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Artikel-Schlagworte: „Imagebildung“

Mitarbeiter als Markenbotschafter gewinnen – für Ihr Image

Mittwoch, 28. März 2018

Vier Tipps, wie Sie Mitarbeiter als Markenbotschafter für höhere Glaubwürdigkeit und Sichtbarkeit gewinnen

Influencer als Markenbotschafter stehen derzeit immer mehr in der Kritik. Es heißt, ihre Bewertungen sind gekauft, ihre Followerzahl künstlich erhöht. Das schmälert das Vertrauen in die Influencer und ihre Empfehlungen. Markenbotschafter, die ihr Unternehmen bereits kennen und darüber positiv sprechen, sind Ihre eigenen Mitarbeiter. Nutzen Sie deren Einfluss für höhere Glaubwürdigkeit und Sichtbarkeit.

Mitarbeiter als Markenbotschafter gewinnen

Mitarbeiter als Markenbotschafter erhöhen Ihr Image, machen Ihre Botschaften glaubwürdiger und Ihre Marke sichtbarer

Seit dem Siegeszug von Social Media kann sich jeder öffentlich zu Themen äußern – also auch Mitarbeiter zu ihrem Unternehmen. Das zu unterbinden ist nicht möglich. Nutzen Sie die bisherige Öffentlichkeitsarbeit ihrer Mitarbeiter und gewinnen Sie sie als Multiplikatoren für die Themen Ihres Unternehmens.

Vorteile von Mitarbeitern als Markenbotschafter

  • – Sie kennen das Unternehmen und dessen Produkte
  • – Sie identifizieren sich mit dem Unternehmen
  • – Sie sind über die internen Kommunikationskanäle jederzeit erreichbar
  • – Sie wirken als Markenbotschafter glaubwürdig und transportieren die Unternehmensinhalte mit Leidenschaft, da sie selbst von ihnen überzeugt sind
  • – Sie können die Reichweite ihrer Unternehmensthemen extrem erhöhen
  • – Ihre Empfehlungen kosten nichts

Die Idee, Mitarbeiter als Markenbotschafter für die Unternehmensthemen zu entwickeln, funktioniert aber nur, wenn Sie eine transparente und von gegenseitigem Respekt und Vertrauen gezollte Unternehmenskommunikation leben. Nur dann haben Sie auch die Handhabe, die Verbreitung Ihrer Botschaft in die richtigen Bahnen zu lenken. Interne Richtlinien, wie Mitarbeiter sich in sozialen Netzwerken, auf Messen, Veranstaltungen etc. verhalten sollten, sind dabei die Basis für erfolgreiches Influencer Marketing.

Vom internen Markenbotschafter zum externen

Um die richtigen Mitarbeiter als Markenbotschafter zu gewinnen, sollten Sie mehrgleisig fahren. Aber egal, wen Sie für Ihr Influenver Marketing gewinnen möchten, er/ sie muss es freiwillig machen, nur dann bleibt die Leidenschaft und die Authentizität der Posts gewährleistet.

  • – Schauen Sie, welche Kollegen Sie bereits in Ihren internen Medien vorgestellt haben und die sich interessiert an der Internen Kommunikation gezeigt haben.
  • – Überlegen Sie gemeinsam mit Führungskräften, welche ihrer Mitarbeiter sich als Markenbotschafter anbieten: Wer hat einen guten Draht zu den Kunden, wer präsentiert sich gerne und hat keine Berührungsängste. Gibt es Kollegen, die sich privat engagieren, in einem Ehrenamt, für eine gemeinnützige Organisation.
  • – Schauen Sie sich außerdem an, welche Ihrer Mitarbeiter bereits digital unterwegs sind: besitzen sie gepflegte Social Media Profile und einen aktiven Freundeskreis/ ein großes Netzwerk? Passen deren Posts zu Ihrer Unternehmensphilosophie? Haben sie bereits Unternehmensthemen?
  • – Gibt es zudem Mitarbeiter, die regelmäßig auf Messen, Konferenzen und Events Ihr Unternehmen vertreten? Und bereits medien- und kundenaffin agieren?
  • – Schauen Sie sich nicht nur die Mitarbeiter zwischen 25 und 50 an. Wenden Sie sich gezielt an Auszubildende und Mitarbeiter, die kurz vor der Rente stehen und Ihrem Unternehmen weiterhin verbunden bleiben möchten.
  • – Lassen Sie aber auch die Mitarbeiter über Ihre Unternehmensbotschafter entscheiden: Starten Sie einen Aufruf in Ihren internen Medien und fragen Sie Mitarbeiter, wer würde sich als Multiplikator eignen.
  • – Nutzen Sie Einführungstage für neue Mitarbeiter, um immer wieder neue Multiplikatoren für ihr Unternehmen zu finden.

Erarbeiten Sie mit Ihren Multiplikatoren eine positive, aber authentische Außendarstellung Ihres Unternehmens

Sind die Mitarbeiter als Markenbotschafter gefunden, sollten diese wissen, was von ihnen gewünscht wird. Bleiben Sie in regelmäßigem Kontakt mit den Kollegen und arbeiten Sie gemeinsam an Ihrer Außendarstellung. Dabei spielt die interne Kommunikation weiterhin eine tragende Rolle: Schaffen Sie ein Zugehörigkeitsgefühl und motivieren Sie Ihre Mitarbeiter. Eine positive interne Selbstdarstellung trägt sich auch nach außen.

  • – Machen Sie aus der Multiplikatorensuche einen kleinen Event und stellen Sie Ihren Kollegen ihre Markenbotschafter bei einer Mitarbeiterversammlung, im Intranet und ihren Medien vor.
  • – Gewinnen Sie Ihre Geschäftsleitung als Schirmherr für Ihr Influencer Marketing. Der CEO ist Ihr wichtigster Markenbotschafter und sollte mit gutem Beispiel vorangehen.
  • – Bieten Sie Ihrem Multiplikator-Team regelmäßige Schulungen zu Ihrer Imagepolitik und Ihren Guidelines, damit diese Ihren Markenkern verinnerlichen.
  • – Entwickeln Sie gemeinsam Contentstrategien: Wie lassen sich die Unternehmensthemen am wirklungsvollsten im Netzwerk der Markenbotschafter platzieren ohne werblich zu wirken und die Authentizität Ihrer Markenbotschafter nicht zu schmälern.
  • – Stimmen Sie Ihre Handlungen und Kommunikation aufeinander ab. Dazu gehören regelmäßige Meetings, um an Beispielen zu verdeutlichen, was die Äußerungen Ihrer Kollegen im Netz für Auswirkungen hatten.
  • – Richten Sie ein eigenes Forum im Intranet ein, um sich mit Ihren Multiplikatoren auch adhoc auszutauschen. Sie sind die ersten, die über Neuigkeiten im Unternehmen wissen sollten und wie Sie die neuen Themen in die Öffentlichkeit tragen können.
  • – Holen Sie sich regelmäßig Feedback ein. Genauso wichtig wie die Contentstrategie ist es, das Feedback aus dem Netzwerk des Markenbotschafters zu analysieren und für das Unternehmensimage zu nutzen.

Bieten Sie den Mitarbeitern einen Anreiz als Markenbotschaftern zu fungieren

Markenbotschafter sollte natürlich nur derjenige sein, der auch wirklich Lust hat, sich für das unternehmen einzusetzen. Es sollte nicht in Stress und Mehrarbeit enden. Dennoch können Sie das Engagement Ihrer KollegInnen honorieren – mit Dankbarkeit und ein paar Aktionen, die deren Engagement zusätzlich anstacheln

  • – Küren Sie den Multiplikator des Monats/ des Jahres: je mehr positive Posts, likes, teilen, umso höher die Wahrscheinlichkeit, dass er die Auszeichnung für sich gewinnt. Veröffentlichen Sie den „Award“ in Ihren Internen Medien mit einem Foto und Beitrag und Auszug aus dessen Social Media Aktivitäten
  • – Eröffnen Sie eine Markenbotschafter-Galerie mit Foto und QR-Code zum Social Media Profil an einer gut sichtbaren Stelle im Unternehmen – durchaus dort, wo auch besucher die Galerie bewundern können.
  • – Gönnen Sie Ihren Markenbotschaftern ein Medientraining, ermöglichen Sie ihnen die Teilnahme an Barcamps, Weiterbildungen im Bereich Social Media oder bieten Sie ihnen Freizeitausgleich an.

Markenbotschafter sind das Gesicht Ihrer Marke, sie kommunizieren und empfehlen authentisch und emotional Ihre Unternehmensinhalte und vergrößern damit die Reichweite Ihrer Veröffentlichungen. Geben Sie Ihnen Social Media Guidelines an die Hand, wie sie sich wünschen, dass über Ihr Unternehmen im öffentlichen Raum kommuniziert wird und bleiben Sie in Kontakt, um sich zu Themen und Feedback zeitnah auszutauschen. Zeigen Sie sich dankbar und anerkennend für deren positiven Unternehmensbeitrag – in Form von Weiterbildungsmaßnahmen oder auch Freizeitausgleich.

Die ausführlichen Tipps und wie Sie es schaffen, sich mit einem Gesicht, aber individuellen Charakteren zu präsentieren, lesen Sie in der aktuellen PR & Werbe Praxis 7/2018.

Themen aus PR & Werbe Praxis 7/2018, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Content Optimierung: Themen statt Keywords: So verbessern Sie Suchmaschinenranking und Conversion Rate
  • – Positionierung: „Auf Sie verzichten wir gerne!“
  • – Leserfrage: „Wo platzieren wir auf der Website am besten unsere Social-Media-Buttons?“
  • – SEO: Steigern Sie die Sichtbarkeit Ihrer Website, indem Sie sie für Featured Snippets optimieren
  • – Webseite: Bieten Sie in Ihrem Onlineshop 9 Kaufanreize, um aus Besuchern Käufer zu machen

Imagebildung mit Instagram

Mittwoch, 27. September 2017

Legen Sie bei Ihrem Instagram-Auftritt die Perspektive klar auf Ihr Markenimage

Instagram ist schon längst mehr als eine reines Netzwerk zum Teilen von Fotos mit Freunden. Unternehmen, Marken haben Instagram entdeckt, um mit Fotos Geschichten zu erzählen. Imagebildung mit Instagram gelingt in wenigen Schritten und verspricht hohe Aufmerksamkeit.

Imagebildung mit Instagram bei HappySocks

HappySocks inszeniert sich und seine Produkte auf dem Instagram-Auftritt- die Bilderwelt ist aus einem Guss

Instagram ist ein rein visuelles Medium. Mehr als auf jeder anderen Social-Media-Plattform werden Fotos von den Usern genutzt, um miteinander zu kommunizieren und am Leben des anderen teilzuhaben. Der Fokus liegt klar auf den Bildern, weiterführende Links wie bei Facebook und Pinterest sind zweitrangig. Marken und Unternehmen können ihre Follower mit einem persönlichen, emotionalen Blick auf ihre Marke überraschen.

Imagebildung mit Instagram – von Anfang an

Das beliebte Foto-Netzwerk ist ein starkes, imagebildendes Tool für die Pre-Sales Phase. Zwar ist es bei Instagram nicht möglich in die Posts Links zu setzen – außer Sie besitzen einen Profi-/Marken-Account, um Follower direkt auf die Webseite zu schicken und somit zu Ihren Verkaufselementen. Doch schaffen Sie in der entscheidenden Pre-Sales Phase mit informativem und emotional aufgeladenem Content (Fotos) hohe Aufmerksamkeit und Beteiligung für Ihre Marke. Damit steigern Sie Ihre Bekanntheit, wecken Interesse und gewinnen Neukunden. Und einige schauen auch ohne direkter Verlinkung auf Ihrer Homepage vorbei.

Imagebildung mit Instagram durch Wiedererkennung

Das eigene Profil ist der Dreh- und Angelpunkt für die Imagebildung mit Instagram. Im Header,

neben Ihrem Profilbild lassen sich prägnante, aufmerksamkeitsstarke Informationen zu ihrem Unternehmen und ihrer Marke setzen. Wenn Sie mit einem Slogan arbeiten, ist dort der richtige Ort, ihn mit #Hashtag zu veröffentlichen. HappySocks, die Marke für verrückte, glücklichmachende Socken wirbt mit dem Slogan #HappynessEverywhere. Diesen #Hashtag hat das Unternehmen geschickt in die Kurzvorstellung eingebaut.

Happysocks kombiniert zudem perfekt Bild und Text. Leitidee hinter den Fotos und Texten ist immer der Slogan #HappynessEverywhere. Er darf auch als #Hashtag bei den einzelnen Fotos niemals fehlen. Zu jedem Bild gehört auf Instagram auch eine kurze thematische Einordnung – sei es ein Zitat, ein Lebensgefühl, ein Aufruf oder einfach nur eine kurze Bildbeschreibung.

Achten Sie zudem darauf, dass Ihr Instagram-Auftritt ihrem Webauftritt ähnelt. Das gibt einen zusätzlichen Wiedererkennungseffekt. HappySocks macht das sehr gut: Die Bilderwelt von Instagram spiegelt sich im Markenauftritt wider, die Aufforderung „Jetzt shoppen“ wird sehr subtil eingesetzt und stört nicht den Wirkungsgrad der emotionsgeladenen Fotos.

Imagebildung mit Instagram durch attraktiven Content

Instagram lässt sich perfekt für visuelles Storytelling nutzen. Richten Sie unbedingt darauf Ihre Content-Strategie aus. Aber nicht nur inhaltlich sollten Sie sich überlegen, was Sie als übergeordnete Geschichte veröffentlichen möchten, sondern auch optisch. Heißt: betrachtet jemand Ihren Instagram-Auftritt sollten die veröffentlichten Fotos aus einem Guss sein und sich gegenseitig visuell stärken – ein in sich schlüssiges Bild ergeben.

Die Marke HappySocks hat den Branding Gedanken verinnerlicht: Die übergeordnete Story ist #HappynessEverywhere. Jedes veröffentlichte Foto folgt diesem imagebildenden Gedanken. Von Dritten (Influencer, Follower/ Kunden) im Profil veröffentlichte Fotos passen perfekt zum Erscheinungsbild des Instagram-Auftritts.

Um im Gespräch zu bleiben, sollten Sie regelmäßig Ihre Follower mit neuen Fotos aus Ihrem Unternehmen überraschen. Legen Sie sich dazu einen Redaktionsplan an, mit einem Pool an Themen. Überlegen Sie sich, wie Sie Ihre übergeordnete Story in Themenkategorien unterteilen – bei HappySocks beispielsweise Relaxen, Unterwegs, mein Stil, reine Verkaufsfotos nach Jahreszeiten. Und innerhalb dieser können Sie wiederum Themenserien kreieren – beispielsweise einen HappyMondaySocks.

Instagramer sind verwöhnt: Achten Sie stets auf hohe Qualität und professionelle Aufbereitung Ihrer Fotos und Videos. Anders als bei Snapchat, bei dem der Schnappschuss, also Augenblick zählt, zählt bei Instagram die Inszenierung eines Fotos – trotzdem ist Authentizität das entscheidende Kriterium für Ihre Bilderwelt. Jedes Foto für sich ist eine Imagekampagne für Ihre Marke. Und soll in den Betrachtern ein positives Gefühl auslösen.

Imagebildung mit Instagram durch Interaktion

Bei Instagram geht es aber auch um Markenbildung und Markenstärkung durch Interaktion. Die Community ist ein wichtiger Faktor, um Ihre Marke bekanntzumachen. Interagieren Sie mit Ihren Followern, bitten Sie Instagram-Influencer, sich mit Bildern zu Ihrer Marke einzubringen. Wie tragen beispielsweise HappySocks Kunden am liebsten ihre Socken und wo? Wie kombinieren sie diese schrillen Accessoires geschickt mit ihrer Kleidung?

Ein Beispiel Dritte bzw. Ihre Follower einzubinden, ist, dass diese Fotos zu einem von Ihnen vorgegebenen Thema an Sie schicken. Das Thema sollte einen von Ihnen festgelegten Hashtag wie #HappyMondaySocks besitzen und am besten noch Ihren Markenslogan #HappynessEverywhere. Wenn Sie Fotos aus Ihrer Community nutzen, achten Sie darauf, immer in Ihrem Kommentarfeld die Contentquelle mit @NamedesInstagramers anzugeben.

Fazit zu Imagebildung mit Instagram

Jedes Foto, jedes Video, das Sie über Instagram veröffentlichen ist in sich eine kleine Kampagne. Und trägt somit zur Imagebildung mit Instagram bei. Arbeiten Sie mit einem übergeordneten Thema, einer Geschichte, der sie auf Instagram treu bleiben. Jeder Post sollte sich dieser Content-Strategie und dem Gesamtbild unterordnen. Um Ihren Markenauftritt zu stärken, die Reichweite zu erhöhen, setzen Sie zu jedem Foto den passenden Text, #Hashtags wie Markenslogan und Thema. Nutzen Sie Fotos Dritter, nennen Sie diese unbedingt mit @NameDerQuellenangabe.

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