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	<title>Kommentare zu: Social Medias Top 10</title>
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	<description>Ein weiteres tolles WordPress-Blog</description>
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		<title>Von: wortfront</title>
		<link>http://www.woerterladen.de/kommunikation/social-medias-top10-twitter.html/comment-page-1#comment-2</link>
		<dc:creator>wortfront</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 09:56:20 +0000</pubDate>
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		<description>Zwei mir ins Auge springende Punkte sind allerdings nicht benannt: 
1.) Zunehmend steigt natürlich - wie bei jedem neuen Medium - die Industrie ein und pervertiert die spannenden Anfänge. Schon bei der Erfindung des Buchdrucks wurde gejubelt, dass nun durch dieses neue Medium die Bildung auch bei den &quot;Massen&quot; ankommen würde - und was haben wir heute davon? Ich meine, ausser Magazinen mit Blödzeugs und jeder Menge Krimis? Dasselbe ist bei den Social Medias zu sehen: erst mal &quot;juhuu - Zugang für alle, jeder kann seine Meinung sagen&quot; - und zunehmend werden alle spannenden Inhalte unter einer dicken Schicht Marketing, Verblödung, Simpelzeugs und Wichtigtuerei erstickt, und nur noch für eine Minderheit sichtbar. Dazu kommt noch die Gefahr, dass bisher in der Geschichte immer die erste Generation, die mit einem neuartigen Medium aufgewachsen ist, erst mal ziemlichen Trouble in der Welt veranstaltet hat - von den Christen als die erste Generation durchgehend lesen konnte über Luther beim Buchdruck  und die Nazis mit dem Radio bis zu den 68ern als erste TV-Generation: immer ist die erste Generation eines neuen mediums der Start gröberer Unruhen - vollkommen unabhängig vom INHALT (siehe auch Mc Luhan Medium is Message)
2.) Zunehmend wird uns in der schönen Welt des Internet eine Vereinzelung des Menschen als &quot;viele Freunde&quot; verkauft. Wir haben Freunde auf Facebook, auf Twitter auf StudiVZ und bla - aber wir gehen nicht mehr in Fussballclubs sondern in&#039;s Fitnessstudio um allein zu trainieren. Ein Einzelner ist immer ein leichterer Angriffspunkt. Und die neuen Medien helfen, dass zwar jeder seinen Senf zu irgendwas abgeben kann - aber er keine Gruppe mehr wird, sondern nur noch Zuseher findet, die weit verstreut sind.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei mir ins Auge springende Punkte sind allerdings nicht benannt:<br />
1.) Zunehmend steigt natürlich &#8211; wie bei jedem neuen Medium &#8211; die Industrie ein und pervertiert die spannenden Anfänge. Schon bei der Erfindung des Buchdrucks wurde gejubelt, dass nun durch dieses neue Medium die Bildung auch bei den &#8220;Massen&#8221; ankommen würde &#8211; und was haben wir heute davon? Ich meine, ausser Magazinen mit Blödzeugs und jeder Menge Krimis? Dasselbe ist bei den Social Medias zu sehen: erst mal &#8220;juhuu &#8211; Zugang für alle, jeder kann seine Meinung sagen&#8221; &#8211; und zunehmend werden alle spannenden Inhalte unter einer dicken Schicht Marketing, Verblödung, Simpelzeugs und Wichtigtuerei erstickt, und nur noch für eine Minderheit sichtbar. Dazu kommt noch die Gefahr, dass bisher in der Geschichte immer die erste Generation, die mit einem neuartigen Medium aufgewachsen ist, erst mal ziemlichen Trouble in der Welt veranstaltet hat &#8211; von den Christen als die erste Generation durchgehend lesen konnte über Luther beim Buchdruck  und die Nazis mit dem Radio bis zu den 68ern als erste TV-Generation: immer ist die erste Generation eines neuen mediums der Start gröberer Unruhen &#8211; vollkommen unabhängig vom INHALT (siehe auch Mc Luhan Medium is Message)<br />
2.) Zunehmend wird uns in der schönen Welt des Internet eine Vereinzelung des Menschen als &#8220;viele Freunde&#8221; verkauft. Wir haben Freunde auf Facebook, auf Twitter auf StudiVZ und bla &#8211; aber wir gehen nicht mehr in Fussballclubs sondern in&#8217;s Fitnessstudio um allein zu trainieren. Ein Einzelner ist immer ein leichterer Angriffspunkt. Und die neuen Medien helfen, dass zwar jeder seinen Senf zu irgendwas abgeben kann &#8211; aber er keine Gruppe mehr wird, sondern nur noch Zuseher findet, die weit verstreut sind.</p>
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