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Artikel-Schlagworte: „Familienkonzert“

Das mini.musik Kinderkonzertjahr 2019 mit liebgewonnenen Figuren

Mittwoch, 9. Januar 2019

Matze mit der blauen Tatze“ eröffnet beswingt am 20. Januar 2019 die neue mini.musik Konzertsaison in der Black Box

Wenn „Matze mit der blauen Tatze“ am 20. Januar 2019 in der Black Box gemeinsam mit den Münchner Kindern swingt, groovt und singt, liegen Jazz-Töne in der Luft. Vor fast genau sechs Jahren präsentierte mini.musik – Große Musik für kleine Menschen e.V. sein erstes Jazz-Kinderkonzert zum Mitsingen und Mitswingen. Hauptdarsteller Kater Matze mit der blauen Tatze hat seitdem drei weitere musikalische Abenteuer bestritten und auch die Kinderzimmer mit seinen Jazz-Hörspielen erobert. Dass seine blaue Tatze ihm nicht nur Hänselei einbringt, sondern magische Kräfte besitzt und er damit Freunde fürs Leben findet, erfahren die Münchner Familien im wieder aufgenommenen Jazz-Kinderkonzert „Matze mit der blauen Tatze“. Im weiteren Kinderkonzertjahr 2019 setzt mini.musik e.V. auf alte Bekannte, märchenhafte und abenteuerliche Geschichten und Musik von Barock bis Klezmer.

das mini.musik Kinderkonzertjahr 2019

Vor sechs Jahren startete Matze mit der blauen Tatze erstmals sein Bühnenabenteuer, zum Kinderkonzertjahr 2019 kehrt er zurück, © mini.musik e.V.

Im Kinderkonzert „Matze mit der blauen Tatze“ kommen die kleinen Konzertgäste (3-6 Jahre) erstmals mit Jazz in Berührung. Im Jazz verschmelzen verschiedene Musikkulturen zu einer eigenen Musiksprache. Außerdem ist der Jazz eine „Musik der Freiheit“. Hier führen die Musiker vor, wie es geht, ganz ohne Noten zu spielen – zu „improvisieren“.

Beides, die Offenheit für verschiedene Musikkulturen und die Freiheit der Improvisation passen genau zum Konzept von mini.musik – Große Musik für kleine Menschen e.V.. Denn hier lernen die Kinder die Grundvoraussetzungen für das Zuhören und für das eigene Gestalten von Musik jeglicher Couleur: Begeisterung, Freude, Offenheit und den Mut, eigene Töne zu „erschaffen“.

Am 20. Januar 2019 beginnt nicht nur für Matze mit der blauen Tatze ein grooviges Abenteuer rund um die Welt, sondern auch für die kleinen Konzertgäste das mini.musik Kinderkonzertjahr 2019, die mit ihm durch die Jazzwelt reisen und beim Mitsingen, Mitswingen und Mitschnippen gemeinsam mit den BR Klassik Moderatoren und Matze-Erfindern Uta Sailer und Alex Naumann die fesselnde Kraft des Rhythmus erspüren.

In Matzes Abenteuer kommen vielfältige Jazzstile zum Einsatz: vom Blues über Swing bis hin zum Bossa Nova. Die Jazz-Musiker zeigen, dass man nicht nur auf bekannten Jazz-Instrumenten wie Saxophon, Kontrabass, Schlagzeug und Gitarre richtig grooven kann, sondern auch auf der aus der klassischen Musik bekannten Geige.

Familienkonzerte 2019 – fünf bunte Musikprogramme warten auf die Münchner Familien

Im mini.musik Kinderkonzertjahr 2019 betreten die bekannten und beliebten Figuren Matze, Baba Jaga oder Ferdinand, der Stier wieder die mini.musik Bühne. Manchen Konzertgästen sind sie schon bestens vertraut, für andere sind sie eine Neuentdeckung. Bereits Ende Januar beginnt die Konzertreise 2019 mit dem Jazz-Matze, darauf folgt im Februar das poetische Papiertheater-Konzert „Ferdinand, der Stier“. Ende Mai steht dasrussische Märchenkonzert „Im Zauberreich von Baba Jaga“ auf dem Programm. Im Herbst geht es dann auf der Gasteig-Bühne weiter mit „Auf dem Jahrmarkt“ (10.11.19) und„Barock rockt“ (8.12.19).

Wie die Konzertgäste es von mini.musik e.V. gewöhnt sind, hat der Kinderkonzert-Veranstalter wieder eine bunte Mischung aus Abenteuern, märchenhaften Geschichten, Instrumenten und Musikepochen für die Kinder zusammengestellt. Im Mittelpunkt der Sitzkissen-Konzerte steht die Musik von Barock über Klassik und Romantik bis hin zu Jazz und Klezmer – interpretiert ausschließlich von Profimusikern (u.a. Gärtnerplatztheater oder Münchner Philharmonikern) – angereichert mit Papiertheater, Tanz, fantastischen Bühnenbildern, Moderation und Schauspiel. Um die Musik mit allen Sinnen zu erleben, sind die Kinder eingeladen, sich gemeinsam mit den BR Klassik Moderatoren Uta Sailer und Alex Naumann bei verschiedenen Mitmachaktionen wie Singen, Tanzen oder Improvisieren aktiv am Konzert zu beteiligen. Am Ende des Konzerts dürfen die Kinder nach vorne kommen und die Instrumente der Profimusiker ausprobieren. Ein ganz besonderes Erlebnis!

Rückkehr nach sechs Jahren: Matze mit der blauen Tatze – Jazz-Kinderkonzert am 20. Januar 2019

Der Kater Matze ist anders als die anderen: Er hat eine blaue Tatze. Deswegen lachen ihn die anderen aus und wollen am liebsten gar nichts mit ihm zu tun haben. Matze macht das traurig. Bis er eines Tages einen Traum hat. Darin hört er eine geheimnisvolle Stimme, die ihn fortschickt. Matze soll hinaus in die Welt. Matze mit der blauen Tatze ist wild entschlossen und macht sich auf den Weg. Das lohnt sich: Unterwegs merkt Matze, dass seine blaue Tatze eine Zaubertatze ist. Mit ihrer Hilfe findet er Freunde in der ganzen Welt: Swinguru, den Bossabär, den coolen Löwen Leo Lässig und den Affen Nicolo. Und Matze stellt fest: Mit guten Freunden und ein bisschen Jazz steht einem die ganze Welt offen…

Mit Saxophon (Tom Reinbrecht), Gitarre (Alexander Naumann), Violine (Ulrich Möller-Arnsberg) Schlagzeug (Stephan Staudt) und Kontrabass (Niki Reichel) bringt mini.musik den Jazz zu ihren kleinen Musikfreunden. Uta Sailer und Alex Naumann führen als eingespieltes Moderatoren-Tean und Matze-Erfinder durch die Geschichte..

Termine Kinderkonzertjahr 2019 im Gasteig, Black Box:

  • – Sonntag, 20. Januar 2019 „Matze mit der blauen Tatze“ – das erste Jazz-Konzert zum Mits(w)ingen kommt zurück auf die Bühne
  • – Sonntag, 24. März 2017„Ferdinand der Stier“ – mit dem Papiertheater Nürnberg und tierisch guter Musik
  • – Sonntag, 26. Mai 2019 „Im Zauberreich von Baba Jaga” – das Märchen entführt die Kinder in den russischen Zauberwald
  • – Sonntag, 10. November 2019 „Auf dem Jahrmarkt“ – bunt und schillernd, ist der mini.musik Rummelplatz mit Musik aus der ganzen Welt
  • – Sonntag, 08. Dezember 2019 „Barock rockt“ – eine abenteuerliche Zeitreise auf den musikalischen Spuren von Bach, Händel und Vivaldi

Veranstaltungsort: Black Box, Münchner Kulturzentrum Gasteig

Vorstellungsbeginn: Um 14 Uhr und um 16 Uhr. Dauer: ca. 60 Min.

Eintrittspreis: Kinder 10,00 €, Erwachsene 15,00 €

Karten für das mini.musik Kinderkonzertjahr 2019 sind über München Ticket erhältlich. Entweder telefonisch: 089/ 54 81 81 81, im Internet oder an allen München Ticket-Vorverkaufsstellen. Das beliebte Jahresabo – erhältlich bis 19.01.2019 – für die Gasteig-Reihe kostet € 45,00 (Kinder) und € 70,00 (Erwachsene).

Alle Termine, weitere Informationen und Bilder zum Programm von mini.musik – Große Musik für kleine Menschen e.V. finden Sie auf der Homepage und auf Facebook.

Auf ins Klanglabor – neues Kinderkonzert von mini.musik e.V.

Mittwoch, 31. Oktober 2018

Kinderkonzert mit experimentellen Instrumenten, Aufführung am 11. November 18 im Gasteig, München

Erstmals wagt sich mini.musik – Große Musik für kleine Menschen e.V. an experimentelle Musik: Das neue Kinderkonzert „Auf ins Klanglabor“ vermischt geschickt klassische und ungewohnte Klänge und Melodien auf ungewöhnlichen Instrumenten wie Schaschlikstäbchen oder Federballschläger mit solchen auf bekannten Musikinstrumenten. Für das gewagte Experiment am 11. November 2018 konnte mini.musik e.V. den Klangforscher Ardhi Engl gewinnen, der gemeinsam mit der bekannten Pianistin Masako Ohta und der Tänzerin Urte Gudian den Münchner Familien zeigt, welche Instrumente sich aus Abfall, Zufall und Einfall bauen und bespielen lassen. Uta Sailer führt als Moderatorin wieder durch die Konzertstunde.

Auf ins Klanglabor - Kinderkonzert von mini.musik e.V.

Ardhi Engl zeigt im neuen Kinderkonzert von mini.musik e.V. “Auf ins Klanglabor” experimentelle Instrumente und ihre Klänge – Foto © Helmut Klingele

Wie klingt eine Federballharfe? Was ist eine Nasenflöte und wie viele Instrumente stecken in einem Aluminiumrohr? Das neue mini.musik Kinderkonzert „Auf ins Klanglabor oder Solimans Reise zum Mond“ führt am 11. November 2018 Münchner Familien gleich zweifach in die Ferne. Einerseits in den Orient mit seiner typischen Musik und andererseits auf den Mond, der zunächst still ist, sich dann aber als spannendes Klanglabor für experminentierfreudige Musiker entpuppt: Soliman, einsam und traurig, spielt jede Nacht für den Mond. Als ihm sein Freund vom Mondvogel Avaluna erzählt, der seit Jahrhunderten schon in einen tiefen Schlaf versunken ist, möchte er unbedingt den Mond bereisen, um Avaluna mit seiner Musik zu erwecken. Ein Flaschengeist, den Soliman angelockt hat, ermöglicht Soliman die erwünschte Reise auf den Mond – mit Hilfe eines Flügels mit schwarz-weißen Sprossen.

Aber der Mond ist ganz stumm – keine einzige Melodie weit und breit. Nicht ein einziger Ton oder Klang ermuntert Soliman. Bis er Weltraumschrott entdeckt: Alustangen, altes Besteck, Laubsägeblätter und Federballschläger, denen er mit viel Geschick die tollsten Klänge entlockt. Ja, er verwandelt sie sogar in richtige Instrumente: Laubsägeblattdaumenklavier, Steckerlgeige, Stangerlbass, Federballharfe.

Der bekannte Münchner Klangforscher Ardhi Engl zeigt mit der Tänzerin Urte Gudian an seiner Seite, welche Musik aus Abfall, Zufall und Einfall entsteht. Und die Münchner Pianistin Masako Ohta entlockt ihrem Flügel nicht nur Klassiker der Klaviermusik, sondern garantiert unerhörte Klänge auf Tasten und im Inneren des Flügels. Wenn sich dann die beiden Klangsphären des Flügels und der selbst gebauten „Mondinstrumente“ verbinden, entsteht Musik, die dem Mondvogel Avaluna, bestimmt gefällt. Für die Kinder ist wie gewohnt eine Menge zu tun: Sie fliegen mit auf den Mond, singen für den Mondvogel und tanzen mit dem Flaschengeist.

Auf ins Klanglabor oder Solimans Reise zum Mond“ ist das neueste Konzertprogramm von mini.musik – Große Musik für kleine Menschen e.V. und hat am 11. November 2018 in der Black Box, Gasteig seine Uraufführung. Durch das einstündige Konzert führt wieder die beliebte und bekannte BR Klassik Moderatorin Uta Sailer.

Ardhi Engl – Klangforscher und Instrumentenbauer

Ardhi Engl (http://www.ardhi-engl.de) hat sich bereits als Kind das Gitarrenspiel selbst beigebracht und später am Richard-Strauss-Konservatorium in München studiert. Neben experimenteller Musik umfasst sein Repertoire auch Klassik, Jazz und Weltmusik. Seine Leidenschaft aber gilt dem Entdecken und Bauen eigener Instrumente aus Alltagsgegenständen und sogar aus Abfall. Diese Neuschöpfungen fügen sich ein in sein breites Instrumentarium aus klassischen und traditionellen Instrumenten der ganzen Welt. Damit ist er ein Multiinstrumentalist und Klangforscher, der noch nie gehörte Klänge schafft.

Die Idee, aus Alltagsgegenständen Instrumente zu bauen, kam ihm aus Neugier und Experimentierfreude. Aber auch, weil er den Klang als eigenes Wesen sieht, mit dem er, aber das auch mit ihm spielt. Auf den Bühnen in und um München ist er mit bekannten bayerischen Bühnenschauspielern und Kabarettisten wie Gisela Schneeberger, Jörg Hube, Maria Pescke oder Gerhart Polt unterwegs. Oft begleitet ihn auch Urte Gudian (http://www.urte-gudian.de/), Choreographin und Tänzerin.

Zur Zusammenarbeit zwischen mini.musik e.V. und Ardhi Engl kam es über die aus Tokyo stammende Pianistin Masako Ohta, die sowohl solistisch als auch kammermusikalisch im Bereich der klassischen und neuen Musik sowie der Improvisation unterwegs ist und bereits in mehreren mini.musik-Konzerten mitgewirkt hat. Das Experiment Kinderkonzert wagt Ardhi Engl sehr gerne!

Termin: Sonntag, 11. November 2018 „Auf ins Klanglabor oder Solimans Reise zum Mond“

Veranstaltungsort: Black Box, Münchner Kulturzentrum Gasteig

Vorstellungsbeginn: Um 14 Uhr und um 16 Uhr. Dauer: ca. 60 Min.

Eintrittspreis: Kinder 10,00 €, Erwachsene 15,00 €

Karten sind über München Ticket erhältlich. Entweder telefonisch: 089/ 54 81 81 81, im Internet oder an allen München Ticket-Vorverkaufsstellen.

Alle Termine, weitere Informationen und Bilder zum Programm von mini.musik finden Sie auf der Homepage und Facebook.

Kinderkonzert rund um die Familie der Streichinstrumente

Mittwoch, 4. April 2018

mini.musik e.V. spielt am 22. April 2018 Münchner Familien „Ein(en) Streich im bunten Musikantenreich“

mini.musik – Große Musik für kleine Menschen e.V. lädt am 22. April 2018 alle Kinder von drei bis sechs Jahren zu einem musikalischen Abenteuer in die Black Box, Gasteig/ München ein: Das Kinderkonzert „Ein Streich im bunten Musikantenreich“ erzählt die Geburt der kleinen Geige Stradi und ihren Weg zu einer eigenständigen Geigen-Persönlichkeit. Anfangs hat Stradi nichts als Streiche im Kopf – doch nach dem Hauptstreich ist es vorerst vorbei damit. Im Kinderkonzert machen die Musiker die Kinder mit der Familie der Streichinstrumente bekannt, vorgestellt vom Pelaar-Quartett, das mit seinem beseelten Spiel Stradi und seinen Freunden Leben einhaucht. Am 22. April ’18 präsentiert mini.musik – Große Musik für kleine Menschen e.V. gemeinsam mit dem Münchner Pelaar-Quartett das Kinderkonzert „Ein Streich im bunten Musikanten-reich“ in der Black Box, Gasteig München.

Kinderkonzert von mini.musik e.V.

Im Kinderkonzert von mini.musik e.V. dreht sich am 22. April 2018 alles um die Familie der Streicher

Frisch aus der Werkstatt, macht sich die kleine Geige Stradi auf den Weg, um Freunde zu finden. Unterwegs trifft sie andere Instrumente, die schon bald zu Kameraden werden. Gemeinsam mit ihnen fällt Stradi so mancher Streich ein, der sich vor allem musikalisch offenbart. Schließlich muss man doch seinem Namen als „Streich“instrument gerecht werden. Wie der Hauptstreich ausgeht, das hören die Kinder in diesem Mitmachkonzert.

Im Konzert sind verschiedene Instrumentenkombinationen zu hören: Zuerst ist Stradi allein unterwegs (Violinen-Solo), später tut sie sich mit einer zweiten Geige zum Duo zusammen. Und auch zu dritt oder zu viert lässt es sich wunderbar musizieren, als Trio oder Quartett (zwei Violinen, Viola, Violoncello)! Die Kinder erleben turbulente Musikabenteuer wie ein sogenanntes „Quodlibet“, bei dem die Musiker drei verschiedene Melodien gleichzeitig spielen und es trotzdem harmonisch klingt. Dann würfeln sie ein Musikstück für die Streicherfamilie und erfahren, dass auch vier klassische Streichinstrumente grooven können wie eine echte Jazzband.

Mitmachaktionen und Profi-Musiker im Kinderkonzert

Gemeinsam mit der bekannten BR Klassik Moderatorin Uta Sailer lernen die Kinder die Familie der Streichinstrumente kennen. Sie erleben, wie das Streichen der Saiten die Geige zum Klingen bringt und dass „Streich“ von (mit dem Bogen über die Saiten) „Streichen“ kommt. Sie erfahren, dass eine Geige eine „tierische“ Angelegenheit ist mit Schnecke, Frosch und echtem Pferdehaar. Und sie spüren, was es bedeutet, „Musik zu spielen“ bzw. als Quartett, mit musikalischen Freunden „miteinander zu spielen“.

Zu hören sind Werke aus verschiedenen Jahrhunderten, die für Streichquartett, für Violinsolo, für Violinduo oder für Streichquartett mit Klavierbegleitung komponiert sind. Die Kinder hören Musikstücke von Bach über Bartok, Dvorák bis zu Schostakowitsch und Strawinsky.

Im mini.musik Ensemble spielen am Klavier Anastasia Reiber, an den Violinen Joe Rappaport und Luciana Beleaeva , Gunter Pretzel an der Viola und Graham Waterhouse am Violoncello. BR-Klassik-Moderatorin Uta Sailer macht die Geschichte der kleinen Geige Stradi für die Kinder durch lebendiges Erzählen, Mitmachaktionen wie Singen und Tanzen erlebbar. Das Konzept stammt aus der Feder der mini.musik Gründerin Anastasia Reiber.

Idee und Konzept hinter Kinderkonzert „Ein Streich im bunten Musikantenreich“

mini.musik ist aus dem Wunsch entstanden, Kindern von drei bis sechs Jahren nicht nur an klassische Musik spielerisch heranzuführen, sondern ihnen auch die dazugehörigen Instrumente vorzustellen“, erklärt Anastasia Reiber das musikalische Konzept des Vereins. „Mit dem Konzert „Ein Streich im bunten Musikantenreich“ stellen wir in diesem Jahr nach Achtung Blechlawine (Blechbläser) erneut eine Instrumentenfamilie vor, die der Streichinstrumente.“

Die Gattung des Streichquartetts kam im 18. Jahrhundert auf – Joseph Haydn hat sie zu einer ersten Blüte gebracht. Später haben viele große Komponisten Streichquartette geschrieben, allen voran Ludwig van Beethoven, Wolfgang Amadeus Mozart oder Franz Schubert. Im 20. Jahrhundert waren es Komponisten wie György Ligeti. Das Streichquartett gilt als eine besonders anspruchsvolle Form klassischer Instrumentalmusik. Sie ist die Königsdisziplin für einen Komponisten. Das homogene Zusammenspiel der vier Streicher, aber auch der enorme Ausdrucksreichtum im Ensembleklang werden hoch geschätzt.

Die Gleichberechtigung aller vier Stimmen ist ein musikalisches Sinnbild für die Demokratie: man unterhält sich, diskutiert, streitet und ist doch in gemeinsamer Sache unterwegs, im Geiste der Einheit und der Harmonie. Gerade im 21. Jahrhundert erfreut sich die Gattung des Streichquartetts großer Beliebtheit auch bei jungen Menschen.

Termin: Sonntag, 22. April 2018 „Ein Streich im bunten Musikantenreich“
Veranstaltungsort: Black Box, Münchner Kulturzentrum Gasteig
Vorstellungsbeginn: Um 14 Uhr und um 16 Uhr. Dauer: ca. 60 Min.
Eintrittspreis: Kinder 10,00 €, Erwachsene 15,00 €

Karten sind über München Ticket erhältlich. Telefonisch: 089/ 54 81 81 81, im Internet oder an allen München Ticket-Vorverkaufsstellen.

Alle Termine, weitere Informationen und Bilder zum Programm von mini.musik finden Sie auf der Homepage und Facebook.

Matze hebt ab – viertes Jazz-Kinderkonzert von mini.musik e.V.

Mittwoch, 21. Februar 2018

Kinderkonzert “Matze im Weltall” bringt am 11. März 2018 Münchner Kinder zum Mits(w)ingen

Am 11. März 2018 fliegen die Münchner Kinder mit dem beliebten Kater Matze und seiner Jazz-Combo ins Weltall. Das Jazz-Kinderkonzert rund um Matze mit der blauen Tatze ist die vierte Geschichte über den umtriebigen Kater. Mit „Matze im Weltall“ setzt mini.musik – Große Musik für kleine Menschen e.V. seine Jazz-Erfolgsgeschichte vor. Matze beweist, Jazzmusik ist nicht nur Erwachsenen vorbehalten, sondern bringt auch Drei- bis Sechsjährige zum Grooven. Verpackt in ein kosmisches Abenteuer erleben die Kinder in vielen Mitmachaktionen die musikalische Freiheit des Jazz. Im Gepäck haben die Jazz-Musiker bekannte Jazzstandards, aber auch Weltraummusik und Eigenkompositionen von Matze-Miterfinder und Gitarrist Alex Naumann.

Jazzkonzert für Kinder von mini.musik e.V.

Im vierten Jazz-Abenteuer von Kater Matze geht es für die Münchner Kinder und Familien ins Weltall

Die Weite des Alls, die funkelnden Sterne, der schöne Mond – wer träumt nicht davon, einfach mal abzuheben und ins Weltall zu fliegen? Auch das freche Swinguru will unbedingt mal da rauf. Und es weiß, wie es geht: mit einem selbst gebastelten Raumschiff! Gedacht, getan. Auf dem Schrottplatz sucht sich die Matze-Combo alles zusammen, was sie für ein echtes Raumschiff so braucht: Antrieb, Trägerrakete, Lenkrad, Energieversorgung, Bordküche, Fallschirm, Schleudersitz. Und dann heißt es: 10 – 9 – 8 – 7 – 6- 5- 4- 3- 2- 1 – GO!

So rasant beginnt das vierte musikalische Abenteuer des umtriebigen Katers Matze mit der blauen Tatze. Seit – vor fast genau fünf Jahren – der Kater im gleichnamigen Kinderkonzert das erste Mal auf der Black-Box Bühne seine Blue Notes ertönen ließ, sind die Münchner Kinder vom Jazz begeistert. Und wollten immer mehr Matze! „Matze im Weltall“ führt am 11. März 2018 fort, was die vorherigen drei Jazz-Geschichten rund um die Matze-Combo gezeigt haben: leichtfüßig vorgetragene Jazzstandards, gemixt mit Weltraummusik und Eigenkompositionen. Die Kinder erleben mit allen Sinnen die vielfältigen Jazzstile, von Blues über Swing bis hin zum Bossa Nova. Interpretiert von erstklassigen Musikern aus der Münchner Jazzszene.

Die Mission für das Jazz-Kinderkonzert ist klar: „Offene Ohren für neue Töne“

Der Jazz macht mit seiner Spielfreude und Spontanität Zuhören einfach. Seine Offenheit begeistert Jung und Alt und macht Mut, eigene Töne zu erschaffen. Das ist spürbar in den Jazz-Kinderkonzerten, die auch auf CD erschienen sind. Nach Matze mit der blauen Tatze und Matze, Mütze und der blaue Ball soll auch Matze im Weltall auf CD gebrannt werden und so allen Kindern in den deutschsprachigen Ländern zugänglich sein; nicht nur Münchner Konzertgästen. Matze-Erfinder sind Uta Sailer, mini.musik-Gründerin und BR Klassik Moderatorin und Alex Naumann, ebenfalls Moderator bei BR Klassik und für mini.musik als Gitarrist und Moderator aktiv.

Im Konzert moderieren Alex Naumann und Uta Sailer gemeinsam mit großer Freude und Humor. Zusammen binden sie die Kinder bei „Matze im Weltall“ aktiv ein: beim Schwerelostanz im All, bei einer Weltraum– Bodypercussion-Improvisation oder beim gemeinsamen Singen eines Weltraumsongs.

Die Matzefiguren verkörpern unterschiedliche Jazzstile, die im Konzert aufscheinen: Angekommen im Weltall hopst Swinguru von Planet zu Planet (Swing), Nicolo wirft mit Sternenstaub um sich, der Bossa Bär verkauft Tubensenf an Aliens (Bossa Nova), Leo Lässig hat ständig neue Ideen (Cool Jazz) und Mütze häkelt neue Mützen. Matze ist mal hier und mal dort, (Blues) bis er entsetzt feststellt, dass da oben im All ein übler Herrscher aktiv ist.

Der Übeltäter will alles so machen, wie es ihm passt. Außerdem ist er absolut unmusikalisch! Das Schlimmste aber ist, dass er eine schreckliche Waffe entwickelt hat: schlechte, stinkende Gedanken, mit denen er alles verseucht! Was tun? Leo Lässig weiß die Lösung: Einfach einsaugen! Und so macht sich die „Groovy Mieze Matze mit der blauen Tatze“ Jazzband auf zur großen Matze-Mission!

Im einstündigen Kinderkonzert sind Jazzstandards wie „Dream a alittle dream of me“ „Fly me to the moon“, „Stardust“ u.a., Weltraummusik und groovige Eigenkompositionen von Alex Naumann zu hören – gespielt auf Saxophon (Tom Reinbrecht), Gitarre (Alex Naumann), Kontrabass (Nikolaus Reichel) und Schlagzeug (Stephan Staudt) mit dem BR Klassik und mini.musik Moderatorenteam Uta Sailer und Alex Naumann.

Termin: Sonntag, 11. März 2018 „Matze im Weltall“

Veranstaltungsort: Black Box, Münchner Kulturzentrum Gasteig

Vorstellungsbeginn: Um 14 Uhr und um 16 Uhr. Dauer: ca. 60 Min.

Eintrittspreis: Kinder 10,00 €, Erwachsene 15,00 €

Karten sind über München Ticket erhältlich.

mini.musik Konzertprogramm 2018 – alte Bekannte, neue Geschichten

Donnerstag, 18. Januar 2018

Auftakt mit Trompeten: „Achtung Blechlawine“ kehrt nach sieben Jahren auf die Gasteig-Bühne zurück und eröffnet das Konzertprogramm 2018 von mini.musik e.V.

Am 4. Februar 2018 kehrt „Achtung Blechlawine“ nach sieben Jahren auf die Gasteig-Bühne, Black Box zurück. Das Kinderkonzert rund um die Familie der Blechblasinstrumente bildet den Auftakt für das Konzertprogramm 2018 von mini.musik – Große Musik für kleine Menschen e.V. Mit Witz und einem Bühnenauto nimmt das „Blechlawinenlimousinenquartett“ die Kinder mit auf eine echt coole Konzerttournee. Im März fliegen die Münchner Kinder dann mit Matze und seiner Jazz-Combo ins Weltall. Danach wird es wieder klassisch: „Ein Streich im bunten Musikantenreich“ dreht sich rund um die Familie der Streichinstrumente. Der November gehört den Klangexperimenten. Die Kinder erleben selbst gebaute Musikinstrumente aus Einfall, Zufall und Abfall – echte Ohrenöffner! Feierlich wird es schließlich im Advent mit „Ein Engel fällt aus allen Wolken“ – Sosoel betört mit Klängen von Querflöte und Harfe und stimmt auf das Weihnachtsfest ein. In allen mini.musik Kinderkonzerten steht das Mitmachen und das Erleben von Musik an erster Stelle.

Konzertprogramm 2018 von mini.musik e.V. im Gasteig

Das Kinderkonzert “Achtung Blechlawine” eröffnet das Konzertprogramm 2018 von mini.musik e.V.

Ein Auftakt mit Trompeten: „Achtung Blechlawine“ gehört zum Klassikrepertoire von mini.musik – Große Musik für kleine Menschen e.V. Vor sieben Jahren stand die Familie der Blechblasinstrumente das letzte Mal auf der Gasteig-Bühne und bescherte den Münchner Familien einen rasant musikalischen Nachmittag. Am 4. Februar 2018 gibt es endlich ein Wiedersehen mit Trompete, Horn, Posaune und Tuba. Mit dabei ist auch eine Schauspielerin, die im Konzertverlauf in unterschiedliche Rollen schlüpft – mal ist sie Polizistin, mal Konzertveranstalterin und sogar als Schwester von Pippi Langstrumpf tritt sie auf. Gemeinsam mit BR Klassik und mini.musik Moderatorin Uta Sailer führt sie die Kinder durch das Konzert.

Im Konzert erleben die Kinder eine fiktive Konzerttournee mit dem „Blechlawinenlimousinenquartett“. Das Blechbläserensemble reist in einem selbst gebauten Bühnenauto mit eigener „Fahrtmusik“ zu unterschiedlichen Konzertstationen. Dabei hat es einige Hindernisse zu überwinden. Und so kommt es, dass das „Blechlawinenlimousinenquartett“ in eine Fahrzeugkontrolle gerät und sich erklären muss: Was bitte sind Schnecke und Schalltrichter? Und wo ist bitte die Warnweste? Es gibt Ärger und zwei der Musiker werden klangvoll abgeführt – mit Mozarts „O Isis und Osiris“ aus „Die Zauberflöte“. Als das Quartett dann nur noch zu zweit ist, müssen die Kinder als Chor einspringen, gemeinsam singen Sie das Kinderlieg „Die Geige“.

Effektvoll ist eine Szene, in der das Auto in ein Verkehrschaos gerät und die Polizistin verzweifelt versucht, den Verkehr zu regeln – passend zur äußerst bewegten Musik von Pierre Passerau, „Il est bel et bon“. Auch eine Party wird gefeiert – mit einem aus den Publikumskindern zusammengewürfelten Gartenschlauchorchester zum Lied „Pippi Langstrumpf“. Jazzmusik ist auch mit an Bord – zum Mitgrooven für alle. Und als das goldglänzende Blechbläser-Quartett am Ende noch Verdis Triumphmarsch aufführen darf, ist der Erfolg ihrer Tournee nicht mehr zu bremsen.

Schillernd und klangvoll – das mini.musik Konzertprogramm 2018

Das mini.musik Konzertrogramm 2018 beinhaltet wieder eine bunte Mischung aus alten und neuen Geschichten, Instrumenten und Musikepochen. Nach der Familie der Blechbläser erwartet die Münchner Familien am 11. März 2018 ein neues Abenteuer von Jazz-Matze. Die Matze-Crew hebt ab ins Weltall – in einem selbstgebastelten Raumschiff und selbstgestrickten Raumanzügen. Im April (22.4.18) übernimmt die kleine Geige Stradi die Gasteig-Bühne und zeigt den Kindern in „Ein Streich im bunten Musikantenreich“, welche Vielfalt in der Familie der Streichinstrumente herrscht. „Auf ins Klanglabor“ ist ein neues Kinderkonzert von mini.musik e.V., das am 11. November 2018 seine Premiere feiert. Zum Einsatz kommen traditionelle und experimentelle Instrumente mit der international bekannten Pianistin Masako Ohta und dem Klangforscher Ardhi Engl (http://www.ardhi-engl.de/). Den klangvollen Abschluss und die perfekte Einstimmung auf Weihnachten zaubert Engel Sosoel: „Ein Engel fällt aus allen Wolken“ (11.12.18) ist das beliebte mini.musik Weihnachtskonzert mit Querflöte, Klavier, Violoncello und Harfe.

Das Konzertprogramm 2018 ist konzipiert für Kinder von drei bis sechs Jahren und ideal für eine erste Begegnung mit klassischer und anderer qualitätvoller Musik. Durch alle Programme führen die Konzertpädagogin und Musikjournalistin Uta Sailer (mini.musik Gründerin und Moderatorin bei BR Klassik, Magazin „Leporello“ und Autorin für die Kindersendung „Do Re Mikro“) und ihr Kollege Alex Naumann (Gitarrist und Autor sowie Moderator bei BR Klassik, Kindersendung „Do Re Mikro“). Im Mittelpunkt der Sitzkissen-Konzerte steht die Musik von Mittelalter über Barock, Klassik und Romantik bis hin zu Jazz und Weltmusik – interpretiert ausschließlich von Profimusikern (u.a. Gärtnerplatztheater oder Münchner Philharmonikern). Um diese Musik mit allen Sinnen zu erleben, sind die Kinder eingeladen, sich aktiv durch Singen, Tanzen und Improvisieren zu beteiligen. Am Ende des Konzerts dürfen die Kinder nach vorne kommen und die Instrumente der Profimusiker ausprobieren. Ein ganz besonderes Erlebnis!

Rückkehr nach 7 Jahren: Achtung Blechlawine – Kinderkonzert am 4. Februar 2018 rund um die Familie der Blechblasinstrumente

Achtung, die Blechlawine rollt an! In diesem Kinderkonzert heißt es, Ohren anlegen, denn die vier goldglänzenden Blechblasinstrumente heizen ordentlich ein. Sie sind auf Konzerttournee mit Hindernissen. Als sie in eine Verkehrskontrolle geraten, müssen sie alle Geheimnisse offen legen: Schalltrichter, Schnecke, Schnörkeltöne. Ob sie dann noch rechtzeitig zu ihren geplanten Auftritten kommen?

Gespielt auf Trompete, Horn, Posaune, Tuba mit Schauspielerin Susanne Er, Improvisationstheater und Uta Sailer als Moderatorin hören die Kinder Werke von Georg Friedrich Händel, Pierre Passereau, Jan Koetsier, Wolfgang Amadeus Mozart, Francis Poulenc, Guiseppe Verdi u.a. Das Konzept stammt aus der Feder von Hanne Muthspiel-Payer, Uta Sailer und Anastasia Reiber.

Termine zum Konzertprogramm 2018 für Familien im Gasteig, Black Box

So., 4. Februar 2018 „Achtung, Blechlawine“ (wieder da)

So., 11. März 2018 „Matze im Weltall“ (NEU)

So., 22. April 2018 „Ein Streich im bunten Musikantenreich” (wieder da)

So., 11. November 2018 „Auf ins Klanglabor“ (NEU)

So., 09. Dezember 2018 „Ein Engel fällt aus allen Wolken“ (wieder da)

Termin: Sonntag, 4. Februar 2018 „Achtung Blechlawine“

Veranstaltungsort: Black Box, Münchner Kulturzentrum Gasteig

Vorstellungsbeginn: Um 14 Uhr und um 16 Uhr. Dauer: ca. 60 Min.

Eintrittspreis: Kinder 10,00 €, Erwachsene 15,00 €

Karten sind über München Ticket erhältlich. Entweder telefonisch: 089/ 54 81 81 81, im Internet oder an allen München Ticket-Vorverkaufsstellen.

Das beliebte Jahresabo zu Konzertprogramm 2018 – erhältlich bis 04.02.2018 – für die Gasteig-Reihe kostet € 45,00 (Kinder) und € 70,00 (Erwachsene).

Alle Termine, weitere Informationen und Bilder zum Programm von mini.musik finden Sie auf der Homepage und Facebook.

Kinderkonzerte: Mitmachen statt stillsitzen, der kindliche Spaß an Klassischer Musik

Mittwoch, 28. Juni 2017

10 Jahre mini.musik e.V. – 10 Jahre Kinderkonzerte, 45.000 klassikbegeisterte Kinder in München, Deutschland und über die Landesgrenzen

Klassische Musik ist keine Domäne für Erwachsene. Kinderohren verschließen sich keinem Musikstil, sondern sind offen für alle Klänge. Und wenn diese Klänge noch verpackt sind in eine spannende Geschichte mit vielen Mitmachaktionen, dann ist die Lust an klassischer Musik auch bei Dreijährigen geweckt. Vor zehn Jahren hatten die Konzertpädagoginnen Anastasia Reiber und Uta Sailer eine Idee: die Konzertsäle Münchens für Drei- bis Sechsjährige zu öffnen – mini.musik – Große Musik für kleine Menschen e.V. war geboren. Seitdem erlebten 45.000 Kinder mit ihren Familien 25 diverse Konzertprogramme im Gasteig, auf Bühnen rund um München, Deutschland und über die Landesgrenzen hinweg. Auch nach zehn Jahren sind die Kinderkonzerte noch einmalig in München: die Nähe zwischen Künstlern und Publikum, die kindgerechte Vermittlung und die aktive Beteiligung der Kinder macht’s!

Klassik mit einem Augenzwinkern – dass man Klassik mit allen Sinnen erleben kann und dabei nicht still sitzen muss, zeigen die mini.musik e.V. Gründerinnen Anastasia Reiber (mi.) und Uta Sailer (re.) seit 10 Jahren Kinderkonzerte/ © mini.musik e.V.

Ist klassische Musik nur einem reifen, erwachsenen Publikum vorbehalten? Und muss es im Konzertsaal unbedingt still sein und die Konzertgäste auf ihren Stühlen halten? Von wegen, es geht auch anders. Das zeigt mini.musik – Große Musik für kleine Menschen e.V. seit 10 Jahren. 2007 hatten zwei Konzertpädagoginnen eine Idee: Öffnet die Konzertsäle für die Kleinen! Bringt die große Musik zu den kleinen Hörern! Seither ist die Kulturlandschaft in München auch für Drei- bis Sechsjährige reicher geworden.

Die Idee von Anastasia Reiber (Pianistin) und Uta Sailer (BR Klassik Moderatorin) ist immer noch einmalig und erfolgreich: Jedes Konzert ist ausverkauft, das mini.musik Ensemble ist gern gesehender Gast in deutschen Konzertsälen, bei bekannten Musikfestivals im In- und Ausland und hat neben seiner Gasteig-Reihe in München seit 2016 eine weitere mit dem Kleinen Theater Haar etabliert. Bis heute haben über 45.000 Kinder aus und um München mit Ihren Eltern mehr als 320 Konzerte erlebt.

Klassische Musik, kindgerecht aufbereitet

Das musikalische Konzept von mini.musik spricht alle Sinne der Kinder an. Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren erleben ihre Welt besonders intensiv, wenn sie mit eigenem Tun beteiligt sind. Deshalb werden die kleinen Zuschauer bei den inszenierten Kammerkonzerten zu Mitwirkenden. Spielerisch und sinnenfroh können sie sich der klassischen Musik nähern.

Vertraute Ansprechpartner für die Kinder sind Moderatoren des Bayerischen Rundfunks – gemeinsam mit ihnen singen, tanzen und musizieren die Kinder. Die/ der Moderator/in führt die Kinder in die Geschichte des Konzerts ein und begleitet sie durch das Programm.

Jedem mini.musik Kinderkonzert liegt ein Thema zugrunde, das die Kinder in ihrer Fantasiewelt anspricht: Woher kommt eigentlich der Ton bei einem Klavier? Was passiert, wenn sich ein Holzwurm durch die Klarinette boxt? Und wie klingen blaue Töne, die aus einer Katertatze purzeln? Fragen, die mini.musik e.V. in seinen Geschichten musikalisch beantwortet. Das Thema des Konzerts wird durch Bildprojektionen, Moderation, kleine szenische Einlagen und insbesondere durch geeignete Musikstücke lebendig gemacht.

Die Kinder geben in den Kinderkonzerten den Ton an

Die Kinder erleben einen altersgerechten und vor allem spielerischen Zugang zur klassischen Musik im Konzertsaal; an der Schnittstelle zwischen professionellem Konzertbetrieb auf der einen und Familie und Kindergarten als Orte kultureller Bildung auf der anderen Seite. Ziel der Kinderkonzerte ist Freude und Leichtigkeit zu vermitteln mit allem, was klingt!

Wenn nun die Profimusiker von mini.musik e. V. ihre Instrumente zum Klingen bringen, dann lauschen auch die ganz Kleinen mit gespitzten Ohren und leuchtenden Augen. Bis ihr Einsatz kommt. Viele Mitmachaktionen wie das Singen von Liedern, das Tanzen, das gestische Begleiten klassischer Musikwerke, das Klatschen markanter Rhythmen oder geführte Improvisationen mit Stimme, Händen und Füßen bilden das Zentrum der Konzerte. Das musikalische Repertoire in den Konzerten reicht dabei vom Mittelalter, Barock über Klassik bis hin zu Jazz und Weltmusik.

Die Konzerte sind auf kleine Ensembles in wechselnden Besetzungen ausgelegt, so dass die Kinder im Laufe einer Konzertreihe unterschiedliche Instrumente kennen lernen: Blas-, Streich-, Zupf- und Schlaginstrumente. Und diese zum Schluss auch selbst ausprobieren dürfen. Für sein Konzept hat mini.musik e.V. bereits namhafte Musikensembles wie die Barocksolisten München, das slowenische Percussion-Duo Drumartica, The Red Socks Brasquintett oder die Mittelalterband Triskilian gewinnen können.

Kinderkonzerte – professionell konzipiert, spielerisch vorgetragen

Anastasia Reiber und Uta Sailer haben vor zehn Jahren mini.musik mit viel Herzblut gegründet; die meisten Konzerte stammen aus ihren Federn. Beide sind erfahrene Konzertpädagoginnen und Absolventinnen des Studiengangs Konzertpädagogik/ Musikvermittlung an der Musikhochschule Detmold. Sie sind auch aktive Mitglieder des mini.musik Ensembles – Anastasia Reiber am Klavier, Uta Sailer als Moderatorin. Zum mini.musik-Team gehören außerdem professionelle Musiker aus München und Umgebung, aus renommierten Orchestern wie dem Münchner Gärtnerplatztheater oder dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks.

Im Sinne nachhaltiger und kontinuierlicher musikalischer Bildung ist die mini.musik Gasteig-Reihe mit fünf verschiedenen Programmen pro Saison konzipiert. Bis jetzt entwickelte mini.musik 25 Produktionen, in denen Musik mit anderen Kunstformen wie Papiertheater, Geschichtenerzählung oder Schauspiel kombiniert wird. Pro Jahr gibt es zwei neue Konzerte, auf die sich die Kinder freuen können.

Auch nach zehn Jahren besitzt das mini.musik Angebot in München eine Vorreiterrolle. „In unseren Konzerten spielt das Mitmachen eine zentrale Rolle, d.h. unsere Mitmach-Aktionen sind geplant und beziehen sich direkt auf die gespielte Musik. Damit ermöglichen wir den Kindern ein tieferes Erleben und dadurch Verstehen von Musik“, erklärt Uta Sailer, Mitgründerin von mini.musik. Und mini.musik-Leiterin Anastasia Reiber ergänzt: “Es gibt viele Münchner Familien, deren Kinder mit mini.musik groß geworden sind. Nach zehn Jahren begrüßen wir bereits die vierte Generation der Vorschulkinder. In unseren Konzerten spüren wir, wie die Kinder klassische Musik lieben lernen und Freude daran haben, sich spielerisch mit ihr auseinanderzusetzen. Das hält unsere Konzeptflamme am lodern.“

Die Mitmachkonzerte stecken an: Auch außerhalb Münchens ist die Musikwelt auf mini.musik aufmerksam geworden. Der Verein gibt regelmäßig Gastspiele beim Rheingau Musikfestival oder in Ravensburg. Das Dresdner Musikfestival wünschte sich von mini.musik 2015 ein Kinderkonzert zum Thema Zeit und das Zaubersee Festival in Luzern das russische Märchen der Hexe Baba Jaga.

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Bühne frei für die Bärenprinzessin – ein musikalisches Märchen

Mittwoch, 19. April 2017

Das Mittelalter zieht mit Fanfaren und Trompeten in den Gasteig ein – neues Kinderkonzert von mini.musik e.V.

Ein Bär und eine Prinzessin? Passt denn das zusammen? mini.musik – Große Musik für kleine Menschen e.V. meint, sehr wohl! In seinem neuen Bühnenmärchen Die Bärenprinzessin erleben die beiden Protagonisten ein klangvolles Abenteuer mit Musik aus dem Mittelalter (7. Mai 2017 in der Black Box, Gasteig). Erfunden hat die Geschichte Martin Sailer, Ehemann der mini.musik Gründerin Uta Sailer. Das Märchen nimmt die Münchner Familien mit in eine längst vergangene Zeit und führt sie gleichzeitig zu sich selbst – in die eigene Seele. Das Klangfeld für das mini.musik Kinderkonzert bietet Triskilian, eine richtige Mittelalterband. Mit ihren außergewöhnlichen Instrumenten wie Nyckelharpa und Cister und ihrer Musikauswahl – Eigenkompositionen aus mittelalterlichen Melodien – machen Triskilian die Geschichte lebendig. Aber auch für die kleinen Konzertgäste gibt es wieder viel zu tun bis der Bär seine Prinzessin glücklich macht und sich selbst verwandelt.

Kinderkonzert und musikalisches Märchen von mini.musik e.V.

Die Bärenprinzessin ist ein Märchen mit Mittelaltermusik – Foto: © mini.musik – Große Musik für kleine Menschen e.V.

Das Kinderkonzert Die Bärenprinzessin von mini.musik e.V. feiert am 7. Mai 2017 Premiere in der Black Box des Münchner Gasteigs. In seinem Märchen erzählt Martin Sailer, Ehemann der mini.musik Gründerin und Moderatorin Uta Sailer, die Geschichte einer außergewöhnlichen Begegnung zwischen einem Bären und einer Prinzessin. Der Bär stellt der traurigen Prinzessin seltsame Aufgaben, die eigentlich unlösbar sind. Doch die Prinzessin findet auf magische Weise immer einen Weg und am Ende… Das bleibt vorerst ein Geheimnis.

Verraten wird, dass im neuen mini.musik Familienkonzert eine echte Mittelalter Band auftritt: Triskilian. Die Mittelalterfolkband befasst sich mit sehr außergewöhnlichen Instrumenten. Instrumente wie Sackpfeifen, Nyckelharpa, Drehleier, Cister – das ist eine Art Laute – und die keltische Harfe bringen die Musiker mit in die Black Box. Und zeigen den Kindern, welche Töne und Melodien sich darauf spielen lassen. Triskilian ist aber nicht nur etwas für die Ohren, sondern auch fürs Auge, wenn sich die Musikerinnen und Musiker in ihren stilechten Mittelalterkostümen auf der Bühne bewegen und meisterlich ihre außergwöhnlichen Instrumente beherrschen und vorstellen. Anschaulich wird die Geschichte zusätzlich durch die kunstvollen Illustrationen der Münchner Künstlerin Susanne Michel.

Die Idee zum Kinderkonzert Die Bärenprinzessin

Die Idee zur Bärenprinzessin kam in der Luft! Martin Sailer war auf Reisen – mit dem Flugzeug. Und da hoch oben über den Wolken hat er begonnen, ein Märchen zu schreiben. Sein erstes! Er schrieb und schrieb und schrieb und als er wieder auf dem Boden war, hat er es seiner Frau Uta geschenkt. Ihr hat die Geschichte so gut gefallen, dass sie beschlossen hat, daraus ein Kinderkonzert für mini.musik e.V. zu machen. Zusammen mit mini.musik Gründerin Anastasia Reiber haben sich Martin und Uta Sailer ans Konzept gesetzt. Sie haben überlegt, welche Musik dazu passt und welche Mitmachaktionen für die Kinder. Schließlich haben sie die Mittelalterband Triskilian gefunden und die Illustratorin Susanne Michel.

Die Klangwelt der Bärenprinzessin komponiert Mittelalterband Triskilian

Die Musikauswahl für das Konzert ist eng angepasst an den Verlauf der Geschichte: Ist die Prinzessin traurig, so klingt die Musik sorgenvoll und bedrückt. Wenn der Bär aufkreuzt, dann brummelt es in der Mittelalterband. Und gibt es Grund zur ausgelassenen Freude, dann legt Triskilian richtig los. Die Instrumente, die in der Bärenprinzessin die Bühne erobern, sind echte Exoten, die selbt eingefleischte Musikliebhaber kaum kennen! Mit Sackpfeifen, Nyckelharpa, Drehleier und Cister gibt es für die mini.musik Konzertgäste uralte Klänge (wieder) zu entdecken! Alle Instrumente werden den Kindern vorgestellt und erklärt – am Ende des Konzertes dürfen die Kleinen sie auch ausprobieren.

Die Kompositionen stammen der Band Triskilian. Sie sind in der Art geschrieben, wie man im Mittelalter Musik gemacht hat. Es kommen sogar echte Mittelaltermelodien vor: zum Lauschen und Mitsingen. Überhaupt gibt es wieder eine Menge Mitmachaktionen für Groß und Klein: einen wilden Tanz, das sanfte Singen eines Wiegenliedes oder gestisches Begleiten von Musikstücken. Neu ist, dass in diesem Konzert nicht nur Musik erklingt, sondern jede Menge zusätzlicher Geräusche, die das Märchen bereichern, ähnlich einem Hörspiel. So gibt es z.B. einen Bärenklang oder einen eigenen Ton für die Feder, die den König in der Nase kitzelt.

Neues Familienkonzert Die Bärenprinzessin, Black Box – Gasteig, 7. Mai 2017

Ein Bär und eine Prinzessin: Wie passt das zusammen? Im Märchen sind die beiden ein echtes Traumpaar. Der Bär hilft der traurigen Prinzessin und verwandelt ihre Sorgen in pure Freude. Am Ende verwandelt er sich auch noch selbst! Die extra für mini.musik e.V. geschriebene Geschichte um die Bärenprinzessin, die liebevollen Illustrationen, bunte Kostüme und echte Mittelaltermusik führen euch in eine längst vergangene Welt voller Zauber und Magie. Mit der Mittelalterband Triskilian, nach einer Geschichte von Martin Sailer.

  • – Termin: Sonntag, 7. Mai 2017 „Die Bärenprinzessin“
  • – Veranstaltungsort: Black Box, Münchner Kulturzentrum Gasteig
  • – Vorstellungsbeginn: Um 14 Uhr und um 16 Uhr. Dauer: ca. 60 Min.
  • – Eintrittspreis: Kinder 10,00 €, Erwachsene 15,00 €

Karten sind über München Ticket erhältlich. Restkarten gibt es über die mini.musik Facebookseite drei Tage vor den Konzerten.

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Ein mini.musik Klassiker kehrt zurück auf die Gasteig-Bühne

Mittwoch, 22. Februar 2017

Im Kinderkonzert „Holzwurmgeschichten“ entdecken die Münchner Familien die Holzblasinstrumente

mini.musik-Freunde können sich freuen: „Holzwurmgeschichten“ kehrt am 12. März 2017 nach vier Jahren zurück in die Black Box, Gasteig. Rund um die Instrumentenfamilie der Holzbläser hat mini.musik – Große Musik für kleine Menschen e.V. eine musikalische Geschichte entwickelt: Ein quirliger Holzwurm arbeitet sich durch ein Fagott und fabriziert dabei seltsame Töne. Ein Fall für Professorin Kringelwurz, die gemeinsam mit den Kindern dem Holzwurm musikalisch Beine macht. Die kleinen Konzertgäste lernen die Klänge und Besonderheiten von Fagott, Oboe, Klarinette und Flöte kennen und dürfen am Ende des Konzerts die einzelnen Instrumente ausprobieren und Moderatorin Uta Sailer mit Fragen bestürmen.

Kinderkonzert von mini.musik zur Familie der Holzblasinstrumente

Im Kinderkonzert Holzwurmgeschichten lernen die Münchner die Familie der Holzblasinstrumente kennen – Fotos © mini.musik – Große Musik für kleine Menschen e.V.

Der Holzwurm ist ein Klassiker im Repertoire der mini.musik Kinderkonzerte (http://mini-musik.de/). Schon in den ersten Jahren der min.musik Erfolgsreihe hat er die Münchner Kinder begeistert. Jetzt kann eine neue Generation von mini.musik-Fans den kleinen Holzwurm tönen hören. Am 12. März 2017 besucht er die Black Box im Münchner Gasteig im Rahmen von mini.musik – Große Musik für kleine Menschen e.V..

Thema des klangreichen Nachmittags sind die Holzblasinstrumente: Die Kinder lernen die Klangvielfalt de unterschiedlichen Holzblasinstrumente kennen und erfahren nebenbei, wieso eine Oboe ganz anders klingt als ein Fagott oder eine Klarinette.

Die Familie der Holzblasinstrumente – vorgestellt von mini.musik e.V.

Zu hören bekommen die Drei- bis Sechsjährigen Werke von Bach über Beethoven bis hin zu Schostakowitsch auf Fagott, Flöte, Klarinette und Oboe; mit dabei ist auch das Klavier: Es liefert den harmonischen Boden für die vier Melodieinstrumente. Die Musik wird serviert im Rahmen einer Geschichte, die zum Mitmachen einlädt. Ein Holzwurm hat sich in das Fagott geschlichen. Und um diesen wieder aus dem Fagott herauszubekommen, bedarf es dem Zutun aller Kinder: Angeführt von der beliebten BR Klassik Moderatorin Uta Sailer rücken sie dem gefräßigen Wurm singend, tanzend und ausgerüstet mit Perkussionsinstrumenten sowie einer tatkräftigen Holzwurmexpertin – verkörpert von Schauspielerin Susanne Er – auf den Leib.

Der kleine Holzwurm ist der „Störenfried“ im Konzert, aber ein sehr sympathischer. Zwar muss er das Instrument, das er als sein Zuhause auserwählt hat, verlassen, am Ende findet er aber ein besseres Zuhause: Größer, schöner und mit Platz für eine ganze Holzwurmfamilie! Damit das alles gut geht, bedarf es professioneller Hilfe: Professorin Doktorin Karla Kringelwurz. In witziger Fantasiesprache begeistert sie die Kinder und zeigt nebenbei, dass man sich auch ohne normale Worte ganz gut verständlich machen kann.

Mitmachaktionen für Münchner Familien beim Kinderkonzert von mini.musik e.V.

Die Kinder werden natürlich auch gebraucht. Sie singen zu einem Werk von Mozart, später stimmen sie ein Spechtlied an, sie zaubern mit Professorin Doktorin Karla Kringelwurz. Zu der modernen Komposition von Witold Lutoslawski schlüpfen sie in die Rolle des Holzwurms – mit schlängelnden, boxenden, kriechenden Bewegungen. Am Ende tanzen sie einen Hochzeitswalzer mit der glücklichen Holzwurmfamilie zu Musik von Dmitrij Schostakowitsch.

Alle Mitmachaktionen sind eng abgestimmt auf die einzelnen Musikstücke, so dass die Kinder spielerisch viel über klassische Musik erfahren und sie „miterleben“. So tauchen sie in die Machart klassischer Musikwerke ein, sie empfinden musikalische Strukturen körperlich nach, sie memorieren Melodien, indem sie mitsingen, und erfahren, dass Musizieren, Singen und Tanzen etwas ist, was alle Menschen können: ab sofort, im Hier und Jetzt.

Skurril und klangvoll – Kinderkonzert „Holzwurmgeschichten“ am 12. März 2017

In diesem Kinderkonzert ist der Wurm drin. Die Familie der Holzblasinstrumente hat sich zu einem gemütlichen Ständchen von Ludwig van Beethoven versammelt. Doch plötzlich ein Ticken. Kommt das aus der Oboe, der Klarinette, dem Fagott oder tickt da nur ein Metronom? Mit gespitzten Ohren und Eurer Mithilfe werden wir dem mysteriösen Unbekannten hoffentlich auf die Schliche kommen!

Ins Kinderkonzert integriert sind Illustrationen der Münchner Künstlerin Irina Pasdarca. Zu hören sind Werke von Bach, Beethoven, Lutoslawski, Schostakowitsch u.a. gespielt auf Flöte (Christian Mattick), Oboe (Katharina Wichate), Klarinette (Stefanie Brunner), Fagott (Ruth Gimpel) und Klavier (Anastasia Reiber) unter Mitwirkung von Uta Sailer (Moderation) und Susanne Er (Schauspiel). Das Konzept zu „Holzwurmgeschichten“ stammt aus der Feder von Hanne Muthspiel-Payer, Anastasia Reiber und Uta Sailer.

Zu guter Letzt: Instrumente selber ausprobieren

Am Ende jedes Kinderkonzerts können die kleinen Konzertteilnehmer ihr Können an ihrem Lieblingsinstrument ausprobieren. Wie klingt das Fagott ohne Holzwurm? Wie viel Luft brauche ich für Oboe und Klarinette? Und wie spielt man zu viert auf einem Klavier? Die Musiker von mini.musik stehen bereit und geben ihre Instrumente in Kinderhände. Ein Spaß, den sich keiner der kleinen Konzertgäste entgehen lässt.

Termin: Sonntag, 12. März 2017 „Holzwurmgeschichten“

Veranstaltungsort: Black Box, Münchner Kulturzentrum Gasteig

Vorstellungsbeginn: Um 14 Uhr und um 16 Uhr. Dauer: ca. 60 Min.

Eintrittspreis: Kinder 10,00 €, Erwachsene 15,00 €

Karten sind über München Ticket erhältlich.

Ein Mitmachkonzert von Kindern für Kinder

Mittwoch, 24. Februar 2016

Mit seinem Kinderkonzert Klassiker „Zazou – die Zauberuhr“ verzaubert mini.musik e.V. die Münchner Familien

Am 13. März 2016 erklingt nach fünf Jahren erstmals wieder das Kinderkonzert „Zazou – die Zauberuhr“ in der Black Box, Gasteig (14.00 + 16.00 Uhr). Der Klassiker aus dem Jahr 2010 ist ein Konzert von Kindern für Kinder. Es entstand in Zusammenarbeit von mini.musik Moderatorin Uta Sailer mit Kindergartenkindern: Gemeinsam haben sie sich eine Geschichte ausgedacht, die die Kinder zusätzlich illustriert haben. Eine Geschichte rund um die Zauberuhr Zazou, die eine sehr außergewöhnliche Uhr ist. Sie kann hören, sprechen und sie hat einen siebten Sinn: Immer, wenn es gefährlich wird, schlägt sie lauten Alarm. Der Zauberuhr Zazou hat die junge ukrainische Komponistin Veronika Efimenko – im Auftrag von mini.musik – Stücke auf den Leib geschrieben, die abgestimmt sind auf die zauberhafte Handlung der Kindergeschichte.

Kinderkonzert von mini.musik e.V. Zazou - die Zauberuhr

Die Geschichte zum Kinderkonzert „Zazou – die Zauberuhr“ haben Kindergartenkinder gemeinsam mit mini.musik Gründerin Uta Sailer entwickelt

2010 feierte das Kinderkonzert „Zazou – die Zauberuhr“ Premiere in München, 2013 folgte ein Gastspiel beim Sinfonieorchester Luzern. Am 13. März 2015 kommt das von Kindern inspirierte Konzert erneut auf die Münchner mini.musik Bühne im Gasteig. Für das Kinderkonzert hatte die junge ukrainische Komponistin Veronika Efimenko extra Zazou-Töne entwickelt. Ihre Kompositionen erklingen, nachdem der Fuchs die Zauberuhr verschluckt hat.

Tick Tack Tick Tack. Was tickt denn da mitten im Baumstamm? Der kleine Fridolin ist verdutzt. Er hatte schon viele Entdeckungen gemacht an seinem Lieblingsplatz, dem Wald. Aber eine tickende Uhr in einem Baumstamm? Das müsste etwas Besonderes sein. Tatsächlich: Diese Uhr ist nicht irgendeine Uhr, sondern eine echte Zauberuhr! Sie hat eine Alarmfunktion und kann helfen, wenn es gefährlich wird. Ein Glück für Fridolin, denn im Wald gibt es immer wieder Überraschungen. Das muss auch Zazou selbst erleben, als sie sich an Fridolins Arm hinauswagt aus ihrem Baumstamm-Zuhause. Ein Rabe entführt sie in höchste Himmelshöhen, und als sie wieder landet, wird sie schließlich von einem gefräßigen Fuchs verspeist. Oh weh! Da hilft nicht mal der sonst so wirksame Zazou-Alarm. Die Mithilfe der Kinder ist jetzt gefragt!

Die Kinder sind in diesem Konzert auf allen Ebenen aktiv eingebunden. Die Grundlage des Kinderkonzertes ist eine von Kindern erfundene Geschichte, die sie in Zusammenarbeit mit der BR Klassik und mini.musik Moderatorin Uta Sailer entwickelt haben. Zusätzlich haben die Kinder Bilder gemalt, die als Beamerprojektionen ins Konzert integriert werden.

Zauberhaft: Mitmachaktionen und Musikauswahl

Zazou - die Zauberuhr, Kinderkonzert von mini.musik e.V.

Kindergartenkinder haben zu ihrer Geschichte auch noch die Bilder gemalt, nachkoloriert von Irina Pasdarca

Im Kinderkonzert „Zazou – die Zauberuhr“ sind die Kinder immer in Bewegung:

  • – sie zaubern für Zazou, um die Uhr – vom Fuchs in tausend Einzelteile zerbissen – wieder zusammenzusetzen
  • – sie singen ein Waldlied
  • – sie tanzen mit der diebischen Elster zur Original Musik von Gioacchino Rossini und zu einem fröhlichen Walzer von Johann Strauß
  • – sie lauschen mit großen Ohren zeitgenössischer Musik von Sofia Gubajdulina und erraten, welche Tiere sich in dieser Komposition versteckt haben
  • – sie gehen auf Kuckucksuche in Camille Saint Saens‘ „Kuckucks“-Komposition

Die Musikauswahl umfasst berühmte Stücke aus der Klassik (Ludwig van Beethoven), der Romantik (Edvard Grieg, Johann Strauß, Sergej Prokofjew) und Werke der Moderne (Sofia Gubajdulina, Witold Lutoslawski, Rodion Schdschedrin, Veronika Efimenko) – gespielt auf Violine (Ludwig Hahn), Klavier (Anastasia Reiber), Klarinette (Maximilian Strutynski) und Kontrabass (Stephan Lanius). Die Kinder lernen unterschiedlichste Musikstile kennen. Alle Werke sind eng mit der Geschichte verwoben. Konzept Anastasia Reiber & Uta Sailer, die auch moderiert.

Termin: Sonntag, 13. März 2016 „Zazou – die Zauberuhr”, Kinderkonzert

Veranstaltungsort: Black Box, Münchner Kulturzentrum Gasteig

Vorstellungsbeginn: Um 14 Uhr und um 16 Uhr. Dauer: ca. 60 Min.

Eintrittspreis: Kinder 10,00 €, Erwachsene 15,00 €

Karten sind über München Ticket erhältlich. Restkarten gibt es über die mini.musik Facebook-Seite.

Noch gibt es Konzertkarten – wer gerne umsonst das Kinderkonzert besuchen möchte, der kann ab 26. Februar bei der Facebook-Verlosung sein Glück versuchen.

VERLOSUNG: 2 Karten für Zazou – die ZauberuhrWollt Ihr Zazou – die Zauberuhr umsonst erleben? Dann macht mit bei…

Posted by Mini.musik – Große Musik für kleine Menschen e.V. on Freitag, 26. Februar 2016

Eine Zeitreise mit den Stars der Barockzeit: Bach, Vivaldi, Händel

Dienstag, 20. Oktober 2015

Mit der Neuproduktion „Barock rockt“ entführt mini.musik e.V. Kinder in die schillernde Barockwelt – gemeinsam mit den gefeierten Barocksolisten München

Am 8. November 2015 tritt mini.musik e.V. mit seinen kleinen Konzertgästen eine Zeitreise in die bunte und ebenso verrückte Welt des Barock an. Die beiden Geschwister Leni und Lucki verwandeln einen langweiligen Sonntagsausflug in ein super spannendes Abenteuer. Nie hätten sie gedacht, dass man in früheren Jahrhunderten so viel Spaß haben kann und dass die Musik damals auch schon so rockig war wie heute! Das beweist die erstklassige Musik von den größten Komponisten der Musikgeschichte: Bach, Vivaldi oder Händel. Interpretiert von den international gefeierten Barocksolisten München, die mini.musik e.V. für sein Kinderkonzert gewinnen konnte. Die Kinder erleben Witziges und Wissenswertes, Unglaubliches und Unerhörtes aus der Barockzeit. Dazu lernen sie die spezifische Klangfarbe dieser Musikepoche kennen.

Kinderkonzert Barock rockt von mini.musik

Barock rockt“ holt die Kinder in der Jetztzeit ab und entführt sie in das faszinierende Zeitalter des Barock. Sie lernen die Top-Komponisten der damaligen Zeit kennen und erfahren wahre Begebenheiten über deren Leben: Geschichten über Waschgewohnheiten, rülpsende Könige zu Tisch, glatzköpfige Komponisten und seltsame Kleidungsstücke, die man heute nur noch im Museum bestaunen kann.

Sonntag! Leni und Lucki müssen wieder mal einen laaaaaaangweiligen Ausflug mit ihren Eltern machen: Schlossbesichtigung! Zum Einschlafen ist das! Die beiden haben überhaupt keine Lust auf diesen Quatsch. Doch im Schloss angekommen, ändert sich ihre Stimmung schlagartig. Eine uralte Uhr beamt Leni und Lucki in eine längst vergangene Zeit. Aus dem faden Pflichtbesuch wird jetzt ein super spannendes Abenteuer. Die erlebnishungrigen Geschwister treffen Johann Sebastian Bach im Badezimmer, Georg Friedrich Händel auf feuchter Floßfahrt, Jean-Baptiste Lully beim Tauben schießen und Antonio Vivaldi in einer venezianischen Gondel schaukelnd. Ganz nebenbei entdecken sie, dass diese alten Kerle richtig coole Musik machen – Barock rockt. Was für ein Sonntag!

Barocksolisten München rocken die Black Box

Um das Rockige an der Barockmusik herauszukitzeln, hat mini.musik e.V. ein 9-köpfiges Ensemble aus lauter Barockmusikspezialisten eingeladen, die gefeierten Barocksolisten München (http://www.barocksolisten-muenchen.de). Sie musizieren auf Flöte, Violine und Cembalo Originalkompositionen aus der Barockzeit. Werke von den Komponisten, die bis heute auf allen Bühnen der Welt gespielt werden: Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel, Georg Philipp Telemann, Antonio Vivaldi, Jean-Baptiste Lully. Diese Herren konnten alles: fetzige Barock Nummern (Vivaldi: F-Dur Konzert RV 99, erster Satz), prächtige Jagdfanfaren (Lully – Fanfare pour le Carrousel Royal), einen Pferderitt auf Instrumenten (Telemann: Don Quixote Suite), feierliche Kirchenmusik (Bach: „Jesu, bleibet meine Freude“) oder eine richtige Tanzmucke (Rebel: „Les elements“).

Barock beflügelt: Von der Idee zur musikalischen Zusammenarbeit

Die Barocksolisten München sind spezialisiert auf Barockmusik und international höchst erfolgreich – was ihre ausverkauften Konzerte und gefeierten CD-Einspielungen beweisen. Dass mini.musik dieses erstklassige Ensemble für eine Zusammenarbeit gewinnen konnte, ist ein absoluter Glücksfall.

Angefangen hat es mit der Liebe der beiden mini.musik Gründerinnen Uta Sailer und Anastasia Reiber zu Bach und der barocken Lebenswelt. So waren sich beide einig: Ein Barockkonzert sollte her. Es folgte eine monatelange Suche nach einem Spezialistenensemble, das die Klangwelt des Barock verkörpert. Im Internet sprangen ihnen die Barocksolisten München ins Auge. Ein Anruf und ein Treffen mit deren Leiterin, Flötistin Dorothea Seel, genügte und schon war die Zusammenarbeit besiegelt. Seel zeigte sich sofort begeistert von der Idee, ein Barockkonzert für Kinder zu entwickeln und hat ihre eigenen musikalischen Ideen eingebracht.

Faszination Barock – warum diese Musik uns immer noch nicht loslässt

Barockmusik ist äußerst abwechslungsreich. Sie umspannt alle Ausdrucksformen von größter Innigkeit über prachtvolle Klänge hin zu rhythmisch fetzigen Tanzstücken. In den überlieferten Stücken ist nicht jede Note fein säuberlich aufgeschrieben, sondern die Kompositionen lassen den Musikern Platz für Improvisation. Diese Freiheit hält die Musik stets frisch. Zusätzlich spiegelt sich in der Barockmusik oftmals eine „göttliche Ordnung“ wider (ähnlich wie der goldene Schnitt in der Architektur), die beim Hören beruhigt und eine wohltuende Wirkung entfaltet.

Barock ist bis heute so lebendig, dass er zum Mitmachen einlädt. Im Konzert „Barock rockt“ gibt es eine Menge für die kleinen Konzertgäste zu tun: Den König beim Tanzen begleiten, mit Pferden galoppieren, sich in der geheimen Fächersprache unterhalten, singen und „Barockbass“ – Klänge zaubern.

Termin: Sonntag, 8. November 2015 „Barock rockt“

Veranstaltungsort: Black Box, Münchner Kulturzentrum Gasteig

Vorstellungsbeginn: Um 14 Uhr und um 16 Uhr. Dauer: ca. 60 Min.

Eintrittspreis: Kinder 9,00 €, Erwachsene 14,00 €

Karten sind über München Ticket erhältlich.