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Archiv für die Kategorie „Social Media“

Slideshare richtig nutzen

Mittwoch, 3. August 2016

Schöpfen Sie die 4 Vorteile von Slideshare aus, um sich als Experte zu etablieren

Es müssen nicht immer Facebook, Twitter und Google+ sein. Neben den großen sozialen Netzwerken haben sich Spezialnetzwerke etabliert, mit denen Sie beispielsweise Ihr Expertentum demonstrieren können und noch ein gutes Ranking bei den Suchmaschinen erhalten. Slideshare ist eine solche Social Media Plattform. Das Tool steht zwar in der zweiten Reihe, ist aber keineswegs zweite Wahl. Ich zeige Ihnen, wie Sie Slideshare richtig nutzen.

Slideshare richtig nutzen

Slideshare richtig nutzen – Tipps wie Sie Ihre Präsentation einem großen Publikum zugänglich machen

Slideshare ist eine Präsentationsplattform mit angeschlossenen Social Media Funktionen. Leicht zu bedienen und effektiv für Ihre PR. Auf Slideshare funktionieren vor allem komplexe Inhalte, die visuell komprimiert darstellbar sind: Ähnlich wie bei einer Infografik können Sie den User Schritt für Schritt – angereichert mit Videos und Bildern – durch ein (komplexes) Thema führen.

Große Firmen wie Dell (http://de.slideshare.net/dell) machen es seit Jahren vor. Sie haben einen Account bei Slideshare und nutzen aktiv die Präsentationsplattform für Ihre Content-Strategie. Mit Slideshare wollen sie – anders als auf Facebook – nicht die Massen aktivieren, sondern gezielt Ihre Kunden, Konferenz- und Messebesucher, auf ihre Angebote aufmerksam machen.

Vorteil 1: Gezielt Content bereitstellen und teilen

Slideshare ist auch eine Businessplattform. Auf ihr lassen sich wunderbar Präsentationen, Infografiken, Dokumente als PDFs, aber auch Videos und Webinare hochladen und teilen. Das ist das Gute. Sie haben mit Slideshare nicht nur einen Partner, der Ihren Content attraktiv darstellt, sondern Sie und alle User können Ihre gerade generierten Inhalte mit einem Klick in den sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter, Google+, Pinterest etc. teilen. Zudem kann Ihre Präsentation auch heruntergeladen und gespeichert werden.

Vorteil 2: Besucherstarke Webseite unterstützt Ihr SEO

Nutzen Sie Slideshare als besucherstarke Plattform für Ihr eigenes Google Ranking. Dank der großen Beliebtheit – vor allem beim Fachpublikum – werden Ihre Inhalte auf Slideshare schneller gefunden als auf Ihrer eigenen Webseite. Und Sie erhalten hochwertige Links zu Ihrer Homepage.

Vorteil 3: Unkompliziertes Verknüpfen Ihrer Webseitangebote mit der Social Media Plattform

Sie können mittels Embed-Code Ihren Slideshare-Content auch auf Ihre Webseite oder Ihren Blog setzen. So profitiert Ihre Webseite dank Backlink von der besucherstarken Content-Plattform. Und Sie eröffnen Ihren Usern einen attraktiv aufbereiteten Content.

Vorteil 4: Slideshare gehört zur internationalen Businessplattform LinkedIn

Vor einigen Jahren hat das internationale Businessnetzwerk LinkedIn Slideshare erworben. Seitdem ist die Präsentationsplattform in LinkedIn integriert. Für Sie bedeutet es die Möglichkeit, Ihr Fachpublikum ohne eigenes Zutun zu erweitern. LinkedIn gibt Empfehlungen für Präsentationen und Konferenzen und ordnet die Präsentationen auch zu Themen, die Businessleute interessieren könnten. User können die Beispiele öffnen, teilen und herunterladen.

So nutzen Sie Slideshare für Ihre Öffentlichkeitsarbeit

Ihr Unternehmen ist auf Messen unterwegs oder Ihr Geschäftsführer ist als Redner auf einer Konferenz eingeladen? Sie schulen Ihre Kunden via Webinar und nutzen Whitepapers und Case Studys, um sich als Fachexperte zu einem bestimmten Thema zu profilieren? Auf Slideshare haben Sie die Möglichkeit, Ihre Kompetenz als Fachexperte voll auszuspielen.

Nutzen Sie bereits generierten Content – z.B. die Präsentation zu Ihrer Messe oder die Rede des Geschäftsführers – und bereiten diesen nur noch suchmaschinenoptimiert auf.

So bereiten Sie Ihren Content slideshare-gerecht auf

Präsentationen, die Sie vor Fachpublikum halten, sollten Sie nicht 1 zu 1 auf Slideshare stellen. Schließlich dienen Präsentationen nur als Basis für Ihren Vortrag. Damit die User Ihre Präsentation finden und ihnen Ihre Präsentation auf Slideshare einen Mehrwert bietet, müssen Sie die Präsentation sinnvoll aufbereiten. Ergänzen Sie Ihr Thema durch möglichst viele Daten, Fakten und Anwendungsbeispiele und geben Sie Tipps, Tipps, Tipps. Diese können auch in Form von Videos oder Podcasts einfließen.

Holen Sie sich Input für Ihren eigenen Content

Slideshare ist nicht nur für Ihre Zielgruppe Nährboden, sondern auch für Ihre eigene Content-Strategie.

  • – Nutzen Sie die Suchfunktion und geben Sie Ihre Keywords in Slideshare ein. Welche Informationen oder Präsentationen erhalten Sie zu Ihrem Suchbegriff? Können Sie das Thema erweitern, ihm einen neuen Blickwinkel geben, für Ihre Zielgruppe aufbereiten?
  • – Betreiben Sie Wettbewerbs- und Marktbeobachtung: Wie und mit welchem Content stellt sich Ihr Wettbewerber dar? Was sind aktuell Marktthemen, die auf Slideshare verbreitet werden? Wie bereiten Ihre Wettbewerber ihre Präsentationen auf? Welche Hashtags nutzen sie.

Slideshare richtig nutzen ist gar nicht schwer. Auf der Social Media Plattform können Sie wunderbar Ihr Wissen für Ihre Kunden und Zielgruppe bereitstellen. Content, den Sie bereits für Messen, Kongresse, Vorträge, Whitepapers etc. zusammengestellt haben, lässt sich schnell in einer Präsentation darstellen und nochmals vermarkten. Slideshare verbessert Ihr Image als Experte und zusätzlich Ihre Sichtbarkeit in den Suchmaschinen.

Die ausführlichen Tipps und wie Sie sich ein Profil bei Slideshare erstellen lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 16/2016.

Themen aus PRPraxis 16/2016, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Change Kommunikation – So gehen Sie erfolgreich mit Emotionen und Widerständen um
  • – Recht 1 – Finger weg vom E-Mail-Adressen-Kauf aus fragwürdigen Quellen
  • – Recht 2 – Wann dürfen Sie Kundendaten weitergeben?
  • – Kommunikation – Digitale Kommunikation: So finden Sie das Intranet, das zu Ihnen und Ihren Mitarbeitern passt
  • – Krisen-PR – Die Krise ist da: Notfallstatement, Erstmeldung oder wegducken?

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Influencer identifizieren und gewinnen

Mittwoch, 20. Juli 2016

PR-Tipps für mehr Reichweite und Bekanntheit auf Facebook

Um Fans und Kunden zu Empfehlern zu machen, müssen Sie diese Influencer identifizieren. Sie einen Teil Ihrer Öffentlichkeitsarbeit werden lassen, um gemeinsam noch mehr Fans und Kunden zu erreichen. Heute zeige ich Ihnen, wie Sie Influencer speziell für Ihre Facebook-Reichweite identifizieren und einsetzen.

Tipps Influencer identifizieren und gewinnenAuf Facebook geht es vor allem um eines: Reichweite. Ihre Posts werden nur dann gesehen, wenn Sie eine aktive Fangemeinde haben, die Ihre Beiträge liken und teilen. Es wird daher immer schwieriger im Newsfeed Ihrer Fans aufzutauchen – außer diese haben Ihre Beiträge abonniert.

Umso wichtiger wird es für Sie und Ihre Social Media PR, selbst aktiv zu werden und Nutzer zu aktivieren, die in Ihrer Branche hohes Ansehen und eine reiche Fangemeinde besitzen. Setzen Sie das Vertrauen, das sich Influencer bei ihren Fans erworben haben, für Ihre Marke und Produkte gewinnbringend ein. Ich zeige Ihnen, wie Sie Ihre Influencer identifizieren.

Denn: Influencer sind

  • – Meinungsführer und -macher auf Ihrem Spezialgebiet
  • – Social Media Nutzer, die eine hohe Fangemeinde besitzen
  • – Personen, die ein hohes Ansehen bei der Öffentlichkeit besitzen
  • – gute Netzwerker
  • – Empfehler, in die die Fans Vertrauen setzen
  • – Persönlichkeiten, die sich nicht verstellen

Dabei müssen Influencer nicht unbedingt reichweitenstarke Blogger sein oder Celebrities. Es kann auch ein aktiver Berater, Hotelier oder Fotograf sein, der z.B. auf lokaler Ebene eine für Sie interessante Fangemeinde besitzt. Oder ein Magazin, das Sie bereits im Fokus für Ihre PR haben und das Sie nun für Ihr Influencer Marketing gewinnen möchten. Sehen Sie in Influencern Experten, mit denen Sie gemeinsam ein Thema bearbeiten.

3 Schritte, um Influencer zu identifizieren und zu gewinnen

Schritt 1: Um erfolgreich mit Influencern zusammenzuarbeiten, sollten Sie analysieren, was Ihnen an Influencern wichtig ist. Wie dieser Multiplikator zu sein hat und welche Fangruppe sie durch ihn ansprechen wollen.

Ihr Influencer sollte

  • – mit Ihrem Thema bereits vertraut sein (da er es selbst „bearbeitet“)
  • – eine große UND aktive Fangemeinde auf Facebook besitzen
  • – zu Ihrer Markenphilosophie passen (Look/ Stil, Ansprache der Fans, Werteverständnis)
  • – Ihrer Zielgruppe entsprechen bzw. Ihre Zielgruppe ansprechen

Schritt 2: Machen Sie sich nun auf die Suche nach Influencern, die Ihnen nützlich sein können. Suchen Sie auf Google nach Influencern (u.a. Bloggern), die zu Ihrem Themengebiet passen und schauen Sie zusätzlich in der Facebook-Suche (z.B. Mama Blog), ob Sie weitere interessante Influencer finden.

Schritt 3: Machen Sie sich eine Liste Ihrer Top-Influencer mit Followerzahl, Themengebiet und Optionen, mit ihnen in Kontakt zu treten. Identifizieren Sie z.B. Beiträge, die Themen behandeln, denen Sie einen neuen Blickwinkel geben können. So haben Sie bereits einen Ideenfundus, um im nächsten Schritt mit konkreten Content-Vorschlägen auf die Influencer zu zu gehen.

Schritt 4: Influencer identifizieren ist das eine. Sie für Ihre Produkte und Marke zu gewinnen benötigt viel mehr Zeit. Bevor Sie an die Influencer herantreten, überlegen Sie sich genau, welche Inhalte, Geschichten, Ideen Sie den Multiplikatoren anbieten können. Es geht nicht darum, Ihren Presseverteiler zu erweitern und die Influencer wie alle Medienvertreter mit Ihren News zu versorgen, sondern individuelle Angebote zu schnüren, die die Influencer interessieren könnten.

  • – Zeigen Sie sich auf Ihren Online-Kanälen selbst von Ihrer besten Seite
  • – Werden Sie außerdem Teil der Influencer-Community
  • – Überprüfen Sie, welche Kooperationsmöglichkeiten der Influencer anbietet
  • – Verlieren Sie nicht die Geduld
  • – Denken Sie daran: Kostenlose PR gibt’s nicht

Fazit: Influencer identifizieren und gewinnen kann Ihnen Reichweite, erhöhte Bekanntheit und letztendlich stärkeren Umsatz bringen. Was Sie brauchen, um den richtigen Influencer zu finden, ist Fingerspitzengefühl und Geduld. Aber auch der Beziehungsaufbau zu den Influencern braucht Zeit und Geld. Influencer leben von ihrem guten Ruf, ihrer hohen und aktiven Fangemeinde. Wenn sie ihnen jedoch passgenauen Content und attraktive Kooperationsangebote bieten, öffnen die Influencer Ihnen im Gegenzug den Zugang zu ihren Fans.

Die ausführliche Influencer-Auswahl und wie Sie letztendlich die Influencer für Ihr Unternehmen gewinnen mit allen Extra-Tipps lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 15/2016.

Themen aus PRPraxis 15/2016, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Kommunikation – Souverän auftreten: 4 praktische Tipps gegen Lampenfieber, die wirken
  • – Souverän bleiben – So gehen Sie professionell mit hartnäckigen Fragen um
  • – Leserfrage – Werden auch Grafiken gern in den sozialen Medien geteilt?
  • – PR-Arbeit – Weiterbildung: So werden Sie Social-Media-Profi
  • – Markenbotschaften – Texten Sie einen Claim, der von der Zielgruppe auch verstanden wird

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Hashtags, die bei Fans und Followern ankommen

Mittwoch, 8. Juni 2016

Auf Twitter und Instagram geht nichts ohne #Hashtags. Auch Google+ setzt auf die Raute. Vor allem Trends und aktuelle Themen werden damit gekennzeichnet und auffindbar gemacht. Was aber machen richtig gute #Hashtags aus? Wie finden Sie den #Hashtag, der Ihre Zielgruppe anspricht?

wie Esprit #Hashtags im Marketing nutzt

#ImPerfect Kampagne von Esprit setzt auf einen auffallenden Hashtag, den das Modeunternehmen auf Plakaten, Werbeflyern, im Internet und in Videos bewirbt und Fans auffordert, Teil der Kampagne zu werden – Foto Esprit

#Hashtags dienen auf den einzelnen Social Media Netzwerken zur Verschlagwortung. Vor allem auf Twitter, Instagram und Google+ lassen sich über die #Hashtags feststellen, welche Themen besonders beliebt sind. Facebook unterstützt zwar auch die Suche über #Hashtags, dort wird die Raute aber wenig eingesetzt.

Gehen User nun auf einen #Hashtag, erhalten sie in chronologischer Reihenfolge die Beiträge, die mit diesem #Hashtag versehen sind und können so für sich interessante Themen besser finden.

Dieses grundlegende Wissen hilft Ihnen, #Hashtags zu kreieren, die funktionieren. Ihre #Hashtags sollten daher wie folgt sein:

  • korrekt in der SchreibweiseBei mehreren Worten müssen Sie diese Zusammenschreiben oder mit einem Unterstrich verbinden.
  • treffend gewähltDie Hashtags sollten Ihr Bild, Ihr Thema beschreiben, einen Ort, eine VeranstaltungSchauen Sie sich vor der #-Vergabe an, welche derzeit genutzten #Hashtags zu Ihnen und ihrem Post passen könnten: wollen Sie Zubehör zum iPhone vermarkten, sollten Sie #iphone6 als einen Ihrer Begriffe nutzen
  • häufig genutzt/ bereits bekannt Schauen Sie beispielweise bei Twitter unter den Reiter „Trends“ und Sie sehen, welche Themen derzeit beliebt sind und welche #Hashtags dazu genutzt werden. Können Sie auf den Trend aufspringen? Dann nutzen Sie #Hashtags, die bereits gängig sind, z.B. #gmnt für Germany’s next Top Model und nicht #germanys_next_topmodel
  • auf Ihre Marke/ Ihr Unternehmen verweisenWenn Sie möchten, dass Ihre Fans, Follower Sie mit einem bestimmten Thema verbinden, ist es ratsam, dass Sie einen eigenen #Hashtag mit #IhrNutzername_thema (Thema=Schlagwort) gestalten. So können auch Sie Ihre eigenen Beiträge durchstöbern und archivieren.

Bei den Sozialen Netzwerken geht es aber nicht darum, nur einen allumfassendes #Hashtag für Ihren Beitrag zu finden, sondern mehrere beschreibende #Hashtags. Bei Instagram beispielsweise ist es sinnvoll, viele Begriffe zu Ihrem Bild zu veröffentlichen – das kann nehmen dem Thema, der Ort sein, die Jahreszeit, ein Gefühl. Wichtig ist, dass Sie Ihren Beitrag/ Ihr Bild mit mehreren #Hashtags beschreiben und auch #Hashtags einfließen lassen, die auf Instagram besonders beliebt sind wie #love #style #instamood

So finden Sie #Hashtags, die ankommen

  • Schauen Sie sich für beliebte und aktuell genutzte #Hashtags auf Instagram unbedingt die Seite tagsforlikes.com an.
  • Gehen Sie in Nutzerprofilen auf die Suche nach #Hashtags, die auch zu Ihnen passen.
  • Geben Sie in die Suchleiste Begriffe ein, die zu Ihnen und Ihrem Thema passen. Und schauen Sie welche #Hashtags in Zusammenhang mit Ihrem Begriff genutzt werden und auch, welche Zusammensetzungen Ihres Begriffs mit anderen noch in der Suchleiste erscheinen (Beispiel: #bildung ergibt noch #bildungselite #bildungviernull)

Die ausführlichen Tipps und Praxisbeispiele lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 12/2016.

Themen aus PRPraxis 12/2016, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Interne Kommunikation – Seien Sie als Führungskraft Vorbild – auch in der Kommunikation
  • – Pressearbeit – Materndienste: Wie effektiv sind diese Reichweitendienstleister?
  • – Firmenwissen – Investieren Sie in Ihr Know-how: So orientieren Sie sich im Weiterbildungsdschungel
  • – PR-Beratung – Achtung: Scharlatane! Wie Sie schwarze PR-Schafe entlarven und eine seriöse PR-Agentur finden
  • – Veranstaltungsplanung – Event-Catering: Gute Geschäfte gehen durch den Magen

Zusätzlich zur Ausgabe 12/2016 erschien das Sonderheft Krisenkommunikation mit Themen zu Shitstorm, Social Media Guidelines, effektivem Krisenmanagement und Beschwerde-Management.

Kundenkommunikation per WhatsApp

Dienstag, 24. Mai 2016

Wie Unternehmen den Messaging-Dienst sinnvoll für sich nutzen

Sicherlich kennen und nutzen Sie WhatsApp privat als kostenlosen Kurznachrichtendienst. Haben Sie einmal darüber nachgedacht, dieses Instrument für die Kommunikation mit Ihren Kunden zu nutzen?

Gruppenchats per WhatsApp - KundenkommunikationIn den letzten Jahren ist WhatsApp als Messaging-Dienst immer beliebter geworden – in Deutschland nutzen (laut Horizont Beitrag vom Aug. 2015) über 35 Mio. den Service. Vor allem junge Leute schreiben lieber eine WhatsApp-Nachricht als über SMS oder ein Posting auf Facebook. Nun entdecken auch immer mehr Unternehmen und Einrichtungen die Möglichkeiten, via WhatsApp mit ihrer Zielgruppe in Kontakt zu treten.

Das müssen Sie über WhatsApp wissen

WhatsApp ist vor allem ein privat genutzter Nachrichtenkanal. Freunde schicken sich gegenseitig Bilder oder kleine Videos sowie Kurznachrichten. Aber mit dem Kurznachrichtendienst sind auch Gruppenchats möglich.

WhatsApp ermöglicht

  • eine schnelle und direkte Kontaktaufnahme per Telefon oder Kurznachricht
  • den Versand von Kurznachrichten, Bildern und Videos an viele Personen gleichzeitig
  • die Einrichtung kleiner Gruppen – Massenchats sind nicht möglich.
  • nicht nur die Kommunikation via Smartphone, sondern auch via PC.

Für die persönliche Kommunikation ist WhatsApp ein überzeugender Kommunikationskanal, Reichweite erhalten Sie dadurch allerdings nicht. Dafür stärken Sie die Bindung der Kunden an Ihr Unternehmen. Zusätzlich zeigen Sie Transparenz und den Wunsch, mit Ihren Kunden in Dialog zu treten.

WhatsApp im Einsatz – direkte Kommunikation mit Ihren Kunden

  • Whats-App bietet sich wie Twitter als Service-Kanal an. Dazu müssen Sie nur eine Nummer und einen speziellen Namen für Ihren Kundenservice einrichten. Die What’s App Nummer sollten Sie überall dort veröffentlichen, wo Ihre Kunden Ihre Servicenummer vermuten.
  • Mit WhatsApp lassen sich Newsletter oder Neuigkeiten – z.B. Termine anschieben. Es macht natürlich keinen Sinn, einen Newsletter komplett via WhatsApp zu verschicken, aber die Info mit den wichtigsten Inhalten und einen Link, wo der Newsletter bzw. die News einsehbar ist.

Drei sinnvolle Einsätze für Gruppenchats

  • Wenn Sie z.B. Produkttester suchen oder einen Chat mit einem Testimonial anbieten, können Sie für die Kommunikation mit Ihrer Zielgruppe einen Gruppenchat organisieren. Die Bewerbungsrunde findet dazu z.B. über ein Formular auf Ihrer Homepage statt. Sie wählen einen Kreis aus und legen diesen als Gruppe an. In einer Gruppe ist es möglich, miteinander zu kommunizieren. Jeder Gruppenteilnehmer kann die einzelnen Nachrichten lesen und darauf reagieren.
  • Wenn Sie Seminare anbieten, können Sie im Vorfeld die Teilnehmer über einen Gruppenchat zu ihren Wünschen befragen. Zusätzlich können sich die Teilnehmer via Foto und Profilen kennenlernen, sich austauschen und Inhalte für das Seminar festzurren.
  • In der Internen Kommunikation können Sie für Projekte oder Abteilungen Gruppen anlegen und diese individuell informieren und eingehende Fragen beantworten.

Das sollten Sie vor der Nutzung von WhatsApp wissen

Bevor Sie WhatsApp als weiteren Kommunikationskanal für Ihr Unternehmen in Betracht ziehen, sollten Sie sich klar machen, ob Sie

  • die Kapazität haben, den Dienst zu bedienen, um zeitnah mit ihren Kunden zu kommunizieren oder ihn als Info-Kanal zu bestücken
  • durch WhatsApp Ihren Kunden einen Mehrwert bieten – eben schnellere Kommunikation und direkter Kontakt zu Ihnen
  • WhatsApp nur für bestimmte Themen nutzen, die Sie über einen Ihrer bereits eingespielten Kanäle nicht verbreiten können.

WhatsApp ist schnell eingerichtet und kann über Ihre bereits bekannten Kommunikationskanäle beworben werden. Mit dem Kurznachrichtendienst lässt sich wunderbar Ihr Kundenservice erweitern oder ein neuer Informationskanal für Ihre Zielgruppe eröffnen. Einziger Nachteil: Ihre interessierten Abonnenten müssen Sie händisch zu Ihren Listen hinzufügen.

Die ausführlichen Tipps und Praxisbeispiele lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 11/2016.

Themen aus PRPraxis 11/2016, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Nachhaltigkeit – SMART-Formel: So messen Sie die Wirksamkeit Ihres verantwortungsvollen Handelns
  • – Geschäftsbericht – So brillieren Sie auch optisch mit dem Meisterstück Ihrer Unternehmenskommunikation
  • – Interne Krisen-PR – Konflikte und Kommunikation: Auf die Lösung kommt es an!
  • – Social Selling – Social Selling: Machen Sie aus Vertrieblern Online-Netzwerker und sparen Sie so Zeit und Geld
  • – Veranstaltungsplanung – Event-Catering: Gute Geschäfte gehen durch den Magen

Pinterest richtig nutzen

Mittwoch, 13. April 2016

Mit der Foto-Plattform Pinterest lässt sich wunderbar Storytelling und Markenaufbau betreiben

Pinterest ist wie Instagram ein reines Bilder-Netzwerk. Für Unternehmen, die vor allem auf Bilder setzen, ist die Foto-Plattform hervorragend geeignet zum Imageaufbau und visuellem Storytelling und sogar zum Abverkauf der eigenen Produkte. Blogger, Publikumsmedien, aber auch Lifestyle-Marken schwören auf Pinterest. Ich zeige Ihnen, wie Sie Pinterest richtig nutzen.

Pinterest richtig nutzen bedeutet, das Profil richtig bestücken

Aktuell verzeichnet Pinterest rund vier Millionen User in Deutschland, Tendenz steigend. Die Plattform ist wie eine visuelle Suchmaschine: Wer auf der Suche nach neuen Interior-Trends ist, Rezepte für das perfekte Ratatouille sucht oder Blumenschmuck für die Hochzeit, wird auf Pinterest fündig. Marken genießen große Wertschätzung bei den meist weiblichen Usern. Sie haben sogar – anders als auf Instagram – mehr Follower als Persönlichkeiten. Das macht Pinterest für Unternehmen so attraktiv.

Pinterest richtig nutzen für visuelles Storytelling

Wenn Sie in der PR für Ihr Unternehmen auf die Macht der Bilder setzen, ist Pinterest die perfekte Plattform. Ziel Ihrer Pinterest-Strategie sollte sein, durch die Fotos auf den eigenen Pinnwänden eine authentische Unternehmenswelt zusammenzustellen. Dort sollten Sie Ihr Unternehmen so zeigen, wie Sie von Fans und Kunden gesehen werden wollen. Die Pinnwände erleichtern es Ihnen, Ihre Themen für Ihre Fans zu clustern.

Hochwertige Bilder – authentisch auf Pinterest erzählt

Pinterest lebt von attraktiven Fotos. Daher ist es unerlässlich, hochwertige Unternehmens- und Produktfotos zu posten: Moodfotos, auf denen Ihre Produkte im Zentrum stehen, oder reine Produktfotos, die direkt auf den Onlineshop verweisen. Sie können durchaus auch mit Werbebildern arbeiten. Wichtig ist, dass Sie eine stimmige Themenwelt rund um Ihre Produkte und Angebote kreieren.

So funktioniert der Imageaufbau mit Pinterest

Stellen Sie sich vor, Ihre Pinnwände auf Pinterest sind Schaufenster. In ihnen können Sie Ihre Produkte z.B. im Wechsel der Jahreszeiten zeigen oder präsentieren, wie man Ihre Produkte nutzt. So können Sie ein vielschichtiges Thema tiefgehend und nachhaltig behandeln. Durch das geschickte Arrangement der Bilder können Sie mit ihnen Geschichten rund um Ihre Produkte und Themen erzählen, d.h. visuelles Storytelling betreiben.

Pinterest als Marketing-Instrument

Durch die Verknüpfung Ihrer Produkt-Fotos mit E-Commerce wird auf Pinterest auch „konsumiert“. Betrachten Sie also Pinterest als verlängerten Arm Ihres Onlineshops oder Ihres Buchungssystem, wenn Sie Pinterest als Reisebüro, Tourismusagentur oder Hotel nutzen.

Beim Marketing via Pinterest bekommen Sie durch Ihre Fans und Kunden Unterstützung. Diese posten Ihre Bilder – wenn sie sie begeistern – auf ihren eigenen Pinnwänden. So erzielen Sie Reichweite und Aufmerksamkeit.

Bevor Sie mit Pinterest starten, sollten Sie sich genau überlegen, welche Bilderwelt Sie dort zeigen möchten. Legen Sie sich also bereits eine geeignete Materialsammlung an, bevor Sie Pinterest richtig nutzen.

Jede Pinnwand sollte mindestens 5-10 Bilder vorweisen. Pinnwände können Sie immer wieder erweitern oder neu anlegen. So wächst ihre Themenwelt und die Fans erhalten immer wieder neue Inspirationen in ihren Newsfeed.

Wenn Sie Pinterest richtig nutzen, können Sie mit wenig Aufwand wunderbar Ihre Unternehmenswelt in Bildern darstellen. Das Bilder-Netzwerk hilft Ihnen beim Markenaufbau und dem Abverkauf Ihrer Produkte. Denn jeder Pin ist mit einer URL verbunden, auf der Ihre Kunden weitere Informationen zum Thema finden und das Produkt direkt kaufen können. Probieren Sie es aus!

Wie Sie sich ein Pinterest-Profil anlegen und über die Foto-Plattform Reichweite erzielen und weitere Tipps sowie Punkten mit Produkt- und Moodfotos, Instagram vs. Pinterest erfahren Sie in der aktuellen Sonderausgabe „Bild“ der PRPraxis 8/2016.

Themen aus PRPraxis 8/2016, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Krisen-PR – Ihr 10-Punkte-Plan gegen den Shitstorm
  • – Recht – Abmahngefahr durch neue Datenschutzregelung
  • – Recht – Online-Portale: Wie Sie sich richtig gegen kritische Bewertungen wehren
  • – Kommuikation – Wer fragt, führt: Diese Fragetechniken müssen Sie kennen und beherrschen
  • – Souverän Kommunizieren – Antworttechniken, mit denen Sie in kritischen Fällen leicht punkten können
  • – Frage-Antwort-Strategie – Erleichtern Sie sich die Arbeit mit Merkblättern zu Kernthemen der PR
  • – Internes Engagement – Verbinden Sie Ihr soziales Engagement mit einem Firmen-Event und nutzen Sie die daraus entstehenden Synergien
  • – Eilmeldung – Einbindung des Facebook-Gefällt-mir-Buttons auf Ihrer Website kann Sie 250.000 Euro kosten

5 Social Media Trends

Dienstag, 5. April 2016

Social Media Trends, die Ihre B2B-Kommunikation erfolgreich machen

Social Media Trends sind auch in der B2B-Kommunikation angekommen. Mit diesem Kommunikationskanal schaffen Unternehmen es, ohne weitere Medienanbieter ihre Themen direkt an Ihre Kunden heranzutragen und dazu noch Feedback zu erhalten. Doch viele nutzen das Potential Social Media bisher nur als verlängerten Arm für ihre klassischen Presseaussendungen. Erfolg bringt es dagegen, wenn Sie Content generieren, der die Nutzer anspricht und sich weiter verbreitet.

Der Baumaschinenhersteller Liebherr nutzt Facebook, YouTube und LinkedIn zur Kommunikation. Und erfindet für die Markteinführung eines Drehbohrers Mr. Torque mit eigenem LinkedIn Profil.

Der Baumaschinenhersteller Liebherr nutzt Facebook, YouTube und LinkedIn zur Kommunikation. Und erfindet für die Markteinführung eines Drehbohrers Mr. Torque mit eigenem LinkedIn Profil.

Für PRPraxis habe ich mich im B2B-Markt umgehört und Trends aufgespürt, die Ihr Social Media Engagement erfolgreich durch 2016/17 leiten. Erste Erkenntnis: Es ist weniger wichtig, in welchen Kanälen Sie präsent sind, sondern vielmehr, wie sie diese für Ihre Themenhoheit nutzen. Die Themenauswahl ist entscheidender für Ihren Erfolg, als der Kommunikationskanal.

Basis Ihrer Social Media Strategie bleibt 2016 daher zu klären, welche Zielgruppe Sie ansprechen wollen, welche Plattformen dafür die passenden sind und welche Inhalte Sie dafür benötigen. Zweite Erkenntnis: Weniger wichtig ist die Anzahl Follower oder Fans als deren Interaktion mit Ihrem Unternehmen. Viele B2B-Unternehmen agieren in einer Nische bzw. einem kleineren Kundenradius als B2C-Marken. Dafür wandern Ihre „Fans“ nicht so schnell ab, wenn Sie diese einmal von Ihren Angeboten überzeugt haben.

Social Media Trend 1: Setzen Sie Usability und Kundennutzen an die erste Stelle

Der Kunde kommt immer zuerst.“ Machen Sie diesen Satz zu Ihrem Motto und Sie sind auf dem richtigen Weg. Das heißt: Die Wünsche, Bedürfnisse, das Verhalten des Kunden prägen Ihre Kundenkommunikation.

Social Media Trend 2: Mit Earned Media + Live-Kommunikation stärken Sie Ihren Auftritt

Auch B2B-Kunden sind Verbraucher, die sich von spannend gemachter Kommunikation angezogen fühlen und gerne ihre Erfahrungen mit Ihrem Unternehmen, Ihren Produkten und Services teilen. Setzen Sie in Ihrer Social Media Kommunikation nicht nur auf eigen generierten Content (Owned Media) wie Blogartikel, Whitepaper und Infografiken, sondern auch auf Community und Influencer generierte Inhalte (Earned Media).

Social Media Trend 3: Mit Storytelling untermauern Sie Ihre Themenkompetenz

Das A und O für eine erfolgreiche Social Media Präsenz ist ansprechender Content. Dieser generiert sich aus den Kundenbedürfnissen. An erster Stelle steht dabei immer der Nutzen für den Kunden. Daraus ergeben sich Themen-Cluster wie Angebot, Service, Standort, Kunden, Preise, Messe, Hersteller oder auch Insight-Storys.

Social Media Trend 4: Holen Sie sich Verbündete!

Kein Unternehmen ist allein auf der Welt, sondern agiert mit und über Kunden, Mitarbeiter, Partner. Social Media macht das besonders deutlich. Unternehmen und Marken, die mit Kooperationspartnern auftreten, sich nicht scheuen, auch einmal einen guten Post eines anderen Unternehmens zu teilen, erhalten positives Feedback aus den Reihen der eigenen Kunden und Fans.

Social Media Trend 5: Arbeiten Sie mit Kennzahlen, um Ihren Erfolg sichtbar zu machen

B2B-Kommunikation ist vor allem Kundenmanagement. Damit es erfolgreich funktioniert, müssen Sie zuerst die internen Strukturen und Ressourcen schaffen. Wenn Sie über Social Media Kenntnisse über Kundenbedürfnisse erworben haben, machen Sie es im CRM-System für Ihren Kundenservice und Ihren Vertrieb sichtbar. Umgekehrt gilt dasselbe: Bereiten Sie die Erfahrungen von Ihrem Kundenservice und Vertrieb für das Social Media Marketing auf.

Mein Tipp zu guter Letzt:

Verabschieden Sie sich in Ihrer Social Media Strategie vom Gießkannen-Prinzip. Investieren Sie nur in die Kanäle, die Ihre Zielgruppe auch wirklich nutzt. Und generieren Sie Content, der nicht schon 2x für die Presse aufbereitet wurde, sondern, der zugeschnitten ist auf die Bedürfnisse Ihrer Kunden und den Verbreitungskanal. Im Mittelpunkt Ihrer Social Media-Strategie steht immer der Kunde mit seinen Ansprüchen an Sie und Ihre Produkte. Ihre Content- und Service-Angebote spielen dabei eine tragende Rolle. Vermitteln Sie Ihren Kunden Fachkompetenz, lassen Sie sie bei keinem ihrer Investitionsschritte alleine und zeigen Sie sich gesprächsbereit. Überzeugen Sie dabei mit Bewegtbild und Live-Kommunikation – nicht mit trockenen Daten und Fakten.

Den ausführlichen Artikel mit allen Tipps und Expertenmeinungen von Strategie-Berater Volker Davids und Susanne Ullrich von Brandwatch lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 7/2016.

Themen aus PRPraxis 7/2016, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Print – Mit Haptik berühren Sie Ihre Kunden in einer zunehmend digitalisierten Welt
  • – Email-Kommunikation – Tipps und Tricks für E-Mails, die beim Empfänger wirklich ankommen
  • – Employer-Branding – Erstklassige Bewerber finden und binden – mit effizienten Azubi-Aktivitäten auf Facebook
  • – Veranstaltungen – Die passende Location bildet den perfekten Rahmen für Ihr Event und steigert dessen Wirkung

Og-Tags für attraktive Vorschaubilder auf Facebook

Donnerstag, 24. September 2015

Fragen Sie sich auch manchmal, warum die Link-Vorschaubilder auf Facebook so unterschiedlich ausfallen? Bei manchen sind die Fotos großformatig über dem Text sichtbar, bei manchen Posts angeschnitten links vom Vorschautext. Das liegt an der Pflege oder Nicht-Pflege der Og-Tags. Wir erklären Ihnen, was es mit diesem Begriff auf sich hat. Und warum Sie zukünftig Og-Tags nutzen sollten.

Og-tag-vorher

So sieht Ihr Vorschaubild bei Facebook ohne die Pflege der Og-Tags aus – unattraktiv und klein schiebt sich das Bild neben Titel und Text.

Open Graph Tags (Og-Tag) sind ein von Facebook entwickelter offener Standard, um Webdokumente mit speziellen Meta-Informationen zu belegen. Das gilt vor allem für Bilder (hinterlegt als og:image-Tag). Aber auch Titel und Seitenbeschreibung.

Die Nutzung des Og-Tags ist vor allem wichtig für

  • attraktive Vorschaubilder und -texte bei Facebook
  • die Suchmaschinenoptimierung: Sie erhalten dank der attraktiven Linkvorschau höhere Besucherzahlen, mehr User, die Ihren Link teilen und dadurch auch mehr Backlinks zu Ihrer Seite.
  • Ansprache Ihrer Zielgruppe auf Facebook – Sie können z.B. mit neuem Titel und Beschreibung einen sachlichen Beitrag frischer, frecher formulieren.

Nur, wenn Sie Og-Tags setzen, haben Sie es in der Hand, wie Ihre Webseite oder Ihr Blogartikel geteilt werden. Denn Sie bestimmen damit das Image Ihrer Linkvorschau. Og-tags gibt es nicht nur für Facebook, auch Twitter und Google+ haben eigene Kürzel entwickelt.

So setzen Sie Og-Tags richtig

Ihre gesetzten Meta-Tags zeigen Facebook, welche Informationen das Netzwerk auslesen soll, wenn Ihre Seite geteilt wird. Facebook holt sich dabei den Titel, die Seitenbeschreibung sowie Bilder der Seite.

Wenn Sie auf Facebook einen Link zu einer Webseite, einem Blogbeitrag posten, erhalten Sie neben der Kurzbeschreibung der Seite (Description – bei Blogbeitrag, Titel + Anriss des Artikels) auch eine Auswahl an Vorschaubildern, die Ihren Post erst attraktiv machen. Denn mit einem Post bei Facebook möchten Sie, dass er geliked und möglichst auch geteilt wird. Das erreichen Sie mit attraktivem Bildmaterial. Ihr Vorschaubild wirkt als Anziehungsmagnet, Ihren Post zu lesen.

Das können Sie dafür tun, um Ihren Vorschaulink optimal zu gestalten:

Nutzen Sie Og-Tags ist Ihr Foto der Aufhänger, unter dem sich Titel und Beschreibung dennoch nicht verstecken müssen.

Nutzen Sie Og-Tags ist Ihr Foto der Aufhänger, unter dem sich Titel und Beschreibung dennoch nicht verstecken müssen.

Nutzen Sie einen Webseiten-Link, müssen Sie Title, Description- und Image-Tag „umstellen“:

  • – Die Seiten-URL lautet dann <meta property="og:url" content="http://www.woerterladen.de/kommunikation/online-marketing-newsletter-und-webseite-verknuepfen.html"/>
  • – Für das Bildformat (Image-Tag) benötigen Sie eine Vorlage von 1200×630 Pixel (nutzen Sie ein anderes Format, wird Ihr Bild entsprechend zugeschnitten, was teilweise zu unschönen Änderungen führen kann)
    Mit folgendem Befehl: <meta property=”og:image” content=”http://www.woerterladen.de/wp-content/uploads/woerterladen-pr-online-e1435820026383.jpg>

Extra-Tipp: Nutzen Sie möglichst die hohe Auflösung 1200×630 – 600×315 ist auch möglich, kann aber bei großen Bildschirmen zu Qualitätsverlusten in der prägnanten Darstellung führen. Natürlich können Sie jederzeit Ihr Artikelbild nutzen. Besitzt Ihr Artikel jedoch mehrere Fotos und gibt es auf der Seite zusätzlich Werbebanner und sonstige Grafikelemente, nimmt sich Facebook „alle“ Fotos. Die User, die Ihr Bild teilen, können also wählen. Das verhindern Sie, indem Sie sich für ein Foto entscheiden, das Sie dem Og-Tag-Format entsprechend zuschneiden und einpflegen. Ihr Bild sollte im Idealfall bereits Aufschlüsse geben, welcher Inhalt im Artikel behandelt wird.

  • – Ihre Überschrift (Title-Tag) sollte 95 Zeichen nicht überschreiten. Am besten Sie bleiben innerhalb von 50 Zeichen (danach Zeilenumbruch). Halten Sie den Titel kurz und knackig, er springt neben dem Bild, den Lesern ins Auge und sollte die Klick- und Teilen-Rate erhöhen.Mit folgendem Befehl: <meta property=”og:title” content=”Online-Marketing – Newsletter und Webseite verknüpfen”/>
  • – Ihr Text (Description-Tag) kann bis zu 297 Zeichen enthalten. Der Beschreibungstext sagt dem Leser, warum er den Artikel lesen sollte und animiert den Nutzer zum Klicken.Mit folgendem Befehl: <meta property=”og:description” content=”Online-Marketing: Newsletter und Homepage sollten nicht unabhängig voneinander agieren, sondern sich gegenseitig befruchten.”/>

Besitzen Sie einen WordPress-Blog, sollten Sie sich Yoast SEO installieren. Damit können Sie leicht Bild, Titel und Beschreibung selbst bestimmen. Dazu gehen Sie beim Erstellen eines Beitrags auf Ihr Yoast-Dashboard, klicken Sie den Reiter Social an und geben dort Ihre Bild-URL an – diese holen Sie sich aus Ihrer Mediathek, in der Sie das Bild in Größe 1200×630 Pixel (also circa 2:1) bereits eingepflegt haben. Titel und Beschreibung Ihres Beitrages pflegen Sie bereits auf der Yoast-Startseite (Reiter Generelles) ein. Hierbei ist die Description auf 152 Zeichen begrenzt.

Extra-Tipp: Um zu erfahren, ob Ihre Seite bereits Og-Tags nutzt, rufen Sie mit dem Befehl Strg U auf Ihrer Tastatur den Seitenquelltext auf. Nun erscheint Ihr <head> mit allen Meta-Informationen. Machen Sie zudem immer den Test über den Facebook Object Debugger, den Sie auf der Facebook-Developer Seite finden. Am besten über Google Suche eingeben.

Social Media im B2B Bereich

Mittwoch, 8. Juli 2015

6 Gründe, warum Sie als B2B-Unternehmen unbedingt in Social Media investieren sollten

Immer noch sind viele B2B-Unternehmen, vor allem aus dem Mittelstand Social Media im B2B Bereich gegenüber skeptisch. Dabei zeigen B2B-Größen wie MAN, dass die sozialen Kommunikationskanäle auch für Unternehmen interessant sind, die sich nicht an Endverbraucher wenden.

Social Media im B2B Bereich von MAN

Auf dem Youtube-Kanal von MAN sieht man die FC Bayern Spieler hautnah – natürlich im Bus des B2B-Unternehmens. In seinen kurzweiligen Videos zeigt MAN, wie diese das tägliche Leben von uns beeinflussen.

Wer die richtigen Ziele mit Social Media im B2B Bereich verfolgt, den Dialog mit den Kunden auch außerhalb von Branchenevents sucht, der setzt mit den sozialen Netzwerken aufs richtige Pferd. Ich gebe Ihnen 5 Gründe, warum gerade Sie als B2B-Unternehmen in die sozialen Netzwerke investieren sollten!

Die Vorteile von Social Media im B2B-Bereich liegen auf der Hand. Sie unterscheiden sich nicht von den Zielen Ihrer Öffentlichkeitsarbeit; Social Media ist nur ein weiterer Baustein, mit dem Sie Kunden erreichen können.

  • – Aufbau und Pflege der Markenbekanntheit und des Markenimages
  • – Verbesserung des Suchmaschinen-Rankings (SEO)
  • – stärkere Kundenbindung durch neue Formen des
  • – Kundenservice & Kundenbindung
  • – Personal- und Mitarbeitersuche
  • – Trendbeobachtungen und Marktforschung
  • – Informationsaustausch
  • – Besucherzahlen steigern für eigene Webseite und eigenen Blog

Sollten Sie also in Social Media investieren? Ja, unbedingt! Und warum?

Grund 1: Weil eine Webseite als Imageträger im Internet nicht mehr ausreicht!

Online-Sichtbarkeit erreichen Sie nicht mehr allein mit einer seo-optimierten Homepage. Informationsquellen – gerade im B2B2-Bereich – sind vor allem Foren, Lieferantenplattformen wie Wer-liefert-was, aber auch Youtube. Und damit sind diese relevant für die Suchmaschinenergebnisse. Eine Präsenz in diesen Medien sowie in eigenen Social Media Kanälen steigert wiederum ihre Sichtbarkeit in den Suchergebnissen. So wird Ihr Unternehmen wahrgenommen und letztendlich Ihre Homepage besucht.

Informationen, um Kunden in ihrem Kaufprozess zu beeinflussen lassen sich über unterschiedliche Plattformen vermarkten – Ihre Webseite ist dabei nur Ausgangspunkt und Ankerpunkt, um mehr über Ihre Produkte/ Dienstleistungen zu erfahren und das Vertrauen Ihrer Kunden in Sie zu steigern.

Grund 2: Weil soziale Netzwerke Sie bei Ihrer Suchmaschinenoptimierung unterstützen!

Suchmaschinenoptimierung hat hohe Relevanz, um in der Flut an Informationen, Wettbewerbern von Ihren Kunden wahrgenommen zu werden. Immer mehr soziale Netzwerke fließen in die Suchergebnisse bei Google ein – Twitter, Xing, Google+ sind beste Beispiele dafür. Aber auch Forenbeiträge werden von Google nach relevanten Keywords analysiert. Das bedeutet für Sie, seien Sie mit Ihren Keywords nicht nur auf der eigenen Webseite präsent, sondern auch in unternehmenseigenen Social Media Auftritten. Zudem können Sie mit Facebook und Blogs auch immer wieder frischen Content entwickeln, der für die Suchmaschinenoptimierung relevant ist.

Grund 3: Weil Sie mit Social Media Ihre Kunden im Kaufprozess begleiten können!

Im B2B-Bereich durchläuft ein Kaufprozess mehrere Schritte über einen längeren Zeitraum – Investitionen sind meist teuer und langfristig angelegt. Mit Social Media können Sie Investitionsentscheidungen beeinflussen,

  • – indem Sie sich als Experte auf Ihrem Gebiet zeigen und Ihre Produkte positiv präsentieren (Whitepaper, Diskussionsteilnahme an aktuellen Themendiskussionen, Gastautor auf Nischenblogs, Videos auf Youtube etc.)
  • – Sie können auf Foren, in Xing-Gruppen oder auf Twitter den Dialog mit den potentiellen Kunden suchen und der Kunde kann jederzeit den Kontakt zu Ihnen aufnehmen.
  • – Zufriedene Kunden können Sie als Empfehler in Foren, Gruppen, auf Facebook oder Twitter nutzen.

Dank Social Media sind Sie für die Entscheider während deren Recherche und Evaluierung permanent sichtbar – und das positiv.

Grund 4: Weil Sie Einfluss nehmen können auf Ihre eigene Reputation!

Kontrollverlust ist für die meisten B2B-Unternehmen immer noch ein wichtiger Punkt, nicht in Social Media zu investieren. Dabei findet auch ohne Ihre Präsenz eine öffentliche Diskussion über sie statt. Denn Mitarbeiter und Kunden nutzen soziale Netzwerke privat. Wenn Sie also Diskussionen über Ihr Unternehmen beeinflussen möchten, negative Tendenzen frühzeitig wahrnehmen wollen um positiv gegenzusteuern, müssen Sie den Dialog suchen und eine Vertrauensbasis in der Netz-Community schaffen.

Grund 5: Weil Sie mit sozialen Medien auch Personalrecruiting betreiben können!

Ihre zukünftigen Mitarbeiter sind online unterwegs, suchen auf Google nach neuen Jobs, tauschen sich auf Facebook oder Twitter aus. Höchste Zeit, dass Sie Ihr Recruiting auch in die sozialen Netzwerke verlegen. Online Stellenanzeigen reichen hierbei nicht mehr aus. Suchen Sie selbst aktiv auf Xing, LinkedIn nach geeigneten Kandidaten. Überprüfen Sie Bewerber auf sozialen Medien, analysieren Sie vor einem Gespräch deren profil. So finden Sie heraus, ob diese überhaupt zu ihrem Unternehmen passen. Hinterlassen Sie auch selbst Spuren auf den sozialen Netzwerken, wenn Ihr Bewerber nach Ihnen googelt.

Haben meine Argumente Sie überzeugt? Dann sollten Sie trotzdem strategisch vorgehen. Starten Sie erst einmal mit einem sozialen Netzwerk und schauen Sie, wie zeitintensiv dieses zu betreuen ist. Nichts ist schlimmer, als brachliegende Facebook- oder Twitter-Accounts.

Den ausfürhlichen Artikel mit Beispielen und dden Social Media Kanäle lesen Sie der aktuellen PRPraxis Ausgaben 14/2015.

Themen, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Messeplanng – Messeauftritt: 6 Antworten, wie Sie Besucheransturm und Leerläufe optimal managen
  • – Fundraising – Kleine Budgets: Gewinnen Sie Unterstützer und erreichen Sie gemeinsam Ihre Ziele
  • – Shitstorm – 8 Schritte für Ihren professionellen Umgang mit Kommentaren und Kritik
  • – Datenschutz – 3 Hinweise für den rechtlich sicheren Umgang mit Fotos
  • – Twitter-Tipps – So schreiben Sie Ihre ideale Twitter-Nachricht

PRPraxis – hautnah an PR-Themen, die Sie interessieren

Möchten Sie sich in PR, Marketing und Social Media weiterbilden? Dann nehmen Sie mit PRPraxis Kontakt auf und bestellen den Ratgeber alle zwei Wochen ins Haus. PRPraxis ist das Ratgeber-Magazin für die PR-Branche. Dort finden Sie Ideen, Anleitungen und Konzepte rund um Ihre Öffentlichkeitsarbeit. News, Trends, Experten-Tipps und aktuelle Rechts-Tipps ergänzen das Informationsangebot online. Das Redaktionsteam der PRPraxis erklärt ihnen ganz konkret, wie Sie Ihre Presse- und Öffentlichkeitsarbeit effizienter, schneller und erfolgreicher gestalten können.

Corporate Blogs – anfangen und dranbleiben

Mittwoch, 24. Juni 2015

10 Tipps, wie Sie Corporate Blogs erfolgreich starten

Im letzten Blogbeitrag habe ich Ihnen Tipps für Ihr Blogformat gegeben. Egal, für welche Art Blog Sie sich entscheiden, diese 10 Tipps sollten Sie beim Start ihres Corporate Blogs beherzigen.

PR- und Text-Agentur Wörterladen

Corporate Blogs leben von spannendem und nutzwertigem Content. Unternehmen können sich damit einen Ruf als Branchenexperten machen.

Tipp 1: Überlegen Sie, auf welchem Blogsystem Sie Ihren Corporate Blog laufen lassen. Wägen Sie dabei ab, mit welchem CMS Sie am besten arbeiten können und welches Sie bei der Suchmaschinenoptimierung am nachhaltigsten unterstützt. WordPress hat sich hierbei durchgesetzt und bietet auch die meisten Plugins. Und unterstützt nachhaltig Ihr SEO.

Tipp 2: Beim Blog geht es nicht nur um spannenden Content, sondern wie dieser verpackt ist. Also um die Optik Ihres Blogs. Orientieren Sie sich an neuen Webdesign-Trends und Magazinen. Räumen Sie Bildern genügend Platz ein. Sorgen Sie auch dafür, dass Bildergalerien problemlos eingebaut werden können.

Tipp 3: Erzählen Sie Geschichten! Überlegen Sie bei jeder Veröffentlichung, was bringt das Thema meinen Lesern, wie können diese sich wiederfinden. Und achten Sie auf die Lesegewohnheiten der User: kurze Artikel, kurze Sätze, prägnante Titel und Zwischenüberschriften. Setzen Sie zu jedem Artikel ein Bild mit informativer Bildunterschrift.

Tipp 4: Achten Sie immer darauf, dass Ihre Themen nutzwertig und leserfreundlich sind. Nehmen Sie Stellung zu Trends aus Ihrer Branche, machen Sie daraus Ratgeberartikel für Ihre Leser. Etablieren Sie sich als Branchen-Experte und Insider. Plaudern Sie ruhig einmal aus dem Nähkästchen und lassen Sie Ihre Leser hinter die Kulissen Ihres Unternehmens blicken.

Tipp 5:Suchen Sie sich Verbündete (Kollegen, Gastautoren, Experten), die Sie mit Artikeln unterstützen und einen neuen Aspekt für Ihre Blog-Themen liefern. Das bringt frischen Wind in Ihren Blog.

Tipp 6: Machen Sie sich einen fundierten Themenplan für das nächste halbe Jahr und tragen Sie sich ihre Themen mit Vorlaufzeit in Ihren Terminkalender ein. Ad hoc zu entscheiden, über welches Thema Sie schreiben sollen, strengt mit der Zeit an. Ein Plan hilft Ihnen, bei der Stange zu bleiben und regelmäßig zu veröffentlichen.

Tipp 7: Achten Sie darauf, dass Ihre Artikel suchmaschinenoptimiert sind, d.h. nutzen Sie Schlüsselworte, mit denen Sie im Netz gefunden werden möchten und lassen Sie diese in die Texte, Bilder und Bildunterschriften einfließen.

Tipp 8:Bleiben Sie dran und verlinken Sie Ihre Homepage auf den Unternehmensblog und vice versa! Ihr Blog sollte schnell gefunden werden. Interne Verlinkungen sind für Google sehr wichtig. Achten Sie also darauf, dass Sie auf Artikel verlinken, die Sie in Ihrem Artikel ansprechen oder auf Broschüren, Whitepaper, die man in Ihrem Download-Bereich abrufen kann.

Tipp 9: Nutzen Sie zusätzlich Ihre anderen Social Media Kanäle, um Ihre Blog-Artikel zu promoten. So erhalten Sie mit der Zeit mehr Leser.

Tipp 10: Bitten Sie auch Ihre Mitarbeiter, Gastautoren, die Blogartikel an ihr Netzwerk zu teilen.

Erschienen in Kurzform der aktuellen PRPraxis Ausgaben 13/2015.

Themen, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Design – Stimmt die Botschaft? Stellen Sie Ihr Logo auf den Prüfstand
  • – Social Media – Netzwerken: Haben Sie die Fans und Follower, die Sie brauchen?
  • – Webdesign – Website-Trends, denen Sie folgen sollten – oder die Sie vergessen können
  • – Überzeugende Texte – Einfacher, prägnanter, lesbarer: Optimieren Sie Ihre Texte mit einem kostenlosen Online-Tool
  • – Sonderwerbeformen – Advertorials: Liefern Sie damit dem Kunden Content – und profitieren Sie von der hohen Glaubwürdigkeit dieser Werbeform
  • – E-Mail Marketing – 5 Tipps: So erzielen Ihre Newsletter die optimale Wirkung

PRPraxis – hautnah an PR-Themen, die Sie interessieren

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Crossmedialer Redaktionsplan in Zeiten von Social Media

Mittwoch, 20. Mai 2015

Crossemedialer Redaktionsplan am Beispiel einer Hausmesse für Fachhandelskunden

Mitarbeiterzeitschrift, Interner Newsletter, Facebook, Twitter, Xing und Blog – alle Medien wollen gefüttert werden. Da verliert man schnell den Überblick, was man wann, wo veröffentlichen soll. Arbeiten Sie am besten mit einem crossmedialen Redaktionsplan, der Ihre wichtigsten Kommunikationskanäle abdeckt.

Redaktionsplan für Social Media

So könnte Ihr crossemdialer Redaktionsplan für den Content zu einer Messe aussehen

Je mehr Kommunikationskanäle Sie füttern müssen, umso wichtiger ist es zu wissen, welches Medium zu welchem Thema passt. Ein crossmedialer Redaktionsplan zeigt Ihnen auf einen Blick, Ihr Content-Szenario für eine Kampagne, Ihren Messeauftritt oder eine Produktveröffentlichung.

Was Ihre crossmedialer Redaktionsplan enthalten sollte:

  • – Veröffentlichungskanäle in intern und extern farbig unterteilt
  • – Autor
  • – Zeitpunkt der Liveschaltung und
  • – Deadline zur Abgabe
  • – Freigabe (wer bis wann)
  • – Ideen für passende Bilder
  • – Für welche anderen Kommunikationskanäle / Publikationen ist der Artikel geeignet?

Vorteile Ihres crossmedialen Redaktionsplans:

  • – Sie als Chefredakteur haben einen thematischen Ablauf pro Thema.
  • – Jeder Autor hat den Überblick, wann seine Artikel eingeplant sind und bis wann er seine Texte abliefern muss.
  • – Bei der Redaktionssitzung dient der Redaktionsplan als Grundlage. Artikel, auf die sich das Team einigt, werden am besten sofort eingetragen.
  • – Wenn mit anderen Abteilungen (Vertrieb, Marketing etc.) im Unternehmen zusammengearbeitet wird, sind auch diese immer auf dem neusten Stand.

Mein Praxis-Beispiel für Ihren crossemdialen Redaktionsplan:

Im Mai 2016 findet die alljährliche Hausmesse eines mittelständischen B2B-Unternehmen mit Partnern statt. Motto wird sein „Open your mind“. Zielgruppe sind Händler (Kunden), die nicht nur eine einmalige Einladung mit Anmeldeformular erhalten sollten, sondern deren Interesse zu Kommen durch die Social Media Kanäle angeheizt werden soll.

Die Messe wird redaktionell auf allen Kommunikationskanälen begleitet. Intern heißt es, die Mitarbeiter rechtzeitig über die Zielsetzung und Inhalte der Messe zu informieren und im Anschluss einen Nachbericht über die Messe zu verfassen.

Die Social Media Kanäle wie Facebook und Twitter geben Ihnen die Möglichkeit, Ihre Kunden auf den Event vorzubereiten und am Tag des Events hautnah von der Messe zu berichten. Bauen Sie dazu bereits vor dem Event auf Facebook eine mehrwöchige Dramaturgie um die Messe auf.

Mein Extra-Tipp:

Sinnvoll ist es, pro Thema ein Excel-Sheet redaktionell planen. Die Redaktionspläne wiederkehrender Themen wie Messen, Veranstaltungen, Jubiläen, Produktvorstellungen sollten Sie aufbewahren und beim nächsten Mal wieder zur Hand nehmen, um zu wissen, wie Sie letztes Mal das Thema redaktionell aufbereitet haben. So können Sie beim aktuellen Event/ Jubiläum / bei der aktuellen Produkteinführung einen anderen Informationsschwerpunkt legen können.