiter erreichen? Benötigen Sie zusätzliche?

Instrumentenauswahl in der Internen Kommunikation

Auf die richtige Instrumentenauswahl kommt es in der Internen Kommunikation an, damit die Botschaften ankommen. Foto mini.musik – Große Musik für kleine Menschen e.V.

Gerüchte und Flurfunk haben oft dann eine Chance, wenn es Mängel in der formellen Internen Kommunikation gibt. Eine breite Instrumentenauswahl bedeutet noch lange nicht, dass diese gerne genutzt werden. Und die Inhalte den Wünschen und Bedürfnissen der Mitarbeiter entsprechen und deren offene Fragen beantworten. Analysieren Sie daher regelmäßig Ihre Kommunikationsmedien nach

  • – Themen
  • – Inhalt
  • – Aussagekraft
  • – Vollständigkeit
  • – Aktualität
  • – Attraktivität der thematischen Aufbereitung
  • – Verbreitungsweg

Haben Sie eine jährliche Mitarbeiterbefragung? Dann nutzen Sie diese für die Abfrage kommunikationsrelevanter Themen.

Ihre Instrumentenauswahl in der Internen Kommunkation auf dem Prüfstand

Checken Sie regelmäßig (alle 2-3 Jahre) Ihre Kommunikationsmedien nach folgenden Kriterien:

  • – Welche Kommunikationsmedien nutzen Sie?
  • – Auf welche Kommunikationsmedien können alle Mitarbeiter zugreifen?
  • – Handelt es sich um einen Kommunikationsmix und decken Ihre Kommunikationsmedien auch den persönlichen Dialog ab?
  • – Wie regelmäßig nutzen Sie welches Kommunikationsmedium?
  • – Welche zusätzlichen Kommunikationsmedien sind sinnvoll?
  • – Bezugnehmend auf die Mitarbeiterstruktur:
  • – Wer braucht welche Informationen, um seine Aufgaben zu erfüllen?
  • – Welche Kommunikationsmedien tragen zu einem Gemeinschaftsgefühl bei?
  • – Welche Kommunikationsmedien können die Unternehmenskultur verbessern/ stützen, die Motivation der Mitarbeiter fördern?

Machen Sie den Gegencheck und befragen Sie zusätzlich die Mitarbeiter zu Ihren Kommunikationsmedien.

  • – Welche Kommunikationsmedien kennen Sie? Sie klein schreiben, da es sich um die Mitarbeiter handelt und diese hier nicht direkt angesprochen werden.
  • – Welche Kommunikationsmedien nutzen Sie regelmäßig?
  • – Welche Kommunikationsmedien wären zusätzlich sinnvoll?
  • – Welche Kommunikationsmedien könnten wir wie verbessern?

Instrumentenauswahl in der Internen Kommunikation zu formeller Informationsweitergabe

E-Mail (nach Bedarf)

Die E-Mail ermöglicht immer noch eine schnelle Weitergabe an Neuigkeiten. Der Mitarbeiter sollte anhand des Absenders direkt erkennen, ob die News aus der Personalabteilung kommt, aus dem Management, der PR-Abteilung oder vom Betriebsrat. Nutzen Sie daher diverse Mailadressen, um die jeweiligen Informationen einzuordnen.

Interner Newsletter (1x/ wöchentlich)

Instrument, um Neuigkeiten aus dem Unternehmen zu bündeln und redaktionell aufzubereiten – mit Foto und in schönem Layout. Newsletter wird in der PR-Abteilung erstellt und erscheint regelmäßig am gleichen Tag (z.B. jeden Montag). Wer keinen E-Mail-Zugang besitzt, kann den Newsletter am Schwarzen Brett lesen.

Schwarzes Brett (nach Bedarf)

Auch im digitalen Zeitalter hat das Schwarze Brett gerade bei produzierende Unternehmen, Logistik- oder Speditionsunternehmen, deren Mitarbeiter keinen bis wenig Zugang zum E-Mail System haben, nicht ausgedient. Dieses sollte an einem für alle Mitarbeiter gut sichtbaren und frequentierten Ort angebracht sein. Strukturieren Sie dieses wie Ihre E-Mail Neuigkeiten in Rubriken für Themen zu Personal, Unternehmen, Beirat, Mitarbeiter (Vermischtes).

Mitarbeiter-App (nach Bedarf)

What’s App oder eine eigene Mitarbeiter-App kann das Schwarze Brett ersetzen. Die meisten besitzen heute ein Smartphone, das sie immer bei sich tragen. Nutzen Sie dieses Kommunikationsinstrument und informieren Sie die Mitarbeiter über eine eigene News-App. Gründen Sie zu speziellen Themen What’s-App Gruppen, in denen Sie sich mit den Mitarbeitern austauschen können.

Mitarbeiterzeitung (mind. 4X/ Jahr)

In vielen größeren Unternehmen und Konzernen ist die Mitarbeiterzeitung neben dem Intranet das zentrale Kommunikationsmedium. Da dieses aber meist Vierteljährlich veröffentlicht wird, kann es keinen Anspruch auf Aktualität besitzen. Es greift jedoch aktuell diskutierte Themen im Unternehmen auf und hinterfragt diese, gibt zusätzliche Hintergrundinformationen, stellt Abteilungen, Mitarbeiter vor. Lässt die Geschäftsleitung zu Wort kommen und nutzt neben Berichten, Reportagen oder Interviews als Stilmittel und zur Auflockerung.

Intranet (täglich)

Das Intranet ist sicher das schnellste und umfassendste Kommunikationsmedium. Hier kann auch ein Dialog stattfinden und nicht nur Informationsweitergabe. Das Design und die Menüführung sollten dem Internetauftritt entsprechen. Es ist wichtig, dass alle Informationen, die über einzelne Kommunikationsmedien gestreut werden, auch im Intranet hinterlegt werden. So können Sie nach einer Mitarbeiterversammlung die Präsentationen im Intranet veröffentlichen sowie die Fragen der Mitarbeiter mit den entsprechenden Antworten der Geschäftsleitung oder des Betriebsrats. Sie können Kennzahlen wie Umsatz, Gewinn oder Vertriebskennzahlen täglich veröffentlichen, die Jahresziele hinterlegen und die Unternehmenswerte. Vergessen Sie nicht, Ihr Intranet social zu machen: Blog einführen, um Kommentarfunktionen und Chats zu Themen erweitern, etc.

Mitarbeiterversammlung (4x/ Jahr + zusätzlich adhoc zu unternehmensentscheidenen Themen)

Zur Veröffentlichung der Quartalszahlen bzw. zum Jahresergebnis sollte die Geschäftsleitung die Mitarbeiter persönlich informieren. Zusätzlich können bei Mitarbeiterversammlungen wichtige Personalthemen, Veränderungen im Unternehmen etc. besprochen werden. Zusätzlich sollten bei unternehmensentscheidenden Themen wie Entlassungen, Zukauf von Unternehmen, Neupositionierung des Unternehmens etc. Versammlungen kurzfristig stattfinden.

Strategie-Meeting (1x/ Jahr)

Bringen Sie Ihre Führungskräfte auf Kurs und nutzen Sie ein Strategie-Meeting, um die Ziele fürs nächste Jahr festzulegen, mit den Führungskräften Unternehmensveränderungen frühzeitig zu besprechen und gemeinsam einen Kommunikationskurs festzulegen.

Mitarbeiterbefragung (1x/ Jahr)

Eine jährlich stattfindende Mitarbeiterbefragung kann Unzufriedenheiten der Mitarbeiter auf den Grund gehen. Jedoch sollten die Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung auch an alle Mitarbeiter kommuniziert werden. Am besten innerhalb der Abteilungsmeetings mit dem der Abteilung zugewiesenen Personalreferenten.

Instrumentenauswahl in der Internen Kommunikation: Informelle Informationsweitergabe – der persönliche Dialog

Der persönliche Dialog ist ein zentrales Medium, um Vertrauen zu schaffen. Das gilt auch für die Geschäftsleitung. Sie muss sich durch Präsenz und regelmäßigen Dialog mit den Führungskräften, aber auch Mitarbeitern das Vertrauen der Belegschaft erarbeiten. Wenn die Geschäftsleitung glaubhaft und nachhaltig Ziele, Veränderungen persönlich oder über die Führungskräfte kommuniziert, entsteht eine Unternehmenskultur, die es ermöglicht, Interne Kommunikation erfolgreich zu implementieren und zu gestalten.

Mitarbeitergespräch (mind. 1x/ Jahr)/ Abteilungsmeetings (wöchentlich)

dienen nicht nur dazu, die Aufgaben zu verteilen und Projekte voranzubringen, sondern auch die Mitarbeiter über Neuigkeiten im Unternehmen persönlich zu informieren und sich über aktuelle Themen auszutauschen. Der Führungskraft ist dabei der Multiplikator für die Informationen von Seiten der Geschäftsleitung.

Management by Walking (mind. 2x/ Monat)

Die Geschäftsleitung geht bewusst durch die Flure und Abteilungen des Unternehmens und ist so für die Mitarbeiter greifbar. In einem lockeren Gespräch mit einzelnen Mitarbeitern kann die Geschäftsleitung die derzeitige Unternehmensstimmung einfangen. Zudem ist sie offen für Fragen von Seiten der Mitarbeiter zu aktuellen Unternehmensthemen.

Abteilungsfrühstück (mind. 1x/ Monat)

Eine gemeinsame Kaffeerunde oder ein Abteilungsfrühstück fördert nicht nur den Teamgeist, sondern kann auch dazu dienen, aktuellen Gerüchten vorzubeugen und Themen, die die Mitarbeiter bewegen, zu diskutieren.

Talk mit dem Geschäftsführer (1x/ Monat)

Ob sich die Mitarbeiter mit dem Geschäftsführer zum Frühstück, Mittagessen oder einfach nur zu einem Kaffee im Büro der Geschäftsleitung treffen, ist egal. Der persönliche Dialog steht im Mittelpunkt dieses Kommunikationsmediums. Einladen sollten Sie hierfür 5-7 Mitarbeiter aus unterschiedlichen Abteilungen. Bei dieser Gesprächsrunde können alle unternehmensrelevanten Themen angeschnitten werden.

Fazit: Die Instrumentenauswahl in der Internen Kommunikation richtet sich nach der Mitarbeiterstruktur

Wie effektiv und zielgerichtet Ihre Interne Kommunikation ausfällt, hängt nicht von Ihnen allein ab, sondern von der Unternehmenskultur, der Bereitschaft der Geschäftsleitung und den Führungskräften, in Interne Kommunikation zu investieren, und im zweiten Schritt von den Kommunikationsmedien. Richten Sie die Kommunikationsmedien auf die Bedürfnisse und die Struktur des Unternehmens aus. Nutzen Sie sowohl formelle als dialogorientierte Medien, um Ihre Informationen zu veröffentlichen. Machen Sie zudem allen Beteiligten klar, dass es nicht nur eine Bringschuld gibt, sondern auch eine Holschuld für den Umgang mit Informationen. Das bedeutet, Sie können den Mitarbeitern durch die verschiedenen Kommunikationsinstrumente Zugang zu allen für sie relevanten Unternehmensinformationen geben. Die Bereitschaft, diese im Intranet oder per E-Mail abzurufen, die Mitarbeiterzeitschrift zu lesen oder eine Mitarbeiterversammlung zu besuchen, muss von den Mitarbeitern kommen.

Kundenkommunikation zu Weihnachten 2017

Mittwoch, 9. August 2017

Nutzen Sie das Sommerloch, um Ihre Weihnachtsgrüße für Kunden, Partner und Mitarbeiter vorzubereiten

Sommer, Sonne, heiße Temperaturen. Wer denkt denn da an Weihnachten? Sie, sollten das tun. Warum? Während des Sommerlochs haben Sie die Zeit und die Muse, sich Gedanken zur Kundenkommunikation für Weihnachten zu machen. Ganz stressfrei. Ich habe Ihnen ein paar heiße Denkanstöße zusammengestellt.

Kundenkommunikation zur Weihnachtszeit

Gibt es in ihrer Familie ein spezielles Weihnachtsrezept? Verraten Sie es ihren Kunden!

Die Vorweihnachtszeit ist die intensivste Zeit der Kundenpflege. Starten Sie also bereits jetzt mit der Planung dazu. Dann haben Sie gute Chancen, Ihre Kunden mit originellen Weihnachtskarten, ausgefallenen Geschenken oder passenden Charity-Aktionen auch weiterhin an ihr Unternehmen zu binden. Und vergessen Sie dabei auch nicht, ihren Mitarbeitern und Facebook-Fans gebührend für deren Engagement zu danken.

Für die Wertschätzung: Originelle Briefe und PostsLassen Sie den üblichen Weihnachtsgruß dieses Jahr in der Schublade und machen Sie kreativ von sich reden – auch auf Facebook & Co.

  • – Machen Sie doch mal einen Weihnachts-Countdown auf Facebook. Und plaudern Sie aus dem Nähkästchen, wie bei ihnen zur Adventszeit gearbeitet wird:
    • – Deko am Schreibtisch
    • – Wichtelgeschenke
    • – wen Sie mit Spenden/ Aktionen unterstützen (bitte Beweisfotos!!)
  • – Anstatt einem virtuellen Adventskalender machen Sie ein Weihnachtsgewinnspiel zu den Adventswochenenden.
  • – Lassen Sie Ihre Mitarbeiter die Weihnachtsgrüße formulieren und mit Bild auf Facebook posten. So lernen Ihre Fans die Gesichter hinter ihrem Unternehmen gleich mal kennen.
  • – Machen Sie einen virtuellen Weihnachtsgruß und stellen diesen mit einem Dankeschön auf Ihre Webseite. Was meinen Sie, wie überrascht Ihre Kunden sind, wenn Sie Ihre Seite besuchen!
  • Verschicken Sie einen Weihnachtsgruß (Brief, Karte, E-Mail) mit Persönlichkeit. Versüßen Sie die Vorweihnachtszeit mit einem leckeren Rezept aus Ihren Kindertagen – von der Großmutter oder eines aus Ihrer Heimat.

Zur Kundenbindung: Weihnachtsgeschenke mit Mehrwert

Weihnachtsgeschenke sollten immer etwas mit ihrem Unternehmen, Ihren Produkten oder Ihren Dienstleistungen zu tun haben – dann verbinden Ihre Kunden diese mit ihnen. Egal, wofür Sie sich entscheiden – und sei es nur die obligatorische Flasche Wein – ihr Geschenk sollte liebevoll ausgesucht, optisch wertig und sowohl für Frauen als auch Männer gleichermaßen attraktiv sein.

  • – Achten Sie auf Produkte „Made in Germany“ – es gibt viele kleine Manufakturen, die z.B. praktische Accessoires herstellen, die auch das Auge erfreuen.
  • – Machen Sie einen Jahreskalender – diesen haben ihre Kunden das ganze Jahr im Blick. Motive für ihren Kalender könnten sein:
    • – Ihre persönlich schönsten Ecken der Stadt Ihres Unternehmenssitzes
    • – Die schönsten Ausflugsziele aus der Region, in der Ihr Unternehmen angesiedelt ist
    • – Bilder aus Ihrem Unternehmen – künstlerisch verzerrt, neu interpretiert
  • – Erstellen Sie einen individuellen Reiseführer von Ihrer Stadt – mit Tipps von Ihren Mitarbeitern zu Restaurants, Kulturveranstaltungen, Wanderungen etc.

Für das gute Gefühl: Charity-Aktion mit den Mitarbeitern!

Es ist einfach, kurz den Geldbeutel zu öffnen und am Ende des Jahres einer gemeinnützigen Organisation einen Scheck auszustellen. Machen Sie mehr aus ihrer Spende. Erleben Sie gemeinsam mit ihren Mitarbeitern, was es bedeutet, Gutes zu tun.

Überlegen Sie, wie Sie sich als Unternehmen einbringen können, um gemeinnützigen Einrichtungen, Kindergärten, Seniorenheimen, die Tafel etc. zu unterstützen. Entweder mit ihrem Wissen oder ihren Händen und denen ihrer Mitarbeiter. Es gibt viele Menschen, die gerade zur Weihnachtszeit die Einsamkeit spüren. Lassen Sie diese glücklich sein:

  • – Laden Sie Senioren ein, gemeinsam mit ihnen eine Kulturveranstaltung zu besuchen, den Zoo oder einfach nur den Weihnachtsmarkt.
  • – Stiften Sie im Seniorenheim einen Weihnachtsmarkt – mit einem kleinen Krippenspiel oder einem Leseabend.
  • – Verschönern Sie das Obdachlosenasyl und packen Sie dort mit an – z.B. bei der Essensausgabe. Veranstalten Sie zusätzlich einen Lese- und Singabend.

Es gibt viele Ideen, die andere in ihrer Umgebung glücklich machen. Das gemeinsame Erlebnis schweißt Sie auch als Team zusammen. Setzen Sie sich mit ihren Mitarbeitern an einen Tisch und entwickeln Sie gute Taten, die Sie als Team vollbringen möchten.

Für die Motivation: Feiern mit den Mitarbeitern

Nicht nur die Kundenkommunikation zu Weihnachten 2017 ist wichtig, auch die zu den Mitarbeitern. Eine Weihnachtsfeier ist der krönende Abschluss des Jahres und ein Dankeschön an ihre Mitarbeiter für deren Einsatz! Lassen Sie dieses Mal den obligatorischen Restaurantbesuch aus und überlegen sich einen Event, der den Teamgeist stärkt und nachhaltig in Erinnerung bleibt:

  • – Gemeinsam kochen und essen – bei einem spannenden Kochkurs. Stellen Sie sich dabei die Kochkurs-Inhalte selbst zusammen und besprechen Sie Ihre Ideen mit der Kochschule. Diese sollte ein schönes Ambiente für das anschließende gemeinsame Essen besitzen.
  • – Brauen Sie ihr eigenes Bier oder stellen Sie ihren eigenen Käse her. Wenn Sie das frühzeitig planen – z.B. schon für November, haben Sie gleich noch originelle Geschenke für Ihre Kunden.
  • – Machen Sie doch mal eine gemeinsame Seightseeing-Tour durch Ihre Stadt. In der eigenen kennt man sich meist nicht so gut aus. In vielen Städten gibt es alternative Touren zur klassischen Stadtbesichtigung. Im Anschluss können Sie noch den Weihnachtsmarkt besuchen. Vielleicht hat ja auch ein Mitarbeiter Lust, Sie zu führen.

Sie sehen, es gibt trotz jährlich wiederkehrender Weihnachts-Planung immer noch genügend neue Ideen, mit denen Sie Einrichtungen, Kunden und Ihre Mitarbeiter beglücken. Also, legen Sie gleich los mit der Kundenkommunikation zu Weihnachten 2017. Aber vergessen Sie auch nicht die Mitarbeiter!

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