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PR-Planung 2017

3 Möglichkeiten, um Ihre PR-Themen 2017 optimal zu planen und zu organisieren

Content, immer mehr Content – davon lebt die Öffentlichkeitsarbeit. Die Streuung von Themenangeboten über immer mehr Medien bringt aber auch schnell Chaos in die PR-Planung 2017. Damit Sie wissen, welche Themen Sie wo mit welcher Botschaft veröffentlicht haben bzw. noch sollten, habe ich für Sie in der aktuellen PRPraxis verschiedene PR-Planungstools entworfen.

PR-Planung-2017-Content-Tools

Für Ihre PR-PLanung 2017 finden Sie in der PRPraxis 26/2016 die passenden Tools

PR benötigt Struktur und Planung. Nur dann kommen die entwickelten Botschaften – transportiert durch PR-Texte wie Pressemeldung, Fachartikel, Blogbeiträge oder Social Media Posts – an die Zielgruppe. Bei so vielen Medienkanälen kommt die PR-Planung schon einmal an ihre Grenzen.

Heute gehe ich der Frage nach: Ist es möglich, einen Muster-Kommunikations-Plan zu entwerfen, der alle PR-Aktivitäten nach Themen abdeckt inkl. Terminierung, Kanälen und Botschaften? Ist ein solches Planungstool überhaupt sinnvoll oder gibt es Alternativen?

Lesen Sie selbst!

Möglichkeit 1: Kommunikationsplan, bei dem die Zeit im Mittelpunkt steht

Wenn es um die Jahresplanung geht, brauchen Sie einen Kommunikationsplan, der die Monate und ggfls. bereits die einzelnen Wochen und Tage in den Vordergrund stellt.

Nach Monaten aufgeschlüsselt: Beginnen Sie am besten mit einem Plan, der in 12 Monate unterteilt ist und in den Sie Produkteinführungen, Messeauftritte, wichtige Veranstaltungen und Themen eintragen, die Sie über das Jahr begleiten. Er dient Ihnen als Grobplanung für Ihr Jahreskonzept bzw. die Absprache mit der Geschäftleitung und dem Kommunikationsteam.

Vorteil:

  • – Sie sehen auf einen Blick, wo es Spitzen bei der PR-Planung gibt und wo Sie noch Content hinzufügen können, um regelmäßig und strategisch Öffentlichkeitsarbeit und Agenda Setting zu betreiben.
  • – Wenn Sie zudem noch die strategischen PR-Ansätze aufschlüsseln und Ihre PR-Themen auf diese verteilen, haben Sie bereits eine gute Basis für Ihren PR-Fahrplan gelegt.

Nachteil:

  • – Der Plan geht nicht in die Tiefe, sondern ist nur eine Grobplanung für Ihre PR-Themen.
  • – Die einzelnen Kommunikationskanäle sind nicht abdeckt;
  • – Der Plan konzentriert sich rein auf die Themenverteilung über die einzelnen Monate.

Anreichern können Sie den Jahresplan mit Themenspecials Ihrer Key-Medien sowie Ihrer Anzeigenplanung. So erkennen Sie auf einen Blick, welche Themen Sie bereits für Ihre PR bearbeitet haben, um sie Fachmedien für deren Themenspecials anzubieten und in welchen Medien Sie aktuell mit einer Anzeige, einem Banner oder Sponsored Post Akzente setzen.

Möglichkeit 2: Kommunikationsplan, bei dem Ihr Thema im Mittelpunkt steht

Für Themen, die zeitlich begrenzt sind wie Kampagnen, Produkteinführungen, Messeauftritte oder Roadshows bietet es sich an, einen crossmedialen Redaktionsplan zu entwickeln, der Ihnen erlaubt, eine Geschichte mit Anfang, Höhepunkt und Abschluss zu erzählen.

Vorteil:

  • – Sie können ein dramaturgisches Drehbuch für Ihr Thema entwickeln und inhaltliche Schwerpunkte auf die einzelnen Kommunikationskanäle setzen (Storytelling!).
  • – Sie sehen auf einen Blick den thematischen Ablauf des Themas inkl. Status.
  • – Sie können festlegen, welcher Inhalt zu welchem Kommunikationskanal passt inkl. Bilder, Videos oder Grafiken.

Nachteil:

  • – Die Beschränkung auf ein Thema lässt Sie leicht den Blick für Ihre strategische Content-Ausrichtung verlieren.
  • – Wichtig bei einer Kampagne ist auch die Auswertung: wie kamen die Themen bei der Zielgruppe an, wie viele Likes, Kommentare etc. gab es auf den Social Media Kanälen etc. Eine solche Auswertung würde Ihr Storyboard unübersichtlich gestalten. Die Evaluation sollten Sie daher auf einem gesondertes Blatt aufbereiten.

Möglichkeit 3: Kommunikationsplan, bei dem der Kommunikationskanal im Mittelpunkt steht

Wenn Sie einen Unternehmensblog betreiben oder Ihren Social Media Schwerpunkt auf Facebook setzen, benötigen Sie einen gesonderten Redaktionsplan, der Ihnen hilft, Ihren Kommunikationskanal zielgruppengerecht und langfristig mit frischen Ideen zu füllen.

Vorteile:

  • – Mit einem detaillierten Redaktionsplan behalten Sie den Überblick über Ihre Themen und können Themendoppelungen vermeiden bzw. wiederkehrende Themen einen neuen Blickwinkel verpassen.
  • – Ein dedizierter Redaktionsplan pro Kanal hilft Ihnen beim organisatorischen Ablauf: Sie können einzelne Beiträge an Kollegen auslagern oder gar mit Gastautoren/ Partnern arbeiten.
  • – Sie können Themen im Voraus planen und bereits auf Ihre Kanäle einstellen.

Nachteile:

  • – Ein Redaktionsplan pro Kanal ist sehr eindimensional und lässt Sie schnell den Blick fürs Ganze (Jahres-Themen, Agenda Setting, strategische Ansätze) verlieren.

Mit einem guten Redaktionsplan planen Sie Ihren PR-Content langfristig und strategisch; er hilft Ihnen Ihre PR-Ziele unkompliziert umzusetzen. Wichtig ist, dass er leicht verständlich und flexibel erweiterbar ist. Ein Plan für alle Fälle gibt es jedoch nicht. Sinnvoll ist, dass Sie einen Jahresplan haben, in den Sie grob die wichtigsten Themen einpflegen und sukzessive mit aktuellen Beiträgen und Ideen füllen. Für wichtige Einzelthemen und Kanäle ist es unerlässlich, dass Sie einen gesonderten Redaktionsplan anlegen.

Die ausführlichen Tipps inklusive Matrix lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 26/2016.

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