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Praxiserprobte Tipps, wie Sie Ihren Content an die Social Media Kanäle anpassen

Spätestens seit Social Media ist die Zeit vorbei, in der man einen einzigen Text für alle Kommunikationskanäle verfasst hat. Ihre Aufgabe als PR-Schaffender ist es, Ihre Inhalte Ihren Zielgruppen anzupassen. Denn Medien benötigen andere Informationen als Ihre Kunden, Partner oder Ihre Mitarbeiter. Machen Sie sich außerdem die Eigenheiten der verschiedenen Kommunikationskanäle zunutze, um zielgruppengenauer zu kommunizieren.

Dialog statt Monolog – das ist die Erfolgs-Basis Ihrer PR. Voraussetzung für einen funktionierenden Dialog sind 3 Faktoren:

  1. Sie kennen Ihre Zielgruppe ganz genau und wissen, wen Sie über welche Kanäle erreichen.
  2. Sie kennen die Besonderheiten der verschiedenen Kommunikationskanäle und wissen, wie Ihre Zielgruppen die Kanäle nutzen.
  3. Sie stellen sicher, dass der Dialog geführt werden kann, dass also bei Fragen Ansprechpartner bereitstehen und dass Anforderung nach vertiefenden Informationen zeitnah erfüllt werden: Sobald Sie Ihre News an die Presse und sozialen Medien verteilen, sollten Sie nicht nur als Ansprechpartner für die Presse bereitstehen. Stellen Sie auch sicher, dass Anfragen von Kunden, die sich aufgrund Ihrer Posts oder Tweets melden, beantwortet werden. Und bieten Sie die Möglichkeit an, sich intensiver mit Ihrem Thema zu beschäftigen oder in der gewünschten Form zu reagieren: beispielsweise über Whitepaper, Hotlines oder Anmeldeformulare.

News für Redaktionen & Online-Portale

Am Grundgerüst der klassischen Pressemeldung hat sich nichts geändert. Wenn Sie sich jedoch die Arbeit sparen möchten, eine eigene Online-Meldung zu verfassen, schreiben Sie bereits die Pressemeldung nach den SEO-Richtlinien:

  • – Headline mit Keyword – möglichst zu Beginn
  • – Lead mit Keyword
  • – Keyword im Bodytext am Anfang, Mitte, Schluss
  • – Zwischenüberschriften mit Keyword
  • – lieber aussagekräftige Aufzählungen als lange Sätze

Verlinken Sie in der Online-Meldung direkt auf eine Landingpage, ein Anmeldeformular (z.B. für Veranstaltungen) oder weiterführende Informationen.

Bilder sind für Ihre PR unerlässlich, seien es Infografiken oder Fotos. Damit diese auch online auf Ihre Suchmaschinenoptimierung einzahlen, sollte der Dateiname des Bildes wichtige Begriffe enthalten: Ihren Unternehmensnamen, Ihr Keyword und das Thema Ihrer Presseaussendung.

Pressetexte haben in Ihrem Blog nichts zu suchen. Sie sollten also nicht einfach nur Ihre Meldung aus den Online-Portalen dort nochmals aufgreifen. Nutzen Sie eine andere Beitragsform für Ihre News – sei es in Interviewform, durch einen Blick hinter die Kulissen oder einen ausführlicheren Hintergrundbericht.

So verbreiten Sie Ihre News über die Sozialen Netzwerke

Die Social Media Kanäle besitzen verschiedene Eigenheiten, die Sie für eine erfolgreiche Kommunikation unbedingt kennen und berücksichtigen sollten. Es geht um

  • – die Zielgruppenansprache – ob per Sie (Google+, Xing, LinkedIn) oder ggf. per Du (Facebook),
  • – die richtige Tonalität (locker, ernsthaft, ironisch, distanziert): auf Google+ sind die User eher konservativer, älter, Facebook ist lockerer, direkter
  • – den Einsatz von #Hashtags, Bildern, Videos, Überschrift- und Textlänge und
  • – den richtigen Zeitpunkt Ihrer Posts, Tweets.

Während Redaktionen und Online-Portale Ihre Meldung einmalig aufgreifen bzw. veröffentlichen und Sie in der Meldung so viele Informationen wie möglich zu Ihrem Thema (neue Personalie, neues Produkt, neue Veranstaltung etc.) unterbringen, sollten Sie Ihre News auf den sozialen Medien häppchenweise inszenieren.

Weitere Tipps und die Besonderheiten der einzelnen sozialen Netzwerke lesen Sie in der PRPraxis 8/2015.

Vorschau auf den nächsten Blogbeitrag:

Checklisten, Leitfäden, FAQs und Co.
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FAQs, Leitfäden oder Checklisten führen meist ein Stiefmütterchen-Dasein, obwohl Sie nicht nur wirksame Marketinginstrumente zur Kundenbindung sind, sondern auch eine attraktive Content-Maschinerie: Sie befüllen nutzwertig Ihre Webseite und helfen bei der Suchmaschinenoptimierung. Wie Sie diese Kleinformate optimal einsetzen, zeigen wir Ihnen anhand von Beispielen.

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