Was ist Wörterladen? Profi-Texter! Content PR Storytelling Referenzen Auftrag stellen Kontakt

Archiv für die Kategorie „Public Relations“

SWOT-Analyse für Ihre PR-Strategie

Mittwoch, 18. Januar 2017

Stellen Sie sicher, dass Ihre PR auch 2017 mit den Unternehmenszielen übereinstimmt – mit der richtigen SWOT-Analyse

Hand aufs Herz: Wann haben Sie das letzte Mal eine SWOT-Analyse für Ihre Unternehmens-PR gemacht, um Ihre PR-Strategie zu prüfen? Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie leicht die Analyse zur strategischen Ausrichtung der PR vernachlässigt wird. Dabei kostet Sie die SWOT-Analyse maximal eine Stunde. Sparen Sie sich diese Stunde, läuft Ihre Kommunikation womöglich in die falsche Richtung und schadet Ihrem Unternehmen nachhaltig.

SWOT-Analyse für PR-Strategie erstellen

Mit einer SWOT-Analyse überprüfen Sie innerhalb einer Stunde, ob Ihre PR-Strategie noch gültig ist.

Eine erfolgreiche PR-Planung basiert auf einer vorausgegangenen Analyse. Denn bevor Sie wissen, in welche Richtung Ihre PR im nächsten Jahr gehen soll, müssen Sie wissen, wo Sie jetzt stehen. Und zwar ganz aktuell. Daher sollten Sie sich regelmäßig mit den Wurzeln Ihrer PR-Strategie befassen. Denn schließlich entwickelt sich der Markt, in dem Sie agieren weiter, die Zielgruppen verändern sich und auch der Fokus Ihres Unternehmens.

Mit einer SWOT-Analyse können Sie schnell und unkompliziert eine Standortbestimmung durchführen. Vorausgesetzt natürlich, dass Sie Ihr Unternehmen und den Markt gut kennen.

Die SWOT-Analyse analysiert vier Bereiche:

  • – Stärken,
  • – Schwächen,
  • – Chancen und
  • – Risiken.

Die Bereiche „Stärken“ und „Schwächen“ beziehen sich auf das Unternehmen selbst, die Bereiche „Chancen“ und Risiken“ beeinflussen von außen Ihren Unternehmenserfolg.

Die SWOT-Analyse beantwortet Ihnen zentrale Unternehmensfragen

Eine SWOT-Analyse können Sie für verschiedene Anliegen und Ziele vornehmen. Sie kann Ihnen wichtige Orientierung bieten, wenn es Ihnen darum geht,

  • – einen neuen Markt zu betreten,
  • – eine neue Produktlinie einzuführen
  • – mit einem anderen Unternehmen zu fusionieren oder
  • – eine neue Zielgruppe anzusprechen.

Stellen Sie je nach Ihrer (aktuellen) Zielsetzung die Fragen zu Stärken und Schwächen, Chancen und Risiken – und Sie werden wertvolle Antworten für Ihre Ausrichtung erhalten.

So liefert Ihnen die SWOT-Analyse wertvolle Informationen

Legen Sie eine SWOT-Matrix an. Erstellen Sie eine Liste mit Fragen, die an Ihrer Zielsetzung ausgerichtet sind. Führen Sie auf der linken Seite die Faktoren auf, die für Stärken, Schwächen sowie Chancen und Risiken maßgeblich sind.

Wollen Sie Ihr Unternehmen neu positionieren, könnten Sie beispielsweise folgende Fragen stellen:

  • – Welche Kernkompetenzen weist Ihr Unternehmen auf?
  • – In welchen Themen hat Ihr Unternehmen einen Leistungsvorsprung vor dem Wettbewerb?
  • – Was ist der USP?
  • – Womit kann sich Ihr Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil verschaffen?
  • – In welchen Bereichen sind die Mitbewerber besser aufgestellt?
  • – Mit welchen Attributen wird Ihr Unternehmen von den Zielgruppen belegt?

Mögliche Antworten: Ihr Unternehmen ist seit über 100 Jahren am Markt tätig. Sie setzen in der Produktion auf traditionelle Verfahren und produzieren weitestgehend in Deutschland. Die Beständigkeit manifestiert sich auch in der langjährigen Zugehörigkeit Ihrer Mitarbeiter. Ihre Stärke ist also Tradition! Das heißt, damit sollten Sie auch in der PR weiterhin arbeiten.

Schreiben Sie die Antworten auf Ihre Fragen in die Felder für die vier verschiedenen Bereiche. Setzen Sie nun Stärken, Schwächen, Chancen, Risiken in Relation zueinander. Daraus leiten sich folgende Strategien ab:

  • Stärke-Chancen-Strategie: Verfügen Sie über Stärken, die Ihnen die Möglichkeit eröffnen, Ihre Chancen zu nutzen? Diese Strategie sollten Sie „ausbauen“.
  • Schwächen-Chancen-Strategie: Verpassen Sie Chancen wegen Ihrer Schwächen? Um hierbei „aufzuholen“, sollten Sie Ihre Schwächen in Stärken verwandeln, z.B. durch Kooperationen mit starken Partner, eine technische „Aufrüstung“ oder eine Schulung des Personals.
  • Stärken-Risiken-Strategie: Besitzen Sie Stärken, um Risiken zu bewältigen? Ihr Unternehmen sollte bisherige Erfolge „absichern“.
  • Schwächen-Risiken-Strategie: Welchen Risiken sind Sie wegen Ihrer Schwächen ausgesetzt? Diese Strategie sollten Sie „vermeiden“.

Aus den vier Feldern der SWOT-Matrix bestimmen Sie nun Ihre PR-Strategie mit den einzelnen Kommunikationsmaßnahmen, die notwendig sind, um von den Chancen zu profitieren. Die Risiken sollten Sie dabei minimieren.

Eine SWOT-Analyse ist prinzipiell schnell durchgeführt. Voraussetzung: Sie kennen Ihr Unternehmen und den Markt. Mit der Analyse und der sich daraus ergebenden Strategie fängt die Arbeit allerdings erst an: Jetzt heißt es, Ideen sammeln, um Stärken und Chancen zu nutzen und die Schwächen und Risiken zu minimieren. Aus den Ideen wiederum leiten sich Ihre Kommunikationsmaßnahmen ab.

Die ausführlichen Tipps und ein Praxisbeispiel für eine SWOT-Analyse erhalten Sie in der aktuellen PRPraxis 2/2017.

Themen aus PRPraxis 2/2017, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Datenschutz: So gewinnen Sie auf der Messe nutzbare Daten
  • – Datenverarbeitung: So kommen Sie Ihrer Kontrollpflicht nach
  • – Facebook: 3 Voraussetzungen, mit denen Sie Ihre Reichweite bei Facebook steigern können – und Ihren Umsatz!
  • – Bewegtbilder: Erklärvideos – so leicht gestalten Sie Tutorials selbst
  • – Unternehmenswerte: Machen Sie Ihre Unternehmenskultur zum Erfolgsfaktor
  • – Leserfrage: Brauchen wir eine Einwilligung der Mitarbeiter für eine Gesundheitsaktion?
  • – Recht: Ende der Linkfreiheit – Abmahngefahr wegen Links auf fremde Seiten

PR-Planung 2017

Mittwoch, 28. Dezember 2016

3 Möglichkeiten, um Ihre PR-Themen 2017 optimal zu planen und zu organisieren

Content, immer mehr Content – davon lebt die Öffentlichkeitsarbeit. Die Streuung von Themenangeboten über immer mehr Medien bringt aber auch schnell Chaos in die PR-Planung 2017. Damit Sie wissen, welche Themen Sie wo mit welcher Botschaft veröffentlicht haben bzw. noch sollten, habe ich für Sie in der aktuellen PRPraxis verschiedene PR-Planungstools entworfen.

PR-Planung-2017-Content-Tools

Für Ihre PR-PLanung 2017 finden Sie in der PRPraxis 26/2016 die passenden Tools

PR benötigt Struktur und Planung. Nur dann kommen die entwickelten Botschaften – transportiert durch PR-Texte wie Pressemeldung, Fachartikel, Blogbeiträge oder Social Media Posts – an die Zielgruppe. Bei so vielen Medienkanälen kommt die PR-Planung schon einmal an ihre Grenzen.

Heute gehe ich der Frage nach: Ist es möglich, einen Muster-Kommunikations-Plan zu entwerfen, der alle PR-Aktivitäten nach Themen abdeckt inkl. Terminierung, Kanälen und Botschaften? Ist ein solches Planungstool überhaupt sinnvoll oder gibt es Alternativen?

Lesen Sie selbst!

Möglichkeit 1: Kommunikationsplan, bei dem die Zeit im Mittelpunkt steht

Wenn es um die Jahresplanung geht, brauchen Sie einen Kommunikationsplan, der die Monate und ggfls. bereits die einzelnen Wochen und Tage in den Vordergrund stellt.

Nach Monaten aufgeschlüsselt: Beginnen Sie am besten mit einem Plan, der in 12 Monate unterteilt ist und in den Sie Produkteinführungen, Messeauftritte, wichtige Veranstaltungen und Themen eintragen, die Sie über das Jahr begleiten. Er dient Ihnen als Grobplanung für Ihr Jahreskonzept bzw. die Absprache mit der Geschäftleitung und dem Kommunikationsteam.

Vorteil:

  • – Sie sehen auf einen Blick, wo es Spitzen bei der PR-Planung gibt und wo Sie noch Content hinzufügen können, um regelmäßig und strategisch Öffentlichkeitsarbeit und Agenda Setting zu betreiben.
  • – Wenn Sie zudem noch die strategischen PR-Ansätze aufschlüsseln und Ihre PR-Themen auf diese verteilen, haben Sie bereits eine gute Basis für Ihren PR-Fahrplan gelegt.

Nachteil:

  • – Der Plan geht nicht in die Tiefe, sondern ist nur eine Grobplanung für Ihre PR-Themen.
  • – Die einzelnen Kommunikationskanäle sind nicht abdeckt;
  • – Der Plan konzentriert sich rein auf die Themenverteilung über die einzelnen Monate.

Anreichern können Sie den Jahresplan mit Themenspecials Ihrer Key-Medien sowie Ihrer Anzeigenplanung. So erkennen Sie auf einen Blick, welche Themen Sie bereits für Ihre PR bearbeitet haben, um sie Fachmedien für deren Themenspecials anzubieten und in welchen Medien Sie aktuell mit einer Anzeige, einem Banner oder Sponsored Post Akzente setzen.

Möglichkeit 2: Kommunikationsplan, bei dem Ihr Thema im Mittelpunkt steht

Für Themen, die zeitlich begrenzt sind wie Kampagnen, Produkteinführungen, Messeauftritte oder Roadshows bietet es sich an, einen crossmedialen Redaktionsplan zu entwickeln, der Ihnen erlaubt, eine Geschichte mit Anfang, Höhepunkt und Abschluss zu erzählen.

Vorteil:

  • – Sie können ein dramaturgisches Drehbuch für Ihr Thema entwickeln und inhaltliche Schwerpunkte auf die einzelnen Kommunikationskanäle setzen (Storytelling!).
  • – Sie sehen auf einen Blick den thematischen Ablauf des Themas inkl. Status.
  • – Sie können festlegen, welcher Inhalt zu welchem Kommunikationskanal passt inkl. Bilder, Videos oder Grafiken.

Nachteil:

  • – Die Beschränkung auf ein Thema lässt Sie leicht den Blick für Ihre strategische Content-Ausrichtung verlieren.
  • – Wichtig bei einer Kampagne ist auch die Auswertung: wie kamen die Themen bei der Zielgruppe an, wie viele Likes, Kommentare etc. gab es auf den Social Media Kanälen etc. Eine solche Auswertung würde Ihr Storyboard unübersichtlich gestalten. Die Evaluation sollten Sie daher auf einem gesondertes Blatt aufbereiten.

Möglichkeit 3: Kommunikationsplan, bei dem der Kommunikationskanal im Mittelpunkt steht

Wenn Sie einen Unternehmensblog betreiben oder Ihren Social Media Schwerpunkt auf Facebook setzen, benötigen Sie einen gesonderten Redaktionsplan, der Ihnen hilft, Ihren Kommunikationskanal zielgruppengerecht und langfristig mit frischen Ideen zu füllen.

Vorteile:

  • – Mit einem detaillierten Redaktionsplan behalten Sie den Überblick über Ihre Themen und können Themendoppelungen vermeiden bzw. wiederkehrende Themen einen neuen Blickwinkel verpassen.
  • – Ein dedizierter Redaktionsplan pro Kanal hilft Ihnen beim organisatorischen Ablauf: Sie können einzelne Beiträge an Kollegen auslagern oder gar mit Gastautoren/ Partnern arbeiten.
  • – Sie können Themen im Voraus planen und bereits auf Ihre Kanäle einstellen.

Nachteile:

  • – Ein Redaktionsplan pro Kanal ist sehr eindimensional und lässt Sie schnell den Blick fürs Ganze (Jahres-Themen, Agenda Setting, strategische Ansätze) verlieren.

Mit einem guten Redaktionsplan planen Sie Ihren PR-Content langfristig und strategisch; er hilft Ihnen Ihre PR-Ziele unkompliziert umzusetzen. Wichtig ist, dass er leicht verständlich und flexibel erweiterbar ist. Ein Plan für alle Fälle gibt es jedoch nicht. Sinnvoll ist, dass Sie einen Jahresplan haben, in den Sie grob die wichtigsten Themen einpflegen und sukzessive mit aktuellen Beiträgen und Ideen füllen. Für wichtige Einzelthemen und Kanäle ist es unerlässlich, dass Sie einen gesonderten Redaktionsplan anlegen.

Die ausführlichen Tipps inklusive Matrix lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 26/2016.

Themen aus PRPraxis 25/2016, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Pressearbeit: Erleichtern Sie den Journalisten die Arbeit – es zahlt sich aus!
  • – Datenverarbeitung: So kommen Sie Ihrer Kontrollpflicht nach
  • – Corporate Clothing: Machen Sie Ihre Mitarbeiter auch optisch zu Botschaftern Ihres Unternehmens
  • – Leserfrage: Brauchen wir einen E-Mail-Disclaimer?
  • – Social Media: Snapchat: So steigern Sie hier Ihre Reichweite
  • – Suchmaschinenoptimierung: Aufgepasst: Google bevorzugt bald für Smartphones optimierte Webseiten
  • – Recht: Diese 6 Grundprinzipien des Datenschutzes muss jeder PR-Profi kennen

Merken

Merken

Agenturhonorare verhandeln

Mittwoch, 17. August 2016

Externes PR-Wissen: Mit diesen praxiserprobten Tipps bekommen Sie maximale Leistung für Ihr Geld

Ob für einzelne Projekte oder als Unterstützung für Ihr unternehmensinternes Kommunikationsteam: Die meisten Unternehmen holen sich punktuell oder dauerhaft PR-Know-how von außen. Angesichts der niedrigen Honorare, zu denen Texter eingekauft werden können, scheint das auch keine Frage des Budgets mehr zu sein. Allerdings fragen sich viele PR Verantwortliche – zu Recht –, wie viel Honorar für eine Dienstleistung angemessen ist, um gute Arbeit zu bekommen. Welche Vergütungsmodelle gibt es? Wie handeln Sie ein Honorar aus, mit dem beide Seiten zufrieden sind? Die Antworten finden Sie in diesem Beitrag.

Schreibblockaden mit Kreativitätstechniken überwindenDas Internet hat in den letzten Jahren nicht nur spannenden und vielfältigen Content hervorgebracht, sondern auch Dumping-Preise bei Kreativleistungen vor allem in Text und Design. Textleistung wird oft nach Cent pro Wort kalkuliert – ein Endpreis bei dem kein fundierter Artikel entstehen kann.

Welche Preise sind aber zeitgemäß? Wie erhalten Sie Profi-Arbeit und zahlen trotzdem marktkonform? Wir zeigen Ihnen, welche Vergütungsregelungen derzeit am Markt herrschen und wie Sie für beide Seiten eine Win-Win-Situation erhalten.

Mein Tipp für Ihre Honorarverhandlungen

Sehen Sie nicht nur den Kostenfaktor in Ihren Verhandlungen, sondern die Leistung, die hinter dem Preisangebot steht und den Menschen, mit dem Sie zukünftig in der PR zusammenarbeiten. Wichtiger als 10-20 € mehr oder weniger Stundenhonorar ist, welche Vorteile Ihnen der PR-Berater verschafft: sehr gute Kontakte zu Ihren Key-Medien, starke Textkompetenz, Branchenerfahrung, ad-hoc Lieferungen. Überlegen Sie sich also unbedingt neben dem Faktor Vergütung, worauf Sie in der Zusammenarbeit Wert legen.

Jede PR-Agentur oder jeder freie PR-Berater kalkuliert anders, erhebt einen anderen Stundensatz oder Fixpreise für seine Leistungen. Daher ist es sinnvoll, dass Sie sich vor dem Erstgespräch überlegen,

  • – wofür benötige ich einen externen PR-Berater – Projekt oder langfristige Zusammenarbeit
  • – was wünsche ich mir von diesem PR-Berater: Branchenkenntnisse, spezielle Medienkontakte, vorwiegend Textarbeit,
  • – welche Ziele sollen mit der externen Beratung erreicht werden,
  • – welches Budget steht mir zur Verfügung und welche Aufgabenschwerpunkte sollen damit abgedeckt werden?

Vergütungsregelungen und ihre Varianten

Ob PR-Agentur oder freier PR-Berater – beide möchten entsprechend ihrem Aufwand und der Kreativität ihrer Ratschläge entlohnt werden. Neben Konzepten und gemeinsam fixierten PR-Instrumenten ist PR oft Alltagsgeschäft mit erheblichem Zeitaufwand. Damit für Sie die PR-Abrechnung kalkulierbar bleibt, sollte das Beratungsangebot so detailliert wie möglich sein und auch administrative Aufgaben einfließen lassen. Zudem sollten Sie gemeinsam mit Ihrem Dienstleister entscheiden, welches Vergütungsmodell Sie wählen.

  • Erfolgsabhängig – nicht erfolgsabhängig
    Aus dem Vertrieb kennt man das erfolgsabhängige Gehalt. Ein Teil ist Fixgehalt, ein Teil variabel, ausgeschüttet je nach Zielerreichung. In der PR haben Sie keine Veröffentlichungsgarantie und auch keine Garantie auf eine bestimmte Besucherzahl Ihrer Webseite aufgrund von PR. Was Sie haben sind Erfahrungswerte, an denen Sie Ihren Berater messen können, wenn er sich messen lassen will. Immer häufiger fahren PR-Berater zweigleisig: ein geringerer Stundensatz und dafür Honorare im Erfolgsfall. Wie der Erfolgsfall aussieht, ob pro Clipping, pro lancierter Fachartikel oder Anzahl der Teilnehmer bei Ihren Presseveranstaltungen, bleibt Ihnen überlassen. Machen Sie sich aber klar, wenn Sie auf erfolgsabhängige Zusammenarbeit plädieren, müssen Sie Ihrem Berater auch mehr Gestaltungsfreiheit in der PR überlassen.
  • Stundensatz – Pauschale
    Ob Stundensatz oder Pauschale, beide Formen der Abrechnung haben ihre Vor- und Nachteile. Stundensätze erfordern eine erhöhte Dokumentation der erbrachten Leistungen. Zudem kann die Zeit für die einzelnen PR-Leistungen schlechter eingeschätzt werden: Ihr PR-Berater benötigt für die eine Pressemeldung drei Stunden, für die nächste nur zwei. Als Auftraggeber müssen Sie daher flexibel sein: Ist Ihr Dienstleister mitten in einer Presseaussendung, aber sein monatliches Zeitkontingent ist bereits erschöpft, müssen Sie ihm vertrauen, dass er die Arbeit zuende bringt und dafür den kommenden Monat weniger arbeitet. Wenn Sie ein festes Budget für Ihr Projekt oder Ihre monatliche Zusammenarbeit haben, sollten Sie den PR-Berater unbedingt bitten, das Budget in Leistungen umzurechnen, die er Ihnen monatlich erbringt. Aber auch das verhindert nicht die Zeitüberschreitung.

Wenn Sie sicher gehen wollen, dass für Ihr monatliches Budget auch die entsprechende Leistung erbracht wird, sollten Sie den PR-Berater bitten, Ihnen Fixpreise für standardisierte PR-Instrumente – wie Pressemeldung, Presseaussendung, Fachartikel etc. zu nennen. Achten Sie darauf, dass Ihnen bei Textarbeit Zeichenzahl und Schriftgröße genannt werden – z.B. 90 € für eine Pressemeldung 1 DIN A4-Seite bei 1.800 Zeichen, Arial, 11 Pkt., 1,5 zeilig. Damit lässt sich besser kalkulieren. Hinzu kommt die Medienarbeit – also Kontakte zu Medien, um Fachartikel zu lancieren oder ein Pressegespräch zu terminieren – mit einer gewissen festgelegten Stundenanzahl pro Monat sowie eine Pauschale für Beratung, Reporting und Clipping.

Klarheit und Transparenz des Preis-Leistungsangebots

Sie haben natürlich ein bestimmtes Budget im Kopf – sei es für einen monatlichen PR-Beratungstender oder für ein klar definiertes Projekt, zu dem Sie PR-Unterstützung wünschen.

Wichtig ist, dass Sie mit offenen Karten in die Preisverhandlungen gehen. Wenn nicht mehr Budget vorhanden ist, können Sie kein weiteres zaubern, aber was Sie für das Budget bekommen, ist durchaus verhandelbar.

Legen Sie gemeinsam mit dem PR-Berater fest, welche Leistungen er für ihr projekt/ Ihre monatliche Pressearbeit für sinnvoll hält und bringen Sie auch Ihre Ideen und Wünsche ein. Auf Basis der festgelegten PR-Strategie und -Instrumente kann Ihnen der PR-Berater nun ein fundiertes Angebot machen. Zwei Beispiel – Budget nach Zeit oder Fixpreise haben wir Ihnen beigefügt.

Vergütungen für externe Dienstleister wie PR-Berater sollten für beide Seiten zufriedenstellend sein. Sie erhalten einen Sparringpartner für Ihre Belange, dessen Leistung sich auch im Honorar widerspiegeln sollte. Überlegen Sie sich gemeinsam mit dem PR-Berater mögliche Vergütungsmodelle und lassen Sie sich ein dediziertes Angebot erstellen, das die Wünsche beider Vertragsparteien beinhaltet. Damit legen Sie den Start für eine fruchtbare Zusammenarbeit und eine erfolgreiche Pressearbeit.

Die ausführlichen Tipps sowie eine Kostenkalkulation für PR eines Onlineshops lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 17/2016.

Themen aus PRPraxis 17/2016, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Marketing – Regional ist Trend: Nutzen Sie die Regionalität als Marktvorteil, denn Nähe schafft Vertrauen
  • – Corporate Blog – So gelingt der gute Draht zu Influencern
  • – Medienarbeit – Marktforschung: So erfahren Sie im Vorfeld, welche Maßnahmen Ihre Kunden begeistern
  • – SEM – Suchmaschinen-Marketing ist der unverzichtbare Schlüssel zu Ihrem Internet-Erfolg
  • – SEA – So erzielen Sie dank SEA Top-Positionen in der Google-Suche
  • – Kundenakquise – Werber gewinnen: So lassen Sie Ihre überzeugten Kunden für Sie die Werbetrommel rühren

Merken

Merken

Merken

Sommerloch nutzen – PR sinnvoll aufräumen

Mittwoch, 22. Juni 2016

Die vier perfekten Aufgaben fürs Sommerloch, damit Sie danach in der PR wieder voll durchstarten können

Im Sommerloch geht es im Büro meist ruhiger zu. Das bedeutet, Sie können jetzt Dinge angehen, zu denen Sie ansonsten in der Alltagshektik keine Zeit finden. Nehmen Sie sich jetzt Zeit, um „aufzuräumen“ und Themen „vorzubereiten“. So gehen Sie gut gewappnet ins Jahresendgeschäft.

Aufgaben für das Sommerloch, Öffentlichkeitsarbeit

Sommerloch ade – nutzen Sie die ruhigen Monate für Ihren Unternehmensauftritt.

Im Haushalt machen wir Frühjahrsputz, ordnen Anfang des Jahres Dinge neu und räumen gründlich auf. Wer Platz schafft, schafft sich auch Freiräume für neue Ideen, Themen und PR-Instrumente. Die ruhigen Sommermonate sind wie geschaffen fürs gedankliche „Aufräumen“.

Diese vier Aufgaben lassen sich im Sommerloch perfekt erledigen:

Aufgabe 1: Presseverteiler aktualisieren und überprüfen

Der Presseverteiler ist die Basis für Ihre Medienarbeit. Daher sollte er immer gepflegt sein – spätestens im Sommerloch. Das machen Sie am besten nach jeder Aussendung. Wenn Sie Fehlermeldungen bei der Aussendung per Mail erhalten, haken Sie bei den Redaktionen direkt nach, ob sich Ihr Ansprechpartner geändert hat.

  • – Überprüfen Sie nun, ob Ihr Presseverteiler noch sinnvoll aufgebaut ist.
  • – Nehmen Sie jetzt neue Print- und Onlinemedien auf und Blogs, die Ihnen bei Ihren Recherchen ins Auge gestochen sind.
  • – Sind Ihre Bloggermedien noch rlevant, haben sich neue in Ihrem Themenfeld etabliert? Schauen Sie doch gleich mal beim Blog Ranking von teads.tv (http://de.labs.teads.tv/top-blogs) oder geben Sie in der Google-Suche „Blog + Thema“ ein.

Aufgabe 2: PR-Plan und Budget überprüfen

Das erste Halbjahr ist vorüber. Zeit, zu überprüfen, ob Sie noch thematisch und strategisch in Ihrem PR-Plan liegen. Das Sommerloch ist der perfekte Zeitpunkt dafür.

  • – Thematisch heißt: Haben Sie die gewünschten Themen besetzt? Sind die Botschaften bei der Zielgruppe angekommen? Werden sie von Multiplikatoren verbreitet?
  • – Strategisch heißt: Entspricht die Zahl der Presseveröffentlichungen Ihrem Plan? Entwickeln sich die Social-Media-Community-Zahlen wie gewünscht? Haben Sie die Pressegespräche geführt, wie Sie es geplant hatten?

Die Halbjahresauswertung ist der erste Schritt für Ihre Jahresendpräsentation vor Ihrem Chef und der Geschäftsleitung und hilft Ihnen die Richtung für die kommende Jahresplanung einzuschlagen.

Aufgabe 3: PR- und Marketingmedien aktualisieren

Präsentationen, Flyer, Kundenmagazine und Internetauftritt. Ihr Marketingmaterial ist vielfältig. Aber sind auch alle Daten und Fakten darin noch aktuell? Passt Ihr Layout noch zu Ihrer Corporate Identity? Halten sich alle Abteilungen an Ihr Corporate Design?

Machen Sie im Sommerloch die Nagelprobe und sammeln Sie alle Marketingmaterialien, Briefbögen, Präsentationen, Mitarbeiter- und Kundenmedien und testen Sie im nächsten Schritt, ob alle Ihrem aktuellen Corporate Design entsprechen.

Aufgabe 4: Außenauftritt und Image auf Stringenz überprüfen

Genauso wichtig wie die internen wie externen Kommunikationsmedien ist das Erscheinungsbild Ihrer Firmenzentrale. Wie Ihr Internetauftritt ist es die physische Visitenkarte Ihres Unternehmens. Gehen Sie im Sommerloch zuerst gedanklich durch die Räume und um das Gebäude, schreiben Sie sich auf, welche Räumlichkeit Kunden betreten und mit Ihrem Erscheinungsbild konfrontiert werden. Und überorüfen Sie dann das Erscheinungsbild Ihres Unternehmens (Firmenschild, Außenfassade, Hinweisschilder, Eingangsbereich, aber auch Freundlichkeit des Innendienstes, Empfang etc.)

Das Sommerloch ist perfekt, um strategisch und äußerlich aufzuräumen. Sie können Ihr Image aufpolieren, neue Themenschwerpunkte setzen, neue Redaktionskontakte knüpfen und sich strategisch auf die PR für das zweite Halbjahr vorbereiten. Zum Wohle des Unternehmens und zur Erfolgssteigerung Ihrer Öffentlichkeitsarbeit.

Die ausführlichen Tipps lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 13/2016.

Themen aus PRPraxis 13/2016, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – PR-Strategie – Stadtmarketing: Nutzen Sie die Urlaubszeit zur Selbstpräsentation
  • – Interne Kommunikation – Machen Sie Ihre Mitarbeiter fit in Sachen Öffentlichkeitsarbeit
  • – Pressedienste – Pressedienste als kosteneffiziente Alternative zu Materndiensten?
  • – Interne Kommunikation – Kunst-Aktion als Mitarbeiter-Event – als Team Bleibendes erschaffen
  • – Kundenbefragung – Nutzen Sie Kundenbewertungen datenschutzkonform
  • – Firmen-Event – Diese „Zutaten“ brauchen Sie für Ihren Tag der offenen Tür

Merken

Merken

Merken

Bilder in der PR

Mittwoch, 23. März 2016

In drei Schritten zu überzeugenden Pressefotos

Jedes Jahr kürt news aktuell die PR-Bilder des Jahres. Was ist deren Gewinner-Gen? Gibt es gewisse Kriterien, die ein Pressefoto braucht, um wahrgenommen zu werden? Im Beitrag erfahren Sie, worauf Sie zukünftig bei Ihrer Bildauswahl achten sollten, um mit Ihren Unternehmensfotos zu glänzen.

Mood-Fotos nutzt Lenz & Leif für die PR

In the mood for Decken & Kissen – die deutsche Textilmarke Lenz & Leif weiß, wie sie mit guten PR-Bildern Kunden überzeugt

PR-Fotos sind nicht gleich PR-Fotos. Die Vielzahl an neuen Kommunikationskanälen und Zielgruppenansprachen haben auch die Sicht auf die Bilderwelt verändert. Je emotionaler, skurriler, witziger Ihre Fotos sind, umso mehr werden sie von der Internetcommunity geliked, geteilt und verbreitet. Aber überzeugt die Bildwahl auch die Medien? Oft sind Pressefotos und Social Media Fotos nicht kompatibel – das heißt, Ihr Bilderfundus für Ihre Öffentlichkeitsarbeit hat sich erweitert.

Der gemeinsame Nenner aller PR-Fotos

Egal ob für Ihre Medienarbeit oder für Social Media, das sollten Ihre PR-Fotos immer sein und können:

  • – authentisch und aussagekräftig
  • – Ihr PR-Thema unterstreichen
  • – Ihrer Unternehmenswelt und -philosophie entsprechen
  • – Ihre Botschaften widerspiegeln
  • – Qualität besitzen
  • – für Print und fürs Web geeignet sein

Erfahren Sie in 3 Schritten, was Sie tun müssen, damit Ihre Fotos diese Voraussetzungen erfüllen.

Schritt 1: Analysieren Sie Ihre Ziele, Zielgruppen und bisherige Erfolge

Stellen Sie sich vor den Planungen des Shootings folgende Fragen:

  • – Was funktioniert gut für Medien, Ihre Webseiten, Facebook, Instagram oder Twitter? Beobachten Sie eine Zeitlang Ihre verschiedenen Kommunikationskanäle und erfassen Sie: Welche Fotos wurden von den Medien aufgegriffen, welche in Social Media geliked, können Sie Verbindungen zwischen einer steigenden Nachfrage und der Veröffentlichung eines Fotos auf der Website feststellen?
  • – Gibt es Motive, die Sie aus mehreren Blickwinkeln fotografieren können, um ihre unterschiedlichen Zielgruppen anzusprechen? Sprechen Sie beispielsweise eine technikaffine Zielgruppe an, die an den technischen Details interessiert ist?
  • – Welche Bildmotive benötigen Sie für Ihre PR-Themen überhaupt? Sie es beispielsweise Bilder von Personen in Aktion, Produkte in der Nutzung, die Produktion oder Mood-Fotos?

Schritt 2: Passen Sie Ihre Bilder Ihren Kommunikationskanälen an

Wenn Sie PR-Fotos für die Medien planen: Richten Sie Ihre Bilderwelt an den Wünschen Ihrer Key-Medien aus. Schauen Sie sich die Fotos in den Magazinen an, in denen Sie sich Veröffentlichungen wünschen. Analysieren Sie die Bilder zu vergleichbaren Themen oder Unternehmen aus vergleichbaren Branche. Fragen Sie ruhig auch gezielt nach, welche Anforderungen an die Bilder gestellt werden und kreieren Sie entsprechede Produkt-, Porträt- und Firmenfotos.

Die Fotos Ihrer Website müssen mit der Unternehmensphilosophie und Ihrem Image korrespondieren: Wenn Sie die Traditionen Ihres Unternehmens transportieren möchten, sollten die Fotos eher klassisch sei. Wollen Sie ein modernes, junges Image, sollten auch die Fotos frisch, modern und dynamisch wirken.

Bedienen Sie Social Media Kanäle, nutzen Sie Schnappschüsse von Ihren Mitarbeitern, von Events, Messeveranstaltungen, Fotoshootings etc. Diese „Nebenprodukte“ sind genau das, was die Fancommunity sich von Ihnen wünscht und gerne teilt.

Extra-Tipp: Versuchen Sie immer Synergien zwischen Ihren Einsatzbereichen zu schaffen: Webseiten-Fotos lassen sich gut für PR-Zwecke nutzen, Schnappschüsse vielleicht durchaus auch einmal auf die Webseite stellen. Auch die Medien greifen gerne Ihre Social Media Fotos auf für deren Facebook, Instagram oder Twitter-Posts.

Schritt 3: Welche Bildmotive beleben Ihre PR?

Setzen Sie sich am besten mit einer kleinen Gruppe Ihrer Mitarbeiter – möglichst aus allen Unternehmensbereichen – zusammen und überlegen Sie in einem Brainstorming, welche Bildmotive in welcher Abteilung stecken und clustern Sie diese thematisch.

Nutzen Sie dafür die Kreativtechnik des Mindmapping: Auf einem Blatt steht in der Mitte Ihr Firmenname. Von hier aus verzweigen sich Ihre einzelnen Unternehmensbereiche und Produktlinien. Clustern Sie weiter:

  • – Was macht unsere Abteilung aus?
  • – Welche Aufgabenschritte gibt es in unserer Abteilung?
  • – Was macht uns als Team aus?
  • – Gibt es aufmerksamkeitsstarke Mitarbeiter, die sich als Testimonial für PR-Fotos eignen?
  • – Brauchen wir neben reinen Produktfotos (Freistellern) aus allen Blickwinkeln auch Moodfotos, also die Produkte in der Anwendung?
  • – Wer sind unsere Spokespersons und wie können wir diese charakterisieren:
    • – z.B. durch die Umgebung (Architektur, Hintergrundfarbe)
    • – durch die Haltung (Gestik, lässig an Wand gelehnt)
    • – durch die fachliche Einordnung (Produktmanager mit seinem Produkt in der Hand, Geschäftsführer hinter seinem Schreibtisch).

Jeder Strang wird für die einzelnen Kommunikationskanäle aufbereitet. Aus ihm erkennen Sie sowohl Fotomotive als auch mögliche PR-Themen.

Lernen Sie von den Award-Gewinnern des PR-Bilder 2015

Welche Foto-Idee steckt hinter den PR-Bildern 2015? Drei Fotos von Award-Gewinnern habe ich mir näher angeschaut.

Coca Cola gewinnt PR-Foto 2015 in der Kategorie Produktfoto

Coca-Cola: “”Togetherness” – Starfotograf David LaChapelle inszeniert die Coca-Cola Glasflasche ” Eingereicht durch: fischerAppelt, relations GmbH, Fotograf: David LaChapelle / Ogilvy France für Coca-Cola

Coca Cola – Gewinner Kategorie Produktfoto und Deutschland

Die typische Coca-Cola Flasche sucht man auf dem PR-Bild vergebens. Wer genau hinschaut, sieht aber deren Silhouette, die zwei verschieden farbige Hände formen. Besser könnte man den Zeitgeist nicht einfangen: Wir sind alle unterschiedlich, aber Coca-Cola verbindet uns.

Switzerland Tourism – Gewinner Kategorie Tourismus, Freizeit und Sport

Switzerland Tourismus gewinnt PR-BIlder 2015 in der Kategorie TourismusSwitzerland Tourism, “Grand Tour of Switzerland 2015”, eingereicht durch: Ivo Scholz, Fotograf: Sebastien StauSwitzerland Tourism – Gewinner Kategorie Tourismus, Freizeit und Sport

Sehnsucht und Emotionen strahlt das Bild des Schweizer Tourismusverbandes aus. Es zeigt einen stillen, klaren See im Abendlicht, dessen Einsamkeit und Ruhe zwei Menschen miteinander genießen. Nicht die typischen Berge und saftigen Wiesen auf denen Kühe grasen, charakterisieren die Schweiz als Urlaubsland, sondern Stille und Weite, um die Seele baumeln zu lassen.

OppoSuits – Gewinner Kategorie Social Media

OppoSuits gewinnt bei PR-Bilder 2015 in der Kategorie Social Media

OppoSuits, “Sehr geehrter Herr Putin, Ihr Geheimnis ist bei uns sicher!” Eingereicht durch: Jonas Rodermund, Fotograf: Jasper CasteleinOppoSuits – Gewinner Kategorie Social Media

OppoSuits kreiert verrückte Herrenanzüge und dementsprechend frech geht das Unternehmen auch mit seiner Bilderwelt um. Für seine Social Media Kanäle setzt die Marke nicht auf Models in Anzügen, sondern zeigt den Blick eines Kunden, wenn er sein Paket öffnet: Zusätzlich zum gekauften Produkt dürfen sich die Kunden noch auf einen persönlichen Brief freuen.

Die Beispiele zeigen: Gehen Sie Ihre eigenen Wege in der Bildsprache – es gibt immer wieder Situationen, in denen Sie klassische PR-Bilder benötigen. Aber die Zeit ist reif – dank Social Media – in Darstellungsart, Farben und Ausschnitten zu experimentieren. Die PR-Bilder 2015 machen es vor.

3 Tipps für wirkungsstarke PR-Fotos

von Jens Petersen, Leiter Unternehmenskommunikation news aktuell GmbH

  • Formen Sie mit Ihren PR-Fotos zeitlose Bilder, die möglichst auch Jahre später noch die Philosophie Ihres Unternehmens verkörpern.
  • Produzieren Sie echte Hingucker. Durch ein tolles PR-Bild können Sie einem Thema eine völlig neue Wendung geben und große Aufmerksamkeit erzielen.
  • Inszenieren Sie weniger, sondern schaffen Sie Authentizität. Nicht zu viel Photoshop, nicht zu glatt, nicht zu schreiend. Die eigenen Mitarbeiter eignen sich oft hervorragend als Bildmotiv.

Je besser Ihre Vorbereitung, umso besser lässt sich Ihre Bilderwelt umsetzen und für Ihre PR-Kanäle verwenden. Machen Sie unbedingt ein Brainstorming, wofür Sie welches Motiv benötigen und wie Sie das Thema bildlich umsetzen. Holen Sie sich dazu durchaus auch Inspirationen von Ihren Key-Medien und auf den Social Media Kanälen. Was in den Medien veröffentlicht wird bzw. von Ihren Fans geliked und geteilt, macht auch Ihre PR-Fotos erfolgreich.

Pressearbeit – sinnvoll und nachhaltig gestalten

Mittwoch, 9. Dezember 2015

Was ist sinnvoller, ein Pressethema per Telefon oder per Mail anzukündigen?

Immer wieder begegnet mit bei meiner PR-Beratertätigkeit folgende Frage: Wie nehmen Sie am besten Kontakt zu den Medienvertretern auf – per Telefon oder E-Mail? Nerven Sie, wenn Sie anrufen; geht Ihre Nachricht in der E-Mail-Flut unter, wenn Sie schreiben?

Pressearbeit sinnvoll gestaltenEine gute Frage, die auch mich nach langen Jahren in der Öffentlichkeitsarbeit immer wieder beschäftigt. Grundsätzlich ist es so, dass man telefonisch einer Idee bzw einem spannenden Thema durch das Gespräch mit einem Redakteur durchaus eine neuen Blickwinkel geben kann. Der Redakteur hat nun bereits Ihren Namen und kann Ihre Mail gleich besser einordnen, wenn Sie ihm nach dem Telefonat die wichtigsten Fakten zu Ihrer Geschichte per Mail schicken (Pressemeldung etc.).

Aber ob das die Redaktionen auch so sehen? Lassen wir sie am besten selbst zu Wort kommen. Ich habe drei unterschiedliche Publikationen gefragt, ob sie lieber per Mail oder Telefon über ein spannendes Thema informiert werden möchten. Lesen Sie selbst:

Erik Hillenbach, Chefredaktion Gastrotel & Superior Hotel (Fachmagazin)

Ich bin ein Mail-Mensch, darüber kommuniziere ich und generiere bei weitem die meisten Inhalte für unsere Magazine. Mich erreichen täglich 180 bis 220 Presseaussendungen, die ich nach Betreff (Thema!) und Absender scanne und intelligent archiviere. Bei mir verliert sich keine Mail, wenn sie thematisch etwas mit unseren Fachmagazinen zu tun hat – jede andere wird sofort gelöscht. Telefon stört mich hingegen, da es meine Tätigkeit unterbricht. Neue Kontakte können sich gerne per Mail vorstellen. Telefonische Nachfragen ein, zwei Tage nach Versenden der Mail sind durchaus sinnvoll, weil ich dann den Inhalt der Mail noch präsent habe. Eindeutige Reize wie Absender und Betreffzeile lassen mich die Mails schneller einordnen. Wir melden uns bei interessanten Themen zeitnah oder stolpern bei einer Stichwortsuche für ein bestimmtes Thema wieder darüber.

Barbara Hordych, Redaktion Kultur & SZ Extra der Süddeutschen Zeitung (Tageszeitung)

Jeden Tag erreichen mich rund 50 Pressemeldungen. Gerne können mich Unternehmen per Telefon auf ein Thema hinweisen – das gilt vor allem für Neukontakte. So kann ich sofort entscheiden, ob es in mein Aufgabengebiet fällt und daher interessant für mich ist. Eine schriftliche Zusammenfassung der Informationen sollten sie per Mail zusätzlich senden. Diese kann ich gegebenenfalls auch an einen Kollegen oder eine Kollegin im Haus weiterleiten. Kommt mir der Anrufer ungelegen, weil ich gerade über einem Artikel sitze, vereinbare ich eine geeignetere Uhrzeit. Presseaussendungen per Mail können durchaus leicht untergehen, vor allem, wenn der Absender unbekannt ist. Wichtig ist daher, nicht nur den Themenschwerpunkt zu benennen, sondern in unserem Fall auch den Termin (der Veranstaltung) in der Betreffzeile anzugeben. Bei mir bekannten Absendern, schaue ich mir immer ihre Anliegen an, bei unbekannten richtet sich mein Interesse in erster Linie auf das Thema in der Betreffzeile.

Friederike Mechler, Redaktion Deco Home (Publikumsmagazin)

Das Kernthema der Deco Home ist textiles Wohnen. Wir bekommen rund 50 bis 70 Pressemeldungen pro Tag. Bei uns geht keine Meldung unter – wichtig ist, dass das vorgestellte Pressethema zu unserem Heftkonzept passt und attraktive Bilder beigefügt sind. Das ist der visuelle Vorteil der E-Mail gegenüber dem Telefon. Natürlich können uns Hersteller auch gerne telefonisch kontaktieren, wenn sie ein neues Produkt vorstellen möchten, das zur Deco Home passt. Presseaussendungen bekommen wir auch als Katalogsendungen per Post. Kataloge geben uns einen Eindruck der Marke; wir nehmen sie immer wieder für unsere Heftplanungen zur Hand. So sehen wir mit wenig Blättern, welcher Hersteller ein passendes Produktbild für unser aktuelles Thema hätte. Nachdem wir ein sehr bildlastiges Magazin sind, sind wir immer auf der Suche nach guten Bildern. In Presseaussendungen sind attraktive Bilder ein unschlagbarer Hingucker, die uns auf ein Thema aufmerksam machen, das wir in reiner Schriftform weniger beachtet hätte.

Natürlich können meine drei Redaktionskontakte nicht für alle Journalisten sprechen, aber die Tendenz ist klar: Wer in der Masse der Presseaussendungen auffallen will, muss zumindest das Format des Mediums kennen und in der Betreffzeile das Thema in wenigen Worten umreißen. Bei bilderlastigen Magazinen benötigen Sie unbedingt aussagekräftige Fotos. Wenn Sie sichergehen wollen, dass Ihr Thema ankommt und Sie sind der Redaktion zudem noch nicht bekannt, wagen Sie den Anruf und stellen Sie sich und Ihr Thema der Redaktion vor.

Den ausführlichen Artikel mit den Top-Zutaten einer Presseaussendung lesen Sie in der aktuellen PRPraxis Ausgaben 25/2015.

Themen aus PRPraxis 25/2015, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Bildmaterial – Abbildungen erhöhen Ihre Sichtbarkeit und Reichweite
  • – Interne Kommunikation – Diese 5 Empfehlungen machen Ihre Mitarbeiterbefragung erfolgreich
  • – PR-Beratungsleistung – Chef und Kunde sind beratungsresistent? Das können Sie als PR-Verantwortlicher tun!
  • – Rechtssprechung – wann Produktfotos teuer werden können
  • – Leserfrage – Welche sind die Vor- und Nachteile verschiedener Druckfarb-Systeme?

Das persönliche Gespräch – barrierefrei miteinander kommunizieren

Donnerstag, 26. November 2015

Im Zeitalter der digitalen Kommunikation sollten Sie verstärkt auf das persönliche Gespräch setzen. Nur Face to Face erfahren Sie durch Mimik, Gestik die wahren Gefühle Ihres Gegenübers. Das persönliche Gespräch ist immer noch eines der effizientesten Kommunikationsinstrumente der internen Kommunikation – dank Video-Schaltung via Skype auch über Landesgrenzen hinweg.

Die Interne Kommunikation hat in den letzten Jahren durch Social Media und dem digitalen Fortschritt viele Neuerungen und Umwälzungen erlebt. Was ihr aber geblieben ist, ist das persönliche Gespräch zwischen Geschäftleitung und Führungskraft, Geschäftleitung und Mitarbeitern, Führungskraft und Mitarbeitern oder Mitarbeitern untereinander. Das, was in Rauchpausen und Kaffeeautomaten an zwischenmenschlichen Gesprächen entsteht, sollten Sie sich für die Interne Kommunikation zu nutze machen und kultivieren.

8 Vorteile des persönlichen Gesprächs

  1. vermittelt Aufgaben und Ideen – im Unternehmen, in einer Abteilung
  2. überzeugt Mitarbeiter für ein wichtiges Thema
  3. begleitet Mitarbeiter und Führungskräfte auf einem neuen Weg
  4. fördert das Vertrauens zum Unternehmen
  5. stärkt das Arbeitsklima
  6. lässt Mitarbeiter am Unternehmensgeschehen mitgestalten
  7. gibt direktes Feedback
  8. klärt schnell Unklarheiten/ Problemen

Im persönlichen Gespräch können Sie am besten Verständnis für Veränderungen im Unternehmen schaffen – im ersten Schritt bei den Führungskräften und dann bei der Belegschaft. Gerade über Change-Themen möchten die Mitarbeiter Ihre direkten Vorgesetzten oder die Geschäftsleitung möglichst „live“ informiert werden. Wichtige Aussagen im Originalton geben eine bessere Orientierung.

Das persönliche Gespräch kann schnell Barrieren abbauen – Führungskräfte dienen dabei als wichtige Multiplikatoren, die im ersten Schritt aber selbst sich mit dem aktuellen Thema vertraut machen müssen. Das passiert am besten durch eine persönliche Ansprache der Geschäftsleitung sowie detaillierte Handouts für das Gespräch mit den Mitarbeitern.

Dialog-Instrumente für einen offenen Meinungsaustausch – z.B. um Change-Themen zu vertiefen, um zu wissen, was den Mitarbeitern aktuell unter den Nägeln brennt, bieten sich an als

  • Teamgespräche (Führungskräfte-Kommunikation)
  • Frühstück mit der Geschäftsleitung
  • Austausch über Social Intranet (Mitarbeiter untereinander, Geschäftsleitung, Oberes Management)
  • Workshops zu Change-Themen, neuen Visionen und Werten (Führungskräfte, Personalabteilung)

Durch das persönliche Gespräch sollen die Mitarbeiter für schwierige Themen und unangenehme Aufgaben gewonnen werden. Die Geschäftsleitung und Führungskräfte öffnen sich dem Dialog mit den Mitarbeitern und schaffen somit Vertrauen in die Kompetenz der Führungsebene. Emotionen spielen beim Gespräch eine große Rolle, die Geschäftsleitung inszeniert das Thema durch Mimik und Gestik sowie einer „flammenden“ Rede, um die Mitarbeiter aufzurütteln und ins Boot zu holen.

Die 6 Top-Erfolgsfaktoren des Dialogs sind dabei

  1. Offenheit und Transparenz – halten Sie nicht mit Details hinterm Berg
  2. Glaubwürdigkeit – gehen Sie offen mit kritischen Fragen um
  3. Regelmäßigkeit – vereinbaren Sie fixe Termine für Ihre Dialog-Instrumente
  4. Emotionalität – legen Sie Patos in Ihre Stimme, zeigen Sie den Mitarbeitern, dass Ihnen das Thema auch am Herzen liegt
  5. Verständlichkeit – Sprechen Sie die Sprache der mitarbeiter
  6. Nachhaltigkeit – informieren Sie weiter durch Handouts, Nachberichterstattung in internen Medien

7 Bausteine für einen gelungenen Dialog:

Auch die Dialog-Maßnahmen müssen konzeptionell vorbereitet und inszeniert werden, um den Nerv der Zuhörer (Mitarbeiter) zu treffen.

  1. Bringen Sie die Hauptaussagen auf den Punkt. Inszenieren Sie mit der Geschäftleitung deren Rede (z.B. persönliche Geschichte als Beispiel einbringen).
  2. Unterstreichen Sie das Gesagte mit einer ansprechenden Präsentation – damit die Zuhörer nochmals schwarz auf weiß die Hauptaussagen nachlesen können.
  3. Bringen Sie die Persönlichkeit der Geschäftsleitung, der Führungskräfte ins Spiel: Tonlage beim Sprechen, Mimik und Gestik sollen das Gesagte stärken.
  4. Planen Sie für Ihre Versammlungen, Gespräche genügend Zeit ein (1-1,5 Std. Versammlung, Workshop 4 Std., Chat 8-10 Std. – je nach Arbeitstag)
  5. Geben Sie frühzeitig Termine und Inhalte bekannt – veröffentlichen Sie z.B. bei der anstehenden Mitarbeiterversammlung eine Agenda im Intranet und verschicken sie diese auch per Mail. Geben Sie den Mitarbeitern bereits die Möglichkeit, Fragen zu stellen, die Sie sammeln und anonym an die Geschäftsleitung, den Mitarbeiterbeirat oder die Personalabteilung weiterleiten.
  6. Wählen Sie einen ruhigen, ungestörten Ort, der ausgestattet ist mit dem nötigen technischen Equipment, Bestuhlung und guter Sicht auf die Referenten.
  7. Bieten Sie je nach Thema Ansprechpartner im Unternehmen an, an die sich die Mitarbeiter für weitere Fragen wenden können.

Das persönliche Gespräch hat auch im Zeitalter von Kurznachrichten nicht ausgesorgt. Kein anderes internes Kommunikationsinstrument ermöglicht einen Meinungsaustausch auf Augenhöhe und ein direktes Feedback. Es gibt viele dialoggesteuerte Instrumente, die Sie kontinuierlich nutzen sollten. Flankieren sollten Sie das persönliche Gespräch mit Ihrem eingespielten Instrumentenmix. In Mitarbeiterzeitschrift, Intranet und Newsletter können Sie das Thema weiter vertiefen und nachhaltig in die Köpfe der Mitarbeiter bringen.

Den ausführlichen Artikel mit allen Tipps lesen Sie in der aktuellen PRPraxis Ausgaben 24/2015.

Themen aus PRPraxis 24/2015, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Medienkontakte vertiefen – Pressefrühstück: Nutzen Sie es als Initial zündung für spannende Veröffentlichungen 2016
  • – Schreibwerkstatt – Frischen Sie mit professionellen Schreiben das Image Ihres Unternehmens auf
  • – Ghostwriting – Positionieren Sie sich mit einem Buch als Experte in Ihrem Fachgebiet
  • – Content – Unterhaltung mit Mehrwert und Kaufanreizen – 5 Top-Tipps für Ihr Content-Tool-Quiz
  • – Marketing – Crowdsourcing: Nutzen Sie das Potenzial der Menge

Vertriebs-PR mit Kooperationen, Marktforschung, Service

Mittwoch, 14. Oktober 2015

Diese 3 Top-Instrumente führen Sie zum Erfolg

Es gibt verschiedene PR-Möglichkeiten, Produkte bekannt zu machen und den Absatz zu steigern. Die Basis für gute vertriebs-PR ist die enge Zusammenarbeit mit dem Vertrieb und das Storytelling rund um Ihr neues Produkt. Erfahren Sie in diesem Blogbeitrag, wie Sie Kooperationen, Marktforschung und Service optimal nutzen.

PR- und Text-Agentur WörterladenVor einiger Zeit habe ich Ihnen die Vorteile und Inhalte für Ihre vertriebsunterstützende Pressearbeit zusammengestellt. Heute möchte ich Ihnen drei wirkungsvolle PR-Instrumente vorstellen, mit denen Sie den Vertrieb unterstützen können – vor, während und nach der Produkteinführung.

Egal, für welche PR-Maßnahme Sie sich entscheiden, wichtig ist, dass Sie immer aus Sicht des Kunden argumentieren. Er soll am Ende wissen, weshalb er sich für Ihr Produkt/ Ihre Dienstleistung entscheiden soll. Um dies zu gewährleisten, sollten Sie die Inhalte und Themen eng mit dem Vertrieb abstimmen.

Beispiel: Vertriebs-PR anhand eines erklärungsbedürftigen Produktes

Nehmen wir an, Sie bringen ein erklärungsbedürftiges IT-Produkt zur unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV) auf den Markt, das sowohl für B2B-Kunden als auch in einer kleineren Version Smart Home Besitzern Schutz bietet. Ähnliche Produkte gibt es bereits auf dem Markt, aber mit seiner grünen Technologie und dem Endkunden-Ansatz ist das Produkt einzigartig auf dem Markt. Ihr Vertrieb hat bereits die Marktsituation für den Produktlaunch analysiert und die unterschiedlichen Zielgruppen und Anwendungsbereiche für die Vertriebs-PR aufgeschlüsselt.

Nutzen Sie nun für die erfolgreiche Produkteinführung diese drei wirkungsvollen PR-Instrumente:

  • – Kooperationen sind ideal, erklärungsbedürftige Produkte einem bereits interessierten Kundenstamm vorzustellen – seien es die Kunden eines anderen Hersteller, der Ihr Produkt sinnvoll ergänzt (z.B. Security/ Back-up-Software) oder einem Medium, dessen Leser Ihrer Zielgruppe entsprechen.
  • – Marktforschung dient dazu, im Vorfeld der Produkteinführung die Verkaufsargumente für Ihr Produkt festzulegen. Oder nach Produkteinführung die Zufriedenheit der Kunden abzufragen.
  • – Service-Angebote runden Ihr Portfolio ab und geben dem Kunden den entscheidenden Impuls zu kaufen.

Ihr PR-Baustein Kooperationen mit Medien oder Herstellern

Medienkooperationen – nutzwertige Veröffentlichungen in 3 Schritten

Schritt 1: So finden Sie den passenden Medienpartner

Selektieren Sie anhand der Anwendungsbereiche, welche A-Medien für Ihre Produkt-PR in Frage kommen. Wichtig ist dabei, dass Sie Medien herausfiltern, die eine hohe Durchdringung Ihrer Zielgruppe haben. Fokussieren Sie sich auf 2 Medien – einmal für Ihre B2B-Kunden und einmal für die Endkunden – denen Sie eine Medienkooperation vorschlagen.

Schritt 2: So sprechen Sie den Medienpartner an

Sprechen Sie nun Ihre Wunschpartner an und finden Sie heraus, welche Themen in den kommenden Wochen/ Monaten geplant sind. Passen diese zu Ihrem Produkt? Wenn ja, bieten Sie der Redaktion eine exklusive Berichterstattung zum Markteintritt an inklusive Themen-Setting.

Schritt 3: So nutzen Sie die Medienkooperation für Ihre eigene PR

am Beispiel des „Smart Home“ -Endkunden-PR:

  • – Erstellen Sie einen Fachartikel für eine Sonderbeilage, die sich um das Thema „Smart Home“ dreht. Stellen Sie dazu nicht nur, Argumente für Ihre Produktnutzung für die Smart Home-Besitzer zusammen, sondern auch eine Infografiken, wie einfach sich Ihr Produkt in die Technik des Hauses integrieren und dann nutzen lässt. Ihr Fachartikel sollte nicht das Produkt in den Vordergrund stellen, sondern die Notwendigkeit der Stromabsicherung im Haus und wie man diese gewährleisten kann.
  • – Lassen Sie Ihr Produkt von der Redaktion testen. Dieses PR-Instrument beweist am deutlichsten die Qualität Ihres Produktes. Und nutzen Sie den Produkttest für eine Sonderpublikation, die Sie auf Ihre Webseite zum Produkt stellen können mit passendem „getestet Siegel“, auf Ihrem Messestand auslegen, der Produktmappe beifügen.
  • – Stellen Sie Ihr Produkt für ein Muster-Smart-Home zur Verfügung. In vielen Städten gibt es so genannte Musterhaus-Anlagen, die künftigen Hausbesitzern zeigen, was optisch und technisch in einem Smart Home möglich ist. Gewährleisten Sie, dass über das Musterhaus geschrieben wird inkl. Ihres Produktes. Auch hier bietet es sich an, wieder eine Sonderpublikation drucken zu lassen, um Ihre Beteiligung zu vermarkten.

Hersteller-Kooperationen – nutzen Sie das Image Ihres Partners

Wenn Sie eine Partnerschaft mit einem Hersteller eingehen, ist diese meist strategisch. Beide Seiten erhoffen sich Vorteile durch die gemeinsame Partnerschaft – sowohl im Absatz als auch in der Kundenbindung.

  • – Sie nutzen dessen Produktbroschüren, um dort als ideales Zubehör aufzutreten.
  • – Sie können eine Gutscheinaktion initiieren, jeder, der das Produkt Ihres Partners kauft erhält Ihr Produkt um xx% günstiger.
  • – Sie zeigen dem Nutzer, welche Vorteile es hat, Ihr Produkt zusammen mit dem Ihres Partners zu nutzen (z.B. doppelte Sicherheit!).
  • – Sie können gemeinsam PR-Themen initiieren (Anwenderberichte, Fachartikel, Pressemeldungen)
  • – Sie können auf Messen die gemeinsame Anwendung zeigen.

Ihr PR-Baustein Marktforschung

Wissen, was der Markt sich wünscht, wo vor allem der Bedarf für Ihr Produkt angesiedelt ist oder wie sich Ihr Produkt in der Anwendung bewährt hat. Das erfahren Sie durch spezifische Befragungen, die der Vertrieb vor der Produkteinführung analysiert.

Die Befragungsergebnisse lassen sich wieder hervorragend für Ihre PR einsetzen:

  • – als Anwenderbericht (einzelner Kunde mit Ausblick auf den Markt)
  • – als Fall-Studie
  • – als Ratgeber-Publikation

Anwenderberichte und Fall-Studien beweisen, dass sich Ihr Produkt im Einsatz bewährt hat. Das überzeugt auch kritische Journalisten und bei einer Veröffentlichung auch potentielle Kunden, die Empfehlungen anderer Kunden mehr Gehör schenken als den Ausführungen des Herstellers.

Wenn es nach dem Produkt-Launch wieder ruhiger um Ihr Produkt wird und die Medien nicht mehr darüber berichten, lassen sich Marktforschungs- und Umfrageergebnisse perfekt für Ihr Themen-Setting nutzen. Schauen Sie sich die Details zu Marktdurchdringung, Investitionsbereitsschaft, Zahlen und Fakten – bleiben wir beim Beispiel – über Smart Home Besitzer genau an und formulieren Sie aus den Ergebnissen Servicethemen oder auch provokative Thesen für die Medien, die Sie immer wieder streuen können bzw. einer speziellen Redaktion anbieten:

  • – 5 Fakten, warum sich Smart Home Besitzer unbedingt ein USV-Gerät zulegen sollten.
  • – Energiewende in D: Ist zukünftig mit mehr Stromausfällen zu rechnen? – Wie können sich Bürger wappnen?
  • – Der Stromkreislauf und seine Tücken – wie Sie sich als Smart Home Besitzer dagegen schützen.
  • – Expertenmeinung zum Thema Stromausfall und Schäden für Soft- und Hardware.

PR-Baustein Service

Den Service rund um Ihr Produkt stellen Vertrieb und Kundenservice sicher, z.B. eine Hotline für Kunden oder die Vertriebs-Schulung auf das Produkt für den nächsten Kunden- oder Messebesuch. Wichtig ist jedoch, dass Sie permanent Ihren Kunden Serviceangebote zu Ihrem Produkt anbieten. Gerade erklärungsbedürftige Produkte sind nicht mit einem Klick gekauft. Der Kunde möchte sich intensiv über das Produkt, dessen Leistungen und Anwendungsgebiete informieren. Auch die richtige Installation und Wartung gehört dazu. Um ihm Berührungsängste mit dem Produkt zu nehmen, sollten Sie nun alle PR-Veröffentlichungen rund um das Produkt „versammeln“.

  • – Erstellen Sie eine eigene FAQ-Seite. Nutzen Sie hierfür als Basis Ihre Marktforschungs- und Umfrageergebnisse.
  • – Stellen Sie ein Whitepaper zum Download bereit, das erklärt, wie Ihr Produkt installiert wird inklusive Erklärvideo und Infografik zu Smart Home.
  • – Platzieren Sie den „Getestet“-Button inklusive Sternchen-Bewertung genau beim Produktbild mit Verlinkung zum ausführlichen Test als PDF.
  • – Das selbe gilt für Ihren Anwenderbericht – dieser kann dem Kaufinteressenten mit einem Klick den letzten Kaufimpuls geben.

Sie sehen, bereits vor dem Produkt-Launch können Sie mit dem Instrument Marktforschung attraktive Themen für Ihre Vertriebs-PR generieren. Die drei PR-Instrumente Kooperationen, Marktforschung und Service lassen sich vor, während und nach dem Produkt-Launch immer wieder für Ihre PR bespielen. Wichtig ist bei allen drei Instrumenten, dass Sie immer den Nutzen für Ihren Kunden im Blick haben und diesem Argumente liefern, weshalb er sich für Ihr Produkt entscheiden sollte.

Den ausführlichen Artikel und viele andere spannende Themen lesen Sie in der aktuellen PRPraxis Ausgaben 21/2015.

Themen aus PRPraxis 21/2015, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Messe – 7 Erfolgs-Faktoren für zielgerichtete Messe-Gespräche: Lernen Sie sie kennen – und nutzen Sie sie
  • – Leadgenerierung – 8 Top-Wege für Sie, um hochwertige Kontakte zu gewinnen
  • – Social Media – Twitter: Betreiben Sie Relationship Management mit Tweets
  • – Kundenkritik – Shitstorm – nein danke! Lesen Sie 7 Tipps für den souveränen Umgang mit Kritik
  • – Datenschutz – Personendaten: Nehmen Sie die Auskunftspflicht ernst
  • – Leserfrage – Auf welche Unterschiede muss ich bei Infografiken für Online- und Offline-Medien achten?

Corporate Citizenship Engagement

Donnerstag, 17. September 2015

Caused-related Marketing: Veredeln Sie Ihre Marke mit einem anerkannten Hilfsprojekt

Möchten Sie sich sozial engagieren und dabei noch gewinnen? Dann nutzen Sie die Möglichkeiten von Caused-Related Marketing. Hierbei ist der Abverkauf Ihres Produktes direkt mit dem des gesponserten Hilfsprojekts verbunden, das heißt auch mit dessen öffentlicher Wahrnehmung. Positiver Nebeneffekt: Ihr Kunde hat ein gutes Gefühl, denn er tut durch den Kauf Ihres Produktes auch etwas Gutes. Das kommt an!

Caused-related Marketing bei beliya

Bei der Taschen-Marke beliya gehört CC zum Markenkern: Der Kauf einer Tasche ermöglicht einem  Kind in Entwicklungsländern den Schulbesuch für 1 Jahr

Mit Caused-Related Marketing können Sie nicht nur den Umsatz Ihres Produktes ankurbeln, sondern auch Ihr Image aufpolieren. Egal, ob Sie aus dem Beauty, Mode, Food oder IT-Bereich kommen, zweckgebundenes Marketing lässt die Kundenherzen höher schlagen und somit den Absatz steigern. Die Kunden haben das gute Gefühl, sie hätten durch den Kauf ihres Produktes einen großen Schritt dazu beigetragen, dass Ihr Hilfsprojekt gelingt.

Das funktioniert jedoch nur, wenn Ihr ausgesuchtes Hilftprojekt zu Ihrem Unternehmen passt. Ein Getränkehersteller, der sich plötzlich um Bolzplätze kümmert bleibt nicht nachhaltig in den Köpfen seiner Zielgruppe. Denn das Produkt des Unternehmens ist in den Augen der Konsumenten nicht kompatibel mit dem sozialen Projekt.

Suchen Sie sich also unbedingt ein Hilfsprojekt, das Verbraucher sofort mit Ihrem Produkt in Verbindung bringen – wie z.B. Volvic, das mit der Caused-Related Marketing-Kampagne „1 Liter für 10 Liter“ seit 10 Jahren Brunnenprojekte der UNICEF in Äthiopien unterstützt. Volvic steht für klares, gesundes Wasser. Dass dieses Lebenselixier auch Menschen in wasserarmen Regionen benötigen, hat sich Volvic gemeinam mit UNICEF auf die Fahne geschrieben. Marketing, das aufgeht!

Ihre vier Erfolgsfaktoren sollten daher haben:

  • – Hohe Relevanz: Achten Sie darauf, dass Ihre Zielgruppe sich auch emotional von Ihrem CC-Projekt angesprochen fühlt. Das ist dann der Fall, wenn Sie ein Thema besetzen, das zur Lebenswirklichkeit der Zielgruppe passt.
  • – Langfristige Bindung: Cause-Related Marketing-Kampagnen, die Ihre Marke stärken sollen, müssen langfristig geplant und angelegt sein. Sie profitieren vom guten Namen der Non-Profit Organisation, Ihr Engagement zahlt auf Ihre Marke ein. Das kann aber durchaus Jahre dauern.
  • – Hohe Glaubwürdigkeit: Zeigen Sie Transparenz in der Öffentlichkeitsarbeit und machen Sie den Konsumenten klar, dass Sie nicht auf kurzfristige Umsatzsteigerung und Gewinne aus sind, sondern etwas bewegen möchten. .
  • – Hohe Integrität: Je besser das CC-Thema zu Ihrer Marke passt und zu Ihrer Unternehmensidentität umso überzeugender wirkt Ihr Engagement bei den Konsumenten. Daher sollten Sie auch in der PR klar herausstellen, dass Sie und die Organisation eine Mission teilen, die Sie gemeinsam verbreiten möchten.

Formen von Cause-Related Marketing

Es gibt 2 Möglichkeiten, die Ihre Zielgruppe am besten erfasst und nachvollziehen kann:

  • – 1 Produkt = 1 gute Tat – wie Volvic 1 Liter Wasser für 10 Liter Wasser (Brunnenbau!)
  • – 1 Produkt = 1 Geldeinheit – eine festgelegte Summe pro Produktverkauf geht an ein Hilfsprojekt.

Dabei können Sie

  • – eine sozial Einrichtung unterstützen,
  • – gemeinsam mit einer Hilfsorganisation ein Projekt konzipieren, in das Ihre Spende fließt.

Setzen Sie auf den richtigen Partner

Damit Ihre CC-Engagement Früchte trägt benötigen Sie unbedingt einen Partner, dessen Unternehmensphilosophie und Mission zu Ihnen passt. Überlegen Sie daher lieber 2x bevor Sie sich für eine Hilfsorganisation bzw. ein Sozialprojekt entscheiden.

  • – Überlegen Sie sich, ob Sie ein nationales oder internationales Projekt unterstützen möchten. Wenn Sie selbst regional agieren, dann bietet sich eine regional etablierte gemeinnützige Organisation an.
  • – Schränken Sie bereits anhand Ihrer Produktausrichtung und Ihrer Unternehmensphilosophie Hilfsorganisationen ein: aus dem Bereich Bildung, Soziales (Armut, Kinder, Senioren, etc.), Umwelt (Klimaschutz, Pflanzen- und Tierschutz, Energiesparen) etc.
  • – Lassen Sie sich von CC-Organisationen wie Centrum für Corporate Citizenship Deutschland, Center for Corporate Citizenship oder UPJ beraten. Auf deren Homepages gibt es viele Informationen für Unternehmen, die sich engagieren möchten.

Machen Sie aus Ihrem CC-Engagement ein nachhaltiges Konzept

  • – Verankern Sie Ihr Engagement in den Unternehmensleitlinien
  • – Suchen Sie sich eine Non-Profit Organisation aus, die Sie langfristig unterstützen können – sei es mit diversen Projekten oder einem Projekt, das sich über mehrere Jahre unterstützen lässt.
  • – Veröffentlichen Sie Ihr Engagement als Reiter auf ihrer Webseite und Facebook-Seite. Nutzen Sie auch Ihre internen und Kunden-Medien, um über Ihr Projekt-Engagement zu berichten.
  • – Arbeiten Sie an einer engen Verzahnung von Ihrem Unternehmen und der zu unterstützenden Organisation und finden Sie zusätzliche Berührungspunkte, z.B., dass sich Ihre Mitarbeiter zusätzlich in die Organisation einbringen. Oder Sie die Organisation z.B. in Umgang mit IT-Infrastruktur, Öffentlichkeitsarbeit etc. schulen.
  • – Etablieren Sie eine interne CC-Projektgruppe, die analysiert, was bei Ihrer Kampagne gut läuft, was man verbessern kann und auch evaluiert, wie Ihr Engagement bei den Konsumenten ankommt.

Caused-Related Marketing Kampagnen fördern nicht in erster Linie und kurzfristig Ihren Absatz. Vielmehr sollten sie langfristig angelegt und in Ihrer Unternehmensstrategie verankert sein. Wenn Sie möchten, dass Verbraucher Ihr Produkt aufgrund der „guten Tat“ kaufen, dann zeigen Sie unbedingt Transparenz über das angestrebte Ergebnis der Aktion. Ansonsten glaubt der Verbraucher, sie möchten nur aus Imagegründen mit der gemeinnützigen Organisation kooperieren. Lassen Sie dabei lieber die Begünstigten zu Wort kommen als Ihr Unternehmen!

Den Artikel mit anregenden Beispielen und viele andere spannende Themen lesen Sie in der aktuellen PRPraxis Ausgaben 19/2015.

Themen aus PRPraxis 19/2015, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Pressearbeit – 5 Grundregeln für mehr gegenseitiges Verständnis: So denken und arbeiten Journalisten
  • – Fesselnde Kommunikation – 6 Tipps, wie Sie in Ansprachen und Gesprächseröffnungen wirksam kommunizieren
  • – Bewegte Bilder – So peppen Sie mit Bewegtbildern Ihre persönliche Präsenz vor der Kamera auf
  • – Unternehmensidentität – Corporate Wording – nicht nur was für Global Player!
  • – Recht – Nutzung von Bildmaterial: Vertrauen ist gut – schützt aber nicht vor Klagen und Schadenersatzansprüchen
  • – Arbeitsorganisation – 4 Meeting-Modelle, wie Sie die unproduktiven Zeitfresser für eine effiziente Kommunikation nutzen

Vertriebs-PR in 3 Schritten

Freitag, 4. September 2015

Schöpfen Sie die vertriebsunterstützenden Potenziale Ihrer PR aus

PR setzt auf Vertrauen und Imageaufbau. Verkaufsfördernd angewendet ist sie ein starkes Mittel, um den Vertrieb bei dessen Aufgaben zu unterstützen. Die Zauberformel der Vertriebs-PR lautet dabei, den Kunden vom Nutzen Ihres Produktes/ Ihrer Dienstleistung zu überzeugen, nicht zu überreden. Wecken Sie mit den richtigen Argumenten Bedürfnisse beim Kunden für das Produkt.

Vertriebs-PR bei Villeroy & Boch

Villeroy & Boch postet auf Facebook eine neue Geschirrserie inklusive direkter Verlinkung zum Shop und Deko-Tipp. Mit einem tollen Bild und einem gekonnten Satz macht der Porzellan-Hersteller Lust auf das Produkt, das für die Käufer nur ein Klick entfernt ist.

Egal, ob Sie ein innovatives Sehgerät für Sehbehinderte entwickelt haben, einen speziellen Kunststoff für die Automobilbranche oder eine App für Vielreisende. Setzen Sie auch in der Vertriebs-PR auf glaubwürdige Botschaften statt reiner Verkaufsargumente und zeigen Sie sich als Lösungsanbieter, Ratgeber und Partner. Nutzen Sie dabei das Wissen Ihres Vertriebs über die Branche und Ihre Zielgruppe und Ihr Gespür für überzeugenden Content, der bei Redaktionen, Bloggern und Influencern gut ankommt.

Erfolgreiche Vertriebs-PR

  • – betreibt Agenda-Setting und Themen-Management
  • – schafft Bedürfnisse bei Zielgruppen, die das Unternehmen mit seinen Produkten befriedigt
  • – spricht den Kunden in seinen Lebens- und Entscheidungssituationen an
  • – gibt dem Kunden Sicherheit für seine Entscheidungen, indem sie
    • – ihm einen Überblick über die Produktangebote auf dem Markt verschafft
    • – den Nutzen der eigenen Produkte in den Vordergrund stellt
    • – als Ratgeber für den Kunden fungiert

3 Schritte für eine befruchtende Zusammenarbeit

Ihr Unternehmen bringt in den nächsten Monaten ein neues Produkt auf den Markt. Sie möchten den Vertrieb mit PR-Maßnahmen unterstützen, die das Produkt bekannt machen und zum Kauf anminieren.

Schritt 1: Setzen Sie sich mit dem Vertrieb frühzeitig zusammen

Ihre PR ist nicht nur vor, sondern auch während und nach dem Produkt-Launch für den Abverkauf wichtig. Um die Vertriebskampagne für den Launch optimal zu unterstützen, benötigen Sie schon während der Planungsphase, Informationen zur Branche und Zielgruppe, die mit dem Produkt angsprochen werden soll.

  • – Besprechen Sie mit dem Vertrieb die Zielsetzung.
  • – Lassen Sie sich alle wichtigen Informationen (Produkt-Feature, Preis, Kundenaktionen, Distributionswege etc.) für Ihre Themenplanung geben.
  • – Machen Sie dem Vertrieb klar, welche Vorteile eine PR-Unterstützung für den Abverkauf der Produkte hat: Bekanntheit steigern, Kundenaktionen vermarkten, Bedürfnisse der Zielgruppe befriedigen, Glaubwürdigkeit des Produkts steigern durch redaktionelle Veröffentlichungen etc.

Schritt 2: Erstellen Sie einen Content-Plan für Ihren Produkt-Launch

Kalkulieren Sie Ihre Zeitplanung bis zum Launch nicht zu knapp, denn Sie benötigen genügend Vorlaufzeit für Texte, Marketing-Material (multimedial dauert länger), Interviews terminieren und Themensetzung. Vor allem Fachmagazine haben eine lange Vorlaufzeit, die Sie für einen Fachartikel oder eine Anwenderstory einhalten sollten. Nutzen Sie auch Themenschwerpunkte der Hefte, die zu Ihrem Produkt-Launch passen. Die dazugehörige Recherche benötigt Zeit.

All diese Ideen müssen geplant werden – immer in Abstimmung mit dem Vertrieb.

  • – Erarbeiten Sie einen Themen- und Maßnahmenplan für die Launch-Phase.
  • – Erarbeiten Sie mit dem Vertrieb eine Guideline für die Mitarbeiter mit verkaufsfördernden Argumenten für Ihr Produkt.
  • – Überlegen Sie sich, mit welchen PR-Maßnahmen Sie den Vertrieb auch nach der Einführungsphase unterstützen können.

Das sind die Zutaten für Ihre PR-Themen:

Erzeugen Sie fachliche, emotionale und persönliche Betroffenheit bei Ihrer Zielgruppe, indem Sie z.B. Geschichten aus dem Leben Ihrer Anwender/ Kunden erzählen. Content und Dramaturgie in der Aufbereitung der Themen sind auch für die Vertriebs-PR das Salz in der Suppe.

Diese Themen und Aspekte könnte das Produkt als Kommunikationsansatz bieten:

    • – Stellen Sie die Innovationskraft und Qualität vor.
    • – Zeigen Sie, die Einsatzmöglichkeiten.
    • – Zeigen Sie unverwechselbare Eigenschaften (Vorzüge gegenüber Konkurrenz).
    • – Nennen Sie die Zielgruppen, für die Ihr Produkt sinnvoll ist.
    • – Suchen Sie Tester, die Ihr Produkt ausprobieren bevor es in Serie geht.

Diese Themen und Aspekte könnte der Preis als Kommunikationsansatz bieten:

    • – Gibt es einen speziellen Einführungspreis?
    • – Wie ist das Preis-Leistungs-Verhältnis?
    • – Gibt es Rabatte (in welcher Form, welchem Zeitraum)?
    • – Gibt es eine spezielle Beratung (Hotline) oder Serviceleistungen für das Produkt?
    • – Wie ist die Höhe der Garantie?
    • – Wie gestalten sich die Lieferzeiten?

Diese Themen und Aspekte könnten Sie aufgreifen, wenn Sie den Kunden ins Zentrum der Kommunikation stellen:

    • – Produktnutzen für die Zielgruppe.
    • – Einsatzbereiche für das Produkt.
    • – Kundenbeteiligung an Produktentwicklung; Nebeneffekt: Aufspüren von zusätzlichen Kundenwünschen und die Möglichkeit, das Produkt weiter zu optimieren.
    • – Anwenderberichte: Wie kommt der Käufer mit dem Produkt zurecht?

Achten Sie darauf, dass Sie in Ihre Pressemeldungen Links zu weiterführenden Produkt-Informationen auf Ihrer Webseite (Landingpage etc.) einfügen oder einen Link auf die Produktbroschüre, die weitere Details zum Produkt bereit hält. Zudem sollten Sie für Fachhandelszeitungen in der Pressemeldung einen Kontakt vom Vertrieb (Mailadresse, Telefonnummer) angeben.

Schritt 3: Nutzen Sie Ihre PR-Erfolge für den Vertrieb

Ebnen Sie nun mit Ihren vereinbarten PR-Maßnahmen den Weg für die Vertriebsoffensive.

  • – Lassen Sie sich attraktive Presseveröffentlichungen wie Testempfehlungen, Anwenderberichte oder Fachartikel für Mailings, Messeauftritte oder Kundenbesuche von den Medien als Sonderdruck schicken. Diese können Sie der Produktmappe beilegen.
  • – Veröffentlichen Sie Clippings auch auf Ihren online Presseseiten. Verlinken Sie beim Produkt auf die Veröffentlichung.
  • – Wenn Sie einen Award für das Produkt gewonnen haben oder ein sehr gutes Testergebnisse erzielt haben, lassen Sie sich dazu das offizielle Gütesiegel schicken, den Sie zu Ihrer Produktseite setzen. Und in zukünftigen PR- und Marketingmaterialien nutzen.
  • – Wenn Sie einen Onlineshop besitzen und Redaktionen stellen Ihr Produkt vor, kreieren Sie selbst ein Siegel mit „empfohlen von…“.
  • – Verfassen Sie für Kundenmailings, Newsletter, Blog- und Social Media Beiträge Kurztexte, die Ihre Presseveröffentlichungen untermauern.

Mit integrierter Vertriebs-PR gewinnen beide Seiten: Die PR erhält attraktive Themen, der Vertrieb glaubwürdigen Content, um seine Zielgruppe zu überzeugen. Bleiben Sie vor, während und auch nach dem Produkt-Launch in ständigem Kontakt mit dem Vertrieb, um gemeinsam die maximale Ausbeute für den Absatz zu erzielen. Fruchten die vereinbarten PR-Maßnahmen in Form von Clippings, Auszeichnungen oder Testergebnissen, wirken diese wiederum verkaufsfördernd im Gespräch mit den Kunden. Attraktive Beispiele zu Vertriebs-PR lesen Sie in der PRPraxis 18/2015.