Was ist Wörterladen? Profi-Texter! Content PR Storytelling Referenzen Auftrag stellen Kontakt

Digital Signage – Kundenkommunikation digital aufbereitet

3 Tipps, wie Sie Ihre Kunden mithilfe digitaler Kommunikation direkt vor Ort erreichen

Vor kurzem hatte ich im Blog Tipps zu Digital Signage in der Internen Kommunikation verfasst. Heute geht es um die Kommunikation zum Kunden. Dort ist das Thema vor allem an Bahnhöfen, Flughären oder Einkaufszentren schon lange präsent. Für welche Unternehmen und Branchen eine digitale Beschilderung interessant ist und wie Sie sie nutzen können, erfahrenSie jetzt.

Digital Signage in der Kundenkommunikation

Digitale Signage bietet sich überall an, wo Sie die Aufmerksamkeit der Zielgruppe auf bestimmte Produkte oder Angebote lenken wollen. © Wedeko GmbH

Nutzen Sie die drei folgenden Tipps, um Ihre Kunden mit Digital Signage richtig anzusprechen.

Schritt 1: Setzen Sie sich klare Ziele beim Digital Signage

Bereits in den ersten beiden Beiträgen zu Digital Signage haben wir betont, wie wichtig die Zielsetzung bei den Digital Signage Projekten ist. Sie ist die Basis, auf der die technische Lösung geplant wird. Die Zielsetzung beschreibt detailliert was erreicht werden soll – wie beispielsweise:

  • Erhöhung der Wahrnehmung durch Passanten (Imagepflege)
  • Erhöhung der Verweildauer im Ladengeschäft (Imagepflege und Interesse schüren)
  • Werbung für ein neues Produkt oder ein aktuelles Angebot (Interesse schüren)
  • Erhöhung der Kundenzufriedenheit durch aktuelle Informationen (Aufklärung)
  • Erhöhung des Umsatzes
  • Einsparung von Werbekosten

Schritt 2: Setzen Sie Ihre Digital Signage Ziele konzeptionell um

Haben Sie Ihre Ziele klar gesteckt, geht es nun an das Konzept. Hier wird neben der inhaltlichen Planung der technische Bedarf analysiert mit dem Sie letztendlich Ihre Ziele erreichen. Im Digital Signage Beitrag zur Technik haben wir bereits anhand einer Checkliste den Bedarf analysiert. In diesem Artikel zeigen wir für verschiedene Branchen und Unternehmensgruppen die Bedeutung des Aufstellungsortes in Verbindung mit den passenden Inhalten:

Digital Signage im Innenbereich

Wartebereiche/ Foyers sinnvoll nutzen

  • Aufklärung zu derzeit aktuellen Gesundheitstrends, Gesundheitsrisiken (saisonal bedingt), Forschungsergebnissen – für Praxen, Krankenhäuser, Gesundheitszentren
  • Wegeleitsysteme – für Flughäfen, Krankenhäuser, Behörden, Bahnhöfe, Museen, Einkaufszentren etc.
  • Ausfallpläne zu Unterrichtsstunden, Seminaren, Vorlesungen – für Schule/ Universitäten
  • interne Veranstaltungen (Termine mit Kurzinhalt) – für Schule/ Universitäten, Museen, Krankenhaus
  • personalisierte Begrüßung – Hotellerie, Unternehmen

Digital Signage am Point of Sales

schafft Kaufimpulse und informiert über aktuelle Angebote und neue Waren.

  • im Schaufenster / im Laden (Flatscreens mit wechselndem Angebot)
    • Aktuelle Wochenangebote, Jahreszeiten spezifische Produkte, New Arrivals
    • Einrichtungsläden, die wenig Platz für Produkte in der Anwendung haben, können ihre Wohnaccessoires (z.B. Kissen und Decke) in Zusammenspiel mit den passenden Möbelstücken (z.B. Sessel, Sofa oder Bett) zeigen, so dass die Kundin/ der Kunde Lust bekommt, auch ihr Möbelstück zu verwandeln.
  • im Laden (Kiosk-Systeme, interaktiv)
    • Verknüpfen von Online-Angeboten mit den Angeboten im Laden, z.B. übereinen Konfigurator: gefällt dem Kunde ein spezielles Oberteil, das er im Laden anprobieren kann, findet er über das interaktive Display noch passende Hosen, Röcke und Accessoires dazu.
    • Interaktives Einkaufen im Onlineshop, wenn Warenangebot im Laden gerade nicht vorrätig ist.
    • Ratgeberterminals, um z.B. die passenden Weine für spezielle Menüfolgen zu finden, einen Möbelkonfigurator, der einem das Möbel in speziellen Variationen und Wunschfarben zeigt und dazu noch passende Einrichtungs- und Wandfarbentipps gibt
  • an der Kasse (Flatscreens großflächig über der Kasse oder auf dem Ladentisch)
    • Hinweise zu Garantien oder Dienstleistungen, welche den Kunden im Kauf bestätigen
    • Hinweise zu kommenden Aktionen oder Gutscheinen, die man auch online einlösen.
  • an den Aufzügen / Rolltreppen (Stele mit Display od. Flatscreen hochkant an Wand)
    • digitale Wegweiser (bei Einkaufszentren oder mehrstöckigen Modehäusern)

Digital Signage im Außenbereich

bietet sich vor allem in der Tourismus-Branche an, in Museen mit starkem Außenbereich, Zoos, Botanischen Gärten, Hotel- und Gastgewerbe, Stadtmarketing, kulturelle Einrichtungen und Sehenswürdigkeiten.

  • freistehend (dem Wetter ausgesetzt) – z.B. im Stadtkern/ Marktplatz, um auf die wichtigsten Sehenwürdigkeiten und wo sie liegen hinzuweisen.
    • Interaktiv lassen sich beispielsweise mehrer Spaziergänge durch die Innenstadt zu den Sehenswürdigkeiten zusammenstellen und per QR-Code auf das Smartphone spielen lassen
    • die Sehenswürdigkeiten der Stadt sind mit Porträt, Kurzfilmen und Daten abspielbar
    • hinzu kommen auch Restaurants- und Einkaufstipps.
  • Vor Eingang (überdacht) – für Sehenswürdigkeiten, kulturelle Einrichtungen,
    • Hinweis zu aktuellen und zukünftigen Veranstaltungen
    • Ticketservices und Besichtigungszeiten
  • an der Hauswand – für Restaurants, Bars
    • Speisekarten, Tageskarten,
    • spezielle Gourmetwochen (wie Spargel, Pfifferlinge, Wild etc.)
    • Cocktail der Woche und wie man ihn mixt
    • direkte Reservierung (wenn aktuell das Restaurant noch geschlossen hat)

Schritt 3: Führen Sie Konzept und Technik zusammen

Wählen Sie nun auf Basis Ihres Digital Signage Konzeptes die passende Technik und Software aus.

Ausschlaggebend für die Ausrüstung ist der Standort. Entscheiden Sie:

  • – draußen oder drinnen?
  • – hell oder schattig – welche Beleuchtung gibt’s?
  • -Wandmontage, freier Aufsteller oder Thekenplatz?
  • – hoch über den Köpfen oder auch auf Augenhöhe?

Sie brauchen dazu folgende Hard- und Software: Player, Display, Signalmanagement, Halterung, Software

Fazit zu Digital Signage in der Kundenkommunikation

Der Einsatz von Digital Signage Systemen in der Kundenkommunikation eignet sich für jedes Unternehmen – es verhilft zu mehr Absatz (am Point of Sales), höherer Wahrnehmung (im Außenbereich) pflegt das Image und klärt auf (im Foyer, Außenbereich). Überall dort, wo der Kunde offline mit Ihrem Unternehmen in Verbindung tritt, können Sie ihn mit digital aufbereiteten Unternehmensinformationen und Tipps aufmerksamkeitsstark abholen und für sich gewinnen. Dasselbe gilt für den Einsatz in der Internen Kommunikation.

Die ausführlichen Tipps mit Beispielen finden Sie in der aktuellen PR & Werbe Praxis 26/2018.

Themen aus PR & Werbe Praxis 26/2018, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Content Marketing: Betreiben Sie Content-Seeding und „ernten“ Sie neue Kunden
  • – Trend: So nutzen Sie Showrooms, um Kunden-Feedback zu erhalten
  • – E-Mail Marketing: 7 Kennzeichen erfolgreicher Betreffzeilen
  • – Social Media: Etliche gute Gründe, warum auch Sie im B2B auf Facebook, Twitter & Co. setzen müssen
  • – Marketing: Die 7 Erfolgsgeheimnisse für Ihren Werbespot
  • – Google Ad Grants: Google fördert gemeinnützige Organisationen: So profitieren Sie davon
  • – Influencer: Achtung Fake! – 4 Tipps, wie Sie Black-Hat-Influencer enttarnen
  • – Leserfrage: „App oder mobile Website – was ist sinnvoller?“

Schlagworte: , , , ,

Kommentieren