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Webdesign Trends – folgen oder vergessen?

Welche Webdesign Trends Sie unbedingt nutzen sollten, sagt Ihnen Webdesigner Frank Woelky

Am 21. April gab es ein neues Google-Update, das vor allem Shops ohne mobile Version schwer trifft. Denn diese sind seither in den Google Ergebnissen nicht mehr in der Top-Platzierung zu finden. Somit ist einer der Webdesign Trends, das Umstellen der Webseite auf mobil, noch besser Responsive Design, überlebensnotwendig für Webseitenbesitzer. Vor allem für diejenigen, die über ihre Webseiten zahlende Kundschaft generieren wie auch Hotels oder Restaurants.

Webdesign Trends von Frank Woelky

Frank Woelky ist Webdesigner mit Leidenschaft. Seine Webdesign Trends lauten weniger ist mehr. Das Wichtigste beim Webdesign ist für ihn die Nutzerführung mit einer sauberen Suchmaschinenoptimierung.

Auf welche Webdesign Trends Sie zukünftig setzen sollten, habe ich meinen Webdesigner Frank Woelky von ff-webdesigner. gefragt. Das ausführliche Interview finden Sie in der aktuellen PRPraxis 13/2015, die wichtigsten Tipps hier im Blog.

Tipp 1: Stellen Sie unbedingt auf mobil optimierte Webseiten um

Egal, für welche grafische Neuausrichtung Ihrer Webseite Sie sich entscheiden, stellen Sie unbedingt Ihre Webseite auf mobile um. Das ist der Zwang-Trend des Jahres! Am besten gleich im Responsive Design. Testen Sie zuerst Ihre Webseite auf mobile Darstellung – und lassen Sie sie bei Bedarf schnellstens optimieren. Bei einem WordPress-Blog reicht ein Plugin wie Jetpack for WordPress.

Tipp 2: Konzentrieren Sie sich weiterhin auf leichte Nutzerführung und Suchmaschinenoptimierung

Webdesign Trends wie Flat Design sind reine Geschmacksache. Von Infinite Scolling/ One-Page-Design sollten vor allem Unternehmen, die stark auf Suchmaschinenoptimierung setzen, die Finger lassen. Es ist unmöglich, eine einzige Seite perfekt auf 30 Keywords zu optimieren. Konzentrieren Sie sich daher auf das Wesentliche: leichte Nutzerführung, passende Suchmaschinenoptimierung, attraktive Inhalte.

Tipp 3: Versuchen Sie mit Ihrem Webdesign maximale Reichweite auf allen Geräten zu erzielen

Unternehmen reicht eine Version der Homepage für alle mobilen Endgeräte. Einzig die Layouts sollen sich an die Endgeräte anpassen, nicht die Inhalte oder HTML-Struktur. Ausnahme: Shopsysteme wie z.B. Gambio bieten mittlerweile hervorragende mobile Templates. Aufgrund der Komplexizität der Systeme ist hier eine komplett getrennte Mobile-Version mit anderer HTML-Struktur angemessen.

Tipp 4: Ihre Webstrategie gibt Ihnen Ihre Webseiten-Optik und -Usability vor

Pauschal kann man nicht sagen, auf welche Kriterien wie Mobility, Blog, SEO Sie bei Ihrem Online-Auftritt auf keinen Fall verzichten sollten. Das definiert jeweils der Homepage-Betreiber und deren Besucher. Eine Image-Webseite braucht in der Regel wenig SEO und Text, also auch wenige Seiten, dafür jedoch sehr gutes Design. Ein Internetshop muss vor allem leicht bedienbar sein, um die Absprungquote im Laufe des Bestellprozesses zu vermindern.

Tipp 5: Orientieren Sie sich nicht an Webdesign-Trends, sondern an Ihrer Botschaft

Denken Sie nach, welches Design und welcher Webauftritt wirklich zu Ihrer Botschaft und Ihren Produkten passt. Entwickeln Sie eigene Design-Ideen, und haben Sie den Mut, damit auch mal eine Bruchlandung hinzulegen.

Fazit: Alles halb so wild mit den Webdesign Trends. Wichtig ist, dass Sie Ihre Kunden und deren Besucherverhalten kennen und bei einer neuen Version nicht enttäuschen. Die Benutzerfreundlichkeit sollte immer an erster Stelle stehen, egal für welches Template Sie sich letztendlich entscheiden. Wenn Suchmaschinenoptimierung für Sie ein wichtiges Thema ist, schließt das derzeit Infinite Scrolling- und Online-Page-Seiten eher aus.

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