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Archiv für die Kategorie „Social Media“

Instagram-Tools richtig nutzen

Mittwoch, 7. November 2018

5 Dinge, die Sie über Instagram-Tools wissen sollten – für mehr Reichweite und Markenbildung

Instagram ist nach Facebook und WhatsApp das dritte soziale Netzwerk mit mehr als 1 Mrd. Nutzern weltweit, 15 Millionen allein in Deutschland. Genauso schnell wachsend wie die Zahl der (täglichen) Nutzer sind auch die Unternehmensprofile. Um sich von den Wettberbern abzusetzen und die Fans für sich zu gewinnen, sollten Sie auch die netzwerkeigenen Instagram-Tools kennen und für sich nutzen.

Blooms nutzt Instagram-Tools Content

Instagram-Tools Content: Blooms verknüpft saisonale Themen geschickt mit kleinen Aufmerksamkeiten. Damit erreicht die Marke eine aktuelle Relevanz bei ihrer Zielgruppe und lockt diese in sein Ladengeschäft.

Den Wandel von einem privat genutzten Medium hat Instagram längst vollzogen. Glaubt man Instagram, stammt ein Drittel der am häufigsten auf Instagram angezeigten Stories von Unternehmen (Instagram Insights, Nov. 2017). Zwei von drei Usern sind keine Instagram-Mitglieder oder Abonnenten und nutzen trotzdem das Netzwerk, um sich inspirieren zu lassen. Grund genug, das visuelle Netzwerk in vollem Umfang zu nutzen und alles aus dem eigenen Unternehmensprofil herauszuholen. Ich zeige Ihnen fünf Instagram-Tools, die das Netzwerk für Sie und Ihre Unternehmenskommunikation noch wertvoller machen.

Nutzen Sie „Instagram Direct“, um mit Ihren Kunden in Dialog zu treten

Über Instagram Direct lassen sich Nachrichten an Unternehmen und Marken und auch an User schicken. Dieses Tool ist bei Instagram-Nutzern neben Feed, Stories und Explore sehr beliebt. Nutzen auch Sie dieses Tool, um mit ihren Followern in Kontakt zu bleiben. Follower, die sich mit Ihnen über Nachrichten austauschen, suchen immer wieder den Dialog mit Ihnen und stärken Ihre Marke.

  • – Vielleicht gibt es spezielle Events und Angebote, die Sie zuerst einem kleinen Kreis exklusiv zukommen lassen wollen.
  • – Oder wünschen Sie sich von besonders engagierten Followern Feedback zu Produkten, Fotos, Themen.
  • – Mit Instagram Direct können Sie auch gezielt Personen aus dem Feed einen Beitrag senden oder eine Gruppenunterhaltung starten.

Shopping“ eröffnet Marken neue Absatzmöglichkeiten

Instagram Shopping ist seit kurzem nun auch in Deutschland eingeführt. Damit können Unternehmen ihre physischen Produkten auf ihrem Unternehmensprofil bewerben. Vorausgesetzt, Sie besitzen einen Facebook Produktkatalog. Dann können Sie Instagram Shopping mit diesem verknüpfen.

Um Shopping zu aktivieren, müssen Sie neun Produktfotos „taggen“. Das heißt: Die auf einem Foto dargestellten Produkte, beispielsweise Kleidungsstücke, erhalten einen Produkt-Sticker mit Produktbezeichnung und Preis. Klickt nun ein User auf die Angaben, wird er weitergeführt auf das Produkt im Onlinekatalog und kann es dort direkt in den Warenkorb legen.

Mit der Shopping-Funktion können Sie Produkte inszenieren und bewerben. Nutzer erkennen Ihren Shopping-Beitrag durch das Einkaufstaschen-Symbol links unten im Foto. Derzeit werden zudem Produkt-Sticker in Instagram Stories getestet. Es bleibt also spannend für noch mehr Abverkauf.

Business Insights“ zeigt, welche Themen ankommen und bei wem

Einsichten, wie Ihre Zielgruppe Ihren Content oder Ihre Stories annimmt, sind enorm wichtig für Ihr Marketing. Mit Business Insights lernen Sie Ihre Zielgruppe besser kennen. Die Statistiken zeigen Ihnen,

  • – die Auswertung Ihrer Aktivitäten der letzten sieben Tage. Das hilft beispielsweise beim Reiweitenvergleich verschiedener Postings.
  • – Ihre veröffentlichten Beiträge der letzten zwei Jahre und Stories sowie Promotions der letzten 14 Tage.
  • – Eine Galerie Ihrer Beiträge, die Sie selbst zeitlich filtern können. Je viraler ein Beitrag war umso höher steht er in der Liste.
  • – eine Story-Galerie zu Ihren Beiträgen zwischen 24 Stunden und 14 Tagen, auch gefiltert nach Impressionen, Reichweite, Klick auf Weiter, Zurück, Storie-Verlassen, Antworten und nächste Story.
  • – Einblicke in Ihre Zielgruppe: Verteilung des Geschlechts, Alter Ihrer Follower, Herkunft sowie die Aktivitätszeiten.

Ein einheitlicher Look im „Feed“ unterstützt Ihr Markenprofil

Der Instragram Feed zeigt Ihr Markenimage am besten. Rufen Follower Ihr Profil auf, erhalten sie den Blick auf die letzten 15 Fotos. Je einheitlicher deren Look, umso stärker zahlt dies auf Ihre Marke ein. Aber wie erhalten Sie nun diesen einheitlichen Look?

  • – Nutzen Sie immer denselben Filter für Ihre Fotos.
  • – Achten Sie weiterhin auf die Bildauswahl und den Aufbau Ihrer Bilder sowie deren Anordnung auf Instagram. Das bedeutet: Planen Sie mehrere Tage im Voraus Ihren Content.
  • – Achten Sie bei der Planung Ihres Feeds darauf, dass er abwechslungsreich bleibt. Gestalten Sie ihn aber nicht zu unruhig.

Nehmen Sie Ihre Follower mit auf eine Reise in Ihr Inneres mit dem passenden Content

Ohne Content, ohne eine Geschichte hinter den Instagram-Fotos bleibt Ihr Unternehmensprofil ohne Herz und Emotionen. Überlegen Sie sich bei Ihrer Content-Planung, welches Unternehmensgesicht Sie Ihrer Zielgruppe vermitteln möchten? Ein schönes Beispiel für einen regionalen Anbieter ist das Pariser Blumengeschäft Blooms. Auf dem Instagram Account @blooms_france zeigt es Fotos und Videos, die im Zusammenhang mit Events in seiner Umgebung stehen wie die Wahl des Präsidenten sowie saisonale Sträuße, die das Leben einfach „leichter“ machen (siehe Foto). Zudem verknüpft Blooms Saisonales wie Valentinstag, Muttertag oder Weihnachten geschickt mit kleinen Aufmerksamkeiten, Rabatten und Verlosungen. Damit erreicht die Marke eine aktuelle Relevanz bei ihrer Zielgruppe und lockt diese in ihr Ladengeschäft.

Fazit zu Instagram-Tools

Ein Instagram-Unternehmensprofil zu besitzen und regelmäßig etwas zu posten, reicht heutzutage nicht mehr. Schöpfen Sie die Vorteile des Netzwerks voll aus, intensivieren Sie Ihre Präsenz und profilieren Sie sich als Marke. Direktnachrichten oder Stories sind nur zwei Instagram-Tools, mit denen Sie Ihre Präsenz erhöhen und Reichweite erzielen können. Nutzen Sie die Insights, um Ihren Content und Feed zu planen. Um einen einheitlichen Look zu kreieren und damit Ihre Wiedererkennung zu erhöhen, sollten Sie zusätzliche Instagram-Apps zur Erstellung Ihrer Fotos nutzen.

Die ausführlichen Tipps zu Instagram-Tools mit attraktiven Beispielen finden Sie in der aktuellen PR & Werbe Praxis 23/2018.

Themen aus PR & Werbe Praxis 23/2018, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Website: Optimieren Sie Ihre Zielgruppenansprache mit einer maßgeschneiderten Landingpage
  • – Call-to-Action: Sprechen Sie die Zielgruppe richtig an, damit sie handelt
  • – Vertrieb: Direkter oder indirekter Vertrieb? Finden Sie Ihren Weg!
  • – DSGVO: Datenschutz: Erfahren Sie, was Sie in puncto Vertragsabschluss mit Dienstleistern beachten müssen
  • – Zielgruppen: Das müssen Sie über die „Generation iPhone“ wissen
  • – Leserfrage: „Was müssen wir zum Fotografieren auf Mitarbeiter-Events wissen?“
  • – Print: Gedrucktes ist nicht out: Überraschen Sie Ihre Zielgruppen damit

Instagram Strategie für Marken und Unternehmen

Donnerstag, 7. Juni 2018

Tipps für Marken, wie sie die Potenziale von Instagram optimal ausschöpfen

Instagram ist aus der Social Media Landschaft nicht mehr wegzudenken. Kaum ein anderes Netzwerk setzt so stark auf Influencer, Interaktion und Kollaboration. Wie Unternehmen auf Instagram recherchieren und sich vernetzen können und ihren Erfolg monitoren, zeigt dieser Blogbeitrag – eine kleine Instagram Strategie für Unternehmen.

Instagram monitoren und planen

Wörterladen zeigt Instagram Strategien für Unternehmen – Tipps rund ums Monitoring, Recherchieren und Vernetzen – Instagramseite Die Halsbandaffaire

Immer wieder taucht gerade bei kleinen Unternehmen und Marken die Frage auf: wie lässt sich eigentlich Instagram monitoren? Dabei geht es nicht nur darum, die Erwähnungen des eigenen Unternehmens und seiner Postings zu finden und diese zu managen. Vielmehr geht es darum, Beiträge von Freunden und Influencern, denen man folgt, zu recherchieren – für die eigene Contentplanung, das Netzwerken und Liken. So wie das TweetDeck von Twitter, das in einer mehrspaltigen Ansicht Timelines, Benachrichtigungen, Nennungen und Themen (Hashtags) zeigt. Nachdem Instagram nun auch noch seinen Algorithmus umgestellt hat und die Chronologie zugunsten der Relevanz aufgegeben hat, fällt das Monitoren noch schwerer.

Ich habe mich auf dem Instagram Markt umgeschaut und Ihnen hilfreiche Apps und Tipps zusammengestellt, die Ihnen das Monitoren der eigenen Marke und das Recherchieren für Themen und Netzwerken erleichtern.

Legen Sie den Grundstein für Ihr Monitoring

Damit Sie wissen, was auf Instagram derzeit gepostet wird, müssen Sie Benachrichtigungen für die Accounts einstellen, denen Sie folgen. Auf diese Weise erhalten Sie immer die Info, wenn die Seite etwas Neues veröffentlicht hat. Das ist vor allem für Wettbewerbsanalyse, Themenrecherche und das Netzwerken interessant.

Push-Benachrichtigungen stellen Sie über die Profilseite des jeweiligen Accounts ein – wie bei Facebook. Tippen Sie dabei auf die Menüleiste (Symbol mit den drei Punkten) im rechten oberen Eck. Und wählen Sie Beitragsbenachrichtigungen aktivieren aus. Diesen Punkt können Sie auch jederzeit wieder deaktivieren.

Erstellen Sie Bildersammlungen

Mit „Sammlungen“ lassen sich Bilder nicht nur speichern, sondern ordnen. So können Sie nach Ihren Themen Sammlungen anlegen und entsprechende Fundstücke den Themen zuordnen. Um zu einem späteren Zeitpunkt darauf zurückzukommen z.B. für eine Kooperation.

Um eine Sammlung anzulegen, halten Sie beim Bild das Lesezeichen-Symbol lange gedrückt. Es befindet sich rechts neben den Icons für Gefällt (Herz) und Kommentar (Sprechblase). Jetzt erscheint ein Fenster mit dem Foto und darunter ein Eingabefeld für die Bezeichnung der Sammlung. Danach einfach auf fertig tippen. Finden Sie nun ein Foto, das zu dieser Sammlung passt, drücken Sie wieder das Lesezeichen und Ihre Sammlungen erscheinen. Wählen Sie die passende aus und klicken auf die Sammlung, fertig. Wenn Sie Bilder aus Sammlungen löschen möchten, gehen Sie in Ihre Einstellungen auf die Sammlung und klicken das Bild zum Entfernen an. Sie können dort auch eine Sammlung löschen oder umbenennen. Tippen Sie dazu auf die entsprechende Sammlung, gehen rechts oben auf das Mehr-Symbol (drei Punkte) und auf Sammlung bearbeiten.

#Hashtags suchen und pflegen

Um Ihre Zielgruppe zu erreichen und zu interagieren, benötigen Sie ein Suchsystem, mit dem Sie Ihre Community finden und mit dem Sie gefunden werden. #Hashtags sind hierfür perfekt. Jedoch sollten Sie die für Ihre Branche und ihr Thema passenden finden. Dabei können Sie einfach ein paar Ihrer Schlagworte über die Lupe eingeben.

Wählen Sie nun einen #Hashtag aus, gelangen Sie auf eine Seite mit Beiträgen, die mit diesem #Hashtag markiert sind. Dort finden Sie gelistet nach Neueste oder Beliebteste viele Inspirationen.

Wenn Sie neue, passende #Hashtags für Ihre Marke und Ihren Content finden möchten, lassen Sie sich auch von anderen inspirieren. Analysieren Sie Ihren Wettbewerb oder andere Profile, die im Stil und Content zu Ihrem passen:

  • Welche #Hashtags verwenden diese?
  • Welche Bilder mit welchen #Hashtags haben hohe Interaktion?
  • Welche #Hashtags werden immer wieder in Zusammenhang mit Ihrem Thema genutzt?

Instagram schlägt Ihnen aber auch selbst zusätzlich zu den von Ihnen eingegebenen/ gefunden Suchbegriffen weitere vor. Klicken Sie sich doch einfach mal durch die Empfehlungen und so kommen Sie zu weiteren, bis Sie eine Liste an attraktiven und viralen #Hashtags zusammengetsellt haben.

Nutzen Sie eine App, die Ihnen beliebte #Hashtags vorschlägt wie hastagify.me. Dort können Sie in ein Suchfeld Schlagworte eingeben und erfahren, wie populär diese sind, auch im zeitlichen Verlauf. Zusätzlich erhalten Sie eine Liste der Top-Influencer für diesen #Hashtag.

Instagram Tools für mehr Übersichtlichkeit

Um Beziehungen aufzubauen und zu pflegen helfen Ihnen zwei Tools, die wir bei unserer Recherche gefunden haben. Beide Apps analysieren Ihre Beiträge und geben Ihnen eine Entscheidungshilfe, mit welchen Personen Sie gezielt interagieren oder welche Themen Sie intensivieren sollten.

Picbear zeigt Ihnen, wer Ihnen folgt, welche Hashtags beliebt sind, welcher Content gut funktioniert, das heißt die meisten Likes oder Kommentare hat. Mit dem Tool können Sie auch Listen erstellen, um Ihre Multiplikatoren im Blick zu behalten. Einfach mit dem Instagram-Account einloggen und loslegen.

Squarelovin ist ein deutsches Instagram-Tool, mit dem Sie Ihren Content und Ihr Engagement analysieren und monitoren können: Welche Themen (Bilder) laufen gut, wann ist der beste Zeitpunkt Bilder zu veröffentlichen – heruntergebrochen auf das Jahr, Monat, Tag.

Fazit

Monitoren und recherchieren über Instagram ist im Großen und Ganzen ähnlich wie bei Facebook oder Twitter. Viel geht über die Suchleiste. #Hashtags sind dabei die Basis. Mit ihnen finden Sie interessante Instagramer und Postings, die für Sie relevant sind. Und über #Hashtags werden auch Sie gefunden. Für Ihre Interaktion mit den anderen sollten Sie Benachrichtigungen aktivieren und Sammlungen anlegen. Wer tiefer einsteigen möchte, lässt sich von Monitoringtools helfen.

Die ausführlichen Tipps lesen Sie in der aktuellen PR & Werbe Praxis 12/2018.

Themen aus PR & Werbe Praxis 12/2018, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Trend: Regionale Services: Home, sweet home
  • – Datensicherheit: So stellen Sie Ihre Website auf HTTPS um – ohne Ranking-Verlust!
  • – Marketingstrategie: Affiliate-Marketing: So finden und binden Sie Geschäftspartner und steigern Ihren Umsatz
  • – Datenschutz: DS-GVO: Diese Informationen müssen Sie ab 25.5.2018 auf Ihrer Website haben
  • – Content-Marketing: Konkrete Tipps und Anleitungen steigern Ihre Reichweite und bringen neue begeisterte Kunden
  • – Pressearbeit: Tipps für die rechtssichere Arbeit mit dem Presseverteiler

Mitarbeiter als Markenbotschafter gewinnen – für Ihr Image

Mittwoch, 28. März 2018

Vier Tipps, wie Sie Mitarbeiter als Markenbotschafter für höhere Glaubwürdigkeit und Sichtbarkeit gewinnen

Influencer als Markenbotschafter stehen derzeit immer mehr in der Kritik. Es heißt, ihre Bewertungen sind gekauft, ihre Followerzahl künstlich erhöht. Das schmälert das Vertrauen in die Influencer und ihre Empfehlungen. Markenbotschafter, die ihr Unternehmen bereits kennen und darüber positiv sprechen, sind Ihre eigenen Mitarbeiter. Nutzen Sie deren Einfluss für höhere Glaubwürdigkeit und Sichtbarkeit.

Mitarbeiter als Markenbotschafter gewinnen

Mitarbeiter als Markenbotschafter erhöhen Ihr Image, machen Ihre Botschaften glaubwürdiger und Ihre Marke sichtbarer

Seit dem Siegeszug von Social Media kann sich jeder öffentlich zu Themen äußern – also auch Mitarbeiter zu ihrem Unternehmen. Das zu unterbinden ist nicht möglich. Nutzen Sie die bisherige Öffentlichkeitsarbeit ihrer Mitarbeiter und gewinnen Sie sie als Multiplikatoren für die Themen Ihres Unternehmens.

Vorteile von Mitarbeitern als Markenbotschafter

  • – Sie kennen das Unternehmen und dessen Produkte
  • – Sie identifizieren sich mit dem Unternehmen
  • – Sie sind über die internen Kommunikationskanäle jederzeit erreichbar
  • – Sie wirken als Markenbotschafter glaubwürdig und transportieren die Unternehmensinhalte mit Leidenschaft, da sie selbst von ihnen überzeugt sind
  • – Sie können die Reichweite ihrer Unternehmensthemen extrem erhöhen
  • – Ihre Empfehlungen kosten nichts

Die Idee, Mitarbeiter als Markenbotschafter für die Unternehmensthemen zu entwickeln, funktioniert aber nur, wenn Sie eine transparente und von gegenseitigem Respekt und Vertrauen gezollte Unternehmenskommunikation leben. Nur dann haben Sie auch die Handhabe, die Verbreitung Ihrer Botschaft in die richtigen Bahnen zu lenken. Interne Richtlinien, wie Mitarbeiter sich in sozialen Netzwerken, auf Messen, Veranstaltungen etc. verhalten sollten, sind dabei die Basis für erfolgreiches Influencer Marketing.

Vom internen Markenbotschafter zum externen

Um die richtigen Mitarbeiter als Markenbotschafter zu gewinnen, sollten Sie mehrgleisig fahren. Aber egal, wen Sie für Ihr Influenver Marketing gewinnen möchten, er/ sie muss es freiwillig machen, nur dann bleibt die Leidenschaft und die Authentizität der Posts gewährleistet.

  • – Schauen Sie, welche Kollegen Sie bereits in Ihren internen Medien vorgestellt haben und die sich interessiert an der Internen Kommunikation gezeigt haben.
  • – Überlegen Sie gemeinsam mit Führungskräften, welche ihrer Mitarbeiter sich als Markenbotschafter anbieten: Wer hat einen guten Draht zu den Kunden, wer präsentiert sich gerne und hat keine Berührungsängste. Gibt es Kollegen, die sich privat engagieren, in einem Ehrenamt, für eine gemeinnützige Organisation.
  • – Schauen Sie sich außerdem an, welche Ihrer Mitarbeiter bereits digital unterwegs sind: besitzen sie gepflegte Social Media Profile und einen aktiven Freundeskreis/ ein großes Netzwerk? Passen deren Posts zu Ihrer Unternehmensphilosophie? Haben sie bereits Unternehmensthemen?
  • – Gibt es zudem Mitarbeiter, die regelmäßig auf Messen, Konferenzen und Events Ihr Unternehmen vertreten? Und bereits medien- und kundenaffin agieren?
  • – Schauen Sie sich nicht nur die Mitarbeiter zwischen 25 und 50 an. Wenden Sie sich gezielt an Auszubildende und Mitarbeiter, die kurz vor der Rente stehen und Ihrem Unternehmen weiterhin verbunden bleiben möchten.
  • – Lassen Sie aber auch die Mitarbeiter über Ihre Unternehmensbotschafter entscheiden: Starten Sie einen Aufruf in Ihren internen Medien und fragen Sie Mitarbeiter, wer würde sich als Multiplikator eignen.
  • – Nutzen Sie Einführungstage für neue Mitarbeiter, um immer wieder neue Multiplikatoren für ihr Unternehmen zu finden.

Erarbeiten Sie mit Ihren Multiplikatoren eine positive, aber authentische Außendarstellung Ihres Unternehmens

Sind die Mitarbeiter als Markenbotschafter gefunden, sollten diese wissen, was von ihnen gewünscht wird. Bleiben Sie in regelmäßigem Kontakt mit den Kollegen und arbeiten Sie gemeinsam an Ihrer Außendarstellung. Dabei spielt die interne Kommunikation weiterhin eine tragende Rolle: Schaffen Sie ein Zugehörigkeitsgefühl und motivieren Sie Ihre Mitarbeiter. Eine positive interne Selbstdarstellung trägt sich auch nach außen.

  • – Machen Sie aus der Multiplikatorensuche einen kleinen Event und stellen Sie Ihren Kollegen ihre Markenbotschafter bei einer Mitarbeiterversammlung, im Intranet und ihren Medien vor.
  • – Gewinnen Sie Ihre Geschäftsleitung als Schirmherr für Ihr Influencer Marketing. Der CEO ist Ihr wichtigster Markenbotschafter und sollte mit gutem Beispiel vorangehen.
  • – Bieten Sie Ihrem Multiplikator-Team regelmäßige Schulungen zu Ihrer Imagepolitik und Ihren Guidelines, damit diese Ihren Markenkern verinnerlichen.
  • – Entwickeln Sie gemeinsam Contentstrategien: Wie lassen sich die Unternehmensthemen am wirklungsvollsten im Netzwerk der Markenbotschafter platzieren ohne werblich zu wirken und die Authentizität Ihrer Markenbotschafter nicht zu schmälern.
  • – Stimmen Sie Ihre Handlungen und Kommunikation aufeinander ab. Dazu gehören regelmäßige Meetings, um an Beispielen zu verdeutlichen, was die Äußerungen Ihrer Kollegen im Netz für Auswirkungen hatten.
  • – Richten Sie ein eigenes Forum im Intranet ein, um sich mit Ihren Multiplikatoren auch adhoc auszutauschen. Sie sind die ersten, die über Neuigkeiten im Unternehmen wissen sollten und wie Sie die neuen Themen in die Öffentlichkeit tragen können.
  • – Holen Sie sich regelmäßig Feedback ein. Genauso wichtig wie die Contentstrategie ist es, das Feedback aus dem Netzwerk des Markenbotschafters zu analysieren und für das Unternehmensimage zu nutzen.

Bieten Sie den Mitarbeitern einen Anreiz als Markenbotschaftern zu fungieren

Markenbotschafter sollte natürlich nur derjenige sein, der auch wirklich Lust hat, sich für das unternehmen einzusetzen. Es sollte nicht in Stress und Mehrarbeit enden. Dennoch können Sie das Engagement Ihrer KollegInnen honorieren – mit Dankbarkeit und ein paar Aktionen, die deren Engagement zusätzlich anstacheln

  • – Küren Sie den Multiplikator des Monats/ des Jahres: je mehr positive Posts, likes, teilen, umso höher die Wahrscheinlichkeit, dass er die Auszeichnung für sich gewinnt. Veröffentlichen Sie den „Award“ in Ihren Internen Medien mit einem Foto und Beitrag und Auszug aus dessen Social Media Aktivitäten
  • – Eröffnen Sie eine Markenbotschafter-Galerie mit Foto und QR-Code zum Social Media Profil an einer gut sichtbaren Stelle im Unternehmen – durchaus dort, wo auch besucher die Galerie bewundern können.
  • – Gönnen Sie Ihren Markenbotschaftern ein Medientraining, ermöglichen Sie ihnen die Teilnahme an Barcamps, Weiterbildungen im Bereich Social Media oder bieten Sie ihnen Freizeitausgleich an.

Markenbotschafter sind das Gesicht Ihrer Marke, sie kommunizieren und empfehlen authentisch und emotional Ihre Unternehmensinhalte und vergrößern damit die Reichweite Ihrer Veröffentlichungen. Geben Sie Ihnen Social Media Guidelines an die Hand, wie sie sich wünschen, dass über Ihr Unternehmen im öffentlichen Raum kommuniziert wird und bleiben Sie in Kontakt, um sich zu Themen und Feedback zeitnah auszutauschen. Zeigen Sie sich dankbar und anerkennend für deren positiven Unternehmensbeitrag – in Form von Weiterbildungsmaßnahmen oder auch Freizeitausgleich.

Die ausführlichen Tipps und wie Sie es schaffen, sich mit einem Gesicht, aber individuellen Charakteren zu präsentieren, lesen Sie in der aktuellen PR & Werbe Praxis 7/2018.

Themen aus PR & Werbe Praxis 7/2018, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Content Optimierung: Themen statt Keywords: So verbessern Sie Suchmaschinenranking und Conversion Rate
  • – Positionierung: „Auf Sie verzichten wir gerne!“
  • – Leserfrage: „Wo platzieren wir auf der Website am besten unsere Social-Media-Buttons?“
  • – SEO: Steigern Sie die Sichtbarkeit Ihrer Website, indem Sie sie für Featured Snippets optimieren
  • – Webseite: Bieten Sie in Ihrem Onlineshop 9 Kaufanreize, um aus Besuchern Käufer zu machen

Instagram #Hashtags – gehen Sie auf Reichweitenfang!

Mittwoch, 14. März 2018

5 Tipps wie Sie die passenden Instagram #Hashtags finden und erfolgreich einsetzen

Instagram gehört immer noch zu den aufsteigenden Social Media Kanälen. Dort können Sie mit ihren Bildern/ Posts auch mit wenigen Followern große Reichweiten erzielen. Nur durch Nutzung der richtigen Instagram #Hashtags. Wie Sie diese finden und erfolgreich einsetzen, zeigen wir Ihnen im Beitrag.

Instagram #Hashtags für Die Halsbandaffaire

Die Halsbandaffaire, der Onlineshop für hochwertigen Antikschmuck, setzt in jedem Instragram Beitrag als #Hashtags den Marketennamen #die_halsbandaffaire und zur Einordnung der Tätigkeit #antikschmuckonline sowie das spezifische Thema – in diesem Fall #kaschmirwoche, #ladyblog #lieblingsteil.

Instagram ist der ideale Nährboden für #Hashtags. Auf keinem anderen Sozialen Netzwerk lassen sich so viele Suchbegriffe gewinnbringend auflisten. Neben Ihrer Contentstrategie, authentischer Bilderwelt sind die #Hashtags entscheidend für den Erfolg ihrer Instagram-Seite.

Mit Ihnen können Sie zudem

  • – ihre Bilder nach Themen und Inhalten kategorisieren

  • – mit ihren Themen gefunden werden

  • – selbst nach Themen und Inhalten suchen

Aber Instagram #Hashtag ist nicht gleich #Hashtag. Wenn Sie mit Ihrem Bild Reichweite erzielen möchten, sollten Sie die derzeit aktuellen und beliebten #Hashtags für Ihr Thema kennen. Anders als bei Facebook oder Twitter müssen Ihnen nicht viele Instagramer folgen, um Ihr Bild zu finden und zu liken. Bei Instagram läuft die meiste Interaktion über #Hashtags. Seien Sie daher auch nicht zu sparsam im Umgang mit den #Hashtags – es können durchaus 15 aufwärts genutzt werden. Denn jeder Begriff kann Reichweite bringen. #Hashtag sind wie Links – Instagramer, die danach suchen, stoßen auch auf Ihren Beitrag. Zudem lassen sich auf diesem Wege Gleichgesinnte, Kooperationspartner, Influencer finden, deren Bilder Sie sozusagen als Zweitverwerter mit entsprechenden Credits (Nennung des Urhebers mit @Instagramname) nutzen können.

Instagram #Hashtags, die für Ihre Marke sprechen

Auf Instagram bestimmt nicht der Text ihren Beitrag, sondern das Bild, das für sich stehen sollte. Um dieses jedoch eindeutig zu beschreiben, setzen Sie #Hashtags. Verknüpfen Sie unbedingt #Hashtags, die für Ihr Thema, Ihre Branche/ Produktgattung und Ihre Marke relevant sind. Heißt konkret, setzen Sie immer in den Post

  • – Ihren #Unternehmensnamen

  • – Ihren #Slogan

  • – Ihr #Thema

  • – Ihre #Branche, #Produktgattung

Der ideale Ort für ihre Instagram #Hashtags

Auf Instagram haben Sie mehrere Möglichkeiten, #Hashtags unterzubringen.

Im Profil: Neben Ihrem Profilbild setzen Sie kurze, aufmerksamkeitsstarke Informationen zu ihrem Unternehmen und ihrer Marke. Wenn Sie mit einem Slogan arbeiten, ist dort der richtige Ort, ihn mit #Hashtag zu veröffentlichen.

Im Post: Zu jedem Bild gehört auf Instagram auch eine kurze thematische Einordnung – sei es ein Zitat, ein Lebensgefühl, ein Aufruf oder einfach nur eine kurze Bildbeschreibung.

Im Kommentarfeld: Damit Ihr Post übersichtlich bleibt, ist es ratsam, nicht alle #Hashtags, die Sie verwenden möchten, zum Text zu setzen. Nutzen Sie für zweitrangige #Hashtags wie #Branche #Nebenthema, #Details zur Beschreibungm #Ort, #beliebteHashtags zu Ihrem Thema lieber das Kommentarfeld. So wirkt Ihr Post aufgeräumt, die #Hashtags gehen als Suchbegriffe jedoch nicht verloren. Am besten lassen Sie die ersten Zeilen des Kommentarfeldes frei und beginnen dann erst mit der Liste Ihrer #Hashtags. Damit bleibt die Übersichtlichkeit Ihres Beitrags erhalten.

3 Wege, die passenden Instagram #Hashtags zu finden

Wie kommen Sie aber nun zu geeigneten und reichweitenstarken #Hashtags? Es gibt mehrere Ansätze, welche Hashtags Sie nutzen sollten. Die beste Formel besteht aus einer Mischung eigengenerierter #Hashtags, die das Thema Ihres Bildes beschreiben und bei Instagram beliebten #Hashtags, die aber immer noch Bezug zu Ihrem Foto, Ihrer Branche nehmen.

#Hashtag, die Sie aus Ihren Themen generieren: Arbeiten Sie mit Ihren Keywords: Wofür steht Ihre Marke, resp. welches Thema spiegelt Ihr Bild auf Instagram wider. Mit dieser Art #Hashtags sollten Sie nicht sparen.

Ein gutes Beispiel hierfür ist das Thema Trachtenschmuck der Halsbandaffaire, die in den #Hashtags erläutert, wo man Tracht findet: #oktoberfest #wiesn, welche Art Trachtenschmuck sie anbietet bzw. auch auf dem Bild zu sehen ist: #kropfkette und was Ihre Markenphilosophie verkörpert: #echtschmuck, #schmuckonline, #antikschmuck

Bei Instagram beliebte #Hashtags: Immer wieder gibt es #Hashtag-Listen mit den derzeit beliebtesten Suchbegriffen auf Instagram. Diese beschreiben aber meist nicht Ihr Thema, sondern sind allgemeingültige begriffe wie #love, #cute, #picooftheday, #instalike. Diese Hashtags sind austauschbar und können für sehr viele Marken stehen. Sie möchten jedoch auch Gleichgesinnte von sich überzeugen und gewinnen, die sich speziell für Ihr Thema interessieren. Daher sollten Sie mit diesen #Hashtags sorgfältig umgehen.

Von Instagram vorgeschlagene #Hashtags: Haben Sie nun ein Thema wie Food, können Sie bei Instagram ins Suchfeld diesen Begriff eingeben und Instagram gibt Ihnen vorschläge zu ähnlichen begriffen wie #foodblogger #foodporn (sehr beliebt) mit der entsprechenden Reichweite. Aber Achtung: Je mehr Reichweite ein #Hashtag besitzt, umso schneller verschwindet Ihr Beitrag auch wieder in der Timeline. Doch sollten Sie unbedingt zwei bis drei beliebte und reichweitenstarke #Hashtags in ihren Beitrag einfügen.

Ohne #Hashtags läuft bei Instagram nichts. Die Begriffe dienen dazu, Ihr Thema näher zu erläutern, aber vor allem Reichweite mit Ihrem Beitrag zu erzielen, auch bei Instagramern, die Ihnen nicht folgen. Nutzen Sie eine Mischung aus Eigenkreationen und beliebten, reichweitenstarken #Hashtags, die Sie über tagsforlikes oder die Instagram-Suche finden. Das hilft Ihnen auch bei Ihrer Imagebildung.

Extra-Tipps, attraktive Best-Practice-Beispiele und ein Schreibweisen 1×1 für #Hashtags finden Sie in der aktuellen PR & Werbe Praxis 6/2018.

Themen aus PR & Werbe Praxis 6/2018, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Öffentlichkeitsarbeit: Google My Business: Steigern Sie Ihre Sichtbarkeit durch den Brancheneintrag
  • – Fake News: 3 hilfreiche Tipps gegen Falschmeldungen
  • – Online Marketing: Das perfekte Timing: An diesen Tagen und zu diesen Tageszeiten ist in Onlineshops am meisten los
  • – Sicherheit: Passwörter & Co.: Risikogruppe Nachwuchs
  • – Krisen-PR: Leitfaden für den Krisenfall: So kommunizieren Sie auch intern eindeutig und verständlich
  • – Online Marketing: Verzahnen Sie Offline- und Online-Kampagnen mit diesen 5 Maßnahmen und steigern Sie so ihren Erfolg
  • – Organisation: An diesen 15 Merkmalen erkennen Sie eine gute Agentur

Imagebildung mit Instagram

Mittwoch, 27. September 2017

Legen Sie bei Ihrem Instagram-Auftritt die Perspektive klar auf Ihr Markenimage

Instagram ist schon längst mehr als eine reines Netzwerk zum Teilen von Fotos mit Freunden. Unternehmen, Marken haben Instagram entdeckt, um mit Fotos Geschichten zu erzählen. Imagebildung mit Instagram gelingt in wenigen Schritten und verspricht hohe Aufmerksamkeit.

Imagebildung mit Instagram bei HappySocks

HappySocks inszeniert sich und seine Produkte auf dem Instagram-Auftritt- die Bilderwelt ist aus einem Guss

Instagram ist ein rein visuelles Medium. Mehr als auf jeder anderen Social-Media-Plattform werden Fotos von den Usern genutzt, um miteinander zu kommunizieren und am Leben des anderen teilzuhaben. Der Fokus liegt klar auf den Bildern, weiterführende Links wie bei Facebook und Pinterest sind zweitrangig. Marken und Unternehmen können ihre Follower mit einem persönlichen, emotionalen Blick auf ihre Marke überraschen.

Imagebildung mit Instagram – von Anfang an

Das beliebte Foto-Netzwerk ist ein starkes, imagebildendes Tool für die Pre-Sales Phase. Zwar ist es bei Instagram nicht möglich in die Posts Links zu setzen – außer Sie besitzen einen Profi-/Marken-Account, um Follower direkt auf die Webseite zu schicken und somit zu Ihren Verkaufselementen. Doch schaffen Sie in der entscheidenden Pre-Sales Phase mit informativem und emotional aufgeladenem Content (Fotos) hohe Aufmerksamkeit und Beteiligung für Ihre Marke. Damit steigern Sie Ihre Bekanntheit, wecken Interesse und gewinnen Neukunden. Und einige schauen auch ohne direkter Verlinkung auf Ihrer Homepage vorbei.

Imagebildung mit Instagram durch Wiedererkennung

Das eigene Profil ist der Dreh- und Angelpunkt für die Imagebildung mit Instagram. Im Header,

neben Ihrem Profilbild lassen sich prägnante, aufmerksamkeitsstarke Informationen zu ihrem Unternehmen und ihrer Marke setzen. Wenn Sie mit einem Slogan arbeiten, ist dort der richtige Ort, ihn mit #Hashtag zu veröffentlichen. HappySocks, die Marke für verrückte, glücklichmachende Socken wirbt mit dem Slogan #HappynessEverywhere. Diesen #Hashtag hat das Unternehmen geschickt in die Kurzvorstellung eingebaut.

Happysocks kombiniert zudem perfekt Bild und Text. Leitidee hinter den Fotos und Texten ist immer der Slogan #HappynessEverywhere. Er darf auch als #Hashtag bei den einzelnen Fotos niemals fehlen. Zu jedem Bild gehört auf Instagram auch eine kurze thematische Einordnung – sei es ein Zitat, ein Lebensgefühl, ein Aufruf oder einfach nur eine kurze Bildbeschreibung.

Achten Sie zudem darauf, dass Ihr Instagram-Auftritt ihrem Webauftritt ähnelt. Das gibt einen zusätzlichen Wiedererkennungseffekt. HappySocks macht das sehr gut: Die Bilderwelt von Instagram spiegelt sich im Markenauftritt wider, die Aufforderung „Jetzt shoppen“ wird sehr subtil eingesetzt und stört nicht den Wirkungsgrad der emotionsgeladenen Fotos.

Imagebildung mit Instagram durch attraktiven Content

Instagram lässt sich perfekt für visuelles Storytelling nutzen. Richten Sie unbedingt darauf Ihre Content-Strategie aus. Aber nicht nur inhaltlich sollten Sie sich überlegen, was Sie als übergeordnete Geschichte veröffentlichen möchten, sondern auch optisch. Heißt: betrachtet jemand Ihren Instagram-Auftritt sollten die veröffentlichten Fotos aus einem Guss sein und sich gegenseitig visuell stärken – ein in sich schlüssiges Bild ergeben.

Die Marke HappySocks hat den Branding Gedanken verinnerlicht: Die übergeordnete Story ist #HappynessEverywhere. Jedes veröffentlichte Foto folgt diesem imagebildenden Gedanken. Von Dritten (Influencer, Follower/ Kunden) im Profil veröffentlichte Fotos passen perfekt zum Erscheinungsbild des Instagram-Auftritts.

Um im Gespräch zu bleiben, sollten Sie regelmäßig Ihre Follower mit neuen Fotos aus Ihrem Unternehmen überraschen. Legen Sie sich dazu einen Redaktionsplan an, mit einem Pool an Themen. Überlegen Sie sich, wie Sie Ihre übergeordnete Story in Themenkategorien unterteilen – bei HappySocks beispielsweise Relaxen, Unterwegs, mein Stil, reine Verkaufsfotos nach Jahreszeiten. Und innerhalb dieser können Sie wiederum Themenserien kreieren – beispielsweise einen HappyMondaySocks.

Instagramer sind verwöhnt: Achten Sie stets auf hohe Qualität und professionelle Aufbereitung Ihrer Fotos und Videos. Anders als bei Snapchat, bei dem der Schnappschuss, also Augenblick zählt, zählt bei Instagram die Inszenierung eines Fotos – trotzdem ist Authentizität das entscheidende Kriterium für Ihre Bilderwelt. Jedes Foto für sich ist eine Imagekampagne für Ihre Marke. Und soll in den Betrachtern ein positives Gefühl auslösen.

Imagebildung mit Instagram durch Interaktion

Bei Instagram geht es aber auch um Markenbildung und Markenstärkung durch Interaktion. Die Community ist ein wichtiger Faktor, um Ihre Marke bekanntzumachen. Interagieren Sie mit Ihren Followern, bitten Sie Instagram-Influencer, sich mit Bildern zu Ihrer Marke einzubringen. Wie tragen beispielsweise HappySocks Kunden am liebsten ihre Socken und wo? Wie kombinieren sie diese schrillen Accessoires geschickt mit ihrer Kleidung?

Ein Beispiel Dritte bzw. Ihre Follower einzubinden, ist, dass diese Fotos zu einem von Ihnen vorgegebenen Thema an Sie schicken. Das Thema sollte einen von Ihnen festgelegten Hashtag wie #HappyMondaySocks besitzen und am besten noch Ihren Markenslogan #HappynessEverywhere. Wenn Sie Fotos aus Ihrer Community nutzen, achten Sie darauf, immer in Ihrem Kommentarfeld die Contentquelle mit @NamedesInstagramers anzugeben.

Fazit zu Imagebildung mit Instagram

Jedes Foto, jedes Video, das Sie über Instagram veröffentlichen ist in sich eine kleine Kampagne. Und trägt somit zur Imagebildung mit Instagram bei. Arbeiten Sie mit einem übergeordneten Thema, einer Geschichte, der sie auf Instagram treu bleiben. Jeder Post sollte sich dieser Content-Strategie und dem Gesamtbild unterordnen. Um Ihren Markenauftritt zu stärken, die Reichweite zu erhöhen, setzen Sie zu jedem Foto den passenden Text, #Hashtags wie Markenslogan und Thema. Nutzen Sie Fotos Dritter, nennen Sie diese unbedingt mit @NameDerQuellenangabe.

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Instagram Fotos, die ankommen

Donnerstag, 14. September 2017

Fünf Tipps wie Sie Event-Selfies für Ihre Instagram Fotos leichtfüßig inszenieren

Selfies auf Partys – Instagram Fotos sind der Renner. Sie wirken spontan, leichtfüßig und wecken Emotionen. Doch weit gefehlt. Auch hinter den spontanen Event-Selfies steckt eine Menge Vorbereitungszeit. Die Vorarbeit lohnt sich!

Selfies auf Events sind der Hit bei Instagram Fotos

Sie spielt mit ihrer Persönlichkeit und den Betrachtern – perfektes Selfie der Sängerin Shanai © Instagram Fotos Shanai

Selfies kommen definitiv bei Ihrer Zielgruppe an – die Instagram-Community, darunter Celebrities und It-Girls, zeigt wie es geht. Damit die spontanen Fotos überzeugen, benötigen aber auch diese Inspirationen, Ideen und jede Menge Vorbereitung. Fünf Tipps, wie Sie Ihr Event-Selfie leichtfüßig inszenieren und ihre Fans begeistern.

Instagram Fotos – Tipp 1: Probieren Sie Ihre Looks vorab aus

Vorbereitung ist vor allem bei spontanen Partyfotos äußerst wichtig. Überlassen Sie weitestgehend nichts dem Zufall. Zur Vorbereitung gehört aber nicht nur Ihr Äußeres: Make-up, Haare, Outfit, sondern auch Posen, Mimik, Gestik. Üben Sie also vor einem Spiegel, auch die richtige Kamerahaltung mit und ohne Selfiestick.

Überlegen Sie sich, was Sie unbedingt fotografisch festhalten wollen, welche Motive sich vor Ort für spannende Bilder eignen. Wen Sie zusätzlich fotografieren möchten. Ändern Sie die Perspektiven: steigen Sie auf die Bar, krabbeln Sie unter den Tisch, stellen Sie Leute zusammen, die alle dieselbe Farbe tragen, fotografieren Sie Gäste durch ein Champagnerglas. Gibt es lustige Dekoaccessoires wie Hüte, die sich die Party-Gäste aufsetzen können? Gehen Sie zusätzlich auf Onlinerecherche und schauen Sie sich Party-People an. Auf Instagram gibt es genügend It-Girls, die ihre Fotos posten. Unter Hashtags wie #partying werden Sie definitiv fündig.

Make-up aufgetragen, Haare haltbar gestylt, Outfit sitzt – es kann losgehen. Die Ladies sollten unbedingt in ihrem Handtäschchen Spiegel, grobzackigen Kamm oder Klappbürste sowie Mini-Proben ihrer Stylingprodukte mitnehmen, um zwischendurch nochmals das Äußere zu korrigieren.

Damit Ihr Outfit sitzt, sollten Sie vorab mehrere Kleidungsstücke ausprobieren und sich fotografieren. Achten Sie darauf, ob ihre Kleidung unschöne Falten wirft, knittert oder Sie korpulent wirken. Diese Kleidungsstücke können Sie schon einmal aussortieren. Sie sollten sich den ganzen Abend wohlfühlen in ihrem Outfit, es sollte Ihre Gesten zudem natürlich aussehen lassen. Achten Sie auch auf die Farbe, zu dunkle schlucken das Licht.

Instagram Fotos – Tipp 2: Geizen Sie nicht mit Fotos

Spontanität schön und gut, aber wieviele Instagram Fotos benötigt es bei einem Fotoshooting um DAS Foto zu bekommen. Geizen Sie also nicht mit Fotos, machen Sie aus jedem Blickwinkel ein Selfie, probieren Sie verschiedene Gruppenkonstellationen aus, Lichtquellen und Hintergründe. Halten Sie Ausschau nach tollen Fotomotiven. Überraschen Sie Partygäste und lichten Sie diese in Aktion ab. Viele der Fotos sind sicher unbrauchbar, aber das ein oder andere Highlight ist garantiert dabei. Je mehr sie fotografieren, umso schneller gewöhnen sich die Gäste an das Shooting und verhalten sich wieder natürlich. Lassen Sie nun ihren Motiv-geschulten Blick schweifen und legen Sie erneut mit Fotografieren los. Gehen Sie dabei unbedingt nahe an die Motiv heran, das wirkt dynamischer, zudem kompensieren Sie so die schlechten Lichtverhältnisse.

Instagram Fotos – Tipp 3: Selfiesticks und Apps für mehr Flexibilität

Kleine Helferlein für Ihre Instagram Fotos während und nach dem Fotografieren können Ihnen ihre Aufgabe erleichtern. Nicht immer ist es ratsam, aus der Hand zu schießen. Der Blickwinkel ist sehr eingeschränkt, von der Partyatmosphäre hinter ihnen ist wenig zu sehen und sobald Sie eine größere Gruppe fotografieren möchten, reicht Ihre Armlänge nicht mehr aus. Ein Selfiestick unterstützt Sie. Achten Sie beim Kauf unbedingt auf dessen Features: Die Stablänge sollte zwischen 50-100 cm betragen, ein flexibler Haltekopf für verschiedene Handytypen sollte vorhanden sein, im Griff sollte ein Bluetooth-Modul und Fernauslöser integriert sein, top wäre zudem eine Zoomsteuerung.

Zum Nachbereiten der Instagram Fotos bietet das die Netzwerkapp bereits viele Filter. Aber mit Bildbearbeitungs-Apps können Sie noch mehr aus Ihren Fotos herausholen. Mit dem PhotoDirector ändern Sie mit wenigen Klicks Kontraste, machen kleine Retuschen und passen die Farbtemperatur an. Vor allem die Porträt-Funktion ist für Party-Fotos Gold wert. Mit der App SnapSeed können Sie einfache Korrekturen vornehmen, aber auch aufregende Effekte erzielen. Die kostenlose Android-App bietet alles, was Sie für eine gute Foto-Bearbeitung benötigen.

Instagram Fotos – Tipp 4: Spielen Sie mit dem Licht

Auf Partys herrscht meist Halbdunkel – Smartphone-Kameras können das diffuse Licht schlecht filtern. Ohne eingeschaltetem Blitz werden die Instagram Fotos schnell pixelig. Schnappschüsse, vor allem in Bewegung, werden viel zu unscharf. Hat Ihre Kamera einen Low-Light oder HDR Modus sollten sie in diese wechseln. Aber letztendlich hilft nur Blitzlicht an. Die harten Kontraste und veränderte Farben können Sie später über Filter verändern.

Nutzen Sie zudem geschickt die vorhandenen Lichtquellen. Am besten funktionieren Porträtaufnahmen, wenn das Licht von schräg rechts oben kommt und auch noch Glanzlichter in die Augen der Porträtierten zaubert. Beim Butterfly Light kommt das Licht mittig über dem Kopf in einem Winkel von 25 bis 70 Grad. Das macht den schmetterlingsförmigen Schatten auf der Nase. Dramatisch ist auch, wenn das Licht seitlich, im 90 Grad Winkel auf das Gesicht fällt und eine Hälfte im Schatten bleibt.

Instagram Fotos – Tipp 5: Erzählen Sie Ihre Event-Geschichte mit Instagram Stories

Bereits bei der Vorbereitung Ihrer Instagram Fotos sollten Sie sich überlegen: Was würde meine Fans auf dem Event interessieren? Welche Stimmung, welche Details möchte ich festhalten. Gibt es Besucher, die ich unbedingt mit mir ablichten möchte? Kann ich gar eine Geschichte mit meinen Fotos erzählen? Hilfreich ist hierbei die Funktion „Stories“ bei Instagram. Damit lassen sich Ihre Fotos und Videos (bis zu 1 Std. Länge) in Slideshows zusammenfassen und sind für Ihre Fans 24 Stunden sichtbar. Die kurze Sichtbarkeit erhöht die Aufmerksamkeit und gibt den Betrachtern das Gefühl, auch dabeigewesen zu sein. Denn nach 24 Stunden bleibt das Gesehene nur in der Erinnerung haften. Versehen Sie die Fotos noch mit kurzen Texten, Emoticons oder Sprechblasen. Fertig ist Ihre Story.

Fazit

Instagram Fotos auf Partys sind keinesfalls nur spontan aus der Lust am Fotografieren entstanden. Sie benötigen eine fundierte Vorbereitung. Je weniger Sie dem Zufall überlassen, umso überzeugender werden ihre Fotos und begeistern Ihre Instagram Fans. Nutzen Sie auch Helferlein wie Selfiestick und Foto-Apps, um das Beste aus den Fotos herauszuholen.

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Live-Videos erstellen und vermarkten

Mittwoch, 23. August 2017

Das liegt im Trend: Live-Videos erfolgreich als Marketingtool etablieren

Live-Videos, gespielt über soziale Netzwerke, spielen im Content Marketing von Marken eine immer größere Rolle. Ob auf Youtube, Facebook oder Twitter, auch die etablierten Netzwerke kommen nicht mehr ohne aus. Wie aber können Sie für Ihre PR Live-Videos sinnvoll nutzen? Worauf müssen sie achten? Nach dem Beitrag wissen Sie mehr.

Am 15. Oktober 2016 startete McDonald’s das bisher größte nationale Social-Media- und Live-Event seiner Unternehmensgeschichte. Unter dem Motto “Live@McDonald’s” präsentierte die Fastfood-Marke mit Big-Mac-TV eine 12-stündige Show live aus einem der Restaurants, die auf den Social Media-Kanälen sowie über mcdlive und in 600 Restaurants im Instore-TV verfolgt werden konnte. Gleichzeitig veranstaltete die Marke einen Tag der offenen Tür in seinen Restaurants.

Das 12-stündige Live-Video gehört zur aktuellen Transparenz-Philosophie der Fastfood-Kette. Unterstützung holte sich McDonalds von den Moderatoren Matthias Killing und Johanna Klum. Pro Sieben Sat 1 Corporate Media/Redseven war für die Produktion zuständig. Mehr als sechs Millionen Zuschauer waren über die verschiedenen Kanäle Facebook, Youtube und Twitter live dabei. Allein auf Facebook kommentierten Tausende den Live-Stream. Eine Mammut-Aufgabe für das Social Media Team von McDonald’s. Transparente Unternehmensdarstellung birgt aber auch das Risiko, negativer Kommentare. So äußerten sich User auf youtube über die Sinnlosigkeit der Beiträge, blieben aber trotzdem live dabei.

Vorteile von Live-Videos für das Marketing

Es geht natürlich auch einfacher und kostengünstig; Sie müssen nicht tausende Euro für Live-Videos ausgeben. Jedes handgedrehte Video ist für ihre Zielgruppe spannend zu erleben, ermöglicht es doch einen ungekünstelten, hautnahen Blick hinter die Kulissen ihres Unternehmens. Shanai, Sängerin aus Köln, nutzt zur Vermarktung ihrer Stimme und CDs Live-Videos auf Facebook (siehe Video).

Sie zeigen einen realen, ungekünstelten Blick auf ihr Unternehmen/ ihre Veranstaltung, da sie nicht geschnitten und aufbereitet sind.

Sie kommunizieren in Echtzeit mit ihren Fans/ Followern – diese können während des Livestreams auf den Kanälen Kommentare abgeben.

Ihre Fans/ Follower bleiben am Bildschirm: Sie können sich nicht wie bei hochgeladenen Videos Häppchen herauspicken oder bis ans Ende springen.

Videos sind für jeden überall machbar. Sie benötigen nur ein Smartphone/ Tablet und eine Internetverbindung.

Live-Videos werden laut Facebook 10x mehr kommentiert, zudem bevorzugt der Facebook-Algorithmus diese Art von Film, so dass sie im Newsfeed besser angezeigt werden.
Storytelling mit Live-Videos – Themen, die ihre Zielgrupe interessieren

Live-Videos haben eine höhere Akzeptanz bei ihren Fans/ Followers als bearbeitete Videos, die meist sorgfältig ausgewählte Inhalte zeigen. Das verwässert in den Augen Ihrer Zielgruppe aber Ihre Authentizität und Transparenz. Themen, die Sie für Live-Videos nutzen, finden sich in Ihrem Unternehmen mannigfach:

  • – Veranstaltungen, Pressekonferenzen, Messeauftritte, Neueröffnungen
    Nicht jeder Ihrer Kunden, Fans hat die Möglichkeit bei Ihrer Veranstaltung vorbeizuschauen. Mit Live-Videos fühlt er sich wie ein Teilnehmer.
  • – FAQs beantworten
    Fragen, die Ihnen immer wieder von Kunden/ Fans gestellt werden, können Sie via Livestream beantworten. Diese können Sie anschließend auf Ihre FAQ-Seite stellen. Richten Sie doch eine wöchentliche FAQ-Stunde ein.
  • – Auf Fragen und Kommentare mit Live-Videos antworten
    Mündlich geht die Beantwortung von Fragen oft einfacher. Nutzen Sie die Livefunktion für kurze Kommentare, so sehen ihre Fans auch gleich, wie Sie auf ihre Fragen/ Kommentare reagieren (Mimik, Gestik).
  • -Blick hinter die Kulissen gewähren
    Überlegen Sie, wonach ihre Kunden, Partner, Fans immer wieder fragen. Was könnte sie an ihrem Unternehmen besonders interessieren? Sind es die Abläufe, Räumlichkeiten, Mitarbeiter, die Geschäftsleitung?

Nicht nur Ihre Live-Sicht ist für Fans/ Kunden spannend. Laden Sie Fans ein, ihre Geschichte zu erzählen: Wie würden sie Ihr Unternehmen filmen? Welche Messeeindrücke halten sie filmisch fest? Machen Sie dazu einen Aufruf auf Ihren Kommunikationskanälen oder nutzen Sie Ihnen wohlgesonnene Kunden, Blogger, Redakteure, Fans, die Sie explizit auf einen ganz privaten „Tag der offenen Tür“ einladen.

Live-Videos sind die Zukunft. Diese Art der Echtzeitkommunikation kommt bei Ihren Fans an und bindet sie stärker an Ihre Marke. Live-Videos sind aufgrund der Echtzeitaufnahme nie perfekt, müssen aber perfekt geplant sein, um Interesse bei Ihrer Zielgruppe zu wecken. Ohne packendes Thema und Drehbuch funktioniert diese Art der Kommunikation nicht. Um Reichweite zu erhalten, sollten Sie Ihr Video mehrfach über Ihre Kanäle ankündigen und auch den Mehrwert für ihre Fans/ Kunden herausstellen.

Was Sie bei Live-Videos beachten sollten und über welche Kanäle Sie diese am besten bespielen, erfahren Sie in der aktuellen PRPraxis 17/2017.

Themen aus PRPraxis 17/2017, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Strategie: Wie es Ihnen in 6 Schritten gelingt, die richtigen Kernbotschaften zu formulieren
  • – Leserfrage: „Was ist beim Setzen von Links zu beachten?“
  • – Werbung: Innovatives Plakat: So treten Sie mit Ihren Zielgruppen in einen Dialog
  • – Leserfrage: „Wie gewinnen wir Newsletter-Abonnenten?“
  • – Outsourcing: Unterstützung für Ihre Pressestelle: Freelancer oder Agentur?
  • – Crossmedia: Online werben – offline shoppen: So locken Sie Kunden in Ihr Geschäft
  • – Evaluation: Messen Sie den Erfolg Ihres Blogs

Tipps zu Eventvermarktung mit Social Media

Mittwoch, 7. Juni 2017

Nutzen Sie die Vorteile der Eventvermarktung mit Social Media und treffen Sie den Nerv Ihrer Teilnehmer

Ob Webinar, Messe, Fachkonferenz, Lesung oder Livekonzert – wer heute eine Veranstaltung ankündigen möchte, kommt an Social Media nicht vorbei. Nutzen Sie bereits alle Möglichkeiten, mit Ihren Social Media Kanälen Ihre Zielgruppe für einen anstehenden Event zu begeistern? Ich zeige Ihnen, wie Eventvermarktung mit Social Media funktioniert.

Handfeste Tipps für die Eventvermarktung mit Social Media

Die Kölner Sängerin Shanai nutzt Facebook, um ihr neues Album und die Releaekonzerte zu vermarkten.

Eine Veranstaltung zu organisieren ist eine Sache, sie publik zu machen eine ganz andere. Sie können noch so viel Sorgfalt in die Planung und Durchführung Ihres Events stecken, wenn keiner kommt, hat sich Ihr Aufwand nicht gelohnt. Am besten lassen sich Veranstaltungen heutzutage über Ihre eingespielten Social Media Kanäle ankündigen und begleiten. Wie ein dazugehöriger Redaktionsplan aussehen könnte, habe ich Ihnen in einem anderen Beitrag zusammengestellt.

Vorteile der Eventvermarktung mit Social Media

  • Sie erreichen Ihre Zielgruppe dort, wo sich sich aufhält.
  • Teilnehmer können sich vor dem Event mit Ihnen und anderen Teilnehmern austauschen.
  • Sie erfassen die Stimmung, Bedürfnisse der Teilnehmer und können Ihren Event noch exakter auf die Zielgruppe ausrichten.

Diese Schritt sind unerlässlich für einen erfolgreichen Event:

  • Vor dem Event steht die Bekanntmachung im Vordergrund Ihrer Bemühungen. Teaser, konkrete Veranstaltungsinhalten, Vorstellung der Redner/ Akteure und der Agenda helfen Ihnen, Teilnehmer zu überzeugen.
  • Kurz vor dem Event ist es sinnvoll auf Programmänderungen hinzuweisen und die Highlights / Specials zu kommunizieren. Richten Sie dafür einen #Hashtag ein, über den Ihre Teilnehmer von der Messe berichten.
  • Nach dem Event ist vor dem Event: Geben Sie Ihren Teilnehmern nochmals die Chance, den Event Revue passieren zu lassen und informieren Sie über kommende Events. Den geknüpften Kontakt sollten Sie nicht abreißen lassen.

Ihre Basis: Bewerben Sie Ihre Veranstaltung über eine eigene Event-Webseite

Auf einer eigenen Veranstaltungsseite lässt sich am besten die gesamte Bandbreite Ihrer Eventinhalte wiedergeben. Zudem führen Sie durch Social Media Aktivitäten potentielle Teilnehmer zurück auf ihre Event-Seite.

Lassen Sie Ihre Eventseite wachsen: Starten Sie mit einem Teaserbild und „Coming up soon…“. Verschleiern Sie vorerst, was die Teilnehmer auf Ihrem Event erwartet, lassen Sie sie aber bereits für weitere Informationen registrieren. Diese Liste nutzen Sie für einen Newsletter, über den Sie Interessierte informieren und zu gegebener Zeit persönlich einladen.

Ihre Einladung: Legen Sie zusätzliche Eventseiten auf den sozialen Medien an

Bei der Eventvermarktung mit Spocial Media bietet es sich an, Ihre Webseite durch eigene Eventseiten auf den sozialen Medien zu stärken. Auf Facebook, Xing und LinkedIn können Sie – je nach Zielgruppe – attraktive Veranstaltungsseiten anlegen und darüber Ihre Fans, Ihr Netzwerk einladen und in passenden Gruppen verbreiten. Über diese Eventseiten können Sie zudem mit Ihrer Zielgruppe in Dialog treten. Teilnehmer können Ihnen Kommentare schicken, mit einem Klick Ihren Event in ihrem Netzwerk teilen, sich direkt anmelden und den Termin in ihrem Kalender speichern.

Arbeiten Sie unbedingt mit einem #Hashtag. Diesen können Sie auch auf Ihren Facebook, Xing und LinkedIn Eventseiten publik machen. Vor allem für Twitter und Instagram ist der #Hashtag vor und während Ihres Events essentiell. Mit dem #Hashtag können Sie unkompliziert Ihre Kommunikation kanalisieren. Ihre Teilnehmer nutzen ihn für ihre eigene Berichterstattung, die Zuhausegebliebenen können sich über den #Hashtag zeitnah informieren. Kreieren Sie einen kurzen, aussagekräftigen #Hashtag, der Vertippen unmöglich macht.

Interesse schüren: Befeuern Sie mit spannenden Bildern und Inhalten Ihren Event auf allen Social Media Kanälen

Schüren Sie nun bei der Eventvermarktung mit Social Media durch regelmäßige Updates das Interesse bei Ihrer Zielgruppe. Pushen Sie die Anmeldungen über relevanten Content auf Ihren Social Media Kanälen – drei Beispiele:

  • – Teaser auf Facebook, Twitter: „Wir haben Großes geplant – haltet euch den Oktober frei. Könnt Ihr euch denken warum? Damit lösen Sie bereits Neugierde aus und Diskussionen unter Ihren Fans, Followern.
  • – Inspirierende Bilder geben dem Event langsam ein Profil – gepostet auf Facebook, Instagram, Twitter.
  • – Auf Youtube erlebt Ihre Zielgruppe, wie der Event Formen annimmt: „So entsteht ein Event – wir begleiten den Eventmanager über die Vorbereitungszeit.“

Vor Ort: Holen Sie Ihre Gäste auch auf der Veranstaltung social ab

Der Tag des Events ist gekommen. Immer noch können Sie Ihre Eventvermarktung mit Social Media verknüpfen. Haben Sie einen Check-in-Terminal/ Infostand? Dann fordern Sie dort Ihre Teilnehmer auf, sie auf Facebook zu liken – unter allen neuen Fans verlosen Sie am Ende des Events ein VIP-Paket.

Weisen Sie auf einem Aufsteller nochmals daraufhin, dass Ihre Teilnehmer auf Twitter, Instagram unter dem #Hashtag live vom Event berichten können. Bei Messen und Konferenzen zeigt eine Social-Media-Wall Postings in Echtzeit. Instagram-Fotos können Sie dort auch einspielen. Das animiert weitere Besucher, ihre Meinung und Eindrücke via Social Media zu verbreiten. Dazu benötigen Sie z.B. ein Tool wie https://walls.io sowie einen Beamer und eine Leinwand oder Flatscreens. Bei einem ganz- und mehrtägigen Event bietet sich ein Live-Blog an. Mit dem Plugin für WordPress http://www.24liveblog.com kreieren Sei kostenlos mobil optimierte Live-Ticker auf Ihrem Blog.

Nachbereitung Ihrer Eventvermarktung mit Social Media

Nach dem Event ist Ihr Social Media Engagement noch nicht zuende. Schnüren Sie ein spannendes Paket aus Kommentaren, Meinungen, Fakten, Bildern, Videos zum Event für die Nachberichterstattung der Medien und Blogger.

  • – Füllen Sie ein Facebook-Album mit Bildern und rufen Sie Besucher auf, Ihnen ihre Eindrücke für das Album zu schicken.
  • – Stellen Sie eine Best-of Bildergalerie auf Ihre Event-Webseite inklusive Nachbericht.
  • – Holen Sie Feedback und Ideen von Ihren Eventteilnehmern ein. Schicken Sie ihnen ein Feedbackformular, das Sie auch online auf Ihre Eventseite stellen und auf Ihren sozialen Netzwerken teilen.
  • – Verfassen Sie mehrere Blogposts zu den Highlights Ihres Events, so dass dieser noch bis zu zwei Wochen nachhallt.

Nun ist Ihre Event-Webseite wieder Dreh- und Angelpunkt Ihrer Event-Nachbereitung und gleichzeitig -vorbereitung auf kommende Events.

Die ausführlichen Tipps zur Eventvermarktung mit Social Media und zu Ihrer Eventseite lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 12/2017.

Themen aus PRPraxis 12/2017, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Storytelling: Die 3 Säulen für Ihre überzeugende Kommunikation: Image, Inspiration, Inhalte
  • – Recht: Bestimmungen zur Informationspflicht Ihrer Kunden kennen und beherzigen
  • – Instagram: So werden Sie gefunden: 9 Tipps für den Einsatz von #Hashtags bei Instagram
  • – Gestaltung: Diese Designtrends im Printbereich dürfen Sie nicht verpassen
  • – Pressearbeit: Nutzwertig, provokativ oder kurios: In welche Kategorie soll Ihre Pressemitteilung fallen?

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Mitarbeiterakquise mit Snapchat leicht gemacht

Mittwoch, 24. Mai 2017

Wie Sie Mitarbeiterakquise mit Snapchat betreiben, zeige ich Ihnen in 5 Schritten

Einige große Unternehmen machen es vor. Rewe nutzt Snapchat, um Auszubildende an sich zu binden. Auch die Techniker Krankenkasse hat einen Karrierekanal auf Snapchat. Noch wird die Social Media Plattform vor allem von jungen Menschen genutzt. Aber genau dort setzt das Arbeitgeberangebot der Unternehmen an: Sie möchten die Fach- und Führungskräfte von morgen an sich binden, um anderen einen Schritt voraus zu sein. So funktioniert Arbeitgeberimage mit Snapchat.

Mitarbeiterakquise mit Snapchat gelingt bei Auszubildenden

Die Techniker-Krankenkasse snapt unter tk-karriere. Die Devise: Azubis und Mitarbeiter snappen zu lassen.

Snapchat ist eine der am schnellsten wachsenden Social Media Plattformen. Längst hat es Instagram überholt, auch im Umfang hochgeladener Fotos. Bisher sind auf Snapchat vor allem junge Menschen – 51% sind zwischen 16-24 Jahre alt – zu finden. Wer also vor allem die Jugend bei der Mitarbeiterakquise mit Snapchat ansprechen möchte, der sollte das Tool vorher beherrschen. Und vorsichtig: Sie sollten unbedingt die Nutzungsgewohnheiten der Jugend kennen und Ihre Recruitingstrategie darauf abstimmen.

Ich zeige Ihnen heute, wie Unternehmen Snapchat als Karrierekanal für Auszubildende nutzen (können), um frühzeitig die junge Zielgruppe an sich zu binden.

Mitarbeiterakquise mit Snapchat – das sollten Sie wissen

Snapchat ist eine reine Foto- und Videoplattform und wird nur als Smartphone-App angeboten. Auf dem Netzwerk geht es darum, kurzweilige, durchaus auch spaßige Momentaufnahmen zu teilen. Wenn Sie Snapchat über Ihr Smartphone starten, aktiviert sich automatisch Ihre Kamera und Sie kommunizieren zwangsläufig über Fotos oder 10 Sekunden Videos. Diese sind zudem nur einmalig für Ihre Follower abrufbar; über Snapchat Stories verlängert sich die Nutzungsdauer auf 24 Stunden und die Videos sind länger als 10 Sekunden. Das bedeutet für Sie und Ihre Kommunikationsstrategie: Sie müssen eine überzeugende Contentstrategie entwickeln, um Follower an sich zu binden und sie zum Handeln zu aktivieren.

Das können Sie in der Mitarbeiterakquise mit Snapchat bei der jungen Zielgruppe erreichen

  • – junge Fachkräfte für Unternehmen interessieren
  • – zeigen, dass Sie die Sprache der Jugend sprechen und als Arbeitgeber an ihnen interessiert sind
  • – Auszubildende als Multiplikatoren einbeziehen in die Personalarbeit
  • – positive Arbeitgebermarke aufbauen und pflegen

Bei der Mitarbeiterakquise mit Snapchat sollten Ihre Inhalte

  • – authentisch, unterhaltend und kreativ sein
  • – einen fundierten, aber auch kurzweiligen Einblick in Ihre Arbeitswelt geben – zugeschnitten auf die Bedürfnisse der Zielgruppe Auszubildende

So werden Sie zum Snapchat und Recruiting Profi

Mitarbeiterakquise mit Snapchat kann gelingen, wenn Sie folgende Tipps beachten:

Sprechen Sie mit Ihren Azubis über Ihre Arbeitgeberstrategie auf Snapchat.

Gibt es Azubis, die auf Snapchat bereits aktiv sind? Dann lassen Sie sich von diesen in einem Workshop die Feinheiten des Netzwerks zeigen. Aber auch die Bedürfnisse der Jugendlichen erklären: Was suchen sie auf Snapchat, was interessiert sie, mit welchen Inhalten kann man sie ködern.

Gründen Sie eine Snapchat-Workgroup

mit 2-3 Azubis sowie einem Kollegen aus der Personalabteilung (möglichst Recruiting). Und Kollegen aus den Fachabteilungen, die am dringendsten Auszubildende/ Fachkräfte benötigen.

  • – Überlegen Sie sich gemeinsam, was Ausbildung in Ihrem Unternehmen bedeutet und wie Sie Ihre Arbeitgeber-Botschaften, Ihre Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten filmisch festhalten.
  • – Bilden Sie Ihre Azubis zu Botschaftern aus. Sie sind das Aushängeschild für Ihren Snapchat-Kanal. Achten Sie darauf, dass das Erbe weitergegeben wird an die nächste Generation Ihrer Azubis.
  • – Behalten Sie mit dem Recruiter die Contentstrategie im Auge und prüfen Sie die Inhalte auf Relevanz und Nachhaltigkeit.
  • Legen Sie sich ein Snapchat Profil für Ihr Unternehmen an.

Machen Sie sich dann mit Snapchat vertraut.

  • – Probieren Sie die Kamerafunktion aus, verändern Sie Ihre Fotos mit Sprechblasen, Emojis und Filtern.
  • – Gehen Sie auf Spurensuche: Wie nutzen andere Unternehmen Snapchat? Welche Inhalte laden diese Unternehmen hoch?

Legen Sie nun Ihre Contentstrategie für Snapchat fest.

  • – Machen Sie sich einen Themenplan, welche Inhalte für Ihre Zielgruppe relevant sind:
    • – Vorstellung Ausbildungsmöglichkeiten, Ausbildungsbeauftragten
    • – Vorstellung Arbeitsplätze
    • – Recruiting Events, Schulungen
    • – Teambuilding Events/ Mitarbeiterfeiern
    • – Social Benefits im Unternehmen
    • – Interviews mit Fach- und Führungskräften, Personalleitung bis zum Geschäftsführer
    • – Jobpostings & Ausbildungsprogramme
    • – Soziales Engagement der Mitarbeiter
    • – steigern Sie mit Gewinnspielen, Rätseln die Interaktionsrate
  • – Und brechen Sie diese Inhalte auf konkrete Stories herunter (Story xx für Woche yy)
  • – Um für die Zielgruppe interessant zu bleiben, sollten Sie mindestens ein Video pro Woche hochladen.

Sprechen Sie bei Bewerbungsgesprächen das Thema Snapchat proaktiv an.

  • – Sind Azubis aufgrund Ihres Snapchat-Kanals auf Sie aufmerksam geworden?
  • – Machen Sie eine kurze Manöverkritik: Was ist gut am Auftritt, welche Inhalte fehlen?

Das sollten Sie für Ihre Contentstrategie wissen

Bei Snapchat gibt es keine Chronik und kein Profil, mit dem man sich positioniert, sondern nur die Fotos und Videos, die wieder verschwinden. Jede Snap-Story muss aktiv angeklickt werden. Langweilt diese, schließt der Follower sie wieder. Daher ist jeder Beitrag eine neue Herausforderung, ob sie bei der Zielgruppe ankommt oder nicht. Sie müssen es also mit Ihrer Contentstrategie schaffen, dass Ihre Follower Ihnen erhalten bleiben und echtes Interesse an einer Ausbildung bei Ihnen entwickeln. Daher ist die Evaluierung, welcher Content lief gut (Höhe der Klicks, Kommentare, Chats) wichtiger als bei anderen Sozialen Netzwerken. Eine Möglichkeit, Interaktion zu erhöhen: Lassen Sie Ihre Follower per Screenshot abstimmen, welche Themen sie interessieren würden.

Snaps, also Fotos oder Videos können Sie nicht vorproduzieren. Sie entstehen aus dem Augenblick. Daher ist die Vorbereitung umso wichtiger. Möchten Sie ein bestimmtes Thema auf den Punkt bringen, Botschaften deutlich machen oder ein aktuelles Angebot, sollten sie dieses wie beim Elevator Pitch „üben“, um beim Filmen das Wesentliche zu vermitteln.

Mein Fazit für die Mitarbeiterakquise mit Snapchat

Snapchat ist nahe dran an der jungen Zielgruppe. Nutzen Sie das Potential des Netzwerkes, um sich als jung gebliebenes Ausbildungsunternehmen zu präsentieren. Lassen Sie dabei unbedingt Ihren Azubis als Unternehmensreporter den Vortritt. Überprüfen Sie aber gemeinsam mit Ihren Azubis, dem Bereich Personal und den entsprechenden Fachabteilungen, welche Themen bei der Mitarbeiterakquise mit Snapchat ankamen, worauf Follower reagiert haben und vertiefen Sie diese Contentstrategie. Experimentieren Sie ruhig mit Inhalten. Es kann nicht spaßig und verrückt genug auf Snapchat sein, um sich als Arbeitgeber zu profilieren. Dann steht Ihrer Mitarbeiterakquise mit Snapchat nichts mehr im Wege!

Die ausführlichen Tipps von Rewe und der Techniker krankenkasse inklusive dem Interview mit Julia Böttcher von der TK, lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 11/2017.

Themen aus PRPraxis 11/2017, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Selbstmarketing: Positionieren Sie sich richtig, damit Ihre Arbeit ernst genommen wird
  • – Redaktion: Social-Media-Stil ist tabu
  • – Datenschutz: Schnell-Check Organigramm
  • – Kommunikation: Sommerloch: So schöpfen Sie das Potenzial von Interviews optimal für die Präsentation Ihres Unternehmens aus
  • – Interne Kommunikation: Fehlerkultur: Fehler als Chance nutzen und profitieren

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Google+ – wertlos oder wertvoll für Ihre Öffentlichkeitsarbeit?

Mittwoch, 26. April 2017

3 Gründe, warum Unternehmen auch weiterhin in Google+ investieren sollten

2011 startete Google+ als Soziales Netzwerk – viele Features wie Hangouts, dedizierte Zielgruppenansprache waren damals ausgefeilter und attraktiver als auf Facebook. Doch den Kampf der Giganten gewann Google + nicht. Heute ist der Dienst als Soziales Netzwerk mit gut 2 Mio. aktiven Nutzern (gegen ca. 23,5 Mio.) gescheitert. Lohnt es sich trotzdem für Unternehmen in Google + zu investieren? Unbedingt! Vorausgesetzt, sie besitzen bereits ein Google +-Profil.

Google+ interessant für SEOGoogle+ ist immer noch Teil der weltweit wichtigsten Suchmaschine

Google bevorzugt nicht zwangsläufig Unternehmen mit Google+-Seiten in den Suchmaschinenergebnissen. Aber Unternehmen haben es trotzdem in der Hand, ihr Suchmaschinenranking über Google + zu verbessern.

Als erstes sollten sie darauf achten, dass ihr Unternehmensprofil vollständig ausgefüllt und angereichert ist mit den unternehmensrelevanten Keywords. Diese sollten in der Beschreibung sowie dem Untertitel der Profilseite auftauchen. Außerdem sollten Unternehmen ihr Google +-Profil mit ihrer Webseite verknüpfen, so gewinnt auch diese an Relevanz. Vorallem dann, wenn die inhaltliche Ausrichtung übereinstimmt.

Ein Account für alle Google-Dienste

Lange Zeit war es so, dass Sie youtube nur richtig nutzen konnten, wenn Sie auch ein Google+-Konto hatten. Das hat Google geändert – auch die anderen Google-Dienste setzen kein Google+-Profil mehr voraus. Aber: Wenn Sie ein Google +-Profil besitzen, können Sie mit einem Account unkompliziert auf alle Google-Dienste zugreifen.

Unternehmen verifizieren sich mit Google+ auch lokal

Unternehmen, die ein Google + Profil besitzen und lokal tätig sind, erscheinen bei der Google-Suche automatisch mit ihrem Geschäftsprofil auf der rechten Seite der Suchergebnisse – gleich verknüpft mit Google Maps. Vorteil des Google + Profils: Unternehmen haben es jederzeit in der Hand, die Informationen ihrer Darstellung direkt zu ändern, Fotos hinzufügen und mit Google My Business zu verknüpfen. Google My Business ist das Google-eigene Branchenbuch, welches vor allem für die lokale Suchmaschinenoptimierung äußerst relevant ist. Der Eintrag ist eine Verifizierung des Unternehmensstandortes. Für die lokale Suchmaschinenoptimierung ist Google+ also unerlässlich. Positiver Zusatzeffekt: Der Brancheneintrag verfügt zusätzlich über Bild, Ton, Bewertungen, Routenplaner, Kartenausschnitt und eine direkte Interaktionsmöglichkeit.

Google+ wird als soziales Netzwerk und lebendige Community immer weniger genutzt. Sich also ein neues Google+-Profil anzulegen macht keinen Sinn, wohl aber das bereits bestehende nicht zu vernachlässigen. Denn für die Suchmaschinenoptimierung und vor allem den lokalen Eintrag ist Google+ immer noch unersetzlich. Nur wer ein verifiziertes Konto besitzt, hat das recht, sein Unternehmensprofil zu ändern und sich allumfassend zu präsentieren.

Ausführliche Tipps zum Wert von Google+ lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 9/2017.

Themen aus PRPraxis 9/2017, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Corporate Blogs: 14 No-Gos, die Sie bei Ihrem Unternehmensblog unbedingt vermeiden sollten
  • – Recht: Achtung: Für den falschen Eintrag im Branchenverzeichnis haften Sie!
  • – Recht: Telefonpflicht im Impressum für Online-Händler wackelt
  • – Kommunikation: Schlechte Nachrichten übermitteln: So gelingt Ihnen die kommunikative Herausforderung
  • – Leserfrage: „Für wen ist die Nutzung des Presseservices lifePR sinnvoll und was bringt er?“
  • – Printmedien: Selbst machen oder einen Profi engagieren?
  • – Print: Mit Print-Werbung steigern Sie die Aufmerksamkeit und Ihren Umsatz

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