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Content versus Keywords – die semantische Suche bei Google

Wo fängt die Suchmaschinenoptimierung an? Beim Content oder beim Keyword?

Viele SEO-Experten sind der Meinung, Keywords haben in Sachen Suchmaschinenoptimierung ausgesorgt. Dank semantischer Suche schaut Google nicht mehr auf die Keywords, sondern „nur“ noch auf den Inhalt (Content). Passt dieser zum gesuchten Thema, ist der Aufbau eines Artikels anhand der Schlüsselworte nicht mehr nötig. Ist das wirklich so? Oder werden hierbei nur zwei Dinge vermischt?

die perfekte Content Planung versus Keywords

Content versus Keywords – wie plant man Artikel suchoptimiert besser? © I-vista / pixelio.de

Fakt ist: Die Suchmaschinen, allen voran Google, werden immer intelligenter. Sie untersuchen sozusagen den ganzen Artikel auf Basis der gesuchten Fragestellung. Exakte Keywords haben sicher ausgesorgt – diese einfach prozentual zum Umfang des Textes in diesen einzubauen, beweist den Suchmaschinen noch nicht, dass Ihr Artikel die Suchanfrage beantwortet. Wichtig ist, dass Sie sogenannte Long-Tail-Keywords einfügen – wie Kieferorthopäde für Kinder in München. Kieferorthopäde allein reicht nicht aus. Erst durch die Nutzung der in direktem Zusammenhang stehenden Begriffe bei der Erstellung des Contents, macht ihn für die Suchmaschine nutzwertig und damit rankingfähig.

Und trotzdem: Keywords – ob Long-Tail oder Short-Tail – sind die Basis für den Aufbau Ihres Contents. Denn bevor Sie Ihr Artikelthema in die Tat umsetzen, sollten Sie mit einem Keyword-Planner abgleichen, ob Ihr Begriff überhaupt „gesucht“ ist.

Das Onlinemagazin t3n für Digital Pioneers hat aktuell einen Artikel zu Keyword-Planner Tools veröffentlicht. Dort finden sich auf einen Blick kostenlose und kostenpflichtige Tools, die Ihnen beim Finden der passenden Keywords helfen. Allen voran der Google eigenen Keyword-Planner. Attraktiv ist, dass er neben dem exakten Suchbegriff und dessen durchschnittlichem monatlichen Suchvolumina auch passende verwandte Suchanfragen rund um das Keyword einbezieht. Nachteil: Laut t3n zeigt der Keyword-Planner Adwords-Kunden mit geringem Umsatz nur noch grobe Einschätzungen wie 0, 1 – 100, 100 – 1.000, 1.000 – 10.000 etc. an – so auch meine Erfahrung. Wobei die Einschätzung zum Erstellen von passendem Content immer noch hilfreich ist.

Arbeiten mit Keywords zur Verbesserung der Reichweite – ein Beispiel

Dass Keyword-Planung funktioniert, erlebe ich in meiner Funktion als IDG Expertin. Seit einiger Zeit verfasse ich Artikel für den IDG Verlag, die auf computerwoche.de veröffentlicht werden. Dabei schreibe ich vor allem über Themen aus meinem Fachgebiet, der Öffentlichkeitsarbeit, Social Media und Marketing. Doch Themen, die ich für relevant halte und mit denen ich die Leser/innen der IDG Onlineseiten „beraten“ möchte, kommen bei der Leserschaft nur geringfügig an. Viel besser, um nicht zu sagen, hervorragend, laufen die Artikel, die die IDG-Redaktion aus Google-Anfragen herausfiltert und mithilfe der erfassten Keywords und des daraus resultierenden Artikelbriefings (Keyword in Header und Zwischnüberschriften) aufbaut.

Ein Beispiel: Vor kurzem schrieb ich einen Beitrag zu „Youtube Videos downloaden: Die besten Youtube Converter “. An diesem ließ sich klar erkennen, dass das hohe Suchvolumen der Begriffe „youtube video download“ und „youtube videos download“ von jeweils 110.000 sich auch in der Leserzahl widerspiegeln: über 9.000 Leser innerhalb von ein paar Tagen, die meisten kamen über Google.

Aufgebaut war der Artikel mit folgenden Begriffen:

  • – Dachzeile: Youtube Videos downloaden
  • – Überschrift: Die besten Youtube Converter
  • – Teasertext: Lesen Sie, wie Sie Youtube Videos downloaden können und welche Converter sich für den Job anbieten.
  • – Einleitung von ca. 100 bis 200 Wörter in das Thema
  • – Zwischenüberschriften zu Youtube Online Converter, Youtube Downloader für Android, Youtube Downloader für Firefox

Die Mischung aus einem knappen, klaren Schreibstil, nutzwertig aufbereitetem Inhalte sowie den beliebten Keywords haben zu einem schnellen Erfolg des Artikel geführt.

Mein Fazit zu Content versus Keywords

Google und das Interesse der User (Suchanfragen) schlagen ganz klar meine Meinung, Erfahrung als PR Beraterin. Wichtig ist eben, unbedingt die Wünsche der User zu kennen anstatt sie nur aufklären zu wollen. Und dabei sind Keywords und deren Suchvolumina einfach immer noch unschlagbar! Content – also der Inhalte und dementsprechend, der Aufbau des Artikels folgen klar Keywords.

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