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Artikel-Schlagworte: „Content-Marketing“

Tipp-Artikel – wie Sie damit bei Medien und Lesern punkten können

Montag, 10. Dezember 2018

Geben Sie Top-Tipps durch Tipp-Artikel und punkten Sie so bei Medien und Lesern

7 Tipps zum Stromsparen, 5 Tipps wie Sie bequem in den Urlaub starten, 3 Tipps für dauerhaftes Abnehmen. Was fasziniert Leser an Tipp-Artikeln? Und wie können Sie als Unternehmen und Marke davon profitieren? Wir sagen es ihnen ganz konkret.

Tipp-Artikel kommen bei Lesern und Google gut an

Tipp-Artikel kommen bei Lesern und Google gut an – © Wörterladen

Ein Tipp-Artikel ist dabei das perfekte Mittel, Ratschläge effizient zu verpacken. Sie können anhand der Anzahl Tipps bereits den Umfang des Artikels erahnen. Zudem können Sie jeden Tipp einzeln lesen und nehmen häppchenweise Informationen auf.

Tipp-Artikel sind also absolut PR tauglich. Mit ihnen wenden Sie sich direkt an ihre Verbraucher/ Kunden. Sie gelten als nutzwertig und zeigen Ihr Expertenwissen auf einem bestimmten Gebiet. Tipp-Artikel sind für alle Unternehmen, Marken und Branchen eine relevante Gattung. Vor allem Einzelkämpfer wie Berater, Coachs, Fotografen oder Kreative können sich mit ihrem Fachwissen an ihre Zielgruppe wenden und auf sich aufmerksam machen.

Der Vorteil für den Leser: Er erkennt sofort am Titel und Aufbau, dass es sich um einen Ratgeberartikel handelt. Er weiß, der Artikel liefert ihm eine konkrete Hilfe auf eine bestimmte Fragestellung. Die Tipps geben kompakt, auf den Punkt gebrachte Empfehlungen – der darunterliegende Fließtext liefert weitere Details zu den prägnant formulierten Tipps. Das heißt, selbst wenn der Leser nur die fettgedruckten Tipps liest, erhält er Lösungen zu seiner Fragestellung.

Worauf Sie bei Ihrem Tipp-Artikel achten sollten

Tipps kommen aber nicht nur bei Lesern gut an – auch Redaktionen nehmen gerne Tipp-Artikel von Fachexperten in ihre Medien auf.

Bereiten Sie Ihre Tipp-Artikel leser- und redaktionsfreundlich auf

Die Nutzwertigkeit steht bei Tipp-Artikeln an erster Stelle – auch tröge Verbraucherthemen wie Altersvorsorge, Eigenheimfinanzierung oder im B2B-Bereich Verkaufstipps für erklärungsbedürftige Produkte lassen sich attraktiv mit Bulletpoints leserfreundlich aufbereiten. Ein Absatz pro Tipp, der klar gekennzeichnet ist. Schreiben Sie immer aus Sicht des Lesers.

Verpacken Sie geschickt Eigenmarketing in den Tipps

In Ihre Tipps können Sie Ihre Botschaften verpacken, produktrelevante Informationen einfließen lassen oder ein Alleinstellungsmerkmal ihrer Services herausstellen. Auch ein Zitat Ihres Fachexperten bietet sich an.

Tipp-Artikel sind optimiert für Suchmaschinen

Bereits des öfteren haben wir Ihnen erläutert, dass FAQs so wertvoll für Ihre Suchmaschinenoptimierung sind. Beinhalten Sie doch konkrete Fragen und die dazugehörigen Antworten Ihrer Kunden und damit Ihrer Zielgruppe. Tipp-Artikel sind nichts anderes als umgewandelte FAQs: Jeder Tipp gibt Antworten zu einem Themengebiet, Titel und Zwischenüberschriften unterstreichen dieses Thema (Keyword) zusätzlich. Sie schreiben aus Sicht des Verbrauchers und das würdigen die Suchmaschinen.

Tipp-Artikel lassen sich crossmedial / mehrfach nutzen

Machen Sie mehr aus einem Tipp-Artikel. Haben Sie zu einem Thema 7-10 Tipps formuliert, machen Sie einen Kurztext für Ihr Kundenmagazin (Print) und verweisen Sie auf den Gesamtartikel, den Sie online stellen. Oder teasern Sie in Ihrem Newsletter die Top-3 Tipps an und verlinken auf den Tipp-Artikel in Ihrem Blog. Sie können im Blog auch eine Tipp-Reihe aus einem Themengebiet machen.

Wie viele Tipps machen in einem Tipp-Artikel Sinn

Arbeiten Sie lieber mit weniger Tipps als zu vielen. Grenzen Sie Ihr Themengebiet dementsprechend ein und konzentrieren Sie sich auf die relevantesten Tipps. Wenn Sie ein großes Themengebiet haben wie Wohnen im Alter machen Sie sich eine Mindmap und erarbeiten Sie Unterthemen, die das Hauptthema tragen. Diese Unterthemen können Sie nun als einzelne Tipp-Artikel weiterverarbeiten.

Zahlen sind nicht gleich Zahlen. Bei einem Tipp-Artikel funktionieren vor allem die ungeraden: 3, 5, 7, dann noch 10. Die anderen im Zahlenraum von 3-12 wirken beliebig, unrund. Der Leser hat bei ihnen das Gefühl, Sie hätten sich nicht festlegen können, saugten sich mehr Tipps als notwendig aus den Fingern. Mit 10 Tipps sollten Sie jedoch nur in äußersten Notfällen arbeiten, wenn es ganz kurze sind, die ein Thema rund machen. Die Zahlen geben dem Leser vor, wie lange er benötigt, um Ihren Artikel zu lesen – je weniger Tipps umso schneller ist der Text gelesen. Vor allem online sind kurze Tipplisten von Vorteil.

Fazit zu Tipp-Artikel

Tipp-Artikel kommen an – bei den Lesern, bei Redaktionen und Suchmaschinen. Je konkreter und eingeschränkter das Thema umso übersichtlicher und nutzwertiger lassen sich die einzelnen Tipps erstellen. Achten Sie auf deren Praxisbezug und die Nachvollziehbarkeit für den Leser. Lieber unterteilen Sie Ihr Thema in weitere Unterthemen und arbeiten mit aufeinander aufbauenden Tipp-Artikeln.

Die ausführlichen Tipps mit Beispielen und dem Aufbau von Tipp-Artikeln finden Sie in der aktuellen PR & Werbe Praxis 25/2018.

Themen aus PR & Werbe Praxis 25/2018, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Social Media: Google My Business: Nutzen Sie die „Beiträge“-Funktion für Infos mit Mehrwert
  • – Datenschutz: DSGVO: Dürfen Sie weiterhin persönliche Schreiben an Ihre Mitarbeiter senden?
  • – Werbeprospekte: Steigern Sie den Umsatz mit einem schlüssigen Headline-Konzept
  • – Leserfrage: „Besitzen Werbe-Einwilligungen von Kunden ein Haltbarkeitsdatum?“
  • – Trend: Wählen Sie die passende technische „Digital Signage“-Lösung für Ihr Unternehmen
  • – Social Media Quick Check: Checkliste: Ist Ihr Social-Media-Angebot up to date und attraktiv?

PR-Trends 2019 – denken Sie wie Ihre Kunden

Mittwoch, 14. November 2018

Auf diese Themen und Tools sollten Sie nächstes Jahr im Marketing und PR Wert legen

PR-Trends kommen auch 2019 und gehen, aber eines ist sicher. Kundenbeziehungen bleiben. Daher ist das A und O für PR und Marketing, zu wissen, was sich Kunden wünschen, wonach sie suchen, womit man ihnen helfen kann. Egal, was Sie nächstes Jahr an Themen planen – denken Sie hierbei immer zuerst an den Kundennutzen.

PR-Trends 2019 - der Kunde steht im Mittelpunkt

PR-Trends 2019 – der Kunde steht im Mittelpunkt allen Denkens und Handelns

Customer oder User Experience waren wichtige Marketing-Schlagworte der letzten Jahre. Sie geben wieder, was für Marken und Unternehmen essentiell ist: Das Gespür für die eigenen Kunden, die eigene Zielgruppe nicht über die eigenen Wünsche zu stellen. Dieses Denken und entsprechende Handeln gehört zu den wichtigste PR-Trends 2019.

Mit den eigenen Wünschen meine ich, im eigenen Kosmos stecken zu bleiben, Themen und Produkte zu vermarkten, die man für wichtig und einzigartig hält. Auch wenn die Zielgruppe und deren verlängerter Arm, die Medien und Blogger sich etwas ganz anderes wünschen.

Ein Beispiel: Ein Online-Lifestylemagazin veröffentlicht einen Artikel zu Kuschelprodukten aus Kaschmir mit einer Fotogalerie auf der es einzelne Kaschmirprodukte mit Markennennung vorstellt. Sie möchten auch gerne dort mit ihrer Kollektion vertreten sein. Die Redaktion ist begeistert von Ihren Angeboten und entscheidet sich für eine Tagesdecke in gewagtem Gelb. Diese gefällt Ihnen aber persönlich nicht, Absatzstärker wäre für Sie eine graue Decke in klassischem Zopft, die es aber in ähnlicher Form bereits in der Galerie gibt, wenn auch nicht in der hohen Qualität wie Ihrer. Dafür hat die Marke einen bekannten, klangvollen Namen.

Was lief falsch? Sie haben dem Magazin die Expertise aus der Hand genommen, zu wissen, was ihre Leser/innen sich an Produktvorstellungen wünschen bzw. welches Angebot noch in der Fotogalerie fehlt. Ihr Gegenvorschlag basiert rein auf dem Wunsch, sich hochwertig zu positionieren und Ihren Absatz zu stärken – egal, ob ihr vorgestelltes Produkt auch wirklich bei der Zielgruppe ankommt. Das ist der falsche Weg!

Mein Tipp: Lernen Sie Ihre Kunden wirklich kennen. Recherchieren Sie, welche Themen und dementsprechend Produkte für Ihre Kunden interessant und wichtig sind. Woher er seine Informationen, Produktvorschläge nimmt, welche Medien er nutzt und mit wem und warum er letztendlich seine Erlebnisse und Erfahrungen teilt. Alle Fragen münden in die eine, relevante: Wie sehen relevante Inhalte für meinen Kunden aus?

Mein Tipp: Schaffen Sie auf Ihren Kanälen für den Kunden ein Einkaufserlebnis

Heutzutage gewinnen interaktive Orte an Bedeutung. Der Kunde möchte zur richtigen Zeit, die für ihn richtigen Inhalte haben. Oft vermischen sich bei vielen Ansätzen auch die reale und virtuelle Welt. Zum Beispiel bei Shoppingkonzepten, die ein „nahtloses“ Einkaufen anbieten. D.h. im Shop Ware ansehen, über die App auswählen und nach Hause liefern lassen. Oder im Shop Ware ansehen, über die App bezahlen und nach Hause liefern lassen. Sie haben es dabei in der Hand, dass Ihre Zielgruppe auf Sie aufmerksam wird und auf Ihrer webseite die für ihn relevanten Informationen/ Produkte findet.

Daher sollten Sie folgender PR- und Marketingstrategie 2019 verfolgen:

Investieren Sie in Suchmaschinenoptimierung – diese beginnt bei den richtigen Keywords, die Kunden in Zusammenhang mit Ihren Produkten suchen würden.

Vernachlässigen Sie auch die lokale SEO nicht.

Gestalten Sie Ihre Webseite kundenfreundlich und suchmaschinenoptimiert – machen Sie die Suche nach Informationen für Ihre Besucher so einfach aber so attraktiv wie möglich, beantworten Sie auf Ihrer Seite Fragen, die Kunden haben.

Entwickeln Sie Themen und Inhalte (Content Marketing), die rein auf Nutzer ausgerichtet sind, die Geschichten intelligent erzählen und trotzdem ihre Markenbotschaften geschickt verpacken und das Interesse für spezifische Produkte wecken. Zu wissen, was der Kunde wünscht und ihm die Antwort zu liefern – verpackt in einer attraktiven Geschichte, wird langfristig immer wichtiger.

Fazit zu PR-Trends 2019

Nicht Sie und Ihre Produkte sind der Mittelpunkt Ihrer PR- und Marketingstrategie sondern Ihre Kunden. Sie sollten immer im Zentrum Ihrer Themenplanung stehen. Mit der richtigen Wahl Ihrer Keywords, Storytelling und der passenden Ansprache auf Ihrer Webseite und den sozialen Kanälen, finden Kunden bei Ihnen, was sie suchen und empfehlen Sie bestenfalls weiter.

Pressearbeit oder Werbung – ein Plädoyer für mehr Nachhaltigkeit

Mittwoch, 27. Dezember 2017

5 Gründe, warum Pressearbeit die bessere Werbung für Ihr Unternehmen ist

Immer wieder vermischen Auftraggeber, Geschäftsleitung, Fachabteilungen die Arbeitsfelder Pressearbeit und Werbung. Für „Außenstehenden“ wirken Pressearbeit oder Werbung austauschbar – mal investiere ich mehr in das eine, mal mache ich mehr beim anderen. Fakt ist, beide Disziplinen haben ihre absolute Berechtigung und sollten sich bestenfalls bedingen.

Pressearbeit - nachhaltiger Dialog mit Multiplikatoren

Pressearbeit oder Werbung? – Foto Jens Erbling / pixelio.de

Lesen Sie fünf schlagende Argumente, warum Pressearbeit die bessere Werbung ist. Und wie Sie Ihre Geschäftsleitung davon überzeugen, langfristig in Pressearbeit zu investieren.

Pressearbeit manipuliert nicht, sondern überzeugt mit Fakten und Argumenten

Werbung ist bunt, laut, schafft Phantasiewelten und will die volle Aufmerksamkeit auf sein Produkt/ Angebot vom Konsumenten. Sie möchte mit ihrem Slogan Bedürfnis im Konsumenten wecken, damit dieser das Produkt kauft. Im Gegensatz dazu manipuliert Pressearbeit nicht, sondern überzeugt mit Argumenten und Fakten. Emotionen über Bilderwelten, Storytelling spielen durchaus bei der Pressearbeit eine Rolle, aber im Vordergrund steht immer der Kunde an den sich das Produkt/ Angebot wendet. Phantasiewelten ersetzen Sie durch die reale Welt, in der sich der Kunde bewegt, der Fragen zu Ihrem Produkt hat, die Sie ihm beantworten. Durch fundierte Artikel überzeugen Sie ihn vom Nutzen des Produkts/ Angebots. Das schaffen Sie z.B. indem Sie Ihre Aussagen mit Studienergebnissen, Anwenderbeispielen, Empfehlungen anderer Kunden untermauern.

Pressearbeit ist keine Einbahnstraße, sondern eröffnet den Dialog mit den Interessensgruppen

Werbung muss verkaufen und zwar prompt. Ob Anzeige, TV-Spot oder Banner. Ihre Anzeige macht den Betrachter auf Ihr Angebot aufmerksam. Er soll ihr beworbenes Produkt einfach kaufen, nicht sich mit Ihnen in Verbindung zu setzen, um weitere Informationen darüber zu erhalten. Wer Pressearbeit betreibt, öffnet sich seinen Kunden und sucht den Dialog mit ihnen. Nur so erfahren Sie deren Meinung, wissen, wie Ihr Produkt ankommt, was Sie zukünftig verbessern können. Dazu nutzen Sie Ihre verschiedenen Kommunikationskanäle, die Sie intelligent mit Dialogoptionen verknüpfen: Im Blog bieten Sie eine Kommentarfunktion an, auf den Social Media Kanälen rufen Sie zum offenen Meinungstausch auf, in Ihren Newslettern und auf der Homepage ist der Kontakt zu Ihrem Service angegeben.

Pressearbeit verbessert das Image und Klima zu den Interessensgruppen

Werbung ist punktuell und reagiert nicht auf Krisen oder die Meinungen Ihrer Kunden. Pressearbeit lebt vom Austausch mit den Interessensgruppen. Durch fundiertes Storytelling, Transparenz und einen Blick hinter die Kulissen Ihres Unternehmens, kann sich die Zielgruppe mit Ihnen vertraut machen und vertraut damit Ihren Neuigkeiten. Indem Sie bei Ihren Pressetexten einen hohen Informationsgehalt bieten, Probleme ansprechen und lösen, machen Sie sich bei Ihrer Zielgruppe glaubwürdig. Und kurzfristige Krisen können Ihr Image nur ankratzen, nicht beschädigen. Indem Sie sich auch bei den Redaktionen einen guten Ruf aufbauen, diese regelmäßig mit nutzwertigen Informationen und Bildern versorgen, für Interviews bereit stehen und zu Pressegesprächen laden, werden diese positiv über Sie berichten und zusätzlich Ihr Image fördern.

Pressearbeit ist kosteneffektiv

Werbung kostet. Ein Platz in einer Printausgabe kann – je nach Auflagenhöhe des Mediums – mehrere 1.000 € kosten. Pressearbeit hingegen spart Kosten. Vorrangig bezahlt Ihr Unternehmen Sie; Ihre Ideen, Pressetexte, Artikel, Social Media Posts sind kostenlos. Machen Sie sich doch einmal die Mühe und überprüfen Sie, wie viel das Unternehmen durch Ihre PR-Arbeit Geld eingespart hat. Nehmen Sie dazu Ihre Veröffentlichungen des letzten Quartals und setzen diese in Relation des Werbeplatzes, den Sie hätten buchen müssen, um dieselbe Anzahl an Magazinplatz zu bekommen. Beispiel: Sie haben umgerechnet 5 Magazinseiten redaktionelle Berichterstattung für Ihr Unternehmen erhalten. Eine Seite kostet im Durchschnitt 8.000 € bei Ihren Medienpartnern. Das wären also 40.000 € Werbekosten, die Sie Ihrem Unternehmen gespart haben. Und dafür aber die Glaubwürdigkeit und das Vertrauen in Ihr Unternehmen, in die Marke erhöht haben.

Pressearbeit wirkt langfristig, setzt sich in den Köpfen Ihrer Zielgruppe fest

Werbung verfolgt die Strategie, kurzfristigen Absatz bei aktuellen Produkten, Angeboten zu generieren. Pressearbeit – kontinuierlich betrieben – verändert die Einstellung der Zielgruppe zu Ihrer Marke. Indem Sie in Artikeln, Bildern, Videos, Social Media Posts etc. immer wieder Ihre PR-Botschaften einfließen lassen, zu Multiplikatoren (Medien, Blogger, Partner, Kunden) eine Beziehung aufbauen und diese regelmäßig mit Unternehmensinformationen versorgen und die Bedürfnisse, Kritikpunkte und Empfehlungen Ihrer Kunden und Partner ernst nehmen, bleiben Sie in Dialog mit Ihren Interessensgruppen und können deren Meinung über Ihr Unternehmen formen.

Fazit zu Pressearbeit oder Werbung

Wenn Sie in Kontakt mit Ihrer Zielgruppe treten möchten und diese an Ihr Unternehmen binden wollen, müssen Sie fundierte, langfristig und strategisch angelegte Pressearbeit betreiben. Ein kurzes Aufflackern oder eine Werbeschaltung mal hier mal dort, kostet viel Geld und ist lange nicht so effektiv wie der kontinuierliche Dialog mit den Medien, Multiplikatoren und Ihrer Zielgruppe. Nutzen Sie am besten beide Disziplinen sinnvoll nebeneinander: Eine veröffentlichte Pressemeldung oder gar ein Fachartikel können den Erfolg einer Werbeanzeige erhöhen, die Aufmerksamkeit auf das Unternehmen legen, aber auch umgekehrt. Dann erübrigt sich die Frage Pressearbeit oder Werbung.

Den ausführlichen Artikel finden Sie in der aktuellen PRPraxis 26/2017.

Themen aus PRPraxis 26/2017, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Online Marketing: Steigern Sie den Erfolg Ihrer Website durch Kundenstimmen
  • – Zielgruppen-PR: So nehmen Sie bei Ihrer PR-Strategie auch die Sekundärzielgruppe in den Blick
  • – Textformen: Spannend, bunt und nah am Thema: Mit einer Reportage reißen Sie Ihre Leser mit und begeistern sie
  • – Gestaltung: Mit dieser Visitenkarte bleiben Sie in Erinnerung
  • – Organisation: Projektarbeit: So treffen Sie professionelle Entscheidungen, auch wenn es mal hakt
  • – Facebook: 4 Tipps, wie Sie Ihre Fans mit Videos auf Facebook begeistern
  • – Weiterbildung: Wie Sie die Erlaubnis für eine Weiterbildung im neuen Jahr erhalten

Storytelling in der Pressearbeit

Mittwoch, 12. April 2017

Wenn Schmuckstücke Geschichte schreiben: Sputnik in Gold und Edelsteinen bei Die Halsbandaffaire

Wie kann ich als Marke Journalisten auf mich aufmerksam machen und für meine Themen begeistern? Am besten mit Storytelling. Denn auch Redakteure lieben Geschichten, möchten die Idee, die Leidenschaft hinter Produkten erfahren. Bei Die Halsbandaffaire erzählen Schmuckstücke Geschichten. Und damit lässt sich wunderbar Pressearbeit betreiben. Die Pressemeldung zum Schmuck-Set Sputnik aus dem Hause Hans Stern ist eine solche Erfolgsgeschichte.

Storytelling mit Schmuckset Sputnik von Hans Stern

Storytelling: Sputnik, das außergewöhnliche Schmuckset, kreiert von Starjuwelier Hans Stern schreibt Weltgeschichte

Sputnik schreibt Weltgeschichte und Schmuckgeschichte

Halbkugeln in funkelndem Gold, besetzt mit farbenprächtigen Edelsteinen. Das Design des außergewöhnlichen Schmucksets – bestehend aus Ring, Anhänger und Ohrclipsen – erinnert an Sputnik, den ersten sowjetischen Satellit im All. Er erreichte 1957 – also vor 60 Jahren – die Erdumlaufbahn und brachte damit auf einen Schlag die geltenden Weltansichten ins Wanken. Sputnik wird zum Symbol der Entgrenzung und beflügelt die Faszination der Menschen für den technischen Fortschritt. Sputnik wird zur Ikone eines neuen Zeitalters, dessen Ästhetik auch viele Künstler und Designer in ihren Werken aufgreifen.

Hans Stern – Ausnahmejuwelier und Liebling der Celebrities

Darunter auch der berühmte brasilianische Juwelier Hans Stern. Er gehört zu den faszinierendsten Schmuckdesignern des letzten Jahrhunderts. Geboren 1922 im Ruhrgebiet flieht Stern Ende der 30er Jahre vor den Nazis zu seinem Onkel nach Rio. Hier gründet er, der sich zunächst auf den Edelsteinhandel spezialisiert hatte, 1945 sein Unternehmen H.Stern und kreiert fortan seine charakteristischen Schmuckstücke, die eine Hommage an die vielfarbigen Edelsteine Brasiliens sind. Mit innovativen Marketingkonzepten und Kooperationen mit Celebrities führt er die Marke zu weltweitem Erfolg. Nicht nur das Design und der Verkauf der Schmuckstücke obliegt dem Unternehmen, H.Stern übernimmt den kompletten Wertschöpfungsprozess, von den eigenen Minen bis hin zu den mehr als 160 Verkaufsstellen weltweit.

Schmuck als Hommage an die Wahlheimat Brasilien

Hans Sterns Schmuckstücke sind ein Fest der Farben. Seine Vorliebe für bunte Edelsteine sind Ausdruck des gemmologischen Reichtums seiner Wahlheimat Brasilien und des Lebensgefühls seiner Zeit. Sein Schmuck soll Spaß machen. Es sind Pretiosen für die moderne Frau, hochwertig, modern und erschwinglich; ebenso tagsüber wie auch abends tragbar. Ein innovatives Konzept, das sein 1945 gegründetes Unternehmen in den 60ern zum drittgrößten Schmuckunternehmen der Welt werden lässt.

Sensationelles Vintage Schmuckset bei Die Halsbandaffaire

Hans Sterns Fokus, die Leidenschaft für Farb-Edelsteine zeigt sich in kaum einem Entwurf so deutlich wie in seiner Sputnik Serie. Ein außergewöhnliches Stück Goldschmiedekunst, das Christiane Scharrer-Sieb für Die Halsbandaffaire aufgespürt hat. Auf goldenen Halbkugeln sitzen in hohen Zargenfassungen Aquamarine, Amethyste, Citrine, Granate sowie rosa und grüne Turmaline. Jedes Objekt der Sputnik Serie hat sein ganz individuelles Erscheinungsbild, das je nach Anordnung und Kombination der verwendeten Edelsteine variiert. Mit seinem markanten Design traf Hans Stern genau den Zeitgeist der 50er/60-er Jahre des letzte Jahrhunderts. Sputnik umschreibt nicht nur ein neues Zeitalter und eine richtungsweisende Ästhetik, seine Wortbedeutung im Russischen steht auch für Begleiter oder Weggefährte. Einen schöneren und passenderen Name kann man für ein solch hochkarätiges Schmuck-Ensemble kaum finden, das bis heute nichts an seiner Modernität und Strahlkraft verloren hat.

 

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Video verbreiten in 5 Schritten

Mittwoch, 1. Februar 2017

Wie Sie Ihre Videos erfolgreich verbreiten und hohe Reichweiten erzielen

Videos produzieren wird immer unkomplizierter: ein Thema, das Motiv, ein Smartphone fürs Filmen und Nachbereiten und ein Klick fürs Hochladen bei Snapchat, Facebook oder youtube. Videos verbreiten durchaus auch, wenn Sie meine 5 Tipps für mehr Reichweite nutzen.

Bewegtbilder sind die Wachstumstreiber in der Online-PR. Posts mit Videos werden häufiger geklickt und geteilt als Text-Bild-Posts. Bewegtbild-Netzwerke wie Snapchat oder Instagram erobern immer größere Zielgruppen. PR mit Videos zu machen steht also außer Frage. Wie aber können Sie nun Reichweite mit Ihren Videos erzielen? Welche Verbreitungsdienste bieten sich hierzu an und welche Rolle spielt dabei Ihr eigenes Netzwerk? Wir haben die Antworten für Sie.

Tipp 1 zu Video verbreiten: Betten Sie Ihre Videos in ihre Gesamtstrategie ein

Mit diesem Tipp haben Sie natürlich noch keine Reichweite gewonnen. Aber damit wird deutlich, dass keines Ihrer Videos für sich steht, sondern eingebettet ist in eine Kampagne, in ein Thema. Es transportiert Ihre Botschaften, unterstützt Ihr Image und erklärt Funktion und Anwendung Ihrer Produkte. Dementsprechend steht ihr Video nie allein, sondern immer im Kontext – sei es bei einem Produktdatenblatt, der Vorstellung Ihres Unternehmens, einer Pressemitteilung oder im Corporate-Blog. Der erste Schritt zur Verbreitung ist also immer das Thema Ihres Videos. Das gibt Ihnen auch den geeigneten Kanal vor.

Tipp 2 zu Video verbreiten: Machen Sie sich im Netz auffindbar

Bevor Sie Ihr Video bei sich oder auf Video-Plattformen hochladen, sollten Sie dafür sorgen, dass Ihr Video im Netz auch von Nicht-Fans und Followern gefunden wird. Google kann Ihre Videos nicht lesen, um den Inhalt zu verstehen und Suchanfragen zuzuordnen, müssen Sie das Video beschriften.

Machen Sie es daher wie bei der Suchmaschinenoptimierung von Bildern. Geben Sie Ihrem Video einen Namen, in dem Ihr Keyword auftaucht. Wenn Sie das Video online stellen – ob auf Ihrer Homepage oder Youtube – sollten Sie das Keyword wiederum am Titelanfang und in den ersten 100 Zeichen des Beschreibungstextes einfügen.

Tipp 3 zu Video verbreiten: Nutzen Sie zur Verbreitung immer zuerst Ihre eigenen Kanäle

Videos bringen Interaktion, Likes, werden gerne geteilt und kommentiert. Ihre Kunden sollten dabei die ersten Nutznießer Ihrer Videos sein, denn für diese erstellen Sie die Videos.

  • – Betten Sie Ihr Video sinnvoll auf Ihrer Homepage ein.
  • – Bereits auf Ihrer Seite können Sie mit Ihren Besuchern interagieren. Erlauben Sie beispielsweise Kommentare bei Ihren Produktseiten oder im Blog.
  • – Zudem sollten Sie zu jedem Ihrer Videos einen Embed Code anbieten, so dass Kunden Ihr Video auch auf ihrer Seite platzieren können.
  • – Ihre Fans wiederum verbreiten Ihr Video durch die Teilen-Funktion auf Facebook, Twitter, Instagram oder Snapchat.
  • – Wussten Sie, dass auch die Business-Netzwerke LinkedIn und Xing auf die Macht des Bewegtbildes setzen? Wenn Sie eine Plus-Mitgliedschaft bei Ihrem Xing-Unternehmensprofil haben, können Sie Videos hochladen. Als Premiu-Mitglied können Sie Videos auf Ihrem Personenprofil unter Portfolio hochladen, das gilt auch bei LinkedIn.

Tipp4 zu Videos verbreiten: Nutzen Sie angesagte Videoplattformen

Nicht jedes Video passt zu jedem Sozialen Netzwerk. Auf Youtube, Facebook und Vimeo können Sie mehrminütige Videos hochladen, Instragram, Snapchat und Vine hingegen leben von so genannten Schnappschüssen. Hier brauchen Sie keine Erklärvideos oder Imagefilme verbreiten, sondern halten mit Hinter-den-Kulissen Kurzporträts Ihre Community bei Laune. Achten Sie also bei Ihrer Bewegtbild-Strategie unbedingt darauf, wo Ihre Videos Sinn machen und ob sich Snapchat & Co. zur Viralität anbieten, um User z.B. auf Ihre Webseite zu bringen.

Tipp 5 zu Video verbreiten: Bieten Sie Multiplikatoren Ihre Videos an

Gut gemachte Videos sind wertvoller Content – nicht nur für Ihre Webseite, sondern durchaus auch für Themenportale, Blogger oder Kooperationspartner. Nutzen Sie Multiplikatoren, die Ihre Videos gezielt auf ihren Plattformen, sozialen Netzwerken, Blogs und Foren veröffentlichen. Vor allem Videos, deren Inhalt zu einer Diskussion anregen und unterhaltsam gemacht sind, haben die Chance, sich im Netz zu verbreiten. Ein Beispiel: Haben Sie z.B. ein Erklär-Video zu den Anwendungsmöglichkeiten eines Ihrer Produkte gemacht und dieses wird von einer Online-Plattform getestet, bieten Sie der Redaktion das Video zum Test an.

Ein Video verbreiten fängt bereits beim Beschriften des Videos an. Damit Google ihren Beitrag findet und bei Suchanfragen als Ergebnis anzeigt, müssen Sie mit Keywords und Beschreibungen arbeiten. Ihre Webseite ist dann Ausgangspunkt für die virale Verbreitung. Um Reichweite zu erzielen, nutzen Sie nicht nur ihre eigenen sozialen Netzwerke, sondern auch die ihrer Mitarbeiter, Partner und Multiplikatoren wie Blogger oder Magazinen. Ansprechender Content wird zudem gerne geliked und geteilt.

Die ausführlichen Tipps zur Reichweite und den passenden Plattformen lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 3/2017.

Themen aus PRPraxis 3/2017, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Content Marketing: Durch effizientes Content-Management schaffen Sie Synergien zwischen PR, Marketing, CRM und Redaktion
  • – Social Media: Lassen Sie Ihren Twitter-Account verifizieren
  • – Interne Kommunikation: Machen Sie Ihre nächste interne Präsentation zu einem Erfolg
  • – Storytelling: Die passende Textform: So entfaltet Ihre Geschichte ihre ganze Wirkung
  • – Social Media: 5 Tipps, mit denen Ihr Chef auf Facebook punktet
  • – Leserfrage: Was genau muss in der Einwilligungserklärung für Telefon- und E-Mail-Marketing stehen?

Content, der auf Facebook & Co gut ankommt

Donnerstag, 3. November 2016

Täglich befüllen Unternehmen Facebook & Co mit neuen Inhalten, um ihre Fans zu begeistern, Neukunden zu gewinnen und den Umsatz anzukurbeln. Welcher Content kommt aber gut an und bringt den Erfolg, den sich die Unternehmen wünschen?

Video-Youtube-Suchmaschinenoptimierung-Shanai

youtube bietet Ihnen perfekte SEO für Ihr Video wie das von Shanai, Murder me, am 21. Oktober 2016 veröffentlicht, 2 Wochen später bereits über 22.000 Klicks

Newsaktuell und Faktenkontor wollten es wissen: In ihrem aktuellen Trendmonitor haben sie 654 PR-Fachleute gefragt, mit welchem Content Unternehmen das beste Echo im Social Web erzeugen. Das ist die Top-10 Liste:

  1. Witzige Fotos und Videos (57 Prozent)
  2. Infografiken (39 Prozent)
  3. Gewinnspiele (38 Prozent)
  4. Thematische Kampagnen (36 Prozent)
  5. Umfrageergebnisse (34 Prozent)
  6. Blogbeiträge (32 Prozent)
  7. Interviews (32 Prozent)
  8. Live-Kommunikation (25 Prozent)
  9. Pressemitteilungen (24 Prozent)
  10. Fachartikel (24 Prozent)

Das bedeutet im Klartext, je seichter der Content, umso intensiver beschäftigen sich die User mit den Inhalten des Posts. Das bedeutet für Sie: Verknüpfen Sie Ihre Botschaften und Informationen mit Inhalten, die Ihr Publikum begeistert. Bauen Sie einen Aha-Effekt ein, eine Wendung, die letztendlich doch noch die Inhalte wiedergibt, die Sie vermitteln möchten – eben nur spielerisch ohne erhobenen Zeigefinger.

Wenn Sie mit Bildern und Videos arbeiten, dann sollten Sie diese aber unbedingt suchmaschinenoptimiert. So finden auch Nicht-Fans Ihren Content. Auffindbar machen Sie Ihre Videos und Bilder im Netz, indem Sie Google und andere Suchmaschinen Ihr visuelles Material lesen lassen. Das bedeutet: Sie müssen bereits die Datei mit Thema und Keyword beschriften.

So gehen Sie vor:

  • – Beschriften Sie Ihre Bild- oder Videodatei mit „Keyword + Bild“ bzw. „Keyword + Video“
  • – Wenn Sie Ihr Video oder Bild z.B. auf Ihr Homepage stellen, sollten Sie
    • – in den Titel des beigefügten Artikels das Keyword setzen
    • – das Keyword in den ersten 100 Zeichen der Beschreibung
    • – in der Bildunterschrift (gilt auch für Videos) das Keyword verarbeiten
    • – und beim Einpflegen in ein Content Management System auch nochmals das Bild/ das Video im Alt-Tag beschreiben (Keyword + Thema + Unternehmen).

Ausführliche SEO-Tipps zu Bildern, Videos, aber auch PDFs finden Sie in einem älteren Blogartikel zu Suchmaschinenoptimierung: Bilder, Videos und PDFs für Google richtig aufbereiten.

Content Marketing aber richtig!

Mittwoch, 27. Juli 2016

Der Trafficgenerator Blog gibt Ihnen die aktuellsten Trends, Einblicke und Tipps zum Thema Content Marketing

Content Marketing ist die neue Zauberformel für Unternehmen und Marken. Was aber genau steckt hinter dem Begriff Content? Wie kann auch der Mittelstand von diesem neuen Marketingansatz profitieren? Fragen, die auf dem Trafficgenerator Blog beantwortet werden.

Content Marketing für den Mittelstand

Der Trafficgenerator Blog gibt Einblicke und Ausblicke zu Trends und Praxistipps im Content Marketing

Das Internet ist ein wunderbarer Platz um sich jederzeit weiterzubilden. Dazu braucht es keine teuren Seminare, die nur einen Bruchteil dessen vermitteln, was ich benötige, sondern einfach nur eine Google-Abfrage zu meinen brennensten Themen. Dazu mache ich mir eine Liste an Fragen, die ich beantwortet wissen möchte. Eben zu Themen, in denen ich noch Nachholbedarf habe. Denn genauso schnell wie die digitale Transformation voranschreitet, veralten auch die Ansätze in der PR.

Brauchen Sie auch neue Impulse für Ihre PR und Marketing-Arbeit? Dann schauen Sie doch einmal auf dem Trafficgenerator Blog vorbei. Ganz nach dem Motto Content ist King dreht sich das Wissensportal der Online Marketing Lösung rund um das Thema Content erstellen und veröffentlichen – egal ob spannende Trends, verständliche Anleitungen, Experten im Interview, aktuelle Seminare oder hilfreiche Fachinformationen – dieWissenvermittlung steht auf dem Blog an erster Stelle.

Fangen Sie doch gleich an und machen sich schlau. Übrigens finden Sie dort auch meine Content Marketing Impulse praxisnah zubereitet:

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5 Tipps wie Sie Leitfäden, FAQs & Co. Für Ihr Content-Marketing optimal einsetzen

Freitag, 17. April 2015

FAQs, Leitfäden oder Checklisten führen meist ein Stiefmütterchen-Dasein, obwohl sie nicht nur wirksame Instrumente zur Kundenbindung sind, sondern auch eine attraktive Content-Maschinerie: Sie befüllen nutzwertig Ihre Webseite und helfen bei der Suchmaschinenoptimierung. Wie Sie diese Kleinformate für Ihr Content Marketing optimal einsetzen, lesen Sie in meinem Blogbeitrag.

Warum FAQs & Co. im Content Marketing nützlich sind:

Sie bieten Lösungen auf Fragen Ihrer Kunden – und zwar unabhängig von einem telefonischen Kundenberater. Sind also jederzeit abrufbar und nutzbar. Zudem entlasten sie den eigenen Kundendienst. Ihr Unternehmen wirkt dadurch serviceorientiert und offen für Kundenanfragen.

  • – FAQs beantworten die brennensten Fragen Ihrer Kunden.
  • – Checklisten & Leitfäden geben Orientierung, erleichtern die Arbeit und das tägliche Leben.

Darauf sollten Sie beim Content Marketing mit Leitfäden, FAQs achten

Wenn Sie sich für Kleinformate als Content Marketing Instrument entscheiden, erstellen Sie diese nicht lieblos und vergessen Sie deren Existenz irgendwo auf Ihrer Webseite. Ganz im Gegenteil: Machen Sie sich klar, was Ihre Kunden wirklich davon haben und wie sie diese auf Ihrer Webseite überhaupt finden.

Bevor Sie also z.B. FAQs erstellen, versetzen Sie sich in Ihre Kunden und überlegen Sie sich genau, welche Fragen sie an Ihr Unternehmen hätten. Und formulieren Sie Ihre FAQs so, dass Ihre Kunden sie verstehen. Marketingformulierungen haben darin nichts zu suchen.

Dasselbe gilt für Checklisten und Leitfäden. Diese müssen funktional aufgebaut sein, so dass der User auch wirklich damit arbeiten kann. Sie zeigen Ihre Fachexpertise zu bestimmten Themen aus Ihrem Unternehmen. Und lassen sich auch wunderbar einer Presseaussendung beifügen.

Extra-Tipp: FAQs und Leitfäden sind zudem exzellente Nachschlagewerk für Ihre Mitarbeiter im Kundenservice, im Vertrieb, der Personalabteilung oder aus dem Produktmanagement – je nach Thema und Ausrichtung. Daher sollten Sie Ihren Mitarbeitern dieses Wissen auf einer internen Plattform zur Verfügung stellen.

Tipp 1: Schreiben Sie den Content für Ihre Kunden

Leitfäden, FAQs und Checklisten sind zwar gut für Ihr Content-Marketing, aber in erster Linie sind sie ein Service an Ihre Kunden. Verlieren Sie also nie den Blick auf Ihre Kunden. Sammeln Sie zuerst alle wichtigen Punkte (Fragen, Themen für Leitfäden, Checklisten) und erstellen Sie anhand dieser ihren entsprechenden Content. Formulieren Sie Ihre Guidelines in kurzen, prägnanten Sätzen.

  • – Nutzen Sie aus Gesprächen mit Kunden (Kundenservice, im Verkauf, auf Messen etc.), bei Umfragen, aus Kontaktformularen, in Bewerbungsgesprächen etc. deren dringlichste Fragen.
  • – Stimmen Sie die Inhalte durchaus auch auf verschiedene Zielgruppen ab: Laien und Experten. Erstellen Sie dann einfach weiterführende Inhalte für „Profis“.
  • – Strukturieren Sie Ihre Kleinformate nach Themen: Rubriken ordnen Ihre unzähligen Fragen, Leitfäden und Checklisten und machen diese übersichtlich. Die Kunden können direkt zu dem Punkt springen, der sie interessiert.
  • – Bieten Sie zu Ihren Checklisen, Leitfäden und FAQs entsprechende Ansprechpartner – am besten über ein Kontaktformular sowie über Service-Telefonnummern oder E-Mails.

Extra-Tipp: Bevor Sie Ihre Kleinformate für ihr Content Marketing veröffentlichen, lassen Sie einen Laien über Ihre Content-Formate schauen. Sind ihm alle Inhalte verständlich? Fehlen ihm wichtige Details? So können Sie Unklarheiten beseitigen bevor Sie PR mit Ihren Leitfäden, FAQs oder Checklisten betreiben.

Tipp 2: Gestalten Sie Ihren Content für Ihr Marketing multimedial

Nutzen Sie ruhig auch andere Formate als den klassischen Text für Ihre Darstellungsform. Setzen Sie anstatt reiner FAQs ein Video ein. Aber Achtung: Nur genügend Text bringt Suchmaschinen Spider auf Ihre Seite. Daher sollte Text immer die Basis Ihrer Content-Strategie sein.

  • – Machen Sie aus Ihrem Leitfaden ein Video-Tutorial
  • – Setzen Sie in Ihren FAQs zusätzlich Screenshots ein oder beantworten Sie diese als Podcast bzw. Video – manche Kunden lauschen lieber als dass sie lesen.
  • – Verweisen Sie auf andere Quellen innerhalb Ihrer Homepage, wo Kunden zusätzliche Informationen finden. Haben Sie z.B. zu einem Ihrer FAQs einen Blogbeitrag verfasst, sollten Sie darauf verlinken.
  • – Machen Sie Leitfäden & Co. ausdruckbar. Und bieten Sie die ausführlichen Inhalte in einem PDF zum Download an.

Vorteile Ihrer multimedialen Darstellung: Video-Tutorials lassen sich wunderbar auf Ihren Sozialen Netzwerken verbreiten. Dort werden sie nicht nur verstärkt wahrgenommen, sondern auch gerne geteilt.

Tipp 3: Machen Sie Ihre FAQs, Checklisten und Leitfäden auffindbar und nutzbar

Genauso wichtig wie das sinnvolle und nutzwertige Format Ihres Service-Contents ist die Bereitstellung auf Ihrer Webseite. Sie haben viel Arbeit in Ihre Kleinformate gesteckt, nun sollten sie auch auf Ihrer Webseite unkomplizert zu finden sein. Nur das macht Ihr Content Marketing erfolgreich.

  • – Wenn Sie z.B. ein Hersteller sind oder ein Berater, ist es sinnvoll einen eigenen Support-Bereich zu erstellen. Für Online-Shops reicht eine Hilfeseite.
  • – Überlegen Sie sich, welcher Begriff als Navigationspunkt sinnvoll ist, dass Ihre FAQs, Leitfäden, Checklisten gefunden werden. Am besten, Sie nennen den jeweiligen Content beim Namen: Leitfäden, Checklisten, FAQs. Oder Sie finden einen Überbegriff wie Services, Downloads für Checklisten, Leitfäden, Hilfe/ Fragen & Antworten für FAQs.
  • – Nun sollten Sie Ihren Navigationspunkt dort setzen, wo er dem Besucher ins Auge sticht. Ihn ganz unten auf Ihrer Seite verschwinden zu lassen, dafür haben Sie zu viel Zeit investiert. Enweder Sie generieren einen eigenen Reiter oder setzen ihn über Ihre Navigationszeile.
  • – Eine weitere Möglichkeit ist, auf der Startseite eine Box zu generieren, in der Sie z.B. jede Woche eine neue Frage beantworten oder auf die aktuellste Checkliste hinweisen mit jeweiliger Verlinkung zu den Content-Seiten.
  • – Verlinken Sie auch sinnvoll von Unterseiten, Blogartikeln auf Ihre Content-Formate.

Tipp 4: Nutzen Sie Ihre Content-Formate auch für die Suchmaschinenoptimierung

Guter Content lässt Suchmaschinen auf Sie aufmerksam werden. Denn diese sind immer auf der Suche nach der richtigen Antwort ihrer Nutzer. Daher verfassen Sie diese Content-Formate auch für Google & Co. Damit der Content auf Ihre Suchmaschinenoptimierung einzahlt, sollten Ihre Checklisten, Leitfäden und FAQ-Seiten

  • – genügend Textlänge besitzen. Zu Leitfäden und Checklisten sollten Sie daher eine kurze Zusammenfassung schreiben mit den wichtigsten Erkenntnissen.
  • – Immer wieder aktualisiert werden – indem Sie z.B. diese um relevante Inhalte ergänzen, das Feedack Ihrer Kunden einbauen, Neuerungen aus Ihrem Unternehmen einfügen. Das bringt auch Stammkunden wieder auf Ihre Content-Seite.
  • – Interaktion zulassen: Treten Sie mit Ihren Kunden in Dialog und fragen Sie, ob es aus ihrer Sicht noch offene Punkt gibt: Fragen, die nicht beantwortet sind, Unterpunkte im Leitfaden oder auf der Checkliste, die fehlen. Das können Sie über entsprechende Kontaktformulare lösen oder Veröffentlichung entsprechender E-Mailadressen.

Tipp 5: Vermarkten Sie Leitfäden & Co.

FAQs, Leitfäden und Checklisten dienen nicht nur dem Service am Kunden, sondern helfen durchaus Ihre Webseite zu beleben und auch Redaktionen auf Sie aufmerksam zu machen.

  • – FAQs helfen Ihnen, z.B. Themen für Ihren Blog zu finden. Greifen Sie einen Punkt aus Ihren Fragen-Antworten heraus und machen Sie daraus einen größeren Artikel mit entsprechendem Bild- oder Video-Material. Wenn Sie den Blogbeitrag auf Ihren Sozialen Netzwerken streuen
  • – Nehmen Sie den Launch Ihrer FAQs, Leitfäden oder Checklisten zum Anlass, dazu einen Facebook-Post, einen Tweet oder einen Hinweis in Ihrem Kundennewsletter
  • – Weisen Sie im Abspann Ihrer E-Mail auf diese Seiten hin.
  • – Rufen Sie auf Ihren Kunden-Kanälen dazu auf, Ihre Content-Formate zu prüfen und Verbesserungsvorschläge zu machen.
  • – Nutzen Sie Checklisten und Leitfäden auch zur Veröffentlichung auf Special Interest Seiten im Netz oder fügen Sie diese einer Pressemeldung bei, die sich genau mit dem Thema Ihres Leidfadens, Ihrer Checkliste beschäftigt.

Mehr Tipps und Best-Practice Beispiele finden Sie im Sonderheft Content der PRPraxis Ausgabe 8/2015.

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Content Marketing – in 4 Schritten zur spannenden Unternehmensgeschichte

Dienstag, 3. Februar 2015

In jedem Unternehmen stecken spannende Geschichten, die erzählt werden wollen. Es gibt aber auch immer wieder Themen, die jährlich auftauchen und die trotzdem spannend bleiben sollen. Bei diesen ist es wichtig, dass Sie Ihre Geschichte neu erzählen. Wie Sie das schaffen und welche Kommunkationskanäle sich für welche Art von Content anbieten, zeigen wir Ihnen anhand eines Beispiels.

Content Marketing - Amazon bringt Geschichten hinter Geschenken

Perfektes Content Marketing: Alle Jahre kommt Weihnachten und alle Jahre schicken Onlineshops/ Marken ihre Geschenkideen an die Redaktionen. Einen spannenden Weg ging Amazon 2014. Er stellte nicht die Produkte in den Vordergrund, sondern die Geschichten dahinter.

Guter Content will geplant sein. Es geht nicht nur ums Sammeln von Themen und Informationen, sondern auch um die intelligente Verpackung und Bereitstellung der Informationen. Spannend inszenierter Content bringt Besucher auf Ihre Webseite, Ihren Blog oder Ihre Social Media Kanäle und bindet (Neu)Kunden.

Schritt 1: Finden Sie heraus, welche Geschichten in Ihrem Unternehmen stecken

In Ihrer Jahresstrategie legen Sie bereits die Kommunikationsziele und Hauptthemen für Ihre PR-Planung fest. Nutzen Sie Ihre Hauptthemen und brechen Sie diese auf Einzelaspekte herunter. In diesen Einzelaspekten erkennen Sie bereits Anhaltspunkte für Geschichten, die Ihr Hauptthema unterstützen. Verknüpfen Sie diese Themen zusätzlich mit Ihren Botschaften (z.B. „Menschen für Menschen“) und Unternehmenszielen. Wenn Sie immer wiederkehrende Themen wie Messebesuche, neue Produktzyklen, Jahreskonferenz (intern) haben, versuchen Sie diese aus neuen Blickwinkeln zu betrachten – vor allem in den Details liegen Geschichten verborgen.

Schritt 2: Überlegen Sie nun genau, welche Zielgruppe Sie mit Ihren Themen ansprechen möchten

Content kommt nur dann beim Publikum an, wenn dieses Ihre Informationen hilfreich findet. Überlegen Sie sich also genau, welche Bedürfnisse Ihre Zielgruppe hat und wie Sie diese mit Ihren Themen befriedigen können.

Schritt 3: Überlegen Sie sich, welche Geschichte Ihre Zielgruppe hören möchte und mit welchem Medium diese erzählt werden soll

Sie haben nun Ihre Zielgruppen und Ihre Erzählstränge analysiert. Nun müssen Sie passende Erzälstränge auswählen, mit Content füllen und für beide Seiten (Unternehmen und Kunden) gewinnbringend veröffentlichen. Dazu stehen Ihnen alle Ihre Kommunikationskanäle zur Verfügung. Sie müssen jetzt nur entscheiden, welcher Kanal wie bespielt werden soll; welcher am sinnvollsten Ihre Botschaften/ Ihre Geschichte transportiert.

Schritt 4: Machen Sie sich einen Plan

Der letzte Schritt ist der einfachste. Sie haben nun alle Einzelteile für Ihre Hausmesse. Diese müssen Sie jetzt nur in einen Redaktionsplan setzen. Dieser sollte neben den die Einzelaspekte zum Thema „Hausmesse“einzelnen Content-Gattungen (Infografik, Video, Text) und Kommunikationskanälen (Blog, Webseite, Twitter, Pressemeldung, Interview) enthalten. So vergessen Sie keines Ihrer Content-Themen und sehen, ob Sie zudem einen crossmedialen Mix an Gattungen und Kommunikationskanälen hinbekommen haben, um ihre Zielgruppe zu erreichen.

Schärfen Sie Ihren Blickwinkel für Geschichten im Unternehmen. Wiederkehrende Themen können immer wieder spannend neu erzählt werden. Ihre eingespielten Kommunikationskanäle müssen Sie nicht neu erfinden, dafür Ihre Gattung, wie Sie Ihre Geschichte Ihrer Zielgruppe präsentieren wollen, z.B. als Video, Infografik oder gar Podcast. Neuen Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt. Experimentieren Sie ruhig mit neuen Darstellungsformen und schauen Sie, wie diese von Ihrer Zielgruppe angenommen werden.

Den ausführlichen Artikel mit noch mehr Tipps und Beispielen lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 3/2015.

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PRPraxis – hautnah an PR-Themen, die Sie interessieren

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Content Marketing mit nutzwertig erstellten Whitepapers

Mittwoch, 10. Dezember 2014

Wie sieht es bei Ihnen in Sachen Content Marketing aus? Gerade im B2B-Bereich ist das Marketinginstrument – Content statt Produktinformationen – äußerst Erfolg versprechend. Gut eingesetzt und vermarktet, generiert Content Marketing Vertriebskontakte. Vor allem das Erstellen von Whitepapers als Marketingmedium ist vielversprechend – damit positionieren Sie sich zusätzlich als Lösungsanbieter.

Erstellen Sie Whitepapers, die vor allem eines zeigen Ihr fachliches Expertentum. Davon profitiert auch Ihr Unternehmensimage. Der Trend in der B2B- Kommunikation geht klar zum nutzergenerierten Inhalt. Neben harten Fakten entscheiden immer mehr das Know-how im Unternehmen über den wirtschaftlichen Erfolg. Gerade nutzwertige, informative Dokumente spielen im Internet eine Rolle. Nutzen Sie also verstärkt Ihr internes Wissen und machen Sie daraus Content für Kunden.

Der Erfolg von Whitepapers – vielersprechend

Whitepapes vermitteln komplexe Inhalte lösungsorientiert – sie sind dabei wie eine Gebrauchsanleitung: Ihre Kunden haben eine Frage zu einem bestimmten Thema, Sie haben die Antwort. Mit Whitepapers erzielen Sie hohe Aufmerksamkeit, denn der Leser konsumiert Ihre Informationen aktiv, um an die Lösung seines Problems zu kommen.

Themen für Whitepaper  – abhängig von Branche und Einsatzgebiet

Mit Whitepapers schulen Sie Ihre Kunden, in dem Sie ihnen komplexe Inhalte leicht verständlich vermitteln. Dabei wird Ihr Kunde überzeugt, nicht überredet. Sie positionieren sich also als Experte auf Ihrem Gebiet und erzeugen eine hohe Glaubwürdigkeit für Ihr Unternehmen.

Die Themen sind dabei äußerst vielfältig – je nach Branche und Einsatzgebiet.

Als IT-/ Technologie/ (Maschinen)Bau-Unternehmen können Sie neue oder grundlegende Produkte, Technologien, Standards oder Bauweisen erklären.

  1. Sie können das Whitepaper als Leitfaden formulieren, indem Sie z.B. eines Ihrer erklärungsbedürftigen Produkte in Kontext eines Anwendungsbeispieles setzen und die dafür nötige Umgebung skizzieren.
  2. Sie zeigen anhand einer Guideline, wie Ihr Kunde durch das Einsetzen Ihres Produkts / Ihrer Systemlösung einen hohen Return-on-Investment generiert, was sich auf weitere Unternehmensebenen (operatives Geschäft) auswirkt.
  3. Oder Sie erläutern, wie Ihr Kunde skizzierte Branchen- oder Technologietrends nutzt, in seine Planung einbezieht und intelligent einführt.

Als Wirtschafts-, Branchen-Verband, Bildungs- und Umweltinstitut können Sie Empfehlungen aussprechen, indem Sie aktuelle Probleme in Wirtschaft, Umwelt etc. skizzieren und Ihren Verbandsmitgliedern/ Kunden aufzeigen, welche Lösungen es für sie gibt.

Sie können Studienergebnisse zusammen mit einem Marktforschungsinstitut oder (Fach)Hochschulen, eigenen Erhebungen bei Ihren Kunden aufgreifen und daraus Ratschläge formulieren.

Unternehmensberater, PR/ Social Media Berater, Fotografen können sich Aspekte aus Ihrer Tätigkeit herausgreifen und zu diesen Themen Ratgeber-Whitepapers verfassen.

Selbst Lifestyle- und Verbraucher-Themen können Sie in einem Whitepaper für Ihre Endkunden darstellen: Der Blumenversand24.com hat ein E-Book entwickelt, worauf Kunden achten sollten, wenn sie sich Blumen liefern lassen.

Aufbau und Form von Whitepapers – machen Sie Lust aufs Lesen

  1. Das Deckblatt sollte in den Farben Ihres Corporate Designs gehalten sein. So erhöhen Sie den Imagetransfer.
  2. Der Titel und Untertitel machen klar, um welches Thema es sich handelt und wer für das Whitepaper verantwortlich ist. Zudem müssen Sie in wenigen Worten den Nutzen verdeutlichen.
  3. Arbeiten Sie mit einem fundierten Inhaltsverzeichnis.
  4. Unterteilen Sie Ihr Whitepaper in bestimmte Kapitel, die sie mit passenden Überschriften kennzeichnen. Jedes Kapitel sollte auf einer neuen Seite beginnen.
  5. Ein Summary zu Beginn fasst die wichtigsten Punkte des Whitepapers
  6. zusammen.
  7. Die Einleitung hingegen schildert und analysiert die Aufgabenstellung (Problem, Situation etc.).
  8. Im Hauptteil stellen Sie Ihre Lösungsansätze dar – mit Begründung; hier können Sie subtil als Lösung Ihr Produkt einfließen lassen.
  9. Bauen Sie immer wieder Zwischenüberschriften ein, diese erhöhen die Lesbarkeit Ihres Textes und führen den Leser durch die Thematik.
  10. Die Schlussbemerkung fasst die Kernaussagen noch einmal prägnant zusammen.
  11. Im Anhang finden sich ein kurzes Autorenprofil, das Firmenprofil sowie die kompletten Kontaktdaten.
  12. Verzichten Sie im Whitepaper selbst auf Hintergrundsfarben. Am besten zu lesen ist immer noch schwarzer Text auf weißem Grund.
  13. Achten Sie auf eine komfortabel zu lesende Schriftart – möglichst serifenlos – und Schriftgröße (je nach Schriftart 11 od. 12 Pkt, nicht mehr als 14 Pkt.).
  14. Seitenzahlen geben dem Leser eine Orientierung. Er weiß bereits vor dem Lesen, ob die (hohe) Seitenanzahl das Thema rechtfertigt.
  15. Achten Sie darauf, dass der Umfang Ihres Whitepapers 5-12 Seiten nicht überschreitet. Länger als 15 Seiten liest niemand, ist das Thema auch noch so nutzwertig. Wenn Sie mehr Seiten benötigen, überlegen Sie, ob es nicht sinnvoller ist, aus dem Whitepaper eine Serie zu machen.

Wie Sie Ihre Whitepapers im Detail erstellen und erfolgversprechend vermarkten finden Sie in der aktuellen PRPraxis 25/2014.

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PRPraxis – hautnah an PR-Themen, die Sie interessieren

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