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Archiv für die Kategorie „Kommunikation“

Infotainment in der Internen Kommunikation

Mittwoch, 1. März 2017

Wie Unternehmen in der Internen Kommunikation ihre News und Botschaften unterhaltsam vermitteln – mit Infotainment

Infotainment in der Internen Kommunikation

Mit Infotainment vermitteln Unternehmen News und Botschaften unterhaltsam

Interne Kommunikation soll nicht nur Informationen transportieren, sondern auch ein Wir-Gefühl vermitteln. Doch noch zu oft, ist die Wissensvermittlung staubtrocken und emotionslos. Begeistern Sie Ihre Mitarbeiter mit einem anderen Weg: Nutzen Sie das Schlagwort Infotainment für Ihre News, Botschaften und Leitlinien.

Infotainment ist das Zauberwort für kurzweilige, emotionale und anschauliche Aufbereitung von Kommunikationsmaßnahmen. Anstatt trockener Fakten zu Ihren Unternehmensthemen, entfachen Sie ein Feuerwerk der Kommunikation. Verzaubern Sie Ihre Kollegen mit Geschichten und (Bewegt-)Bildern, wecken Sie in Ihnen die Sehnsucht nach mehr: mehr Wissen, mehr Unterhaltung, mehr Dialog. Das fängt bereits im Kleinen an: bei Meetings und Ansprachen. Nutzen Sie Show-Elemente, um Ihren Worten Kraft zu geben. Machen Sie Ihr Intranet zu einem digitalen Ort, an dem Ihre Mitarbeiter gerne stöbern und sich informieren. Wie machen Sie das jetzt genau? Ich zeige Ihnen anhand von Kommunikationsmaßnahmen, wie Sie diese kurzweilig und fesselnd gestalten. Die Ideen sind ohne Extra-Budget leicht umsetzbar.

Was Unternehmen mit Infotainment erreichen können

Beim Einsatz von Infotainment-Elementen geht es darum, den Mitarbeitern Kommunikationsthemen mit einem Aha-Effekt zu präsentieren. Dadurch bleiben sie lange im Gedächtnis. Haften bleiben vor allem visuelle Reize – emotionale oder körperliche durch Musik, Farbe, Bilder, Stoffe, eine berührende Geschichte. Infotainment schafft also,

  • – höhere Aufmerksamkeit für Ihr Thema
  • – langanhaltende Begeisterung für ein Thema
  • – höhere Akzeptanz für Ihr Thema
  • – trockene Sachverhalte kurzweilig darzustellen,
  • – dass Gehörtes und der Redner positiv und besser in Erinnerung bleiben.

Die Elemente für Ihr Infotainment

Egal, ob Sie Maßnahmen der schriftlichen Kommunikation oder persönliche Gespräche anbieten, mit diesen Elementen erhalten Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Leser/ Ihres Publikums:

  • – Bilder & Metaphern (Comic, Video, Fotos, Analogie)
  • – Szenische Inszenierungen von Alltagserfahrungen
  • – Leser-/ Zuschauerbeteiligung
  • – Farbe, Stoffe, Musik, Kulissen, Requisiten, Handpuppen
  • – Zauberei
  • – Lieder, Gedichte – bekannte Vorlagen für die Unternehmensaussage verändert
  • – Musik/ Rhythmen, um Spannung zu erzeugen, Botschaften zu untermauern

Die Infotainment Elemente können Sie einzeln oder im Mix verwenden. Ihr Thema und die Rahmenbedingungen geben Ihnen vor, wie Sie die Elemente einsetzen können:

  • – um einen Vortrag oder Artikel interessant zu eröffnen
  • – das wöchentliche Meeting aufzulockern
  • – eine Präsentation mit einem Paukenschlag abzurunden
  • – neue Guidelines, Beurteilungssysteme, Ziel- und Stragegiegespräche plakativ einzuführen
  • – Kernbotschaften physisch zu vermitteln
  • – oder einfach nur allgemein die Informationsaufnahme zu erleichtern und die Atmosphäre unter den Kollegen aufzulockern.

Drei Infotainment Ideen für Ihre internen Kommunikationsmaßnahmen

Machen Sie im Intranet eine Schnitzeljagd durch Ihr Unternehmen

Damit Ihre Kollegen Ihr Gebäude, die Abteilungen und Kollegen besser kennenlernen, veranstalten Sie ein Bilderrätsel im Intranet. Fotografieren Sie räumliche Details, Spezifika in Abteilungen, Besonderheiten auf den Schreibtischen Ihrer Kollegen und stellen Sie wöchentlich ein Foto aufs Intranet. Die Mitarbeiter müssen herausfinden, wo sich der Gegenstand befindet. Die Auflösung stellt der Kollege mit eigenem Beweisfoto vor, der das Rätsel gelöst hat. Wenn sich keine Lösung anbahnt, streuen Sie kleine Hinweise, das lässt Ihre Kollegen immer wieder das Intranet besuchen.

Beispiel: http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.bilderraetsel-wie-gut-er-kennen-sie-stuttgart.261ac07e-9a27-4091-9e69-79dcf085bff6.html

Sie benötigen dazu: 24 Details, die Sie suchen lassen, einen Fotoapparat, Platz auf der Startseite des Intranets.

Lassen Sie Ihre Abteilungsziele wachsen

Ziele sollten Sie nicht einmalig formulieren und dann bis zum nächsten Zielgespräch oder Strategiemeeting in die Schublade legen, sondern immer vor Augen haben. Gestalten Sie einen kahlen Apfelbaum (ca. 2 m hoch) aus dickem Papier, an dessen Äste Sie Ihre Ziele als grüne Knospen hängen. Auf jede Knospe schreiben Sie ein Ziel. Visualisieren Sie mit Ihren Mitarbeitern kontinuierlich Ihre Zielschritte und lassen so den Baum erblühen, bis alle Ziele erreicht sind und der Baum Äpfel trägt. So sehen Ihre Mitarbeiter jederzeit, wo sie mit ihren Zielen stehen.

Sie benötigen dazu: Packpapier für den Baum, Stift + Schere, hellgrünes Papier für die Knospen, weißes + hellrosa Papier für die Blüten und rotes für die Äpfel, Platz an einer Abteilungswand.

Botschaften und Werte vermitteln

Teamgeist, Innovationskraft, Wertschätzung, Vertrauen sind große Worte und schlecht greifbar. Was steckt wirklich hinter den Begriffen, wie mache ich sie den Mitarbeitern deutlich? Wie wäre es in Kurzfilmen à la Dingsda. Kennen Sie noch das Format, in dem Kinder Begriffe erklärt haben ohne sie beim Namen zu nennen? Lassen Sie ihre Azubis oder Mitarbeiter Ihre Werte erläutern. Was verbinden diese damit, wie kann man sie fassbar machen? Vermitteln Sie jede Woche einen anderen Wert und stellen Sie dazu aufs Intranet Ihren passenden Dingsda-Film. Sie können die Folge auch weiterspinnen, z.B. Mitarbeiterversammlung (wenn Sie dazu einladen) oder Quartalszahlen etc. Ihr Unternehmen hat sicher genügend Schlagworte, die man den Mitarbeitern kurzweilig erläutern kann.

Sie benötigen dazu: freiwillige Protagonisten (Azubis, Mitarbeiter), Ihr Smartphone, den Drehplan (Begriff + dessen Erläuterung), einen Sendeplatz im Intranet.

Infotainment können Sie immer und überall einsetzen. Letztlich geht es darum, die Mitarbeiter spielerisch zu Themen, die Sie vermitteln möchten, abzuholen. Machen Sie sich also Gedanken, welche Infotainment-Elemente Sie zu welchen Maßnahmen einsetzen könnten und holen Sie sich Verbündete, die Ihnen bei der Realisierung Ihres Infotainment-Angebots helfen. Sensibilisieren Sie auch die Geschäftsleitung und die Führungskräfte dafür, wie überzeugend sich Infotainment für Ihre Interne Kommunikationsaufgaben einsetzen lassen.

Die ausführlichen Tipps mit sprudelnden Ideen zu Infotainment im Unternehmen lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 5/2017.

Themen aus PRPraxis 5/2017, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Suchmaschinenoptimierung: 11 SEO-Fehler und wie Sie sie vermeiden
  • – Werbung: Prints: Diese Informationspflichten müssen Sie beachten, um Abmahnungen zu vermeiden
  • – Promotion: Kundenstopper kreativ einsetzen und mit originellen Schildern den Umsatz steigern
  • – Recht: Presserechtliche Pflichten auch für Blog-Betreiber
  • – Website: Im Internet präsent und trotzdem keine Kunden-Anfragen?
  • – Redaktion: Mit diesen 6 Tipps werden Ihre Texte noch lesbarer und wirkungsvoller
  • – Evaluation: Lohnt sich Content-Marketing? Das können Sie ganz einfach berechnen
  • – Leserfrage: GEMA-Gebühr auch bei interner Mitarbeiterfeier?

Pressekonferenz oder lieber Pressegespräch?

Donnerstag, 9. Februar 2017

Wie Sie in einem persönlichen Rahmen Ihre Medienkontakte abseit der Pressekonferenz informieren

Die Pressekonferenz ist die Königsdiziplin in der Kommunikation mit den Medien. Aber denken das auch die Journalisten? Halten sie diese PR-Maßnahme auch für ausschlaggebend, um an die nötigen Unternehmensinformationen zu gelangen? Eine Umfrage des Agenturnetzwerks ECCO sagt nein. Ich zeige Ihnen eine Alternative, die Medienvertretern viel besser schmeckt.

Pressegespräche, die kleine Schwester der Pressekonferenz

Pressegespräche sind sinnvoller in der Face-to-Face-Kommunikation als Pressekonferenzen – Foto Jens Erbling / pixelio.de

Trump lädt zur täglichen Pressekonferenz, um sein neuestes Dekret vorzustellen. Der FC Bayern stellt seinen aktuellen Trainer Carlo Angelotti vor. Auf dem großen politischen oder sportlichen Parkett sind Pressekonferenzen durchaus sinnvoll, erreichen Sie doch die wichtigsten Medienvertreter persönlich und zeitnah. Diese empfangen nicht nur eingleisig die neuesten Unternehmensinformationen, sondern können ihre Fragen zum Thema stellen. Wie sieht es aber bei Unternehmen aus, bei denen die mediale Wirkung nicht so groß ist? Sind Pressekonferenzen immer noch die adäquate Wahl?

Das Agenturnetzwerk ECCO wollte es wissen und befragte vor knapp zwei Jahren 450 Journalisten zu ihrem Umgang mit dem Thema: 80 Prozent gaben an, Pressekonferenzen überflüssig zu finden. Ein Grund hierfür ist sicher die höhere Arbeitsbelastung, die es Journalisten immer weniger ermöglicht, Unternehmensveranstaltungen zu besuchen. An Bedeutung gewonnen hat hingegen das Vier-Augen-Gespräch. 77,5 Prozent halten dieses für extrem wichtig, 87,5 Prozent verallgemeinern die Maßnahme auf persönliche Kontakte.

Das Vier-Augen-Gespräch oder kleines Pressegespräch

Es muss nicht immer das Vier-Augen-Gespräch sein – dieses bietet sich vor allem an, wenn Sie eine Unternehmensgeschichte exklusiv anbieten möchten. Eine kostengünstige und zeitsparende Alternative zur Pressekonferenz ist das Pressegespräch. Dazu laden Sie ihre Key-Medien zu einem Gespräch in die Firmenzentrale. Anders als bei einer Pressekonferenz sitzen Geschäftsleitung, Fachexperten und Sie nicht wie ein Bollwerk gegenüber den Journalisten und predigen ihre Neuigkeiten via Notizen und Präsentation, sondern sitzen mit den Journalisten am selben Tisch und tauschen sich in fast schon familiärer Runde zum eingeladenen Thema aus. Das schafft Nähe und fördert zusätzlich das Interesse am Thema.

Themen, für die sich ein Pressegespräch anbietet

Sie haben ein neues Produkt, dessen Bedeutung und Leistung sich schlecht über eine Pressemeldung erklären lässt. Sie haben Textilien, die in ihrer Haptik überzeugen. Sie haben einen Unternehmensbereich auf neue Beine gestellt oder Sie haben ein Software-System eingeführt, das die Logistik ihrer Kunden vereinfacht. Produkte zum Anfassen, Produkte in der Anwendung sowie Umstrukturierungen, Zukäufe oder ein neues Mitglied in der Geschäftsleitung eignen sich sehr gut als Aufhänger für ein Pressegespräch. Dazu benötigen Sie keine Pressekonferenz.

Der Vorteil – Journalistenbindung und Presseabdrucke

Ein Pressegespräch ermöglicht ihnen einen positiven Imagetransfer ihres Unternehmens. Sie können nicht nur aktiv die Journalisten über Neuigkeiten aus ihrem Unternehmen unterrichten, sondern in einem persönlichen Gespräch weitereiIhnen am Herzen liegende Themen einfließen lassen. Zudem zeigen Sie ihre Geschäftsleitung bzw. ihre Spokespersons (Fachexperten aus einzelnen Abteilungen) in lockerer Atmosphäre und nicht abgehoben. Alle sitzen gemeinsam am Tisch oder genießen noch in kleinerer Runde einen Kaffee und Häppchen am Stehtisch, so dass Sie sich durchaus auch privat zeigen können. Wenn sich die Journalisten schon die Zeit für ihr Pressegespräch nehmen, können Sie auch davon ausgehen, dass sie über ihr Thema berichten.

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Video verbreiten in 5 Schritten

Mittwoch, 1. Februar 2017

Wie Sie Ihre Videos erfolgreich verbreiten und hohe Reichweiten erzielen

Videos produzieren wird immer unkomplizierter: ein Thema, das Motiv, ein Smartphone fürs Filmen und Nachbereiten und ein Klick fürs Hochladen bei Snapchat, Facebook oder youtube. Videos verbreiten durchaus auch, wenn Sie meine 5 Tipps für mehr Reichweite nutzen.

Bewegtbilder sind die Wachstumstreiber in der Online-PR. Posts mit Videos werden häufiger geklickt und geteilt als Text-Bild-Posts. Bewegtbild-Netzwerke wie Snapchat oder Instagram erobern immer größere Zielgruppen. PR mit Videos zu machen steht also außer Frage. Wie aber können Sie nun Reichweite mit Ihren Videos erzielen? Welche Verbreitungsdienste bieten sich hierzu an und welche Rolle spielt dabei Ihr eigenes Netzwerk? Wir haben die Antworten für Sie.

Tipp 1 zu Video verbreiten: Betten Sie Ihre Videos in ihre Gesamtstrategie ein

Mit diesem Tipp haben Sie natürlich noch keine Reichweite gewonnen. Aber damit wird deutlich, dass keines Ihrer Videos für sich steht, sondern eingebettet ist in eine Kampagne, in ein Thema. Es transportiert Ihre Botschaften, unterstützt Ihr Image und erklärt Funktion und Anwendung Ihrer Produkte. Dementsprechend steht ihr Video nie allein, sondern immer im Kontext – sei es bei einem Produktdatenblatt, der Vorstellung Ihres Unternehmens, einer Pressemitteilung oder im Corporate-Blog. Der erste Schritt zur Verbreitung ist also immer das Thema Ihres Videos. Das gibt Ihnen auch den geeigneten Kanal vor.

Tipp 2 zu Video verbreiten: Machen Sie sich im Netz auffindbar

Bevor Sie Ihr Video bei sich oder auf Video-Plattformen hochladen, sollten Sie dafür sorgen, dass Ihr Video im Netz auch von Nicht-Fans und Followern gefunden wird. Google kann Ihre Videos nicht lesen, um den Inhalt zu verstehen und Suchanfragen zuzuordnen, müssen Sie das Video beschriften.

Machen Sie es daher wie bei der Suchmaschinenoptimierung von Bildern. Geben Sie Ihrem Video einen Namen, in dem Ihr Keyword auftaucht. Wenn Sie das Video online stellen – ob auf Ihrer Homepage oder Youtube – sollten Sie das Keyword wiederum am Titelanfang und in den ersten 100 Zeichen des Beschreibungstextes einfügen.

Tipp 3 zu Video verbreiten: Nutzen Sie zur Verbreitung immer zuerst Ihre eigenen Kanäle

Videos bringen Interaktion, Likes, werden gerne geteilt und kommentiert. Ihre Kunden sollten dabei die ersten Nutznießer Ihrer Videos sein, denn für diese erstellen Sie die Videos.

  • – Betten Sie Ihr Video sinnvoll auf Ihrer Homepage ein.
  • – Bereits auf Ihrer Seite können Sie mit Ihren Besuchern interagieren. Erlauben Sie beispielsweise Kommentare bei Ihren Produktseiten oder im Blog.
  • – Zudem sollten Sie zu jedem Ihrer Videos einen Embed Code anbieten, so dass Kunden Ihr Video auch auf ihrer Seite platzieren können.
  • – Ihre Fans wiederum verbreiten Ihr Video durch die Teilen-Funktion auf Facebook, Twitter, Instagram oder Snapchat.
  • – Wussten Sie, dass auch die Business-Netzwerke LinkedIn und Xing auf die Macht des Bewegtbildes setzen? Wenn Sie eine Plus-Mitgliedschaft bei Ihrem Xing-Unternehmensprofil haben, können Sie Videos hochladen. Als Premiu-Mitglied können Sie Videos auf Ihrem Personenprofil unter Portfolio hochladen, das gilt auch bei LinkedIn.

Tipp4 zu Videos verbreiten: Nutzen Sie angesagte Videoplattformen

Nicht jedes Video passt zu jedem Sozialen Netzwerk. Auf Youtube, Facebook und Vimeo können Sie mehrminütige Videos hochladen, Instragram, Snapchat und Vine hingegen leben von so genannten Schnappschüssen. Hier brauchen Sie keine Erklärvideos oder Imagefilme verbreiten, sondern halten mit Hinter-den-Kulissen Kurzporträts Ihre Community bei Laune. Achten Sie also bei Ihrer Bewegtbild-Strategie unbedingt darauf, wo Ihre Videos Sinn machen und ob sich Snapchat & Co. zur Viralität anbieten, um User z.B. auf Ihre Webseite zu bringen.

Tipp 5 zu Video verbreiten: Bieten Sie Multiplikatoren Ihre Videos an

Gut gemachte Videos sind wertvoller Content – nicht nur für Ihre Webseite, sondern durchaus auch für Themenportale, Blogger oder Kooperationspartner. Nutzen Sie Multiplikatoren, die Ihre Videos gezielt auf ihren Plattformen, sozialen Netzwerken, Blogs und Foren veröffentlichen. Vor allem Videos, deren Inhalt zu einer Diskussion anregen und unterhaltsam gemacht sind, haben die Chance, sich im Netz zu verbreiten. Ein Beispiel: Haben Sie z.B. ein Erklär-Video zu den Anwendungsmöglichkeiten eines Ihrer Produkte gemacht und dieses wird von einer Online-Plattform getestet, bieten Sie der Redaktion das Video zum Test an.

Ein Video verbreiten fängt bereits beim Beschriften des Videos an. Damit Google ihren Beitrag findet und bei Suchanfragen als Ergebnis anzeigt, müssen Sie mit Keywords und Beschreibungen arbeiten. Ihre Webseite ist dann Ausgangspunkt für die virale Verbreitung. Um Reichweite zu erzielen, nutzen Sie nicht nur ihre eigenen sozialen Netzwerke, sondern auch die ihrer Mitarbeiter, Partner und Multiplikatoren wie Blogger oder Magazinen. Ansprechender Content wird zudem gerne geliked und geteilt.

Die ausführlichen Tipps zur Reichweite und den passenden Plattformen lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 3/2017.

Themen aus PRPraxis 3/2017, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Content Marketing: Durch effizientes Content-Management schaffen Sie Synergien zwischen PR, Marketing, CRM und Redaktion
  • – Social Media: Lassen Sie Ihren Twitter-Account verifizieren
  • – Interne Kommunikation: Machen Sie Ihre nächste interne Präsentation zu einem Erfolg
  • – Storytelling: Die passende Textform: So entfaltet Ihre Geschichte ihre ganze Wirkung
  • – Social Media: 5 Tipps, mit denen Ihr Chef auf Facebook punktet
  • – Leserfrage: Was genau muss in der Einwilligungserklärung für Telefon- und E-Mail-Marketing stehen?

Stadtmarketing – Tipps, wie Städte ihre Bürger an sich binden

Mittwoch, 14. Dezember 2016

Handfeste Tipps, wie Sie durch richtiges Stadtmarketing die Identifikation von Bürgern mit Ihrer Stadt oder Gemeinde steigern

Eine Stadt ist wie ein Unternehmen – die Bürger sind die Mitarbeiter, der Bürgermeister der Geschäftsführer. Es gibt verschiedene Zielgruppen, die sich in einer Stadt verstanden fühlen wollen. Ich habe Thomas Jahn, Geschäftsführer der AIB-KUR GmbH & Co. KG gefragt, wie der kleine Kurort Bad Aibling es schafft, sich zwischen Ballungszentren wie München, Salzburg und Rosenheim als gefragte Kleinstadt zu behaupten.

Stadtmarketing am Beispiel von Bad Aibling

Investition in Infrastruktur und das Stadtbild sind die Keimzellen für attraktives Stadtmarketing – Foto Casey Hugelfink, flickr

Bad Aibling ist das älteste Moorheilbad in Bayern und gilt bereits seit 1845 als ein herausragender Standort für Gesundheit. Heute befinden sich vor Ort sechs Fachkliniken, ein Akut-Krankenhaus, insgesamt ca. 130 Gesundheitsdiensleister und die bekannten Therme Bad Aibling. Aber die 19.500 Einwohner starke Stadt ist noch viel mehr: Schulstadt und Standort etlicher nationaler und international bekannter Unternehmen. Die vielfältigen Einzelhändler, Einkaufsmärkte und über 70 Gastronome bieten ein perfektes Angebot für die Bürger und Gäste. Groß geschrieben wird auch das kulturelle Leben, Feste, Konzerte, Festivals, Märkte und Brauchtum.

Herr Jahn, Bad Aibling erlebte in den vergangenen 15 Jahren einen enormen Zuzug – so stark, dass die Preise für Grundstücke und Mieten teilweise schon schwierig zu finanzieren sind. Welche Gründe gibt es für diese Entwicklung?

T. Jahn: In meinen Augen hat das mit der sehr guten sozialen Infrastruktur zu tun. Es gibt eine sehr dichte und hochwertige medizinische Versorgung. Alle Schultypen stehen Familien zur Verfügung aber auch 14 Kindergärten, mit Krippen, Horten, usw. werden angeboten. Es gibt sehr viele Arbeitsplätze im Gesundheitswesen, Tourismus, Handwerk und den anderen Unternehmen, sodass Wohnen und Arbeiten in der Stadt möglich ist. Die gute Lage, bzw. Verkehrsinfrastruktur macht Bad Aibling aber auch interessant für Familien, die aus dem direkten Münchner Umfeld wegziehen und zum Arbeiten nach München pendeln. Eine Studie, die wir vor wenigen Jahren erstellen haben lassen, sagt, dass wir ca. 4.100 Auspendler und 3.950 Einpendler pro Tag haben.

Transparenz und Dialogbereitschaft – Erfolgsfaktoren im Stadtmarketing

In einem Unternehmen bringen Transparenz und Dialogbereitschaft der Geschäftsleitung in der Internen Kommunikation Identifikation mit dem Arbeitgeber. Gibt es spezielle Mitspracherechte in der Stadtverwaltung, können Bürger ihren Bürgermeister hautnah erleben?

T. Jahn: Alle Sitzungen des Stadtrates und der Ausschüsse sind öffentlich. Protokolle der Sitzungen können auf der Webseite der Stadt ständig eingesehen werden. Bei bedeutenden Infrastrukturprojekten, wie z.B. der Nordumfahrung gibt es eigene Bürgerversammlungen, Stellungnahmen von Gutachtern und natürlich auch hier die öffentlichen Sitzungen der Gremien. Monat für Monat hält der 1. Bürgermeister der Stadt, Felix Schwaller eine Bürgersprechstunde im Rathaus ab, und man versucht seitens der Verwaltung so viel wie möglich an Informationen über den Internetauftritt aktuell zu kommunizieren.

Können Sie ein Beispiel aus Ihrer Praxis nennen, wie sich Bürger gerne mit ihrer Stadt identifizieren?

T. Jahn: Vor einigen Jahren haben wir versucht mit den Kliniken und großen Hotels ein 7 Tage/ 15 Stunden Angebot für Kinderbetreuung auf die Beine zu stellen. Denn gerade im Bereich der Dienstleistung fällt es den Mitarbeitern schwer, Familie/ Kinder und die Anforderungen an den Beruf (speziell Schichtdienst) verträglich zu vereinbaren. Von Seiten der Unternehmen war der Wille sehr groß. Leider sind wir damals durch die gesetzlichen Rahmenbedingungen eingebremst worden. Doch wir werden es weiter versuchen. Die Arbeitgeber versuchen Immobilien zu kaufen oder anzumieten, um den Mitarbeitern einigermaßen bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung zu stellen.

Ich bin der Überzeugung, dass die Stadt Bad Aibling für Familien aber auch Senioren ein sehr gutes und breites Angebot zur Verfügung stellt. Um nun weiter zu kommen, bzw. neue Ideen zu entwickeln, müssen wir auch als Moderator zur Verfügung stehen. Dieser Rolle versuchen wir gerecht zu werden, um dann auch unsere Kompetenz bei der Suche nach Lösungen beizusteuern.

Die Top Identifikationsfaktoren für Bürgerbindung im Stadtmarketing

Was ist in Ihren Augen der stärkste Identifikationsfaktor der Bürger mit Bad Aibling?

T. Jahn: Die Bürger wissen zu schätzen, was die Stadt für sie und ihre Familien tut. In den vergangenen 10 Jahren hat die Stadt enorme Summen in das Stadtbild und die Stadtentwicklung investiert hat. Dieses Engagement der Stadt haben die Unternehmen und Unternehmer aufgegriffen und ebenfalls große Beträge investiert. Gemeinsam präsentieren wir die Stadt nach außen als lebens- und liebenswerte Gesundheitsstadt, die einerseits Traditionen und das Brauchtum pflegt, aber andererseits stets innovativ und modern denkt und agiert.

Bad Aibling ist Gastgeber für Kurgäste und Urlauber. Wir leben von unserem Image als Gesundheitsort – das spiegelt sich in der Infrastruktur, im Kulturangebot und dem Einzelhandel wider. Von der hohen Bekanntheit und einer großen Attraktivität profitieren somit auch die Bürger. Damit verbunden sind Arbeitsplätze für Menschen aus der Stadt und der Region, die zusammen mit den mehr als 100.000 Übernachtungsgästen und mehr als 650.000 Tagesgästen pro Jahr für Umsatz im Einzelhandel und Dienstleistung sorgen. Diese stetig Entwicklung von harten und weichen Faktoren sorgt für Aufmerksamkeit bei Unternehmen, die schon seit Jahren in der Stadt und der Region tätig sind aber auch bei Neuansiedelungen. Somit steigt die Bereitschaft zu investieren, zu erweitern, neue Arbeitsplätze zu schaffen. Dies führt bei der Stadt dazu, dass Kindergärten und Schulen erweitert werden, das Stadtbild modernisiert wird und weitere Freizeitangebote geschaffen werden.

Mit anderen Worten, die Keimzelle des Erfolgs ist die Bereitschaft und das Bekenntnis der Stadt, in der Gesundheitstourismus langfristig zu investieren. Darauf aufbauend kommen alle anderen Ergebnisse – wobei man in manchen Fällen auch das Glück des Tüchtigen einfach braucht.

Sind Sie neugierig geworden, wie andere Städte ihre Bürger an sich binden und wie Ihre Stadt es schafft, sich ihren Bürgern als offen und modern zu präsentieren? Die Tipps mit vielen Beispielen lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 25/2016.

Themen aus PRPraxis 25/2016, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Pressearbeit: Erleichtern Sie den Journalisten die Arbeit – es zahlt sich aus!
  • – Datenverarbeitung: So kommen Sie Ihrer Kontrollpflicht nach
  • – Corporate Clothing: Machen Sie Ihre Mitarbeiter auch optisch zu Botschaftern Ihres Unternehmens
  • – Leserfrage: Brauchen wir einen E-Mail-Disclaimer?
  • – Social Media: Snapchat: So steigern Sie hier Ihre Reichweite
  • – Suchmaschinenoptimierung: Aufgepasst: Google bevorzugt bald für Smartphones optimierte Webseiten
  • Recht: Diese 6 Grundprinzipien des Datenschutzes muss jeder PR-Profi kennen

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Die perfekte Pressemeldung

Mittwoch, 30. November 2016

Erhöhen Sie mit professionellen Pressemeldungen die Chancen auf eine Berichterstattung

Pressemeldungen sind das Grundgerüst Ihrer Öffentlichkeitsarbeit. Mit diesem Kommunikationsmittel wenden Sie sich an die Medien, wenn Ihr Unternehmen über Neuigkeiten informieren möchte. An der journalistischen Darstellungsform hat sich durch die digitale Transformation einiges getan – am journalistischen Anspruch nichts.

W-Fragen müssen in der Pressemeldung beantwortet sein

In Pressemitteilungen informieren Sie die Medien über News aus Ihrem Unternehmen, der Aufbau folgt journalistischen Ansprüchen  – Foto: Marco2811 – Fotolia

Wie Sie Ihre Pressemeldung aufbauen und die Inhalte so aufbereiten, dass die Redaktionen den Wert Ihrer Meldung erkennen und nutzen, zeigen ich Ihnen anhand von Tipps und Beispielen.

Der perfekte Aufbau – leserfreundlich und aussagekräftig

Egal, welches Thema Ihre Pressemeldung hat, es gibt einen gewissen Aufbau, den Sie beim Erstellen der Pressemitteilung einhalten sollten. Das erhöht Ihre Chance, bei den Journalisten wahrgenommen zu werden und ist der erste Schritt zu einer Veröffentlichung.

Beantworten Sie grundsätzlich die 6 W-Fragen:

  1. Wer steckt hinter der Pressemeldung – um wen (Unternehmen, Person) handelt es sich?
  2. Was ist die Neuigkeit: Veranstaltung, neues Produkt, neuer Trend/ Erfindung, neue Regelungen
  3. Wann findet das Ereignis statt: Datum der Veranstaltung, Release eines Produktes
  4. Wie wird die Neuigkeit durchgeführt (z.B. auf einer Messe)
  5. Warum gibt es dieses Ereignis (z.B. Nutzen für Anwender/ Besucher)
  6. Wo findet z.B. die Verantstaltung statt./ Woher kommt das Produkt (Stadt, Land).

Die Struktur einer Pressemeldung folgt gewissen Regeln

  1. Headline und Teaser enthalten das Thema Ihrer Pressemitteilung. Versuchen Sie immer Ihr Unternehmen dabei zu nennen. Formulieren Sie unbedingt eine Headline, die aussagekräftig Ihr Thema in wenigen Worten zusammenfasst.Beispiel:

In drei Schritten zum entspannten Reisen – als Frühbucher

Mit der neuen Travel-App Firstbooker sparen Frühbucher bis zu 80% vom Reisepreis bei derzeit 19 Flug- und Bahngesellschaften (beantwortet sind wer, was, wie, warum)

Die Teaser-Headline können Sie auch weglassen. Sie gibt in diesem Fall den Nutzen der Travel-App wieder.

  1. Im Lead, dem ersten Absatz (fett gedruckt) beantworten Sie kurz die W-Fragen. Der Lead ist so formuliert, dass der Redakteur allein aus diesem seine Meldung formulieren könnte.Beispiel:

    Sitz des Unternehmens, Datum der Veröffentlichung – Wer seinen Sommerurlaub früh bucht, reist immer günstig. Aus dieser einfachen Feststellung ließ sich bislang nicht ableiten, ab welchem Zeitpunkt “früh” beginnt. Es erforderte Expertenwissen, um zum frühestmöglichen Termin zu buchen, und dadurch die optimale Verbindung kostengünstig zu reservieren. Die neue Frühbucher-App Firstbooker (wer?) schafft hier Transparenz. Die kostenlose Travel-App (was?) erinnert ihren Nutzer daran, ab wann es möglich ist, die Reise zu buchen. Dabei kann er bis zu 80% Reisekosten bei der Bahn und bis zu 66% bei Flügen sparen (warum?). In nur drei Schritten macht (wie) die App den User vom Sucher zum Frühbucher – ganz entspannt, zügig und dazu noch kostenlos.

  2. Im Haupttext können Sie nun ausführlicher die W-Fragen beantworten. Dabei gilt: Jeder Absatz sollte einen neuen Gedanken beinhalten; größere Themenblöcke sollten Sie mit einer Zwischenüberschrift kennzeichnen. Die wichtigsten Informationen kommen dabei immer zuerst. Denn wenn gekürzt wird, dann von hinten nach vorne.Beispiel:

Gerade vor den Sommerferien zeigt sich, wer seine Reise clever geplant und gebucht hat. Bahnreisende können bis zu 80% bei Tickets in der 2. Klasse sparen, wenn sie frühzeitig buchen. Bei Flügen, z.B. mit Lufthansa, kann die Einsparung fast 66% ausmachen.*

Wenn es aber darum geht, eine Frühbuchung durchzuführen, stochern Reisende bisher im Nebel. Die wenigsten finden auf Anhieb den richtigen Zeitpunkt – nämlich so früh wie möglich: Dann öffnet sich das Zeitfenster, um das optimale Ticket aus günstigem Preis und kurzer Reiseverbindung zu reservieren. Ohne genaue Kenntnis der Buchungsfristen bleibt beim Reisenden oft der Eindruck zurück, zu spät gekommen zu sein.

  1. Das Boilerplate („Über das Unternehmen“) beschließt Ihre Pressemeldung. Es enthält ein Kurzprofil Ihres Unternehmens, so dass der Journalist einordnen kann, wer für die Pressemeldung verantwortlich ist. Dieses Boilerplate fügen Sie in jede Pressemeldung ein. Optisch sollten Sie es durch eine kleinere Schrift von der Pressemeldung abheben.Beispiel:

Über Firstbooker

Das Allgäuer Start-up Firstbooker hat es sich mit seiner vermutlich weltweit ersten Frühbucher-App zum Ziel gesetzt, Reisende pünktlich an die Frühbuchung ihrer Flug- oder Bahnreise zu erinnern. Die werbefreie Firstbooker-App ist kostenlos über den App Store beziehbar. Der User plant und bucht seine Reise in nur drei Schritten (…). Weitere Informationen finden sich unter www.firstbooker.de.

  1. Den Pressekontakt geben Sie entweder in einer Fußzeile an oder nach dem Boilerplate. Er enthält die vollständigen Kontaktdaten zu Ihrer Kommunikationsabteilung inklusive Ansprechpartner. Sollte der Journalisten noch Fragen haben oder gar ein Interview wünschen, kann er Sie umgehend erreichen.
Ihre Pressemeldung muss alles beinhalten, was die Medien benötigen, um aus Ihrer Meldung einen redaktionellen Beitrag zu formulieren. Das sind neben dem richtigen Aufbau und dem Beantworten aller W-Fragen auch Links und Bilder. Wenn Sie weiterführende Informationen zur Meldung auf Ihre Homepage gestellt haben, Bilder und Videos Ihre Meldung unterstreichen, sollten Sie die Download-Links noch in die Meldung einfügen. Zitate lockern die Meldung auf und Bulletpoints geben vor allem bei Produktmeldungen die einzelnen Merkmale kurz und aussagekräftig wieder.

Die Tipps zu den inhaltlichen Ausführungen und einen Schnell-Check finden Sie in der aktuellen PRPraxis 24/2016.

Themen aus PRPraxis 24/2016, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Recht: Achtung: Gerichtsurteile erschweren Löschung kritischer Kommentare
  • – Unternehmensimage: Soziales Engagement: Kunden zahlen gern mehr dafür
  • – Redaktion: Mit einer gendergerechten Schreibweise erreichen Sie alle Leserinnen und Leser
  • – Leserfrage: Wie nutzen wir die neue Video-Kommentarfunktion bei Facebook optimal?
  • – SEM: Google AdWords: Mit prägnanten Anzeigen-Texten steigern Sie Ihren Erfolg beim Online-Marketing
  • – Recht: Welche Daten gelten als personenbezogen?

Snapchat richtig nutzen – für die Unternehmenskommunikation

Mittwoch, 16. November 2016

Was steckt hinter dem Hype von Snapchat und wie können Sie den Hype für Ihre PR nutzen?

Snapchapt ist derzeit in aller Munde und Medien. Doch bisher nutzen vor allem Konsumenten und große Marken den Instant-Messaging-Dienst. Wie auch kleine Unternehmen und Marken vom Snapchat-Hype profitieren können und was hinter Snapchat steckt, erfahren Sie im Blogbeitrag.

Snapchat, soziales Netzwerk für junge Zielgruppe

Mit Snapchat neue Zielgruppen gewinnen – wie das Netzwerk tickt, erfahren Sie im Blogbeitrag.

Snapchat orientiert sich wie Instagram an visuellen Medien. Aber bereits jetzt werden beim Instant-Messaging-Dienst 10mal mehr visuelle Inhalte gepostet als bei Instagram. Laut Philipp Steuer von Snap me if you can nutzten im April 2016 9 Mio. Deutsche Snapchat, genauso viele wie Instagram und über dreimal so viele wie Pinterest.

Den Trend, weniger Text, mehr Fotos und Videos hat das neue Netzwerk perfektioniert. Alles, was User für Snapchat brauchen, haben sie immer dabei: ein Smartphone und die Lust zu filmen/ zu fotografieren, um die Fotos mit ihren Freunden zu teilen.

Auf Snapchat halten User vor allem in kurzen Videos (1-10 Sekunden) Erlebtes fest – ein Restaurantbesuch, der Ausblick vom Hotel, die Anprobe im Brautmodengeschäft. Alles ist interessant genug, um es den Freunden per Videobotschaft mitzuteilen. Um die Archivierung müssen sich die User auch keine Sorgen machen, denn nach einmaligem Anschauen zerstört sich das Kurzvideo selbst.

Das sollten Sie über Snapchat wissen

  • – vor allem Jugendliche nutzen bisher Snapchat
  • – Man schickt Videos, Fotos oder Kurznachrichten an „Freunde“ oder jeden (über Storys)
  • – Wenn Sie einen visuellen Inhalt direkt an einen „Freund“ schicken, ist dieser nur bis zu 10 Sekunden sichtbar, dann zerstört er sich
  • – Mit SnapChat Story können Sie Ihren Beitrag um 24 Std. verlängern
  • – User schauen sich die Videos/ Fotos nur einmal an – der Moment des „Dabeiseins“ zählt
  • – Das Abspeichern der Bilder ist für den Empfänger nicht möglich – ist aber auch nicht die Philosophie des Netzwerks
  • – Liken, kommentieren oder teilen sind nicht möglich

Vorteile von Snapchat

  • – Jedes Bild/ Video wird von den Usern bewusst angeklickt, bei anderen Netzwerken gehen die Bilder meist in einer überfüllten Timeline unter.
  • – Eine Archivierung der Videos, Fotos ist nicht möglich, daher konzentriert sich der Betrachter in dem Augenblick komplett auf den visuellen Inhalt, denn er entscheidet, das Video anzuschauen (bei Facebook startet das Video automatisch in meiner Timeline – ob ich es aktiv anschaue oder nicht).
  • – Das Teilen visueller Inhalten hat etwas Unmittelbares, Persönliches und gleichzeitig Vergängliches, das macht Snapchapt derzeit so beliebt.
  • – Storytelling mit Snapchat Storys ermöglicht Ihnen Storytelling – eine Geschichte in Bildern zu erzählen. Diese visuellen Inhalte sind 24 Std. sichtbar, neuestes Bild wird an Zeitstrahl angehängt, ältestes verschwindet.
  • – Der Blick auf ein Video ist wie der Blick durch ein Schlüsselloch – einmal geschaut und der Moment ist vorbei.
  • – Sie können unendlich viel posten ohne spammig zu wirken (wie auf Facebook oder anderen Sozialen Netzwerken) – Snapchat ist auf eine hohe Veröffentlichungsrate ausgelegt.

Snapchat in der Unternehmenskommunikation

Fotos und Videos an einzelne „Freunde“ zu verschicken, macht natürlich für Unternehmen keinen Sinn. Mit der Funktion „Story“ können Sie aber Ihre eigene Geschichte in (Bewegt-)Bildern erzählen und allen Snapchat-Usern zugänglich machen.

  • – Alle visuellen Inhalte, die Sie an einem Tag gepostet haben, werden ohne Unterbrechung als langer Bild- oder Filmstreifen angezeigt.
  • – Ihre Kontakte können sehen, was Sie über den Tag posten und sind so (nur etwas zeitversetzt) live dabei.
  • – Sobald Sie einen Inhalt gepostet haben, wird dieser allen, die Ihnen folgen, angezeigt (je nach Sichtbarkeitsstufe, die Sie selbst wählen können, sie können Sie auch für alle Snapchatter freigeben).
  • – Jeder Klick auf das (Bewegt-)Bild erhält einen Aufruf in Ihrer Statistik. Und auch jedes weitere Bild, das Sie im Anschluss an das „gesehene“ posten, erhält individuelle Aufrufzahlen. So können Sie wunderbar ersehen, welche Themen, Bilder funktioniert haben und zu welcher Zeit.

Snapchat Live Stories funktionieren ähnlich wie Storys

Nur, dass diese von Snapchat kuratiert werden. Sie können Teil einer Live-Story werden, z.B. bei einem Event, das Sie mit vielen anderen besuchen oder bei einer bestimmten City-Story, z.B. als Reiseunternehmen, Tourismusverband, Restaurant. Dazu müssen Sie ihre Standortbestimmung freischalten (Voraussetzung: Ihr GPS ist am Smartphone aktiviert).

Prinzipiell ist Snapchat für jedes Unternehmen geeignet, das sich in die Karten blicken lassen will.

Sie können damit:

  • – Abverkäufe steigern
  • – neue Produkte vorstellen
  • – einen Umbau begleiten
  • – Mitarbeiter vorstellen
  • – mit Incentives (Post gegen Rabatt) in Ihr Ladengeschäft, Restaurant, Hotel locken
  • – Ihre Region bekannt machen (Hotel, Gastronomie)
  • – einen Inhouse-Event begleiten
  • – Testimonials vorstellen
  • – Ihren Ideen sind keine Grenzen gesetzt…

5 Tipps für Ihren Snapchat-Erfolg

  1. Bleiben Sie immer authentisch. Holen Sie Ihre „Zuschauer“ nahe ran an Ihre Story, zeigen Sie ungeschönt (z.B. ohne Filter wie auf Instagram), was Sie gerade erleben, was Sie bewegt.
  2. Posten Sie täglich. Erfolgreiche Snapchat Kanäle posten mehrmals täglich. Holen Sie sich also Mitstreiter ins Boot (Mitarbeiter, Testimonials, Kunden, Partner), die Ihnen dabei helfen. Je mehr Sie posten, umso stärker können Ihre Kontakte eine Bindung zu Ihrem Unternehmen aufbauen.
  3. Überraschen Sie Ihre Kontakte: Posten Sie spannende Themen, überlassen Sie z.B. einem Promi (Testimonial) Ihren Kanal oder Models, die Ihre Produkte in Ihrer Werbung präsentieren und dokumentieren Sie so Ihr Werbeshooting.
  4. Promoten Sie Ihren Kanal wo und wann immer Sie können. Snapchat hat keine Suche, so dass Sie von Ihren Kunden nicht gefunden werden. Diese müssen wissen, mit welchem Namen Sie auf Snapchat zu finden sind, um Ihren Kanal zu abonnieren.
  5. Probieren Sie Snapchat immer wieder von Neuem aus! Schauen Sie, welche Ihrer Beiträge auf Snapchat funktionieren, welche Themen Sie wie für Snapchat umsetzen können und was Ihre Kontakte sehen wollen. Machen Sie hierzu auch ruhig mal eine Umfrage bei Ihren Kunden.

Snapchat benötigt Ideen, Zeit und Themen. Mit dem Instant-Messaging-Dienst lassen sich aber wunderbar Momente festhalten wie Events, Ladeneröffnungen, ein Silvestermenü oder DIY-Anleitungen. Ihre Kontakte sind hautnah dabei und erleben Sie auf eine authentische Art und Weise. Reichweite erhalten Sie, indem Sie Ihre bestehenden Kommunikationskanäle für die Promotion nutzen. Und täglich Content für Ihre Kontakte liefern, so dass diese mit Ihnen Ihre Geschichte erleben. Das (ver)bindet!

Wie Sie sich ein Snapchat-Profil anlegen und Reichweite erzielen, lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 23/2016.

Themen aus PRPraxis 23/2016, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Recht: Sichern Sie sich alle(!) Nutzungsrechte an Ihren Designentwicklungen
  • – Management: Erhöhen Sie die E-Mail-Effizienz und sparen Sie wertvolle Arbeitszeit
  • – Leserfrage: Blog oder News? – Was sollten wir wie unseren Usern bieten? Und wie sollen wir das nennen?
  • – Sponsoring: Mit diesem Schnell-Check prüfen Sie Ihren Sponsoring-Partner auf Herz und Nieren
  • – Sponsoring: So können Sie Ihr Sponsoring steuerlich absetzen
  • – Geschäftsbericht: Geschäftsbericht: Mit diesen leicht umsetzbaren Experten-Tipps erhalten Sie authentische Bilder
  • – Werbepräsente: Zeigen Sie Geschmack und verführen Sie Ihre Kunden

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Content, der auf Facebook & Co gut ankommt

Donnerstag, 3. November 2016

Täglich befüllen Unternehmen Facebook & Co mit neuen Inhalten, um ihre Fans zu begeistern, Neukunden zu gewinnen und den Umsatz anzukurbeln. Welcher Content kommt aber gut an und bringt den Erfolg, den sich die Unternehmen wünschen?

Video-Youtube-Suchmaschinenoptimierung-Shanai

youtube bietet Ihnen perfekte SEO für Ihr Video wie das von Shanai, Murder me, am 21. Oktober 2016 veröffentlicht, 2 Wochen später bereits über 22.000 Klicks

Newsaktuell und Faktenkontor wollten es wissen: In ihrem aktuellen Trendmonitor haben sie 654 PR-Fachleute gefragt, mit welchem Content Unternehmen das beste Echo im Social Web erzeugen. Das ist die Top-10 Liste:

  1. Witzige Fotos und Videos (57 Prozent)
  2. Infografiken (39 Prozent)
  3. Gewinnspiele (38 Prozent)
  4. Thematische Kampagnen (36 Prozent)
  5. Umfrageergebnisse (34 Prozent)
  6. Blogbeiträge (32 Prozent)
  7. Interviews (32 Prozent)
  8. Live-Kommunikation (25 Prozent)
  9. Pressemitteilungen (24 Prozent)
  10. Fachartikel (24 Prozent)

Das bedeutet im Klartext, je seichter der Content, umso intensiver beschäftigen sich die User mit den Inhalten des Posts. Das bedeutet für Sie: Verknüpfen Sie Ihre Botschaften und Informationen mit Inhalten, die Ihr Publikum begeistert. Bauen Sie einen Aha-Effekt ein, eine Wendung, die letztendlich doch noch die Inhalte wiedergibt, die Sie vermitteln möchten – eben nur spielerisch ohne erhobenen Zeigefinger.

Wenn Sie mit Bildern und Videos arbeiten, dann sollten Sie diese aber unbedingt suchmaschinenoptimiert. So finden auch Nicht-Fans Ihren Content. Auffindbar machen Sie Ihre Videos und Bilder im Netz, indem Sie Google und andere Suchmaschinen Ihr visuelles Material lesen lassen. Das bedeutet: Sie müssen bereits die Datei mit Thema und Keyword beschriften.

So gehen Sie vor:

  • – Beschriften Sie Ihre Bild- oder Videodatei mit „Keyword + Bild“ bzw. „Keyword + Video“
  • – Wenn Sie Ihr Video oder Bild z.B. auf Ihr Homepage stellen, sollten Sie
    • – in den Titel des beigefügten Artikels das Keyword setzen
    • – das Keyword in den ersten 100 Zeichen der Beschreibung
    • – in der Bildunterschrift (gilt auch für Videos) das Keyword verarbeiten
    • – und beim Einpflegen in ein Content Management System auch nochmals das Bild/ das Video im Alt-Tag beschreiben (Keyword + Thema + Unternehmen).

Ausführliche SEO-Tipps zu Bildern, Videos, aber auch PDFs finden Sie in einem älteren Blogartikel zu Suchmaschinenoptimierung: Bilder, Videos und PDFs für Google richtig aufbereiten.

Tipps für die benutzerfreundliche Webseite

Mittwoch, 12. Oktober 2016

Wie Sie eine benutzerfreundliche Webseite zum Wohle Ihrer Kunden gestalten

Ihre Webseite ist das Herzstück Ihrer Öffentlichkeitsarbeit im digitalen Zeitalter. Mit Marketingbotschaften und -materialien lotsen Sie Ihre Kunden auf Ihre Seiten. Dort verweilen diese aber nur, wenn sie sich schnell orientieren und finden, was sie suchen. Gestalten Sie deshalb eine benutzerfreundliche Webseite (Usability).

barrierefreie und benutzerfreundliche Webseite

Benutzerfreundliche Webseiten sind der erste Schritt zu barrierefreien Seiten, auf denen sich z.B. verschiedene Schriftgrößen einstellen lassen.

Haben Sie sich aber auch schon einmal Gedanken zu barrierefreiem Zugang gemacht? Also zu Accessibility? In der aktuellen PRPraxis 21/2016 zeige ich Ihnen anhand von einfachen Beispielen, wie Sie eine benutzerfreundliche Webseite nicht nur aufbauen, sondern auch für Senioren und Menschen mit und ohne Behinderung zugänglich machen.

Die Fachbegriffe und was dahintersteckt

Usability bedeutet Benutzerfreundlichkeit – das beinhaltet den Aufbau, die Navigation und die Inhalte der Webseite. Kommen Ihre Besucher z.B. mit wenigen Klicks zu dem Punkt, der ihn auf Ihrer Seite interessiert? Findet er sich überhaupt auf der Seite zurecht? Wie kundenfreundlich Ihre Webseite ist, können Sie anhand unserer Checkliste beurteilen.

Accessibility bedeutet Barrierefreiheit – Webseiten, die barrierefrei gestaltet sind, richten sich an Menschen, die z.B. eingeschränkte Sehfähigkeiten besitzen und somit Webseiten schlecht bis gar nicht lesen können. Aber auch Senioren, die eine größere Schrift bevorzugen.

Ihre Vorteile für eine benutzerfreundliche Webseite:

Wer eine Webseite betreibt, möchte, dass diese nicht nur von Besuchern gefunden wird, sondern dass diese auch auf ihr verweilen, finden, was sie suchen und bestenfalls wiederkommen. Eine hohe Usability (benutzerfreundliche Webseite) bringt Ihnen

  • – mehr Besucher
  • – eine längere Verweildauer
  • – Vertrauen in Ihr Unternehmen
  • – höhere Kundenbindung und Kundenzufriedenheit
  • – und letztendlich erhöhten Umsatz
  • – ein besseres Ranking bei Google

aber auch Accessibility wird immer relevanter:

  • – unsere Gesellschaft wird immer älter, die Senioren nutzen immer häufiger das Internet für Informationen und die Suche
  • – sehbehinderte Menschen möchten auch die Freiheiten des Internets nutzen – und zwar ohne Hilfe durch andere

Wenn Ihre Webseite auch diese Zielgruppe anspricht, sollten Sie Ihren Auftritt barrierefrei gestalten. So erhöht sich Ihr Kundenstamm und Sie können weitere User an Ihr Unternehmen binden.

 

Wann ist Ihre Webseite benutzerfreundlich?

Klare Antwort: Wenn sich Ihre Besucher auf ihr zurechtfinden und sich sowohl an der Gestaltung als auch an den Inhalten erfreuen. Für eine benutzerfreundliche Webseite benötigen Sie aber nicht nur einen klaren Aufbau und Navigation, sondern auch attraktive Inhalte wie gute FAQs, spannende Artikel mit ansprechenden Fotos und aktuelle Technik wie mobiler Seitenaufbau und schnelle Ladezeiten.

Mein Tipp für Sie: Schauen Sie Ihre Webseite aus Sicht Ihrer Kunden an. Natürlich muss die Seite ansprechend sein – in Farbe und Design – aber letztendlich muss sie den Usern gefallen. Das heißt, legen Sie viel Wert auf die Inhalte, auf emotionale Ansprache, attraktive Bilderwelt und Nutzwertigkeit der angebotenen Formate wie FAQs, Datenblätter oder Materialkunde.

Lassen Sie drei unterschiedliche Kunden einen Usercheck auf Ihrer Seite durchführen. Geben Sie Ihnen dafür verschiedene Aufgaben, die diese „lösen“ sollen und lassen Sie sie ihre Erfahrungen in einem Formular schildern.

Accessibility: Wie können Sie Ihre Webseite barrierefrei gestalten?

Grundvoraussetzung für barrierefreie Webseiten ist die Usability. Nur, wenn Ihre Webseite benutzerfreunlich und technisch einwandfrei gestaltet ist, lassen sich auch barrierefreie Komponenten einbauen. Bundesbehörden und öffentliche Einrichtungen müssen ihre Webseiten bereits seit 2002 für alle zugänglich gestalten. Das ist in der Barrierefreie[n] InformationsTechnik-Verordnung (BITV) gesetzlich verankert. Auf der BITV-Seite finden Sie den kompletten Kriterienkatalog für barrierefreie Webseitengestaltung.

Diese beinhaltet u.a. folgende Richtlinien:

  • – Struktur und Informationen einer Webseite müssen auch von Nutzer/innen, die unterschiedliche Ausgabegeräte / assistive Technologien (z. B. Screenreader) nutzen, wahrnehmbar sein
  • – Webseite muss vollständig mit Tastatur bedienbar sein
  • – Verzicht auf blinkende, scrollende und sich bewegende Inhalte, die zu Aufmerksamkeitsproblemen führen können.
  • – lesefreundliche, größere Schrift, erhöhter Zeilenabstand.
  • – Verwendung leichter Sprache (klar, kurze Sätze, zielgruppenorientiert)
  • – starke Farbkontraste
  • – „hörbare“ Texte
  • – „lesbare“ Bilder, Audio- und Video-Inhalte

Eine benutzerfreundliche Webseite sollte im digitalen Zeitalter kein Nice-to-have sein, sondern Grundvoraussetzung für Ihren Internetauftritt. Nehmen Sie Ihre Kunden ernst und gestalten Sie Ihr Webseite so, dass sie sich wohlfühlen, verweilen und wiederkommen. Das lässt Ihre benutzerfreundliche Website auch bei Google punkten. Das Gleiche gilt für Accessibility: Zeigen Sie Kompetenz in Kommunikation und Technik mit einer barrierefreien Website; so schließen Sie keinen aus, sondern erschließen sich einen neuen Kundenstamm und erreichen eine höhere Zufriedenheit.

Die ausführlichen Tipps zu “Die benutzerfreundliche Webseite” mit vielen anschaulichen Beispielen lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 20/2016.

Themen aus PRPraxis 20/2016, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Social Media: So finden Sie beliebte Hashtags auf Instagram
  • – Recht: Vorsicht! Passen Sie auf bei kostenpflichtigen Telefonnummern im Impressum
  • – Steuern: Weihnachten: Schenken Sie so, dass der Beschenkte nicht draufzahlen muss
  • – Leserfrage: Professionalisiertes Influencer-Marketing
  • – Suchmaschinen-Anzeigen: Crashkurs „Google AdWords Express“: So gewinnen Sie mit Top-Anzeigen neue Kunden
  • – PR-Arbeit: 5 Tipps: Schreiben Sie Online-Texte, die Ihre Kunden erreichen und den Umsatz ankurbeln

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Mitarbeitermotivation steigern

Mittwoch, 28. September 2016

5 Impulse, wie Sie kostenlos die Motivation der Mitarbeiter steigern

Sie denken jetzt sicher: Motivation? Das ist doch ein HR-Thema, das gehört ins Personalmanagement. Weit gefehlt! Auch Sie als PR-Verantwortliche können durch wenige Stellschrauben in der Internen Kommunikation die Weichen bei Ihren Kolleginnen und Kollegen auf „Motivation“ stellen. Ich gebe Ihnen 5 Impulse, wie Sie die Mitarbeitermotivation steigern!

Mitarbeitermotivation steigern durch Interne Kommunikation

Mitarbeitermotivation steigern durch spannende Maßnahmen der Internen Kommunikation, © Fotos Blerim Shatri, Idee CAIME & FRIENDS

Immer wieder bringen Studien die Erkenntnis, nicht das Gehalt oder eine Gehaltserhöhung binden Mitarbeiter an Ihr Unternehmen, sondern interne Annerkennung, nette Kollegen und selbstbestimmte Aufgaben. Machen Sie sich diese intrinsischen Motivatoren zunutze und stellen Sie Ihre Internen Kommunikationsmittel darauf ein. Arbeiten Sie nicht an Ihren Kollegen vorbei, sondern beteiligen Sie diese an Ihren Themen. Das bringt neben Identifikation mit dem Unternehmen auch eine Steigerung der Motivation. Mit einer kontinuierlichen und rechtzeitigen Informationspolitik setzen Sie dabei die Basis für eine vertrauensvolle Unternehmens- kommunikation.

Vermeiden Sie unbedingt die Todbringer der
Mitarbeiter-Motivation

Geheimnisse und Intransparenz schaffen: Versuchen Sie nicht unangenehme Themen wie Umstrukturierungen, Umsatzeinbrüche, Fusionen etc. zu verschleiern, sondern zeitnah die Mitarbeiter zu informieren – über die Beweggründe. Wer transparent informiert und kontinuierlich, dem glauben die Mitarbeiter auch.

Unternehmenskultur nicht leben: Mitarbeiter möchten sich mit ihrem Unternehmen identifizieren. Die gelebten Werte sind dabei die Basis für ein produktives Miteinander. Achten Sie darauf, dass Ihr Management und die Führungskräfte die Unternehmenskultur unterstützen und Sie kontinuierlich die Werte vermitteln.

Abgeschottetes Management: Management by walking ist ein wunderbares Kommunikationsmittel, um die Stimmung im Unternehmen einzufangen und die Belegschaft besser kennenzulernen. Geschäftsführer, die in ihrem Elfenbeinturm bleiben, werden nie wirklich erfahren, was die Basis denkt.

Gute Arbeit nicht belohnen: Mitarbeiter möchten die Anerkennung ihres Chefs und des Unternehmens erhalten. Ein kleines Dankeschön oder ein freier Nachmittag z.B. nach einer Woche voller Überstunden bringt mehr Motivation als irgendwann die übliche Gehaltserhöhung.

Kein Ausgleich zwischen Arbeit und Privatleben schaffen: Mitarbeiter haben auch ein Privatleben, das manchmal ins Arbeitsleben Einfluss nimmt. Erarbeiten Sie mit dem Management und der Personalabteilung Serviceleistungen, wie Sie z.B. Arbeit und Familie unter einen Hut bringen.

Impuls 1: Informieren Sie Ihre Kollegen frühzeitig und hören sie auf deren Bedürfnisse

Was bewegt Mitarbeiter? Das sollten Sie in einer regelmäßigen Mitarbeiterbefragung auswerten. Kein anderes Kommunikations- mittel ist besser geeignet, als eine jährlich stattfindende Mitarbeiterbefragung, um die Stimmung im Unternehmen zu erfassen. Entwickeln Sie gemeinsam mit der Personalabteilung einen Fragebogen, der sowohl Fragen zur Unternehmenskultur, zum Führungsstil, der Arbeitssituation, Zusammenarbeit, aber auch den Umgang mit Kommunikation beinhaltet.

Impuls 2: Beziehen Sie Ihre Mitarbeiter in interne Themen ein

Interne Kommunikation lebt auch von bunten Themen, Meinungen, unterschiedlichen Typen. Diese finden Sie unter Ihren Mitarbeitern. Keiner möchte immer nur Personal-, Marketing- und Strategiethemen im Intranet lesen oder in der Mitarbeiterzeitschrift. Setzen Sie bei Ihrer Contentplanung auf den Faktor Mensch.

Impuls 3: Steigern Sie die Identifikation mit dem Unternehmen

Mitarbeiter sind stolz auf gemeinsam Erreichtes. Und wenn Erfolge gefeiert werden, sollte das auch gemeinsam mit der Mannschaft sein. Halten Sie Ihre Feiern, Jubilare, neue Mitarbeiter und Azubis in Fotos fest und machen Sie die Fotos allen zugänglich – und zwar schnell und umfangreich.

Impuls 4: Belohnen Sie langjährige Treue

Haben Sie auch auf der letzten Seite Ihrer Mitarbeiterzeitschrift Platz für Ihre Jubiläumsliste? Vor allem größere Unternehmen ehren so ihre langjährigen Mitarbeiter. Zu runden Unternehmenszugehörigkeiten gibt es außerdem noch ein offizielles Geschenk und ein Händeschütteln vom Personalchef oder dem Geschäftsführer.

Impulse 5: Fördern Sie Ideen, Best-Practice und internes Wissen

Ideenmanagement, Wissenstransfer sind Themen, die aus dem Management geboren sein müssen. Aber die Interne Kommunikation ist der Fluss, der alles ins Rollen bringt und am Leben hält, der die Mitarbeiter aufruft, mitzumachen und ihnen zeigt, dass es sich lohnt, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen – für sich selbst als auch für das Unternehmen. Schaffen Sie also Motivationsanreize für Mitarbeiter, aber auch Führungskräfte, sich für das Wohl des Unternehmens einzusetzen.

Natürlich schafft es die Interne Kommunikation nicht allein, eine motivierende Unternehmenskultur zu schaffen. Aber sie hat Ideen, Hebel und Themen, um gemeinsam mit der Personalabteilung, den Führungskräften und dem Management die Unternehmenskultur zu pflegen. Eine zeitnahe und kontinuierliche Informationspolitik schafft die Basis des Vertrauens, auf der sich attraktive Kommunikationsmaßnahmen entwickeln lassen. Das kommt bei den Mitarbeitern positiv an!

Die ausführlichen Impulse mit Tipps zu Maßnahmen lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 20/2016.

Themen aus PRPraxis 20/2016, die Sie zusätzlich interessieren könnten

– Social Media: So finden Sie beliebte Hashtags auf Instagram

– Recht: Vorsicht! Passen Sie auf bei kostenpflichtigen Telefonnummern im Impressum

– Steuern: Weihnachten: Schenken Sie so, dass der Beschenkte nicht draufzahlen muss

– Leserfrage: Professionalisiertes Influencer-Marketing

– Suchmaschinen-Anzeigen: Crashkurs „Google AdWords Express“: So gewinnen Sie mit Top-Anzeigen neue Kunden

– PR-Arbeit: 5 Tipps: Schreiben Sie Online-Texte, die Ihre Kunden erreichen und den Umsatz ankurbeln

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Von Pokémon-Go bis Suchmaschinen-Optimierung

Mittwoch, 24. August 2016

Die aktuelle Ausgabe der PRPraxis berät Sie zu aktuellen PR-Themen, die das Sommerloch stopfen

Der Wörterladen-Blog macht Sommerpause, die PRPraxis für die ich Ratgeberartikel zu PR und Marketing verfasse nicht. Freuen Sie sich auf spannende Themen in der Ausgabe 18/2017 beispielsweise zum neuen Medienhype Pokémon-Go und wie sie das Thema für Ihre PR nutzen oder ideales SEO für Ihre Webseite sowie Online-Texte, die ankommen.

Ratgebermagazin zu Marketing und PRSuchmaschinen-Marketing – Mit professionellem SEO optimieren Sie Ihre Website und maximieren Ihre Sichtbarkeit

Wenn Sie sich mit Online-Marketing beschäftigen, kommen Sie an einem Begriff nicht vorbei: SEO (Search Engine Optimization, also Suchmaschinen-Optimierung). Aufgabe und Ziel ist es hier, Ihre Website, Ihren Onlineshop oder andere Internet-Angebote so anzupassen, dass sie bei entsprechenden Anfragen in den Suchmaschinen sofort gefunden werden – und möglichst auf Seite 1 der Trefferlisten landen. Denn Studien haben gezeigt, dass die meisten Menschen auf die obersten Treffer bei Google & Co. klicken. Welche Kriterien entscheidend für Ihr SEO sind, welche Onpage Optimierungen Sie vornehmen können und welche SEO-Geheimnisse Sie kennen sollten, verrät Ihnen PRPraxis.

PR-Arbeit – Trends besetzen: Nutzen Sie den aktuellen Hype um Pokémon Go!

In fast allen Medien wird zurzeit darüber berichtet. Die Zahl der täglichen Nutzer übersteigt die

von Twitter. Und nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern auch viele Erwachsene laufen deswegen aufs Smartphone starrend durch die Gegend: Die Rede ist von Pokémon Go. Die Spiele-

App von Nintendo wurde Anfang Juli veröffentlicht, seitdem herrscht ein riesiger Hype darum.

Ein Rummel, bei dem Sie in jedem Fall mitmischen müssen. Beispiele und Ideen für gelungenes Marketing mit Pokémon hat die PRPraxis für Sie.

Kommunikation – E-Mails: Die 6 wichtigsten Empfehlungen, wie Sie den schnellen Kommunikationskanal professionell nutzen

Die E-Mail hat sich zum Kommunikationsmedium Nummer 1 im Geschäftsleben entwickelt. Weltweit werden täglich über 200 Milliarden E-Mails verschickt. Verständlich, spart das doch Zeit und Geld und hilft uns so, effizienter zu arbeiten. Aber: Haben Sie nicht auch manchmal den Eindruck, dass – gerade weil eine E-Mail so einfach und schnell zu schreiben ist – viele vergessen, dass ein paar Regeln gut und nützlich sind, damit das Medium richtig funktioniert?

PRPraxis hat für Sie die wichtigsten Empfehlungen zu Aufbau, Sprache und die Tonalitat von E-Mails zusammengestellt.

Gestaltung – Expertengespräch: So legen Sie die solide Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Grafiker

Bei der Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern muss nicht nur die Chemie stimmen. Damit sie funktioniert und zu Top-Ergebnissen führt, brauchen die Dienstleister verschiedene Informationen.

PRPraxis hat mit dem Grafik-Designer Matthias Hugo von Konturenreich gesprochen. Dabei hat das Magazin sich erklären lassen, was er benötigt, um seine Kunden bestmöglich zu beraten und Produkte zu entwickeln, die sie begeistern und ihnen helfen, gewünschte Ziele zu erreichen.

Online-Texte – Ihr 4-Punkte-Schnell-Check zum Thema „Lesen“ im Netz: Schreiben Sie für Ihre User

Das Zauberwort für alle, die für das Netz schreiben, heißt Nutzwert. Das klingt gut, stellt aber in der praktischen Umsetzung viele Kommunikationsverantwortliche vor echte Herausforderungen. PRPraxis zeigt Ihnen anhand ihres 4-Punkte-Schnell-Checks, worauf es beim Schreiben furs Internet ankommt.

Die ausführlichen Artikel lesen Sie ab kommender Woche in der aktuellen PRPraxis 18/2016. Wenn Sie noch kein Abonnent des zweiwöchigen Ratgebermagazins sind, können Sie sich jetzt als neuer Abonnent anmelden und erhalten die aktuelle Ausgabe noch rechtzeitig.