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Artikel-Schlagworte: „DSGVO“

Datenschutz: Leadgenerierung nach in Kraft treten der DSGVO

Freitag, 28. September 2018

Diese Datenschutzbestimmungen sollten Sie bei der Lead-Generierung beachten

Neue Kontakte bringen neuen Umsatz. Wie können Sie aber online an qualifizierte Kontakte kommen ohne die DSGVO zu verletzen? Ich zeige Ihnen, welche Datenschutzbestimmungen Sie bei der Lead-Generierung beachten sollten.

Datenschutzbestimmung bei der Leadgenerierung im Online Marketing

Tipps, wie Sie bei der online Leadgenerierung den Datenschutz einhalten – © Foto Thorben Wengert / pixelio.de

Laut EU-Datenschutz-Grundverordnung DSGVO müssen Unternehmen, die mit Kundendaten arbeiten – egal ob Onlineshops, Konzertveranstalter, Verbraucherportale etc. – zu jeder Zeit, Kunden, deren Daten Sie erheben, darauf hinweisen, wofür Sie deren Daten nutzen. Datenschutz ist bei der Leadgenerierung essentiell. Die Unternehmen dürfen weiterhin Leads generieren, hierbei aber wie bereits bei Newsletteranmeldungen vorgelegt, folgendes beachten:

  • – Sie geben klar den Verwendungszeck an für die Einholung der Kontaktdaten.
  • – Sie verlangen eine aktive Einwilligung vom Kunden, heißt, er muss aktiv ein Häkchen setzen, dass er die Informationen wünscht.
  • – Bevor er den Download-Link erhält, bestätigt er nochmals den Wunsch, indem er auf den Link zum Download klickt (Aktivierungslink).
  • – Protokollieren und speichern Sie die Eintragung inklusive Datum, Uhrzeit und IP-Daten elektronisch ab. Mit dem Double-Opt-In-Verfahren und der elektronischen Protokollierung erfüllen Sie Ihre Nachweispflicht.
  • Räumen Sie den Kunden unbedingt ein Widerrufsrecht ein. Klären sie sie bereits bei der Einwilligung hierzu auf. Und fügen Sie jedem E-Mail Kontakt einen Link bei, unter dem der Kunde seine Einwilligung zur Datenverarbeitung widerrufen kann.

Basis für die datenschutzkonforme Verarbeitung von Kundendaten ist die technische Sicherheit der unternehmenseigenen Webseite; dazu gehört eine SSL-verschlüsselte Datenübertragung. Darauf achtet auch Google zukünftig – es bevorzugt SSL-verschlüsselte Webseiten. Zudem sollten Sie jederzeit wissen, wo die Daten Ihrer Kunden abgespeichert werden. Nutzen Sie z.B. ein externes Newslettersystem, sollte der Anbieter möglichst seinen Server auf deutschem Boden haben oder europäischen. Dann muss er sich an die DGVO halten.

5 Tipps für effektive Leadgenerierung

Überlegen Sie sich bei Ihren Downloads einen Anreiz, damit die Interessenten ihre Daten hinterlassen: Gutscheincode, kostenloses Webinar.

Verbinden Sie Ihren Content auf Ihrem Blog immer mit einem themenbezogenen Hinweis zu einem Whitepaper, Webinar, etc.

Verlangen Sie anfangs nicht zu viele personenbezogene Daten. Je mehr Sie erfragen, umso größer ist die Hemmung, Daten preiszugeben. Bleibt der Lead mit Ihnen in Kontakt und nutzt sukzessive weiter Ihr „verschlüsseltes“ Angebot, können Sie beim 3. und 4. Kontakt spezifischere Daten erfragen.

Geben Sie Webseitenbesuchern auf der gesamten Homepage Möglichkeiten, mit Ihnen in Kontakt zu treten, den Newsletter zu abonnieren, sich für ein Webinar einzutragen etc.

Bleiben Sie bei der Leadgenerierung immer im Rahmen der aktuellen rechtlichen Vorgaben. Überprüfen Sie immer wieder die Gesetzeskonformität Ihrer Kontaktdatenabfrage.

Qualitative Lead-Generierung erreichen Sie über nutzerwertigen Content, der die Interessenten auf Ihre Kommunikationskanäle bringt. Überlegen Sie bei Ihren Maßnahmen, ob und wie diese zu einem Lead führen könnte und begleiten Sie potentielle Kunden bei Ihrer Customer Journey mit Ihrem Fachwissen. Wenn Sie Kundendaten abfragen, bleiben Sie unbedingt im Rahmen der DSGVO.

Die ausführlichen Tipps zur Leadgenerierung für Onlineshops finden Sie in der aktuellen PR & Werbe Praxis 20/2018.

Themen aus PR & Werbe Praxis 20/2018, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Online Marketing: Nutzen Sie diese Technik für ein erfolgreiches Affiliate-Marketing
  • – Zielgruppen: So behalten Sie Ihre Kunden fest im Blick
  • – Website: Schaffen Sie Vertrauen – als Basis für eine langfristige Kundenbindung
  • – Interne Kommunikation: Tipps für Sie: So ist Ihre Mitarbeiterzeitschrift weiterhin gefragt
  • – Interne Kommunikation: Datenschutz praktisch: Aufräumen, wegschließen, abschließen
  • – Kundenverhalten: Das ist der sicherste Weg zu nützlichem Kundenfeedback, das Ihren Erfolg steigert
  • – SEO: Vermeiden Sie Broken Links

5 Tipps für den perfekten Newsletter

Donnerstag, 14. Juni 2018

Kundengewinnung und Kundenbindung mit E-Mail Marketing – wie Sie den perfekten Newsletter erstellen

Der Newsletter ist immer noch einer der wichtigsten Kommunikationskanäle zur Kundenbindung. Ihre Kunden entscheiden sich aktiv für Ihre Marke, sie möchten über den Newsletter mehr über Sie erfahren, die ersten sein, die von Sonderaktionen lesen etc. Um deren Interesse zu halten und sie zu treuen Newsletter-Abonnenten zu machen, habe ich Ihnen fünf Tipps für den perfekten Newsletter zusammengestellt.

Den perfekten Newsletter erstellen

Fünf Tipps für den perfekten Newsletter – Betreff, Text, Layout, DSGVO – Foto Thorben Wengert, pixelio.de

Die perfekte Betreffzeile für den perfekten Newsletter

Die Betreffzeile ist der Türöffner für Ihren perfekten Newsletter. Locken Sie mit einer Botschaft, die Ihre Abonnenten interessiert, den Newsletter letztendlich zu öffnen und zu lesen. Plakative Sätze, die eine Handlung auslösen, eignen sich hierfür am besten:

  • -„Nur für kurze Zeit“
  • – „der ultimative Tipp für…“
  • -„Jetzt kaufen und 15% Rabatt sichern“

Enthält Ihr Newsletter mehrere Themen, sollten Sie das wichtigste an den Anfang der Betreffzeile stellen. Der Betreff-Inhalt ist nun geklärt. Die Länge ist jedoch auch entscheidend: Leser, die Ihren Newsletter am Smartphone lesen, haben ein kleineres Sichtfenster. Die ersten 35-45 Zeichen sind also entscheidend.

Fassen Sie sich so kurz wie möglich

Keiner liest mehr gerne lange Texte am Computer, Tablet oder Smartphone und schon gar nicht im Newsletter. Formulieren Sie kurze und knackige Sätze. Vermeiden Sie unnötige Floskeln, arbeiten Sie dafür mit beschreibenden Adjektiven, die Ihre Aussagen unterstreichen.

Weniger Themen sind außerdem mehr: Wählen Sie für jede Newsletter-Ausgabe drei bis fünf Themen aus. Haben Sie mehr zu erzählen, dann erhöhen Sie die Ausgabenfrequenz Ihres perfekten Newsletters. Das verkauft sich auch noch gut.

Definieren Sie im Layout klar, wann ein neues Thema beginnt. Machen Sie mit einer knackigen, nutzwertigen Überschrift dem Leser Lust, sich dem Thema zu widmen. Bauen Sie in den Text immer wieder Absätze ein – am besten alle vier bis sechs Zeilen.

Beleben Sie den Fließtext mit Fett oder Kursivdruck bei Schlagworten, denen eine besondere Botschaft zukommt. Und stellen Sie zu jedem Thema ein Bild. Benötigt ein Thema mehr Platz, verweisen Sie auf den ausführlichen Text in Ihrem Blog. Interessierte Leser klicken garantiert auf weiter.

Setzen Sie einen klaren Call-to-Action

Sie verschicken den perfekten Newsletter nicht nur, weil Sie etwas zu sagen haben, sondern weil Sie verkaufen möchten. Das gilt für die Bewerbung eines neuen Produktes, den Ticketverkauf einer kommenden Veranstaltung oder der Aufforderung zum Download eines neuen Whitepapers oder einfach nur um auf den neuen Artikel auf Ihrem Blog hinzuweisen. Tipps, wie Sie Ihren Newsletter mit Ihrer Webseite intelligent vernetzen, finden Sie in einem anderen meiner Blogbeiträge.

Alle diese Themen führen zu einer Handlung, die der Leser ausführen soll. Diese sollten Sie mit einem gut sichtbaren Call-to-Action Button versehen. Dessen Aufschrift sollte dem Leser einen persönlichen Vorteil bieten. Beispiele im perfekten Newsletter:

  • – Für das Produkt: „Seien Sie der erste mit einem….“
  • – Für Ihre Veranstaltung: „Die besten Plätze – jetzt sichern“
  • – Für das Whitepaper: „Ihre persönliche Ausgabe liegt bereit“
  • – Für den Blog: „Schon gelesen? 10 Tipps für…“

Bieten Sie ein attraktives Layout – das krönt Ihren perfekten Newsletter

Das Layout gibt dem Newsletter seine Attraktivität. Genauso wichtig wie der Inhalt ist das Design. Es macht Lust auf den Newsletter, strukturiert die Themen, bietet Bilder als Ankerpunkte, die das jeweilige Thema unterstützen.

Für den Wiedererkennungseffekt mit Ihrer Marke/ Ihrem Unternehmen, sollte das Layout Ihres perfekten Newsletters sich am Stil, Aufbau, Farbgebung, Typographie Ihrer Webseite richten. Aber Achtung: Nutzen Sie bei der Schriftwahl gängige Schriften, die bei jedem E-Mailprogramm angezeigt werden.

Nicht alle Newsletter-Abonnenten haben Ihren Webmailer so eingestellt, dass er Bilder zulässt. Daher sollten Sie jedem Bild ein Alt-Attribut zuweisen. Eine Hintergrundsfarbe mildert zusätzlich den Eindruck leerer Flächen. Von mehrspaltigen Layouts ist zudem abzuraten, entwickeln Sie den Newsletter wie eine Geschichte, die sich von oben nach unten lesen lässt mit dem Wichtigsten am Anfang.

Achten Sie auf DSGVO-Konformität

Seit 25. Mai 2018 ist die Europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) bindend. Das bedeutet für Newsletter-Versender: Die DSGVO-Konformität Ihres Newsletters beginnt bereits beim Abonnieren: Wer einen Newsletter von Ihnen abonniert muss NICHT Vor- und Zuname sowie zusätzliche Informationen über sich preisgeben. Pflichtfeld ist lediglich die E-Mailadresse. Natürlich können Sie optional die anderen Feld zum Ausfüllen anbieten. Zudem sollten Sie in einem Feld unter der Anmeldung auf die Nutzung der E-Mail hinweisen und den Abonnenten bitten, das Feld aktiv anzuklicken: „Ja, ich möchte den Newsletter abonnieren und akzeptiere die Datenschutzbestimmungen.“ Mit einer direkten Verlinkung auf ihre Datenschutzbestimmungen.

Meldet sich eine Newsletterabonnent an, muss er eine Bestätigungsmail erhalten. In dieser ist ein Link zum Abschluss des Newsletterabonnements enthalten. Mit dem Klick auf den Link bestätigt er, dass er den Newsletter wirklich erhalten möchte.

Im Newsletter selber sind Sie verpflichtet, ein Impressum zu veröffentlichen, das erkennen lässt, wer für den jetzt perfekten Newsletter verantwortlich ist (Firma, Name, Anschrift, Kontaktmail). Und der Abonnent muss jederzeit die Möglichkeit haben, den Newsletter über einen Link wieder abbestellen zu können.

Mein persönlicher Tipp für Ihren perfekten Newsletter

Egal, welches Thema Sie in Ihrem nächsten Newsletter veröffentlichen, verfassen Sie Ihre Texte immer aus Sicht des Lesers. Feilen Sie unbedingt an Ihrer Betreffzeile, sie ist ihr Türöffner. Wenn Sie unsicher sind, welche Betreffzeile Sie nutzen sollen, machen Sie die Stichprobe. Schicken Sie 5 Kunden, Kollegen, Freunden aus Ihrem Netzwerk die Optionen und lassen diese entscheiden. Zusätzlich mit den fünf Tipps, steht Ihrem perfekten Newsletter nichts mehr im Weg.