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Imagepflege und Reputationsmanagement für Unternehmen

7 Grundregeln zur Selbstdarstellung eines Unternehmens durch PR

Gute PR fängt mit der Imagepflege an. Zum Image eines Unternehmens gehören die Menschen, die für das Unternehmen sprechen. Und sieben Grundregeln, die Unternehmen bei Ihrer Imagepolitik wahren sollten. Wer diese Regeln beherzigt, ist seinem positiven Image einen riesigen Schritt näher gekommen.

offene und ehrliche Kommunikation pflegt das Image

Positive Imagepflege bedarf sieben Grundregeln für die Öffentlichkeitsarbeit – Foto: Dieter Schütz/ pixelio.de

„Man kann nicht nicht kommunizieren!“ Dieser berühmte Satz des Kommunikationswissenschaftlers Paul Watzlawick aus dem Buch „Menschliche Kommunikation“ (1969) bringt die Imagepolitik auf den Punkt. Jeder Mitarbeiter, jede Führungskräft, jeder Geschäftsführer, der sich für und über sein Unternehmen und seine Branche öffentlich äußert, betreibt Selbstdarstellung des Unternehmens und Imagepflege. Das gilt für extern wie für intern.

Damit wären wir bereits bei der ersten Grundregel:

Betreiben Sie Imagepflege bewusst und geplant

Überlassen Sie nicht dem Zufall, wer sich zu was über ihr Unternehmen äußert. Machen Sie Ihren Mitarbeitern, Führungskräften und ihrem Geschäftsführer immer wieder klar, dass sie Repräsentanten des Unternehmens gegenüber den Kollegen sind und der Öffentlichkeit. Das heißt für Sie: Legen Sie unbedingt im Unternehmen fest, wer über was reden darf. Machen Sie sich eine Liste der Spokespersones mit den jeweiligen Fachgebieten und Expertisen, so dass der Dialog mit der Öffentlichkeit in geregelten Bahnen verläuft. Nur so nutzen Sie Ihre Chance, auf den Meinungsmärkten Ihre Führungsfunktion darzustellen und wahrzunehmen.

Bleiben Sie bei den Fakten, bleiben Sie ehrlich

Besonders in Krisen bewährt sich strategisch geplante PR. Je mehr Fakten und Informationen Sie zu Unternehmensthemen zusammengetragen haben, umso effizienter können Sie die brennenden Fragen der Medien und der Öffentlichkeit beantworten. Hierbei sollten Sie nichts beschönigen, nicht täuschen, sondern klar argumentieren und aufklären. Ein durch Täuschung verspieltes Vertrauen und Image – siehe Dieselskandal oder die ADAC-Affäre rund um die Wahl des „Lieblingsautos“ – lässt sich nur schwer wieder herstellen.

Nutzen Sie die Tatsachen für Ihr Imageprofil

Imagepolitik ist nicht dazu da, Tatsachen zu verschleiern, zu verschönern oder zu schwärzen. Im Gegenteil: Imagepolitik nutzt Tatsachen, um das Unternehmensprofil zu schärfen und dadurch zu einem klaren und besseren Gesamterscheinungsbild zu gelangen. Zu einem Image, das Vertrauen macht. Gehen Sie also objektiv Ihren Unternehmensthemen auf den Grund, stellen Sie Fragen und lassen Sie keine offen bevor Sie mit Ihrem Thema an die Öffentlichkeit gehen.

Öffnen Sie sich Ihren Mitarbeitern – zeigen Sie sich dialogbereit

Ihre interne Selbstdarstellung entscheidet über die Motivation der Mitarbeiter. Motivation schafft Zugehörigkeit und Mitarbeiterengagement. Das bedeutet, die Kommunikation fängt intern an – klären Sie in Ihren Kommunikationskanälen auf, öffnen Sie sich einem Dialog, holen Sie sich auch durchaus einmal einen Rat von Ihren Mitarbeitern und binden Sie in Unternehmensgeschichten ein. Machen Sie Ihre Mitarbeiter zu positiven Repräsentanten für Ihr Unternehmen. Sie haben es intern in der Hand.

Positive Außendarstellung funktioniert nur, wenn die Kommunikation intern stimmt

Viele Unternehmen verlassen sich nur auf die externe Kommunikation. Dabei fängt die Kommunikation intern an. Je offener und wertschätzender Sie mit den Mitarbeitern umgehen und transparent kommunizieren, umso selbstbewusster und „attraktiver“ können Sie sich nach außen darstellen. Sie können auf Dauer nach außen nicht vortäuschen, was intern nicht stimmt.

Bleiben Sie dran an der PR, zeigen Sie sich offen und dialogbereit

Selbstdarstellung braucht Kontinuität zur Glaubwürdigkeit. Imagepolitik muss sich entwickeln. Ohne strategischer Contentplanung verlaufen Ihre PR-Aktivitäten im Sande. Wer sich ein Image aufbauen möchte, muss regelmäßig und glaubwürdig mit der Öffentlichkeit kommunizieren. Bleiben Sie offen, zeigen Sie sich dialogbereit und haben Sie etwas zu sagen!

Machen Sie die Multiplikatoren zu Ihren Verbündeten

Ihre Selbstdarstellung gegenüber professionellen Multiplikatoren wie Medien und Bloggern entscheidet über den Wirkungswert Ihrer Imagepolitik. Machen Sie die Multiplikatoren zu Ihren Verbündeten, in dem Sie ehrlich kommunizieren, Themen bedarfsgerecht anbieten und auch in Krisensituationen nicht den Dialog mit der Öffentlichkeit blockieren. Bieten Sie beispielsweise eine tolle Unternehmensstory durchaus einem Ihnen wichtigen Medium exklusiv an.

Wenn Sie für sich und Ihr Unternehmen diese sieben Grundregeln auf ihr gesamtes öffentlichkeitswirksames Tun und Lassen anwenden, steht Ihrem positiven Unternehmensimage nichts im Wege!

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