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Artikel-Schlagworte: „benutzerfreundliche Webseite“

Online Marketing: User-Experience in vier Schritten

Freitag, 14. September 2018

Mit diesen Tipps zu User-Experience sorgen Sie online für ein optimales Nutzererlebnis

User-Experience, also das Nutzererlebnis, ist eines der Hauptthemen 2018 für E-Commerce und Online-Marketing. Es sollte beim Aufbau des Webdesigns und der Inhalte absolut im Vordergrund stehen – vor allem bei Onlineshops. Denn nur Besucher, die kaufen, sorgen für Umsatz und damit Erfolg. Wir haben für Sie die wichtigsten Schritte zur Überprüfung der User-Experience Ihres Webauftritts zusammengestellt.

Mehr Kaufkraft durch User-Experience

Vor allem für Onlineshops ist es überlebenswichtig, dass die Besucherreise mit einem Kauf abschließt. Das Zauberwort heißt User-Experience! – © Thorben Wengert, pixelio

Sprechen wir von User-Experience, so meinen wir das Nutzerverhalten und -erlebnis Ihrer Webseitenbesucher. Natürlich spielt auch offline der Umgang mit Produkten und die Services in Ladengeschäften, Restaurants oder Museen eine Rolle. Das heißt: Bei der User-Experience geht es um die Fragen: Wie nutzt ein Kunde Ihr Produkt? Wie verhält er sich in Ihrem Laden und wie in Ihrem Onlineshop?

Die User-Experience Basics für Webauftritt, Onlineshop, Produkte oder Services

Ob Sie ein neues Produkt entwickeln oder einen neuen Service launchen möchten, ob Sie Ihre Webseite bzw. Ihren Onlineshop neu gestalten wollen – die User-Experience spielt in jedem Fall eine entscheidende Rolle. Zu den wichtigsten Kriterien der User-Experience gehören: Erwartungen der User, Qualität des Materials, Sicherheit bei einer Software oder App, Nützlichkeit respektive Funktionalität oder einfacher Umgang mit dem „Produkt“, aber auch Ästhetik, Emotionalität und Erlebnishaftigkeit. Je nach Branche und Marke ist die Gewichtung der Kriterien unterschiedlich.

Das bedeutet für Sie: Damit der User effektiv und effizient (also möglichst schnell und reibungslos) sein Ziel erreichen kann (z. B. den Kauf des Produkt oder die Lösung für sein Problem), müssen Sie die Wünsche und Ziele Ihres Kunden kennen. Es ist Ihre Aufgabe die Voraussetzungen für die Usability zu schaffen. Das erreichen Sie in 4 Schritten.

User-Experience Schritt 1: Überprüfen Sie Ihr aktuelles Webdesign

Grundvoraussetzung für eine positive User-Experience ist das Design Ihres Webauftritts. Hierbei geht es nicht nur um die Frage: Findet der User das gewünschte Produkt und den Kaufen-Button? Vielmehr geht es um die Fragen: Fühlt er sich auf Ihrer Seite wohl? Stöbert er gerne? Die Verweildauer auf Ihrer Website und die Seitenaufrufe geben entscheidende Hinweise darauf, ob der Shop ankommt oder nicht. Und sie lassen Rückschlüsse darauf zu, ob der Kunde wiederkommen wird oder nicht.

Setzen Sie sich mit Ihrem Webdesign-Team, dem Produktmanagement und Vertrieb zusammen, um die Erfolgsfaktoren wie durchdachte Logik (Aufbau, Struktur des Shops), attraktive Produktpräsentation, einfacher Zahlungsfluss und schnelle Rückmeldung sowie klare Interaktion mit der Marke zu analysieren. Und halten Sie positive Erlebnisse sowie Konflikte während des Kaufvorgangs fest. Gehen Sie dann einen Schritt weiter und überprüfen Sie das Design Ihres Webauftritts.

User-Experience Schritt 2: Ihr Expertenblick auf Marke und Promotion

Betrachten Sie Ihr Webdesign nie unabhängig von Ihrer Geschäftsstrategie und Markenphilosophie. Das Design Ihres Onlineauftritts sollte

  • – Ihren USP widerspiegeln: Wie unterscheiden Sie sich von Ihren Wettbewerbern? Welche Vorteile genießen Kunden bei Ihnen? Welche Anwendungen können Sie erwarten? Diesen Kernwert sollte das Design präsentieren.
  • – Ihrem Markenkern entsprechen: Welche Töne, Farben, Stilrichtung würden Sie Ihrer Marke zuordnen? Freundlich, bunt, formell, luxuriös oder mainstream? Wie kommunizieren Sie mit Ihrer Zielgruppe (informell oder formell)?
  • – Ihre Zielgruppe ansprechen: Wissen Sie genau, wer Ihre Käufer sind? Welches Alter sie haben, Einkommen, kulturellen und soziologischen Hintergrund? Besitzen Sie z.B. technisches Verständnis, sind sie mit Online-Shopping vertraut? Welche Gewohnheiten, Probleme und Wünsche prägen sie?

User-Experience Schritt 3: Der Usability-Test mit ausgewählten Kunden

Sie haben nun die Innenansicht Ihres Webauftritts aus Sicht der Marke und des bisherigen Webauftritts analysiert. Nun sollten Sie Ihre Analyse überprüfen. Das geht am besten mit einem Usability-Tests. Hierbei ist es wichtig, dass Sie ganz genau Ihre Zielgruppe einbeziehen. Laden Sie Kunden ein, mit denen Sie bereits länger zusammenarbeiten. Holen Sie auch potentielle Kunden hinzu, die bisher noch nicht bei Ihnen online eingekauft haben. Machen Sie den Test: Finden sich auch diese zurecht oder benötigen sie länger, um das Wunschprodukt zu finden und den Kauf abzuschließen?

Konkret sollten Sie hierzu 5-10 Personen einladen, die Ihren neuen Webauftritt auf Herz und Nieren prüfen. Ein Expertenteam aus Ihrem Unternehmen verfolgt dabei z.B. bei einem Onlineshop das Kaufverhalten der Anwender. Ist der Test abgeschlossen, bringen Sie die Antworten der einzelnen User zusammen und formulieren Sie eine To-Do-Liste für die Überarbeitung des Webauftritts.

User-Experience Schritt 4: Vereinen Sie Markenphilosophie und Kundenerfahrungen

Sie haben nun einen 360-Grad Blick auf Ihren Webauftritt erhalten. Bringen Sie nun Ihre Analyse mit den Ergebnissen des Usability-Tests zusammen und erstellen Sie für das überarbeitete Webdesign einen klaren Anforderungskatalog, der sowohl Technik, Layout, Nutzerverhalten und -führung zusammenbringt.

Fazit zu User-Experience

Eine positive User-Experience ist grundlegend für den Erfolg Ihres Webauftritts, vor allem für Onlineshops. Gehen Sie nicht davon aus, dass Sie aufgrund langjähriger Erfahrungen am Markt und mit Ihrer Zielgruppe Ihre Webseitenbesucher und deren Bedürfnisse kennen. Bei einer Neuausrichtung Ihres Webdesigns ist nicht nur die Eigenanalyse, sondern der externe Blick der User entscheidend für den zukünftigen Erfolg Ihrer Marke. Bringen Sie also unbedingt Selbst- und Fremdbild in Einklang.

Die ausführlichen Tipps mit Checkliste finden Sie in der aktuellen PR & Werbe Praxis 19/2018.

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Tipps für die benutzerfreundliche Webseite

Mittwoch, 12. Oktober 2016

Wie Sie eine benutzerfreundliche Webseite zum Wohle Ihrer Kunden gestalten

Ihre Webseite ist das Herzstück Ihrer Öffentlichkeitsarbeit im digitalen Zeitalter. Mit Marketingbotschaften und -materialien lotsen Sie Ihre Kunden auf Ihre Seiten. Dort verweilen diese aber nur, wenn sie sich schnell orientieren und finden, was sie suchen. Gestalten Sie deshalb eine benutzerfreundliche Webseite (Usability).

barrierefreie und benutzerfreundliche Webseite

Benutzerfreundliche Webseiten sind der erste Schritt zu barrierefreien Seiten, auf denen sich z.B. verschiedene Schriftgrößen einstellen lassen.

Haben Sie sich aber auch schon einmal Gedanken zu barrierefreiem Zugang gemacht? Also zu Accessibility? In der aktuellen PRPraxis 21/2016 zeige ich Ihnen anhand von einfachen Beispielen, wie Sie eine benutzerfreundliche Webseite nicht nur aufbauen, sondern auch für Senioren und Menschen mit und ohne Behinderung zugänglich machen.

Die Fachbegriffe und was dahintersteckt

Usability bedeutet Benutzerfreundlichkeit – das beinhaltet den Aufbau, die Navigation und die Inhalte der Webseite. Kommen Ihre Besucher z.B. mit wenigen Klicks zu dem Punkt, der ihn auf Ihrer Seite interessiert? Findet er sich überhaupt auf der Seite zurecht? Wie kundenfreundlich Ihre Webseite ist, können Sie anhand unserer Checkliste beurteilen.

Accessibility bedeutet Barrierefreiheit – Webseiten, die barrierefrei gestaltet sind, richten sich an Menschen, die z.B. eingeschränkte Sehfähigkeiten besitzen und somit Webseiten schlecht bis gar nicht lesen können. Aber auch Senioren, die eine größere Schrift bevorzugen.

Ihre Vorteile für eine benutzerfreundliche Webseite:

Wer eine Webseite betreibt, möchte, dass diese nicht nur von Besuchern gefunden wird, sondern dass diese auch auf ihr verweilen, finden, was sie suchen und bestenfalls wiederkommen. Eine hohe Usability (benutzerfreundliche Webseite) bringt Ihnen

  • – mehr Besucher
  • – eine längere Verweildauer
  • – Vertrauen in Ihr Unternehmen
  • – höhere Kundenbindung und Kundenzufriedenheit
  • – und letztendlich erhöhten Umsatz
  • – ein besseres Ranking bei Google

aber auch Accessibility wird immer relevanter:

  • – unsere Gesellschaft wird immer älter, die Senioren nutzen immer häufiger das Internet für Informationen und die Suche
  • – sehbehinderte Menschen möchten auch die Freiheiten des Internets nutzen – und zwar ohne Hilfe durch andere

Wenn Ihre Webseite auch diese Zielgruppe anspricht, sollten Sie Ihren Auftritt barrierefrei gestalten. So erhöht sich Ihr Kundenstamm und Sie können weitere User an Ihr Unternehmen binden.

 

Wann ist Ihre Webseite benutzerfreundlich?

Klare Antwort: Wenn sich Ihre Besucher auf ihr zurechtfinden und sich sowohl an der Gestaltung als auch an den Inhalten erfreuen. Für eine benutzerfreundliche Webseite benötigen Sie aber nicht nur einen klaren Aufbau und Navigation, sondern auch attraktive Inhalte wie gute FAQs, spannende Artikel mit ansprechenden Fotos und aktuelle Technik wie mobiler Seitenaufbau und schnelle Ladezeiten.

Mein Tipp für Sie: Schauen Sie Ihre Webseite aus Sicht Ihrer Kunden an. Natürlich muss die Seite ansprechend sein – in Farbe und Design – aber letztendlich muss sie den Usern gefallen. Das heißt, legen Sie viel Wert auf die Inhalte, auf emotionale Ansprache, attraktive Bilderwelt und Nutzwertigkeit der angebotenen Formate wie FAQs, Datenblätter oder Materialkunde.

Lassen Sie drei unterschiedliche Kunden einen Usercheck auf Ihrer Seite durchführen. Geben Sie Ihnen dafür verschiedene Aufgaben, die diese „lösen“ sollen und lassen Sie sie ihre Erfahrungen in einem Formular schildern.

Accessibility: Wie können Sie Ihre Webseite barrierefrei gestalten?

Grundvoraussetzung für barrierefreie Webseiten ist die Usability. Nur, wenn Ihre Webseite benutzerfreunlich und technisch einwandfrei gestaltet ist, lassen sich auch barrierefreie Komponenten einbauen. Bundesbehörden und öffentliche Einrichtungen müssen ihre Webseiten bereits seit 2002 für alle zugänglich gestalten. Das ist in der Barrierefreie[n] InformationsTechnik-Verordnung (BITV) gesetzlich verankert. Auf der BITV-Seite finden Sie den kompletten Kriterienkatalog für barrierefreie Webseitengestaltung.

Diese beinhaltet u.a. folgende Richtlinien:

  • – Struktur und Informationen einer Webseite müssen auch von Nutzer/innen, die unterschiedliche Ausgabegeräte / assistive Technologien (z. B. Screenreader) nutzen, wahrnehmbar sein
  • – Webseite muss vollständig mit Tastatur bedienbar sein
  • – Verzicht auf blinkende, scrollende und sich bewegende Inhalte, die zu Aufmerksamkeitsproblemen führen können.
  • – lesefreundliche, größere Schrift, erhöhter Zeilenabstand.
  • – Verwendung leichter Sprache (klar, kurze Sätze, zielgruppenorientiert)
  • – starke Farbkontraste
  • – „hörbare“ Texte
  • – „lesbare“ Bilder, Audio- und Video-Inhalte

Eine benutzerfreundliche Webseite sollte im digitalen Zeitalter kein Nice-to-have sein, sondern Grundvoraussetzung für Ihren Internetauftritt. Nehmen Sie Ihre Kunden ernst und gestalten Sie Ihr Webseite so, dass sie sich wohlfühlen, verweilen und wiederkommen. Das lässt Ihre benutzerfreundliche Website auch bei Google punkten. Das Gleiche gilt für Accessibility: Zeigen Sie Kompetenz in Kommunikation und Technik mit einer barrierefreien Website; so schließen Sie keinen aus, sondern erschließen sich einen neuen Kundenstamm und erreichen eine höhere Zufriedenheit.

Die ausführlichen Tipps zu “Die benutzerfreundliche Webseite” mit vielen anschaulichen Beispielen lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 20/2016.

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