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Archiv für die Kategorie „Kommunikation“

Vertriebs-PR in 3 Schritten

Freitag, 4. September 2015

Schöpfen Sie die vertriebsunterstützenden Potenziale Ihrer PR aus

PR setzt auf Vertrauen und Imageaufbau. Verkaufsfördernd angewendet ist sie ein starkes Mittel, um den Vertrieb bei dessen Aufgaben zu unterstützen. Die Zauberformel der Vertriebs-PR lautet dabei, den Kunden vom Nutzen Ihres Produktes/ Ihrer Dienstleistung zu überzeugen, nicht zu überreden. Wecken Sie mit den richtigen Argumenten Bedürfnisse beim Kunden für das Produkt.

Vertriebs-PR bei Villeroy & Boch

Villeroy & Boch postet auf Facebook eine neue Geschirrserie inklusive direkter Verlinkung zum Shop und Deko-Tipp. Mit einem tollen Bild und einem gekonnten Satz macht der Porzellan-Hersteller Lust auf das Produkt, das für die Käufer nur ein Klick entfernt ist.

Egal, ob Sie ein innovatives Sehgerät für Sehbehinderte entwickelt haben, einen speziellen Kunststoff für die Automobilbranche oder eine App für Vielreisende. Setzen Sie auch in der Vertriebs-PR auf glaubwürdige Botschaften statt reiner Verkaufsargumente und zeigen Sie sich als Lösungsanbieter, Ratgeber und Partner. Nutzen Sie dabei das Wissen Ihres Vertriebs über die Branche und Ihre Zielgruppe und Ihr Gespür für überzeugenden Content, der bei Redaktionen, Bloggern und Influencern gut ankommt.

Erfolgreiche Vertriebs-PR

  • – betreibt Agenda-Setting und Themen-Management
  • – schafft Bedürfnisse bei Zielgruppen, die das Unternehmen mit seinen Produkten befriedigt
  • – spricht den Kunden in seinen Lebens- und Entscheidungssituationen an
  • – gibt dem Kunden Sicherheit für seine Entscheidungen, indem sie
    • – ihm einen Überblick über die Produktangebote auf dem Markt verschafft
    • – den Nutzen der eigenen Produkte in den Vordergrund stellt
    • – als Ratgeber für den Kunden fungiert

3 Schritte für eine befruchtende Zusammenarbeit

Ihr Unternehmen bringt in den nächsten Monaten ein neues Produkt auf den Markt. Sie möchten den Vertrieb mit PR-Maßnahmen unterstützen, die das Produkt bekannt machen und zum Kauf anminieren.

Schritt 1: Setzen Sie sich mit dem Vertrieb frühzeitig zusammen

Ihre PR ist nicht nur vor, sondern auch während und nach dem Produkt-Launch für den Abverkauf wichtig. Um die Vertriebskampagne für den Launch optimal zu unterstützen, benötigen Sie schon während der Planungsphase, Informationen zur Branche und Zielgruppe, die mit dem Produkt angsprochen werden soll.

  • – Besprechen Sie mit dem Vertrieb die Zielsetzung.
  • – Lassen Sie sich alle wichtigen Informationen (Produkt-Feature, Preis, Kundenaktionen, Distributionswege etc.) für Ihre Themenplanung geben.
  • – Machen Sie dem Vertrieb klar, welche Vorteile eine PR-Unterstützung für den Abverkauf der Produkte hat: Bekanntheit steigern, Kundenaktionen vermarkten, Bedürfnisse der Zielgruppe befriedigen, Glaubwürdigkeit des Produkts steigern durch redaktionelle Veröffentlichungen etc.

Schritt 2: Erstellen Sie einen Content-Plan für Ihren Produkt-Launch

Kalkulieren Sie Ihre Zeitplanung bis zum Launch nicht zu knapp, denn Sie benötigen genügend Vorlaufzeit für Texte, Marketing-Material (multimedial dauert länger), Interviews terminieren und Themensetzung. Vor allem Fachmagazine haben eine lange Vorlaufzeit, die Sie für einen Fachartikel oder eine Anwenderstory einhalten sollten. Nutzen Sie auch Themenschwerpunkte der Hefte, die zu Ihrem Produkt-Launch passen. Die dazugehörige Recherche benötigt Zeit.

All diese Ideen müssen geplant werden – immer in Abstimmung mit dem Vertrieb.

  • – Erarbeiten Sie einen Themen- und Maßnahmenplan für die Launch-Phase.
  • – Erarbeiten Sie mit dem Vertrieb eine Guideline für die Mitarbeiter mit verkaufsfördernden Argumenten für Ihr Produkt.
  • – Überlegen Sie sich, mit welchen PR-Maßnahmen Sie den Vertrieb auch nach der Einführungsphase unterstützen können.

Das sind die Zutaten für Ihre PR-Themen:

Erzeugen Sie fachliche, emotionale und persönliche Betroffenheit bei Ihrer Zielgruppe, indem Sie z.B. Geschichten aus dem Leben Ihrer Anwender/ Kunden erzählen. Content und Dramaturgie in der Aufbereitung der Themen sind auch für die Vertriebs-PR das Salz in der Suppe.

Diese Themen und Aspekte könnte das Produkt als Kommunikationsansatz bieten:

    • – Stellen Sie die Innovationskraft und Qualität vor.
    • – Zeigen Sie, die Einsatzmöglichkeiten.
    • – Zeigen Sie unverwechselbare Eigenschaften (Vorzüge gegenüber Konkurrenz).
    • – Nennen Sie die Zielgruppen, für die Ihr Produkt sinnvoll ist.
    • – Suchen Sie Tester, die Ihr Produkt ausprobieren bevor es in Serie geht.

Diese Themen und Aspekte könnte der Preis als Kommunikationsansatz bieten:

    • – Gibt es einen speziellen Einführungspreis?
    • – Wie ist das Preis-Leistungs-Verhältnis?
    • – Gibt es Rabatte (in welcher Form, welchem Zeitraum)?
    • – Gibt es eine spezielle Beratung (Hotline) oder Serviceleistungen für das Produkt?
    • – Wie ist die Höhe der Garantie?
    • – Wie gestalten sich die Lieferzeiten?

Diese Themen und Aspekte könnten Sie aufgreifen, wenn Sie den Kunden ins Zentrum der Kommunikation stellen:

    • – Produktnutzen für die Zielgruppe.
    • – Einsatzbereiche für das Produkt.
    • – Kundenbeteiligung an Produktentwicklung; Nebeneffekt: Aufspüren von zusätzlichen Kundenwünschen und die Möglichkeit, das Produkt weiter zu optimieren.
    • – Anwenderberichte: Wie kommt der Käufer mit dem Produkt zurecht?

Achten Sie darauf, dass Sie in Ihre Pressemeldungen Links zu weiterführenden Produkt-Informationen auf Ihrer Webseite (Landingpage etc.) einfügen oder einen Link auf die Produktbroschüre, die weitere Details zum Produkt bereit hält. Zudem sollten Sie für Fachhandelszeitungen in der Pressemeldung einen Kontakt vom Vertrieb (Mailadresse, Telefonnummer) angeben.

Schritt 3: Nutzen Sie Ihre PR-Erfolge für den Vertrieb

Ebnen Sie nun mit Ihren vereinbarten PR-Maßnahmen den Weg für die Vertriebsoffensive.

  • – Lassen Sie sich attraktive Presseveröffentlichungen wie Testempfehlungen, Anwenderberichte oder Fachartikel für Mailings, Messeauftritte oder Kundenbesuche von den Medien als Sonderdruck schicken. Diese können Sie der Produktmappe beilegen.
  • – Veröffentlichen Sie Clippings auch auf Ihren online Presseseiten. Verlinken Sie beim Produkt auf die Veröffentlichung.
  • – Wenn Sie einen Award für das Produkt gewonnen haben oder ein sehr gutes Testergebnisse erzielt haben, lassen Sie sich dazu das offizielle Gütesiegel schicken, den Sie zu Ihrer Produktseite setzen. Und in zukünftigen PR- und Marketingmaterialien nutzen.
  • – Wenn Sie einen Onlineshop besitzen und Redaktionen stellen Ihr Produkt vor, kreieren Sie selbst ein Siegel mit „empfohlen von…“.
  • – Verfassen Sie für Kundenmailings, Newsletter, Blog- und Social Media Beiträge Kurztexte, die Ihre Presseveröffentlichungen untermauern.

Mit integrierter Vertriebs-PR gewinnen beide Seiten: Die PR erhält attraktive Themen, der Vertrieb glaubwürdigen Content, um seine Zielgruppe zu überzeugen. Bleiben Sie vor, während und auch nach dem Produkt-Launch in ständigem Kontakt mit dem Vertrieb, um gemeinsam die maximale Ausbeute für den Absatz zu erzielen. Fruchten die vereinbarten PR-Maßnahmen in Form von Clippings, Auszeichnungen oder Testergebnissen, wirken diese wiederum verkaufsfördernd im Gespräch mit den Kunden. Attraktive Beispiele zu Vertriebs-PR lesen Sie in der PRPraxis 18/2015.

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Gute Unternehmensblogs: Authentisch kommunizieren

Mittwoch, 2. September 2015

4 Tipps, wie Sie überzeugende Blog-Texte schreiben

Unternehmensblogs sind perfekte Kanäle, um Ihren Content zu den Kunden zu transportieren. Aber anders als bei Fachartikeln, Pressemeldungen oder Ihrer Webseite möchten Sie nicht nur informieren, sondern Ihre Leser durch gute Unterhaltung an sich binden. Gute Unternehmensblogs folgen also anderen Stilregeln als Ihre PR-Texte. Lesen Sie selbst, wie Sie den stilistischen Spagat zwischen nutzwertig/ lehrreich und anregend/ inspirierend schaffen.

Unternehmensblog des Stern - eigene Meinung ist gefragt

Normalerweise sind Pressemedien neutral; im Blog aber können sich die Redakteure zu aktuellen gesellschaftspolitischen Diskussionen Luft machen. Im Bildungs-Blog des „stern“ kommentierte die Chefin vom Dienst, Catrin Boldebuck, den Lehrer-Streik und bot damit Potenzial für Diskussionen.

Nicht zu flapsig, nicht zu steif, das sollten Ihre Blogtexte sein. Auch trockene Fachthemen können Sie durch einen persönlichen Bezug und eine ansprechende Wortwahl kurzweilig vormulieren. Es ist also nicht damit getan, dass Sie genügend Content entwickelt haben und diesen in einen Redaktionsplan setzen. Der Stil Ihres Blogs muss die Leser überzeugen. In guten Unternehmensblogs sind die Inhalte die Aufhänger, über die sie bei Google gefunden werden. Wenn Sie sich aber eine treue Leserschaft erarbeiten möchten, ist nicht nur Ihre thematische Ausrichtung entscheidend, sondern auch Ihr Textstil und Ihre Leseransprache.

Entscheidend für die Positionierung Ihres Blogs ist es, dass Sie als Autor oder Autorenteam dem Blog eine unverwechselbare Note verleihen. Und das schaffen Sie, indem Sie Ihre Persönlichkeit und die des Unternehmens in den Blog einfließen lassen.

  • – Passt mein Schreibstil zur Corporate Identity des Unternehmens?
    • – Müssen Sie gewisse stilistische Unternehmensregeln / eine gewisse Wortwahl einhalten?
    • – Ist es erwünscht, dass Sie sich mit dem Blog bewusst vom Unternehmensimage abheben, um z.B. eine neue Zielgruppe zu erschließen?
    • – Wie können Sie subtil Ihre Botschaften dem Leser vermitteln?
    • – Dürfen Sie laut Unternehmens-Guidelines Ihre Meinung zu aktuellen Branchenthemen wiedergeben?
  • – Möchte ich meinen Leser direkt ansprechen?
    • – Möchten Sie Ihre Leser siezen (konservative Zielgruppe)?
    • – Sind Sie ein Duz-Unternehmen und möchten das im Blog fortführen?
    • – Richten Sie sich an eine junge Zielgruppe, die nicht gesiezt werden möchte?
  • – Was muss ein Text besitzen (Aufbau, Schreibstil), damit ich ihn selbst gerne lese?
    • – Möchten Sie direkt angesprochen werden?
    • – Lassen Sie sich von Geschichten/ persönlichen Erlebnissen inspirieren?
    • – Möchten Sie die Meinung des Blogautors wissen?
  • – Wie schaffe ich Authentizität?
    • – Möchten Sie den Menschen hinter den Blogartikeln kennenlernen (z.B. indem Sie Ihre Blogautoren mit Name und Bild veröffentlichen)?
    • – Sollen Ihre Leser erkennen, welcher Autor welche Meinung zu welchem Thema hat?
    • – Möchten Sie einen eigenen Textstil für jeden Autor entwickeln?
    • – Transportiert Ihr Blog die Unternehmenspersönlichkeit – z.B. durch eine gewisse Wortwahl (warme/ kühle, blumige/ technisch abstrakte Wörter)?

Diese 4 Tipps helfen Ihnen zusätzlich, Ihren eigenen Blogstil zu entwickeln.

Tipp 1: Sprechen Sie den Leser direkt an

Sie schreiben für Ihre Leser. Damit diese sich mit Ihrem Geschriebenen identifizieren, ist es sinnvoll, bereits im Lead Ihre Kunden direkt anzusprechen.

  • Was halten Sie von…
  • Nutzen Sie bereits…
  • Geht es Ihnen nicht auch so bei…

Wenn sich ein Leser gleich zu Anfang von Ihnen angesprochen fühlt, bleibt er dran und möchte mehr über Sie erfahren: Haben Sie gemeinsame Erfahrungen zu einem spezifischen Thema gemacht? Können Sie ihm einen anderen Blickwinkel eröffnen, konkrete Tipps geben? Auch im Text können Sie immer wieder Ihren Leser direkt ansprechen, ihm Berührungsängste nehmen. Ihm dadurch vermitteln, dass Sie ihn verstehen.

Tipp 2: Nutzen Sie Fragen, um den Leser zu fesseln

Eine andere Möglichkeit, den Leser für sich zu gewinnen, ist gleich zu Anfang Fragen zu stellen, die Ihrem Leser zu Ihrem Thema auf der Seele brennen könnten. Diese beantworten Sie dann nach und nach im Blogbeitrag.

Tipp 3: Geben Sie Ihrer eigenen Meinung Raum

Ein Blog ist ein Spiegelbild Ihres Unternehmens. Aber anders als Ihre Webseite, die inhaltlich ein neutrales Bild von Ihnen zeichnet, können Sie dem Blog Ihren eigenen Stempel verleihen. Halten Sie sich nicht zurück mit Kommentaren zu Branchendiskussionen, nehmen Sie aktuell diskutierte gesellschaftspolitische Veränderungen – wenn Sie auch Ihr Geschäft beeinflussen – zum Anlass, Ihre Meinung dazu frei zu äußern.

Wenn mehrere Mitarbeiter als Blogautoren schreiben, sollten Sie deren unterschiedliche Herangehensweise an Inhalte, Texte nutzen, um unterschiedliche Textgattungen für Ihren Blog zu entwickeln. Einer könnte sich eher für Kommentare/ Glosse stark machen, der andere für Ratgeberartikel, der nächste outet sich als Insider und führt den Leser hinter die Kulissen (z.B. erklärt er den Lesern, warum Ihr Unternehmen ein bestimmtes Produkt eingestellt hat).

Tipp 4: Lassen Sie beim Schreiben Ihre Zielgruppe nie aus den Augen

Grundsätzlich gilt, egal für welches Stilmittel (Wortwahl, Formulierungen) und welchen Textaufbau Sie sich entscheiden, wichtig ist, dass Sie in Ihren Blogbeirägen eine klare Botschaft vermitteln. Und immer daran denken, aus Sicht Ihrer Zielgruppe zu schreiben (Fachpublikum, Konsument, der unterhalten werden will, Konsument, der nach Antworten sucht etc.). Nehmen Sie Ihre Leser immer ernst und holen Sie sie dort ab, wo sie sich mit ihrem Wissensstand befinden.

Fazit: Damit Ihr Blog gelesen wird, sollten Sie sich nicht nur um spannende Inhalte kümmern, sondern auch um einen unverwechselbaren Stil. Entwickeln Sie auf Basis Ihrer Corporate Identity eine authentische Leseransprache: Geben Sie Antworten auf die Fragen Ihrer Leser, äußern Sie auch ihre eigene Meinung zu Branchenthemen und nutzen Sie z.B. das Profil Ihrer Blogautoren für die Leserbindung. Anders als auf Ihrer Webseite können Sie sich im Blog stilistisch entfalten und auch mal Textgattungen und Leseransprache ausprobieren.

Den Artikel mit anregenden Blog-Beispielen und viele andere spannende Themen lesen Sie in der aktuellen PRPraxis Ausgaben 18/2015.

Themen aus PRPraxis 18/2015, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Case Studies – Kommunikation: Nutzen Sie Fallbeispiele, um Ihre Kunden zu begeistern
  • – Business Netzwerke – XING: So kreieren Sie Ihren perfekten Auftritt
  • – Websolutions – Erfolgreiche Website: Sie begeistern Ihre Kunden,weil Sie ihnen dort Lösungen bieten
  • – Interne Kommunikation – Senden Sie Ihre Mitteilungen per Postkarte: So werden sie eher gelesen und umgesetzt

Online-Marketing – Newsletter und Webseite verknüpfen

Mittwoch, 22. Juli 2015

6 Tipps, wie Sie Webseite und Newsletter optimal für Ihren Kundendialog vernetzen

Newsletter sind immer noch hervorragende Push-Instrumente im Online-Marketing, um Kunden auf Ihre Webseite zu bringen. Und zwar ganz gezielt, dorthin, wo Sie Ihre Besucher auf der Seite haben möchten. Wie Sie Ihren Newsletter einen neuen Kick geben und ihn perfekt mit Ihrer Webseite verknüpfen, zeigen wir Ihnen.

Online PR, Content PR, StorytellingWenn Sie bereits Newsletter für Ihren Kundendialog nutzen, können Sie mit ein paar Handgriffen Newsletter-Abonnenten zu Kunden machen und Webseiten-Besucher zu Newsletter-Abonnenten. Versuchen Sie den Content Ihrer Webseite sowie den Ihres Newsletters so miteinander zu verknüpfen, dass Sie für Ihr Online-Marketing zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen:

  • – Vermarkten Sie Ihren Newsletter auf Ihrer Homepage.
  • – Bringen Sie Ihre Newsletter-Abonnenten auf Ihre Homepage.

Vermarkten Sie Ihren Newsletter auf Ihrer Homepage

Machen Sie Webseiten-Besucher Lust, Ihren Newsletter zu abonnieren. Am besten, indem Sie Ihnen subtil vorstellen, welche Themen sie in Ihrem Newsletter erwarten.

Tipp 1: Erstellen Sie ein Newsletter-Archiv auf Ihrer Webseite

Sie stecken viel Herzblut und Zeit in die Themen Ihrer Newsletter. Wieso nutzen Sie Ihren Newsletter nicht ein zweites Mal und zwar als PDF-Download auf einer Newsletter-Archiv-Seite?

Setzen Sie dabei nicht nur auf Ihre Newsletter-Seite. Dort schauen Ihre Kunden dann vorbei, wenn Sie sich sowieso schon für Ihren Newsletter interessieren. Legen Sie das Newsletter-Archiv besser unter „News“ an oder „Downloads“ – je nachdem, mit welchen Rubriken Sie arbeiten und welche dieser Seiten gut besucht sind. Machen Sie dort nun einen Unterpunkt mit „Newsletter-Archiv“ – je nach Veröffentlichungsfrequenz bietet es sich an, das Archiv in Jahreszahlen zu gliedern. .

Damit Ihr Newsletter-Archiv auch zur Suchmaschinenoptimierung beiträgt, sollten Sie jeden Newsletter mit Titel und Kurzvorstellung betexten. Wenn Sie mit einem Hauptthema im Newsletter arbeiten, gibt dieses Ihr Keyword vor.

Natürlich sollten Sie auch von Ihrer Newsletter-Anmeldeseite auf Ihr Newsletter-Archiv verlinken.

Tipp 2: Machen Sie neugierig auf Ihr nächstes Spezialthema im Newsletter

Was für bereits veröffentlichte Newsletter gilt, gilt auch für zukünftige. Um Interesse an Ihrem Newsletter zu wecken, sollten Sie auf Ihrer Newsletter-Anmeldeseite Ihr kommendes Newsletter-Thema kurz vorstellen – z.B. mit einer prägnanten These, einem Tipp aus dem Artikel etc. Das lockert nicht nur Ihre Seite auf, sondern bringt regelmäßig frischen Content auf den sonst statisch angelegte Homepage-Bereich.

Arbeiten Sie auch bei Ihrem Themen-Teaser wieder zweigleisig: Wenn Sie auf Ihrer Startseite eine Spalte mit „Aktuelles“ oder „Termine“ besitzen, ist Ihr Newsletter-Teaser dort sehr präsent aufgehoben. Veröffentlichen Sie dafür nur einen animierenden Titel und das Erscheinungsdatum und verlinken Sie auf Ihre Newsletter-Anmeldeseite.

Tipp 3: Stellen Sie die meist-geklickten NL-Themen nochmals vor

Was in Newslettern und Magazinen gut funktioniert, klappt auch auf Ihrer Homepage. Zeigen Sie sich als Content-Lieferant für Ihre Kunden und empfehlen Sie Ihnen die meist geklickten Newsletter-Themen des letzten Monats, des letzten Viertel- oder halben Jahres. Nochmals zum Nachlesen auf Ihrer News-Seite mit Verlinkung zu den jeweiligen Newsletter-Ausgaben. Widmen Sie diesem Thema einen extra News-Beitrag, den Sie mit einem Foto abrunden.

Bringen Sie Ihre Newsletter-Leser auf Ihre Homepage

Jeder Ihrer Newsletter sollte mindestens ein Verlinkung zu Ihrer Homepage haben, sei es zum Download eines Whitepapers, zur Registrierungsseite für eine Messe oder zu einem vorgestellten Produkt. Ihr Newsletter ist sozusagen der animierende Trägerstoff für Artikel / Seiten auf Ihrer Homepage.

Tipp 4: Akquirieren Sie Leser für Ihren Blog

Blogartikel im Newsletter sind nichts Neues. Wie wäre es aber mit einem kleinen Rätsel, das Ihre Leser dazu bringt, die letzten Artikel Ihres Blogs zu besuchen? Wie? Indem Sie nicht das Thema im Newsletter aufgreifen, sondern den Ausschnitt eines Fotos veröffentlichen, das zu einem Ihrer letzten Blogartikel gehört. Welches Thema sich hinter dem Bild verbirgt, erfährt der Leser erst auf der Homepage. Das weckt den Spieltrieb in Ihren Lesern – garantiert! Auch ganz ohne einen lockenden Gewinn.

Tipp 5: Machen Sie Ihre FAQ-Seite zur meist geklickten

Menschen lieben Gewohnheiten, Wiederkehrendes, auf das Sie sich freuen können, z.B. die Rätselseite am Ende eines Magazins. Denken Sie in Ihrem Newsletter auch in Rubriken. Wie wäre es mit einer „Schon gewusst“-Rubrik? Nutzwertigen Content hierfür liefert Ihnen Ihre FAQ-Seite. Picken Sie dort pro Newsletter-Ausgabe eine Frage heraus, um die Antwort zu erfahren, muss der Leser die Seite besuchen.

Beispiel: Schon gewusst, dass wir Ihnen unsere Produkte zu Top-Konditionen liefern? Sie fragen sich jetzt, welche das sind? Wir verraten es Ihnen gerne. Den letzten Satz verlinken Sie auf Ihre Konditionen innerhalb der FAQ-Seite.

Tipp 6: Geben Sie Ihren Kunden ein Mitspracherecht

Ein Newsletter ist das richtige Medium, um eine Umfrage zu promoten. Denn mit Ihrer Anfrage erreichen Sie genau die Zielgruppe, die Sie sich wünschen: Ihre (potentiellen) Kunden. Machen Sie immer wieder Umfragen zu Ihrem Kundenservice, Ihren Produkten, Ihren Themen im Newsletter, um Ihren Kunden zu zeigen, dass Sie an deren Meinung interessiert sind.

Die Umfrage selbst sollten Sie auf Ihrer Homepage anbieten, nicht direkt auf einen Umfrage-Anbieter verlinken. Wenn es sich um eine Kurz-Umfrage handelt (1 Frage mit 3 möglichen Antworten zum Anklicken), ist Ihre Startseite der ideale Ort, diese zu promoten. Möchten Sie eine detaillierte Umfrage z.B. zur Zufriedenheit Ihrer Kunden durchführen, benötigen Sie eine extra Seite. Im Newsletter können Sie die Umfrage kurz vorstellen und direkt darauf verlinken.

Haben Sie noch andere gewinnbringende Tipps fürs Online-Marketing? Nur her damit…

Den Artikel und viele andere spannende Themen u.a. für Ihre Online-Marketing lesen Sie in der aktuellen PRPraxis Ausgaben 15/2015.

Themen, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Content-Marketing – Mit diesen Beispielen nimmt Ihre Content-Strategie 2015 schnell Gestalt an
  • – Print – 6 Tipps für erfolgreiche Print-Mailings
  • – Social Media – Instagram hilft: Seien Sie unter den Ersten und erschließen Sie sich schnell und einfach neue Zielgruppen
  • – Geschäftspost – Überraschen Sie Ihre Geschäftspartner mit einem frischen Schreibstil
  • – Basiswissen Text – Im Text ist weniger manchmal mehr: Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche und haben Sie den Mut, zu verzichten
  • – Bildbearbeitung – Machen Sie aus Hobbybildern für 0,99 € exzellente Profi-Fotos

PRPraxis – hautnah an PR-Themen, die Sie interessieren

Möchten Sie sich in PR, Marketing und Social Media weiterbilden? Dann nehmen Sie mit PRPraxis Kontakt auf und bestellen den Ratgeber alle zwei Wochen ins Haus. PRPraxis ist das Ratgeber-Magazin für die PR-Branche. Dort finden Sie Ideen, Anleitungen und Konzepte rund um Ihre Öffentlichkeitsarbeit. News, Trends, Experten-Tipps und aktuelle Rechts-Tipps ergänzen das Informationsangebot online. Das Redaktionsteam der PRPraxis erklärt ihnen ganz konkret, wie Sie Ihre Presse- und Öffentlichkeitsarbeit effizienter, schneller und erfolgreicher gestalten können.

Social Media im B2B Bereich

Mittwoch, 8. Juli 2015

6 Gründe, warum Sie als B2B-Unternehmen unbedingt in Social Media investieren sollten

Immer noch sind viele B2B-Unternehmen, vor allem aus dem Mittelstand Social Media im B2B Bereich gegenüber skeptisch. Dabei zeigen B2B-Größen wie MAN, dass die sozialen Kommunikationskanäle auch für Unternehmen interessant sind, die sich nicht an Endverbraucher wenden.

Social Media im B2B Bereich von MAN

Auf dem Youtube-Kanal von MAN sieht man die FC Bayern Spieler hautnah – natürlich im Bus des B2B-Unternehmens. In seinen kurzweiligen Videos zeigt MAN, wie diese das tägliche Leben von uns beeinflussen.

Wer die richtigen Ziele mit Social Media im B2B Bereich verfolgt, den Dialog mit den Kunden auch außerhalb von Branchenevents sucht, der setzt mit den sozialen Netzwerken aufs richtige Pferd. Ich gebe Ihnen 5 Gründe, warum gerade Sie als B2B-Unternehmen in die sozialen Netzwerke investieren sollten!

Die Vorteile von Social Media im B2B-Bereich liegen auf der Hand. Sie unterscheiden sich nicht von den Zielen Ihrer Öffentlichkeitsarbeit; Social Media ist nur ein weiterer Baustein, mit dem Sie Kunden erreichen können.

  • – Aufbau und Pflege der Markenbekanntheit und des Markenimages
  • – Verbesserung des Suchmaschinen-Rankings (SEO)
  • – stärkere Kundenbindung durch neue Formen des
  • – Kundenservice & Kundenbindung
  • – Personal- und Mitarbeitersuche
  • – Trendbeobachtungen und Marktforschung
  • – Informationsaustausch
  • – Besucherzahlen steigern für eigene Webseite und eigenen Blog

Sollten Sie also in Social Media investieren? Ja, unbedingt! Und warum?

Grund 1: Weil eine Webseite als Imageträger im Internet nicht mehr ausreicht!

Online-Sichtbarkeit erreichen Sie nicht mehr allein mit einer seo-optimierten Homepage. Informationsquellen – gerade im B2B2-Bereich – sind vor allem Foren, Lieferantenplattformen wie Wer-liefert-was, aber auch Youtube. Und damit sind diese relevant für die Suchmaschinenergebnisse. Eine Präsenz in diesen Medien sowie in eigenen Social Media Kanälen steigert wiederum ihre Sichtbarkeit in den Suchergebnissen. So wird Ihr Unternehmen wahrgenommen und letztendlich Ihre Homepage besucht.

Informationen, um Kunden in ihrem Kaufprozess zu beeinflussen lassen sich über unterschiedliche Plattformen vermarkten – Ihre Webseite ist dabei nur Ausgangspunkt und Ankerpunkt, um mehr über Ihre Produkte/ Dienstleistungen zu erfahren und das Vertrauen Ihrer Kunden in Sie zu steigern.

Grund 2: Weil soziale Netzwerke Sie bei Ihrer Suchmaschinenoptimierung unterstützen!

Suchmaschinenoptimierung hat hohe Relevanz, um in der Flut an Informationen, Wettbewerbern von Ihren Kunden wahrgenommen zu werden. Immer mehr soziale Netzwerke fließen in die Suchergebnisse bei Google ein – Twitter, Xing, Google+ sind beste Beispiele dafür. Aber auch Forenbeiträge werden von Google nach relevanten Keywords analysiert. Das bedeutet für Sie, seien Sie mit Ihren Keywords nicht nur auf der eigenen Webseite präsent, sondern auch in unternehmenseigenen Social Media Auftritten. Zudem können Sie mit Facebook und Blogs auch immer wieder frischen Content entwickeln, der für die Suchmaschinenoptimierung relevant ist.

Grund 3: Weil Sie mit Social Media Ihre Kunden im Kaufprozess begleiten können!

Im B2B-Bereich durchläuft ein Kaufprozess mehrere Schritte über einen längeren Zeitraum – Investitionen sind meist teuer und langfristig angelegt. Mit Social Media können Sie Investitionsentscheidungen beeinflussen,

  • – indem Sie sich als Experte auf Ihrem Gebiet zeigen und Ihre Produkte positiv präsentieren (Whitepaper, Diskussionsteilnahme an aktuellen Themendiskussionen, Gastautor auf Nischenblogs, Videos auf Youtube etc.)
  • – Sie können auf Foren, in Xing-Gruppen oder auf Twitter den Dialog mit den potentiellen Kunden suchen und der Kunde kann jederzeit den Kontakt zu Ihnen aufnehmen.
  • – Zufriedene Kunden können Sie als Empfehler in Foren, Gruppen, auf Facebook oder Twitter nutzen.

Dank Social Media sind Sie für die Entscheider während deren Recherche und Evaluierung permanent sichtbar – und das positiv.

Grund 4: Weil Sie Einfluss nehmen können auf Ihre eigene Reputation!

Kontrollverlust ist für die meisten B2B-Unternehmen immer noch ein wichtiger Punkt, nicht in Social Media zu investieren. Dabei findet auch ohne Ihre Präsenz eine öffentliche Diskussion über sie statt. Denn Mitarbeiter und Kunden nutzen soziale Netzwerke privat. Wenn Sie also Diskussionen über Ihr Unternehmen beeinflussen möchten, negative Tendenzen frühzeitig wahrnehmen wollen um positiv gegenzusteuern, müssen Sie den Dialog suchen und eine Vertrauensbasis in der Netz-Community schaffen.

Grund 5: Weil Sie mit sozialen Medien auch Personalrecruiting betreiben können!

Ihre zukünftigen Mitarbeiter sind online unterwegs, suchen auf Google nach neuen Jobs, tauschen sich auf Facebook oder Twitter aus. Höchste Zeit, dass Sie Ihr Recruiting auch in die sozialen Netzwerke verlegen. Online Stellenanzeigen reichen hierbei nicht mehr aus. Suchen Sie selbst aktiv auf Xing, LinkedIn nach geeigneten Kandidaten. Überprüfen Sie Bewerber auf sozialen Medien, analysieren Sie vor einem Gespräch deren profil. So finden Sie heraus, ob diese überhaupt zu ihrem Unternehmen passen. Hinterlassen Sie auch selbst Spuren auf den sozialen Netzwerken, wenn Ihr Bewerber nach Ihnen googelt.

Haben meine Argumente Sie überzeugt? Dann sollten Sie trotzdem strategisch vorgehen. Starten Sie erst einmal mit einem sozialen Netzwerk und schauen Sie, wie zeitintensiv dieses zu betreuen ist. Nichts ist schlimmer, als brachliegende Facebook- oder Twitter-Accounts.

Den ausfürhlichen Artikel mit Beispielen und dden Social Media Kanäle lesen Sie der aktuellen PRPraxis Ausgaben 14/2015.

Themen, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Messeplanng – Messeauftritt: 6 Antworten, wie Sie Besucheransturm und Leerläufe optimal managen
  • – Fundraising – Kleine Budgets: Gewinnen Sie Unterstützer und erreichen Sie gemeinsam Ihre Ziele
  • – Shitstorm – 8 Schritte für Ihren professionellen Umgang mit Kommentaren und Kritik
  • – Datenschutz – 3 Hinweise für den rechtlich sicheren Umgang mit Fotos
  • – Twitter-Tipps – So schreiben Sie Ihre ideale Twitter-Nachricht

PRPraxis – hautnah an PR-Themen, die Sie interessieren

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Webdesign Trends – folgen oder vergessen?

Freitag, 26. Juni 2015

Welche Webdesign Trends Sie unbedingt nutzen sollten, sagt Ihnen Webdesigner Frank Woelky

Am 21. April gab es ein neues Google-Update, das vor allem Shops ohne mobile Version schwer trifft. Denn diese sind seither in den Google Ergebnissen nicht mehr in der Top-Platzierung zu finden. Somit ist einer der Webdesign Trends, das Umstellen der Webseite auf mobil, noch besser Responsive Design, überlebensnotwendig für Webseitenbesitzer. Vor allem für diejenigen, die über ihre Webseiten zahlende Kundschaft generieren wie auch Hotels oder Restaurants.

Webdesign Trends von Frank Woelky

Frank Woelky ist Webdesigner mit Leidenschaft. Seine Webdesign Trends lauten weniger ist mehr. Das Wichtigste beim Webdesign ist für ihn die Nutzerführung mit einer sauberen Suchmaschinenoptimierung.

Auf welche Webdesign Trends Sie zukünftig setzen sollten, habe ich meinen Webdesigner Frank Woelky von ff-webdesigner. gefragt. Das ausführliche Interview finden Sie in der aktuellen PRPraxis 13/2015, die wichtigsten Tipps hier im Blog.

Tipp 1: Stellen Sie unbedingt auf mobil optimierte Webseiten um

Egal, für welche grafische Neuausrichtung Ihrer Webseite Sie sich entscheiden, stellen Sie unbedingt Ihre Webseite auf mobile um. Das ist der Zwang-Trend des Jahres! Am besten gleich im Responsive Design. Testen Sie zuerst Ihre Webseite auf mobile Darstellung – und lassen Sie sie bei Bedarf schnellstens optimieren. Bei einem WordPress-Blog reicht ein Plugin wie Jetpack for WordPress.

Tipp 2: Konzentrieren Sie sich weiterhin auf leichte Nutzerführung und Suchmaschinenoptimierung

Webdesign Trends wie Flat Design sind reine Geschmacksache. Von Infinite Scolling/ One-Page-Design sollten vor allem Unternehmen, die stark auf Suchmaschinenoptimierung setzen, die Finger lassen. Es ist unmöglich, eine einzige Seite perfekt auf 30 Keywords zu optimieren. Konzentrieren Sie sich daher auf das Wesentliche: leichte Nutzerführung, passende Suchmaschinenoptimierung, attraktive Inhalte.

Tipp 3: Versuchen Sie mit Ihrem Webdesign maximale Reichweite auf allen Geräten zu erzielen

Unternehmen reicht eine Version der Homepage für alle mobilen Endgeräte. Einzig die Layouts sollen sich an die Endgeräte anpassen, nicht die Inhalte oder HTML-Struktur. Ausnahme: Shopsysteme wie z.B. Gambio bieten mittlerweile hervorragende mobile Templates. Aufgrund der Komplexizität der Systeme ist hier eine komplett getrennte Mobile-Version mit anderer HTML-Struktur angemessen.

Tipp 4: Ihre Webstrategie gibt Ihnen Ihre Webseiten-Optik und -Usability vor

Pauschal kann man nicht sagen, auf welche Kriterien wie Mobility, Blog, SEO Sie bei Ihrem Online-Auftritt auf keinen Fall verzichten sollten. Das definiert jeweils der Homepage-Betreiber und deren Besucher. Eine Image-Webseite braucht in der Regel wenig SEO und Text, also auch wenige Seiten, dafür jedoch sehr gutes Design. Ein Internetshop muss vor allem leicht bedienbar sein, um die Absprungquote im Laufe des Bestellprozesses zu vermindern.

Tipp 5: Orientieren Sie sich nicht an Webdesign-Trends, sondern an Ihrer Botschaft

Denken Sie nach, welches Design und welcher Webauftritt wirklich zu Ihrer Botschaft und Ihren Produkten passt. Entwickeln Sie eigene Design-Ideen, und haben Sie den Mut, damit auch mal eine Bruchlandung hinzulegen.

Fazit: Alles halb so wild mit den Webdesign Trends. Wichtig ist, dass Sie Ihre Kunden und deren Besucherverhalten kennen und bei einer neuen Version nicht enttäuschen. Die Benutzerfreundlichkeit sollte immer an erster Stelle stehen, egal für welches Template Sie sich letztendlich entscheiden. Wenn Suchmaschinenoptimierung für Sie ein wichtiges Thema ist, schließt das derzeit Infinite Scrolling- und Online-Page-Seiten eher aus.

Corporate Blogs – anfangen und dranbleiben

Mittwoch, 24. Juni 2015

10 Tipps, wie Sie Corporate Blogs erfolgreich starten

Im letzten Blogbeitrag habe ich Ihnen Tipps für Ihr Blogformat gegeben. Egal, für welche Art Blog Sie sich entscheiden, diese 10 Tipps sollten Sie beim Start ihres Corporate Blogs beherzigen.

PR- und Text-Agentur Wörterladen

Corporate Blogs leben von spannendem und nutzwertigem Content. Unternehmen können sich damit einen Ruf als Branchenexperten machen.

Tipp 1: Überlegen Sie, auf welchem Blogsystem Sie Ihren Corporate Blog laufen lassen. Wägen Sie dabei ab, mit welchem CMS Sie am besten arbeiten können und welches Sie bei der Suchmaschinenoptimierung am nachhaltigsten unterstützt. WordPress hat sich hierbei durchgesetzt und bietet auch die meisten Plugins. Und unterstützt nachhaltig Ihr SEO.

Tipp 2: Beim Blog geht es nicht nur um spannenden Content, sondern wie dieser verpackt ist. Also um die Optik Ihres Blogs. Orientieren Sie sich an neuen Webdesign-Trends und Magazinen. Räumen Sie Bildern genügend Platz ein. Sorgen Sie auch dafür, dass Bildergalerien problemlos eingebaut werden können.

Tipp 3: Erzählen Sie Geschichten! Überlegen Sie bei jeder Veröffentlichung, was bringt das Thema meinen Lesern, wie können diese sich wiederfinden. Und achten Sie auf die Lesegewohnheiten der User: kurze Artikel, kurze Sätze, prägnante Titel und Zwischenüberschriften. Setzen Sie zu jedem Artikel ein Bild mit informativer Bildunterschrift.

Tipp 4: Achten Sie immer darauf, dass Ihre Themen nutzwertig und leserfreundlich sind. Nehmen Sie Stellung zu Trends aus Ihrer Branche, machen Sie daraus Ratgeberartikel für Ihre Leser. Etablieren Sie sich als Branchen-Experte und Insider. Plaudern Sie ruhig einmal aus dem Nähkästchen und lassen Sie Ihre Leser hinter die Kulissen Ihres Unternehmens blicken.

Tipp 5:Suchen Sie sich Verbündete (Kollegen, Gastautoren, Experten), die Sie mit Artikeln unterstützen und einen neuen Aspekt für Ihre Blog-Themen liefern. Das bringt frischen Wind in Ihren Blog.

Tipp 6: Machen Sie sich einen fundierten Themenplan für das nächste halbe Jahr und tragen Sie sich ihre Themen mit Vorlaufzeit in Ihren Terminkalender ein. Ad hoc zu entscheiden, über welches Thema Sie schreiben sollen, strengt mit der Zeit an. Ein Plan hilft Ihnen, bei der Stange zu bleiben und regelmäßig zu veröffentlichen.

Tipp 7: Achten Sie darauf, dass Ihre Artikel suchmaschinenoptimiert sind, d.h. nutzen Sie Schlüsselworte, mit denen Sie im Netz gefunden werden möchten und lassen Sie diese in die Texte, Bilder und Bildunterschriften einfließen.

Tipp 8:Bleiben Sie dran und verlinken Sie Ihre Homepage auf den Unternehmensblog und vice versa! Ihr Blog sollte schnell gefunden werden. Interne Verlinkungen sind für Google sehr wichtig. Achten Sie also darauf, dass Sie auf Artikel verlinken, die Sie in Ihrem Artikel ansprechen oder auf Broschüren, Whitepaper, die man in Ihrem Download-Bereich abrufen kann.

Tipp 9: Nutzen Sie zusätzlich Ihre anderen Social Media Kanäle, um Ihre Blog-Artikel zu promoten. So erhalten Sie mit der Zeit mehr Leser.

Tipp 10: Bitten Sie auch Ihre Mitarbeiter, Gastautoren, die Blogartikel an ihr Netzwerk zu teilen.

Erschienen in Kurzform der aktuellen PRPraxis Ausgaben 13/2015.

Themen, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Design – Stimmt die Botschaft? Stellen Sie Ihr Logo auf den Prüfstand
  • – Social Media – Netzwerken: Haben Sie die Fans und Follower, die Sie brauchen?
  • – Webdesign – Website-Trends, denen Sie folgen sollten – oder die Sie vergessen können
  • – Überzeugende Texte – Einfacher, prägnanter, lesbarer: Optimieren Sie Ihre Texte mit einem kostenlosen Online-Tool
  • – Sonderwerbeformen – Advertorials: Liefern Sie damit dem Kunden Content – und profitieren Sie von der hohen Glaubwürdigkeit dieser Werbeform
  • – E-Mail Marketing – 5 Tipps: So erzielen Ihre Newsletter die optimale Wirkung

PRPraxis – hautnah an PR-Themen, die Sie interessieren

Möchten Sie sich in PR, Marketing und Social Media weiterbilden? Dann nehmen Sie mit PRPraxis Kontakt auf und bestellen Sie den Ratgeber alle zwei Wochen ins Haus. PRPraxis ist das Ratgeber-Magazin für die PR-Branche. Dort finden Sie Ideen, Anleitungen und Konzepte rund um Ihre Öffentlichkeitsarbeit. News, Trends, Experten-Tipps und aktuelle Rechts-Tipps ergänzen das Informationsangebot online. Das Redaktionsteam der PRPraxis erklärt ihnen ganz konkret, wie Sie Ihre Presse- und Öffentlichkeitsarbeit effizienter, schneller und erfolgreicher gestalten können.

Bloggen fängt beim richtigen Blogformat an

Mittwoch, 10. Juni 2015

Themenblog, Nischenblog, Corporate Blog – mit welchem Blogformat lässt sich erfolgreich bloggen?

Bloggen ist nichts Neues. Seit Jahren haben Unternehmen diese Art der Kommunikation für sich entdeckt. Doch viele Blogs liegen brach und erreichen nicht die gewünschten Ziele. Daher lautet für Sie die grundsätzliche Frage beim Aufbau eines Blogs: Wie finden wir die richtige Ausrichtung für unseren Blog? Es geht mal wieder um den Inhalt, den passenden Content für Ihre Zielgruppe zu finden und wie dieser Ihr Profil schärft. Denn nur dann zahlt der Blog auf Ihre Marke ein.

Segelnews ist ein Nischenblog

Der Nischenblog zeichnet ein leidenschaftliches Bild des Segelsports. Die Rubriken zeigen, was den Leser im Blog erwartet.

Machen Sie sich also klar, was ihre wirklichen Ziele beim Projekt Blog sind und wie die Zukunft Ihres Blogs aussieht. Das gibt Ihnen auch bereits die Tendenz für Ihren Blog vor. Auch bereits bestehende Blogs sollten Sie von Zeit zu Zeit einer kritischen Prüfung unterziehen.

  • – Welche Botschaften sollen über den Blog vermittelt werden?
  • – Welche Themen können wir abdecken
  • – Wer schreibt für den Blog (Verantwortlichkeiten, Ressourcen)?
  • – Wohin soll sich unser Blog entwickeln?
  • – Soll unser Blog vor allem viele Leser anziehen (Kundenakquise) oder der Suchmaschnenoptimierung dienen?
  • – Wie lässt sich der Blog sinnvoll in die Unternehmenskommunikation integrieren?

Wenn Sie sich nun anhand der Branchen- und Keyword-Analyse für eine Blog-Gattung entschieden haben, ist es wichtig, dass Sie genügend Ideen für Ihren Blog finden, um diesen kontinuierlich mit 2-3 Artikeln pro Woche zu bestücken. Blog-Ideen (Themen) können Sie z.B. über die Mindmapping-Methode generieren. Dazu sollten Sie sich Ihr zukünftiges Autorenteam ins Boot holen, um Ihr Thema aus allen Blickwinkeln betrachten zu können.

Haben Sie einige mögliche Blog-Themen zusammengetragen, stellen Sie sich folgende Fragen:

  • – Gibt das Thema genug her? 2-3 Artikel pro Woche über mehrere Jahre?
  • – Ist das Thema in ein paar Jahren noch relevant? Für meine Leser und daher auch für die Suchmaschinen?
  • – Ist das Thema zu eng oder zu breit gefasst?
  • – Können wir damit unsere Ziele erreichen?

Mit welchem Blogformat sollen wir bloggen (Grundausrichtung)?

Corporate Blogs gibt es bereits wie Sand am Meer. Sich hierbei noch inhaltlich abzusetzen, fällt schwer. Machen Sie daher unbedingt eine Kurzanalyse,

  • – wie hoch das Suchvolumen für Ihre wichtigsten Keywords ist (sollten pro Monat einige 1000 Suchanfragen sein, um genügend Leser zu binden)
  • – welche Blogs es in Ihrer Branche gibt (bzw. gleich konkret zu Ihrem Thema),
  • – ob Ihre Wettbewerber bloggen – wenn ja zu welchem Thema,
  • – ob es sinnvoll ist, einen Blog alleine zu betreiben oder mit Partnern (z.B. Themenblog)
  • – ob Sie eine Nische (Fachexpertentum) besetzen,
  • – ob Sie einen typischen Corporate-Blog aufbauen, der Ihre Kunden hinter die Kulissen Ihres Unternehmens blicken lässt?

Das sollte Ihr Blog sein:

  • – unverwechselbar (in Ausrichtung, Stil, Layout)
  • – begeisternd und authentisch
  • – nutzwertig (beantwortet Fragen / löst Probleme der Leser)
  • – suchmaschinenoptimiert
  • – reagiert auf aktuelle Anlässe innerhalb seines Themenspektrums
  • – setzt Themen in der Branche (Agendasetting)

Nischenblog – zeigen Sie Ihr Expertentum

Es muss nicht immer um eine hohe Leserzahl gehen. Gerade in Nischenblogs, die sich um einen engen Themenbereich kümmern, kann es sinnvoll sein sich als Spezialanbieter zu positionieren. Um einer engen Zielgruppe genau die Antworten zu liefern, die sie zur Lösung ihres Problems benötigen.

Vorteil:

  • – Sie positionieren sich als Fachexperte für ein Themengebiet.
  • – Sie können das Wissen aus Ihrem Unternehmen abschöpfen.
  • – Sie haben wenig bis kein Wettbewerb zum Fachthema.
  • – Sie sprechen effektiv (ohne Streuverluste) Ihre Zielgruppe an.

Nachteil:

  • – Ihre Themenvielfalt ist gering, Themen für Blog könnten Ihnen ausgehen.
  • – Sie bedienen eine enge Zielgruppe, daher haben Sie eher eine niedrige Besucherzahl für Ihren Blog
  • – Das Aufbereiten des Wissens durch die eigenen Fachexperten ist schwierig, außer sie sind geschult im Bloggen (Stil, Schreiben fürs Web, haben Lust, sich aktiv am Blog zu beteiligen).

Themenblog – hohe Artikelvielfalt, arbeiten mit Gleichgesinnten

Themenblogs sind eine gute Möglichkeit, sich positiv und nachhaltig zu einem Thema zu äußern und eine treue Leserschaft an sich zu binden. Ähnlich wie die Nischenblogs kümmern sich Themenblogs um ein Thema, das jedoch von mehreren „Parteien“ gespeist wird, z.B. am Blog Tipps für München-Gäste könnten sich das Tourismusamt, ein Hotel und ein Stadtmagazin beteiligen – drei Experten, die aus unterschiedlicher Sicht spannende und nutzwertige Themen einbringen können.

Vorteil:

  • – Ihr Unternehmen wird positiv mit dem Thema des Blogs in Verbindung gebracht.
  • – Trotz Fokusthema bietet der Blog eine große Themenvielfalt: aktuelle Themen sowie immer wiederkehrende Themen, die Sie neu aufbereiten können (Freshness für SEO)
  • – Sie haben eine effektive Zielgruppenansprache (hohes Potential an Stammlesern)-
  • – Die Themen/ Artikel können Sie auf mehrere Schultern verteilen.

Nachteil:

  • – Sie haben einen größeren Wettbewerb, da Ihr Thema schon von vielen Stadt-Blogs abgedeckt wird.
  • – Die Zusammenarbeit muss gut koordiniert werden, es muss trotzdem einen Projektleiter für den Blog geben, der immer wieder die Autoren motiviert.
  • – Die Zielgruppe verwässert sich je nach Thema.

Corporate-Blogs erlauben einen Blick hinter die Kulissen

Ein typischer Corporate-Blog gibt Ihrem Unternehmen ein Gesicht und erlaubt Kunden, Partnern/ Lieferanten, aber auch den Mitarbeitern und ihren Familien einen unverstellten Blick hinter die Kulissen.

Vorteile:

  • – Ihr Blog bietet eine breite Themenvielfalt, die nicht ausgeht.
  • – Viele Autoren aus unterschiedlichen Unternehmensbereichen liefern Ihnen Input.

Nachteil:

  • – Ihre Themenvielfalt verwässert die Zielgruppe.
  • – Der Aufbau einer treuen Leserschaft fällt schwer.
  • – Sie erhalten hohe Konkurrenz mit anderen Corporate-Blogs aus der Branche.

Unternehmensblogs sind wichtige Kommunikationsinstrumente. Sie binden nicht nur Kunden nachhaltig, sondern zahlen auch auf die Suchmaschinenoptimierung ein. Doch ist es für jedes Unternehmen wichtig, sich im Blog klar zu positionieren und auf ein Thema zu fokussieren. Nur wer seine Leserschaft mit nutzwertigen Artikeln unterhält, hat die Chance, sie an sich zu binden. Daher ist es vor dem Blog-Engagement wichtig zu wissen, wie und mit welchem Hebel Sie Ihre Zielgruppe gewinnen.

Den ausführlichen Artikel mit einer Kurzanalyse – welcher Blog-Typ sind Sie – lesen Sie in den aktuellen PRPraxis Ausgaben 12/2015.

Themen, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Testimonials, Experten & Co.: Lassen Sie andere Ihre Produkte bewerben und Ihre Zielgruppe überzeugen
  • – Werbung: Berücksichtigen Sie diese gesetzlichen Regelungen zum Datenschutz
  • – Interne Kommunikation 2.0: Kommunizieren Sie auch intern über diese neuen Modelle und Arbeitsweisen
  • – Externe Links auf Websites und Blogs: Gute Strategie oder Mangel an Service?
  • – Stadtmarketing: Landflucht? So binden Sie die Jugend, finden qualifizierte Mitarbeiter und halten den Nachwuchs in der Region

PRPraxis – hautnah an PR-Themen, die Sie interessieren

Möchten Sie sich in PR, Marketing und Social Media weiterbilden? Dann nehmen Sie mit PRPraxis Kontakt auf und bestellen den Ratgeber alle zwei Wochen ins Haus. PRPraxis ist das Ratgeber-Magazin für die PR-Branche. Dort finden Sie Ideen, Anleitungen und Konzepte rund um Ihre Öffentlichkeitsarbeit. News, Trends, Experten-Tipps und aktuelle Rechts-Tipps ergänzen das Informationsangebot online. Das Redaktionsteam der PRPraxis erklärt ihnen ganz konkret, wie Sie Ihre Presse- und Öffentlichkeitsarbeit effizienter, schneller und erfolgreicher gestalten können.

Crossmedialer Redaktionsplan in Zeiten von Social Media

Mittwoch, 20. Mai 2015

Crossemedialer Redaktionsplan am Beispiel einer Hausmesse für Fachhandelskunden

Mitarbeiterzeitschrift, Interner Newsletter, Facebook, Twitter, Xing und Blog – alle Medien wollen gefüttert werden. Da verliert man schnell den Überblick, was man wann, wo veröffentlichen soll. Arbeiten Sie am besten mit einem crossmedialen Redaktionsplan, der Ihre wichtigsten Kommunikationskanäle abdeckt.

Redaktionsplan für Social Media

So könnte Ihr crossemdialer Redaktionsplan für den Content zu einer Messe aussehen

Je mehr Kommunikationskanäle Sie füttern müssen, umso wichtiger ist es zu wissen, welches Medium zu welchem Thema passt. Ein crossmedialer Redaktionsplan zeigt Ihnen auf einen Blick, Ihr Content-Szenario für eine Kampagne, Ihren Messeauftritt oder eine Produktveröffentlichung.

Was Ihre crossmedialer Redaktionsplan enthalten sollte:

  • – Veröffentlichungskanäle in intern und extern farbig unterteilt
  • – Autor
  • – Zeitpunkt der Liveschaltung und
  • – Deadline zur Abgabe
  • – Freigabe (wer bis wann)
  • – Ideen für passende Bilder
  • – Für welche anderen Kommunikationskanäle / Publikationen ist der Artikel geeignet?

Vorteile Ihres crossmedialen Redaktionsplans:

  • – Sie als Chefredakteur haben einen thematischen Ablauf pro Thema.
  • – Jeder Autor hat den Überblick, wann seine Artikel eingeplant sind und bis wann er seine Texte abliefern muss.
  • – Bei der Redaktionssitzung dient der Redaktionsplan als Grundlage. Artikel, auf die sich das Team einigt, werden am besten sofort eingetragen.
  • – Wenn mit anderen Abteilungen (Vertrieb, Marketing etc.) im Unternehmen zusammengearbeitet wird, sind auch diese immer auf dem neusten Stand.

Mein Praxis-Beispiel für Ihren crossemdialen Redaktionsplan:

Im Mai 2016 findet die alljährliche Hausmesse eines mittelständischen B2B-Unternehmen mit Partnern statt. Motto wird sein „Open your mind“. Zielgruppe sind Händler (Kunden), die nicht nur eine einmalige Einladung mit Anmeldeformular erhalten sollten, sondern deren Interesse zu Kommen durch die Social Media Kanäle angeheizt werden soll.

Die Messe wird redaktionell auf allen Kommunikationskanälen begleitet. Intern heißt es, die Mitarbeiter rechtzeitig über die Zielsetzung und Inhalte der Messe zu informieren und im Anschluss einen Nachbericht über die Messe zu verfassen.

Die Social Media Kanäle wie Facebook und Twitter geben Ihnen die Möglichkeit, Ihre Kunden auf den Event vorzubereiten und am Tag des Events hautnah von der Messe zu berichten. Bauen Sie dazu bereits vor dem Event auf Facebook eine mehrwöchige Dramaturgie um die Messe auf.

Mein Extra-Tipp:

Sinnvoll ist es, pro Thema ein Excel-Sheet redaktionell planen. Die Redaktionspläne wiederkehrender Themen wie Messen, Veranstaltungen, Jubiläen, Produktvorstellungen sollten Sie aufbewahren und beim nächsten Mal wieder zur Hand nehmen, um zu wissen, wie Sie letztes Mal das Thema redaktionell aufbereitet haben. So können Sie beim aktuellen Event/ Jubiläum / bei der aktuellen Produkteinführung einen anderen Informationsschwerpunkt legen können.

Online-Evaluation – Instrumente und ihr Nutzen

Mittwoch, 13. Mai 2015

Mit konsequenter Online-Evaluation Content entwickeln und verbessern

Mit einer professionellen Online-Evaltuation wissen Sie immer, was über Ihr Unternehmen, Ihre Marke und Ihre Produkte im Social Web gesprochen wird? Online Evaluation beinhaltet nicht mehr allein eine Medienresonanzanalyse zu Veröffentlichungen auf Blogs, Magazinplattformen, etc. sondern auch ein Monitoring, um herauszufinden, wo und wie über Ihr Unternehmen gesprochen wird und welche Themen bei Ihren „Fans“ gut ankommen. Sie hilft also auch beim Content Management.

PR- und Text-Agentur WörterladenEine systematische Online-Evaluation hilft Ihrem Unternehmen nachhaltig beim Aufbau und der Verbesserung Ihrer PR-Strategie. Denn, wenn Sie z.B. nicht wissen, woher Ihre Blog- oder Webseitenbesucher kommen, wie Sie diese halten können und welche Online-Veröffentlichungen sich auch auf den Besucherzahlen Ihrer Homepage auswirken, können Sie nicht gezielt Themen entwickeln und Maßnahmen ergreifen, um diese Besucher zu Wiederkehrern und letztendlich zu Kunden zu machen.

Das können Sie u.a. messen:

Quantitativ

  • – Besucher (Webseite, Blog)
  • – Pageimpressions (Webseite, Blog)
  • – Verweildauer (durchaus auch qualitativ, je mehr Unterseiten ein User besucht, umso wertvoller sind Ihre Themen für ihn)
  • – Reichweite Fans (Facebook), Follower (Twitter)
  • – Newsletter, RSS-Feed-Abonnenten

Qualitativ

  • – Veröffentlichungen auf Blogs, Online Magazinen (auch quantitativ)
  • – zahlende Kunden (Bestellungen)
  • – Sharing Rate (Liken, Teilen, Kommentieren auf Sozialen Netzwerken, im Blog)
  • – Präsenz in den Suchmaschinen (Google Pagerank, Alexa-Ranking)
  • – Erzielte Leads (z.B. durch Download-Angebote, Newsletter-Abonnentn etc.)
  • – Themenwahl (welches Ihrer Themen kommt bei der Zielgruppe gut an)

Legen Sie zuerst fest, was Sie mit der Online Evaluation erreichen wollen

Bevor Sie an die Erfolgsmessung gehen, müssen Sie wissen, was Sie messen wollen, z.B. Markenbekanntheit, Vertrauensbildung, Kundenbindung. Dementsprechend setzen Sie sich Ihre Ziele und planen den Einsatz Ihrer Monitoring-Instrumente. Formulieren Sie Ihre Zielsetzung für die Online-Evaluation so konkret wie möglich. Nur dann können Sie auch deren Erreichung überprüfen und letztendlich optimieren.

  • – Mehr Newsletter-Abonnenten durch eine professionelle Verbreitung über Facebook
  • – Umsatzsteigerung im Online-Shop über spezielle Social-Media-Aktionen
  • – Kundenzufriedenheit verbessern (z.B. durch positive Bewertungen)
  • – Markenbekanntheit steigern (z.B. in Steigerung der Follower-Zahlen, Fan-Zahlen)
  • – Personalrecruiting unterstützen (z.B. mehr Bewerbungen (Recruiting) aus sozialen Medien generiert als über klassische Stellenanzeigen)

Die Mindestanforderung: Google Alert einrichten

Mit Google Alert wissen Sie, was über Sie veröffentlicht und gesprochen wird. Online Evaluation fängt damit an, dass Sie sich und ihre Schlagworte kennen. Das heißt, bevor Sie ins Web hineinhorchen, sollten Sie definieren, mit welchen relevanten Begriffen Sie beim Monitoring arbeiten möchten. Das beinhaltet:

  • – Ihren Marken- / Unternehmensnamen (denken Sie dabei auch an mögliche falsche Schreibweisen)
  • – Ihre Marken- / Unternehmenshomepage
  • – Ihre Produktnamen
  • – Themen, zu denen Sie gefunden werden wollen, die Ihre Zielgruppe mit Ihrem Unternehmen/ Ihrer Marke verbinden soll
  • – durchaus auch die Unternehmens-/ Markennamen Ihrer Wettberwerber

Denn Online Monitoring ist mehr als Evaluation. Nun haben Sie die Möglichkeit, nicht nur zu wissen, was über Sie und Ihre Konkurrenz geschrieben, sondern auch gesprochen wird. So können Sie zeitnah teilnehmen am Dialog über Ihr Unternehmen und bei einem anstehenden Shitstorm positiv gegenlenken. Und Sie erhalten durch ein stringentes Themen-Monitoring wichtige Hinweise für mögliche Kampagneninhalte bis hin zum Kaufentscheidungsprozess.

Monitoring in Sozialen Netzwerken

Es ist sehr zeitaufwendig, sich über alle unternehmensrelevanten Themen im Internet zu informieren. Mit Google Alert erhalten Sie wenig bis keine Einblicke über Posts, Tweets und Kommentare zu Ihren Suchbegriffen. Dafür gibt es spezielle Social Monitoring-Tools, die Ihnen die Arbeit abnehmen, sich das aber auch einiges kosten lassen.

Für kleine Unternehmen mit wenig Suchvolumen reicht es, sich selbst auf die Suche zu machen:

  • – Über twitter.com/search finden Sie minutenaktuell heraus, was über Ihre Schlagworte auf Twitter gesprochen wird. Wenn Sie Tweetdeck nutzen, können Sie sich eigene Spalten für Ihr Twitter-Monitoring einrichten.
  • – Die sozialen Netzwerke wie Facebook, Google+, aber auch Xing und LinkedIn haben eine eigene interne Suche, deren Ergebnisse aber oft nicht sehr aussagekräftig sind.
  • – Auch über Google Blogsearch erhalten Sie relevante Suchergebnisse für Twitter oder Facebook – aber keine Garantie auf Vollständigkeit.
  • Je nach Thema macht es durchaus auch Sinn, dass Sie Foren wie gutefrage.net oder werweisswas.de nach Ihren Keywords durchsuchen. Für Hotels bieten sich vor allem die Bewertungsportale Holidaycheck, Trivago oder Hotel.de an. Dort können sich Hotels auch Benachrichtigungen zu Ihren Schlagworten einrichten.
  • – Über boardreader.com lassen sich Foren durchforsten, öffentliche Facebook-Beiträge erfasst kurrently.com für Sie.

Social Media Tracking – Einblicke in die Fanentwicklung

Neben quantitativen Entwicklungen wie der Fan/ Follower-Anzahl lassen sich über Ihre sozialen Netzwerke wichtige Einblicke über die eigenen Fans/ Follower analysieren. Ausschlaggebend für eine Fanseite ist nicht unbedingt die Anzahl der Fans, sondern die Aktivität der Fans und die finale Reichweite der Posts – durch Likes und Teilen oder auch Kommentare. Ein kostenloses Tool, mit dem Sie die Fan-Entwicklung bei Facebook oder die Follower einsehen können ist quintly.com. Damit können Sie z.B. bis zu 3 Fanpages über die letzten 30 Tage beobachten. Sinnvoll ist es hierbei die Profile Ihrer Wettbewerber in Korrelation zu Ihrer Fanpage / Ihres Twitter-Profils zu setzen. So lernen Sie auch, mit welchen Aktivitäten Ihre Konkurrenten hohes Engagement erzeugen konnten und können diese Themen zukünftig für sich nutzen. Zudem sollten Sie analysieren, welche Ihre besten Posts sind und welche gar nicht funktioniert haben.

Um nun die Interessen Ihrer Facebook-Fans mit Ihren Aktivitäten abzustimmen, sollten Sie regelmäßig auf Ihre Facebook Seitenstatistiken schauen nutzen. Es zeigt Ihnen nicht den Erfolg Ihrer einzelnen Posts, sondern auch demographische Informationen über Ihre Fans (Geschlecht, Alter, Geographie).

Content Controlling – qualitative Analyse Ihrer Social Aktivitäten

Quantitative Kennzahlen wirken kurzfristig überzeugend, aber Erfolg (Umsatzsteigerung, Kundenbindung, Image) erzeugen Sie vor allem mit qualitativen Messgrößen, den Sie durch guten Content erzielen, z.B. attraktive Leads, aus denen Sie zahlende Kunden generieren können. Dazu ist es wichtig, dass Sie die Wirkung Ihres Content-Angebots z.B. in einer Excel-Liste dokumentieren. Letztendlich gibt die Dokumentation Aufschlüsse darüber, welcher Content bei Ihrer Zielgruppe gut ankam. Dazu sollten Sie kontinuierlich Ihre Social Veröffentlichungen analysieren, aber auch Veröffentlichungen Dritter über Ihr Unternehmen/ Ihre Marke.

Dokumentieren Sie daher:

  • – Welche Tonalität haben die Beiträge der Nutzer? Wer schreibt kritisch? Wer empfiehlt Sie?
  • – Welche Meinungsführer (Influencer) beteiligen sich am Dialog, veröffentlichen Themen zu Ihnen und wie sind diese vernetzt?
  • – Welche Blogs, Seiten oder User sind für mein spezielles Thema wichtig (Meinungsführer, die sich am Dialog beteiligen?
    • – Wie kann ich mich am besten mit diesen Influencern vernetzen?
    • – Und wie sind diese wiederum vernetzt?
  • – Welche Keywords sind in Ihrem speziellen Kontext/in Ihrer Branche wichtig?

Arbeiten Sie unbedingt mit den Auswertungen Ihrer Online-Evaluation

Die Erfolgsmessung ist nur ein Teil des Monitorings. Wichtig ist, dass Sie nun mit den analysierten Daten auch effektiv arbeiten, indem Sie z.B.

  • – Themen besetzen oder verstärkt angehen, die Ihre Zielgruppe interessieren und/ oder mit denen Ihre Wettbewerber bereits Erfolg haben.
  • – Kampagneninhalte ändern, die keinen Erfolg hatten.
  • – Kritik an Produkten, Services nutzen, um diese zu verbessern.
  • – Erfolgreiche Veröffentlichungen in Magazinen, auf Blogs nutzen, um intensiver mit diesen zusammenzuarbeiten (Kooperationen, Gewinnspiele etc.).

Wichtig ist, dass Sie ersehen, welche Plattformen (eigene + von Dritten) und welche Art der Ansprache Sie näher an Ihre Zielgruppe gebracht haben. So können Sie zukünftig gewisse Plattformen intensivieren, andere komplett ausschließen.

Den ausführlichen Artikel mit Tipps zu Google Analytics und weiteren kostenlosen Monitoring-Tools lesen Sie in den aktuellen PRPraxis Ausgaben 10/2015.

Themen, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Storytelling – 5 Kennzeichen: Das erwarten Journalisten von einer guten Story
  • – Blogger Relations – Steigern Sie mit Bloggern die Sichtbarkeit und Glaubwürdigkeit Ihres Unternehmens
  • – E-Mail Verkehr – 3 Tipps für Sie: So werden Ihre E-Mails auch gelesen
  • – Kommunikation – Lampenfieber? So bekommen Sie Ihre Aufregung und Anspannung in den Griff
  • – Kundenkommunikation – 3 Wege, wie Sie schlechte Nachrichten für Ihre Kunden gut verpacken
  • – Kunden (um)werben – Überzeugen Sie Ihre Kunden durch einen Service der Extraklasse und durch Qualität

PRPraxis – hautnah an PR-Themen, die Sie interessieren

Möchten Sie sich in PR, Marketing und Social Media weiterbilden? Dann nehmen Sie mit PRPraxis Kontakt auf und PRPraxis bestellen. PRPraxis ist das Ratgeber-Magazin für die PR-Branche. Dort finden Sie Ideen, Anleitungen und Konzepte rund um Ihre Öffentlichkeitsarbeit. News, Trends, Experten-Tipps und aktuelle Rechts-Tipps ergänzen das Informationsangebot online. Das Redaktionsteam der PRPraxis erklärt ihnen ganz konkret, wie Sie Ihre Presse- und Öffentlichkeitsarbeit effizienter, schneller und erfolgreicher gestalten können.

Online Teaser, die Lust machen

Donnerstag, 30. April 2015

Tipps & Beispiele wie Sie mit Text-Teasern Leser für Ihre Online Medien generieren

Texte benötigen Anreize, dass sie gelesen werden. Gut gemachte Teaser – so genannte Anrisstexte – locken Ihre Leser und geben ihnen Orientierung. Gerade im Internet begegnet ihren Lesern eine Flut an Informationen, die diese in wenigen Sekunden einordnen möchten, um zu entscheiden, ob das angerissene Thema sie interessiert oder nicht. Wie Sie Ihre Leser zum Weiterklicken bringen, lesen Sie im Wörterladen-Beitrag.

Im Audi-Blog unterstützen Teaser die Dynamik der Markenbotschaft

Audi arbeitet in seinem Blog mit großflächigen Fotos, die die 3 aktuellesten Meldungen bildhaft und mit Headline wiedergeben. Die Teaser sind dynamisch und magazinig formuliert.

Das sollten Sie wissen: Guter Content ist nur so gut wie sein Teaser. Wenn Sie Ihre Leser nicht dazu bringen, Ihre Online-Artikel zu lesen, haben Sie sich die Arbeit umsonst gemacht.

In Ihrem Teaser müssen Sie 2 grundlegende Fragen klären:

  • – Worum geht es in Ihrem Text?
  • – Warum sollte Ihr Leser sich mit diesem beschäftigen?

Schaffen Sie also einen nutzwertigen Leseanreiz, damit der User auf Ihren Artikel klickt. Bringen Sie in wenigen Worten (höchstens 2-3 Sätzen) Ihr Thema auf den Punkt. Der Teaser sollte eine Hauptaussage enthalten ohne Nebensächlichkeiten. Überlegen Sie sich also genau, was die Hauptaussage Ihres Artikels ist, die den Leser dazu bringt, mehr als nur Ihren Teaser zu lesen.

Die optimale Struktur Ihres Teasers

Je nach Platz, Medium und Anlass können sich Aufbau und Länge von Teasern unterscheiden. Eine prägnante Headline ist unerlässlich. Diese muss online so gestaltet sein, dass sie wenig Platz benötigt und die Kernaussage des Textes enthält. Viele automatische Newsfeeds zeigen nur die Headline eines Artikels an.

Auf Ihrem eigenen Medium (Webseite, Blog) sollten Sie natürlich neben der Headline mit anschließendem Einstiegstext (Subheadline + Lead) arbeiten. Wenn es sich um einen Magazin-Teaser handelt, sollte er auch noch ein Bild beinhalten, das Lust macht, den Artikel zu lesen. Und jeder Online-Teaser enthält natürlich einen Link („mehr“) zum kompletten Artikel.

Orientierung für den Leser – so schaffen Sie Anreize auf weiter zu klicken

Machen Sie in 1-3 Sätzen dem Leser deutlich, warum er weiterlesen soll. Das schaffen Sie, indem Sie

  • – die Neugier des Lesers entfachen – er möchte nun unbedingt wissen, wie es weitergeht…Er gehört zu den Top-Verdienern Deutschlands und ist den wenigsten bekannt. Dabei reicht sein Imperium von der Nordsee bis zu den Alpen…weiter
  • – die wichtigsten Aussagen des Textes plakativ zusammenfassen (Nachrichtenwert, Inhalte einer Pressmeldung)
  • – eine These aufstellen, die Sie im Text belegen2015 wird das Jahr der Innovationen…weiter
  • – eine Frage stellen, die Sie im Text beantwortenWas erwartet Sie 2015? (weiter)
  • – Reizwörter / positive Wörter nutzen, die zum Weiterlesen animierengratis, günstig, schnell, jetzt, zertifiziert, einzigartig, neu, bequem, Spaß, Vorteil…
  • – Begehrlichkeiten beim Leser wecken durch ein Produktversprechen, Vorteile für den Leser…„Erleben Sie die Vielfalt der… jetzt“
  • – Ihre Leser zu einer Handlung auffordernSichern Sie sich jetzt Ihren ganz persönlichen Butler… weiter
  • – mit der Empathie des Lesers spielenregionaler, thematischer Bezug, Erinnerungen, Erfahrungen…

Vergessen Sie nicht in Ihren Teaser auch Ihre Keywords einzubauen, um Ihre Suchmaschinenoptimierung zu unterstützen – denn jeder neue Content zahlt auf Ihr SEO ein.

Die richtige Verlinkung für Ihre Teaser-Texte

Meist finden sich bei Teasern Linkwörter wie „mehr“, „weiterlesen“. Diese kurzen Wörter können vor allem mobile Leser auf ihren Geräten schlecht anklicken. Daher ist es sinnvoll, dass Sie entweder

  • – die komplette Headline verlinken,
  • – das Bild verlinken oder gleich
  • – den gesamten Text verlinken.

Schalten Sie bei der Textverlinkung die standardmäßig ausgewählte Formatierung von Links als unterstrichener Text aus. Das macht den Teaser schlecht lesbar und die Optik leidet zusätzlich.

Denken Sie an Ihre Zielgruppe – die Leser

Journalisten erwarten einen anderen Teaser als z.B. Blogleser. Ein Journalist möchte auf den ersten Blick erfassen, ob das Thema für ihn passt und eine Meldung wert ist. Das heißt, die Pressmeldung (ob per Mail verschickt oder auf der Presseseite angeteasert) braucht eine eindeutige und aussagekräftige Headline, Subhead und Lead. Zudem müssen sie die wichtigsten W-Fragen beantworten. Zusätzlich sollte der Teaser eine Datumsangabe enthalten, um die Aktualität der Meldung einordnen zu können.

Blogleser möchten auch unterhalten werden. Sie sind auf der Suche nach nutzwertigen Inhalten, die sie aber durchaus auch zum Schmunzeln, Nachdenken, Ausprobieren bringen können. Hier kann die Headline reizen ohne zu viel zu verraten. Der Teasertext ist plakativ und atmosphärisch gehalten. Er baut Spannung und Neugierde auf, die nur durch den Klick auf „weiter“ abgebaut/ gelöscht wird.

Einsatzorte für Ihre Teaser

Ihre Webseite beinhaltet viele Möglichkeiten, Teaser einzusetzen – je nach Aufbau. Teaser sind neben der Struktur und Navigation wichtige Wegweiser, Ihren Content zu vermitteln.

  • – Im Bereich Aktuelles/ News sollten Sie aus Platzgründen möglichst nur mit der Headline arbeiten und diese komplett verlinken.
  • – Wenn Sie ein Online-Magazine (Blog-System) besitzen, bietet es sich an auf der Startseite die 3-4 aktuellsten Artikel anzureißen; generieren Sie dazu eine einzeilige Headline mit einem Teaser-Text von 2-3 Sätzen + Verlinkung auf den kompletten Artikel.
  • – In Ihrem Pressebereich (Archiv) können Sie mit Headline und Subheadline sowie 2-3 Sätze vom Lead arbeiten. Vergessen Sie nicht das Datum zur Pressemeldung zu setzen.
  • – In Ihrem Newsletter ist die Betreffzeile das wichtigste Element – sie muss den Abonnenten dazu bringen, den Newsletter zu öffnen und zu lesen. Die Artikel-Teaser im Newsletter selbst bringen dann Leads auf Ihre Homepage/ Ihren Blog.
  • – Bei einer Presseaussendung sollten Sie die Headline Ihrer Pressemeldung in die Betreffzeile schreiben. Der Redakteur sollte sofort den News-Charakter erfassen und wissen, von welchem Unternehmen die Rede ist. In der E-Mail selbst sollten Sie Headline, Subheadline und Lead veröffentlichen mit dem Hinweis auf die komplette Pressemeldung zum Download, im Anhang oder am Ende der E-Mail.
  • – Auf Facebook, Google+ sollten Sie immer eine Headline sowie das Thema in 2 Sätzen anreißen bevor Sie einen Link zum vollständigen Beitrag setzen. Hier sprechen Sie Ihre Fans direkt an.

Sie sehen, das Internet macht Teaser immer wichtiger. Sie sprechen Ihre Leser an, geben ihnen Orientierung bieten und ziehen sie in den Text rein.