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Artikel-Schlagworte: „Blogstöckchen“

Blogstöckchen: Wie ich blogge, warum ich blogge

Donnerstag, 1. August 2013

Vor kurzem erhielt ich mein erstes Blogstöckchen. Petra Schuseil, eine liebe Bekannte, die ich einst über Twitter kennenlernte und auch schon persönlich traf, hat es mir „zugeworfen“. Herzlichen Dank. Bei unserem Blogstöckchen geht es um das, was ich gerade hier mache: ums Bloggen! Gerne nehme ich das Stöckchen auf und sinniere darüber, warum ich blogge und wie…

Blogger-Typ:
 Bloggen ist mein Business. Als ich mich 2009 als PR-Beraterin selbständig gemacht habe, waren Blogs gerade groß im Kommen. Für mich ist mein Blog meine Referenzseite. Ich stelle dort Pressemeldungen meiner Kunden geschrieben ein und blogge über das, was ich mache: Public Relations.Gerätschaften digital: Ich bin kein Apple-Typ, sondern arbeite schon immer mit einem „normalen“ Laptop. Ohne mein Smartphone könnte ich mir meine Arbeit nicht mehr vorstellen. Da ich oft unterwegs bin, kann ich trotzdem schnell Mails beantworten und im Internet recherchieren. Termine mache ich über Thunderbird und synchronisiere mein Smartphone-Kalender über Google Sync.
Gerätschaften analog: Obwohl es tolle digitale Aufgaben-Apps gibt, nutze ich gerne noch meinen Block, um meine täglichen To-Dos zu bewältigen. Es ist ein tolles Gefühl, wenn man die einzelnen Aufgaben Punkt für Punkt durchstreichen kann.

Arbeitsweise: 
In meinem Blog möchte ich meine Leser über die neuesten Trends in der (Online-)Pressearbeit und im (Online-)Marketing sowie über Menschen, Marken und Dienstleistungen aus der Online-Welt informieren. Das bedeutet viel Disziplin, Recherche und Themenplanung. Leider fehlt mir dazu meist die Zeit. Ich muss mich disziplinieren, um wenigstens 1x in der Woche einen Artikel zu veröffentlichen. Meist schreibe ich adhoc einen Artikel, wenn mir ein Thema auf den Nägeln brennt oder wenn mir im Web etwas „aufgefallen“ ist. Das Schreiben selbst fällt mir nicht schwer, ist ein Thema gefunden und das Intro geschrieben, läuft der restliche Artikel wie von selbst… dafür die Zeit zu finden zwischen Texten und Telefonaten.

Welche Tools nutzt du zum Bloggen, Recherchieren und Bookmark-Verwaltung?
 Es gibt viele tolle Tools, Apps, die einem das Arbeitsleben erleichtern. Für PRPraxis habe ich hierzu vor kurzem einen Artikel geschrieben. Zudem macht mich mein Mann immer auf Neuheiten aufmerksam. Aber ich gestehe, ich nutze die meisten bisher nicht oder zu wenig. Was ich mache: Ich beobachte ein paar für mich wichtige Blogs über Netvibes, nutze Google Alert fürs Monitoring und Slideshare für meine Präsentationen, Referenzartikel und Dropbox zur Bilderverwaltung für meine Kunden. Bubbl.us kann ich empfehlen für das Brainstormen zu einer Kampagne, Idee. Presseaussendungen organisiere ich über Supermailer.

Wo sammelst du deine Blogideen?
 Meine Ideen erhalte ich durch meine eigene Arbeit, durch Fundstücke im Internet und durch meine Artikel bei PRPraxis. Zudem habe ich einige Newsletter abonniert – z.B. zu Interner Kommunikation – in denen ich interessante Ansprechpartner für mögliche Interviews finde. Da fällt mir auf, dass ich schon lange keines mehr veröffentlicht habe…

Was ist dein bester Zeitspar-Trick/Shortcut fürs Bloggen/im Internet?

Gastautoren einbinden!

Artikel nutzen, die man bereits anderweitig „verbraten“ hat.

Benutzt du eine To-Do-List-App?
 Bisher noch nicht!

Gibt es neben Telefon und Computer ein Gerät, ohne das du nicht leben kannst?

Wenn Smartphone nicht zu Computer zählt unbedingt dieses!!!!!!! Und ein mobiles Ladegerät, so dass mir unterwegs nie der Saft ausgeht. Darauf schwört auch mein Mann.

Gibt es etwas, das du besser kannst als andere?

Ich bin in allem sehr schnell, gut organisiert, nur beim Texten lasse ich mir oft zu viel Zeit – das liegt an meinem Perfektionismus. Außerdem tanze ich sehr gut: Standard + Latein!

Was begleitet dich musikalisch beim Bloggen?
 Motorengeräusche von der großem Straße, an der wir wohnen! Aber so weiß ich wenigstens, ich bin nicht allein!!!

Wie ist dein Schlafrhythmus – Eule oder Nachtigall oder Lerche?
 Definitiv eine Mischung. Ich bin absolut kein Morgenmensch. Aber seit unserem Kind ist Ausschlafen ein Fremdwort für mich! Wobei ich zum Texten meist den Vormittag nutze, je später der Tag, umso weniger fließen die Worte…

Eher introvertiert oder extrovertiert?

Situationsbedingt. Ich bin nicht derjenige, der eine Gruppe mit großem Hallo „überwältigt“. Aber als Kommunikationsfrau weiß ich natürlich mich zu präsentieren und meine Sprache einzusetzen. Meine Freunde würden mich definitiv als extrovertiert beschreiben, mit Hang zum Nachdenklichen. Ich kann genauso gut zuhören wie Geschichten erzählen, bin sehr gerne unter Menschen und lasse mich von deren Aktionsnismus anstecken.

Wer sollte diese Fragen auch beantworten?

Ralph Meinhold, Personalberater + Ehemann

Frank Woelky, mein Webdesigner und toller Blogger


Mal sehen, wie Männer „Bloggen“ betrachten…

Der beste Rat, den du je bekommen hast?

Wenn Du denkst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her.

Noch irgendetwas Wichtiges?

Authentisch bleiben in dem, was man tut. Vor kurzem habe ich aus dem Bauch heraus einen Artikel zu Fehler bei Presseaussendungen geschrieben. Er war der meist kommentierte der letzten Monate. Warum? Weil ich nahe am Leser war und mir meinen „Ärger“ über schlechte Presseaussendungen von der Seele geschrieben habe.

UND:

Wenn Ihr wissen wollt, was überhaupt ein Blogstöckchen ist, dann schaut bei Stefan Waidele vorbei.