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Archiv für die Kategorie „Online Pressearbeit“

Sechs Google-Tools, die Sie kennen sollten

Mittwoch, 21. Juni 2017

Google-Tools helfen Ihnen beispielweise bei Themenplanung und Co-Working

Ohne Google geht nichts mehr. Die Suchmaschine gibt die SEO-Regeln vor, hilft bei der Themenrecherche und -planung und Weiterbildung. Jede Frage lässt sich über Google beantworten. Doch kennen Sie wirklich alle Möglichkeiten, die Google Ihnen bietet? Ich stelle Ihnen sechs Google-Tools vor, die Sie kennen sollten.

Google-Tools für PR

So bunt ist die Welt der Google-Tools für Ihr Content Marketing – Foto Google Inc.

Google-Tools 1: Die Erweiterte Suche

Die erweiterte Suche hilft Ihnen beim Monitoring und bei der Wettbewerbsbeobachtung. Aber auch für die Themenplanung bzw. Themenvertiefung bietet sich die Suche an. Was bedeutet nun erweitert? Das heißt, Sie suchen nicht im klassischen Suchfeld, sondern grenzen Ihre Suche ein.

Gehen Sie dazu auf Einstellungen/ erweiterte Suche und geben dort Ihre Einschränkungen vor: den genauen Begriff, nur „Seiten aus Deutschland“, Suchergebnisse aus „der letzten Woche“. Wenn Sie explizit nach dem Titel Ihrer Meldung suchen, setzen Sie diesen im Suchfenster in Anführungszeichen. Sind Sie mit Ihren Einstellungen fertig, erhalten Sie alle zum Suchbegriff und im gewünschten Zeitfenster veröffentlichten Artikel.

Google-Tools 2: Die Umgekehrte Bildersuche

Was mit Texten funktioniert, funktioniert auch mit Bildern. Bei der umgekehrten Bildersuche suchen Sie nicht nur Bilder anhand eines Begriffs, sondern wirklich Ihr Bild. Wir nehmen wieder unser Beispiel. Sie haben zu Ihrer Pressemeldung ein Foto beigefügt. Nun möchten Sie erfahren, ob dieses Foto auf einer Webseite veröffentlicht wurde und wenn ja, ob im Zusammenhang mit Ihrer Meldung oder gar unabhängig davon? Klicken Sie dazu bei der Google-Startseite rechts oben auf Bilder, um die reine Bildersuchmaschine zu öffnen. Jetzt ziehen Sie einfach nur Ihre Bilddatei mit der Maus in das Google-Suchfenster und erhalten alle Seiten, die Ihr Bild veröffentlicht haben. Zusätzlich bekommen Sie eine Bildergalerie mit Fotos, die Ihrem ähneln. Das könnte wiederum interessant sein, wenn Sie für ein Thema ein Stockfoto auswählen und erfahren möchten, wer ähnliche oder gar die selben Fotos in welchem Zusammenhang verwendet hat.

Google-Tools 3: Google Trends

Google Trends unterstützt Sie bei Ihrer Themenrecherche und -planung. Das Tool gibt Ihnen einen direkten Einblick in den historischen Verlauf von Ihrem Begriff und zeigt Ihnen, wie hoch die Suchvolumina der letzten Monate und Jahre war. Über Trends können Sie schnell und komfortabel die Relevanz eines Begriffs, Produkts oder Unternehmens im Vergleich zu Mitbewerbern prognostizieren.

Google-Tools 4: Google Tabelle

Neben Google Docs für Word-Dokumente oder Google Präsentationen für Powerpoint-Dateien gibt es noch Google Tabelle. Mit diesem Tool können Sie Excel-Dokumente online stellen und mit anderen teilen und bearbeiten. Ein perfektes Tool, um mit Dienstleistern und Kollegen an einem Projektplan zu arbeiten, am Redaktionsplan zu feilen oder den PR-Jahresplan sowie den Presseverteiler zu aktualisieren. Alles an einem Platz und in Echtzeit. Änderungen, die einer der Zugangsberechtigten eingibt, sind für alle sofort sichtbar. Aufgebaut ist Google Tabelle wie Excel, so dass Sie im Dokument auch Schriftart und -größe ändern können sowie weitere Zeilen oder Spalten anlegen. Das Dokument lässt sich natürlich jederzeit auch herunterladen und verschicken.

Google-Tools 5: Google Drive

Google Drive ist Ihr Ablagesystem für Bilder, aber auch Dateien, Präsentationen, Videos etc. Wenn Sie sich neu bei Google Drive anmelden, erhalten Sie 16 GB Speicherplatz, bei Drobox haben Sie kostenlos nur 6 GB zur Verfügung. Wie bei Dropbox können Sie Ihre Bilder in Ordnern ablegen und diese für andere Nutzer freischalten, beispielsweise für Redakteure, die sich die entsprechenden Bilder zu Ihrer Pressemeldung herunterladen können. Auf Ihre Dateien haben Sie auch von unterwegs über Ihr Smartphone Zugriff. Und sie können Fotos, die Sie mit Ihrem Smartphone gemacht haben, direkt auf Google Drive hochladen.

Google-Tools 6: Google Keyword-Planner

Das Keyword sollte Ausgangspunkt Ihrer Texterstellung sein. Denn Schlüsselworte helfen Ihnen immer noch bei der Platzierung in den Google Suchergebnissen. Für Ihre Keyword-Recherche sollten Sie Google Keyword-Planner nutzen. Dazu müssen Sie bei Google eingeloggt sein. Dann kann es schon losgehen. Geben Sie in das Suchfeld Ihren Begriff ein und kreisen Sie Ihre Suchergebnisse entsprechend Ihrer Zielgruppe ein (Region, Sprache, Zeitraum). Google zeigt Ihnen nun dessen Suchvolumen sowie weitere Begriffe, die mit Ihrem in Zusammenhang stehen. Diese können für die inhaltliche Ausrichtung Ihres Artikels hilfreich sein.

Google ist vor allem beim Monitoring und bei der Themenplanung ein sehr gutes, da auch kostenloses Hilfsmittel. Mit der Suchmaschine lassen sich wunderbar aktuelle Trends mit den Unternehmensthemen abgleichen, neue Themen planen, Veröffentlichungen in Wort und Bild finden sowie den Wettbewerb beobachten.

Die ausführlichen Tipps mit Beispielen zu den Google Tools erfahren Sie in der aktuellen PRPraxis 13/2017.

Themen aus PRPraxis 13/2017, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – PRPraxis-Test: Für Sie ausprobiert: Werkzeuge für Artikel-Spinner und Textüberarbeitung
  • – Digitalisierung: PR-Manager 2017: vom Informationsaufbereiter zum Geschichtenerzähler und Dialogmanager
  • – Datenschutz: Ist Ihre Werbe-Kampagne datenschutzkonform? Machen Sie den Schnell-Check!
  • – Redaktion: Prints: Selbst machen oder einen Profi engagieren?
  • – Social Media: Werden Sie ein erfolgreicher Snapchatter: Mit diesen 10 Tipps gelingt es Ihnen!

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Reputationsmanagement auf Wikipedia – in 5 Schritten

Mittwoch, 10. Mai 2017

Tipps, wie Sie Ihren Wikipedia-Eintrag verändern, damit Reputationsmanagement auf Wikipedia gelingt

Wikipedia ist für Unternehmen, Marken und Persönlichkeiten ein Segen, denn der Eintrag sorgt für wertvolle Backlinks. Allerdings ist die Online-Enzyklopädie auch ein Fluch. Nämlich dann, wenn Ihr Beitrag veraltet ist oder sogar kritische Ausführungen zu Ihrem Unternehmen enthält. Wie Reputationsmanagement auf Wikipedia funktioniert, erfahren Sie in meinem Blogbeitrag.

Reputationsmanagement auf Wikipedia leicht gemacht - Einträge ändern

Reputationsmanahement auf Wikipedia: 5 Schritte, wie Sie einen veralteten Eintrag aktualisieren können – Foto Dmgultekin

Die Situation: Auf Wikipedia gibt es einen Artikel zu Ihrem Unternehmen. Nach zwei Jahren ist dieser aber veraltet: Die Geschäftsführung hat sich geändert und das Unternehmen hat sich zudem neu strukturiert. Was tun?

Grundsätzlich: Wikipedia ist eine freie Enzyklopädie – jeder darf an dieser mitarbeiten. Selbst, wenn Sie Autor des Artikels sind, haben Sie keinen Anspruch darauf, dass der Artikel nur von Ihnen geändert wird. Oder immer seine ursprüngliche Form und Inhalte behält. Wenn Sie Artikel zu Ihren Gunsten ändern möchten, ist diplomatisches Vorgehen gefragt.

Reputationsmanagement auf Wikipedia in 5 Schritten

Schritt 1: Sie sind selbst Autor. Melden sich als Autor mit Klarnamen an und ändern Ihren Artikel aufgrund der oben beschriebenen aktuellen Gegebenheiten in Ihrem Unternehmen. Damit beginnen Sie Ihr Reputationsmanagement auf Wikipedia.

Schritt 2: Klicken Sie auf „Bearbeiten“ im oberen Reiter des entsprechenden Artikels. Nun öffnet sich die Seite im Bearbeitungsmodus und Sie können die neuen Inhalte einfügen und veraltete löschen. Oder Ihr Artikel enthält Bearbeiten-Links, die rechts neben den (Unter-)Überschriften stehen. Dann nutzen Sie diese.

Schritt 3: Bevor Sie Ihre neue Version endgültig abspeichern, sollten Sie auf „Vorschau zeigen“ (Alt + Umschalt + p) gehen. Damit überprüfen Sie, ob alles passt. Denn jedes Abspeichern ändert auch die Versionsgeschichte und macht diese für andere Autoren unübersichtlicher und schlechter nachvollziehbar.

Schritt 4: Ist alles korrekt, klicken Sie auf „Seite speichern“.Über den Reiter „Versionsgeschichte“ des Artikels lässt sich für alle User nachvollziehen, was Sie geändert haben. Von Ihrer Seite ist das Reputationsmanagement auf Wikipedia abgeschlossen.

Schritt 5: Ihre Version wird nun „gesichtet“ und ist bis dahin als Entwurfsversion einsehbar. Benötigt die „Sichtung“ länger als 24 Stunden, melden Sie sich bei Wikipedia und wünschen eine klare Stellungnahme.

Das sollten Sie wissen für Ihr Reputationsmanagement auf Wikipedia

Wikipedia öffnet sich zwar allen Usern, aber Änderungen von Neuautoren und unangemeldeten Autoren werden grundsätzlich von erfahrenen Autoren gesichtet. Erst dann sind sie auf Wikipedia für alle Leser sichtbar. Sind Sie also nur selten als Autor tätig, rate ich Ihnen, den Weg über die Diskussionsseite zu gehen anstatt proaktiv den bestehenden Artikel zu ändern. Die ideale Vorgehensweise bescheibe ich in der aktuellen PRPraxis Ausgabe 10/2017.

Wikipedia-Beiträge sind offiziell für jedermann änderbar. Doch oft sitzen die langjährigen Autoren am längeren Hebel, wenn Sie sich Änderungen an Ihrem Unternehmensprofil wünschen. Ändern Sie nicht proaktiv diesen Beitrag, sondern treten Sie in Dikussion mit der Wikipedia-Community und überzeugen Sie diese von Ihren Änderungswünschen. Mein Tipp: Bringen Sie sich zusätzlich mit eigenem Content in die vorderen Suchergebnisse und verdrängen Sie dadurch Ihren Wikipediaeintrag. Dann funktioniert auch Ihr Reputationsmanagement auf Wikipedia.

Die ausführlichen Tipps zum Ändern eines Wikipediaeintrages und welchen Weg Sie gehen können, wenn Sie nicht Autor des Artikels sind, lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 10/2017.

Themen aus PRPraxis 10/2017, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Kundenbefragungen: Diese rechtlichen Aspekte sollten Sie kennen
  • – Recht: Telefonpflicht im Impressum für Online-Händler wackelt
  • – Vertrieb: So starten Sie mit wenigen Klicks einen eigenen Onlineshop
  • – Unternehmenskommunikation: Imagefaktor „Mitarbeiter“: 3 handfeste Tipps zur positiven Außendarstellung Ihres Unternehmens
  • – Erfolgsmessung: Messen Sie Ihren Erfolg an der Umwandlungsrate
  • – Bilder: Fotos auf der Website einbinden: So sichern Sie sich gegen Abmahnungen ab
  • – Recht: Erhöhte Sorgfaltspflicht bei Verlinkungen

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Eigenvermarktung im Netz

Mittwoch, 22. März 2017

Ihre digitale Signatur – die richtige Präsentation Ihrer Angebote

Profil zeigen, sich selbst vermarkten – im digitalen Zeitalter kein Problem mehr. Doch immer noch scheuen gerade Selbständige vor der eigenen Präsentation im Netz zurück. Dabei kurbelt nichts schneller den Umsatz an, als Ihre Onlinepräsenz.

Online PR, Content PR, StorytellingLohnt sich noch der Weg in Facebook? Was lässt sich denn über 140 Zeichen auf Twitter transportieren? Und mit wem sollte ich mich schon auf Xing oder LinkedIn vernetzen? Fragen, die jedem durch den Kopf gehen, der sich selbständig macht und auf Kundenfang geht. Wichtig ist nicht, dass Sie immer und überall präsent sind, sondern dort Präsenz zeigen, wo sich auch Ihre Zielgruppe und Ihre potentiellen Netzwerkpartner aufhalten.

Gerne stelle ich Ihnen kurz die wichtigsten Netzwerke vor und Sie entscheiden, was für Ihr Business Sinn macht. Wie Sie sich und Ihr Wissen abseits Ihrer Online-Plattformen sinnvoll vermarkten, habe ich bereits in einem älteren Blogbeitrag erläutert: Selbst-PR – wie Sie Ihr Profil schärfen und sich selbst vermarkten.

Die Homepage – Ihre Visitenkarte im Netz

Eigenvermarktung im Netz geht definitiv nicht ohne eigene Webseite. Sie enthält ihre allumfassende Präsentation zu Ihrer Person, Ihren Leistungen und Angeboten. Sie ist zudem Dreh- und Angelpunkt Ihrer weiteren Onlinepräsenzen wie Blog, Facebook, Twitter. Wer etwas über Sie im Netz findet, informiert sich tiefer auf Ihrer Webseite. Inhalte, Texte, Bilder unterstehen Ihrer Kontrolle.

Wie Sie Ihre Webseite aufbauen, bleibt vollkommen Ihnen und Ihrer Zielgruppenansprache überlassen. Unkompliziert und und kosteneffizient arbeiten Sie mit einem Content-Management-System wie WordPress. Es ermöglicht Ihnen, die Inhalte selbst zu aktualisieren und auch immer wieder frische Inhalte auf Ihre Webpräsenz zu laden. Das erfreut auch Google.

Facebook und Twitter – Ihre Bühne für Neuigkeiten und Eigenvermarktung

Eine Eigenvermarktung ohne Präsenz auf den wichtigsten Sozialen Netzwerken ist nicht zeitgemäß. Mag auch der Tenor sein, dass nur große Marken noch Reichweite auf Facebook & Co. erzielen, so sollten Sie die Sozialen Netzwerke allein aus Imagegründen nicht ausgrenzen. Zudem sind sie wunderbare News- und Dialogkanäle.

Eröffnen Sie eine Facebook-Seite zu ihrer Marke und berichten Sie dort über Ihre Arbeit, Ihre Themen. Auf Facebook lassen sich wunderbar Blogbeiträge teilen, News aus Ihrer Branche, aber auch Recherche betreiben und Netzwerken. Für jedes Thema gibt es bereits Gruppen, über die Sie ihre Fanbase erweitern oder eben Ihre News verbreiten können.

Twitter ist eine wunderbare Informationsquelle. Mit #Hashtags lässt sich perfekt nach Themen suchen und Gleichgesinnte finden. Über die 140 Zeichen Nachricht wird zwar meist auf andere Internetseiten, den eigenen Blog verlinkt, aber Ihre Nachricht muss prägnant formuliert sein, um Follower dazu zu bringen auf den Link zu klicken. Interessante Tweets und Follower behaltensie am besten mit der Twitter-App im Auge, die wichtige Nachrichten pusht, oder über Tweetdeck, mit dem sich ihr Twitter-Kanal organisieren lässt.

Xing und LinkedIn – made for Businesspeople

Professionelle Netzwerke wie Xing und LinkedIn richten sich vor allem an Geschäftsleute. Xing ist zu 95% auf den deutschsprachigen Raum fokussiert, LinkedIn global aufgestellt. Beide geben Ihnen die Möglichkeit, sich ein umfassendes Profil mit beruflicher Orientierung und Referenzen anzulegen. Ihren Werdegang können Sie jederzeit ergänzen und verändern. Die „Ich suche“, „Ich biete“-Absätze sollten Sie mit Schlagworten verfeinern. Über diese werden Sie von anderen Xing-Mitgliedern gefunden. Genetztwerkt wird vor allem in den Gruppen. Interessant sind auch offline Netzwerktreffen, die Xing in den deutschen Großstädten veranstaltet.

Das Einrichten der Netzwerkprofile kostet Sie wenig Zeit. Das Pflegen hingegen mehr. Wenn Sie sich einmal für eine Präsenz auf einem der Netzwerke entschieden haben, sollten Sie auch dranbleiben. Machen Sie sich am besten einen Plan, welche News und Info sich über welchen Kanal am sinnvollsten streuen lässt. Nichts ist schlimmer für Ihre Fans oder Follower ein Profil zu besuchen, das brachliegt.

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Grafik-Tools für Ihre Kommunikation

Mittwoch, 8. März 2017

Vor einiger Zeit habe ich Ihnen Online Werkzeuge vorgestellt, die mir meine Arbeit als PR-Beraterin erleichtern. Seitdem kamen neue, spannende Tools auf den Markt, die es wert sind, dass man einen Blick darauf wirft. Vor allem Grafiktools, die Ihre Unternehmensgeschichten spannend und modern visualisieren.

Grafik-Tool für Storytelling und Social Media

pablo ist ein intuitives Grafik-Tool, mit dem sich Social Media Geschichten visualisieren lassen.

Ohne Online-Tools wären Themenrecherchen, Pressearbeit und Evaluation kaum mehr zu stemmen. Schon längst nutzen PR-Berater kleine Helferlein, die ihnen so einige Arbeit abnehmen bzw. erleichtern. Vor einiger Zeit hat Cision in seinem Newsletter ein paar interessante Tools für Journalisten und Kommunikatoren vorgestellt, die ich mir näher anschauen wollte. Vielleicht entdecken Sie das ein oder andere, das Ihnen Ihre Kommunikationsarbeit erleichtert.

Storytelling Tools für Webseiten, Magazine, Presentationen

Manchmal hat man keinen Grafiker an der Hand, möchte aber schnell seinem Kunden ein Flyerlayout oder die PR-Erfolge des letzten Jahres präsentieren. Dafür gibt es beispielsweise

Canva: das Onlinetool erstellt mit Ihrer Kreativität im Handumdrehen Grafiken. Ähnlich wie bei pablo können Sie aus der Bilderwelt von Canva schöpfen oder ihrer eigenen. Texte hinzufügen, verschiedene Layouts nutzen etc. Endprodukte sind Social Media Posts, Karten, Einseiter oder Präsentationen. Einmalige Nutzung kostet 1 $, mehrmalige 10$.

Readymag funktioniert ähnlich. Mit dem Tool lassen sich Geschichten in Bildern erzählen, Präsentationen online aufbereiten, Webseiten kreieren und Magazine. Endprodukte sind Scroll-Seiten oder Blättermagazine. Kostenlos können Sie unendlich viele Projekte, aber jeweils auf 10 Seiten beschränkt, nutzen und haben noch das Readymag Branding auf Ihren Seiten. Ab 16 $ im Monat ist Ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt und Sie erhalten noch attraktive Funktionen wie Google Analytics und SEO dazu.

Einen weiteren Blick lohnt auch genially. Die Basisversion ist wieder kostenlos, wer mehr Funktionen wünscht, muss 9.90 $ pro Monat zahlen. Genially animiert noch zusätzlich die erstellten Geschichten.

Die hier vorgestellten Grafik-Tools haben eines gemeinsam: Sie visualisieren Ihre Pressearbeit, Ihre Unternehmensgeschichten und Erfolge. Mit ihnen lässt sich in der Onlinewelt wunderbar Storytelling betreiben. Dazu bedarf es nur ein wenig Zeit, um sich in die Tools einzuarbeiten und ein kleines Budget, um wichtige Funktionen nutzen zu können. Probieren Sie doch einfach gleich eines aus.

Attraktive Grafiken und Diagramme schnell gebastelt

pablo gehört zum Social-Media-Tool Buffer. Es vereint Bilder mit Texten – diese werden dann zu spannenden Vorschaubildern auf Ihren Social Media Kanälen. Sie können dafür die Fotogalerie von pablo nutzen oder Ihre eigenen. Einfach hochladen, entsprechenden Text auf das Bild setzen und veröffentlichen. Benötigte Zeit eine Minute. Das Magazin t3n hat zum Grafiktool pablo einen ausführlichen Artikel veröffentlicht.

Datawrapper verspricht Ihnen, großartige Visualisierungen in Sekunden zu erstellen. Das Tool ist intuitiv bedienbar. In wenigen Schritten erstellen Sie aus Ihren Excel-Daten ein Diagramm, das Sie noch stilistisch anpassen können. Den Link zum Einbetten Ihres Diagramms auf einer Webseite erhalten Sie per Mail. Das ist leider auch der Nachteil, es gibt keinen jpg-Download, so dass Sie das Diagramm in eine Präsentation einbetten könnten. Benötigte Zeit drei Minuten.

Wikipedia Eintrag – so funktioniert es kinderleicht!

Mittwoch, 15. Februar 2017

Wie es Unternehmen schaffen, einen Wikipedia Eintrag zu erhalten

Der Wikipedia Eintrag eines Unternehmens mit entsprechender Verlinkung hat immer noch eine sehr hohe Signalwirkung beim Google-Ranking. Zudem fördern Sie die Vertrauenswürdigkeit in Ihr Unternehmen. Ihr Eintrag muss aber gewissen Kriterien und Formalien folgen, um überhaupt veröffentlicht zu werden. Ich zeige Ihnen, wie Sie Wikipedia von Ihrer Unternehmensdarstellung überzeugen.

Wikipedia Eintrag - so funktioniert es

Clever gelöst: Das Hotel Smartino nutzt den Wikipedia Eintrag zum bekannten Kocher-Jagst-Radweg für einen attraktiven Backlink zur eigenen Homepage.

Wikipedia gehört zu den meistbesuchten Webseiten der Welt. Ein Wikipedia Eintrag inklusive Backlink auf die Unternehmensseite bewertet Google sehr positiv; besitzt die Quelle doch Relevanz und Autorität. Kein Wunder, möchten auch kleine Unternehmen sich dieses Rankingtool nicht entgehen lassen. Aber reine Selbstdarstellungen sind von Wikipedia nicht gewünscht. Die Online-Enzyklopädie setzt einen starken Kriterienfilter, um seine Onlineseiten weiterhin wissenswert und marketingfrei zu halten.

5 Kriterien, wie Sie Ihren Wikipedia Eintrag gestalten sollten

  • neutral und sachlich: Beschreiben Sie Ihr Unternehmen objektiv ohne persönliche Sichtweise.
  • belegbar: Machen Sie Ihr Wissen nachprüfbar. Wenn Sie Werke zitieren, Statistiken nutzen oder Ihr Wissen aus diversen Informationsquellen beziehen, geben sie diese Quellen nachvollziehbar an.
  • allgemeinverständlich und leserorientiert: Sind Ihre Aussagen für alle Leser verständlich? Schreiben Sie aus Sicht des Lesers und achten Sie dabei auf für ihn relevante Inhalte.
  • grammatikalisch richtig: Schreiben Sie in ganzen Sätzen und achten Sie darauf, dass diese keine grammatikalischen Fehler aufweisen.
  • unique: Erstellen Sie einen neue Darstellung für Wikipedia und kopieren Sie nicht Texte und Textbausteine aus dem Internet oder anderen Wikipedia-Artikeln.

4 Schritte zu einem wirkungsvollen Wikipedia Eintrag für Unternehmen

Als Autor registrieren und Autoren-Profil anlegen

Bevor Sie einen Artikel auf Wikipedia veröffentlichen können, benötigen Sie eine Registrierung als Autor. Ein Autorenprofil stärkt zudem das Vertrauen von Wikipedia in Sie und Ihren Artikel. Es zeigt, Sie möchten an der weltweiten Enzyklopädie mitarbeiten. Wichtig ist, dass Ihre IP-Adresse nicht zu der Ihres Unternehmens passt. Das können Sie verhindern, indem Sie Ihren privaten Rechner nutzen oder Sie beauftragen einen Autor, sich Ihres Unternehmenseintrags anzunehmen.

Relevanz des Artikelthemas prüfen

Nun kommt Ihr Unternehmen ins Spiel. Überprüfen Sie, ob es bereits einen Eintrag zu Ihnen oder dem von Ihnen gewünschten Thema gibt. Um Ihr Unternehmen zu platzieren, müssen Sie einige Hürden nehmen. Wikipedias Liste für weitere Branchen- und Themenbereiche ist sehr umfangreich und für jeden einsehbar. Ein Blick lohnt sich, bevor Sie auf Wikipedia aktiv werden wollen.

Artikel anlegen

Jeder Wikipedia-Artikel ist nach denselben Formalien aufgebaut. Diese sollten Sie unbedingt einhalten, um die Chance auf Veröffentlichung zu erhalten:

  • Schreiben Sie eine kurze Einleitung vor dem Inhaltsverzeichnis.
  • Das Inhaltsverzeichnis enthält eine sinnvolle Gliederung.
  • Belegen Sie Ihre Textabschnitte mit Quellen, ein Link allein reicht nicht aus.
  • Arbeiten Sie mit Tabellen oder Infoboxen.
  • Bereichern Sie den Artikel mit relevanten Bildern.

Artikel veröffentlichen

Ist Ihr Artikel fertig, verschieben Sie ihn in den öffentlichen Bereich. Damit ist ihr Beitrag vorerst auf Wikipedia öffentlich sichtbar. Doch jetzt beginnt meist erst der Kampf: Zu Ihrem Artikel äußern sich nun Wikipedia-Autoren und Mitarbeiter über die Relevanz Ihres Beitrags. Seien Sie also gewappnet und argumentieren Sie sachlich. Stellt einer der Auroren einen Löschantrag, können Sie Ihre Argumente einbringen und die Wikipedia-Community überzeugen. Wird der Löschantrag abgelehnt, bleibt Ihr Wikipedia-Beitrag in der Online-Enzyklopädie. Wird dem Antrag aber nachgegeben, haben Sie keine Chance mehr, diesen Artikel nochmals bei Wikipedia zu veröffentlichen.

Mein Tipp für Ihren Wikipedia Eintrag

Suchen Sie sich besser ein Thema auf Wikipedia, bei dem Sie sich beteiligen können

Wenn Sie als Unternehmen kein Kriterium für einen Unternehmenseintrag erfüllen, haben Sie trotzdem die Möglichkeit, sich bei Wikipedia einzubringen und einen entsprechenden Backlink zu erzeugen. Fügen Sie am besten bei bereits veröffentlichten Themenbereichen Ihre Expertise hinzu, z.B. zu einer Branche, einem Produkt oder einem Fachbegriff. Text bearbeiten, aktualisieren und erweitern können Sie jederzeit ohne Autoren-Profil.

Überlegen Sie sich also, welche Themenbereiche (Kategorien) Ihr Unternehmen oder Ihr relevantes Produkt abdecken. Nehmen Sie dazu Ihr Unternehmen/ Ihr Produkt inhaltlich auseinander:

  • – Branche/ Kategorie
  • – Mitbewerber
  • – Material/ Stil/ Produktionsverfahren
  • – Produktionskette, -standort
  • – Distributionsweg
  • – Standortfrage: wo ist Ihre Zentrale angesiedelt, gehören Sie dort zu den Big Playern?
  • – Ist Ihr Firmengebäude denkmalgeschützt

Gehen Sie nun auf Spurensuche bei Wikipedia und überlegen Sie, welche der Punkte bereits einen Artikel bei Wikipedia besitzen und wie sie diesen zu Ihren Gunsten erweitern können. Dabei haben Sie drei Möglichkeiten:

  • – Sie erweitern den Textkörper,
  • – Sie steuern relevantes Bildmaterial (Foto, Infografik, Statistik, Landkarte) bei,
  • – Sie erweitern die Weblinks,
  • – Sie haben eine Veröffentlichung, die Sie unter Literatur einfließen lassen können,
  • – Sie können einen relevanten Inhalt zum Thema als „Einzelnachweis“ beisteuern.

Schauen Sie sich potentielle Wikipedia Einträge an und analysieren Sie, was diese gemeinsam haben (Aufbau, Stil, Relevanz, Quellenangaben, Bilder etc.) Und überlegen Sie sich, welche Inhalte noch fehlen, z.B. Ihr Unternehmen, Ihr Produkt und welche Relevanz diese innerhalb des Artikels haben könnten (z.B. Zentrale im historischen Gebäude, das bereits erwähnt wird oder größter Ausbilder der Stadt, Top 10 Unternehmen am Ort).

Wenn Sie sich beispielsweise für ein Foto entscheiden, können Sie im Copyright auf Ihr Unternehmen verweisen (inkl. Link – aber Vorsicht, das kann bereits wieder als Schleichwerbung ausgelegt werden). Sie laden das Bild über Wikimedia hoch. Dort tragen Sie die Quelle ein, z.B. eine URL von Ihrem eigenen Bildarchiv und erhalten darüber bereits einen Link auf Ihre Webseite.

Wenn Sie sich für einen Weblink entscheiden, weil Sie eine Seite haben mit weiterführenden Informationen, achten Sie darauf, dass Ihre Seite / Ihre Informationen so ausschlaggebend für die Seite sind, dass ein Weblink zugelassen wird. Insgesamt lässt Wikipedia nur bis zu fünf externe Weblinks zu. Einfacher funktioniert eine Verlinkung über Einzelnachweise, das heißt, Sie erweitern den Text und geben unter Einzelnachweise die Quellenangabe an, z.B. einen veröffentlichten Fachartikel auf Ihrem Blog. Voraussetzung für die Relevanz auf Wikipedia sind dabei gute Besucherzahlen aufgrund der Suchergebnissen bei Google.

Es gibt nicht nur den Ansatz, eine Unternehmensdarstellung zu formulieren, um einen attraktiven Backlink von Wikipedia zu erhalten. Denn einen Wikipedia Eintrag zu Ihrem Unternehmen zu gestalten, scheitert in den meisten Fällen an der Relevanz. Über Themenbereiche, die mit Ihrem Unternehmen zu tun haben und Ihre Expertise zu Themen, lassen sich mehr Möglichkeiten eines attraktiven Backlinks generieren, der auch bleibt.

Die ausführlichen Tipps zum Wikipedia Eintrag und Beispiele lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 4/2017.

Themen aus PRPraxis 4/2017, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Werbung: AIDA: Diese griffige Formel bringt Ihnen mehr Werbeerfolg
  • – Strategie: Effizienter im Team arbeiten mit der 6-20-1-Methode
  • – Interne Kommunikation: Lösen Sie Blockaden und öffnen Sie Perspektiven für die Zukunft
  • – Online-PR: Orientierung im Dschungel der Presseportale – ein Anbietervergleich hilft Ihnen bei der Entscheidung
  • – Image: Mensch gegen Roboter – ein guter Ruf schützt bei Hass-Posts
  • – Organisation: Legosteine statt komplizierter Software – offline, einfach und übersichtlich Termine planen
  • – Social Media: 5 Tipps, mit denen Ihr Chef auf Facebook punktet
  • – Strategie: Zeigen Sie Präsenz mit Pop-up-Stores und schaffen Sie Nähe zu Neu- und Bestands-Kunden

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Acht Argumente für einen Corporate-Blog

Dienstag, 25. Oktober 2016

Sie wollen einen Corporate-Blog und Ihr Geschäftsführer blockt?

Lohnt sich Bloggen überhaupt (noch)? Ihr Geschäftsführer meint: Nein! Ein Corporate-Blog unter vielen fällt nicht auf, frisst Zeit, die Sie für andere Aufgaben erledigen können und kostet Geld. Wir geben Ihnen überzeugende Argumente an die Hand, wie Sie die Blog-Blockade Ihrer Geschäftsleitung durchbrechen.

Corporate-Blog für Lifestyle-Marken

Zur stilgerichteten Positionierung von Lifestyle-Marken gehört auch ein Corporate Blog! Warum? Lesen Sie die schlagenden Argumente im Blogartikel.

1. Einwand: „Es gibt doch schon so viele Blogs. Wer soll unseren Corporate-Blog denn finden und lesen?“

Ihr Argument: Unsere Kunden – wir bieten ihnen einen direkten Blick in unser Unternehmen und einen Wissenskanal für Ihr Business.

2. Einwand: „Wir haben doch schon eine Webseite, wieso noch einen Blog?“

Ihr Argument: Ein Corporate-Blog ist perfekt für die Reputation, die Sichtbarkeit im Netz und das Google Ranking.

3. Einwand: „Konzentrieren Sie sich lieber auf die externe Pressearbeit“

Ihr Argument: Bloggen gehört zur Pressearbeit. Damit erreichen wir wann wir wollen, mit welchen Themen wir wollen direkt unsere Zielgruppe.

4. Einwand: Haben wir überhaupt genügend Themen für einen Blog? Über was sollen wir denn bloggen?

Ihr Argument: In einem Blog sind uns keine thematischen Grenzen gesetzt. In der PR gehen uns ja auch keine Themen aus. Grundsätzlich müssen wir uns nur auf eine Spezialisierung festlegen, innerhalb dieser wir Themen aufbereiten.

5. Einwand: Wer soll denn die Zeit haben, zu bloggen? Ich nicht!

Ihr Argument: Wir holen uns Mitstreiter ins Boot, die uns bei der Texterstellung helfen.

6. Einwand: Ich möchte nicht, dass Internas nach draußen dringen. Einen Blog haben wir nicht mehr unter Kontrolle.

Ihr Argument: Guidelines und ein verbindlicher Themenplan helfen uns, interne Themen auch intern zu belassen.

7. Einwand: Unsere Kunden kennen uns doch. Wieso sollten wir noch bloggen?

Ihr Argument: Mit einem Blog zeigen wir Transparenz und Dialogbereitschaft. Damit stärken wir das Vertrauen ins Unternehmen.

8. Einwand: Wir haben doch schon ein Facebook-Profil!

Ihr Argument: Posts auf Facebook verschwinden; ein Blog ist wie ein Magazin, es lassen sich Themen suchen und mit einander verknüpfen.

Es gibt keinen Grund nicht zu bloggen. Ein Corporate-Blog transportiert Ihre Unternehmensthemen auf eine leichte, überzeugende Weise. Mit ihm erreichen Sie direkt Ihre Zielgruppe ohne den Umweg über die Medien. Sie sind Herr über Themen, Aufbau, Ausrichtung – zeigen Transparenz und Dialogbereitschaft. Und das für einen geringen PR-Mehraufwand an Zeit und Personal.

Die ausführlichen Argumente lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 22/2016.

Themen aus PRPraxis 22/2016, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – PR-Strategie: Nutzen Sie das öffentliche Interesse an Aktionstagen für Ihre PR-Arbeit 2017
  • – Marktforschung: Erhalten Sie sekundenschnell das Feedback von Ihren Kunden
  • – Online-PR: Mit Scrollytelling sprechen Sie alle Sinne Ihrer Kunden an
  • – Leserfrage: Wie wichtig sind auf Arbeitgeber-Bewertungsportalen positive Bewertungen?
  • – PR-Gestaltung: Finden Sie für Ihren Geschäftsbericht die passende Bilderwelt – Profi-Tipps vom Design-Experten für Sie!
  • – Interne Kommunikation: Bild schlägt Text! Visualisierte Botschaften überzeugen und bleiben länger in Erinnerung
  • – Eigen-Promo: Betreiben Sie Eigen-PR und bauen Sie Ihr internes Netzwerk aus

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Videos verbreiten – Youtube oder Facebook?

Mittwoch, 14. September 2016

Youtube ist die weltweite Video-Plattform schlechthin. Mit ihrer ausgeklügelten Suchfunktion gilt sie auch als zweitgrößte Suchmaschine der Welt nach Google. Dank ihrer hohen Präsenz in den Google-Ergebnissen bringt sie Unternehmen Reichweite für deren Content. Facebook legte Ende 2014 mit einem direkten Video-Upload nach. Aber auch andere Social Video-Plattformen stehen in den Startlöchern, auf denen Sie Ihre Videos verbreiten können.

Über Youtube lassen sich Themen finden, über die User sprechen. Neben häufig geklickten Videos – z.B. Songs, die über das Internet bekannt werden – gibt es hochwertige Tutorials oder witzige Anleitungen für den Alltag. Gefunden werden diese durch die gute Suchfunktion oder über Google. Facebooks Videos leben allein von der Viralität – über die Suche sind Videos nach Themen nicht zu finden. Bedeutet das, für Ihre PR sind die Videos auf Youtube besser verbreitet als über Facebook?

Dieser Frage gehe ich in der aktuellen PRPraxis 19/ 2016 nach und vergleiche die Leistungen und Vorteile der beiden Social Media Plattformen miteinander. Wie steht es bei Branding und Image, bei der Suche innerhalb der Sozialen Netzwerke? Welche Aussagekraft besitzen Engagement und Reichweite?

Fazit: Beim Video verbreiten eignet sich Youtube zum Storytelling, Facebook zur zusätzlichen Reichweite

Mit einem eigenen Youtube-Kanal können Sie Storytelling betreiben – er zahlt auf Ihr digitales Image ein. Wie Ihre Homepage, ist Ihr Youtube-Kanal Ausgangspunkt für Ihre Bewegtbilder, die Sie dort thematisch zusammenstellen und verbreiten können. Facebook gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihre Videos zusätzlich zu verbreiten, aber keine Geschichte zu verknüpfen.

Unternehmen, die in ihrer PR-Strategie verstärkt auf Bewegtbilder setzen, verschenken Sichtbarkeit und SEO-Potential, wenn sie Youtube nicht als feste Content-Plattform einplanen. Unternehmen und Marken, die nur sporadisch Videos erstellen, haben in Facebook die richtige Plattform für Reichweite und Viralität. Aber nur innerhalb der Facebook-Community – für Internetnutzer ohne Account sind Ihre Videos verloren. Am besten, Sie fahren zweigleisig, so verschenken Sie keine Reichweite.

Die Macht der Bewegtbilder – Twitter, Instagram, Snapchat & Co.

Nicht nur Youtube und Facebook haben das Monopol auf Videos verbreiten, auch andere soziale Netzwerke wie Twitter und Instagram setzen auf Bewegtbilder. Zusätzlich haben sich weitere sozialeVideo-Kanäle entwickelt wie Snapchat, Vine oder Youknow.

Snapchat ist ein Instant-Messaging-Dienst, auf dem User Fotos und Kurzvideos hochladen können und mit Text oder Emoticons versehen, die nur kurz sichtbar sind (1-10 Sek.) und sich dann „zerstören“. Vor allem junge Menschen nutzen Snapchat. Anders als bei Vine können User sich über Snapchat Storys ein visuelles Tagebuch erstellen und dort ihre Geschichte erzählen. Diese ist dann 24 Std. sichtbar und für alle zugänglich, die einem folgen. Die Bilder/ Videos sind wie ein Zeitstrahl angelegt, das älteste verschwindet, dafür kann man ein Neues an den Ende des Zeitstrahls stellen. Bei Snapchat schauen Ihre User sich die Videos nur einmal an, eine Archivierung und nochmaliges Anschauen ist nicht möglich. Dafür konzentrieren sich die User in dem Augenblick komplett auf Ihr Video. Liken, kommentieren oder teilen sind nicht möglich.

Vine bietet wie Snapchat die Möglichkeit, kurze Videos hochzuladen und mit anderen zu teilen. Die Videos haben jedoch nur eine Länge von 6 Sekunden, die Videos werden in Dauerschleife gezeigt (Loop). Um Videos hochzuladen bedarf es eines Profils. Andere User können Ihre Videos liken oder Smileys vergeben. Mit #Hashtags können Videos thematisch eingeordnet werden.

Younow gilt noch als Geheimtipp: Die Live-Stream-Video-Chat-Plattform denkt den Youtube-Gedanken einen Schritt weiter: Die interaktive Plattform gibt allen Zuschauern die Möglichkeit, in Echtzeit mit anderen Nutzern in Interaktion zu treten, live im Video-Chat Fragen zu stellen, Gespräche zu führen und dadurch auch 100 Prozent involviert zu sein. Durch #Hashtags lassen sich die angesagten Themen finden und darüber sprechen.

Den ausführlichen Vergleich lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 19/2016.

Themen aus PRPraxis 19/2016, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Selbstpräsentation: Mit dem überzeugenden Elevator Pitch bringen Sie den Kern Ihres Unternehmens einprägsam auf den Punkt
  • – Werbeträger: 2 effiziente Mittel der Kundenkommunikation
  • – Kommunikation: Lettering: So setzen Sie den Trend für Ihren Erfolg ein
  • – Online Marketing: So wird Ihr Newsletter noch attraktiver und deshalb gern gelesen
  • – Empfehlungsmarketing: So erhalten Sie Empfehlungen und verwenden sie rechtssicher
  • – Suchmaschinenmarketing: Antworten auf Ihre wichtigsten Fragen rund um SEA, Google AdWords und SEO

Bildrechte im Internet

Mittwoch, 10. August 2016

Handfeste Tipps zu Rechten oder Pflichten bei der Onlinenutzung von visuellen Medien 

Ohne Bilder, Videos oder Grafiken geht in der Öffentlichkeitsarbeit nichts mehr – ob im Webschop, auf Facebook oder der eigenen Webseite. Aber was darf ich als Inhaber einer Seite eigentlich veröffentlichen? Welche Bildrechte im Internet, aber auch Videorechte muss ich beachten? Dieser Frage geht Rechtsanwalt Sörem Sieber auf seinem e-recht24.de Wissensportal nach.

Bildrechte im InternetNutzungsrechte, Urheberrechte usw. – es gibt viele rechtliche Aspekte, die man im Internet beachten muss. Bei diesem Thema wird schnell abgemahnt, Webseiten- und Onlineshop-Betreiber sind aber immer noch verunsichert und wissen nicht, was sie dürfen und was nicht.

Grundsätzliches zu Bildrechte im Internet: Bilder und Video sind immer urheberrechtlich geschützt. Wenn es sich also nicht um Ihr eigenes visuelles Material handelt, ist Vorsicht geboten. Im Artikel behandelt Sören Siebert Punkte wie:

  • – welche Bilder man auf der eigenen Seite nutzen darf
  • – was sich hinter Recht am eigenen Bild und Panoramafreiheit verbirgt
  • – wie Sie mit Bildportalen, Lizenzen und Nutzungsrechten umgehen
  • – wie Sie als Fotograf mit Bilderklau umgehen

Zusätzlich haben Sie auf e-recht24.de die Möglichkeit, kostenlos ein E-Book zu Bildrechten im Internet herunterzuladen. Mit einem 8 Punkte Plan, der Sie in wenigen Minuten zum Fachmann für Urheberrecht und Bilder im Internet macht – zumindest verspricht das der Rechtsanwalt.

Mit dem 8-Punkte-Plan:

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Unternehmensblog – Expertise zeigen, aber richtig

Dienstag, 15. März 2016

Erfolgreich einen Unternehmensblog gestalten mit den 7 ungeschriebenen Gesetzen der Blogosphäre

Ein Unternehmensblog ist eine hervorragende Möglichkeit, immer wieder neuen Content zu veröffentlichen. Und sich in der Branche, bei Ihren Kunden Verhör zu schaffen. Mit nutzwertigen Artikeln ziehen Sie letztendlich auch die Aufmerksamkeit von Medien und Bloggern auf sich und Ihr Geschriebenes. Machen Sie sich also nicht angfreibar durch falsche Zitate, derbe Kommentare oder schlechte Verlinkungen. Sondern halten Sie sich an die ungeschriebenen Gesetzte der Blogosphäre!

Pressearbeit sinnvoll gestaltenWas macht einen Unternehmensblog attraktiv und lesenswert? Was bringt Leser dazu, immer wieder zurückzukehren? Natürlich die Themenauswahl, der Schreibstil und die Präsentation der Artikel. Aber es gibt auch Blogging-Zutaten, die Ihre Glaubwürdigkeit stärken oder in Frage stellen. Welche das sind, haben wir Ihnen im Artikel zusammengestellt.

Gesetz 1: Nutzen Sie Ihre eigenen Worte – abschreiben gilt nicht

Wenn Sie einen interessanten Artikel im Netz finden, der perfekt zu Ihrem Unternehmensblog passt, sollten sie ihn nicht eins zu eins auf Ihren Unternehmensblog setzen. Machen Sie etwas Eigenes aus dem Artikel und verlinken Sie geschickt auf den gefundenen. Als Experte auf Ihrem Gebiet haben Sie zu ihrem Fundstück sicher schon eine eigene Meinung. Geben Sie dem Thema einen neuen Blickwinkel.

Gesetz 2: Nennen Sie immer die Quellen und zwar richtig – ob bei Zitaten, Bildern oder Grafiken

Artikel in Ihrem Unternehmensblog leben von der Interaktion mit anderen Meinungen, Autoren, Lesern. Wenn Sie sich also in Ihrem Artikel auf einen anderen Autor beziehen – sei es, um sich an der Diskussion zu beteiligen oder dessen Blogtenor als weiteres Argument in Ihrem Artikel anzuführen, zitieren Sie richtig.

  • – Zitate müssen immer mit Anführungszeichen („…“) gekennzeichnet sein.
  • – Wenn Sie innerhalb des Zitats Wörter weglassen bzw. welche hinzufügen, müssen Sie auch dieses kennzeichnen, am besten mit eckigen Klammern.
  • – Um die Zitate noch besser herauszustellen, können Sie diese kursiv setzen.

Gesetz 3: Richtig Verlinken – damit Google Sie mag

Links erhöhen Ihre Glaubwürdigkeit. Wenn andere attraktive Medien auf Ihren Unternehmensblog verlinken, schätzt Google Sie, aber auch die Leser des Blogs. Aber auch Sie haben es in der Hand, Ihren Artikel mit Verlinkungen aufzuwerten. Denn für Google sind auch interne Links attraktiv. Und Ihre Leser können Sie mit geschickten Verlinkungen Zugang zu weiteren Informationen auf Ihrer Webseite ermöglichen.

Gesetz 4: Dampf ablassen – Meinungen sagen ja, verunglimpfen nein

Sie sind der „Hausherr“ in Ihrem Unternehmensblog. Das bedeutet auch, dass Sie die Grundregeln des Miteinanders einhalten müssen. Auch wenn Ihnen die Hutschnur bei einem aktuellen Reizthema platzt. Bleiben Sie sachlich. Bringen Sie Ihre Argumente an, aber verunglimpfen und beschimpfen Sie weder Personen aus Ihrer Branche, noch Firmen oder Einrichtungen.

Gesetz 5: Kommentare lenken – geben Sie nichts ungesehen frei

Dasselbe gilt für unflätige Kommentare. Es ist durchaus sinnvoll, die Kommentar-Funktion beim Unternehmensnlog nicht auszuschalten, um eine Diskussion zu ermöglichen. Ihre Leser können Ihnen weitere Argumente für Ihren Artikel liefern oder gar andere Blickwinkel. Ausfälligkeiten sollten Sie jedoch unterbinden.

Gesetz 6: Machen Sie sich glaubwürdig – durch Offenheit und Transparenz

Ihr Unternehmensblog benötigt Glaubwürdigkeit. Leser, die aufgrund der Suchergebnisse auf Ihre Artikel stoßen, möchten wissen, ob Sie Ihnen vertrauen können. Stimmt das Gesagte in Ihrem Text? Warum scheinen Sie die Fachkompetenz zu besitzen, ein bestimmtes Thema zu erörtern?

  • – Zeigen Sie Transparenz, indem Sie die Autoren des Blogs auf einer gesonderten Seite vorstellen.
  • – Legen Sie auf einer „Über mich“ Seite dar, welche Ziele Sie mit dem Blog verfolgen und welche Fachkompetenz die Leser von Ihnen erwarten können.
  • – Finden Sie die Zeit, mit Ihren Leser/innen in Dialog zu treten.

Gesetz 7: Texte verändern – Korrekturen oder neue Aspekte einfügen?

Wenn Sie viel mit Fakten arbeiten, Ratgeberartikel verfassen oder über Neuerungen schreiben, kann es durchaus vorkommen, dass sich Fehler in Ihre Tipps etc. einschleichen.

  • – Macht Sie ein Leser aufmerksam, sollten Sie Änderungen transparent gestalten, z.B. über das Kommentarfeld.
  • – Lassen Sie einen alten Artikel neu aufleben, indem Sie ihm neue Aspekte geben. Diese Aktualisierung mag Google.

Zum Bloggen gehört viel mehr als eine gute Schreibe. Ein gutes Thema allein macht Leser noch nicht zuWiederkehrern. Erst die Interaktion mit den Lesern und Zitatgebern macht einen Unternehmensblog wirklich lebendig. Glaubwürdig wird er durch Transparenz, richtiges Zitieren und Verlinken.

Den detaillierten Artikel mit allen Tipps lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 6/2016.

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Digitale Unternehmenskommunikation 2015

Mittwoch, 27. Januar 2016

Wohin geht die Content-Reise? Studienergebnisse einer Befragung der Adenion GmbH an 336 Kommunikationsexperten

Egal ob Unternehmen ihre Online Pressearbeit gestalten oder sich mit ihrer Zielgruppe über Social Media austauschen, ihr Content ist der zentrale Drehmoment, um das Interesse der Öffentlichkeit auf das Unternehmen zu lenken. Wie aber generiert man die richtigen Themen und welche Formate helfen bei der Content Distribution? Das wollte die Adenion GmbH wissen und interviewte dazu Kommunikationsexperten zu ihrem Medienverhalten.

Online PR, Content PR, StorytellingDie Unternehmenskommunikation verlagert sich mehr und mehr ins Internet. Um ein Grundrauschen zur Marke und dem Unternehmen bei der Internetcommunity zu erhalten, ist der verbreitete Content die Basis für eine erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit. Wie generieren Unternehmen nun relevante Themen für ihre Kommunikation? Welche Methoden, Tricks und Tools helfen bei der Themenfindung? Und welche Formate nutzen die Profis aus PR, Marketing und Unternehmenskommunikation? Diesen Fragen hat sich die Adenion GmbH von 336 Kommunikationsexperten beantworten lassen.

Fazit 1: Pressemitteilung immer noch beliebtestes Kommunikationsinstrument

Auch 2015 stand die Unternehmenskommunikation im Zeichen von Pressemeldungen. 91% der Befragten versenden regelmäßig Meldungen, um ihre Zielgruppe zu erreichen. Gefolgt von Social Media Posts (87%).

Fazit 2: Themen finden sich immer noch meist im Unternehmen selbst

Für die Themenfindung nutzen die Kommunikatoren neben Suchmaschinen wie Google zunehmend auch die Social Media-Foren und Communities (50%) bei Facebook, Xing und Google+ für die Recherche. Für die Medienproduktion greifen 85 % der Akteure aus PR, Marketing und Unternehmenskommunikation aber immer noch u.a. auf interne Vorgaben der Geschäftsführung zurück.

Wie Sie spannende Themen in Ihrem Unternehmen finden, zeige ich Ihnen in meinem Blogbeitrag Content Marketing – in 4 Schritten zur spannenden Unternehmensgeschichte.

Fazit 3: Content Distribution erfolgt noch von Hand

Überraschend ist, dass nur knapp 37% der Teilnehmer auf Tools zurückgreifen, um ihre Inhalte zu veröffentlichen. Die Studie zeigt, dass vor allem Kommunikatoren aus Agenturen nützliche und zeiteffiziente Anwendungen und Distributionsdienste zu schätzen wissen. Das meist genannte Tool hierbei war Hootsuite (38%), gefolgt von Buffer (22%) und PR-Gateway (20%). Fast die Hälfte der Befragten pflegt die Online Pressemeldung manuell in Presseportale ein.

Interessant ist der Vergleich von 2015 zur Befragung 2012. Der Anstieg digitaler Medien wie Unternehmensblog (2015 nutzten 63% das Instrument, 2012 erst 20%) wird immer wichtiger. Alle Befragten erstellen Content für das Internet und nutzen digitale Medien für dessen Verbreitung – daran führt kein Weg mehr vorbei.

Fazit 4: Social Media Monitoring

Die Social Signals gehören zu den wichtigsten Indikatoren, wenn es um die Überprüfung qualitativer Inhalte geht. Sie geben Auskunft darüber, welcher Content auf welchen Social Media funktioniert. Ein Großteil der Studienteilnehmer (81,97%) beobachtet die Entwicklungen der Social Media-Profile zumindest sporadisch und in 3 von 4 Unternehmen zählt das Monitoring der Social Signals zu den elementaren Methoden der Erfolgskontrolle.

Die ausführlichen Ergebnisse und den Vergleich 2015 und 2012 können Sie auf dem Adenion-Blog nachlesen.

Wie sieht Ihre Content-Reise aus? Können Sie den Ergebnissen zustimmen oder haben Sie einen ganz anderen Ansatz für Ihre digitale Unternehmenskommunikation?