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Archiv für die Kategorie „Kommunikation“

Gelebte Vielfalt

Mittwoch, 11. Mai 2016

Wie Unternehmen von Diversity profitieren und Denkbarrieren abbauen

In Unternehmen treffen unterschiedliche Charaktere, Kulturen, Interessen und Erfahrungen aufeinander. Die Vielfalt in einem Unternehmen ist durchaus ein Erfolgfaktor, kein Hemmschuh. Basis für ein gelebtes Miteinander ist eine offene Unternehmenskultur. Wie Sie die Vielfalt (Diversity) im Unternehmen leben und Berührungsängste bei Ihren Mitarbeitern ausräumen, zeigen wir Ihnen anhand von Praxistipps.

Gelebte Vielfalt in Unternehmen lebenFür Henkel ist gelebte Vielfalt und eine wertschätzende Unternehmenskultur zentraler Treiber für Kreativität, Innovationen und Erfindungen. Boehringer Ingelheim kooperiert seit 10 Jahren mit einer Behindertenwerkstatt und begrüßt das ehrenamtliche Engagement ihrer Mitarbeiter, die sich um die dort lebenden und arbeitenden Menschen kümmern. Berührungsängste gibt es schon lange keine mehr, vielmehr profitieren beide Seiten von den gemeinsamen Stunden und dem Spaß bei ihren Aktivitäten.

Wie aber haben die beiden Unternehmen, eine Unternehmenskultur geschaffen, dass Menschen mit und ohne Behinderung, aber auch anderen Kulturen sich gegenseitig befeuern? Indem man emotionale Hürden und Ängste überwindet – m besten durch rationale Aufklärung und emotionale Aktionen.

Wir wissen von uns selbst, was wir kennen, „stört“ uns nicht. Wenn wir in fremde Länder reisen, lesen wir über die dortige Kultur und die Menschen. Vor Ort gleichen wir das Gelesene mit unseren eigenen Erfahrungen ab. Wertschätzung beginnt.

Die prinzipielle Neugier und Offenheit von Menschen anderen Kulturen gegenüber sollten Sie in Ihrem Unternehmen nutzen und nähren. Alles beginnt dabei mit einer offenen Führungskultur – dies beginnt bei der Geschäftsleitung, geht über die Abteilungsleiter bis zu jedem einzelnen Mitarbeiter.

7 Tipps, wie Sie gelebte Vielfalt im Unternehmen verankern

Tipp1 : Ins Leitbild aufnehmen: Wir schätzen unsere menschliche Vielfalt und fördern diese!

Zeigen Sie sich offen und wertschätzend gegenüber Menschen anderer Hautfarbe, sozialer Herkunft und mit Behinderung. Formulieren Sie in Ihrem Leitbild Ihren vorurteilsfreien Umgang mit der Vielfalt in Ihrem Unternehmen.

Tipp 2: Sensibilisieren Sie Ihre Führungskräfte in Sachen Inklusion

Die Führungskräfte sind bei Problemen und Missständen in den Abteilungen die erste Anlaufstelle für Mitarbeiter. Daher ist es äußerst wichtig, dass sie den Leitgedanken der Inklusion mittragen. Bieten Sie Ihnen Raum für eigene Diskussionen und Erfahrungen mit der möglichen Vielfalt im Unternehmen. Holen Sie sich Experten für Integration ins Haus. Diskutieren Sie mit ihnen über die Chancen und Vorteile von Integrationsteams.

Tipp 3: Lassen Sie sich Feedback geben von Ihren Mitarbeitern in Sachen Inklusion

Die Mitarbeiter müssen den Leitgedanken der Inklusion mittragen und im betrieblichen Alltag umsetzen. Zeigen Sie Interesse an den Erfahrungen mit dem Anderssein in Ihrem Unternehmen. Holen Sie sich daher regelmäßiges Feedback von Ihren Mitarbeitern: Was hat bereits gut funktioniert in Sachen Inklusion, wo gibt es Nachholbedarf?

Tipp 4: Überzeugen Sie Ihre Mitarbeiter mit stichhaltigen Argumenten

Vielfalt bringt Vorteile, weil Sie als Unternehmen auf umfangreiches Wissen, Kreativität und unterschiedliche Erfahrungen zurückgreifen können. Zudem können Sie als Produzent und Dienstleister besser auf die Bedürfnisse anderer Kulturen und Märkte eingehen. Das zeigen Studien vielfältiger Team immer wieder: Sie lösen nicht nur Probleme effektiver, sondern bringen auch Innovationen hervor.

Tipp 5: Überzeugen Sie mit Pragmatismus und Perspektivwechsel

Setzen Sie klar auf die Stärken Ihrer Mitarbeiter und nicht auf deren Defizite. Zeigen Sie also, wo Inklusion in Ihrem Unternehmen gut funktioniert. Implementieren Sie bei abteilungsübergreifenden Projekten unbedingt gemischte Teams, die ihre guten Erfahrungen in die jeweilige Abteilung tragen.

Tipp 6: Überzeugen Sie mit Emotionen

Horchen Sie in Ihr Unternehmen hinein und finden Sie Mitarbeiter, deren Geschichten Sie nutzen können, um Berührungsängste und Vorbehalte abzubauen: Migranten, die es geschafft haben, sich eine neue Existenz aufzubauen, schwer kranke Kollegen, die wieder zurückgekehrt sind aber auch Mütter oder Väter, die den Spagat zwischen Kind, Haushalt und Karriere schaffen. Interviewen Sie diese, begleiten Sie diese durch ihren Arbeitstag, lassen sich Tipps geben für alle Kollegen.

Tipp 7: Suchen Sie sich externe Verbündete

Ihr Unternehmen ist nicht als Inklusions-Experte auf die Welt gekommen. Es gibt viele externe Dienstleister, seien es Integrationsämter, das Amt für Arbeit, Personalführungsagenturen, die Ihre Geschäftsleitung beim Thema Inklusion beraten. Auch Innungen und Handwerkskammern haben Experten dafür. Oft ist es auch sinnvoll, eine externe Stelle interne Führungskräfte-Workshops durchführen zu lassen.

Die ausführlichen Tipps und Praxisbeispiele lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 10/2016.

Themen aus PRPraxis 10/2016, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Unternehmensimage – Mit diesen 6 Grundregeln sichern Sie sich Ihr positives Bild in der Öffentlichkeit
  • – Video – YouTube: So funktioniert Wissensmanagement heute
  • – Redaktion – Mit Wörtern überzeugen: 5 Regeln für einen Schreibstil, der begeistert
  • – Öffentlichkeitsarbeit – Lohnt sich eine Mitgliedschaft in PR-Verbänden?
  • – Spenden-Akquise – Professionalisieren Sie Ihr Fundraising und mobilisieren Sie auf diesem Wege großzügige Spender
  • – Internes Engagement – Verbinden Sie Ihr soziales Engagement mit einem Firmen-Event und nutzen Sie die daraus entstehenden Synergien
  • – Eilmeldung – Einbindung des Facebook-Gefällt-mir-Buttons auf Ihrer Website kann Sie 250.000 Euro kosten
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Visuelle Trends 2016 – die Kraft der Bilder

Mittwoch, 27. April 2016

Getty Images veröffentlicht seinen Trendreport 2016 und zeigt, welche Bildthemen die Nutzer bewegt

Ohne Bilder geht in der PR nichts mehr. Welche visuellen Motive sind aber derzeit angesagt? Wohin geht die Bilderreise? Im visuellen Trendreport 2016 von Getty Images zeigt die internationale Bildagentur, worauf Sie Ihr Augenmerk aktuell richten sollten.

Bilder sind kraftvoll, überzeugend und verführend. In der PR sind sie substantiell, um die Aufmerksamkeit der Zielgruppe auf das Thema zu lenken, den Artikel, die Pressemeldung. Aber auch bei Bildern und deren visuellen Inhalten gibt es riesige Unterschiede. Welche Typen und Themen den Zeitgeist treffen, hat das Creative Research Team von Getty Images analysiert.

Aus Millionen von Suchanfragen und Lizenzierungen, die über die Getty Images Website getätigt werden, hat das Team die Key-Visuals zusammengestellt und auch ihre Nutzung durch Werbung, Film, Social Media oder Zeitschriften verfolgt. Lassen Sie sich für Ihre PR-Bilder von die wichtigsten visuellen Trends aus dem Getty Images Whitepaper inspirieren – mit den Worten der Bildagentur und ausgewählten Bildern.

Trend 1: Outsider In

Menschen, die an ihre Grenzen gehen, und Bilder, die mit Traditionen brechen, finden immer mehr Anklang – auch im Mainstream. Gesucht wurde in den letzten 5 Jahren mit steigendem Interesse nach den Begriffen Mutige Entscheidungen, Rebellisch. Menschen begeistert das Unkonventionelle – die Betrachter verlangt es nach einzigartigen Botschaftern und herausragenden Bildern, nach Antihelden oder Menschen, die einen extremen Stil verkörpern. Für das kommende Jahr rechnet Getty Images mit einem deutlichen Anstieg an Bildern, die uns konfrontieren, wachrütteln und zum Hinsehen bewegen.

Trend 2: Extended Human

Unsere Vorstellung von „Menschsein“ dehnt sich aus, da wir uns die Macht der Technologie in jedem Bereich unseres Lebens zunutze machen. Die Grenzen zwischen Mensch und Maschine verschwimmen – was dabei herauskommt, ist höchst faszinierend. Technologie verändert die Art und Weise, wie wir unser Leben leben, unsere Erfahrungen weitergeben, künstlerisch tätig sind und unsere Umgebung erfahren. Sie fordert auch unsere Vorstellung von „Menschsein“ heraus, indem sie unsere Körper optimiert, die Kapazität unseres Verstandes in Bezug auf Erinnerungsvermögen und Kreativität verbessert und uns voll und ganz miteinander verbindet. Die beliebtesten Suchbegriffe dazu sind Tragbare Technologie, Emoji, Smart watch, Selbstfahrendes Auto, Smart House.

Trend 3: Divine Living

Während sich Marken immer mehr auf Werte konzentrieren, rücken Aspekte wie Besinnung und Offenbarung zunehmend in den Vordergrund. Und für Verbraucher spielt bewusster Konsum eine immer größere Rolle. Divine Living stellt den sinnvollen Konsum in den Mittelpunkt. Es geht darum, zielgerichtet einzukaufen und Gegenstände und Erlebnisse sorgfältig und bewusst auszuwählen, statt wahllos und in Massen zu konsumieren. Es geht darum, so zu leben, wie wir uns die Welt wünschen – um uns und in uns. Suchbegriffe in dieser Kategorie sind Integrität, Achtsamkeit und Gute Taten.

Trend 4: Messthetics

Marken nutzen die Macht einer hässlichen, chaotischen Ästhetik. In der Betonung von Körperlichkeit und der wahren menschlichen Natur zeigt sich eine Rebellion gegen die Gleichförmigkeit des Alltags. Die visuellen Reize von Messthetics sind alle physischer Natur: chaotisch, schmutzig, verschwitzt und animalisch. Sie entspringen unserem Verlangen, uns von übertriebener Hygiene und der Vorhersehbarkeit des Alltags zu befreien und menschlicher zu sein. Der visuelle Konsum wächst ständig und überschwemmt uns mit Konformität, wobei nur wenige Inhalte herausragen oder die Regeln brechen. Verbraucher sind immer mehr von der Werbung enttäuscht, diesem artifiziellen Raum, der von Schönheit und Perfektion bestimmt wird. Suchbegriffe, die sich damit verbinden lassen sind Körnige Struktur, Schmutziger Boden, Zerstörte Textur, Chaos nach Party, Unordentlicher Tisch, Schmutziges Fenster.

Trend 5: Silence vs. Noise

Dieser Trend konzentriert sich darauf, Verbrauchern mehr Raum zu schenken, um tief Luft zu holen und sich in einem dicht gedrängten Markt zurechtzufinden. Unsere Emotionen und unser Geist werden dabei mit visuellen Haikus angesprochen. Ruhig, episch, zurückhaltend, kraftvoll. Dies sind Bilder, die ihre Geschichten langsam und prägnant erzählen, jedoch maximale Wirkung erzeugen. Der Weniger-ist-mehr-Ansatz bei Komposition und Farbe und die Nutzung einer Vergleichsskala hinterlassen bei Betrachtern fast unvergessliche Eindrücke. Haupt-Suchbegriffe sind Einfachheit, Einfach, Komplex zu einfach, Vereinfachung, Einfache Lösung, Einfacher Hintergrund.

Trend 6: Surreality

Die kreativen Möglichkeiten, unser facettenreiches Leben im digitalen Zeitalter visuell darzustellen, sind unendlich. Dieser Trend stellt surreale grafische Bilder in den Mittelpunkt und spielt mit unserer Vorstellung von Unendlichkeit, Dualität und Vielfalt. Die Ästhetik „Surreality“ bezieht sich darauf, wie wir mit den neuen Arten des Kulturkonsums und der Weitergabe von Informationen klarkommen. Genau wie sich der Surrealismus darum bemüht hat, das Unbewusste in ein Verständnis des Bewussten umzuwandeln, versuchen die prägenden visuellen Techniken dieses Trends, die Dualität zu vereinen, die wir wegen des großen digitalen Anteils in unserem Leben erfahren. Die passenden Suchbegriffe sind Virtuelle Realität, Surreale Landschaft, Verträumt.

Recherche 2016 – wie Journalisten heute arbeiten

Mittwoch, 20. April 2016

newsaktuell untersuchte die Recherchegewohnheiten von 1223 befragten Journalisten

Bereits zum dritten Mal (nach 2012 und 2014) wollte newsaktuell wissen, wie Journalisten heutzutage recherchieren und welche Quellen sie nutzen. Die Auswertung betrifft vor allem PR-Schaffende in Unternehmen und Agenturen. Muss sich nun auch in deren Pressearbeit etwas gehörig ändern?

Wie Journalisten 2016 recherchieren

Quelle: Journalistenumfrage Recherche 2016″ aus Whitepaper, © newsaktuell
Die Pressemitteilung wird von allen als eine der wichtigsten Quellen geschätzt

Ergebnis 1: Pressemitteilungen sind für Journalisten die meistgenutzte digitale Quelle

Altersübergreifend halten Journalisten an Pressemeldungen als erste Themenquelle fest. Gefolgt vom Persönlichen Gespräch und Social Media, das vor allem die jüngere Journalisten-Generation als Informationsquelle nutzt.

Ergebnis 2: Informationen auf Sozialen Netzwerken vertrauen vor allem die jüngeren Journalisten

Weit vor allen anderen Sozialen Netzwerken recherchieren Journalisten auf Facebook, gefolgt von youtube und Twitter sowie Xing. Das heißt aber nicht, dass alle den Sozialen Netzwerken auch vertrauen; vor allem bei der Generation über 50 bindet nur Eindrittel der Befragten Informationen aus sozialen Netzwerken in Ihre Beiträge ein, bei den bis zu 35-Jährigen ist es genau andersherum.

Ergebnis 3: Pressemitteilungen ohne Zusatzmaterialien sind Zeitverschwendung

Nachdem 86% der befragten Journalisten angegeben haben, Pressemitteilungen zu Recherchezwecken zu nutzen, sollten Unternehmen dieses Angebot nutzen – aber unbedingt mit Zusatzmaterial: 62% der Journalisten wünschen sich Bilder, gefolgt von Hintergrundinfos als Link (60%), weniger als PDF (51%) und Infografiken (35%).

Ergebnis 4: Schnellere Antworten und Offenheit wünschen sich Journalisten von Pressestellen

Pressestellen möchten, dass ihre Meldungen Gehör finden, kommt aber einmal ein Journalisten mit Fragen auf sie zu, benötigt deren Beantwortung aus Sicht des Journalisten zu lange. Immer noch wünschen sich Zweidrittel der Befragten eine schnellere Antwort auf ihre Anfragen – vor allem bei Krisen. Wichtig ist den Journalisten auch das Storytelling – die Hälfte zieht eine gute Geschichte reiner Produkt-PR vor.

5 Empfehlungen für Ihre Pressearbeit 2016

  1. Machen Sie noch mehr aus Ihrer Pressemeldung: Achten Sie inhaltlich auf hohen Nutzwert, verfassen Sie Inhalte aus Sicht Ihrer Anwender, vergessen Sie die Geschichte hinter Ihrem Produkt nicht.
  2. Versenden Sie keine Pressemeldung ohne Mehrwert wie Bild, Hintergrundsinfos oder Infografik. Arbeiten Sie dabei unbedingt mit Links, keinen reinen Anhängen, das macht Ihre Presseaussendung nur hochvolumig.
  3. Lassen Sie sich bei Presseanfragen klar die Deadline geben. Und informieren Sie vice versa den Journalisten darüber, wann er mit Ihrer Antwort rechnen kann. Diese gilt es dann auch einzuhalten.
  4. Optimieren Sie Ihre Inhalte unbedingt mobile – 64% der Journalisten recherchieren via Smarphone oder Tablet.
  5. Nutzen Sie für Ihre Unternehmensinformationen einen breiten Mix ans Sozialen Medien – v.a. Facebook, Youtube, Twitter und Xing sind bei Journalisten beliebt.

Sie interessiert das komplette Whitepaper zu Recherche 2016? Dann holen Sie es sich direkt auf newsaktuell.

5 Social Media Trends

Dienstag, 5. April 2016

Social Media Trends, die Ihre B2B-Kommunikation erfolgreich machen

Social Media Trends sind auch in der B2B-Kommunikation angekommen. Mit diesem Kommunikationskanal schaffen Unternehmen es, ohne weitere Medienanbieter ihre Themen direkt an Ihre Kunden heranzutragen und dazu noch Feedback zu erhalten. Doch viele nutzen das Potential Social Media bisher nur als verlängerten Arm für ihre klassischen Presseaussendungen. Erfolg bringt es dagegen, wenn Sie Content generieren, der die Nutzer anspricht und sich weiter verbreitet.

Der Baumaschinenhersteller Liebherr nutzt Facebook, YouTube und LinkedIn zur Kommunikation. Und erfindet für die Markteinführung eines Drehbohrers Mr. Torque mit eigenem LinkedIn Profil.

Der Baumaschinenhersteller Liebherr nutzt Facebook, YouTube und LinkedIn zur Kommunikation. Und erfindet für die Markteinführung eines Drehbohrers Mr. Torque mit eigenem LinkedIn Profil.

Für PRPraxis habe ich mich im B2B-Markt umgehört und Trends aufgespürt, die Ihr Social Media Engagement erfolgreich durch 2016/17 leiten. Erste Erkenntnis: Es ist weniger wichtig, in welchen Kanälen Sie präsent sind, sondern vielmehr, wie sie diese für Ihre Themenhoheit nutzen. Die Themenauswahl ist entscheidender für Ihren Erfolg, als der Kommunikationskanal.

Basis Ihrer Social Media Strategie bleibt 2016 daher zu klären, welche Zielgruppe Sie ansprechen wollen, welche Plattformen dafür die passenden sind und welche Inhalte Sie dafür benötigen. Zweite Erkenntnis: Weniger wichtig ist die Anzahl Follower oder Fans als deren Interaktion mit Ihrem Unternehmen. Viele B2B-Unternehmen agieren in einer Nische bzw. einem kleineren Kundenradius als B2C-Marken. Dafür wandern Ihre „Fans“ nicht so schnell ab, wenn Sie diese einmal von Ihren Angeboten überzeugt haben.

Social Media Trend 1: Setzen Sie Usability und Kundennutzen an die erste Stelle

Der Kunde kommt immer zuerst.“ Machen Sie diesen Satz zu Ihrem Motto und Sie sind auf dem richtigen Weg. Das heißt: Die Wünsche, Bedürfnisse, das Verhalten des Kunden prägen Ihre Kundenkommunikation.

Social Media Trend 2: Mit Earned Media + Live-Kommunikation stärken Sie Ihren Auftritt

Auch B2B-Kunden sind Verbraucher, die sich von spannend gemachter Kommunikation angezogen fühlen und gerne ihre Erfahrungen mit Ihrem Unternehmen, Ihren Produkten und Services teilen. Setzen Sie in Ihrer Social Media Kommunikation nicht nur auf eigen generierten Content (Owned Media) wie Blogartikel, Whitepaper und Infografiken, sondern auch auf Community und Influencer generierte Inhalte (Earned Media).

Social Media Trend 3: Mit Storytelling untermauern Sie Ihre Themenkompetenz

Das A und O für eine erfolgreiche Social Media Präsenz ist ansprechender Content. Dieser generiert sich aus den Kundenbedürfnissen. An erster Stelle steht dabei immer der Nutzen für den Kunden. Daraus ergeben sich Themen-Cluster wie Angebot, Service, Standort, Kunden, Preise, Messe, Hersteller oder auch Insight-Storys.

Social Media Trend 4: Holen Sie sich Verbündete!

Kein Unternehmen ist allein auf der Welt, sondern agiert mit und über Kunden, Mitarbeiter, Partner. Social Media macht das besonders deutlich. Unternehmen und Marken, die mit Kooperationspartnern auftreten, sich nicht scheuen, auch einmal einen guten Post eines anderen Unternehmens zu teilen, erhalten positives Feedback aus den Reihen der eigenen Kunden und Fans.

Social Media Trend 5: Arbeiten Sie mit Kennzahlen, um Ihren Erfolg sichtbar zu machen

B2B-Kommunikation ist vor allem Kundenmanagement. Damit es erfolgreich funktioniert, müssen Sie zuerst die internen Strukturen und Ressourcen schaffen. Wenn Sie über Social Media Kenntnisse über Kundenbedürfnisse erworben haben, machen Sie es im CRM-System für Ihren Kundenservice und Ihren Vertrieb sichtbar. Umgekehrt gilt dasselbe: Bereiten Sie die Erfahrungen von Ihrem Kundenservice und Vertrieb für das Social Media Marketing auf.

Mein Tipp zu guter Letzt:

Verabschieden Sie sich in Ihrer Social Media Strategie vom Gießkannen-Prinzip. Investieren Sie nur in die Kanäle, die Ihre Zielgruppe auch wirklich nutzt. Und generieren Sie Content, der nicht schon 2x für die Presse aufbereitet wurde, sondern, der zugeschnitten ist auf die Bedürfnisse Ihrer Kunden und den Verbreitungskanal. Im Mittelpunkt Ihrer Social Media-Strategie steht immer der Kunde mit seinen Ansprüchen an Sie und Ihre Produkte. Ihre Content- und Service-Angebote spielen dabei eine tragende Rolle. Vermitteln Sie Ihren Kunden Fachkompetenz, lassen Sie sie bei keinem ihrer Investitionsschritte alleine und zeigen Sie sich gesprächsbereit. Überzeugen Sie dabei mit Bewegtbild und Live-Kommunikation – nicht mit trockenen Daten und Fakten.

Den ausführlichen Artikel mit allen Tipps und Expertenmeinungen von Strategie-Berater Volker Davids und Susanne Ullrich von Brandwatch lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 7/2016.

Themen aus PRPraxis 7/2016, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Print – Mit Haptik berühren Sie Ihre Kunden in einer zunehmend digitalisierten Welt
  • – Email-Kommunikation – Tipps und Tricks für E-Mails, die beim Empfänger wirklich ankommen
  • – Employer-Branding – Erstklassige Bewerber finden und binden – mit effizienten Azubi-Aktivitäten auf Facebook
  • – Veranstaltungen – Die passende Location bildet den perfekten Rahmen für Ihr Event und steigert dessen Wirkung

Unternehmensblog – Expertise zeigen, aber richtig

Dienstag, 15. März 2016

Erfolgreich einen Unternehmensblog gestalten mit den 7 ungeschriebenen Gesetzen der Blogosphäre

Ein Unternehmensblog ist eine hervorragende Möglichkeit, immer wieder neuen Content zu veröffentlichen. Und sich in der Branche, bei Ihren Kunden Verhör zu schaffen. Mit nutzwertigen Artikeln ziehen Sie letztendlich auch die Aufmerksamkeit von Medien und Bloggern auf sich und Ihr Geschriebenes. Machen Sie sich also nicht angfreibar durch falsche Zitate, derbe Kommentare oder schlechte Verlinkungen. Sondern halten Sie sich an die ungeschriebenen Gesetzte der Blogosphäre!

Pressearbeit sinnvoll gestaltenWas macht einen Unternehmensblog attraktiv und lesenswert? Was bringt Leser dazu, immer wieder zurückzukehren? Natürlich die Themenauswahl, der Schreibstil und die Präsentation der Artikel. Aber es gibt auch Blogging-Zutaten, die Ihre Glaubwürdigkeit stärken oder in Frage stellen. Welche das sind, haben wir Ihnen im Artikel zusammengestellt.

Gesetz 1: Nutzen Sie Ihre eigenen Worte – abschreiben gilt nicht

Wenn Sie einen interessanten Artikel im Netz finden, der perfekt zu Ihrem Unternehmensblog passt, sollten sie ihn nicht eins zu eins auf Ihren Unternehmensblog setzen. Machen Sie etwas Eigenes aus dem Artikel und verlinken Sie geschickt auf den gefundenen. Als Experte auf Ihrem Gebiet haben Sie zu ihrem Fundstück sicher schon eine eigene Meinung. Geben Sie dem Thema einen neuen Blickwinkel.

Gesetz 2: Nennen Sie immer die Quellen und zwar richtig – ob bei Zitaten, Bildern oder Grafiken

Artikel in Ihrem Unternehmensblog leben von der Interaktion mit anderen Meinungen, Autoren, Lesern. Wenn Sie sich also in Ihrem Artikel auf einen anderen Autor beziehen – sei es, um sich an der Diskussion zu beteiligen oder dessen Blogtenor als weiteres Argument in Ihrem Artikel anzuführen, zitieren Sie richtig.

  • – Zitate müssen immer mit Anführungszeichen („…“) gekennzeichnet sein.
  • – Wenn Sie innerhalb des Zitats Wörter weglassen bzw. welche hinzufügen, müssen Sie auch dieses kennzeichnen, am besten mit eckigen Klammern.
  • – Um die Zitate noch besser herauszustellen, können Sie diese kursiv setzen.

Gesetz 3: Richtig Verlinken – damit Google Sie mag

Links erhöhen Ihre Glaubwürdigkeit. Wenn andere attraktive Medien auf Ihren Unternehmensblog verlinken, schätzt Google Sie, aber auch die Leser des Blogs. Aber auch Sie haben es in der Hand, Ihren Artikel mit Verlinkungen aufzuwerten. Denn für Google sind auch interne Links attraktiv. Und Ihre Leser können Sie mit geschickten Verlinkungen Zugang zu weiteren Informationen auf Ihrer Webseite ermöglichen.

Gesetz 4: Dampf ablassen – Meinungen sagen ja, verunglimpfen nein

Sie sind der „Hausherr“ in Ihrem Unternehmensblog. Das bedeutet auch, dass Sie die Grundregeln des Miteinanders einhalten müssen. Auch wenn Ihnen die Hutschnur bei einem aktuellen Reizthema platzt. Bleiben Sie sachlich. Bringen Sie Ihre Argumente an, aber verunglimpfen und beschimpfen Sie weder Personen aus Ihrer Branche, noch Firmen oder Einrichtungen.

Gesetz 5: Kommentare lenken – geben Sie nichts ungesehen frei

Dasselbe gilt für unflätige Kommentare. Es ist durchaus sinnvoll, die Kommentar-Funktion beim Unternehmensnlog nicht auszuschalten, um eine Diskussion zu ermöglichen. Ihre Leser können Ihnen weitere Argumente für Ihren Artikel liefern oder gar andere Blickwinkel. Ausfälligkeiten sollten Sie jedoch unterbinden.

Gesetz 6: Machen Sie sich glaubwürdig – durch Offenheit und Transparenz

Ihr Unternehmensblog benötigt Glaubwürdigkeit. Leser, die aufgrund der Suchergebnisse auf Ihre Artikel stoßen, möchten wissen, ob Sie Ihnen vertrauen können. Stimmt das Gesagte in Ihrem Text? Warum scheinen Sie die Fachkompetenz zu besitzen, ein bestimmtes Thema zu erörtern?

  • – Zeigen Sie Transparenz, indem Sie die Autoren des Blogs auf einer gesonderten Seite vorstellen.
  • – Legen Sie auf einer „Über mich“ Seite dar, welche Ziele Sie mit dem Blog verfolgen und welche Fachkompetenz die Leser von Ihnen erwarten können.
  • – Finden Sie die Zeit, mit Ihren Leser/innen in Dialog zu treten.

Gesetz 7: Texte verändern – Korrekturen oder neue Aspekte einfügen?

Wenn Sie viel mit Fakten arbeiten, Ratgeberartikel verfassen oder über Neuerungen schreiben, kann es durchaus vorkommen, dass sich Fehler in Ihre Tipps etc. einschleichen.

  • – Macht Sie ein Leser aufmerksam, sollten Sie Änderungen transparent gestalten, z.B. über das Kommentarfeld.
  • – Lassen Sie einen alten Artikel neu aufleben, indem Sie ihm neue Aspekte geben. Diese Aktualisierung mag Google.

Zum Bloggen gehört viel mehr als eine gute Schreibe. Ein gutes Thema allein macht Leser noch nicht zuWiederkehrern. Erst die Interaktion mit den Lesern und Zitatgebern macht einen Unternehmensblog wirklich lebendig. Glaubwürdig wird er durch Transparenz, richtiges Zitieren und Verlinken.

Den detaillierten Artikel mit allen Tipps lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 6/2016.

Themen aus PRPraxis 6/2016, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Neue Zielgruppe – Flüchtlinge als Kunden und Mitarbeiter: So gelingen Kommunikation und Integration
  • – Redaktion – So formulieren Sie Einladungen, denen man gerne folgt
  • – Leserfrage – Welche Themendatenbanken können wir für unsere Mediaplanung nutzen?
  • – Rechtliches – Ist das Impressum Ihrer Website rechtlich auf dem neuesten Stand? Machen Sie den Schnell-Check
  • – Visualisierung – 4 Wege zu ausdrucksstarken Bildern

Betriebsausflug erfolgreich gestalten

Mittwoch, 2. März 2016

Mit dem Klassiker Schnitzeljagd die Mitarbeiter begeistern

Sicher starten auch bei Ihnen mit dem nahenden Frühjahr die Planungen für den diesjährigen Betriebsausflug. Welches Unternehmen möchte schon auf dieses Instrument zum Teambuilding, zur Mitarbeitermotivation und -bindung verzichten? Nutzen Sie die Grundidee einer Schnitzeljagd und entwickeln Sie daraus zwei effektvolle Mitarbeiterevents.

eine Schnitzeljagd am Unternehmensstandort

Mit einer Schnitzeljagd z.B. durch Schweinfurt gestalten Sie einen attraktiven Betriebsausflug

Die Idee der Schnitzeljagd erfüllt die 5 Faktoren, die erfolgreiche Betriebsausflüge kennzeichnen: Sie
– binden alle Mitarbeiter ein – ob jung oder alt, gut zu Fuß oder mit Handicap,
– stärken das Zusammengehörigkeitsgefühl,
– bringen Spaß,
– wirken nachhaltig,
– ermöglichen das Kennenlernen und die Erfahrung, sich aufeinander verlassen zu können.Der Betriebsausflug „Schnitzeljagd“ ist geeignet für kleine und mittlere Unternehmen bis 100 Mitarbeiter. Die einzelne Gruppengröße sollte 10 Personen nicht überschreiten. Wenn Sie ein kleines Mitarbeiterteam sind, gehen Sie als geschlossene Gruppe los – bei einer Unternehmensgröße ab 15 Personen, bietet es sich an, Gruppen zu bilden. Wie viele Gruppen letztendlich sich an der Schnitzeljagd beteiligen, macht organisatorisch keinen Unterschied.

Schnitzeljagd am eigenen Standort
Ziel des Betriebsausflugs ist es, die eigene Stadt neu und auf unterhaltsame Weise kennenzulernen – gemeinsam mit Kollegen. Bei den jeweiligen Aufgaben-Punkten sind Puzzleteile versteckt, die die Teams finden oder nach Beantwortung einer Frage erhalten. Die Puzzleteile ergeben zusammengesetzt ein riesiges Gruppenfoto der gesamten Belegschaft.

Die Stadt, in der man wohnt, glaubt man zwar gut zu kennen. Umso spannender ist es, nochmal neue Orte kennen zu lernen – oder vielleicht auch wiederzuentdecken. Mit einer Schnitzeljagd schlagen Sie außerdem die Brücke zwischen jüngeren und älteren Mitarbeitern, da die beiden Altersgruppen in der Regel in unterschiedlichen Vierteln verkehren. Außerdem: „Alteingesessene“ können ihr Wissen zeigen und neu hinzugezogene Mitarbeiter lernen Geheimtipps kennen.

Dabei soll es zu keinem Wettkampf zwischen den Teams kommen – Gewinner gibt es beim Betriebsausflug keine.

Variante: Schnitzeljagd im eigenen Unternehmen
Ihr Unternehmen hat gerade eine größere Umstrukturierung oder Fusion hinter sich gebracht? Dann bietet sich eine Schnitzeljagd durch die eigene Firma an. Die Mitarbeiter durchlaufen die verschiedenen Abteilungen und müssen dort jeweils kleine Aufgaben bewältigen. Die Führungskräfte der jeweiligen Abteilung sind dabei Tipp-Geber. Der Betriebsausflug bleibt auf die Unternehmenszentrale beschränkt.

Mögliche Aufgaben / Fragen wären z.B.
– Wen kann ich anrufen, wenn mein PC den Geist aufgibt?
– Wer sitzt am Empfang?
– Welcher private Gegenstand befindet sich auf dem Schreibtisch des Personalchefs?
– Wie viele Kollegen arbeiten im Facility Management?
– Was macht Frau Musterfrau aus Abteilung Z jeden Morgen als erstes?
– Wer ist der älteste Mitarbeiter in unserem Unternehmen?

Mit diesen 5 Planungs-Tipps gelingt Ihnen Ihr Betriebsausflug
1. Ein Betriebsausflug plant sich nicht von alleine. Bilden Sie ein Organisationsteam und bestimmen Sie Aufgabenbereiche wie Kommunikation, Finanzen, Durchführung. Ideen sammeln Sie am besten bei einem Brainstorming.
2. Machen Sie sich eine Checkliste zu Vorbereitung und Ablauf des Events.
3. Überprüfen Sie als nächstes die Durchführbarkeit Ihrer Ausflugsidee: Ist der Betriebsausflug für alle geeignet, ist er ausgelegt auf die Mitarbeiterzahl Ihres Unternehmens, passt Ihr Programmablauf in das vorgegebene Zeitfenster.
4. Machen Sie unbedingt die Probe: Treffen Sie sich mit Experten vor Ort, um Details zu klären oder spielen Sie selbst den Betriebsausflug durch. Halten Sie danach den Programmablauf unbedingt schriftlich fest – er ist Teil Ihrer Einladungsagenda für die Mitarbeiter.
5. Bleiben Sie möglichst innerhalb des Steuerfreibetrags pro Mitarbeiter (110 € inkl. Ust.). Eine Kostenbeteiligung der Mitarbeiter bietet sich nicht an.

Eine Schnitzeljagd bietet sich vor allem in der wärmeren und trockenen Jahreszeit an. Sie soll nicht in Stress ausarten, sondern den Mitarbeitern neue Eindrücke über ihren Wohnort verschaffen. Binden Sie bereits im Vorfeld die Mitarbeiter ein, um spannende Tipps und Fragen zu erhalten. Der Spaß und das gemeinsame Erleben sollen dabei immer im Vordergrund stehen.

Alles zum organisatorischen Ablauf sowie steuerliche Tipps zum Betriebsausflug lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 5/2016.

Themen aus PRPraxis 5/2016, die Sie zusätzlich interessieren könnten

– Social Media – Verbinden Sie mit Mitano virtuelle und reale Welt: So nutzen Sie das Beste aus beiden und multiplizieren Reichweite und Wirkung
– Pressekonferenz – 7 Tipps, wie Sie die schwierigste Presseveranstaltung mit Bravour meistern
– Krisen-PR – 8 Grundregeln, die Ihnen helfen, Krisen vorzubeugen, sie rechtzeitig zu erkennen und kommunikativ zu managen
– Präsentations-Tipps – PowerPoint: So überzeugen Sie die Zuhörer mit der 10-20-30-Regel

Printkommunikation 2016

Mittwoch, 3. Februar 2016

Printmedien erreichen Ihre Kunden immer noch nachhaltig

Ist Print-PR Schnee von gestern? Eindeutig: nein! Trotz Online Marketing und Social Media bleibt Print ein zentrales Kommunikationsmittel und das aus gutem Grund. Sie benötigen auch weiterhin Flyer, Imagebroschüren und Kundenmagazine und können diese auch wunderbar crossmedial mit Ihren Online-Angeboten vernetzen.

Kundenmagazin architare - Printkommunikation 2016

Der Premium-Einrichter architare setzt bewusst auf hochwertige Inhalte – auch im Marketing. Das Kundenmagazin erreicht vor allem die nicht online affine Zielgruppe. Und ist die große Visitenkarte des Hauses. Es setzt auf hintergründige Reportagen, Interior Trends und Dekorationsideen.

In vielen Bereichen und bei vielen Zielen können Sie in der PR auf Print nicht verzichten. Printmedien transportieren Ihr Markenversprechen und Ihr Image einfühlsamer als schnelllebige Onlinemedien. Auf Facebook verschwindet Ihr Post schneller als Ihnen lieb ist, da müssen Sie permanent mit weiterem Content nachschießen, um im Gedächtnis Ihrer Fans zu bleiben. Gut gemachte Printmedien nehmen Ihre Kunden immer wieder gerne in die Hand.

Top 5 Argumente für Print

  • – überzeugt durch Haptik
  • – ist plakativ und fallen auf
  • – wird gerne mitgenommen
  • – ist um ein vielfaches kostengünstiger als Werbeanzeigen
  • – schafft hohes Vertrauen, da es unveränderbar ist

Diese Ziele können Sie mit Print erreichen:

  • – Sie wollen nur eine bestimmte Interessensgruppe erreichen
  • – Sie möchten auch passive Zielgruppen erreichen
  • – Sie möchten Ihre Wertigkeit und Qualität in den Vordergrund stellen
  • – Sie möchten von einer hohen Reichweite profitieren und Streuverluste minimieren
  • – Sie möchten Ihr Image nachhaltig steigern

Ihr Printprodukt im Einsatz

Brillieren Sie mit Ihren Printmedien immer dort, wo Sie persönlich mit Kunden zusammenkommen. Wenn Sie Partner oder (Neu)Kunden treffen, sollten Sie neben dem persönlichen Dialog Ihr Gesagtes mit Print unterstreichen. Auch am Point of Sale wirken Flyer und Magazine wertiger als ein Display mit Ihrem Webauftritt. Kunden nehmen gerne Prospekte mit und schauen sie sich zuhause in Ruhe an. Die Zeit, im Geschäft noch Ihren Webauftritt zu studieren, nimmt sich keiner.

Auf Messen

An Ihrem Stand lassen sich Ihre Flyer und Kundenmagazine wunderbar präsentieren und in Ihren Gesamtauftritt einfügen.

  • – Geben Sie Ihre Kundenmagazine nur ganz gezielt an das Messepublikum weiter – nicht die Laufkundschaft sollte davon profitieren, sondern Gesprächspartner/ Neukunden.
  • – Flyer hingegen – vor allem spezielle Aktionsflyer zur Messe – sollten Sie in Aufstellern an den Rand Ihres Standes postieren, so dass sich die Laufkundschaft diese mitnehmen kann und nach der Messe bei Interesse mit einer konkreten Anfrage auf Sie zukommt.
  • – Produkt-Datenblätter gehören klar in die Hand des Vertriebs, aber durchaus auch in Pressemappen. Dort sind auch die Imagebroschüren gut platziert.

Auf Kongressen/ Veranstaltungen/ Business-Netzwerken

Wenn Sie einen eigenen Stand haben, nutzen Sie Ihre Printmedien wie auf einer Messe. Wenn Sie als Redner eingeladen sind oder Besucher, sollten Sie immer Ihre Visitenkarte bereit halten. Diese erinnert den Gesprächspartner auch Tage und Wochen nach Ihrem Treffen an Ihr Gespräch.

In Ladengeschäften

An der Kasse oder am Eingang lassen sich Ihre Flyer wunderbar in Aufstellern präsentieren oder in attraktiven. Schalen auslegen.

  • – Kundenmagazine sollten Sie nur an der Kasse auslegen, um zu monitoren, wer sich ein Magazin mitnimmt. Das könnte auch der Start eines Kundengesprächs werden.
  • – Wenn Sie kein eigenes Ladengeschäft besitzen, aber Flyer für Veranstaltungen entwickelt haben oder für Ihren Onlineshop, fragen Sie Restaurants, Bars, Frisöre, die Ihre Zielgruppe ansprechen, ob Sie Ihre Flyer bei ihnen auslegen dürfen.

In Paketen und Magazinen

Imagebroschüren, die Ihre Marke verdeutlichen oder spezielle Rabattaktionen, Produktflyer sind kostengünstige Beileger in Paketen.

  • – Bei Magazinen kommt es vor allem auf die Höhe der Auflage an, wie viel Marketinggeld Sie in die Hand nehmen müssen.
  • – Probieren Sie eine Kooperation mit einem Kundenmagazin aus anstatt mit einem Publikumsmagazin. Dort dezimiert sich auch wieder der Streuverlust.

Den ausführlichen Artikel mit durchschlagenden Argumenten für Ihre Top-Printmedien inklusive Beispielen lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 3/2016.

Themen aus PRPraxis 3/2016, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Employer Branding – Als Arbeitgeber punkten Sie mit diesen Themen bei Bewerbern und Mitarbeitern
  • – Redaktion – Unsere 10 neuen Regeln, wie Sie mit guten Headlines überzeugen
  • – Datenschutz – 6 Tipps, mit denen Sie sicherstellen, dass Ihr Praktikant datenschutzkonform arbeitet
  • – Case Studies – Nutzen Sie Fallbeispiele, um Ihre Kunden zu begeistern
  • – Online-PR – 5 schnelle Tipps für erfolgreiche Newsletter 2016
  • – Datenschutz – Bildmaterial: Der Widerruf zur Einwilligung der werblichen Nutzung kann ungültig sein

Digitale Unternehmenskommunikation 2015

Mittwoch, 27. Januar 2016

Wohin geht die Content-Reise? Studienergebnisse einer Befragung der Adenion GmbH an 336 Kommunikationsexperten

Egal ob Unternehmen ihre Online Pressearbeit gestalten oder sich mit ihrer Zielgruppe über Social Media austauschen, ihr Content ist der zentrale Drehmoment, um das Interesse der Öffentlichkeit auf das Unternehmen zu lenken. Wie aber generiert man die richtigen Themen und welche Formate helfen bei der Content Distribution? Das wollte die Adenion GmbH wissen und interviewte dazu Kommunikationsexperten zu ihrem Medienverhalten.

Online PR, Content PR, StorytellingDie Unternehmenskommunikation verlagert sich mehr und mehr ins Internet. Um ein Grundrauschen zur Marke und dem Unternehmen bei der Internetcommunity zu erhalten, ist der verbreitete Content die Basis für eine erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit. Wie generieren Unternehmen nun relevante Themen für ihre Kommunikation? Welche Methoden, Tricks und Tools helfen bei der Themenfindung? Und welche Formate nutzen die Profis aus PR, Marketing und Unternehmenskommunikation? Diesen Fragen hat sich die Adenion GmbH von 336 Kommunikationsexperten beantworten lassen.

Fazit 1: Pressemitteilung immer noch beliebtestes Kommunikationsinstrument

Auch 2015 stand die Unternehmenskommunikation im Zeichen von Pressemeldungen. 91% der Befragten versenden regelmäßig Meldungen, um ihre Zielgruppe zu erreichen. Gefolgt von Social Media Posts (87%).

Fazit 2: Themen finden sich immer noch meist im Unternehmen selbst

Für die Themenfindung nutzen die Kommunikatoren neben Suchmaschinen wie Google zunehmend auch die Social Media-Foren und Communities (50%) bei Facebook, Xing und Google+ für die Recherche. Für die Medienproduktion greifen 85 % der Akteure aus PR, Marketing und Unternehmenskommunikation aber immer noch u.a. auf interne Vorgaben der Geschäftsführung zurück.

Wie Sie spannende Themen in Ihrem Unternehmen finden, zeige ich Ihnen in meinem Blogbeitrag Content Marketing – in 4 Schritten zur spannenden Unternehmensgeschichte.

Fazit 3: Content Distribution erfolgt noch von Hand

Überraschend ist, dass nur knapp 37% der Teilnehmer auf Tools zurückgreifen, um ihre Inhalte zu veröffentlichen. Die Studie zeigt, dass vor allem Kommunikatoren aus Agenturen nützliche und zeiteffiziente Anwendungen und Distributionsdienste zu schätzen wissen. Das meist genannte Tool hierbei war Hootsuite (38%), gefolgt von Buffer (22%) und PR-Gateway (20%). Fast die Hälfte der Befragten pflegt die Online Pressemeldung manuell in Presseportale ein.

Interessant ist der Vergleich von 2015 zur Befragung 2012. Der Anstieg digitaler Medien wie Unternehmensblog (2015 nutzten 63% das Instrument, 2012 erst 20%) wird immer wichtiger. Alle Befragten erstellen Content für das Internet und nutzen digitale Medien für dessen Verbreitung – daran führt kein Weg mehr vorbei.

Fazit 4: Social Media Monitoring

Die Social Signals gehören zu den wichtigsten Indikatoren, wenn es um die Überprüfung qualitativer Inhalte geht. Sie geben Auskunft darüber, welcher Content auf welchen Social Media funktioniert. Ein Großteil der Studienteilnehmer (81,97%) beobachtet die Entwicklungen der Social Media-Profile zumindest sporadisch und in 3 von 4 Unternehmen zählt das Monitoring der Social Signals zu den elementaren Methoden der Erfolgskontrolle.

Die ausführlichen Ergebnisse und den Vergleich 2015 und 2012 können Sie auf dem Adenion-Blog nachlesen.

Wie sieht Ihre Content-Reise aus? Können Sie den Ergebnissen zustimmen oder haben Sie einen ganz anderen Ansatz für Ihre digitale Unternehmenskommunikation?

Recherchedienste – PR-Instrument 2016

Mittwoch, 20. Januar 2016

Recherchedienste wie Responsesource bringen Journalistenanfragen und Unternehmerexpertise zusammen

Kennen Sie Recherchedienste? In England ist diese Art der Pressearbeit schon Alltag. Bei uns lernen Journalisten und Unternehmen nun auch diese Form der wertvollen Zusammenarbeit kennen. Bisher steckt das Angebot noch in den Kinderschuhen, und es gibt nur wenige Anbieter. Aber es lohnt sich gerade für Spezialisten, Recherchedienste als PR-Tool zu nutzen.

Pressearbeit sinnvoll gestaltenBei Recherchediensten geht es nicht darum, Ihre Pressemeldungen unterzubringen, dafür gibt es Presseportale. Im Gegenteil: Sie präsentieren sich als Spezialist mit exklusiven Inhalten. Und der Journalist erhält Zugang zu Ihrem Wissen anstatt bereits bekannte Fakten aus den Suchmaschinen aufzubereiten. ResponseSource ist ein solcher Recherchedienst. Er unterstützt Journalisten und Redaktionen sinnvoll bei ihrer Recherchearbeit. Unternehmen stellen sich als Interviewpartner zur Verfügung mit ihrem Wissen und aktuellen Studien, Journalisten erhalten Zugang für ihr Thema entsprechende Interviewpartner. Anders als bei der Pressearbeit bieten nicht Sie Themen den Redaktionen an, sondern diese sind auf der Suche nach Ansprechpartnern für ihre Themen.

Vorteile Journalisten

  • – exklusive Kontakte und Statements zu/ von Fachexperten
  • – tiefere Einblicke in Themen, zu denen sie bisher wenig Erfahrung gesammelt haben
  • – auch unter Zeitdruck schnelle Antworten zu Spezialthemen
  • Rechercheaufwand verringert sich um ein Vielfaches.

Vorteile Unternehmen

  • – Kontakt zu Journalisten, mit denen sie bisher nicht zusammengearbeitet haben
  • – Folgeanfragen von Journalisten
  • – Attraktive Presseveröffentlichungen
  • – platzieren sich als Fachexperte

PR-Büro Berlin und ProMasters sind von Recherchedienste wie ResponseSource überzeugt
Das PR-Büro Berlin von Claudia Burkhardt hat sich erst im Sommer für den Recherchedienst ResponseSource entschieden. Der Suchmaschinenspezialist Michael Kohlfürst, ProMasters nutzt die Recherchedienste bereits seit zwei Jahren und hat auch den Vergleich mit dem englischsprachigen Anbieter helpareporter.com (HARO). Für Agenturchefin Claudia Burkhardt ist ResponseSource ein gut gemachte, ergänzendes Dialogtool, mit dem sie ohne großen Aufwand Pressearbeit betreiben kann. Kohlfürst schätzt den Kontakt zu deutschsprachigen Journalisten. Zudem sind dank besserer Filterfunktionen bei ResponseSource im Gegensatz zu HARO die Anfragen überschaubarer und passgenauer.

Ganz klar kann der Service nur ein Ergänzungstool sein. Proaktive Pressearbeit lässt sich dadurch nicht ersetzen. Doch haben sich für Burkhardt und ihre Kunden bereits einige attraktive Redaktionsgespräche ergeben. Für Kohlfürst sind die Recherchedienste eindeutig ein Kanal, seine Bekanntheit bei Journalisten auszubauen. Er erreicht Redaktionen, die bei ihren Themenrecherchen bisher an seinen Fachbereich nicht gedacht haben.

Tipp von Kohlfürst: Querdenken! Sein Unternehmen erhält auf den ersten Blick für sein Spezialgebiet irrelevante Anfragen, setzt er sich aber mit dem Thema auseinander, kann er wiederum dem Journalisten eine neue Perspektive und Ergänzung für dessen Anfrage liefern.

Ideal sind die Recherchedienste für Unternehmen, die Spezialisten auf einem bestimmten Gebiet sind. Noch sind die Rechercheplattformen nicht in den Köpfen der meisten Journalisten angekommen, aber wie die Anfragen mehren sich, so meine Nachfrage bei den Unternehmen.

Den ausführlichen Artikel mit Beispielen und Anbietervergleichen lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 2/2016.

Themen aus PRPraxis 2/2016, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – PR-Arbeit – Nachrichtenwert: Diese 10 Faktoren ebnen Ihnen den Weg in die Medien
  • – Marketing-Wunder – Bieten Sie Ihren Kunden und Besuchern mit QR-Codes einen aufmerksamkeitsstarken Mehrwert
  • – Corporate Citizenship – ÖPP: Profilieren Sie sich durch Ihr Engagement und leisten Sie einen Beitrag zum Gemeinwohl
  • – Krisen-PR – Worst Practice: So sorgen Sie für einen Shitstorm
  • – Lead-Generierung – Auslandsmessen: Deutsches Datenschutzrecht gilt meist auch im Wunschland
  • – Leserfrage – Ist es sinnvoll, Online-Presseportale zu nutzen?

PR-Trends 2016 – für eine erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit

Donnerstag, 7. Januar 2016

Die Welt wird immer vernetzter, die Menschen immer mobiler. Ihr Wissen holen sie sich aus dem Internet, ihr Leben ist geprägt von der digitalen Welt. Was bedeutet das nun für Sie und Ihre PR? Lesen Sie, welche PR-Trends sich 2016 durchsetzen werden und wie Sie diese für Ihre Themenvermarktung nutzen sollten.

Pressearbeit sinnvoll gestaltenTrend 1: Mobilität – immer und überall erreichbar sein

„Mobile“ ist nicht mehr nur Kür, sondern Pflicht. Nutzer greifen von unterwegs auf Apps, Onlineshops, Hotel-Homepages oder Nachrichtenplattformen zu. Ihnen geht eine Frage durch den Kopf oder ein To-Do (z.B. noch Hotel für Hamburg buchen) und das erledigen sie umgehend, ob in Öffentlichen Verkehrsmitteln, beim Restaurantbesuch oder zuhause via Smarphone auf dem Sofa. Unternehmen,, die Ihre Homepage immer noch nicht auf eine mobile Seite, möglichst Responsive Design umgestellt haben, haben verloren. Denn auf einem Smartphone lässt sich Kleinteiliges nicht mehr darstellen, Produkte schlecht bestellen oder ein Hotelzimmer reservieren. Die Kunden wandern weiter.

Das sollten Sie unbedingt tun:

  • – Ihre Webseite auf Responsive Design umstellen. Wichtig ist dabei, dass Sie Ihre Webseite so aufbauen, dass Ihre „verkaufenden“ Seiten im Vordergrund stehen. Gestalten Sie ALLE Seiten mobile-friendly: von den Imageseiten bis hin zum Bestellprozess mobil. Ansonsten passiert es Ihnen, dass der Kunde aufgrund schlechter Usability mitten im Bestellprozess abbricht.
  • – Setzen Sie auch bei Ihren Newslettern unbedingt auf Responsive Design. Was für das Informieren von unterwegs gilt, macht bei Ihrem Newsletter nicht halt. Er wird auch mobil geklickt, nämlich dann, wenn er im E-Mail Account Ihres Kunden erscheint und dieser gerade die Zeit hat, ihn zu öffnen.
  • – Identifizieren Sie kontinuierlich die am besten geeignetsten und kostengünstigsten mobilen Marketing-Kanäle, die Ihre Botschaft an Ihre Zielgruppen weiterleiten.

Das sollten Sie nicht tun:

  • – Bei Ihrer PR-Kampagne mit der mobile-friendlynett aufhören. Neues Nutzerverhalten bringt auch Umdenken in den Kommunikationskanälen mit sich. Überlegen Sie nun vor jeder Kamapgen, welche Inhaltstypen sind am günstigsten mobil durchzuführen?

Trend 2: Visueller Content – Überzeugungskraft Bewegt-Bild

Die Menschen haben immer weniger Zeit sich zu informieren. Die Aufmerksamkeitsspanne im Internet wird immer niedriger. Beiträge müssen daher schell erfassbar sein. Bilder, Infografiken und vor allem Videos können Ihnen den Weg zu Ihren Kunden ebnen. Überzeugende Bilder und Visualisierungen sind der Schlüssel, um Ihre Geschichte von der Masse abzuheben. Zudem zeigen Umfragen, dass immer mehr User Youtube, Instagram, Pinterst oder tumblr nutzen, das bedeutet, soziale Netzwerke, die sich durch hohe Visualisierung hervortun.

Das sollten Sie unbedingt tun:

  • – Einen Weg finden, wie Sie Ihre Themen auf einzelne Fragestellungen herunterbrechen und visualisieren können. Mit Videos können Sie große Datenmengen in verdauliche Abschnitte herunterbrechen.

  • – Überlegen, wie sich Print und Bewegtbild trotzdem noch gegenseitig befruchten können. Denn Text bleibt trotzdem der Anker zu Bild und Video – nicht nur wegen der Suchmaschinen-Robots, die mit Bewegtbild allein keine Suchanfrage beantworten können.

Das sollten Sie nicht tun:

  • – Den Trend verschlafen und weiterhin auf viel Text und wenig visuelle Impulse setzen.

  • – Ihre Kunden mit Fakten, Zahlen und Daten auf Ihrer Webseite und in Ihren Marketingbroschüren erschlagen.

Trend 3: Relationship Marketing – machen Sie Kunden zu Empfehlern

Zufriedene Kunden sind im Zeitalter von Social Media Gold wert. Denn Sie sind Ihre Lobbyisten und Markenbotschafter. Sie nutzen ihr eigenes Netzwerk, um die letzten Hotelfotos zu teilen, den letzten Restaurantbesuch auf Facebook bekannt zu machen und attraktive Produkte ihren Freunden zu empfehlen.

Das sollten Sie unbedingt tun:

  • – Identifizieren Sie die Kunden, die Ihnen wohlgesonnen sind:
    • – die bereits viel bei Ihnen gekauft haben (siehe Customer Relationship Management Sytem)
    • – die immer wieder Ihre Facebook-Posts kommentieren und teilen
  • – Sprechen Sie diese gesondert an, ob sie nicht Ihre Markenbotschafter werden möchten
  • – Um diese Kundengruppe noch stärker an Sie zu binden,
    • – sollten Sie Ihnen spezielle Goodys zukommen lassen (Aufmerksamkeit zum Geburtstag, Extrakarte zu Weihnachten etc.)
    • – sollten Sie sie in Ihre Produktentwicklung und Marketingkampagnen einbinden

Das sollten Sie nicht tun:

  • – Kundenmeinungen einkaufen. Hände weg von gekauften Empfehlungen, sei es über Facebook, Amazon oder Bewertungsportale. Wenn Sie Feedback Ihrer Kunden wünschen, machen Sie Ihnen das explizit klar – z.B. mit einem Post auf Facebook mit direktem Link zu Ihrem Profil auf einzelnen Bewertungsportalen.

Trend 4: Mit Social Media und Echtzeit-Marketing Kunden binden

Social Media hat die Einwegkommunikation verändert. Mündige Kunden treten nun in den Dialog mit Marken und Unternehmen. Sie empfehlen, verbreiten deren Botschaften weiter und wollen aber auch als mündige Kunden wahrgenommen werden. Das heißt, Ihre Botschaften, Wünsche und Verbesserungsvorschläge sollen die Marken und Unternehmen auch umsetzen. Binden Sie Ihre Fans/ Kunden zusätzlich mit attraktiven und exklusiven Veranstaltungsangeboten im Netz.

Das sollten Sie tun:

  • – Wenn Sie ein lokales Unternehmen sind und die sozialen Medien nutzen, überprüfen Sie, wie hoch der überregionale Anteil an Ihrer Fangemeinde ist. Und dementsprechend Content entwickeln, der für alle interessant ist – sowohl für Ihre lokalen Fans als auch für die überregionalen.
  • – Als Veranstalter oder lokales Ladengeschäft sollten Sie Ihren Fans einen Mehrwert bieten und sie via Echtzeit-Marketing an Sie binden. Überlegen Sie also bei Aktionen, wie Sie Ihre Fans einbinden können.

Das sollten Sie nicht tun:

  • – Verlassen Sie sich nicht nur auf Ihre lokalen Fans und bieten diesen Live-Events, Meet & Greets oder den Blick hinter die Kulissen Ihres Unternehmens (z.B. Tag der offenen Tür) und machen Ihren anderen Fans immer nur den Mund mit lokal adressierten Posts wässrig. Achten Sie unbedingt auf einen Ausgleich zwischen lokalen Beiträgen und solchen, die alle Fans betreffen (Aktionen, Rabatte, Hangouts etc.)

Die Trends sind nicht unbedingt neu. Aber sie werden sich als Standard durchsetzen. Wenn Sie in Ihrer PR, Ihrem Digitalen Marketing nicht verstärkt auf die Bedürfnisse Ihrer Kunden eingehen, wandern diese weiter. Vor allem die Mobile Generation und die Generation Facebook. Haben Sie Ihr Ohr am Kunden, überlegen Sie bei jeder PR-Maßnahme – mag sie auch „nur“ lokal sein, wie diese sich für mobile User umsetzen lässt und wie sie diese auch für Ihre Internetcommunity attraktiv gestalten können.

Den ausführlichen Artikel mit Best-Practice-Beispielen lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 1/2016.

Themen aus PRPraxis 1/2016, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Textarbeit – Mediengerecht und effizient: So bereiten Sie in 4 Schritten Ihr Thema optimal auf
  • – Empfehlungsmarketing – Nutzen Sie Bewertungsportale für Ihr Monitoring und Ihr Marketing
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