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Archiv für die Kategorie „Kommunikation“

Networking, aber richtig – online wie offline

Mittwoch, 19. Juli 2017

Tipps wie Sie von professionellem Netzworking profitieren

Im digitalen Zeitalter liegen Gleichgsinnte, Partner und Wettbewerber nur eine Freundschaftsanfrage auseinander. Wer richtig kommuniziert betreibt immer wieder unterbewusst Networking – im Unternehmen, bei Redaktionen, auf Messen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihr Netzwerk qualitativ erweitern und für Ihre Themen nutzen.

Networking - erweitern, pflegen, nutzen

Richtiges Networking bringt Erfolg, denn man hat die richtigen Partner, auf die man zurückgreifen kann. © Foto Thorben Wengert, pixelio

Nicht jeder ist als Netzwerker geboren. Kann es jedoch werden. Dazu benötigen Sie keine vorlaute Klappe, die Neugierde neue Kontakte zu knüpfen, fundierte Gespräche zu führen und Wissen auszutauschen reichen vollkommen. Alles Eigenschaften, die Sie als PR-Schaffender mit sich bringen. Wenn Sie die vier Säulen zum Aufbau und zur Pflege Ihres Networking beachten, sind Sie bereits auf dem richtigen Weg.
Networking Säule 1: Zielgerichtet PlanenWie bei Ihrer PR-Planung, so funktioniert auch Networking nicht ohne Ziel. Sie sollten sich vorab, die Frage stellen: Was möchte ich mit meinem Netzwerk erreichen? Welche Netzwerke oder Persönlichkeiten benötige ich, um meine gesteckten Ziele zu erreichen? Beim Networking geht es nicht darum, möglichst viele Menschen zu kennen; sondern Menschen, mit denen Sie ein gemeinsames Ziel verbindet – z.B. attraktive Kooperationspartner für Ihr Unternehmen oder Sparingspartner, um Wissen auszutauschen.

Entsprechend Ihrer Zieldefinition sollten Sie sich Konferenzen, Seminare, Netzwerktreffen aussuchen oder in Netzwerk-Communitys investieren, um sich bekannt zu machen und die entsprechenden Netzwerkpartner kennenzulernen.

Achten Sie jederzeit auf die Qualität Ihrer Networking Kontakte, das fängt bereits beim vernetzen auf Xing an: Viele schicken einfach nur eine Kontaktanfrage ohne persönliche Nachricht, die klar als Massennachricht erkennbar ist. Von diesen Kontakten sollten Sie die Finger lassen. Wenn Sie sich mit jemandem vernetzen wollen, sollten Sie ihm aufzeigen, weshalb Ihnen der Kontakt wichtig ist und wie sie sich gegenseitig unterstützen könnten.

Networking Säule 2: Wertschätzender Umgang

Netzwerken benötigt Zeit – auch Freundschaften aufzubauen hat Sie lange Jahre gekostet. Genauso wie einem Freund, müssen Sie dem Netwworking Partner vertrauen können und er Ihnen. Zeigen Sie bei ihren Begegnungen Interesse an dem Menschen, stellen Sie ihm Fragen, hören Sie ihm zu. Es geht nicht darum, dass Sie beim ersten Treffen alles über sich Preis geben, sondern sich interessiert und offen dem anderen Gegenüber präsentieren.

Wer ehrliches Interesse zeigt, der legt den Grundstein für eine vertrauensvolle Beziehung. Zudem erfahren Sie Wissenswertes über ihren Gesprächspartner, das neue Anknüpfungspunkte bietet, z.B. den Geburtstag, den Sie zukünftig mit einer handgeschriebenen Karte zelebrieren.

Networking Säule 3: Geben nicht nur nehmen

Beim Networking geht es um langfristige Beziehungen. Daher ist es wichtig, dass Geben und Nehmen auf Dauer ausgeglichen sind. Keiner mag es, wenn ein Bekannter nur dann anruft, wenn er wieder etwas von einem möchte. Dasselbe gilt für Netzwerkpartner. Schauen Sie, ob Sie ihrem Kontakt bei einer Fragestellung helfen oder ihm eine Tür zu einem anderen Neztwerkpartner öffnen können.

Bringen Sie ihre Expertise ein, halten Sie z.B. in einem Ihrer Netzwerkabende einen Vortrag. Haben Sie keine Angst, zuerst Informationen an ihre Kontakte preiszugeben. Sie erhalten dafür einen Vertrauensvorschuss. Und Sie zeigen sich bereits als eloquenter Netzwerker mit den richtigen Kontakten. Und irgendwann benötigen Sie die Hilfe aus dem Netzwerk Ihrer Kontakte.

Networking Säule 4: In Kontakt bleiben

Online oder offline, Termine über Termine. Es ist schwer, jedem Kontakt persönlich gerecht zu werden. Aber es gibt Möglichkeiten, in Kontakt zu bleiben. Wenn Sie eine interessante Einladung zu einer PR-Veranstaltung erhalten oder einem Kongress, dann gehen Sie dort gemeinsam mit einem Ihrem Networking Partner hin. Überlegen Sie, wem die Veranstaltung nutzen könnte oder wer z.B. aus ihrem Netzwerk am Veranstaltungsort wohnt.

Sind Sie ein paar Tage auf einer Messe, nutzen Sie die Abende, um sich mit Netzwerkpartnern zu treffen, weil diese selbst auf der Messe sind oder weil diese am Messeort wohnen. Gibt es zum Beispiel After-Messe-Events, auf denen Sie Medienkontakte treffen können? Dann gehen Sie unbedingt dorthin. Und zeigen Sie sich von ihrer persönlichen Seite.

Erfragen Sie zu passender Zeit immer die Geburtstage ihrer Networking Partner und schicken Sie ihnen sowohl zum Geburtstag als auch Weihnachten oder zum Start ins neue Jahr eine Grußkarte. Die Geburtstagskarte sollte unbedingt handschriftlich verfasst und persönlich auf ihren Kontakt zugeschnitten sein. Bei den Grußkarten könnten Sie sich mit einem speziellen Thema ins Spiel bringen, zu dem Sie ihr Netzwerk aktivieren möchten.

Mein Networking Tipp

Über das Jahr begegnen Ihnen immer wieder neue Persönlichkeiten, sei es bei Branchentreffen, Interviews für ihre Unternehmensmedien, Redaktionsbesuchen etc. Legen Sie sich eine Excel-Liste mit Namen, Funktionen und Berührungspunkten an und gehen Sie die Liste immer wieder durch, um zu überlegen, wie Sie erneut mit den Persönlichkeiten in Kontakt treten könnten: Sie z.B. zu einem speziellen Firmenevent einzuladen oder ihnen eben zum Jahresende eine Weihnachtskarte zukommen zu lassen. Bedanken Sie sich immer bei Medienkontakten, die einen ihrer Fachartikel veröffentlicht haben. So bleiben Sie und ihr Unternehmen in positiver Erinnerung bis zur nächsten Presseaussendung. Lust auf noch mehr Tipps für ein intensives Beziehungsmanagement?

Networking ist nicht jedermanns Sache. Fangen Sie daher klein an. Recherchieren Sie interessante Netzwerktreffen und kommen Sie dort mit Teilnehmern ins Gespräch. Intensivieren Sie geknüpfte Kontakte mit Geburtstags- und Weihnachtsgrüßen, aber auch Informationen, die für ihren Netzwerkpartner interessant sein könnten. Wenn Sie an einer Veranstaltung teilnehmen werden, fragen Sie einen ihrer Kontakte, ob Sie sich dort treffen, um den Kontakt zu vertiefen. Netzwerken ist immer ein Geben und Nehmen – am Anfang, um das Band zu knüpfen, sollten Sie definitiv mehr geben.

Tipps, wie Sie zum Netzwerkprofi werden und welche Netzwerke für wen interessant sind, finden Sie in der aktuellen PRPraxis 15/2017.

Themen aus PRPraxis 15/2017, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Interne Kommunikation: „PR kann doch jeder!“ Wie Sie in 5 Schritten „internen Wildwuchs“ steuern und begrenzen
  • – Leserfrage: „Wie lassen sich personenbezogene Daten rechtssicher verwenden?“
  • – Leserfrage: „Guerilla-Marketing-Maßnahmen – Risiko eingehen oder besser nicht?“
  • – PR-Praxistest: Für Sie ausprobiert: Textanalyse-Tools zur Optimierung Ihrer Text-Qualität
  • – Kundenbindung: Überraschen und begeistern Sie Ihre Kunden mit dem Zauberwort „Danke“
  • – Urlaubszeit: Reibungslose Abläufe auch in der Ferienzeit: Mit einer Guideline stellen Sie dies sicher

Kommunikationskonzept erstellen – PR-Maßnahmen (Teil 3)

Mittwoch, 12. Juli 2017

Wie Sie die richtigen PR-Maßnahmen für Ihre Zielgruppen und Ihre Kampagne finden

Im letzten Blogbeitrag hatte ich ihnen effektive PR-Instrumente (schriftlich, persönliche und elektronische) vorgestellt, mit denen Sie ihre gesteckten PR-Ziele erreichen und Ihre Dialoggruppen ansprechen können. Heute geht es um die operative Umsetzung, welche Kommunikationsmaßnahmen die entwickelte Strategie realisieren. Dabei spielen auch ein effektiver Zeit- und Einsatzplan eine große Rolle.

PR-Maßnahmen als Teil des Kommunikationskonzepts

Schritt für Schritt zum Kommunikationskonzept – so legen Sie Ihre PR-Maßnahmen fest

Schauen Sie sich nochmals genau ihre Ziele und Zielgruppen an sowie die Instrumente, mit denen Sie diese erreichen. Legen Sie nun spezifische Maßnahmen zu den jeweiligen Instrumenten fest, die Ihre Zielgruppen informieren, überzeugen, zum Handeln animieren. Zudem sollten Sie für jede Maßnahme einen Zeitplan erstellen und das benötigte Budget festgelegt.

Stellen Sie einen Plan auf, der jede ihrer PR-Maßnahmen beinhaltet mit Zielgruppenansprache, Beschreibung der Maßnahme, eingesetzte Mittel, Zeit- und Kostenplan sowie Evaluation.

Damit Ihre PR-Maßnahmen zu dem gewünschten Erfolg führen, sollten sie diese drei Kriterien erfüllen:

  • – Sie sollten aufeinander abgestimmt sein: keine Maßnahme steht für sich alleine, sondern wird erst effektiv durch das Zusammenspiel im Kommunikationsmix
  • – Sie sollten effektiv sein: informierend, überzeugend, eine Handlung auslösend
  • – Sie sollten effizient sein: schnell und kostengünstig durchführbar mit wenig Zeit- und Personalaufwand

Mein Tipp für Ihre PR-Maßnahmen

Wenn Sie sich unsicher sind, welches PR-Medium sinnvoll ist, überlegen Sie, sich immer, wie umfangreich und/ oder kompliziert Ihr Thema ist: Empfiehlt es sich, beispielsweise lieber gleich ein „klärendes“ Gespräch mit Redakteuren zu führen oder reicht es, „nur“ eine Pressemeldung zu versenden, die Ihr Thema sinnvoll und ausreichend darlegt?

Dramaturgie der PR-Maßnahmen

Nicht nur ein gesunder Mix zwischen schriftlichen, persönlichen und elektronischen Instrumenten ist für ein attraktives PR-Konzept wichtig, sondern auch die Dramaturgie der PR-Maßnahmen. Das bedeutet, die zeitliche Abfolge der PR-Aktivitäten.

PR-Maßnahmen für den persönlichen Kontakt zum Start

Mögliche Maßnahme: Der Redaktionsbesuch

Der Redaktionsbesuch ist besonders gut geeignet, wenn Sie ausgewählten Leitmedien oder einer überschaubaren Zahl von Fachmedien Ihr neues Produkt oder Unternehmen vorstellen wollen oder – bei einem Produkt aus dem Ausland – dieses bei Eintritt der Marke in den deutschen Markt vorzustellen. So gelingt es Ihnen, einen Bezug auch zu einem komplexen Thema herzustellen oder bei einem erklärungsbedürftigen Produkt das erforderliche Wissen zu vermitteln. Ein solcher Redaktionsbesuch kann als Auftakt am Anfang Ihrer Maßnahmen stehen.

Mögliche Maßnahme: Ein Messeauftritt

Eine Fachmesse ist ebenfalls ein guter Zeitpunkt, um eine Marke einzuführen. Natürlich kann man auch gezielt Termine mit wichtigen Medienvertretern machen, um diesen das Produkt im Einzelgespräch nahe zu bringen. Denkbar ist in diesem Rahmen auch eine Pressekonferenz. Denn schließlich können Sie davon ausgehen, dass Ihre Zielmedien vor Ort sind. Anschließend können Sie sie zu persönlichen Gesprächen auf den Stand einladen. Mit einer Mailingaktion vor der Messe können Sie potentielle Kunden auf sich aufmerksam machen. Mehr als 1, maximal 2 Messeauftritte sollten Sie sich pro Jahr nicht aufbürden, denn schließlich sind Messen sehr zeit- und kostenintensiv.

Mögliche Maßnahme: Workshops oder Vorträge

Ob Journalisten oder andere Multiplikatoren (Blogger, Experten): Bieten Sie als Experte Workshops zu ausgewählten Themen aus Ihrer Branche an oder greifen Sie aktuelle Fragestellungen aus Ihrem Bereich auf und laden Sie die Multiplikatoren zur Information und zum Gedankenaustausch ein. So bleiben Sie im direkten Gespräch und positionieren sich als Experte. 3 oder 4 Workshops bzw. Vorträge im Jahr sind ein gutes Maß, mehr würde Ihre Kapazitäten und die Zeit Ihrer Zielgruppe wahrscheinlich über Gebühr beanspruchen.

PR-Maßnahmen zur schriftlichen Kontaktpflege

Mögliche Maßnahme: Pressemeldungen

Natürlich kann auch sie am Anfang einer Kampagne stehen. Dies ist jedoch eher bei Dienstleistungen der Fall. Pressemeldungen dienen vor allem dazu, die Medien kontinuierlich über Neuigkeiten / Produkte/ Aktionen auf dem Laufenden zu halten. Sie wird also später nach Bedarf genutzt – möglichst alle 4-6 Wochen.

Mögliche Maßnahme: Flyer

Wenn Sie sich direkt an Endverbraucher wenden, sind Flyer besonders gut geeignet, um den Kunden Ihr Produkt vorstellen. Günstig sind auch Aktionsflyer, um regelmäßig einen Anlass zu haben, auf das eigene Angebot aufmerksam zu machen. Mehr als vier Flyer im Jahr sollten es aber nicht sein. Sonst wird es für die Kunden zu verwirrend.

Mögliche Maßnahme: Produkttests oder Verlosungen

Erst, wenn Sie ein gewisses Image und einen Basis-Bekanntheitsgrad aufgebaut haben, können Sie beides durch Produkttests und Verlosungen intensivieren. Solche Maßnahmen sollten Sie aber nicht zu oft anbieten oder durchführen. Sonst nutzt sich der Effekt ab bzw. verkehrt sich schlimmstenfalls ins Gegenteil. D.h.: 1 bis max. 2 Mal pro Jahr reichen solche Aktionen.

PR-Maßnahmen zur elektronischen Kontaktpflege

Mögliche Maßnahme: Facebook

Via Facebook können Sie den direkten Kontakt zu Ihren Zielgruppen pflegen. Geben Sie hierüber Tipps und Empfehlungen. Ermitteln Sie über entsprechende Fragen die Wünsche Ihrer Kunden. Um diese Maßnahme voll auszuschöpfen sollten Sie allerdings schon 8 bis 12 Posts im Monat veröffentlichen.

Mögliche Maßnahme: Elektronischer Newsletter

Mit einem elektronische Newsletter gelangen Sie mit Ihren Aktionen und Angeboten direkt zu Ihrem Endkunden. Voraussetzung für treue Abonnenten: Ein Mehrwert. Ein Newsletter sollte ein Mal im Monat erscheinen. Ein häufigeres Erscheinen ist in der Regel nicht gerechtfertigt.

Erst der Mix der PR-Maßnahmen und die richtige Dramaturgie machen aus Ihrer Strategie ein Erfolgskonzept. Ideal sind auch eine Mischung aus persönlichem Dialog, schriftlichen Maßnahmen und elektronischen. Nutzen Sie die Medien, um sich in der Öffentlichkeit Gehör zu verschaffen und Social Media, um sich direkt an Ihre Zielgruppen zu wenden. Am Beispiel eines Nachhilfeportals habe ich Ihnen eine Matrix mit den passenden PR-Maßnahmen zur Einführung des Nachrichtenportals zusammengestellt.

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Kommunikationskonzept erstellen – PR-Instrumente (Teil 2)

Mittwoch, 31. Mai 2017

Wie Sie die richtigen PR-Instrumente für Ihre Zielgruppen finden

Heute geht es beim Kommunikationskonzept erstellen in die Umsetzungsphase. Die Ziele, Zielgruppen und Botschaften sind entwickelt. Nun legen Sie Ihre PR-Instrumente auf Basis der Ziele und Zielgruppen fest. Danach entwickeln Sie die geeigneten Maßnahmen. Dazu später.

Kommunikationskonzept in 3 Schritten erstellen

Schritt für Schritt zum Kommunikationskonzept – heute: PR-Instrumente festlegen

Das Wichtigste gleich zu Anfang: Je spezifischer Sie Ihre PR-Instrumente auf die einzelnen Zielgruppen herunterbrechen, umso besser kommen Ihre Botschaften bei ihnen an. Die PR-Instrumente geben Ihnen zudem schon den Maßnahmen-Mix für Ihr PR-Konzept vor.

PR-Instrumente, die Ihnen zur Verfügung stehen

Ihr Werkzeugkasten als PR-Schaffender ist äußerst vielfältig. Seine einzelnen Instrumente dienen dazu, Ihre entwickelten Botschaften an die Zielgruppen zu transportieren. Das kann auf schriftliche, persönliche oder elektronische Weise

passieren. Sie können jedoch auch die Unterscheidung nach Zielgruppen anlegen:

  • – PR für Redakteure/ Journalisten,
  • – PR für Mitarbeiter,
  • – PR für Kunden/ Öffentlichkeit

Spezifizieren Sie nun Ihre Instrumente unter die jeweiligen Kontaktarten oder Bezugsgruppen.

Schriftliche PR-Instrumente wären

  • – Geschäftsbericht
  • – Firmenbroschüre
  • – Newsletter
  • – Kundenmagazin
  • – Flyer
  • – Advertorial
  • – Brief / Einladungen
  • – Direktmailings
  • – Pressemeldung
  • – Fachartikel
  • – Pressemappe

Mündliche/ Persönliche PR-Instrumente wären

  • – Gruppengespräch
  • – Telefonat
  • – Kongress, Symposium
  • – (Haus)Messe
  • – Diskussionsveranstaltung
  • – Seminar, Workshop
  • – Vortrag, Präsentation
  • – Tag der offenen Tür / Betriebsbesichtigung
  • – Feste, Events (Mitarbeiter, Kunden, Presse)
  • – Wettbewerbe, Verlosung, Preisausschreiben
  • – Road-Shows
  • – Informationsstände, -zentrum
  • – Stiftung, Sponsoring
  • – Pressekonferenz
  • – Pressefrühstück
  • – Redaktionsbesuch

elektronische Medien/Video/Film wären

  • – Radio-/TV-Spot
  • – CD-ROM, DVD
  • – eigene Homepage
  • – Newsroom
  • – Podcasts
  • – Videos
  • – Blogs
  • – E-Mail-Newsletter
  • – Facebook, Twitter, Xing etc.
  • – youtube

PR-Instrumente für Journalisten wären

  • – Pressemeldung
  • – Pressefoto
  • – Pressemappe
  • – Fachartikel
  • – Case Study
  • – Medienkooperation
  • – Redaktionsgespräch
  • – Interview
  • – Round-Table-Gespräch
  • – Pressekonferenz
  • – Pressefrühstück
  • – Pressereise
  • – Newsroom

PR-Instrumente für Mitarbeiter wären

  • – Mitarbeiterzeitung/ -magazin
  • – Newsletter (Aushang + E-Mail)
  • – Schwarzes Brett
  • – Pressespiegel
  • – Einführungsbroschüre für neue Mitarbeiter
  • – Abteilungsmeetings
  • – Diskussionen, Vorträge, Filmvorführungen
  • – Ausstellung
  • – Betriebsfest
  • – Mitarbeiter-/Betriebsversammlungen
  • – Ideenmanagement/ Internes Vorschlagswesen
  • – Weiterbildung
  • – Betriebssport
  • – Intranet
  • – Firmen-TV
  • – Social Media: Interne Gruppe bei Facebook, Xing-
  • – Führungskräfte-Events (Kamingespräche)

PR-Instrumente für Kunden wären

  • – Newsletter
  • – Blog
  • – Roadshow
  • – (Haus)Messe
  • – Social Media Communitys
  • – Kunden-Event
  • – Tag der offenen Tür
  • – Gewinnspiel/ Verlosung
  • – Service-Hotline
  • – Service-Videos
  • – Webseite
  • – Direktmailing / Flyer

Hierauf sollten Sie bei Ihren PR-Instrumenten unbedingt achten

  • – Nutzen Sie möglichst einen Mix an PR-Instrumenten – nicht nur schriftliche, sondern auch die persönliche Ansprache und vor allem die Möglichkeiten des Internets und Social Media.
  • – Überlegen Sie sich genau, auf welche Instrumente Ihre jeweiligen Zielgruppen am ehesten ansprechen und wie Sie mit diesen am schnellsten an Ihr Ziel kommen.
  • – Setzen Sie zudem Ihre Instrumente regelmäßig ein. Größere Events und Pressekonferenzen sind eher einmalige Maßnahmen, aber diese stehen auch nicht für sich alleine, sondern sind eingebettet in eine Kommunikationsstrategie, die sich verschiedener PR-Instrumente bedient.

Praxis-Beispiele – wie Sie PR-Instrumte festlegen

Anhand der zwei Praxis-Beispiele zeige ich Ihnen, welche PR-Instrumente bei welcher Aufgabenstellung sinnvollerweise eingesetzt werden können, um im Zusammenspiel die Zielsetzung zu erreichen.

Beispiel 1: Die Aufgabenstellung: Einführung eines neuen Nachhilfe-Portals

Um seine Ziele zu erreichen benötigt der Nachhilfe-Anbieter vor allem den Kontakt zu Eltern, Lehrern und Schulen. Dieser gelingt ihm mit den Instrumenten Messebeteiligung, Roadshows, Workshops, Auftritten in Social Media Communitys wie Facebook, Xing oder auch durch das Nutzen von Eltern- und Lehrer-Foren. Um sich bei der Diskussion über schulische Bildung sinnvoll zu beteiligen und in eine zielführende Richtung zu lenken, sollte das Unternehmen auch Lobbyismus betreiben.

Beispiel 2: Die Aufgabenstellung: Deutscher Markteintritt eines asiatischen Hardware-Herstellers im B2B-Bereich

Mit der Kombination der Instrumente Messebeteiligung/ Roadshows sowie Anwenderberichten/Produktmeldungen und Exklusivinterviews/ Testartikel anbieten gelingt es dem asiatischen Anbieter sich in Deutschland bekannt zu machen und einen positiven Eindruck bei der Zielgruppe zu hinterlassen. Mit Hilfe der Fach- und Handelsmedien baut sich der Hersteller seine Reputation bei technischen Einkäufern/ Fachhändlern auf, mit Blogger-Relations und Twitter/ Xing erreicht er zudem technik-affine Endkunden.

PR-Instrumente im Kommunikationskonzept verankern

So legen Sie die PR-Instrumente für Ihr Unternehmen fest

Sie sehen, PR-Instrumente, die für das Nachhilfe-Portal zielführend sind, können beim asiatischen Anbieter nicht eingesetzt werden. Das Medium Blog ist beispielsweise bei Endkunden, also für den Nachhilfe-Anbieter, sinnvoll. Durch stetig neuen Blog-Content kann er auch die eigene Facebook-Seite füllen und Blogger auf sich aufmerksam machen. Messen sind für beide Unternehmen erfolgversprechend, auf Fachmessen trifft der Hersteller seine potentiellen Kunden, auf Bildungsmessen tummeln sich Bildungsträger, Lehrer, aber durchaus auch Eltern.

Bei Ihrer Instrumentenwahl müssen Sie immer beachten, aus welcher Branche Ihr Unternehmen kommt, welche Ziele Sie verfolgen und welche Zielgruppen Sie ansprechen. Endverbraucher sind anders anzusprechen als B2B-Kunden oder Behörden. Zudem müssen Sie wissen, wo sich Ihre Zielgruppe aufhält (z.B. Facebook) bzw. was sie liest (z.B. Fachmedien, Handelsmedien), um Ihren Instrumentenmix sinnvoll zusammenzustellen.

Mitarbeiterakquise mit Snapchat leicht gemacht

Mittwoch, 24. Mai 2017

Wie Sie Mitarbeiterakquise mit Snapchat betreiben, zeige ich Ihnen in 5 Schritten

Einige große Unternehmen machen es vor. Rewe nutzt Snapchat, um Auszubildende an sich zu binden. Auch die Techniker Krankenkasse hat einen Karrierekanal auf Snapchat. Noch wird die Social Media Plattform vor allem von jungen Menschen genutzt. Aber genau dort setzt das Arbeitgeberangebot der Unternehmen an: Sie möchten die Fach- und Führungskräfte von morgen an sich binden, um anderen einen Schritt voraus zu sein. So funktioniert Arbeitgeberimage mit Snapchat.

Mitarbeiterakquise mit Snapchat gelingt bei Auszubildenden

Die Techniker-Krankenkasse snapt unter tk-karriere. Die Devise: Azubis und Mitarbeiter snappen zu lassen.

Snapchat ist eine der am schnellsten wachsenden Social Media Plattformen. Längst hat es Instagram überholt, auch im Umfang hochgeladener Fotos. Bisher sind auf Snapchat vor allem junge Menschen – 51% sind zwischen 16-24 Jahre alt – zu finden. Wer also vor allem die Jugend bei der Mitarbeiterakquise mit Snapchat ansprechen möchte, der sollte das Tool vorher beherrschen. Und vorsichtig: Sie sollten unbedingt die Nutzungsgewohnheiten der Jugend kennen und Ihre Recruitingstrategie darauf abstimmen.

Ich zeige Ihnen heute, wie Unternehmen Snapchat als Karrierekanal für Auszubildende nutzen (können), um frühzeitig die junge Zielgruppe an sich zu binden.

Mitarbeiterakquise mit Snapchat – das sollten Sie wissen

Snapchat ist eine reine Foto- und Videoplattform und wird nur als Smartphone-App angeboten. Auf dem Netzwerk geht es darum, kurzweilige, durchaus auch spaßige Momentaufnahmen zu teilen. Wenn Sie Snapchat über Ihr Smartphone starten, aktiviert sich automatisch Ihre Kamera und Sie kommunizieren zwangsläufig über Fotos oder 10 Sekunden Videos. Diese sind zudem nur einmalig für Ihre Follower abrufbar; über Snapchat Stories verlängert sich die Nutzungsdauer auf 24 Stunden und die Videos sind länger als 10 Sekunden. Das bedeutet für Sie und Ihre Kommunikationsstrategie: Sie müssen eine überzeugende Contentstrategie entwickeln, um Follower an sich zu binden und sie zum Handeln zu aktivieren.

Das können Sie in der Mitarbeiterakquise mit Snapchat bei der jungen Zielgruppe erreichen

  • – junge Fachkräfte für Unternehmen interessieren
  • – zeigen, dass Sie die Sprache der Jugend sprechen und als Arbeitgeber an ihnen interessiert sind
  • – Auszubildende als Multiplikatoren einbeziehen in die Personalarbeit
  • – positive Arbeitgebermarke aufbauen und pflegen

Bei der Mitarbeiterakquise mit Snapchat sollten Ihre Inhalte

  • – authentisch, unterhaltend und kreativ sein
  • – einen fundierten, aber auch kurzweiligen Einblick in Ihre Arbeitswelt geben – zugeschnitten auf die Bedürfnisse der Zielgruppe Auszubildende

So werden Sie zum Snapchat und Recruiting Profi

Mitarbeiterakquise mit Snapchat kann gelingen, wenn Sie folgende Tipps beachten:

Sprechen Sie mit Ihren Azubis über Ihre Arbeitgeberstrategie auf Snapchat.

Gibt es Azubis, die auf Snapchat bereits aktiv sind? Dann lassen Sie sich von diesen in einem Workshop die Feinheiten des Netzwerks zeigen. Aber auch die Bedürfnisse der Jugendlichen erklären: Was suchen sie auf Snapchat, was interessiert sie, mit welchen Inhalten kann man sie ködern.

Gründen Sie eine Snapchat-Workgroup

mit 2-3 Azubis sowie einem Kollegen aus der Personalabteilung (möglichst Recruiting). Und Kollegen aus den Fachabteilungen, die am dringendsten Auszubildende/ Fachkräfte benötigen.

  • – Überlegen Sie sich gemeinsam, was Ausbildung in Ihrem Unternehmen bedeutet und wie Sie Ihre Arbeitgeber-Botschaften, Ihre Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten filmisch festhalten.
  • – Bilden Sie Ihre Azubis zu Botschaftern aus. Sie sind das Aushängeschild für Ihren Snapchat-Kanal. Achten Sie darauf, dass das Erbe weitergegeben wird an die nächste Generation Ihrer Azubis.
  • – Behalten Sie mit dem Recruiter die Contentstrategie im Auge und prüfen Sie die Inhalte auf Relevanz und Nachhaltigkeit.
  • Legen Sie sich ein Snapchat Profil für Ihr Unternehmen an.

Machen Sie sich dann mit Snapchat vertraut.

  • – Probieren Sie die Kamerafunktion aus, verändern Sie Ihre Fotos mit Sprechblasen, Emojis und Filtern.
  • – Gehen Sie auf Spurensuche: Wie nutzen andere Unternehmen Snapchat? Welche Inhalte laden diese Unternehmen hoch?

Legen Sie nun Ihre Contentstrategie für Snapchat fest.

  • – Machen Sie sich einen Themenplan, welche Inhalte für Ihre Zielgruppe relevant sind:
    • – Vorstellung Ausbildungsmöglichkeiten, Ausbildungsbeauftragten
    • – Vorstellung Arbeitsplätze
    • – Recruiting Events, Schulungen
    • – Teambuilding Events/ Mitarbeiterfeiern
    • – Social Benefits im Unternehmen
    • – Interviews mit Fach- und Führungskräften, Personalleitung bis zum Geschäftsführer
    • – Jobpostings & Ausbildungsprogramme
    • – Soziales Engagement der Mitarbeiter
    • – steigern Sie mit Gewinnspielen, Rätseln die Interaktionsrate
  • – Und brechen Sie diese Inhalte auf konkrete Stories herunter (Story xx für Woche yy)
  • – Um für die Zielgruppe interessant zu bleiben, sollten Sie mindestens ein Video pro Woche hochladen.

Sprechen Sie bei Bewerbungsgesprächen das Thema Snapchat proaktiv an.

  • – Sind Azubis aufgrund Ihres Snapchat-Kanals auf Sie aufmerksam geworden?
  • – Machen Sie eine kurze Manöverkritik: Was ist gut am Auftritt, welche Inhalte fehlen?

Das sollten Sie für Ihre Contentstrategie wissen

Bei Snapchat gibt es keine Chronik und kein Profil, mit dem man sich positioniert, sondern nur die Fotos und Videos, die wieder verschwinden. Jede Snap-Story muss aktiv angeklickt werden. Langweilt diese, schließt der Follower sie wieder. Daher ist jeder Beitrag eine neue Herausforderung, ob sie bei der Zielgruppe ankommt oder nicht. Sie müssen es also mit Ihrer Contentstrategie schaffen, dass Ihre Follower Ihnen erhalten bleiben und echtes Interesse an einer Ausbildung bei Ihnen entwickeln. Daher ist die Evaluierung, welcher Content lief gut (Höhe der Klicks, Kommentare, Chats) wichtiger als bei anderen Sozialen Netzwerken. Eine Möglichkeit, Interaktion zu erhöhen: Lassen Sie Ihre Follower per Screenshot abstimmen, welche Themen sie interessieren würden.

Snaps, also Fotos oder Videos können Sie nicht vorproduzieren. Sie entstehen aus dem Augenblick. Daher ist die Vorbereitung umso wichtiger. Möchten Sie ein bestimmtes Thema auf den Punkt bringen, Botschaften deutlich machen oder ein aktuelles Angebot, sollten sie dieses wie beim Elevator Pitch „üben“, um beim Filmen das Wesentliche zu vermitteln.

Mein Fazit für die Mitarbeiterakquise mit Snapchat

Snapchat ist nahe dran an der jungen Zielgruppe. Nutzen Sie das Potential des Netzwerkes, um sich als jung gebliebenes Ausbildungsunternehmen zu präsentieren. Lassen Sie dabei unbedingt Ihren Azubis als Unternehmensreporter den Vortritt. Überprüfen Sie aber gemeinsam mit Ihren Azubis, dem Bereich Personal und den entsprechenden Fachabteilungen, welche Themen bei der Mitarbeiterakquise mit Snapchat ankamen, worauf Follower reagiert haben und vertiefen Sie diese Contentstrategie. Experimentieren Sie ruhig mit Inhalten. Es kann nicht spaßig und verrückt genug auf Snapchat sein, um sich als Arbeitgeber zu profilieren. Dann steht Ihrer Mitarbeiterakquise mit Snapchat nichts mehr im Wege!

Die ausführlichen Tipps von Rewe und der Techniker krankenkasse inklusive dem Interview mit Julia Böttcher von der TK, lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 11/2017.

Themen aus PRPraxis 11/2017, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Selbstmarketing: Positionieren Sie sich richtig, damit Ihre Arbeit ernst genommen wird
  • – Redaktion: Social-Media-Stil ist tabu
  • – Datenschutz: Schnell-Check Organigramm
  • – Kommunikation: Sommerloch: So schöpfen Sie das Potenzial von Interviews optimal für die Präsentation Ihres Unternehmens aus
  • – Interne Kommunikation: Fehlerkultur: Fehler als Chance nutzen und profitieren

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Kommunikationskonzept erstellen – Ziele, Zielgruppen, Botschaften

Mittwoch, 17. Mai 2017

Eine Anleitung, wie sie mit einem Kommunikationskonzept Ihre PR-Ziele und Zielgruppen erkennen, benennen sowie Botschaften entwickeln

Egal, ob Sie die Jahresplanung Ihres Unternehmens angehen oder die Planung einer Kampagne, ein Kommunikationskonzept hilft Ihnen, strategisch auf dem eingeschlagenen Kommunikationsweg zu bleiben, Ihre Ziele mit denen der Anspruchsgruppen abzugleichen und die richtigen Kommunikationsinstrumente für Ihre Botschaften zu wählen.

Kommunikationskonzept in 3 Schritten erstellen

Schritt für Schritt zum Kommunikationskonzept – wir beginnen mit Zielen, Zielgruppe, Botschaften

Ein Kommunikationskonzept besteht aus mehreren Teilen: einer SWOT-Analyse, Ziele & Zielgruppen, Botschaften, Instrumente festlegen, den konkreten Maßnahmen und der Evaluation. In den kommenden Wochen stelle ich Ihnen die einzelnen Schritte vor – mit Beispielen.

Im ersten Teil des Kommunikationskonzepts geht es um die Strategie, die sich aus dem derzeitigen Ist-Zustand und der daraus resultierenden Aufgabe für die PR entwickelt. Die Strategie bestimmt nicht nur ihre Ziele, sondern auch ihre Zielgruppe und die daraus resultierenden Botschaften.

Anhand von verschiedenen Unternehmenstypen und Branchen veranschauliche ich Ihnen, wie Sie Ziele formulieren, ihre Zielgruppen aufschlüsseln und festlegen und für jede Zielgruppe die passenden Botschaften entwickeln.

Schritt 1: Legen Sie im Kommunikationskonzept Ihre Ziele fest

Wenn Sie nicht wissen, welche Ziele Sie mit Ihrer PR verfolgen, arbeiten Sie mit Ihren Maßnahmen am Wohle des Unternehmens vorbei. Ziele bedeuten immer Veränderungen, seien es qualitative wie Imagewandel, Akzeptanz, Vertrauen oder quantitative wie höhere Absatzzahlen, mehr Kunden.

Sie können dabei Ihre Ziele unterscheiden in

  • – zeitliche
  • – kurzfristige
  • – mittelfristig
  • – langfristige
  • – vertriebliche
  • – Absatzziele
  • – Neukundengewinnung
  • – Besucherzahlen erhöhen (Onlineplattform)
  • – externe und interne (Kunden / Mitarbeiter)
  • – emotionale (Image, Vertrauen, Transparenz)

Das müssen Ihre Ziele sein:

  • – präzise formuliert (Inhalt)
  • – messbar (Ausmaß)
  • – terminiert (Zeitbezug)
  • – Veränderungen hervorbringend
  • – lösungsorientiert
  • – nicht die Aufgabenstellung wiederholend

Fangen Sie nun im Kommunikationskonzept an, ihre Ziele zu formulieren. Beantworten Sie dabei immer folgende Fragestellung: Wo wollen wir hin? Was wollen wir erreichen? Machen Sie dabei nicht den Fehler, die Aufgabenstellung zu wiederholen!

Beispiel 1: Einführung eines neuen Nachhilfe-Portals (Aufgabe)

Ziele:

  • – Positionierung des Nachhilfeportals als Meinungsführer in der Diskussion um schulische Bildung
  • – Schaffung von Akzeptanz: beste Alternative zum Nachhilfeunterricht
  • – Anbieter attraktiver onlinebasierter Nachhilfe-Bausteine für jede Unterrichtsstufe

Beispiel 2: Deutscher Markteintritt einer asiatischen Hardware-Marke im B2B-Bereich

Ziele:

  • – Marke in Deutschland bekannt machen und als Alternative zu Wettbeweber A platzieren
  • – Wettbewerbsvorteil wie grüne Technologien, Nachhaltigkeit in den Vordergrund stellen
  • – Kooperationspartner finden und eine fundierte Partnerschaft aufbauen

Schritt 2: Ermitteln Sie nun im Kommunikationskonzept ihre Zielgruppen

Zielsetzungen und Zielgruppen sind eng miteinander verbunden. Denn es können durchaus für jede einzelne Zielgruppe andere Zielsetzungen gelten. Erst wenn Sie Ihre Zielgruppen kennen, können Sie Botschaften formulieren und wirkungsvolle PR-Maßnahmen entwickeln. Definieren und differenzieren Sie also im Kommunikationskonzept jede Zielgruppe genau. Je genauer Sie die Zielgruppen trennen, umso klarer wird Ihnen auch, wie sie diese erreichen können.

Das muss Ihre Zielgruppe sein:

  • – relevant für Ihre Problemlösungen
  • – identifizierbar
  • – erreichbar (ob direkt oder über Mittler)

Beispiel 1: Zielgruppen für Nachhilfeportal

Nutzer:

  • – Eltern
  • – Schüler Grundschule
  • – Schüler Hauptschule
  • – Schüler Realschule
  • – Schüler Gymnasium
  • – Abiturienten
  • – Facebook-Nutzer (Eltern)
  • – Facebook-Nutzer (Schüler)

Multiplikatoren:

  • – Elternmedien (Online, Print)
  • – Lehrer
  • – Schulen
  • – Bildungsverbände
  • – Lernspiele-Hersteller (Kooperationspartner)

Beispiel 2: B2B-Zielgruppen für asiatischen Hardware-Hersteller

B2B-Nutzer:

  • – Techniker (Automatenbau ( Ticket, Geld, Parken, Zugang, Kassensysteme,…)
  • – Radio-und Fernsehhändler: Absicherung von Festplatten Recordern, Überspannungsschutz.
  • – Systemhaus + Computerhandel + Telefonanlagen Handel (Installateure, Elektriker, auch Systemhaus)
  • – Unternehmen aus dem Kleinen- und Mittelstand-Segment (IT/Netzwerk-Verantwortliche)

B2C-Nutzer:

  • – Technikaffine Privatanwender
  • – Selbständige
  • – Smart Home Besitzer

Mittler:

  • – Medien & Meinungsbilder (Handel, IT, Versicherung, Personal, Steuerberater, Juristen)
  • – Publikumsmedien (IT, Computer, Smart Home)
  • – Blogger (IT, Computer)
  • – Kooperationspartner (Hersteller, die die Produkte als Zubehör anbieten)

Schritt 3: Entwickeln Sie nun im Kommunikationskonzept Ihre Botschaften

Die Ziele und Zielgruppen geben Ihnen bereits das Raster für Ihre Botschaften vor. Machen Sie sich unbedingt die Ziele, Erwartungen und Mentalitäten der Menschen klar, die Sie erreichen möchten. Nur dann können Sie im Kommunikationskonzept sinnvolle Botschaften entwickeln und diese zielgruppenspezifisch differenzieren.

Formulieren Sie die Botschaften dabei so, wie sie sich am Ende der erfolgreichen Kampagne in den Köpfen der Zielgruppen festsetzen sollen. Die Summe Ihrer Botschaften ergibt die Positionierung Ihrer Kampagne.

Das müssen Ihre Botschaften können

  • – zielgruppenspezifisch sein: Jede Zielgruppe, ob Mitarbeiter, Kunde oder Multiplikatoren benötigen eine andere Botschaft
  • – unternehmensspezifisch sein: Sie müssen zum Leitbild, der Marke und den Zielen des Unternehmens passen und betonen Ihr unverwechselbares Profil.
  • – einprägsam sein: Formulieren Sie die Botschaften eingängig, z.B. mit einem Erinnerungsanker (Überraschungseffekt, Wortspiel etc.)

Beispiel 1: Nachhilfeunterricht, der Spaß macht, modern ist und nachhaltig wirkt (Positionierung)

  • – Eltern: Die beste Basis für den Start in ein erfolgreiches Leben!
  • – Schüler: So kurzweilig und spannend war Nachhilfeunterricht noch nie!
  • – Multiplikatoren: Die einfachste, nachhaltigste und modernste Art zu lernen!

Beispiel 2: Der Hardware-Hersteller bietet Beständigkeit, Qualität und hohen Nutzen (Positionierung)

  • – Fachhändler/ technische Einkäufer
  • – Hersteller ist die kostengünstige Alternative zu bekannten und eingeführten Hardware-Produkten
  • – Mit den Produkten des Herstellers sichert man nicht nur seine Daten vor Verlust, SONDERN spart dank grüner Technologie 75% Energie und somit bares Geld!
  • – Produkte vom Hersteller sind anderen immer einen Schritt voraus (grüne Technologie)
  • – Technikaffine Smart Home Besitzer/ Home office User
    • – Mit den Hersteller Produkten sichert man nicht nur seine privaten Daten vor Verlust, SONDERN spart dank grüner Technologie 75% Energie und somit bares Geld!
    • – Mit dem Hersteller setze ich sicher auf Nachhaltigkeit und grüne Technologie
  • – Mittler:
    • – Der Hersteller ist einer der weltweit führenden Anbieter von Energie-Schutz-Anlagen, jetzt kommt er mit der grünen Technologie auf den (deutschen) Markt.

Erfahren Sie in nächsten Teil des Kommunikationskonzepts, wie Sie anhand Ihrer Zielgruppe die richtigen Instrumente für Ihre PR festlegen.

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Storytelling in der Pressearbeit

Mittwoch, 12. April 2017

Wenn Schmuckstücke Geschichte schreiben: Sputnik in Gold und Edelsteinen bei Die Halsbandaffaire

Wie kann ich als Marke Journalisten auf mich aufmerksam machen und für meine Themen begeistern? Am besten mit Storytelling. Denn auch Redakteure lieben Geschichten, möchten die Idee, die Leidenschaft hinter Produkten erfahren. Bei Die Halsbandaffaire erzählen Schmuckstücke Geschichten. Und damit lässt sich wunderbar Pressearbeit betreiben. Die Pressemeldung zum Schmuck-Set Sputnik aus dem Hause Hans Stern ist eine solche Erfolgsgeschichte.

Storytelling mit Schmuckset Sputnik von Hans Stern

Storytelling: Sputnik, das außergewöhnliche Schmuckset, kreiert von Starjuwelier Hans Stern schreibt Weltgeschichte

Sputnik schreibt Weltgeschichte und Schmuckgeschichte

Halbkugeln in funkelndem Gold, besetzt mit farbenprächtigen Edelsteinen. Das Design des außergewöhnlichen Schmucksets – bestehend aus Ring, Anhänger und Ohrclipsen – erinnert an Sputnik, den ersten sowjetischen Satellit im All. Er erreichte 1957 – also vor 60 Jahren – die Erdumlaufbahn und brachte damit auf einen Schlag die geltenden Weltansichten ins Wanken. Sputnik wird zum Symbol der Entgrenzung und beflügelt die Faszination der Menschen für den technischen Fortschritt. Sputnik wird zur Ikone eines neuen Zeitalters, dessen Ästhetik auch viele Künstler und Designer in ihren Werken aufgreifen.

Hans Stern – Ausnahmejuwelier und Liebling der Celebrities

Darunter auch der berühmte brasilianische Juwelier Hans Stern. Er gehört zu den faszinierendsten Schmuckdesignern des letzten Jahrhunderts. Geboren 1922 im Ruhrgebiet flieht Stern Ende der 30er Jahre vor den Nazis zu seinem Onkel nach Rio. Hier gründet er, der sich zunächst auf den Edelsteinhandel spezialisiert hatte, 1945 sein Unternehmen H.Stern und kreiert fortan seine charakteristischen Schmuckstücke, die eine Hommage an die vielfarbigen Edelsteine Brasiliens sind. Mit innovativen Marketingkonzepten und Kooperationen mit Celebrities führt er die Marke zu weltweitem Erfolg. Nicht nur das Design und der Verkauf der Schmuckstücke obliegt dem Unternehmen, H.Stern übernimmt den kompletten Wertschöpfungsprozess, von den eigenen Minen bis hin zu den mehr als 160 Verkaufsstellen weltweit.

Schmuck als Hommage an die Wahlheimat Brasilien

Hans Sterns Schmuckstücke sind ein Fest der Farben. Seine Vorliebe für bunte Edelsteine sind Ausdruck des gemmologischen Reichtums seiner Wahlheimat Brasilien und des Lebensgefühls seiner Zeit. Sein Schmuck soll Spaß machen. Es sind Pretiosen für die moderne Frau, hochwertig, modern und erschwinglich; ebenso tagsüber wie auch abends tragbar. Ein innovatives Konzept, das sein 1945 gegründetes Unternehmen in den 60ern zum drittgrößten Schmuckunternehmen der Welt werden lässt.

Sensationelles Vintage Schmuckset bei Die Halsbandaffaire

Hans Sterns Fokus, die Leidenschaft für Farb-Edelsteine zeigt sich in kaum einem Entwurf so deutlich wie in seiner Sputnik Serie. Ein außergewöhnliches Stück Goldschmiedekunst, das Christiane Scharrer-Sieb für Die Halsbandaffaire aufgespürt hat. Auf goldenen Halbkugeln sitzen in hohen Zargenfassungen Aquamarine, Amethyste, Citrine, Granate sowie rosa und grüne Turmaline. Jedes Objekt der Sputnik Serie hat sein ganz individuelles Erscheinungsbild, das je nach Anordnung und Kombination der verwendeten Edelsteine variiert. Mit seinem markanten Design traf Hans Stern genau den Zeitgeist der 50er/60-er Jahre des letzte Jahrhunderts. Sputnik umschreibt nicht nur ein neues Zeitalter und eine richtungsweisende Ästhetik, seine Wortbedeutung im Russischen steht auch für Begleiter oder Weggefährte. Einen schöneren und passenderen Name kann man für ein solch hochkarätiges Schmuck-Ensemble kaum finden, das bis heute nichts an seiner Modernität und Strahlkraft verloren hat.

 

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Infotainment in der Internen Kommunikation

Mittwoch, 1. März 2017

Wie Unternehmen in der Internen Kommunikation ihre News und Botschaften unterhaltsam vermitteln – mit Infotainment

Infotainment in der Internen Kommunikation

Mit Infotainment vermitteln Unternehmen News und Botschaften unterhaltsam

Interne Kommunikation soll nicht nur Informationen transportieren, sondern auch ein Wir-Gefühl vermitteln. Doch noch zu oft, ist die Wissensvermittlung staubtrocken und emotionslos. Begeistern Sie Ihre Mitarbeiter mit einem anderen Weg: Nutzen Sie das Schlagwort Infotainment für Ihre News, Botschaften und Leitlinien.

Infotainment ist das Zauberwort für kurzweilige, emotionale und anschauliche Aufbereitung von Kommunikationsmaßnahmen. Anstatt trockener Fakten zu Ihren Unternehmensthemen, entfachen Sie ein Feuerwerk der Kommunikation. Verzaubern Sie Ihre Kollegen mit Geschichten und (Bewegt-)Bildern, wecken Sie in Ihnen die Sehnsucht nach mehr: mehr Wissen, mehr Unterhaltung, mehr Dialog. Das fängt bereits im Kleinen an: bei Meetings und Ansprachen. Nutzen Sie Show-Elemente, um Ihren Worten Kraft zu geben. Machen Sie Ihr Intranet zu einem digitalen Ort, an dem Ihre Mitarbeiter gerne stöbern und sich informieren. Wie machen Sie das jetzt genau? Ich zeige Ihnen anhand von Kommunikationsmaßnahmen, wie Sie diese kurzweilig und fesselnd gestalten. Die Ideen sind ohne Extra-Budget leicht umsetzbar.

Was Unternehmen mit Infotainment erreichen können

Beim Einsatz von Infotainment-Elementen geht es darum, den Mitarbeitern Kommunikationsthemen mit einem Aha-Effekt zu präsentieren. Dadurch bleiben sie lange im Gedächtnis. Haften bleiben vor allem visuelle Reize – emotionale oder körperliche durch Musik, Farbe, Bilder, Stoffe, eine berührende Geschichte. Infotainment schafft also,

  • – höhere Aufmerksamkeit für Ihr Thema
  • – langanhaltende Begeisterung für ein Thema
  • – höhere Akzeptanz für Ihr Thema
  • – trockene Sachverhalte kurzweilig darzustellen,
  • – dass Gehörtes und der Redner positiv und besser in Erinnerung bleiben.

Die Elemente für Ihr Infotainment

Egal, ob Sie Maßnahmen der schriftlichen Kommunikation oder persönliche Gespräche anbieten, mit diesen Elementen erhalten Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Leser/ Ihres Publikums:

  • – Bilder & Metaphern (Comic, Video, Fotos, Analogie)
  • – Szenische Inszenierungen von Alltagserfahrungen
  • – Leser-/ Zuschauerbeteiligung
  • – Farbe, Stoffe, Musik, Kulissen, Requisiten, Handpuppen
  • – Zauberei
  • – Lieder, Gedichte – bekannte Vorlagen für die Unternehmensaussage verändert
  • – Musik/ Rhythmen, um Spannung zu erzeugen, Botschaften zu untermauern

Die Infotainment Elemente können Sie einzeln oder im Mix verwenden. Ihr Thema und die Rahmenbedingungen geben Ihnen vor, wie Sie die Elemente einsetzen können:

  • – um einen Vortrag oder Artikel interessant zu eröffnen
  • – das wöchentliche Meeting aufzulockern
  • – eine Präsentation mit einem Paukenschlag abzurunden
  • – neue Guidelines, Beurteilungssysteme, Ziel- und Stragegiegespräche plakativ einzuführen
  • – Kernbotschaften physisch zu vermitteln
  • – oder einfach nur allgemein die Informationsaufnahme zu erleichtern und die Atmosphäre unter den Kollegen aufzulockern.

Drei Infotainment Ideen für Ihre internen Kommunikationsmaßnahmen

Machen Sie im Intranet eine Schnitzeljagd durch Ihr Unternehmen

Damit Ihre Kollegen Ihr Gebäude, die Abteilungen und Kollegen besser kennenlernen, veranstalten Sie ein Bilderrätsel im Intranet. Fotografieren Sie räumliche Details, Spezifika in Abteilungen, Besonderheiten auf den Schreibtischen Ihrer Kollegen und stellen Sie wöchentlich ein Foto aufs Intranet. Die Mitarbeiter müssen herausfinden, wo sich der Gegenstand befindet. Die Auflösung stellt der Kollege mit eigenem Beweisfoto vor, der das Rätsel gelöst hat. Wenn sich keine Lösung anbahnt, streuen Sie kleine Hinweise, das lässt Ihre Kollegen immer wieder das Intranet besuchen.

Beispiel: http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.bilderraetsel-wie-gut-er-kennen-sie-stuttgart.261ac07e-9a27-4091-9e69-79dcf085bff6.html

Sie benötigen dazu: 24 Details, die Sie suchen lassen, einen Fotoapparat, Platz auf der Startseite des Intranets.

Lassen Sie Ihre Abteilungsziele wachsen

Ziele sollten Sie nicht einmalig formulieren und dann bis zum nächsten Zielgespräch oder Strategiemeeting in die Schublade legen, sondern immer vor Augen haben. Gestalten Sie einen kahlen Apfelbaum (ca. 2 m hoch) aus dickem Papier, an dessen Äste Sie Ihre Ziele als grüne Knospen hängen. Auf jede Knospe schreiben Sie ein Ziel. Visualisieren Sie mit Ihren Mitarbeitern kontinuierlich Ihre Zielschritte und lassen so den Baum erblühen, bis alle Ziele erreicht sind und der Baum Äpfel trägt. So sehen Ihre Mitarbeiter jederzeit, wo sie mit ihren Zielen stehen.

Sie benötigen dazu: Packpapier für den Baum, Stift + Schere, hellgrünes Papier für die Knospen, weißes + hellrosa Papier für die Blüten und rotes für die Äpfel, Platz an einer Abteilungswand.

Botschaften und Werte vermitteln

Teamgeist, Innovationskraft, Wertschätzung, Vertrauen sind große Worte und schlecht greifbar. Was steckt wirklich hinter den Begriffen, wie mache ich sie den Mitarbeitern deutlich? Wie wäre es in Kurzfilmen à la Dingsda. Kennen Sie noch das Format, in dem Kinder Begriffe erklärt haben ohne sie beim Namen zu nennen? Lassen Sie ihre Azubis oder Mitarbeiter Ihre Werte erläutern. Was verbinden diese damit, wie kann man sie fassbar machen? Vermitteln Sie jede Woche einen anderen Wert und stellen Sie dazu aufs Intranet Ihren passenden Dingsda-Film. Sie können die Folge auch weiterspinnen, z.B. Mitarbeiterversammlung (wenn Sie dazu einladen) oder Quartalszahlen etc. Ihr Unternehmen hat sicher genügend Schlagworte, die man den Mitarbeitern kurzweilig erläutern kann.

Sie benötigen dazu: freiwillige Protagonisten (Azubis, Mitarbeiter), Ihr Smartphone, den Drehplan (Begriff + dessen Erläuterung), einen Sendeplatz im Intranet.

Infotainment können Sie immer und überall einsetzen. Letztlich geht es darum, die Mitarbeiter spielerisch zu Themen, die Sie vermitteln möchten, abzuholen. Machen Sie sich also Gedanken, welche Infotainment-Elemente Sie zu welchen Maßnahmen einsetzen könnten und holen Sie sich Verbündete, die Ihnen bei der Realisierung Ihres Infotainment-Angebots helfen. Sensibilisieren Sie auch die Geschäftsleitung und die Führungskräfte dafür, wie überzeugend sich Infotainment für Ihre Interne Kommunikationsaufgaben einsetzen lassen.

Die ausführlichen Tipps mit sprudelnden Ideen zu Infotainment im Unternehmen lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 5/2017.

Themen aus PRPraxis 5/2017, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Suchmaschinenoptimierung: 11 SEO-Fehler und wie Sie sie vermeiden
  • – Werbung: Prints: Diese Informationspflichten müssen Sie beachten, um Abmahnungen zu vermeiden
  • – Promotion: Kundenstopper kreativ einsetzen und mit originellen Schildern den Umsatz steigern
  • – Recht: Presserechtliche Pflichten auch für Blog-Betreiber
  • – Website: Im Internet präsent und trotzdem keine Kunden-Anfragen?
  • – Redaktion: Mit diesen 6 Tipps werden Ihre Texte noch lesbarer und wirkungsvoller
  • – Evaluation: Lohnt sich Content-Marketing? Das können Sie ganz einfach berechnen
  • – Leserfrage: GEMA-Gebühr auch bei interner Mitarbeiterfeier?

Pressekonferenz oder lieber Pressegespräch?

Donnerstag, 9. Februar 2017

Wie Sie in einem persönlichen Rahmen Ihre Medienkontakte abseit der Pressekonferenz informieren

Die Pressekonferenz ist die Königsdiziplin in der Kommunikation mit den Medien. Aber denken das auch die Journalisten? Halten sie diese PR-Maßnahme auch für ausschlaggebend, um an die nötigen Unternehmensinformationen zu gelangen? Eine Umfrage des Agenturnetzwerks ECCO sagt nein. Ich zeige Ihnen eine Alternative, die Medienvertretern viel besser schmeckt.

Pressegespräche, die kleine Schwester der Pressekonferenz

Pressegespräche sind sinnvoller in der Face-to-Face-Kommunikation als Pressekonferenzen – Foto Jens Erbling / pixelio.de

Trump lädt zur täglichen Pressekonferenz, um sein neuestes Dekret vorzustellen. Der FC Bayern stellt seinen aktuellen Trainer Carlo Angelotti vor. Auf dem großen politischen oder sportlichen Parkett sind Pressekonferenzen durchaus sinnvoll, erreichen Sie doch die wichtigsten Medienvertreter persönlich und zeitnah. Diese empfangen nicht nur eingleisig die neuesten Unternehmensinformationen, sondern können ihre Fragen zum Thema stellen. Wie sieht es aber bei Unternehmen aus, bei denen die mediale Wirkung nicht so groß ist? Sind Pressekonferenzen immer noch die adäquate Wahl?

Das Agenturnetzwerk ECCO wollte es wissen und befragte vor knapp zwei Jahren 450 Journalisten zu ihrem Umgang mit dem Thema: 80 Prozent gaben an, Pressekonferenzen überflüssig zu finden. Ein Grund hierfür ist sicher die höhere Arbeitsbelastung, die es Journalisten immer weniger ermöglicht, Unternehmensveranstaltungen zu besuchen. An Bedeutung gewonnen hat hingegen das Vier-Augen-Gespräch. 77,5 Prozent halten dieses für extrem wichtig, 87,5 Prozent verallgemeinern die Maßnahme auf persönliche Kontakte.

Das Vier-Augen-Gespräch oder kleines Pressegespräch

Es muss nicht immer das Vier-Augen-Gespräch sein – dieses bietet sich vor allem an, wenn Sie eine Unternehmensgeschichte exklusiv anbieten möchten. Eine kostengünstige und zeitsparende Alternative zur Pressekonferenz ist das Pressegespräch. Dazu laden Sie ihre Key-Medien zu einem Gespräch in die Firmenzentrale. Anders als bei einer Pressekonferenz sitzen Geschäftsleitung, Fachexperten und Sie nicht wie ein Bollwerk gegenüber den Journalisten und predigen ihre Neuigkeiten via Notizen und Präsentation, sondern sitzen mit den Journalisten am selben Tisch und tauschen sich in fast schon familiärer Runde zum eingeladenen Thema aus. Das schafft Nähe und fördert zusätzlich das Interesse am Thema.

Themen, für die sich ein Pressegespräch anbietet

Sie haben ein neues Produkt, dessen Bedeutung und Leistung sich schlecht über eine Pressemeldung erklären lässt. Sie haben Textilien, die in ihrer Haptik überzeugen. Sie haben einen Unternehmensbereich auf neue Beine gestellt oder Sie haben ein Software-System eingeführt, das die Logistik ihrer Kunden vereinfacht. Produkte zum Anfassen, Produkte in der Anwendung sowie Umstrukturierungen, Zukäufe oder ein neues Mitglied in der Geschäftsleitung eignen sich sehr gut als Aufhänger für ein Pressegespräch. Dazu benötigen Sie keine Pressekonferenz.

Der Vorteil – Journalistenbindung und Presseabdrucke

Ein Pressegespräch ermöglicht ihnen einen positiven Imagetransfer ihres Unternehmens. Sie können nicht nur aktiv die Journalisten über Neuigkeiten aus ihrem Unternehmen unterrichten, sondern in einem persönlichen Gespräch weitereiIhnen am Herzen liegende Themen einfließen lassen. Zudem zeigen Sie ihre Geschäftsleitung bzw. ihre Spokespersons (Fachexperten aus einzelnen Abteilungen) in lockerer Atmosphäre und nicht abgehoben. Alle sitzen gemeinsam am Tisch oder genießen noch in kleinerer Runde einen Kaffee und Häppchen am Stehtisch, so dass Sie sich durchaus auch privat zeigen können. Wenn sich die Journalisten schon die Zeit für ihr Pressegespräch nehmen, können Sie auch davon ausgehen, dass sie über ihr Thema berichten.

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Video verbreiten in 5 Schritten

Mittwoch, 1. Februar 2017

Wie Sie Ihre Videos erfolgreich verbreiten und hohe Reichweiten erzielen

Videos produzieren wird immer unkomplizierter: ein Thema, das Motiv, ein Smartphone fürs Filmen und Nachbereiten und ein Klick fürs Hochladen bei Snapchat, Facebook oder youtube. Videos verbreiten durchaus auch, wenn Sie meine 5 Tipps für mehr Reichweite nutzen.

Bewegtbilder sind die Wachstumstreiber in der Online-PR. Posts mit Videos werden häufiger geklickt und geteilt als Text-Bild-Posts. Bewegtbild-Netzwerke wie Snapchat oder Instagram erobern immer größere Zielgruppen. PR mit Videos zu machen steht also außer Frage. Wie aber können Sie nun Reichweite mit Ihren Videos erzielen? Welche Verbreitungsdienste bieten sich hierzu an und welche Rolle spielt dabei Ihr eigenes Netzwerk? Wir haben die Antworten für Sie.

Tipp 1 zu Video verbreiten: Betten Sie Ihre Videos in ihre Gesamtstrategie ein

Mit diesem Tipp haben Sie natürlich noch keine Reichweite gewonnen. Aber damit wird deutlich, dass keines Ihrer Videos für sich steht, sondern eingebettet ist in eine Kampagne, in ein Thema. Es transportiert Ihre Botschaften, unterstützt Ihr Image und erklärt Funktion und Anwendung Ihrer Produkte. Dementsprechend steht ihr Video nie allein, sondern immer im Kontext – sei es bei einem Produktdatenblatt, der Vorstellung Ihres Unternehmens, einer Pressemitteilung oder im Corporate-Blog. Der erste Schritt zur Verbreitung ist also immer das Thema Ihres Videos. Das gibt Ihnen auch den geeigneten Kanal vor.

Tipp 2 zu Video verbreiten: Machen Sie sich im Netz auffindbar

Bevor Sie Ihr Video bei sich oder auf Video-Plattformen hochladen, sollten Sie dafür sorgen, dass Ihr Video im Netz auch von Nicht-Fans und Followern gefunden wird. Google kann Ihre Videos nicht lesen, um den Inhalt zu verstehen und Suchanfragen zuzuordnen, müssen Sie das Video beschriften.

Machen Sie es daher wie bei der Suchmaschinenoptimierung von Bildern. Geben Sie Ihrem Video einen Namen, in dem Ihr Keyword auftaucht. Wenn Sie das Video online stellen – ob auf Ihrer Homepage oder Youtube – sollten Sie das Keyword wiederum am Titelanfang und in den ersten 100 Zeichen des Beschreibungstextes einfügen.

Tipp 3 zu Video verbreiten: Nutzen Sie zur Verbreitung immer zuerst Ihre eigenen Kanäle

Videos bringen Interaktion, Likes, werden gerne geteilt und kommentiert. Ihre Kunden sollten dabei die ersten Nutznießer Ihrer Videos sein, denn für diese erstellen Sie die Videos.

  • – Betten Sie Ihr Video sinnvoll auf Ihrer Homepage ein.
  • – Bereits auf Ihrer Seite können Sie mit Ihren Besuchern interagieren. Erlauben Sie beispielsweise Kommentare bei Ihren Produktseiten oder im Blog.
  • – Zudem sollten Sie zu jedem Ihrer Videos einen Embed Code anbieten, so dass Kunden Ihr Video auch auf ihrer Seite platzieren können.
  • – Ihre Fans wiederum verbreiten Ihr Video durch die Teilen-Funktion auf Facebook, Twitter, Instagram oder Snapchat.
  • – Wussten Sie, dass auch die Business-Netzwerke LinkedIn und Xing auf die Macht des Bewegtbildes setzen? Wenn Sie eine Plus-Mitgliedschaft bei Ihrem Xing-Unternehmensprofil haben, können Sie Videos hochladen. Als Premiu-Mitglied können Sie Videos auf Ihrem Personenprofil unter Portfolio hochladen, das gilt auch bei LinkedIn.

Tipp4 zu Videos verbreiten: Nutzen Sie angesagte Videoplattformen

Nicht jedes Video passt zu jedem Sozialen Netzwerk. Auf Youtube, Facebook und Vimeo können Sie mehrminütige Videos hochladen, Instragram, Snapchat und Vine hingegen leben von so genannten Schnappschüssen. Hier brauchen Sie keine Erklärvideos oder Imagefilme verbreiten, sondern halten mit Hinter-den-Kulissen Kurzporträts Ihre Community bei Laune. Achten Sie also bei Ihrer Bewegtbild-Strategie unbedingt darauf, wo Ihre Videos Sinn machen und ob sich Snapchat & Co. zur Viralität anbieten, um User z.B. auf Ihre Webseite zu bringen.

Tipp 5 zu Video verbreiten: Bieten Sie Multiplikatoren Ihre Videos an

Gut gemachte Videos sind wertvoller Content – nicht nur für Ihre Webseite, sondern durchaus auch für Themenportale, Blogger oder Kooperationspartner. Nutzen Sie Multiplikatoren, die Ihre Videos gezielt auf ihren Plattformen, sozialen Netzwerken, Blogs und Foren veröffentlichen. Vor allem Videos, deren Inhalt zu einer Diskussion anregen und unterhaltsam gemacht sind, haben die Chance, sich im Netz zu verbreiten. Ein Beispiel: Haben Sie z.B. ein Erklär-Video zu den Anwendungsmöglichkeiten eines Ihrer Produkte gemacht und dieses wird von einer Online-Plattform getestet, bieten Sie der Redaktion das Video zum Test an.

Ein Video verbreiten fängt bereits beim Beschriften des Videos an. Damit Google ihren Beitrag findet und bei Suchanfragen als Ergebnis anzeigt, müssen Sie mit Keywords und Beschreibungen arbeiten. Ihre Webseite ist dann Ausgangspunkt für die virale Verbreitung. Um Reichweite zu erzielen, nutzen Sie nicht nur ihre eigenen sozialen Netzwerke, sondern auch die ihrer Mitarbeiter, Partner und Multiplikatoren wie Blogger oder Magazinen. Ansprechender Content wird zudem gerne geliked und geteilt.

Die ausführlichen Tipps zur Reichweite und den passenden Plattformen lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 3/2017.

Themen aus PRPraxis 3/2017, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Content Marketing: Durch effizientes Content-Management schaffen Sie Synergien zwischen PR, Marketing, CRM und Redaktion
  • – Social Media: Lassen Sie Ihren Twitter-Account verifizieren
  • – Interne Kommunikation: Machen Sie Ihre nächste interne Präsentation zu einem Erfolg
  • – Storytelling: Die passende Textform: So entfaltet Ihre Geschichte ihre ganze Wirkung
  • – Social Media: 5 Tipps, mit denen Ihr Chef auf Facebook punktet
  • – Leserfrage: Was genau muss in der Einwilligungserklärung für Telefon- und E-Mail-Marketing stehen?

Stadtmarketing – Tipps, wie Städte ihre Bürger an sich binden

Mittwoch, 14. Dezember 2016

Handfeste Tipps, wie Sie durch richtiges Stadtmarketing die Identifikation von Bürgern mit Ihrer Stadt oder Gemeinde steigern

Eine Stadt ist wie ein Unternehmen – die Bürger sind die Mitarbeiter, der Bürgermeister der Geschäftsführer. Es gibt verschiedene Zielgruppen, die sich in einer Stadt verstanden fühlen wollen. Ich habe Thomas Jahn, Geschäftsführer der AIB-KUR GmbH & Co. KG gefragt, wie der kleine Kurort Bad Aibling es schafft, sich zwischen Ballungszentren wie München, Salzburg und Rosenheim als gefragte Kleinstadt zu behaupten.

Stadtmarketing am Beispiel von Bad Aibling

Investition in Infrastruktur und das Stadtbild sind die Keimzellen für attraktives Stadtmarketing – Foto Casey Hugelfink, flickr

Bad Aibling ist das älteste Moorheilbad in Bayern und gilt bereits seit 1845 als ein herausragender Standort für Gesundheit. Heute befinden sich vor Ort sechs Fachkliniken, ein Akut-Krankenhaus, insgesamt ca. 130 Gesundheitsdiensleister und die bekannten Therme Bad Aibling. Aber die 19.500 Einwohner starke Stadt ist noch viel mehr: Schulstadt und Standort etlicher nationaler und international bekannter Unternehmen. Die vielfältigen Einzelhändler, Einkaufsmärkte und über 70 Gastronome bieten ein perfektes Angebot für die Bürger und Gäste. Groß geschrieben wird auch das kulturelle Leben, Feste, Konzerte, Festivals, Märkte und Brauchtum.

Herr Jahn, Bad Aibling erlebte in den vergangenen 15 Jahren einen enormen Zuzug – so stark, dass die Preise für Grundstücke und Mieten teilweise schon schwierig zu finanzieren sind. Welche Gründe gibt es für diese Entwicklung?

T. Jahn: In meinen Augen hat das mit der sehr guten sozialen Infrastruktur zu tun. Es gibt eine sehr dichte und hochwertige medizinische Versorgung. Alle Schultypen stehen Familien zur Verfügung aber auch 14 Kindergärten, mit Krippen, Horten, usw. werden angeboten. Es gibt sehr viele Arbeitsplätze im Gesundheitswesen, Tourismus, Handwerk und den anderen Unternehmen, sodass Wohnen und Arbeiten in der Stadt möglich ist. Die gute Lage, bzw. Verkehrsinfrastruktur macht Bad Aibling aber auch interessant für Familien, die aus dem direkten Münchner Umfeld wegziehen und zum Arbeiten nach München pendeln. Eine Studie, die wir vor wenigen Jahren erstellen haben lassen, sagt, dass wir ca. 4.100 Auspendler und 3.950 Einpendler pro Tag haben.

Transparenz und Dialogbereitschaft – Erfolgsfaktoren im Stadtmarketing

In einem Unternehmen bringen Transparenz und Dialogbereitschaft der Geschäftsleitung in der Internen Kommunikation Identifikation mit dem Arbeitgeber. Gibt es spezielle Mitspracherechte in der Stadtverwaltung, können Bürger ihren Bürgermeister hautnah erleben?

T. Jahn: Alle Sitzungen des Stadtrates und der Ausschüsse sind öffentlich. Protokolle der Sitzungen können auf der Webseite der Stadt ständig eingesehen werden. Bei bedeutenden Infrastrukturprojekten, wie z.B. der Nordumfahrung gibt es eigene Bürgerversammlungen, Stellungnahmen von Gutachtern und natürlich auch hier die öffentlichen Sitzungen der Gremien. Monat für Monat hält der 1. Bürgermeister der Stadt, Felix Schwaller eine Bürgersprechstunde im Rathaus ab, und man versucht seitens der Verwaltung so viel wie möglich an Informationen über den Internetauftritt aktuell zu kommunizieren.

Können Sie ein Beispiel aus Ihrer Praxis nennen, wie sich Bürger gerne mit ihrer Stadt identifizieren?

T. Jahn: Vor einigen Jahren haben wir versucht mit den Kliniken und großen Hotels ein 7 Tage/ 15 Stunden Angebot für Kinderbetreuung auf die Beine zu stellen. Denn gerade im Bereich der Dienstleistung fällt es den Mitarbeitern schwer, Familie/ Kinder und die Anforderungen an den Beruf (speziell Schichtdienst) verträglich zu vereinbaren. Von Seiten der Unternehmen war der Wille sehr groß. Leider sind wir damals durch die gesetzlichen Rahmenbedingungen eingebremst worden. Doch wir werden es weiter versuchen. Die Arbeitgeber versuchen Immobilien zu kaufen oder anzumieten, um den Mitarbeitern einigermaßen bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung zu stellen.

Ich bin der Überzeugung, dass die Stadt Bad Aibling für Familien aber auch Senioren ein sehr gutes und breites Angebot zur Verfügung stellt. Um nun weiter zu kommen, bzw. neue Ideen zu entwickeln, müssen wir auch als Moderator zur Verfügung stehen. Dieser Rolle versuchen wir gerecht zu werden, um dann auch unsere Kompetenz bei der Suche nach Lösungen beizusteuern.

Die Top Identifikationsfaktoren für Bürgerbindung im Stadtmarketing

Was ist in Ihren Augen der stärkste Identifikationsfaktor der Bürger mit Bad Aibling?

T. Jahn: Die Bürger wissen zu schätzen, was die Stadt für sie und ihre Familien tut. In den vergangenen 10 Jahren hat die Stadt enorme Summen in das Stadtbild und die Stadtentwicklung investiert hat. Dieses Engagement der Stadt haben die Unternehmen und Unternehmer aufgegriffen und ebenfalls große Beträge investiert. Gemeinsam präsentieren wir die Stadt nach außen als lebens- und liebenswerte Gesundheitsstadt, die einerseits Traditionen und das Brauchtum pflegt, aber andererseits stets innovativ und modern denkt und agiert.

Bad Aibling ist Gastgeber für Kurgäste und Urlauber. Wir leben von unserem Image als Gesundheitsort – das spiegelt sich in der Infrastruktur, im Kulturangebot und dem Einzelhandel wider. Von der hohen Bekanntheit und einer großen Attraktivität profitieren somit auch die Bürger. Damit verbunden sind Arbeitsplätze für Menschen aus der Stadt und der Region, die zusammen mit den mehr als 100.000 Übernachtungsgästen und mehr als 650.000 Tagesgästen pro Jahr für Umsatz im Einzelhandel und Dienstleistung sorgen. Diese stetig Entwicklung von harten und weichen Faktoren sorgt für Aufmerksamkeit bei Unternehmen, die schon seit Jahren in der Stadt und der Region tätig sind aber auch bei Neuansiedelungen. Somit steigt die Bereitschaft zu investieren, zu erweitern, neue Arbeitsplätze zu schaffen. Dies führt bei der Stadt dazu, dass Kindergärten und Schulen erweitert werden, das Stadtbild modernisiert wird und weitere Freizeitangebote geschaffen werden.

Mit anderen Worten, die Keimzelle des Erfolgs ist die Bereitschaft und das Bekenntnis der Stadt, in der Gesundheitstourismus langfristig zu investieren. Darauf aufbauend kommen alle anderen Ergebnisse – wobei man in manchen Fällen auch das Glück des Tüchtigen einfach braucht.

Sind Sie neugierig geworden, wie andere Städte ihre Bürger an sich binden und wie Ihre Stadt es schafft, sich ihren Bürgern als offen und modern zu präsentieren? Die Tipps mit vielen Beispielen lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 25/2016.

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