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Suchmaschinenoptimierung – 5 SEO-Tipps, die Sie kennen sollten

Ziel jeder Suchmaschinenoptimierung ist es, in den Suchmaschinenergebnissen von Google & Co. so weit vorne wie möglich aufzutauchen. Das bedeutet für Sie, ständig an diversen Stellschrauben zu drehen und zu feilen. Natürlich überlassen Sie die Suchmaschinenoptimierung besser Profis. Aber mitreden können müssen Sie trotzdem und sollten selbst regelmäßig an einigen Stellschrauben drehen, um Ihre Platzierung bei Google zu verbessern.

Im Internet sind Ihre Besucher/ Leser nur einen Klick von Ihrem Wettbewerber entfernt. Sie suchen gezielt nach Informationen, Produkten und sind genauso schnell wieder weg von Ihrer Homepage wie sie gekommen sind. Machen Sie sich zudem klar, dass ihr Einstieg meist nicht über Ihre Startseite erfolgt. Für Ihre Öffentlichkeitsarbeit bedeutet das, weitestgehend alle offene Fragen, die Ihre „Kunden“ haben könnten, auf Ihrer Webseite zu beantworten. So erhalten Sie auch schon die wichtigsten Keywords für Ihre Suchmaschinenoptimierung.

Tipp1: Prüfen Sie, wie Google Ihren Artikel bewertet – darauf baut Ihre SEO auf

Google sucht die eine Antwort, die die Suchanfrage des Users am besten beantwortet. Und nutzt daher folgende Suchparameter:

  1. Verweildauer auf Ihrer Seite
  2. Aktualität Ihres Artikels
  3. Textlänge Ihres Artikels
  4. Wiederkehrrate Ihrer Besucher
  5. Bilder, Videos oder Podcasts mit Ihren Keywords
  6. Verlinkungen von außen + innen
  7. Verwendung passender Keywords inkl. Nebenkeywords (anhand der WDF*IDF Analyse)

Tipp 2: Arbeiten Sie zu jeder Zeit mit den richtigen Keywords

Keywords sind immer noch ein wichtiger Bestandteil Ihrer Suchmaschinenoptimierung, jedoch können Sie dieses nicht alleinstehend betrachten, sondern im zusammenhang mit Nebenkeywords.

  1. Ihr Keyword muss kein einzelnes Wort sein, sondern kann auch eine kurze Frage beinhalten. Beispiel: Wer nach nach Krankenkassen sucht, sucht meist entweder nach einer bestimmten oder möchte diese miteinander vergleichen, also billigste krankenkasse, Vergleich Krankenkassen, Wechsel Krankenkasse, Krankenkasse in meiner Näher (Local SEO).
  2. Google teilt Keyword in 3 Suchmotivationen ein: Do/ Know/ Go – überlegen Sie sich genau, in welche Kategorie Ihres fällt. Als Shopbesitzer müssen Sie z.B. ein Do-Keyword nutzen, um mit ihren Keywords Chancen zu haben, in den Suchergebnissen aufzutauchen. Nutzen Sie außerdem immer Ihr Keyword in Zusammenhang mit Ihrem Marken-/ Unternehmensnamen!
  3. Schauen Sie sich die Top-Suchergebnisse für Ihr Keyword an und analysieren Sie, was diese Seiten zu ihrem Keyword geschrieben haben.
  4. Ihr Keyword steht nie allein auf einer Seite, sondern korrespondiert mit anderen Worten (Nebenkeywords), die Sie über eine WDF*IDF Analyse herausfinden.
  5. Achten Sie darauf, dass Sie pro Seite nur 1 Keyword nutzen. Die Startseite sollte dabei Ihr Hauptkeyword enthalten.
  6. In Titel-Tag sollten Sie immer Ihr Hauptkeyword sowie Ihren Marken- oder Unternehmensnamen einfügen.

Tipp 3: Machen Sie Ihre Startseite für User und Google interessant

Ihre Startseite ist das Herzstück Ihres Webauftritts. Sie enthält Ihr Hauptkeyword, das die Nebenkeywords bestimmt. Legen Sie also besonderes Augenmerk auf die Inhalte und die Pflege dieser Seite und generieren Sie nutzwertige Inhalte durch Ihre Randspalte.

  1. Ihre Startseite muss unbedingt Text enthalten, denn Sie schaffen es nur, Google über Inhalte, nicht allein über Keywords in Ihren Rubriken auf Ihre Seite zu locken.
  2. Verlinken Sie intelligent Ihre Startseite mit wichtigen Unterseiten, die Ihre Keywords enthalten. Das schaffen Sie z.B. in dem Sie entweder den Text verlinken oder einen Infokasten (rechte Spalte) zu aktuellen Themen entwickeln. In diesen können Sie Ihre Keywords einfließen lassen.
  3. Wenn Sie z.B. einen Blog haben, nutzen Sie als Teaser den aktuellsten Artikel und verankern Sie dort Ihre Keywords in Titel + Teaser.
  4. Wenn Sie einen Infokasten mit aktuellen Artikeln haben – z.B. unsere meist gelesenen Artikel“, verlinken Sie jeweils den gesamten Teaser pro Artikel.

Tipp 3: Halten Sie Ihre Artikel und Keywords frisch

Google liebt aktuelle Artikel. Nutzen Sie dieses Wissen und versuchen Sie immer wieder Ihre statischen Artikel oder auch Blogartikel mit neuen Fakten aufzufrischen.

  1. Eine News-Box (siehe Tipp zur Startseite) hilft Ihnen dabei, Ihre Startseite immer wieder neu zu gestalten.
  2. Überarbeiten Sie regelmäßig Ihren Online-Content, indem Sie Ihrem dort veröffentlichten Thema neue Erkenntnisse hinzufügen.
  3. Wenn Sie einen Blog haben, sollten Sie regelmäßig neue Artikel veröffentlichen, damit Crawler immer wieder auf Ihre Seite kommen.

Tipp 4: Achten Sie auf eine gute interne Verlinkung

Google achtet sehr darauf, wie gut Ihre Webseite verlinkt ist. Dabei spielen sowohl Backlinks eine Rolle als auch die interne Verlinkung. Der Backlink Aufbau dauert lange und Sie haben ihn nicht in der Hand. Sie können nur mit informativen Artikeln (z.B. im Blog) daraufhin arbeiten, dass andere Blogs oder Seiten auf Ihren Beitrag verlinken. Was Sie jedoch tun sollten, sich innerhalb Ihrer Webseite gut zu verlinken. Damit navigieren Sie die Crawler von Google auf Unterseiten, die Sie auch in die Suchergebnisse wissen wollen – z.B. auf Blogbeiträge, die Ihr Hauptkeyword stärken.

Tipp 5: Überprüfen Sie regelmäßig Ihre Suchmaschinenoptimierung

Suchmaschinenoptimierung ohne das entsprechende Monitoring (z.B. über searchmetrix) kann nicht funktionieren.

  1. Schauen Sie 1x/ Woche, wie Sie bei Google zu verschiedenen Suchanfragen gelistet sind, wo Sie „gewonnen“, „verloren“ haben.
  2. Überprüfen Sie 1x/ Woche Ihre Keywords: sind diese noch aktuell, benötigen Sie zusätzliche, verwandte Begriffe.
  3. Machen Sie 1x/ Monat einen Webseiten-Check mit dem Google Analytics und Google-Webmaster-Tool. Finden Sie heraus, wie Ihre Besucher Sie gefunden haben, von welcher Seite sie kamen, was sie gesucht haben etc. So können Sie nicht nur Linkbuilding, sondern auch Themenrecherche betreiben.
  4. Nutzen Sie Ihre Keyword-Recherche gleichtzeitig als Themenrecherche.

Den ausführlichen Artikel mit noch mehr Tipps und Beispielen lesen Sie in den aktuellen PRPraxis Ausgaben 3 + 4/2015.

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Zudem erhalten Sie mit der Ausgabe 4/2015 noch ein Themenspecial zu Flyer, Folder und Broschüren mit folgenden Artikeln

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