Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte, das gilt auch bei der Öffentlichkeitsarbeit. Bilder ziehen uns in ihren Bann – beim Blättern in Zeitschriften bleiben wir als erstes an den Bildern hängen, dann widmen wir uns dem Text. Focus hat als erstes Nachrichtenmagazin auf die Sprache der Bilder gesetzt. Gala hat dies noch kultiviert, das Heft besteht fast ausschließlich aus Fotostrecken, die die Story tragen.
Der Einsatz von PR-Bildern ist für Unternehmen eine Chance, ins Blatt zu gelangen. Dabei spielen sowohl die inhaltliche als auch die technische Qualität der Bilder eine maßgebliche Rolle. Fakt ist, mit einem Foto wird jede Pressemeldung aufgewertet. Ist das Bild für den Redakteur interessant, lässt er sich von diesem faszinieren. Macht es ihn neugierig, welche Story sich dahinter verbirgt, dann greift er auch zu Ihrer Pressemeldung.
Bieten Sie also Fotos an, die bereits eine Geschichte erzählen. Ihr Unternehmen hat sich neue Ziele gesetzt, eine neue Strategie vorgegeben? Zeigen Sie ihren Geschäftsführer als Visionär, zum Beispiel wie er Schach spielt, wie er mit einem Fernglas in die „Zukunft“ schaut. Ein Porträtfoto oder ein Foto hinter seinem Schreibtisch ist hingegen langweilig und unterstreicht nicht Ihre Neuigkeit. Sie eröffnen ein neues Trainingscenter, zeigen Sie den Verantwortlichen, wie er dem Besucher die Tür öffnet, die Kunden im neuen Trainingscenter willkommen heißt. Ihr Unternehmen hat sich für seinen nächsten Messeauftritt ein Motto ausgesucht, setzen Sie dieses bildnerisch ins Szene – mit den Menschen, die dahinter stehen: Geschäftsleitung, Mitarbeiter, Partner. Nutzen Sie zudem Bildunterschriften, um Ihre Geschichte in die für Sie wichtig Bahn zu lenken. Oft können Bild mit einer pfiffigen Bildunterschrift zum Aufhänger für eine Story werden: Ihr Geschäftsführer ist mit Helm und Schaufel bewaffnet auf freiem Gelände und gräbt ein Loch, um einen Baum zu pflanzen. Aufhänger: „Herr xyz gärtnert nicht nur in seiner Freizeit gerne, sondern begrünt für seine Mitarbeiter das Betriebsgelände.“
Natürlich bietet sich nicht für jede Neuigkeit die Versendung eines Fotos an. Haben Sie jedoch ein Modelabel, bieten Designprodukte und richten Ihre Pressemeldungen vorrangig an Mode- und Lifestyle-Magazine oder Wohnzeitschriften? Dann ist Ihr Produkt Ihre Meldung und somit das Foto der Türöffner. Machen Sie sich vorab bei der Redaktion schlau, wie diese am liebsten Ihr Bildangebot haben wollen: Ein ausgesuchtes Foto per Mail, per CD Ihr Komplettangebot oder doch noch eine Fotoauswahl per Post? Bei einer Massenaussendung per Mail würde ich jedoch immer einen Link zum Download-Bereich auf Ihren online Presseseiten anbieten anstatt ein Bild mit hoher MB-Zahl anzuhängen.
Achten Sie darauf, dass die Qualität stimmt. Ein Magazin lebt von seinen Fotos und braucht daher printfähige (300 dpi), mindestens Postkarten große Bilder. Versuchen Sie vor allem bei der Visualisierung von Produkten diese vor einem neutralen Hintergrund zu fotografieren, so dass es der Bildredaktion möglich ist, das Foto leicht freizustellen. Machen Sie sich immer klar, Redakteure erhalten am Tag nicht nur Ihre Meldung und Ihre Fotos, sondern eine ganze Flut an Informationsangebot. Nehmen Sie ihnen also so viel Arbeit wie möglich ab.
Woher aber nun passende Fotos bekommen? Suchen Sie sich einen Fotografen ihres Vertrauens, fragen Sie bei Partnern oder Kunden nach, ob diese bereits gute Erfahrungen bei einem Event mit einem Fotografen gemacht haben. Machen Sie sich online schlau und besuchen Sie die Webseite des Fotografen. Wo liegt der Schwerpunkt seiner Arbeit? In Architektur-, Industrie-, Produktaufnahmen oder Menschen? Bietet er die kreativen Impulse, die Sie für Ihre Bildsprache benötigen? Wenn Sie kein Geld für einen Profi ausgeben können, hören Sie sich in Ihrem Unternehmen um. Vielleicht findet sich dort ein Hobbyfotograf, der Ihnen seine bildnerischen Fähigkeiten zur Verfügung stellt.
Es gibt auch die Möglichkeit, auf Bilder von Bilddagenturen zurückzugreifen. Neben den teuren Stockfotos haben sich in den letzten Jahren kostenlose bzw. geringpreisige Fotodatenbanken wie pixelio.de, fotolia.de, sxu.hu gebildet, die Fotos zu jedem Thema anbieten: Menschen, Tiere, Natur, Essen & Trinken, Office, Mode, etc. Diese Fotos bieten sich in meinen Augen jedoch eher für Ihre Newsletter, Kunden- und Mitarbeitermagazine und Blogs an, nicht jedoch zur Bebilderung Ihrer eigenen Pressemeldung. Was Bildnutzer dabei beachten müssen, erklärt Birte Pampel, Senior Beraterin für das GlobalCom PR-Network, in einem Beitrag für pr-professionell.de. Mehr zu PR-Bildern und ihre Gewichtung bei Redakteuren, erklärt Markus Walter von Walter Visuelle PR.
Noch ein Tipp: Fotos können das Suchranking einer Webseite erhöhen: Nämlich dann, wenn eine Webseite viele Fotos enthält, die mit entsprechenden Keywords versehen wurden. Mehr dazu in einem der nächsten Blogbeiträge.
Bieten Sie also Fotos an, die bereits eine Geschichte erzählen. Ihr Unternehmen hat sich neue Ziele gesetzt, eine neue Strategie vorgegeben? Zeigen Sie ihren Geschäftsführer als Visionär, zum Beispiel wie er Schach spielt, wie er mit einem Fernglas in die „Zukunft“ schaut. Ein Porträtfoto oder ein Foto hinter seinem Schreibtisch ist hingegen langweilig und unterstreicht nicht Ihre Neuigkeit. Sie eröffnen ein neues Trainingscenter, zeigen Sie den Verantwortlichen, wie er dem Besucher die Tür öffnet, die Kunden im neuen Trainingscenter willkommen heißt. Ihr Unternehmen hat sich für seinen nächsten Messeauftritt ein Motto ausgesucht, setzen Sie dieses bildnerisch ins Szene – mit den Menschen, die dahinter stehen: Geschäftsleitung, Mitarbeiter, Partner. Nutzen Sie zudem Bildunterschriften, um Ihre Geschichte in die für Sie wichtig Bahn zu lenken. Oft können Bild mit einer pfiffigen Bildunterschrift zum Aufhänger für eine Story werden: Ihr Geschäftsführer ist mit Helm und Schaufel bewaffnet auf freiem Gelände und gräbt ein Loch, um einen Baum zu pflanzen. Aufhänger: „Herr xyz gärtnert nicht nur in seiner Freizeit gerne, sondern begrünt für seine Mitarbeiter das Betriebsgelände.“
Natürlich bietet sich nicht für jede Neuigkeit die Versendung eines Fotos an. Haben Sie jedoch ein Modelabel, bieten Designprodukte und richten Ihre Pressemeldungen vorrangig an Mode- und Lifestyle-Magazine oder Wohnzeitschriften? Dann ist Ihr Produkt Ihre Meldung und somit das Foto der Türöffner. Machen Sie sich vorab bei der Redaktion schlau, wie diese am liebsten Ihr Bildangebot haben wollen: Ein ausgesuchtes Foto per Mail, per CD Ihr Komplettangebot oder doch noch eine Fotoauswahl per Post? Bei einer Massenaussendung per Mail würde ich jedoch immer einen Link zum Download-Bereich auf Ihren online Presseseiten anbieten anstatt ein Bild mit hoher MB-Zahl anzuhängen.
Achten Sie darauf, dass die Qualität stimmt. Ein Magazin lebt von seinen Fotos und braucht daher printfähige (300 dpi), mindestens Postkarten große Bilder. Versuchen Sie vor allem bei der Visualisierung von Produkten diese vor einem neutralen Hintergrund zu fotografieren, so dass es der Bildredaktion möglich ist, das Foto leicht freizustellen. Machen Sie sich immer klar, Redakteure erhalten am Tag nicht nur Ihre Meldung und Ihre Fotos, sondern eine ganze Flut an Informationsangebot. Nehmen Sie ihnen also so viel Arbeit wie möglich ab.
Woher aber nun passende Fotos bekommen? Suchen Sie sich einen Fotografen ihres Vertrauens, fragen Sie bei Partnern oder Kunden nach, ob diese bereits gute Erfahrungen bei einem Event mit einem Fotografen gemacht haben. Machen Sie sich online schlau und besuchen Sie die Webseite des Fotografen. Wo liegt der Schwerpunkt seiner Arbeit? In Architektur-, Industrie-, Produktaufnahmen oder Menschen? Bietet er die kreativen Impulse, die Sie für Ihre Bildsprache benötigen? Wenn Sie kein Geld für einen Profi ausgeben können, hören Sie sich in Ihrem Unternehmen um. Vielleicht findet sich dort ein Hobbyfotograf, der Ihnen seine bildnerischen Fähigkeiten zur Verfügung stellt.
Es gibt auch die Möglichkeit, auf Bilder von Bilddagenturen zurückzugreifen. Neben den teuren Stockfotos haben sich in den letzten Jahren kostenlose bzw. geringpreisige Fotodatenbanken wie pixelio.de, fotolia.de, sxu.hu gebildet, die Fotos zu jedem Thema anbieten: Menschen, Tiere, Natur, Essen & Trinken, Office, Mode, etc. Diese Fotos bieten sich in meinen Augen jedoch eher für Ihre Newsletter, Kunden- und Mitarbeitermagazine und Blogs an, nicht jedoch zur Bebilderung Ihrer eigenen Pressemeldung. Was Bildnutzer dabei beachten müssen, erklärt Birte Pampel, Senior Beraterin für das GlobalCom PR-Network, in einem Beitrag für pr-professionell.de. Mehr zu PR-Bildern und ihre Gewichtung bei Redakteuren, erklärt Markus Walter von Walter Visuelle PR.
Noch ein Tipp: Fotos können das Suchranking einer Webseite erhöhen: Nämlich dann, wenn eine Webseite viele Fotos enthält, die mit entsprechenden Keywords versehen wurden. Mehr dazu in einem der nächsten Blogbeiträge.
Das verwendete Bild ist das PR-Bild des Jahres 2008 (obs) von Kindermissionswerk “Die Sternsinger”, “Abstieg in die Unterwelt”. Jährlich schreibt newsaktuell den obs-Award aus.
Schlagworte: kostenlose Bilddatenbanken, nutzung von Bildern in der PR, PR-Bild, Recht am Bild




Hallo Frau Meinhold, danke für Ihre Verlinkung zum Beitrag von Markus Walter. Eine Ergänzung habe ich noch zu diesem wichtigen Thema: es gibt Branchen, in denen sich die Themen sehr schwer durch Fotos visualisieren lassen, beispielsweise wenn es um Software geht. Diese sollten sich nicht entmutigen lassen nach dem Motto “Was will man bei uns schon fotografieren?” Hier haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht, wenn wir zusammen mit Grafikern Collagen entwickeln, die die PR-Botschaft visualisieren.
Collagen sind zudem eine gute Alternative für weitere Argumente wie “unser Chef will nicht fotografiert werden”, “unser Büro sieht nicht gut genug aus” etc.
Viele Grüße,
Leonie Walter
Interessanter Text. Insbesondere die Empfehlung der Hobbyfotografen … provozierend gekontert: “Sie haben kein Geld für einen Profitexter? Suchen Sie sich einen Hobbyschreiber in Ihrer Firma!” Beides ist leider in der Praxis oft genug der direkte Weg ins Scheitern gelungener PR.
Beste Grüße!
Sie haben sicher recht, Bilder eines Hobbyfotografen können auch nach hinten losgehen. Ich habe jedoch in meiner ehemaligen Firma ein paar semiprofessionelle Fotografen kennen gelernt, die durchaus mit Fotoprofis mithalten konnten. Und bei richtiger Anweisung durch den PR-Fachmann können pressetaugliche Fotos zustande kommen. Auch mit einem Profi kann man schlechte Erfahrungen machen.
Vielen Dank für die Ergänzung. Das Thema wird auch in Ihrem Artikel angesprochen, jedoch ist es sicher wert, direkt genannt zu werden. Auch Grafiken sind immer beliebt, weil schwierig und zeitaufwendig, diese selbst zu gestalten.