Was ist Wörterladen? Profi-Texter! Content PR Storytelling Referenzen Auftrag stellen Kontakt

Archiv für die Kategorie „Social Media“

So funktioniert Social Media in „anderen“ Unternehmen

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Nutzen Sie die Erfahrungsberichte der Social Media Manager für Ihre eigene Öffentlichkeitsarbeit

Wir machen dieses Social Media“ – so heißt ein neues Buch aus dem O’Reilly Verlag, das seit Mitte September auf dem deutschen Markt ist. Es ist kein Buch über Social Media Theorien oder Konzepte, sondern ein Buch von Social Media Manager für Social Media Manager. Mit Tipps und eigenen Erfahrungen zu der Bandbreite an Themen, die Social Media bietet. Immer mit dem Fokus auf den eigenen Arbeitsalltag.

SocialMediaBuchNutzen Sie auch Branchen-Treffs, Tagungen und „Stammtische“, um sich mit Gleichgesinnten über PR, Marketing oder Social Media auszutauschen? Sind Sie danach auch beschwingt, denn Sie konnten neue Erfahrungen sammeln, Trends erörtern, von Fehlern anderer lernen und neue Kontakte mit nachhause nehmen? Dann sollten Sie unbedingt das Buch „Wir machen dieses Social Media“ lesen. Es ist genauso erfrischend und inspirierend wie ein Stammtisch.

Zusammengetragen und einen roten Faden durch das Social Media Themenangebot gezogen haben die Autorinnen Malina Kruse-Wiegand und Dr. Annika Busse. Gleichgesinnte, die ihnen einen Beitrag zu einem interessanten Social Media Aspekt liefern könnten, hatten sie in ihrem eigenen Netzwerk gefunden. Herausgekommen sind 34 ganz unterschiedliche Praxis-Berichte von Social-Media-Professionals aus großen und kleinen Unternehmen und Organisationen. Die Erfahrungsberichte sind hautnah geschrieben und lesen sich wie Anleitungen, dazu gibt es viele Screenshots, Tipp-Boxen und Link-Tipps für Werkzeuge oder zur Weiterbildung.

Der Ratgeber „Wir machen dieses Social Media“ ist kurzweilig und unterhaltsam geschrieben wie Social Media auch sein sollte. Wörterladen hat einen Blick hinter die Kulisse der PR- und Social Media Manager, Blogger und Community Manager geworfen und ein paar Tipps für Sie zusammengestellt.

7 Tipps zum Start von Social Media

Dr. Annika Busse hat mit ihrem Start-up beliya vor allem auf die Wirkung von Social Media gesetzt. Sie wollte ihre Charity-Taschenmarke schnell bei Facebook-affinen Frauen bekannt machen, was ihr gelungen ist. Hier ihre Tipps:

  1. Social Media bietet sich vor allem für ein knappes Budget und ein enges Zeitfenster an (z.B. Produkteinführung und -etablierung). Facebook-Seiten und Blogs sind schnell aufgesetzt, was einem aber klar sein muss, es kostet Zeit, die Seiten zu befüllen und Fans/ Leser zu gewinnen. Nutzen Sie daher immer auch Ihren eigenen Freundes- und Bekanntenkreis als Ihre Multiplikatoren. Sie stehen Ihrer Marke bereits positiv gegenüber und ihre Empfehlungen wirken authentisch.
  2. Fragen Sie sich ehrlich und ergebnisoffen: Macht Social Media für Ihr Unternehmen Sinn? Wer ist Ihre Zielgruppe, und nutzt diese Social Media? Wenn ja, was nutzt sie genau? Im Zweifel befragen Sie 10–20 Kunden, was sie nutzen, wie lange, wann, wozu etc.
  3. Priorisieren Sie Ihre wichtigsten Kanäle für Ihre Zielgruppe. Anschließend beobachten und schauen Sie, was andere bzw. die Konkurrenz macht: Was funktioniert gut, was nicht?
  4. Involvieren Sie Mitarbeiter, Kollegen, Freunde und Familie, und gewinnen Sie sie als Fans, Follower und engagierte Community. Dies führt zu den ersten Erfolgserlebnissen.
  5. Planen Sie feste Tage für die Pflege von Ihren Social-Media- Kanälen: z.B. 1-mal pro Woche im Blog posten oder 2-mal pro Woche auf Facebook posten. Denn wenn man vor der Wahl steht, Kundenbestellungen abzuarbeiten oder sich um die Produktion von Produkten zu kümmern, stehen Blogposts und Facebook-Updates oft hinten an. Wir posten daher meist gegen Ende der Woche oder am Wochenende. So weiß ich, dass wir uns spätestens am Donnerstag um das nächste Update/Post kümmern müssen.
  6. Vernetzen Sie sich mit anderen Marken, Geschäftspartnern und Social-Media-Experten bzw. Meinungsführern, sodass diese Ihre Präsenzen verlinken und empfehlen.
  7. Legen Sie von Beginn an Kennzahlen fest. Behalten Sie diese kontinuierlich im Auge, und lernen Sie, was Ihre Community interessiert. Machen Sie sich auch bewusst, was nicht funktioniert, und lernen Sie daraus.

aus Markenaufbau eines Start-ups von Dr. Annika Busse, beliya

5 Lektionen aus dem Siemens Brand Channel auf YouTube

Florian Hießl verantwortet als Head Online Communications die Online-Kommunikationskanäle von Siemens. Gemeinsam mit seinem Team hat er die One-Channel-Strategie auf YouTube ins Rollen gebracht. In seinem Artikel erläutert er,wie sie die Strategie umgesetzt haben und gibt Tipps, welche Herausforderungen zu beachten sind. Hier seine wichtigsten 5 Lektionen:

  1. Engen Kontakt zu Google halten, um individualisierte Features zu planen und immer auf dem Laufenden zu sein, was Google an YouTube-Innovationen plant.

  2. YouTube nicht nur als Kommunikationskanal, sondern auch als Video-Depot (Repository) nutzen. Das heißt: Alles, was Relevanz haben könnte, in den YouTube Channel integrieren, denn YouTube ist nach Google weltweit die zweitgrößte Suchmaschine (Long-Tail).

  3. Als Gegengewicht zum Repository auf der Kanal-Homepage »Programm« machen und in Rubriken gewichtete Themen bespielen.

  4. »Think big, start small.« Ein größeres Ziel vor Augen haben, aber immer in kleinen Iterationsschritten herantasten, testen, umbauen, messen.

  5. Verstehen und akzeptieren, dass allein die Nutzer die Relevanz bestimmen. Sie entscheiden, was funktioniert und was nicht.

aus »Einer für alle« auf YouTube von Florian Hießl, Siemens

Weitere interessante Artikel sind für mich z.B.

  1. Was heißt PR 2.0? Neuausrichtung der Pressearbeit von Jessika Maria Rauch, Villeroy & Boch
  2. Hintergrund: Social Media in der Marketing- und Kommunikationsstrategie von Martina Rohr
  3. Gemeinsam gegen giftige Kleidung: Die Detox-Kampagne von Volker Gaßner, Greenpeace
  4. Online trifft Offline – digitale Event-Kommunikation von Sachar Kriwoj, E-Plus Gruppe
  5. Fashion Blogger Relations: Tools, Dos and Don’ts von Harriet Weiler, TOM TAILOR GROUP
  6. Auf schmalem Grad – Krisenkommunikation im Social Web von Daniel Streuber und Thomas Zimmerling, Jack Wolfskin
  7. Von Cupcakes bis Kaffee – den Corporate Blog effektiv einsetzen von Sandra Coy, Tchibo
  8. Social-Media-Nischennetzwerke – gleich und gleich gesellt sich gern von Sara Urbainczyk, Bauer Media Group

weil sie Themen ansprachen, die mich und meine Kunden betreffen. Vor allem den Aufbau zu Bloggern aus dem Mode/ Lifestyle/ Design-Bereich war für mich eine Bereicherung und auch die Sichtweise der Blogger. Hatte ich doch diese Aspekte erst selbst vor Kurzem in PRPraxis unter die Lupe genommen.

Aber machen Sie sich am besten ein eigenes Bild zum Buch „Wir machen dieses Social Media“.

Blogger-Relations – Setzen Sie schon auf den Dialog mit Bloggern?

Dienstag, 6. August 2013

Gestern erhielt ich einen Newsletter von Cision* mit News aus der PR- und Medienbranche. Ein markanter Satz fiel mir dabei ins Auge: „Marken sollten in Blogger investieren“. Er stammt von dem ehemaligen PR-Profi und erfolgreichem englischen Mode-Blogger Antony McGrath. Er fordert PR-Verantwortliche auf, Blogger genauso ernst zu nehmen wie die Medienvertreter. Sind doch diese meist besser vernetzt und haben einen größeren Einfluss auf ihre Leser als Magazine oder Zeitungen.

Fashion-Man-McGrathWas bedeutet das nun genau für die Öffentlichkeitsarbeit?

Der Fashion-Blog von Antony McGrath gehört zu den einflussreichsten Mode-Blogs in England. Auch in Deutschland haben wir viele Blogger, die mit ihren Mode-Themen Trends setzen und bei den Lesern begehrter sind als so manches auflagenstarke Modemagazin. Daher ist es für PR-Leute durchaus attraktiv, sich mit den Blogs auseinander zu setzen und gemeinsame Aktivitäten zu starten.

McGrath bringt das mit 3 Wünschen auf den Punkt:

  • Marken sollten in Blogger investieren, wenn sie einen wirklich professionellen Auftritt in den Medien haben möchten.
  • Blogger sollten den traditionellen Medien gleichgestellt werden.
  • Blogger, die ihren Wert unter Beweis stellen, sollten dafür auch bezahlt werden.

3 Tipps an PR-Profis von McGrath zur PR-Zusammenarbeit mit Bloggern:

  • Behandeln Sie uns nicht anders als andere Medien!
  • Es ist sehr hilfreich, mich auch einige Zeit im Voraus zu kontaktieren, bevor ich über ein Produkt, ein Event oder eine Kollektion schreiben soll.
  • Wenn Ihnen gefällt, was die Blogger machen, dann sollten Sie (PR-Profis) auch die Markenvertreter ermutigen, in diese Blogger zu investieren.

McGraths Tipps, wie Sie Ihre PR-Zusammenarbeit nicht gestalten sollten:

  • Belagern Sie uns nicht, damit wir eine Story über Sie oder den jeweiligen PR-Kunden schreiben.
  • Wenn wir über Sie geschriebenen haben, verbreiten sie diesen Post auch bitte über Ihre Social Media Kanäle!
  • Bitte lernen Sie meinen Blog erst kennen, bevor Sie mir eine Geschichte vorschlagen.
  • Versprechen Sie mir keine Exklusivstorys, wenn sie diese bereits 3 weiteren Bloggern angeboten haben. Wir reden untereinander, Ihr Angebot bleibt also nicht geheim.

Mein Extra-Tipp an Sie: Bauen Sie sich einen guten Draht zu Bloggern aus Ihrer Branche auf!

  • Erweitern Sie Ihren Verteiler um Blogs.
  • schauen Sie, welche für Ihre PR-Themen interessant wären und
  • nutzen Sie den persönlichen Kontakt, um Blogger auf Ihre Marke aufmerksam zu machen.
  • Wichtig ist, dass Sie Blogger ernst nehmen und Ihr Thema auf das des jeweiligen Blogs zuschneiden. Nur so schaffen Sie eine Win-Win-Situation.

Dass das Thema aktuell wie nie ist, zeigt auch die PRPraxis**-Reihe „Blogger-Relations“, die demnächst startet. In den Ausgaben zeige ich Ihnen, was Blogger sich von PR-Schaffenden wünschen, wie Sie am effektivsten mit Bloggern zusammenarbeiten und was Sie bei Blogger-Events beachten sollten.

* Cision ist einer der führenden Software-Anbieter für die Marketing- und PR-Branche.

** 2-wöchentlicher Ratgeber rund um PR- und Marketing-Themen, aber auch Social Media und Blogger-PR.

Blogstöckchen: Wie ich blogge, warum ich blogge

Donnerstag, 1. August 2013

Vor kurzem erhielt ich mein erstes Blogstöckchen. Petra Schuseil, eine liebe Bekannte, die ich einst über Twitter kennenlernte und auch schon persönlich traf, hat es mir „zugeworfen“. Herzlichen Dank. Bei unserem Blogstöckchen geht es um das, was ich gerade hier mache: ums Bloggen! Gerne nehme ich das Stöckchen auf und sinniere darüber, warum ich blogge und wie…

Blogger-Typ:
 Bloggen ist mein Business. Als ich mich 2009 als PR-Beraterin selbständig gemacht habe, waren Blogs gerade groß im Kommen. Für mich ist mein Blog meine Referenzseite. Ich stelle dort Pressemeldungen meiner Kunden geschrieben ein und blogge über das, was ich mache: Public Relations.Gerätschaften digital: Ich bin kein Apple-Typ, sondern arbeite schon immer mit einem „normalen“ Laptop. Ohne mein Smartphone könnte ich mir meine Arbeit nicht mehr vorstellen. Da ich oft unterwegs bin, kann ich trotzdem schnell Mails beantworten und im Internet recherchieren. Termine mache ich über Thunderbird und synchronisiere mein Smartphone-Kalender über Google Sync.
Gerätschaften analog: Obwohl es tolle digitale Aufgaben-Apps gibt, nutze ich gerne noch meinen Block, um meine täglichen To-Dos zu bewältigen. Es ist ein tolles Gefühl, wenn man die einzelnen Aufgaben Punkt für Punkt durchstreichen kann.

Arbeitsweise: 
In meinem Blog möchte ich meine Leser über die neuesten Trends in der (Online-)Pressearbeit und im (Online-)Marketing sowie über Menschen, Marken und Dienstleistungen aus der Online-Welt informieren. Das bedeutet viel Disziplin, Recherche und Themenplanung. Leider fehlt mir dazu meist die Zeit. Ich muss mich disziplinieren, um wenigstens 1x in der Woche einen Artikel zu veröffentlichen. Meist schreibe ich adhoc einen Artikel, wenn mir ein Thema auf den Nägeln brennt oder wenn mir im Web etwas „aufgefallen“ ist. Das Schreiben selbst fällt mir nicht schwer, ist ein Thema gefunden und das Intro geschrieben, läuft der restliche Artikel wie von selbst… dafür die Zeit zu finden zwischen Texten und Telefonaten.

Welche Tools nutzt du zum Bloggen, Recherchieren und Bookmark-Verwaltung?
 Es gibt viele tolle Tools, Apps, die einem das Arbeitsleben erleichtern. Für PRPraxis habe ich hierzu vor kurzem einen Artikel geschrieben. Zudem macht mich mein Mann immer auf Neuheiten aufmerksam. Aber ich gestehe, ich nutze die meisten bisher nicht oder zu wenig. Was ich mache: Ich beobachte ein paar für mich wichtige Blogs über Netvibes, nutze Google Alert fürs Monitoring und Slideshare für meine Präsentationen, Referenzartikel und Dropbox zur Bilderverwaltung für meine Kunden. Bubbl.us kann ich empfehlen für das Brainstormen zu einer Kampagne, Idee. Presseaussendungen organisiere ich über Supermailer.

Wo sammelst du deine Blogideen?
 Meine Ideen erhalte ich durch meine eigene Arbeit, durch Fundstücke im Internet und durch meine Artikel bei PRPraxis. Zudem habe ich einige Newsletter abonniert – z.B. zu Interner Kommunikation – in denen ich interessante Ansprechpartner für mögliche Interviews finde. Da fällt mir auf, dass ich schon lange keines mehr veröffentlicht habe…

Was ist dein bester Zeitspar-Trick/Shortcut fürs Bloggen/im Internet?

Gastautoren einbinden!

Artikel nutzen, die man bereits anderweitig „verbraten“ hat.

Benutzt du eine To-Do-List-App?
 Bisher noch nicht!

Gibt es neben Telefon und Computer ein Gerät, ohne das du nicht leben kannst?

Wenn Smartphone nicht zu Computer zählt unbedingt dieses!!!!!!! Und ein mobiles Ladegerät, so dass mir unterwegs nie der Saft ausgeht. Darauf schwört auch mein Mann.

Gibt es etwas, das du besser kannst als andere?

Ich bin in allem sehr schnell, gut organisiert, nur beim Texten lasse ich mir oft zu viel Zeit – das liegt an meinem Perfektionismus. Außerdem tanze ich sehr gut: Standard + Latein!

Was begleitet dich musikalisch beim Bloggen?
 Motorengeräusche von der großem Straße, an der wir wohnen! Aber so weiß ich wenigstens, ich bin nicht allein!!!

Wie ist dein Schlafrhythmus – Eule oder Nachtigall oder Lerche?
 Definitiv eine Mischung. Ich bin absolut kein Morgenmensch. Aber seit unserem Kind ist Ausschlafen ein Fremdwort für mich! Wobei ich zum Texten meist den Vormittag nutze, je später der Tag, umso weniger fließen die Worte…

Eher introvertiert oder extrovertiert?

Situationsbedingt. Ich bin nicht derjenige, der eine Gruppe mit großem Hallo „überwältigt“. Aber als Kommunikationsfrau weiß ich natürlich mich zu präsentieren und meine Sprache einzusetzen. Meine Freunde würden mich definitiv als extrovertiert beschreiben, mit Hang zum Nachdenklichen. Ich kann genauso gut zuhören wie Geschichten erzählen, bin sehr gerne unter Menschen und lasse mich von deren Aktionsnismus anstecken.

Wer sollte diese Fragen auch beantworten?

Ralph Meinhold, Personalberater + Ehemann

Frank Woelky, mein Webdesigner und toller Blogger


Mal sehen, wie Männer „Bloggen“ betrachten…

Der beste Rat, den du je bekommen hast?

Wenn Du denkst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her.

Noch irgendetwas Wichtiges?

Authentisch bleiben in dem, was man tut. Vor kurzem habe ich aus dem Bauch heraus einen Artikel zu Fehler bei Presseaussendungen geschrieben. Er war der meist kommentierte der letzten Monate. Warum? Weil ich nahe am Leser war und mir meinen „Ärger“ über schlechte Presseaussendungen von der Seele geschrieben habe.

UND:

Wenn Ihr wissen wollt, was überhaupt ein Blogstöckchen ist, dann schaut bei Stefan Waidele vorbei.

Praxistipps für Ihre Öffentlichkeitsarbeit: Blogger-Relations & Kundenbindung

Dienstag, 30. Juli 2013

Haben Sie die Zielgruppe Blogger schon für Ihre Öffentlichkeitsarbeit entdeckt? Nein? Dabei sind Blogger neben Journalisten Ihre wichtigsten Multiplikatoren. Sie genießen die Aufmerksamkeit und das Vertrauen der Öffentlichkeit, ihrer Leserschaft. Empfehlungen von Bloggern sind mehr wert als die von Redaktionen. Wie Sie Blogger für Ihre Themen interessieren können, lesen Sie in der aktuellen PRPraxis. Dort finden Sie auch 2 attraktive Geschenkideen zur Kundenbindung – denn Weihnachten kommt schneller als gedacht…

Blogger-Relations – was Blogger wirklich wollen

Nutzen Sie Ihre PR-Themen nicht nur für Print- und Online-Magazine, sondern auch gezielt für Blogs. Jedoch dürfen Sie Ihren Presseverteiler nicht einfach nur um Blogger erweitern. Blogger wünschen sich eine persönlichere Ansprache. Wie sie sich eine gewinnbringende Kooperation mit PR-Stellen vorstellen, das habe ich 3 renommierte Blogger aus den Branchen Familie/Kinder, Technik/Computer/Gadgets und Design/Lifestyle gefragt.

  • Wo finden Blogger ihre Themen, welche Medien nutzen sie als Quellen
  • Wie muss eine Presseaussendung aufgebaut sein, um Blogger zu interessieren
  • Wie sollte Ihre Pressemeldung auf keinen Fall aussehen
  • Wie Sie Blogger am besten ansprechen
  • Wie können Sie intensiver mit Bloggern kooperieren

Alle Tipps und Wünsche von Web-Loggern an die Pressestellen finden Sie in der aktuellen PRPraxis 15/2013.

Kundenbindung: Individuelle Geschenke für jede Gelegenheit

Langsam sollen Sie sich wieder Gedanken zu Ihren Jahresgeschenken für Ihre Kunden machen. Zeigen Sie dieses Jahr mit speziellen Ideen und persönlichem Engagement, was Ihnen Ihre Geschäftsfreunde wert sind. In PRPraxis stelle ich Ihnen zwei Vorschläge vor:

  • mit einem bebilderten Kalender begleiten Sie Ihre Kunden und Geschäftspartner durchs ganze Jahr
  • ein exklusiver Reiseführer vom Firmenstandort weckt besondere Aufmerksamkeit.

Die Ideen im Detail liefere ich Ihnen in der aktuellen PRPraxis 15/2013.

PRPraxis – hautnah an PR-Themen, die Sie interessieren

Möchten Sie sich in PR, Marketing und Social Media weiterbilden? Dann bestellen Sie sich PRPraxis alle zwei Wochen ins Haus. PRPraxis ist das Ratgeber-Magazin für die PR-Branche. Dort finden Sie Ideen, Anleitungen und Konzepte rund um Ihre Öffentlichkeitsarbeit. News, Trends, Experten-Tipps und aktuelle Rechts-Tipps ergänzen das Informationsangebot online. Das Redaktionsteam der PRPraxis erklärt ihnen ganz konkret, wie Sie Ihre Presse- und Öffentlichkeitsarbeit effizienter, schneller und erfolgreicher gestalten können.

Praxistipps für Ihre Öffentlichkeitsarbeit: Software-Tools für Social Media

Mittwoch, 5. Juni 2013

Sie sind auf verschiedenen Social Media Kanälen unterwegs und möchten sich die Bestückung der Themen vereinfachen? Sie sind auf der Suche nach einer bewährten Software, die Inhalte in die Kanäle verteilt und gleichzeitig den Vorgaben – beispielsweise von Twitter – anpasst? Dann habe ich die richtigen Tipps für Sie!

Dank Social Media haben wir zwar zusätzliche Kommunikationskanäle gewonnen, die es uns ermöglichen, Informationen schnell an unsere Zielgruppen zu schicken. Doch jeder Social-Media-Kanal funktioniert anders und sollte daher auch verschieden betreut werden. Zudem gibt es sicher News, die Sie nicht auf allen Kanälen veröffentlichen möchten.

Einige Software-Tools unterstützen Ihre Social-Media-Aktivitäten, jedoch gilt auch hier: Ohne redaktionelle Vorplanung geht nichts. Erst wenn Sie wissen, welche Themen Sie wo platzieren möchten, kann ein Software-Tool Sie bei der effizienten Verbreitung unterstützen. 3 mögliche Tools kann ich Ihnen ans Herz legen. Achten Sie aber darauf: Die finale Anpassung an die einzelnen Social-Media-Kanäle bleibt Ihnen überlassen.

Welches Tools Ihre Arbeit sinnvoll unterstützen, sage ich Ihnen in der aktuellen PRPraxis 11/2013.

PRPraxis – hautnah an PR-Themen, die Sie interessieren

Möchten Sie sich in PR, Marketing und Social Media weiterbilden? Dann bestellen Sie sich PRPraxis alle zwei Wochen ins Haus. PRPraxis ist das Ratgeber-Magazin für die PR-Branche. Dort finden Sie Ideen, Anleitungen und Konzepte rund um Ihre Öffentlichkeitsarbeit. News, Trends, Experten-Tipps und aktuelle Rechts-Tipps ergänzen das Informationsangebot online. Das Redaktionsteam der PRPraxis erklärt ihnen ganz konkret, wie Sie Ihre Presse- und Öffentlichkeitsarbeit effizienter, schneller und erfolgreicher gestalten können.

Praxistipps für Ihre Öffentlichkeitsarbeit: PR-Tools, Social Media im Stadtmarketing

Dienstag, 21. Mai 2013

Als PR-Profi sind Sie Alleskönner. Ob Texte oder Bilder – Ihr Know-how ist überall gefragt. Da ist es hilfreich, wenn man Werkzeuge nutzen kann, die einem die Arbeit erleichtern. In der aktuellen PR-Praxis stelle ich Ihnen meine Favoriten vor. Zudem lesen Sie dort, wie es Städte mit attraktiven Social Media Auftritten schaffen, sich nicht nur Touristen zu präsentieren, sondern sich auch den eigenen Bürgern zu öffnen.

PR-Werkzeuge – kleine Helfer, die Zeit sparen

Es gibt eine ganze Reihe von Werkzeugen, die Ihnen die tägliche Arbeit vereinfachen können, sei es im Textbereich, bei Presseaussendungen oder bei Ihrer Kreativarbeit. In der PRPraxis habe ich für PR-Schaffende hilfreiche Tools zusammengetragen und bewertet – egal ob Unterstützung bei der Textarbeit, wie Slogans finden, Markennamen kreieren, bei Bilderrecherchen oder Bildbearbeitung sowie die Nutzung von Newsletter-Systemen. Mit der PRPraxis finden sicher auch Sie auf einen Blick das Werkzeug, das für Sie und Ihre Arbeit passend ist.

Die Werkzeuge im Überblick erhalten Sie in der aktuellen PRPraxis 10/2013. Ein zweiter Teil folgt.

Wie viel Social Media benötigt Stadtmarketing?

Im Sonderheft „Stadtmarketing“ der PRPraxis im Februar 2013 haben wir ein paar attraktive Praxisbeispiele vorgestellt und empfohlen, sich den Bürgern zu öffnen und Facebook oder andere soziale Netzwerke zu nutzen. Das hat bei einigen Marketingleitern von kleineren Städten die Frage aufgeworfen, wie viel Social Media Stadtmarketing benötigt. Reicht ein Facebook-Auftritt oder ein eigener Blog? Unsere Best-Practice-Beispiele geben Ihnen Orientierung.

Informieren Sie sich über die Best-Practice-Beispiele in der aktuellen PRPraxis 10/2013.

PRPraxis – hautnah an PR-Themen, die Sie interessieren

Möchten Sie sich in PR, Marketing und Social Media weiterbilden? Dann bestellen Sie sich PRPraxis alle zwei Wochen ins Haus. PRPraxis ist das Ratgeber-Magazin für die PR-Branche. Dort finden Sie Ideen, Anleitungen und Konzepte rund um Ihre Öffentlichkeitsarbeit. News, Trends, Experten-Tipps und aktuelle Rechts-Tipps ergänzen das Informationsangebot online. Das Redaktionsteam der PRPraxis erklärt ihnen ganz konkret, wie Sie Ihre Presse- und Öffentlichkeitsarbeit effizienter, schneller und erfolgreicher gestalten können.

Praxistipps für Social Media / Twitter

Donnerstag, 14. März 2013

Fehler, die Sie bei Twitter unbedingt vermeiden sollten

Twitter hat sich in Deutschland als Microblogging-Dienst etabliert. Derzeit nutzen 825.000 den Social Media Kanal, ein Plus von rund 50% gegenüber dem Vorjahr. Für die Unternehmenskommunikation bietet Twitter einen attraktiven Kommunikationsweg, um kurze und knackige Informationen an die eigene Zielgruppe zu verschicken. Aber Vorsicht! Ohne Strategie und thematischer Planung geht Ihre Kommunikation via Twitter nach hinten los.

Nutzen Sie Twitter bereits oder haben Sie sich für 2013 vorgenommen, Twitter als weiteren Kommunikationskanal zu nutzen? Dann haben Sie sich hoffentlich bereits über Ihre Zielsetzung, die Strategie und die Inhalte Gedanken gemacht. Nein? Dann sollten Sie das schnellstens machen!Klar: Ein Twitter-Profil ist sofort eingerichtet und 140 Zeichen pro Tweet sind schnell zwischendurch geschrieben. Und auch die Verbreitung von Inhalten aus Blogs, Unternehmensseiten, Angeboten und Rabattaktionen bietet sich für Twitter an und lassen sich immer mal wieder einstreuen. Aber ein langfristiger, erfolgreicher Kommunikationskanal benötigt mehr als ein paar attraktive Themen.Wenn Sie mit Twitter langfristig erfolg haben möchten, sollten Sie einige Fehler unbedingt vermeiden. Welche? Das erfahren Sie von mir in der aktuellen PRPraxis 5/2013.

PRPraxis – hautnah an PR-Themen, die Sie interessieren

Möchten Sie sich in PR, Marketing und Social Media weiterbilden? Dann bestellen Sie sich PRPraxis alle zwei Wochen ins Haus. PRPraxis ist das Ratgeber-Magazin für die PR-Branche. Dort finden Sie Ideen, Anleitungen und Konzepte rund um Ihre Öffentlichkeitsarbeit. News, Trends, Experten-Tipps und aktuelle Rechts-Tipps ergänzen das Informationsangebot online. Das Redaktionsteam der PRPraxis erklärt ihnen ganz konkret, wie Sie Ihre Presse- und Öffentlichkeitsarbeit effizienter, schneller und erfolgreicher gestalten können.

Facebook: Viele Unternehmensseiten – wenig Kommunikation mit den Fans

Mittwoch, 28. März 2012

Eine Studie von A.T. Kearney führt Social Media Strategien von Unternehmen ad absurdum. Eigentlich sollte ein Unternehmensauftritt bei Facebook dazu dienen, in direkten Kontakt mit den Kunden zu kommen, doch weit gefehlt, Kommunikation ist nur eine Einbahnstraße. Dabei birgt die offene Kommunikation mit den Konsumenten so viel Potential.

Die Marken reagieren auf die Posts ihrer „Fans“ nicht. Das ist das erschreckende Ergebnis der aktuellen Facebook-Studie von A.T. Kearney. Seit 2010 hat sich hierbei nichts geändert. 94% der untersuchten Unternehmen führen ihre Besucher auf eine Seite, die nur Kommunikation in eine Richtung zulässt (2010: 91%), 56% der Unternehmen reagieren auf keine Kundenrückmeldung (2010: 56%). Auch 2012 ist wohl keine Besserung in Sicht. Die Facebook-Auftritte der weltweit 50 größten Marken waren Grundlage der Untersuchung im Zeitraum Dezember 2011. Anscheinend reicht es den Unternehmen „dabei zu sein“, weil man für die heutige Kommunikationsstrategie einen Facebook-Auftritt benötigt. Aber dass man dabei auch die Verpflichtung eingeht, mit den Kunden direkt zu kommunizieren, das heißt, deren Anliegen ernst zu nehmen und zeitnah auf ihre Anfragen/ Posts zu reagieren, das ist wohl zu viel des Guten. Dabei birgt gerade die Kommunikation in den sozialen Netzwerken viele Chancen.

Vorteile der Kommunikation in sozialen Netzwerken

Wie leicht kann man sein Markenimage aufbauen und stärken, Kunden an sich und die Produkte durch spezielle Angebote, Verlosungen und Kooperationen binden. Und das bei einem geringen Kostenaufwand. Jedoch sollte man nicht blauäugig eine Facebook-Unternehmensseite aufbauen und diese dann aus Mangel an Ressourcen und Inhalten brach liegen lassen. Vor dem Einstieg sollte man intern genau klären, wer sich um den Facebook-Auftritt kümmert, welche Zeit dafür aufgewandt werden muss und welche Inhalte auf der Facebook-Seite veröffentlicht werden. Daraufhin ist es unerlässlich, einen dedizierten Redaktionsplan für mindestens ein halbes Jahr anzulegen. Denn auch die Kommunikation in den sozialen Medien will strategisch geplant sein, nur dann unterstützt sie die PR- und Marketingarbeit der Marke.

Facbeook-Kunden erwarten Interaktion

Die A.T. Kearney Studie bringt es ans Licht. Die Facebook-Fans verleihen ihren Erwartungen, mit ihren Marken zu interagieren, immer stärkeren Ausdruck. Und das ist doch auch das Wertvolle an Facebook, die direkte und unkomplizierte Art, mit den eigenen Kunden ins Gespräch zu kommen, von Ihnen Feedback zu Produkten, Aktionen abzuholen, um zukünftig die Portfoliostrategie besser auf deren Bedürfnisse auszurichten. Noch steht die Kommunikation über Facebook am Anfang und die Konsumenten sind positiv überrascht, wenn sie eine Rückmeldung vom Unternehmen erhalten. Aber zukünftig erwarten diese eine Rückmeldung, sonst wird aus zufriedenen Konsumenten und Empfehlern schnell ehemalige Kunden und Nörgler.

Was konkret kann Facebook für mein Unternehmen bewirken?

Allgemeine Vorteile für Marken/ Unternehmen:

  • -Verbesserung des Google Rankings: durch Nutzung von Schlüsselwörtern und  immer wieder neuem Content zur eigenen Marke
  • -Imageaufbau
  • -Sympathieaufbau und Bindung an Produkt (Angebote, Kooperationen, Verlosungen/ Aktionen)
  • -Erhöhung der Transparenz (offene Kommunikation)
  • -Stärkung des Vertrauens in Unternehmen
  • -Stärkung der Kundenbindung
  • -Emotionale Bindung der Kunden
  • -Geringer Kostenaufwand

Vorteile für den Vertrieb:

  • -Neukundengewinnung durch neue Medienansprache
  • -Erschließung neuer Zielgruppen
  • -direkte Vertrieb oder vertriebsunterstützende Maßnahmen wie Produktinformationen, die auf die Bereitstellung in Social Media optimiert werden (z.B. kurze Videos auf Youtube), Sonderkonditionen für Community-Mitglieder, spezielle Werbekampagnen etc.

Vorteile fürs Marketing

  • -Interaktion mit (potentiellen) Kunden – in direkten Dialog treten
  • -Wissen, was Nutzer wollen
  • -Nutzer bei der Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen einbeziehen (Nach einer BITKOM-Erhebung möchte bereits jeder fünfte Internet-Nutzer, nämlich 21%, online an der Produktentwicklung beteiligt werden.)
  • -Kunden zu Markenbotschaftern machen: Kundenempfehlungen generieren

Vorteile für den Service

  • -direkte Kontaktaufnahme über Twitter / Facebook, um über Lieferengpässe, neue Serviceleistungen etc. zu informieren
  • -Authentische und persönliche Ansprache
  • -Hohe Erreichbarkeit für Kunden (telefonisch, per Mail, in Social Media Kanälen) durch handfeste und wirksame Hilfe und Service
  • -Aktiver Service steigert Kundenzufriedenheit und Kundenbindung
  • -Eröffnet Cross- und Upselling-Potenziale
  • -Öffentliche Sichtbarkeit eines Kundenservicekanals wirkt sich positiv auf Unternehmensimage aus

Weitere Ergebnisse und Inhalte der A.T. Kearney Studie hat Kress Report in einem Artikel veröffentlicht.

Wohin geht die Reise bei Facebook, Google+ & Co.?

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Social Media war 2011 eindeutig das Kommunikationsmittel und Marketing-Tool für Unternehmen. Besonders kleine und mittelständische Firmen, Onlineshops und Dienstleister, die auf keine großen PR- und Werbebudgets zurückgreifen können, haben durch Facebook, Google +, Twitter und Xing die Chance, sich ihrer Zielgruppe zu präsentieren. Aber wie geht es weiter? Wird Google+ das neue Facebook? Lohnt es sich, weiter in Social Media zu investieren, nachdem die Nutzerzahlen stagnieren oder gar rückläufig sind?

2011 hat vor allem ein soziales Netzwerk von sich reden gemacht: Facebook. Nicht zuletzt durch die Konkurrenz von Google +, das sich im Spätsommer auf die Suche nach Nutzern gemacht hat, ist Facebook in die Schlagzeilen geraten. Das Unternehmen denkt sich immer wieder neue Features aus, um nicht nur die Nutzer, sondern vor allem lukrative Werbekunden und Unternehmen an sich zu binden.

Was aber ist so besonders an Facebook? Wieso ist es für Unternehmen schon ein Muss, dort vertreten zu sein?

Im letzten Interview, das ich für den Wagner Verlag geführt habe, hat mein Interviewpartner einen sehr passenden Satz dazu gesagt: Über die Kultur von Facebook lässt sich natürlich streiten. Ich denke, wenn man dieses Medium im persönlichen Umgang mit Bedacht nutzt, hat Facebook ein sehr großes Potential: Das Netzwerk verbindet uns Erdenbewohner miteinander – nicht nur unter Freunden, sondern auch Interessensgruppen. Facebook vereint eine sehr große Zahl von Nutzern, welche friedlich miteinander kommunizieren und interagieren. Und das können sich die Unternehmen für ihre Marketingziele zu Nutze machen, denn noch nie war es so leicht, online und offline Welten miteinander zu verbinden. Und sich der eigenen Zielgruppe zu präsentieren.

Seit Mitte des Jahres kam nun ein weiteres Soziales Netzwerk auf den Markt, Google+. Bis vor Kurzem war Google+ nur einem kleinen Kreis an Beta-Usern zugänglich, die jedoch die Möglichkeit hatten, Bekannte und Freunde zum Netzwerk einzuladen, so dass in kürzester Zeit die Nutzerzahl von Google+ in die Höhe schoss. Viele Unternehmen stellen sich nun die berechtigte Frage, wie unterscheidet sich Google+ von Facebook und worin sollen wir zukünftig eher investieren, in Google+ oder weiterhin in Facebook? Muss man sich denn überhaupt für das eine oder andere entscheiden

Ich habe zwei Social Media Experten um Antworten gebeten, die kleine und mittelständische Kunden zu deren Social Media Strategien beraten. Thomas Hendele hat sich mit seiner Agentur some communication auf die Beratung der Hotellerie und Gastronomie sowie der Touristik-Branche spezialisiert. Für ihn ist Google+ durchaus ein zweites Kommunikations-Standbein für Unternehmen, allerdings mit einer weniger „privaten“ Ausrichtung. Auf Facebook tummeln sich aus der Historie heraus vor allem Privatnutzer, um sich mit ihren Freunden und Bekannten auszutauschen. Eine attraktive Plattform für Unternehmen, die sich vor allem an Konsumenten wenden. Google+ geht einen anderen Weg. Das soziale Netzwerk teilt die Menschen, die sich zu einer Unternehmensseite „bekennen“ in Kreise ein: Freunde, Bekannte, Business. So kann der Seitenbesitzer seine Veröffentlichungen dem entsprechendem Kreis zuordnen . das Gießkannenprinzip entfällt. Und: Google, der Mutterkonzern, ist eine Suchmaschine und aus diesem Blickwinkel heraus, sollte man auch Google+ sehen. Google wird für das Monitoring des eigenen Unternehmens und der zu besetzenden Kommunikationsthemen immer wichtiger, denn Google nimmt die Sozialen Netzwerke in seine Suchergebnisse auf. Google+ wird zukünftig die zentrale Sammelstelle für die eigenen Fundstücke sein. Aber bisher ist zwischen Google+ und dem privaten Profil in Google noch kein großer Unterschied erkennbar. Hendele rät seinen Kunden, erst einmal abzuwarten und Google+ sich entwickeln zu lassen. Denn die große Zahl der „Fans“ ist immer noch auf Facebook zu finden. Wichtig sei es vor allem, nicht einfach die „Facebook-Strategie“ auf Google+ zu adaptieren.

Auch Phil Zinser von der Internetagentur revier sieht in Facebook weiterhin das Soziale Netzwerk für die breite Masse. Dort möchten sich „Freunde“ und „Fans“ nicht nur untereinander austauschen, sondern auch etwas erleben. Facebook Shops und Fan-Clubs sowie viele Verlosungs- und Kooperations-Angebote machen Unternehmensseiten attraktiv. Ich muss Facebook nicht mehr verlassen, um online einzukaufen, zu spielen oder an Verlosungen teilzunehmen.

Auf Google+ sieht Zinser momentan eher die Early Adopter, die sich aufgrund der inhaltlichen Möglichkeiten des Sozialen Netzwerks anmelden und dort vertretene Firmen in ihre Kreise aufnehmen. Für die revier Kunden erstellen er und das revier-Team daher auch Konzepte, die auf einen Premium-Content abzielen; sie nutzen dort die Möglichkeiten von Google Hangout. Generell sieht der Social Media Berater für Google+ sehr gute Chancen, um sich neben Facebook zu etablieren. Es zeigt sich, dass die User hier viel Wert auf eine niveauvolle Kommunikation legen.

Was erwartet uns 2012/2013 im Bereich Social Media?

Der Trend, dass E-Commerce und Social Media verschmelzen, wird sich etablieren: Phil Zinser ist sich sicher, dass Unternehmen zukünftig dort verkaufen werden, wo sich die potentiellen Käufer regelmäßig aufhalten, beispielsweise auf Facebook. Das bedeutet aber auch eine überarbeitete Service-Strategie. Noch nie war es für Käufer so einfach, sich bei schlechtem Bestellservice „Luft zu machen“. Thomas Hendele sieht Facebook zukünftig vor allem als Kundenservicekanal, die täglichen Diskussionen und das Geplauder verschieben sich hin zu einer offenen Service-Kommunikation – E-Mail und Telefon als Supportmedien werden dadurch abgelöst.

Durch die immer höhere Verbreitung von Smartphones und anderen mobilen Geräten kommt es außerdem zu einer Verschmelzung von verschiedenen Realitäten: die reale Welt wird mit der digitalen Welt immer weiter verschmelzen. „Wir sind fasziniert von Produkten und Services, die uns den Alltag auf spielerische Weise erleichtern. Genauso spielerisch sollte uns das Marketing die Produkte näher bringen. Wir können heute schon in Printmedien über QR-Codes eine zusätzliche digitale Ebene einblenden, um z.B. eine Gewinnaktion anzupreisen. Kunden wollen nicht passiv konsumieren, sondern sich aktiv beteiligen“, ist Phil Zinser der Meinung. Auch Hendele sieht in der Verschmelzung von mobilen Diensten und Social Media vor allem für lokale Anbieter eine große Chance, die sich durch attraktive Angebote und Services von ihren Wettbewerbern vor Ort abheben können.

Bei allen Neuerungen zu Facebook, Google+ & Co. bleibt aber für die Unternehmen auch 2012 das A & O, ihre Social Media Strategie auf die Gesamtstrategie des Unternehmens auszurichten. Social Media ist und bleibt nur ein Kommunikationskanal, wenn auch ein immer wichtiger. Wer aber meint, nun sofort in Social Media zu investieren, der sollte vorher wissen, dass Social Media Ressourcen und Zeit benötigt und einen stringenten Fahrplan – erst dann hat Social Media Chancen auf Erfolg.

Twittern Sie noch? Erfolgreich mit 140 Zeichen

Mittwoch, 2. März 2011

Vor circa zwei Jahren begann die Erfolgswelle von Twitter in Deutschland. Vor allem Selbständige, Kreative und Kleinstunternehmer nutzten die neue Plattform, um sich und ihre Dienstleistungen bekannt zu machen. Letztes Jahr nahmen die Medien das Thema auf und stellten die sozialen Netzwerke – allen voran Twitter – als zukünftigen Teil der Unternehmenskommunikation zur Diskussion. Derzeit wird es eher ruhiger um Twitter – Facebook ist jetzt für die Social Media „Jünger“ und die Medien das goldene Kalb.

Auf meiner Spurensuche bei Twitter bin ich auf den Unternehmensberater Dr. Jürgen Gräbel gestoßen, dessen Tweets mich bereits seit meinen Anfängen bei Twitter (Juni 2009) begleiten. Für ihn ist Twitter weiterhin ein Umsatzmotor. Wie und warum, das erklärt er im Interview.

Was war Ihr Beweggrund, sich auf Twitter zu engagieren? Wie kam es dazu?

Nachdem ich über 30 Jahre als Unternehmensberater und Coach für Selbst- und Unternehmensmanagement, entschloss ich mich, Teile meines Seminarprogramms als Coachingbriefe zu konzipieren und über das Internet zu vertreiben. Da ich zwar in meiner Branche, dem Bank- und Immobilien-Makler-Wesen, relativ bekannt bin, war das im Bereich des Zeit-, Lebens- und Erfolgsmanagements nicht der Fall.

Ich habe in meinen Seminaren und bei meinen Klienten sehr häufig festgestellt, dass die Teilnehmer zwar beruflich erfolgreich waren, jedoch Familie und Gesundheit bei den meisten viel zu kurz kommt. Die zeitlichen Prioritäten wurden einfach falsch gesetzt. Das Schlimme ist auch, dass diese Entwicklung oftmals als „normal“ angesehen wird, was meines Erachtens falsch ist. Viele haben sich damit abgefunden, dass Sie sich ihre Scheidung oder ihren Herzinfarkt, als unabwendbar, „verdienen“.

Über Twitter und Facebook kann ich mich nun auch im Segment Zeit-, Lebens- und Erfolgsmanagements bekannt machen. Ich veröffentliche dort täglich Denkanstöße für eine erfolgreiche Lebensgestaltung in Balance. Damit erreiche ich neben  ehemaligen oder potentielle  Teilnehmer meiner Seminare, auch deren Bekannte und Freunde. Wenn die Leser auch nur kurz angeregt werden, über meine Denkanstöße nachzudenken, haben sie bereits den ersten Schritt zur erfolgreichen Work-Life-Balance geschafft.

Welche Strategien verfolgen Sie auf Twitter? Wie können Sie bei über 12.000 Followern bzw. 12.000 „Freunden“ noch den Überblick behalten?

Mein Follower-Kreis setzt sich zu einem sehr großen Teil aus ehemaligen Seminarteilnehmern, Kollegen und Personen zusammen, die sich durch meine täglichen Denkanstöße anregen lassen wollen.

Einen Überblick, wie Sie es nennen, kann man bei dieser Anzahl nicht bewahren, da Unterteilungen nicht möglich sind. So weiß ich nicht, wie groß der Anteil der Follower ist, der nur folgt, um zu folgen.

Ich habe mir für mein erfolgreiches Arbeiten mehrere Listen angelegt, in der Follower aufgeführt sind, deren Posts ich regelmäßig lese und beantworte. Außerdem reagiere ich auf alle Retweets, die Fragen oder interessante Informationen enthalten.

Welche Erfolge konnten Sie bereits mit Twitter verbuchen?

Dr. Gräbel: Durch Twitter konnte ich sehr viele Kunden für meine Coachingbriefe und Leser für meine kostenlosen „Erfolgszitate-Newsletter“ sowie meinen Blog gewinnen. Außerdem generiere ich Provisionen durch gelegentliche Affiliate-Werbung.

Welche Tools für Twitter nutzen Sie, um mit dem Medium effektiv arbeiten zu können?

Ich nutze für das Absetzen meiner Denkanstöße Hootsuite und für die Bereinigung meines Twitter-Kontos Tweepi.
Da ich lediglich an deutschsprachigen Followern interessiert bin, lade ich diese manuell ein. Über die am Markt befindlichen Follower-Generatoren erhält man jede Menge fremdsprachige Follower, die ich dann wieder manuell aussortieren müsste, da ich an deren Tweets nicht interessiert bin. Ich denke der Arbeitsaufwand ist in etwa gleich groß, als wenn ich mich bei den Einladungen nur auf deutschsprachige Twitterer konzentriere.

Wieso sollte man Ihrer Meinung nach Twitter nutzen?

Ich halte Twitter sowie die übrigen sozialen Netzwerke, für ideale Medien, sich kostenlos einen gewissen Bekanntheitsgrad und durch qualitative Tweets, auch eine Vertrauensbasis und einen Expertenstatus für meine Fachgebiete, ganzheitliche Lebensgestaltung und Networkmarketing, im Internet aufzubauen.

Was würden Sie Unternehmern raten beim Einstieg in Twitter?

Wer seine Bekanntheit steigern möchte – unabhängig von den Medien, sollte die Sozialen Netzwerke nutzen. Twitter ist dabei ein ideales Netzwerk. Wichtig ist, dass man mit guten Informationen aufwartet, die überwiegend zum eigenen Tätigkeitsfeld passen und die für interessierte Leser nützlich sein können. Das zeigt auf, dass man ein Experte für ein bestimmtes Thema ist und wertvolles für Interessierte beitragen kann. Das wird dann auch, nach einer gewissen Zeit, durch Empfehlungen honoriert.

Allerdings sollten auch gelegentlich private Statements und Retweets gepostet werden.

Nutzen Sie noch andere Social Media Dienste? Wenn ja welche? Welchen nutzen Sie am intensivsten und warum?

Ich nutze vor allem Facebook, AddPublic und einige kleinere Netzwerke. Alle Plattformen nutze ich, um meinen Bekanntheitsgrad zu steigern und um Kunden und Vertriebspartner zu generieren. Twitter und Facebook sind dabei für mich die Wichtigsten.
Hierüber erreiche ich die größte Anzahl potentieller, zukünftiger Kunden und Vertriebspartner. Hinzu kommt, dass ich über diese beiden Networks gelegentlich auch Werbung posten kann.

Zur Person:
Dr. Jürgen Gräbel ist Unterneh- mensberater für mobile Finanz- dienstleistungs- und Immobilien- vertriebe, schwerpunktmäßig für Sparkassen, öffentlich-rechtlichen Versicherungen und Landes-Bausparkassen. Zusätzlich bietet er seit 1976 Seminare für ganzheitliches Zeit- und Lebensmanagement an. Dazwischen war er noch einmal 15 Jahre bei einer Großbank im Trainingsbereich angestellt, bevor er sich 2005 endgültig selbständig gemacht hat. Das Selbstmanagement hat er am eigenen Leibe ausprobiert: Er plant und gestaltet sein Leben und seine Ziele methodisch – das Ergebnis gibt ihm recht. Dr. Gräbel ist aber nicht nur Seminarleiter, sondern auch Autor und Herausgeber der „erfolg-reiches-Leben Coachingbriefe“ und der „Erfolgszitate Newsletter“ und macht sich zusätzlich im Internetmarketing stark.

Nutzen Sie selbst Twitter und haben damit Erfolg? Oder kennen Sie erfolgreiche Twitter-User, die durch Social Networking ihren Umsatz steigern konnten? Dann melden Sie sich – gerne berichte ich auch über Sie.