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Artikel-Schlagworte: „Ideen entwickeln“

Ideen entwickeln, Innovationen leben

Freitag, 28. Oktober 2016

Handfeste Tipps, wie Unternehmen ihr kreatives Potential ausschöpfen

Ideen bringen Ihr Unternehmen weiter – ob kleine oder ganz große. Zwei Voraussetzungen brauchen Sie, um Ideen zu entwickeln: den richtigen Nährboden, um zu reifen, und die richtige Taktik, um aus Ideen letztendlich Innovationen und damit neue Antriebsmöglichkeiten für Ihr Unternehmen zu machen.

Ideen-verwirklichen-Denkblockaden durchbrechen

Anke Meyer-Grashorn setzt als Innovationsberaterin auf das Durchbrechen von Denkroutinen und eingefahrenen Strukturen.

Für PRPraxis habe ich die Innovationsberaterin Anke Meyer-Grashorn gefragt, wie Sie Ihr Ideenpotential ausschöpfen – zum Wohle Ihrer Kunden und zum Wohle Ihres Unternehmens. Mit ihrer Beratungsfirma große freiheit GmbH entwickelt sie neue Ideen für Unternehmen. Dabei setzt sie vor allem auf das Durchbrechen von Denkroutinen und eingefahrenen Strukturen.

Die 6 Erfolgsfaktoren der Kreativität

Jeder Mensch kann innovativ, ideenreich, kreativ sein. Das schlummert in allen von uns. Selten entwickelt sich aber Bahnbrechendes durch eine Erleuchtung unter der Dusche oder während der U-Bahnfahrt ins Büro. Ideen zu entwickeln, die auch brauchbar sind, benötigen Zeit und einen abgestimmten Prozess. Um auf neue Gedanken zu kommen, brauchen Sie sechs Dinge:

  1. ein positives Umfeld abseits der normalen Meeting-Räume. Setzen Sie sich lieber mal in die Kaffeeküche oder auf eine Wiese.
  2. eine neue Perspektive: Beginnen Sie damit, die Perspektive zu wechseln! Orientieren Sie sich nicht an technisch Machbarem und dem jetzigen Geschäftsmodell. Lernen Sie lieber die Bedürfnisse Ihrer Kunden und des Markts kennen und stellen Sie diese in den Mittelpunkt.
  3. Mitspinner und Verbündete: Bilden Sie heterogene, bunte, vielfältige Teams mit unterschiedlichen Erfahrungen, Kenntnissen und unterschiedlicher Herkunft. Im Team sollten auch möglichst Kollegen sein, die mit Ihrer Fragestellung bisher noch nicht konfrontiert wurden und somit vorurteilsfrei Ideen ausschütten.
  4. Genügend Zeit: Jeder Ideenprozess benötigt Zeit. Mit einem Brainstorming allein ist es nicht getan. Lassen Sie Ihre Ideen auch einmal ruhen und nehmen Sie sie an einem anderen Tag wieder auf. Betrachten Sie die Idee von allen Seiten und lassen Sie Ihre kleine Frucht reifen.
  5. Werkzeuge und Techniken: Sie brauchen Techniken, die Ihnen keinen Ablgeich mit bisherigen Erfahrungen ermöglichen. Benchmarken Sie z.B., indem Sie abschauen, kopieren, kombinieren. Sie wollen z.B. Ihre Serviceleistungen verbessern? Gehen Sie bewusst eine Woche durch Ihren Alltag und halten alles fest, worüber Sie sich im Zusammenhang mit dem Service gefreut haben – z.B. einen Kaffee beim Friseur – oder geärgert haben. Und das halten Sie fest und übertragen die Liste auf Ihren zukünftigen Servicegedanken.
  6. Mut und eine gute Einstellung zu Fehlern: Innovationsprozesse sind auch immer mit Risiken behaftet. Neues beinhaltet immer Fehlerquellen. Aber genau diese Start-up Mentalität benötigt es, um wieder frei und kreativ zu spinnen.

Bevor Sie jetzt einsteigen in den Innovationsprozess sollten Sie die Geschäftsführung ansprechen. Holen Sie sich von der Geschäftsleitung ein offizielles Ja für Ideenproduktionen, Freiräume (auf der Wiese), Zeit (ohne Druck zu spinnen) und Mitdenker (Mitarbeiter und Kunden).

Nur, wenn die Geschäftsleitung hinter dem Prozess steht, ist der Aufruf für die Mitarbeiter glaubwürdig. Von oben muss vorgelebt werden, dass Neues gewünscht ist und als ein wesentlicher Teil des Unternehmenserfolges verstanden wird. Aber auch, wie konkret mit den Ergebnissen umgegangen wird.

Alles zum dreistufien Ideenprozess von Anke Meyer-Grashorn und ihre ausführlichen Tipps für Ihre Ideenwerkstatt lesen Sie im aktuellen PRPraxis Sonderheft Ideenwerkstatt.

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Idee mit Durchschlagkraft: Patenschaft für einen Wissenschaftler

Sonntag, 4. Oktober 2009

Oft ist es nur eine zündende Idee, die den finanziellen Durchbruch bringt. Sie haben ein gut geführtes Unternehmen, sind etabliert in Ihrer Region, aber irgendwann bleibt der große Geldsegen aus. Sie finden schwer Neukunden und Ihr Umsatz erreicht keine große Steigerung mehr. Was tun? Eine Idee muss her, aber bitte die richtige.

So ging es auch dem Seti-Institut in Kalifornien. Das Forschungsinstitut erkundet das Universum nach Spuren von intelligentem Leben. Bereits in den 50er Jahren waren Ufos und Aliens Gesprächsthema, auf eine wissenschaftliche Basis hat es vor 25 Jahren das Seti-Institut gestellt. Obwohl das Forschungsinstitut mit der Nasa und anderen namhaften Institutionen zusammenarbeitet, fehlt langsam das nötige Kleingeld. Eine Idee musste her, damit ein bisschen Geld hereinkommt. Warum nicht einen Wissenschaftler adoptieren? Gesagt getan.

Privatleute können die Arbeit eines Wissenschaftlers mit Geld unterstützen und erhalten im Gegenzug Einsicht in dessen Forschungsgebiet. Die Höhe des Adoptionsgeldes reicht von 1.000 Dollar für ein signiertes Foto + Jahresbericht vom Forscher bis 25.000 Dollar, für die man dem Forscher bei seiner Arbeit über die Schulter schauen kann. Die Idee hat eingeschlagen wie eine Bombe. Sie zieht nicht nur Adoptiveltern an, sondern auch namhafte Sponsoren aus der Computerbranche, die dem Seti-Institut Forschungsgelder zur Verfügung stellen. Wer sich einen eigenen Wissenschaftler nicht leisten möchte, kann trotzdem etwas für die Wissenschaft tun: Unterstützen Sie Forschungseinrichtungen, in dem Sie Ihre Rechnerleistung den Wissenschaftlern zur Verfügung stellen.

Auf der Homepage von Boinc können Sie sich für einige Forschungsprojekte eintragen. ich habe mich unter anderem für das World Community Grid Projekt entschieden, das hauptsächlich im Bereich der Medizin forscht.

Eigentlich eine einfache Idee, die kaum Geld kostet. Mit der passenden Pressearbeit kann die Idee ins Internet und in die Medien getragen werden. Und dort wird sie weiter verbreitet. Die Geschichte zieht natürlich: Wissenschaftler, Alien, Nasa. Aus diesen Zutaten kann man eine nette Story zusammenstellen – das Interesse an Außerirdischen ist ungebrochen hoch, was diverse Fernsehserien und Kinofilme bestätigen.

Nun zu Ihrem Ideenproblem: Schauen Sie sich Ihre Zutaten im Unternehmen an und setzen Sie sich mit Mitarbeitern zusammen, um Ideen zu spinnen. Oft kommt man durch eine Situationsanalyse sowie Zielsetzungen zu neuen Ideen. Setzen Sie zusätzlich ein Brainstorming an. Recherchieren Sie, welche Themen derzeit in der Öffentlichkeit diskutiert werden. Können Sie sich hierbei mit Unternehmenswissen einbringen?  Betreiben Sie Agenda Setting, in dem Sie konkret Themen setzen, die zu öffentlichem Interesse führen können.

Tun Sie Gutes: Nutzen Sie den Ruf Ihres Unternehmens und unterstützen Sie soziale oder Bildungseinrichtungen, Sportmannschaften etc. in Ihrer direkten Umgebung. Nutzen Sie den Standortfaktor. Erweitern Sie Ihre Homepage um einen Blog, in dem Sie Themen rund um Ihr Unternehmen, Ihre Dienstleistung, Ihr Angebot Artikel verfassen. So machen Sie sich zum Fachexperten und geben Ihrem Unternehmen ein persönliches Gesicht. Zudem werden Sie bei google von Kunden besser gefunden.

Habe ich Sie nun auf eine Idee gebracht? Aber Ihnen fehlen Zeit und PR-Know-how? Ich kann Ihnen weiterhelfen.