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Haben Keywords ausgesorgt?

Wie hoch ist ihr aktueller Nutzwert für die Suchmaschinenoptimierung

Uns wird immer suggeriert, SEO ist nicht so wichtig, Content regiert die Welt. Google legt mehr Wert auf inhaltliche Qualität als auf Rankingfaktoren. Was ist nun richtig? Spielt der Einsatz von Keywords für das Ranking noch eine Rolle oder nicht? Es lohnt sich, der Frage nachzugehen.

So arbeite ich - mein Stil als PR-BeraterinImmer hieß es für Online Texte, achtet auf die Keyworddichte. Nutzt euer Keyword in Titel, Anfang, Mitte und Ende des Textes. Auch Zwischenüberschriften sollte man damit ausstatten. Aber die Suchmaschinenoptimierung hat sich weiterentwickelt. Früher hat es gereicht, das Keyword im Artikel zu streuen, jetzt wünscht sich Google – und damit die User – dass der Inhalt des Texte mit dem Keyword in Einklang steht.

Keine Frage, das Keyword sollte immer noch Ausgangspunkt Ihrer Texterstellung sein. Wichtig ist jedoch, dass der Text auch inhaltlich das Keyword widerspiegelt. Es reicht nicht mehr das Keyword „Suchmaschinenoptimierung“ zu nutzen, aber einen Artikel rund um Sport zu veröffentlichen. Google hat gelernt, Inhalte mit dem Keyword zu verknüpfen. User können Sie nur auf Ihre Seite ziehen und dort halten, wenn Ihr Beitrag ihre Suchanfrage beantwortet. Hollistischer Content ist also King! Und einer der Key-Rankingfaktoren 2015 von Google.

Hollistischer Content setzt anderen Umgang mit Keywords voraus

Was bedeutet das für Sie? Keywords bleiben wichtig, denn Suchanfragen bestehen nunmal aus einem bis drei miteinander verknüpften Wörtern. Kaum jemand gibt einen ganzen Satz als Suchbegriff ein. Auch da zieht sich Google das Hauptschlagwort. Dort sie spielen in Description und URL keine Rolle mehr.

Setzen Sie zukünftig Ihr Keyword feinfühliger ein. Die Keyworddichte von ca. 2,5 % können Sie ruhig vergessen. Was Sie nicht vergessen sollten, ist der Einsatz Ihres Keywords im Verhältnis zu anderen Begriffen (Neben-Keywords), die Ihr Thema rund machen. Diese erhalten Sie über die WDF*IWF-Analyse.

Aber bevor Sie sich in die Content-Arbeit stürzen, sollten Sie überprüfen, ob Ihre Keywords noch sinnvoll sind oder Sie bereits andere nutzen sollten. Denken Sie sich dabei in die Köpfe Ihrer Kunden: Versuchen Sie über Ihren Vertrieb und Kundenservice herauszufinden, wo bei Ihren Kunden der Schuh drückt und geben Sie deren Anfragen als Begriffe Ihr Keyword-Tool ein. Dort erhalten Sie ein paar weiterführende Suchbegriffe. Welche Keyword-Tools für Sie die richtigen sind, sagt Ihnen t3n.

W-Fragen-Tool hilft bei Keyword-Planung

Gehen Sie noch einen Schritt weiter. Nutzen Sie ein Synonym-Lexikon und unbedingt ein W-Fragen-Tool und lassen sich weitere Begriffe für Ihr Hauptkeyword vorschlagen. Wichtig ist, dass Sie sich nicht auf 1-10 Keywords fokussieren, sondern mit Ihrer Keyword-Tabelle Ihre gesamte Webseite inhaltlich zusammenfassen. Diese können Sie dann auch entsprechend Ihren Seiten zusammenstellen. Behalten Sie inhaltlich immer Ihre Leser im Blick, das ist der wichtigste Rankingfaktor – wenn Sie deren Suchanfragen befriedigen, hat Google Sie im Visier.

Das wichtigste zum Schluss: Bleiben Sie dran an Ihrer Keyword-Planung. Übeprüfen Sie selbst Google-Ergebnisse mit Ihren Suchanfragen, hören Sie in den Markt und vor allem auf Ihre Kunden. Dann wissen Sie, mit welchen Begriffen Sie deren Bedürdnisse befriedigen können.

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