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Archiv für die Kategorie „Social Media“

Imagebildung mit Instagram

Mittwoch, 27. September 2017

Legen Sie bei Ihrem Instagram-Auftritt die Perspektive klar auf Ihr Markenimage

Instagram ist schon längst mehr als eine reines Netzwerk zum Teilen von Fotos mit Freunden. Unternehmen, Marken haben Instagram entdeckt, um mit Fotos Geschichten zu erzählen. Imagebildung mit Instagram gelingt in wenigen Schritten und verspricht hohe Aufmerksamkeit.

Imagebildung mit Instagram bei HappySocks

HappySocks inszeniert sich und seine Produkte auf dem Instagram-Auftritt- die Bilderwelt ist aus einem Guss

Instagram ist ein rein visuelles Medium. Mehr als auf jeder anderen Social-Media-Plattform werden Fotos von den Usern genutzt, um miteinander zu kommunizieren und am Leben des anderen teilzuhaben. Der Fokus liegt klar auf den Bildern, weiterführende Links wie bei Facebook und Pinterest sind zweitrangig. Marken und Unternehmen können ihre Follower mit einem persönlichen, emotionalen Blick auf ihre Marke überraschen.

Imagebildung mit Instagram – von Anfang an

Das beliebte Foto-Netzwerk ist ein starkes, imagebildendes Tool für die Pre-Sales Phase. Zwar ist es bei Instagram nicht möglich in die Posts Links zu setzen – außer Sie besitzen einen Profi-/Marken-Account, um Follower direkt auf die Webseite zu schicken und somit zu Ihren Verkaufselementen. Doch schaffen Sie in der entscheidenden Pre-Sales Phase mit informativem und emotional aufgeladenem Content (Fotos) hohe Aufmerksamkeit und Beteiligung für Ihre Marke. Damit steigern Sie Ihre Bekanntheit, wecken Interesse und gewinnen Neukunden. Und einige schauen auch ohne direkter Verlinkung auf Ihrer Homepage vorbei.

Imagebildung mit Instagram durch Wiedererkennung

Das eigene Profil ist der Dreh- und Angelpunkt für die Imagebildung mit Instagram. Im Header,

neben Ihrem Profilbild lassen sich prägnante, aufmerksamkeitsstarke Informationen zu ihrem Unternehmen und ihrer Marke setzen. Wenn Sie mit einem Slogan arbeiten, ist dort der richtige Ort, ihn mit #Hashtag zu veröffentlichen. HappySocks, die Marke für verrückte, glücklichmachende Socken wirbt mit dem Slogan #HappynessEverywhere. Diesen #Hashtag hat das Unternehmen geschickt in die Kurzvorstellung eingebaut.

Happysocks kombiniert zudem perfekt Bild und Text. Leitidee hinter den Fotos und Texten ist immer der Slogan #HappynessEverywhere. Er darf auch als #Hashtag bei den einzelnen Fotos niemals fehlen. Zu jedem Bild gehört auf Instagram auch eine kurze thematische Einordnung – sei es ein Zitat, ein Lebensgefühl, ein Aufruf oder einfach nur eine kurze Bildbeschreibung.

Achten Sie zudem darauf, dass Ihr Instagram-Auftritt ihrem Webauftritt ähnelt. Das gibt einen zusätzlichen Wiedererkennungseffekt. HappySocks macht das sehr gut: Die Bilderwelt von Instagram spiegelt sich im Markenauftritt wider, die Aufforderung „Jetzt shoppen“ wird sehr subtil eingesetzt und stört nicht den Wirkungsgrad der emotionsgeladenen Fotos.

Imagebildung mit Instagram durch attraktiven Content

Instagram lässt sich perfekt für visuelles Storytelling nutzen. Richten Sie unbedingt darauf Ihre Content-Strategie aus. Aber nicht nur inhaltlich sollten Sie sich überlegen, was Sie als übergeordnete Geschichte veröffentlichen möchten, sondern auch optisch. Heißt: betrachtet jemand Ihren Instagram-Auftritt sollten die veröffentlichten Fotos aus einem Guss sein und sich gegenseitig visuell stärken – ein in sich schlüssiges Bild ergeben.

Die Marke HappySocks hat den Branding Gedanken verinnerlicht: Die übergeordnete Story ist #HappynessEverywhere. Jedes veröffentlichte Foto folgt diesem imagebildenden Gedanken. Von Dritten (Influencer, Follower/ Kunden) im Profil veröffentlichte Fotos passen perfekt zum Erscheinungsbild des Instagram-Auftritts.

Um im Gespräch zu bleiben, sollten Sie regelmäßig Ihre Follower mit neuen Fotos aus Ihrem Unternehmen überraschen. Legen Sie sich dazu einen Redaktionsplan an, mit einem Pool an Themen. Überlegen Sie sich, wie Sie Ihre übergeordnete Story in Themenkategorien unterteilen – bei HappySocks beispielsweise Relaxen, Unterwegs, mein Stil, reine Verkaufsfotos nach Jahreszeiten. Und innerhalb dieser können Sie wiederum Themenserien kreieren – beispielsweise einen HappyMondaySocks.

Instagramer sind verwöhnt: Achten Sie stets auf hohe Qualität und professionelle Aufbereitung Ihrer Fotos und Videos. Anders als bei Snapchat, bei dem der Schnappschuss, also Augenblick zählt, zählt bei Instagram die Inszenierung eines Fotos – trotzdem ist Authentizität das entscheidende Kriterium für Ihre Bilderwelt. Jedes Foto für sich ist eine Imagekampagne für Ihre Marke. Und soll in den Betrachtern ein positives Gefühl auslösen.

Imagebildung mit Instagram durch Interaktion

Bei Instagram geht es aber auch um Markenbildung und Markenstärkung durch Interaktion. Die Community ist ein wichtiger Faktor, um Ihre Marke bekanntzumachen. Interagieren Sie mit Ihren Followern, bitten Sie Instagram-Influencer, sich mit Bildern zu Ihrer Marke einzubringen. Wie tragen beispielsweise HappySocks Kunden am liebsten ihre Socken und wo? Wie kombinieren sie diese schrillen Accessoires geschickt mit ihrer Kleidung?

Ein Beispiel Dritte bzw. Ihre Follower einzubinden, ist, dass diese Fotos zu einem von Ihnen vorgegebenen Thema an Sie schicken. Das Thema sollte einen von Ihnen festgelegten Hashtag wie #HappyMondaySocks besitzen und am besten noch Ihren Markenslogan #HappynessEverywhere. Wenn Sie Fotos aus Ihrer Community nutzen, achten Sie darauf, immer in Ihrem Kommentarfeld die Contentquelle mit @NamedesInstagramers anzugeben.

Fazit zu Imagebildung mit Instagram

Jedes Foto, jedes Video, das Sie über Instagram veröffentlichen ist in sich eine kleine Kampagne. Und trägt somit zur Imagebildung mit Instagram bei. Arbeiten Sie mit einem übergeordneten Thema, einer Geschichte, der sie auf Instagram treu bleiben. Jeder Post sollte sich dieser Content-Strategie und dem Gesamtbild unterordnen. Um Ihren Markenauftritt zu stärken, die Reichweite zu erhöhen, setzen Sie zu jedem Foto den passenden Text, #Hashtags wie Markenslogan und Thema. Nutzen Sie Fotos Dritter, nennen Sie diese unbedingt mit @NameDerQuellenangabe.

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Instagram Fotos, die ankommen

Donnerstag, 14. September 2017

Fünf Tipps wie Sie Event-Selfies für Ihre Instagram Fotos leichtfüßig inszenieren

Selfies auf Partys – Instagram Fotos sind der Renner. Sie wirken spontan, leichtfüßig und wecken Emotionen. Doch weit gefehlt. Auch hinter den spontanen Event-Selfies steckt eine Menge Vorbereitungszeit. Die Vorarbeit lohnt sich!

Selfies auf Events sind der Hit bei Instagram Fotos

Sie spielt mit ihrer Persönlichkeit und den Betrachtern – perfektes Selfie der Sängerin Shanai © Instagram Fotos Shanai

Selfies kommen definitiv bei Ihrer Zielgruppe an – die Instagram-Community, darunter Celebrities und It-Girls, zeigt wie es geht. Damit die spontanen Fotos überzeugen, benötigen aber auch diese Inspirationen, Ideen und jede Menge Vorbereitung. Fünf Tipps, wie Sie Ihr Event-Selfie leichtfüßig inszenieren und ihre Fans begeistern.

Instagram Fotos – Tipp 1: Probieren Sie Ihre Looks vorab aus

Vorbereitung ist vor allem bei spontanen Partyfotos äußerst wichtig. Überlassen Sie weitestgehend nichts dem Zufall. Zur Vorbereitung gehört aber nicht nur Ihr Äußeres: Make-up, Haare, Outfit, sondern auch Posen, Mimik, Gestik. Üben Sie also vor einem Spiegel, auch die richtige Kamerahaltung mit und ohne Selfiestick.

Überlegen Sie sich, was Sie unbedingt fotografisch festhalten wollen, welche Motive sich vor Ort für spannende Bilder eignen. Wen Sie zusätzlich fotografieren möchten. Ändern Sie die Perspektiven: steigen Sie auf die Bar, krabbeln Sie unter den Tisch, stellen Sie Leute zusammen, die alle dieselbe Farbe tragen, fotografieren Sie Gäste durch ein Champagnerglas. Gibt es lustige Dekoaccessoires wie Hüte, die sich die Party-Gäste aufsetzen können? Gehen Sie zusätzlich auf Onlinerecherche und schauen Sie sich Party-People an. Auf Instagram gibt es genügend It-Girls, die ihre Fotos posten. Unter Hashtags wie #partying werden Sie definitiv fündig.

Make-up aufgetragen, Haare haltbar gestylt, Outfit sitzt – es kann losgehen. Die Ladies sollten unbedingt in ihrem Handtäschchen Spiegel, grobzackigen Kamm oder Klappbürste sowie Mini-Proben ihrer Stylingprodukte mitnehmen, um zwischendurch nochmals das Äußere zu korrigieren.

Damit Ihr Outfit sitzt, sollten Sie vorab mehrere Kleidungsstücke ausprobieren und sich fotografieren. Achten Sie darauf, ob ihre Kleidung unschöne Falten wirft, knittert oder Sie korpulent wirken. Diese Kleidungsstücke können Sie schon einmal aussortieren. Sie sollten sich den ganzen Abend wohlfühlen in ihrem Outfit, es sollte Ihre Gesten zudem natürlich aussehen lassen. Achten Sie auch auf die Farbe, zu dunkle schlucken das Licht.

Instagram Fotos – Tipp 2: Geizen Sie nicht mit Fotos

Spontanität schön und gut, aber wieviele Instagram Fotos benötigt es bei einem Fotoshooting um DAS Foto zu bekommen. Geizen Sie also nicht mit Fotos, machen Sie aus jedem Blickwinkel ein Selfie, probieren Sie verschiedene Gruppenkonstellationen aus, Lichtquellen und Hintergründe. Halten Sie Ausschau nach tollen Fotomotiven. Überraschen Sie Partygäste und lichten Sie diese in Aktion ab. Viele der Fotos sind sicher unbrauchbar, aber das ein oder andere Highlight ist garantiert dabei. Je mehr sie fotografieren, umso schneller gewöhnen sich die Gäste an das Shooting und verhalten sich wieder natürlich. Lassen Sie nun ihren Motiv-geschulten Blick schweifen und legen Sie erneut mit Fotografieren los. Gehen Sie dabei unbedingt nahe an die Motiv heran, das wirkt dynamischer, zudem kompensieren Sie so die schlechten Lichtverhältnisse.

Instagram Fotos – Tipp 3: Selfiesticks und Apps für mehr Flexibilität

Kleine Helferlein für Ihre Instagram Fotos während und nach dem Fotografieren können Ihnen ihre Aufgabe erleichtern. Nicht immer ist es ratsam, aus der Hand zu schießen. Der Blickwinkel ist sehr eingeschränkt, von der Partyatmosphäre hinter ihnen ist wenig zu sehen und sobald Sie eine größere Gruppe fotografieren möchten, reicht Ihre Armlänge nicht mehr aus. Ein Selfiestick unterstützt Sie. Achten Sie beim Kauf unbedingt auf dessen Features: Die Stablänge sollte zwischen 50-100 cm betragen, ein flexibler Haltekopf für verschiedene Handytypen sollte vorhanden sein, im Griff sollte ein Bluetooth-Modul und Fernauslöser integriert sein, top wäre zudem eine Zoomsteuerung.

Zum Nachbereiten der Instagram Fotos bietet das die Netzwerkapp bereits viele Filter. Aber mit Bildbearbeitungs-Apps können Sie noch mehr aus Ihren Fotos herausholen. Mit dem PhotoDirector ändern Sie mit wenigen Klicks Kontraste, machen kleine Retuschen und passen die Farbtemperatur an. Vor allem die Porträt-Funktion ist für Party-Fotos Gold wert. Mit der App SnapSeed können Sie einfache Korrekturen vornehmen, aber auch aufregende Effekte erzielen. Die kostenlose Android-App bietet alles, was Sie für eine gute Foto-Bearbeitung benötigen.

Instagram Fotos – Tipp 4: Spielen Sie mit dem Licht

Auf Partys herrscht meist Halbdunkel – Smartphone-Kameras können das diffuse Licht schlecht filtern. Ohne eingeschaltetem Blitz werden die Instagram Fotos schnell pixelig. Schnappschüsse, vor allem in Bewegung, werden viel zu unscharf. Hat Ihre Kamera einen Low-Light oder HDR Modus sollten sie in diese wechseln. Aber letztendlich hilft nur Blitzlicht an. Die harten Kontraste und veränderte Farben können Sie später über Filter verändern.

Nutzen Sie zudem geschickt die vorhandenen Lichtquellen. Am besten funktionieren Porträtaufnahmen, wenn das Licht von schräg rechts oben kommt und auch noch Glanzlichter in die Augen der Porträtierten zaubert. Beim Butterfly Light kommt das Licht mittig über dem Kopf in einem Winkel von 25 bis 70 Grad. Das macht den schmetterlingsförmigen Schatten auf der Nase. Dramatisch ist auch, wenn das Licht seitlich, im 90 Grad Winkel auf das Gesicht fällt und eine Hälfte im Schatten bleibt.

Instagram Fotos – Tipp 5: Erzählen Sie Ihre Event-Geschichte mit Instagram Stories

Bereits bei der Vorbereitung Ihrer Instagram Fotos sollten Sie sich überlegen: Was würde meine Fans auf dem Event interessieren? Welche Stimmung, welche Details möchte ich festhalten. Gibt es Besucher, die ich unbedingt mit mir ablichten möchte? Kann ich gar eine Geschichte mit meinen Fotos erzählen? Hilfreich ist hierbei die Funktion „Stories“ bei Instagram. Damit lassen sich Ihre Fotos und Videos (bis zu 1 Std. Länge) in Slideshows zusammenfassen und sind für Ihre Fans 24 Stunden sichtbar. Die kurze Sichtbarkeit erhöht die Aufmerksamkeit und gibt den Betrachtern das Gefühl, auch dabeigewesen zu sein. Denn nach 24 Stunden bleibt das Gesehene nur in der Erinnerung haften. Versehen Sie die Fotos noch mit kurzen Texten, Emoticons oder Sprechblasen. Fertig ist Ihre Story.

Fazit

Instagram Fotos auf Partys sind keinesfalls nur spontan aus der Lust am Fotografieren entstanden. Sie benötigen eine fundierte Vorbereitung. Je weniger Sie dem Zufall überlassen, umso überzeugender werden ihre Fotos und begeistern Ihre Instagram Fans. Nutzen Sie auch Helferlein wie Selfiestick und Foto-Apps, um das Beste aus den Fotos herauszuholen.

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Live-Videos erstellen und vermarkten

Mittwoch, 23. August 2017

Das liegt im Trend: Live-Videos erfolgreich als Marketingtool etablieren

Live-Videos, gespielt über soziale Netzwerke, spielen im Content Marketing von Marken eine immer größere Rolle. Ob auf Youtube, Facebook oder Twitter, auch die etablierten Netzwerke kommen nicht mehr ohne aus. Wie aber können Sie für Ihre PR Live-Videos sinnvoll nutzen? Worauf müssen sie achten? Nach dem Beitrag wissen Sie mehr.

Am 15. Oktober 2016 startete McDonald’s das bisher größte nationale Social-Media- und Live-Event seiner Unternehmensgeschichte. Unter dem Motto “Live@McDonald’s” präsentierte die Fastfood-Marke mit Big-Mac-TV eine 12-stündige Show live aus einem der Restaurants, die auf den Social Media-Kanälen sowie über mcdlive und in 600 Restaurants im Instore-TV verfolgt werden konnte. Gleichzeitig veranstaltete die Marke einen Tag der offenen Tür in seinen Restaurants.

Das 12-stündige Live-Video gehört zur aktuellen Transparenz-Philosophie der Fastfood-Kette. Unterstützung holte sich McDonalds von den Moderatoren Matthias Killing und Johanna Klum. Pro Sieben Sat 1 Corporate Media/Redseven war für die Produktion zuständig. Mehr als sechs Millionen Zuschauer waren über die verschiedenen Kanäle Facebook, Youtube und Twitter live dabei. Allein auf Facebook kommentierten Tausende den Live-Stream. Eine Mammut-Aufgabe für das Social Media Team von McDonald’s. Transparente Unternehmensdarstellung birgt aber auch das Risiko, negativer Kommentare. So äußerten sich User auf youtube über die Sinnlosigkeit der Beiträge, blieben aber trotzdem live dabei.

Vorteile von Live-Videos für das Marketing

Es geht natürlich auch einfacher und kostengünstig; Sie müssen nicht tausende Euro für Live-Videos ausgeben. Jedes handgedrehte Video ist für ihre Zielgruppe spannend zu erleben, ermöglicht es doch einen ungekünstelten, hautnahen Blick hinter die Kulissen ihres Unternehmens. Shanai, Sängerin aus Köln, nutzt zur Vermarktung ihrer Stimme und CDs Live-Videos auf Facebook (siehe Video).

Sie zeigen einen realen, ungekünstelten Blick auf ihr Unternehmen/ ihre Veranstaltung, da sie nicht geschnitten und aufbereitet sind.

Sie kommunizieren in Echtzeit mit ihren Fans/ Followern – diese können während des Livestreams auf den Kanälen Kommentare abgeben.

Ihre Fans/ Follower bleiben am Bildschirm: Sie können sich nicht wie bei hochgeladenen Videos Häppchen herauspicken oder bis ans Ende springen.

Videos sind für jeden überall machbar. Sie benötigen nur ein Smartphone/ Tablet und eine Internetverbindung.

Live-Videos werden laut Facebook 10x mehr kommentiert, zudem bevorzugt der Facebook-Algorithmus diese Art von Film, so dass sie im Newsfeed besser angezeigt werden.
Storytelling mit Live-Videos – Themen, die ihre Zielgrupe interessieren

Live-Videos haben eine höhere Akzeptanz bei ihren Fans/ Followers als bearbeitete Videos, die meist sorgfältig ausgewählte Inhalte zeigen. Das verwässert in den Augen Ihrer Zielgruppe aber Ihre Authentizität und Transparenz. Themen, die Sie für Live-Videos nutzen, finden sich in Ihrem Unternehmen mannigfach:

  • – Veranstaltungen, Pressekonferenzen, Messeauftritte, Neueröffnungen
    Nicht jeder Ihrer Kunden, Fans hat die Möglichkeit bei Ihrer Veranstaltung vorbeizuschauen. Mit Live-Videos fühlt er sich wie ein Teilnehmer.
  • – FAQs beantworten
    Fragen, die Ihnen immer wieder von Kunden/ Fans gestellt werden, können Sie via Livestream beantworten. Diese können Sie anschließend auf Ihre FAQ-Seite stellen. Richten Sie doch eine wöchentliche FAQ-Stunde ein.
  • – Auf Fragen und Kommentare mit Live-Videos antworten
    Mündlich geht die Beantwortung von Fragen oft einfacher. Nutzen Sie die Livefunktion für kurze Kommentare, so sehen ihre Fans auch gleich, wie Sie auf ihre Fragen/ Kommentare reagieren (Mimik, Gestik).
  • -Blick hinter die Kulissen gewähren
    Überlegen Sie, wonach ihre Kunden, Partner, Fans immer wieder fragen. Was könnte sie an ihrem Unternehmen besonders interessieren? Sind es die Abläufe, Räumlichkeiten, Mitarbeiter, die Geschäftsleitung?

Nicht nur Ihre Live-Sicht ist für Fans/ Kunden spannend. Laden Sie Fans ein, ihre Geschichte zu erzählen: Wie würden sie Ihr Unternehmen filmen? Welche Messeeindrücke halten sie filmisch fest? Machen Sie dazu einen Aufruf auf Ihren Kommunikationskanälen oder nutzen Sie Ihnen wohlgesonnene Kunden, Blogger, Redakteure, Fans, die Sie explizit auf einen ganz privaten „Tag der offenen Tür“ einladen.

Live-Videos sind die Zukunft. Diese Art der Echtzeitkommunikation kommt bei Ihren Fans an und bindet sie stärker an Ihre Marke. Live-Videos sind aufgrund der Echtzeitaufnahme nie perfekt, müssen aber perfekt geplant sein, um Interesse bei Ihrer Zielgruppe zu wecken. Ohne packendes Thema und Drehbuch funktioniert diese Art der Kommunikation nicht. Um Reichweite zu erhalten, sollten Sie Ihr Video mehrfach über Ihre Kanäle ankündigen und auch den Mehrwert für ihre Fans/ Kunden herausstellen.

Was Sie bei Live-Videos beachten sollten und über welche Kanäle Sie diese am besten bespielen, erfahren Sie in der aktuellen PRPraxis 17/2017.

Themen aus PRPraxis 17/2017, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Strategie: Wie es Ihnen in 6 Schritten gelingt, die richtigen Kernbotschaften zu formulieren
  • – Leserfrage: „Was ist beim Setzen von Links zu beachten?“
  • – Werbung: Innovatives Plakat: So treten Sie mit Ihren Zielgruppen in einen Dialog
  • – Leserfrage: „Wie gewinnen wir Newsletter-Abonnenten?“
  • – Outsourcing: Unterstützung für Ihre Pressestelle: Freelancer oder Agentur?
  • – Crossmedia: Online werben – offline shoppen: So locken Sie Kunden in Ihr Geschäft
  • – Evaluation: Messen Sie den Erfolg Ihres Blogs

Tipps zu Eventvermarktung mit Social Media

Mittwoch, 7. Juni 2017

Nutzen Sie die Vorteile der Eventvermarktung mit Social Media und treffen Sie den Nerv Ihrer Teilnehmer

Ob Webinar, Messe, Fachkonferenz, Lesung oder Livekonzert – wer heute eine Veranstaltung ankündigen möchte, kommt an Social Media nicht vorbei. Nutzen Sie bereits alle Möglichkeiten, mit Ihren Social Media Kanälen Ihre Zielgruppe für einen anstehenden Event zu begeistern? Ich zeige Ihnen, wie Eventvermarktung mit Social Media funktioniert.

Handfeste Tipps für die Eventvermarktung mit Social Media

Die Kölner Sängerin Shanai nutzt Facebook, um ihr neues Album und die Releaekonzerte zu vermarkten.

Eine Veranstaltung zu organisieren ist eine Sache, sie publik zu machen eine ganz andere. Sie können noch so viel Sorgfalt in die Planung und Durchführung Ihres Events stecken, wenn keiner kommt, hat sich Ihr Aufwand nicht gelohnt. Am besten lassen sich Veranstaltungen heutzutage über Ihre eingespielten Social Media Kanäle ankündigen und begleiten. Wie ein dazugehöriger Redaktionsplan aussehen könnte, habe ich Ihnen in einem anderen Beitrag zusammengestellt.

Vorteile der Eventvermarktung mit Social Media

  • Sie erreichen Ihre Zielgruppe dort, wo sich sich aufhält.
  • Teilnehmer können sich vor dem Event mit Ihnen und anderen Teilnehmern austauschen.
  • Sie erfassen die Stimmung, Bedürfnisse der Teilnehmer und können Ihren Event noch exakter auf die Zielgruppe ausrichten.

Diese Schritt sind unerlässlich für einen erfolgreichen Event:

  • Vor dem Event steht die Bekanntmachung im Vordergrund Ihrer Bemühungen. Teaser, konkrete Veranstaltungsinhalten, Vorstellung der Redner/ Akteure und der Agenda helfen Ihnen, Teilnehmer zu überzeugen.
  • Kurz vor dem Event ist es sinnvoll auf Programmänderungen hinzuweisen und die Highlights / Specials zu kommunizieren. Richten Sie dafür einen #Hashtag ein, über den Ihre Teilnehmer von der Messe berichten.
  • Nach dem Event ist vor dem Event: Geben Sie Ihren Teilnehmern nochmals die Chance, den Event Revue passieren zu lassen und informieren Sie über kommende Events. Den geknüpften Kontakt sollten Sie nicht abreißen lassen.

Ihre Basis: Bewerben Sie Ihre Veranstaltung über eine eigene Event-Webseite

Auf einer eigenen Veranstaltungsseite lässt sich am besten die gesamte Bandbreite Ihrer Eventinhalte wiedergeben. Zudem führen Sie durch Social Media Aktivitäten potentielle Teilnehmer zurück auf ihre Event-Seite.

Lassen Sie Ihre Eventseite wachsen: Starten Sie mit einem Teaserbild und „Coming up soon…“. Verschleiern Sie vorerst, was die Teilnehmer auf Ihrem Event erwartet, lassen Sie sie aber bereits für weitere Informationen registrieren. Diese Liste nutzen Sie für einen Newsletter, über den Sie Interessierte informieren und zu gegebener Zeit persönlich einladen.

Ihre Einladung: Legen Sie zusätzliche Eventseiten auf den sozialen Medien an

Bei der Eventvermarktung mit Spocial Media bietet es sich an, Ihre Webseite durch eigene Eventseiten auf den sozialen Medien zu stärken. Auf Facebook, Xing und LinkedIn können Sie – je nach Zielgruppe – attraktive Veranstaltungsseiten anlegen und darüber Ihre Fans, Ihr Netzwerk einladen und in passenden Gruppen verbreiten. Über diese Eventseiten können Sie zudem mit Ihrer Zielgruppe in Dialog treten. Teilnehmer können Ihnen Kommentare schicken, mit einem Klick Ihren Event in ihrem Netzwerk teilen, sich direkt anmelden und den Termin in ihrem Kalender speichern.

Arbeiten Sie unbedingt mit einem #Hashtag. Diesen können Sie auch auf Ihren Facebook, Xing und LinkedIn Eventseiten publik machen. Vor allem für Twitter und Instagram ist der #Hashtag vor und während Ihres Events essentiell. Mit dem #Hashtag können Sie unkompliziert Ihre Kommunikation kanalisieren. Ihre Teilnehmer nutzen ihn für ihre eigene Berichterstattung, die Zuhausegebliebenen können sich über den #Hashtag zeitnah informieren. Kreieren Sie einen kurzen, aussagekräftigen #Hashtag, der Vertippen unmöglich macht.

Interesse schüren: Befeuern Sie mit spannenden Bildern und Inhalten Ihren Event auf allen Social Media Kanälen

Schüren Sie nun bei der Eventvermarktung mit Social Media durch regelmäßige Updates das Interesse bei Ihrer Zielgruppe. Pushen Sie die Anmeldungen über relevanten Content auf Ihren Social Media Kanälen – drei Beispiele:

  • – Teaser auf Facebook, Twitter: „Wir haben Großes geplant – haltet euch den Oktober frei. Könnt Ihr euch denken warum? Damit lösen Sie bereits Neugierde aus und Diskussionen unter Ihren Fans, Followern.
  • – Inspirierende Bilder geben dem Event langsam ein Profil – gepostet auf Facebook, Instagram, Twitter.
  • – Auf Youtube erlebt Ihre Zielgruppe, wie der Event Formen annimmt: „So entsteht ein Event – wir begleiten den Eventmanager über die Vorbereitungszeit.“

Vor Ort: Holen Sie Ihre Gäste auch auf der Veranstaltung social ab

Der Tag des Events ist gekommen. Immer noch können Sie Ihre Eventvermarktung mit Social Media verknüpfen. Haben Sie einen Check-in-Terminal/ Infostand? Dann fordern Sie dort Ihre Teilnehmer auf, sie auf Facebook zu liken – unter allen neuen Fans verlosen Sie am Ende des Events ein VIP-Paket.

Weisen Sie auf einem Aufsteller nochmals daraufhin, dass Ihre Teilnehmer auf Twitter, Instagram unter dem #Hashtag live vom Event berichten können. Bei Messen und Konferenzen zeigt eine Social-Media-Wall Postings in Echtzeit. Instagram-Fotos können Sie dort auch einspielen. Das animiert weitere Besucher, ihre Meinung und Eindrücke via Social Media zu verbreiten. Dazu benötigen Sie z.B. ein Tool wie https://walls.io sowie einen Beamer und eine Leinwand oder Flatscreens. Bei einem ganz- und mehrtägigen Event bietet sich ein Live-Blog an. Mit dem Plugin für WordPress http://www.24liveblog.com kreieren Sei kostenlos mobil optimierte Live-Ticker auf Ihrem Blog.

Nachbereitung Ihrer Eventvermarktung mit Social Media

Nach dem Event ist Ihr Social Media Engagement noch nicht zuende. Schnüren Sie ein spannendes Paket aus Kommentaren, Meinungen, Fakten, Bildern, Videos zum Event für die Nachberichterstattung der Medien und Blogger.

  • – Füllen Sie ein Facebook-Album mit Bildern und rufen Sie Besucher auf, Ihnen ihre Eindrücke für das Album zu schicken.
  • – Stellen Sie eine Best-of Bildergalerie auf Ihre Event-Webseite inklusive Nachbericht.
  • – Holen Sie Feedback und Ideen von Ihren Eventteilnehmern ein. Schicken Sie ihnen ein Feedbackformular, das Sie auch online auf Ihre Eventseite stellen und auf Ihren sozialen Netzwerken teilen.
  • – Verfassen Sie mehrere Blogposts zu den Highlights Ihres Events, so dass dieser noch bis zu zwei Wochen nachhallt.

Nun ist Ihre Event-Webseite wieder Dreh- und Angelpunkt Ihrer Event-Nachbereitung und gleichzeitig -vorbereitung auf kommende Events.

Die ausführlichen Tipps zur Eventvermarktung mit Social Media und zu Ihrer Eventseite lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 12/2017.

Themen aus PRPraxis 12/2017, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Storytelling: Die 3 Säulen für Ihre überzeugende Kommunikation: Image, Inspiration, Inhalte
  • – Recht: Bestimmungen zur Informationspflicht Ihrer Kunden kennen und beherzigen
  • – Instagram: So werden Sie gefunden: 9 Tipps für den Einsatz von #Hashtags bei Instagram
  • – Gestaltung: Diese Designtrends im Printbereich dürfen Sie nicht verpassen
  • – Pressearbeit: Nutzwertig, provokativ oder kurios: In welche Kategorie soll Ihre Pressemitteilung fallen?

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Mitarbeiterakquise mit Snapchat leicht gemacht

Mittwoch, 24. Mai 2017

Wie Sie Mitarbeiterakquise mit Snapchat betreiben, zeige ich Ihnen in 5 Schritten

Einige große Unternehmen machen es vor. Rewe nutzt Snapchat, um Auszubildende an sich zu binden. Auch die Techniker Krankenkasse hat einen Karrierekanal auf Snapchat. Noch wird die Social Media Plattform vor allem von jungen Menschen genutzt. Aber genau dort setzt das Arbeitgeberangebot der Unternehmen an: Sie möchten die Fach- und Führungskräfte von morgen an sich binden, um anderen einen Schritt voraus zu sein. So funktioniert Arbeitgeberimage mit Snapchat.

Mitarbeiterakquise mit Snapchat gelingt bei Auszubildenden

Die Techniker-Krankenkasse snapt unter tk-karriere. Die Devise: Azubis und Mitarbeiter snappen zu lassen.

Snapchat ist eine der am schnellsten wachsenden Social Media Plattformen. Längst hat es Instagram überholt, auch im Umfang hochgeladener Fotos. Bisher sind auf Snapchat vor allem junge Menschen – 51% sind zwischen 16-24 Jahre alt – zu finden. Wer also vor allem die Jugend bei der Mitarbeiterakquise mit Snapchat ansprechen möchte, der sollte das Tool vorher beherrschen. Und vorsichtig: Sie sollten unbedingt die Nutzungsgewohnheiten der Jugend kennen und Ihre Recruitingstrategie darauf abstimmen.

Ich zeige Ihnen heute, wie Unternehmen Snapchat als Karrierekanal für Auszubildende nutzen (können), um frühzeitig die junge Zielgruppe an sich zu binden.

Mitarbeiterakquise mit Snapchat – das sollten Sie wissen

Snapchat ist eine reine Foto- und Videoplattform und wird nur als Smartphone-App angeboten. Auf dem Netzwerk geht es darum, kurzweilige, durchaus auch spaßige Momentaufnahmen zu teilen. Wenn Sie Snapchat über Ihr Smartphone starten, aktiviert sich automatisch Ihre Kamera und Sie kommunizieren zwangsläufig über Fotos oder 10 Sekunden Videos. Diese sind zudem nur einmalig für Ihre Follower abrufbar; über Snapchat Stories verlängert sich die Nutzungsdauer auf 24 Stunden und die Videos sind länger als 10 Sekunden. Das bedeutet für Sie und Ihre Kommunikationsstrategie: Sie müssen eine überzeugende Contentstrategie entwickeln, um Follower an sich zu binden und sie zum Handeln zu aktivieren.

Das können Sie in der Mitarbeiterakquise mit Snapchat bei der jungen Zielgruppe erreichen

  • – junge Fachkräfte für Unternehmen interessieren
  • – zeigen, dass Sie die Sprache der Jugend sprechen und als Arbeitgeber an ihnen interessiert sind
  • – Auszubildende als Multiplikatoren einbeziehen in die Personalarbeit
  • – positive Arbeitgebermarke aufbauen und pflegen

Bei der Mitarbeiterakquise mit Snapchat sollten Ihre Inhalte

  • – authentisch, unterhaltend und kreativ sein
  • – einen fundierten, aber auch kurzweiligen Einblick in Ihre Arbeitswelt geben – zugeschnitten auf die Bedürfnisse der Zielgruppe Auszubildende

So werden Sie zum Snapchat und Recruiting Profi

Mitarbeiterakquise mit Snapchat kann gelingen, wenn Sie folgende Tipps beachten:

Sprechen Sie mit Ihren Azubis über Ihre Arbeitgeberstrategie auf Snapchat.

Gibt es Azubis, die auf Snapchat bereits aktiv sind? Dann lassen Sie sich von diesen in einem Workshop die Feinheiten des Netzwerks zeigen. Aber auch die Bedürfnisse der Jugendlichen erklären: Was suchen sie auf Snapchat, was interessiert sie, mit welchen Inhalten kann man sie ködern.

Gründen Sie eine Snapchat-Workgroup

mit 2-3 Azubis sowie einem Kollegen aus der Personalabteilung (möglichst Recruiting). Und Kollegen aus den Fachabteilungen, die am dringendsten Auszubildende/ Fachkräfte benötigen.

  • – Überlegen Sie sich gemeinsam, was Ausbildung in Ihrem Unternehmen bedeutet und wie Sie Ihre Arbeitgeber-Botschaften, Ihre Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten filmisch festhalten.
  • – Bilden Sie Ihre Azubis zu Botschaftern aus. Sie sind das Aushängeschild für Ihren Snapchat-Kanal. Achten Sie darauf, dass das Erbe weitergegeben wird an die nächste Generation Ihrer Azubis.
  • – Behalten Sie mit dem Recruiter die Contentstrategie im Auge und prüfen Sie die Inhalte auf Relevanz und Nachhaltigkeit.
  • Legen Sie sich ein Snapchat Profil für Ihr Unternehmen an.

Machen Sie sich dann mit Snapchat vertraut.

  • – Probieren Sie die Kamerafunktion aus, verändern Sie Ihre Fotos mit Sprechblasen, Emojis und Filtern.
  • – Gehen Sie auf Spurensuche: Wie nutzen andere Unternehmen Snapchat? Welche Inhalte laden diese Unternehmen hoch?

Legen Sie nun Ihre Contentstrategie für Snapchat fest.

  • – Machen Sie sich einen Themenplan, welche Inhalte für Ihre Zielgruppe relevant sind:
    • – Vorstellung Ausbildungsmöglichkeiten, Ausbildungsbeauftragten
    • – Vorstellung Arbeitsplätze
    • – Recruiting Events, Schulungen
    • – Teambuilding Events/ Mitarbeiterfeiern
    • – Social Benefits im Unternehmen
    • – Interviews mit Fach- und Führungskräften, Personalleitung bis zum Geschäftsführer
    • – Jobpostings & Ausbildungsprogramme
    • – Soziales Engagement der Mitarbeiter
    • – steigern Sie mit Gewinnspielen, Rätseln die Interaktionsrate
  • – Und brechen Sie diese Inhalte auf konkrete Stories herunter (Story xx für Woche yy)
  • – Um für die Zielgruppe interessant zu bleiben, sollten Sie mindestens ein Video pro Woche hochladen.

Sprechen Sie bei Bewerbungsgesprächen das Thema Snapchat proaktiv an.

  • – Sind Azubis aufgrund Ihres Snapchat-Kanals auf Sie aufmerksam geworden?
  • – Machen Sie eine kurze Manöverkritik: Was ist gut am Auftritt, welche Inhalte fehlen?

Das sollten Sie für Ihre Contentstrategie wissen

Bei Snapchat gibt es keine Chronik und kein Profil, mit dem man sich positioniert, sondern nur die Fotos und Videos, die wieder verschwinden. Jede Snap-Story muss aktiv angeklickt werden. Langweilt diese, schließt der Follower sie wieder. Daher ist jeder Beitrag eine neue Herausforderung, ob sie bei der Zielgruppe ankommt oder nicht. Sie müssen es also mit Ihrer Contentstrategie schaffen, dass Ihre Follower Ihnen erhalten bleiben und echtes Interesse an einer Ausbildung bei Ihnen entwickeln. Daher ist die Evaluierung, welcher Content lief gut (Höhe der Klicks, Kommentare, Chats) wichtiger als bei anderen Sozialen Netzwerken. Eine Möglichkeit, Interaktion zu erhöhen: Lassen Sie Ihre Follower per Screenshot abstimmen, welche Themen sie interessieren würden.

Snaps, also Fotos oder Videos können Sie nicht vorproduzieren. Sie entstehen aus dem Augenblick. Daher ist die Vorbereitung umso wichtiger. Möchten Sie ein bestimmtes Thema auf den Punkt bringen, Botschaften deutlich machen oder ein aktuelles Angebot, sollten sie dieses wie beim Elevator Pitch „üben“, um beim Filmen das Wesentliche zu vermitteln.

Mein Fazit für die Mitarbeiterakquise mit Snapchat

Snapchat ist nahe dran an der jungen Zielgruppe. Nutzen Sie das Potential des Netzwerkes, um sich als jung gebliebenes Ausbildungsunternehmen zu präsentieren. Lassen Sie dabei unbedingt Ihren Azubis als Unternehmensreporter den Vortritt. Überprüfen Sie aber gemeinsam mit Ihren Azubis, dem Bereich Personal und den entsprechenden Fachabteilungen, welche Themen bei der Mitarbeiterakquise mit Snapchat ankamen, worauf Follower reagiert haben und vertiefen Sie diese Contentstrategie. Experimentieren Sie ruhig mit Inhalten. Es kann nicht spaßig und verrückt genug auf Snapchat sein, um sich als Arbeitgeber zu profilieren. Dann steht Ihrer Mitarbeiterakquise mit Snapchat nichts mehr im Wege!

Die ausführlichen Tipps von Rewe und der Techniker krankenkasse inklusive dem Interview mit Julia Böttcher von der TK, lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 11/2017.

Themen aus PRPraxis 11/2017, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Selbstmarketing: Positionieren Sie sich richtig, damit Ihre Arbeit ernst genommen wird
  • – Redaktion: Social-Media-Stil ist tabu
  • – Datenschutz: Schnell-Check Organigramm
  • – Kommunikation: Sommerloch: So schöpfen Sie das Potenzial von Interviews optimal für die Präsentation Ihres Unternehmens aus
  • – Interne Kommunikation: Fehlerkultur: Fehler als Chance nutzen und profitieren

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Google+ – wertlos oder wertvoll für Ihre Öffentlichkeitsarbeit?

Mittwoch, 26. April 2017

3 Gründe, warum Unternehmen auch weiterhin in Google+ investieren sollten

2011 startete Google+ als Soziales Netzwerk – viele Features wie Hangouts, dedizierte Zielgruppenansprache waren damals ausgefeilter und attraktiver als auf Facebook. Doch den Kampf der Giganten gewann Google + nicht. Heute ist der Dienst als Soziales Netzwerk mit gut 2 Mio. aktiven Nutzern (gegen ca. 23,5 Mio.) gescheitert. Lohnt es sich trotzdem für Unternehmen in Google + zu investieren? Unbedingt! Vorausgesetzt, sie besitzen bereits ein Google +-Profil.

Google+ interessant für SEOGoogle+ ist immer noch Teil der weltweit wichtigsten Suchmaschine

Google bevorzugt nicht zwangsläufig Unternehmen mit Google+-Seiten in den Suchmaschinenergebnissen. Aber Unternehmen haben es trotzdem in der Hand, ihr Suchmaschinenranking über Google + zu verbessern.

Als erstes sollten sie darauf achten, dass ihr Unternehmensprofil vollständig ausgefüllt und angereichert ist mit den unternehmensrelevanten Keywords. Diese sollten in der Beschreibung sowie dem Untertitel der Profilseite auftauchen. Außerdem sollten Unternehmen ihr Google +-Profil mit ihrer Webseite verknüpfen, so gewinnt auch diese an Relevanz. Vorallem dann, wenn die inhaltliche Ausrichtung übereinstimmt.

Ein Account für alle Google-Dienste

Lange Zeit war es so, dass Sie youtube nur richtig nutzen konnten, wenn Sie auch ein Google+-Konto hatten. Das hat Google geändert – auch die anderen Google-Dienste setzen kein Google+-Profil mehr voraus. Aber: Wenn Sie ein Google +-Profil besitzen, können Sie mit einem Account unkompliziert auf alle Google-Dienste zugreifen.

Unternehmen verifizieren sich mit Google+ auch lokal

Unternehmen, die ein Google + Profil besitzen und lokal tätig sind, erscheinen bei der Google-Suche automatisch mit ihrem Geschäftsprofil auf der rechten Seite der Suchergebnisse – gleich verknüpft mit Google Maps. Vorteil des Google + Profils: Unternehmen haben es jederzeit in der Hand, die Informationen ihrer Darstellung direkt zu ändern, Fotos hinzufügen und mit Google My Business zu verknüpfen. Google My Business ist das Google-eigene Branchenbuch, welches vor allem für die lokale Suchmaschinenoptimierung äußerst relevant ist. Der Eintrag ist eine Verifizierung des Unternehmensstandortes. Für die lokale Suchmaschinenoptimierung ist Google+ also unerlässlich. Positiver Zusatzeffekt: Der Brancheneintrag verfügt zusätzlich über Bild, Ton, Bewertungen, Routenplaner, Kartenausschnitt und eine direkte Interaktionsmöglichkeit.

Google+ wird als soziales Netzwerk und lebendige Community immer weniger genutzt. Sich also ein neues Google+-Profil anzulegen macht keinen Sinn, wohl aber das bereits bestehende nicht zu vernachlässigen. Denn für die Suchmaschinenoptimierung und vor allem den lokalen Eintrag ist Google+ immer noch unersetzlich. Nur wer ein verifiziertes Konto besitzt, hat das recht, sein Unternehmensprofil zu ändern und sich allumfassend zu präsentieren.

Ausführliche Tipps zum Wert von Google+ lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 9/2017.

Themen aus PRPraxis 9/2017, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Corporate Blogs: 14 No-Gos, die Sie bei Ihrem Unternehmensblog unbedingt vermeiden sollten
  • – Recht: Achtung: Für den falschen Eintrag im Branchenverzeichnis haften Sie!
  • – Recht: Telefonpflicht im Impressum für Online-Händler wackelt
  • – Kommunikation: Schlechte Nachrichten übermitteln: So gelingt Ihnen die kommunikative Herausforderung
  • – Leserfrage: „Für wen ist die Nutzung des Presseservices lifePR sinnvoll und was bringt er?“
  • – Printmedien: Selbst machen oder einen Profi engagieren?
  • – Print: Mit Print-Werbung steigern Sie die Aufmerksamkeit und Ihren Umsatz

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Snapchat richtig nutzen – für die Unternehmenskommunikation

Mittwoch, 16. November 2016

Was steckt hinter dem Hype von Snapchat und wie können Sie den Hype für Ihre PR nutzen?

Snapchapt ist derzeit in aller Munde und Medien. Doch bisher nutzen vor allem Konsumenten und große Marken den Instant-Messaging-Dienst. Wie auch kleine Unternehmen und Marken vom Snapchat-Hype profitieren können und was hinter Snapchat steckt, erfahren Sie im Blogbeitrag.

Snapchat, soziales Netzwerk für junge Zielgruppe

Mit Snapchat neue Zielgruppen gewinnen – wie das Netzwerk tickt, erfahren Sie im Blogbeitrag.

Snapchat orientiert sich wie Instagram an visuellen Medien. Aber bereits jetzt werden beim Instant-Messaging-Dienst 10mal mehr visuelle Inhalte gepostet als bei Instagram. Laut Philipp Steuer von Snap me if you can nutzten im April 2016 9 Mio. Deutsche Snapchat, genauso viele wie Instagram und über dreimal so viele wie Pinterest.

Den Trend, weniger Text, mehr Fotos und Videos hat das neue Netzwerk perfektioniert. Alles, was User für Snapchat brauchen, haben sie immer dabei: ein Smartphone und die Lust zu filmen/ zu fotografieren, um die Fotos mit ihren Freunden zu teilen.

Auf Snapchat halten User vor allem in kurzen Videos (1-10 Sekunden) Erlebtes fest – ein Restaurantbesuch, der Ausblick vom Hotel, die Anprobe im Brautmodengeschäft. Alles ist interessant genug, um es den Freunden per Videobotschaft mitzuteilen. Um die Archivierung müssen sich die User auch keine Sorgen machen, denn nach einmaligem Anschauen zerstört sich das Kurzvideo selbst.

Das sollten Sie über Snapchat wissen

  • – vor allem Jugendliche nutzen bisher Snapchat
  • – Man schickt Videos, Fotos oder Kurznachrichten an „Freunde“ oder jeden (über Storys)
  • – Wenn Sie einen visuellen Inhalt direkt an einen „Freund“ schicken, ist dieser nur bis zu 10 Sekunden sichtbar, dann zerstört er sich
  • – Mit SnapChat Story können Sie Ihren Beitrag um 24 Std. verlängern
  • – User schauen sich die Videos/ Fotos nur einmal an – der Moment des „Dabeiseins“ zählt
  • – Das Abspeichern der Bilder ist für den Empfänger nicht möglich – ist aber auch nicht die Philosophie des Netzwerks
  • – Liken, kommentieren oder teilen sind nicht möglich

Vorteile von Snapchat

  • – Jedes Bild/ Video wird von den Usern bewusst angeklickt, bei anderen Netzwerken gehen die Bilder meist in einer überfüllten Timeline unter.
  • – Eine Archivierung der Videos, Fotos ist nicht möglich, daher konzentriert sich der Betrachter in dem Augenblick komplett auf den visuellen Inhalt, denn er entscheidet, das Video anzuschauen (bei Facebook startet das Video automatisch in meiner Timeline – ob ich es aktiv anschaue oder nicht).
  • – Das Teilen visueller Inhalten hat etwas Unmittelbares, Persönliches und gleichzeitig Vergängliches, das macht Snapchapt derzeit so beliebt.
  • – Storytelling mit Snapchat Storys ermöglicht Ihnen Storytelling – eine Geschichte in Bildern zu erzählen. Diese visuellen Inhalte sind 24 Std. sichtbar, neuestes Bild wird an Zeitstrahl angehängt, ältestes verschwindet.
  • – Der Blick auf ein Video ist wie der Blick durch ein Schlüsselloch – einmal geschaut und der Moment ist vorbei.
  • – Sie können unendlich viel posten ohne spammig zu wirken (wie auf Facebook oder anderen Sozialen Netzwerken) – Snapchat ist auf eine hohe Veröffentlichungsrate ausgelegt.

Snapchat in der Unternehmenskommunikation

Fotos und Videos an einzelne „Freunde“ zu verschicken, macht natürlich für Unternehmen keinen Sinn. Mit der Funktion „Story“ können Sie aber Ihre eigene Geschichte in (Bewegt-)Bildern erzählen und allen Snapchat-Usern zugänglich machen.

  • – Alle visuellen Inhalte, die Sie an einem Tag gepostet haben, werden ohne Unterbrechung als langer Bild- oder Filmstreifen angezeigt.
  • – Ihre Kontakte können sehen, was Sie über den Tag posten und sind so (nur etwas zeitversetzt) live dabei.
  • – Sobald Sie einen Inhalt gepostet haben, wird dieser allen, die Ihnen folgen, angezeigt (je nach Sichtbarkeitsstufe, die Sie selbst wählen können, sie können Sie auch für alle Snapchatter freigeben).
  • – Jeder Klick auf das (Bewegt-)Bild erhält einen Aufruf in Ihrer Statistik. Und auch jedes weitere Bild, das Sie im Anschluss an das „gesehene“ posten, erhält individuelle Aufrufzahlen. So können Sie wunderbar ersehen, welche Themen, Bilder funktioniert haben und zu welcher Zeit.

Snapchat Live Stories funktionieren ähnlich wie Storys

Nur, dass diese von Snapchat kuratiert werden. Sie können Teil einer Live-Story werden, z.B. bei einem Event, das Sie mit vielen anderen besuchen oder bei einer bestimmten City-Story, z.B. als Reiseunternehmen, Tourismusverband, Restaurant. Dazu müssen Sie ihre Standortbestimmung freischalten (Voraussetzung: Ihr GPS ist am Smartphone aktiviert).

Prinzipiell ist Snapchat für jedes Unternehmen geeignet, das sich in die Karten blicken lassen will.

Sie können damit:

  • – Abverkäufe steigern
  • – neue Produkte vorstellen
  • – einen Umbau begleiten
  • – Mitarbeiter vorstellen
  • – mit Incentives (Post gegen Rabatt) in Ihr Ladengeschäft, Restaurant, Hotel locken
  • – Ihre Region bekannt machen (Hotel, Gastronomie)
  • – einen Inhouse-Event begleiten
  • – Testimonials vorstellen
  • – Ihren Ideen sind keine Grenzen gesetzt…

5 Tipps für Ihren Snapchat-Erfolg

  1. Bleiben Sie immer authentisch. Holen Sie Ihre „Zuschauer“ nahe ran an Ihre Story, zeigen Sie ungeschönt (z.B. ohne Filter wie auf Instagram), was Sie gerade erleben, was Sie bewegt.
  2. Posten Sie täglich. Erfolgreiche Snapchat Kanäle posten mehrmals täglich. Holen Sie sich also Mitstreiter ins Boot (Mitarbeiter, Testimonials, Kunden, Partner), die Ihnen dabei helfen. Je mehr Sie posten, umso stärker können Ihre Kontakte eine Bindung zu Ihrem Unternehmen aufbauen.
  3. Überraschen Sie Ihre Kontakte: Posten Sie spannende Themen, überlassen Sie z.B. einem Promi (Testimonial) Ihren Kanal oder Models, die Ihre Produkte in Ihrer Werbung präsentieren und dokumentieren Sie so Ihr Werbeshooting.
  4. Promoten Sie Ihren Kanal wo und wann immer Sie können. Snapchat hat keine Suche, so dass Sie von Ihren Kunden nicht gefunden werden. Diese müssen wissen, mit welchem Namen Sie auf Snapchat zu finden sind, um Ihren Kanal zu abonnieren.
  5. Probieren Sie Snapchat immer wieder von Neuem aus! Schauen Sie, welche Ihrer Beiträge auf Snapchat funktionieren, welche Themen Sie wie für Snapchat umsetzen können und was Ihre Kontakte sehen wollen. Machen Sie hierzu auch ruhig mal eine Umfrage bei Ihren Kunden.

Snapchat benötigt Ideen, Zeit und Themen. Mit dem Instant-Messaging-Dienst lassen sich aber wunderbar Momente festhalten wie Events, Ladeneröffnungen, ein Silvestermenü oder DIY-Anleitungen. Ihre Kontakte sind hautnah dabei und erleben Sie auf eine authentische Art und Weise. Reichweite erhalten Sie, indem Sie Ihre bestehenden Kommunikationskanäle für die Promotion nutzen. Und täglich Content für Ihre Kontakte liefern, so dass diese mit Ihnen Ihre Geschichte erleben. Das (ver)bindet!

Wie Sie sich ein Snapchat-Profil anlegen und Reichweite erzielen, lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 23/2016.

Themen aus PRPraxis 23/2016, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Recht: Sichern Sie sich alle(!) Nutzungsrechte an Ihren Designentwicklungen
  • – Management: Erhöhen Sie die E-Mail-Effizienz und sparen Sie wertvolle Arbeitszeit
  • – Leserfrage: Blog oder News? – Was sollten wir wie unseren Usern bieten? Und wie sollen wir das nennen?
  • – Sponsoring: Mit diesem Schnell-Check prüfen Sie Ihren Sponsoring-Partner auf Herz und Nieren
  • – Sponsoring: So können Sie Ihr Sponsoring steuerlich absetzen
  • – Geschäftsbericht: Geschäftsbericht: Mit diesen leicht umsetzbaren Experten-Tipps erhalten Sie authentische Bilder
  • – Werbepräsente: Zeigen Sie Geschmack und verführen Sie Ihre Kunden

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Videos verbreiten – Youtube oder Facebook?

Mittwoch, 14. September 2016

Youtube ist die weltweite Video-Plattform schlechthin. Mit ihrer ausgeklügelten Suchfunktion gilt sie auch als zweitgrößte Suchmaschine der Welt nach Google. Dank ihrer hohen Präsenz in den Google-Ergebnissen bringt sie Unternehmen Reichweite für deren Content. Facebook legte Ende 2014 mit einem direkten Video-Upload nach. Aber auch andere Social Video-Plattformen stehen in den Startlöchern, auf denen Sie Ihre Videos verbreiten können.

Über Youtube lassen sich Themen finden, über die User sprechen. Neben häufig geklickten Videos – z.B. Songs, die über das Internet bekannt werden – gibt es hochwertige Tutorials oder witzige Anleitungen für den Alltag. Gefunden werden diese durch die gute Suchfunktion oder über Google. Facebooks Videos leben allein von der Viralität – über die Suche sind Videos nach Themen nicht zu finden. Bedeutet das, für Ihre PR sind die Videos auf Youtube besser verbreitet als über Facebook?

Dieser Frage gehe ich in der aktuellen PRPraxis 19/ 2016 nach und vergleiche die Leistungen und Vorteile der beiden Social Media Plattformen miteinander. Wie steht es bei Branding und Image, bei der Suche innerhalb der Sozialen Netzwerke? Welche Aussagekraft besitzen Engagement und Reichweite?

Fazit: Beim Video verbreiten eignet sich Youtube zum Storytelling, Facebook zur zusätzlichen Reichweite

Mit einem eigenen Youtube-Kanal können Sie Storytelling betreiben – er zahlt auf Ihr digitales Image ein. Wie Ihre Homepage, ist Ihr Youtube-Kanal Ausgangspunkt für Ihre Bewegtbilder, die Sie dort thematisch zusammenstellen und verbreiten können. Facebook gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihre Videos zusätzlich zu verbreiten, aber keine Geschichte zu verknüpfen.

Unternehmen, die in ihrer PR-Strategie verstärkt auf Bewegtbilder setzen, verschenken Sichtbarkeit und SEO-Potential, wenn sie Youtube nicht als feste Content-Plattform einplanen. Unternehmen und Marken, die nur sporadisch Videos erstellen, haben in Facebook die richtige Plattform für Reichweite und Viralität. Aber nur innerhalb der Facebook-Community – für Internetnutzer ohne Account sind Ihre Videos verloren. Am besten, Sie fahren zweigleisig, so verschenken Sie keine Reichweite.

Die Macht der Bewegtbilder – Twitter, Instagram, Snapchat & Co.

Nicht nur Youtube und Facebook haben das Monopol auf Videos verbreiten, auch andere soziale Netzwerke wie Twitter und Instagram setzen auf Bewegtbilder. Zusätzlich haben sich weitere sozialeVideo-Kanäle entwickelt wie Snapchat, Vine oder Youknow.

Snapchat ist ein Instant-Messaging-Dienst, auf dem User Fotos und Kurzvideos hochladen können und mit Text oder Emoticons versehen, die nur kurz sichtbar sind (1-10 Sek.) und sich dann „zerstören“. Vor allem junge Menschen nutzen Snapchat. Anders als bei Vine können User sich über Snapchat Storys ein visuelles Tagebuch erstellen und dort ihre Geschichte erzählen. Diese ist dann 24 Std. sichtbar und für alle zugänglich, die einem folgen. Die Bilder/ Videos sind wie ein Zeitstrahl angelegt, das älteste verschwindet, dafür kann man ein Neues an den Ende des Zeitstrahls stellen. Bei Snapchat schauen Ihre User sich die Videos nur einmal an, eine Archivierung und nochmaliges Anschauen ist nicht möglich. Dafür konzentrieren sich die User in dem Augenblick komplett auf Ihr Video. Liken, kommentieren oder teilen sind nicht möglich.

Vine bietet wie Snapchat die Möglichkeit, kurze Videos hochzuladen und mit anderen zu teilen. Die Videos haben jedoch nur eine Länge von 6 Sekunden, die Videos werden in Dauerschleife gezeigt (Loop). Um Videos hochzuladen bedarf es eines Profils. Andere User können Ihre Videos liken oder Smileys vergeben. Mit #Hashtags können Videos thematisch eingeordnet werden.

Younow gilt noch als Geheimtipp: Die Live-Stream-Video-Chat-Plattform denkt den Youtube-Gedanken einen Schritt weiter: Die interaktive Plattform gibt allen Zuschauern die Möglichkeit, in Echtzeit mit anderen Nutzern in Interaktion zu treten, live im Video-Chat Fragen zu stellen, Gespräche zu führen und dadurch auch 100 Prozent involviert zu sein. Durch #Hashtags lassen sich die angesagten Themen finden und darüber sprechen.

Den ausführlichen Vergleich lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 19/2016.

Themen aus PRPraxis 19/2016, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Selbstpräsentation: Mit dem überzeugenden Elevator Pitch bringen Sie den Kern Ihres Unternehmens einprägsam auf den Punkt
  • – Werbeträger: 2 effiziente Mittel der Kundenkommunikation
  • – Kommunikation: Lettering: So setzen Sie den Trend für Ihren Erfolg ein
  • – Online Marketing: So wird Ihr Newsletter noch attraktiver und deshalb gern gelesen
  • – Empfehlungsmarketing: So erhalten Sie Empfehlungen und verwenden sie rechtssicher
  • – Suchmaschinenmarketing: Antworten auf Ihre wichtigsten Fragen rund um SEA, Google AdWords und SEO

Slideshare richtig nutzen

Mittwoch, 3. August 2016

Schöpfen Sie die 4 Vorteile von Slideshare aus, um sich als Experte zu etablieren

Es müssen nicht immer Facebook, Twitter und Google+ sein. Neben den großen sozialen Netzwerken haben sich Spezialnetzwerke etabliert, mit denen Sie beispielsweise Ihr Expertentum demonstrieren können und noch ein gutes Ranking bei den Suchmaschinen erhalten. Slideshare ist eine solche Social Media Plattform. Das Tool steht zwar in der zweiten Reihe, ist aber keineswegs zweite Wahl. Ich zeige Ihnen, wie Sie Slideshare richtig nutzen.

Slideshare richtig nutzen

Slideshare richtig nutzen – Tipps wie Sie Ihre Präsentation einem großen Publikum zugänglich machen

Slideshare ist eine Präsentationsplattform mit angeschlossenen Social Media Funktionen. Leicht zu bedienen und effektiv für Ihre PR. Auf Slideshare funktionieren vor allem komplexe Inhalte, die visuell komprimiert darstellbar sind: Ähnlich wie bei einer Infografik können Sie den User Schritt für Schritt – angereichert mit Videos und Bildern – durch ein (komplexes) Thema führen.

Große Firmen wie Dell (http://de.slideshare.net/dell) machen es seit Jahren vor. Sie haben einen Account bei Slideshare und nutzen aktiv die Präsentationsplattform für Ihre Content-Strategie. Mit Slideshare wollen sie – anders als auf Facebook – nicht die Massen aktivieren, sondern gezielt Ihre Kunden, Konferenz- und Messebesucher, auf ihre Angebote aufmerksam machen.

Vorteil 1: Gezielt Content bereitstellen und teilen

Slideshare ist auch eine Businessplattform. Auf ihr lassen sich wunderbar Präsentationen, Infografiken, Dokumente als PDFs, aber auch Videos und Webinare hochladen und teilen. Das ist das Gute. Sie haben mit Slideshare nicht nur einen Partner, der Ihren Content attraktiv darstellt, sondern Sie und alle User können Ihre gerade generierten Inhalte mit einem Klick in den sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter, Google+, Pinterest etc. teilen. Zudem kann Ihre Präsentation auch heruntergeladen und gespeichert werden.

Vorteil 2: Besucherstarke Webseite unterstützt Ihr SEO

Nutzen Sie Slideshare als besucherstarke Plattform für Ihr eigenes Google Ranking. Dank der großen Beliebtheit – vor allem beim Fachpublikum – werden Ihre Inhalte auf Slideshare schneller gefunden als auf Ihrer eigenen Webseite. Und Sie erhalten hochwertige Links zu Ihrer Homepage.

Vorteil 3: Unkompliziertes Verknüpfen Ihrer Webseitangebote mit der Social Media Plattform

Sie können mittels Embed-Code Ihren Slideshare-Content auch auf Ihre Webseite oder Ihren Blog setzen. So profitiert Ihre Webseite dank Backlink von der besucherstarken Content-Plattform. Und Sie eröffnen Ihren Usern einen attraktiv aufbereiteten Content.

Vorteil 4: Slideshare gehört zur internationalen Businessplattform LinkedIn

Vor einigen Jahren hat das internationale Businessnetzwerk LinkedIn Slideshare erworben. Seitdem ist die Präsentationsplattform in LinkedIn integriert. Für Sie bedeutet es die Möglichkeit, Ihr Fachpublikum ohne eigenes Zutun zu erweitern. LinkedIn gibt Empfehlungen für Präsentationen und Konferenzen und ordnet die Präsentationen auch zu Themen, die Businessleute interessieren könnten. User können die Beispiele öffnen, teilen und herunterladen.

So nutzen Sie Slideshare für Ihre Öffentlichkeitsarbeit

Ihr Unternehmen ist auf Messen unterwegs oder Ihr Geschäftsführer ist als Redner auf einer Konferenz eingeladen? Sie schulen Ihre Kunden via Webinar und nutzen Whitepapers und Case Studys, um sich als Fachexperte zu einem bestimmten Thema zu profilieren? Auf Slideshare haben Sie die Möglichkeit, Ihre Kompetenz als Fachexperte voll auszuspielen.

Nutzen Sie bereits generierten Content – z.B. die Präsentation zu Ihrer Messe oder die Rede des Geschäftsführers – und bereiten diesen nur noch suchmaschinenoptimiert auf.

So bereiten Sie Ihren Content slideshare-gerecht auf

Präsentationen, die Sie vor Fachpublikum halten, sollten Sie nicht 1 zu 1 auf Slideshare stellen. Schließlich dienen Präsentationen nur als Basis für Ihren Vortrag. Damit die User Ihre Präsentation finden und ihnen Ihre Präsentation auf Slideshare einen Mehrwert bietet, müssen Sie die Präsentation sinnvoll aufbereiten. Ergänzen Sie Ihr Thema durch möglichst viele Daten, Fakten und Anwendungsbeispiele und geben Sie Tipps, Tipps, Tipps. Diese können auch in Form von Videos oder Podcasts einfließen.

Holen Sie sich Input für Ihren eigenen Content

Slideshare ist nicht nur für Ihre Zielgruppe Nährboden, sondern auch für Ihre eigene Content-Strategie.

  • – Nutzen Sie die Suchfunktion und geben Sie Ihre Keywords in Slideshare ein. Welche Informationen oder Präsentationen erhalten Sie zu Ihrem Suchbegriff? Können Sie das Thema erweitern, ihm einen neuen Blickwinkel geben, für Ihre Zielgruppe aufbereiten?
  • – Betreiben Sie Wettbewerbs- und Marktbeobachtung: Wie und mit welchem Content stellt sich Ihr Wettbewerber dar? Was sind aktuell Marktthemen, die auf Slideshare verbreitet werden? Wie bereiten Ihre Wettbewerber ihre Präsentationen auf? Welche Hashtags nutzen sie.

Slideshare richtig nutzen ist gar nicht schwer. Auf der Social Media Plattform können Sie wunderbar Ihr Wissen für Ihre Kunden und Zielgruppe bereitstellen. Content, den Sie bereits für Messen, Kongresse, Vorträge, Whitepapers etc. zusammengestellt haben, lässt sich schnell in einer Präsentation darstellen und nochmals vermarkten. Slideshare verbessert Ihr Image als Experte und zusätzlich Ihre Sichtbarkeit in den Suchmaschinen.

Die ausführlichen Tipps und wie Sie sich ein Profil bei Slideshare erstellen lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 16/2016.

Themen aus PRPraxis 16/2016, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Change Kommunikation – So gehen Sie erfolgreich mit Emotionen und Widerständen um
  • – Recht 1 – Finger weg vom E-Mail-Adressen-Kauf aus fragwürdigen Quellen
  • – Recht 2 – Wann dürfen Sie Kundendaten weitergeben?
  • – Kommunikation – Digitale Kommunikation: So finden Sie das Intranet, das zu Ihnen und Ihren Mitarbeitern passt
  • – Krisen-PR – Die Krise ist da: Notfallstatement, Erstmeldung oder wegducken?

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Influencer identifizieren und gewinnen

Mittwoch, 20. Juli 2016

PR-Tipps für mehr Reichweite und Bekanntheit auf Facebook

Um Fans und Kunden zu Empfehlern zu machen, müssen Sie diese Influencer identifizieren. Sie einen Teil Ihrer Öffentlichkeitsarbeit werden lassen, um gemeinsam noch mehr Fans und Kunden zu erreichen. Heute zeige ich Ihnen, wie Sie Influencer speziell für Ihre Facebook-Reichweite identifizieren und einsetzen.

Tipps Influencer identifizieren und gewinnenAuf Facebook geht es vor allem um eines: Reichweite. Ihre Posts werden nur dann gesehen, wenn Sie eine aktive Fangemeinde haben, die Ihre Beiträge liken und teilen. Es wird daher immer schwieriger im Newsfeed Ihrer Fans aufzutauchen – außer diese haben Ihre Beiträge abonniert.

Umso wichtiger wird es für Sie und Ihre Social Media PR, selbst aktiv zu werden und Nutzer zu aktivieren, die in Ihrer Branche hohes Ansehen und eine reiche Fangemeinde besitzen. Setzen Sie das Vertrauen, das sich Influencer bei ihren Fans erworben haben, für Ihre Marke und Produkte gewinnbringend ein. Ich zeige Ihnen, wie Sie Ihre Influencer identifizieren.

Denn: Influencer sind

  • – Meinungsführer und -macher auf Ihrem Spezialgebiet
  • – Social Media Nutzer, die eine hohe Fangemeinde besitzen
  • – Personen, die ein hohes Ansehen bei der Öffentlichkeit besitzen
  • – gute Netzwerker
  • – Empfehler, in die die Fans Vertrauen setzen
  • – Persönlichkeiten, die sich nicht verstellen

Dabei müssen Influencer nicht unbedingt reichweitenstarke Blogger sein oder Celebrities. Es kann auch ein aktiver Berater, Hotelier oder Fotograf sein, der z.B. auf lokaler Ebene eine für Sie interessante Fangemeinde besitzt. Oder ein Magazin, das Sie bereits im Fokus für Ihre PR haben und das Sie nun für Ihr Influencer Marketing gewinnen möchten. Sehen Sie in Influencern Experten, mit denen Sie gemeinsam ein Thema bearbeiten.

3 Schritte, um Influencer zu identifizieren und zu gewinnen

Schritt 1: Um erfolgreich mit Influencern zusammenzuarbeiten, sollten Sie analysieren, was Ihnen an Influencern wichtig ist. Wie dieser Multiplikator zu sein hat und welche Fangruppe sie durch ihn ansprechen wollen.

Ihr Influencer sollte

  • – mit Ihrem Thema bereits vertraut sein (da er es selbst „bearbeitet“)
  • – eine große UND aktive Fangemeinde auf Facebook besitzen
  • – zu Ihrer Markenphilosophie passen (Look/ Stil, Ansprache der Fans, Werteverständnis)
  • – Ihrer Zielgruppe entsprechen bzw. Ihre Zielgruppe ansprechen

Schritt 2: Machen Sie sich nun auf die Suche nach Influencern, die Ihnen nützlich sein können. Suchen Sie auf Google nach Influencern (u.a. Bloggern), die zu Ihrem Themengebiet passen und schauen Sie zusätzlich in der Facebook-Suche (z.B. Mama Blog), ob Sie weitere interessante Influencer finden.

Schritt 3: Machen Sie sich eine Liste Ihrer Top-Influencer mit Followerzahl, Themengebiet und Optionen, mit ihnen in Kontakt zu treten. Identifizieren Sie z.B. Beiträge, die Themen behandeln, denen Sie einen neuen Blickwinkel geben können. So haben Sie bereits einen Ideenfundus, um im nächsten Schritt mit konkreten Content-Vorschlägen auf die Influencer zu zu gehen.

Schritt 4: Influencer identifizieren ist das eine. Sie für Ihre Produkte und Marke zu gewinnen benötigt viel mehr Zeit. Bevor Sie an die Influencer herantreten, überlegen Sie sich genau, welche Inhalte, Geschichten, Ideen Sie den Multiplikatoren anbieten können. Es geht nicht darum, Ihren Presseverteiler zu erweitern und die Influencer wie alle Medienvertreter mit Ihren News zu versorgen, sondern individuelle Angebote zu schnüren, die die Influencer interessieren könnten.

  • – Zeigen Sie sich auf Ihren Online-Kanälen selbst von Ihrer besten Seite
  • – Werden Sie außerdem Teil der Influencer-Community
  • – Überprüfen Sie, welche Kooperationsmöglichkeiten der Influencer anbietet
  • – Verlieren Sie nicht die Geduld
  • – Denken Sie daran: Kostenlose PR gibt’s nicht

Fazit: Influencer identifizieren und gewinnen kann Ihnen Reichweite, erhöhte Bekanntheit und letztendlich stärkeren Umsatz bringen. Was Sie brauchen, um den richtigen Influencer zu finden, ist Fingerspitzengefühl und Geduld. Aber auch der Beziehungsaufbau zu den Influencern braucht Zeit und Geld. Influencer leben von ihrem guten Ruf, ihrer hohen und aktiven Fangemeinde. Wenn sie ihnen jedoch passgenauen Content und attraktive Kooperationsangebote bieten, öffnen die Influencer Ihnen im Gegenzug den Zugang zu ihren Fans.

Die ausführliche Influencer-Auswahl und wie Sie letztendlich die Influencer für Ihr Unternehmen gewinnen mit allen Extra-Tipps lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 15/2016.

Themen aus PRPraxis 15/2016, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Kommunikation – Souverän auftreten: 4 praktische Tipps gegen Lampenfieber, die wirken
  • – Souverän bleiben – So gehen Sie professionell mit hartnäckigen Fragen um
  • – Leserfrage – Werden auch Grafiken gern in den sozialen Medien geteilt?
  • – PR-Arbeit – Weiterbildung: So werden Sie Social-Media-Profi
  • – Markenbotschaften – Texten Sie einen Claim, der von der Zielgruppe auch verstanden wird

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