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Top 10 der Suchmaschinenoptimierung

Über Suchmaschinenoptimierung gibt es nicht nur unzählige Bücher, sondern auch Blogartikel. SEO ist ein Business, an dem viele verdienen, ohne SEO kommt aber auch eine Webseite kaum mehr aus. Im aktuellen SCM-Newsletter propagiert Christian Seifert, Vorstandsvorsitzender der avenit AG in Offenburg, einem Internet-Full-Service-Dienstleister, 10 Punkte der Suchmaschinenoptimierung. Ich füge noch einen elften hinzu.

1. Ziele & Zielgruppe klar definieren
Machen Sie sich klar, welche Ziele Sie erreichen möchten und welche Zielgruppen Sie ansprechen möchten. Diese beiden Faktoren sind die Ausgangsbasis aller weiteren Entscheidungen.2. Keywords richtig selektieren
Was sind nun die passenden Keywords für Ihre Zielgruppen. Dabei müssen Sie sich in Ihre Zielgruppe versetzen, nach welchen Suchbegriffen würde diese suchen. Haben Sie eine Auswahl getroffen, müssen Sie jetzt analysieren, wie häufig diese bei Suchmaschinen angefragt werden. Wichtig ist auch, ob Ihre Webseite die Chance hat, mit diesen Keywords im Wettbewerbsumfeld gefunden zu werden. Für die Analyse empfiehlt Christian Seifert das Keyword Tool von Google. Um die Optimierung anzugehen, sollten Sie circa 50 relevante Keywords pro Sprache herausgefiltert haben.

3. Auswahl der zu optimierenden Seiten
Welche Ihrer Seiten benötigt nun eine Optimierung? Beachten Sie dabei, dass pro Seite nur ein Suchbegriff genutzt werden sollte.

4. Textoptimierung
Gehen Sie sparsam mit dem Keyword um: Die Überschrift sollte das Keywords enthalten. Im Fließtext sollte der Suchbegriff 3% des Gesamttextes ausmachen. Das bedeutet, auf 200 Wörter kommen 6 Suchbegriffe.

5. Titel optimieren
Jede Internetseite besitzt einen spezifischen Titel. Nach einer kurzen Beschreibung des Seiteninhalts können Sie das definierte Keyword in eine ansprechend formulierte Phrase integrieren. Der Title-Tag ist dabei bedeutsam: Er ist einer der wichtigsten OnPage-Rankingfaktoren und er wird in den Suchergebnissen angezeigt. Er vermittelt dem Suchenden einen ersten Überblick. Die Länge des Title-Tags sollte 60 Zeichen nicht
überschreiten.

6. Meta-Description optimieren
Hinterlegen Sie im Quelltext für jede Seite ein Description-Text. Dieser Beschreibungstext darf 160 Zeichen nicht überschreiten. Wie der Title-Tag, so wird auch der sogenannte Meta-Description-Tag als Vorschautext in den Suchergebnissen angezeigt. Integrieren Sie zur Optimierung das Keyword in den Beschreibungstext. Bei einer übereinstimmenden Suchanfrage wird das Keyword auf der Google-Suchergebnisseite fett markiert und springt den Lesern gleich ins Auge.

7. Bilder und Videos richtig einbinden
Google kann Bilder und Videos nicht lesen. Nutzen Sie daher die Möglichkeit, Alternativtexte für Bilder im Content Management System einzupflegen. Für Videos gilt: Eine Video-Sitemap sorgt für eine optimale Google-Indexierung.

8. Internes Link-Building
Für eine gute Auffindbarkeit ist ein internes Link-Building unerlässlich. Deshalb sollten Sie Menüpunkte nach wichtigen Suchbegriffen benennen und Keywords innerhalb des Fließtextes verlinken. Beachten Sie dabei, dass die interne Verlinkung dem logischen Aufbau Ihrer Website folgt. Die Links sollten logisch nachvollziehbar sein und Ihren Besuchern einen Mehrwert bieten. Die interne Verlinkung hat noch weitere Vorteile: Suchmaschinen-Robots folgen bei Crawling-Prozessen den internen Links einer Website.

9. Externes Link-Building
Externe Links sind das A und O für eine mittel- und langfristige Optimierung. Im Idealfall geht der Link von einem für Ihr Unternehmen relevantes Keyword aus. Ganz wichtig: Verlinken Sie immer direkt auf die dem Thema entsprechende Seite der Internet-Präsenz! Sonst kann es passieren, dass neue Besucher, die auf der Startseite landen, statt bei dem gesuchten Menüpunkt, die Seite frustriert wieder verlassen. Auch Social Media kann für externes Link-Building einen wichtigen Beitrag leisten: Bringen Sie in Erfahrung, in welchen Portalen, Communities und Foren sich Ihre Zielgruppe bevorzugt aufhält und sprechen Sie diese gezielt über redaktionelle Beiträge an. Ein interessanter Inhalt und ein Link auf Ihre Website sorgen immer für positive Resonanz!

10. Regelmäßig Erfolgskontrolle

Es ist von entscheidender Bedeutung, die SEO-Ziele, die Sie sich gesetzt haben, zu überprüfen. Nur so lässt sich der Erfolg sichern und weiter ausbauen. Dazu eignen sich sowohl Webanalyse-Tools, als auch spezielle SEO-Tools. Bei der Überprüfung können Sie Keywords mit geringer Resonanz gegen erfolgversprechen- dere austauschen.

Egal, was man von SEO hält, diese Tipps können in keinem Fall schaden. Ganz im Gegenteil, sie sind mit wenig Kostenaufwand und Zeitaufwand zu bewerkstelligen. Es bedeutet aber auch, dass Sie Ihre Webseite immer wieder analysieren, Keywords überarbeiten und dementsprechend auch den Quelltext.

Ich habe noch einen Tipp für Sie:

11. Nutzen Sie einen Blog, um immer wieder neuen Content auf Ihrer Seite zu implementieren!

Wir wissen nicht hundertprozentig, wie Google wirklich tickt, warum, eine Homepage im Suchindex auf Position 1 oder 8 erscheint. Die Algorithmen versuchen SEO-Experten und Wissenschaftler immer wieder zu entschlüsseln, aber Google lässt sich hier einfach nicht komplett in die Karten schauen. Was jedoch Google liebt, ist neuer Content. Wenn Sie nicht ständig Ihre Firmenhomepage ändern wollen oder können, nutzen Sie einen Blog, den Sie in Ihre Homepage integrieren. Mit ständig wechselnden redaktionellen Beiträgen erhalten Sie nicht nur das Interesse von Google, sondern bekommen durch gute / interessante Inhalte zusätzlich mehr Leser auf Ihre Seiten, was wiederum Ihre Bekanntheit steigert. Sie können dadurch sich ein Image als fachexperte zu einem bestimmten Thema aufbauen, was wiederum Vertrauen in Ihre Firma/ Marke schafft.

Fazit: Wenn Sie Google gefallen möchten, setzen Sie auf ein Blogsystem, das Sie mit Ihrer statischen Homepage verknüpfen.

Interessante SEO-Trends 2011 finden Sie auch hier.

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