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Archiv für die Kategorie „Online Pressearbeit“

Unternehmensblog – Expertise zeigen, aber richtig

Dienstag, 15. März 2016

Erfolgreich einen Unternehmensblog gestalten mit den 7 ungeschriebenen Gesetzen der Blogosphäre

Ein Unternehmensblog ist eine hervorragende Möglichkeit, immer wieder neuen Content zu veröffentlichen. Und sich in der Branche, bei Ihren Kunden Verhör zu schaffen. Mit nutzwertigen Artikeln ziehen Sie letztendlich auch die Aufmerksamkeit von Medien und Bloggern auf sich und Ihr Geschriebenes. Machen Sie sich also nicht angfreibar durch falsche Zitate, derbe Kommentare oder schlechte Verlinkungen. Sondern halten Sie sich an die ungeschriebenen Gesetzte der Blogosphäre!

Pressearbeit sinnvoll gestaltenWas macht einen Unternehmensblog attraktiv und lesenswert? Was bringt Leser dazu, immer wieder zurückzukehren? Natürlich die Themenauswahl, der Schreibstil und die Präsentation der Artikel. Aber es gibt auch Blogging-Zutaten, die Ihre Glaubwürdigkeit stärken oder in Frage stellen. Welche das sind, haben wir Ihnen im Artikel zusammengestellt.

Gesetz 1: Nutzen Sie Ihre eigenen Worte – abschreiben gilt nicht

Wenn Sie einen interessanten Artikel im Netz finden, der perfekt zu Ihrem Unternehmensblog passt, sollten sie ihn nicht eins zu eins auf Ihren Unternehmensblog setzen. Machen Sie etwas Eigenes aus dem Artikel und verlinken Sie geschickt auf den gefundenen. Als Experte auf Ihrem Gebiet haben Sie zu ihrem Fundstück sicher schon eine eigene Meinung. Geben Sie dem Thema einen neuen Blickwinkel.

Gesetz 2: Nennen Sie immer die Quellen und zwar richtig – ob bei Zitaten, Bildern oder Grafiken

Artikel in Ihrem Unternehmensblog leben von der Interaktion mit anderen Meinungen, Autoren, Lesern. Wenn Sie sich also in Ihrem Artikel auf einen anderen Autor beziehen – sei es, um sich an der Diskussion zu beteiligen oder dessen Blogtenor als weiteres Argument in Ihrem Artikel anzuführen, zitieren Sie richtig.

  • – Zitate müssen immer mit Anführungszeichen („…“) gekennzeichnet sein.
  • – Wenn Sie innerhalb des Zitats Wörter weglassen bzw. welche hinzufügen, müssen Sie auch dieses kennzeichnen, am besten mit eckigen Klammern.
  • – Um die Zitate noch besser herauszustellen, können Sie diese kursiv setzen.

Gesetz 3: Richtig Verlinken – damit Google Sie mag

Links erhöhen Ihre Glaubwürdigkeit. Wenn andere attraktive Medien auf Ihren Unternehmensblog verlinken, schätzt Google Sie, aber auch die Leser des Blogs. Aber auch Sie haben es in der Hand, Ihren Artikel mit Verlinkungen aufzuwerten. Denn für Google sind auch interne Links attraktiv. Und Ihre Leser können Sie mit geschickten Verlinkungen Zugang zu weiteren Informationen auf Ihrer Webseite ermöglichen.

Gesetz 4: Dampf ablassen – Meinungen sagen ja, verunglimpfen nein

Sie sind der „Hausherr“ in Ihrem Unternehmensblog. Das bedeutet auch, dass Sie die Grundregeln des Miteinanders einhalten müssen. Auch wenn Ihnen die Hutschnur bei einem aktuellen Reizthema platzt. Bleiben Sie sachlich. Bringen Sie Ihre Argumente an, aber verunglimpfen und beschimpfen Sie weder Personen aus Ihrer Branche, noch Firmen oder Einrichtungen.

Gesetz 5: Kommentare lenken – geben Sie nichts ungesehen frei

Dasselbe gilt für unflätige Kommentare. Es ist durchaus sinnvoll, die Kommentar-Funktion beim Unternehmensnlog nicht auszuschalten, um eine Diskussion zu ermöglichen. Ihre Leser können Ihnen weitere Argumente für Ihren Artikel liefern oder gar andere Blickwinkel. Ausfälligkeiten sollten Sie jedoch unterbinden.

Gesetz 6: Machen Sie sich glaubwürdig – durch Offenheit und Transparenz

Ihr Unternehmensblog benötigt Glaubwürdigkeit. Leser, die aufgrund der Suchergebnisse auf Ihre Artikel stoßen, möchten wissen, ob Sie Ihnen vertrauen können. Stimmt das Gesagte in Ihrem Text? Warum scheinen Sie die Fachkompetenz zu besitzen, ein bestimmtes Thema zu erörtern?

  • – Zeigen Sie Transparenz, indem Sie die Autoren des Blogs auf einer gesonderten Seite vorstellen.
  • – Legen Sie auf einer „Über mich“ Seite dar, welche Ziele Sie mit dem Blog verfolgen und welche Fachkompetenz die Leser von Ihnen erwarten können.
  • – Finden Sie die Zeit, mit Ihren Leser/innen in Dialog zu treten.

Gesetz 7: Texte verändern – Korrekturen oder neue Aspekte einfügen?

Wenn Sie viel mit Fakten arbeiten, Ratgeberartikel verfassen oder über Neuerungen schreiben, kann es durchaus vorkommen, dass sich Fehler in Ihre Tipps etc. einschleichen.

  • – Macht Sie ein Leser aufmerksam, sollten Sie Änderungen transparent gestalten, z.B. über das Kommentarfeld.
  • – Lassen Sie einen alten Artikel neu aufleben, indem Sie ihm neue Aspekte geben. Diese Aktualisierung mag Google.

Zum Bloggen gehört viel mehr als eine gute Schreibe. Ein gutes Thema allein macht Leser noch nicht zuWiederkehrern. Erst die Interaktion mit den Lesern und Zitatgebern macht einen Unternehmensblog wirklich lebendig. Glaubwürdig wird er durch Transparenz, richtiges Zitieren und Verlinken.

Den detaillierten Artikel mit allen Tipps lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 6/2016.

Themen aus PRPraxis 6/2016, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Neue Zielgruppe – Flüchtlinge als Kunden und Mitarbeiter: So gelingen Kommunikation und Integration
  • – Redaktion – So formulieren Sie Einladungen, denen man gerne folgt
  • – Leserfrage – Welche Themendatenbanken können wir für unsere Mediaplanung nutzen?
  • – Rechtliches – Ist das Impressum Ihrer Website rechtlich auf dem neuesten Stand? Machen Sie den Schnell-Check
  • – Visualisierung – 4 Wege zu ausdrucksstarken Bildern
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Digitale Unternehmenskommunikation 2015

Mittwoch, 27. Januar 2016

Wohin geht die Content-Reise? Studienergebnisse einer Befragung der Adenion GmbH an 336 Kommunikationsexperten

Egal ob Unternehmen ihre Online Pressearbeit gestalten oder sich mit ihrer Zielgruppe über Social Media austauschen, ihr Content ist der zentrale Drehmoment, um das Interesse der Öffentlichkeit auf das Unternehmen zu lenken. Wie aber generiert man die richtigen Themen und welche Formate helfen bei der Content Distribution? Das wollte die Adenion GmbH wissen und interviewte dazu Kommunikationsexperten zu ihrem Medienverhalten.

Online PR, Content PR, StorytellingDie Unternehmenskommunikation verlagert sich mehr und mehr ins Internet. Um ein Grundrauschen zur Marke und dem Unternehmen bei der Internetcommunity zu erhalten, ist der verbreitete Content die Basis für eine erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit. Wie generieren Unternehmen nun relevante Themen für ihre Kommunikation? Welche Methoden, Tricks und Tools helfen bei der Themenfindung? Und welche Formate nutzen die Profis aus PR, Marketing und Unternehmenskommunikation? Diesen Fragen hat sich die Adenion GmbH von 336 Kommunikationsexperten beantworten lassen.

Fazit 1: Pressemitteilung immer noch beliebtestes Kommunikationsinstrument

Auch 2015 stand die Unternehmenskommunikation im Zeichen von Pressemeldungen. 91% der Befragten versenden regelmäßig Meldungen, um ihre Zielgruppe zu erreichen. Gefolgt von Social Media Posts (87%).

Fazit 2: Themen finden sich immer noch meist im Unternehmen selbst

Für die Themenfindung nutzen die Kommunikatoren neben Suchmaschinen wie Google zunehmend auch die Social Media-Foren und Communities (50%) bei Facebook, Xing und Google+ für die Recherche. Für die Medienproduktion greifen 85 % der Akteure aus PR, Marketing und Unternehmenskommunikation aber immer noch u.a. auf interne Vorgaben der Geschäftsführung zurück.

Wie Sie spannende Themen in Ihrem Unternehmen finden, zeige ich Ihnen in meinem Blogbeitrag Content Marketing – in 4 Schritten zur spannenden Unternehmensgeschichte.

Fazit 3: Content Distribution erfolgt noch von Hand

Überraschend ist, dass nur knapp 37% der Teilnehmer auf Tools zurückgreifen, um ihre Inhalte zu veröffentlichen. Die Studie zeigt, dass vor allem Kommunikatoren aus Agenturen nützliche und zeiteffiziente Anwendungen und Distributionsdienste zu schätzen wissen. Das meist genannte Tool hierbei war Hootsuite (38%), gefolgt von Buffer (22%) und PR-Gateway (20%). Fast die Hälfte der Befragten pflegt die Online Pressemeldung manuell in Presseportale ein.

Interessant ist der Vergleich von 2015 zur Befragung 2012. Der Anstieg digitaler Medien wie Unternehmensblog (2015 nutzten 63% das Instrument, 2012 erst 20%) wird immer wichtiger. Alle Befragten erstellen Content für das Internet und nutzen digitale Medien für dessen Verbreitung – daran führt kein Weg mehr vorbei.

Fazit 4: Social Media Monitoring

Die Social Signals gehören zu den wichtigsten Indikatoren, wenn es um die Überprüfung qualitativer Inhalte geht. Sie geben Auskunft darüber, welcher Content auf welchen Social Media funktioniert. Ein Großteil der Studienteilnehmer (81,97%) beobachtet die Entwicklungen der Social Media-Profile zumindest sporadisch und in 3 von 4 Unternehmen zählt das Monitoring der Social Signals zu den elementaren Methoden der Erfolgskontrolle.

Die ausführlichen Ergebnisse und den Vergleich 2015 und 2012 können Sie auf dem Adenion-Blog nachlesen.

Wie sieht Ihre Content-Reise aus? Können Sie den Ergebnissen zustimmen oder haben Sie einen ganz anderen Ansatz für Ihre digitale Unternehmenskommunikation?

Weihnachtsgrüße, die ankommen

Mittwoch, 4. November 2015

Mit diesen kreativen Weihnachtsgruß-Alternativen locken Sie Besucher auf Ihre Webseite

Es muss nicht immer die klassische Weihnachtskarte oder E-Mail sein, mit der Sie Ihre Kunden und Partner beglücken. Im Zeitalter von Social Media hat sich Ihr Netzwerk stark ausgeweitet, so dass Sie auch für Ihre Webseitenbesucher und Facebook-Fans Weihnachtsgrüße entwickeln sollten.

Weihnachtsgrüße für Hompage und Social Media

In wenigen Minuten kreiert – eine Weihnachtsgruß-Tagcloud über Tagul. Damit lässt sich sogar ein Weihnachtsstern formen.

Letzte Woche habe ich Ihnen ein paar Text-Inspirationen für Ihre Weihnachtskarte gegeben. Heute zeige ich Ihnen Weihnachtsgrüße abseits der klassischen Pfade. Ihre Webseite und ihre Social Media Kanäle – wie Facebook, Google und Twitter – sind dabei die idealen Plattformen, um Ihren Kunden und Fans „fröhliche Weihnachten“ zu wünschen. So bleiben Sie zum Ende des Jahres positiv in Erinnerung. Denn genau jetzt ist die Zeit, nicht nur an Geschäftliches zu denken, sondern an Zwischenmenschliches.

Räumen Sie Ihren Weihnachtsgrüßen einen attraktiven und gut sichtbaren Platz auf der Startseite Ihrer Homepage ein. Startschuss der Weihnachtsgruß-Aktion könnte der 1. Advent sein. Verlinken Sie von Ihren Social Media Kanälen auf die Online Weihnachtsgrüße. Das bringt höhere Sichtbarkeit.

Lassen Sie Ihre Mitarbeiter zu Wort kommen

Starten Sie im Intranet eine Umfrage unter Mitarbeitern: Was bedeutet Weihnachten für mich? Und nutzen Sie die Antworten für Ihre Online Grüße. Ihr Unternehmen lebt von den unterschiedlichen Charakteren und jeder erlebt Weihnachten anders: als stille Einkehr, magischen Moment, Fest mit Freunden…. Geben Sie Ihren Mitarbeitern bei der Umfrage vor, dass Sie Weihnachten in 1-3 Worten umschreiben sollen. Sätze sind nicht plakativ.

Um die Antworten zu einer Grußkarte zu gestalten, können Sie Tagul nutzen. Damit entsteht eine Tagcloud aus Ihren Schlagworten. Sie melden sich kurz an, geben die Stichworte untereinander in die Liste ein, geben Größe und Farbe dazu an und können dann noch Layout, Hintergrund, Schrift etc. wählen. Kostenlos erhalten Sie ein png-Datei bis zu 1 MB.

Anstatt einem vorgefertigten Tagul können Sie auch ihre Grafik bitten, ein weihnachtliches Motiv wie Christbaum, Christbaumkugel, Weihnachtsstern aus den Textbausteinen Ihrer Mitarbeiter zu fertigen, das Sie auf die Startseite stellen. So haben Sie gleich einen Eye-Catcher, den die Besucher mit Weihnachten verbinden.

Weihnachtsgrüße, die wachsen

Alternativ zur Tagcloud können Sie Ihren Webseitenbesucher Grüße vermitteln, die wachsen. Nehmen Sie ein riesiges Plakat, das Sie an einer Ihrer Wände – vielleicht sogar im Foyer – aufhängen und das die Mitarbeiter mit Wünschen beschriften können. Installieren Sie gegenüber eine Standbild Kamera, die die Grüße aufzeichnet. Anstatt eines jpgs pflegen Sie auf Ihrer Homepage das Video ein. Das bringt Besucher dazu, immer wieder auf Ihrer Webseite vorbeizuschauen.

Lassen Sie auch Ihre Besucher zu Wort kommen

Nutzen Sie Ihre Weihnachtsgrüße auch dazu, Ihre Besucher aktiv werden zu lassen. Kreieren Sie eine Landingpage auf der Sie die Grüße Ihrer Kunden, Partner, Fans und Webseitenbesucher „sammeln“. Laden Sie auf der Startseite dazu ein, Kommentare auf einer Landingpage zu hinterlassen, was für jeden Weihnachten bedeutet. Fassen Sie die Kommentare erneut zu einem attraktiv gestalteten Weihnachts-Wordle zusammen. Lassen Sie aber auch die Kommentare stehen! Das zeigt die Interaktion mit Ihrer Seite. Das endgültige Wordle können Sie nächstes Jahr als Ihr Weihnachtskartenmotiv nutzen.

Anstatt Adventskalender: 24 Tipps zur Weihnachtszeit

Anstatt dem typischen Adventskalender gibt es auf Ihrer Homepage jeden Tag etwas Wissenswertes zu Weihnachten, Rezepte, Bräuche und Geschenkideen von Mitarbeitern aus allen Ländern und deren Familien. Das bringt täglich wechselnden Content auf Ihre Seite und einen stetigen Besucherstrom. Auf Facebook können Sie natürlich auch die „Türchen“ öffnen. Sammeln Sie für diese Aktion Ideen von Ihren Mitarbeitern: Gibt es Kollegen, die aus anderen Ländern kommen oder deren Eltern, Großeltern einst nach Deutschland ausgewandert sind. Bitten Sie im Intranet Ihre Mitarbeiter, sich mit Tipps an der Weihnachtsaktion zu beteiligen – geben Sie dabei konkret vor, welchen Input Sie sich wünschen. Diese Aktion benötigt eine gewisse Vorlaufzeit, fangen Sie also mit der Vorbereitung bereits frühzeitig an (Ende Oktober, Anfang November).

Es geht auch papierlos – dank attraktiver Technik und Social Media erstrahlen Ihre Weihnachtsgrüße rein online, bringen Besucher auf Ihre Homepage und zeigen die emotionale, traditionsbewusste Seite Ihres Unternehmens. Mit den richtigen Verlinkungen erreichen Sie damit nicht nur Kunden und Partner, sondern bestenfalls alle Fans und deren Netzwerk.

Og-Tags für attraktive Vorschaubilder auf Facebook

Donnerstag, 24. September 2015

Fragen Sie sich auch manchmal, warum die Link-Vorschaubilder auf Facebook so unterschiedlich ausfallen? Bei manchen sind die Fotos großformatig über dem Text sichtbar, bei manchen Posts angeschnitten links vom Vorschautext. Das liegt an der Pflege oder Nicht-Pflege der Og-Tags. Wir erklären Ihnen, was es mit diesem Begriff auf sich hat. Und warum Sie zukünftig Og-Tags nutzen sollten.

Og-tag-vorher

So sieht Ihr Vorschaubild bei Facebook ohne die Pflege der Og-Tags aus – unattraktiv und klein schiebt sich das Bild neben Titel und Text.

Open Graph Tags (Og-Tag) sind ein von Facebook entwickelter offener Standard, um Webdokumente mit speziellen Meta-Informationen zu belegen. Das gilt vor allem für Bilder (hinterlegt als og:image-Tag). Aber auch Titel und Seitenbeschreibung.

Die Nutzung des Og-Tags ist vor allem wichtig für

  • attraktive Vorschaubilder und -texte bei Facebook
  • die Suchmaschinenoptimierung: Sie erhalten dank der attraktiven Linkvorschau höhere Besucherzahlen, mehr User, die Ihren Link teilen und dadurch auch mehr Backlinks zu Ihrer Seite.
  • Ansprache Ihrer Zielgruppe auf Facebook – Sie können z.B. mit neuem Titel und Beschreibung einen sachlichen Beitrag frischer, frecher formulieren.

Nur, wenn Sie Og-Tags setzen, haben Sie es in der Hand, wie Ihre Webseite oder Ihr Blogartikel geteilt werden. Denn Sie bestimmen damit das Image Ihrer Linkvorschau. Og-tags gibt es nicht nur für Facebook, auch Twitter und Google+ haben eigene Kürzel entwickelt.

So setzen Sie Og-Tags richtig

Ihre gesetzten Meta-Tags zeigen Facebook, welche Informationen das Netzwerk auslesen soll, wenn Ihre Seite geteilt wird. Facebook holt sich dabei den Titel, die Seitenbeschreibung sowie Bilder der Seite.

Wenn Sie auf Facebook einen Link zu einer Webseite, einem Blogbeitrag posten, erhalten Sie neben der Kurzbeschreibung der Seite (Description – bei Blogbeitrag, Titel + Anriss des Artikels) auch eine Auswahl an Vorschaubildern, die Ihren Post erst attraktiv machen. Denn mit einem Post bei Facebook möchten Sie, dass er geliked und möglichst auch geteilt wird. Das erreichen Sie mit attraktivem Bildmaterial. Ihr Vorschaubild wirkt als Anziehungsmagnet, Ihren Post zu lesen.

Das können Sie dafür tun, um Ihren Vorschaulink optimal zu gestalten:

Nutzen Sie Og-Tags ist Ihr Foto der Aufhänger, unter dem sich Titel und Beschreibung dennoch nicht verstecken müssen.

Nutzen Sie Og-Tags ist Ihr Foto der Aufhänger, unter dem sich Titel und Beschreibung dennoch nicht verstecken müssen.

Nutzen Sie einen Webseiten-Link, müssen Sie Title, Description- und Image-Tag „umstellen“:

  • – Die Seiten-URL lautet dann <meta property="og:url" content="http://www.woerterladen.de/kommunikation/online-marketing-newsletter-und-webseite-verknuepfen.html"/>
  • – Für das Bildformat (Image-Tag) benötigen Sie eine Vorlage von 1200×630 Pixel (nutzen Sie ein anderes Format, wird Ihr Bild entsprechend zugeschnitten, was teilweise zu unschönen Änderungen führen kann)
    Mit folgendem Befehl: <meta property=”og:image” content=”http://www.woerterladen.de/wp-content/uploads/woerterladen-pr-online-e1435820026383.jpg>

Extra-Tipp: Nutzen Sie möglichst die hohe Auflösung 1200×630 – 600×315 ist auch möglich, kann aber bei großen Bildschirmen zu Qualitätsverlusten in der prägnanten Darstellung führen. Natürlich können Sie jederzeit Ihr Artikelbild nutzen. Besitzt Ihr Artikel jedoch mehrere Fotos und gibt es auf der Seite zusätzlich Werbebanner und sonstige Grafikelemente, nimmt sich Facebook „alle“ Fotos. Die User, die Ihr Bild teilen, können also wählen. Das verhindern Sie, indem Sie sich für ein Foto entscheiden, das Sie dem Og-Tag-Format entsprechend zuschneiden und einpflegen. Ihr Bild sollte im Idealfall bereits Aufschlüsse geben, welcher Inhalt im Artikel behandelt wird.

  • – Ihre Überschrift (Title-Tag) sollte 95 Zeichen nicht überschreiten. Am besten Sie bleiben innerhalb von 50 Zeichen (danach Zeilenumbruch). Halten Sie den Titel kurz und knackig, er springt neben dem Bild, den Lesern ins Auge und sollte die Klick- und Teilen-Rate erhöhen.Mit folgendem Befehl: <meta property=”og:title” content=”Online-Marketing – Newsletter und Webseite verknüpfen”/>
  • – Ihr Text (Description-Tag) kann bis zu 297 Zeichen enthalten. Der Beschreibungstext sagt dem Leser, warum er den Artikel lesen sollte und animiert den Nutzer zum Klicken.Mit folgendem Befehl: <meta property=”og:description” content=”Online-Marketing: Newsletter und Homepage sollten nicht unabhängig voneinander agieren, sondern sich gegenseitig befruchten.”/>

Besitzen Sie einen WordPress-Blog, sollten Sie sich Yoast SEO installieren. Damit können Sie leicht Bild, Titel und Beschreibung selbst bestimmen. Dazu gehen Sie beim Erstellen eines Beitrags auf Ihr Yoast-Dashboard, klicken Sie den Reiter Social an und geben dort Ihre Bild-URL an – diese holen Sie sich aus Ihrer Mediathek, in der Sie das Bild in Größe 1200×630 Pixel (also circa 2:1) bereits eingepflegt haben. Titel und Beschreibung Ihres Beitrages pflegen Sie bereits auf der Yoast-Startseite (Reiter Generelles) ein. Hierbei ist die Description auf 152 Zeichen begrenzt.

Extra-Tipp: Um zu erfahren, ob Ihre Seite bereits Og-Tags nutzt, rufen Sie mit dem Befehl Strg U auf Ihrer Tastatur den Seitenquelltext auf. Nun erscheint Ihr <head> mit allen Meta-Informationen. Machen Sie zudem immer den Test über den Facebook Object Debugger, den Sie auf der Facebook-Developer Seite finden. Am besten über Google Suche eingeben.

Gute Unternehmensblogs: Authentisch kommunizieren

Mittwoch, 2. September 2015

4 Tipps, wie Sie überzeugende Blog-Texte schreiben

Unternehmensblogs sind perfekte Kanäle, um Ihren Content zu den Kunden zu transportieren. Aber anders als bei Fachartikeln, Pressemeldungen oder Ihrer Webseite möchten Sie nicht nur informieren, sondern Ihre Leser durch gute Unterhaltung an sich binden. Gute Unternehmensblogs folgen also anderen Stilregeln als Ihre PR-Texte. Lesen Sie selbst, wie Sie den stilistischen Spagat zwischen nutzwertig/ lehrreich und anregend/ inspirierend schaffen.

Unternehmensblog des Stern - eigene Meinung ist gefragt

Normalerweise sind Pressemedien neutral; im Blog aber können sich die Redakteure zu aktuellen gesellschaftspolitischen Diskussionen Luft machen. Im Bildungs-Blog des „stern“ kommentierte die Chefin vom Dienst, Catrin Boldebuck, den Lehrer-Streik und bot damit Potenzial für Diskussionen.

Nicht zu flapsig, nicht zu steif, das sollten Ihre Blogtexte sein. Auch trockene Fachthemen können Sie durch einen persönlichen Bezug und eine ansprechende Wortwahl kurzweilig vormulieren. Es ist also nicht damit getan, dass Sie genügend Content entwickelt haben und diesen in einen Redaktionsplan setzen. Der Stil Ihres Blogs muss die Leser überzeugen. In guten Unternehmensblogs sind die Inhalte die Aufhänger, über die sie bei Google gefunden werden. Wenn Sie sich aber eine treue Leserschaft erarbeiten möchten, ist nicht nur Ihre thematische Ausrichtung entscheidend, sondern auch Ihr Textstil und Ihre Leseransprache.

Entscheidend für die Positionierung Ihres Blogs ist es, dass Sie als Autor oder Autorenteam dem Blog eine unverwechselbare Note verleihen. Und das schaffen Sie, indem Sie Ihre Persönlichkeit und die des Unternehmens in den Blog einfließen lassen.

  • – Passt mein Schreibstil zur Corporate Identity des Unternehmens?
    • – Müssen Sie gewisse stilistische Unternehmensregeln / eine gewisse Wortwahl einhalten?
    • – Ist es erwünscht, dass Sie sich mit dem Blog bewusst vom Unternehmensimage abheben, um z.B. eine neue Zielgruppe zu erschließen?
    • – Wie können Sie subtil Ihre Botschaften dem Leser vermitteln?
    • – Dürfen Sie laut Unternehmens-Guidelines Ihre Meinung zu aktuellen Branchenthemen wiedergeben?
  • – Möchte ich meinen Leser direkt ansprechen?
    • – Möchten Sie Ihre Leser siezen (konservative Zielgruppe)?
    • – Sind Sie ein Duz-Unternehmen und möchten das im Blog fortführen?
    • – Richten Sie sich an eine junge Zielgruppe, die nicht gesiezt werden möchte?
  • – Was muss ein Text besitzen (Aufbau, Schreibstil), damit ich ihn selbst gerne lese?
    • – Möchten Sie direkt angesprochen werden?
    • – Lassen Sie sich von Geschichten/ persönlichen Erlebnissen inspirieren?
    • – Möchten Sie die Meinung des Blogautors wissen?
  • – Wie schaffe ich Authentizität?
    • – Möchten Sie den Menschen hinter den Blogartikeln kennenlernen (z.B. indem Sie Ihre Blogautoren mit Name und Bild veröffentlichen)?
    • – Sollen Ihre Leser erkennen, welcher Autor welche Meinung zu welchem Thema hat?
    • – Möchten Sie einen eigenen Textstil für jeden Autor entwickeln?
    • – Transportiert Ihr Blog die Unternehmenspersönlichkeit – z.B. durch eine gewisse Wortwahl (warme/ kühle, blumige/ technisch abstrakte Wörter)?

Diese 4 Tipps helfen Ihnen zusätzlich, Ihren eigenen Blogstil zu entwickeln.

Tipp 1: Sprechen Sie den Leser direkt an

Sie schreiben für Ihre Leser. Damit diese sich mit Ihrem Geschriebenen identifizieren, ist es sinnvoll, bereits im Lead Ihre Kunden direkt anzusprechen.

  • Was halten Sie von…
  • Nutzen Sie bereits…
  • Geht es Ihnen nicht auch so bei…

Wenn sich ein Leser gleich zu Anfang von Ihnen angesprochen fühlt, bleibt er dran und möchte mehr über Sie erfahren: Haben Sie gemeinsame Erfahrungen zu einem spezifischen Thema gemacht? Können Sie ihm einen anderen Blickwinkel eröffnen, konkrete Tipps geben? Auch im Text können Sie immer wieder Ihren Leser direkt ansprechen, ihm Berührungsängste nehmen. Ihm dadurch vermitteln, dass Sie ihn verstehen.

Tipp 2: Nutzen Sie Fragen, um den Leser zu fesseln

Eine andere Möglichkeit, den Leser für sich zu gewinnen, ist gleich zu Anfang Fragen zu stellen, die Ihrem Leser zu Ihrem Thema auf der Seele brennen könnten. Diese beantworten Sie dann nach und nach im Blogbeitrag.

Tipp 3: Geben Sie Ihrer eigenen Meinung Raum

Ein Blog ist ein Spiegelbild Ihres Unternehmens. Aber anders als Ihre Webseite, die inhaltlich ein neutrales Bild von Ihnen zeichnet, können Sie dem Blog Ihren eigenen Stempel verleihen. Halten Sie sich nicht zurück mit Kommentaren zu Branchendiskussionen, nehmen Sie aktuell diskutierte gesellschaftspolitische Veränderungen – wenn Sie auch Ihr Geschäft beeinflussen – zum Anlass, Ihre Meinung dazu frei zu äußern.

Wenn mehrere Mitarbeiter als Blogautoren schreiben, sollten Sie deren unterschiedliche Herangehensweise an Inhalte, Texte nutzen, um unterschiedliche Textgattungen für Ihren Blog zu entwickeln. Einer könnte sich eher für Kommentare/ Glosse stark machen, der andere für Ratgeberartikel, der nächste outet sich als Insider und führt den Leser hinter die Kulissen (z.B. erklärt er den Lesern, warum Ihr Unternehmen ein bestimmtes Produkt eingestellt hat).

Tipp 4: Lassen Sie beim Schreiben Ihre Zielgruppe nie aus den Augen

Grundsätzlich gilt, egal für welches Stilmittel (Wortwahl, Formulierungen) und welchen Textaufbau Sie sich entscheiden, wichtig ist, dass Sie in Ihren Blogbeirägen eine klare Botschaft vermitteln. Und immer daran denken, aus Sicht Ihrer Zielgruppe zu schreiben (Fachpublikum, Konsument, der unterhalten werden will, Konsument, der nach Antworten sucht etc.). Nehmen Sie Ihre Leser immer ernst und holen Sie sie dort ab, wo sie sich mit ihrem Wissensstand befinden.

Fazit: Damit Ihr Blog gelesen wird, sollten Sie sich nicht nur um spannende Inhalte kümmern, sondern auch um einen unverwechselbaren Stil. Entwickeln Sie auf Basis Ihrer Corporate Identity eine authentische Leseransprache: Geben Sie Antworten auf die Fragen Ihrer Leser, äußern Sie auch ihre eigene Meinung zu Branchenthemen und nutzen Sie z.B. das Profil Ihrer Blogautoren für die Leserbindung. Anders als auf Ihrer Webseite können Sie sich im Blog stilistisch entfalten und auch mal Textgattungen und Leseransprache ausprobieren.

Den Artikel mit anregenden Blog-Beispielen und viele andere spannende Themen lesen Sie in der aktuellen PRPraxis Ausgaben 18/2015.

Themen aus PRPraxis 18/2015, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Case Studies – Kommunikation: Nutzen Sie Fallbeispiele, um Ihre Kunden zu begeistern
  • – Business Netzwerke – XING: So kreieren Sie Ihren perfekten Auftritt
  • – Websolutions – Erfolgreiche Website: Sie begeistern Ihre Kunden,weil Sie ihnen dort Lösungen bieten
  • – Interne Kommunikation – Senden Sie Ihre Mitteilungen per Postkarte: So werden sie eher gelesen und umgesetzt

Online-Marketing – Newsletter und Webseite verknüpfen

Mittwoch, 22. Juli 2015

6 Tipps, wie Sie Webseite und Newsletter optimal für Ihren Kundendialog vernetzen

Newsletter sind immer noch hervorragende Push-Instrumente im Online-Marketing, um Kunden auf Ihre Webseite zu bringen. Und zwar ganz gezielt, dorthin, wo Sie Ihre Besucher auf der Seite haben möchten. Wie Sie Ihren Newsletter einen neuen Kick geben und ihn perfekt mit Ihrer Webseite verknüpfen, zeigen wir Ihnen.

Online PR, Content PR, StorytellingWenn Sie bereits Newsletter für Ihren Kundendialog nutzen, können Sie mit ein paar Handgriffen Newsletter-Abonnenten zu Kunden machen und Webseiten-Besucher zu Newsletter-Abonnenten. Versuchen Sie den Content Ihrer Webseite sowie den Ihres Newsletters so miteinander zu verknüpfen, dass Sie für Ihr Online-Marketing zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen:

  • – Vermarkten Sie Ihren Newsletter auf Ihrer Homepage.
  • – Bringen Sie Ihre Newsletter-Abonnenten auf Ihre Homepage.

Vermarkten Sie Ihren Newsletter auf Ihrer Homepage

Machen Sie Webseiten-Besucher Lust, Ihren Newsletter zu abonnieren. Am besten, indem Sie Ihnen subtil vorstellen, welche Themen sie in Ihrem Newsletter erwarten.

Tipp 1: Erstellen Sie ein Newsletter-Archiv auf Ihrer Webseite

Sie stecken viel Herzblut und Zeit in die Themen Ihrer Newsletter. Wieso nutzen Sie Ihren Newsletter nicht ein zweites Mal und zwar als PDF-Download auf einer Newsletter-Archiv-Seite?

Setzen Sie dabei nicht nur auf Ihre Newsletter-Seite. Dort schauen Ihre Kunden dann vorbei, wenn Sie sich sowieso schon für Ihren Newsletter interessieren. Legen Sie das Newsletter-Archiv besser unter „News“ an oder „Downloads“ – je nachdem, mit welchen Rubriken Sie arbeiten und welche dieser Seiten gut besucht sind. Machen Sie dort nun einen Unterpunkt mit „Newsletter-Archiv“ – je nach Veröffentlichungsfrequenz bietet es sich an, das Archiv in Jahreszahlen zu gliedern. .

Damit Ihr Newsletter-Archiv auch zur Suchmaschinenoptimierung beiträgt, sollten Sie jeden Newsletter mit Titel und Kurzvorstellung betexten. Wenn Sie mit einem Hauptthema im Newsletter arbeiten, gibt dieses Ihr Keyword vor.

Natürlich sollten Sie auch von Ihrer Newsletter-Anmeldeseite auf Ihr Newsletter-Archiv verlinken.

Tipp 2: Machen Sie neugierig auf Ihr nächstes Spezialthema im Newsletter

Was für bereits veröffentlichte Newsletter gilt, gilt auch für zukünftige. Um Interesse an Ihrem Newsletter zu wecken, sollten Sie auf Ihrer Newsletter-Anmeldeseite Ihr kommendes Newsletter-Thema kurz vorstellen – z.B. mit einer prägnanten These, einem Tipp aus dem Artikel etc. Das lockert nicht nur Ihre Seite auf, sondern bringt regelmäßig frischen Content auf den sonst statisch angelegte Homepage-Bereich.

Arbeiten Sie auch bei Ihrem Themen-Teaser wieder zweigleisig: Wenn Sie auf Ihrer Startseite eine Spalte mit „Aktuelles“ oder „Termine“ besitzen, ist Ihr Newsletter-Teaser dort sehr präsent aufgehoben. Veröffentlichen Sie dafür nur einen animierenden Titel und das Erscheinungsdatum und verlinken Sie auf Ihre Newsletter-Anmeldeseite.

Tipp 3: Stellen Sie die meist-geklickten NL-Themen nochmals vor

Was in Newslettern und Magazinen gut funktioniert, klappt auch auf Ihrer Homepage. Zeigen Sie sich als Content-Lieferant für Ihre Kunden und empfehlen Sie Ihnen die meist geklickten Newsletter-Themen des letzten Monats, des letzten Viertel- oder halben Jahres. Nochmals zum Nachlesen auf Ihrer News-Seite mit Verlinkung zu den jeweiligen Newsletter-Ausgaben. Widmen Sie diesem Thema einen extra News-Beitrag, den Sie mit einem Foto abrunden.

Bringen Sie Ihre Newsletter-Leser auf Ihre Homepage

Jeder Ihrer Newsletter sollte mindestens ein Verlinkung zu Ihrer Homepage haben, sei es zum Download eines Whitepapers, zur Registrierungsseite für eine Messe oder zu einem vorgestellten Produkt. Ihr Newsletter ist sozusagen der animierende Trägerstoff für Artikel / Seiten auf Ihrer Homepage.

Tipp 4: Akquirieren Sie Leser für Ihren Blog

Blogartikel im Newsletter sind nichts Neues. Wie wäre es aber mit einem kleinen Rätsel, das Ihre Leser dazu bringt, die letzten Artikel Ihres Blogs zu besuchen? Wie? Indem Sie nicht das Thema im Newsletter aufgreifen, sondern den Ausschnitt eines Fotos veröffentlichen, das zu einem Ihrer letzten Blogartikel gehört. Welches Thema sich hinter dem Bild verbirgt, erfährt der Leser erst auf der Homepage. Das weckt den Spieltrieb in Ihren Lesern – garantiert! Auch ganz ohne einen lockenden Gewinn.

Tipp 5: Machen Sie Ihre FAQ-Seite zur meist geklickten

Menschen lieben Gewohnheiten, Wiederkehrendes, auf das Sie sich freuen können, z.B. die Rätselseite am Ende eines Magazins. Denken Sie in Ihrem Newsletter auch in Rubriken. Wie wäre es mit einer „Schon gewusst“-Rubrik? Nutzwertigen Content hierfür liefert Ihnen Ihre FAQ-Seite. Picken Sie dort pro Newsletter-Ausgabe eine Frage heraus, um die Antwort zu erfahren, muss der Leser die Seite besuchen.

Beispiel: Schon gewusst, dass wir Ihnen unsere Produkte zu Top-Konditionen liefern? Sie fragen sich jetzt, welche das sind? Wir verraten es Ihnen gerne. Den letzten Satz verlinken Sie auf Ihre Konditionen innerhalb der FAQ-Seite.

Tipp 6: Geben Sie Ihren Kunden ein Mitspracherecht

Ein Newsletter ist das richtige Medium, um eine Umfrage zu promoten. Denn mit Ihrer Anfrage erreichen Sie genau die Zielgruppe, die Sie sich wünschen: Ihre (potentiellen) Kunden. Machen Sie immer wieder Umfragen zu Ihrem Kundenservice, Ihren Produkten, Ihren Themen im Newsletter, um Ihren Kunden zu zeigen, dass Sie an deren Meinung interessiert sind.

Die Umfrage selbst sollten Sie auf Ihrer Homepage anbieten, nicht direkt auf einen Umfrage-Anbieter verlinken. Wenn es sich um eine Kurz-Umfrage handelt (1 Frage mit 3 möglichen Antworten zum Anklicken), ist Ihre Startseite der ideale Ort, diese zu promoten. Möchten Sie eine detaillierte Umfrage z.B. zur Zufriedenheit Ihrer Kunden durchführen, benötigen Sie eine extra Seite. Im Newsletter können Sie die Umfrage kurz vorstellen und direkt darauf verlinken.

Haben Sie noch andere gewinnbringende Tipps fürs Online-Marketing? Nur her damit…

Den Artikel und viele andere spannende Themen u.a. für Ihre Online-Marketing lesen Sie in der aktuellen PRPraxis Ausgaben 15/2015.

Themen, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Content-Marketing – Mit diesen Beispielen nimmt Ihre Content-Strategie 2015 schnell Gestalt an
  • – Print – 6 Tipps für erfolgreiche Print-Mailings
  • – Social Media – Instagram hilft: Seien Sie unter den Ersten und erschließen Sie sich schnell und einfach neue Zielgruppen
  • – Geschäftspost – Überraschen Sie Ihre Geschäftspartner mit einem frischen Schreibstil
  • – Basiswissen Text – Im Text ist weniger manchmal mehr: Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche und haben Sie den Mut, zu verzichten
  • – Bildbearbeitung – Machen Sie aus Hobbybildern für 0,99 € exzellente Profi-Fotos

PRPraxis – hautnah an PR-Themen, die Sie interessieren

Möchten Sie sich in PR, Marketing und Social Media weiterbilden? Dann nehmen Sie mit PRPraxis Kontakt auf und bestellen den Ratgeber alle zwei Wochen ins Haus. PRPraxis ist das Ratgeber-Magazin für die PR-Branche. Dort finden Sie Ideen, Anleitungen und Konzepte rund um Ihre Öffentlichkeitsarbeit. News, Trends, Experten-Tipps und aktuelle Rechts-Tipps ergänzen das Informationsangebot online. Das Redaktionsteam der PRPraxis erklärt ihnen ganz konkret, wie Sie Ihre Presse- und Öffentlichkeitsarbeit effizienter, schneller und erfolgreicher gestalten können.

Online Pressemeldungen verfassen fürs Internet und Presseportale

Mittwoch, 8. April 2015

Online-Pressemeldungen unterscheiden sich grundsätzlich nicht von Offline-Pressmeldungen. Sie richten sich aber meist direkt an Ihre Zielgruppe und sollten daher leserfreundlich aufbereitet sein; zusätzlich sollten sie für die Suchmaschinenoptimierung Ihre Keywords enthalten. Wie Sie Ihre Online-Pressemeldung fürs Web aufbereiten das Kommunikationsmedium Internet optimal nutzen, zeigen wir Ihnen.

Das Leseverhalten ist online ein anderes als offline. Der Leser scannt über die Meldung, bleibt an Titel, Zwischenüberschriften und an einem aussagekräftigen Bild mit entsprechender Bildunterschrift hängen. Das sollten Sie alles bedenken, wenn Sie sich ans Verfassen der Online-Pressemeldung machen. Zudem gehören Ihre Keywords sowie Links zu weiterführenden Informationen, zum Produkt, über das Sie informieren etc. dazu.

Übrigens können Sie auch klassische Pressemeldungen wie Online-Pressemeldungen aufbereiten. Die Redaktion dankt Ihnen durchaus, wenn sie die Meldung leserfreundlich aufbereitet bekommt.

Machen Sie sich also so wenig wie möglich Arbeit und verfassen Sie Ihre Pressemeldungen zukünftig so, dass Sie sowohl für Printmedien (per E-Mail Versand) als auch für Onlinemedien (ua. direktes Einstellen auf geeigneten Plattformen/ Presseortalen) gleichermaßen geeignet sind. Zudem sollten sie auch ohne große Änderungen in den Pressebereich Ihrer Webseite übernommen werden können.

Online Pressemeldungen leserfreundlich aufbereiten

Mit Online-PR können Sie Ihre Zielgruppe direkt erreichen. Das bedeutet, Sie schreiben nicht mehr für die Medien, sondern vor allem für Ihre potentiellen Kunden. Stellen Sie also immer den Nutzwert für Ihre Zielgruppe in den Mittelpunkt der Meldung – sei es bei einem Produkt, einem Service, einer Veranstaltung etc.. Pressemeldungen als Ratgeberartikel beispielsweise haben einen hohen Mehrwert und werden auch gerne von Redaktionen genutzt.

Ihre Online-Pressemeldung folgt immer noch den selben Prinzipien wie Ihre klassische:

  1. Headline (wichtigste Kernaussage)
  2. Subheadline (weiterführende Information oder Teaser – je nach Art der Meldung)
  3. Lead (Zusammenfassung der Meldung, alle W-Fragen werden beantwortet)
    Versuchen Sie diesen bewusst als Inhaltsverzeichnis zu gliedern anstatt ausformulierter Sätze – also jede Kernaussage in eine neue Zeile.
  4. Bodytext (beginnend mit den wichtigsten Informationen (W-Fragen nochmals beantworten, aber ausführlicher)/ enthält Verlinkungen (möglichst als Hyperlink)
  5. Boilerplate mit Informationen zu Ihrem Unternehmen
  6. Pressekontakt

Daraus sollten Sie jetzt speziell achten:

– Verfassen Sie lockende Titel und Untertitel, die das Thema näher erklären

– Formulieren Sie keine Textwüsten, sondern arbeiten Sie mit Absätzen

– Jeder Absatz enthält nur einen Gedanken

– Heben Sie Kernbotschaften und wichtige Textabschnitte durch Fett- oder Kursivdruck hervor. So springen dem Leser auch beim schnellen Scannen Ihre Kernaussagen ins Auge.

– Verwenden Sie Zwischenüberschriften zur Gliederung des Inhalts – möglichst eine pro Kernaussage (Absatz).

– Nutzen Sie durchaus Bulletpoints zur Strukturierung, bei hierarchischen Aufzählungen sind durchaus Zahlen voranzustellen.

Beispiel:
anstatt
Wörterladen bietet seinen Kunden die ganze Bandbreite der PR wie Online-PR, klassische Pressearbeit, Social Media, Text

besser:
Wörterladen bietet seinen Kunden

  • – Online-PR
  • – klassische Pressearbeit
  • – Social Media
  • – Text
  1. Lassen Sie komplexe Informationen wie Umsätze, Umfrageergebnisse etc. als Tabelle einfließen. Beim Beispiel erfassen die Leser auf einen Blick die Gewichtung der Unternehmensbereiche innerhalb des Unternehmens.
  2. Nutzen Sie Bilder und Grafiken zur Auflockerung der Seite.
  3. Stellen Sie zu jedem Bild eine aussagekräftige Bildunterschriften, die den Leser beim Scannen über Ihre Kernaussagen informiert.
  4. Vergessen Sie die Links nicht – zu Ihrem Angebot/ Ihrem Produkt/ Ihrem Service/ Ihrer Veranstaltung, zu weiterführenden Informationen, direkt auf Ihre Homepage.
  5. Wenn Sie viele Verlinkungen haben, bietet es sich an, keine Hyperlinks zu setzen, sondern Ihre Links am Ende des Beitrags aufzulisten.
  6. Wenn Sie Hyperlinks nutzen, sollte die Linkbeschriftung den Inhalt beschreiben, zu dem der Link führt.

Halten Sie die Aufmerksamkeit des Lesers

Indem Sie Zitate, Claims oder Slogans verwenden. Pressmeldungen sind sachlich formuliert, ohne Marketingphrasen und Superlative. Aber Sie können Aussagen zuspitzen – z.B. in Zitaten. Ein Zitat kann durchaus auch als Headline fungieren.
Beispiel: „Am Ende des Jahres sind wir die Nummer 1 im Smartphone-Markt.“

Achten Sie jedoch darauf, dass Ihre Zitate und Slogans zu Ihrem Zitatgeber (Geschäftsführer) und Ihrer Unternehmensphilosophie passen.

Auch Reizwörter wie gratis, neu, sparen Sie, Vorteil, Erfolg, Spaß, Exklusivität lassen den Leser aufhorchen. Versuchen Sie Wörter, die zu Ihrem Thema passen, selbst zuzuspitzen oder neu zu kreieren: Wohlfühl-Preise, Schuldenghettos, iPhone-Killer….

Stellen Sie Ihre Online Pressemeldung suchmaschinenoptimiert ein

Texten fürs Web bedeutet immer Texten für die Suchmaschinen. Nur so wird Ihr Text auch gefunden. Das bedeutet, Ihre Online-Pressemeldung sollte Ihre 2 wichtigsten Keywords enthalten: Den Namen Ihres Unternehmens und Ihr Thema (mobile Ladegeräte, Cloud-Computing, Kinderkonzert, Seniorentreffen etc.). Als Richtschnur: Bei einem Text von 150 Wörter sollten Sie 3x Ihr Keyword nutzen.

Ihr Keyword sollte vorkommen in

  1. Headline (Dachzeile H1)
  2. Subheadline (Unterzeile H2)
  3. im Bodytext am Anfang, Mitte, Schluss
  4. Zwischenüberschriften
  5. setzen Sie die Links möglichst auf Nebenkeywords
  6. Dateiname des Bildes
  7. Bildunterschrift

Sie können das Keyword zur besseren Sichtbarkait fetten oder kursiv darstellen, die Veränderung der Darstellung zeigt den Suchmaschinen auch die Wichtigkeit des Begriffs. Aber egal, wie Sie das Keyword einsetzen, achten Sie darauf, dass der Artikel immer für den Leser verständlich bleibt und das Keyword nicht überhand nimmt.

5 Erfolgsfaktoren für Ihre Online-PR

Mittwoch, 18. März 2015

Online-PR ist – anders als die klassische PR – Zweiweg-Kommunikation. Es gilt nicht nur, Informationen der Zielgruppe bereitzustellen und das Internet als Distributionskanal zu nutzen, sondern sich dem Dialog mit der eigenen Zielgruppe zu stellen – z.B. auf sozialen Netzwerken, in Blogs, Foren oder Wikis. Um Ihre Themen publik zu machen, gibt es attraktive Instrumente und Plattformen.

Online PR hat kein Ablaufdatum, alles, was Sie im Internet veröffentlichen, bleibt bestehen und zahlt auf Ihr Unternehmensimage ein. Anders als in der klassischen PR haben Sie es größtenteils selbst in der Hand, wo, wie und wann Ihre Themen veröffentlicht werden. Das Veröffentlichen allein ist aber nicht der ausschlaggebende Faktor, sondern die virale Verbreitung Ihrer Themen innerhalb Ihrer Interessensgruppen und die Aufmerksamkeit, die Ihnen Google entgegen bringt.

Grundsätzlich unterscheidet sich Online PR bei Themenrecherche, -auswahl, -planung und Produktion von Inhalten nicht von der klassischen PR, wichtig ist hierbei nur, dass Sie die Lesegewohnheiten des Internets nutzen (eher kurze Texte, Zwischenüberschriften, Bilder etc.) und Ihre Texte suchmaschinenfreundlich aufbereiten (Keywords).

Erfolgsfaktor Content generieren
Die Qualität wird bei der Themenplanung immer wichtiger. Das Internet ist voll von Informationen. Wenn Sie Ihre Zielgruppe erreichen möchten, müssen Sie genau wissen, welche Art von Content diese benötigt. Stellen Sie also die Vermarktung Ihrer Produkte hinten an und bieten Sie Ihren Dialoggruppen Antworten auf ihre Fragen. Nur so schaffen Sie es, Ihre Zielgruppe auf Ihre Webseite zu bringen und letztendlich in zahlende Kundschaft zu verwandeln. Indem Sie Vertrauen in Ihr Unternehmen entwickeln, haben sie Vertrauen in Ihre Produkte. Bleiben Sie dabei jederzeit authentisch.

Erfolgsfaktor Content bereitstellen
Ausschlaggebend für einen intensiven Beziehungsaufbau mit Ihrer Dialoggruppe ist nicht die Quantität veröffentlichter Themen, sondern deren Relevanz für die Zielgruppe (Qualität). Multiplikatoren arbeiten nur weiterhin mit Ihnen zusammen, wenn Ihre Veröffentlichung Spuren (Besucher, Kommentare, Likes, Shares etc.) hinterlassen. Daher sollte Ihr Content immer

  • zu Ihrem Unternehmen passen (authentisch sein)
  • gut recherchiert sein und handwerklich professionell umgesetzt sein
  • relevant für Ihre Zielgruppe sein (echten Nutzwert bieten):
  • emotionalisieren: unterhalten, zu Diskussionen anregen, Freude bereiten
  • Um Ihren Content zu verpacken haben Sie viele Instrumente, die Ihnen helfen, Ihre Zielgruppe passgenau zu erreichen:

  • Ratgeberartikel
  • Interviews
  • Online Pressemeldungen
  • E-Books
  • Präsentationen
  • Whitepaper, Leitfäden, Studie
  • (interaktive) (Info)Grafiken
  • Umfragen/ Tests
  • Videos
  • Podcasts
  • Hangouts on Air
  • Webinare
  • Erfolgsfaktor Suchmaschinenoptimierung
    Egal, welchen Content Sie im Internet bereitstellen, er hat Suchmaschinenrelevanz. Das bedeutet, Sie sollten bereits bei der Erstellung Ihrer Artikel, Texte, Content-Medien darauf achten, dass jeder neue Beitrag auf Ihre Suchmaschinenoptimierung einzahlt. Nachdem die Suchmaschine die erste Anlaufstelle bei der Suche nach Produkten und Services für die Mehrheit der Internetnutzer (B2C + B2B) ist, sollten Sie die wichtigsten SEO-Maßnahmen wissen. Nur so führt Ihr Artikel letztendlich zur Zielgruppe.

    Erfolgsfaktor Vernetzung
    Die Business-Netzwerke Xing und LinkedIn machen es vor – Vernetzung ist King. Das gilt auch bei Ihrer Online PR. Nutzen Sie Ihre Mitarbeiter, Kunden und Partner, aber auch Blogger als Multiplikatoren. Filtern Sie vor jeder Online-Kampagne, welche Multiplikatoren für Ihr Thema relevant wären, indem Sie

  • Ihre Mitarbeiter bitten, Posts zu liken oder teilen
  • (Themen/ Ratgeber-)Blogs, Online-Magazinen, Communitys, Foren identifizieren
  • sich Kooperationen mit den relevanten Multiplikatoren überlegen, um Ihr Thema zu stützen
  • bei gemeinsamen Social Media Beiträgen auf Facebook, Google+ oder Twitter Ihren Kooperationspartner mit Verlinkung (@Name) erwähnen
  • auf Ihren Referenz- / Partnerseiten Ihren Kooperationspartnern die Möglichkeit der Verlinkung geben
  • Erfolgsfaktor Verbreitung
    Die Sichtbarkeit Ihrer Inhalte ist das A und O in der Online PR – die eigene Webseite kann hier nur der Ausgangspunkt sein. Sie müssen also Ihre Zielgruppe so führen, dass Sie auf Ihren Content stößt, sei es über zielgruppenrelevante Online-Medien, Social Media Kanäle oder die Kooperation mit Ihren Partnern. Auch Diskussionen in Foren oder Social Media Gruppen können dazu führen, dass Ihre Zielgruppe Ihre Webseite besucht. Steuern Sie nun wie gewünscht Ihre Informationen über Blogs, Presseportale, Artikelverzeichnisse, Expertenforen und Soziale Netzwerke.

    Den ausführlichen Artikel mit weiteren Tipps für Ihre Online-PR lesen Sie in der aktuellen PRPraxis Ausgabe 6/2015.

    Vorschau auf den nächsten Blogbeitrag:
    5 Impulse, wie Sie Ihre Marke am besten inszenieren und so Ihre Kunden begeistern
    Was erfolgreiche Marken vor allem auszeichnet, ist ihre emotionale Bindung an Kunden. Apple, Mercedes oder Nespresso kreieren Markenwelten, in die ihre Kunden eintauchen können – um letztendlich zu kaufen. Es gibt viele Möglichkeiten, eine Marke in Szene zu setzen und die Kraft dieser Marke zu zeigen. Ich gebe Ihnen Tipps, wie Sie Ihre Kunden für sich und Ihre Produkte begeistern.

    Themen, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • PR-Basiswissen – 3 PR-Basics: Nutzen Sie dieses Handwerkszeug für Ihre erfolgreiche Medienarbeit
  • Social Media – Lernen Sie in 10 Minuten, wie Ihre Überschriften bei Facebook & Co. den Nerv Ihrer Leser treffen
  • Rechtsprechung – Diese Verantwortung trägt Ihr Unternehmen für die Facebook-Fanseite
  • Rechtsprechung – Müssen Sie Schadenersatz bei Veröffentlichung von Fotos ohne Einwilligung leisten? Nicht zwingend!
  • PRPraxis – hautnah an PR-Themen, die Sie interessieren
    Möchten Sie sich in PR, Marketing und Social Media weiterbilden? Dann nehmen Sie mit PRPraxis Kontakt auf und bestellen den Ratgeber alle zwei Wochen ins Haus. PRPraxis ist das Ratgeber-Magazin für die PR-Branche. Dort finden Sie Ideen, Anleitungen und Konzepte rund um Ihre Öffentlichkeitsarbeit. News, Trends, Experten-Tipps und aktuelle Rechts-Tipps ergänzen das Informationsangebot online. Das Redaktionsteam der PRPraxis erklärt ihnen ganz konkret, wie Sie Ihre Presse- und Öffentlichkeitsarbeit effizienter, schneller und erfolgreicher gestalten können.

    Bilder-SEO: 12 Tipps, wie Sie Ihre Bilder für Suchmaschinen optimieren

    Mittwoch, 11. März 2015

    Bilder sind ein wichtiger Baustein im Marketing – ob auf der Webseite, im Blog oder für SEO. Sie unterstreichen nicht nur Ihre Texte, sondern wecken in den Lesern Emotionen. Damit Ihre Bilder Ihnen auch bei den Suchmaschinen wie Google einen Mehrwert verschaffen, sollten Sie ein paar Tipps beachten und Ihre Fotos für die Google Bildersuche optimieren.

    Mobiles Ladegerät fürs iPhone

    Die Beschriftung “Mobiles Ladegerät fürs iPhone © Power.Guy” optimiert Ihre Bilder-SEO für die Suchergebnisse bei Google

    Bilder für SEO richtig bearbeiten und ablegen

    Bereits bei der Bildbearbeitung und Bildablage fängt Ihre Suchmaschinenoptimierung an.

    1. Bildgröße – ab 300 Pixel Seitenlänge

    Ein Foto sollte für die Suchmaschinen optimiert werden und daher mindestens 60.000 Pixel haben, das entspricht ca. 300 x 240. Orientieren Sie sich am besten an der Seitenlänge 300 und Sie liegen goldrichtig. Damit diese aber nicht zu groß für die Suchmaschinen werden und dann aus deren Raster fallen, sollten sich Ihre Bilder zwischen 300 x 240 und 1280 x 960 Pixel bewegen.

    2. Bildformat – 4:3 Formate sind die beliebtesten

    Die Bildersuche von Google mag vor allem Querformate im Verhältnis 4:3. Das erkennen Sie beim Blick in die Google Bildersuche. Bilder in anderen Formaten werden von Google skaliert und teilweise beschnitten, 4:3 Formate werden so belassen.

    3. Der Dateiname – beschreibt Ihr Thema

    Der Dateiname des Bildes ist ein weiteres wichtiges SEO Ranking-Kriterium. Google nutzt es, um die Suche mit den Bildnamen abzugleichen. Das verwendete Wort – möglichst mit einem beschreibenden Adjektiv – führt auf das Thema hin. Je nach Länge können Sie noch gut Ihren Firmennamen hinzufügen. Trennen Sie dabei die einzelnen Wörter mit Bindestrich. Die genutzten Keywords im Dateinamen sollten aber immer das Bild beschreiben.

    Beispiel: mobiles-ladegeraet-power.guy

    4. Ablage – bitte nach Thema

    Zudem sollten die Bilder und Grafiken nicht in einem allgemeinen „Upload“- oder „Images“-Ordner abgelegt werden, sondern lieber im themenrelevanten Ordner des Beitrags.

    Beispiel: …/zubehoer/mobile-ladegeraete

    5. Komprimierungsformate – kennzeichnet Ihre Darstellungsform

    Google vermutet hinter GIFs und PNG Grafiken hinter JPGs Fotos. Wer also einen Schlüsselbegriff sucht und diesen mit „Foto“ verknüpft erhält bei der Bildersuche gleich die richtigen Bildergebnisse.

    Bilder richtig auf Webseite / im Blog einbetten

    Damit Ihre Bilder im Quelltext richtig eingebettet liegen, sollten Sie folgende Tipps beachten:

    6. Umliegender Text – mit Keyowords nahe am Bild

    Je näher Ihre Keywords, die Sie auch im Foto genutzt haben, am Foto stehen, umso besser. Versuchen Sie das Keyword mehrmals sinnvoll im Text unterzubringen.

    7. Alt-Tag des Bildes – sollte Bild näher beschreiben

    Der Alt-Tag beschreibt den Inhalt des Bildes und wird dann angezeigt, wenn für den Leser aufgrund von Serverproblemen etc. das Bild nicht sichtbar ist. Daher sollte jedes Bild einen aussagekräftigen Alt-Text haben. Das Alt-Tag ist eine der wichtigsten Informationsquelle für die Suchmaschinenroboter.

    Beispiel: <img src=”../images/zubehoer/mobile-ladegeraete.jpg” alt=”Mobiles Ladegerät fürs iPhone”>

    8. Title-Attribut

    Für das Title-Attribut empfiehlt es sich, solche Informationen zu hinterlegen, die für den Besucher zusätzlich interessant sein könnten. Denn diesen Text sehen die Besucher beim Überrollen des Bildes.

    Beispiel: <img src=”../images/zubehoer/mobile-ladegeraete.jpg” alt=”Mobiles Ladegerät fürs iPhone” title=”, Mobiles Ladegerät fürs iPhone © Power.Guy”>

    9. Bildunterschrift

    Die Bildunterschrift steht nahe am Bild. Nutzen Sie daher auch dort das Keyword, das Ihr Bild beschreibt. Wenn Sie Ihre Webseiten selbst programmieren, sollten Sie gut darauf achten, Bildern mithilfe eines “<div>”-Containers eine Bildunterschrift zu geben.

    10. Überschriften – nutzen Sie Ihr Keyword

    Versuchen Sie vor dem Absatz, in dem das Bild auftaucht, zur SEO Optimierung eine Überschrift mit dem Keyword zu setzen.

    11. Mehrfachverwendung und Bildkopien – nutzen Sie Ihr Bild auch auf anderen Webseiten

    Für das Ranking ist es durchaus positiv zu bewerten, wenn Sie Ihr Bild auch auf andere Homepages einstellen bzw. Ihr Bild an Drittnutzer weitergeben. Das gleiche gilt für Bildkopien. Sie oder Drittnutzer können Ihr Bild unter anderem Dateinamen neu abspeichern und wiederverwenden bzw. die Größe des Bild verändern. Das optimiert auch Ihre Bilder-SEO.

    Grundsätzlich gilt: je öfter ein Bild genutzt wird, umso relevanter scheint es – aus der Sicht von Google – zu sein. Bildkopien sind ein positives Rankingsignal. Achten Sie aber darauf, dass Sie bei der SEO Optimierung unter ähnlichen bzw. gleichen Keywords abgespeichert werden – nur in anderer Reihenfolge.

    12. Guter Content siegt

    Positiv auf das Ranking von Bildern wirkt sich der gesamte Inhalt Ihrer Webseite aus. Je relevanter Ihr Content im Hinblick auf die gesuchten Keywords ist, umso höher klettert das Bild – und natürlich letztendlich auch die Webseite im Suchmaschinen-Ranking.

    Vor langer Zeit hatte ich einen Artikel über die Macht der Bilder verfasst, der dieses Thema aus PR-strategischer Sicht erläutert.

    Fazit der Bilder-SEO

    Ein Bild richtig abgespeichert, mit Keywords versehen und auf der Webseite in Keyword-Nähe platziert, hilft Ihnen bei Ihrem Marketing / Ihrer Suchmaschinenoptimierung. Es geht nicht mehr nur darum, mit Bildern eine Themenwelt zu gestalten, sondern diese gezielt zur Suchmaschinenoptimierung einzusetzen. So schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie erfreuen das Auge des Lesers und noch Google.

    Content Marketing mit nutzwertig erstellten Whitepapers

    Mittwoch, 10. Dezember 2014

    Wie sieht es bei Ihnen in Sachen Content Marketing aus? Gerade im B2B-Bereich ist das Marketinginstrument – Content statt Produktinformationen – äußerst Erfolg versprechend. Gut eingesetzt und vermarktet, generiert Content Marketing Vertriebskontakte. Vor allem das Erstellen von Whitepapers als Marketingmedium ist vielversprechend – damit positionieren Sie sich zusätzlich als Lösungsanbieter.

    Erstellen Sie Whitepapers, die vor allem eines zeigen Ihr fachliches Expertentum. Davon profitiert auch Ihr Unternehmensimage. Der Trend in der B2B- Kommunikation geht klar zum nutzergenerierten Inhalt. Neben harten Fakten entscheiden immer mehr das Know-how im Unternehmen über den wirtschaftlichen Erfolg. Gerade nutzwertige, informative Dokumente spielen im Internet eine Rolle. Nutzen Sie also verstärkt Ihr internes Wissen und machen Sie daraus Content für Kunden.

    Der Erfolg von Whitepapers – vielersprechend

    Whitepapes vermitteln komplexe Inhalte lösungsorientiert – sie sind dabei wie eine Gebrauchsanleitung: Ihre Kunden haben eine Frage zu einem bestimmten Thema, Sie haben die Antwort. Mit Whitepapers erzielen Sie hohe Aufmerksamkeit, denn der Leser konsumiert Ihre Informationen aktiv, um an die Lösung seines Problems zu kommen.

    Themen für Whitepaper  – abhängig von Branche und Einsatzgebiet

    Mit Whitepapers schulen Sie Ihre Kunden, in dem Sie ihnen komplexe Inhalte leicht verständlich vermitteln. Dabei wird Ihr Kunde überzeugt, nicht überredet. Sie positionieren sich also als Experte auf Ihrem Gebiet und erzeugen eine hohe Glaubwürdigkeit für Ihr Unternehmen.

    Die Themen sind dabei äußerst vielfältig – je nach Branche und Einsatzgebiet.

    Als IT-/ Technologie/ (Maschinen)Bau-Unternehmen können Sie neue oder grundlegende Produkte, Technologien, Standards oder Bauweisen erklären.

    1. Sie können das Whitepaper als Leitfaden formulieren, indem Sie z.B. eines Ihrer erklärungsbedürftigen Produkte in Kontext eines Anwendungsbeispieles setzen und die dafür nötige Umgebung skizzieren.
    2. Sie zeigen anhand einer Guideline, wie Ihr Kunde durch das Einsetzen Ihres Produkts / Ihrer Systemlösung einen hohen Return-on-Investment generiert, was sich auf weitere Unternehmensebenen (operatives Geschäft) auswirkt.
    3. Oder Sie erläutern, wie Ihr Kunde skizzierte Branchen- oder Technologietrends nutzt, in seine Planung einbezieht und intelligent einführt.

    Als Wirtschafts-, Branchen-Verband, Bildungs- und Umweltinstitut können Sie Empfehlungen aussprechen, indem Sie aktuelle Probleme in Wirtschaft, Umwelt etc. skizzieren und Ihren Verbandsmitgliedern/ Kunden aufzeigen, welche Lösungen es für sie gibt.

    Sie können Studienergebnisse zusammen mit einem Marktforschungsinstitut oder (Fach)Hochschulen, eigenen Erhebungen bei Ihren Kunden aufgreifen und daraus Ratschläge formulieren.

    Unternehmensberater, PR/ Social Media Berater, Fotografen können sich Aspekte aus Ihrer Tätigkeit herausgreifen und zu diesen Themen Ratgeber-Whitepapers verfassen.

    Selbst Lifestyle- und Verbraucher-Themen können Sie in einem Whitepaper für Ihre Endkunden darstellen: Der Blumenversand24.com hat ein E-Book entwickelt, worauf Kunden achten sollten, wenn sie sich Blumen liefern lassen.

    Aufbau und Form von Whitepapers – machen Sie Lust aufs Lesen

    1. Das Deckblatt sollte in den Farben Ihres Corporate Designs gehalten sein. So erhöhen Sie den Imagetransfer.
    2. Der Titel und Untertitel machen klar, um welches Thema es sich handelt und wer für das Whitepaper verantwortlich ist. Zudem müssen Sie in wenigen Worten den Nutzen verdeutlichen.
    3. Arbeiten Sie mit einem fundierten Inhaltsverzeichnis.
    4. Unterteilen Sie Ihr Whitepaper in bestimmte Kapitel, die sie mit passenden Überschriften kennzeichnen. Jedes Kapitel sollte auf einer neuen Seite beginnen.
    5. Ein Summary zu Beginn fasst die wichtigsten Punkte des Whitepapers
    6. zusammen.
    7. Die Einleitung hingegen schildert und analysiert die Aufgabenstellung (Problem, Situation etc.).
    8. Im Hauptteil stellen Sie Ihre Lösungsansätze dar – mit Begründung; hier können Sie subtil als Lösung Ihr Produkt einfließen lassen.
    9. Bauen Sie immer wieder Zwischenüberschriften ein, diese erhöhen die Lesbarkeit Ihres Textes und führen den Leser durch die Thematik.
    10. Die Schlussbemerkung fasst die Kernaussagen noch einmal prägnant zusammen.
    11. Im Anhang finden sich ein kurzes Autorenprofil, das Firmenprofil sowie die kompletten Kontaktdaten.
    12. Verzichten Sie im Whitepaper selbst auf Hintergrundsfarben. Am besten zu lesen ist immer noch schwarzer Text auf weißem Grund.
    13. Achten Sie auf eine komfortabel zu lesende Schriftart – möglichst serifenlos – und Schriftgröße (je nach Schriftart 11 od. 12 Pkt, nicht mehr als 14 Pkt.).
    14. Seitenzahlen geben dem Leser eine Orientierung. Er weiß bereits vor dem Lesen, ob die (hohe) Seitenanzahl das Thema rechtfertigt.
    15. Achten Sie darauf, dass der Umfang Ihres Whitepapers 5-12 Seiten nicht überschreitet. Länger als 15 Seiten liest niemand, ist das Thema auch noch so nutzwertig. Wenn Sie mehr Seiten benötigen, überlegen Sie, ob es nicht sinnvoller ist, aus dem Whitepaper eine Serie zu machen.

    Wie Sie Ihre Whitepapers im Detail erstellen und erfolgversprechend vermarkten finden Sie in der aktuellen PRPraxis 25/2014.

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    PRPraxis – hautnah an PR-Themen, die Sie interessieren

    Möchten Sie sich in PR, Marketing und Social Media weiterbilden? Dann bestellen Sie sich PRPraxis alle zwei Wochen ins Haus. PRPraxis ist das Ratgeber-Magazin für die PR-Branche. Dort finden Sie Ideen, Anleitungen und Konzepte rund um Ihre Öffentlichkeitsarbeit. News, Trends, Experten-Tipps und aktuelle Rechts-Tipps ergänzen das Informationsangebot online. Das Redaktionsteam der PRPraxis erklärt ihnen ganz konkret, wie Sie Ihre Presse- und Öffentlichkeitsarbeit effizienter, schneller und erfolgreicher gestalten können.