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Archiv für die Kategorie „Social Media“

Facebook: Viele Unternehmensseiten – wenig Kommunikation mit den Fans

Mittwoch, 28. März 2012

Eine Studie von A.T. Kearney führt Social Media Strategien von Unternehmen ad absurdum. Eigentlich sollte ein Unternehmensauftritt bei Facebook dazu dienen, in direkten Kontakt mit den Kunden zu kommen, doch weit gefehlt, Kommunikation ist nur eine Einbahnstraße. Dabei birgt die offene Kommunikation mit den Konsumenten so viel Potential.

Die Marken reagieren auf die Posts ihrer „Fans“ nicht. Das ist das erschreckende Ergebnis der aktuellen Facebook-Studie von A.T. Kearney. Seit 2010 hat sich hierbei nichts geändert. 94% der untersuchten Unternehmen führen ihre Besucher auf eine Seite, die nur Kommunikation in eine Richtung zulässt (2010: 91%), 56% der Unternehmen reagieren auf keine Kundenrückmeldung (2010: 56%). Auch 2012 ist wohl keine Besserung in Sicht. Die Facebook-Auftritte der weltweit 50 größten Marken waren Grundlage der Untersuchung im Zeitraum Dezember 2011. Anscheinend reicht es den Unternehmen „dabei zu sein“, weil man für die heutige Kommunikationsstrategie einen Facebook-Auftritt benötigt. Aber dass man dabei auch die Verpflichtung eingeht, mit den Kunden direkt zu kommunizieren, das heißt, deren Anliegen ernst zu nehmen und zeitnah auf ihre Anfragen/ Posts zu reagieren, das ist wohl zu viel des Guten. Dabei birgt gerade die Kommunikation in den sozialen Netzwerken viele Chancen.

Vorteile der Kommunikation in sozialen Netzwerken

Wie leicht kann man sein Markenimage aufbauen und stärken, Kunden an sich und die Produkte durch spezielle Angebote, Verlosungen und Kooperationen binden. Und das bei einem geringen Kostenaufwand. Jedoch sollte man nicht blauäugig eine Facebook-Unternehmensseite aufbauen und diese dann aus Mangel an Ressourcen und Inhalten brach liegen lassen. Vor dem Einstieg sollte man intern genau klären, wer sich um den Facebook-Auftritt kümmert, welche Zeit dafür aufgewandt werden muss und welche Inhalte auf der Facebook-Seite veröffentlicht werden. Daraufhin ist es unerlässlich, einen dedizierten Redaktionsplan für mindestens ein halbes Jahr anzulegen. Denn auch die Kommunikation in den sozialen Medien will strategisch geplant sein, nur dann unterstützt sie die PR- und Marketingarbeit der Marke.

Facbeook-Kunden erwarten Interaktion

Die A.T. Kearney Studie bringt es ans Licht. Die Facebook-Fans verleihen ihren Erwartungen, mit ihren Marken zu interagieren, immer stärkeren Ausdruck. Und das ist doch auch das Wertvolle an Facebook, die direkte und unkomplizierte Art, mit den eigenen Kunden ins Gespräch zu kommen, von Ihnen Feedback zu Produkten, Aktionen abzuholen, um zukünftig die Portfoliostrategie besser auf deren Bedürfnisse auszurichten. Noch steht die Kommunikation über Facebook am Anfang und die Konsumenten sind positiv überrascht, wenn sie eine Rückmeldung vom Unternehmen erhalten. Aber zukünftig erwarten diese eine Rückmeldung, sonst wird aus zufriedenen Konsumenten und Empfehlern schnell ehemalige Kunden und Nörgler.

Was konkret kann Facebook für mein Unternehmen bewirken?

Allgemeine Vorteile für Marken/ Unternehmen:

  • -Verbesserung des Google Rankings: durch Nutzung von Schlüsselwörtern und  immer wieder neuem Content zur eigenen Marke
  • -Imageaufbau
  • -Sympathieaufbau und Bindung an Produkt (Angebote, Kooperationen, Verlosungen/ Aktionen)
  • -Erhöhung der Transparenz (offene Kommunikation)
  • -Stärkung des Vertrauens in Unternehmen
  • -Stärkung der Kundenbindung
  • -Emotionale Bindung der Kunden
  • -Geringer Kostenaufwand

Vorteile für den Vertrieb:

  • -Neukundengewinnung durch neue Medienansprache
  • -Erschließung neuer Zielgruppen
  • -direkte Vertrieb oder vertriebsunterstützende Maßnahmen wie Produktinformationen, die auf die Bereitstellung in Social Media optimiert werden (z.B. kurze Videos auf Youtube), Sonderkonditionen für Community-Mitglieder, spezielle Werbekampagnen etc.

Vorteile fürs Marketing

  • -Interaktion mit (potentiellen) Kunden – in direkten Dialog treten
  • -Wissen, was Nutzer wollen
  • -Nutzer bei der Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen einbeziehen (Nach einer BITKOM-Erhebung möchte bereits jeder fünfte Internet-Nutzer, nämlich 21%, online an der Produktentwicklung beteiligt werden.)
  • -Kunden zu Markenbotschaftern machen: Kundenempfehlungen generieren

Vorteile für den Service

  • -direkte Kontaktaufnahme über Twitter / Facebook, um über Lieferengpässe, neue Serviceleistungen etc. zu informieren
  • -Authentische und persönliche Ansprache
  • -Hohe Erreichbarkeit für Kunden (telefonisch, per Mail, in Social Media Kanälen) durch handfeste und wirksame Hilfe und Service
  • -Aktiver Service steigert Kundenzufriedenheit und Kundenbindung
  • -Eröffnet Cross- und Upselling-Potenziale
  • -Öffentliche Sichtbarkeit eines Kundenservicekanals wirkt sich positiv auf Unternehmensimage aus

Weitere Ergebnisse und Inhalte der A.T. Kearney Studie hat Kress Report in einem Artikel veröffentlicht.

Wohin geht die Reise bei Facebook, Google+ & Co.?

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Social Media war 2011 eindeutig das Kommunikationsmittel und Marketing-Tool für Unternehmen. Besonders kleine und mittelständische Firmen, Onlineshops und Dienstleister, die auf keine großen PR- und Werbebudgets zurückgreifen können, haben durch Facebook, Google +, Twitter und Xing die Chance, sich ihrer Zielgruppe zu präsentieren. Aber wie geht es weiter? Wird Google+ das neue Facebook? Lohnt es sich, weiter in Social Media zu investieren, nachdem die Nutzerzahlen stagnieren oder gar rückläufig sind?

2011 hat vor allem ein soziales Netzwerk von sich reden gemacht: Facebook. Nicht zuletzt durch die Konkurrenz von Google +, das sich im Spätsommer auf die Suche nach Nutzern gemacht hat, ist Facebook in die Schlagzeilen geraten. Das Unternehmen denkt sich immer wieder neue Features aus, um nicht nur die Nutzer, sondern vor allem lukrative Werbekunden und Unternehmen an sich zu binden.

Was aber ist so besonders an Facebook? Wieso ist es für Unternehmen schon ein Muss, dort vertreten zu sein?

Im letzten Interview, das ich für den Wagner Verlag geführt habe, hat mein Interviewpartner einen sehr passenden Satz dazu gesagt: Über die Kultur von Facebook lässt sich natürlich streiten. Ich denke, wenn man dieses Medium im persönlichen Umgang mit Bedacht nutzt, hat Facebook ein sehr großes Potential: Das Netzwerk verbindet uns Erdenbewohner miteinander – nicht nur unter Freunden, sondern auch Interessensgruppen. Facebook vereint eine sehr große Zahl von Nutzern, welche friedlich miteinander kommunizieren und interagieren. Und das können sich die Unternehmen für ihre Marketingziele zu Nutze machen, denn noch nie war es so leicht, online und offline Welten miteinander zu verbinden. Und sich der eigenen Zielgruppe zu präsentieren.

Seit Mitte des Jahres kam nun ein weiteres Soziales Netzwerk auf den Markt, Google+. Bis vor Kurzem war Google+ nur einem kleinen Kreis an Beta-Usern zugänglich, die jedoch die Möglichkeit hatten, Bekannte und Freunde zum Netzwerk einzuladen, so dass in kürzester Zeit die Nutzerzahl von Google+ in die Höhe schoss. Viele Unternehmen stellen sich nun die berechtigte Frage, wie unterscheidet sich Google+ von Facebook und worin sollen wir zukünftig eher investieren, in Google+ oder weiterhin in Facebook? Muss man sich denn überhaupt für das eine oder andere entscheiden

Ich habe zwei Social Media Experten um Antworten gebeten, die kleine und mittelständische Kunden zu deren Social Media Strategien beraten. Thomas Hendele hat sich mit seiner Agentur some communication auf die Beratung der Hotellerie und Gastronomie sowie der Touristik-Branche spezialisiert. Für ihn ist Google+ durchaus ein zweites Kommunikations-Standbein für Unternehmen, allerdings mit einer weniger „privaten“ Ausrichtung. Auf Facebook tummeln sich aus der Historie heraus vor allem Privatnutzer, um sich mit ihren Freunden und Bekannten auszutauschen. Eine attraktive Plattform für Unternehmen, die sich vor allem an Konsumenten wenden. Google+ geht einen anderen Weg. Das soziale Netzwerk teilt die Menschen, die sich zu einer Unternehmensseite „bekennen“ in Kreise ein: Freunde, Bekannte, Business. So kann der Seitenbesitzer seine Veröffentlichungen dem entsprechendem Kreis zuordnen . das Gießkannenprinzip entfällt. Und: Google, der Mutterkonzern, ist eine Suchmaschine und aus diesem Blickwinkel heraus, sollte man auch Google+ sehen. Google wird für das Monitoring des eigenen Unternehmens und der zu besetzenden Kommunikationsthemen immer wichtiger, denn Google nimmt die Sozialen Netzwerke in seine Suchergebnisse auf. Google+ wird zukünftig die zentrale Sammelstelle für die eigenen Fundstücke sein. Aber bisher ist zwischen Google+ und dem privaten Profil in Google noch kein großer Unterschied erkennbar. Hendele rät seinen Kunden, erst einmal abzuwarten und Google+ sich entwickeln zu lassen. Denn die große Zahl der „Fans“ ist immer noch auf Facebook zu finden. Wichtig sei es vor allem, nicht einfach die „Facebook-Strategie“ auf Google+ zu adaptieren.

Auch Phil Zinser von der Internetagentur revier sieht in Facebook weiterhin das Soziale Netzwerk für die breite Masse. Dort möchten sich „Freunde“ und „Fans“ nicht nur untereinander austauschen, sondern auch etwas erleben. Facebook Shops und Fan-Clubs sowie viele Verlosungs- und Kooperations-Angebote machen Unternehmensseiten attraktiv. Ich muss Facebook nicht mehr verlassen, um online einzukaufen, zu spielen oder an Verlosungen teilzunehmen.

Auf Google+ sieht Zinser momentan eher die Early Adopter, die sich aufgrund der inhaltlichen Möglichkeiten des Sozialen Netzwerks anmelden und dort vertretene Firmen in ihre Kreise aufnehmen. Für die revier Kunden erstellen er und das revier-Team daher auch Konzepte, die auf einen Premium-Content abzielen; sie nutzen dort die Möglichkeiten von Google Hangout. Generell sieht der Social Media Berater für Google+ sehr gute Chancen, um sich neben Facebook zu etablieren. Es zeigt sich, dass die User hier viel Wert auf eine niveauvolle Kommunikation legen.

Was erwartet uns 2012/2013 im Bereich Social Media?

Der Trend, dass E-Commerce und Social Media verschmelzen, wird sich etablieren: Phil Zinser ist sich sicher, dass Unternehmen zukünftig dort verkaufen werden, wo sich die potentiellen Käufer regelmäßig aufhalten, beispielsweise auf Facebook. Das bedeutet aber auch eine überarbeitete Service-Strategie. Noch nie war es für Käufer so einfach, sich bei schlechtem Bestellservice „Luft zu machen“. Thomas Hendele sieht Facebook zukünftig vor allem als Kundenservicekanal, die täglichen Diskussionen und das Geplauder verschieben sich hin zu einer offenen Service-Kommunikation – E-Mail und Telefon als Supportmedien werden dadurch abgelöst.

Durch die immer höhere Verbreitung von Smartphones und anderen mobilen Geräten kommt es außerdem zu einer Verschmelzung von verschiedenen Realitäten: die reale Welt wird mit der digitalen Welt immer weiter verschmelzen. „Wir sind fasziniert von Produkten und Services, die uns den Alltag auf spielerische Weise erleichtern. Genauso spielerisch sollte uns das Marketing die Produkte näher bringen. Wir können heute schon in Printmedien über QR-Codes eine zusätzliche digitale Ebene einblenden, um z.B. eine Gewinnaktion anzupreisen. Kunden wollen nicht passiv konsumieren, sondern sich aktiv beteiligen“, ist Phil Zinser der Meinung. Auch Hendele sieht in der Verschmelzung von mobilen Diensten und Social Media vor allem für lokale Anbieter eine große Chance, die sich durch attraktive Angebote und Services von ihren Wettbewerbern vor Ort abheben können.

Bei allen Neuerungen zu Facebook, Google+ & Co. bleibt aber für die Unternehmen auch 2012 das A & O, ihre Social Media Strategie auf die Gesamtstrategie des Unternehmens auszurichten. Social Media ist und bleibt nur ein Kommunikationskanal, wenn auch ein immer wichtiger. Wer aber meint, nun sofort in Social Media zu investieren, der sollte vorher wissen, dass Social Media Ressourcen und Zeit benötigt und einen stringenten Fahrplan – erst dann hat Social Media Chancen auf Erfolg.

Twittern Sie noch? Erfolgreich mit 140 Zeichen

Mittwoch, 2. März 2011

Vor circa zwei Jahren begann die Erfolgswelle von Twitter in Deutschland. Vor allem Selbständige, Kreative und Kleinstunternehmer nutzten die neue Plattform, um sich und ihre Dienstleistungen bekannt zu machen. Letztes Jahr nahmen die Medien das Thema auf und stellten die sozialen Netzwerke – allen voran Twitter – als zukünftigen Teil der Unternehmenskommunikation zur Diskussion. Derzeit wird es eher ruhiger um Twitter – Facebook ist jetzt für die Social Media „Jünger“ und die Medien das goldene Kalb.

Auf meiner Spurensuche bei Twitter bin ich auf den Unternehmensberater Dr. Jürgen Gräbel gestoßen, dessen Tweets mich bereits seit meinen Anfängen bei Twitter (Juni 2009) begleiten. Für ihn ist Twitter weiterhin ein Umsatzmotor. Wie und warum, das erklärt er im Interview.

Was war Ihr Beweggrund, sich auf Twitter zu engagieren? Wie kam es dazu?

Nachdem ich über 30 Jahre als Unternehmensberater und Coach für Selbst- und Unternehmensmanagement, entschloss ich mich, Teile meines Seminarprogramms als Coachingbriefe zu konzipieren und über das Internet zu vertreiben. Da ich zwar in meiner Branche, dem Bank- und Immobilien-Makler-Wesen, relativ bekannt bin, war das im Bereich des Zeit-, Lebens- und Erfolgsmanagements nicht der Fall.

Ich habe in meinen Seminaren und bei meinen Klienten sehr häufig festgestellt, dass die Teilnehmer zwar beruflich erfolgreich waren, jedoch Familie und Gesundheit bei den meisten viel zu kurz kommt. Die zeitlichen Prioritäten wurden einfach falsch gesetzt. Das Schlimme ist auch, dass diese Entwicklung oftmals als „normal“ angesehen wird, was meines Erachtens falsch ist. Viele haben sich damit abgefunden, dass Sie sich ihre Scheidung oder ihren Herzinfarkt, als unabwendbar, „verdienen“.

Über Twitter und Facebook kann ich mich nun auch im Segment Zeit-, Lebens- und Erfolgsmanagements bekannt machen. Ich veröffentliche dort täglich Denkanstöße für eine erfolgreiche Lebensgestaltung in Balance. Damit erreiche ich neben  ehemaligen oder potentielle  Teilnehmer meiner Seminare, auch deren Bekannte und Freunde. Wenn die Leser auch nur kurz angeregt werden, über meine Denkanstöße nachzudenken, haben sie bereits den ersten Schritt zur erfolgreichen Work-Life-Balance geschafft.

Welche Strategien verfolgen Sie auf Twitter? Wie können Sie bei über 12.000 Followern bzw. 12.000 „Freunden“ noch den Überblick behalten?

Mein Follower-Kreis setzt sich zu einem sehr großen Teil aus ehemaligen Seminarteilnehmern, Kollegen und Personen zusammen, die sich durch meine täglichen Denkanstöße anregen lassen wollen.

Einen Überblick, wie Sie es nennen, kann man bei dieser Anzahl nicht bewahren, da Unterteilungen nicht möglich sind. So weiß ich nicht, wie groß der Anteil der Follower ist, der nur folgt, um zu folgen.

Ich habe mir für mein erfolgreiches Arbeiten mehrere Listen angelegt, in der Follower aufgeführt sind, deren Posts ich regelmäßig lese und beantworte. Außerdem reagiere ich auf alle Retweets, die Fragen oder interessante Informationen enthalten.

Welche Erfolge konnten Sie bereits mit Twitter verbuchen?

Dr. Gräbel: Durch Twitter konnte ich sehr viele Kunden für meine Coachingbriefe und Leser für meine kostenlosen „Erfolgszitate-Newsletter“ sowie meinen Blog gewinnen. Außerdem generiere ich Provisionen durch gelegentliche Affiliate-Werbung.

Welche Tools für Twitter nutzen Sie, um mit dem Medium effektiv arbeiten zu können?

Ich nutze für das Absetzen meiner Denkanstöße Hootsuite und für die Bereinigung meines Twitter-Kontos Tweepi.
Da ich lediglich an deutschsprachigen Followern interessiert bin, lade ich diese manuell ein. Über die am Markt befindlichen Follower-Generatoren erhält man jede Menge fremdsprachige Follower, die ich dann wieder manuell aussortieren müsste, da ich an deren Tweets nicht interessiert bin. Ich denke der Arbeitsaufwand ist in etwa gleich groß, als wenn ich mich bei den Einladungen nur auf deutschsprachige Twitterer konzentriere.

Wieso sollte man Ihrer Meinung nach Twitter nutzen?

Ich halte Twitter sowie die übrigen sozialen Netzwerke, für ideale Medien, sich kostenlos einen gewissen Bekanntheitsgrad und durch qualitative Tweets, auch eine Vertrauensbasis und einen Expertenstatus für meine Fachgebiete, ganzheitliche Lebensgestaltung und Networkmarketing, im Internet aufzubauen.

Was würden Sie Unternehmern raten beim Einstieg in Twitter?

Wer seine Bekanntheit steigern möchte – unabhängig von den Medien, sollte die Sozialen Netzwerke nutzen. Twitter ist dabei ein ideales Netzwerk. Wichtig ist, dass man mit guten Informationen aufwartet, die überwiegend zum eigenen Tätigkeitsfeld passen und die für interessierte Leser nützlich sein können. Das zeigt auf, dass man ein Experte für ein bestimmtes Thema ist und wertvolles für Interessierte beitragen kann. Das wird dann auch, nach einer gewissen Zeit, durch Empfehlungen honoriert.

Allerdings sollten auch gelegentlich private Statements und Retweets gepostet werden.

Nutzen Sie noch andere Social Media Dienste? Wenn ja welche? Welchen nutzen Sie am intensivsten und warum?

Ich nutze vor allem Facebook, AddPublic und einige kleinere Netzwerke. Alle Plattformen nutze ich, um meinen Bekanntheitsgrad zu steigern und um Kunden und Vertriebspartner zu generieren. Twitter und Facebook sind dabei für mich die Wichtigsten.
Hierüber erreiche ich die größte Anzahl potentieller, zukünftiger Kunden und Vertriebspartner. Hinzu kommt, dass ich über diese beiden Networks gelegentlich auch Werbung posten kann.

Zur Person:

Dr. Jürgen Gräbel ist Unterneh- mensberater für mobile Finanz- dienstleistungs- und Immobilien- vertriebe, schwerpunktmäßig für Sparkassen, öffentlich-rechtlichen Versicherungen und Landes-Bausparkassen. Zusätzlich bietet er seit 1976 Seminare für ganzheitliches Zeit- und Lebensmanagement an. Dazwischen war er noch einmal 15 Jahre bei einer Großbank im Trainingsbereich angestellt, bevor er sich 2005 endgültig selbständig gemacht hat. Das Selbstmanagement hat er am eigenen Leibe ausprobiert: Er plant und gestaltet sein Leben und seine Ziele methodisch – das Ergebnis gibt ihm recht. Dr. Gräbel ist aber nicht nur Seminarleiter, sondern auch Autor und Herausgeber der „erfolg-reiches-Leben Coachingbriefe“ und der „Erfolgszitate Newsletter“ und macht sich zusätzlich im Internetmarketing stark.

Nutzen Sie selbst Twitter und haben damit Erfolg? Oder kennen Sie erfolgreiche Twitter-User, die durch Social Networking ihren Umsatz steigern konnten? Dann melden Sie sich – gerne berichte ich auch über Sie.

Wie steigere ich die Besucherzahl meiner Webseite?

Dienstag, 15. Februar 2011

Eine Frage, die sich die meisten Webseiten-Betreiber stellen. Was sind ausschlaggebende Faktoren, um Besucher auf meine Seite zu locken? Was muss ich ihnen bieten, um ihr Interesse zu halten, damit sie meine Homepage erneut besuchen? Welche Rolle spielt dabei Google und das Google-Ranking?

Gerade am Anfang des Jahres stecken wir uns neue Ziele, legen unsere Strategie für 2011 fest. Dabei geht es immer um Umsatzsteigerungen, Kundenbindung, Kundengewinnung, Erhöhung der Kundenzahl etc. Gerade Onlineshop-Besitzer leben von hohen Besuchszahlen auf ihrer Webseite, die sich am Ende des Besuchs in Verkaufszahlen verwandeln. Bestenfalls kommen die Kunden wieder und bringen zusätzlich „Freunde“ mit.

Auf LinkedIn habe ich einen Beitrag von M. Sufi, SEO Berater und Online Marketier gelesen, der 4 Wege beschreibt, wie man mit wenig Aufwand und keinen Kosten seine Besucherzahl auf der eigenen Webseite erhöhen kann. Seine Vorschläge bringen langfristig den gewünschten Erfolg.

Was ich davon empfehlen kann und selbst für glaubwürdig halte, sind drei der vier Ratschläge:

1. Einfachste Methode: Nutzen Sie Soziale Netzwerke, um sich und Ihre Webseite bekannt zu machen:

Tragen Sie sich in mehrere Social Media-Seiten ein, um Ihre Homepage bekannter zu machen. Das ist der beste und schnellste Weg, Ihre Webseite zu indizieren und die Besucherzahl zu erhöhen. Einige Webseiten erlauben Ihnen, Kommentare mit Ihrem Link zu hinterlassen. Vernetzen Sie sich mit „Freunden“, Kontakten, die sich für Ihr Business interessieren könnten. Suchen Sie sich „populäre“ „Follower“, durch deren Netzwerk sie zusätzlich profitieren. Wenn diese Meinungen über Ihre Beiträge abgeben und auf Sie verlinken, dann kann das Ihre Besucherfrequenz um das 10fache erhöhen.

2. Kraftvollste Methode: Gast- beiträge in Blogs

Was Ihre Beziehungen am unmittelbarsten zum Ihrem Zielpublikum festigt, sind Gast- beiträge auf Blogs. Schreiben Sie für Webseiten, die erfolgreicher und frequentierter sind als ihre. Sie erzeugen dadurch nicht nur one-way Backlinks auf Ihre Webseite (was von Google positiv bedacht wird). Zusätzlich können Sie wiederum Ihr Netzwerk über die Blogbeiträge informieren. Mit Ihren Gastbeiträgen können Sie sich als Experte positionieren, was wiederum sich positiv auf Ihre Marke (Webseite) auswirkt.

3. Besucherbindung durch Email-Marketing

Obwohl Traffic-Aufbau wichtig ist, müssen Sie sicherstellen, dass Ihre Besucher auch wiederkommen. Besucherbindung ist wichtig! Nutzen Sie hierfür beispielsweise kleine Werbegeschenke und Preisausschreiben/ Gewinnspiele. Bedingung, um bei einer Aktion teilnehmen zu können ist, dass sich Ihre Besucher bei Ihrem Newsletter anmelden. So können Sie gleichzeitig die Leserschaft Ihres Newsletters erhöhen und diese mit entsprechenden Newsletter-Angeboten weiter an sich binden.

Bei diesen Aktionen sollten Ihre Besucher ihre Mailadresse hinterlassen, um teilnehmen zu können. Nutzen Sie zusätzlich Empfehlungsmarketing, in dem Sie noch Gutscheine ausloben für Kunden, die ihnen Neukunden bringen. Es gibt zudem viele Portale, auf denen Sie Ihre Gewinnspiele eintragen können, durch diese erhalten Sie zusätzliche Kunden.

Dies sind nur ein paar Möglichkeiten, Ihre Besucherfrequenz auf Ihrer Webseite zu erhöhen. Wie aber schaffen wir es, unseren Online-Auftritt so zu positionieren, dass wir gefunden werden, dass Google uns als relevant einstuft? Die wichtigsten 10 SEO-Punkte, die Ihnen eine Verbesserung bei Google einbringen können, erfahren Sie im nächsten Blogbeitrag.

Trendthema 2011: Social Media Marketing

Donnerstag, 13. Januar 2011

Was sind Ihre Vorsätze für 2011? Sich mehr um Ihr Image zu kümmern? Sich kundennah zu präsentieren? Über Social Media nicht nur zu sprechen, sondern auch damit Kunden und Umsatz zu generieren? Dann wird es Ihr Jahr, denn Social Media bleibt ein wichtiger Trend und damit ein essenzieller Baustein für Ihre Öffentlichkeitsarbeit. Aber: Erfolg am Markt durch Social Media braucht klare Zielsetzungen.

Social Media wird die Unternehmen dieses Jahr noch intensiver beschäftigen. Die Möglichkeiten, sich in Sozialen Netzwerken mit den eigenen Dienstleistungen und Produkten zu präsentieren, wird Teil der Unternehmensstrategie. Twitter, Facebook oder Xing können nicht mehr getrennt vom Marketingengagement betrachtet werden. Dank Facebook & Co kann nun jeder einzelne Mitarbeiter sich für das Image und die Kundenorientierung seines Arbeitgebers einsetzen. Social Media Policys haben daher Hochkonjunktur in den Unternehmen. Wie präsentiert man sich aber nun richtig in Sozialen Netzwerken? Tipps gibt‘s vom Social Media Profi.

Ein Mann, der sich dem Social Media Marketing komplett verschrieben hat, ist Thomas Hendele. Mit seiner Agentur some communications ist er ins neue Jahr gestartet. Im Gepäck, mehrere Jahre Social Media Erfahrung bei der consale GmbH. Dort beriet er Kunden aus der Hotelbranche zu den Feinheiten und Möglichkeiten der direkten Kundenansprache im Internet. Um deren Bedarf auch zukünftig gerecht zu werden, bündelt Thomas Hendele sein Wissen in seiner Agentur some communication.

Hendele berät auch weiterhin vorwiegend kleine und mittel- ständische Unternehmen aus Hotellerie und Tourismus zu allen Fragen rund um Social Media. Er bringt ihnen und ihren Mitarbeitern das Thema durch Workshops sowie Webinare näher. Bei der Projektunterstützung sieht er sich weniger als externen Berater als vielmehr als „Teammitglied auf Zeit“. Dabei geht er auf die Bedürfnisse und Möglichkeiten der Mitarbeiter innerhalb eines Hotel- und Gastronomiebetriebs ein, so dass auch diese Social Media nicht als Zeitfresser empfinden, sondern als Unterstützung bei Kundengewinnung und der Kundenbindung. Er weiß, Social Media ist vor allem für das Empfehlungsmarketing ein unerlässliches Werkzeug. Und in welcher Branche funktioniert Empfehlungsmarketing besser als in Hotellerie und Gastronomie.

Hotels machen es vor – mit Social Media Kunden gewinnen

Social Media Marketing ermöglicht Hotels und Gastronomen sich schnell und unkompliziert Gästen im Netz zu präsentieren und das virtuelle Empfeh- lungsmarketing zu nutzen. Das Hotel Domspitzen in Köln hatte und hat damit Erfolg: Domspitzen nutzte Twitter und Facebook, um sich bekannt zu machen. Das Hotel firmierte nicht nur unter neuem Namen, sondern baute auch noch um. Über Twitter und seine Facebook Fanpage konnte Domspitzen unkompliziert Aktuelles von der Baustelle berichten und in Bildern den Umbau dokumentieren. Thomas Hendele übernahm von Anfang an die Social Media Strategie für Domspitzen und das zahlte sich für das Hotel aus: Es war bereits bei der Neueröffnung ausgebucht und auch jetzt gibt es für den Hotelbetrieb kein Sommerloch bei der Zimmerbelegung. News, Arrangements, Veranstaltungstipps der Stadt können über Social Media zeitnah einer großen Interessensgruppe und deren Freunden publik gemacht werden. Auch das Holiday Inn Express in Gütersloh ging diesen Kommunikationsweg: Es twitterte direkt von der Baustelle, lud zu Gewinnspielen ein und gestaltete auf Flickr ein Fotoalbum. Das Hotelmanagement nutzte auf Anraten von Hendele Social Media bereits vor der Hoteleröffnung zur Kundenbindung, was sich für den Eröffnungstag und die Hotelbelegung als positiv erwies.

Wie lautet Ihre Social Media Strategie für 2011?

FHM setzt erfolgreich auf Facebook

Montag, 6. September 2010

Wer sich heute im Internet als Unternehmen präsentieren will, der braucht mehr als nur eine virtuelle Visitenkarte. Social Media heißt das Zauberwort. Bereits dort zu sein, wo sich die eigene Kundschaft aufhält und sich dabei auf den Dialog mit ihnen einzulassen. Eine Fanpage auf Facebook, einen Account bei Twitter, einen an den Firmenauftritt angeschlossenen Blog – es gibt viele Möglichkeiten, sich an die Kunden zu wenden. Wegweisend zeigt sich hierbei FHM. Das Männermagazin stellte Ende Juli seine Online-Ausgabe des Männermagazins ein und ist nur noch über die eigene Facebook-Fanpage zu erreichen. Über die Gründe und den erhofften Erfolg sprach Wörterladen mit Christian Kallenberg, Chefredakteur von FHM.

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Wörterladen: Bei Bekanntgabe Ihrer Online-Strategie wurde die Tage darauf im Internet viel über den Facebook-Auftritt von FHM diskutiert. Ihr bisheriges Online-Magazin wurde zeitgleich abgeschaltet und man kam nur noch auf Ihre Facebook-Seite. Wie war die Reaktion Ihrer Leser darauf? Haben Sie durch die News eine größere Facebook-Fangemeinde erhalten?

C. Kallenberg: Die Zahl der Fans von FHM Germany auf Facebook ist innerhalb weniger Tage um viele Tausend auf mittlerweile über 32.000 angestiegen, eine Entwicklung, mit der wir sehr zufrieden sind und ein toller Erfolg!

Wörterladen: Ist Ihr Facebook-Auftritt eine mittel- bis langfristige Strategie oder nur eine Übergangslösung?

C. Kallenberg: Grundsätzlich ver- suchen wir mit der Marke FHM unsere Konsumenten dort abzuholen, wo sie sich eh schon aufhalten. Das ist zurzeit nun mal in der Freizeit überwiegend auch bei Facebook.

Unsere Leser wünschen sich, mitreden zu können: über Fußball, über Frauen, über aktuelle Themen. Talkback, Kritik, weitere Hintergründe zu Heftthemen. Und das im beliebtesten Umfeld des Netzes findet man nur bei Facebook, wo wir das mit Abstand beliebteste Männer-Lifestylemagazin sind.

Ein guter Grund, dass wir uns verstärkt auf Social Media konzentrieren und unsere Leser dort abholen, wo sie sich im Netz aufhalten. Zudem sehen wir hier ein größeres Potential bei PR- und Marketingaktivitäten für FHM.

Zu guter Letzt hat uns auch die wirtschaftliche Entwicklung von fhm-online.de bei dieser Entscheidung geholfen.

Wörterladen: Facebook ist nicht darauf ausgelegt, lange Texte angereichert mit Fotostrecken zu präsentieren. Sondern kurze Kommentare mit Verlinkungen zu anderen Internetseiten. Optisch kann man an der eigenen Facebook-Seite nicht viel verändern und die Reiter wirken alles andere als attraktiv. Wird da ein Medium wie FHM nicht ad absurdum geführt?

C. Kallenberg: Natürlich kann Facebook nicht alle Markeninhalte von FHM abbilden. Das wollen wir allerdings auch nicht. Wir nutzen Facebook genau dazu, wozu es erfunden wurde: Um den Kontakt mit unseren Freunden und Fans zu halten und um uns mit ihnen auszutauschen. Facebook kann kein Magazin-Substitut sein. Die tollen Texte und Fotos gibt es wie gewohnt am Kiosk.

Wörterladen: Warum haben Sie nicht die Lösung gewählt, Ihr Online-Magazin enger mit Facebook und Twitter zu verknüpfen – wie es beispielsweise Die Welt macht (zu vielen Artikeln kann man sich direkt mit den Twitter-Redakteuren in Verbindung setzen)? Ein Magazin lebt doch von Bildern und Reportagen, die in Szene gesetzt sind.

C. Kallenberg: Das haben wir getan. Fakt bleibt aber, dass die meiste Interaktion auf Facebook direkt stattfindet.

Wörterladen: Wie gestaltet sich nun der Arbeitstag Ihrer Redaktion? Müssen Ihre Redakteure nun Social Media Experten sein?

C. Kallenberg: In der Redaktion kommt es manchmal zu Wettbewerben, wer die meisten Kommentare auf seine Posts bekommt. Die Kollegen nehmen die Möglichkeit, direkt mit unseren Kunden zu kommunizieren begeistert an. Zu 100% nutzen sie Facebook auch privat. Ob wir dadurch schon als Experten gelten, überlasse ich anderen zu beurteilen, zumal ich die Definition eines Social Media Experten nicht kenne.

Wörterladen: Was ist Ihnen das Wichtigste bei Ihrem Facebook-Auftritt? Der direkte Kontakt zum Leser? Hat Ihnen das beim Online-Magazin gefehlt?

C. Kallenberg: Ja genau, die schnelle und direkte Interaktion mit den Lesern ist so nun optimal.

Wörterladen: Wie wollen Sie Ihren Auftritt noch weiter- entwickeln? Ist FHM für Kooperationspartner, Anzeigen- partner immer noch attraktiv?

C. Kallenberg: Der Bereich Applikationen ist auf Facebook ein weites Feld, auf dem wir gern wachsen möchten. Dabei freuen wir uns über qualifizierte Partner, die hier gemeinsam mit uns arbeiten möchten.

Wörterladen: Ich danke Ihnen herzlich für das informative Gespräch und wünsche FHM den ihm zustehenden Erfolg mit Facebook.

Schärfen Sie Ihr Profil!

Mittwoch, 25. August 2010

Online-Präsenz zeigen und verstehen, sich und seine Marke im Internet zu präsentieren, ist nicht jedermanns Sache. Wer jedoch heute erfolgreich sein will, braucht nicht nur den richtigen Riecher für ein gutes Geschäft, sondern auch den passenden Online-Auftritt. Soziale Netzwerke spielen bei der eigenen Vermarktung eine nicht zu unterschätzende Rolle. Seien Sie dort, wo sich Ihre Kunden aufhalten: Xing, LinkedIn, Twitter und Facebook.

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Heute muss man als Unternehmen oder Einzelperson mehr leisten, als im Internet nur seine Visitenkarte zu hinterlegen. Konsumenten, Kunden und Partner wünschen sich eine optisch ansprechende und funktionelle Webseite, auf der sie schnell und mit wenigen Klicks ihre gewünschten Informationen erhalten.

Besonders Onlineshops, die von Kundenbestellungen leben, müssen dem Kunden ihre Warenwelt attraktiv präsentieren und den Bestellvorgang so einfach und serviceorientiert wie möglich gestalten.

Aber auch Einzelpersonen, die sich im Netz darstellen wollen, um mit ihren Dienstleistungen gefunden zu werden bzw. Geschäftskontakte zu knüpfen, brauchen mehr als nur einen eindimensionalen Onlineauftritt. Die Präsenz in Sozialen Netzwerken gehört dazu – mit den richtigen Suchbegriffen und Suchagenten werden Sie dadurch nicht nur von Kunden und Geschäftspartnern gefunden, sondern erhöhen aktiv Ihre Kundenzahl und bauen Ihr Netzwerk aus.

Sie wollen Ihren Onlineshop auf Herz und Niere prüfen lassen? Ich habe für Sie die Lösung.

Sie wollen besser im Internet gefunden werden und sich selbst erfolgreich in Sozialen Netzwerken präsentieren. Sie wollen aus sich eine Marke machen? Ich habe für Sie die Lösung.

Foto © Rainer Sturm/ pixelio

Social Media wird immer vernetzter

Donnerstag, 15. Juli 2010

Social Media Tools nutzen jetzt auch Microsoft für Outlook und das Business-Netzwerk Xing mit seinem „Teilen“-Button. Bookmarks und die Verknüpfungen einzelner Social Media Plattformen werden immer attraktiver für Plattformbetreiber. So können sie ihre Kunden an sich binden und neue damit gewinnen. Denn für ihre Kunden bedeuten die Social Media Services eine schnellere und verbesserte Verbreitung ihrer Social Media Aktivitäten.

Ralph Meinhold
Den Anfang machte Facebook: Ein kleiner Button in Blogs, der sogenannte „Like“- oder „Gefällt mir“-Button sorgt dafür, dass man mit nur einem Klick interessante Blogbeiträge und Internetseiten mit seinen Freunden auf Facebook teilen kann. Das Businessnetzwerk Xing zieht nun mit einem eigenen „Like“-Button nach. Mit dem so genannte „Teilen“-Button können Xing-Mitglieder für sie wichtige Blog- und Internetartikel mit ihren Kontakten teilen. In der Rubrik „Neues aus dem Netzwerk“ erscheint dann beispielsweise die Meldung: „Ralph Meinhold findet folgendes interessant: hier kommt dann die entsprechende Überschrift des Beitrages mit der entsprechenden Verlinkung“. Derzeit gibt es leider noch kein fertiges Plugin, aber Xing hat einige Codebeispiele vorgestellt und auch schon entsprechende Widgets angekündigt. Durch den „Teilen“-Button von Xing kann ich meine Internetpräsenz bekannter machen – bisher war mir das nur über meine Statusmeldung möglich. Wenn Sie den Button ausprobieren wollen, auf unserer Homepage ist der Button bereits integriert.

Auch bei Microsoft Outlook gibt es Neuigkeiten: Outlook wird Social Media fähig. Bereits Anfang des Jahres hat Microsoft ein Programm mit dem Namen „Social Connector“ vorgestellt. Anfangs konnte man mit diesem Programm nur LinkedIN verknüpfen. Jetzt hat auch Facebook eine entsprechende Verknüpfung mit Outlook erarbeitet. Der Vorteil: Anders als bei der LinkedIN-Funktion ist es jetzt auch möglich, die Profilfotos seiner Kontakte anzuzeigen. Auch sind E-Mail und das dazugehörige Facebook-Profil eng verknüpft. Echtzeitupdates und  Aktualisierungen von Freunden werden dank einer Pushfunktion sofort in Outlook angezeigt. Hinzufügen kann man zusätzlich MySpace und den Windows Live Messenger – damit erhält man bereits eine sehr detaillierte Historie über die eigene Interaktion mit dem jeweiligen Kontakt.  Einen ausführlichen Bericht über die neue Outlook-Funktion finden Sie bei mashable.com. Installieren können Sie den kostenlosen Social Media Connector direkt bei Microsoft.

Die Nutzung von Social Media wird also immer attraktiver und einfacher.

Ein Gastbeitrag von Ralph Meinhold, Partner der MMK Personalberatung.

Die Münchner Personalberatung hat sich spezialisiert auf die auf die Vermittlung von Vertriebspersonal – Verkäufer, Spezialisten, Führungs- kräfte – für die Versicherungs- und Finanzdienstleister-Branche. Die MMK Personalberatung kümmert sich hierbei um die Akquise und den Erstkontakt zu potentiellen Bewerbern. Social Media spielt bei der Bewerberakquise bei der MMK Personalberatung eine bedeutende Rolle. Zusätzlich nutzt die Agentur Social Media Netzwerke, um sich und ihre Dienstleistungen bekannt zu machen.

Im Fokus: Social Media als Wettbewerbsvorteil

Donnerstag, 17. Juni 2010

Von wegen, Universitätsprofessoren sind verstaubte Urgesteine, die beim Internet immer noch an ein reines Informations- und Recherchemedium denken. Prof. Dr. h.c. Hans Ebert, D.Sc. lehrt u.a. Marketing, Strategie und Management an der FH Kufstein Tirol und nutzt schon seit längerem die Möglichkeiten von Social Media für sich und seinen Lehrstuhl. Er bindet die Methoden von Social Media in seine Vorlesungen mit ein, um auch seine Studenten praktisch an das Thema heranzuführen.

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Für Prof. Dr. h.c. Hans Ebert ist Social Media der ideale Weg, um Forschungsergebnisse und Lehrmethoden mit seinen Studenten und Forschungspartnern auszutauschen bzw. zu vermitteln. Facebook, Xing, LinkedIN und Twitter sind dabei seine Helfeshelfer. Für ihn ist der Einsatz von Social Media kein Zeitfresser, sondern ein effektiver und effizienter Weg für die Kommunikation von heute und morgen.

Wörterladen: Aktuell liegt Ihr Forschungsschwerpunkt auf Social Media und das Netzwerken als strategische Methode zur Effektivitäts- und Effizienzsteigerung des Marketings in KMUs und dem Verlagswesen. Wie sind Sie ursprünglich mit Social Media in Kontakt gekommen und wann?

H. Ebert: Bereits 1996/1997 war ich bei der Viag Interkom GmbH & Co. KG (heute O2) als Manager Online Services mit dem Aufbau eines Serviceportfolios für Mobilfunkanbieter im Bereich der mobilen Datendienste und Internetintegration und dem damaligen Projekt “Bayern Online” betraut und verantwortlich. Mit dem Wechsel zur CLASS AG 1997 als Director Marketing, Strategy & Business Development war ich an der Konzeption und strategischen Ausrichtung eines IT-Dienstleisters zu Beginn des Internet-Business Zeitalters federführend beteiligt.

Social Media ist heute ein Modewort, das bereits in den frühen Anfängen der kommerziellen Nutzung des Internet bereits durch Foren, Diskussionsgruppen und die ersten Instant Messenger Systeme (AOL) seinen Ursprung hatte. Aus heutiger Sicht nutze ich also Social Media Applikationen schon sehr lange. Ich sehe in den modernen Ausprägungen, wie Facebook, XING, LinkedIN, Google Buzz oder Twitter nur Weiterentwicklungen von sehr frühen Innovationen im Internet. Geändert zu früheren Entwicklungen hat sich allerdings die grundlegende Vernetzungstechnologie bzw. Plattform, wie heutige Social Networks agieren und wachsen (Empfehlungen, Aufbau eines Freundeskreises und Kommentarfunktionen).

Wörterladen: Was bedeutet Social Media für Sie persönlich? Warum nutzen Sie Social Media?

H. Ebert: Social Media und Social Networks sind für mich persönlich Werkzeuge der modernen Kommunikation. Gerade durch meine Lehr- und Forschungstätigkeit schätze ich die interaktive und dynamische Art der Kommunikation dieser Plattformen. Basis für mich persönlich ist ein leistungsfähiges Webportal, dass es Besuchern und Nutzern meiner Services erlaubt, auch über Social Media Plattformen mit mir zu kommunizieren. Der Interaktionsgrad und die Geschwindigkeit – z.B. bei Betreuung von Studenten und Forschungspartnern – hat für mich positiv zugenommen. Die ehemalige Killer-Applikation des World Wide Web eMail verliert bei mir immer mehr an Bedeutung.

Wörterladen: Was bedeutet Social Media für Ihre Arbeit?

H. Ebert: Einfach ausgedrückt: Steigerung meiner Produktivität durch die Anwendung eines auf mich zugeschnittenen Kommunikations-Mixes. Dies wird heute leider weder von Seminaranbietern, noch von sogenannten Social Media Spezialisten angeboten. Man versucht in solchen Seminaren immer noch die Technologie-Plattformen in den Vordergrund zu stellen und nicht die Arbeitsweise zu Beginn des 21. Jahrhunderts.

Wörterladen: Welche Social Media Plattformen nutzen Sie vorrangig und warum?

H. Ebert: Meine bevorzugten Plattformen sind: Facebook, Twitter, Google Buzz (und Google Wave, obwohl ich diese nicht als Social Media Plattform sehen würde), XING und LinkedIn. Warum nutze ich diese? Facebook ist mein globales Netzwerk zur Vernetzung und Pflege von Freundschaften und Interessensfeldern. Twitter nutze ich als Marketing-Instrument und schnelles Informationsmedium für ad hoc Nachrichten an Studenten, Kollegen, Partner und Geschäftskontakte. XING ist meine Business-Kontakt-Plattform. LinkedIn nutze ich wie XING nur global, da ich ja auch mit der angloamerikanischen Welt private und geschäftliche Kontakte pflege. Google Buzz ist meine Plattform zur Pflege von technologisch-orientierten Kontakten – wieder mit globalem  Anspruch; Google Wave ist meinKollaborationstool für Projekte und mein Beratungsgeschäft KonLABS-21c.eu. Meine Nachrichten werden über TweetDeck in Google Buzz, Facebook, Trumblr, Twitter und auf meine Facebook Fanpage gepostet.

Wörterladen: Gibt es eine Social Media Erfolgsgeschichte, die Sie in wenigen Sätzen skizzieren könnten?

H. Ebert: Meine persönliche Erfolgsgeschichte ist, dass ich durch den Einsatz von Social Media und Social Networks den Kontakt zu meinen Studenten und Forschungspartnern enorm verbessert habe, was von beiden Seiten aus überaus positiv gesehen wird. Noch dieses Jahr werde ich diese Entwicklung nutzen, um die Lehre an Hochschulen und Universitäten auf ein neues Niveau zu heben: Einsatz von Social Media im Rahmen der Vorlesung, digitale Medien für Studenten und globale Interaktionsmöglichkeiten für Studenten hin zu meinen Forschungsprojekten.

Wörterladen: Wie wichtig ist Social Media für die Unternehmen? Was würden Sie ihnen raten?

H. Ebert: Die strategischen Erfolgspotentiale sind noch gar nicht erkannt und in das Bewusstsein der Unternehmer eingedrungen. Wie eine aktuelle Forschungsarbeit von mir zeigt, gibt es aber bereits strategische Konzeptionen, dies erfolgreich als Unternehmer anzuwenden. Mein Rat: Beschäftigen Sie sich als Unternehmer mit Social Media sonst beschäftigt Sie Social Media spätestens dann, wenn die Konkurrenz an Ihnen vorbeizieht.

Wörterladen: Wie sehen Sie die Zukunft von Social Media? Wo stehen wir derzeit? Wohin steuern wir?

H. Ebert: Die Zukunft des Social Media wird auf die Arbeitswelt übergreifen. Coworking wird aus meiner Sicht elementarer Bestandteil der zukünftigen Arbeitswelt werden und damit enorme Potentiale eröffnen. Ebenso wird aus meiner Sicht eine Konsolidierung auf große Social Networks von Google, Facebook, Microsoft und Apple stattfinden. Hierbei werden die digitalen Endgeräte immer mehr Unterstützung bei der täglichen Arbeit leisten können (iPad, Smartphones und Web-TabletPCs). Im Zentrum wird der Kunde bzw. der Interessent stehen, und wie Qualman sagt, müssen Unternehmen lernen, erst zuzuhören und dann zu verkaufen und nicht wie heute, Produkte verkaufen und dann vielleicht zuhören. Weiter wird die Bedeutung von Creative Commens als neue Copyrightplattform, Micropayment as you use/like und Open Source Plattformen enorm an Bedeutung gewinnen.

Wörterladen: Das bedeutet für Unternehmen als auch Social media Experten, immer am Ball zu bleiben, um sich weiterzubilden. Gibt es einen guten Social Media Blog, den Sie meinen Lesern hierfür empfehlen könnten?

H. Ebert: Blogs, die ich lese, sind vielfältig und werden über den Google Reader täglich aktualisiert. Hervorzuheben sind aus meiner Sicht folgende Blogs (Miniauszug):

Mashable.com – Social Media Informationsplattform mit einer Unmenge von Blogeinträgen

Netzpolitik.org – sehr kritischer Block zu Entwicklungen im Web und im Social Media Umfeld

Facebookmarketing.de – hervorragender Blog für Facebook Interessierte

FutureOfWebStrategy.com – hervorragender Blog für Strategen

Wörterladen: Herzlichen Dank für die kurze prägnante Einsicht in Ihre Social Media Strategie.

Twittern gehört zum Geschäft

Montag, 12. April 2010

Twittern ist nun auch in Deutschland in aller Munde. Selbst die großen Wirtschaft- und Tageszeitungen berichten kontinuierlich über Twitter. Die im Dezember eingeführte Echtzeit-Suche bringt zusätzliche Nutzer auf die Plattform. Im Februar 2010 waren über 200.000 Deutsche auf Twitter aktiv. Jeden Tag kommen neue – auch die Unternehmen entdecken endlich die Möglichkeiten dieser Social Media Plattform. Als PR-Beraterin ist es mir jedoch nicht nur wichtig zu wissen, wie ich Twitter für die Öffentlichkeitsarbeit einsetzen kann, sondern was mir auch die Benutzung von Twitter erleichtert.

Twitter verändert sich ständig, nicht nur das Nutzerverhalten, sondern auch die Benutzung wird immer attraktiver. Es gibt bereits unzählige Twitter-Tools, doch nicht jedes lohnt sich. (weiterlesen …)