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Archiv für die Kategorie „Public Relations“

Media Alert – Alternative zur Pressemeldung für Expertenthemen

Donnerstag, 8. August 2019

Wie Sie mit einem Media Alert Expertentipps geben und ihr Unternehmen positiv ins Spiel bringen

Die Pressemeldung gehört immer noch zu den wichtigsten Instrumenten der Unternehmenskommunikation. Aber nicht immer ist sie die beste Lösung, sich an die Medien zu wenden. Der Media Alert ist eine gute Alternative. Was hinter dem Begriff steckt und wann Sie dieses Contentformat erfolgreich nutzen sollten, erfahren Sie im Blogbeitrag.

Media Alert Alternative Pressemeldung

Der Media Alert ist eine gute Alternative zur Pressemeldung © Tim Reckmann / pixelio.de

Pressemeldungen sind die klassische Maßnahme, um Unternehmensneuigkeiten für die Medien aufzubereiten und diese damit zu versorgen. Zurecht fragen Sie sich, was ist dann ein Media Alert? Alert bedeutet frei übersetzt Alarm. Mit einem Media Alert „alarmieren“, in diesem Fall informieren Sie die Medien zu einem spezifischen Thema, das nicht produktgebunden ist. Am besten funktionieren Media Alerts im Bereich „Tipps“.

Beim Media Alert ist Ihr Unternehmen der Tippgeber

Anstatt eines exklusiven Ratgeberartikels bieten Sie ihre „5 Tipps zu…“ den Medien als Alert an, heißt, zu deren freien Verwendung. Diese können nun die Inhalte eins zu eins übernehmen oder entsprechend ihrer redaktionellen Anforerungen umschreiben. Als Tippgeber bleiben Sie jedoch genannt.

Ein Beispiel: Die Relicense AG, Anbieter von Gebrauchtsoftware, möchte sich positiv ins Gedächtnis ihrer Zielgruppe bringen und die immer noch schwelenden Ängste von Unternehmen dem Thema gegenüber aushebeln. Sie verfasst einen Media Alert mit dem Titel „5 Mythen zum Thema Gebrauchtsoftware – wie Unternehmen vom An- und Verkauf von Gebrauchtsoftware profitieren“. Im Lead nennt sich das Unternehmen selbst als Tippgeber: Die Relicense AG räumt mit den fünf Top-Mythen zu Gebrauchtsoftware auf und gibt Tipps, wie Unternehmen vom An- und Verkauf von Gebrauchtsoftware profitieren.

Relicense bleibt als Fachexperte genannt. Auch wenn die Medien den ursprünglich angebotenen Artikel verändern, ist klar geklärt, wer ursprünglich die Tipps gibt.

Themen für Ihren Media Alert

Tipp-Artikel lassen sich am besten in Media Alerts packen. Sie zeigen plakativ und nutzwertig Ihr Expertenwissen. Ihre Tipps sollten sich natürlich immer im Themenkontext Ihres Unternehmens und Ihrer Produkte bewegen. Dabei können Sie aktuelle Aufhänger nutzen wie:

internationale und nationale Gedenk- und Aktionstage

Tag des Datenschutzes, Tag des Kindes, Tag des Kusses, Tag der Musik, Weltgesundheitstag

Im Internet finden Sie Seiten, die alle nationalen wie internationalen Gedenktage auflisten (https://feiertags.info/jahrestage)

Saisonale Anlässe

Valentinstag, Frühlingsanfang, Fasching, Ostern, Muttertag, Sommersonnwende… Die meisten Jahreskalender enthalten saisonspezifische Tage, so dass Sie gleich Themen als auch den Versandtermin planen können.

Themengebiete, im Umfeld Ihrer Produkte

Machen Sie sich eine Mindmap, in welchem Themenkontext sich Ihr Unternehmen, Produkt bewegt. Nutzen Sie hierzu nicht nur Ihre Keywords, sondern auch ihr FAQ, Fragen, die ihren Kunden aktuell unter den Nägel brennen und Features, die speziell Ihr Produkt bietet.

Zielgruppenansprache

Sie können Ihre Tipp-Artikel auch auf Ihre verschiedenen Zielgruppen zuschneiden. Machen Sie sich hierzu Gedanken, ob Ihre Tipps sich an verschiedene Branchen, Berufsgruppen, Geschlechter, Generationen etc. wendet.

Der Versand eines Media Alerts gestaltet sich entsprechend einer Pressemeldung. Sie verfassen ein kurzes Mailing an die Medienpartner mit dem Hinweis zum Thema und der freien redaktionellen Verwendung.

Fazit zu Media Alert

Media Alerts sind nutzwertige Ergänzungen für Ihre Pressearbeit. Sie kommen vor allem dann zum Tragen, wenn es sich um Ratgeberartikel handelt, die Sie mehreren Medienkontakten zur freien redaktionellen Verwendung anbieten möchten anstatt eines exklusiven Beitrags. Lassen Sie den Tippgeber, in diesem Fall nicht eine bestimmte Spokesperson, sondern Ihr Unternehmen in das Intro einfließen, so dass die Ratschläge auf das Image Ihres Unternehmens einzahlen.

Den Artikel mit einem aktuellen Beispiel und dem inhaltlichen Aufbau finden Sie in der PR & Werbe Praxis 16/2019 sowie viele weitere spannende Themen.

Themen aus PR & Werbe Praxis 16/2019, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Trend: Nachhaltigkeit: So nutzen Sie sie als Plus im Verkauf
  • – Verkauf: Steigern Sie Ihren Umsatz dank Sympathiebonus
  • – Online Marketing: Mehr Aufmerksamkeit für Sie? Dann setzen Sie auf animierte GIFs
  • – Aktuelles: Responsive Anzeigen – die jüngste Innovation von Google Ads
  • – Kommunikations-Mix: 6 Wege, wie Sie intern zeitgemäß kommunizieren
  • – Leserfrage: „Schadet Duplicate Content unserem Ranking?“
  • – Krisen-PR: Ihr Plus – wenn Sie auf Kritik souverän reagieren

Texten wie ein Profi – 14 Wegweiser zu einem packenden Artikel

Mittwoch, 10. Juli 2019

Texte sind immer noch das A und O in der Pressearbeit und im Online Marketing. Egal, ob Sie Content für Webseiten, Blogs, Social Media Kanäle generieren oder Pressemeldungen verfassen. Gut geschriebene Artikel werden gerne gelesen. Aber was genau ist ein guter Text? Einer, der thematisch den Nerv des Lesers trifft? Ja, sicher! Aber auch einer, der den Lesegewohnheiten der Generation Internet entgegenkommt: Ein Text, der leicht verständlich ist, in kurzen, prägnanten Sätzen schwierige Sachverhalte erklärt und der den Leser mitreißt. Wenn Sie sich an ein paar Ratschläge zum guten Texten halten, verfasst sich Ihr nächster Artikel wie von selbst. Und Sie texten wie ein Profi!

Tipp-Artikel kommen bei Lesern und Google gut an

Mit den 14 Tipps texten Sie zukünftig wie ein Profi!

Es braucht nicht viel, um gute Texte zu formulieren. Ein paar Tipps helfen Ihnen dabei, sich an jedes Thema zu wagen und Ihre Leser zu begeistern. Im Handumdrehen texten Sie wie ein Profi. Da in der Kürze oft die Würze liegt – besonders im Internet, sind meine Ratschläge auch schnell zu lesen und leicht umzusetzen.

1. Grundlegendes: Schreiben Sie immer für den Leser. Überlegen Sie sich genau, was Ihre Zielgruppe will: keine unverständlichen Wörter und Argumente, nutzwertige Artikel, die auf den Punkt kommen.

2. Um nun zu bestimmen, wie Sie Ihr Thema aufbauen und wie viel Raum sie ihm geben, sollten Sie sich Gedanken machen, welche Zutaten (Inhalte) unbedingt in den Text müssen.

3. Um die Inhalte zu bestimmen, nutzen Sie am besten die Methode Mindmapping. Aus den aufgeschriebenen und vernetzten Stichpunkten formulieren Sie einen roten Faden, der Sie durch die „Geschichte“ führt. So verzetteln Sie sich nicht und vergessen aber auch keine wichtigen Inhalte.

4. Wenn Sie Informationstexte verfassen, stellen Sie die wichtigsten „Argumente“ nach vorne.

5. Und gönnen Sie jedem Gedanke möglichst einen eigenen Absatz.

Texten wir ein Profi – jetzt geht es ans Schreiben und dabei gilt

6. Formulieren Sie kurze Sätze – Schachtelsätze sind schwer zu lesen und noch schwerer wiederzugeben.

7. Ersetzen Sie Floskeln: Sagen Sie konkret, was Sie meinen und nicht abstrakt durch leere Worthülsen.

8. Formulieren Sie trotzdem anschaulich – reden Sie nicht von Hunden, sondern Doggen, von Blumen, sondern Rosen.

9. Formulieren Sie positiv statt negativ – die Webseite ist nicht mehr zeitgemäß, sondern die Webseite zeigt sich im Wandel der technologischen Entwicklung.

10. Formulieren Sie aktiv statt passiv – Bildung wird von Jugendlichen nicht ernst genommen, sondern Jugendliche nehmen Bildung nicht ernst.

11. Ersetzen Sie Substantive durch Verben – Planung, Gestaltung, Einhaltung zu planen, gestalten, einhalten.

12. Nutzen Sie bildhafte Verben, die der Leser nachvollziehen kann – lachen, sagen, vereinbaren.

13. Schreiben Sie auch kurze Wörter: Restrukturierungsmaßnahme ist unnötig, es reicht, mit Restrukturierungen zu argumentieren. Das Wort ist kompliziert genug.

14. Nutzen Sie möglichst wenig Anglizismen – Vorliebe statt Präferenz, Erklärung anstatt Deklaration.

Viel Erfolg beim Schreiben Ihres nächsten Textes!

Anwenderbericht oder Success Story – Kundenprojekte für Ihre PR

Mittwoch, 5. Juni 2019

Mit diesen sieben Tipps verfassen Sie einen erfolgreichen Anwenderbericht

Unternehmen zeigen ihre Innovationen meist durch Pressemeldungen oder bei Messeauftritten. Dabei sind Anwenderberichte die wahren Success Stories. Sie zeigen ihr Knowhow bei einem ihrer Referenzkunden. Und damit, dass sich ihr Produkt, ihre Lösung in der Praxis bewährt hat. Machen Sie gemeinsam mit ihren zufriedenen Kunden PR für sich.

Anwenderbericht bringt ihre Produkte zum strahlen

Mit einem Anwenderbericht unterstreichen Sie die Glaubwürdigkeit ihrer Lösungen.

Anwenderberichte zu verfassen bietet sich vor allem bei erklärungsbedürftigen Produkten an, deren Vorteil am besten durch ein Best Practice Beispiel klar werden. Redaktionen sind immer auf der Suche nach lösungsorientierten Themen und veröffentlichen gerne Ihren Artikel. Success Stories haben gegenüber Ratgeberartikeln den klaren Vorteil, dass sie beweisen, was Sie den Lesern in einem Ratgeberartikel versprechen.

Die Vorteile – Imagetransfer und Kundengewinnung

Mit einem Anwenderbericht, den Sie verfassen, können Sie nicht nur Ihr eigenes Unternehmen positiv in die Medien bringen, sondern auch Ihren Kunden. Sie lenken die Aufmerksamkeit auf das Referenzunternehmen, das dank Ihres Produktes zukünftig z.B. wettbewerbsfähiger ist, schneller am Markt agieren kann und zusätzlich noch Kosten einspart.

Ihr Kunde ist mit der redaktionellen Berichterstattung äußerst zufrieden und empfiehlt sie auch gerne weiter. Und potentielle Kunden, die vor einem ähnlichen Problem stehen, können Sie mit einem Anwenderbericht zu einer Kaufentscheidung motivieren.

Das Fachmedium – der richtige Partner für Ihren Artikel

Anwenderberichte bzw. Success Stories finden sich fast ausschließlich in Fachmagazinen. Diese bieten meist nur ein kleines Spektrum an News-Seiten, dafür umso mehr Lösungsszenarien für ihre Leser.

  • – Schauen Sie sich Ihre wichtigsten Fachmedien an und studieren sie deren Themen. Nutzt das Medium viele Anwenderberichte, können Sie versichert sein, dass es auch an Ihrem Interesse zeigt.
  • – Die bereits veröffentlichten Success Stories geben Ihnen zudem einen Eindruck, wie Sie Ihren eigenen strukturieren und mit Inhalten füllen.
  • – Bieten Sie einem bestimmten Fachmedium ein Anwender-Thema an. Sprechen Sie direkt mit dem zuständigen Redakteur und machen ihm das Thema schmackhaft.
  • – Natürlich können Sie den Anwenderbericht auch an einen größeren Fachverteiler schicken – die Inhalte sollten nur zu deren Schwerpunktthemen passen.

Das Thema – die passende Referenz

Komplexe Themen lassen sich schlecht in einer Pressemeldung verarbeiten. Der hohe Nutzen Ihres Produkts und sein großes Einsparpotential für Anwender haben sich aber bereits bei einem ihrer Kunden bestätigt. Dann haben Sie bereits die Grundlagen für einen lösungsorientierten Anwenderbericht.

Nutzen Sie Ihren Referenzkunden und bitten ihn, ihre Fallstudie mit harten Fakten wie Investitionskosten, Personaleinsatz, aber eben auch bereits messbaren Einsparungen zu untermauern.

Die Sprache – sachlich und anschaulich

Der Anwenderbericht ist keine Ihrer Imagebroschüren. Marketingsprache ist hier fehl am Platz. Ihr Bericht sollte neutral formuliert sein und journalistischen Schreibkriterien entsprechen. Nutzen Sie Elemente aus Feature und Reportage, um Ihr Thema anschaulich zu formulieren, um das Interesse des Lesers bis zum letzten Satz zu halten.

Die Struktur – von der Herausforderung zur Lösung

Ihre Success Story beschreibt klar das Wirkungsumfeld des Unternehmens. Umso wichtiger ist es, dass der Anwenderbericht, den Sie verfassen, professionellen Anforderungen standhält. Der Leser soll den Produktnutzen verstehen, nachvollziehen und im optimalen Fall auf seinen konkreten Bedarf anwenden können. Je konkreter die Beschreibung einer bereits realisierten Lösung umso überzeugender für potentielle Kunden. Denn was überzeugt einen potenziellen Kunden mehr, als die möglichst konkrete Beschreibung bereits realisierter Lösungen.

Denken Sie beim Anwenderbericht verfassen immer daran: Er wird aus der Perspektive des Anwenders geschrieben. Er gliedert sich in drei Teile:

  • – die Herausforderung beinhaltet die Ausgangslage und Vorüberlegungen,
  • – die Lösung beschreibt die Installation und die dabei aufgetretenen Schwierigkeiten
  • – und der letzte Teil befasst sich mit den Kosten und dem Nutzen des Projekts.

Der Leser – klarer Fokus auf Nutzen

Überlegen Sie beim Schreiben immer, welchen Nutzen der Leser von diesem Anwenderbericht hat. Er soll klar und deutlich erfahren, wie sich das Produkt im Praxiseinsatz bewährt hat und warum es das richtige für die Problemstellung des Referenzkunden war. Und im Idealfall auch für seine eigenen Investitionen.

Die Bilder – immer schön aussagekräftig

Ein Anwenderbericht füllt meist 2-4 Seiten in dem Fachmedium. Und kommt daher nicht ohne Bildmaterial aus. Sammeln Sie beim Kunden Vorher- Nachher-Bilder, Bilder Ihrer Lösung im Einsatz, auch durchaus Detailbilder. Achten Sie darauf, dass die Bilder Ihren Text sinnvoll unterstreichen und schicken Sie lieber eine größere Auswahl an die Redaktion.

Checkliste für das Verfassen Ihres Anwenderberichts

  • – Festlegen des Themas
  • – Referenzkunden auswählen und Einverständnis von diesem schriftlich einholen
  • – Mit Referenzkunden die harten Fakten zu Ihrem Projekt besprechen (Herausforderung, Lösungsansatz, Kosten/Nutzen)
  • – Inhalte und Zitate mit Kunden abklären
  • – Gutes Bildmaterial zu Produkten, Einsatzgebiet, Vorher/ Nachher-Szenarien sammeln
  • – Passende Fachmedien aussuchen
  • – Themenpläne der Fachmagazine recherchieren: passt mein Thema zu einem zukünftigen Special/ Schwerpunkt?
  • – Redakteur kontaktieren und Anwenderbericht anbieten
  • – Hohe Vorlaufzeit von zwei- bis Vierseitern bei den Medien beachten
  • – Anwenderbericht zusätzlich an Fachpresseverteiler schicken
  • – Anwenderbericht nach Veröffentlichung in Fachmedium als Marketingmaterial nutzen: auf Unternehmenswebseite stellen, im Unternehmensnewsletter/ in Kundenmagazinen veröffentlichen, in Pressemappen auf Messen beilegen

Fünf nachhaltige Tipps für Ihr Unternehmensimage

Dienstag, 28. Mai 2019

Wie der Megatrend Neo-Ökologie das Unternehmensimage beeinflusst

Neo-Ökologie ist der Megatrend der letzten Jahre. Auch die Europawahl hat es gezeigt: Grün ist auf dem Vormarsch. Klimawandel, Umweltverschmutzung, nachhaltiger Konsum. Neo-Ökologie betrifft uns alle – auch die Unternehmen. Ihre Zielgruppe zeigt ihnen klar, was sie von ihnen in punkto Nachhaltigkeit erwarten. Fünf Denkanstöße, wie Sie Ihr Unternehmensimage positiv formen können und hierfür den Megatrend Neo-Ökologie nutzen.

nachhaltiges Unternehmensimage

Nutzen Sie den Megatrend Neo-Ökologie für Ihr Unternehmensimage © Rainer Sturm, pixelio

Sie fragen sich jetzt, was hat das mit unserem Unternehmensimage zu tun und mit meiner Öffentlichkeitsarbeit. Nachhaltigkeit in allen Bereichen wird immer substanzieller für das Image von Unternehmen. Der Trend Neo-Ökologie zeigt sich im neuen moralischen Konsumverhalten, das Marken und Produkte nach sozial-ökologischen Maßstäben bewertet. Konsumenten wünschen sich Produkte und Dienstleistungen, mit denen sie selbst ein gutes Gefühl haben, etwas für die Umwelt und für das Wohl der Gesellschaft zu tun. Nachhaltigkeit ist also ein Wert, an dem auch Unternehmen jetzt und zukünftig gemessen werden und mit dem sie sich in der Kommunikation positionieren und profilieren können.

Werden Sie zu einem verantwortungsvollen Unternehmen

Sich als Unternehmen nachhaltig aufzustellen, bedarf eines Commitments aus der Geschäftsleitung und einem Zusammenspiel aller Bereiche. Aber es gibt in Ihrem Unternehmen sicher schon Ansätze bei Produktthemen, bei Personalentscheidungen, Standortpolitik, die auf Nachhaltigkeit basieren und deren Imagetransfer Ihrem Unternehmen zu mehr Nachhaltigkeit verhilft.

Analysieren Sie Ihre Unternehmensbereiche, bündeln Sie deren Themen und clustern Sie diese für Ihre Kommunikationsmaßnahmen – und das alles unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit:

  • – Standortfaktor: soziales Engagement, Umweltschutz, Lobbyismus, Kooperationen
  • – Arbeitgebermarke: Fachkräfte, Auszubildende, Mitarbeiter
  • – Produkte/ Dienstleistungen: Kundenbindung, Umweltschutz, Innovationsmanagement

Betreiben Sie Partnerschaften an Ihrem Standort

Der Erfolg eines Unternehmens hängt nicht nur mit dem eigenen Innovationsmanagement und der Eigenvermarktung ab, sondern auch von der Attraktivität des Standorts, dessen Infrastruktur und Kaufkraft. Verändern Sie mit Ihrem Engagement die Stadt – auch Sie als Unternehmen haben es in der Hand, die Attraktivität des Standorts zu verbessern.

Zeigen Sie soziale Verantwortung auf lokaler Ebene

Zeigen Sie soziale Verantwortung, nicht nur für Ihre eigenen Mitarbeiter, sondern auch für die Menschen vor Ihrer Firmentür. Gibt es Mitarbeiter, die sich sozial engagieren? Die durch eine Familiengeschichte mit einer sozialen Einrichtung in Kontakt kamen? Dann nutzen Sie dieses Netzwerk, um sich eine passende Institution für Ihre Spende auszusuchen. Engagieren Sie sich nicht nur mit Geld, sondern auch mit Ihrer eigenen Person für kleine Institutionen in Ihrer Stadt.

Zeigen Sie so Lokalkolorit. Stellen Sie die Institution in ihren internen Medien vor, bringen Sie die Organisation zu Ihren Mitarbeitern, in dem sie den Vereinsvorstand, aber auch Vereinsmitglieder bzw. Familien, Menschen, für die sich der Verein engagiert bei einer Mitarbeiterversammlung oder Firmenfeier einbinden. Spenden Sie nicht nur einen Scheck, sondern lassen Sie Ihre Mitarbeiter aktiv mitmachen, indem Sie einen sozialen Tag für die Institution veranstalten, unter den Mitarbeitern an der Weihnachtsfeier sammeln, etc. Schaffen Sie eine wiederkehrende Berichterstattung, um Ihre Mitarbeiter und Kunden über das Jahr mit dem Verein in Kontakt zu bringen.

Loben Sie Preise aus für nachhaltige Mitarbeiter

Nachhaltiges Denken fängt intern an. Stellen Sie Mitarbeiter vor, die sich intern für mehr soziale Gerechtigkeit, für umweltbewusstes Handeln einsetzen und stellen Sie deren Engagement vor. Loben Sie einen Preis aus für Mitarbeiter, die dem Unternehmen nachhaltige Ideen liefern und Geldeinsparungen unter ökologischen Gesichtspunkten. Machen Sie einen „Monat der erneuerbaren Energie“ und rund um dieses Thema interne Veranstaltungen, Diskussionen im Intranet, beziehen Sie die Kantine mit ein und auch die Räumlichkeiten des Unternehmens.

Setzen Sie auf Talk im Unternehmen

Laden Sie Verbände, Unternehmer und Bürger zu einem Business-Talk in Ihr Unternehmen ein und diskutieren Sie zu einem aktuellen gesellschaftspolitischen Thema. Treten Sie dabei nur als Gastgeber auf, nicht als Talkrunden-Teilnehmer. Denn Sie wollen die Plattform für einen intensiven Meinungsaustausch bieten, nicht aber Ihre Meinung zu diesem Thema kundtun. Nur so haben Sie die Möglichkeit, den „Talk“ als dauerhaften Event zu festigen.

Zeigen Sie sich familien- und ausbildungsfreundlich

Sie wollen wissen, welches Image Sie bei Ihren Mitarbeitern haben und in welcher Liga Sie als Arbeitgeber spielen? Dann nutzen Sie Arbeitgeberwettbewerbe und erfahren Sie unabhängiges Benchmark. Aber auch Maßnahmen abseits eines kostenpflichtigen Benchmarks können Ihnen bei Ihrem Arbeitgeberimage helfen.

Machen Sie einen internen Wettbewerb zum Arbeitgeber des Jahres – was muss ein Unternehmen in den Augen der Mitarbeiter besitzen, um für sie attraktiv zu sein. Die Ergebnisse können Sie in einer internen Ausstellung darstellen. Und sie helfen Ihnen, Ihre Personalstrategie zu verändern.

Veranstalten Sie einen Tag der offenen Tür, bei dem Schüler und Familien Ihr Unternehmen kennen lernen können. Gerade Schulen und Berufsschulen möchten ihren Schülern die Möglichkeit geben, attraktive Arbeitgeber kennen zu lernen. Bei einer Führung hinter die Kulissen Ihres Unternehmens können Sie sich positiv darstellen und nachhaltig für Ihr Unternehmen werben.

Machen Sie Kunden zu Empfehlern

Zeigen Sie, was in Ihren Produkten steckt. Welche Dienstleistungen Sie auszeichnet und binden Sie nicht nur Ihre Mitarbeiter, sondern auch Kunden in Ihr Innovationsmanagement ein.

Die besten Ideen kommen aus den eigenen Reihen. Nutzen Sie das Innovationspotential Ihrer Mitarbeiter und gründen Sie ein Ideenmanagement. Um dieses den Mitarbeitern schmackhaft zu machen, gibt es nicht nur Geld für umgesetzte Ideen, sondern auch einen Award für besonders engagierte und kreative Mitarbeiter – unabhängig davon, ob die Idee im Unternehmen umgesetzt wird oder nicht. Das Mitarbeiterbild mit dem Award hängt nicht nur für Mitarbeiter, sondern auch Kunden, Geschäftspartner gut sichtbar in der Lobby Ihres Unternehmens.

Niemand kennt Ihr Produkt besser als Ihre Kunden. Nutzen Sie diese, um Ihr Produkt weiterzuentwickeln. Holen Sie sich 5-8 Kunden ins Haus und diskutieren Sie mit ihnen die Vor- und Nachteile des aktuellen Produktportfolios. Gestalten Sie so ein Innovationsmanagement, aus dem sich ein verbessertes Produkt entwickelt. Nutzen Sie aktiv ihre Kunden für die Vermarktung dieses neuen Produktes, in dem sie sie in Ihren Blogs, bei Anwenderberichten, in Ihren Werbekampagnen und auf Messen zu Wort kommen lassen.

Fazit zu Unternehmensimage

Nutzen Sie den Trend Neo-Ökologie, um sich als Unternehmen nachhaltig zu positionieren. Das bedeutet nicht, dass Sie Ihr Unternehmensimage neu definieren müssen, sondern bereits vorhandenes Engagement ausleuchten und der Öffentlichkeit näher bringen. Versuchen Sie sowohl interne als auch externe PR-Maßnahmen zu entwickeln, die Ihr nachhaltiges Image untermauern.

Jetzt vorbereiten: Spannende PR-Themen statt Sommerloch (Teil 2)

Donnerstag, 2. Mai 2019

Vier Impulse, wie Sie aktiv das Sommerloch für Ihre Unternehmensnews nutzen

Vor zwei Wochen hatte ich Ihnen zwei spannende Impulse vorgestellt, wie Sie Ihre Unternehmensthemen erfolgreich im Sommerloch positionieren können. Die Vorbereitung ist dabei alles. Sie sollten also nicht erst im Juni damit beginnen, sondern jetzt.

PR-Themen fürs Sommerloch

Mytoys nutzt das Thema Reisen mit dem Auto für Tipps zum Entspannten Reisen und verarbeitet die Tipps in einer übersichtliche Infografik. Diese können die Redaktionen für ihre Berichterstattung nutzen.

Das berühmt-berüchtigten Sommerloch lässt einen jedes Jahr wieder in Schockstarre fallen. Dabei lässt sich die Ruhe währender Haupturlaubszeit wunderbar für Unternehmensthemen nutzen, die ansonsten im Alltragstrubel untergehen.

Letztes Mal hatte ich Ihnen bereits ausführliche Impulse gegeben zu

  • – Redaktionsbesuche – geben Sie im Sommerloch bereits einen Ausblick auf die Herbst-/ Wintersaison
  • – Interne Kommunikation – Mitarbeiter geben heiße Tipps für den Sommer zuhause

Heute erhalten Sie zwei weitere spannende Impulse für Ihre Kommunikationsstrategie.Um erfolgreich ins zweite Halbjahr zu starten.

Impulse 3 fürs Sommerloch:
Besprechungs- und Beratungstermine – auf Tuchfühlung mit Ihren B2B-Kunden

Gerade der Fachhandel stöhnt im Sommer über einbrechende Absätze. Die Kundschaft zieht es eher an den See als in die Innenstadt zum Bummeln. Das gibt Ihnen aber auch die Möglichkeit, Ihren Fachhandelskunden über Produkte fürs Jahresendgeschäft, neue Services und Technologie-Lösungen zu informieren und mit Marketingideen den Absatz anzuheizen.

Veranstalten Sie einen Test-Workshop zu neuen Produkten und Lösungen mit Ihren Kunden. Laden Sie dazu Ihre 10-15 wichtigten Kunden ein. Und präsentieren Sie Ihnen die Produkte der Herbst-/ Wintersaison. Lassen Sie den Workshop in einem sommerlichen Ambiente stattfinden: in einem Seminarhotel am See mit anschließendem Sommerdrink und leichten Häppchen auf dem Steg oder dem Strand am See. Oder gehen Sie im Anschluss an den Workshop in Ihrer Firma gemeinsam zum Beachvolley-Ball.

Bieten Sie deutschlandweit mobile Beratungstage für Ihre Kunden an. Sie können sich dabei mit einem Ticket für einen Beratungstermin eintragen. Pro Kunden veranschlagen Sie max. 1 Stunde. Erstellen Sie dazu einen Marketingflyer, in dem Sie bereits Schwerpunkte fixieren, die Ihre Kunden ankreuzen können. Verschicken Sie den Flyer per Mail an Ihre Kunden mit einer Rückantwort. Machen Sie Ihre Beratungstage auch auf Ihrer Homepage für Ihre B2B-Kunden sichtbar (per Banner mit Verlinkung auf eine Landingpage).

Oder nutzen Sie die Hochsommerwochen und machen Sie eine Vertriebstour zu Ihren wichtigsten Kunden. Nehmen Sie aus dem Marketing einen Kollegen mit und zeigen Sie Ihrem Fachhandelskunden, wie er Ihre Produkte für seine Kundschaft am besten in Szene setzt – für noch mehr Absatz.

To-Dos Anfang Mai:
  • – Entwickeln Sie einen Marketingflyer zu Ihrem Test-Workshop, Beratungsterminen oder Ihrer Vertriebstour – mit heraustrennbarer Antwort. Verankern Sie einen QR-Code, auf dem der Kunde sich direkt für einen Termin eintragen kann (Anmeldedeadline nicht vergessen). Oder er verschickt die gescannte Antwort per Mail.
To-Dos Ende Mai:
  • – Verschicken Sie den Marketingflyer an Ihre priorisierten Kunden per Mail mit einem Interesse weckenden Anschreiben.
To-Dos im Juni:
  • – Kalkulieren Sie anhand der Rückläufe Ihre Gesprächstermine und legen Sie z.B. die Städte Ihrer Beratungstermine oder Vertriebstour fest bzw. die Anzahl der Testworkshops.
  • – Buchen Sie attraktive Konferenzräume (nahe am See, mit einem Beach am Seminarhotel, einer Lounge-Ecke) für Ihren Workshop oder die Beratungstage.
  • – Schicken Sie Ihren Kunden eine finale Termineinladung mit Veranstaltungsort und Zeitpunkt sowie Rahmenprogramm.
To-Dos im Juli:
  • – Gehen Sie jetzt auf Tuchfühlung mit Ihren Kunden.
  • – Werten Sie die Termine mit Marketing und Vertrieb aus

Mein Tipp: Denken Sie daran, dass Sie Ihre einzelnen Marketingmaßnahmen crossmedial vermarkten können. Die Pressemeldung, die Sie für Ihre Redaktionsbesuche nutzen, können Sie auch noch an einen großen Verteilerkreis schicken, auf Presseportale stellen und den Content als Aufhänger für Posts in den Sozialen Netzwerken nutzen oder als Beitrag im eigenen Blog. Dasselbe gilt für Ihre Beratungstermine. Nutzen Sie deren Themenschwerpunkte, um Ihren Kunden im Aschluss daran ein Whitepaper zur Verfügung zu stellen, das sie auf die Homepage stellen.

Impulse 4 fürs Sommerloch:
Expertenwissen multimedial vermittelt

Nicht jeder Deutsche fährt im Sommer in den Urlaub. Egal ob im B2C oder B2B Bereich, Kunden und Medien wünschen sich auch in der Urlaubszeit attraktive Themen für Daheimgebliebene oder für Ihre anstehende Urlaubsplanung. Nutzen Sie die positive Stimmung, die das Wort Sommer bei Verbrauchern und Medien auslöst und bieten Sie Ihre Themen multimedial an. Erstellen Sie Infografiken (siehe Foto), Umfrageergebnisse unter Ihren Kunden oder anhand Ihrer eigenen Auswertungen; z.B. über die Nutzung Ihrer App (z.B. Frühbucher versus Lastminute-Bucher – wer hat diesen Sommer die Nase vorne?). Gestalten Sie attraktive Sommerbilder (z.B. zu Koffer packen) oder sogar Videos.

Fazit zu PR-Themen im Sommerloch

Im Sommerloch haben Sie dank Nachrichtenflaute die Chance, sich bei Redaktionen Gehör zu verschaffen. Wenn Sie ein Produkt haben, das für Redakteure schwer fassbar ist, machen Sie anstatt einer Presseaussendung eine Redaktionstour zu den wichtigsten Medienvertretern. Zudem können Sie gerade im B2B-Bereich Ihre Kunden durch attraktive Angebote wie Beratungstermine oder Test-Workshops an sich binden und für das Jahresendgeschäft optimal vorbereiten.

Jetzt vorbereiten: Spannende PR-Themen statt Sommerloch (Teil 1)

Mittwoch, 17. April 2019

Vier Impulse, wie Sie aktiv das Sommerloch für Ihre Unternehmensnews nutzen

Noch zwei Monate, dann steht es wieder vor der Tür: Das berühmt-berüchtigten Sommerloch. Schluss damit: Nutzen Sie sinnvoll die Sommermonate und bringen Sie Ihre Themen in die Medien. Im Sommer sich größere Aktionen wie Redaktionstouren, Beratungstage oder die Veröffentlichung von Studienergebnissen an. Verknüpfen Sie diese geschickt mit Sommerthemen und Sie finden bei den Medien und Ihren Kunden doppelt Gehör.

PR-Themen fürs Sommerlich

Im Sommerloch haben Sie dank Nachrichtenflaute die Chance, sich bei Redaktionen Gehör zu verschaffen. Fangen Sie jetzt mit der Vorbereitung an.

Nutzen Sie die Ruhe während der Haupturlaubszeit und bereiten Sie sich und Ihre Kunden bereits auf die Herbst-Winter-Saison vor. Zeigen Sie, welche Produkte, Dienstleistungen Ihre Kunden erwartet und unterstützen Sie deren Verkäufe mit speziellen Angeboten Ihrerseits.

4 Tipps, wie Ihre PR im Sommerloch Erfolg hat

  • – In der nachrichtenarmen Zeit sind die Redaktionen direkt auf der Suche nach gutem Content/ attraktiven Themen.
  • – Ihre Pressemeldung fällt in der abnehmenden Mitteilungsflut eher auf.
  • – Verbinden Sie Ihre PR-Themen mit dem positiv besetzten Sommer-Gefühl.
  • – Im Internet gibt es kein Sommerloch. Die Urlauber bleiben mit den Daheimgebliebenen in Kontakt und erkundigen sich im Web, was zuhause los ist.

Impuls 1 fürs Sommerloch:
Redaktionstour – Geben Sie im Sommerloch bereits einen Ausblick auf die Herbst-/ Wintersaison

Nutzen Sie die nachrichtenarme Zeit dafür, Ihre Produkte, die sie offiziell im Herbst launchen, nicht nur per Presseaussendung vorzustellen, sondern Ihren A-Medien persönlich zu zeigen. Gehen Sie auf Redaktionstour im Sommerloch. Gerade Firmen, die sich auf den großen Messen wie z.B. der IFA kein Gehör bei den Medien verschaffen können, haben die Chance in einem 1-zu-1-Gespräch Ihre Neuheiten zu präsentieren.

Vorteil: Ihre Medienkontakte lernen Sie persönlich kennen und erhalten einen differenzierteren Blickwinkel auf Ihr Produkt.

Geeignet für erklärungsbedürftige Multimedia-/IT-Produkte, Mode-, Beauty- oder Textil-Labels. Aber auch wenn Sie einen neuen Service einführen, können Sie diesen im persönlichen Gespräch z.B. in der Anwendung vorstellen als über eine Pressemeldung.

Achten Sie darauf, dass Ihr Redaktionstermin nicht mit einer wichtigen Messe wie z.B. der Fashion Week in Berlin (Anfang Juli) zusammenfällt.

Überlegen Sie sich, ob es sinnvoll ist, eine deutschlandweite Redaktionstour anzusetzen oder sich z.B. für eine Stadt wie Hamburg oder München (z.B. Hochburg der Wohn- und Frauenmedien) zu entscheiden. In beiden Städten haben Sie sowohl eine hohe Dichte an Publikums- als auch an Special Interest Magazinen durch Verlage wie Gruner & Jahr, Burda oder WEKA.

So planen Sie einen Redaktionstag (Mitte Juli) z.B. in München:

To-Dos im Mai:
    • – Überlegen Sie sich einen geeigneten Redaktionstermin, bei dem keine Ihrer Lieblingsredaktionen Abgabetermine für die nächste Ausgabe hat.
    • – Legen Sie Ihre 10-15 Key-Medien fest – pro Tag schaffen Sie ca. 6-8 Medien
To-Dos im Mai/ Juni:

Vereinbaren Sie mit Ihren 10-15 Key-Medien einen Besuchtstermin in der Redaktion.

    • – Dabei beginnen Sie bei Ihrem Favoriten und arbeiten sich durch die Liste bis Sie Ihre Redaktionstermine für einen Tag gefüllt haben.
    • – Kalkulieren Sie ca. 60 Minuten pro Redaktion (Wartezeit, Gespräch, Weiterfahrt) – inhouse können Sie mit 45 Minuten rechnen.
    • – Bei großem Interesse können Sie einen zweiten Tag anhängen.
To-Dos im Juni:

Nach den Telefonaten mit den redaktionen:

  • – Schicken Sie den Redaktionen eine offizielle Termineinladung mit Ihrer Telefonnummer (Mobil) sowie ein paar Eckdaten zu Ihrem Besuchsthema (Produkt).
  • – Mit dem Hinweis, dass Sie sich 1 Woche vorher nochmals melden (finaler Reminder).
To-Do 1 Wochen vorher:
    • – Schicken Sie nochmals einen Reminder schicken an die Redaktionen (persönlich, nicht Masssenmail).
    • – Stellen Sie Ihre Pressemappe zusammen: Pressemeldung, Unternehmensprofil, Bildmaterial auf CD od. USB-Stick (gebranded)
    • – Stellen Sie Ihre Vorzeige-Produkte zusammen (zum Anfassen und Testen).

Mein Tipp: Achten Sie darauf, dass Sie trotz Favoriten die Publikationen eines Verlages möglichst hintereinander besuchen, da sie schon im Hause (z.B. bei Burda) sind. Somit entfällt die Zeit für Anfahrtswege.

Impuls 2 fürs Sommerloch:
Interne Kommunikation mal anders – Mitarbeiter geben heiße Tipps für den Sommer zuhause

Grillen bei Schmidt, Cocktail-Lounge bei Müllers, Freizeit-Tipps von Meiers. Was Hochkonjunktur in den Publikumsmagazinen hat, interessiert auch Ihre Mitarbeiter. Lassen Sie für die Sommerausgabe Ihres Mitarbeitermagazins die internen Fachthemen in der Schublade und bringen

Sie die Sommerideen Ihrer Mitarbeiter ins Heft. Dire Fachthemen gibt es dieses Mal eben nur per Newsletter oder im Intranet.

Vorteil: Sie verknüpfen das positive Gefühl der Menschen für den Sommer mit einem Blick auf das Private der Mitarbeiter. So lernen sich die Kollegen nicht nur besser kennen, sondern geben gleichzeitig spannende Tipps an Ihre Kollegen weiter, was das Gemeinschaftsgefühl stärkt.

To-Dos im April:
  • – Sammeln Sie Themen rund um den Sommer: Grillen (im Garten, am See), Sommerküche (Essen + Trinken), Freizeit-Tipps in Ihrer Umgebung (auch für Regentage), beste Outdoor-Cafés, ein Tag am See, Tipps zu Sonnenschutz, Sommerparty, spannende Spiele für Auto, Flugzeug, Bahn, Bücher für den Strand etc.
  • -Machen Sie bei Ihren Mitarbeitern einen Aufruf im Intranet, sich zu Themen zu melden. Sprechen Sie zusätzlich Kollegen aus den einzelnen Unternehmensbereichen direkt an. Versuchen Sie eine bunte Mischung aus Männer/ Frauen, Mitarbeitern mit Kindern, Singles und „Senioren“ zu finden, die sich um die Themen kümmern.
To-Dos im April/Mai:
  • – Sammeln Sie die einzelnen Tipps Ihrer Kollegen und kategorisieren Sie diese nach Rubrik sowie Textumfang.
  • – Geben Sie nun Ihren Kollegen eine kleine Guideline an die Hand, wie ihr „Tipp“ + Foto aufgebaut sein soll sowie den verbindlichen Abgabetermin für den Text.
To-Dos im Mai/ Juni:
  • Redigieren Sie die Artikel und setzen Sie sich mit Ihrem Grafiker für das Layout zusammen.
To-Dos im Ende Juni:
  • – Machen Sie aus der Sommeredition einen kleinen Event und bringen Sie die Zeitschrift persönlich an die Schreibtische Ihrer Kollegen (soweit möglich) z.B. im Strandlook mit Wasserball, Sonnenhut und -brille.

In zwei Wochen geht es weiter mit zwei neuen Impulsen fürs Sommerloch!

Video-Apps – Pressearbeit via Smartphone

Mittwoch, 27. Februar 2019

Diese Video-Apps helfen Ihnen, professionelle Videos zu erstellen

Videos sind wichtiger Bestandteil der Pressearbeit. Die Sozialen Netzwerke leben von Bewegtbildern. Video-Postings sind besonders erfolgreich. Sie werden am häufigsten geklickt und geteilt. Wenn Sie von diesem Erfolg profitieren wollen und Ihr Smartphone ohnehin Ihr wichtigster Begleiter ist, sollten Sie jetzt weiterlesen. Denn um aus Ihren Video-Schnipseln spannende Beiträge zu erstellen, gibt es einige Video Apps, mit denen Sie professionell aufnehmen, schneiden und zusammenfügen können. Wir zeigen Ihnen unsere Favoriten.

Video-Apps in der Pressearbeit

Video-Apps helfen bei der Erstellung und Bearbeitung Ihrer Pressefilme – Foto Rainer Sturm / pixelio.de

Videos ohne großes Drehbuch zu erstellen, authentisch und lebensnah, wird zu einem immer bedeutenderen Bestandteil der Kommunikationsarbeit: Ob Sie auf einer Messe unterwegs sind, Eindrücke von einem Workshop mit Ihrer Community teilen möchten oder die Ankunft Ihrer neuen Ware im Shop filmen wollen. Immer muss es schnell gehen. Da Ihr Smartphone mit integrierter Kamera Ihr ständiger Begleiter ist, können Sie alle diese Situationen ganz einfach festhalten.

Um nun aus Ihren kurzen Eindrücken ein spannendes und attraktives Video zu machen, benötigen Sie die Hilfe von Video-Apps. Mit ihnen lassen sich Ihre Videos zu einer Story zusammenfügen und auf den entsprechenden Kommunikationskanälen hochladen – alles via Smartphone.

Wir haben bei Profis wie den Social Media Women auf Facebook nachgefragt, welche Apps sie für ihre Kommunikationsarbeit bevorzugen. Und haben Ihnen diese in einem Kurzprofil zusammengestellt.

Darauf haben wir bei der Auswahl der Video Apps geachtet

  • – möglichst kostenlos
  • – für IOS und Android geeignet
  • – leichte Bedienoberfläche
  • – Videos aufnehmen
  • – Videos schneiden
  • – Videos zusammenfügen
  • – zusätzlich Bilder einbinden und beschriften
  • – Musik oder Ton einbinden
  • – Videos speichern

Magisto nutzt künstliche Intelligenz

Mit Video-Apps wie Magisto lassen sich Videoclips und Fotos zu einem Video-Kunstwerk zusammenfügen und mit toller Musik hinterlegen. Nach wenigen Minuten haben Sie ein professionell bearbeitetes und produziertes Video, das Sie in Ihren Kanälen und auch per E-Mail oder Messenger teilen können. Sie brauchen nicht zu schneiden und zusammenzufügen – Magisto nutzt die besten Sequenzen aus Ihren Videos und Fotos und macht daraus den finalen Film. Möglich macht das seine künstliche Intelligenz.

Geeignet für: IOS und Android/ Preis: Grundversion kostenlos, ansonsten 4,99$ bis 34,99 $ pro Monat

Videolicious setzt auf News und Reportage

Auch bei Videolicious lassen sich wie auch bei Magisto Bilder und Videos mit Ton und Text zusammenfügen. Zudem können Sie Ihr Video branden. Die App richtet sich an Unternehmen. Vor allem Journalisten nutzen diese moderne Art der Videoberichterstellung. Während Sie sich filmen und zum Publikum sprechen, läuft ein Skript auf Ihrem Smartphone Display, von dem Sie ablesen können. Dieser lässt sich später auf Wunsch wiederum als Untertitel einfügen.

Geeignet für: IOS und Android / Preis: Grundversion kostenlos

Inshot Editor – entwickelt für Instagram Videos

Inshot Editor ist eine einfache und leicht bedienbare Foto- und Videobearbeitungsapp. Sie wurde speziell entwickelt, um Videos für Instagram zu verbessern. Die von Google enwickelte App ermöglicht Ihnen Bilder zu bearbeiten, Videos zu zuschneiden und zusammenzufügen sowie auf dem Gerätespeicher zu sichern.

Geeignet für: IOS und Android / Preis: Grundversion kostenlos, sonst 9,99 €

Video App mit Cloud-Anbindung

WeVideo ist eine cloudbasierte Video-App, die sich an Unternehmen, Bildungseinrichtungen und Privatleute richtet. Anhand einer intuitiven Bedienoberfläche kreieren und bearbeiten Sie Ihre Videos einfach von unterwegs.

Geeignet für: IOS und Android / Preis: kostenlos mit Wasserzeichen, ansonsten ab 4,99 $/ Monat bis 29,99 $/ Monat.

Mein Tipp für Ihre Video-Apps

Neben diesen Video-Apps gibt es natürlich einige weitere gute und kostenlose bis sehr günstige für IOS oder Android. Dazu gehören Cut Story, Splice und der Klassiker iMovie für IOS oder Kinemaster für Android. Alle Video-Apps lassen sich kostenlos herunterladen und ausprobieren. Schauen und testen Sie also, mit welcher App Sie am besten zurechtkommen würden und entscheiden dann, welche Sie in einer Premium-Version nutzen wollen.

Fazit zu Video-Apps

Der Markt an Video-Apps ist voll. Überlegen Sie sich genau, welche Art Videos Sie vorrangig erstellen möchten und was Sie dazu an App-Ausstattung benötigen. Im Grunde sind alle Apps so einfach wie möglich zu bedienen. Sie können entweder bereits aufgenommene Videos nutzen oder direkt aus der App filmen, um diese dann zusammenzuführen und mit entsprechendem Ton und Text zu verfeinern.

Die detaillierten Tipps mit den Vor- und Nachteilen der einzelnen Video-Apps lesen Sie in der aktuellen PR & Werbe Praxis 5/2019.

Themen aus PR & Werbe Praxis 5/2019, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Content Marketing: So positionieren Sie sich durch aktives Themenmanagement und Agenda Setting als Experte
  • – Marketing: Saisonal werben: Bringen Sie Ihre Kunden in Oster- und in Kaufstimmung
  • – Image: Ihr Unternehmen braucht ein Profil: So werden Sie unverwechselbar
  • – Suchmaschinenmarketing: Google Knowledge Graph: Damit pushen Sie Ihr Unternehmensimage und Ihren Erfolg
  • – Kundengewinnung: Locken Sie mit witzigen Rabattaktionen mehr Kunden in Ihr Geschäft
  • – Redaktion: 6 Tipps, damit Ihr Newsletter gern gelesen wird

Moderne Kommunikationsformate und innovative Veranstaltungsformate

Dienstag, 10. Juli 2018

Mit diesen innovativen Veranstaltungsformaten erreichen Sie garantiert Ihre Interessensgruppen

Wie wichtig sind heute noch Veranstaltungen, um die Zielgruppe zu erreichen, besonders im B2-B-Bereich? Wenn es darum geht, fachspezifische Informationen einer breiteren Öffentlichkeit spannend zu vermitteln, können moderne Kommunikations- und innovative Veranstaltungsformate helfen, Innovationen z.B. aus der Forschung bekannt zu machen und in die Praxis zu transferieren.

Innivative Veranstaltungsformate für Wissenschaft und B2B

So nicht! Moderne und innovative Veranstaltungsformate laden die Teilnehmer zu Kollaboration und Diskussion ein – Foto Rainer Sturm / pixelio.de

Wissenschafts-PR wirkt auf den ersten Blick doch sehr akademisch und faktenlastig. Die durchaus spannenden Forschungsergebnisse, die für praxisorientierte Anwender wie Verbände durchaus wichtig sein können, benötigen mehr als Forschungsergebnisse in eine Pressemeldung zu verpacken, einen Blogbeitrag zu veröffentlichen oder Verbände über ein Mailing zu informieren. Zudem können sicher einige der Nutznießer mit den wissenschaftlich formulierten Ergebnissen wenig anfangen. Was also tun?

Ein bisschen Farbe, Spritzigkeit und Ideenreichtum kann durchaus jede Öffentlichkeitsarbeit im B2B-Bereich vertragen – beispielsweise durch innovative Veranstaltungsformate. Dafür ist unsere digitale Welt ausgelegt. Die eindimensionale Weitergabe von „News“ ist wirklich nicht mehr state-of-the-art – natürlich ist sie noch immer die Basis der Pressearbeit, aber dank Social Media stehen uns PR-Schaffenden nun eine Vielzahl an Interaktionsmöglichkeiten mit unseren Interessensgruppen zur Verfügung. User, Kunden, Interessensgruppen möchten mitreden, teilhaben, eingebunden sein. Das wäre der erste Ansatz, zu sagen: Wie und wo ist das bei unserer wissenschaftlich geprägten Arbeit, Forschung möglich. Das gilt übrigens nicht nur für den Wissenschaftsbereich, sondern durchaus für die gesamte B2B-Branche.

5 Impulse für moderne Kommunikationsformate

Kommunikationstools, wie Sie mit den Verbänden in direkten Dialog treten können, gibt es dank Collaboration-Tools und Social Media genügend:

  • – Gründen Sie eine geschlossene Facebook-Gruppe, in der Sie sich mit Ihren Verbandspartnern austauschen könnten. Voraussetzung ist natürlich, dass jeder, ihrer wichtigen Bezugspersonen auch einen Facebook-Account besitzt.
  • – Eine What’s App Gruppe bietet in Sachen kurzer, schneller Austausch, Fragen und Antworten auch großes Potential. Sie können Bilder, Videos, Dokumente dort veröffentlichen und darüber diskutieren. Vorteil: Jeder besitzt heute ein Smartphone und damit eine mobile Nummer.
  • – Oder Sie nutzen ein Chat-Programm wie Rocket.Chat, dessen Oberfläche mehr hergibt als Facebook oder What’s App.
  • – Um Informationen zu bündeln, Videos zu verbreiten, Forschungsergebnisse, auf Veranstaltungen hinzuweisen und in direkten Kontakt mit Ihnen zu treten etc., würde sich auch eine eigene Internetplattform anbieten. Gut gelöst hat dies beispielsweise das Tourismusnetzwerk.
  • – Suchen Sie sich Verbündete in den Verbänden selbst, die sich z.B. als Best-Practice-Anwender zur Verfügung stellen. Und generieren Sie mit diesen bereits praxisbezogenen Content wie ein How-to-Video, Interviews, wie diese mit den Forschungsergebnissen in der Praxis umgegangen sind. Gehen Sie mit ihnen auf Roadshows (siehe weiter unten), stellen Sie diese als Chat-Partner in Ihren Gruppen vor und geben Sie den Gruppenmitgliedern die Möglichkeit diesen konkrete Fragen zu stellen.

Setzen Sie auf Kollaboration und Aktion bei Ihren innovativen Veranstaltungsformaten

Wenn Sie auf den Dialog mit Ihren Interessensgruppen setzen, sind innovative Veranstaltungsformate sicher auch ein passendes Mittel. Schauen Sie mal auf der Seite Wissenschaftskommunikation.de vorbei. Dort können Sie unter Formaten die Art der Kommunikation einschränken und die Zielgruppe.

Ein paar innovative Veranstaltungsformate hat vor Kurzem auch das Magazin Events zusammengestellt. Bei allen modernen Ansätzen geht es um Partizipation, Gleichberechtigung, das Vermischen von Vortrag und Diskussion und das gemeinsame Erarbeiten von Ideen.

Interessant für die Weitergabe von aktuellen Forschungsergebnissen, Studien oder auch Anwendungsszenarien wäre die Mischung aus Roadshow (kleiner Messe mit Vortrag) und World-Café bzw. Roundtable-Sessions. Beide Formate sind kurzweilig, da sie Dialog und Partizipation ermöglichen.

Beginnen Sie Ihre Roadshow mit einer kurzen und knackigen Einführung in Ihr Forschungsergebnis. Dieses und die dazugehörige Fragestellung dienen dann als Grundlage, um die Ergebnisse praxistauglich zu machen. Haben Sie vielleicht einen Verband, mit dem Sie bereits eng zusammenarbeiten und der Sie als Stimme aus der Praxis unterstützen könnte? Dann stellen Sie Ihre Ergebnisse als Anwendungsbeispiel vor mit einem How-to-Video vor Ort beim Verband. Ansprechpartner aus dem Verband gestalten mit Ihnen die Roadshow und stehen für Fragen aus der Praxis zur Verfügung.

Nach der Einführung in Ihr Roadshow-Thema, erarbeiten nun die Teilnehmer in Gruppen wie sich die Forschungsergebnisse in die Praxis umsetzen lassen. Als Veranstaltungsformat bieten sich World-Café oder auch Roundtable Sessions an. Hierbei kommen kleine Gruppen an Tischen zusammen, die zu einer Fragestellung diskutieren. In diesem Fall zu Ihrem Forschungsschwerpunkt: Was bedeutet das konkret für die Praxis und wie lassen sich die Ergebnisse umsetzen. Durch die vernetze Ideengenerierung entstehen immer wieder neue Ansätze.

So funktioniert die Roadshow mit Roundtable-Sessions

Eingeladen werden so viele Teilnehmer, wie Platz an den Tischen ist. Diese sind ausgestattet mit Papier, Post-its und Stiften, um die Ideen festzuhalten. Die Fragestellung muss dabei eindeutig gestellt sein. Ein Moderator führt in das Thema ein. In einer 45 minütigen Gruppenphase werden nun die Ideen skizziert – egal in welcher Form, ob bildhaft, als Mindmap oder Notizen. Dann wird der Tisch gewechselt, der Moderator bleibt und stellt kurz die Ergebnisse aus der ersten Gruppensession vor. Die „neuen“ Tischmitglieder berichten wiederum aus ihren Gruppen, so lassen sich Schnittstellen herausfiltern. Nun arbeitet die Gruppe weiter an Ideen. Beendet ist das World-Café wenn alle Teilnehmer jeden Tisch besucht haben. Und die Ideen sich konkretisiert haben.

Ausgelegt ist das Format für mind. 12 bis 30 Teilnehmer. Die Gruppenphasen sind auf 15 bis 45 Minuten angelegt. Jeder Tisch benötigt 4, 5 Teilnehmer. Ziel ist es, die Kreativität und das Wissen vieler zu nutzen, um Lösungsansätze zu finden, die dann die Zielgruppe nutzen kann. Als Initiator stellen Sie die Ergebnisse gebündelt Ihren Teilnehmern als Download auf Ihrer Homepage, in einer Ihrer Gruppen oder per E-Mail zur Verfügung.

Vorteil der neuen Form von Wissensweitergabe: Sie informieren nicht nur, sondern stellen den Bezug zur Praxis her. Zudem geben Sie den Teilnehmern die Chance, sich auch untereinander zu vernetzen, was zu effektiverer Wissensweitergabe führt. Die Road Shows könnten den Auftakt bilden, in dialog- und chatorientierte Maßnahmen wie Facebook- oder What’s App Gruppen zu investieren. Wer sich einmal kennengelernt hat, vernetzt sich leichter.

Probieren Sie die neuen partizipativen und innovativen Veranstaltungsformate einfach mal aus. Die Kommunikation findet modern über Social Media statt.

Die ausführlichen Tipps lesen Sie in der aktuellen PR & Werbe Praxis 15/2018.

Themen aus PR & Werbe Praxis 15/2018, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Online Marketing: Steigern Sie mit diesen 16 Tipps die Conversion Rate in Ihrem Onlineshop
  • – Organisation: 4 Fehler, die Sie bei Präsentationen unbedingt vermeiden sollten
  • – Recht: DS-GVO: Neue Bestimmungen zum Werbewiderspruch
  • – Messeauftritt: Mit (Gewinn-)Spielen locken Sie Besucher an Ihren Messestand
  • – Interne Kommunikation: Verbessern Sie mit einem Redaktionsplan die Effizienz der Arbeit im Team
  • – Webseite: Die Zukunftstechnologie von Google: Accelerated Mobile Pages (AMP)
  • – Employer Branding: Vermarkten Sie sich als Top-Arbeitgeber und gewinnen Sie beim „War for Talents“

Bild-PR – Porträtfotos mit Aussagekraft

Mittwoch, 11. April 2018

4 Tipps zu Bild-PR – wie Sie die Abdruckchancen mit authentischen Porträtfotos erhöhen

Die visuelle Aufbereitung von Bildern ändern sich – Trends kommen und gehen. Was aber immer bleibt ist die Aussagekraft der Bilder. Gerade bei der Bild-PR sollten Sie nicht die typischen Porträts zu Interviews, Statements oder Fachartikeln anbieten, sondern authentische Fotos, die den Charakter und die Funktion des Porträtierten zeigen, nicht nur sein Gesicht. Welche überzeugenden Alternativen Sie zum typischen Brustbild anbieten sollten, lesen Sie im Blogbeitrag.

Bild-PR - aussakegräftige Porträtfotos

Thomas Heinrich ist Inhaber des Café Schuntner und zeigt sich in seinem Porträt zuvorkommend, serviceorientiert und mit Leidenschaft für seinen Beruf © Bethel Fath für Café Schuntner

In der Pressearbeit benötigen Sie immer wieder Porträtbilder Ihrer Geschäftsleitung und Spokespersons. Oft erhält man vom Fotografen klassische Brustbilder, die Sie zum Kurzprofil Ihres Geschäftsführers auf die Webseite stellen und der Presse bei Interviews, Statements, Markteinschätzungen oder Fachartikeln anbieten. Dabei gibt es in der Bild-PR durchaus kreative Wege, Ihren Geschäftsführer zu porträtieren, mehr zufällig und emotional weniger arrangiert und steif.

Egal, für welche der vorgestellten Ideen, Sie sich letztendlich entscheiden, das Foto des Porträtierten sollte immer

  • – ihn charakterisieren,
  • – seine Funktion deutlich machen,
  • – Visionen vermitteln – vor allem beim Geschäftsführer,
  • – dem Thema entsprechen (bei einem Interview Gestik und Mimik wie in einem Gespräch festhalten),
  • – der Corporate Identity, Markenphilosophie entsprechen.

Bild-PR – Vier Ideen für ein untypisches Geschäftsführer-Porträt

Porträtfotos, die Sie in der Unternehmenskommunikation verwenden, sind immer noch Porträtfotos, keine Werbefotos, die nach den neuesten trends gestaltet sind. Sie sind zeitlose Charakterdarstellungen Ihrer Geschäftsführers und Spokespersons, die von der Inszenierung leben.

Idee 1: Spielen Sie mit der Blickrichtung

Normalerweise schaut uns der Porträtierte direkt an. Damit hat er unsere Aufmerksamkeit. Diese können Sie aber auch gewinnen, indem sie genau diese Betrachtungsweiser verlassen. Lassen Sie den Porträtierten aus dem Bild blicken. Beispielsweise nach oben, das wirkt nachdenklich, visionär. Ein Charakterzug, der zur Funtion eines Geschäftsführers passt.

Idee 2: Verändern Sie die Perspektive

Die Wahl des Winkels ist entscheidend: Wenn Sie den Porträtierten von unten fotografieren, wirkt dieser größer und erhabener. Das erzeugt Spannung. Aber auch ein sehr nah herangeholtes, angeschnittenes Gesicht, bei dem vor allem der intensive Blick den Betrachter in seinen Bann zieht, verändert dessen Einstellung zum Porträtierten.

Idee 3: Arbeiten Sie mit Licht und Schatten

Dramaturgie ins Bild bringen Sie auch mit dem Spiel von Licht und Schatten. Besonders im kreativen Bereich, bei Bildungs- und Bühneneinrichtungen bietet sich diese Art der Inszenierung an. Dabei lässt sich nicht nur mit dem Studiolicht arbeiten, sondern auch mit Sonnenlicht. Mit dem Licht können Sie Konturen hervorheben, beispielsweise einen harten Kontrast.

Idee 4: Spielen Sie mit Hintergründen und Farbgebung

Verlassen Sie den klassischen Portrait-Hintergrund aus dem Fotostudio und zeigen Sie Ihren Porträtierten in seiner Umgebung. Hierbei lässt sich wunderbar mit architektonischen Details der Unternehmenszentrale arbeiten: Sind sie ein Technologieunternehmen bietet sich für den Hintergrund Glas, moderne Formen und Blautönen an. Haben Sie eine Manufaktur, Einzelhandel, sind Stoffe, Ziegelwände oder Holz attraktive Begleiter. Sie können auch das Porträtbild einfärben, ihr Bild in warme Töne einbetten.

Fazit zu Bild-PR, punkten mit überzeugenden Porträtfotos

Porträtbild ist nicht gleich Porträtbild. Das typische Business-Brustbild mit neutralem Hintergrund hat durchaus noch seine Daseinsberechtigung. Interessant wird es für Redaktionen aber, wenn Sie ein breiteres Portfolio an Porträtbildern anbieten. Inszenieren Sie Ihren Geschäftsführer, zeigen Sie ihn in ungewohnter Perspektive, charakteristischer Gestik und Mimik, spielen Sie mit dem Licht und Hintergründen. So kann sich die Redaktion das Bild nehmen, das am besten zu ihrem Layout und Thema passt.

Die ausführlichen Tipps für mehr Charakter in Ihren Porträtsfotos lesen Sie in der aktuellen PR & Werbe Praxis 8/2018.

Themen aus PR & Werbe Praxis 8/2018, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – SEO-Trend: MPO – erhöhen Sie das Kafpotenzial Ihrer Produkte bei Amazon
  • – Sicherheit im Netz: Wichtig! Geizen Sie auf Business-Netzwerken mit Informationen
  • – Leserfrage: Was bedeutet Groth Hacking? Und wie kann ich das für mein Unternehmen einsetzen?
  • – Storytelling: Schärfen Sie Ihr Profil und positionieren Sie sich als Kultmarke mit Premiumpreisen
  • – Social Media: Tipps für Sie – So verlängern Sie die Lebensdauer Ihres Social-Media-Contents
  • – Leserfrage: Welche Nachschlagewerke und nützliche Quellen für interkulturelle Pressearbeit können Sie empfehlen?
  • – Empfehlungsmarketing: Achtung! Nutzen Sie Kundenreferenzen rechtssicher

Visuelle PR 2018 – die Macht der Bilder richtig nutzen

Mittwoch, 7. März 2018

Aktuelles Whitepaper von news aktuell zu Visuelle PR bringt Licht ins Dunkel

Bilder, Infografiken, Videos – die Öffentlichkeitsarbeit ist ohne visuelle Formate nicht mehr denkbar. Videos bringen auf Facebook ein vielfaches an Reichweite, die Foto-Community Instagram boomt weiter, die Userzahl des neuen Instagram-Konkurrenten Vero schießt durch die Decke. Genügend Gründe, in visuellen Content zu investieren. Und für news aktuell einen Leitfaden zur visuellen PR zu veröffentlichen. Was erwartet Sie im Whitepaper?

Visuelle PR steigert Image, Reichweite und verbessert SEO

Investieren Sie unbedingt in visuelle PR. Sie steigert nachhaltig Ihr Image, Ihre Reichweite und verbessert Ihr SEO – Bild David Cafuta – mit RICOH THETA

Keine Frage, Menschen sind visuell geprägt. In Zeiten der Informationsüberflutung orientieren wir uns an Bildern, um zu entscheiden, ob wir den dazugehörigen Artikel lesen oder nicht. Fakten und Storys sind leichter verdaulich und einprägsamer über Videos als schwarz auf weiß. Dementsprechend ist es essentiell für den Erfolg Ihrer PR, dass Sie zukünftig in audiovisuelle Maßnahmen investieren.

In ihrem Whitepaper von Januar 2018 stellt news aktuell die visuelle PR in den Mittelpunkt und informiert leicht verdaulich über den Status Quo Visueller PR 2018. Sie erhalten im Whitepaper einen Überblick über

  • – die Fragestellung selbt – eine Einführung
  • – welches Visual die Aufmerksamkeit am meisten steigert
  • – Bild-PR zwischen Instagram und Highend-Fotoshootings
  • – Bildrechte für die Pressearbeit
  • – Trends in der Bild-PR

Angereichert ist das Thema Visuelle PR mit Interviews von Fachexperten, die aus dem Nähkästchen plaudern; wie Sebastian Schneider, Head of Visual PR & Sales bei PPR Media Relations, der klarstellt, dass ein Profi sich nicht durch sein Equipment auszeichnet, sondern durch sein Know-how!

Kurz das wichtigste zu Visueller PR aus dem news aktuell Whitepaper

  • – news aktuell beweist empirisch, dass Meldungen mit Bildern die Aufmerksamkeit um 160% erhöhen, und Videos die Klickrate verdreifachen. Basis der Untersuchung waren Presseveröffentlichungen auf presseportal.de.
  • – Bilder erschließen sich uns intuitiv – Social Media ist ohne Bilder nicht denkbar und das bedeutet, jeder ist plötzlich Fotograf und Publisher. Authentizität und Persönlichkeit stechen hier die technische Bildqualität. Aber Vorsicht: jedes Netzwerk hat seine visuellen Eigenheiten. Wichtig ist, dass Sie mit Ihrer Bilderwelt den Nerv der Fans treffen und glaubwürdige, authentische (Bewegt)bilder entwerfen.
  • – Denken Sie nicht nur an Ihre Social Media Community, sondern auch an die Medienvertreter. Diese freuen sich weiterhin über eine saubere, professionelle Belieferung von Bildmaterial, das sich zur Weiterverwendung eignet.
  • – Das heißt: Die Bildsprache muss sich der jeweiligen Zielgruppe und dem transportierenden Zielmedium anpassen.
  • – Bildrechte sind durch die schnelle Weiterleitung in den sozialen Medien für Unternehmen zu Stolpersteinen geworden. Holen Sie nicht nur bei Verwendung von Drittfotos/-videos unbedingt die Zustimmung des Urhebers ein, setzen Sie den Namen des Urhebers zum Foto/ Video, achten Sie auf die Verwendungszwecke und stellen Sie zu jedem Bild eine Bildunterschrift, in dem Sie das Copyright verankern können.

Das Whitepaper können Sie sich bei Bedarf auf der Homepage von news aktuell herunterladen.

Mein persönlicher Tipp für Sie zu Visueller PR

Warum Sie unbedingt in visuelle PR investieren sollten, liegt auf der Hand:

  • – mit Bildern, Videos, Infografiken steigern Sie Ihre Reichweite und erweitern Ihre Zielgruppe. Gerade junge Leute mögen im Internet leicht verdauliche Geschichten, die sich visuell am besten transportieren lassen.
  • – Bilder, Videos und Infografiken stärken Ihre Suchmaschinenoptimierung.
  • – mit visuellen Inhalten stärken Sie nachhaltig Ihr Image – Geschichten lassen sich hervorragend mit attraktiven Bildern, einem Video mit Blick hinter die Kulissen veredeln.
  • – mit visueller PR zeigen Sie, dass Sie in der Kommunikation zum Kunden/ Verbraucher/ Partner mit der Zeit gehen und stärken damit das Vertrauen der Zielgruppe in Ihre Marke.
  • – mit Bildern, Videos und Infografiken können Sie erklärungsbedürftige Produkte, Fachwissen, Fakten und Zahlen inspirierend und leicht verdaulich erläutern.

Überlegen Sie sich daher bei jedem Thema, wie Sie den Inhalt audiovisuell transportieren könnten. Achten Sie unbedingt darauf, dass Sie Ihre Themen in unterschiedlichen Formaten anbieten und auch ein Thema in mehreren visuellen Formaten aufbereiten. So können Sie den Content mehreren Plattformen anbieten und neue Zielgruppen erreichen.

Bereits im Vorfeld der Contenterstellung, sollte Ihnen klar sein, welches visuelle Format sich für Ihr Thema anbietet. Nutzen Sie dabei die Kreativitätstechnik Mindmapping. Gehen Sie noch einen Schritt weiter und brainstormen Sie bei jedem Thema, ob es gar Möglichkeiten gibt, das Thema häppchenweise zu veröffentlichen und unterschiedliche audiovisuelle Formate zu nutzen.

Stöbern Sie gerne auf meinem Wörterladen-Blog zu weiterer Visueller PR wie Live-Videos erstellen und vermarkten, 360-Grad-Videos in der Kommunikation oder Videos verbreiten in 5 Schritten.