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Archiv für die Kategorie „Kommunikation“

Kommunikationskonzept erstellen – PR-Instrumente (Teil 2)

Mittwoch, 31. Mai 2017

Wie Sie die richtigen PR-Instrumente für Ihre Zielgruppen finden

Heute geht es beim Kommunikationskonzept erstellen in die Umsetzungsphase. Die Ziele, Zielgruppen und Botschaften sind entwickelt. Nun legen Sie Ihre PR-Instrumente auf Basis der Ziele und Zielgruppen fest. Danach entwickeln Sie die geeigneten Maßnahmen. Dazu später.

Kommunikationskonzept in 3 Schritten erstellen

Schritt für Schritt zum Kommunikationskonzept – heute: PR-Instrumente festlegen

Das Wichtigste gleich zu Anfang: Je spezifischer Sie Ihre PR-Instrumente auf die einzelnen Zielgruppen herunterbrechen, umso besser kommen Ihre Botschaften bei ihnen an. Die PR-Instrumente geben Ihnen zudem schon den Maßnahmen-Mix für Ihr PR-Konzept vor.

PR-Instrumente, die Ihnen zur Verfügung stehen

Ihr Werkzeugkasten als PR-Schaffender ist äußerst vielfältig. Seine einzelnen Instrumente dienen dazu, Ihre entwickelten Botschaften an die Zielgruppen zu transportieren. Das kann auf schriftliche, persönliche oder elektronische Weise

passieren. Sie können jedoch auch die Unterscheidung nach Zielgruppen anlegen:

  • – PR für Redakteure/ Journalisten,
  • – PR für Mitarbeiter,
  • – PR für Kunden/ Öffentlichkeit

Spezifizieren Sie nun Ihre Instrumente unter die jeweiligen Kontaktarten oder Bezugsgruppen.

Schriftliche PR-Instrumente wären

  • – Geschäftsbericht
  • – Firmenbroschüre
  • – Newsletter
  • – Kundenmagazin
  • – Flyer
  • – Advertorial
  • – Brief / Einladungen
  • – Direktmailings
  • – Pressemeldung
  • – Fachartikel
  • – Pressemappe

Mündliche/ Persönliche PR-Instrumente wären

  • – Gruppengespräch
  • – Telefonat
  • – Kongress, Symposium
  • – (Haus)Messe
  • – Diskussionsveranstaltung
  • – Seminar, Workshop
  • – Vortrag, Präsentation
  • – Tag der offenen Tür / Betriebsbesichtigung
  • – Feste, Events (Mitarbeiter, Kunden, Presse)
  • – Wettbewerbe, Verlosung, Preisausschreiben
  • – Road-Shows
  • – Informationsstände, -zentrum
  • – Stiftung, Sponsoring
  • – Pressekonferenz
  • – Pressefrühstück
  • – Redaktionsbesuch

elektronische Medien/Video/Film wären

  • – Radio-/TV-Spot
  • – CD-ROM, DVD
  • – eigene Homepage
  • – Newsroom
  • – Podcasts
  • – Videos
  • – Blogs
  • – E-Mail-Newsletter
  • – Facebook, Twitter, Xing etc.
  • – youtube

PR-Instrumente für Journalisten wären

  • – Pressemeldung
  • – Pressefoto
  • – Pressemappe
  • – Fachartikel
  • – Case Study
  • – Medienkooperation
  • – Redaktionsgespräch
  • – Interview
  • – Round-Table-Gespräch
  • – Pressekonferenz
  • – Pressefrühstück
  • – Pressereise
  • – Newsroom

PR-Instrumente für Mitarbeiter wären

  • – Mitarbeiterzeitung/ -magazin
  • – Newsletter (Aushang + E-Mail)
  • – Schwarzes Brett
  • – Pressespiegel
  • – Einführungsbroschüre für neue Mitarbeiter
  • – Abteilungsmeetings
  • – Diskussionen, Vorträge, Filmvorführungen
  • – Ausstellung
  • – Betriebsfest
  • – Mitarbeiter-/Betriebsversammlungen
  • – Ideenmanagement/ Internes Vorschlagswesen
  • – Weiterbildung
  • – Betriebssport
  • – Intranet
  • – Firmen-TV
  • – Social Media: Interne Gruppe bei Facebook, Xing-
  • – Führungskräfte-Events (Kamingespräche)

PR-Instrumente für Kunden wären

  • – Newsletter
  • – Blog
  • – Roadshow
  • – (Haus)Messe
  • – Social Media Communitys
  • – Kunden-Event
  • – Tag der offenen Tür
  • – Gewinnspiel/ Verlosung
  • – Service-Hotline
  • – Service-Videos
  • – Webseite
  • – Direktmailing / Flyer

Hierauf sollten Sie bei Ihren PR-Instrumenten unbedingt achten

  • – Nutzen Sie möglichst einen Mix an PR-Instrumenten – nicht nur schriftliche, sondern auch die persönliche Ansprache und vor allem die Möglichkeiten des Internets und Social Media.
  • – Überlegen Sie sich genau, auf welche Instrumente Ihre jeweiligen Zielgruppen am ehesten ansprechen und wie Sie mit diesen am schnellsten an Ihr Ziel kommen.
  • – Setzen Sie zudem Ihre Instrumente regelmäßig ein. Größere Events und Pressekonferenzen sind eher einmalige Maßnahmen, aber diese stehen auch nicht für sich alleine, sondern sind eingebettet in eine Kommunikationsstrategie, die sich verschiedener PR-Instrumente bedient.

Praxis-Beispiele – wie Sie PR-Instrumte festlegen

Anhand der zwei Praxis-Beispiele zeige ich Ihnen, welche PR-Instrumente bei welcher Aufgabenstellung sinnvollerweise eingesetzt werden können, um im Zusammenspiel die Zielsetzung zu erreichen.

Beispiel 1: Die Aufgabenstellung: Einführung eines neuen Nachhilfe-Portals

Um seine Ziele zu erreichen benötigt der Nachhilfe-Anbieter vor allem den Kontakt zu Eltern, Lehrern und Schulen. Dieser gelingt ihm mit den Instrumenten Messebeteiligung, Roadshows, Workshops, Auftritten in Social Media Communitys wie Facebook, Xing oder auch durch das Nutzen von Eltern- und Lehrer-Foren. Um sich bei der Diskussion über schulische Bildung sinnvoll zu beteiligen und in eine zielführende Richtung zu lenken, sollte das Unternehmen auch Lobbyismus betreiben.

Beispiel 2: Die Aufgabenstellung: Deutscher Markteintritt eines asiatischen Hardware-Herstellers im B2B-Bereich

Mit der Kombination der Instrumente Messebeteiligung/ Roadshows sowie Anwenderberichten/Produktmeldungen und Exklusivinterviews/ Testartikel anbieten gelingt es dem asiatischen Anbieter sich in Deutschland bekannt zu machen und einen positiven Eindruck bei der Zielgruppe zu hinterlassen. Mit Hilfe der Fach- und Handelsmedien baut sich der Hersteller seine Reputation bei technischen Einkäufern/ Fachhändlern auf, mit Blogger-Relations und Twitter/ Xing erreicht er zudem technik-affine Endkunden.

PR-Instrumente im Kommunikationskonzept verankern

So legen Sie die PR-Instrumente für Ihr Unternehmen fest

Sie sehen, PR-Instrumente, die für das Nachhilfe-Portal zielführend sind, können beim asiatischen Anbieter nicht eingesetzt werden. Das Medium Blog ist beispielsweise bei Endkunden, also für den Nachhilfe-Anbieter, sinnvoll. Durch stetig neuen Blog-Content kann er auch die eigene Facebook-Seite füllen und Blogger auf sich aufmerksam machen. Messen sind für beide Unternehmen erfolgversprechend, auf Fachmessen trifft der Hersteller seine potentiellen Kunden, auf Bildungsmessen tummeln sich Bildungsträger, Lehrer, aber durchaus auch Eltern.

Bei Ihrer Instrumentenwahl müssen Sie immer beachten, aus welcher Branche Ihr Unternehmen kommt, welche Ziele Sie verfolgen und welche Zielgruppen Sie ansprechen. Endverbraucher sind anders anzusprechen als B2B-Kunden oder Behörden. Zudem müssen Sie wissen, wo sich Ihre Zielgruppe aufhält (z.B. Facebook) bzw. was sie liest (z.B. Fachmedien, Handelsmedien), um Ihren Instrumentenmix sinnvoll zusammenzustellen.

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Mitarbeiterakquise mit Snapchat leicht gemacht

Mittwoch, 24. Mai 2017

Wie Sie Mitarbeiterakquise mit Snapchat betreiben, zeige ich Ihnen in 5 Schritten

Einige große Unternehmen machen es vor. Rewe nutzt Snapchat, um Auszubildende an sich zu binden. Auch die Techniker Krankenkasse hat einen Karrierekanal auf Snapchat. Noch wird die Social Media Plattform vor allem von jungen Menschen genutzt. Aber genau dort setzt das Arbeitgeberangebot der Unternehmen an: Sie möchten die Fach- und Führungskräfte von morgen an sich binden, um anderen einen Schritt voraus zu sein. So funktioniert Arbeitgeberimage mit Snapchat.

Mitarbeiterakquise mit Snapchat gelingt bei Auszubildenden

Die Techniker-Krankenkasse snapt unter tk-karriere. Die Devise: Azubis und Mitarbeiter snappen zu lassen.

Snapchat ist eine der am schnellsten wachsenden Social Media Plattformen. Längst hat es Instagram überholt, auch im Umfang hochgeladener Fotos. Bisher sind auf Snapchat vor allem junge Menschen – 51% sind zwischen 16-24 Jahre alt – zu finden. Wer also vor allem die Jugend bei der Mitarbeiterakquise mit Snapchat ansprechen möchte, der sollte das Tool vorher beherrschen. Und vorsichtig: Sie sollten unbedingt die Nutzungsgewohnheiten der Jugend kennen und Ihre Recruitingstrategie darauf abstimmen.

Ich zeige Ihnen heute, wie Unternehmen Snapchat als Karrierekanal für Auszubildende nutzen (können), um frühzeitig die junge Zielgruppe an sich zu binden.

Mitarbeiterakquise mit Snapchat – das sollten Sie wissen

Snapchat ist eine reine Foto- und Videoplattform und wird nur als Smartphone-App angeboten. Auf dem Netzwerk geht es darum, kurzweilige, durchaus auch spaßige Momentaufnahmen zu teilen. Wenn Sie Snapchat über Ihr Smartphone starten, aktiviert sich automatisch Ihre Kamera und Sie kommunizieren zwangsläufig über Fotos oder 10 Sekunden Videos. Diese sind zudem nur einmalig für Ihre Follower abrufbar; über Snapchat Stories verlängert sich die Nutzungsdauer auf 24 Stunden und die Videos sind länger als 10 Sekunden. Das bedeutet für Sie und Ihre Kommunikationsstrategie: Sie müssen eine überzeugende Contentstrategie entwickeln, um Follower an sich zu binden und sie zum Handeln zu aktivieren.

Das können Sie in der Mitarbeiterakquise mit Snapchat bei der jungen Zielgruppe erreichen

  • – junge Fachkräfte für Unternehmen interessieren
  • – zeigen, dass Sie die Sprache der Jugend sprechen und als Arbeitgeber an ihnen interessiert sind
  • – Auszubildende als Multiplikatoren einbeziehen in die Personalarbeit
  • – positive Arbeitgebermarke aufbauen und pflegen

Bei der Mitarbeiterakquise mit Snapchat sollten Ihre Inhalte

  • – authentisch, unterhaltend und kreativ sein
  • – einen fundierten, aber auch kurzweiligen Einblick in Ihre Arbeitswelt geben – zugeschnitten auf die Bedürfnisse der Zielgruppe Auszubildende

So werden Sie zum Snapchat und Recruiting Profi

Mitarbeiterakquise mit Snapchat kann gelingen, wenn Sie folgende Tipps beachten:

Sprechen Sie mit Ihren Azubis über Ihre Arbeitgeberstrategie auf Snapchat.

Gibt es Azubis, die auf Snapchat bereits aktiv sind? Dann lassen Sie sich von diesen in einem Workshop die Feinheiten des Netzwerks zeigen. Aber auch die Bedürfnisse der Jugendlichen erklären: Was suchen sie auf Snapchat, was interessiert sie, mit welchen Inhalten kann man sie ködern.

Gründen Sie eine Snapchat-Workgroup

mit 2-3 Azubis sowie einem Kollegen aus der Personalabteilung (möglichst Recruiting). Und Kollegen aus den Fachabteilungen, die am dringendsten Auszubildende/ Fachkräfte benötigen.

  • – Überlegen Sie sich gemeinsam, was Ausbildung in Ihrem Unternehmen bedeutet und wie Sie Ihre Arbeitgeber-Botschaften, Ihre Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten filmisch festhalten.
  • – Bilden Sie Ihre Azubis zu Botschaftern aus. Sie sind das Aushängeschild für Ihren Snapchat-Kanal. Achten Sie darauf, dass das Erbe weitergegeben wird an die nächste Generation Ihrer Azubis.
  • – Behalten Sie mit dem Recruiter die Contentstrategie im Auge und prüfen Sie die Inhalte auf Relevanz und Nachhaltigkeit.
  • Legen Sie sich ein Snapchat Profil für Ihr Unternehmen an.

Machen Sie sich dann mit Snapchat vertraut.

  • – Probieren Sie die Kamerafunktion aus, verändern Sie Ihre Fotos mit Sprechblasen, Emojis und Filtern.
  • – Gehen Sie auf Spurensuche: Wie nutzen andere Unternehmen Snapchat? Welche Inhalte laden diese Unternehmen hoch?

Legen Sie nun Ihre Contentstrategie für Snapchat fest.

  • – Machen Sie sich einen Themenplan, welche Inhalte für Ihre Zielgruppe relevant sind:
    • – Vorstellung Ausbildungsmöglichkeiten, Ausbildungsbeauftragten
    • – Vorstellung Arbeitsplätze
    • – Recruiting Events, Schulungen
    • – Teambuilding Events/ Mitarbeiterfeiern
    • – Social Benefits im Unternehmen
    • – Interviews mit Fach- und Führungskräften, Personalleitung bis zum Geschäftsführer
    • – Jobpostings & Ausbildungsprogramme
    • – Soziales Engagement der Mitarbeiter
    • – steigern Sie mit Gewinnspielen, Rätseln die Interaktionsrate
  • – Und brechen Sie diese Inhalte auf konkrete Stories herunter (Story xx für Woche yy)
  • – Um für die Zielgruppe interessant zu bleiben, sollten Sie mindestens ein Video pro Woche hochladen.

Sprechen Sie bei Bewerbungsgesprächen das Thema Snapchat proaktiv an.

  • – Sind Azubis aufgrund Ihres Snapchat-Kanals auf Sie aufmerksam geworden?
  • – Machen Sie eine kurze Manöverkritik: Was ist gut am Auftritt, welche Inhalte fehlen?

Das sollten Sie für Ihre Contentstrategie wissen

Bei Snapchat gibt es keine Chronik und kein Profil, mit dem man sich positioniert, sondern nur die Fotos und Videos, die wieder verschwinden. Jede Snap-Story muss aktiv angeklickt werden. Langweilt diese, schließt der Follower sie wieder. Daher ist jeder Beitrag eine neue Herausforderung, ob sie bei der Zielgruppe ankommt oder nicht. Sie müssen es also mit Ihrer Contentstrategie schaffen, dass Ihre Follower Ihnen erhalten bleiben und echtes Interesse an einer Ausbildung bei Ihnen entwickeln. Daher ist die Evaluierung, welcher Content lief gut (Höhe der Klicks, Kommentare, Chats) wichtiger als bei anderen Sozialen Netzwerken. Eine Möglichkeit, Interaktion zu erhöhen: Lassen Sie Ihre Follower per Screenshot abstimmen, welche Themen sie interessieren würden.

Snaps, also Fotos oder Videos können Sie nicht vorproduzieren. Sie entstehen aus dem Augenblick. Daher ist die Vorbereitung umso wichtiger. Möchten Sie ein bestimmtes Thema auf den Punkt bringen, Botschaften deutlich machen oder ein aktuelles Angebot, sollten sie dieses wie beim Elevator Pitch „üben“, um beim Filmen das Wesentliche zu vermitteln.

Mein Fazit für die Mitarbeiterakquise mit Snapchat

Snapchat ist nahe dran an der jungen Zielgruppe. Nutzen Sie das Potential des Netzwerkes, um sich als jung gebliebenes Ausbildungsunternehmen zu präsentieren. Lassen Sie dabei unbedingt Ihren Azubis als Unternehmensreporter den Vortritt. Überprüfen Sie aber gemeinsam mit Ihren Azubis, dem Bereich Personal und den entsprechenden Fachabteilungen, welche Themen bei der Mitarbeiterakquise mit Snapchat ankamen, worauf Follower reagiert haben und vertiefen Sie diese Contentstrategie. Experimentieren Sie ruhig mit Inhalten. Es kann nicht spaßig und verrückt genug auf Snapchat sein, um sich als Arbeitgeber zu profilieren. Dann steht Ihrer Mitarbeiterakquise mit Snapchat nichts mehr im Wege!

Die ausführlichen Tipps von Rewe und der Techniker krankenkasse inklusive dem Interview mit Julia Böttcher von der TK, lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 11/2017.

Themen aus PRPraxis 11/2017, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Selbstmarketing: Positionieren Sie sich richtig, damit Ihre Arbeit ernst genommen wird
  • – Redaktion: Social-Media-Stil ist tabu
  • – Datenschutz: Schnell-Check Organigramm
  • – Kommunikation: Sommerloch: So schöpfen Sie das Potenzial von Interviews optimal für die Präsentation Ihres Unternehmens aus
  • – Interne Kommunikation: Fehlerkultur: Fehler als Chance nutzen und profitieren

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Kommunikationskonzept erstellen – Ziele, Zielgruppen, Botschaften

Mittwoch, 17. Mai 2017

Eine Anleitung, wie sie mit einem Kommunikationskonzept Ihre PR-Ziele und Zielgruppen erkennen, benennen sowie Botschaften entwickeln

Egal, ob Sie die Jahresplanung Ihres Unternehmens angehen oder die Planung einer Kampagne, ein Kommunikationskonzept hilft Ihnen, strategisch auf dem eingeschlagenen Kommunikationsweg zu bleiben, Ihre Ziele mit denen der Anspruchsgruppen abzugleichen und die richtigen Kommunikationsinstrumente für Ihre Botschaften zu wählen.

Kommunikationskonzept in 3 Schritten erstellen

Schritt für Schritt zum Kommunikationskonzept – wir beginnen mit Zielen, Zielgruppe, Botschaften

Ein Kommunikationskonzept besteht aus mehreren Teilen: einer SWOT-Analyse, Ziele & Zielgruppen, Botschaften, Instrumente festlegen, den konkreten Maßnahmen und der Evaluation. In den kommenden Wochen stelle ich Ihnen die einzelnen Schritte vor – mit Beispielen.

Im ersten Teil des Kommunikationskonzepts geht es um die Strategie, die sich aus dem derzeitigen Ist-Zustand und der daraus resultierenden Aufgabe für die PR entwickelt. Die Strategie bestimmt nicht nur ihre Ziele, sondern auch ihre Zielgruppe und die daraus resultierenden Botschaften.

Anhand von verschiedenen Unternehmenstypen und Branchen veranschauliche ich Ihnen, wie Sie Ziele formulieren, ihre Zielgruppen aufschlüsseln und festlegen und für jede Zielgruppe die passenden Botschaften entwickeln.

Schritt 1: Legen Sie im Kommunikationskonzept Ihre Ziele fest

Wenn Sie nicht wissen, welche Ziele Sie mit Ihrer PR verfolgen, arbeiten Sie mit Ihren Maßnahmen am Wohle des Unternehmens vorbei. Ziele bedeuten immer Veränderungen, seien es qualitative wie Imagewandel, Akzeptanz, Vertrauen oder quantitative wie höhere Absatzzahlen, mehr Kunden.

Sie können dabei Ihre Ziele unterscheiden in

  • – zeitliche
  • – kurzfristige
  • – mittelfristig
  • – langfristige
  • – vertriebliche
  • – Absatzziele
  • – Neukundengewinnung
  • – Besucherzahlen erhöhen (Onlineplattform)
  • – externe und interne (Kunden / Mitarbeiter)
  • – emotionale (Image, Vertrauen, Transparenz)

Das müssen Ihre Ziele sein:

  • – präzise formuliert (Inhalt)
  • – messbar (Ausmaß)
  • – terminiert (Zeitbezug)
  • – Veränderungen hervorbringend
  • – lösungsorientiert
  • – nicht die Aufgabenstellung wiederholend

Fangen Sie nun im Kommunikationskonzept an, ihre Ziele zu formulieren. Beantworten Sie dabei immer folgende Fragestellung: Wo wollen wir hin? Was wollen wir erreichen? Machen Sie dabei nicht den Fehler, die Aufgabenstellung zu wiederholen!

Beispiel 1: Einführung eines neuen Nachhilfe-Portals (Aufgabe)

Ziele:

  • – Positionierung des Nachhilfeportals als Meinungsführer in der Diskussion um schulische Bildung
  • – Schaffung von Akzeptanz: beste Alternative zum Nachhilfeunterricht
  • – Anbieter attraktiver onlinebasierter Nachhilfe-Bausteine für jede Unterrichtsstufe

Beispiel 2: Deutscher Markteintritt einer asiatischen Hardware-Marke im B2B-Bereich

Ziele:

  • – Marke in Deutschland bekannt machen und als Alternative zu Wettbeweber A platzieren
  • – Wettbewerbsvorteil wie grüne Technologien, Nachhaltigkeit in den Vordergrund stellen
  • – Kooperationspartner finden und eine fundierte Partnerschaft aufbauen

Schritt 2: Ermitteln Sie nun im Kommunikationskonzept ihre Zielgruppen

Zielsetzungen und Zielgruppen sind eng miteinander verbunden. Denn es können durchaus für jede einzelne Zielgruppe andere Zielsetzungen gelten. Erst wenn Sie Ihre Zielgruppen kennen, können Sie Botschaften formulieren und wirkungsvolle PR-Maßnahmen entwickeln. Definieren und differenzieren Sie also im Kommunikationskonzept jede Zielgruppe genau. Je genauer Sie die Zielgruppen trennen, umso klarer wird Ihnen auch, wie sie diese erreichen können.

Das muss Ihre Zielgruppe sein:

  • – relevant für Ihre Problemlösungen
  • – identifizierbar
  • – erreichbar (ob direkt oder über Mittler)

Beispiel 1: Zielgruppen für Nachhilfeportal

Nutzer:

  • – Eltern
  • – Schüler Grundschule
  • – Schüler Hauptschule
  • – Schüler Realschule
  • – Schüler Gymnasium
  • – Abiturienten
  • – Facebook-Nutzer (Eltern)
  • – Facebook-Nutzer (Schüler)

Multiplikatoren:

  • – Elternmedien (Online, Print)
  • – Lehrer
  • – Schulen
  • – Bildungsverbände
  • – Lernspiele-Hersteller (Kooperationspartner)

Beispiel 2: B2B-Zielgruppen für asiatischen Hardware-Hersteller

B2B-Nutzer:

  • – Techniker (Automatenbau ( Ticket, Geld, Parken, Zugang, Kassensysteme,…)
  • – Radio-und Fernsehhändler: Absicherung von Festplatten Recordern, Überspannungsschutz.
  • – Systemhaus + Computerhandel + Telefonanlagen Handel (Installateure, Elektriker, auch Systemhaus)
  • – Unternehmen aus dem Kleinen- und Mittelstand-Segment (IT/Netzwerk-Verantwortliche)

B2C-Nutzer:

  • – Technikaffine Privatanwender
  • – Selbständige
  • – Smart Home Besitzer

Mittler:

  • – Medien & Meinungsbilder (Handel, IT, Versicherung, Personal, Steuerberater, Juristen)
  • – Publikumsmedien (IT, Computer, Smart Home)
  • – Blogger (IT, Computer)
  • – Kooperationspartner (Hersteller, die die Produkte als Zubehör anbieten)

Schritt 3: Entwickeln Sie nun im Kommunikationskonzept Ihre Botschaften

Die Ziele und Zielgruppen geben Ihnen bereits das Raster für Ihre Botschaften vor. Machen Sie sich unbedingt die Ziele, Erwartungen und Mentalitäten der Menschen klar, die Sie erreichen möchten. Nur dann können Sie im Kommunikationskonzept sinnvolle Botschaften entwickeln und diese zielgruppenspezifisch differenzieren.

Formulieren Sie die Botschaften dabei so, wie sie sich am Ende der erfolgreichen Kampagne in den Köpfen der Zielgruppen festsetzen sollen. Die Summe Ihrer Botschaften ergibt die Positionierung Ihrer Kampagne.

Das müssen Ihre Botschaften können

  • – zielgruppenspezifisch sein: Jede Zielgruppe, ob Mitarbeiter, Kunde oder Multiplikatoren benötigen eine andere Botschaft
  • – unternehmensspezifisch sein: Sie müssen zum Leitbild, der Marke und den Zielen des Unternehmens passen und betonen Ihr unverwechselbares Profil.
  • – einprägsam sein: Formulieren Sie die Botschaften eingängig, z.B. mit einem Erinnerungsanker (Überraschungseffekt, Wortspiel etc.)

Beispiel 1: Nachhilfeunterricht, der Spaß macht, modern ist und nachhaltig wirkt (Positionierung)

  • – Eltern: Die beste Basis für den Start in ein erfolgreiches Leben!
  • – Schüler: So kurzweilig und spannend war Nachhilfeunterricht noch nie!
  • – Multiplikatoren: Die einfachste, nachhaltigste und modernste Art zu lernen!

Beispiel 2: Der Hardware-Hersteller bietet Beständigkeit, Qualität und hohen Nutzen (Positionierung)

  • – Fachhändler/ technische Einkäufer
  • – Hersteller ist die kostengünstige Alternative zu bekannten und eingeführten Hardware-Produkten
  • – Mit den Produkten des Herstellers sichert man nicht nur seine Daten vor Verlust, SONDERN spart dank grüner Technologie 75% Energie und somit bares Geld!
  • – Produkte vom Hersteller sind anderen immer einen Schritt voraus (grüne Technologie)
  • – Technikaffine Smart Home Besitzer/ Home office User
    • – Mit den Hersteller Produkten sichert man nicht nur seine privaten Daten vor Verlust, SONDERN spart dank grüner Technologie 75% Energie und somit bares Geld!
    • – Mit dem Hersteller setze ich sicher auf Nachhaltigkeit und grüne Technologie
  • – Mittler:
    • – Der Hersteller ist einer der weltweit führenden Anbieter von Energie-Schutz-Anlagen, jetzt kommt er mit der grünen Technologie auf den (deutschen) Markt.

Erfahren Sie in nächsten Teil des Kommunikationskonzepts, wie Sie anhand Ihrer Zielgruppe die richtigen Instrumente für Ihre PR festlegen.

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Storytelling in der Pressearbeit

Mittwoch, 12. April 2017

Wenn Schmuckstücke Geschichte schreiben: Sputnik in Gold und Edelsteinen bei Die Halsbandaffaire

Wie kann ich als Marke Journalisten auf mich aufmerksam machen und für meine Themen begeistern? Am besten mit Storytelling. Denn auch Redakteure lieben Geschichten, möchten die Idee, die Leidenschaft hinter Produkten erfahren. Bei Die Halsbandaffaire erzählen Schmuckstücke Geschichten. Und damit lässt sich wunderbar Pressearbeit betreiben. Die Pressemeldung zum Schmuck-Set Sputnik aus dem Hause Hans Stern ist eine solche Erfolgsgeschichte.

Storytelling mit Schmuckset Sputnik von Hans Stern

Storytelling: Sputnik, das außergewöhnliche Schmuckset, kreiert von Starjuwelier Hans Stern schreibt Weltgeschichte

Sputnik schreibt Weltgeschichte und Schmuckgeschichte

Halbkugeln in funkelndem Gold, besetzt mit farbenprächtigen Edelsteinen. Das Design des außergewöhnlichen Schmucksets – bestehend aus Ring, Anhänger und Ohrclipsen – erinnert an Sputnik, den ersten sowjetischen Satellit im All. Er erreichte 1957 – also vor 60 Jahren – die Erdumlaufbahn und brachte damit auf einen Schlag die geltenden Weltansichten ins Wanken. Sputnik wird zum Symbol der Entgrenzung und beflügelt die Faszination der Menschen für den technischen Fortschritt. Sputnik wird zur Ikone eines neuen Zeitalters, dessen Ästhetik auch viele Künstler und Designer in ihren Werken aufgreifen.

Hans Stern – Ausnahmejuwelier und Liebling der Celebrities

Darunter auch der berühmte brasilianische Juwelier Hans Stern. Er gehört zu den faszinierendsten Schmuckdesignern des letzten Jahrhunderts. Geboren 1922 im Ruhrgebiet flieht Stern Ende der 30er Jahre vor den Nazis zu seinem Onkel nach Rio. Hier gründet er, der sich zunächst auf den Edelsteinhandel spezialisiert hatte, 1945 sein Unternehmen H.Stern und kreiert fortan seine charakteristischen Schmuckstücke, die eine Hommage an die vielfarbigen Edelsteine Brasiliens sind. Mit innovativen Marketingkonzepten und Kooperationen mit Celebrities führt er die Marke zu weltweitem Erfolg. Nicht nur das Design und der Verkauf der Schmuckstücke obliegt dem Unternehmen, H.Stern übernimmt den kompletten Wertschöpfungsprozess, von den eigenen Minen bis hin zu den mehr als 160 Verkaufsstellen weltweit.

Schmuck als Hommage an die Wahlheimat Brasilien

Hans Sterns Schmuckstücke sind ein Fest der Farben. Seine Vorliebe für bunte Edelsteine sind Ausdruck des gemmologischen Reichtums seiner Wahlheimat Brasilien und des Lebensgefühls seiner Zeit. Sein Schmuck soll Spaß machen. Es sind Pretiosen für die moderne Frau, hochwertig, modern und erschwinglich; ebenso tagsüber wie auch abends tragbar. Ein innovatives Konzept, das sein 1945 gegründetes Unternehmen in den 60ern zum drittgrößten Schmuckunternehmen der Welt werden lässt.

Sensationelles Vintage Schmuckset bei Die Halsbandaffaire

Hans Sterns Fokus, die Leidenschaft für Farb-Edelsteine zeigt sich in kaum einem Entwurf so deutlich wie in seiner Sputnik Serie. Ein außergewöhnliches Stück Goldschmiedekunst, das Christiane Scharrer-Sieb für Die Halsbandaffaire aufgespürt hat. Auf goldenen Halbkugeln sitzen in hohen Zargenfassungen Aquamarine, Amethyste, Citrine, Granate sowie rosa und grüne Turmaline. Jedes Objekt der Sputnik Serie hat sein ganz individuelles Erscheinungsbild, das je nach Anordnung und Kombination der verwendeten Edelsteine variiert. Mit seinem markanten Design traf Hans Stern genau den Zeitgeist der 50er/60-er Jahre des letzte Jahrhunderts. Sputnik umschreibt nicht nur ein neues Zeitalter und eine richtungsweisende Ästhetik, seine Wortbedeutung im Russischen steht auch für Begleiter oder Weggefährte. Einen schöneren und passenderen Name kann man für ein solch hochkarätiges Schmuck-Ensemble kaum finden, das bis heute nichts an seiner Modernität und Strahlkraft verloren hat.

 

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Infotainment in der Internen Kommunikation

Mittwoch, 1. März 2017

Wie Unternehmen in der Internen Kommunikation ihre News und Botschaften unterhaltsam vermitteln – mit Infotainment

Infotainment in der Internen Kommunikation

Mit Infotainment vermitteln Unternehmen News und Botschaften unterhaltsam

Interne Kommunikation soll nicht nur Informationen transportieren, sondern auch ein Wir-Gefühl vermitteln. Doch noch zu oft, ist die Wissensvermittlung staubtrocken und emotionslos. Begeistern Sie Ihre Mitarbeiter mit einem anderen Weg: Nutzen Sie das Schlagwort Infotainment für Ihre News, Botschaften und Leitlinien.

Infotainment ist das Zauberwort für kurzweilige, emotionale und anschauliche Aufbereitung von Kommunikationsmaßnahmen. Anstatt trockener Fakten zu Ihren Unternehmensthemen, entfachen Sie ein Feuerwerk der Kommunikation. Verzaubern Sie Ihre Kollegen mit Geschichten und (Bewegt-)Bildern, wecken Sie in Ihnen die Sehnsucht nach mehr: mehr Wissen, mehr Unterhaltung, mehr Dialog. Das fängt bereits im Kleinen an: bei Meetings und Ansprachen. Nutzen Sie Show-Elemente, um Ihren Worten Kraft zu geben. Machen Sie Ihr Intranet zu einem digitalen Ort, an dem Ihre Mitarbeiter gerne stöbern und sich informieren. Wie machen Sie das jetzt genau? Ich zeige Ihnen anhand von Kommunikationsmaßnahmen, wie Sie diese kurzweilig und fesselnd gestalten. Die Ideen sind ohne Extra-Budget leicht umsetzbar.

Was Unternehmen mit Infotainment erreichen können

Beim Einsatz von Infotainment-Elementen geht es darum, den Mitarbeitern Kommunikationsthemen mit einem Aha-Effekt zu präsentieren. Dadurch bleiben sie lange im Gedächtnis. Haften bleiben vor allem visuelle Reize – emotionale oder körperliche durch Musik, Farbe, Bilder, Stoffe, eine berührende Geschichte. Infotainment schafft also,

  • – höhere Aufmerksamkeit für Ihr Thema
  • – langanhaltende Begeisterung für ein Thema
  • – höhere Akzeptanz für Ihr Thema
  • – trockene Sachverhalte kurzweilig darzustellen,
  • – dass Gehörtes und der Redner positiv und besser in Erinnerung bleiben.

Die Elemente für Ihr Infotainment

Egal, ob Sie Maßnahmen der schriftlichen Kommunikation oder persönliche Gespräche anbieten, mit diesen Elementen erhalten Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Leser/ Ihres Publikums:

  • – Bilder & Metaphern (Comic, Video, Fotos, Analogie)
  • – Szenische Inszenierungen von Alltagserfahrungen
  • – Leser-/ Zuschauerbeteiligung
  • – Farbe, Stoffe, Musik, Kulissen, Requisiten, Handpuppen
  • – Zauberei
  • – Lieder, Gedichte – bekannte Vorlagen für die Unternehmensaussage verändert
  • – Musik/ Rhythmen, um Spannung zu erzeugen, Botschaften zu untermauern

Die Infotainment Elemente können Sie einzeln oder im Mix verwenden. Ihr Thema und die Rahmenbedingungen geben Ihnen vor, wie Sie die Elemente einsetzen können:

  • – um einen Vortrag oder Artikel interessant zu eröffnen
  • – das wöchentliche Meeting aufzulockern
  • – eine Präsentation mit einem Paukenschlag abzurunden
  • – neue Guidelines, Beurteilungssysteme, Ziel- und Stragegiegespräche plakativ einzuführen
  • – Kernbotschaften physisch zu vermitteln
  • – oder einfach nur allgemein die Informationsaufnahme zu erleichtern und die Atmosphäre unter den Kollegen aufzulockern.

Drei Infotainment Ideen für Ihre internen Kommunikationsmaßnahmen

Machen Sie im Intranet eine Schnitzeljagd durch Ihr Unternehmen

Damit Ihre Kollegen Ihr Gebäude, die Abteilungen und Kollegen besser kennenlernen, veranstalten Sie ein Bilderrätsel im Intranet. Fotografieren Sie räumliche Details, Spezifika in Abteilungen, Besonderheiten auf den Schreibtischen Ihrer Kollegen und stellen Sie wöchentlich ein Foto aufs Intranet. Die Mitarbeiter müssen herausfinden, wo sich der Gegenstand befindet. Die Auflösung stellt der Kollege mit eigenem Beweisfoto vor, der das Rätsel gelöst hat. Wenn sich keine Lösung anbahnt, streuen Sie kleine Hinweise, das lässt Ihre Kollegen immer wieder das Intranet besuchen.

Beispiel: http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.bilderraetsel-wie-gut-er-kennen-sie-stuttgart.261ac07e-9a27-4091-9e69-79dcf085bff6.html

Sie benötigen dazu: 24 Details, die Sie suchen lassen, einen Fotoapparat, Platz auf der Startseite des Intranets.

Lassen Sie Ihre Abteilungsziele wachsen

Ziele sollten Sie nicht einmalig formulieren und dann bis zum nächsten Zielgespräch oder Strategiemeeting in die Schublade legen, sondern immer vor Augen haben. Gestalten Sie einen kahlen Apfelbaum (ca. 2 m hoch) aus dickem Papier, an dessen Äste Sie Ihre Ziele als grüne Knospen hängen. Auf jede Knospe schreiben Sie ein Ziel. Visualisieren Sie mit Ihren Mitarbeitern kontinuierlich Ihre Zielschritte und lassen so den Baum erblühen, bis alle Ziele erreicht sind und der Baum Äpfel trägt. So sehen Ihre Mitarbeiter jederzeit, wo sie mit ihren Zielen stehen.

Sie benötigen dazu: Packpapier für den Baum, Stift + Schere, hellgrünes Papier für die Knospen, weißes + hellrosa Papier für die Blüten und rotes für die Äpfel, Platz an einer Abteilungswand.

Botschaften und Werte vermitteln

Teamgeist, Innovationskraft, Wertschätzung, Vertrauen sind große Worte und schlecht greifbar. Was steckt wirklich hinter den Begriffen, wie mache ich sie den Mitarbeitern deutlich? Wie wäre es in Kurzfilmen à la Dingsda. Kennen Sie noch das Format, in dem Kinder Begriffe erklärt haben ohne sie beim Namen zu nennen? Lassen Sie ihre Azubis oder Mitarbeiter Ihre Werte erläutern. Was verbinden diese damit, wie kann man sie fassbar machen? Vermitteln Sie jede Woche einen anderen Wert und stellen Sie dazu aufs Intranet Ihren passenden Dingsda-Film. Sie können die Folge auch weiterspinnen, z.B. Mitarbeiterversammlung (wenn Sie dazu einladen) oder Quartalszahlen etc. Ihr Unternehmen hat sicher genügend Schlagworte, die man den Mitarbeitern kurzweilig erläutern kann.

Sie benötigen dazu: freiwillige Protagonisten (Azubis, Mitarbeiter), Ihr Smartphone, den Drehplan (Begriff + dessen Erläuterung), einen Sendeplatz im Intranet.

Infotainment können Sie immer und überall einsetzen. Letztlich geht es darum, die Mitarbeiter spielerisch zu Themen, die Sie vermitteln möchten, abzuholen. Machen Sie sich also Gedanken, welche Infotainment-Elemente Sie zu welchen Maßnahmen einsetzen könnten und holen Sie sich Verbündete, die Ihnen bei der Realisierung Ihres Infotainment-Angebots helfen. Sensibilisieren Sie auch die Geschäftsleitung und die Führungskräfte dafür, wie überzeugend sich Infotainment für Ihre Interne Kommunikationsaufgaben einsetzen lassen.

Die ausführlichen Tipps mit sprudelnden Ideen zu Infotainment im Unternehmen lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 5/2017.

Themen aus PRPraxis 5/2017, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Suchmaschinenoptimierung: 11 SEO-Fehler und wie Sie sie vermeiden
  • – Werbung: Prints: Diese Informationspflichten müssen Sie beachten, um Abmahnungen zu vermeiden
  • – Promotion: Kundenstopper kreativ einsetzen und mit originellen Schildern den Umsatz steigern
  • – Recht: Presserechtliche Pflichten auch für Blog-Betreiber
  • – Website: Im Internet präsent und trotzdem keine Kunden-Anfragen?
  • – Redaktion: Mit diesen 6 Tipps werden Ihre Texte noch lesbarer und wirkungsvoller
  • – Evaluation: Lohnt sich Content-Marketing? Das können Sie ganz einfach berechnen
  • – Leserfrage: GEMA-Gebühr auch bei interner Mitarbeiterfeier?
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Pressekonferenz oder lieber Pressegespräch?

Donnerstag, 9. Februar 2017

Wie Sie in einem persönlichen Rahmen Ihre Medienkontakte abseit der Pressekonferenz informieren

Die Pressekonferenz ist die Königsdiziplin in der Kommunikation mit den Medien. Aber denken das auch die Journalisten? Halten sie diese PR-Maßnahme auch für ausschlaggebend, um an die nötigen Unternehmensinformationen zu gelangen? Eine Umfrage des Agenturnetzwerks ECCO sagt nein. Ich zeige Ihnen eine Alternative, die Medienvertretern viel besser schmeckt.

Pressegespräche, die kleine Schwester der Pressekonferenz

Pressegespräche sind sinnvoller in der Face-to-Face-Kommunikation als Pressekonferenzen – Foto Jens Erbling / pixelio.de

Trump lädt zur täglichen Pressekonferenz, um sein neuestes Dekret vorzustellen. Der FC Bayern stellt seinen aktuellen Trainer Carlo Angelotti vor. Auf dem großen politischen oder sportlichen Parkett sind Pressekonferenzen durchaus sinnvoll, erreichen Sie doch die wichtigsten Medienvertreter persönlich und zeitnah. Diese empfangen nicht nur eingleisig die neuesten Unternehmensinformationen, sondern können ihre Fragen zum Thema stellen. Wie sieht es aber bei Unternehmen aus, bei denen die mediale Wirkung nicht so groß ist? Sind Pressekonferenzen immer noch die adäquate Wahl?

Das Agenturnetzwerk ECCO wollte es wissen und befragte vor knapp zwei Jahren 450 Journalisten zu ihrem Umgang mit dem Thema: 80 Prozent gaben an, Pressekonferenzen überflüssig zu finden. Ein Grund hierfür ist sicher die höhere Arbeitsbelastung, die es Journalisten immer weniger ermöglicht, Unternehmensveranstaltungen zu besuchen. An Bedeutung gewonnen hat hingegen das Vier-Augen-Gespräch. 77,5 Prozent halten dieses für extrem wichtig, 87,5 Prozent verallgemeinern die Maßnahme auf persönliche Kontakte.

Das Vier-Augen-Gespräch oder kleines Pressegespräch

Es muss nicht immer das Vier-Augen-Gespräch sein – dieses bietet sich vor allem an, wenn Sie eine Unternehmensgeschichte exklusiv anbieten möchten. Eine kostengünstige und zeitsparende Alternative zur Pressekonferenz ist das Pressegespräch. Dazu laden Sie ihre Key-Medien zu einem Gespräch in die Firmenzentrale. Anders als bei einer Pressekonferenz sitzen Geschäftsleitung, Fachexperten und Sie nicht wie ein Bollwerk gegenüber den Journalisten und predigen ihre Neuigkeiten via Notizen und Präsentation, sondern sitzen mit den Journalisten am selben Tisch und tauschen sich in fast schon familiärer Runde zum eingeladenen Thema aus. Das schafft Nähe und fördert zusätzlich das Interesse am Thema.

Themen, für die sich ein Pressegespräch anbietet

Sie haben ein neues Produkt, dessen Bedeutung und Leistung sich schlecht über eine Pressemeldung erklären lässt. Sie haben Textilien, die in ihrer Haptik überzeugen. Sie haben einen Unternehmensbereich auf neue Beine gestellt oder Sie haben ein Software-System eingeführt, das die Logistik ihrer Kunden vereinfacht. Produkte zum Anfassen, Produkte in der Anwendung sowie Umstrukturierungen, Zukäufe oder ein neues Mitglied in der Geschäftsleitung eignen sich sehr gut als Aufhänger für ein Pressegespräch. Dazu benötigen Sie keine Pressekonferenz.

Der Vorteil – Journalistenbindung und Presseabdrucke

Ein Pressegespräch ermöglicht ihnen einen positiven Imagetransfer ihres Unternehmens. Sie können nicht nur aktiv die Journalisten über Neuigkeiten aus ihrem Unternehmen unterrichten, sondern in einem persönlichen Gespräch weitereiIhnen am Herzen liegende Themen einfließen lassen. Zudem zeigen Sie ihre Geschäftsleitung bzw. ihre Spokespersons (Fachexperten aus einzelnen Abteilungen) in lockerer Atmosphäre und nicht abgehoben. Alle sitzen gemeinsam am Tisch oder genießen noch in kleinerer Runde einen Kaffee und Häppchen am Stehtisch, so dass Sie sich durchaus auch privat zeigen können. Wenn sich die Journalisten schon die Zeit für ihr Pressegespräch nehmen, können Sie auch davon ausgehen, dass sie über ihr Thema berichten.

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Video verbreiten in 5 Schritten

Mittwoch, 1. Februar 2017

Wie Sie Ihre Videos erfolgreich verbreiten und hohe Reichweiten erzielen

Videos produzieren wird immer unkomplizierter: ein Thema, das Motiv, ein Smartphone fürs Filmen und Nachbereiten und ein Klick fürs Hochladen bei Snapchat, Facebook oder youtube. Videos verbreiten durchaus auch, wenn Sie meine 5 Tipps für mehr Reichweite nutzen.

Bewegtbilder sind die Wachstumstreiber in der Online-PR. Posts mit Videos werden häufiger geklickt und geteilt als Text-Bild-Posts. Bewegtbild-Netzwerke wie Snapchat oder Instagram erobern immer größere Zielgruppen. PR mit Videos zu machen steht also außer Frage. Wie aber können Sie nun Reichweite mit Ihren Videos erzielen? Welche Verbreitungsdienste bieten sich hierzu an und welche Rolle spielt dabei Ihr eigenes Netzwerk? Wir haben die Antworten für Sie.

Tipp 1 zu Video verbreiten: Betten Sie Ihre Videos in ihre Gesamtstrategie ein

Mit diesem Tipp haben Sie natürlich noch keine Reichweite gewonnen. Aber damit wird deutlich, dass keines Ihrer Videos für sich steht, sondern eingebettet ist in eine Kampagne, in ein Thema. Es transportiert Ihre Botschaften, unterstützt Ihr Image und erklärt Funktion und Anwendung Ihrer Produkte. Dementsprechend steht ihr Video nie allein, sondern immer im Kontext – sei es bei einem Produktdatenblatt, der Vorstellung Ihres Unternehmens, einer Pressemitteilung oder im Corporate-Blog. Der erste Schritt zur Verbreitung ist also immer das Thema Ihres Videos. Das gibt Ihnen auch den geeigneten Kanal vor.

Tipp 2 zu Video verbreiten: Machen Sie sich im Netz auffindbar

Bevor Sie Ihr Video bei sich oder auf Video-Plattformen hochladen, sollten Sie dafür sorgen, dass Ihr Video im Netz auch von Nicht-Fans und Followern gefunden wird. Google kann Ihre Videos nicht lesen, um den Inhalt zu verstehen und Suchanfragen zuzuordnen, müssen Sie das Video beschriften.

Machen Sie es daher wie bei der Suchmaschinenoptimierung von Bildern. Geben Sie Ihrem Video einen Namen, in dem Ihr Keyword auftaucht. Wenn Sie das Video online stellen – ob auf Ihrer Homepage oder Youtube – sollten Sie das Keyword wiederum am Titelanfang und in den ersten 100 Zeichen des Beschreibungstextes einfügen.

Tipp 3 zu Video verbreiten: Nutzen Sie zur Verbreitung immer zuerst Ihre eigenen Kanäle

Videos bringen Interaktion, Likes, werden gerne geteilt und kommentiert. Ihre Kunden sollten dabei die ersten Nutznießer Ihrer Videos sein, denn für diese erstellen Sie die Videos.

  • – Betten Sie Ihr Video sinnvoll auf Ihrer Homepage ein.
  • – Bereits auf Ihrer Seite können Sie mit Ihren Besuchern interagieren. Erlauben Sie beispielsweise Kommentare bei Ihren Produktseiten oder im Blog.
  • – Zudem sollten Sie zu jedem Ihrer Videos einen Embed Code anbieten, so dass Kunden Ihr Video auch auf ihrer Seite platzieren können.
  • – Ihre Fans wiederum verbreiten Ihr Video durch die Teilen-Funktion auf Facebook, Twitter, Instagram oder Snapchat.
  • – Wussten Sie, dass auch die Business-Netzwerke LinkedIn und Xing auf die Macht des Bewegtbildes setzen? Wenn Sie eine Plus-Mitgliedschaft bei Ihrem Xing-Unternehmensprofil haben, können Sie Videos hochladen. Als Premiu-Mitglied können Sie Videos auf Ihrem Personenprofil unter Portfolio hochladen, das gilt auch bei LinkedIn.

Tipp4 zu Videos verbreiten: Nutzen Sie angesagte Videoplattformen

Nicht jedes Video passt zu jedem Sozialen Netzwerk. Auf Youtube, Facebook und Vimeo können Sie mehrminütige Videos hochladen, Instragram, Snapchat und Vine hingegen leben von so genannten Schnappschüssen. Hier brauchen Sie keine Erklärvideos oder Imagefilme verbreiten, sondern halten mit Hinter-den-Kulissen Kurzporträts Ihre Community bei Laune. Achten Sie also bei Ihrer Bewegtbild-Strategie unbedingt darauf, wo Ihre Videos Sinn machen und ob sich Snapchat & Co. zur Viralität anbieten, um User z.B. auf Ihre Webseite zu bringen.

Tipp 5 zu Video verbreiten: Bieten Sie Multiplikatoren Ihre Videos an

Gut gemachte Videos sind wertvoller Content – nicht nur für Ihre Webseite, sondern durchaus auch für Themenportale, Blogger oder Kooperationspartner. Nutzen Sie Multiplikatoren, die Ihre Videos gezielt auf ihren Plattformen, sozialen Netzwerken, Blogs und Foren veröffentlichen. Vor allem Videos, deren Inhalt zu einer Diskussion anregen und unterhaltsam gemacht sind, haben die Chance, sich im Netz zu verbreiten. Ein Beispiel: Haben Sie z.B. ein Erklär-Video zu den Anwendungsmöglichkeiten eines Ihrer Produkte gemacht und dieses wird von einer Online-Plattform getestet, bieten Sie der Redaktion das Video zum Test an.

Ein Video verbreiten fängt bereits beim Beschriften des Videos an. Damit Google ihren Beitrag findet und bei Suchanfragen als Ergebnis anzeigt, müssen Sie mit Keywords und Beschreibungen arbeiten. Ihre Webseite ist dann Ausgangspunkt für die virale Verbreitung. Um Reichweite zu erzielen, nutzen Sie nicht nur ihre eigenen sozialen Netzwerke, sondern auch die ihrer Mitarbeiter, Partner und Multiplikatoren wie Blogger oder Magazinen. Ansprechender Content wird zudem gerne geliked und geteilt.

Die ausführlichen Tipps zur Reichweite und den passenden Plattformen lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 3/2017.

Themen aus PRPraxis 3/2017, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Content Marketing: Durch effizientes Content-Management schaffen Sie Synergien zwischen PR, Marketing, CRM und Redaktion
  • – Social Media: Lassen Sie Ihren Twitter-Account verifizieren
  • – Interne Kommunikation: Machen Sie Ihre nächste interne Präsentation zu einem Erfolg
  • – Storytelling: Die passende Textform: So entfaltet Ihre Geschichte ihre ganze Wirkung
  • – Social Media: 5 Tipps, mit denen Ihr Chef auf Facebook punktet
  • – Leserfrage: Was genau muss in der Einwilligungserklärung für Telefon- und E-Mail-Marketing stehen?
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Stadtmarketing – Tipps, wie Städte ihre Bürger an sich binden

Mittwoch, 14. Dezember 2016

Handfeste Tipps, wie Sie durch richtiges Stadtmarketing die Identifikation von Bürgern mit Ihrer Stadt oder Gemeinde steigern

Eine Stadt ist wie ein Unternehmen – die Bürger sind die Mitarbeiter, der Bürgermeister der Geschäftsführer. Es gibt verschiedene Zielgruppen, die sich in einer Stadt verstanden fühlen wollen. Ich habe Thomas Jahn, Geschäftsführer der AIB-KUR GmbH & Co. KG gefragt, wie der kleine Kurort Bad Aibling es schafft, sich zwischen Ballungszentren wie München, Salzburg und Rosenheim als gefragte Kleinstadt zu behaupten.

Stadtmarketing am Beispiel von Bad Aibling

Investition in Infrastruktur und das Stadtbild sind die Keimzellen für attraktives Stadtmarketing – Foto Casey Hugelfink, flickr

Bad Aibling ist das älteste Moorheilbad in Bayern und gilt bereits seit 1845 als ein herausragender Standort für Gesundheit. Heute befinden sich vor Ort sechs Fachkliniken, ein Akut-Krankenhaus, insgesamt ca. 130 Gesundheitsdiensleister und die bekannten Therme Bad Aibling. Aber die 19.500 Einwohner starke Stadt ist noch viel mehr: Schulstadt und Standort etlicher nationaler und international bekannter Unternehmen. Die vielfältigen Einzelhändler, Einkaufsmärkte und über 70 Gastronome bieten ein perfektes Angebot für die Bürger und Gäste. Groß geschrieben wird auch das kulturelle Leben, Feste, Konzerte, Festivals, Märkte und Brauchtum.

Herr Jahn, Bad Aibling erlebte in den vergangenen 15 Jahren einen enormen Zuzug – so stark, dass die Preise für Grundstücke und Mieten teilweise schon schwierig zu finanzieren sind. Welche Gründe gibt es für diese Entwicklung?

T. Jahn: In meinen Augen hat das mit der sehr guten sozialen Infrastruktur zu tun. Es gibt eine sehr dichte und hochwertige medizinische Versorgung. Alle Schultypen stehen Familien zur Verfügung aber auch 14 Kindergärten, mit Krippen, Horten, usw. werden angeboten. Es gibt sehr viele Arbeitsplätze im Gesundheitswesen, Tourismus, Handwerk und den anderen Unternehmen, sodass Wohnen und Arbeiten in der Stadt möglich ist. Die gute Lage, bzw. Verkehrsinfrastruktur macht Bad Aibling aber auch interessant für Familien, die aus dem direkten Münchner Umfeld wegziehen und zum Arbeiten nach München pendeln. Eine Studie, die wir vor wenigen Jahren erstellen haben lassen, sagt, dass wir ca. 4.100 Auspendler und 3.950 Einpendler pro Tag haben.

Transparenz und Dialogbereitschaft – Erfolgsfaktoren im Stadtmarketing

In einem Unternehmen bringen Transparenz und Dialogbereitschaft der Geschäftsleitung in der Internen Kommunikation Identifikation mit dem Arbeitgeber. Gibt es spezielle Mitspracherechte in der Stadtverwaltung, können Bürger ihren Bürgermeister hautnah erleben?

T. Jahn: Alle Sitzungen des Stadtrates und der Ausschüsse sind öffentlich. Protokolle der Sitzungen können auf der Webseite der Stadt ständig eingesehen werden. Bei bedeutenden Infrastrukturprojekten, wie z.B. der Nordumfahrung gibt es eigene Bürgerversammlungen, Stellungnahmen von Gutachtern und natürlich auch hier die öffentlichen Sitzungen der Gremien. Monat für Monat hält der 1. Bürgermeister der Stadt, Felix Schwaller eine Bürgersprechstunde im Rathaus ab, und man versucht seitens der Verwaltung so viel wie möglich an Informationen über den Internetauftritt aktuell zu kommunizieren.

Können Sie ein Beispiel aus Ihrer Praxis nennen, wie sich Bürger gerne mit ihrer Stadt identifizieren?

T. Jahn: Vor einigen Jahren haben wir versucht mit den Kliniken und großen Hotels ein 7 Tage/ 15 Stunden Angebot für Kinderbetreuung auf die Beine zu stellen. Denn gerade im Bereich der Dienstleistung fällt es den Mitarbeitern schwer, Familie/ Kinder und die Anforderungen an den Beruf (speziell Schichtdienst) verträglich zu vereinbaren. Von Seiten der Unternehmen war der Wille sehr groß. Leider sind wir damals durch die gesetzlichen Rahmenbedingungen eingebremst worden. Doch wir werden es weiter versuchen. Die Arbeitgeber versuchen Immobilien zu kaufen oder anzumieten, um den Mitarbeitern einigermaßen bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung zu stellen.

Ich bin der Überzeugung, dass die Stadt Bad Aibling für Familien aber auch Senioren ein sehr gutes und breites Angebot zur Verfügung stellt. Um nun weiter zu kommen, bzw. neue Ideen zu entwickeln, müssen wir auch als Moderator zur Verfügung stehen. Dieser Rolle versuchen wir gerecht zu werden, um dann auch unsere Kompetenz bei der Suche nach Lösungen beizusteuern.

Die Top Identifikationsfaktoren für Bürgerbindung im Stadtmarketing

Was ist in Ihren Augen der stärkste Identifikationsfaktor der Bürger mit Bad Aibling?

T. Jahn: Die Bürger wissen zu schätzen, was die Stadt für sie und ihre Familien tut. In den vergangenen 10 Jahren hat die Stadt enorme Summen in das Stadtbild und die Stadtentwicklung investiert hat. Dieses Engagement der Stadt haben die Unternehmen und Unternehmer aufgegriffen und ebenfalls große Beträge investiert. Gemeinsam präsentieren wir die Stadt nach außen als lebens- und liebenswerte Gesundheitsstadt, die einerseits Traditionen und das Brauchtum pflegt, aber andererseits stets innovativ und modern denkt und agiert.

Bad Aibling ist Gastgeber für Kurgäste und Urlauber. Wir leben von unserem Image als Gesundheitsort – das spiegelt sich in der Infrastruktur, im Kulturangebot und dem Einzelhandel wider. Von der hohen Bekanntheit und einer großen Attraktivität profitieren somit auch die Bürger. Damit verbunden sind Arbeitsplätze für Menschen aus der Stadt und der Region, die zusammen mit den mehr als 100.000 Übernachtungsgästen und mehr als 650.000 Tagesgästen pro Jahr für Umsatz im Einzelhandel und Dienstleistung sorgen. Diese stetig Entwicklung von harten und weichen Faktoren sorgt für Aufmerksamkeit bei Unternehmen, die schon seit Jahren in der Stadt und der Region tätig sind aber auch bei Neuansiedelungen. Somit steigt die Bereitschaft zu investieren, zu erweitern, neue Arbeitsplätze zu schaffen. Dies führt bei der Stadt dazu, dass Kindergärten und Schulen erweitert werden, das Stadtbild modernisiert wird und weitere Freizeitangebote geschaffen werden.

Mit anderen Worten, die Keimzelle des Erfolgs ist die Bereitschaft und das Bekenntnis der Stadt, in der Gesundheitstourismus langfristig zu investieren. Darauf aufbauend kommen alle anderen Ergebnisse – wobei man in manchen Fällen auch das Glück des Tüchtigen einfach braucht.

Sind Sie neugierig geworden, wie andere Städte ihre Bürger an sich binden und wie Ihre Stadt es schafft, sich ihren Bürgern als offen und modern zu präsentieren? Die Tipps mit vielen Beispielen lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 25/2016.

Themen aus PRPraxis 25/2016, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Pressearbeit: Erleichtern Sie den Journalisten die Arbeit – es zahlt sich aus!
  • – Datenverarbeitung: So kommen Sie Ihrer Kontrollpflicht nach
  • – Corporate Clothing: Machen Sie Ihre Mitarbeiter auch optisch zu Botschaftern Ihres Unternehmens
  • – Leserfrage: Brauchen wir einen E-Mail-Disclaimer?
  • – Social Media: Snapchat: So steigern Sie hier Ihre Reichweite
  • – Suchmaschinenoptimierung: Aufgepasst: Google bevorzugt bald für Smartphones optimierte Webseiten
  • Recht: Diese 6 Grundprinzipien des Datenschutzes muss jeder PR-Profi kennen

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Die perfekte Pressemeldung

Mittwoch, 30. November 2016

Erhöhen Sie mit professionellen Pressemeldungen die Chancen auf eine Berichterstattung

Pressemeldungen sind das Grundgerüst Ihrer Öffentlichkeitsarbeit. Mit diesem Kommunikationsmittel wenden Sie sich an die Medien, wenn Ihr Unternehmen über Neuigkeiten informieren möchte. An der journalistischen Darstellungsform hat sich durch die digitale Transformation einiges getan – am journalistischen Anspruch nichts.

W-Fragen müssen in der Pressemeldung beantwortet sein

In Pressemitteilungen informieren Sie die Medien über News aus Ihrem Unternehmen, der Aufbau folgt journalistischen Ansprüchen  – Foto: Marco2811 – Fotolia

Wie Sie Ihre Pressemeldung aufbauen und die Inhalte so aufbereiten, dass die Redaktionen den Wert Ihrer Meldung erkennen und nutzen, zeigen ich Ihnen anhand von Tipps und Beispielen.

Der perfekte Aufbau – leserfreundlich und aussagekräftig

Egal, welches Thema Ihre Pressemeldung hat, es gibt einen gewissen Aufbau, den Sie beim Erstellen der Pressemitteilung einhalten sollten. Das erhöht Ihre Chance, bei den Journalisten wahrgenommen zu werden und ist der erste Schritt zu einer Veröffentlichung.

Beantworten Sie grundsätzlich die 6 W-Fragen:

  1. Wer steckt hinter der Pressemeldung – um wen (Unternehmen, Person) handelt es sich?
  2. Was ist die Neuigkeit: Veranstaltung, neues Produkt, neuer Trend/ Erfindung, neue Regelungen
  3. Wann findet das Ereignis statt: Datum der Veranstaltung, Release eines Produktes
  4. Wie wird die Neuigkeit durchgeführt (z.B. auf einer Messe)
  5. Warum gibt es dieses Ereignis (z.B. Nutzen für Anwender/ Besucher)
  6. Wo findet z.B. die Verantstaltung statt./ Woher kommt das Produkt (Stadt, Land).

Die Struktur einer Pressemeldung folgt gewissen Regeln

  1. Headline und Teaser enthalten das Thema Ihrer Pressemitteilung. Versuchen Sie immer Ihr Unternehmen dabei zu nennen. Formulieren Sie unbedingt eine Headline, die aussagekräftig Ihr Thema in wenigen Worten zusammenfasst.Beispiel:

In drei Schritten zum entspannten Reisen – als Frühbucher

Mit der neuen Travel-App Firstbooker sparen Frühbucher bis zu 80% vom Reisepreis bei derzeit 19 Flug- und Bahngesellschaften (beantwortet sind wer, was, wie, warum)

Die Teaser-Headline können Sie auch weglassen. Sie gibt in diesem Fall den Nutzen der Travel-App wieder.

  1. Im Lead, dem ersten Absatz (fett gedruckt) beantworten Sie kurz die W-Fragen. Der Lead ist so formuliert, dass der Redakteur allein aus diesem seine Meldung formulieren könnte.Beispiel:

    Sitz des Unternehmens, Datum der Veröffentlichung – Wer seinen Sommerurlaub früh bucht, reist immer günstig. Aus dieser einfachen Feststellung ließ sich bislang nicht ableiten, ab welchem Zeitpunkt “früh” beginnt. Es erforderte Expertenwissen, um zum frühestmöglichen Termin zu buchen, und dadurch die optimale Verbindung kostengünstig zu reservieren. Die neue Frühbucher-App Firstbooker (wer?) schafft hier Transparenz. Die kostenlose Travel-App (was?) erinnert ihren Nutzer daran, ab wann es möglich ist, die Reise zu buchen. Dabei kann er bis zu 80% Reisekosten bei der Bahn und bis zu 66% bei Flügen sparen (warum?). In nur drei Schritten macht (wie) die App den User vom Sucher zum Frühbucher – ganz entspannt, zügig und dazu noch kostenlos.

  2. Im Haupttext können Sie nun ausführlicher die W-Fragen beantworten. Dabei gilt: Jeder Absatz sollte einen neuen Gedanken beinhalten; größere Themenblöcke sollten Sie mit einer Zwischenüberschrift kennzeichnen. Die wichtigsten Informationen kommen dabei immer zuerst. Denn wenn gekürzt wird, dann von hinten nach vorne.Beispiel:

Gerade vor den Sommerferien zeigt sich, wer seine Reise clever geplant und gebucht hat. Bahnreisende können bis zu 80% bei Tickets in der 2. Klasse sparen, wenn sie frühzeitig buchen. Bei Flügen, z.B. mit Lufthansa, kann die Einsparung fast 66% ausmachen.*

Wenn es aber darum geht, eine Frühbuchung durchzuführen, stochern Reisende bisher im Nebel. Die wenigsten finden auf Anhieb den richtigen Zeitpunkt – nämlich so früh wie möglich: Dann öffnet sich das Zeitfenster, um das optimale Ticket aus günstigem Preis und kurzer Reiseverbindung zu reservieren. Ohne genaue Kenntnis der Buchungsfristen bleibt beim Reisenden oft der Eindruck zurück, zu spät gekommen zu sein.

  1. Das Boilerplate („Über das Unternehmen“) beschließt Ihre Pressemeldung. Es enthält ein Kurzprofil Ihres Unternehmens, so dass der Journalist einordnen kann, wer für die Pressemeldung verantwortlich ist. Dieses Boilerplate fügen Sie in jede Pressemeldung ein. Optisch sollten Sie es durch eine kleinere Schrift von der Pressemeldung abheben.Beispiel:

Über Firstbooker

Das Allgäuer Start-up Firstbooker hat es sich mit seiner vermutlich weltweit ersten Frühbucher-App zum Ziel gesetzt, Reisende pünktlich an die Frühbuchung ihrer Flug- oder Bahnreise zu erinnern. Die werbefreie Firstbooker-App ist kostenlos über den App Store beziehbar. Der User plant und bucht seine Reise in nur drei Schritten (…). Weitere Informationen finden sich unter www.firstbooker.de.

  1. Den Pressekontakt geben Sie entweder in einer Fußzeile an oder nach dem Boilerplate. Er enthält die vollständigen Kontaktdaten zu Ihrer Kommunikationsabteilung inklusive Ansprechpartner. Sollte der Journalisten noch Fragen haben oder gar ein Interview wünschen, kann er Sie umgehend erreichen.
Ihre Pressemeldung muss alles beinhalten, was die Medien benötigen, um aus Ihrer Meldung einen redaktionellen Beitrag zu formulieren. Das sind neben dem richtigen Aufbau und dem Beantworten aller W-Fragen auch Links und Bilder. Wenn Sie weiterführende Informationen zur Meldung auf Ihre Homepage gestellt haben, Bilder und Videos Ihre Meldung unterstreichen, sollten Sie die Download-Links noch in die Meldung einfügen. Zitate lockern die Meldung auf und Bulletpoints geben vor allem bei Produktmeldungen die einzelnen Merkmale kurz und aussagekräftig wieder.

Die Tipps zu den inhaltlichen Ausführungen und einen Schnell-Check finden Sie in der aktuellen PRPraxis 24/2016.

Themen aus PRPraxis 24/2016, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Recht: Achtung: Gerichtsurteile erschweren Löschung kritischer Kommentare
  • – Unternehmensimage: Soziales Engagement: Kunden zahlen gern mehr dafür
  • – Redaktion: Mit einer gendergerechten Schreibweise erreichen Sie alle Leserinnen und Leser
  • – Leserfrage: Wie nutzen wir die neue Video-Kommentarfunktion bei Facebook optimal?
  • – SEM: Google AdWords: Mit prägnanten Anzeigen-Texten steigern Sie Ihren Erfolg beim Online-Marketing
  • – Recht: Welche Daten gelten als personenbezogen?
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Snapchat richtig nutzen – für die Unternehmenskommunikation

Mittwoch, 16. November 2016

Was steckt hinter dem Hype von Snapchat und wie können Sie den Hype für Ihre PR nutzen?

Snapchapt ist derzeit in aller Munde und Medien. Doch bisher nutzen vor allem Konsumenten und große Marken den Instant-Messaging-Dienst. Wie auch kleine Unternehmen und Marken vom Snapchat-Hype profitieren können und was hinter Snapchat steckt, erfahren Sie im Blogbeitrag.

Snapchat, soziales Netzwerk für junge Zielgruppe

Mit Snapchat neue Zielgruppen gewinnen – wie das Netzwerk tickt, erfahren Sie im Blogbeitrag.

Snapchat orientiert sich wie Instagram an visuellen Medien. Aber bereits jetzt werden beim Instant-Messaging-Dienst 10mal mehr visuelle Inhalte gepostet als bei Instagram. Laut Philipp Steuer von Snap me if you can nutzten im April 2016 9 Mio. Deutsche Snapchat, genauso viele wie Instagram und über dreimal so viele wie Pinterest.

Den Trend, weniger Text, mehr Fotos und Videos hat das neue Netzwerk perfektioniert. Alles, was User für Snapchat brauchen, haben sie immer dabei: ein Smartphone und die Lust zu filmen/ zu fotografieren, um die Fotos mit ihren Freunden zu teilen.

Auf Snapchat halten User vor allem in kurzen Videos (1-10 Sekunden) Erlebtes fest – ein Restaurantbesuch, der Ausblick vom Hotel, die Anprobe im Brautmodengeschäft. Alles ist interessant genug, um es den Freunden per Videobotschaft mitzuteilen. Um die Archivierung müssen sich die User auch keine Sorgen machen, denn nach einmaligem Anschauen zerstört sich das Kurzvideo selbst.

Das sollten Sie über Snapchat wissen

  • – vor allem Jugendliche nutzen bisher Snapchat
  • – Man schickt Videos, Fotos oder Kurznachrichten an „Freunde“ oder jeden (über Storys)
  • – Wenn Sie einen visuellen Inhalt direkt an einen „Freund“ schicken, ist dieser nur bis zu 10 Sekunden sichtbar, dann zerstört er sich
  • – Mit SnapChat Story können Sie Ihren Beitrag um 24 Std. verlängern
  • – User schauen sich die Videos/ Fotos nur einmal an – der Moment des „Dabeiseins“ zählt
  • – Das Abspeichern der Bilder ist für den Empfänger nicht möglich – ist aber auch nicht die Philosophie des Netzwerks
  • – Liken, kommentieren oder teilen sind nicht möglich

Vorteile von Snapchat

  • – Jedes Bild/ Video wird von den Usern bewusst angeklickt, bei anderen Netzwerken gehen die Bilder meist in einer überfüllten Timeline unter.
  • – Eine Archivierung der Videos, Fotos ist nicht möglich, daher konzentriert sich der Betrachter in dem Augenblick komplett auf den visuellen Inhalt, denn er entscheidet, das Video anzuschauen (bei Facebook startet das Video automatisch in meiner Timeline – ob ich es aktiv anschaue oder nicht).
  • – Das Teilen visueller Inhalten hat etwas Unmittelbares, Persönliches und gleichzeitig Vergängliches, das macht Snapchapt derzeit so beliebt.
  • – Storytelling mit Snapchat Storys ermöglicht Ihnen Storytelling – eine Geschichte in Bildern zu erzählen. Diese visuellen Inhalte sind 24 Std. sichtbar, neuestes Bild wird an Zeitstrahl angehängt, ältestes verschwindet.
  • – Der Blick auf ein Video ist wie der Blick durch ein Schlüsselloch – einmal geschaut und der Moment ist vorbei.
  • – Sie können unendlich viel posten ohne spammig zu wirken (wie auf Facebook oder anderen Sozialen Netzwerken) – Snapchat ist auf eine hohe Veröffentlichungsrate ausgelegt.

Snapchat in der Unternehmenskommunikation

Fotos und Videos an einzelne „Freunde“ zu verschicken, macht natürlich für Unternehmen keinen Sinn. Mit der Funktion „Story“ können Sie aber Ihre eigene Geschichte in (Bewegt-)Bildern erzählen und allen Snapchat-Usern zugänglich machen.

  • – Alle visuellen Inhalte, die Sie an einem Tag gepostet haben, werden ohne Unterbrechung als langer Bild- oder Filmstreifen angezeigt.
  • – Ihre Kontakte können sehen, was Sie über den Tag posten und sind so (nur etwas zeitversetzt) live dabei.
  • – Sobald Sie einen Inhalt gepostet haben, wird dieser allen, die Ihnen folgen, angezeigt (je nach Sichtbarkeitsstufe, die Sie selbst wählen können, sie können Sie auch für alle Snapchatter freigeben).
  • – Jeder Klick auf das (Bewegt-)Bild erhält einen Aufruf in Ihrer Statistik. Und auch jedes weitere Bild, das Sie im Anschluss an das „gesehene“ posten, erhält individuelle Aufrufzahlen. So können Sie wunderbar ersehen, welche Themen, Bilder funktioniert haben und zu welcher Zeit.

Snapchat Live Stories funktionieren ähnlich wie Storys

Nur, dass diese von Snapchat kuratiert werden. Sie können Teil einer Live-Story werden, z.B. bei einem Event, das Sie mit vielen anderen besuchen oder bei einer bestimmten City-Story, z.B. als Reiseunternehmen, Tourismusverband, Restaurant. Dazu müssen Sie ihre Standortbestimmung freischalten (Voraussetzung: Ihr GPS ist am Smartphone aktiviert).

Prinzipiell ist Snapchat für jedes Unternehmen geeignet, das sich in die Karten blicken lassen will.

Sie können damit:

  • – Abverkäufe steigern
  • – neue Produkte vorstellen
  • – einen Umbau begleiten
  • – Mitarbeiter vorstellen
  • – mit Incentives (Post gegen Rabatt) in Ihr Ladengeschäft, Restaurant, Hotel locken
  • – Ihre Region bekannt machen (Hotel, Gastronomie)
  • – einen Inhouse-Event begleiten
  • – Testimonials vorstellen
  • – Ihren Ideen sind keine Grenzen gesetzt…

5 Tipps für Ihren Snapchat-Erfolg

  1. Bleiben Sie immer authentisch. Holen Sie Ihre „Zuschauer“ nahe ran an Ihre Story, zeigen Sie ungeschönt (z.B. ohne Filter wie auf Instagram), was Sie gerade erleben, was Sie bewegt.
  2. Posten Sie täglich. Erfolgreiche Snapchat Kanäle posten mehrmals täglich. Holen Sie sich also Mitstreiter ins Boot (Mitarbeiter, Testimonials, Kunden, Partner), die Ihnen dabei helfen. Je mehr Sie posten, umso stärker können Ihre Kontakte eine Bindung zu Ihrem Unternehmen aufbauen.
  3. Überraschen Sie Ihre Kontakte: Posten Sie spannende Themen, überlassen Sie z.B. einem Promi (Testimonial) Ihren Kanal oder Models, die Ihre Produkte in Ihrer Werbung präsentieren und dokumentieren Sie so Ihr Werbeshooting.
  4. Promoten Sie Ihren Kanal wo und wann immer Sie können. Snapchat hat keine Suche, so dass Sie von Ihren Kunden nicht gefunden werden. Diese müssen wissen, mit welchem Namen Sie auf Snapchat zu finden sind, um Ihren Kanal zu abonnieren.
  5. Probieren Sie Snapchat immer wieder von Neuem aus! Schauen Sie, welche Ihrer Beiträge auf Snapchat funktionieren, welche Themen Sie wie für Snapchat umsetzen können und was Ihre Kontakte sehen wollen. Machen Sie hierzu auch ruhig mal eine Umfrage bei Ihren Kunden.

Snapchat benötigt Ideen, Zeit und Themen. Mit dem Instant-Messaging-Dienst lassen sich aber wunderbar Momente festhalten wie Events, Ladeneröffnungen, ein Silvestermenü oder DIY-Anleitungen. Ihre Kontakte sind hautnah dabei und erleben Sie auf eine authentische Art und Weise. Reichweite erhalten Sie, indem Sie Ihre bestehenden Kommunikationskanäle für die Promotion nutzen. Und täglich Content für Ihre Kontakte liefern, so dass diese mit Ihnen Ihre Geschichte erleben. Das (ver)bindet!

Wie Sie sich ein Snapchat-Profil anlegen und Reichweite erzielen, lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 23/2016.

Themen aus PRPraxis 23/2016, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Recht: Sichern Sie sich alle(!) Nutzungsrechte an Ihren Designentwicklungen
  • – Management: Erhöhen Sie die E-Mail-Effizienz und sparen Sie wertvolle Arbeitszeit
  • – Leserfrage: Blog oder News? – Was sollten wir wie unseren Usern bieten? Und wie sollen wir das nennen?
  • – Sponsoring: Mit diesem Schnell-Check prüfen Sie Ihren Sponsoring-Partner auf Herz und Nieren
  • – Sponsoring: So können Sie Ihr Sponsoring steuerlich absetzen
  • – Geschäftsbericht: Geschäftsbericht: Mit diesen leicht umsetzbaren Experten-Tipps erhalten Sie authentische Bilder
  • – Werbepräsente: Zeigen Sie Geschmack und verführen Sie Ihre Kunden

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