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Archiv für die Kategorie „Public Relations“

Presseverteiler erstellen – Aufbau und Pflege

Mittwoch, 17. Juni 2015

4 Tipps, wie Sie sich kostenlos einen professionellen Presseverteiler erstellen

Ihr Presseverteiler ist der Motor Ihrer Öffentlichkeitsarbeit. Ohne Ihre richtigen Medienkontakte ist Ihre Pressearbeit nichts wert. Daher sollten Sie bereits beim Aufbau des Presseverteilers alles richtig machen.

rp_Pressemitteilung-Aufbau-W-Fragen-300x195.jpgWenn Sie für ein Produkt, eine Marke oder ein Unternehmen einen Presseverteiler erstellen, sollten Sie sich nicht die Frage stellen, in welchen Medien möchte ich etwas über mich lesen. Sondern: Welche Medien liest / sieht/ hört meine Zielgruppe. Und welches Medium deckt meine Themen ab. Das ist der Ausgangpunkt für den Aufbau Ihres Presseverteilers.

Tipp 1: Finden Sie die passenden Medien für Ihren Presseverteiler

Es gibt viele Agenturen und Dienstleister wie Zimpel oder Stamm, über die Sie Presseverteiler erstellen können. Der Zugang ist jedoch meist teuer und Sie müssen trotzdem noch Ihren Verteiler überprüfen. Oft sind Kontaktdaten veraltet, in den Datenbanken sind nur Chefredaktion hinterlegt oder es fehlen E-Mailadressen etc.

Machen Sie sich am besten selbst ans Werk – und das kostenlos. Verschaffen Sie sich einen Überblick über die deutsche Medienlandschaft, z.B. über fachzeitungen.de Dort finden Sie alle deutschen Publikums- und Fachzeitschriften mit Kurzcharakteristika und Ansprechpartner; unterteilt nach Fachbereichen wie Lifestyle, Elektronik, Marketing oder in alphabetischer Reihenfolge.

In unserem Nachbarland hat der Österreichische Zeitschriften- und Fachverband eine Liste der Publikums- und Fachmedien für Österreich nach Zielgruppen zusammengestellt – mit Kontaktdaten zu den jeweiligen Zeitschriften.

Achtung: Nicht die Quantität bestimmt die Wirkkraft Ihres Presseverteilers, sondern die Qualität. Für ein Nischenprodukt aus dem B2B-Bereich benötigen Sie weder Kontakte zu Tageszeitungen noch Publikumsmagazine. Mit einem Verbraucherthema wie „Frühbucher“ können aber auch Reise-Apps in eine Zeitung wie Die Welt kommen. Gerade zur Urlaubszeit veröffentlichen Zeitungen und Witschaftsmagazine gerne Ratgeberartikel zu hilfreichen Reise-Apps. Sie sehen, Ihre PR-Themen haben bei Ihrem Presseverteiler eine gehörige Portion mitzureden.

Tipp 2: Recherchieren Sie auf den Onlineseiten nach Ihrem Ansprechpartner

Ihre Ansprechpartner in den Medien sollten sich nicht auf die Chefredaktion beschränken. Vor allem in großen Redaktionsteams schlägt der Redakteur „sein“ Thema in einer redaktionskonferenz vor. Suchen Sie also für jedes Medium Ihren dedizierten Ansprechpartner heraus.

Viele Printmagazine oder Zeitungen haben sehr gute Onlineseiten mit Kontakt zu den Redakteuren. Diese finden Sie entweder in einem eigenen Reiter oder im Impressum. Sollten Sie sich unsicher sein, in welches Ressport Ihr Thema passt (Lokales oder doch Wirtschaft) oder der Ansprechpartner nicht klar ersichtlich sein, dann greifen Sie zum Hörer und rufen Sie in der redaktion an. Die Telefonzentrale des Verlages hat meist schon die richtige Antwort für sie. Wenn nicht, dann lassen Sie sich mit der Redaktionsassistenz verbinden und lassen sich den entsprechenden Redakteur für Ihr Thema nennen.

Freie Journalisten sind um einiges schwieriger zu recherchieren. Bei vielen Online-Magazinen werden die Autorennamen zu den Artikeln gestellt. Wenn Sie nun einen Artikel zu Ihrem Thema, z.B. Frühbucher, finden, erkundigen Sie sich beim Medium, ob es sich bei dem Autor um einen freien oder festen Redakteur handelt. Lassen Sie sich die Kontaktdaten geben und machen Sie gleich einen Anruf. So können Sie Ihr aktuelles Thema dem Redakteur/ dem freien Journalisten vorstellen und erfahren, ob wieder ein ähnlicher Artikel wie der von Ihnen gefundene (aus dem Vorjahr) geplant ist.

Tipp 3: Unterteilen Sie Ihren Presseverteiler nach Gattungen und Themen

Egal, ob Sie mit einer Datenbank wie Access arbeiten oder Ihre Kontakte in Excel einpflegen. Achten Sie darauf, dass Sie den Presseverteiler nicht alphabetisch ordnen, sondern nach Gattungen bzw. Themen. Je vielschichtiger Ihre Medienkontakt sind, umso stärker müssen Sie Ihren Presseverteiler unterteilen:

  • – Publikumsmedien unterteilt in Frauen, Männer, Themen (Reise, Sport, Outdoor, Wohnen, Tiere etc.)
    • – unterteilen Sie diese noch in 4x/ Jahr + 2-monatlich, monatlich, vierzehntägig+ wöchentlich, online
  • – Fachmedien extra (ppint, online)
  • – Special Interest
  • – Blogs
  • – Facebook/ soziale Medien (Auftritt der Medien, Kooperationspartner)
  • – International (für Presseaussendungen in englischer Sprache)

Um für Anrufe, Presseeinladungen, Exklusivgeschichten Ihre A-Kontakte jederzeit griffbereit zu haben, sollten Sie diese in einem extra Reiter aufführen.

Generieren Sie auch Spalten für Anmerkungen: wen haben Sie kontaktiert zu welchem Thema (per Mail, telefonisch), wen haben Sie auf der Messe getroffen, eingeladen etc.

Tipp 4: Pflegen Sie Ihren Presseverteiler regelmäßig

Nutzen Sie kontinuierlich Infos zu neuen Magazinen, die Sie über Newsletter wie kress oder cision erhalten und kontaktieren Sie sofort die Redaktion, um den richtigen Ansprechperson für Ihren Presseverteiler herauszufinden und dort einzupflegen.

Die teilweise schnelle Fluktuation vor allem bei den Publikumsmedien macht es fast unmöglich, den Presseverteiler immer aktuell zu haben. Daher ist es sinnvoll, dass Sie nach jeder Presseaussendung sich noch genügend Zeit nehmen und die Fehlermeldung, die Sie per Mail von einigen Redaktionskontakten bekommen, bei der Redaktion hinterfragen. So erhalten Sie sofort den neuen Kontakt, der für Sie zuständig ist, sollte er nicht bereits in der „Abwesenheitsnotiz“ des Redakteurs stehen.

Bleiben Sie also immer am Ball bei der Pflege Ihres Presseverteilers. Dann haben Sie den soliden Grundstein für eine wirkungsvolle Pressearbeit gelegt.

Online-Evaluation – Instrumente und ihr Nutzen

Mittwoch, 13. Mai 2015

Mit konsequenter Online-Evaluation Content entwickeln und verbessern

Mit einer professionellen Online-Evaltuation wissen Sie immer, was über Ihr Unternehmen, Ihre Marke und Ihre Produkte im Social Web gesprochen wird? Online Evaluation beinhaltet nicht mehr allein eine Medienresonanzanalyse zu Veröffentlichungen auf Blogs, Magazinplattformen, etc. sondern auch ein Monitoring, um herauszufinden, wo und wie über Ihr Unternehmen gesprochen wird und welche Themen bei Ihren „Fans“ gut ankommen. Sie hilft also auch beim Content Management.

PR- und Text-Agentur WörterladenEine systematische Online-Evaluation hilft Ihrem Unternehmen nachhaltig beim Aufbau und der Verbesserung Ihrer PR-Strategie. Denn, wenn Sie z.B. nicht wissen, woher Ihre Blog- oder Webseitenbesucher kommen, wie Sie diese halten können und welche Online-Veröffentlichungen sich auch auf den Besucherzahlen Ihrer Homepage auswirken, können Sie nicht gezielt Themen entwickeln und Maßnahmen ergreifen, um diese Besucher zu Wiederkehrern und letztendlich zu Kunden zu machen.

Das können Sie u.a. messen:

Quantitativ

  • – Besucher (Webseite, Blog)
  • – Pageimpressions (Webseite, Blog)
  • – Verweildauer (durchaus auch qualitativ, je mehr Unterseiten ein User besucht, umso wertvoller sind Ihre Themen für ihn)
  • – Reichweite Fans (Facebook), Follower (Twitter)
  • – Newsletter, RSS-Feed-Abonnenten

Qualitativ

  • – Veröffentlichungen auf Blogs, Online Magazinen (auch quantitativ)
  • – zahlende Kunden (Bestellungen)
  • – Sharing Rate (Liken, Teilen, Kommentieren auf Sozialen Netzwerken, im Blog)
  • – Präsenz in den Suchmaschinen (Google Pagerank, Alexa-Ranking)
  • – Erzielte Leads (z.B. durch Download-Angebote, Newsletter-Abonnentn etc.)
  • – Themenwahl (welches Ihrer Themen kommt bei der Zielgruppe gut an)

Legen Sie zuerst fest, was Sie mit der Online Evaluation erreichen wollen

Bevor Sie an die Erfolgsmessung gehen, müssen Sie wissen, was Sie messen wollen, z.B. Markenbekanntheit, Vertrauensbildung, Kundenbindung. Dementsprechend setzen Sie sich Ihre Ziele und planen den Einsatz Ihrer Monitoring-Instrumente. Formulieren Sie Ihre Zielsetzung für die Online-Evaluation so konkret wie möglich. Nur dann können Sie auch deren Erreichung überprüfen und letztendlich optimieren.

  • – Mehr Newsletter-Abonnenten durch eine professionelle Verbreitung über Facebook
  • – Umsatzsteigerung im Online-Shop über spezielle Social-Media-Aktionen
  • – Kundenzufriedenheit verbessern (z.B. durch positive Bewertungen)
  • – Markenbekanntheit steigern (z.B. in Steigerung der Follower-Zahlen, Fan-Zahlen)
  • – Personalrecruiting unterstützen (z.B. mehr Bewerbungen (Recruiting) aus sozialen Medien generiert als über klassische Stellenanzeigen)

Die Mindestanforderung: Google Alert einrichten

Mit Google Alert wissen Sie, was über Sie veröffentlicht und gesprochen wird. Online Evaluation fängt damit an, dass Sie sich und ihre Schlagworte kennen. Das heißt, bevor Sie ins Web hineinhorchen, sollten Sie definieren, mit welchen relevanten Begriffen Sie beim Monitoring arbeiten möchten. Das beinhaltet:

  • – Ihren Marken- / Unternehmensnamen (denken Sie dabei auch an mögliche falsche Schreibweisen)
  • – Ihre Marken- / Unternehmenshomepage
  • – Ihre Produktnamen
  • – Themen, zu denen Sie gefunden werden wollen, die Ihre Zielgruppe mit Ihrem Unternehmen/ Ihrer Marke verbinden soll
  • – durchaus auch die Unternehmens-/ Markennamen Ihrer Wettberwerber

Denn Online Monitoring ist mehr als Evaluation. Nun haben Sie die Möglichkeit, nicht nur zu wissen, was über Sie und Ihre Konkurrenz geschrieben, sondern auch gesprochen wird. So können Sie zeitnah teilnehmen am Dialog über Ihr Unternehmen und bei einem anstehenden Shitstorm positiv gegenlenken. Und Sie erhalten durch ein stringentes Themen-Monitoring wichtige Hinweise für mögliche Kampagneninhalte bis hin zum Kaufentscheidungsprozess.

Monitoring in Sozialen Netzwerken

Es ist sehr zeitaufwendig, sich über alle unternehmensrelevanten Themen im Internet zu informieren. Mit Google Alert erhalten Sie wenig bis keine Einblicke über Posts, Tweets und Kommentare zu Ihren Suchbegriffen. Dafür gibt es spezielle Social Monitoring-Tools, die Ihnen die Arbeit abnehmen, sich das aber auch einiges kosten lassen.

Für kleine Unternehmen mit wenig Suchvolumen reicht es, sich selbst auf die Suche zu machen:

  • – Über twitter.com/search finden Sie minutenaktuell heraus, was über Ihre Schlagworte auf Twitter gesprochen wird. Wenn Sie Tweetdeck nutzen, können Sie sich eigene Spalten für Ihr Twitter-Monitoring einrichten.
  • – Die sozialen Netzwerke wie Facebook, Google+, aber auch Xing und LinkedIn haben eine eigene interne Suche, deren Ergebnisse aber oft nicht sehr aussagekräftig sind.
  • – Auch über Google Blogsearch erhalten Sie relevante Suchergebnisse für Twitter oder Facebook – aber keine Garantie auf Vollständigkeit.
  • Je nach Thema macht es durchaus auch Sinn, dass Sie Foren wie gutefrage.net oder werweisswas.de nach Ihren Keywords durchsuchen. Für Hotels bieten sich vor allem die Bewertungsportale Holidaycheck, Trivago oder Hotel.de an. Dort können sich Hotels auch Benachrichtigungen zu Ihren Schlagworten einrichten.
  • – Über boardreader.com lassen sich Foren durchforsten, öffentliche Facebook-Beiträge erfasst kurrently.com für Sie.

Social Media Tracking – Einblicke in die Fanentwicklung

Neben quantitativen Entwicklungen wie der Fan/ Follower-Anzahl lassen sich über Ihre sozialen Netzwerke wichtige Einblicke über die eigenen Fans/ Follower analysieren. Ausschlaggebend für eine Fanseite ist nicht unbedingt die Anzahl der Fans, sondern die Aktivität der Fans und die finale Reichweite der Posts – durch Likes und Teilen oder auch Kommentare. Ein kostenloses Tool, mit dem Sie die Fan-Entwicklung bei Facebook oder die Follower einsehen können ist quintly.com. Damit können Sie z.B. bis zu 3 Fanpages über die letzten 30 Tage beobachten. Sinnvoll ist es hierbei die Profile Ihrer Wettbewerber in Korrelation zu Ihrer Fanpage / Ihres Twitter-Profils zu setzen. So lernen Sie auch, mit welchen Aktivitäten Ihre Konkurrenten hohes Engagement erzeugen konnten und können diese Themen zukünftig für sich nutzen. Zudem sollten Sie analysieren, welche Ihre besten Posts sind und welche gar nicht funktioniert haben.

Um nun die Interessen Ihrer Facebook-Fans mit Ihren Aktivitäten abzustimmen, sollten Sie regelmäßig auf Ihre Facebook Seitenstatistiken schauen nutzen. Es zeigt Ihnen nicht den Erfolg Ihrer einzelnen Posts, sondern auch demographische Informationen über Ihre Fans (Geschlecht, Alter, Geographie).

Content Controlling – qualitative Analyse Ihrer Social Aktivitäten

Quantitative Kennzahlen wirken kurzfristig überzeugend, aber Erfolg (Umsatzsteigerung, Kundenbindung, Image) erzeugen Sie vor allem mit qualitativen Messgrößen, den Sie durch guten Content erzielen, z.B. attraktive Leads, aus denen Sie zahlende Kunden generieren können. Dazu ist es wichtig, dass Sie die Wirkung Ihres Content-Angebots z.B. in einer Excel-Liste dokumentieren. Letztendlich gibt die Dokumentation Aufschlüsse darüber, welcher Content bei Ihrer Zielgruppe gut ankam. Dazu sollten Sie kontinuierlich Ihre Social Veröffentlichungen analysieren, aber auch Veröffentlichungen Dritter über Ihr Unternehmen/ Ihre Marke.

Dokumentieren Sie daher:

  • – Welche Tonalität haben die Beiträge der Nutzer? Wer schreibt kritisch? Wer empfiehlt Sie?
  • – Welche Meinungsführer (Influencer) beteiligen sich am Dialog, veröffentlichen Themen zu Ihnen und wie sind diese vernetzt?
  • – Welche Blogs, Seiten oder User sind für mein spezielles Thema wichtig (Meinungsführer, die sich am Dialog beteiligen?
    • – Wie kann ich mich am besten mit diesen Influencern vernetzen?
    • – Und wie sind diese wiederum vernetzt?
  • – Welche Keywords sind in Ihrem speziellen Kontext/in Ihrer Branche wichtig?

Arbeiten Sie unbedingt mit den Auswertungen Ihrer Online-Evaluation

Die Erfolgsmessung ist nur ein Teil des Monitorings. Wichtig ist, dass Sie nun mit den analysierten Daten auch effektiv arbeiten, indem Sie z.B.

  • – Themen besetzen oder verstärkt angehen, die Ihre Zielgruppe interessieren und/ oder mit denen Ihre Wettbewerber bereits Erfolg haben.
  • – Kampagneninhalte ändern, die keinen Erfolg hatten.
  • – Kritik an Produkten, Services nutzen, um diese zu verbessern.
  • – Erfolgreiche Veröffentlichungen in Magazinen, auf Blogs nutzen, um intensiver mit diesen zusammenzuarbeiten (Kooperationen, Gewinnspiele etc.).

Wichtig ist, dass Sie ersehen, welche Plattformen (eigene + von Dritten) und welche Art der Ansprache Sie näher an Ihre Zielgruppe gebracht haben. So können Sie zukünftig gewisse Plattformen intensivieren, andere komplett ausschließen.

Den ausführlichen Artikel mit Tipps zu Google Analytics und weiteren kostenlosen Monitoring-Tools lesen Sie in den aktuellen PRPraxis Ausgaben 10/2015.

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  • – Kundenkommunikation – 3 Wege, wie Sie schlechte Nachrichten für Ihre Kunden gut verpacken
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PRPraxis – hautnah an PR-Themen, die Sie interessieren

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Content Marketing – in 4 Schritten zur spannenden Unternehmensgeschichte

Dienstag, 3. Februar 2015

In jedem Unternehmen stecken spannende Geschichten, die erzählt werden wollen. Es gibt aber auch immer wieder Themen, die jährlich auftauchen und die trotzdem spannend bleiben sollen. Bei diesen ist es wichtig, dass Sie Ihre Geschichte neu erzählen. Wie Sie das schaffen und welche Kommunkationskanäle sich für welche Art von Content anbieten, zeigen wir Ihnen anhand eines Beispiels.

Content Marketing - Amazon bringt Geschichten hinter Geschenken

Perfektes Content Marketing: Alle Jahre kommt Weihnachten und alle Jahre schicken Onlineshops/ Marken ihre Geschenkideen an die Redaktionen. Einen spannenden Weg ging Amazon 2014. Er stellte nicht die Produkte in den Vordergrund, sondern die Geschichten dahinter.

Guter Content will geplant sein. Es geht nicht nur ums Sammeln von Themen und Informationen, sondern auch um die intelligente Verpackung und Bereitstellung der Informationen. Spannend inszenierter Content bringt Besucher auf Ihre Webseite, Ihren Blog oder Ihre Social Media Kanäle und bindet (Neu)Kunden.

Schritt 1: Finden Sie heraus, welche Geschichten in Ihrem Unternehmen stecken

In Ihrer Jahresstrategie legen Sie bereits die Kommunikationsziele und Hauptthemen für Ihre PR-Planung fest. Nutzen Sie Ihre Hauptthemen und brechen Sie diese auf Einzelaspekte herunter. In diesen Einzelaspekten erkennen Sie bereits Anhaltspunkte für Geschichten, die Ihr Hauptthema unterstützen. Verknüpfen Sie diese Themen zusätzlich mit Ihren Botschaften (z.B. „Menschen für Menschen“) und Unternehmenszielen. Wenn Sie immer wiederkehrende Themen wie Messebesuche, neue Produktzyklen, Jahreskonferenz (intern) haben, versuchen Sie diese aus neuen Blickwinkeln zu betrachten – vor allem in den Details liegen Geschichten verborgen.

Schritt 2: Überlegen Sie nun genau, welche Zielgruppe Sie mit Ihren Themen ansprechen möchten

Content kommt nur dann beim Publikum an, wenn dieses Ihre Informationen hilfreich findet. Überlegen Sie sich also genau, welche Bedürfnisse Ihre Zielgruppe hat und wie Sie diese mit Ihren Themen befriedigen können.

Schritt 3: Überlegen Sie sich, welche Geschichte Ihre Zielgruppe hören möchte und mit welchem Medium diese erzählt werden soll

Sie haben nun Ihre Zielgruppen und Ihre Erzählstränge analysiert. Nun müssen Sie passende Erzälstränge auswählen, mit Content füllen und für beide Seiten (Unternehmen und Kunden) gewinnbringend veröffentlichen. Dazu stehen Ihnen alle Ihre Kommunikationskanäle zur Verfügung. Sie müssen jetzt nur entscheiden, welcher Kanal wie bespielt werden soll; welcher am sinnvollsten Ihre Botschaften/ Ihre Geschichte transportiert.

Schritt 4: Machen Sie sich einen Plan

Der letzte Schritt ist der einfachste. Sie haben nun alle Einzelteile für Ihre Hausmesse. Diese müssen Sie jetzt nur in einen Redaktionsplan setzen. Dieser sollte neben den die Einzelaspekte zum Thema „Hausmesse“einzelnen Content-Gattungen (Infografik, Video, Text) und Kommunikationskanälen (Blog, Webseite, Twitter, Pressemeldung, Interview) enthalten. So vergessen Sie keines Ihrer Content-Themen und sehen, ob Sie zudem einen crossmedialen Mix an Gattungen und Kommunikationskanälen hinbekommen haben, um ihre Zielgruppe zu erreichen.

Schärfen Sie Ihren Blickwinkel für Geschichten im Unternehmen. Wiederkehrende Themen können immer wieder spannend neu erzählt werden. Ihre eingespielten Kommunikationskanäle müssen Sie nicht neu erfinden, dafür Ihre Gattung, wie Sie Ihre Geschichte Ihrer Zielgruppe präsentieren wollen, z.B. als Video, Infografik oder gar Podcast. Neuen Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt. Experimentieren Sie ruhig mit neuen Darstellungsformen und schauen Sie, wie diese von Ihrer Zielgruppe angenommen werden.

Den ausführlichen Artikel mit noch mehr Tipps und Beispielen lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 3/2015.

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PRPraxis – hautnah an PR-Themen, die Sie interessieren

Möchten Sie sich in PR, Marketing und Social Media weiterbilden? Dann bestellen Sie sich PRPraxis alle zwei Wochen ins Haus. PRPraxis ist das Ratgeber-Magazin für die PR-Branche. Dort finden Sie Ideen, Anleitungen und Konzepte rund um Ihre Öffentlichkeitsarbeit. News, Trends, Experten-Tipps und aktuelle Rechts-Tipps ergänzen das Informationsangebot online. Das Redaktionsteam der PRPraxis erklärt ihnen ganz konkret, wie Sie Ihre Presse- und Öffentlichkeitsarbeit effizienter, schneller und erfolgreicher gestalten können.

B2B-Kommunikation – etablieren Sie sich als Experte bei Fachmedien und Kunden

Mittwoch, 14. Januar 2015

Social Media macht auch die Business-Kunden Kommunikation transparenter. B2B-Firmen, die sich mit ihrem Produkt- und Service-Spektrum vor allem an den Fachhandel oder Unternehmen wenden, müssen nun auch in ihrer Kommunikation umdenken. Mit dem richtigen Medien-Mix aus klassischer Pressearbeit und Online PR gepaart mit Face-to-Face-Kommunikation bringen Sie ihre Botschaften direkt an den Kunden.

Die Herausforderung in der B2B-Kommunikation besteht darin, nicht den Endverbraucher von sich zu überzeugen, sondern Händler oder Entscheider im Unternehmen, die die Produkte oder Services entweder weiterverkaufen oder für ihr Unternehmen nutzen. Hat früher noch ein Flyer an die Kundenadressen genügt, um auf neue Produkte aufmerksam zu machen, ist die B2B-Kommunikation dank Internet und Social Media vielschichtiger geworden. Die Kunden haben eine höhere und schnellere Vergleichbarkeit an Produkten, so dass Unternehmen nicht mehr allein mit dem Mehrwert ihres Produktes ködern können, sondern mit dem Image des Unternehmens.

Überzeugen Sie B2B-Entscheider bereits in der Pre-Sales Phase

In erster Linie geht es bei B2B-Beziehungen darum, Vertrauen in die Marke zu festigen. B2B-Kunden sind Suchende, die vor einem Problem stehen, das Sie mit Ihrer Hilfe lösen möchten. Bringen Sie sich durch gute PR bereits vor Problemerkennung in die Köpfe Ihrer potentiellen Kunden und begleiten Sie diese mit allen für sie wichtigen Informationen während ihres Entscheidungsprozesses:

  1. Pre-Sales — Das Problem ist noch unbekanntDie B2B-Entscheider halten sich über aktuelle Entwicklungen (Markt, Produktbereiche) auf dem Laufenden. Informationsquellen sind dabei vor allem Whitepaper, die Fachpresse sowie eigene Internetrecherchen.
  2. Initial Sales – Das Problem ist erkannt und nun gilt es, dieses zu lösen
    Neben den Rechercheleistungen im Internet und in der Fachpresse kommen nun Empfehlungen als wichtige Quelle für eine Kaufentscheidung hinzu.
  3. Mid-Sales – Lösungen werden identifiziert, Anbieter in Betracht gezogen
    Nun haben die Unternehmen die Chance in eine engere Wahl zu kommen, die durch aktive Kommunikation von sich reden gemacht haben. Face-to-Face-Kommunikation auf Messen und Roadshows bringen Sie mit Ihren Kunden ins Gespräch.
  4. Final Sales – Entscheidung für einen Anbieter, KaufvorbereitungIn der Entscheidungsphase kommt nun Ihr Vertrieb ins Spiel, der die richtigen Argumente für Ihr Produkt liefert sowie Ihre Produkt-Flyer, Zusatzleistungen, Kundenservices anpreist.

Damit müssen Sie Ihre PR-Themen „aufladen“:

  1. Schaffen Sie eine Vertrauensbasis: Zeigen Sie sich Ihren Kunden gegenüber als Partner und Unterstützer (Lösungsanbieter).
  2. Geben Sie Ihren (potentiellen) Kunden Orientierung: Nutzen Sie Ihre Fachexpertise zu Marktentwicklung und Trends und kommentieren diese.
  3. Stellen Sie die Anwendung und den Nutzen Ihrer Produkte in den Vordergrund.
  4. Beeinflussen Sie die Entscheidungen: Zeigen Sie klar die Innovationskraft Ihrer Produkte, welche Leistungen und Kundenservices die Kunden vom Produkt erwarten können.
  5. Gehen Sie mit Herstellern kompatibler Produkte Kooperationen ein, um gemeinsam intelligente Produkt-Bundles (Systemlösungen) anzubieten und dafür gemeinsam PR zu machen.

Mit dieser PR-Strategie machen Sie sich einen Namen:

  1. Lassen Sie Experten zu Marktentwicklungen, Trends, Ihren Produkten und Lösungen sprechen – aus Ihrem Haus, von Partnerunternehmen, von Hochschulen und Verbänden
  2. Nutzen Sie Ihr Experten-Wissen und kreieren Sie daraus Themen (rund um Ihre Produktlösungen, Services, Marktumfeld, Innovationen, Zukunftsvisionen)
  3. Beziehen Sie Ihre zufriedenen Kunden als Referenzen ein (Case Studies, Empfehlungen (Zitate, Statements) , Vorzeigeprojekte)
  4. Beteiligen Sie sich an Branchen-Diskussionen und verbreiten Sie dabei geschickt Ihre Botschaften.
  5. Teilen Sie Ihr Wissen mit Ihren Kunden – das erhöht das Vertrauen in Ihr Unternehmen und Ihre Produkte.
  6. Geben Sie Ihren Kunden Storys. Laden Sie Ihre Produkte emotional auf, in dem Sie eine entsprechende Bilderwelt kreieren und Einblicke in Ihr Unternehmen zulassen. Denn der Kunde möchte auch im B2B-Bereich emotional abgeholt und angesprochen werden. Das Bauchgefühl bei einer Business-Entscheidung sollten Sie nicht unterschätzen.

Welche Kommunikationsziele Sie ans Ziel bringen und spannende Best Practice Beispiele aus Unternehmen lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 1/2015.

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PRPraxis – hautnah an PR-Themen, die Sie interessieren

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Content Marketing mit nutzwertig erstellten Whitepapers

Mittwoch, 10. Dezember 2014

Wie sieht es bei Ihnen in Sachen Content Marketing aus? Gerade im B2B-Bereich ist das Marketinginstrument – Content statt Produktinformationen – äußerst Erfolg versprechend. Gut eingesetzt und vermarktet, generiert Content Marketing Vertriebskontakte. Vor allem das Erstellen von Whitepapers als Marketingmedium ist vielversprechend – damit positionieren Sie sich zusätzlich als Lösungsanbieter.

Erstellen Sie Whitepapers, die vor allem eines zeigen Ihr fachliches Expertentum. Davon profitiert auch Ihr Unternehmensimage. Der Trend in der B2B- Kommunikation geht klar zum nutzergenerierten Inhalt. Neben harten Fakten entscheiden immer mehr das Know-how im Unternehmen über den wirtschaftlichen Erfolg. Gerade nutzwertige, informative Dokumente spielen im Internet eine Rolle. Nutzen Sie also verstärkt Ihr internes Wissen und machen Sie daraus Content für Kunden.

Der Erfolg von Whitepapers – vielersprechend

Whitepapes vermitteln komplexe Inhalte lösungsorientiert – sie sind dabei wie eine Gebrauchsanleitung: Ihre Kunden haben eine Frage zu einem bestimmten Thema, Sie haben die Antwort. Mit Whitepapers erzielen Sie hohe Aufmerksamkeit, denn der Leser konsumiert Ihre Informationen aktiv, um an die Lösung seines Problems zu kommen.

Themen für Whitepaper  – abhängig von Branche und Einsatzgebiet

Mit Whitepapers schulen Sie Ihre Kunden, in dem Sie ihnen komplexe Inhalte leicht verständlich vermitteln. Dabei wird Ihr Kunde überzeugt, nicht überredet. Sie positionieren sich also als Experte auf Ihrem Gebiet und erzeugen eine hohe Glaubwürdigkeit für Ihr Unternehmen.

Die Themen sind dabei äußerst vielfältig – je nach Branche und Einsatzgebiet.

Als IT-/ Technologie/ (Maschinen)Bau-Unternehmen können Sie neue oder grundlegende Produkte, Technologien, Standards oder Bauweisen erklären.

  1. Sie können das Whitepaper als Leitfaden formulieren, indem Sie z.B. eines Ihrer erklärungsbedürftigen Produkte in Kontext eines Anwendungsbeispieles setzen und die dafür nötige Umgebung skizzieren.
  2. Sie zeigen anhand einer Guideline, wie Ihr Kunde durch das Einsetzen Ihres Produkts / Ihrer Systemlösung einen hohen Return-on-Investment generiert, was sich auf weitere Unternehmensebenen (operatives Geschäft) auswirkt.
  3. Oder Sie erläutern, wie Ihr Kunde skizzierte Branchen- oder Technologietrends nutzt, in seine Planung einbezieht und intelligent einführt.

Als Wirtschafts-, Branchen-Verband, Bildungs- und Umweltinstitut können Sie Empfehlungen aussprechen, indem Sie aktuelle Probleme in Wirtschaft, Umwelt etc. skizzieren und Ihren Verbandsmitgliedern/ Kunden aufzeigen, welche Lösungen es für sie gibt.

Sie können Studienergebnisse zusammen mit einem Marktforschungsinstitut oder (Fach)Hochschulen, eigenen Erhebungen bei Ihren Kunden aufgreifen und daraus Ratschläge formulieren.

Unternehmensberater, PR/ Social Media Berater, Fotografen können sich Aspekte aus Ihrer Tätigkeit herausgreifen und zu diesen Themen Ratgeber-Whitepapers verfassen.

Selbst Lifestyle- und Verbraucher-Themen können Sie in einem Whitepaper für Ihre Endkunden darstellen: Der Blumenversand24.com hat ein E-Book entwickelt, worauf Kunden achten sollten, wenn sie sich Blumen liefern lassen.

Aufbau und Form von Whitepapers – machen Sie Lust aufs Lesen

  1. Das Deckblatt sollte in den Farben Ihres Corporate Designs gehalten sein. So erhöhen Sie den Imagetransfer.
  2. Der Titel und Untertitel machen klar, um welches Thema es sich handelt und wer für das Whitepaper verantwortlich ist. Zudem müssen Sie in wenigen Worten den Nutzen verdeutlichen.
  3. Arbeiten Sie mit einem fundierten Inhaltsverzeichnis.
  4. Unterteilen Sie Ihr Whitepaper in bestimmte Kapitel, die sie mit passenden Überschriften kennzeichnen. Jedes Kapitel sollte auf einer neuen Seite beginnen.
  5. Ein Summary zu Beginn fasst die wichtigsten Punkte des Whitepapers
  6. zusammen.
  7. Die Einleitung hingegen schildert und analysiert die Aufgabenstellung (Problem, Situation etc.).
  8. Im Hauptteil stellen Sie Ihre Lösungsansätze dar – mit Begründung; hier können Sie subtil als Lösung Ihr Produkt einfließen lassen.
  9. Bauen Sie immer wieder Zwischenüberschriften ein, diese erhöhen die Lesbarkeit Ihres Textes und führen den Leser durch die Thematik.
  10. Die Schlussbemerkung fasst die Kernaussagen noch einmal prägnant zusammen.
  11. Im Anhang finden sich ein kurzes Autorenprofil, das Firmenprofil sowie die kompletten Kontaktdaten.
  12. Verzichten Sie im Whitepaper selbst auf Hintergrundsfarben. Am besten zu lesen ist immer noch schwarzer Text auf weißem Grund.
  13. Achten Sie auf eine komfortabel zu lesende Schriftart – möglichst serifenlos – und Schriftgröße (je nach Schriftart 11 od. 12 Pkt, nicht mehr als 14 Pkt.).
  14. Seitenzahlen geben dem Leser eine Orientierung. Er weiß bereits vor dem Lesen, ob die (hohe) Seitenanzahl das Thema rechtfertigt.
  15. Achten Sie darauf, dass der Umfang Ihres Whitepapers 5-12 Seiten nicht überschreitet. Länger als 15 Seiten liest niemand, ist das Thema auch noch so nutzwertig. Wenn Sie mehr Seiten benötigen, überlegen Sie, ob es nicht sinnvoller ist, aus dem Whitepaper eine Serie zu machen.

Wie Sie Ihre Whitepapers im Detail erstellen und erfolgversprechend vermarkten finden Sie in der aktuellen PRPraxis 25/2014.

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PRPraxis – hautnah an PR-Themen, die Sie interessieren

Möchten Sie sich in PR, Marketing und Social Media weiterbilden? Dann bestellen Sie sich PRPraxis alle zwei Wochen ins Haus. PRPraxis ist das Ratgeber-Magazin für die PR-Branche. Dort finden Sie Ideen, Anleitungen und Konzepte rund um Ihre Öffentlichkeitsarbeit. News, Trends, Experten-Tipps und aktuelle Rechts-Tipps ergänzen das Informationsangebot online. Das Redaktionsteam der PRPraxis erklärt ihnen ganz konkret, wie Sie Ihre Presse- und Öffentlichkeitsarbeit effizienter, schneller und erfolgreicher gestalten können.

PR-Tipp: CEO-Positionierung – inszenieren Sie Ihren Leitwolf

Dienstag, 25. November 2014

Storytelling beruht auf Geschichten von Menschen. Ganz vorne dabei: Ihr Geschäftsführer. Mündige Kunden lassen sich nicht allein von Produkten und Marken beeindrucken, sondern möchten wissen, welcher Kopf hinter den Marken steckt. Daher wird es in der Pressearbeit und in der Kommunikation immer wichtiger, Ihren CEO oder Geschäftsführer zu inszenieren. Damit er Ihrem Unternehmen ein unverkennbares Profil gibt.

Ihr CEO ist das Aushängeschild Ihres Unternehmens. Nutzen Sie seine exponierte Stellung für Ihre Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Ziel der CEO-Positionierung ist, dass Sie sowohl die Kommunikation zwischen Unternehmen und dessen Interessengruppen aktiv und meinungsbildend steuern als auch die Themen/Inhalte durch Ihren Chef inszenieren. Allerdings stellen die Medien, die Öffentlichkeit und die Mitarbeiter an ihn auch höhere Erwartungen. Seine Positionierung verlangt daher eine besondere Aufmerksamkeit.

Ausschlaggebend fur die Positionierung eines Geschäftsführers sind

  1. sein Charakter und seine kommunikativenEigenschaften,
  2. die Strategie und die Werte des Unternehmens,
  3. die Gepflogenheiten der Branche und
  4. die personelle Konstellation in Management/ Aufsichtsrat.

Daher sollten Sie wissen, was einen guten Ceo ausmacht und den Gegencheck machen, was Ihren CEO auszeichnet. Lernen Sie seine Stärken und Schwächen kennen und setzen Sie diese gewinnbringend ein. Vergleichen Sie die Grundeigenschaften eines erfolgreichen CEO mit den Charaktereigenschaften und Einstellungen Ihres Geschäftsführers. So erkennen Sie sein Leitwolf-Potenzial.

CEO-Positionierung in drei Schritten

Inszenieren und positioniern des Geschäftsführers

Das Schaubild erweitert den von Wolfgang Immerschitt gezeichneten Kreislauf der CEO-Positionierung aus dem Buch „Profil durch PR“ (© Robert Belle, Fleishman-Hillard Germany GmbH). Es zeigt die vielfältigen Maßnahme-Tools, um ein Unternehmen über den CEO zu profilieren.

Nun können Sie mit der Positionierung beginnen. Legen Sie dabei als erstes die Ziele fest, die Sie durch die  CEO-Positionierung erreichen möchten. Identifizieren Sie nun aktuelle Schwerpunktthemen der Branche / der Medien, gleichen Sie diese mit Ihren Unternehmensthemenab und entwickeln Sie daraus eine Wunschwahrnehmung (wie soll Ihr CEO gesehen werden?).

Dann geht es an die Planung der Inhalte. Überlegen Sie sich zudem, welche PR-Werkzeuge/ -instrumente sich anbieten, Ihren Geschäftsführer in Szene zu setzen.

Wichtig ist, dass die CEO-Positionierung nicht gegen den Charakter Ihres Geschäftsführers erfolgt. Zudem muss sie in Einklang mit den Unternehmenswerten stehen und der Corporate Story.

Im Schaubild sehen Sie die vielfältigen Maßnahme-Tools, um ein Unternehmen über den CEO zu profilieren. Den von Wolfgang Immerschitt gezeichneten Kreislauf der CEO-Positionierung aus dem Buch „Profil durch PR“ hat Robert Belle von Fleishman-Hillard Germany erweitert.

CEO-Positionierung ist vor allem Personality-PR. Personality-Storys kommen gut an – die Menschen möchten wissen, welche Persönlichkeit hinter dem Unternehmen steckt. Auftreten und Glaubwürdigkeit des Geschäftsführers beeinflussen die öffentliche Wahrnehmung nachhaltig. Das heißt für Sie: Bringen Sie das Profil Ihres CEO und das Ihres Unternehmens in Einklang. Geben Sie Ihrem CEO klare Kommunikations-Richtlinien vor. Dann lässt sich seine positive Darstellung auf die Reputation Ihres Unternehmens übertragen.

Die Details zu meinen PR-Tipps für die CEO-Positionierung mit ansprechenden Beispielen finden Sie in der aktuellen PRPraxis 24/2014.

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PRPraxis – hautnah an PR-Themen, die Sie interessieren

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Kleine Helferlein – PR-Tools, die Ihnen die Arbeit erleichtern

Donnerstag, 6. November 2014

Egal ob als freier PR-Berater oder Social Media-Berater, Texter oder PR-Referent im Unternehmen, es gibt Tools, die Sie bei Ihrer täglichen Presse- und Textarbeit unterstützen. Sei es bei der Themenrecherche, beim Artikelaufbau, bei Presseaussendungen oder Ihrer Kreativarbeit. Ich habe Ihnen meine Favoriten zusammengestellt.

Bilderwelten suchen und erstellen

Wenn Sie auf der Suche nach einem passenden Bild für Ihre Blogartikel, Webseiten etc. sind, gibt es jetzt eine tolle Seite, die kostenlose und lizenzfreie Stockfotografie in sich vereint. Sie sind dank Creative Commons Zero (CC0 1.0) auch kommerziell verwendbar. Dort können Sie sich auch nur mal „umschauen“, um Ideen für eigene Bildwelten zu erhalten.

Unerlässlich für die Bildbearbeitung ist für mich Gimp. Die Freeware ist Photoshop sehr ähnlich – mit ihr kann ich schnell mal ein Bild zuschneiden, verkleinern etc. Das Bildbearbeitungsprogramm gibt es für Windows-, Mac- und Linux-Systeme.

Um Bilder freizustellen ist es manchmal sinnvoll, einen Profi zu engagieren und es nicht selbst über Gimp zu versuchen. Dann nutze ich am liebsten Misterclipping mit seinem schnellen, akuraten und günstigen Service (innerhalb von 24 Stunden, handgefertigt).

Pressearbeit leicht gemacht

Wenn Sie für Ihre Kunden oder Ihr Unternehmen regelmäßig Presseaussendungen machen, sollten Sie einen Newsletter-Dienst nutzen, der nicht nur eine vorgefertigte E-Mail personalisiert an Ihren (großen) Presseverteiler versendet, sondern die Presseaussendung auch optisch aufwertet. Empfehlen kann ich hierbei vorallem Cleverreach, bei dem man sich auch je nach Zielgruppe verschiedene Gruppen-Newsletter einrichten kann. Die Leistungen überwiegen bei weitem die Kosten.

Zu einer Presseaussendung gehört auch Bildmaterial. Redaktionen mögen große Maildateien nicht. Daher nutze ich Dropbox, um die Bilder als Links oder ganze Ordner anzubieten. Zudem haben ich mit der Dropbox meine wichtigsten Dokumente und Bilder jederzeit auf all meinen Arbeitsgeräten verfügbar.

Für die Erarbeitung eines Presseverteiler nutze ich fachzeitungen.de oder journalismus-online. Die Seite ist unterteilt nach Fachbereichen wie Lifestyle, Elektronik, Marketing oder in alphabetischer Reihenfolge. Dort finde ich alle wichtigen deutschen Publikums- und Fachzeitschriften mit Kurzcharakteristika und Ansprechpartner. Das österreichische Pendant ist der Österreichische Zeitschriften- und Fachverband.

Recherche im Internet

Für das schnelle Online-Monitoring empfehle ich Google Alert. Ich habe mir für meine verschiedenen Kunden deren Keywords, deren Unternehmensnamen sowie die dazugehörige URL als Alert eingerichtet. Das ermöglicht mir nicht nur über Online-Veröffentlichung meiner Kunden auf dem Laufenden zu bleiben, sondern auch über deren Wettbewerber.

Tweetdeck ist hervorragend, wenn Sie mit Twitter arbeiten. Dort können Sie sowohl Ihre Tweets verwalten als auch nach Themen Ihrer Kunden bzw. nach deren Namen recherchieren.

Netvibes ist für mich immer noch der Online Feed-Reader, der es mir ermöglicht, sowohl über PC, Smartphone oder Tablet auf eine personalisierte Startseite zuzugreifen. Gleichzeitig ist er ein tolles Recherche-Tool, denn ich kann meine Internetfundstellen nach Themen clustern – egal, ob es sich um Podcasts, E-Mail-Nachrichten, RSS-Feeds, News Alerts, Bookmarks oder Social Media Kanäle handelt. Die einzelnen Module lassen sich per Drag & Drop auf meiner Startseite positionieren. Mit Netvibes kann ich alle Suchergebnisse auf einen Blick überwachen und für Präsentationen, Workshops etc. auf meine Themensammlung zurückgreifen und sie auch mit anderen teilen.

Evernote ist mein virtuelles Gedächtnis. Immer und überall kann ich unkompliziert darauf Links, Schnappschüsse zu meinen Ideen in Form von Notizzetteln festhalten. Automatisch synchronisiert Evernote die Infos mit meinen Geräten. Fundstücke finde ich anhand einer Suchfunktion schnell wieder.

Mit bubble.us erstelle ich nicht nur visuell PR-Konzepte, sondern baue auch Artikel auf, indem ich ausgehend von meiner Grundidee, einzelne Zweige als Erzählstränge entwickel oder in der PR Instrumente nach Zielgruppen cluster. Jeden Zweig kann ich durch eine eigene Farbe kennzeichnen.

Texten – abwechslungsreich und suchmaschinenoptimiert

Beim Texten helfen nicht unbedingt technische Tools, sondern vor allem Kreativitätstechniken

Bei Schreibblockaden visualisiere ich z.B. meine Informationen: Wie zeichne ich Mobilität, Düfte, Wärme? Oder Schreiben Sie sich alle Fragen auf, die Ihnen zu Ihrem Thema durch den Kopf gehen. Danach beantworten Sie diese mit wenigen Worten. Halten Sie die Antworten auf einem anderen Papier fest. Wenn nötig bringen Sie den Text noch in eine andere Reihenfolge.

Für meine Textbausteine nutze ich umschreibende Adjektive. Da ich bei einigen Kunden immer wieder aus dem ähnlichen Fundus an Textbausteinen und Themen schöpfen, habe ich mir eine Liste mit Schlagworten, Adjektiven, die deren Markenspektrum umschreiben, gemacht. So nutze ich nicht immer die gleichen Formulierungen. Zudem gehe ich in Zeitschriften, im Internet auf Wörterfang für meine Hauptthemen wie Kinder, Interior Design, Hightech, z.B. zauberhaft, fröhlich, spielerisch für Kindermarken, anschmiegsam, mondän, kosmopolitisch für Interior Marken.

Wenn ich z.B. eine Pressemeldung oder einen Fachartikel verfasse, helfen mir auch Kreativitätstechniken wie die 2-minütige Finger-Technik. Mit dieser Methode filtere ich meine Kernaussagen. Diese orientieren sich an der Zahl meiner Finger. Ich schreibe die 5 Kernaussagen auf jeweils ein rundes Papier und klebe sie gegenüber an die Wand. So haben ich beim Texten meine 5 wichtigsten Punkte immer vor Augen.

Mit Clustering kann ich sehr gut Begriffe aufschlüsseln, was mir bei Pressemeldungen, Kurzartikeln oder Artikel zu einem eindimensionalen Thema hilft. Dazu schreibe ich in die Mitte meines Blattes mein Hauptthema, z.B. Musikalische Früherziehung. Nun schreibe ich rund um diesen Kreis alle Begriffe auf, die mir dazu in den Sinn kommen, egal ob es sich um Substantive, Verben oder Adjektive handelt. Und verbinden diese wieder mit Musikalische Früherziehung. Gedanken, die ich mit den Begriffen assoziiere, verbinde ich mit diesen direkt, nicht mit Musikalische Früherziehung. (Beispiel: Musikalische Früherziehung – Kinderkonzert – Familienerlebnis). Das Clustering funktioniert hervorragend mit bubbl.us

Soll mein Artikel auch noch suchmaschinenoptimiert sein, überprüfe, ich mit dem Keyword-Dichte-Tool von PR Gateway, ob er die richtige Keyword-Dichte enthält.

Dank toller Apps und einer regen Internetkultur gibt es immer wieder neue Online-Werkzeuge, die uns Kreativen bei unserer Arbeit helfen. Was sind Ihre Favoriten?

PR-Tipps: Titel, Vorspann und Teaser fesselnd formulieren

Donnerstag, 2. Oktober 2014

Sie haben spannende Themen aus Ihrem Unternehmen und können damit Blogs, Newsseiten und Social Media Kanäle füllen. Aber Ihre Schreibmühe ist umsonst, wenn keiner Ihrer Fans oder Blogleser nach dem Titel oder Teaser auf „weiter“ klickt. In der aktuellen PRPraxis 20/2014 zeige ich Ihnen, wie Sie den richtigen Ton treffen und damit Leser fangen. Ein paar Tipps zu Kleintexten verrate ich Ihnen aber jetzt schon im Blogbeitrag.

Spannende Kleintexte wie Titel animieren zum Lesen

Kein Artikel kommt ohne Titel und Vorspann aus. Aber wie gestalten Sie Kleintexte, die zum Weiterlesen animieren? Machen Sie sich vor dem Schreiben immer klar: Kleintexten sind Lockmittel für das große Ganze – Ihren Artikel.

Damit das Lockmittel wirkt, müssen Sie im Grunde nur eine wichtige Regel beachten: Sie müssen die Aufmerksamkeit des Lesers wecken und Informationen enthalten, die dem Leser nutzen. Das gilt für alle Kleintexte – ob Überschrift mit Unterzeile oder Überschrift mit Vorspann.

Der Titel sollte also eine klare Aussage enthalten, die gerne originell verpackt sein darf. Das bedeutet:

  1. Die Aussage in der Überschrift muss konkret sein und sich mit dem Text decken.
  2. Überschrift und Unterzeile müssen aufeinander abgestimmt sein, aber auch jede für sich verständlich bleiben.
  3. Die Unterzeile ergänzt den Titel – in ihr erfährt der Leser mehr zum Inhalt des Artikels.
  4. Wertungen und Kommentare gehören nicht in den Titel.
  5. Achten Sie darauf, dass zwischen Überschrift und Text kein Widerspruch herrscht.

Der Vorspann verführt zum Lesen des Artikels. Egal, ob Sie einen Fachartikel formulieren, einen Blogbeitrag oder einen Artikel für das Mitarbeiter- oder Kundenmagazin. Ein Vorspann gibt Ihnen die Möglichkeit, das Thema kurz zu umreißen und den Leser heiß auf Ihre Geschichte zu machen. Er ist ihr Leserfänger, der animiert, „einzutreten“ und den Artikel vollständig zu lesen.

Gerade im Internet ist es wichtig, dass Sie mit ein paar Zeilen – dem Teaser – den Leser abholen, damit er auf „weiter“ klickt.

Ihr Vorspann sollte daher enthalten

  1. eine Botschaft, die dem Leser zeigt, warum er den Artikel lesen sollte.
  2. eine Wortwahl, die bereits Stimmung erzeugt und sich in den Bildern widerspiegelt: Empörung, Lebensfreude, Nachdenklichkeit, Erotik
  3. eher kurze, einfache Wörter, keine Fremdwörter und Fachspache, aber
  4. gerne knallige Wörter, Rhythmus, Tempo, dramatische Andeutungen und Verheißungen
  5. möglichst keine Zahlen, Daten, Prozentangaben
  6. kurze Hauptsätze, die jeder sofort begreift
  7. klare Wortwahl, keine Irreführungen und missverständliche Formulierungen.

Ideen zu Stilmitteln für Titel und Vorspann gespickt mit vielen Praxis-Beispielen finden Sie in der aktuellen PRPraxis 20/2014. In der nächsten Ausgabe zeige ich Ihnen, wie Sie Bildunterschriften, Sprüche und Zwischenüberschriften wirkungsvoll (ein)setzen.

Wenn Sie wissen wollen, wie Profis texten, dann lesen Sie meine 14 Wegweiser zu einem packenden Artikel.

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  1. Diese rechtlichen Basics für die Zusammenarbeit mit Dienstleistern sollten Sie kennen! Interview anhand eines Fallbeispiels mit Sören Siebert, Rechtsanwalt, sowie Checkliste.
  2. Wie Sie souverän vor der Kamera agieren
  3. Facebook-Gewinnspiele: Kontakte generieren – fast wie von selbst
  4. PR-Jahresplan: So gehen Sie gut gerüstet ins neue Jahr

PRPraxis – hautnah an PR-Themen, die Sie interessieren

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PR-Tipps: Denken Sie jetzt an die PR zum Jahresbeginn 2015

Mittwoch, 17. September 2014

Heute gebe ich Ihnen 2 Impulse für Ihren erfolgreichen PR-Start ins Geschäftsjahr 2015. Ja, Sie haben richtig gelesen, gedanklich sollten Sie langsam die PR für Themen zum Jahresbeginn festlegen. Anfang des Jahres sind die meisten Menschen auf Neues eingestellt und daher offen für Innovationen und Trends, denen sie folgen können. Nutzen Sie den Wunsch nach einem „Neuanfang“ und vermarkten Sie zielgerichtet Ihre Ideen für das neue Jahr.

Jahresanfang-Trends-PetraJaneczka

Die Unternehmensberaterin Petra Janeczka greift in ihrem Januar-Newsletter als Hauptthema „gute Vorsätze fürs neue Jahr“ auf und gibt den Tipp, damit zu beginnen, endlich die Zukunft selbst zu gestalten, anstatt immer nur gute Vorsätze zu haben.

Impuls 1: Besetzen Sie Trends und punkten Sie damit bei Mitarbeitern, Kunden und Medien
Trends sind zum Jahresanfang sehr beliebt. Wir erfahren im Lifestyle und Mode-Bereich, welche Farben, Muster, Stoffe im Frühjahrs/ Sommer kommen, die Hardware-Hersteller bringen neue Produkte (zur CeBIT) auf den Markt, es gibt neue Softwarelösungen und Technologien. Wie sich die Natur erneuert, so auch die Branchen.

Als Fachexperte auf Ihrem Gebiet wissen Sie, wo die „Reise“ in Ihrer Branche hinführt – Ihr Wissen müssen Sie jetzt nur noch in attraktive Maßnahmen betten und vermarkten. Sie sehen anhand der Wünsche und Käufe Ihrer Kunden, welcher interne Trend sich bei Ihnen abzeichnet und können diesen mit den Branchen-Trends (z.B. im Lifestyle-Bereich Farbe der Saison) vergleichen.

Setzen Sie auf Ihr Expertenwissen und formulieren Sie proaktiv eine Pressemeldung zu Trendthemen aus Ihrer Branche, die Sie mit den Themen Ihres Unternehmens verknüpfen bzw. aus Ihrer Sicht kommentieren. Gerade zu Beginn des Jahres werden solche Themen auch von den Medien gerne aufgegriffen, weil sie in die Zeit passen und neuen Schwung in die nach den Feiertagen allmählich wieder in normale Bahnen laufenden Medien bringt.

Diese PR-Maßnahme bietet sich nicht nur für die Lifestyle-Branche (Mode, Beauty, Interior) an, sondern auch für Reise, IT, Berater und Dienstleister im Marketing, PR, Werbung, Social Media oder Personalmanagement an.

Impuls 2: Locken Sie mit Frühbucherrabatten inklusive Rabattheft
Machen Sie es doch Bildungsanbietern wie der VHS nach und bringen Sie Ihr Jahresprogramm unter die Kunden. Das muss ja nicht unbedingt nur Seminare, Schulungen oder Webinare auflisten, sondern auch die Themen, die Sie im Verlauf des Jahres aufgreifen werden. Räumen Sie Ihren Kunden bei der Buchung einen Frühbucherrabatt ein. Oder fügen Sie Ihrem Jahresprogramm gleich ein Rabattheft in Form einer Kundenkarte bei, auf der der Kursteilnehmer sich jeden Kurs abstempeln lassen kann.

Was extern funktioniert, klappt auch bei den Mitarbeitern. Wenn Sie als Unternehmen Ihren Mitarbeitern Weiterbildungsmaßnahmen ermöglichen, lassen Sie das alle wissen. Stellen Sie im letzten Heft des Mitarbeitermagazins Ihre Seminare des kommenden Jahres vor oder lassen Sie einen Beileger drucken, den Sie auch in der Personalabteilung auslegen und an die Führungskräfte verteilen. Natürlich sollten Sie den Flyer auch im Intranet als PDF zum Download bereitstellen und in einem Extra-“Learning“ Newsletter auf Ihr Programm hinweisen.

Nutzen Sie den Jahresanfang zu einem „Neuanfang“, indem Sie sich positiv bei Ihren Kunden und den Medien ins Gespräch bringen. Die beiden Impulse sind leicht und ohne großen finanziellen oder zeitlichen Aufwand durchführbar. Gerade richtig, um im neuen Jahr durchzustarten.

Weitere Impulse und die ausführlichen Vermarktungs-Tipps mit Beispielen finden Sie wie immer in der aktuellen PRPraxis 19/2014.

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  • Top Ranking bei Google – 6 Faktoren: Wie Sie mit wertvollem Content Ihr Google-Ranking pushen
  • Social Media News – Jetzt aktiv: Foursquare mit neuer App „Swarm“, Check-ins nur noch darüber möglich
  • Abmahngefahr – Vorsicht: Werbung in der Autoreply-E-Mail kann Sie 250.000 € oder 6 Monate Gefängnis kosten!
  • Wettbewerbsvorteil sichern – So nutzen Sie das Thema Nachhaltigkeit richtig für Ihre Kommunikation
  • Gestaltung – 3 Regeln: So gestalten Sie professionelle Flyer selbst

  • Anerkennung motiviert – Geben Sie Kundenlob an alle Mitarbeiter weiter – das spornt an
  • PRPraxis – hautnah an PR-Themen, die Sie interessieren

    Möchten Sie sich in PR, Marketing und Social Media weiterbilden? Dann bestellen Sie sich PRPraxis alle zwei Wochen ins Haus. PRPraxis ist das Ratgeber-Magazin für die PR-Branche. Dort finden Sie Ideen, Anleitungen und Konzepte rund um Ihre Öffentlichkeitsarbeit. News, Trends, Experten-Tipps und aktuelle Rechts-Tipps ergänzen das Informationsangebot online. Das Redaktionsteam der PRPraxis erklärt ihnen ganz konkret, wie Sie Ihre Presse- und Öffentlichkeitsarbeit effizienter, schneller und erfolgreicher gestalten können.

    PR-Tipps: Videos als Markenbotschafter – Ideen und Umsetzung

    Mittwoch, 3. September 2014

    Begeistern Sie Ihre Kunden bereits mit informativen und unterhaltsamen Bewegtbildern? Wenn nicht, dann fangen Sie schnellstmöglich damit an, denn Videos im Internet boomen und begeistern die Internet-Community. Gut gemachte Erklär-Videos, Produktrezensionen oder auch einfach nur der Blick hinter die Kulissen gehören zu den erfolgreichsten Formaten. Die Erstellung eines Videos muss dabei nicht aufwendig und teuer sein. Ich zeige Ihnen in PRPraxis 18/2014 Ideen für Videogeschichten, die Ihnen mehr Reichweite bringen.

     

    Der deutschlandweite Anbieter von Nachhilfe - unterricht Minilernkreis zeigt unterhaltsam, wie Nachhilfe filmisch dargestellt werden kann.

    Der deutschlandweite Anbieter von Nachhilfe –
    unterricht Minilernkreis zeigt unterhaltsam, wie
    Nachhilfe filmisch dargestellt werden kann.

    Kennen Sie auch die Unpacking-Filme von Bloggern? Oder Do-it-Yourself-Anleitungen? Wer heute sein Publikum begeistern möchte, der setzt nicht mehr auf Ratgeberartikel, sondern auf Erklärvideos. Diese erfasst der Rezipient schneller als ein Text mit Grafik oder Bildern. Vor allem komplexe Themen lassen sich mit einem Video verständlich darstellen. Probieren Sie es aus.

    Ideen für Ihre Videobotschaft
    Überlegen Sie sich, wie Sie Ihr Unternehmen in bewegten Bildern darstellen. Welche Storys stecken in Ihrem Unternehmen und wie können Sie diese visualisieren. Gibt es immer wieder Fragen, mit denen Kunden auf Sie zukommen. Produkte, die erklärungsbedürftig sind?

    Denken Sie bei der Darstellung gegen den Strich. Transportieren Sie selbst bei trockenen Informationen Atmosphäre. Der unterhaltsame Mehrwert lässt die Zuschauer verweilen und bringt mehr als die reine Faktenebene.

    Blick hinter die Kulissen
    Ein Blick hinter die Kulissen Ihres Unternehmens lässt Sie und Ihre Marke/ Ihre Produkte menschlicher wirken. Und baut Vertrauen und Sympathie auf.

    FAQs mal anders
    Warum beantworten Sie die wichtigsten Fragen, die an Ihr Unternehmen herangetragen werden nicht mal per Video-Antwort. Die Frage können Sie per Standbild einblenden. Die Antwort gibt dann einer Ihrer Mitarbeiter – aus den Abteilungen Service, Personal, Logistik etc.

    Erklär-Videos
    Mit Erklär-Videos wie von minilernkreis können Sie Produkte, Dienstleistungen oder Sachverhalte verständlich vermitteln. Es wirkt sich positiv auf Kaufentscheidungen und Anfragen sowie das Bewusstsein für Marke und Unternehmen aus.

    Wissen weitergeben
    Wenn Sie ein Fachexperte auf einem bestimmten Gebiet sind und auf Ihrer Homepage Ratgeberartikel veröffentlichen, dann würde sich ab und zu ein Video anbieten, das Themenschnipsel beantwortet und mit Screenshots/ Grafiken untermauert.

    In der PRPraxis lesen Sie zusätzlich, wie Sie Videos kostengünstig erstellen können und wie Sie mit Ihren Videos im Internet Reichweite erzielen können.

    Die ausführlichen Tipps mit Beispielen finden Sie wie immer in der aktuellen PRPraxis 18/2014.

    Themen, die Sie zusätzlich interessieren könnten

    • SEO-Basics – Wie Sie in 4 Schritten Ihre Text für die Suchmaschinen mit Meta-Tags und Snippets optimieren
    • Reputationsmanagement – Aktiv reagieren: So erholt sich der Ruf Ihres Unternehmens nach Kritik und Krise
    • Integration durch PR – 3 Impulse, wie soziokulturelle Einrichtungen Jugendliche kulturüberschreitend begeistern
    • Leserfrage – Was gehört in die Teilnahmebedingungen bei Facebook-Gewinnspielen?
    • Ihre Visitenkarte – das unterschätzte Kommunikationsmittel für Ihren Erfolg

    PRPraxis – hautnah an PR-Themen, die Sie interessieren
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