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Archiv für die Kategorie „Kommunikation“

Sollten Pressesprecher twittern?

Dienstag, 16. Juli 2019

Laut ARD/ ZDF Onlinestudie nutzen täglich 600.000 User Twitter. Es ist nicht nur ein hervorragendes Tool zur Recherche von Themen, Marktlage und als Stimmungsbarometer. Immer mehr Pressesprecher haben Twitter für sich und ihr Unternehmen entdeckt. Macht ein Pressesprecher-Auftritt für jedes Unternehmen Sinn? Diese Frage geht Wörterladen im heutigen Blogbeitrag nach.

Pressesprecher twittern

Wenn Pressesprecher twittern – Vorteile, Tipps und Themen © Heinrich Linse / pixelio.de

Twitter gehört immer noch zu einem der stärksten und stabilsten sozialen Netzwerken in Deutschland. Die Zahlen sind zwar nicht mit dem Klassenprimus Facebook zu vergleichen, dafür hat sich Twitter sein Alleinstellungsmerkmal als Kurznachrichtendienst erhalten.

Twitter ist ein Echtzeitmedium mit News-Charakter. Sie können dort brandaktuelle Neuigkeiten aus ihrem Unternehmen oder der Branche twittern. Mit #Hashtags versehen sind diese Neuigkeiten katalogisiert und über die Suchfunktion zu finden. Und diese wird in Twitter – anders als bei Facebook – vorrangig genutzt. So stoßen auch User auf Ihre News, die Ihnen noch nicht folgen.

Ein weiterer hoher Vorteil: Journalisten nutzen Twitter selbst als wichtiges Recherchetool – bei der dpa beispielsweise haben die Redakteure Twitter immer im Blick, um aktuelle Debatten und Geschehnisse zu verfolgen und entsprechende News aufzubereiten.

Wer soll am besten aus dem Unternehmen twittern?

Istes der Pressesprecher, ein Kommunikationsteam oder gar der Chef selbst? Diese Frage stellen sich immer wieder Unternehmen. Das hängt von einigen Faktoren ab: Größe des Unternehmens und dementsprechend Größe des Presseteams, Vielschichtigkeit der Unternehmenshemen, Newscharakter der Themen und die strategische PR-Ausrichtung.

Auf Twitter gibt es bereits viele sehr gute Beispiele, wie Unternehmenssprecher mit dem Kommunikationskanal Twitter umgehen. Vorreiter war sicher Stefan Keuchel, bis letztes Jahr Google-Sprecher, der sozusagen die ersten Stunden von Twitter genutzt hat, um mit den Google-Usern ins Gespräch zu kommen. Hier wurde auch schon mal unter „Bekannten gesprochen“. Er hat Google ein sympathisches Gesicht gegeben und konnte sich schnell bei Shitstorms oder kritischen Fragen einschalten und die Wogen glätten.

Heute hat sich die Twitter-Landschaft weiterentwickelt. Die Journalisten als wichtige Zielgruppe sind hinzugekommen, die mit News gefüttert werden wollen. Das heißt, Unternehmen haben zwei Zielgruppen, die sie auf sich aufmerksam machen und bedienen möchten: Ihre Zielgruppe und ihre Multiplikatoren. Diese können sie auf Twitter beide mit Informationen versorgen.

So nutzen Sie als Pressesprecher den Kommunikationskanal Twitter

Wenn Sie als Pressesprecher twittern sind Sie der verlängerte Arm des Unternehmens.

  • – Sie können Ihre Zielgruppe zeitnah informieren – auch über Themen, die auf den ersten Blick für eine Presseaussendung nicht geeignet scheinen.
  • – Journalisten können sich unkompliziert über eine Direktnachricht mit Ihnen in Verbindung setzen.
  • – Sie haben die Möglichkeit, kommende Pressenews bereits im Vorfeld mit Datum und Thema anzuschieben.
  • – Gespräche, Diskussionen lassen sich mit einem Text-Tweet beginnen – stellen Sie eine Frage, beginnen Sie eine Umfrage, teilen Sie eine Marktbeobachtung oder Studie.
  • – Nutzen Sie Aktions- und Gedenktage oder Saisonales (Beispiel #TagDerKomplimente), um mit Ihrer Zielgruppe ins Gespräch zu kommen.
  • – Sie können Branchenevents, Messen, eigene Events mit einem Liveticker begleiten.
  • – Über #Hashtags (ihre Suchbegriffe) können Sie die Reichweite Ihrer Tweets erhöhen. Sie dienen Ihnen aber auch als Recherchemöglichkeit für Sie, um in Diskussionen einzusteigen, Multiplikatoren oder Follower zu finden.

Natürlich können Sie als Pressesprecher über ein öffentliches Medium nicht „off the record“ sprechen. Aber Sie können den Meinungen und Botschaften des Unternehmens ein Gesicht geben und zeigen sich als Ansprechpartner für Journalisten und Ihre Kunden. Sie sind die erste Anlaufstelle für Fragen ins Unternehmen und Informationskanal aus dem Unternehmen.

Schauen Sie sich am besten „Pressesprecher“-Profile auf Twitter an, so bekommen Sie ein Gefühl, wie Unternehmen twittern. Suchen Sie nach #Pressesprecher und gehen dann auf Personen. Nun erhalten Sie Pressesprecher-Profile. Gute Beispiele sind DATEV oder der Industrieverband Agrar e.V.. Deren Kommunikationschef hat zudem einen eigenen Kanal, auf dem er als „Persönlichkeit“ spricht und auch seine politische Meinung äußert. Das muss aber immer vereinbar und abgesprochen sein mit dem Unternehmen. Leicht lassen sich so die Meinung einer Einzelperson mit der eines Unternehmens vermischen. Kann aber auch den Vorteil haben, dass Sie dadurch das Image Ihres Unternehmens schärfen. Es bleibt jedoch eine Gradwanderung, die Sie mit einem offiziellen Pressesprecher-Auftritt umgehen.

Die Alternative: Lassen Sie Ihren Geschäftsführer twittern

Gerade inhabergeführte Unternehmen und Familienunternehmen tut es gut, wenn der Geschäftsführer selbst twittert und dadurch das Image des Unternehmens prägt. Er ist der Stratege, Vordenker, Unternehmensleiter und dementsprechend kann er auch bei Twitter klar seine Meinung äußern – nicht nur zu Unternehmensthemen, sondern auch die Branche und den Markt an sich kommentieren und einschätzen, sich aber auch sozialpolitisch äußern. Er kann aus dem Nähkästchen plaudern, durchaus auch einmal Privates einfließen lassen und muss sich nicht so klar an die Kommunikationsregeln halten wie der Pressesprecher. Aber: Als Pressesprecher müssen Sie auch Rede und Antwort stehen, wenn Ihr Chef über das Ziel hinausgeschossen ist. Daher ist es sinnvoll, Sie erarbeiten gemeinsam mit ihm sein Twitter-Profil, umreißen Inhalte und Botschaften und bleiben im engen Kontakt zu Themen und Tweets.

Meine Meinung zu Pressesprecher twittern

Überlegen Sie, welche Themen Ihr Unternehmen über Twitter streuen möchte, welche Strategie Sie mit Twitter verfolgen möchten. Dementsprechend zeigt sich, ob ein Pressesprecher-Auftritt oder ein twitternder Geschäftsführer Ihre Ziele besser erreicht. Beide Ansätze führen zum Erfolg.

Den Artikel finden Sie in der aktuellen PR & Werbe Praxis 15/2019 und viele weitere spannende Themen.

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Wertebildung im Unternehmen mit dem Faktor Glück

Donnerstag, 4. Juli 2019

Das Glück am Arbeitsplatz – ein neuer Wert hält Einzug im Unternehmen

Künstliche Intelligenz, Digitalisierung, Big Data – der Faktor Menschlichkeit entscheidet zukünftig noch stärker über Unternehmenserfolge. Stark und erfolgreich sind diejenigen, den den Menschen wieder in den Mittelpunkt stellen und es schaffen, ein gemeinsames Werteband zu knüpfen. Wie Wertebildung im Unternehmen mit dem Faktor Glück funktioniert.

Wertebildung im Unternehmen mit dem Faktor Glück

Erfolgsfaktor Mensch – nutzen Sie den Faktor Glück für eine moderne Wertebildung im Unternehmen. © Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Menschen wollen gemeinsam etwas erreichen. Immer weniger geht es bei der Wahl des Arbeitgebers darum, eine bestimmte Position innezuhaben oder ein hohes Gehalt zu bekommen – das bestätigt auch der jährliche Glücksatlas der Deutschen Post. Menschen sind umso zufriedener, je mehr sie sich für soziale oder ökologische Belange einsetzen. Knapp drei Viertel haben das Gefühl, ihr persönliches Engagement bereichere ihr eigenes Leben. Das, was Menschen also suchen, ist eine gemeinsame Aufgabe, die sie glücklich macht. Der Faktor Glück wird zum Wettbewerbsvorteil.

Der Auftrag an Unternehmen – Glücksgefühle aktiv angehen

Übertragen wir nun die Lebenszufriedenheit auf die Arbeitswelt, ergibt sich daraus ein klarer Auftrag an Unternehmen: Gestalten Sie den Wandel aktiv mit und geben Sie persönlichem Engagement Raum. Das spielt bei der individuellen Zufriedenheit eine immer wichtigere Rolle. Mitarbeiter suchen neben persönlicher Selbstverwirklichung und Anerkennung aber auch eine emotionale Bindung und Sicherheit. Dieses subjektive Wohlempfinden – das Glück – lässt sich auch in Ihrem Unternehmen implementieren, steuern und letztendlich messen.

Ihre Schritte zur Wertebildung im Unternehmen mit dem Faktor Glück

Glück ist mehr als eine Empfindung, es macht Mitarbeiter kreativ und produktiv – der Grundstein für unternehmerischen Erfolg. Verankern Sie also den Wert Glück in ihre Unternehmenskultur. Das gelingt jedoch nur, wenn Sie das Wohlbefinden der Mitarbeiter, aber auch Kunden und Geschäftspartner zur Chefsache erklären.

Implementieren Sie eine neue Jobfunktion, den Chief Happiness Officer (CHO). Aufgabe des Happiness-Beauftragten ist es, den Glückslevel der Mitarbeiter zu messen und die Arbeitsumgebung sowie die Unternehmenskultur so anzupassen, dass Platz für die Variable Menschlichkeit bleibt. Immer im engen Kontakt mit der Geschäftsleitung.

Das Instrument des CHO ist die Happiness-Scorecard der Mitarbeiter-Perspektive – entwickelt von der Glücksberaterin Ann-Kathrin Sträßer in ihrem Buch Die Happiness-Strategie. Anhand dieser setzen Sie sich als Unternehmen Ziele, wie Sie die Zufriedenheit Ihrer Mitarbeiter erhöhen, mit welchen Strategien und mit welchen Kennzahlen Sie letztendlich die Erreichung Ihres Ziels messen.

Ohne die Einbeziehung der Mitarbeiter in die neue Wertekultur funktioniert die Implementierung von Glück aber nicht.

Entwickeln Sie einen Fragebogen, um herauszufinden, wo Glücksverhinderer in ihrem Unternehmen sitzen. Dieser sollte auch ein Bild zeichnen, wie motiviert und engagiert Mitarbeiter während der Arbeit sind. Fragen Sie ab, wie glücklich die Mitarbeiter generell fühlen, ob sie sich angenommen und gelobt fühlen.

Führen Sie Workshops zur Verbesserung der Kommunikationsfähigkeit ihrer Mitarbeiter durch. Denn mit offener Kommunikation fängt Zufriedenheit an.

Bieten Sie Stunden für Achtsamkeitsübungen, Yoga oder Autogenes Training an, um die Work-Life-Balance bereits im Unternehmen zu implementieren.

Lassen Sie den persönlichen Dialog in Ihrem Unternehmen stärker aufleben. Mitarbeitergespräche fokussiert auf die Person nicht Funktion des Mitarbeiters zeigen sich hierbei als zentrale Maßnahme. Die Führungskraft sollte im Gespräch auf die individuellen Bedürfnisse eingehen, den Leistungen des Mitarbeiters Anerkennung zollen, um ihn für neue Aufgaben zu motivieren.

Setzen Sie auch für die Mitarbeiter eine persönliche Happiness Scorecard ein, die Sie ihnen bei einer Schulung erläutern und überreichen. Genauso wie das Unternehmen die verschiedenen Glücksfaktoren im Blick behalten muss, sollten dies auch die Mitarbeiter. Sie hilft ihnen, ihren individuellen Happiness-Score und die Aktivitäten der einzelnen Glücksfaktoren zu steuern.

So bleibt das Glück im Unternehmen

Nachhaltigkeit ist dabei die Basis, damit der Glückswert im Unternehmen steigt und bleibt. Das bedeutet, alle Maßnahmen, die Sie implementieren sowie die Happiness Scorecard müssen ständig überprüft werden. Nutzen Sie zudem Ihre Kommunikationskanäle, um das Glück im Unternehmen festzuhalten.

Nutzen Sie Digital Signage? Dann veröffentlichen Sie dort einmal im Monat den Glücksindex. Auch auf Betriebsversammlungen, Mitarbeiterversammlungen können Sie über den aktuellen Stand informieren. Und Maßnahmen erötern, die den Index erneut erhöhen könnten.

Machen Sie die Happiness-Scorecard des Mitarbeiters zum Inhalt des Mitarbeitergesprächs. Schauen Sie sich die aktuellen Glückswerte an und überlegen gemeinsam, ob und wie man diese verbessern könnte – was der Mitarbeiter für seine zufriedenheit noch benötigt.

Führen Sie in Ihrer Mitarbeiterzeitschrift, im Intranet eine Rubrik „Happiness is everywhere“ ein und veröffentlichen Sie dort regelmäßig News zu „Glücks“themen aus Ihrem Unternehmen.

Lassen Sie Mitarbeiter mit Ideen zu Wort kommen, wie sie privat ihr Glück gefunden haben, wie sie es schaffen, glücklich zu leben und wie sich diese Tipps auf die Zusammenarbeit übertragen lassen.

Fazit Wertebildung im Unternehmen

Mitarbeiter wollen nicht nur für ihre Arbeit bezahlt werden, sondern auch Sinn und Erfüllung in ihrer Aufgabe sehen. Sind die Mitarbeiter glücklich, ist das Unternehmen erfolgreich. Glück lässt sich als messbaren Wert im Unternehmen implementieren und steuern – durch einen Chief Happiness Officer. Dieser überprüft über eine Happiness-Scorecard, mit welchen Maßnahmen sich der Glücksindex im Unternehmen hoch halten lässt.

Vertiefende Tipps, Beispiele aus der Praxis und die Happiness Scorecard für Mitarbeiter, aus Die Happiness-Strategie von Ann-Kathrin Sträßer finden Sie in der aktuellen PR & Werbe Praxis 14/2019.

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  • – Kommunikation: In 5 Schritten zum eigenen Facebook-Messenger-Bot – so geht‘s
  • – Kundenkommunikation: 7 Tipps zu Verkaufsargumenten: Was Kunden wollen …
  • – Kundenbindung 1: 3 Tipps zur Bestandskundenpflege: eine Investition, die sich lohnt
  • – Kundenbindung 2: Generieren Sie Folgeaufträge – mit einem 1-Cent-Werbemittel

Fünf nachhaltige Tipps für Ihr Unternehmensimage

Dienstag, 28. Mai 2019

Wie der Megatrend Neo-Ökologie das Unternehmensimage beeinflusst

Neo-Ökologie ist der Megatrend der letzten Jahre. Auch die Europawahl hat es gezeigt: Grün ist auf dem Vormarsch. Klimawandel, Umweltverschmutzung, nachhaltiger Konsum. Neo-Ökologie betrifft uns alle – auch die Unternehmen. Ihre Zielgruppe zeigt ihnen klar, was sie von ihnen in punkto Nachhaltigkeit erwarten. Fünf Denkanstöße, wie Sie Ihr Unternehmensimage positiv formen können und hierfür den Megatrend Neo-Ökologie nutzen.

nachhaltiges Unternehmensimage

Nutzen Sie den Megatrend Neo-Ökologie für Ihr Unternehmensimage © Rainer Sturm, pixelio

Sie fragen sich jetzt, was hat das mit unserem Unternehmensimage zu tun und mit meiner Öffentlichkeitsarbeit. Nachhaltigkeit in allen Bereichen wird immer substanzieller für das Image von Unternehmen. Der Trend Neo-Ökologie zeigt sich im neuen moralischen Konsumverhalten, das Marken und Produkte nach sozial-ökologischen Maßstäben bewertet. Konsumenten wünschen sich Produkte und Dienstleistungen, mit denen sie selbst ein gutes Gefühl haben, etwas für die Umwelt und für das Wohl der Gesellschaft zu tun. Nachhaltigkeit ist also ein Wert, an dem auch Unternehmen jetzt und zukünftig gemessen werden und mit dem sie sich in der Kommunikation positionieren und profilieren können.

Werden Sie zu einem verantwortungsvollen Unternehmen

Sich als Unternehmen nachhaltig aufzustellen, bedarf eines Commitments aus der Geschäftsleitung und einem Zusammenspiel aller Bereiche. Aber es gibt in Ihrem Unternehmen sicher schon Ansätze bei Produktthemen, bei Personalentscheidungen, Standortpolitik, die auf Nachhaltigkeit basieren und deren Imagetransfer Ihrem Unternehmen zu mehr Nachhaltigkeit verhilft.

Analysieren Sie Ihre Unternehmensbereiche, bündeln Sie deren Themen und clustern Sie diese für Ihre Kommunikationsmaßnahmen – und das alles unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit:

  • – Standortfaktor: soziales Engagement, Umweltschutz, Lobbyismus, Kooperationen
  • – Arbeitgebermarke: Fachkräfte, Auszubildende, Mitarbeiter
  • – Produkte/ Dienstleistungen: Kundenbindung, Umweltschutz, Innovationsmanagement

Betreiben Sie Partnerschaften an Ihrem Standort

Der Erfolg eines Unternehmens hängt nicht nur mit dem eigenen Innovationsmanagement und der Eigenvermarktung ab, sondern auch von der Attraktivität des Standorts, dessen Infrastruktur und Kaufkraft. Verändern Sie mit Ihrem Engagement die Stadt – auch Sie als Unternehmen haben es in der Hand, die Attraktivität des Standorts zu verbessern.

Zeigen Sie soziale Verantwortung auf lokaler Ebene

Zeigen Sie soziale Verantwortung, nicht nur für Ihre eigenen Mitarbeiter, sondern auch für die Menschen vor Ihrer Firmentür. Gibt es Mitarbeiter, die sich sozial engagieren? Die durch eine Familiengeschichte mit einer sozialen Einrichtung in Kontakt kamen? Dann nutzen Sie dieses Netzwerk, um sich eine passende Institution für Ihre Spende auszusuchen. Engagieren Sie sich nicht nur mit Geld, sondern auch mit Ihrer eigenen Person für kleine Institutionen in Ihrer Stadt.

Zeigen Sie so Lokalkolorit. Stellen Sie die Institution in ihren internen Medien vor, bringen Sie die Organisation zu Ihren Mitarbeitern, in dem sie den Vereinsvorstand, aber auch Vereinsmitglieder bzw. Familien, Menschen, für die sich der Verein engagiert bei einer Mitarbeiterversammlung oder Firmenfeier einbinden. Spenden Sie nicht nur einen Scheck, sondern lassen Sie Ihre Mitarbeiter aktiv mitmachen, indem Sie einen sozialen Tag für die Institution veranstalten, unter den Mitarbeitern an der Weihnachtsfeier sammeln, etc. Schaffen Sie eine wiederkehrende Berichterstattung, um Ihre Mitarbeiter und Kunden über das Jahr mit dem Verein in Kontakt zu bringen.

Loben Sie Preise aus für nachhaltige Mitarbeiter

Nachhaltiges Denken fängt intern an. Stellen Sie Mitarbeiter vor, die sich intern für mehr soziale Gerechtigkeit, für umweltbewusstes Handeln einsetzen und stellen Sie deren Engagement vor. Loben Sie einen Preis aus für Mitarbeiter, die dem Unternehmen nachhaltige Ideen liefern und Geldeinsparungen unter ökologischen Gesichtspunkten. Machen Sie einen „Monat der erneuerbaren Energie“ und rund um dieses Thema interne Veranstaltungen, Diskussionen im Intranet, beziehen Sie die Kantine mit ein und auch die Räumlichkeiten des Unternehmens.

Setzen Sie auf Talk im Unternehmen

Laden Sie Verbände, Unternehmer und Bürger zu einem Business-Talk in Ihr Unternehmen ein und diskutieren Sie zu einem aktuellen gesellschaftspolitischen Thema. Treten Sie dabei nur als Gastgeber auf, nicht als Talkrunden-Teilnehmer. Denn Sie wollen die Plattform für einen intensiven Meinungsaustausch bieten, nicht aber Ihre Meinung zu diesem Thema kundtun. Nur so haben Sie die Möglichkeit, den „Talk“ als dauerhaften Event zu festigen.

Zeigen Sie sich familien- und ausbildungsfreundlich

Sie wollen wissen, welches Image Sie bei Ihren Mitarbeitern haben und in welcher Liga Sie als Arbeitgeber spielen? Dann nutzen Sie Arbeitgeberwettbewerbe und erfahren Sie unabhängiges Benchmark. Aber auch Maßnahmen abseits eines kostenpflichtigen Benchmarks können Ihnen bei Ihrem Arbeitgeberimage helfen.

Machen Sie einen internen Wettbewerb zum Arbeitgeber des Jahres – was muss ein Unternehmen in den Augen der Mitarbeiter besitzen, um für sie attraktiv zu sein. Die Ergebnisse können Sie in einer internen Ausstellung darstellen. Und sie helfen Ihnen, Ihre Personalstrategie zu verändern.

Veranstalten Sie einen Tag der offenen Tür, bei dem Schüler und Familien Ihr Unternehmen kennen lernen können. Gerade Schulen und Berufsschulen möchten ihren Schülern die Möglichkeit geben, attraktive Arbeitgeber kennen zu lernen. Bei einer Führung hinter die Kulissen Ihres Unternehmens können Sie sich positiv darstellen und nachhaltig für Ihr Unternehmen werben.

Machen Sie Kunden zu Empfehlern

Zeigen Sie, was in Ihren Produkten steckt. Welche Dienstleistungen Sie auszeichnet und binden Sie nicht nur Ihre Mitarbeiter, sondern auch Kunden in Ihr Innovationsmanagement ein.

Die besten Ideen kommen aus den eigenen Reihen. Nutzen Sie das Innovationspotential Ihrer Mitarbeiter und gründen Sie ein Ideenmanagement. Um dieses den Mitarbeitern schmackhaft zu machen, gibt es nicht nur Geld für umgesetzte Ideen, sondern auch einen Award für besonders engagierte und kreative Mitarbeiter – unabhängig davon, ob die Idee im Unternehmen umgesetzt wird oder nicht. Das Mitarbeiterbild mit dem Award hängt nicht nur für Mitarbeiter, sondern auch Kunden, Geschäftspartner gut sichtbar in der Lobby Ihres Unternehmens.

Niemand kennt Ihr Produkt besser als Ihre Kunden. Nutzen Sie diese, um Ihr Produkt weiterzuentwickeln. Holen Sie sich 5-8 Kunden ins Haus und diskutieren Sie mit ihnen die Vor- und Nachteile des aktuellen Produktportfolios. Gestalten Sie so ein Innovationsmanagement, aus dem sich ein verbessertes Produkt entwickelt. Nutzen Sie aktiv ihre Kunden für die Vermarktung dieses neuen Produktes, in dem sie sie in Ihren Blogs, bei Anwenderberichten, in Ihren Werbekampagnen und auf Messen zu Wort kommen lassen.

Fazit zu Unternehmensimage

Nutzen Sie den Trend Neo-Ökologie, um sich als Unternehmen nachhaltig zu positionieren. Das bedeutet nicht, dass Sie Ihr Unternehmensimage neu definieren müssen, sondern bereits vorhandenes Engagement ausleuchten und der Öffentlichkeit näher bringen. Versuchen Sie sowohl interne als auch externe PR-Maßnahmen zu entwickeln, die Ihr nachhaltiges Image untermauern.

Jetzt vorbereiten: Spannende PR-Themen statt Sommerloch (Teil 2)

Donnerstag, 2. Mai 2019

Vier Impulse, wie Sie aktiv das Sommerloch für Ihre Unternehmensnews nutzen

Vor zwei Wochen hatte ich Ihnen zwei spannende Impulse vorgestellt, wie Sie Ihre Unternehmensthemen erfolgreich im Sommerloch positionieren können. Die Vorbereitung ist dabei alles. Sie sollten also nicht erst im Juni damit beginnen, sondern jetzt.

PR-Themen fürs Sommerloch

Mytoys nutzt das Thema Reisen mit dem Auto für Tipps zum Entspannten Reisen und verarbeitet die Tipps in einer übersichtliche Infografik. Diese können die Redaktionen für ihre Berichterstattung nutzen.

Das berühmt-berüchtigten Sommerloch lässt einen jedes Jahr wieder in Schockstarre fallen. Dabei lässt sich die Ruhe währender Haupturlaubszeit wunderbar für Unternehmensthemen nutzen, die ansonsten im Alltragstrubel untergehen.

Letztes Mal hatte ich Ihnen bereits ausführliche Impulse gegeben zu

  • – Redaktionsbesuche – geben Sie im Sommerloch bereits einen Ausblick auf die Herbst-/ Wintersaison
  • – Interne Kommunikation – Mitarbeiter geben heiße Tipps für den Sommer zuhause

Heute erhalten Sie zwei weitere spannende Impulse für Ihre Kommunikationsstrategie.Um erfolgreich ins zweite Halbjahr zu starten.

Impulse 3 fürs Sommerloch:
Besprechungs- und Beratungstermine – auf Tuchfühlung mit Ihren B2B-Kunden

Gerade der Fachhandel stöhnt im Sommer über einbrechende Absätze. Die Kundschaft zieht es eher an den See als in die Innenstadt zum Bummeln. Das gibt Ihnen aber auch die Möglichkeit, Ihren Fachhandelskunden über Produkte fürs Jahresendgeschäft, neue Services und Technologie-Lösungen zu informieren und mit Marketingideen den Absatz anzuheizen.

Veranstalten Sie einen Test-Workshop zu neuen Produkten und Lösungen mit Ihren Kunden. Laden Sie dazu Ihre 10-15 wichtigten Kunden ein. Und präsentieren Sie Ihnen die Produkte der Herbst-/ Wintersaison. Lassen Sie den Workshop in einem sommerlichen Ambiente stattfinden: in einem Seminarhotel am See mit anschließendem Sommerdrink und leichten Häppchen auf dem Steg oder dem Strand am See. Oder gehen Sie im Anschluss an den Workshop in Ihrer Firma gemeinsam zum Beachvolley-Ball.

Bieten Sie deutschlandweit mobile Beratungstage für Ihre Kunden an. Sie können sich dabei mit einem Ticket für einen Beratungstermin eintragen. Pro Kunden veranschlagen Sie max. 1 Stunde. Erstellen Sie dazu einen Marketingflyer, in dem Sie bereits Schwerpunkte fixieren, die Ihre Kunden ankreuzen können. Verschicken Sie den Flyer per Mail an Ihre Kunden mit einer Rückantwort. Machen Sie Ihre Beratungstage auch auf Ihrer Homepage für Ihre B2B-Kunden sichtbar (per Banner mit Verlinkung auf eine Landingpage).

Oder nutzen Sie die Hochsommerwochen und machen Sie eine Vertriebstour zu Ihren wichtigsten Kunden. Nehmen Sie aus dem Marketing einen Kollegen mit und zeigen Sie Ihrem Fachhandelskunden, wie er Ihre Produkte für seine Kundschaft am besten in Szene setzt – für noch mehr Absatz.

To-Dos Anfang Mai:
  • – Entwickeln Sie einen Marketingflyer zu Ihrem Test-Workshop, Beratungsterminen oder Ihrer Vertriebstour – mit heraustrennbarer Antwort. Verankern Sie einen QR-Code, auf dem der Kunde sich direkt für einen Termin eintragen kann (Anmeldedeadline nicht vergessen). Oder er verschickt die gescannte Antwort per Mail.
To-Dos Ende Mai:
  • – Verschicken Sie den Marketingflyer an Ihre priorisierten Kunden per Mail mit einem Interesse weckenden Anschreiben.
To-Dos im Juni:
  • – Kalkulieren Sie anhand der Rückläufe Ihre Gesprächstermine und legen Sie z.B. die Städte Ihrer Beratungstermine oder Vertriebstour fest bzw. die Anzahl der Testworkshops.
  • – Buchen Sie attraktive Konferenzräume (nahe am See, mit einem Beach am Seminarhotel, einer Lounge-Ecke) für Ihren Workshop oder die Beratungstage.
  • – Schicken Sie Ihren Kunden eine finale Termineinladung mit Veranstaltungsort und Zeitpunkt sowie Rahmenprogramm.
To-Dos im Juli:
  • – Gehen Sie jetzt auf Tuchfühlung mit Ihren Kunden.
  • – Werten Sie die Termine mit Marketing und Vertrieb aus

Mein Tipp: Denken Sie daran, dass Sie Ihre einzelnen Marketingmaßnahmen crossmedial vermarkten können. Die Pressemeldung, die Sie für Ihre Redaktionsbesuche nutzen, können Sie auch noch an einen großen Verteilerkreis schicken, auf Presseportale stellen und den Content als Aufhänger für Posts in den Sozialen Netzwerken nutzen oder als Beitrag im eigenen Blog. Dasselbe gilt für Ihre Beratungstermine. Nutzen Sie deren Themenschwerpunkte, um Ihren Kunden im Aschluss daran ein Whitepaper zur Verfügung zu stellen, das sie auf die Homepage stellen.

Impulse 4 fürs Sommerloch:
Expertenwissen multimedial vermittelt

Nicht jeder Deutsche fährt im Sommer in den Urlaub. Egal ob im B2C oder B2B Bereich, Kunden und Medien wünschen sich auch in der Urlaubszeit attraktive Themen für Daheimgebliebene oder für Ihre anstehende Urlaubsplanung. Nutzen Sie die positive Stimmung, die das Wort Sommer bei Verbrauchern und Medien auslöst und bieten Sie Ihre Themen multimedial an. Erstellen Sie Infografiken (siehe Foto), Umfrageergebnisse unter Ihren Kunden oder anhand Ihrer eigenen Auswertungen; z.B. über die Nutzung Ihrer App (z.B. Frühbucher versus Lastminute-Bucher – wer hat diesen Sommer die Nase vorne?). Gestalten Sie attraktive Sommerbilder (z.B. zu Koffer packen) oder sogar Videos.

Fazit zu PR-Themen im Sommerloch

Im Sommerloch haben Sie dank Nachrichtenflaute die Chance, sich bei Redaktionen Gehör zu verschaffen. Wenn Sie ein Produkt haben, das für Redakteure schwer fassbar ist, machen Sie anstatt einer Presseaussendung eine Redaktionstour zu den wichtigsten Medienvertretern. Zudem können Sie gerade im B2B-Bereich Ihre Kunden durch attraktive Angebote wie Beratungstermine oder Test-Workshops an sich binden und für das Jahresendgeschäft optimal vorbereiten.

Jetzt vorbereiten: Spannende PR-Themen statt Sommerloch (Teil 1)

Mittwoch, 17. April 2019

Vier Impulse, wie Sie aktiv das Sommerloch für Ihre Unternehmensnews nutzen

Noch zwei Monate, dann steht es wieder vor der Tür: Das berühmt-berüchtigten Sommerloch. Schluss damit: Nutzen Sie sinnvoll die Sommermonate und bringen Sie Ihre Themen in die Medien. Im Sommer sich größere Aktionen wie Redaktionstouren, Beratungstage oder die Veröffentlichung von Studienergebnissen an. Verknüpfen Sie diese geschickt mit Sommerthemen und Sie finden bei den Medien und Ihren Kunden doppelt Gehör.

PR-Themen fürs Sommerlich

Im Sommerloch haben Sie dank Nachrichtenflaute die Chance, sich bei Redaktionen Gehör zu verschaffen. Fangen Sie jetzt mit der Vorbereitung an.

Nutzen Sie die Ruhe während der Haupturlaubszeit und bereiten Sie sich und Ihre Kunden bereits auf die Herbst-Winter-Saison vor. Zeigen Sie, welche Produkte, Dienstleistungen Ihre Kunden erwartet und unterstützen Sie deren Verkäufe mit speziellen Angeboten Ihrerseits.

4 Tipps, wie Ihre PR im Sommerloch Erfolg hat

  • – In der nachrichtenarmen Zeit sind die Redaktionen direkt auf der Suche nach gutem Content/ attraktiven Themen.
  • – Ihre Pressemeldung fällt in der abnehmenden Mitteilungsflut eher auf.
  • – Verbinden Sie Ihre PR-Themen mit dem positiv besetzten Sommer-Gefühl.
  • – Im Internet gibt es kein Sommerloch. Die Urlauber bleiben mit den Daheimgebliebenen in Kontakt und erkundigen sich im Web, was zuhause los ist.

Impuls 1 fürs Sommerloch:
Redaktionstour – Geben Sie im Sommerloch bereits einen Ausblick auf die Herbst-/ Wintersaison

Nutzen Sie die nachrichtenarme Zeit dafür, Ihre Produkte, die sie offiziell im Herbst launchen, nicht nur per Presseaussendung vorzustellen, sondern Ihren A-Medien persönlich zu zeigen. Gehen Sie auf Redaktionstour im Sommerloch. Gerade Firmen, die sich auf den großen Messen wie z.B. der IFA kein Gehör bei den Medien verschaffen können, haben die Chance in einem 1-zu-1-Gespräch Ihre Neuheiten zu präsentieren.

Vorteil: Ihre Medienkontakte lernen Sie persönlich kennen und erhalten einen differenzierteren Blickwinkel auf Ihr Produkt.

Geeignet für erklärungsbedürftige Multimedia-/IT-Produkte, Mode-, Beauty- oder Textil-Labels. Aber auch wenn Sie einen neuen Service einführen, können Sie diesen im persönlichen Gespräch z.B. in der Anwendung vorstellen als über eine Pressemeldung.

Achten Sie darauf, dass Ihr Redaktionstermin nicht mit einer wichtigen Messe wie z.B. der Fashion Week in Berlin (Anfang Juli) zusammenfällt.

Überlegen Sie sich, ob es sinnvoll ist, eine deutschlandweite Redaktionstour anzusetzen oder sich z.B. für eine Stadt wie Hamburg oder München (z.B. Hochburg der Wohn- und Frauenmedien) zu entscheiden. In beiden Städten haben Sie sowohl eine hohe Dichte an Publikums- als auch an Special Interest Magazinen durch Verlage wie Gruner & Jahr, Burda oder WEKA.

So planen Sie einen Redaktionstag (Mitte Juli) z.B. in München:

To-Dos im Mai:
    • – Überlegen Sie sich einen geeigneten Redaktionstermin, bei dem keine Ihrer Lieblingsredaktionen Abgabetermine für die nächste Ausgabe hat.
    • – Legen Sie Ihre 10-15 Key-Medien fest – pro Tag schaffen Sie ca. 6-8 Medien
To-Dos im Mai/ Juni:

Vereinbaren Sie mit Ihren 10-15 Key-Medien einen Besuchtstermin in der Redaktion.

    • – Dabei beginnen Sie bei Ihrem Favoriten und arbeiten sich durch die Liste bis Sie Ihre Redaktionstermine für einen Tag gefüllt haben.
    • – Kalkulieren Sie ca. 60 Minuten pro Redaktion (Wartezeit, Gespräch, Weiterfahrt) – inhouse können Sie mit 45 Minuten rechnen.
    • – Bei großem Interesse können Sie einen zweiten Tag anhängen.
To-Dos im Juni:

Nach den Telefonaten mit den redaktionen:

  • – Schicken Sie den Redaktionen eine offizielle Termineinladung mit Ihrer Telefonnummer (Mobil) sowie ein paar Eckdaten zu Ihrem Besuchsthema (Produkt).
  • – Mit dem Hinweis, dass Sie sich 1 Woche vorher nochmals melden (finaler Reminder).
To-Do 1 Wochen vorher:
    • – Schicken Sie nochmals einen Reminder schicken an die Redaktionen (persönlich, nicht Masssenmail).
    • – Stellen Sie Ihre Pressemappe zusammen: Pressemeldung, Unternehmensprofil, Bildmaterial auf CD od. USB-Stick (gebranded)
    • – Stellen Sie Ihre Vorzeige-Produkte zusammen (zum Anfassen und Testen).

Mein Tipp: Achten Sie darauf, dass Sie trotz Favoriten die Publikationen eines Verlages möglichst hintereinander besuchen, da sie schon im Hause (z.B. bei Burda) sind. Somit entfällt die Zeit für Anfahrtswege.

Impuls 2 fürs Sommerloch:
Interne Kommunikation mal anders – Mitarbeiter geben heiße Tipps für den Sommer zuhause

Grillen bei Schmidt, Cocktail-Lounge bei Müllers, Freizeit-Tipps von Meiers. Was Hochkonjunktur in den Publikumsmagazinen hat, interessiert auch Ihre Mitarbeiter. Lassen Sie für die Sommerausgabe Ihres Mitarbeitermagazins die internen Fachthemen in der Schublade und bringen

Sie die Sommerideen Ihrer Mitarbeiter ins Heft. Dire Fachthemen gibt es dieses Mal eben nur per Newsletter oder im Intranet.

Vorteil: Sie verknüpfen das positive Gefühl der Menschen für den Sommer mit einem Blick auf das Private der Mitarbeiter. So lernen sich die Kollegen nicht nur besser kennen, sondern geben gleichzeitig spannende Tipps an Ihre Kollegen weiter, was das Gemeinschaftsgefühl stärkt.

To-Dos im April:
  • – Sammeln Sie Themen rund um den Sommer: Grillen (im Garten, am See), Sommerküche (Essen + Trinken), Freizeit-Tipps in Ihrer Umgebung (auch für Regentage), beste Outdoor-Cafés, ein Tag am See, Tipps zu Sonnenschutz, Sommerparty, spannende Spiele für Auto, Flugzeug, Bahn, Bücher für den Strand etc.
  • -Machen Sie bei Ihren Mitarbeitern einen Aufruf im Intranet, sich zu Themen zu melden. Sprechen Sie zusätzlich Kollegen aus den einzelnen Unternehmensbereichen direkt an. Versuchen Sie eine bunte Mischung aus Männer/ Frauen, Mitarbeitern mit Kindern, Singles und „Senioren“ zu finden, die sich um die Themen kümmern.
To-Dos im April/Mai:
  • – Sammeln Sie die einzelnen Tipps Ihrer Kollegen und kategorisieren Sie diese nach Rubrik sowie Textumfang.
  • – Geben Sie nun Ihren Kollegen eine kleine Guideline an die Hand, wie ihr „Tipp“ + Foto aufgebaut sein soll sowie den verbindlichen Abgabetermin für den Text.
To-Dos im Mai/ Juni:
  • Redigieren Sie die Artikel und setzen Sie sich mit Ihrem Grafiker für das Layout zusammen.
To-Dos im Ende Juni:
  • – Machen Sie aus der Sommeredition einen kleinen Event und bringen Sie die Zeitschrift persönlich an die Schreibtische Ihrer Kollegen (soweit möglich) z.B. im Strandlook mit Wasserball, Sonnenhut und -brille.

In zwei Wochen geht es weiter mit zwei neuen Impulsen fürs Sommerloch!

PR-Trends & Herausforderungen: Vom Content Creator zum Datenanalyst

Mittwoch, 6. Februar 2019

Cisions globale PR Umfrage zeigt, wo die Schwerpunkt in der PR liegen und welche PR-Trends sich abzeichnen

Von Talenten und Traffic, von Inhalten zu Verbraucheraktivitäten – Cision und PRWeek veröffentlichten vor kurzem ihre globale PR-Trends Umfrage bei über 400 PR-Führungskräften, die zeigt, wie sich Daten und Analysen mehr und mehr auf die Arbeit der Kommunikatoren auswirken und welchen Einfluss diese auf das gesamte Unternehmen haben.

PR-Trends und Herausforderungen für PR-Schaffende

Cision zeigt in seinem globalen Comm Report. wo die PR-Trends liegen und in was PR-Schaffende investieren.

Der Job des PR-Profis ändert sich aufgrund der Menge und Verfügbarkeit der Daten. Das bedeutet, PR-Schaffende benötigen passende Werkzeuge, um die Daten zu kanalysieren und zu analysieren. Dabei geht es vor allem um die Unternehmensreputation sei es als Arbeitgeber oder als Produktmarke. Durch die Vielzahl an neuen Kommunikationskanälen, die es nicht nur zu bespielen, sondern auch zu beobachten gilt, benötigt die Unternehmenskommunikation sowohl Mitarbeiter, die sich mit Datenmanagement auskennen als auch nützliche Werkzeuge, um die Daten auszuwerten.

Interessant ist die globale Umfrage auch im Hinblick auf das Benchmark zwischen den Ländern. Neben den USA lag der Fokus bei der Auswertung auf UK, Frankreich, Deutschland, Schweden und China. Die Umfrage zeigt vergleichend, wer mit welchen Themen und Mitteln kämpft, wo die größten Herausforderungen lagen und die wichtigsten Aufgaben.

PR-Trends 1: Ein Team – Datenanalysten und PR-Schaffende

Viele Unternehmen, die Datenauswertung für ihre Markenstrategie als unerlässlich sehen, gehen weg von reinen Kommunikationsteams hin zu Experten-Teams. Novartis hat beispielsweise ein eigenes Datenanalyse-Team, das funktionsübergreifend arbeitet. In diesem Team benötigt keiner einen PR-Hintergrund, die Datenanalysten arbeiten vielmehr mit den Politik-, Marketing- und medizinischen Teams zusammen. Das sieht auch Tony Cervone, SVP für globale Kommunikation bei General Motors: Für ihn ist es wichtig, dass PR-Profis mit Datenanalysten Hand in Hand arbeiten,um erfolgreich für das Unternehmen zu kommunizieren.

PR-Trends 2: Integrierte Visionen – Paid und Earned Media verschmelzen

Ein weiterer Schritt zu einem einheitlichen Markenauftritt sehen die befragten Führungskräfte in der verbesserten Zusammenarbeit zwischen Marketing und PR. Die Zeiten, in denen streng getrennt Budgets und Aufgaben, Strategien und Kampagnen durchgeführt wurden, scheinen endgültig vorbei. 87%, das sind 6% mehr als letztes Jahr, gaben an, dass die PR- und Marketingabteilungen ihres Unternehmens gut zusammenarbeiten. Doch wenn es um die Budgetverteilung geht, sticht Paid immer noch Earned. Doch PR kann kontern; ist sie doch ein integraler Bestandteil, dass und wie die Firmengeschichte erzählt wird. Die Rechtfertigungsstrategie zeigt sich auch in den Ausgaben für Messung und Überwachung der PR-Maßnahmen. Diese stiegen erneut an.

PR-Trends 3: Die richtigen Kanäle und Influencer

Während Daten aktuell ein zentraler Fokus für PR-Profis sind, tritt die Zeit, die PR dem Inhalt widmet – Planung, Erstellung und Vermittlung – in den Hintergrund. Was die Kanäle betrifft, auf denen Inhalte geteilt werden, so spiegeln die diesjährigen Umfragedaten eine zunehmend höhere Affinität für “moderne” Kanäle gegenüber “traditionellen” Kanälen wider. Facebook steht bei den PR-Schaffenden weiterhin hoch im Kurs – 77% der Befragten nannen Facebook als eines ihrer Top 3 Kanäle, davon 44% als wichtigsten Kanal.

Besonders interessant ist die Nutzung der Kanäle in Deutschland gegenüber anderen Ländern. Alle Länder sehen Social Media als ihre wichtigsten Kanäle zu den Kunden, doch Deutschland liegt hierbei mit 45% Zustimmung weit hinter den anderen. Als zweitwichtigsten Kanal benennen die meisten Länder ihre Webseite, nur die USA nicht. Auch hier liegt Deutschland wieder abgeschlagen mit Frankreich. In Deutschland spielt hingegen immer noch Native Advertising, also beispielsweise Advertorials eine große Rolle, gefolgt von klassischen Anzeigen.

PR-Trends 4: Empfehlungsmarketing und Influencer

Es gibt viele Typen von Influencern, die beeinflussen können, was Verbraucher denken, wollen und schließlich kaufen. Aber wessen Stimme ist am stärksten und damit der beste Partner für Marken, mit dem man zusammenarbeiten kann? An erster Stelle stehen immer noch Konsumenten selbst, seien es Freunde, Familie oder Bekannte, die durch ihre Produktempfehlung einen Kaufanreiz schaffen. Aber auch die Journalisten haben noch hohen Einfluss auf das Kaufverhalten, gefolgt von Celebrities, Micro-Influencern, Kollegen und Bloggern. Anders als in allen anderen Ländern sind in Deutschland Empfehlung von Geschäftsführern sehr einflussreich, ihre Meinung kommt gleich nach Familie, Freunde und Celebrities und noch vor den von Journalisten.

Im täglichen PR-Plan sind neben Content Creation, Analyse und Reporting sowie Media Monitoring die wichtigsten Aufgaben. Deutsche PR-Schaffende netzwerken wie US-amerikanische und chinesische regelmäßig mit Redaktionen, auch wenn sie keinen aktuellen Content anbieten können. Das widerspricht ein wenig dem Umfrageergebnis, wie wichtig PR-Schaffende die Beziehung zu klassischen Journalisten sehen – Deutschland liegt hier weit unter allen anderen befragten Ländern.

Alles in allem zieht sich ein PR-Trend wie ein roter Faden durch die Umfrage: Die Möglichkeit, die eigenen PR-Aktivitäten zu messen und zu analysieren. Hierin werden in den kommenden Jahren dank KI und ausgeklügelter Tools die PR-Schaffenden definitiv zu Profis.

Arbeitgeberimage stärken mit Arbeitgeber-Wettbewerben

Mittwoch, 16. Januar 2019

Wie Sie mit Arbeitgeber-Wettbewerben wie Great Place to work Ihr Arbeitgeberimage nachhaltig verbessern

In Deutschland herrscht Führungskräftemangel viele Unternehmen buhlen um wenige (sehr) gut ausgebildete Bewerber. Zudem spielt der Standort des Unternehmens eine wichtige Rolle, ob sich ein Bewerber für Sie entscheidet. Wie können Sie trotzdem Bewerber für sich gewinnen? Und diese halten? Das haben wir Teilnehmer und Gewinner des Wettbewerbs Great Place to work gefragt. Arbeitgeber-Wettbewerbe sind für viele Mittelständler ein wichtiger Seismograph fürs Arbeitgeberimage.

Arbeitgeber-Image stärken mit Arbeitgeber-Wettbewerben

Pascoe Naturmedizin setzt beim Arbeitgeberimage auf die enge Gemeinschaft einer Familie – das weiß Sven Pausch nicht nur in schwierigen Situationen sehr zu schätzen.

Great Place to work (GptW) gilt seit Jahren als einer der renommiertesten Wettbewerbe für Unternehmen im Bereich Unternehmenskultur, Personal-Tools. Wer deren Audit mit guten Noten besteht, erhält das Siegel „Beste Arbeitgeber Deutschlands“. Mit dem Siegel können die teilnehmenden Unternehmen werben und sich als „zertifizierte“ Arbeitgeber auf dem Bewerbermarkt platzieren. Der Wettbewerb ist eine Möglichkeit, sein Arbeitgeberimage zu stärken – wenn man dessen Ergebnisse richtig nutzt.

Die Vorteile der Teilnahme für Ihr Arbeitgeberimage

  • – Unternehmen erhalten detaillierte Ergebnisse des Kulturaudits- mit Schwächen und Stärken
  • – die Personalabteilung sieht, wo noch Schwächen in der Personalarbeit/ bei der Unternehmenskultur liegen und kann entsprechend handeln
  • – Unternehmen erhalten einen Vergleich mit Unternehmen ihrer Mitarbeitergröße und erhalten damit Einblicke, wie sie ihre Arbeit verbessern können
  • – Sie können mit dem Siegel „Beste Arbeitgeber Deutschlands“ in ihren Medien, Kanälen werben
  • – Sie können für sich als Arbeitgeber bei potentiellen Mitarbeitern werben
  • – Mitarbeiter erhalten eine Stimme,das verbessert die Interne Kommunikation
  • – klare Markenbildung und -stärkung

Das zeigt Ihre Teilnahme an Arbeitgeber-Wettbewerben

  • – Es ist ein Fingerzeig für Bewerber, dass sich das Unternehmen mit seinen Mitarbeitern beschäftigt
  • – Das Unternehmen zeigt sich transparent – es scheut den Vergleich mit anderen Unternehmen der Branche und branchenübergreifend nicht
  • – Das Unternehmen handelt als Arbeitgeber nachhaltig – bei mehrmaliger Teilnahme und Auszeichnung
  • – Stolzkultur innerhalb des Unternehmens: Wir verbessern uns stetig, das wird auch mit einer Top-Platzierung gewürdigt

Tagungshotel Schindlerhof – gelebtes Arbeitgeberimage mit Great Place to Work

Dieses Jahr konnte sich Schindlerhof, ein familiengeführtes Tagungshotel in Nürnberg sowohl als Bester Arbeitgeber in der Kategorie 10 bis 100 Mitarbeiter als auch als Bayerns Beste Arbeitgeber behaupten. Für Geschäftsführerin Nicole Kobjoll ist Transparenz und Nachhaltigkeit eines der entscheidenden Faktoren, die die Teilnahme bringt: „Wir nehmen seit Jahren an Great Place to Work teil. Für uns ist der Wettbewerb keine einmalige Sache, sondern Teil unserer Unternehmenskultur geworden. Mitarbeiter im allgemeinen wollen sich einbringen, ihre Ideen umsetzen. Der Wettbewerb ermöglichst dies. Wir wissen, wo wir den Hebel ansetzen müssen und erklären offen den Mitarbeitern die Hintergründe unseres Abschneidens. Der Wettbewerb fördert auch den Zusammenhalt im Unternehmen – Arbeitgeber und Arbeitnehmer sind wie ein engmaschiges Netz, das gepflegt werden muss.“

Naturmedizin Pascoe setzt beim Arbeitgeberimage auf Transparenz und Nachhaltigkeit

Diesem transparenten Ansatz folgt auch Annette Pascoe, die gemeinsam mit ihrem Mann den pharmazeutischen Mittelständler Pascoe Naturmedizin betreibt und den zweiten Platz bei Mitarbeitern 101 bis 250 erreicht hat: „Unser Unternehmen ist in Gießen angesiedelt, einer der weniger attraktiven Standorte für Bewerber. Doch mit unserer Teilnahme an Arbeitgeber-Wettbewerben und der damit verbundenen PR erhalten wir Bewerbungsanfragen von Hamburg bis München. Für uns ist das Siegel „Great Place to work“ ein Ansporn an uns, stetig besser als Arbeitgeber zu werden. Dieser Wunsch muss jedoch von der Geschäftsleitung ausgehen und gelebt werden. Die Mitarbeiter erkennen das und bringen sich mit ihren Ideen und Wünschen ein. Wir leben eine offene Unternehmenskultur.“

IT Berater Adlon: mit Arbeitgeberimage den eigenen Standort stärken

Das Problem „attraktiver Standort“ hat auch Adlon, ein IT-Beratungsunternehmen aus Ravensburg gelöst: „Wenn der Standort nicht passt, kann man Bewerber nicht langfristig halten. Man kann aber umdenken und die Standortproblematik aushebeln. Unsere Mitarbeiter haben dank mobiler Arbeitsplätze die Möglichkeit von überall zu arbeiten, wo es Internet gibt. Mit Microsoft 365 haben wir eine Plattform, die Zusammenarbeit, zentrales Dokumentenmanagement und smarte Kommunikation gewährleistet. So kann die Präsenzzeit der Mitarbeiter maximal reduziert und der Bewerber dort leben, wo er es möchte“, erläutert Sabrina Dür, Head of Brand Management.

Auch Adlon nimmt regelmäßig an GptW teil. Der Wettbewerb gibt ein gutes Stimmungsbild der Mitarbeiter wieder und Adlon nutzt ihn für sein Verbesserungsmanagement. „Viele der Impulse aus dem Wettbewerb haben in der Vergangenheit zu konkreten Maßnahmen bzw. Initiativen geführt. So beispielsweise die Adlon goes fit-Initiative. Diese Initiative hat die aktive Unterstützung der Fitness zum Ziel. Einzelne Maßnahmen wie Firmenlauf, Fit-App als Motiviationstreiber, Jobrad und Zu-Finanzierung von Kursen sind konkret daraus entstanden.“

Extra-Tipp von Annette Pascoe, Pascoe Naturmedizin

Unternehmen sollten sich einfach trauen und mal bei einem Wettbewerb mitmachen. Über Google hatte sie sich damals auf den Weg gemacht, passende Arbeitgeber-Wettbewerbe herauszufinden und sich überlegt, welchen „traue“ ich mich mitzumachen. Die Idee war, sich als gesundes und zukunftsfähiges Unternehmen zu präsentieren. Diese Herausforderung sucht sie immer noch für ihr Unternehmen. Aktuell macht Pascoe mit bei „Zukunftsfähige Unternehmen“ ausgeschrieben über das Arbeitsministerium.

Arbeitgeberimage bei Tagungshotel Schindlerhof – Ideen für eine gelebte Unternehmenskultur

Transparenz, Vertrauen, offene Türen, so lebt und arbeitet es sich beim Schindlerhof. Die 68 Mitarbeiter erhalten am ersten Tag ein iPad, mit dem sie jederzeit und von überall interne Informationen abrufen können und miteinander kommunizieren können. Dafür gibt es eine eigene Mitarbeiter APP. Mit ihr lässt sich auch mit ehemaligen Mitarbeitern chatten. Sie dient aber auch zur Abgabe von Ideen und für den MAX (Mitarbeiter Aktien Index): Alle eingereichten Ideen sind jederzeit in der App einsehbar und Mitarbeitende können für Ihre Lieblingsidee voten sowie eine Bewerbung einreichen, um sich an der Umsetzung zu beteiligen.

Arbeitgeberimage bei Pascoe Naturmedizin – Ideen für eine gelebte Unternehmenskultur

Für Pascoe ist Leistung, verbunden mit Spaß an der Arbeit das wichtigste. Die 158 Mitarbeiter des Pharmazeutischen Unternehmens sehen sich klar als Familie – Hierarchien sind zwar in der Funktion klar erkennbar, aber im Arbeitsalltag gelten die Ideen aller.

Ein/e Magic-Moment-Beauftragte/r verschönert den Arbeitsalltag der Mitarbeiter und honoriert besondere Leistungen mit einem Überraschungsfrühstück für den Außendienstmitarbeiter beim Kunden, einem Geschenk oder auch mal Massagen für Mitarbeiter, die außergewöhnliche Einsatzbereitschaft zeigen. Mitarbeiter können hierbei Mitarbeiter ernennen.

Lotsen geben ihr Wissen an Kollegen und Kolleginnen weiter. Durch dieses Modell haben Mitarbeitende die Chance, Stärken zu entfalten und das jeweilige Fachwissen effektiv zu präsentieren. Eine Win-Win-Situation, denn die „Lernenden“ erhalten das Wissen, was sie gerade benötigen.

Arbeitgeberimage bei Adlon – Ideen für eine gelebte Unternehmenskultur

Im kleinen Team des IT-Beratungsunternehmens Adlon steht selbstbestimmtes Arbeiten, Flexzeit und sich weiterbilden im Mittelpunkt der Unternehmenskultur. Das Unternehmen weiß, es kann Bewerber nicht langfristig halten, wenn der Standort nicht passt. Daher hat Adlon die Standortproblematik ausgehebelt: „Unsere Mitarbeiter haben dank mobiler Arbeitsplätze die Möglichkeit von überall zu arbeiten, wo es Internet gibt. Mit Microsoft Office 365 haben wir eine Plattform, die Zusammenarbeit, zentrales Dokumentenmanagement und smarte Kommunikation gewährleistet. So kann die Präsenzzeit der Mitarbeiter maximal reduziert und der Bewerber dort leben, wo er es möchte“, erläutert Sabrina Dür, Head of Brand Management. Für die individuelle Weiterbildung gibt es Innvationstracks und Tech-Squads, mit denen sich die Mitarbeiter selbstbestimmt Wissen um Hightech Themen erarbeiten. Zusätzlich gibt es ADLON goes learning, ein firmeneigener Lernpfad mit Zugang zu Tutorials, klassischen eBooks u.v.m.

Arbeitgeberimage bei shopware AG – Ideen für eine gelebte Unternehmenskultur

Die shopware Ag hat sich ihre Start-up Kultur und das offene, hierarchieübergreifende Miteinander beibehalten. Die Werte und das Versprechen des Unternehmens sind zentral auf einer Kreidewand festgehalten, auf der jeder Mitarbeiter beim sogenannten shopware Meetup unterschreibt. Einmal im Monat treffen sich Vorstand, Personalabteilung und alle neuen Mitarbeiter der vergangenen vier Wochen freitags um halb fünf vor der Wand. Der Vorstand erklärt dann, warum diese Werte so wichtig sind und was die Werte und Versprechen für shopware im täglichen Berufsleben bedeuten. Es soll sich dabei nicht nur um Worthülsen handeln, sondern jeder Mitarbeiter soll von Beginn an dazu abgeholt werden und den Sinn dahinter verstehen, bis er schließlich mit seinem Namen dafür unterschreibt. Und dieses einheitliche Werteverständnis merkt man der Unternehmenskultur deutlich an.

Fazit für Arbeitgeberimage mit Wettbewerben wie GreatPlace to Work

Arbeitgeber-Wettbewerbe öffnen den Blick nach innen und nach außen. Als Unternehmen erhalten Sie ein derzeitiges Stimmungsbild und sehen, wo es noch Verbesserungen geben könnte. Das Siegel des Wettbewerbs können Sie für Ihre Arbeitgeber-PR nutzen und somit Ihr Arbeitgeberimage stärken: ob auf den unternehmenseigenen Medien oder für Gespräche mit Redaktionen. Pascoe vermarktet den GptW-Wettbewerb wie ein eigenes Produkt und wirbt so nicht nur für sich als ausgezeichneten Arbeitgeber, sondern macht auch Werbung für den Wettbewerb, um noch mehr Unternehmen zu motivieren, daran teilzunehmen.

Wie Sie mit Arbeitgeber-Siegeln wie Great Place to Work werben können und weitere Tipps der Teilnehmer finden Sie in der aktuellen PR & Werbe Praxis 2/2019.

Themen aus PR & Werbe Praxis 2/2019, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Facebook: Facebook: Nutzen Sie die Notizen-Funktion für Ihren „Firmen-Blog“
  • – Marketing: Durch diese Anreize bekommen Sie Kundendaten
  • – Arbeitsorganisation: 3 Praxis-Tipps für erfolgreiches Brainstormen
  • – Social Media: Interessen Ihrer Fans: Damit pushen Sie die virale Kraft Ihrer Postings
  • – Recht: 4 Datenschutz-Tipps zu Werbeeinwilligungen – so sind sie rechtssicher
  • – Kundenbindung: Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft – und die Kundenbindung
  • – Leserfrage: „Welche Informationen dürfen wir im Organigramm veröffentlichen?“
  • – Beschwerdemanagement: 5 Tipps, wie Sie aus unzufriedenen zufriedene (Stamm-)Kunden machen

Digital Signage – Kundenkommunikation digital aufbereitet

Montag, 17. Dezember 2018

3 Tipps, wie Sie Ihre Kunden mithilfe digitaler Kommunikation direkt vor Ort erreichen

Vor kurzem hatte ich im Blog Tipps zu Digital Signage in der Internen Kommunikation verfasst. Heute geht es um die Kommunikation zum Kunden. Dort ist das Thema vor allem an Bahnhöfen, Flughären oder Einkaufszentren schon lange präsent. Für welche Unternehmen und Branchen eine digitale Beschilderung interessant ist und wie Sie sie nutzen können, erfahrenSie jetzt.

Digital Signage in der Kundenkommunikation

Digitale Signage bietet sich überall an, wo Sie die Aufmerksamkeit der Zielgruppe auf bestimmte Produkte oder Angebote lenken wollen. © Wedeko GmbH

Nutzen Sie die drei folgenden Tipps, um Ihre Kunden mit Digital Signage richtig anzusprechen.

Schritt 1: Setzen Sie sich klare Ziele beim Digital Signage

Bereits in den ersten beiden Beiträgen zu Digital Signage haben wir betont, wie wichtig die Zielsetzung bei den Digital Signage Projekten ist. Sie ist die Basis, auf der die technische Lösung geplant wird. Die Zielsetzung beschreibt detailliert was erreicht werden soll – wie beispielsweise:

  • Erhöhung der Wahrnehmung durch Passanten (Imagepflege)
  • Erhöhung der Verweildauer im Ladengeschäft (Imagepflege und Interesse schüren)
  • Werbung für ein neues Produkt oder ein aktuelles Angebot (Interesse schüren)
  • Erhöhung der Kundenzufriedenheit durch aktuelle Informationen (Aufklärung)
  • Erhöhung des Umsatzes
  • Einsparung von Werbekosten

Schritt 2: Setzen Sie Ihre Digital Signage Ziele konzeptionell um

Haben Sie Ihre Ziele klar gesteckt, geht es nun an das Konzept. Hier wird neben der inhaltlichen Planung der technische Bedarf analysiert mit dem Sie letztendlich Ihre Ziele erreichen. Im Digital Signage Beitrag zur Technik haben wir bereits anhand einer Checkliste den Bedarf analysiert. In diesem Artikel zeigen wir für verschiedene Branchen und Unternehmensgruppen die Bedeutung des Aufstellungsortes in Verbindung mit den passenden Inhalten:

Digital Signage im Innenbereich

Wartebereiche/ Foyers sinnvoll nutzen

  • Aufklärung zu derzeit aktuellen Gesundheitstrends, Gesundheitsrisiken (saisonal bedingt), Forschungsergebnissen – für Praxen, Krankenhäuser, Gesundheitszentren
  • Wegeleitsysteme – für Flughäfen, Krankenhäuser, Behörden, Bahnhöfe, Museen, Einkaufszentren etc.
  • Ausfallpläne zu Unterrichtsstunden, Seminaren, Vorlesungen – für Schule/ Universitäten
  • interne Veranstaltungen (Termine mit Kurzinhalt) – für Schule/ Universitäten, Museen, Krankenhaus
  • personalisierte Begrüßung – Hotellerie, Unternehmen

Digital Signage am Point of Sales

schafft Kaufimpulse und informiert über aktuelle Angebote und neue Waren.

  • im Schaufenster / im Laden (Flatscreens mit wechselndem Angebot)
    • Aktuelle Wochenangebote, Jahreszeiten spezifische Produkte, New Arrivals
    • Einrichtungsläden, die wenig Platz für Produkte in der Anwendung haben, können ihre Wohnaccessoires (z.B. Kissen und Decke) in Zusammenspiel mit den passenden Möbelstücken (z.B. Sessel, Sofa oder Bett) zeigen, so dass die Kundin/ der Kunde Lust bekommt, auch ihr Möbelstück zu verwandeln.
  • im Laden (Kiosk-Systeme, interaktiv)
    • Verknüpfen von Online-Angeboten mit den Angeboten im Laden, z.B. übereinen Konfigurator: gefällt dem Kunde ein spezielles Oberteil, das er im Laden anprobieren kann, findet er über das interaktive Display noch passende Hosen, Röcke und Accessoires dazu.
    • Interaktives Einkaufen im Onlineshop, wenn Warenangebot im Laden gerade nicht vorrätig ist.
    • Ratgeberterminals, um z.B. die passenden Weine für spezielle Menüfolgen zu finden, einen Möbelkonfigurator, der einem das Möbel in speziellen Variationen und Wunschfarben zeigt und dazu noch passende Einrichtungs- und Wandfarbentipps gibt
  • an der Kasse (Flatscreens großflächig über der Kasse oder auf dem Ladentisch)
    • Hinweise zu Garantien oder Dienstleistungen, welche den Kunden im Kauf bestätigen
    • Hinweise zu kommenden Aktionen oder Gutscheinen, die man auch online einlösen.
  • an den Aufzügen / Rolltreppen (Stele mit Display od. Flatscreen hochkant an Wand)
    • digitale Wegweiser (bei Einkaufszentren oder mehrstöckigen Modehäusern)

Digital Signage im Außenbereich

bietet sich vor allem in der Tourismus-Branche an, in Museen mit starkem Außenbereich, Zoos, Botanischen Gärten, Hotel- und Gastgewerbe, Stadtmarketing, kulturelle Einrichtungen und Sehenswürdigkeiten.

  • freistehend (dem Wetter ausgesetzt) – z.B. im Stadtkern/ Marktplatz, um auf die wichtigsten Sehenwürdigkeiten und wo sie liegen hinzuweisen.
    • Interaktiv lassen sich beispielsweise mehrer Spaziergänge durch die Innenstadt zu den Sehenswürdigkeiten zusammenstellen und per QR-Code auf das Smartphone spielen lassen
    • die Sehenswürdigkeiten der Stadt sind mit Porträt, Kurzfilmen und Daten abspielbar
    • hinzu kommen auch Restaurants- und Einkaufstipps.
  • Vor Eingang (überdacht) – für Sehenswürdigkeiten, kulturelle Einrichtungen,
    • Hinweis zu aktuellen und zukünftigen Veranstaltungen
    • Ticketservices und Besichtigungszeiten
  • an der Hauswand – für Restaurants, Bars
    • Speisekarten, Tageskarten,
    • spezielle Gourmetwochen (wie Spargel, Pfifferlinge, Wild etc.)
    • Cocktail der Woche und wie man ihn mixt
    • direkte Reservierung (wenn aktuell das Restaurant noch geschlossen hat)

Schritt 3: Führen Sie Konzept und Technik zusammen

Wählen Sie nun auf Basis Ihres Digital Signage Konzeptes die passende Technik und Software aus.

Ausschlaggebend für die Ausrüstung ist der Standort. Entscheiden Sie:

  • – draußen oder drinnen?
  • – hell oder schattig – welche Beleuchtung gibt’s?
  • -Wandmontage, freier Aufsteller oder Thekenplatz?
  • – hoch über den Köpfen oder auch auf Augenhöhe?

Sie brauchen dazu folgende Hard- und Software: Player, Display, Signalmanagement, Halterung, Software

Fazit zu Digital Signage in der Kundenkommunikation

Der Einsatz von Digital Signage Systemen in der Kundenkommunikation eignet sich für jedes Unternehmen – es verhilft zu mehr Absatz (am Point of Sales), höherer Wahrnehmung (im Außenbereich) pflegt das Image und klärt auf (im Foyer, Außenbereich). Überall dort, wo der Kunde offline mit Ihrem Unternehmen in Verbindung tritt, können Sie ihn mit digital aufbereiteten Unternehmensinformationen und Tipps aufmerksamkeitsstark abholen und für sich gewinnen. Dasselbe gilt für den Einsatz in der Internen Kommunikation.

Die ausführlichen Tipps mit Beispielen finden Sie in der aktuellen PR & Werbe Praxis 26/2018.

Themen aus PR & Werbe Praxis 26/2018, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Content Marketing: Betreiben Sie Content-Seeding und „ernten“ Sie neue Kunden
  • – Trend: So nutzen Sie Showrooms, um Kunden-Feedback zu erhalten
  • – E-Mail Marketing: 7 Kennzeichen erfolgreicher Betreffzeilen
  • – Social Media: Etliche gute Gründe, warum auch Sie im B2B auf Facebook, Twitter & Co. setzen müssen
  • – Marketing: Die 7 Erfolgsgeheimnisse für Ihren Werbespot
  • – Google Ad Grants: Google fördert gemeinnützige Organisationen: So profitieren Sie davon
  • – Influencer: Achtung Fake! – 4 Tipps, wie Sie Black-Hat-Influencer enttarnen
  • – Leserfrage: „App oder mobile Website – was ist sinnvoller?“

Im Trend: Digital Signage in der Internen Kommunikation

Donnerstag, 22. November 2018

Mit Digital Signage Mitarbeiter schnell und einfach standortübergreifend erreichen

Digital Signage ist auf dem Vormarsch. Die ditiale Beschilderung hat auch in der Internen Kommunikation viele Vorteile. Auf den elektronischen Plakaten lassen sich beispielsweise die neuesten Unternehmensinformationen an strategischen Punkten im Unternehmensgebäude kurz und knapp verbreiten. Welche Inhalte sich transportieren lassen, lesen Sie in diesem Beitrag.

Digitale Signage in der Internen Kommunikation

Digitale Signage in der Internen Kommunikation – überall dort, wie die Wege der Mitarbeiter sich kreuzen. Copyright: eKiosk GmbH

Die digitale Transformation macht auch bei der Internen Kommunikation nicht halt. Informationen, die früher händisch am Schwarzen Brett ausgetauscht wurden, lassen sich heute mit einem Knopfdruck über Digital Signage transportieren. So lassen sich in Echtzeit Neuigkeiten veröffentlichen und damit auch Mitarbeiter erreichen, die keinen festen PC-Arbeitsplatz besitzen.

Was genau verbirgt sich hinter Digital Signage

Ins Deutsche übersetzt heißt Digital Signage digitale Beschilderung. Hierbei handelt es sich um digitale Medieninhalte, die über elektronische Bildschirme in Form von Stelen, Monitoren oder Kiosksystemen jeder Größe eingesetzt werden. Im öffentlichen Raum finden sich diese schon lange auf Bahnhöfen, Flughäfen, in der U-Bahn oder Einkaufszentren als Verkehrsschilder, Lagepläne oder Newschannel.

Vorteile von Digital Signage in der Internen Kommunikation

  • – Digitale Informationen lassen sich in Echtzeit austauschen – die Bildschirme sind miteinander vernetzt, ein Knopfdruck und ihre Informationen sind aktualisiert
  • – Druckkosten für Schwarzes Brett oder Plakatierung im größeren Stil entfallen
  • – die Zeit für den Ausdruck und Austausch der Informationen am Schwarzen Brett können jetzt sinnvoller genutzt werden
  • – Mitarbeiter werden unabhängig vom PC-Arbeitsplatz informiert
  • – an strategischen Punkten im Unternehmen aufgestellt, lassen sich Mitarbeiter informieren, die z.B. auf dem Weg in die Kantine sind, vor einem Aufzug warten oder in ein anderes Stockwerk gehen.
  • – Digital Signage ermöglicht Interaktion durch touchfähige Systeme

Digital Signage in der Internen Kommunikation führt fort, was bereits Blogs, Intranet, Social Media und Apps vorleben: dynamische, schnelle und zeitnahe Informationsweitergabe. Dabei sind deren Weitergabe keine Grenzen gesetzt: Feeds aus den Sozialen Netzwerken, interne Blogs, Unternehmens-TV, aber auch Nützliches wie die Abfahrtszeiten der nächsten Öffentlichen Verkehrsmittel oder das Wetter der kommenden Stunde lassen sich auf den Bildschirmen veröffentlichen.

Inhalte veröffentlichen – auf stark visuelle und bewegte Bilder setzen

Digital Signage bietet Dynamik und Interaktion. Daher sollten auch die Informationen (also das Zusammenspiel von Bild und Text) nicht statisch bleiben wie beim Plakat. Die Informationen müssen für die digitale Kommunikation nicht neu erfunden, sondern einfach nur elektronisch miteinander verknüpft werden:

Inhalte aus dem Intranet, Blog, Wikis oder der Unternehmensseite lassen sich einspielen und dadurch verlängern. Die Mitarbeiter werden (nochmals) auf die Neuigkeiten, Stories aufmerksam – aber in einem anderen Gewand. Neues aus dem Intranet lässt sich über Digital Signage bespielen – kurz und knapp auf die neuesten Artikel, Informationen hingewiesen werden, die Mitarbeiter vertieft im Intranet lesen können.

Die vernetzten Bildschirme sind zudem eine gute Ergänzung für Kommunikationskanäle, die aufgrund längerer Publikationszeiträume – wie das Mitarbeitermagazin – nicht für aktuelle Nachrichten geeignet sind. Zukünftige Themen lassen sich aber anteasern und im Magazin mit Hintergrundsinformationen vertiefen. Ist die aktuelle Ausgabe erhältlich, kann auf den elektronischen Monitoren Werbung dafür gemacht werden:

  • – Was erwartet die Mitarbeiter in der neuesten Ausgabe
  • – Zitate aus einem Interview anreißen, um Lust auf den Artikel zu machen
  • – Titelbild als Bewegtbild wiedergeben – ist beispielsweise ein Mitarbeiter dort abgebildet, kann er in eigenen Worten wiedergeben, warum die Mitarbeiter die neueste Ausgabe unbedingt lesen sollten.

Inhalte planen – setzen Sie auch bei Digital Signage auf ein Redaktionskonzept

Digital Signage ist ein Kommunikationskanal von vielen. Auch er benötigt einen Redaktionsplan. Aufgrund des eingeschränkten elektronischen Sichtfensters sollten die Informationen plakativ sein, kurz und knapp. Das heißt, Sie müssen nicht nur entscheiden, welche Informationen Sie dort spielen möchten, sondern auch wie. Verkürzen Sie ihre grundsätzliche Botschaft auf das Wesentliche. Überlegen Sie, für welche Themen sich eine kurze Animation, ein Video anbietet, das Sie nur über Digital Signage ausspielen.

Informationsaufnahme im Vorbeigehen bedeutet, Sie müssen kurz und prägnant, am besten in Tickerform Ihre Inhalte veröffentlichen – wie

  • – Unternehmensnachrichten in 3 Sätzen mit Bild oder Kurzvideo
  • – interessante Statistiken unter der Rubrik „Schon gewusst“ – wie Paketvolumen pro Tag (Logistikzentrum), Anzahl Azubis, die dieses Jahr begonnen haben, aus wie vielen Ländern stammen die Mitarbeier
  • – Termine,Veranstaltungen (Workshops, Messen, After-work Treff in Abteilung X)
  • – Kantinenspeisepläne
  • – Wetter und Uhrzeit
  • – Abfahrtszeiten der Öffentlichen Verkehrsmittel
  • – hoher Besuch aus dem Mutterkonzern oder öffentliche Person
  • – u.v.m.

Die Inhalte steuern Sie nun über einen Player, der mit dem Internet verbunden ist und Ihre Inhalte, die Sie über eine spezielle DigitalSignage Software erstellt haben (ähnlich einem Content Management System), auf die angeschlossenen Bildschirme verbreitet. Mit dem Player steuern Sie, welche Inhalte der jeweilige Bildschirm abrufen soll. So können Sie z.B. Bildschirme im öffentlich zugänglichen Raum – also dort, wo sich auch Kunden aufhalten – mit „nicht internen“ Inhalten füllen.

Fazit zu Digital Image in der Internen Kommunikation

Digital Signage gehört in den modernen Kommunikationsmix. Bewegtbilder, kurze, knackige Informationen lassen sich damit transportieren und aktuell veröffentlichen – der Aushang am Schwarzen Brett hat ausgedient. Die Mitarbeiter konsumieren Unternehmensinformationen sozusagen im Vorbeigehen. Aufgestellt an strategischen Punkten, wo viel Mitarbeiter-Verkehr herrscht, lassen sich auch Mitarbeiter informieren, die keinen PC-Arbeitsplatz besitzen. Die Inhalte aus Intranet, Newslettern, Webseite, Mitarbeiterzeitschrift oder Veranstaltungen lassen sich teasern oder auch verlängern.

Die ausführlichen Tipps zu Digital Signage in der Internen Kommunikation mit attraktiven Beispielen finden Sie in der aktuellen PR & Werbe Praxis 24/2018.

Themen aus PR & Werbe Praxis 24/2018, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Leadgenerierung: Qualifizierte Kundendaten generieren – so geht’s
  • – Datenschutz: DSGVO: Für welche Dokumente gilt sie?
  • – SEO: So optimieren Sie Ihre Bilder und damit die Sichtbarkeit Ihrer Website
  • – Umfragen: Richtig gefragt? So bekommen Sie die gewünschten Antworten
  • – Webseite: Machen Sie den Schnell-Check für mehr Umsatz durch die Website
  • – Urlaubszeit: Per Guideline für die Kollegen stellen Sie reibungslose Abläufe auch in der Ferienzeit sicher

Key-Performance-Indikatoren KPIs für die Kampagnenplanung

Donnerstag, 11. Oktober 2018

Tipps, welche KPIs Marketers für ihre Kampagnenplanung benötigen

Bevor Sie Ihre Kampagne im Marketing planen, müssen Sie Ihre Ziele kennen und die Kennzahlen, an denen der Erfolg Ihrer Kampagne messbar gemacht wird. Wir zeigen Ihnen, welche Key Performance Indikatoren (KPIs) Sie auf dem Schirm haben müssen, um Ihre Kampagne effektiv und wirklungsvoll zu planen und durchzuführen.

KPIs für erfolgreiche Kampagnenplanung

Nutzen Sie KPIs für Ihre erfolgreiche Kampagnenplanung

Key-Performance-Indikatoren (KPI) sind bei der Erfolgsmessung unterlässlich. Gerade bei einer abgeschlossenen Kampagne, sind vorab festgelegte KPIs Gold wert. Diese geben Ihnen einen Handlungsrahmen vor, während und nach der Kampagne. Noch besser: Sie lassen sich auch während der Kampagnenlaufzeit anpassen, um die vorab festgelegten Ziele zu erreichen.

Die Kriterien für eine gute Kennzahl

Bevor Sie sich KPIs (Kennzahlen) für Ihre Kampagne heraussuchen, sollten Sie wissen, was gute Kennzahlen überhaupt sind. Eine Kennzahl enthält quantitativ messbare Informationen zu Ihrem Unternehmen, unterstützt Sie bei Ihren Entscheidungen und dient zur Kontrolle und Optimierung Ihrer Maßahmen. Dabei sollten die KPIs

  • – vergleichbar sein – z.B. mit Daten vorangegangener Maßnahmen. Zudem sollten sie auch immer gleich erhoben werden: Bei einer Webseite werden z.B. die Visits gezählt, nicht die einzelnen Nutzer (auf Basis der IP-Adresse).
  • – nachvollziehbar sein – das heißt, Sie legen Kennzahlen fest, die jeder, der mit den Kennzahlen arbeitet, versteht und die letztendlich auf die Unternehmensziele einzahlen.

Nehmen wir an, Sie starten eine 3-monatige Markenkampagne, um Ihre Bekanntheit bei einer klar definierten Zielgruppe zu erhöhen. Die Markenkampagne wird vorwiegend auf Social Media Kanälen gespielt mit eigens dafür entwickelten kleinen Videos für die einzelnen Zielgruppen (z.B. Designliebhaber, Technikfreaks) – hierzu werden immer wieder Beiträge in den einzelnen Kanälen gestreut, auf die youtube-Videos hingewiesen mit Verlinkung auf die Webseite zu weiterführenden Informationen.

Die Planung der KPIs – das Ziel Markenbekanntheit und damit Reichweite

Legen Sie nun KPIs fest, die unbedingt erreicht werden sollen, damit Sie Ihre Kampagne als Erfolg werten können. Diese sollten sich auf die Kampagnenlaufzeit beziehen.

  • – Besucherzahlen auf der Webseite um xx% erhöhen
  • – xx Aufrufe von Videos auf youtube
  • – xx% der Videoschauer haben auch auf Links im Text unter den Videos geklickt
  • -positive Verweildauer der Linkbesucher
  • -Anzahl der gelesenen Seiten pro Visit haben sich seit Kampagnenbeginn um xx% erhöht
  • – xx neue Follower konnten gewonnen werden
  • – im Durschnitt gab es xx Likes für die Kampagnenbeiträge
  • – die Erwähnung des Markennamens nahm um xx% seit Kampagnenbeginn zu

Damit die von Ihnen veranschlagten KPIs auch alle realistisch sind, sollten Sie vorab die aktuellen Kennzahlen Ihrer Webseite und Social Media Kanäle analysieren und dementsprechend planen.

Die wichtigsten KPIs für eine Online Markenkampagne

Marketingkampagnen spielen sich zum Großteil im Netz ab – dabei sind sowohl Ihre Social Media Kanäle betroffen als auch Ihre Webseite. Wir haben für Sie die wichtigsten Kennzahlen im Online Marketing für Sie zusammengestellt:

Bei der Webseite geht es klar um Besucherzahlen, Seitenaufrufe und Verweildauer. Um jedoch die Qualität der Besucher zu messen, sollten Sie folgende Kennzahlen anwenden:

  • – Conversion Rate
  • – Cost Per Acquisition
  • – Absprungrate
  • – Social Shares
  • – Wiederkehrende User vs. neue User

Die Anzahl der Follower ist bei Social Media nicht mehr ausschlaggebend, sondern deren Qualität, ausgedrückt in Interaktion und Reichweite:

  • – Community Wachstum
  • – Kommentare
  • – Likes
  • – Teilen
  • – Erwähnungen

Nach der Kampagne heißt es nun für Sie, die definierten KPIs mit den erreichten zu vergleichen:

  • – Auf welchen Kanälen lief die Kampagne besonders gut?
  • – Wo gab es die meisten Erwähnungen, Interaktionen?
  • – Kamen die auf der Webseite bereitgestellten Informationen zur Kampagne an?
  • – Wie hoch war die Verweildauer.
  • – Gab es gar neue Newsletteranmeldungen aufgrund der Kampagne?
  • – Gab es Anfragen beim Kundenservice?

Die ermittelten Zahlen sollten Sie in einem Reporting festhalten und für weitere Kampagnenplanungen wieder heranziehen.

Fazit: Ohne aussagekräftige Kennzahlen läuft Ihre Kampagne ins Leere und Sie können nicht einschätzen, wie erfolgreich diese war. Bleiben Sie jedoch mit Ihren Kennzahlen auf dem Boden und schätzen Sie diese richtig ein. Überprüfen Sie zudem auch schon während der Kampagne, ob die von Ihnen festgelegten KPIs erreicht werden können. Und steuern Sie ggfl. mit veränderter Contentplanung und Kanalansprache gegen. Damit leben Sie bereits die erfolgreiche Basis für Ihre nächste Kampagne.

Die ausführlichen Tipps zu KPIs für Ihre Kampagnenplanung finden Sie in der aktuellen PR & Werbe Praxis 21/2018.

Themen aus PR & Werbe Praxis 21/2018, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Website: Achtung! Slider sind größtenteils out
  • – Trend: Kommunizieren Sie wie ein Start-up
  • – Social Media: Die Zukunft gehört Snapchat und WhatsApp
  • – Leserfrage: „Mit welchen Inhalten können wir die Generation 50+ ansprechen?“
  • – Recht: Diese Bestimmungen zur Informationspflicht Ihrer Kunden müssen Sie kennen und beherzigen
  • – DSGVO: Der Datenschutzbeauftragte – nützlich, notwendig oder lästig?
  • – Print: Nutzen Sie Kataloge, um Ihre Kunden zu aktivieren
  • – Pressearbeit: So gehen Sie professionell mit Journalisten um