Was ist Wörterladen? Profi-Texter! Content PR Storytelling Referenzen Auftrag stellen Kontakt

Archiv für die Kategorie „Kommunikation“

Printkommunikation 2016

Mittwoch, 3. Februar 2016

Printmedien erreichen Ihre Kunden immer noch nachhaltig

Ist Print-PR Schnee von gestern? Eindeutig: nein! Trotz Online Marketing und Social Media bleibt Print ein zentrales Kommunikationsmittel und das aus gutem Grund. Sie benötigen auch weiterhin Flyer, Imagebroschüren und Kundenmagazine und können diese auch wunderbar crossmedial mit Ihren Online-Angeboten vernetzen.

Kundenmagazin architare - Printkommunikation 2016

Der Premium-Einrichter architare setzt bewusst auf hochwertige Inhalte – auch im Marketing. Das Kundenmagazin erreicht vor allem die nicht online affine Zielgruppe. Und ist die große Visitenkarte des Hauses. Es setzt auf hintergründige Reportagen, Interior Trends und Dekorationsideen.

In vielen Bereichen und bei vielen Zielen können Sie in der PR auf Print nicht verzichten. Printmedien transportieren Ihr Markenversprechen und Ihr Image einfühlsamer als schnelllebige Onlinemedien. Auf Facebook verschwindet Ihr Post schneller als Ihnen lieb ist, da müssen Sie permanent mit weiterem Content nachschießen, um im Gedächtnis Ihrer Fans zu bleiben. Gut gemachte Printmedien nehmen Ihre Kunden immer wieder gerne in die Hand.

Top 5 Argumente für Print

  • – überzeugt durch Haptik
  • – ist plakativ und fallen auf
  • – wird gerne mitgenommen
  • – ist um ein vielfaches kostengünstiger als Werbeanzeigen
  • – schafft hohes Vertrauen, da es unveränderbar ist

Diese Ziele können Sie mit Print erreichen:

  • – Sie wollen nur eine bestimmte Interessensgruppe erreichen
  • – Sie möchten auch passive Zielgruppen erreichen
  • – Sie möchten Ihre Wertigkeit und Qualität in den Vordergrund stellen
  • – Sie möchten von einer hohen Reichweite profitieren und Streuverluste minimieren
  • – Sie möchten Ihr Image nachhaltig steigern

Ihr Printprodukt im Einsatz

Brillieren Sie mit Ihren Printmedien immer dort, wo Sie persönlich mit Kunden zusammenkommen. Wenn Sie Partner oder (Neu)Kunden treffen, sollten Sie neben dem persönlichen Dialog Ihr Gesagtes mit Print unterstreichen. Auch am Point of Sale wirken Flyer und Magazine wertiger als ein Display mit Ihrem Webauftritt. Kunden nehmen gerne Prospekte mit und schauen sie sich zuhause in Ruhe an. Die Zeit, im Geschäft noch Ihren Webauftritt zu studieren, nimmt sich keiner.

Auf Messen

An Ihrem Stand lassen sich Ihre Flyer und Kundenmagazine wunderbar präsentieren und in Ihren Gesamtauftritt einfügen.

  • – Geben Sie Ihre Kundenmagazine nur ganz gezielt an das Messepublikum weiter – nicht die Laufkundschaft sollte davon profitieren, sondern Gesprächspartner/ Neukunden.
  • – Flyer hingegen – vor allem spezielle Aktionsflyer zur Messe – sollten Sie in Aufstellern an den Rand Ihres Standes postieren, so dass sich die Laufkundschaft diese mitnehmen kann und nach der Messe bei Interesse mit einer konkreten Anfrage auf Sie zukommt.
  • – Produkt-Datenblätter gehören klar in die Hand des Vertriebs, aber durchaus auch in Pressemappen. Dort sind auch die Imagebroschüren gut platziert.

Auf Kongressen/ Veranstaltungen/ Business-Netzwerken

Wenn Sie einen eigenen Stand haben, nutzen Sie Ihre Printmedien wie auf einer Messe. Wenn Sie als Redner eingeladen sind oder Besucher, sollten Sie immer Ihre Visitenkarte bereit halten. Diese erinnert den Gesprächspartner auch Tage und Wochen nach Ihrem Treffen an Ihr Gespräch.

In Ladengeschäften

An der Kasse oder am Eingang lassen sich Ihre Flyer wunderbar in Aufstellern präsentieren oder in attraktiven. Schalen auslegen.

  • – Kundenmagazine sollten Sie nur an der Kasse auslegen, um zu monitoren, wer sich ein Magazin mitnimmt. Das könnte auch der Start eines Kundengesprächs werden.
  • – Wenn Sie kein eigenes Ladengeschäft besitzen, aber Flyer für Veranstaltungen entwickelt haben oder für Ihren Onlineshop, fragen Sie Restaurants, Bars, Frisöre, die Ihre Zielgruppe ansprechen, ob Sie Ihre Flyer bei ihnen auslegen dürfen.

In Paketen und Magazinen

Imagebroschüren, die Ihre Marke verdeutlichen oder spezielle Rabattaktionen, Produktflyer sind kostengünstige Beileger in Paketen.

  • – Bei Magazinen kommt es vor allem auf die Höhe der Auflage an, wie viel Marketinggeld Sie in die Hand nehmen müssen.
  • – Probieren Sie eine Kooperation mit einem Kundenmagazin aus anstatt mit einem Publikumsmagazin. Dort dezimiert sich auch wieder der Streuverlust.

Den ausführlichen Artikel mit durchschlagenden Argumenten für Ihre Top-Printmedien inklusive Beispielen lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 3/2016.

Themen aus PRPraxis 3/2016, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Employer Branding – Als Arbeitgeber punkten Sie mit diesen Themen bei Bewerbern und Mitarbeitern
  • – Redaktion – Unsere 10 neuen Regeln, wie Sie mit guten Headlines überzeugen
  • – Datenschutz – 6 Tipps, mit denen Sie sicherstellen, dass Ihr Praktikant datenschutzkonform arbeitet
  • – Case Studies – Nutzen Sie Fallbeispiele, um Ihre Kunden zu begeistern
  • – Online-PR – 5 schnelle Tipps für erfolgreiche Newsletter 2016
  • – Datenschutz – Bildmaterial: Der Widerruf zur Einwilligung der werblichen Nutzung kann ungültig sein
XINGLinkedInWebnewsEmailPrintEmpfehlen

Digitale Unternehmenskommunikation 2015

Mittwoch, 27. Januar 2016

Wohin geht die Content-Reise? Studienergebnisse einer Befragung der Adenion GmbH an 336 Kommunikationsexperten

Egal ob Unternehmen ihre Online Pressearbeit gestalten oder sich mit ihrer Zielgruppe über Social Media austauschen, ihr Content ist der zentrale Drehmoment, um das Interesse der Öffentlichkeit auf das Unternehmen zu lenken. Wie aber generiert man die richtigen Themen und welche Formate helfen bei der Content Distribution? Das wollte die Adenion GmbH wissen und interviewte dazu Kommunikationsexperten zu ihrem Medienverhalten.

Online PR, Content PR, StorytellingDie Unternehmenskommunikation verlagert sich mehr und mehr ins Internet. Um ein Grundrauschen zur Marke und dem Unternehmen bei der Internetcommunity zu erhalten, ist der verbreitete Content die Basis für eine erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit. Wie generieren Unternehmen nun relevante Themen für ihre Kommunikation? Welche Methoden, Tricks und Tools helfen bei der Themenfindung? Und welche Formate nutzen die Profis aus PR, Marketing und Unternehmenskommunikation? Diesen Fragen hat sich die Adenion GmbH von 336 Kommunikationsexperten beantworten lassen.

Fazit 1: Pressemitteilung immer noch beliebtestes Kommunikationsinstrument

Auch 2015 stand die Unternehmenskommunikation im Zeichen von Pressemeldungen. 91% der Befragten versenden regelmäßig Meldungen, um ihre Zielgruppe zu erreichen. Gefolgt von Social Media Posts (87%).

Fazit 2: Themen finden sich immer noch meist im Unternehmen selbst

Für die Themenfindung nutzen die Kommunikatoren neben Suchmaschinen wie Google zunehmend auch die Social Media-Foren und Communities (50%) bei Facebook, Xing und Google+ für die Recherche. Für die Medienproduktion greifen 85 % der Akteure aus PR, Marketing und Unternehmenskommunikation aber immer noch u.a. auf interne Vorgaben der Geschäftsführung zurück.

Wie Sie spannende Themen in Ihrem Unternehmen finden, zeige ich Ihnen in meinem Blogbeitrag Content Marketing – in 4 Schritten zur spannenden Unternehmensgeschichte.

Fazit 3: Content Distribution erfolgt noch von Hand

Überraschend ist, dass nur knapp 37% der Teilnehmer auf Tools zurückgreifen, um ihre Inhalte zu veröffentlichen. Die Studie zeigt, dass vor allem Kommunikatoren aus Agenturen nützliche und zeiteffiziente Anwendungen und Distributionsdienste zu schätzen wissen. Das meist genannte Tool hierbei war Hootsuite (38%), gefolgt von Buffer (22%) und PR-Gateway (20%). Fast die Hälfte der Befragten pflegt die Online Pressemeldung manuell in Presseportale ein.

Interessant ist der Vergleich von 2015 zur Befragung 2012. Der Anstieg digitaler Medien wie Unternehmensblog (2015 nutzten 63% das Instrument, 2012 erst 20%) wird immer wichtiger. Alle Befragten erstellen Content für das Internet und nutzen digitale Medien für dessen Verbreitung – daran führt kein Weg mehr vorbei.

Fazit 4: Social Media Monitoring

Die Social Signals gehören zu den wichtigsten Indikatoren, wenn es um die Überprüfung qualitativer Inhalte geht. Sie geben Auskunft darüber, welcher Content auf welchen Social Media funktioniert. Ein Großteil der Studienteilnehmer (81,97%) beobachtet die Entwicklungen der Social Media-Profile zumindest sporadisch und in 3 von 4 Unternehmen zählt das Monitoring der Social Signals zu den elementaren Methoden der Erfolgskontrolle.

Die ausführlichen Ergebnisse und den Vergleich 2015 und 2012 können Sie auf dem Adenion-Blog nachlesen.

Wie sieht Ihre Content-Reise aus? Können Sie den Ergebnissen zustimmen oder haben Sie einen ganz anderen Ansatz für Ihre digitale Unternehmenskommunikation?

Recherchedienste – PR-Instrument 2016

Mittwoch, 20. Januar 2016

Recherchedienste wie Responsesource bringen Journalistenanfragen und Unternehmerexpertise zusammen

Kennen Sie Recherchedienste? In England ist diese Art der Pressearbeit schon Alltag. Bei uns lernen Journalisten und Unternehmen nun auch diese Form der wertvollen Zusammenarbeit kennen. Bisher steckt das Angebot noch in den Kinderschuhen, und es gibt nur wenige Anbieter. Aber es lohnt sich gerade für Spezialisten, Recherchedienste als PR-Tool zu nutzen.

Pressearbeit sinnvoll gestaltenBei Recherchediensten geht es nicht darum, Ihre Pressemeldungen unterzubringen, dafür gibt es Presseportale. Im Gegenteil: Sie präsentieren sich als Spezialist mit exklusiven Inhalten. Und der Journalist erhält Zugang zu Ihrem Wissen anstatt bereits bekannte Fakten aus den Suchmaschinen aufzubereiten. ResponseSource ist ein solcher Recherchedienst. Er unterstützt Journalisten und Redaktionen sinnvoll bei ihrer Recherchearbeit. Unternehmen stellen sich als Interviewpartner zur Verfügung mit ihrem Wissen und aktuellen Studien, Journalisten erhalten Zugang für ihr Thema entsprechende Interviewpartner. Anders als bei der Pressearbeit bieten nicht Sie Themen den Redaktionen an, sondern diese sind auf der Suche nach Ansprechpartnern für ihre Themen.

Vorteile Journalisten

  • – exklusive Kontakte und Statements zu/ von Fachexperten
  • – tiefere Einblicke in Themen, zu denen sie bisher wenig Erfahrung gesammelt haben
  • – auch unter Zeitdruck schnelle Antworten zu Spezialthemen
  • Rechercheaufwand verringert sich um ein Vielfaches.

Vorteile Unternehmen

  • – Kontakt zu Journalisten, mit denen sie bisher nicht zusammengearbeitet haben
  • – Folgeanfragen von Journalisten
  • – Attraktive Presseveröffentlichungen
  • – platzieren sich als Fachexperte

PR-Büro Berlin und ProMasters sind von Recherchedienste wie ResponseSource überzeugt
Das PR-Büro Berlin von Claudia Burkhardt hat sich erst im Sommer für den Recherchedienst ResponseSource entschieden. Der Suchmaschinenspezialist Michael Kohlfürst, ProMasters nutzt die Recherchedienste bereits seit zwei Jahren und hat auch den Vergleich mit dem englischsprachigen Anbieter helpareporter.com (HARO). Für Agenturchefin Claudia Burkhardt ist ResponseSource ein gut gemachte, ergänzendes Dialogtool, mit dem sie ohne großen Aufwand Pressearbeit betreiben kann. Kohlfürst schätzt den Kontakt zu deutschsprachigen Journalisten. Zudem sind dank besserer Filterfunktionen bei ResponseSource im Gegensatz zu HARO die Anfragen überschaubarer und passgenauer.

Ganz klar kann der Service nur ein Ergänzungstool sein. Proaktive Pressearbeit lässt sich dadurch nicht ersetzen. Doch haben sich für Burkhardt und ihre Kunden bereits einige attraktive Redaktionsgespräche ergeben. Für Kohlfürst sind die Recherchedienste eindeutig ein Kanal, seine Bekanntheit bei Journalisten auszubauen. Er erreicht Redaktionen, die bei ihren Themenrecherchen bisher an seinen Fachbereich nicht gedacht haben.

Tipp von Kohlfürst: Querdenken! Sein Unternehmen erhält auf den ersten Blick für sein Spezialgebiet irrelevante Anfragen, setzt er sich aber mit dem Thema auseinander, kann er wiederum dem Journalisten eine neue Perspektive und Ergänzung für dessen Anfrage liefern.

Ideal sind die Recherchedienste für Unternehmen, die Spezialisten auf einem bestimmten Gebiet sind. Noch sind die Rechercheplattformen nicht in den Köpfen der meisten Journalisten angekommen, aber wie die Anfragen mehren sich, so meine Nachfrage bei den Unternehmen.

Den ausführlichen Artikel mit Beispielen und Anbietervergleichen lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 2/2016.

Themen aus PRPraxis 2/2016, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – PR-Arbeit – Nachrichtenwert: Diese 10 Faktoren ebnen Ihnen den Weg in die Medien
  • – Marketing-Wunder – Bieten Sie Ihren Kunden und Besuchern mit QR-Codes einen aufmerksamkeitsstarken Mehrwert
  • – Corporate Citizenship – ÖPP: Profilieren Sie sich durch Ihr Engagement und leisten Sie einen Beitrag zum Gemeinwohl
  • – Krisen-PR – Worst Practice: So sorgen Sie für einen Shitstorm
  • – Lead-Generierung – Auslandsmessen: Deutsches Datenschutzrecht gilt meist auch im Wunschland
  • – Leserfrage – Ist es sinnvoll, Online-Presseportale zu nutzen?

PR-Trends 2016 – für eine erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit

Donnerstag, 7. Januar 2016

Die Welt wird immer vernetzter, die Menschen immer mobiler. Ihr Wissen holen sie sich aus dem Internet, ihr Leben ist geprägt von der digitalen Welt. Was bedeutet das nun für Sie und Ihre PR? Lesen Sie, welche PR-Trends sich 2016 durchsetzen werden und wie Sie diese für Ihre Themenvermarktung nutzen sollten.

Pressearbeit sinnvoll gestaltenTrend 1: Mobilität – immer und überall erreichbar sein

„Mobile“ ist nicht mehr nur Kür, sondern Pflicht. Nutzer greifen von unterwegs auf Apps, Onlineshops, Hotel-Homepages oder Nachrichtenplattformen zu. Ihnen geht eine Frage durch den Kopf oder ein To-Do (z.B. noch Hotel für Hamburg buchen) und das erledigen sie umgehend, ob in Öffentlichen Verkehrsmitteln, beim Restaurantbesuch oder zuhause via Smarphone auf dem Sofa. Unternehmen,, die Ihre Homepage immer noch nicht auf eine mobile Seite, möglichst Responsive Design umgestellt haben, haben verloren. Denn auf einem Smartphone lässt sich Kleinteiliges nicht mehr darstellen, Produkte schlecht bestellen oder ein Hotelzimmer reservieren. Die Kunden wandern weiter.

Das sollten Sie unbedingt tun:

  • – Ihre Webseite auf Responsive Design umstellen. Wichtig ist dabei, dass Sie Ihre Webseite so aufbauen, dass Ihre „verkaufenden“ Seiten im Vordergrund stehen. Gestalten Sie ALLE Seiten mobile-friendly: von den Imageseiten bis hin zum Bestellprozess mobil. Ansonsten passiert es Ihnen, dass der Kunde aufgrund schlechter Usability mitten im Bestellprozess abbricht.
  • – Setzen Sie auch bei Ihren Newslettern unbedingt auf Responsive Design. Was für das Informieren von unterwegs gilt, macht bei Ihrem Newsletter nicht halt. Er wird auch mobil geklickt, nämlich dann, wenn er im E-Mail Account Ihres Kunden erscheint und dieser gerade die Zeit hat, ihn zu öffnen.
  • – Identifizieren Sie kontinuierlich die am besten geeignetsten und kostengünstigsten mobilen Marketing-Kanäle, die Ihre Botschaft an Ihre Zielgruppen weiterleiten.

Das sollten Sie nicht tun:

  • – Bei Ihrer PR-Kampagne mit der mobile-friendlynett aufhören. Neues Nutzerverhalten bringt auch Umdenken in den Kommunikationskanälen mit sich. Überlegen Sie nun vor jeder Kamapgen, welche Inhaltstypen sind am günstigsten mobil durchzuführen?

Trend 2: Visueller Content – Überzeugungskraft Bewegt-Bild

Die Menschen haben immer weniger Zeit sich zu informieren. Die Aufmerksamkeitsspanne im Internet wird immer niedriger. Beiträge müssen daher schell erfassbar sein. Bilder, Infografiken und vor allem Videos können Ihnen den Weg zu Ihren Kunden ebnen. Überzeugende Bilder und Visualisierungen sind der Schlüssel, um Ihre Geschichte von der Masse abzuheben. Zudem zeigen Umfragen, dass immer mehr User Youtube, Instagram, Pinterst oder tumblr nutzen, das bedeutet, soziale Netzwerke, die sich durch hohe Visualisierung hervortun.

Das sollten Sie unbedingt tun:

  • – Einen Weg finden, wie Sie Ihre Themen auf einzelne Fragestellungen herunterbrechen und visualisieren können. Mit Videos können Sie große Datenmengen in verdauliche Abschnitte herunterbrechen.

  • – Überlegen, wie sich Print und Bewegtbild trotzdem noch gegenseitig befruchten können. Denn Text bleibt trotzdem der Anker zu Bild und Video – nicht nur wegen der Suchmaschinen-Robots, die mit Bewegtbild allein keine Suchanfrage beantworten können.

Das sollten Sie nicht tun:

  • – Den Trend verschlafen und weiterhin auf viel Text und wenig visuelle Impulse setzen.

  • – Ihre Kunden mit Fakten, Zahlen und Daten auf Ihrer Webseite und in Ihren Marketingbroschüren erschlagen.

Trend 3: Relationship Marketing – machen Sie Kunden zu Empfehlern

Zufriedene Kunden sind im Zeitalter von Social Media Gold wert. Denn Sie sind Ihre Lobbyisten und Markenbotschafter. Sie nutzen ihr eigenes Netzwerk, um die letzten Hotelfotos zu teilen, den letzten Restaurantbesuch auf Facebook bekannt zu machen und attraktive Produkte ihren Freunden zu empfehlen.

Das sollten Sie unbedingt tun:

  • – Identifizieren Sie die Kunden, die Ihnen wohlgesonnen sind:
    • – die bereits viel bei Ihnen gekauft haben (siehe Customer Relationship Management Sytem)
    • – die immer wieder Ihre Facebook-Posts kommentieren und teilen
  • – Sprechen Sie diese gesondert an, ob sie nicht Ihre Markenbotschafter werden möchten
  • – Um diese Kundengruppe noch stärker an Sie zu binden,
    • – sollten Sie Ihnen spezielle Goodys zukommen lassen (Aufmerksamkeit zum Geburtstag, Extrakarte zu Weihnachten etc.)
    • – sollten Sie sie in Ihre Produktentwicklung und Marketingkampagnen einbinden

Das sollten Sie nicht tun:

  • – Kundenmeinungen einkaufen. Hände weg von gekauften Empfehlungen, sei es über Facebook, Amazon oder Bewertungsportale. Wenn Sie Feedback Ihrer Kunden wünschen, machen Sie Ihnen das explizit klar – z.B. mit einem Post auf Facebook mit direktem Link zu Ihrem Profil auf einzelnen Bewertungsportalen.

Trend 4: Mit Social Media und Echtzeit-Marketing Kunden binden

Social Media hat die Einwegkommunikation verändert. Mündige Kunden treten nun in den Dialog mit Marken und Unternehmen. Sie empfehlen, verbreiten deren Botschaften weiter und wollen aber auch als mündige Kunden wahrgenommen werden. Das heißt, Ihre Botschaften, Wünsche und Verbesserungsvorschläge sollen die Marken und Unternehmen auch umsetzen. Binden Sie Ihre Fans/ Kunden zusätzlich mit attraktiven und exklusiven Veranstaltungsangeboten im Netz.

Das sollten Sie tun:

  • – Wenn Sie ein lokales Unternehmen sind und die sozialen Medien nutzen, überprüfen Sie, wie hoch der überregionale Anteil an Ihrer Fangemeinde ist. Und dementsprechend Content entwickeln, der für alle interessant ist – sowohl für Ihre lokalen Fans als auch für die überregionalen.
  • – Als Veranstalter oder lokales Ladengeschäft sollten Sie Ihren Fans einen Mehrwert bieten und sie via Echtzeit-Marketing an Sie binden. Überlegen Sie also bei Aktionen, wie Sie Ihre Fans einbinden können.

Das sollten Sie nicht tun:

  • – Verlassen Sie sich nicht nur auf Ihre lokalen Fans und bieten diesen Live-Events, Meet & Greets oder den Blick hinter die Kulissen Ihres Unternehmens (z.B. Tag der offenen Tür) und machen Ihren anderen Fans immer nur den Mund mit lokal adressierten Posts wässrig. Achten Sie unbedingt auf einen Ausgleich zwischen lokalen Beiträgen und solchen, die alle Fans betreffen (Aktionen, Rabatte, Hangouts etc.)

Die Trends sind nicht unbedingt neu. Aber sie werden sich als Standard durchsetzen. Wenn Sie in Ihrer PR, Ihrem Digitalen Marketing nicht verstärkt auf die Bedürfnisse Ihrer Kunden eingehen, wandern diese weiter. Vor allem die Mobile Generation und die Generation Facebook. Haben Sie Ihr Ohr am Kunden, überlegen Sie bei jeder PR-Maßnahme – mag sie auch „nur“ lokal sein, wie diese sich für mobile User umsetzen lässt und wie sie diese auch für Ihre Internetcommunity attraktiv gestalten können.

Den ausführlichen Artikel mit Best-Practice-Beispielen lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 1/2016.

Themen aus PRPraxis 1/2016, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Textarbeit – Mediengerecht und effizient: So bereiten Sie in 4 Schritten Ihr Thema optimal auf
  • – Empfehlungsmarketing – Nutzen Sie Bewertungsportale für Ihr Monitoring und Ihr Marketing
  • – Blogger-Relations – Beachten Sie diese Erfolgsfaktoren für Ihre Zusammenarbeit mit Bloggern
  • – Gewinnspielziele – Wettbewerb: So zahlt Ihr Gewinnspiel auf Ihr Unternehmen ein
  • – Netzwerken – LinkedIn: So legen Sie Ihren perfekten Auftritt hi

Fröhliche Weihnachten!

Mittwoch, 23. Dezember 2015

Weihnachtsstern mit guten Wünschen für 2016Liebe Blog-Leser,
wieder geht ein Jahr voll spannender Begebenheiten, neuer und alter Begegnungen, neuen Impulsen und Ideen sowie magischer Momenten zuende.

Ich wünsche Ihnen einen wundervollen Ausklang 2016.
Möge der Stern voll guter Wünsche auch 2016 für Sie leuchten!

Herzlichst
Ihre Annabelle Meinhold

 

 

 

Pressearbeit – sinnvoll und nachhaltig gestalten

Mittwoch, 9. Dezember 2015

Was ist sinnvoller, ein Pressethema per Telefon oder per Mail anzukündigen?

Immer wieder begegnet mit bei meiner PR-Beratertätigkeit folgende Frage: Wie nehmen Sie am besten Kontakt zu den Medienvertretern auf – per Telefon oder E-Mail? Nerven Sie, wenn Sie anrufen; geht Ihre Nachricht in der E-Mail-Flut unter, wenn Sie schreiben?

Pressearbeit sinnvoll gestaltenEine gute Frage, die auch mich nach langen Jahren in der Öffentlichkeitsarbeit immer wieder beschäftigt. Grundsätzlich ist es so, dass man telefonisch einer Idee bzw einem spannenden Thema durch das Gespräch mit einem Redakteur durchaus eine neuen Blickwinkel geben kann. Der Redakteur hat nun bereits Ihren Namen und kann Ihre Mail gleich besser einordnen, wenn Sie ihm nach dem Telefonat die wichtigsten Fakten zu Ihrer Geschichte per Mail schicken (Pressemeldung etc.).

Aber ob das die Redaktionen auch so sehen? Lassen wir sie am besten selbst zu Wort kommen. Ich habe drei unterschiedliche Publikationen gefragt, ob sie lieber per Mail oder Telefon über ein spannendes Thema informiert werden möchten. Lesen Sie selbst:

Erik Hillenbach, Chefredaktion Gastrotel & Superior Hotel (Fachmagazin)

Ich bin ein Mail-Mensch, darüber kommuniziere ich und generiere bei weitem die meisten Inhalte für unsere Magazine. Mich erreichen täglich 180 bis 220 Presseaussendungen, die ich nach Betreff (Thema!) und Absender scanne und intelligent archiviere. Bei mir verliert sich keine Mail, wenn sie thematisch etwas mit unseren Fachmagazinen zu tun hat – jede andere wird sofort gelöscht. Telefon stört mich hingegen, da es meine Tätigkeit unterbricht. Neue Kontakte können sich gerne per Mail vorstellen. Telefonische Nachfragen ein, zwei Tage nach Versenden der Mail sind durchaus sinnvoll, weil ich dann den Inhalt der Mail noch präsent habe. Eindeutige Reize wie Absender und Betreffzeile lassen mich die Mails schneller einordnen. Wir melden uns bei interessanten Themen zeitnah oder stolpern bei einer Stichwortsuche für ein bestimmtes Thema wieder darüber.

Barbara Hordych, Redaktion Kultur & SZ Extra der Süddeutschen Zeitung (Tageszeitung)

Jeden Tag erreichen mich rund 50 Pressemeldungen. Gerne können mich Unternehmen per Telefon auf ein Thema hinweisen – das gilt vor allem für Neukontakte. So kann ich sofort entscheiden, ob es in mein Aufgabengebiet fällt und daher interessant für mich ist. Eine schriftliche Zusammenfassung der Informationen sollten sie per Mail zusätzlich senden. Diese kann ich gegebenenfalls auch an einen Kollegen oder eine Kollegin im Haus weiterleiten. Kommt mir der Anrufer ungelegen, weil ich gerade über einem Artikel sitze, vereinbare ich eine geeignetere Uhrzeit. Presseaussendungen per Mail können durchaus leicht untergehen, vor allem, wenn der Absender unbekannt ist. Wichtig ist daher, nicht nur den Themenschwerpunkt zu benennen, sondern in unserem Fall auch den Termin (der Veranstaltung) in der Betreffzeile anzugeben. Bei mir bekannten Absendern, schaue ich mir immer ihre Anliegen an, bei unbekannten richtet sich mein Interesse in erster Linie auf das Thema in der Betreffzeile.

Friederike Mechler, Redaktion Deco Home (Publikumsmagazin)

Das Kernthema der Deco Home ist textiles Wohnen. Wir bekommen rund 50 bis 70 Pressemeldungen pro Tag. Bei uns geht keine Meldung unter – wichtig ist, dass das vorgestellte Pressethema zu unserem Heftkonzept passt und attraktive Bilder beigefügt sind. Das ist der visuelle Vorteil der E-Mail gegenüber dem Telefon. Natürlich können uns Hersteller auch gerne telefonisch kontaktieren, wenn sie ein neues Produkt vorstellen möchten, das zur Deco Home passt. Presseaussendungen bekommen wir auch als Katalogsendungen per Post. Kataloge geben uns einen Eindruck der Marke; wir nehmen sie immer wieder für unsere Heftplanungen zur Hand. So sehen wir mit wenig Blättern, welcher Hersteller ein passendes Produktbild für unser aktuelles Thema hätte. Nachdem wir ein sehr bildlastiges Magazin sind, sind wir immer auf der Suche nach guten Bildern. In Presseaussendungen sind attraktive Bilder ein unschlagbarer Hingucker, die uns auf ein Thema aufmerksam machen, das wir in reiner Schriftform weniger beachtet hätte.

Natürlich können meine drei Redaktionskontakte nicht für alle Journalisten sprechen, aber die Tendenz ist klar: Wer in der Masse der Presseaussendungen auffallen will, muss zumindest das Format des Mediums kennen und in der Betreffzeile das Thema in wenigen Worten umreißen. Bei bilderlastigen Magazinen benötigen Sie unbedingt aussagekräftige Fotos. Wenn Sie sichergehen wollen, dass Ihr Thema ankommt und Sie sind der Redaktion zudem noch nicht bekannt, wagen Sie den Anruf und stellen Sie sich und Ihr Thema der Redaktion vor.

Den ausführlichen Artikel mit den Top-Zutaten einer Presseaussendung lesen Sie in der aktuellen PRPraxis Ausgaben 25/2015.

Themen aus PRPraxis 25/2015, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Bildmaterial – Abbildungen erhöhen Ihre Sichtbarkeit und Reichweite
  • – Interne Kommunikation – Diese 5 Empfehlungen machen Ihre Mitarbeiterbefragung erfolgreich
  • – PR-Beratungsleistung – Chef und Kunde sind beratungsresistent? Das können Sie als PR-Verantwortlicher tun!
  • – Rechtssprechung – wann Produktfotos teuer werden können
  • – Leserfrage – Welche sind die Vor- und Nachteile verschiedener Druckfarb-Systeme?

Das persönliche Gespräch – barrierefrei miteinander kommunizieren

Donnerstag, 26. November 2015

Im Zeitalter der digitalen Kommunikation sollten Sie verstärkt auf das persönliche Gespräch setzen. Nur Face to Face erfahren Sie durch Mimik, Gestik die wahren Gefühle Ihres Gegenübers. Das persönliche Gespräch ist immer noch eines der effizientesten Kommunikationsinstrumente der internen Kommunikation – dank Video-Schaltung via Skype auch über Landesgrenzen hinweg.

Die Interne Kommunikation hat in den letzten Jahren durch Social Media und dem digitalen Fortschritt viele Neuerungen und Umwälzungen erlebt. Was ihr aber geblieben ist, ist das persönliche Gespräch zwischen Geschäftleitung und Führungskraft, Geschäftleitung und Mitarbeitern, Führungskraft und Mitarbeitern oder Mitarbeitern untereinander. Das, was in Rauchpausen und Kaffeeautomaten an zwischenmenschlichen Gesprächen entsteht, sollten Sie sich für die Interne Kommunikation zu nutze machen und kultivieren.

8 Vorteile des persönlichen Gesprächs

  1. vermittelt Aufgaben und Ideen – im Unternehmen, in einer Abteilung
  2. überzeugt Mitarbeiter für ein wichtiges Thema
  3. begleitet Mitarbeiter und Führungskräfte auf einem neuen Weg
  4. fördert das Vertrauens zum Unternehmen
  5. stärkt das Arbeitsklima
  6. lässt Mitarbeiter am Unternehmensgeschehen mitgestalten
  7. gibt direktes Feedback
  8. klärt schnell Unklarheiten/ Problemen

Im persönlichen Gespräch können Sie am besten Verständnis für Veränderungen im Unternehmen schaffen – im ersten Schritt bei den Führungskräften und dann bei der Belegschaft. Gerade über Change-Themen möchten die Mitarbeiter Ihre direkten Vorgesetzten oder die Geschäftsleitung möglichst „live“ informiert werden. Wichtige Aussagen im Originalton geben eine bessere Orientierung.

Das persönliche Gespräch kann schnell Barrieren abbauen – Führungskräfte dienen dabei als wichtige Multiplikatoren, die im ersten Schritt aber selbst sich mit dem aktuellen Thema vertraut machen müssen. Das passiert am besten durch eine persönliche Ansprache der Geschäftsleitung sowie detaillierte Handouts für das Gespräch mit den Mitarbeitern.

Dialog-Instrumente für einen offenen Meinungsaustausch – z.B. um Change-Themen zu vertiefen, um zu wissen, was den Mitarbeitern aktuell unter den Nägeln brennt, bieten sich an als

  • Teamgespräche (Führungskräfte-Kommunikation)
  • Frühstück mit der Geschäftsleitung
  • Austausch über Social Intranet (Mitarbeiter untereinander, Geschäftsleitung, Oberes Management)
  • Workshops zu Change-Themen, neuen Visionen und Werten (Führungskräfte, Personalabteilung)

Durch das persönliche Gespräch sollen die Mitarbeiter für schwierige Themen und unangenehme Aufgaben gewonnen werden. Die Geschäftsleitung und Führungskräfte öffnen sich dem Dialog mit den Mitarbeitern und schaffen somit Vertrauen in die Kompetenz der Führungsebene. Emotionen spielen beim Gespräch eine große Rolle, die Geschäftsleitung inszeniert das Thema durch Mimik und Gestik sowie einer „flammenden“ Rede, um die Mitarbeiter aufzurütteln und ins Boot zu holen.

Die 6 Top-Erfolgsfaktoren des Dialogs sind dabei

  1. Offenheit und Transparenz – halten Sie nicht mit Details hinterm Berg
  2. Glaubwürdigkeit – gehen Sie offen mit kritischen Fragen um
  3. Regelmäßigkeit – vereinbaren Sie fixe Termine für Ihre Dialog-Instrumente
  4. Emotionalität – legen Sie Patos in Ihre Stimme, zeigen Sie den Mitarbeitern, dass Ihnen das Thema auch am Herzen liegt
  5. Verständlichkeit – Sprechen Sie die Sprache der mitarbeiter
  6. Nachhaltigkeit – informieren Sie weiter durch Handouts, Nachberichterstattung in internen Medien

7 Bausteine für einen gelungenen Dialog:

Auch die Dialog-Maßnahmen müssen konzeptionell vorbereitet und inszeniert werden, um den Nerv der Zuhörer (Mitarbeiter) zu treffen.

  1. Bringen Sie die Hauptaussagen auf den Punkt. Inszenieren Sie mit der Geschäftleitung deren Rede (z.B. persönliche Geschichte als Beispiel einbringen).
  2. Unterstreichen Sie das Gesagte mit einer ansprechenden Präsentation – damit die Zuhörer nochmals schwarz auf weiß die Hauptaussagen nachlesen können.
  3. Bringen Sie die Persönlichkeit der Geschäftsleitung, der Führungskräfte ins Spiel: Tonlage beim Sprechen, Mimik und Gestik sollen das Gesagte stärken.
  4. Planen Sie für Ihre Versammlungen, Gespräche genügend Zeit ein (1-1,5 Std. Versammlung, Workshop 4 Std., Chat 8-10 Std. – je nach Arbeitstag)
  5. Geben Sie frühzeitig Termine und Inhalte bekannt – veröffentlichen Sie z.B. bei der anstehenden Mitarbeiterversammlung eine Agenda im Intranet und verschicken sie diese auch per Mail. Geben Sie den Mitarbeitern bereits die Möglichkeit, Fragen zu stellen, die Sie sammeln und anonym an die Geschäftsleitung, den Mitarbeiterbeirat oder die Personalabteilung weiterleiten.
  6. Wählen Sie einen ruhigen, ungestörten Ort, der ausgestattet ist mit dem nötigen technischen Equipment, Bestuhlung und guter Sicht auf die Referenten.
  7. Bieten Sie je nach Thema Ansprechpartner im Unternehmen an, an die sich die Mitarbeiter für weitere Fragen wenden können.

Das persönliche Gespräch hat auch im Zeitalter von Kurznachrichten nicht ausgesorgt. Kein anderes internes Kommunikationsinstrument ermöglicht einen Meinungsaustausch auf Augenhöhe und ein direktes Feedback. Es gibt viele dialoggesteuerte Instrumente, die Sie kontinuierlich nutzen sollten. Flankieren sollten Sie das persönliche Gespräch mit Ihrem eingespielten Instrumentenmix. In Mitarbeiterzeitschrift, Intranet und Newsletter können Sie das Thema weiter vertiefen und nachhaltig in die Köpfe der Mitarbeiter bringen.

Den ausführlichen Artikel mit allen Tipps lesen Sie in der aktuellen PRPraxis Ausgaben 24/2015.

Themen aus PRPraxis 24/2015, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Medienkontakte vertiefen – Pressefrühstück: Nutzen Sie es als Initial zündung für spannende Veröffentlichungen 2016
  • – Schreibwerkstatt – Frischen Sie mit professionellen Schreiben das Image Ihres Unternehmens auf
  • – Ghostwriting – Positionieren Sie sich mit einem Buch als Experte in Ihrem Fachgebiet
  • – Content – Unterhaltung mit Mehrwert und Kaufanreizen – 5 Top-Tipps für Ihr Content-Tool-Quiz
  • – Marketing – Crowdsourcing: Nutzen Sie das Potenzial der Menge

Weihnachtsgrüße verfassen – kreativ und nachhaltig

Dienstag, 27. Oktober 2015

Alle Jahre wieder… über Weihnachtsgrüße grübeln? Dieses Jahr nicht

Stecken Sie schon in den Ideen für Ihre Weihnachtspost? Und wissen nicht weiter? Dabei ist es leichter und kreativer als gedacht, sich bei Geschäftspartnern, Kunden und den Pressekontakten für die gute Zusammenarbeit zu bedanken. Ich zeige Ihnen 6 inhaltliche Ansätze, wie Sie mit Ihren Weihnachtsgrüßen aus der Masse herauszustechen.

kreative Weihnachtsgrüße verfassenDer klassische Weihnachtsgruß in Form einer Karte oder per E-Mail gehört immer noch zur geschäftlichen Standardpost am Jahresende. Meist sind die Karten kreativ und liebevoll gestaltet, die Texte jedoch austauschbar. Dabei gibt es durchaus attraktive Textbausteine für Ihre Weihnachtspost. Lassen Sie sich inspirieren:

Nehmen Sie den Platz des Angsprochenen ein: Welche Worte versetzen Sie in Weihnachtsstimmung? Lassen Sie sich Zeit für die Formulierung Ihrer Grüße und bringen Sie sich mit Kerzenschein und Plätzchenduft selbst in Stimmung. Und übertragen Sie Ihre Emotionen in die Grüße, dann sind Ihre Worte passend gewählt und berühren den Leser.

Ansatz 1: Weihnachten mit Kinderaugen

Weihnachten ist ein Fest der Familie – betrachten Sie das Fest mit den Augen eines Kindes: Was hat Sie an Weihnachten als Kind fasziniert? Gibt es Anekdoten aus Ihren Kindertagen, die sich für den Weihnachtsgruß eignen? Ansonsten bleiben Sie allgemein:

Beispiel:

Der Duft nach Plätzchen und Tannennadeln, das Leuchten der Christbaumkugeln im Kerzenschein und der magische Moment, wenn das Glöckchen klingelt und wir endlich, endlich das Wohnzimmer betreten durften.

Erinnern Sie sich auch so gerne an Ihr Weihnachten aus Kindheitstagen…“

Ansatz 2: Nostalgie – der erste Weihnachtsgruß

Haben Sie ein gut sortiertes Bilder- und Datenarchiv? Vielleicht finden Sie noch Ihren ersten Weihnachtsgruß an Ihre Geschäftspartner oder einen, den Sie erhalten haben. Weihnachten dürfen Sie ruhig in Nostalgie schwelgen – Ihre Grüße in „altem“ Gewand kommen besser an als eine moderne Karte oder E-Mail ohne Flair. Die Karte gibt Ihnen den perfekten Aufhänger, sich bei Ihren Geschäftspartnern für das Jahr zu bedanken:

Beispiel:

Erinnern Sie sich noch an Ihren ersten Weihnachtsgruß? Was gibt es Schöneres, als Grüße zu finden, die niemals veralten. Wir haben diese Weihnachtskarte in unserem Gründungsjahr 1995 erhalten und sie hat unser Unternehmensgeschick wie auch ihr Autor bis heute begleitet…“

Ansatz 3: Verbreiten Sie mit Ihrem Gruß Wünsche

Wünsche gehören zu Weihnachten wie ein geschmückter Tannenbaum. Übernehmen Sie den Wunschzettel für Ihre Kunden und formulieren Sie Wünsche, die Ihr Bündnis stärken.

Beispiel:

Weihnachten ist das Fest der Liebe, der Familie und der Freude. Damit Ihr Weihnachten unvergesslich bleibt, wünschen wir Ihnen

  • intime Momente mit Ihrer Familie
  • verführerische Düfte aus der Küche
  • liebevolle Geschenke, die Sie erfüllen
  • glückliche Gedanken ans nächste Jahr!“

Ansatz 4: Weihnachtsrezept fürs Familienfest

Es gibt viele Familienrezepte, die vor allem an den großen Festtagen in der Küche Einzug halten. Gibt es ein spezielles Weihnachtsplätzchen, das nie fehlen darf? Hat die Oma oder Mutter Ihres Geschäftsführers an Weihnachen einen besonderen Nachtisch gezaubert? Lassen Sie auch Ihre Geschäftspartner zukünftig das Gericht genießen. Kreieren Sie das Rezept als Karten-Cover mit folgendem Inhalt:

Beispiel:

Die Mutter unseres Geschäftsführers hat für Sie ihr Rezeptbuch geöffnet und verrät Ihnen das Geheimnis ihrer Zimtsterne.

Damit auch Ihre Zimtsterne unvergesslich werden, benötigen Sie dafür:

500 g Weihnachtsstimmung

200 g Schleckermäuler

2 TL Adventslieder

1 Brise Tannenduft

…“

Ansatz 5: Weihnachtsgruß international

Haben Sie eine internationale Belegschaft? Dann sollte sich Ihre Multi-Kultur auch im Weihnachtsgruß widerspiegeln. Fragen Sie Mitarbeiter aus unterschiedlichen Ländern wie sie Weihnachten feiern und lassen Sie Ihre Geschäftspartner an den Sitten anderer Länder teilhaben.

Beispiel:

Wussten Sie, dass in Schweden die Adventszeit eine besondere Bedeutung hat?

Unser Projektleiter Lars Hanson feiert am 13. Dezember das Luciafest. Dessen Feierlichkeiten ziehen sich durch den ganzen Tag. Hansons älteste Tochter spielt die Lucia, in einem weißen Gewand und roten Bändern und einem Kranz mit Kerzen im Haar. Damit zieht sie durch die Straßen…“

Ansatz 6: Große Zitate für besinnliche Momente

Ob klassisch weihnachtlich oder Gedanken zur Zusammenarbeit – große Denker haben Zitate hinterlassen, die Sie für Ihren Jahresgruß sinnvoll nutzen können. Ein Zitat oder ein kurzes Gedicht sind wunderbare Aufhänger, um Ihre eigenen Wünsche an Ihre Adressaten zu formulieren. Das Internet ist voll von Zitaten. Überlegen Sie, welchen Gedanken, Wunsch, Tipp Sie Ihren Geschäftspartnern mit auf den Weg geben möchten und googeln Sie nach entsprechenden Zitaten oder Gedichten z.B. zum Stichwort Zusammenarbeit, Glück, Ziele, Beziehungen etc.

Ein frommer Zauber hält mich wieder.

Anbetend, staunend muss ich stehn;

es sinkt auf meine Augenlieder

ein goldner Kindertraum hernieder.

Ich fühl’s: Ein Wunder ist geschehen.“

Theodor Storm

“Im Grunde sind es immer die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.” – Wilhelm von Humboldt

Zusammenkommen ist ein Beginn, Zusammenbleiben ist ein Fortschritt, Zusammenarbeiten ist ein Erfolg.“ – Henry Ford

oder sagen Sie es einfach mit dem Wort „Danke“

Danke für die wertschätzende Zusammenarbeit

Danke für die wertvollen Aufträge

Danke für ganz besondere Momente

Danke für Ihre Treue.“

Na? Sind Sie nun in Stimmung für Ihre Weihnachtsgrüße? Mit einem kreativen Einstieg – ob großes Zitat, nostalgische Grüße, Kindheitserinnerungen oder gemeinschaftliche Gedanken zu Weihnacht – werden Ihre Weihnachtsgrüße persönlich und emotional. Genauso wie Weihnachten sein soll. Ihre Kunden, Medien- und Geschäftspartner werden es Ihnen danken und Ihren Gruß lange in Erinnerung behalten.

Kreative Alternativen zu Weihnachtgrüße und Adventskalendern erfahren Sie in der aktuellen PRPraxis Ausgaben 22/2015.

Themen aus PRPraxis 22/2015, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Firmenimage – So erreichen Sie mit einem positiven Image Ihre Unternehmensziele
  • – Kommunikationsstrategie – Vermarkten Sie Ihre Gewinnspiele crossmedial und erzielen Sie damit hohe Reichweiten
  • – E-Mail Marketing – Diese 12 Dos und Don‘ts geben Ihrem Newsletter volle Durchschlagskraft
  • – Recht – So wehren Sie sich gegen anonyme, ungerechtfertigte Beschimpfungen
  • – Datenschutz – Fallstricke bei der Weihnachtspost: Sie sollten sie kennen und meiden

Online-PR – barrierefreie Kommunikation

Donnerstag, 1. Oktober 2015

So gestalten Sie Ihre Pressearbeit im Internet optimal

Online-PR bedeutet, kurze Kommunikationswege, hohe Transparenz und Dialogbereitschaft. Das sollte sich auch in Ihrer Pressearbeit widerspiegeln. Beherzigen Sie zudem die neuesten Entwicklungen bei den Sozialen Medien und in der Verbreitung von News. Oberstes Augenmerk: Wie können Sie Journalisten und Blogger bei ihrer Tätigkeit unterstützen.

Übersichtlich gestaltet ist der ADAC Newsroom. Mit diesem wird zusätzlich Agenda Setting betrieben.

Übersichtlich gestaltet ist der ADAC Newsroom. Mit diesem wird zusätzlich Agenda Setting betrieben.

Immer noch finden sich auf den Presseseiten von Unternehmen Hemmschwellen, um Presseinformationen oder Bildmaterial abzurufen. Ein absolutes No-Go in Zeiten von Web 2.0. Redaktionen haben heute weniger Zeit denn je, auf Informationen zu warten. Sie müssen ihre Artikel immer schneller produzieren, daher benötigen sie gut aufbereiteten und frei zugänglichen Content – jederzeit und von überall zugreifbar.

Die oberste Regel für eine optimale Pressearbeit lautet also: Gestalten Sie Ihren Presseservice transparent, crossmedial und nutzwertig!

Gestalten Sie Ihre Presseinformationen crossmedial

Text wird im Internet immer weniger gelesen. Bilder, Grafiken und Videos gerne geteilt. Richten Sie Ihre Presseinformationen also an den Lese- und Nutzungsgewohnheiten der Internetnutzer aus. Das wissen auch Ihre Medienkontakte zu schätzen.

Überlegen Sie also, wie Sie Ihre Unternehmensnews gestalten: wie viel Text (reine Presseinformation) benötigt Ihre Aussendung. Welche Fotos unterstützen Ihre „Aussagen“, ist ein Video sinnvoller als eine Bildergalerie? Oder können Sie gar nicht nutzwertigen Grafiken Ihre Aussagen bekräftigen?

Bereiten Sie Pressemeldungen und Bildmaterial suchmaschinenoptimiert auf

Wir haben immer wieder auf die Sinnhaftigkeit von seo-optimierten Pressemeldungen hingewiesen. Auch hierbei geht es letztendlich um die Lesegewohnheiten der User für Ihre Pressemeldung sowie deren Suchverhalten (diese bestimmen Ihre Keywords):

  • – kurze Sätze
  • – ein Gedanke pro Absatz inkl. Zwischenüberschrift
  • – Einsatz von Keywords in Titel, Untertitel, Lead, Fließtext (Anfang, Mitte, Ende)
  • – Arbeiten mit Bulletpoints anstatt Fließtext.

Wenn Sie nun Ihre Pressemeldung online stellen, haben Sie bereits für Ihre Suchmaschinenoptimierung gearbeitet: Titel wird als h1 eingesetzt, Untertitel als h2.

Mit Bild- und Videomaterial sollten Sie genauso verfahren: Benennen Sie den Dateiname mit Ihrem Keyword inkl. einer Kurzbeschreibung von ca. 3 Wörter. Wenn Sie das Foto zur Pressemeldung stellen, nutzen Sie unbedingt eine Bildunterschrift, die wiederum das Keyword enthält. Dasselbe gilt für Videos.

Arbeiten Sie in Ihren Presseaussendungen mit Links

Ihre Presseaussendung ist das Tor zu allen Informationen rund um Ihre Pressemeldung. Gewähren Sie Ihren Pressekontakten via Mail den direkten Zugriff zu weiteren Informationen wie Bildern, Checklisten, Präsentationen ohne lange Downloadzeit.Das fängt bereits mit der Größe der E-Mail an – Ihre Mail sollte nicht mehr als 1 MB haben.

  • – Verzichten Sie auf hochvolumige Anhänge, stellen Sie Fotos, Informationsmaterial lieber über Links zur Verfügung. (Nutzung Dropbox Flickr, Tumblr)
  • – Wenn Sie den Redaktionen mehrere Dateien anbieten, ist es sinnvoll, auf eine Landingpage zu Ihrem PR-Thema zu verlinken. Oder Sie gestalten einen separaten Ordner auf Dropbox.
  • – Die Pressemeldung gehört direkt in die Mail kopiert und zusätzlich als Word-Dokument angehängt. So kann sich der Redakteur oder Blogger unkompliziert die Infos herauskopieren.
  • – Es bietet sich an, ein Foto als Teaser in das Anschreiben zu kopieren. Achten Sie unbedingt darauf, dass es nicht zu groß ist 300×300 Pixel sind absolut ausreichend. Ändern können Sie die Pixelzahl direkt beim Bild, indem Sie die Grafik-Eigenschaften öffnen und dort die „Dimensionen“ ändern. Das wirkt sich gleichzeitig aufdie Größe Ihres Bildes aus.

Verabschieden Sie sich endlich von veralteten Online Presseseiten

Die moderne Darstellung der Presseseite ist ein Newsroom, der Ihre PR-Materialien mit Ihren diversen Online-Auftritten und sozialen Netzwerken verbindet. Dort findet sich nicht nur die letzte Pressemeldung, ein Download zum Bildmaterial, sondern auch Firmen- und Produktvideos (youtube-Auftritt), die letzten Beiträge von Facebook, Google+, Twitter, dem eigenen Blog sowie der direkte Draht zu Ihnen.

Seien Sie immer vorbereitet – auf Anfragen von Seiten der Medien/ Blogger

Nicht jeder Medienkontakt geht den Weg über Ihren Newsroom, um sich weitere Informationen/ Materialien zu Ihrer letzten Presseaussendung zu holen. Einige von ihnen suchen lieber das direkte Gespräch, um offene Fragen zu klären. Sie sollten also unbedingt auf diese Anrufe vorbereitet sein. Bevor Sie eine Pressemeldung verschicken, stellen Sie sich selbst ein Briefing zusammen mit folgendem Inhalt:

  • – 3 Key-Statements aus der Pressmeldung
  • – Botschaft, die Sie mit der Meldung transportieren möchten
  • – zusätzliches Infomaterial (Videomaterial, Bilder, Broschüren, Whitepaper etc.)
  • – Interviewpartner/ Statementgeber aus dem Fachbereich oder gar die Geschäftsleitung
  • – 3 zeitnahe Interviewtermine, die Sie mit Ihrem Fachexperten bereits vereinbart haben.
  • – Klären Sie, ob Ihr Thema sich auch in Bewegtbilder umsetzen lässt, wenn Anfragen von Video-Journalisten kommen.

Halten Sie sich über die Veröffentlichungen Ihrer Bezugsgruppen auf dem Laufenden

Ihre Pressearbeit lebt ebenso davon, dass Sie Themen aufgreifen, die Ihre Medienkontakte veröffentlichen. Dann ist es immer noch nicht zu spät, eigenes Bild- und Infomaterial hinzuzufügen. Das geht jedoch nur, wenn Sie die wichtigsten Medien und Blogs monitoren. Auch deren Facebook-Posts und Tweets. Folgen Sie Ihnen also! Und hinterlassen Sie bei passenden Themen einen Kommentar. Kontaktieren Sie die Blogger und Redaktionen zusätzlich und bieten Sie Ihnen weiterführende Informationen zu ihrem aktuellen Blog-/Magazin-Thema an.

Nutzen Sie Online-Tools, die Ihre Pressearbeit unterstützen

Holen Sie sich Unterstützung für Ihre Pressearbeit und setzen Sie geschickt Online-Tools ein, um Ihre PR reibungslos zu gestalten. Die meisten sind kostenlos und webbasiert. Für Ihre Presseaussendung bietet sich ein Newsletter-System wie Cleverreach (Prepaid-Tarif ab € 10.00) oder Supermailer (ab 15,50 €) an. Bilder und Dokumente lassen sich über Dropbox (via Downloadlink) für die Medien bereitstellen. Ihr Monitoring gestalten Sie am besten mit Topsy, dem Allrounder, der Ihnen hilft, die sozialen Netzwerke, aber auch Blogs nach Schlagworten zu durchsuchen.

Pressearbeit im Internet bedeutet, barrierefreies Arbeiten für Sie und Ihre Bezugsgruppen: schnelle Reaktionszeit, freier Zugang zu Ihren Informationen bis hin zu schnelle Ladezeiten Ihrer Webseite. Fangen Sie heute damit an!

Den ausführlichen Artikel mit anregenden Beispielen und viele andere spannende Themen lesen Sie in der aktuellen PRPraxis Ausgaben 20/2015.

Themen aus PRPraxis 20/2015, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Öffentlichkeitsarbeit – 6 Tipps, wie Sie Ihren Geschäftsbericht zu einem Top-Branding-Tool machen
  • – Empfehlungsmarketing – Testimonials: Machen Sie zufriedene Kunden zu Ihren Botschaftern
  • – Datenschutz – Big-Data-Analyse: Diese Datenschutzbestimmungen müssen Sie kennen und berücksichtigen
  • – Redaktion – Formulieren Sie Texte, die bei Ihren Kunden ankommen und überzeugen
  • – Personal – PR-Bereich unterbesetzt? So finden Sie Praktikanten als tatkräftige Unterstützung
  • – Facebook – 5 Tipps für mehr Interaktionen mit Ihren Fans
  • – Facebook – diese Eckdaten bestimmen die Zahl Ihrer Facebook-Postings

Vertriebs-PR in 3 Schritten

Freitag, 4. September 2015

Schöpfen Sie die vertriebsunterstützenden Potenziale Ihrer PR aus

PR setzt auf Vertrauen und Imageaufbau. Verkaufsfördernd angewendet ist sie ein starkes Mittel, um den Vertrieb bei dessen Aufgaben zu unterstützen. Die Zauberformel der Vertriebs-PR lautet dabei, den Kunden vom Nutzen Ihres Produktes/ Ihrer Dienstleistung zu überzeugen, nicht zu überreden. Wecken Sie mit den richtigen Argumenten Bedürfnisse beim Kunden für das Produkt.

Vertriebs-PR bei Villeroy & Boch

Villeroy & Boch postet auf Facebook eine neue Geschirrserie inklusive direkter Verlinkung zum Shop und Deko-Tipp. Mit einem tollen Bild und einem gekonnten Satz macht der Porzellan-Hersteller Lust auf das Produkt, das für die Käufer nur ein Klick entfernt ist.

Egal, ob Sie ein innovatives Sehgerät für Sehbehinderte entwickelt haben, einen speziellen Kunststoff für die Automobilbranche oder eine App für Vielreisende. Setzen Sie auch in der Vertriebs-PR auf glaubwürdige Botschaften statt reiner Verkaufsargumente und zeigen Sie sich als Lösungsanbieter, Ratgeber und Partner. Nutzen Sie dabei das Wissen Ihres Vertriebs über die Branche und Ihre Zielgruppe und Ihr Gespür für überzeugenden Content, der bei Redaktionen, Bloggern und Influencern gut ankommt.

Erfolgreiche Vertriebs-PR

  • – betreibt Agenda-Setting und Themen-Management
  • – schafft Bedürfnisse bei Zielgruppen, die das Unternehmen mit seinen Produkten befriedigt
  • – spricht den Kunden in seinen Lebens- und Entscheidungssituationen an
  • – gibt dem Kunden Sicherheit für seine Entscheidungen, indem sie
    • – ihm einen Überblick über die Produktangebote auf dem Markt verschafft
    • – den Nutzen der eigenen Produkte in den Vordergrund stellt
    • – als Ratgeber für den Kunden fungiert

3 Schritte für eine befruchtende Zusammenarbeit

Ihr Unternehmen bringt in den nächsten Monaten ein neues Produkt auf den Markt. Sie möchten den Vertrieb mit PR-Maßnahmen unterstützen, die das Produkt bekannt machen und zum Kauf anminieren.

Schritt 1: Setzen Sie sich mit dem Vertrieb frühzeitig zusammen

Ihre PR ist nicht nur vor, sondern auch während und nach dem Produkt-Launch für den Abverkauf wichtig. Um die Vertriebskampagne für den Launch optimal zu unterstützen, benötigen Sie schon während der Planungsphase, Informationen zur Branche und Zielgruppe, die mit dem Produkt angsprochen werden soll.

  • – Besprechen Sie mit dem Vertrieb die Zielsetzung.
  • – Lassen Sie sich alle wichtigen Informationen (Produkt-Feature, Preis, Kundenaktionen, Distributionswege etc.) für Ihre Themenplanung geben.
  • – Machen Sie dem Vertrieb klar, welche Vorteile eine PR-Unterstützung für den Abverkauf der Produkte hat: Bekanntheit steigern, Kundenaktionen vermarkten, Bedürfnisse der Zielgruppe befriedigen, Glaubwürdigkeit des Produkts steigern durch redaktionelle Veröffentlichungen etc.

Schritt 2: Erstellen Sie einen Content-Plan für Ihren Produkt-Launch

Kalkulieren Sie Ihre Zeitplanung bis zum Launch nicht zu knapp, denn Sie benötigen genügend Vorlaufzeit für Texte, Marketing-Material (multimedial dauert länger), Interviews terminieren und Themensetzung. Vor allem Fachmagazine haben eine lange Vorlaufzeit, die Sie für einen Fachartikel oder eine Anwenderstory einhalten sollten. Nutzen Sie auch Themenschwerpunkte der Hefte, die zu Ihrem Produkt-Launch passen. Die dazugehörige Recherche benötigt Zeit.

All diese Ideen müssen geplant werden – immer in Abstimmung mit dem Vertrieb.

  • – Erarbeiten Sie einen Themen- und Maßnahmenplan für die Launch-Phase.
  • – Erarbeiten Sie mit dem Vertrieb eine Guideline für die Mitarbeiter mit verkaufsfördernden Argumenten für Ihr Produkt.
  • – Überlegen Sie sich, mit welchen PR-Maßnahmen Sie den Vertrieb auch nach der Einführungsphase unterstützen können.

Das sind die Zutaten für Ihre PR-Themen:

Erzeugen Sie fachliche, emotionale und persönliche Betroffenheit bei Ihrer Zielgruppe, indem Sie z.B. Geschichten aus dem Leben Ihrer Anwender/ Kunden erzählen. Content und Dramaturgie in der Aufbereitung der Themen sind auch für die Vertriebs-PR das Salz in der Suppe.

Diese Themen und Aspekte könnte das Produkt als Kommunikationsansatz bieten:

    • – Stellen Sie die Innovationskraft und Qualität vor.
    • – Zeigen Sie, die Einsatzmöglichkeiten.
    • – Zeigen Sie unverwechselbare Eigenschaften (Vorzüge gegenüber Konkurrenz).
    • – Nennen Sie die Zielgruppen, für die Ihr Produkt sinnvoll ist.
    • – Suchen Sie Tester, die Ihr Produkt ausprobieren bevor es in Serie geht.

Diese Themen und Aspekte könnte der Preis als Kommunikationsansatz bieten:

    • – Gibt es einen speziellen Einführungspreis?
    • – Wie ist das Preis-Leistungs-Verhältnis?
    • – Gibt es Rabatte (in welcher Form, welchem Zeitraum)?
    • – Gibt es eine spezielle Beratung (Hotline) oder Serviceleistungen für das Produkt?
    • – Wie ist die Höhe der Garantie?
    • – Wie gestalten sich die Lieferzeiten?

Diese Themen und Aspekte könnten Sie aufgreifen, wenn Sie den Kunden ins Zentrum der Kommunikation stellen:

    • – Produktnutzen für die Zielgruppe.
    • – Einsatzbereiche für das Produkt.
    • – Kundenbeteiligung an Produktentwicklung; Nebeneffekt: Aufspüren von zusätzlichen Kundenwünschen und die Möglichkeit, das Produkt weiter zu optimieren.
    • – Anwenderberichte: Wie kommt der Käufer mit dem Produkt zurecht?

Achten Sie darauf, dass Sie in Ihre Pressemeldungen Links zu weiterführenden Produkt-Informationen auf Ihrer Webseite (Landingpage etc.) einfügen oder einen Link auf die Produktbroschüre, die weitere Details zum Produkt bereit hält. Zudem sollten Sie für Fachhandelszeitungen in der Pressemeldung einen Kontakt vom Vertrieb (Mailadresse, Telefonnummer) angeben.

Schritt 3: Nutzen Sie Ihre PR-Erfolge für den Vertrieb

Ebnen Sie nun mit Ihren vereinbarten PR-Maßnahmen den Weg für die Vertriebsoffensive.

  • – Lassen Sie sich attraktive Presseveröffentlichungen wie Testempfehlungen, Anwenderberichte oder Fachartikel für Mailings, Messeauftritte oder Kundenbesuche von den Medien als Sonderdruck schicken. Diese können Sie der Produktmappe beilegen.
  • – Veröffentlichen Sie Clippings auch auf Ihren online Presseseiten. Verlinken Sie beim Produkt auf die Veröffentlichung.
  • – Wenn Sie einen Award für das Produkt gewonnen haben oder ein sehr gutes Testergebnisse erzielt haben, lassen Sie sich dazu das offizielle Gütesiegel schicken, den Sie zu Ihrer Produktseite setzen. Und in zukünftigen PR- und Marketingmaterialien nutzen.
  • – Wenn Sie einen Onlineshop besitzen und Redaktionen stellen Ihr Produkt vor, kreieren Sie selbst ein Siegel mit „empfohlen von…“.
  • – Verfassen Sie für Kundenmailings, Newsletter, Blog- und Social Media Beiträge Kurztexte, die Ihre Presseveröffentlichungen untermauern.

Mit integrierter Vertriebs-PR gewinnen beide Seiten: Die PR erhält attraktive Themen, der Vertrieb glaubwürdigen Content, um seine Zielgruppe zu überzeugen. Bleiben Sie vor, während und auch nach dem Produkt-Launch in ständigem Kontakt mit dem Vertrieb, um gemeinsam die maximale Ausbeute für den Absatz zu erzielen. Fruchten die vereinbarten PR-Maßnahmen in Form von Clippings, Auszeichnungen oder Testergebnissen, wirken diese wiederum verkaufsfördernd im Gespräch mit den Kunden. Attraktive Beispiele zu Vertriebs-PR lesen Sie in der PRPraxis 18/2015.