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Archiv für die Kategorie „Social Media“

Crossmedialer Redaktionsplan in Zeiten von Social Media

Mittwoch, 20. Mai 2015

Crossemedialer Redaktionsplan am Beispiel einer Hausmesse für Fachhandelskunden

Mitarbeiterzeitschrift, Interner Newsletter, Facebook, Twitter, Xing und Blog – alle Medien wollen gefüttert werden. Da verliert man schnell den Überblick, was man wann, wo veröffentlichen soll. Arbeiten Sie am besten mit einem crossmedialen Redaktionsplan, der Ihre wichtigsten Kommunikationskanäle abdeckt.

Redaktionsplan für Social Media

So könnte Ihr crossemdialer Redaktionsplan für den Content zu einer Messe aussehen

Je mehr Kommunikationskanäle Sie füttern müssen, umso wichtiger ist es zu wissen, welches Medium zu welchem Thema passt. Ein crossmedialer Redaktionsplan zeigt Ihnen auf einen Blick, Ihr Content-Szenario für eine Kampagne, Ihren Messeauftritt oder eine Produktveröffentlichung.

Was Ihre crossmedialer Redaktionsplan enthalten sollte:

  • – Veröffentlichungskanäle in intern und extern farbig unterteilt
  • – Autor
  • – Zeitpunkt der Liveschaltung und
  • – Deadline zur Abgabe
  • – Freigabe (wer bis wann)
  • – Ideen für passende Bilder
  • – Für welche anderen Kommunikationskanäle / Publikationen ist der Artikel geeignet?

Vorteile Ihres crossmedialen Redaktionsplans:

  • – Sie als Chefredakteur haben einen thematischen Ablauf pro Thema.
  • – Jeder Autor hat den Überblick, wann seine Artikel eingeplant sind und bis wann er seine Texte abliefern muss.
  • – Bei der Redaktionssitzung dient der Redaktionsplan als Grundlage. Artikel, auf die sich das Team einigt, werden am besten sofort eingetragen.
  • – Wenn mit anderen Abteilungen (Vertrieb, Marketing etc.) im Unternehmen zusammengearbeitet wird, sind auch diese immer auf dem neusten Stand.

Mein Praxis-Beispiel für Ihren crossemdialen Redaktionsplan:

Im Mai 2016 findet die alljährliche Hausmesse eines mittelständischen B2B-Unternehmen mit Partnern statt. Motto wird sein „Open your mind“. Zielgruppe sind Händler (Kunden), die nicht nur eine einmalige Einladung mit Anmeldeformular erhalten sollten, sondern deren Interesse zu Kommen durch die Social Media Kanäle angeheizt werden soll.

Die Messe wird redaktionell auf allen Kommunikationskanälen begleitet. Intern heißt es, die Mitarbeiter rechtzeitig über die Zielsetzung und Inhalte der Messe zu informieren und im Anschluss einen Nachbericht über die Messe zu verfassen.

Die Social Media Kanäle wie Facebook und Twitter geben Ihnen die Möglichkeit, Ihre Kunden auf den Event vorzubereiten und am Tag des Events hautnah von der Messe zu berichten. Bauen Sie dazu bereits vor dem Event auf Facebook eine mehrwöchige Dramaturgie um die Messe auf.

Mein Extra-Tipp:

Sinnvoll ist es, pro Thema ein Excel-Sheet redaktionell planen. Die Redaktionspläne wiederkehrender Themen wie Messen, Veranstaltungen, Jubiläen, Produktvorstellungen sollten Sie aufbewahren und beim nächsten Mal wieder zur Hand nehmen, um zu wissen, wie Sie letztes Mal das Thema redaktionell aufbereitet haben. So können Sie beim aktuellen Event/ Jubiläum / bei der aktuellen Produkteinführung einen anderen Informationsschwerpunkt legen können.

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Online-Evaluation – Instrumente und ihr Nutzen

Mittwoch, 13. Mai 2015

Mit konsequenter Online-Evaluation Content entwickeln und verbessern

Mit einer professionellen Online-Evaltuation wissen Sie immer, was über Ihr Unternehmen, Ihre Marke und Ihre Produkte im Social Web gesprochen wird? Online Evaluation beinhaltet nicht mehr allein eine Medienresonanzanalyse zu Veröffentlichungen auf Blogs, Magazinplattformen, etc. sondern auch ein Monitoring, um herauszufinden, wo und wie über Ihr Unternehmen gesprochen wird und welche Themen bei Ihren „Fans“ gut ankommen. Sie hilft also auch beim Content Management.

PR- und Text-Agentur WörterladenEine systematische Online-Evaluation hilft Ihrem Unternehmen nachhaltig beim Aufbau und der Verbesserung Ihrer PR-Strategie. Denn, wenn Sie z.B. nicht wissen, woher Ihre Blog- oder Webseitenbesucher kommen, wie Sie diese halten können und welche Online-Veröffentlichungen sich auch auf den Besucherzahlen Ihrer Homepage auswirken, können Sie nicht gezielt Themen entwickeln und Maßnahmen ergreifen, um diese Besucher zu Wiederkehrern und letztendlich zu Kunden zu machen.

Das können Sie u.a. messen:

Quantitativ

  • – Besucher (Webseite, Blog)
  • – Pageimpressions (Webseite, Blog)
  • – Verweildauer (durchaus auch qualitativ, je mehr Unterseiten ein User besucht, umso wertvoller sind Ihre Themen für ihn)
  • – Reichweite Fans (Facebook), Follower (Twitter)
  • – Newsletter, RSS-Feed-Abonnenten

Qualitativ

  • – Veröffentlichungen auf Blogs, Online Magazinen (auch quantitativ)
  • – zahlende Kunden (Bestellungen)
  • – Sharing Rate (Liken, Teilen, Kommentieren auf Sozialen Netzwerken, im Blog)
  • – Präsenz in den Suchmaschinen (Google Pagerank, Alexa-Ranking)
  • – Erzielte Leads (z.B. durch Download-Angebote, Newsletter-Abonnentn etc.)
  • – Themenwahl (welches Ihrer Themen kommt bei der Zielgruppe gut an)

Legen Sie zuerst fest, was Sie mit der Online Evaluation erreichen wollen

Bevor Sie an die Erfolgsmessung gehen, müssen Sie wissen, was Sie messen wollen, z.B. Markenbekanntheit, Vertrauensbildung, Kundenbindung. Dementsprechend setzen Sie sich Ihre Ziele und planen den Einsatz Ihrer Monitoring-Instrumente. Formulieren Sie Ihre Zielsetzung für die Online-Evaluation so konkret wie möglich. Nur dann können Sie auch deren Erreichung überprüfen und letztendlich optimieren.

  • – Mehr Newsletter-Abonnenten durch eine professionelle Verbreitung über Facebook
  • – Umsatzsteigerung im Online-Shop über spezielle Social-Media-Aktionen
  • – Kundenzufriedenheit verbessern (z.B. durch positive Bewertungen)
  • – Markenbekanntheit steigern (z.B. in Steigerung der Follower-Zahlen, Fan-Zahlen)
  • – Personalrecruiting unterstützen (z.B. mehr Bewerbungen (Recruiting) aus sozialen Medien generiert als über klassische Stellenanzeigen)

Die Mindestanforderung: Google Alert einrichten

Mit Google Alert wissen Sie, was über Sie veröffentlicht und gesprochen wird. Online Evaluation fängt damit an, dass Sie sich und ihre Schlagworte kennen. Das heißt, bevor Sie ins Web hineinhorchen, sollten Sie definieren, mit welchen relevanten Begriffen Sie beim Monitoring arbeiten möchten. Das beinhaltet:

  • – Ihren Marken- / Unternehmensnamen (denken Sie dabei auch an mögliche falsche Schreibweisen)
  • – Ihre Marken- / Unternehmenshomepage
  • – Ihre Produktnamen
  • – Themen, zu denen Sie gefunden werden wollen, die Ihre Zielgruppe mit Ihrem Unternehmen/ Ihrer Marke verbinden soll
  • – durchaus auch die Unternehmens-/ Markennamen Ihrer Wettberwerber

Denn Online Monitoring ist mehr als Evaluation. Nun haben Sie die Möglichkeit, nicht nur zu wissen, was über Sie und Ihre Konkurrenz geschrieben, sondern auch gesprochen wird. So können Sie zeitnah teilnehmen am Dialog über Ihr Unternehmen und bei einem anstehenden Shitstorm positiv gegenlenken. Und Sie erhalten durch ein stringentes Themen-Monitoring wichtige Hinweise für mögliche Kampagneninhalte bis hin zum Kaufentscheidungsprozess.

Monitoring in Sozialen Netzwerken

Es ist sehr zeitaufwendig, sich über alle unternehmensrelevanten Themen im Internet zu informieren. Mit Google Alert erhalten Sie wenig bis keine Einblicke über Posts, Tweets und Kommentare zu Ihren Suchbegriffen. Dafür gibt es spezielle Social Monitoring-Tools, die Ihnen die Arbeit abnehmen, sich das aber auch einiges kosten lassen.

Für kleine Unternehmen mit wenig Suchvolumen reicht es, sich selbst auf die Suche zu machen:

  • – Über twitter.com/search finden Sie minutenaktuell heraus, was über Ihre Schlagworte auf Twitter gesprochen wird. Wenn Sie Tweetdeck nutzen, können Sie sich eigene Spalten für Ihr Twitter-Monitoring einrichten.
  • – Die sozialen Netzwerke wie Facebook, Google+, aber auch Xing und LinkedIn haben eine eigene interne Suche, deren Ergebnisse aber oft nicht sehr aussagekräftig sind.
  • – Auch über Google Blogsearch erhalten Sie relevante Suchergebnisse für Twitter oder Facebook – aber keine Garantie auf Vollständigkeit.
  • Je nach Thema macht es durchaus auch Sinn, dass Sie Foren wie gutefrage.net oder werweisswas.de nach Ihren Keywords durchsuchen. Für Hotels bieten sich vor allem die Bewertungsportale Holidaycheck, Trivago oder Hotel.de an. Dort können sich Hotels auch Benachrichtigungen zu Ihren Schlagworten einrichten.
  • – Über boardreader.com lassen sich Foren durchforsten, öffentliche Facebook-Beiträge erfasst kurrently.com für Sie.

Social Media Tracking – Einblicke in die Fanentwicklung

Neben quantitativen Entwicklungen wie der Fan/ Follower-Anzahl lassen sich über Ihre sozialen Netzwerke wichtige Einblicke über die eigenen Fans/ Follower analysieren. Ausschlaggebend für eine Fanseite ist nicht unbedingt die Anzahl der Fans, sondern die Aktivität der Fans und die finale Reichweite der Posts – durch Likes und Teilen oder auch Kommentare. Ein kostenloses Tool, mit dem Sie die Fan-Entwicklung bei Facebook oder die Follower einsehen können ist quintly.com. Damit können Sie z.B. bis zu 3 Fanpages über die letzten 30 Tage beobachten. Sinnvoll ist es hierbei die Profile Ihrer Wettbewerber in Korrelation zu Ihrer Fanpage / Ihres Twitter-Profils zu setzen. So lernen Sie auch, mit welchen Aktivitäten Ihre Konkurrenten hohes Engagement erzeugen konnten und können diese Themen zukünftig für sich nutzen. Zudem sollten Sie analysieren, welche Ihre besten Posts sind und welche gar nicht funktioniert haben.

Um nun die Interessen Ihrer Facebook-Fans mit Ihren Aktivitäten abzustimmen, sollten Sie regelmäßig auf Ihre Facebook Seitenstatistiken schauen nutzen. Es zeigt Ihnen nicht den Erfolg Ihrer einzelnen Posts, sondern auch demographische Informationen über Ihre Fans (Geschlecht, Alter, Geographie).

Content Controlling – qualitative Analyse Ihrer Social Aktivitäten

Quantitative Kennzahlen wirken kurzfristig überzeugend, aber Erfolg (Umsatzsteigerung, Kundenbindung, Image) erzeugen Sie vor allem mit qualitativen Messgrößen, den Sie durch guten Content erzielen, z.B. attraktive Leads, aus denen Sie zahlende Kunden generieren können. Dazu ist es wichtig, dass Sie die Wirkung Ihres Content-Angebots z.B. in einer Excel-Liste dokumentieren. Letztendlich gibt die Dokumentation Aufschlüsse darüber, welcher Content bei Ihrer Zielgruppe gut ankam. Dazu sollten Sie kontinuierlich Ihre Social Veröffentlichungen analysieren, aber auch Veröffentlichungen Dritter über Ihr Unternehmen/ Ihre Marke.

Dokumentieren Sie daher:

  • – Welche Tonalität haben die Beiträge der Nutzer? Wer schreibt kritisch? Wer empfiehlt Sie?
  • – Welche Meinungsführer (Influencer) beteiligen sich am Dialog, veröffentlichen Themen zu Ihnen und wie sind diese vernetzt?
  • – Welche Blogs, Seiten oder User sind für mein spezielles Thema wichtig (Meinungsführer, die sich am Dialog beteiligen?
    • – Wie kann ich mich am besten mit diesen Influencern vernetzen?
    • – Und wie sind diese wiederum vernetzt?
  • – Welche Keywords sind in Ihrem speziellen Kontext/in Ihrer Branche wichtig?

Arbeiten Sie unbedingt mit den Auswertungen Ihrer Online-Evaluation

Die Erfolgsmessung ist nur ein Teil des Monitorings. Wichtig ist, dass Sie nun mit den analysierten Daten auch effektiv arbeiten, indem Sie z.B.

  • – Themen besetzen oder verstärkt angehen, die Ihre Zielgruppe interessieren und/ oder mit denen Ihre Wettbewerber bereits Erfolg haben.
  • – Kampagneninhalte ändern, die keinen Erfolg hatten.
  • – Kritik an Produkten, Services nutzen, um diese zu verbessern.
  • – Erfolgreiche Veröffentlichungen in Magazinen, auf Blogs nutzen, um intensiver mit diesen zusammenzuarbeiten (Kooperationen, Gewinnspiele etc.).

Wichtig ist, dass Sie ersehen, welche Plattformen (eigene + von Dritten) und welche Art der Ansprache Sie näher an Ihre Zielgruppe gebracht haben. So können Sie zukünftig gewisse Plattformen intensivieren, andere komplett ausschließen.

Den ausführlichen Artikel mit Tipps zu Google Analytics und weiteren kostenlosen Monitoring-Tools lesen Sie in den aktuellen PRPraxis Ausgaben 10/2015.

Themen, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Storytelling – 5 Kennzeichen: Das erwarten Journalisten von einer guten Story
  • – Blogger Relations – Steigern Sie mit Bloggern die Sichtbarkeit und Glaubwürdigkeit Ihres Unternehmens
  • – E-Mail Verkehr – 3 Tipps für Sie: So werden Ihre E-Mails auch gelesen
  • – Kommunikation – Lampenfieber? So bekommen Sie Ihre Aufregung und Anspannung in den Griff
  • – Kundenkommunikation – 3 Wege, wie Sie schlechte Nachrichten für Ihre Kunden gut verpacken
  • – Kunden (um)werben – Überzeugen Sie Ihre Kunden durch einen Service der Extraklasse und durch Qualität

PRPraxis – hautnah an PR-Themen, die Sie interessieren

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Kundenservice mit Social Media

Dienstag, 28. April 2015

Aktivieren Sie Ihren direkten Draht zum Kunden auch über die sozialen Netzwerke

Social Media verändert nicht nur die Kommunikation mit den Kunden, sondern auch alle Geschäftsprozesse. Das merkt durchaus auch Ihr Kundenservice. Bei Kundenanfragen sind jetzt noch schnellere Reaktionen von Seiten Ihres Unternehmens gefragt. Doch meist sitzen die Social Media Manager nicht im Kundenservice, sondern in den PR und Marketingabteilungen. Daher ist eine enge kommunikative Verknüpfung von Social Media und Serviceabteilung umso wichtiger.

PR- und Text-Agentur WörterladenKundenservice via Social Media ist durchaus erfolgsversprechend. Das zeigt eine wissenschaftliche Untersuchung von gkk DialogGroup GmbH in Kooperation mit der EBS Business School aus dem November 2013. Kundenservice-Anfragen, die Unternehmen über die sozialen Netzwerke gelöst haben, erreichen einen bis zu 32% positiveren Effekt als über traditionelle Servicekanäle wie das Telefon.

Ihre Vorteile für den Kundenservice durch Social Media

  • – Sie sind bei Serviceanfragen schnell erreichbar
  • – Sie können authentisch und persönlich mit Ihren Kunden kommunizieren
  • – Sie erhalten Einblicke in das Kundenverhalten
  • – Sie wissen, was Kunden über Ihr Unternehmen sagen (positiv, kritisch)
    • – und können bei Krisen Reputationsschäden durch Dialog abwenden
  • – Sie können über die Social Media Kanäle direkten Kontakt zum Kunden aufnehmen, um z.B.
    • – über Lieferengpässe, neue Serviceleistungen etc. zu informieren
    • – Anfragen direkt und zeitnah zu beantworten
    • – Kaufentscheidungen positiv zu beeinflussen
    • – Verbesserungsvorschläge aus dem Kundendialog aufnehmen

Ihr Service-Engagements wird von der Internet-Community positiv wahrgenommen, was wiederum die Kundenzufriedenheit und -bindung steigert.

Das wollen die Kunden

Aktive Kommunikation mit der Marke/ mit Unternehmen

  • – Fragen stellen zu Produkten und Leistungen
  • – Rat einholen
  • – sich beschweren
  • – Kontakt zum Unternehmen + Ansprechpartner über ihre bevorzugten Kanäle erhalten
  • – schnelle und adäquate Antworten bekommen

Passive Nutzung der Marke

  • – Beiträge zum Unternehmen/ zur Marke lesen
  • – Empfehlungen zur Marke lesen
  • – sich beeinflussen lassen bei der Meinungsbildung und im Entscheidungsprozess

4 Schritte, wie Sie Ihren Kundenservice im sozialen Netz implementieren

Implementieren Sie einen internen Workflow zwischen Social Media Manager/ PR und Kundenservice, um Kundenanfragen aus dem Netz adäquat zu beantworten. Es geht darum, strategisch in direkten Kontakt mit Ihren Kunden zu gehen und einen internen Prozess zu entwickeln, der Ihnen ermöglicht, Meinungen und Anfragen zu bündeln, zu analysieren sowie zeitnah zu beantworten.

Schritt 1: Wissen, was wo über Sie gesagt wird

Betreiben Sie ein umfassendes Online-Monitoring, um schnellstmöglich (un)zufriedene Kundenstimmen zu identifizieren und mit ihnen in Dialog zu treten.

  • – Richten Sie sich einen Google-Alert zu Ihrem Unternehmen ein (Name des Unternehmens, URL)
  • – Nutzen Sie zudem die Benachrichtungsfunktionen von Drittseiten (Foren, Xing-Gruppen etc.), um zu erfahren, ob es Themen gibt, an denen Sie sich beteiligen können.

Schritt 2: Legen Sie Ihre Abläufe fest und schulen Sie Ihren Kundenservice zu Social Media

  • – Sie haben bereits dedizierte Prozesse für die Beantwortung von Kunden-Anfragen (Telefon, E-Mail). Analysieren Sie diese und schauen Sie, wie Sie den Workflow im Kundenservice mit Anfragen über Social Media intelligent verknüpfen können.
  • – Legen Sie gemeinsam mit dem Leiter der Serviceabteilung Verantwortlichkeiten fest für die Kundenkommunikation. Setzen Sie klar definierte Schnittstellen zwischen den Social Media Managern und dem Kundenservice, so dass Kundenanfragen reibungslos weitergeleitet werden.
  • – Definieren Sie gemeinsam Prozesse und Szenarien, wann und wie Sie auf Kundenanfragen über Drittseiten oder Ihre eigenen reagieren.
  • – Stellen Sie eine enge Zusammenarbeit zwischen PR und Kundenservice sicher.
  • – Schulen Sie das Service-Personal unbedingt zu Social Media und den neuen internen Prozessen.

Schritt 3: Erweitern Sie Ihre Social Media Kommunikation zu Servicethemen

  • – Sie können hierbei z.B. eigene Communities in Ihre Service-Strategie einbauen. Dort teilen Kunden untereinander aber auch mit Ihnen, der Marke, Informationen und Wissen, in dem Sie
    • – offizielle Themen-Foren nutzen und sich dort einbringen
    • – ein Forum auf der eigenen Webseite installieren
    • – Ihre bisherigen Social Media Kanäle für Serviceanfragen nutzen und in einer eigenen Datenbank bündeln
    • – einen extra Service-Kanal z.B. auf Facebook einrichten
  • – Werden Sie aber nicht in allen Foren, Communities oder Blogs aktiv, sondern vor allem in denen, die eine hohe Suchmaschinenrelevanz besitzen. Damit stellen Sie sicher, dass der Google-Nutzer bei Suchanfragen auf Ihre Service-Antwort stößt und nicht nur auf die vorausgegangene Kritik. Das verbessert und erhöht Ihre Online-Reputation.
  • – Öffnen Sie Ihre Social Media Kanäle und sprechen Sie Servicethemen aktiv an. Geben Sie auf Ihren Online Serviceseiten an, dass Kunden auch via Facebook, Google+, Twitter mit Ihnen in Dialog treten können.

Schritt 4: Kanalisieren Sie die Service-Anfragen und geben Sie diese automatisiert an den Kundendienst weiter

  • – Entscheidend dabei ist: Sie müssen unbedingt Ihren traditionellen Kundendienst (Call-Center etc.) über alle Aktivitäten informieren. Das gelingt am besten, wenn Sie Ihre Community an ihre internen Prozesse und Kanäle (E-Mail, Post, CRM) andocken, so dass Sie alle auf die selben Informationen zugreifen können.
  • – Sehen Sie das Social Web als neuen Kundenkanal, den Sie möglichst mit Ihren bisherigen Systemen bedienen müssen. Hinzu kommen nur neue Verknüpfungen und Kommunikationsprozesse (systematische Abstimmung).

Weitere Tipps und Best-Practice-Beispiele zum Thema Social Media im Kundenservice lesen Sie in der PRPraxis 9/2015.

Vorschau auf den nächsten Blogbeitrag:

Lockruf des Textes
Mit diesen Teasern informieren Sie und ziehen Ihre Leser in den Text

Ihre Texte benötigen Anreize, damit sie gelesen werden. Gut gemachte Teaser – sogenannte Anrisstexte – locken Ihre Leser und geben ihnen Orientierung. Gerade im Internet begegnet den Usern eine Flut an Informationen. Binnen weniger Sekunden entscheiden Ihre Leser, ob das angerissene Thema sie interessiert – oder nicht. Wie Sie sie zum Weiterklicken bringen, zeigen wir Ihnen anhand von Tipps und vielen Beispielen.

Themen, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Digitales Verkehrsaufkommen – So steigern Sie in 4 Schritten den Traffic auf Ihrer WebsiteW
  • – Bilder im Kopf – Infografik & Co.: So werden Sie besser verstanden und bleiben in Erinnerung
  • – Grafiklatein – 7 Basics: So reden Sie beim nächsten Gespräch mit Ihrem Grafiker auf Augenhöhe
  • – Facebook-Tool – Facebook Places: Legen Sie sich jetzt ein Profil an und seien Sie von Anfang an dabei

PRPraxis – hautnah an PR-Themen, die Sie interessieren

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Praxiserprobte Tipps, wie Sie Ihren Content an die Social Media Kanäle anpassen

Mittwoch, 15. April 2015

Spätestens seit Social Media ist die Zeit vorbei, in der man einen einzigen Text für alle Kommunikationskanäle verfasst hat. Ihre Aufgabe als PR-Schaffender ist es, Ihre Inhalte Ihren Zielgruppen anzupassen. Denn Medien benötigen andere Informationen als Ihre Kunden, Partner oder Ihre Mitarbeiter. Machen Sie sich außerdem die Eigenheiten der verschiedenen Kommunikationskanäle zunutze, um zielgruppengenauer zu kommunizieren.

Dialog statt Monolog – das ist die Erfolgs-Basis Ihrer PR. Voraussetzung für einen funktionierenden Dialog sind 3 Faktoren:

  1. Sie kennen Ihre Zielgruppe ganz genau und wissen, wen Sie über welche Kanäle erreichen.
  2. Sie kennen die Besonderheiten der verschiedenen Kommunikationskanäle und wissen, wie Ihre Zielgruppen die Kanäle nutzen.
  3. Sie stellen sicher, dass der Dialog geführt werden kann, dass also bei Fragen Ansprechpartner bereitstehen und dass Anforderung nach vertiefenden Informationen zeitnah erfüllt werden: Sobald Sie Ihre News an die Presse und sozialen Medien verteilen, sollten Sie nicht nur als Ansprechpartner für die Presse bereitstehen. Stellen Sie auch sicher, dass Anfragen von Kunden, die sich aufgrund Ihrer Posts oder Tweets melden, beantwortet werden. Und bieten Sie die Möglichkeit an, sich intensiver mit Ihrem Thema zu beschäftigen oder in der gewünschten Form zu reagieren: beispielsweise über Whitepaper, Hotlines oder Anmeldeformulare.

News für Redaktionen & Online-Portale

Am Grundgerüst der klassischen Pressemeldung hat sich nichts geändert. Wenn Sie sich jedoch die Arbeit sparen möchten, eine eigene Online-Meldung zu verfassen, schreiben Sie bereits die Pressemeldung nach den SEO-Richtlinien:

  • – Headline mit Keyword – möglichst zu Beginn
  • – Lead mit Keyword
  • – Keyword im Bodytext am Anfang, Mitte, Schluss
  • – Zwischenüberschriften mit Keyword
  • – lieber aussagekräftige Aufzählungen als lange Sätze

Verlinken Sie in der Online-Meldung direkt auf eine Landingpage, ein Anmeldeformular (z.B. für Veranstaltungen) oder weiterführende Informationen.

Bilder sind für Ihre PR unerlässlich, seien es Infografiken oder Fotos. Damit diese auch online auf Ihre Suchmaschinenoptimierung einzahlen, sollte der Dateiname des Bildes wichtige Begriffe enthalten: Ihren Unternehmensnamen, Ihr Keyword und das Thema Ihrer Presseaussendung.

Pressetexte haben in Ihrem Blog nichts zu suchen. Sie sollten also nicht einfach nur Ihre Meldung aus den Online-Portalen dort nochmals aufgreifen. Nutzen Sie eine andere Beitragsform für Ihre News – sei es in Interviewform, durch einen Blick hinter die Kulissen oder einen ausführlicheren Hintergrundbericht.

So verbreiten Sie Ihre News über die Sozialen Netzwerke

Die Social Media Kanäle besitzen verschiedene Eigenheiten, die Sie für eine erfolgreiche Kommunikation unbedingt kennen und berücksichtigen sollten. Es geht um

  • – die Zielgruppenansprache – ob per Sie (Google+, Xing, LinkedIn) oder ggf. per Du (Facebook),
  • – die richtige Tonalität (locker, ernsthaft, ironisch, distanziert): auf Google+ sind die User eher konservativer, älter, Facebook ist lockerer, direkter
  • – den Einsatz von #Hashtags, Bildern, Videos, Überschrift- und Textlänge und
  • – den richtigen Zeitpunkt Ihrer Posts, Tweets.

Während Redaktionen und Online-Portale Ihre Meldung einmalig aufgreifen bzw. veröffentlichen und Sie in der Meldung so viele Informationen wie möglich zu Ihrem Thema (neue Personalie, neues Produkt, neue Veranstaltung etc.) unterbringen, sollten Sie Ihre News auf den sozialen Medien häppchenweise inszenieren.

Weitere Tipps und die Besonderheiten der einzelnen sozialen Netzwerke lesen Sie in der PRPraxis 8/2015.

Vorschau auf den nächsten Blogbeitrag:

Checklisten, Leitfäden, FAQs und Co.
5 Tipps wie Sie Kleinformate als Content-Maschinerie optimal einsetzen

FAQs, Leitfäden oder Checklisten führen meist ein Stiefmütterchen-Dasein, obwohl Sie nicht nur wirksame Marketinginstrumente zur Kundenbindung sind, sondern auch eine attraktive Content-Maschinerie: Sie befüllen nutzwertig Ihre Webseite und helfen bei der Suchmaschinenoptimierung. Wie Sie diese Kleinformate optimal einsetzen, zeigen wir Ihnen anhand von Beispielen.

Themen, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Personal-Recruiting – Verbessern Sie Ihre Sichtbarkeit und Ihr Image, auch durch die Mitarbeiter-Akquise
  • – Online-Redaktion – So schreiben Sie Website-Texte, die überzeugen und begeistern
  • – Print-Gestaltung – 3 Faktoren, wie Sie mit einem ansprechenden Layout Leser begeistern
  • – Bevölkerungsentwicklung – Ihr 6-Punkte-Plan: So managen Sie den demografischen Wandel im Unternehmen und bei Ihren Zielgruppen

PRPraxis – hautnah an PR-Themen, die Sie interessieren

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3 Tools für effektives Arbeiten mit Twitter

Dienstag, 27. Januar 2015

Social Media steht nie still. Die sozialen Netzwerke entwickeln sich weiter, verändern sich ständig. Daher müssen Social Media Manager flexibel sein und Neuerungen offen gegenüber stehen. Und Tools nutzen, die ihnen auch weiterhin Ihre tägliche Arbeit erleichtern. Für Twitter gibt es 3 Werzeuge, die Sie unbedingt kennen sollten.

Tweetdeck ist ein hilfreiches Tool für TwitterTwitter gehört immer noch zu den Top 3 der sozialen Netzwerke in Deutschland. Die Nutzung des Kurznachrichten-Dienstes ist stabil. Vor allem als Veröffentlichungskanal von Blogs oder als Dialog-Kanal bei Events ist Twitter sehr beliebt. Der Vorteil des Netzwerks: Sie können sich dank eines #Hashtags plus Eventnamen in Diskussionen einschalten. Mit den vorgestellten Tools behalten Sie den Überblick über Follower, Tweets, Themen und Diskussionen.

Tool 1: Twitter Analytics zeigt Ihnen die Reichweite Ihrer Tweets

Bisher hat Twitter nur die Reichweite gekaufter Anzeigen gemessen. Jetzt hat der Kurznachrichten-Dienst seine Analyse auf organische Tweets erweitert. Noch ist das Tool nur für Werbepartner und verifizierte Nutzer sichtbar. Behalten Sie es trotzdem im Auge!

    Das kann Twitter-Analytics

    Auf dem Analytics Dashboard sehen Sie sofort,

  1. wie oft einer Ihrer Link angeklickt wurde,
  2. wie oft der Tweet individuell abgerufen, retweeted oder favorisiert wurde.
  3. Vergleiche mit anderen Tweets.
  4. welche Themen gut bei Ihren Followern ankommen,
  5. wann Ihre Tweets die höchste Reichweite erzielen

Tool 2: Tweetdeck, beste Nachrichtenzentrale für Twitter

Mit Tweedeck wissen Sie immer, was gerade auf Twitter passiert. In mehreren Spalten aufgeteilt sehen Sie,

  1. was Sie getwittert haben
  2. was andere zu Ihrem Thema (#-Hashtag) twittern
  3. wer Sie erwähnt,
  4. wer Ihnen direkte Nachrichten schickt etc.

Vorteil: Sie können Tweetdeck entsprechend Ihren Wünschen anpassen, d.h. thematische Spalten anlegen und für mehrere Accounts nutzen. Das Tool laden Sie sich einmalig herunter und haben zukünftig die Twitter-Aktivitäten immer im Blick.

Top-Tipp: Sie können z.B. bei wichtigen Konferenzen oder Messen/ Events sich eine Spalte mit dem offiziellen #Hashtag der Veranstaltung anlegen und haben die ganzen Tweets darüber auf einen Blick.

Nachteil: Das Twitter-Tool gibt es nur für den Desktop, nicht in einer mobilen Version. Jedoch wäre die mehrspaltige Aufteilung für eine Ansicht auf dem Smartphone kaum ertragbar.

Tool 3: Twitter for busy people – so haben Sie die Tweets Ihrer „Freunde“ im Blick

Genauso wichtig zu wissen, wie ihre Tweets performen und welche Follower Ihre Tweets weiterleiten, ist es zu wissen, welche User, denen Sie folgen, was gepostet haben. Dafür gibt es das tolle Tool „Twitter for busy people“. Die übersichtliche Lösung zeigt Ihnen mit den Profil-Icons Ihrer Freunde, wer in der „letzte Stunde“, „innerhalb des letzten Tages“, „in den letzten Tagen“ etwas getwittert hat. Wenn Sie nun auf einen Ihrer Kontakte klicken, öffnet sich dessen Tweet. Zudem können Sie sich Listen von Favoriten anlegen, nach Themen suchen, selbst schnell einen Tweet verfassen und nach einzelnen Twitter-Usern suchen. Gerade für PR-Schaffende, die viele „Freunde“ haben, Redaktionen folgen, ist das Tool sehr sinnvoll, um nichts zu verpassen und mit den Freunden zu interessanten Themen im Gespräch zu bleiben.

Den ausführlichen Artikel mit noch mehr Tipps lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 2/2015.

Themen, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  1. Interne Kommunikation – Mitarbeiterkommunikation professionell planen und leicht umsetzen
  2. Facebook – mehr Reichweite durch Steuerung des Newsfeeds und der Feed-App
  3. Medienarbeit – Medienkooperationen, win-win auf beiden Seiten
  4. Change Kommunikation – So kommunizieren Sie Veränderungen, behalten Alt-Kunden und gewinnen Neu-Kunden
  5. Recht am Bild – So verwenden Sie Schnappschüsse ohne ärgerliche Konsequenzen
  6. Musterkalkulationen – Preisverleihung und Fachtagung: Kosten, mit denen Sie rechnen sollten

PRPraxis – hautnah an PR-Themen, die Sie interessieren

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Social Media in der Personalgewinnung – im direkten Dialog mit den Bewerbern

Dienstag, 30. Dezember 2014

Social Media eröffnet Ihnen ungeahnte Möglichkeiten der Kommunikation mit den Kunden – und mit potenziellen Bewerbern. Beschreiten Sie mit Hilfe von Xing, Facebook, Google+ und Twitter neue Wege, um Mitarbeiter zu gewinnen und zu binden. In dem Sie sich ein Profil als attraktiver Arbeitgeber geben und offen mit möglichen Mitarbeitern im Web kommunizieren. Ich zeige Ihnen, wie Sie in wenigen Schritten Bewerber via Social Media für sich einnehmen.

Vor allem in der Orientierungsphase – also bei der Wahl eines (neuen) Arbeitgebers – durchstöbern Bewerber Soziale Netzwerke nach ihrem Wunschunternehmen. Dann sollten Sie mit authentischen Inhalten und attraktiven Einblicken in die Arbeitswelt Ihres Unternehmens präsent sein. Das bedeutet für Sie, eine nachhaltige Präsentation und Kommunikation mit der Internetcommunity. Zudem ist Ihr Employer Branding nicht mehr einseitig steuerbar: Ihre Mitarbeiter tragen durch ihre Aktivitäten in Sozialen Netzwerken Meinungen aus Ihrem Unternehmen ins Internet und gestalten so das Image Ihres Unternehmens mit.

Das können Sie mit Social Media im Personalmarketing erreichen:

Arbeitgeberimage:

Aufbau und Pflege eine zielgruppenspezifischen positiven Arbeitgebermarke

Erhöhung der Identifikation der eigenen Beschäftigten mit dem Unternehmen

Personalgewinnung:

Erhöhung der Zugriffzahlen auf Ihrer Karriereseiten

zielgruppenspezifische Rekrutierung potenzieller Mitarbeiter/innen (z. B. Auszubildender über Facebook oder Führungskräfte über XING bzw. LinkedIn)

Fundiertere Vorauswahl von Bewerbern

Personalentwicklung:

Austausch in Expertennetzwerken (Kollegiale Beratung)

eigene Weiterbildung und fundiertes Wissen zur Personalarbeit

Mitarbeitermotivation:

Betreuung von Kollegen/innen an anderen Standorten und im Ausland

Einbeziehung der Mitarbeiter in Ihre Personalarbeit (Botschafter)

Achtung: Jeden Content, den Sie als Arbeitgeber in die sozialen Netzwerke einbringen, lädt zur Kommunikation ein. Machen Sie sich klar, dass Sie genügend Resourcen für einen Dialog mit potentiellen Bewerbern einplanen. Denn letztendlich bestimmt nicht allein der Content über Ihr Image, sondern Ihre Haltung und Ihre Kommentare gegenüber Ihren Dialoggruppen.

Schritt 1: Machen Sie Bestandsaufnahme

Finden Sie heraus, welche Plattformen für Ihre Personalarbeit relevant sind und was über Sie dort gesprochen wird.

Schritt 2: Befüllen Sie Ihre Arbeitgebermarke mit Themen

Arbeiten Sie gemeinsam mit Vertretern der Kommunikation, den Führungskräften und durchaus auch IT (für die Umsetzung) heraus, wie Personal von Social Media profitieren kann und welche Themen für das Arbeitgeberimage relevant wären.

Schritt 3: Werden Sie aktiv!

Bilden Sie Ihre Mitarbeiter zu Botschaftern aus – vermitteln Sie Ihnen in Abteilungsmeetings, Workshops und Podiumsveranstaltungen die Unternehmenswerte und das Leitbild Ihres Unternehmens. Geben Sie Ihnen eine Guideline an die Hand, wie sie gewinnbringend das Arbeitgeberimage unter ihren sozialen Kontakten verbreiten können. Machen Sie dabei keine Verbote, sondern formulieren Sie Bitten auf Augenhöhe und machen Sie klar, dass Sie (HR + Kommunikation + Geschäftsleitung) gemeinsam mit den Mitarbeitern als Arbeitgeber im Netz auftreten.

Schritt 4: Nutzen Sie zielgerichtet Ihre Kommunikationskanäle für Personalthemen

  1. Stellenangebote können Sie leicht online verbreiten
  2. Für Themen zu Ihrer Arbeitgebermarke bietet sich nicht nur die eigene Homepage an, sondern auch ein eigener Blog, youtube, Facebook, Xing und Twitter
  3. Prüfen Sie regelmäßig die Einträge auf Arbeitgeber-Bewertungsportalen wie http://www.kununu.com/ und ziehen Sie dementsprechend die Konsequenzen.
  4. Auf Karrieremessen oder Unternehmensveranstaltungen für Jobsuchende können Sie Ihre „Bewerber“ zu Botschaftern machen, indem Sie sie bitten, ihre Eindrücke auf Ihrem Facebook-Auftritt zu diesem Event zu hinterlassen (als Kommentar, mit Fotos). Das bringt eine hohe Glaubwürdigkeit.
  5. Nutzen Sie interne Veranstaltungen wie Entwicklungs-/ Trend-/ Zukunftskonferenzen dazu, via Facebook (Posts) und filmisch (Youtube) zu begleiten. So erhalten Bewerber einen Einblick, wie Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen die Zukunft gestalten.
  6. Egal auf welchen Kanälen Sie als Arbeitgeber auftreten, Ihre Botschaften sollten auf allen gleich lauten. Nur dann machen Sie sich als Arbeitgeber glaubwürdig und unterstreichen Ihren Markenkern.

Wie Sie sich als Arbeitgeber im Social Web präsentieren mit vielen Best-Practice-Beispielen lesen Sie im Detail in der aktuellen PRPraxis 26/2014.

Themen, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  1. PR-Fauxpas – Diese 10 PR-Eigentore sollten Sie kennen und vermeiden
  2. Kundenbindung – Blick hinter die Kulissen + wertvolles Knowhow = das Geheimrezept der nachhaltigen Kundenbindung
  3. Xing – So nutzen Sie Gruppen für mehr Sichtbarkeit und eine Top-Positionierung
  4. Fundraising – Die wichtigsten 4 Zutaten für ein erfolgreiches Spenden-Mailing
  5. Vereinsfest – Tischverkauf: Mit dieser Finanzierungsidee gewinnen und binden Sie Förderer für/an Ihren Verein

PRPraxis – hautnah an PR-Themen, die Sie interessieren

Möchten Sie sich in PR, Marketing und Social Media weiterbilden? Dann bestellen Sie sich PRPraxis alle zwei Wochen ins Haus. PRPraxis ist das Ratgeber-Magazin für die PR-Branche. Dort finden Sie Ideen, Anleitungen und Konzepte rund um Ihre Öffentlichkeitsarbeit. News, Trends, Experten-Tipps und aktuelle Rechts-Tipps ergänzen das Informationsangebot online. Das Redaktionsteam der PRPraxis erklärt ihnen ganz konkret, wie Sie Ihre Presse- und Öffentlichkeitsarbeit effizienter, schneller und erfolgreicher gestalten können.

PR-Tipps: Top 10 Social Media Netzwerke im Vergleich

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Social Media ist nicht mehr aus der Kommunikation wegzudenken. Aber: Täglich gehen neue Netzwerke online, die Ihre Zielgruppe umwerben. Keine Angst, Sie müssen nicht überall präsent sein. Ich zeige Ihnen, welche Social-Media-Netzwerke Sie kennen sollten und welche Eigenheiten diese besitzen. In meiner Infografik sehen Sie auf einen Blick, welche für Ihre PR zweckmäßig sind und wie Sie geschickt die Besonderheiten der einzelnen Plattformen nutzen.

In der aktuellen PRPraxis 22/2014 dreht sich dieses mal fast alles um Social Media. Die Leserfragen drehen sich um Facebook und ich zeige Ihnen, die Top 10 Social Media Netzwerke und ihre Bedeutungen für Ihre PR – je nach Marken- und Unternehmensausrichtung, Zielgruppen- ansprache und Inhalten.

Mit der Top 10 Infografik* finden Sie den Kanal, der zu Ihren Zielen passt, können Ihre Favoriten einordnen und erkennen, auf welche Social Media Netzwerk Sie zukünftig verstärkt setzen sollten.Vorteile: Viele der Social Media Netzwerke sind auch von Google indiziert und helfen Ihnen bei Ihrer Suchmaschinenoptimierung – wie z.B. Gruppenbeiträge bei Xing, Posts bei Facebook oder natürlich Google+.

Nutzen Sie auch die Plattformen zum Suchen und Finden, indem Sie z.B. bei Facebook, Google+, Twitter oder auch Pinterest Ihre Texte mit #Hashtags versehen bzw. mit #Hashtags nach Ihnen wichtigen Keywords suchen. So erhalten Sie auch einen ganz guten Überblick über das, was Ihre Branche gerade beschäftigt oder Ihre Zielgruppen derzeit interessiert. Bei den meisten Social-Media- Plattformen haben Sie die Möglichkeit, einfach in die Suchmaske Ihren Suchbegriff einzugeben.

Die Infografik finden Sie in der aktuellen PRPraxis 22/2014. * Sie ist aufgeschlüselt nach Nutzern (Zielgruppe), Nutzerverhalten, Beitragsformen und Besonderheiten für Ihre PR unter die Lupe genommen.

Infografik-SocialMedia-Netzwerke

Themen, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  1. Content is King – Geben Sie Ihren Zielgruppen, was sie wollen: Inhalte mit Mehrwert statt platter Werbebotschaften
  2. Markendehnung – 5 Grundregeln, wie Sie Ihre etablierte Marke am besten dehnen
  3. Der Nachhaltigkeitsbericht: noch Image bildende Kür – bald schon existenzielle Pflicht
  4. Leserfrage: Bei Facebook und Twitter ist unser Firmenname bereits vergeben. Was ist zu tun?
  5. Leserfrage: Welche Risiken birgt es, wenn wir unsere Mitarbeiter ermuntern, sich ein Facebook-Profil anzulegen und aktiv zu werden?

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Das liegt im Trend: Themen-Blogs anstatt Corporate Blogs

Donnerstag, 25. September 2014

Vor einiger Zeit verfasste ich eine Pressemeldung für meinen Kunden Thomas Hendele, some communication, zu 3 erfolgreichen Jahren Social Media Beratung. In dieser Meldung prognostizierte er Themen-Blogs eine goldene Zukunft, vor allem in Hotellerie, Gastronomie und im Tourismus. Sie bieten eine gute Möglichkeit, sich bei Gästen positiv und nachhaltig ins Gedächtnis zu bringen. Diese wirksame Kundenbindung kann auf mehrere Schultern verteilt werden. Ein Trend, der aber auch durchaus wegweisend für viele andere Branchen ist.

Startseite des Blogportals von DLR zu Themen wie Energie, Flugsicherheit, Luffahrt und Raumfahrt

Bloggen ist nichts Neues. Seit Jahren haben Hotels und Tourismusbetriebe diese Art der Kommunikation zu zahlenden Gästen für sich entdeckt. Aber einen Corporate Blog zu unterhalten benötigt viel Zeit, Themen müssen gefunden, Bilderwelten erstellt und Texte formuliert werden. Nur wer ständigen Content auf die eigenen Blogseiten bringt, unterstützt nachhaltig die eigene Suchmaschinenoptimierung und macht Leser zu zahlenden Gästen.

Eine neue Möglichkeit sind Themen-Blogs. Diese liegen für den Social Media Berater Thomas Hendele, some communication, im Trend. Sie zeichnen sich vor allem durch einen hohen Magazin-Charakter aus und bieten den Lesern eine nutzwertige und bunte Mischung an Themen, z.B. rund um die Stadt, in der das Hotel angesiedelt ist. Auf dem Blog geht es nicht wie bei einem Corporate Blog um „intime“ Einsichten in das Hotel, sondern um Tipps für Gäste wie aktuelle Ausstellungen, Sightseeing-Touren, neue Bars und Läden. Mit Kooperationspartnern teilt man sich das Texten und Bebildern sowie die Vermarktung.

10 Tipps, wie Sie einen attraktiven Themen-Blog starten

  1. Suchen Sie sich Kooperationspartner, die einen neuen Aspekt für Ihre Blog-Themen liefern wie z.B. den Tourismusverband vor Ort, ein Kulturbetrieb etc.
  2. Überlegen Sie mit Ihren Kooperationspartnern, auf welchem Blogsystem Sie Ihren Themenblog laufen lassen.
  3. Machen Sie sich klar, dass Ihr Blog Magazin-Charakter haben soll, dementsprechend kreieren Sie ein ansprechendes Layout, das auch von Bildern und nicht nur Text lebt.
  4. Machen Sie sich Gedanken, welche Themen Sie z.B. als Wellness-Hotel beisteuern können: Wellness für Zuhause – mit diesen Tipps kommen Sie entspannt durch den Winter!
  5. Erzählen Sie Geschichten! Überlegen Sie bei jeder Veröffentlichung, was bringt das Thema meinen Lesern, wie können diese sich wiederfinden.
  6. Machen Sie sich einen fundierten Themenplan für das nächste halbe Jahr und tragen Sie sich ihre Themen mit Vorlaufzeit in Ihren Terminkalender ein.
  7. Mobilisieren Sie Mitarbeiter, die gerne texten oder Gastautoren, sich um bestimmte Artikel zu kümmern.
  8. Achten Sie darauf, dass Ihre Artikel suchmaschinenoptimiert sind, d.h. nutzen Sie Schlüsselworte, mit denen Sie im Netz gefunden werden möchten und lassen Sie diese in die Texte einfließen. Das selbe gilt für Ihre Bilder.
  9. Bleiben Sie dran und verlinken Sie Ihre Website auf den Themenblog!
  10. Nutzen Sie außerdem Ihre anderen Social Media Kanäle, um neue Artikel im Blog zu promoten.

Diese Tipps gelten aber nicht nur für die Tourismusbranche. Themen-Blogs sind auch durchaus sinnvoll um einen Rundumblick zu Themen wie Umwelt, IT, Medien, Fotografie, Wohnen und Lebensart, Mode und Beauty zu geben.

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt hat z.B. ein eigenes Blogportal entwickelt (siehe Foto), auf dem verschiedene Themen-Blogs wie Luftfahrt, Raumfahrt, Energie, Verkehr und Sicherheit zu finden sind. Alles Forschungsbereiche und -themen, mit denen sich das DLR befasst. Diese sind so unterschiedlich, dass sie auch unterschiedliche Interessensgruppen ansprechen, so dass sich als Kommunikations-Maßnahme Themen-Blogs angeboten haben.

Neben einer Intensivierung der Kundenbeziehung leisten Blogs einen wichtigen Beitrag zur Suchmaschinenoptimierung.

PR-Tipps: Facebook-Plug-ins und Storytelling multimedial

Mittwoch, 9. Juli 2014

Immer wieder stelle ich fest, dass Marken und Unternehmen zwar Facebook für sich entdeckt haben, aber das Empfehlungsmarketing total außer acht lassen. Dabei ist es doch einfach, mit den von Facebook zur Verfügung gestellten Plug-ins neue Fans zu gewinnen. Facebook bietet in diesem Punkt mehrere Werkzeuge an, um Facebook-Funktionalitaten in Ihre Website zu integrieren. So konnen Ihre Webseitenbesucher Ihre Produkte, Blogartikel und Ihre Services mit nur einem Klick ihren Freunden empfehlen. Wie Sie diese Themen emotional auflagen und crossmedial vermarkten, erfahren Sie im zweiten PRPraxis-Artikel, Storytelling multimedial.

Multimediale-Geschichte-Snowfall

Geschickt netzwerken: Nutzen Sie Facebook-Plug-ins für Ihre Webseite

Vernetzen Sie Ihre Webseite mit sozialen Netzwerken und machen Sie Ihre Besucher zu Empfehlern. Facebook bietet seit einigen Jahren attraktive Social Plug-ins. Arbeiten Sie damit, denn so erhalten Sie auch Empfehlungen von Kunden, die Ihre Webseite besuchen, ohne Ihr Fan zu sein.

Im PRPraxis-Beitrag kläre ich die Frage, für wen sich Facebook Plug-ins eignen. Ich erläutere Ihnen, welche Arten von Plug-ins es gibt, wo Sie Plug-ins installieren sollten und wie Sie diese für Ihre Vermarktung nutzen.

Schon mal vorweg: Vorteile von Facebook Plug-ins
Social Plug-ins sind Instrumente zur Vermarktung Ihrer Angebote und Produkte. Sie sind schnell anhand eines Links in Ihre Homepage eingebaut. Für welche Werkzeuge Sie sich entscheiden, hängt von Ihrer Vermarktungsstrategie ab. Blogbetreiber und Onlineshop-Besitzer profitieren stark davon, auf jeder Seite Social Bookmarks zu hinterlegen.

Die ausführlichen Tipps mit Beispielen finden Sie wie immer in der aktuellen PRPraxis 14/2014.

Crossmedial: So nutzen Sie Video, O-Ton, Bild und Text für Ihre PR-Geschichten richtig

Textwüsten im Internet gehören nun wirklich der Vergangenheit an. Menschen wünschen sich O-Töne, Fotos und Videos. Multimediale Geschichten, wie sie Online-Zeitungen veröffentlichen, sind auch für Ihre PR attraktiv. Denn Emotionen wecken Sie durch das richtige Zusammenspiel von Text
und audiovisuellen Medien.

Wie Sie eine Reportage mit verschiedenen audio-visuellen Bausteinen verknüpfen, zeigt das Projekt Snowfall der News York Times.

Ihre Storytelling-Bausteine:

  1. Text – der Anker für jeden Artikel. Mit Ihren Worten haben Sie die Chance, Leser in Ihre Geschichte zu ziehen. Ein zugkräftiger Text spielt mit Stilformen – atmospharisch,
  2. analytisch, emotional – , erklärt Zusammenhänge, Hintergründe, Vorgeschichte und kann gut verlinkt werden.
  3. Bild – als Aufmacher der Geschichte ein wichtiges Element. Zudem betonen Bilder immer wieder wichtige Punkte/Abschnitte Ihrer Story. Ein attraktives Bild erzeugt Stimmung und Emotionen, hält (ausdrucksstarken) Moment fest und lässt Leser mit einem Blick Situation erfassen.
  4. Video – bringt Action in die Geschichte und kann einen neuen Aspekt einbringen, dort können Sie den zentralen Ort des Geschehens visualisieren, die Hauptperson näher beleuchten und die Leser „live dabei sein“ lassen. Authentisch durch sehen und hören bildet gut Aktionen und Tätigkeiten ab, kann Blickwinkel des Konsumenten (Lesers) wiedergeben, bringt Leser direkt ins Geschehen/ vor Ort/ verstärkt eigenes Erleben.
  5. Audio – entscheiden Sie, ob Ihre O-Töne ein Bewegtbild (Video) benötigen oder ob gar eine Slideshow (Fotos) nicht aussagekräftiger ist. Ein Video ist authentisch, hautnah und löst eigene Bilder im Kopf aus, also geeignet für emotionale Geschichten.
  6. Grafik – visualisiert abstrakte Sachverhalte, zeigt Momente, die die Kamera nicht einfangen kann, ist interaktiv, gut skalierbar (auf eine Region, eine Personengruppe, einen Zeitraum), leicht erfassbar und stellt Vergleiche gut dar.

In der aktuellen PRPraxis 14/2014 zeige ich Ihnen zahlreiche Wege, wie Sie Ihr Unternehmen crossmedial visualisieren – mit Beispielen.

Themen, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  1. Ihr Pressebereich: Verkneifen Sie sich dort diese 6 Fehler
  2. Wie Sie Interviews meistern – souverän und überzeugend
  3. Schnellcheck Veranstaltungsorganisation
  4. Leserfrage: Wann setze ich bei der Preisgabe von Gewinnern eine Sperrfrist und was bedeutet das?
  5. Leserfrage: Wie platziere ich in einem Vodcast die Personen richtig?

PRPraxis – hautnah an PR-Themen, die Sie interessieren

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PR-Tipps: Facebook-Fans gewinnen + Messeleitfaden für Kunden

Dienstag, 10. Juni 2014

Ein Facebook-Auftritt zu entwickeln ist eine Sache, die andere: Fans gewinnen. Nutzen Sie dafür die Strategie, die Sie auch zur Vermarktung Ihrer Produkte und Dienstleistungen anwenden. Präsentieren Sie sich also dort, wo Sie mit Ihren Kunden kommunizieren und nutzen Sie auch das Freunde-Netzwerk Ihrer Fans. Für einen Messe-Auftritt benötigen Sie auch „Fans“, die zu Ihnen kommen. Damit sich Ihre Kunden auf den Weg zu Ihnen machen, geben Sie ihnen Tipps für einen effizienten Messetag. Welche, das verrate ich Ihnen in der PRPraxis 12/2014! Lesen Sie sich schon einmal ein…

Tipps, wie Sie bei Facebook Fans generieren
5 Schritte zu mehr Fans auf Ihrer Facebook-Seite
Sie haben eine eigene Facebook-Seite entwickelt und jetzt das Ziel, Fans zu gewinnen. Vermarkten Sie Ihre Seite wie ein Produkt! Ihre Fanpage muss überall dort auftauchen, wo Sie mit Ihren Kunden kommunizieren. Nutzen Sie auch das Freunde-Netzwerk Ihrer Fans, um diese für Ihren Facebook-Auftritt zu begeistern..

1. Schritt: Animieren Sie Ihre Freunde und Bekannte – Laden Sie Ihre Freunde und Bekannten aus Ihrem Netzwerk (wie private Facebook-Seite, XING, Twitter) gezielt zu Ihrem Unternehmensaufritt bei Facebook ein – per E-Mail, XING, Tweet oder direkt bei Facebook unter „Publikum erweitern“.

2. Schritt: Integrieren Sie die Facebook- URL in Ihre Online-/Offline-Medien wie E-Mail, Newsletter, Webseite, Xing, in Facebook-Gruppen, Print- und visuelle Medien sowie Messeauftritte. Überall dort, wo Sie für sich werben, können Sie auch veröffentlichen, dass Sie einen attraktiven Facebook-Auftritt entwickeln. Machen Sie dabei Ihren Kunden in wenigen Worten klar, warum es sich lohnt, Ihr Fan zu werden.

3. Schritt: Aktivieren Sie Ihr Empfehlungsmarketing – Fans werben neue Fans: Starten Sie Ihr Empfehlungsmarketing mit einer Gutscheinaktion für zuküntige Fans. Verbinden Sie Ihre Facebook-Vorstellung an Ihr Netzwerk mit einer Gutscheinaktion, die nur 1 Tag gültig ist.

4. Schritt: Promoten Sie auch Ihre eigenen Facebook-Beiträge. Teilen Sie immer Ihren Beitrag in Ihrem privaten Profil. So erscheint er in der Neuigkeitenleiste Ihrer Freunde. Fordern Sie Kollegen auf, über ihre privaten Facebook-Accounts die Unternehmens- Beiträge zu teilen oder auch Artikel, in denen Ihr Unternehmen erwähnt wird.

5. Schritt: Vernetzen Sie sich mit Gleichgesinnten. Bitten Sie Ihre Offline-Kooperationspartner, sich mit Ihnen auf Facebook zu vernetzen. Führen Sie immer mal wieder gemeinsame Aktionen durch, um gegenseitig von den Fans zu profitieren. Beteiligen Sie sich z.B. mit einer Verlosung auf allgemeinen Gewinnspielseiten mit vielen Fans.

Entwickeln Sie eine PR-Kampagne, die Ihren Facebook-Auftritt immer wieder thematisiert. Nutzen Sie Freunde, Bekannte und deren Netzwerk, um Ihre Fanzahl zu vergrößern, und hören Sie nie damit auf, guten und regelmäßigen Content auf Ihre Facebook-Seite zu bringen.

In der PRPraxis 12/2014 erhalten Sie viele Extra-Tipps zur Vermarktung Ihrer Seite sowie 7 Tipps, was Sie bei Gewinnspielen beachten sollten.

Messe-Leitfaden: Tipps für einen erfolgreichen Messebesuch – so kommen die Kunden und bleiben
Messe-Auftritte geben Ihnen die Möglichkeit, Ihre Kunden endlich mal wieder persönlich zu treffen. Für viele sind aber solche Treffen anstrengend und zeitraubend. Denn deren Business bleibt während des Messebesuchs liegen. Unterstützen Sie Ihre Kunden, um ihnen den Messebesuch so angenehm und effektiv wie möglich zu machen. Zusätzlich geben wir Ihnen 9 Tipps an die Hand, wie Sie Kunden mit Ihrem Extra-Service an Ihren Stand locken.

Wie wäre es, wenn Sie bei der nächsten Kundeneinladung zur Messe einen Leitfaden beilegen? So machen Sie dem Empfänger den Nutzen des Messebesuchs deutlich und steigern ihn durch die richtigen Tipps sogar noch. Schließlich kennen Sie Ihre Kunden und wissen, was sie an der Messe besonders interessieren könnte. Versetzen Sie sich dazu in die Lage Ihrer Kunden: Gehen Sie 1. die Messevorbereitung als Besucher gedanklich durch, und halten Sie 2. die einzelnen Schritte in einem Messe-Leitfaden fest.

Mit dem Service der Extraklasse und dem Leitfaden für den effizienten Messebesuch gelingt es Ihnen, Ihre Kunden zum Besuch der Messe zu motivieren. Sie heben sich dadurch positiv von Ihren Mitbewerbern ab und stimmen Ihre Kunden auf den Messeauftritt ein. Der Leitfaden in Ihrem Corporate Design wird Ihren Besuchern auch nach der Messe noch lange in Erinnerung bleiben und sie auch beim nächsten Messebesuch unterstützen. Das Gleiche gilt für die vielen guten Tipps, die den Messebesuch interessanter machen.

Einladung und Messeleitfaden stelle ich Ihnen ausführlich in der aktuellen PRPraxis 12/2014 vor.

Themen, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • Leichte/Einfache Sprache:Erschließen Sie sich durch Übersetzungen neue Zielgruppen
  • Faltblatt & Co.: Diese Gestaltungsregeln sollten Sie kennen
  • Best-Practice – Stadt Lohne: Positive Resonanz auf gelebte Inklusion
  • Erzählen Sie Top-Storys: In 5 Schritten zum erfolgreichen Spiel mit den Emotionen
  • Projektbearbeitung per Reizworttechnik: Mindmapping mal anders
  • PRPraxis – hautnah an PR-Themen, die Sie interessieren
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