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Artikel-Schlagworte: „Beziehungsmanagement“

Kaltakquise bei Redaktionen für Marken – ein No-Go für gute Pressearbeit

Mittwoch, 6. September 2017

Mein Tipp: Contentplanung, aber richtig – dann gelingt gute Pressearbeit

Die Geschäftsleitung wünscht, dass Sie Kaltakquise bei den Medien machen und gemeinsam mit den Redakteuren Themen für das Unternehmen, die Marke entwickeln. Ein absolutes No-Go, das Sie sofort abblocken sollten. Im Wörterladenblog finden Sie die richtigen Argumente für gute Pressearbeit. Und erfahren, wie Sie das Interesse der Medien gewinnen.

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Gute Pressearbeit fängt mit der Contentplanung an

Haben Sie das auch schon mal gehört? „Fragen Sie doch einmal an, was die Redaktion für Themen wünscht“ oder: „Erarbeiten Sie mit der Redaktion Themen zu unserer Branche.“ So oder ähnlich

klingt es von einer Geschäfsleitung, die Pressearbeit machen möchte, aber nicht weiß, wie gute Pressearbeit eigentlich funktioniert. Ihr Beratungsgeschick ist also gefragt. Denn eines ist klar: Redaktionen sind nicht Ihre Brainstorming-Partner für die Themenplanung.

Redaktionen haben ihre eigenen Themenspecials, die Sie meist aus den Mediadaten erfahren. Gibt es hierbei Überschneidungen zu Ihren Unternehmensthemen, steht einem Kontakt Ihrerseits mit der Redaktion nichts im Wege. Sie sollten jedoch bereits mit einem konkreten „Angebot“ an die Redaktion herantreten. Erst dann macht es Sinn, sich persönlich – ob telefonisch oder per Mail – bei Ihrem Redaktionskontakt zu melden. Was sinnvoller ist, lässt sich nicht pauschalieren. Bevorzugte Kontaktmethode bei Journalisten ist – so eine Umfrage von Cision unter deutschen Journalisten – die E-Mail (78% Zustimmung) gefolgt vom Telefon (38%). Abgeschlagen sind die sozialen Medien (12%), Brief (10%) und ein persönliches Trefen (9%).

Gute Pressearbeit: Ihre Argumente für die Zusammenarbeit mit der Presse

Machen Sie Ihrer Geschäftsleitung klar, dass Pressearbeit Beziehungsmanagement ist. Redakteure bekommen täglich große Mengen an E-Mails und Anrufen zu News aus den unterschiedlichsten Unternehmen. Hierbei aufzufallen wird schwierig. Das heißt, Sie müssen mit einem Thema punkten, das den Redaktionen unter den Nägeln brennt, weil es aktuell ist, Sie hierzu eine Expertenmeinung liefern können, einen neuen Blickwinkel eröffnen. Liefern Sie Fakten, Zahlen, eine Statistik, einfach einen inhaltlichen Aspekt, den der Redakteur für seine Berichterstattung benötigt.

Und liefern Sie Ihren Beitrag schnell und umfassend. Wenn Sie ein Thema anbieten, müssen Sie der Redaktion das Ergebnis innerhalb von 7-14 Tagen schicken. Der Redakteur muss sich auf Sie verlassen können, denn er hält Ihnen einen Ein- bis Mehrseiter im Heft frei oder reserviert Ihnen einen Slot im Onlinemagazin zu einem bestimmten Zeitpunkt. Wenn der Redakteur merkt, dass er sich auf Ihr Wort verlassen kann, haben Sie sich für ein weiteres Thema bereits Gehör verschafft.

Ihr erfolgreicher Weg in die Medien mit guter Pressearbeit

Schritt 1: Überlegen Sie sich, welche Inhalte/ Themen Sie Redaktionen anbieten können. Machen Sie dazu ein Brainstorming, sprechen Sie mit anderen Unternehmensbereichen. Gehen Sie von allumfassenden Themen ins Detail. Manchmal ist ein kleiner Themenaspekt interessanter als das große Ganze.

Wichtig ist hierbei, dass Sie ein Thema anbieten, das Sie innerhalb von zwei Wochen auch liefern können, ab Kontaktaufnahme – bedeutet: verfassen, freigeben und an die Redaktion mit entsprechendem Bildmaterial schicken.

Schritt 2: Machen Sie sich bei Ihrer Themenliste klar, welche Textgattung Sie für Ihre einzelnen Inhalte wählen: Passt das Thema für einen Fachartikel, wäre ein Kommentar interessanter (z.B. zu einem aktuellen Thema, zu dem Sie eine ganz eigene Meinung vertreten oder eben einen neuen Blickwinkel bieten können), haben Sie gar eine Erfolgsstory zu einem Thema? Redakteure wünschen sich auch Geschichten. Case Studies sind hierfür sehr gut geeignet. Sie bieten einen konkreten Fall bei dem die Fachexpertise des Unternehmens maßgeblich zum Ausdruck kommt. Bringen Sie dabei vor allem eine tagesaktuelle Entwicklung ein oder begleiten Sie einen längeren prozesse, zu dem Ihr Kunde Stellung bezieht.

Schritt 3: Machen Sie sich nun eine Liste mit Kontakten, die Sie ansprechen möchten,

– weil es sich um eines Ihrer A-Medien handelt, in dem Sie unbedingt vertreten sein möchten.

– weil eines Ihrer Themen zu einem Themespecial des Mediums passt.

– weil Sie bereits in der Vergangenheit mit dem Medium einen intensiveren Kontakt aufgebaut haben und schnell eine Veröffentlichung erreichen.

Schritt 4: Nehmen Sie nun Kontakt zum Redakteur Ihrer Wahl auf. Dabei ist es wichtig, dass Sie direkt den Redakteur ansprechen, der für das Special zuständig ist. Er weiß, welche Inhalte im Special bereits abgedeckt sind und ob Ihr Themenangebot in das Special passt. Den Kontakt erfragen Sie vorab bei der Redaktionsassistenz.

Gute Pressearbeit – ein Fazit

Sie sollten Redakteure nur dann kontaktieren – ob per Mail oder telefonisch – wenn Sie ihnen ein konkretes Thema anbieten können. Sei es zu einem ihrer Themenspecials, zu einem aktuell diskutierten Thema oder weil Ihr Thema in das Heftformat des Mediums passt. Bieten Sie dem Redakteur ein Gesamtpaket aus Artikel, Hintergrundsinformationen und Bildmaterial an und zwar exklusiv für 4-6 Wochen. Das Themenangebot an Redaktionen und ein konkreter Vorschlag zur inhaltlichen Aufbereitung sollten immer von Ihnen kommen. So funktioniert gute Pressearbeit.

Tipps, wie Sie am besten per Mail und telefonisch Ihre Themen den Redaktionen anbieten, erfahren Sie in der aktuellen PRPraxis 18/2017.

Themen aus PRPraxis 18/2017, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Recht: Alternative Streitbeilegung: Wie Sie darüber korrekt auf Ihrer Website informieren
  • – Psychologie: Umsatz erhöhen: Nutzen Sie dazu den Listeneffekt
  • – Kundenservice: Garantieversprechen: So erleichtern Sie den Kunden die Kaufentscheidung für Ihre Produkte
  • – Spendenmarketing: Tun Sie Gutes und sprechen Sie darüber – aber richtig!
  • – Marketing: Native Advertising: Schleichwerbung oder Werbeform der Zukunft?
  • – Lokale Werbung: Neuer Standort – so machen Sie sich schon vor der Eröffnung bekannt
  • – Leserfrage: „Was versteht man unter dem Halo-Effekt und wie können wir ihn für unser Unternehmen nutzen?“
  • – Namensgebung: Dos und Don’ts bei der Namenswahl

Beziehungsmanagement betreiben im Sommerloch

Mittwoch, 16. August 2017

Eine Idee für ihr Beziehungsmanagement: Persönliche Geburtstagswünsche an Journalisten

Sie bekommen doch sicher auch gerne viel Post an ihrem Geburtstag. Und freuen sich über jeden, der an Sie denkt. Manchmal wird man sogar positiv überrascht, wer alles den Geburtstag im Kopf hat. Journalisten geht es genauso. Pflegen Sie ihr Beziehungsmanagement und schicken Sie ihren Medienkontakten einen persönlichen virtuellen Brief zu deren Wiegentag. Im Sommerloch können Sie diese Art des Beziehungsmanagement hervorragend vorbereiten.

Beziehungsmanagement mit Journalisten Geburtstagsgrüße

Beziehungsmanagement für ein Jahr – mit persönlichen Geburtstagsgrüßen an Jouralisten, Foto Tim Reckmann / pixelio.de

Es gibt immer wieder Möglichkeiten, sich bei den Medien auch abseits von Unternehmensmeldungen positive ins Spiel zu bringen und so das Beziehungsmanagement zu pflegen. Der Geburtstag eines Journalisten ist eine solche Möglichkeit. Frischen Sie durch einen persönlichen Gruß ihre Pressekontakte auf. Das macht nur einmal Arbeit, danach profitieren Sie 100% vom Nutzen. Denn ist die Liste mit ihren Pressekontakten und deren Geburtstagsdaten erst einmal erstellt, müssen Sie nur noch einmal jährlich einen netten Geburtstagsbrief formulieren und ihn zum richtigen Zeitpunkt versenden. Die Erinnerung und den Versand kann dabei ein Profi für Sie übernehmen.

Beziehungsmanagement – Schritt 1: Finden Sie den Geburtstag Ihres Pressekontakts heraus

Nutzen Sie entweder ein persönliches Gespräch, um den Geburtstag zu erfragen oder rufen Sie die Redaktionsassistenz an, um sich nach dem Geburtstag des Journalisten zu erkundigen. Eine Möglichkeit ist auch, sich auf Xing oder Facebook mit dem Redakteur zu vernetzen. Die Geburtstage werden auf Xing bei einem direkten Kontakt freigeschalten, außer er hat dies unterbunden. Für Facebook gibt es eine Geburtstags-App, die Sie an Ihre Kontakte schicken können, um deren Geburtsdaten zu erhalten.

Beziehungsmanagement – Schritt 2: Gratulationsmail verfassen, hat 1 Jahr Gültigkeit

Formulieren Sie Anfang des Jahres einen allgemeingültigen Geburtstagsgruß, den Sie an alle Pressekontakte über das Jahr verteilt versenden können. Stellen Sie ein nettes Bild dazu und schon wird daraus ein runder Geburtstagsgruß. Im nächsten Jahr können Sie einen neuen Brief formulieren. So haben Sie für die Formulierung nur einmal Arbeit und erzielen damit große Wirkung.

Beziehungsmanagement – Schritt 3: Nutzen Sie einen automatischen Gratulations-Versand

Sie können natürlich die erfragten Geburtsdaten in Ihren virtuellen Kalender eintragen und am Tag selbst, ein persönliches Mail an Ihren Pressekontakt versenden. Aber wie oft gerät dann der Geburtstag in Vergessenheit oder Sie haben Ihren Kalender gerade nicht verfügbar bzw. keine Zeit, einen Geburtstagsgruß zu formulieren.

Nutzen Sie lieber gleich einen professionellen Gratulations-Versender. Ein solcher ist der Birthdaymailer (http://www.birthdaymailer.de/homepage.htm). Er übernimmt für Sie kostengünstig auf den Tag genau das Versenden der Geburtstagsgrüße per E-Mail, die Sie vorab gestaltet haben. Vis zu 50 Kontakte sind kostenlos, ansonsten erwerben Sie eine einmalige Lizenz ab rund 25,00 €.

Mein Extra-Tipp für Ihr Beziehungsmanagement

Nutzen Sie Kress Report und andere einschlägige Pressemedien, um zu erfahren, welcher Ihrer Pressekontakte sein Ressort wechselt, seine Funktion oder gar das Medium. Schicken Sie diesem eine persönliche Mail und wünschen ihm viel Glück und Erfolg bei seinem neuen Job. Das gleiche gilt für Journalisten, die durch einen Medienwechsel zukünftig in Ihren Themenbereich fallen. So können Sie sich abseits der ersten Presseaussendung bereits positiv für Ihr Unternehmen ins Spiel bringen.

Bringen Sie sich mit Geburtstagsgrüßen an ihre Pressekontakte in positive Erinnerung. Formulieren Sie dazu einen Geburtstagsgruß, den Sie mit Bild und individueller Ansprache durch einen professionellen Gratulations-Versand an ihre Kontakte per E-Mail verschicken. Das macht wenig Mühe und erzielt eine hohe Wirkung. Einmal vorbereitet profitieren Sie von dieser Art des Beziehungsmanagement ein Jahr. Weitere Ideen, wie Sie ihre Beziehungen/ ihr Netzwerk pflegen können, finden Sie in einem anderen Blogbeitrag.

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Beziehungsmanagement pflegen

Mittwoch, 5. August 2015

3 Schritte vom Nobody zum Netzwerker – bauen Sie auf den Dialog mit den Medien

Public Relations kommt von Beziehungen. Sie haben sicher selbst schon festgestellt, mit gutem Beziehungsmanagement kommen Sie in der PR ein Stück weiter als erwartet. Woher kommt das? Mit Redakteuren, die uns sympathisch sind und zu denen wir bereits gute Beziehungen pflegen, lässt es sich lockerer über PR-Themen sprechen. Es benötigt nur drei geschickte Schritte, Beziehungen zu Redakteuren, Bloggern und anderen Bezugsgruppen aufzubauen und zu pflegen. Ich zeige Ihnen wie!

PR- und Text-Agentur WörterladenFrage: Wie pflegen Sie Freundschaften? Regelmäßig und nachhaltig? Nicht anders sollten Sie Business-Beziehungen aufbauen und pflegen. Regelmäßiger Kontakt, respektvoller Umgang, Austausch von Neuigkeiten, Interesse am anderen zeigen und zu wichtigen Ereignissen wie Geburtstag, Weihnachten, Hochzeiten etc. gratulieren bzw. sich melden.

Beziehungsmanagement sollte für Sie nichts Einmaliges sein, indem Sie den Redaktionskontakt, den Blogger oder Kooperationspartner einmal als Kontakt auf Xing bestätigen und weiter Ihre PR durchführen wie bisher. Sondern sich jetzt Gedanken machen, wie Sie Ihren „persönlichen“ Kontakt intensivieren können ohne plump Ihre PR-Themen zu verkaufen.

Schritt 1: Aufbau von Beziehungen – die richtigen Kontakte ansprechen

Egal wie groß oder klein Ihr Medienverteiler (Journalisten + Blogger) ist, mit allen können Sie nicht regelmäßig Kontakt halten. Beschränken Sie sich daher auf Top 10 Key-Journalisten, Top 10 BloggerInnen und Ihre Kooperationspartner.

Machen Sie sich hierzu einen extra Verteiler, in den Sie später Ihre Kontaktpflege eintragen sowie wichtige Informationen wie Geburtstag, Kinder, Hochzeit, wann wo getroffen, was abseits der Presseaussendungen geschickt, wann telefoniert und zu was.

Schauen Sie nun, über welche anderen Kanäle Sie sich mit Ihren Bezugsgruppen verbinden können: Xing, LinkedIn, Facebook, Twitter. Gibt es spezielle Social Media Gruppen, in denen Ihre Kontakte aktiv sind, dann werden Sie das auch. Fügen Sie Ihre Kontakte nun auch auf Ihren Netzwerken hinzu. In Ihrer Kontaktanfrage sollte deutlich stehen, warum Sie den Kontakt auch über das jeweilige Netzwerk suchen.

Gleichen Sie auch ab, welche Interessen oder Eigenschaften Sie mit Ihren potentiellen Partnern gemeinsam haben: Sind Interessen z.B. bei Xing eingetragen, was sagt das private Facebook-Profil? Probieren Sie über die Redaktionsassistenz etwas über das Privatleben Ihres Kontaktes herausfinden oder sprechen Sie den Kontakt selbst darauf an.

Überlegen Sie sich nun, mit welchen Ideen Sie Ihre Key-Kontakte unterstützen/ den Kontakt vertiefen können. Gibt es gemeinsame Gruppen, in denen Sie aktiv sind, so dass sich dort Themen ergeben, die für Ihren Kontakt interessant sein könnten?

Schritt 2: Kontakt halten und intensivieren

Ihre Eckdaten (Geburtstag, Messegespräche etc.) geben Ihnen Anknüpfungspunkte für Ihr Beziehungsmanagement vor. Machen Sie sich nun einen konkreten Plan, wie Sie mit Ihren Kontakten über das Jahr in Verbindung bleiben. Finden Sie beispielsweise Anlässe, um Kontakte zu vertiefen (Messen, Branchen-Events etc.), überlegen Sie sich Themen, die das Interesse Ihres Kontakts wecken könnten:

Herzliche Grüße: Nutzen Sie z.B. Geburtstage, um sich in positive Erinnerung zu bringen. Formulieren Sie dazu einen Geburtstagsgruß, den Sie mit Bild und individueller Ansprache durch einen professionellen Gratulations-Versand an Ihre Kontakte per SMS oder Email verschicken. Das macht wenig Mühe und erzielt eine hohe Wirkung. Sie können einmalig einen Jahresgruß formulieren und diesen für alle Kontake nutzen. Im Folgejahr überlegen Sie sich einen neuen Gruß.

Viel-Erfolg: Aber nicht nur zu Geburtstagen freuen sich Redakteure oder Blogger auf Ihre Grüße. Schicken Sie doch eine Viel-Erfolg-Mail, wenn Redakteur neue Position angetreten haben oder Blogger in einen neuen Blog investieren. Das hebt Sie deutlich aus der Masse der PR-Kontakte heraus. Wenn Sie es noch spezieller wünschen, dann organisieren Sie eine nette Postkarte mit einem tollen Lebensmotto und schicken Sie Ihren Gruß per Post.

Tipps geben: Sie sind Experte auf Ihrem Gebiet und kennen sich in Ihrer Branche gut aus. Dieses Fachwissen können Sie nutzen und Ihren Bezugsgruppen zur Verfügung stellen. Dabei kann es sich um Tipps zu Branchentrends, Sonderthemen handeln oder einfach mal einen Kontakt, an den sich Blogger oder Redakteur für weitergehende Informationen wenden kann.

Gemeinsame Treffen: Beziehungsmanagement findet nicht nur virtuell und via Telefon statt. Suchen Sie Gelegenheiten, Ihre Medienkontakte zu treffen: Nutzen Sie Networking-Treffen (DJV-oder Xing-Stammtische), Branchentreffen, die After-Business-Partys oder Standpartys auf den Messen und versuchen Sie herauszufinden, ob Medienvertreter oder Blogger sich unter die Gäste gemisch haben. Dort führt ein lockeres Gespräch über schnell zu einem netten Kontakt, der sich auch nach der Messe intensivieren lässt.

Schritt 3: Behalten Sie den Überblick über Ihre Top-Kontakte

Lassen Sie nicht den organisatorischen Aspekt beim Beziehungsmanagement außer Acht. Nutzen Sie eine Datenbank, um den Überblick über Kontakte und Termine nicht zu verlieren. Ein Adressprogramm inklusive Kalenderfunktion sollte Ihre Datenbank abrunden. Denn die wichtigsten Termine wie Veranstaltungen, Netzwerktreffen, Telefonate oder Geburtstage sollten Sie nie vergessen.

Legen Sie in Ihrer Datenbank ein Bewertungsraster an von 1 (mal getroffen, mal telefoniert) bis 4 (enger Kontakt, freut sich auf Anruf, Tipps etc.). Egal, wie Sie in Kontakt mit Ihren Top-Kandidaten treten, jeden Schritt sollten Sie in der Datenbank festhalten. So können Sie irgendwann auch Ihre Top 30 Kontakte kategorisieren und überdenken – neue hinzufügen, alte auf inaktiv stellen.

Das A und O des Beziehungsmanagements ist es, echtes Interesse an Ihrem Gegenüber zu zeigen und zu wissen, dass es sich lohnt, in Beziehungen zu investieren. Aber nicht wahllos, sondern mit Strategie! Probieren Sie es aus.

Den Artikel und viele andere spannende Themen lesen Sie in der aktuellen PRPraxis Ausgaben 16/2015.

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