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Archiv für die Kategorie „Kommunikation“

Mein Umgang mit Social Media

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Auf dem Blog der MMK Personalberatung gibt es derzeit eine Blogparade zum Umgang mit Social Media. Das lässt auch mich innehalten und überlegen, was für mich Social Media bedeutet und warum ich soziale Netzwerke nutze.

Der Umgang mit dem Internet ist für mich schon lange Alltag. Allein beruflich bin ich den ganzen Tag online: Ich recherchiere auf Portalen, mache mich über aktuelle Ereignisse schlau und schaue mir an, was in der PR-Welt derzeit Thema ist. Social Media ist für mich ein weiteres Informationstool, das jedoch nicht einseitig funktioniert, sondern von dem ich auch Feedback erhalte. Ich denke, wer ein guter Netzwerker ist, der kann seine Netzwerk-Strategie durchaus auch auf die virtuelle Vernetzung projizieren.

Die Welt ist durch Social Media kleiner geworden. Ich treffe plötzlich virtuell auf Menschen, Experten, denen ich im wahren Leben nicht begegnen würde. Die aber für meine Arbeit relevante Dinge zu berichten haben, so dass ich Ihnen gerne zuhöre und folge. Ich abonniere beispielsweise via RSS ihren Blog, kann ihnen Nachrichten schicken, wenn ich mit Ihnen ein Thema näher erörtern will, kann Sie um Rat bitten, im Gegenzug auch ihnen weiterhelfen. Social Media weiterhin zu ignorieren, wäre fatal – das zeigen die aktuellesten Zahlen.

Welche Social Media Portale sind nun relevant für mich? Als selbständige PR-Beraterin konzentriere ich mich vor allem auf zwei Portale: xing und Twitter. Das hilft mir, mich nicht zu verzetteln. Ich habe zwar einen weiteren Account bei Facebook, den ich aber nur wenig und dann vorwiegend privat nutze.

Mit Twitter verbringe ich den ganzen Tag – durch das Tool TweetDeck erfahre ich sofort, wann ein neuer Tweet meiner Friends eingegangen ist, den ich mir kurz anschaue. Entdecke ich etwas Interessantes, schaue ich mir den beigefügten Link an und retweete ihn an meine Follower. Natürlich kostet das Zeit, aber es ist Zeit, die ich zur Informationsaufnahme nutze, um für meine Kunden auf neue Ideen zu kommen und deren Angebote mit denen anderer zu verknüpfen. So entstehen wiederum neue Kontakte. Auf xing bin ich Mitglied in Gruppen, die mich einerseits persönlich ansprechen andererseits für mein Arbeit nützlich sind. Ich schaue mir regelmäßig die neuesten Einträge an, sehe, welche interessanten Statusmeldungen meine Kontakte wieder veröffentlicht haben und nutze zudem noch Twitter Buzz.

Meine Kontakte gehe ich nach einer gewissen Zeit immer wieder durch, um mögliche Kooperationen für mich und meine Kunden anzuregen. Ich erhalte interessante Newsletter und Einladungen, die ich natürlich nicht alle nutzen kann. Aber oft bleiben Fragmente daraus in meinem Gedächtnis hängen und formen sich zu neuen PR-Ideen. Social Media ist für mich ein Austausch an Ideen, Themen, Fakten, Informationen. Ich kann mir sowohl zeitlich als auch thematisch herauspicken, was für mich und meine Arbeit wichtig ist.

Gerade für Twitter gibt es so gute Tools wie Twitter for busy people , die das Arbeiten damit überschaubar gestalten. Vor Kurzem habe ich noch myON-ID für mich entdeckt. Dort kann ich meine öffentlichen Auftritte zusammenfügen, so dass eine 360Grad-Visitenkarte meiner Person entsteht. Aber bei aller Liebe zu Social Media sollten die persönlichen Kontakte nicht zu kurz kommen. Auch Xing und Twitter haben mit ihren Social Events gelernt, dass Menschen sich nicht nur virtuell kennen lernen wollen.

Machen auch Sie mit bei der Blogparade und beantworten Sie folgende Fragen: Welche Social Media Portale nutzen Sie? Zu welchem Zweck nutzen Sie diese Portale? Welchen Nutzen haben Sie schon daraus gezogen? Wie viel Zeit verbringen Sie pro Woche mit Social Media Portalen? Was bedeutet überhaupt Social Media für Sie?

Die Blogparade läuft bis 31. Oktober. Zu gewinnen gibt es unter allen Teilnehmern ein Business Poken Pulse.

Weihnachtsgrüße und Spendenaktion

Donnerstag, 1. Oktober 2009

Heute habe ich einen Newsletter von Frau Hoffmann, PR-Doktor, erhalten, in dem Sie darauf hinwies, dass Weihnachten wieder vor der Tür steht und gleich einen Leitfaden mitschickte, der Sie durch den Weihnachtsgrüße-Versandrummel führt. Also wird es auch Zeit für mich, meine Kunden darauf hinzuweisen.

Logo_ArcheNoahWas? Wie? Werden Sie jetzt sagen, noch haben wir doch einen herrlichen Spätsommer. Wie kann ich da schon wieder an Kälte, Schnee, Kerzenlicht und Lebkuchen denken? Doch Sie sollten daran denken. Denn die Weihnachtspost will erledigt werden.

Genau, Jahresendgeschäft bedeutet auch, daran zu denken, Partnern und Kunden, Dienstleistern und Mitarbeitern wieder für die gute Zusammenarbeit zu danken – in Form einer weihnachtlich gestalteten Karte. Ob im Zeitalter des Web 2.0 per eMail oder klassisch noch per Post, das bleibt Ihrem Unternehmensstil überlassen. Ich finde es immer schön, Kartengrüße per Post zu erhalten, die ich dann auf meinem Schreibtisch oder Sideboard aufstellen kann – die erste Weihnachtsdekoration bis der Baum geschmückt wird.

Neben den Weihnachtsgrüßen suchen Sie sicher auch wieder spezielle Kundengeschenke aus. Dazu wälzen Sie Werbemittel-Kataloge in verschiedenen Preiskategorien und am Ende bleiben Sie doch wieder am gleichen Dankeschön hängen: Pralinen oder ein guter Tropfen in einer netten Box sind unverfänglich und optisch passend.

Ich hätte eine Idee für Sie: Verschenken Sie dieses Jahr nichts, sondern spenden Sie den Gegenwert Ihrer Kundengeschenke an eine gemeinnützige Institution. Sie sparen sich Zeit und tun noch etwas Gutes dabei. Und die Einrichtung freut sich über den Geldsegen am Ende des Jahres. Sie werden sehen, das hinterlässt auch bei Ihren Adressaten nachhaltigere Spuren als eine Flasche Roter. Frau Hoffmann ist hierbei meiner Meinung. Auch sie freut sich, wenn sie eine Grußkarte erhält, auf der zu lesen ist, dass der Betrag für Geschenke in eine Spende geflossen ist. Vielleicht ziehen einige Ihrer Grußempfänger nach.

Sie wissen nicht, an wen Sie die Spende richten könnten?

In der Klinik Dritter Orden in München gibt es eine Einrichtung, die seit fast 10 Jahren Gutes tut. Arche Noah e.V. kümmert sich um Kinder, die durch eine chronische Krankheit von Geburt an gehandikapt sind oder sogar für immer ans Bett gefesselt bleiben. Diese Kinder verbringen einen großen Teil ihres Lebens in der Klinik. Manche haben das Glück, nach Monaten entlassen zu werden – andere aber werden die Klinik nie verlassen können. Ein Pendeln zwischen Klinikaufenthalt und ihrem Zuhause ist für viele nicht vermeidbar.

Für diese Kinder und ihre oft verzweifelten Eltern ist Arche Noah e.V. ein Segen. Der Verein schenkt ihnen Zeit und Raum. Zeit für Zuwendung, Begleitung, Unterstützung und Förderung. Raum für den gemeinsamen Rückzug mit ihren Eltern und Geschwistern. Derzeit betreuen zwei Heilpädagoginnen die chronisch kranken Kinder und sind auch den Eltern eine emotionale Stütze. In den letzten 10 Jahren konnten sie bisher 300 Familien begleiten. 300 einzigartige Schicksale – existenzielle Krisen, mit sich wiederholenden Themen in individuellen Variationen von Angst, Unsicherheit und Schmerz.
Mit Ihrer Unterstützung sichern Sie weiterhin deren Engagement. Sie unterstützen damit eine deutsche Einrichtung, die ihre Spendengelder zu 100%  in die professionelle Begleitung der Familien und ihrer schwerkranken Kinder steckt und zu 0% in die Verwaltung.

Ich weiß sicher, mein Geld wird auch dieses Jahr dort wieder gebraucht. Eine nette Weihnachtskarte können Sie trotzdem noch von mir erwarten!

Ihr Auftritt im Netz

Montag, 21. September 2009

Haben Sie sich schon einmal überlegt, wo Sie im Netz gefunden werden? Geben Sie doch einmal Ihren Namen ein und schauen, auf welchen Seiten Ihr Name auftaucht. Ist das ein Online-Auftritt, den Sie sich wünschen?

Facebook, Stayfriends, Xing, Twitter… Es gibt derzeit unzählige Möglichkeiten, sich auf Social Media Plattformen zu präsentieren – ob privat oder geschäftlich. Bevor Sie sich also in Netzwerke eintragen, machen Sie sich klar, welche Außenwirkung Sie damit erreichen wollen – denn Privates sollte privat bleiben, Geschäftliches bekannt werden.

Ich habe für mich den Versuch gemacht. Nicht über google, sondern über eine neue Metasuchmaschine des renommierten MIT Media Lab. Persona erstellt anhand meines Vor- und Zunamen meine Onlinecharakteristik. Leider ist die Maschine manipulierbar. Ich kann unendlich oft meinen Namen eingeben und bekomme immer wieder ein anderes Ergebnis. Das musste auch Jochen Mai, Karrierebibel, feststellen, der die Online Reputationsmaschine bei Twitter vorgestellt hat. Meine Netzreputation sieht – nach siebenmaligem Eingeben – wie folgt aus:OnlineReputation_web
Aber nun Spaß beiseite. Wer sich und seine Online Reputation testen will, sollte als erstes auf google seinen Vor- und Zunamen eingeben.

Im zweiten Schritt sollten Sie versuchen, ihre Ergebnisse auf gute Referenzen zu beschränken. Alles andere löschen lassen. Seit Kurzem gibt es nun auch die Möglichkeit, sich ein professionelles Profil anzulegen: mit myON-ID können Sie Ihr Kurzporträt, Ihren Blog und Ihre Einträge auf Social Media Netzwerken mühelos miteinander verbinden. So schärfen Sie Ihr Profil und werden von google schneller gefunden. Sicher die derzeit beste Visitenkarte für Ihre Person und Ihr Unternehmen. Auch ich werde mir mein myON-ID Profil zulegen.

Welche Tipps können Sie Privatpersonen, Bewerbern, Unternehmen geben, um sich im Internet professionell zu präsentieren? Und unerwünschte Einträge verschwinden zu lassen?

Das Internet-Manifest

Montag, 7. September 2009

Neuigkeiten verbreiten sich heute über das Internet und die Social Media Plattformen wie ein Feuer. Derzeit geht ein Internet-Manifest herum, das unter anderem Mario Sixtus ins Leben gerufen. 15 einflussreiche Journalisten, Blogger und Online-Experten erklären in  17 Thesen, wie Journalismus heute funktioniert. (mehr …)

Social Medias Top 10

Mittwoch, 2. September 2009

Auf Twitter finde ich immer wieder gute Themen, die meinen Blog bereichern. Derzeit geht ein Blogbeitrag von David Armano Social Medias Top10 der kleinen dreckigen Geheimnisse durch die Twitter-Welt, der bereits mehrere RT-Seiten auf Twitter.com beansprucht. (mehr …)

Vernissage im Wörterladen

Dienstag, 25. August 2009

Herzlich Willkommen im Wörterladen. Ab heute hat die Agentur Wörterladen ihre neuen virtuellen Räumlichkeiten bezogen und eröffnet mit einer Vernissage. Hierzu sind alle Freunde und Kunden von Wörterladen eingeladen, einzutreten und sich in der Welt der Wörter umzuschauen. (mehr …)

Vom Sommerloch keine Spur!

Donnerstag, 23. Juli 2009

Von wegen Sommerloch! Derzeit erleben wir so manchen PR-Supergau, der sich vor allem in der Social-Media-Community breit macht. Zuerst erlaubte sich Vodafone auf ihrer Pressekonferenz zur neuen Markenstrategie einen Skandal mit gekauften Blogger-Größen, nun folgt Otto mit seiner MacBook-Verkaufsaktion. (mehr …)

Kleiner Twitter-Knigge

Dienstag, 21. Juli 2009

Es gibt Gesellschafts-Knigge, Business-Knigge, E-Mail-Knigge, warum nicht auch einen Twitter-Knigge. Überall dort, wo sich eine Gemeinschaft bildet, Geschäftsbeziehungen herrschen und ein freundlicher Ton angebracht ist, bieten Verhaltensregeln eine Stütze. Viele Menschen benehmen sich intuitiv richtig (mehr …)

Twitter nutzen ja oder nein?

Donnerstag, 2. Juli 2009

Gestern habe ich mit einer guten Freundin telefoniert und wir kamen auf das Thema Twitter. Sie hatte Twitter im Zusammenhang mit einem Artikel über Lance Armstrong gelesen. Der ließ  in einem Interview verlauten, dass auch er Twitter nutze. (mehr …)

Ein Twitter-Gewitter geht durchs Web

Freitag, 26. Juni 2009

Vor zwei Monaten habe ich meine Twitter-Karriere gestartet. Seitdem sind mir unendlich viele Twitter-Coaches, -Trainer, -E-Books über den Weg gelaufen, die mich eher verwirrt zurückgelassen haben. Daher möchte ich hier nicht aufzeigen, wie man erfolgreich twittert (mehr …)