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Artikel-Schlagworte: „Interne Kommunikation“

Mitarbeiter als Markenbotschafter gewinnen – für Ihr Image

Mittwoch, 28. März 2018

Vier Tipps, wie Sie Mitarbeiter als Markenbotschafter für höhere Glaubwürdigkeit und Sichtbarkeit gewinnen

Influencer als Markenbotschafter stehen derzeit immer mehr in der Kritik. Es heißt, ihre Bewertungen sind gekauft, ihre Followerzahl künstlich erhöht. Das schmälert das Vertrauen in die Influencer und ihre Empfehlungen. Markenbotschafter, die ihr Unternehmen bereits kennen und darüber positiv sprechen, sind Ihre eigenen Mitarbeiter. Nutzen Sie deren Einfluss für höhere Glaubwürdigkeit und Sichtbarkeit.

Mitarbeiter als Markenbotschafter gewinnen

Mitarbeiter als Markenbotschafter erhöhen Ihr Image, machen Ihre Botschaften glaubwürdiger und Ihre Marke sichtbarer

Seit dem Siegeszug von Social Media kann sich jeder öffentlich zu Themen äußern – also auch Mitarbeiter zu ihrem Unternehmen. Das zu unterbinden ist nicht möglich. Nutzen Sie die bisherige Öffentlichkeitsarbeit ihrer Mitarbeiter und gewinnen Sie sie als Multiplikatoren für die Themen Ihres Unternehmens.

Vorteile von Mitarbeitern als Markenbotschafter

  • – Sie kennen das Unternehmen und dessen Produkte
  • – Sie identifizieren sich mit dem Unternehmen
  • – Sie sind über die internen Kommunikationskanäle jederzeit erreichbar
  • – Sie wirken als Markenbotschafter glaubwürdig und transportieren die Unternehmensinhalte mit Leidenschaft, da sie selbst von ihnen überzeugt sind
  • – Sie können die Reichweite ihrer Unternehmensthemen extrem erhöhen
  • – Ihre Empfehlungen kosten nichts

Die Idee, Mitarbeiter als Markenbotschafter für die Unternehmensthemen zu entwickeln, funktioniert aber nur, wenn Sie eine transparente und von gegenseitigem Respekt und Vertrauen gezollte Unternehmenskommunikation leben. Nur dann haben Sie auch die Handhabe, die Verbreitung Ihrer Botschaft in die richtigen Bahnen zu lenken. Interne Richtlinien, wie Mitarbeiter sich in sozialen Netzwerken, auf Messen, Veranstaltungen etc. verhalten sollten, sind dabei die Basis für erfolgreiches Influencer Marketing.

Vom internen Markenbotschafter zum externen

Um die richtigen Mitarbeiter als Markenbotschafter zu gewinnen, sollten Sie mehrgleisig fahren. Aber egal, wen Sie für Ihr Influenver Marketing gewinnen möchten, er/ sie muss es freiwillig machen, nur dann bleibt die Leidenschaft und die Authentizität der Posts gewährleistet.

  • – Schauen Sie, welche Kollegen Sie bereits in Ihren internen Medien vorgestellt haben und die sich interessiert an der Internen Kommunikation gezeigt haben.
  • – Überlegen Sie gemeinsam mit Führungskräften, welche ihrer Mitarbeiter sich als Markenbotschafter anbieten: Wer hat einen guten Draht zu den Kunden, wer präsentiert sich gerne und hat keine Berührungsängste. Gibt es Kollegen, die sich privat engagieren, in einem Ehrenamt, für eine gemeinnützige Organisation.
  • – Schauen Sie sich außerdem an, welche Ihrer Mitarbeiter bereits digital unterwegs sind: besitzen sie gepflegte Social Media Profile und einen aktiven Freundeskreis/ ein großes Netzwerk? Passen deren Posts zu Ihrer Unternehmensphilosophie? Haben sie bereits Unternehmensthemen?
  • – Gibt es zudem Mitarbeiter, die regelmäßig auf Messen, Konferenzen und Events Ihr Unternehmen vertreten? Und bereits medien- und kundenaffin agieren?
  • – Schauen Sie sich nicht nur die Mitarbeiter zwischen 25 und 50 an. Wenden Sie sich gezielt an Auszubildende und Mitarbeiter, die kurz vor der Rente stehen und Ihrem Unternehmen weiterhin verbunden bleiben möchten.
  • – Lassen Sie aber auch die Mitarbeiter über Ihre Unternehmensbotschafter entscheiden: Starten Sie einen Aufruf in Ihren internen Medien und fragen Sie Mitarbeiter, wer würde sich als Multiplikator eignen.
  • – Nutzen Sie Einführungstage für neue Mitarbeiter, um immer wieder neue Multiplikatoren für ihr Unternehmen zu finden.

Erarbeiten Sie mit Ihren Multiplikatoren eine positive, aber authentische Außendarstellung Ihres Unternehmens

Sind die Mitarbeiter als Markenbotschafter gefunden, sollten diese wissen, was von ihnen gewünscht wird. Bleiben Sie in regelmäßigem Kontakt mit den Kollegen und arbeiten Sie gemeinsam an Ihrer Außendarstellung. Dabei spielt die interne Kommunikation weiterhin eine tragende Rolle: Schaffen Sie ein Zugehörigkeitsgefühl und motivieren Sie Ihre Mitarbeiter. Eine positive interne Selbstdarstellung trägt sich auch nach außen.

  • – Machen Sie aus der Multiplikatorensuche einen kleinen Event und stellen Sie Ihren Kollegen ihre Markenbotschafter bei einer Mitarbeiterversammlung, im Intranet und ihren Medien vor.
  • – Gewinnen Sie Ihre Geschäftsleitung als Schirmherr für Ihr Influencer Marketing. Der CEO ist Ihr wichtigster Markenbotschafter und sollte mit gutem Beispiel vorangehen.
  • – Bieten Sie Ihrem Multiplikator-Team regelmäßige Schulungen zu Ihrer Imagepolitik und Ihren Guidelines, damit diese Ihren Markenkern verinnerlichen.
  • – Entwickeln Sie gemeinsam Contentstrategien: Wie lassen sich die Unternehmensthemen am wirklungsvollsten im Netzwerk der Markenbotschafter platzieren ohne werblich zu wirken und die Authentizität Ihrer Markenbotschafter nicht zu schmälern.
  • – Stimmen Sie Ihre Handlungen und Kommunikation aufeinander ab. Dazu gehören regelmäßige Meetings, um an Beispielen zu verdeutlichen, was die Äußerungen Ihrer Kollegen im Netz für Auswirkungen hatten.
  • – Richten Sie ein eigenes Forum im Intranet ein, um sich mit Ihren Multiplikatoren auch adhoc auszutauschen. Sie sind die ersten, die über Neuigkeiten im Unternehmen wissen sollten und wie Sie die neuen Themen in die Öffentlichkeit tragen können.
  • – Holen Sie sich regelmäßig Feedback ein. Genauso wichtig wie die Contentstrategie ist es, das Feedback aus dem Netzwerk des Markenbotschafters zu analysieren und für das Unternehmensimage zu nutzen.

Bieten Sie den Mitarbeitern einen Anreiz als Markenbotschaftern zu fungieren

Markenbotschafter sollte natürlich nur derjenige sein, der auch wirklich Lust hat, sich für das unternehmen einzusetzen. Es sollte nicht in Stress und Mehrarbeit enden. Dennoch können Sie das Engagement Ihrer KollegInnen honorieren – mit Dankbarkeit und ein paar Aktionen, die deren Engagement zusätzlich anstacheln

  • – Küren Sie den Multiplikator des Monats/ des Jahres: je mehr positive Posts, likes, teilen, umso höher die Wahrscheinlichkeit, dass er die Auszeichnung für sich gewinnt. Veröffentlichen Sie den „Award“ in Ihren Internen Medien mit einem Foto und Beitrag und Auszug aus dessen Social Media Aktivitäten
  • – Eröffnen Sie eine Markenbotschafter-Galerie mit Foto und QR-Code zum Social Media Profil an einer gut sichtbaren Stelle im Unternehmen – durchaus dort, wo auch besucher die Galerie bewundern können.
  • – Gönnen Sie Ihren Markenbotschaftern ein Medientraining, ermöglichen Sie ihnen die Teilnahme an Barcamps, Weiterbildungen im Bereich Social Media oder bieten Sie ihnen Freizeitausgleich an.

Markenbotschafter sind das Gesicht Ihrer Marke, sie kommunizieren und empfehlen authentisch und emotional Ihre Unternehmensinhalte und vergrößern damit die Reichweite Ihrer Veröffentlichungen. Geben Sie Ihnen Social Media Guidelines an die Hand, wie sie sich wünschen, dass über Ihr Unternehmen im öffentlichen Raum kommuniziert wird und bleiben Sie in Kontakt, um sich zu Themen und Feedback zeitnah auszutauschen. Zeigen Sie sich dankbar und anerkennend für deren positiven Unternehmensbeitrag – in Form von Weiterbildungsmaßnahmen oder auch Freizeitausgleich.

Die ausführlichen Tipps und wie Sie es schaffen, sich mit einem Gesicht, aber individuellen Charakteren zu präsentieren, lesen Sie in der aktuellen PR & Werbe Praxis 7/2018.

Themen aus PR & Werbe Praxis 7/2018, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Content Optimierung: Themen statt Keywords: So verbessern Sie Suchmaschinenranking und Conversion Rate
  • – Positionierung: „Auf Sie verzichten wir gerne!“
  • – Leserfrage: „Wo platzieren wir auf der Website am besten unsere Social-Media-Buttons?“
  • – SEO: Steigern Sie die Sichtbarkeit Ihrer Website, indem Sie sie für Featured Snippets optimieren
  • – Webseite: Bieten Sie in Ihrem Onlineshop 9 Kaufanreize, um aus Besuchern Käufer zu machen

Das perfekte Intranet für die Kommunikaton mit den Mitarbeitern

Mittwoch, 18. Oktober 2017

So finden Sie das perfekte Intranet, das zu Ihnen und Ihrer Internen Kommunikation passt

Das Intranet ist zum Mittelpunkt der digitalen Kommunikation im Unternehmen geworden. Es bringt die Interne Kommunikation zeitnah an die Mitarbeiter. Wichtiger als die Technik, die hinter dem Intranet steckt, sind die Inhalte und dadurch die Akzeptanz der Mitarbeiter. Ein Intranet ist nur dann erfolgreich, wenn die Mitarbeiter es nutzen und mit Leben füllen. Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie das perfekte Intranet finden, das zu Ihnen und Ihrer Unternehmenskultur passt.

das perfekte Intranet - Trends und Anbieter

das perfekte Intranet orientiert sich an den Wünschen der Mitarbeiter

Damit Ihr Intranet genutzt wird, muss es sich an den Abläufen und Kommunikationsmustern Ihres Unternehmens, dem Miteinander orientieren – nur, wenn Sie die unterschiedlichen Ansprüche und Ziele der Abteilungen und Mitarbeiter berücksichtigen, die das perfekte Intranet nutzen sollen, wird Ihr Intranet leben. Welche Leistungsmerkmale Sie heute bei Intranet-Lösungen erwarten können, haben wir Ihnen kurz zusammengestellt bevor wir Ihnen aufzeigen, wie Sie Ihre Intranet-Lösung finden.

Das perfekte Intranet finden – 8 Intranet-Merkmale, die im Trend liegen

Nichts ist so stetig wie der Wandel – so auch bei den modernen Intranet-Lösungen. Schon längst sind die Zeiten vorbei, in denen die Mitarbeiter im Intranet nur die alte Ausgabe der Mitarbeiterzeitung gefunden haben und den Speiseplan der Kantine. Moderne Intranets orientieren sich an der digitalen Transformation, die die Arbeitsweisen der Mitarbeiter bestimmt und die Unternehmenskultur verändert. Für das perfekte Intranet benötigen Sie:

  • – eine ausgereifte Suchfunktion
  • – Responsive Design / mobile Version
  • – social ready
  • – hohe Sicherheit
  • – Information/ News
  • – Kommunikation/ Interaktion
  • – Kollaboration
  • – Lern- und Wissensaustausch

Das perfekte Intranet – holen Sie sich für die Projektphase Kollegen ins Boot

Bevor Sie sich auf die Suche nach den richtigen Intranet-Lösungen machen, sollten Sie unbedingt die Mitarbeiter in Ihre Analyse einbeziehen. Denn diese nutzen letztendlich die Intranet-Lösung. Der Erfolg Ihres Intranets kommt durch die Akzeptanz des Kommunikationskanals durch die Mitarbeiter.

Beantworten Sie für das perfekte Intranet daher vorab – anhand von Interviews und Eigenansicht – folgende Fragen:

  • – Welche Unternehmenskultur verkörpern wir?
  • – Wie nutzen wir derzeit unser Intranet?
  • – Welche Erwartungen haben die Mitarbeiter an das Intranet (Inhalte, Navigation, Mitmachen, Konsumieren)?
  • – Wie handhaben wir Wissensmanagement und -austausch aktuell?
  • – Wie hoch ist unsere Change-Bereitschaft?
  • – Wie stark ist das Mitmachen bei der Geschäftsleitung verankert, bei den Führungskräften und letztendlich bei den Mitarbeitern?

Beginnen Sie Ihre Analyse-Phase mit einer Befragung unter 15-25 ausgewählten Kollegen – je nach Größe Ihres Unternehmens. Dabei sollten Sie bei der Auswahl Ihrer Interviewkandidaten alle wesentlichen Abteilungen und Standorten berücksichtigen.

Meine Meinung:

Durch persönlich geführte Interviews erfahren Sie offener und ehrlicher, was Ihre Kollegen von Ihrem derzeitigen Intranet halten und welche Wünsche sie an das Kommunikationstool haben. Zudem beschäftigt sich bereits ein Teil der Belegschaft mit der Kommunikationsform, wodurch sich eine höhere Akzeptanz bereits im Vorfeld der Einführung erzielen lässt. In der Einführungsphase können Sie diese Mitarbeiter auch leichter als Pilot-User und später für Projektaufgaben für das perfekte Intranet gewinnen.

Machen Sie den Check: Leistungen, die das perfekte Intranet benötigt

Ich habe Ihnen eine Checkliste mit Fragen, um das perfekte Intranet zu finden, entwickelt. So erhalten Sie ein vollständiges Abbild der Lösung, die zu Ihrem Unternehmen passt. Die Checkliste ist Ausgangsbasis für Ihre Befragungen und lässt sich auf Ihre Bedürfnisse zuschneiden.

Die Ergebnisse der Befragungen können Sie nun clustern und in eine finale Checkliste einfügen, die das Anforderungsprofil für Ihre Intranet-Lösung darstellt.

Fazit für das perfekte Intranet

Anbieter für attraktive Intranet-Lösungen gibt es viele. Für welchen Sie sich entscheiden, hängt vor allem von Ihrer Unternehmenskultur und dem Nutzen für Mitarbeiter ab. Diese müssen/ sollen tagtäglich mit dem Intranet arbeiten. Ihre Aufgabe ist es, ihnen vor allem die Hemmschwelle zu nehmen. Das gelingt bereits in der Analyse-Phase, indem Sie sich Multiplikatoren nehmen, die Sie zu ihrer Wunsch-Intranet-Vorstellung befragen und mit deren Antworten Sie eine Checkliste für Ihr ideales Intranet entwickeln. Danach können Sie die einzelnen Anbieter auf Herz und Niere prüfen und sich letztendlich für das perfekte Intranet entscheiden.

Die ausführlichen Trends mit weitern Tipps und Anbietern finden Sie in der aktuellen PRPraxis 21/2017.

Themen aus PRPraxis 21/2017, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Gestaltung: 11 Portale für Profi-Bilder: So kommen Sie an kostenlose Fotos
  • – Gestaltung: Handlettering – nutzen Sie den neuesten Trend und sichern Sie sich Aufmerksamkeit
  • – Kundenverhalten: Der sicherste Weg zu Kundenfeedback, das Ihren Erfolg steigert
  • – Kundenbindung: 10 Top-Anlässe für die Kontaktpflege mit den Kunden
  • – Datenschutz: Neue Bestimmungen zur Verarbeitung von Daten Minderjähriger
  • – Charity: Wohltätig handeln – Mäzen, Stifter oder Spender?
  • – Recht: Achtung! Aktuelles Urteil: Werbeeinwilligung muss konkret und verständlich sein
  • – Strategie: 4 Tipps, wie Sie gut vorbereitet ins neue Jahr starten

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Instrumentenauswahl in der Internen Kommunikation

Mittwoch, 30. August 2017

Ist Ihre Instrumentenauswahl in der Internen Kommunikation immer noch zeitgemäß und wird genutzt?

Digitale Transformation, Live-Events, Social Media, Social Intranet. Die Interne Kommunikation steht vor einem Umbruch. Wie viel persönlichen Dialog benötigt die heutige Kommunikation, wie viel Printmedien oder gar Apps? Nutzen Sie das Sommerlich und überprüfen Sie Ihre Instrumentenauswahl. Welche sind noch zeitgemäß, können Sie mit ihnen alle Mitarbeiter erreichen? Benötigen Sie zusätzliche?

Instrumentenauswahl in der Internen Kommunikation

Auf die richtige Instrumentenauswahl kommt es in der Internen Kommunikation an, damit die Botschaften ankommen. Foto mini.musik – Große Musik für kleine Menschen e.V.

Gerüchte und Flurfunk haben oft dann eine Chance, wenn es Mängel in der formellen Internen Kommunikation gibt. Eine breite Instrumentenauswahl bedeutet noch lange nicht, dass diese gerne genutzt werden. Und die Inhalte den Wünschen und Bedürfnissen der Mitarbeiter entsprechen und deren offene Fragen beantworten. Analysieren Sie daher regelmäßig Ihre Kommunikationsmedien nach

  • – Themen
  • – Inhalt
  • – Aussagekraft
  • – Vollständigkeit
  • – Aktualität
  • – Attraktivität der thematischen Aufbereitung
  • – Verbreitungsweg

Haben Sie eine jährliche Mitarbeiterbefragung? Dann nutzen Sie diese für die Abfrage kommunikationsrelevanter Themen.

Ihre Instrumentenauswahl in der Internen Kommunkation auf dem Prüfstand

Checken Sie regelmäßig (alle 2-3 Jahre) Ihre Kommunikationsmedien nach folgenden Kriterien:

  • – Welche Kommunikationsmedien nutzen Sie?
  • – Auf welche Kommunikationsmedien können alle Mitarbeiter zugreifen?
  • – Handelt es sich um einen Kommunikationsmix und decken Ihre Kommunikationsmedien auch den persönlichen Dialog ab?
  • – Wie regelmäßig nutzen Sie welches Kommunikationsmedium?
  • – Welche zusätzlichen Kommunikationsmedien sind sinnvoll?
  • – Bezugnehmend auf die Mitarbeiterstruktur:
  • – Wer braucht welche Informationen, um seine Aufgaben zu erfüllen?
  • – Welche Kommunikationsmedien tragen zu einem Gemeinschaftsgefühl bei?
  • – Welche Kommunikationsmedien können die Unternehmenskultur verbessern/ stützen, die Motivation der Mitarbeiter fördern?

Machen Sie den Gegencheck und befragen Sie zusätzlich die Mitarbeiter zu Ihren Kommunikationsmedien.

  • – Welche Kommunikationsmedien kennen Sie? Sie klein schreiben, da es sich um die Mitarbeiter handelt und diese hier nicht direkt angesprochen werden.
  • – Welche Kommunikationsmedien nutzen Sie regelmäßig?
  • – Welche Kommunikationsmedien wären zusätzlich sinnvoll?
  • – Welche Kommunikationsmedien könnten wir wie verbessern?

Instrumentenauswahl in der Internen Kommunikation zu formeller Informationsweitergabe

E-Mail (nach Bedarf)

Die E-Mail ermöglicht immer noch eine schnelle Weitergabe an Neuigkeiten. Der Mitarbeiter sollte anhand des Absenders direkt erkennen, ob die News aus der Personalabteilung kommt, aus dem Management, der PR-Abteilung oder vom Betriebsrat. Nutzen Sie daher diverse Mailadressen, um die jeweiligen Informationen einzuordnen.

Interner Newsletter (1x/ wöchentlich)

Instrument, um Neuigkeiten aus dem Unternehmen zu bündeln und redaktionell aufzubereiten – mit Foto und in schönem Layout. Newsletter wird in der PR-Abteilung erstellt und erscheint regelmäßig am gleichen Tag (z.B. jeden Montag). Wer keinen E-Mail-Zugang besitzt, kann den Newsletter am Schwarzen Brett lesen.

Schwarzes Brett (nach Bedarf)

Auch im digitalen Zeitalter hat das Schwarze Brett gerade bei produzierende Unternehmen, Logistik- oder Speditionsunternehmen, deren Mitarbeiter keinen bis wenig Zugang zum E-Mail System haben, nicht ausgedient. Dieses sollte an einem für alle Mitarbeiter gut sichtbaren und frequentierten Ort angebracht sein. Strukturieren Sie dieses wie Ihre E-Mail Neuigkeiten in Rubriken für Themen zu Personal, Unternehmen, Beirat, Mitarbeiter (Vermischtes).

Mitarbeiter-App (nach Bedarf)

What’s App oder eine eigene Mitarbeiter-App kann das Schwarze Brett ersetzen. Die meisten besitzen heute ein Smartphone, das sie immer bei sich tragen. Nutzen Sie dieses Kommunikationsinstrument und informieren Sie die Mitarbeiter über eine eigene News-App. Gründen Sie zu speziellen Themen What’s-App Gruppen, in denen Sie sich mit den Mitarbeitern austauschen können.

Mitarbeiterzeitung (mind. 4X/ Jahr)

In vielen größeren Unternehmen und Konzernen ist die Mitarbeiterzeitung neben dem Intranet das zentrale Kommunikationsmedium. Da dieses aber meist Vierteljährlich veröffentlicht wird, kann es keinen Anspruch auf Aktualität besitzen. Es greift jedoch aktuell diskutierte Themen im Unternehmen auf und hinterfragt diese, gibt zusätzliche Hintergrundinformationen, stellt Abteilungen, Mitarbeiter vor. Lässt die Geschäftsleitung zu Wort kommen und nutzt neben Berichten, Reportagen oder Interviews als Stilmittel und zur Auflockerung.

Intranet (täglich)

Das Intranet ist sicher das schnellste und umfassendste Kommunikationsmedium. Hier kann auch ein Dialog stattfinden und nicht nur Informationsweitergabe. Das Design und die Menüführung sollten dem Internetauftritt entsprechen. Es ist wichtig, dass alle Informationen, die über einzelne Kommunikationsmedien gestreut werden, auch im Intranet hinterlegt werden. So können Sie nach einer Mitarbeiterversammlung die Präsentationen im Intranet veröffentlichen sowie die Fragen der Mitarbeiter mit den entsprechenden Antworten der Geschäftsleitung oder des Betriebsrats. Sie können Kennzahlen wie Umsatz, Gewinn oder Vertriebskennzahlen täglich veröffentlichen, die Jahresziele hinterlegen und die Unternehmenswerte. Vergessen Sie nicht, Ihr Intranet social zu machen: Blog einführen, um Kommentarfunktionen und Chats zu Themen erweitern, etc.

Mitarbeiterversammlung (4x/ Jahr + zusätzlich adhoc zu unternehmensentscheidenen Themen)

Zur Veröffentlichung der Quartalszahlen bzw. zum Jahresergebnis sollte die Geschäftsleitung die Mitarbeiter persönlich informieren. Zusätzlich können bei Mitarbeiterversammlungen wichtige Personalthemen, Veränderungen im Unternehmen etc. besprochen werden. Zusätzlich sollten bei unternehmensentscheidenden Themen wie Entlassungen, Zukauf von Unternehmen, Neupositionierung des Unternehmens etc. Versammlungen kurzfristig stattfinden.

Strategie-Meeting (1x/ Jahr)

Bringen Sie Ihre Führungskräfte auf Kurs und nutzen Sie ein Strategie-Meeting, um die Ziele fürs nächste Jahr festzulegen, mit den Führungskräften Unternehmensveränderungen frühzeitig zu besprechen und gemeinsam einen Kommunikationskurs festzulegen.

Mitarbeiterbefragung (1x/ Jahr)

Eine jährlich stattfindende Mitarbeiterbefragung kann Unzufriedenheiten der Mitarbeiter auf den Grund gehen. Jedoch sollten die Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung auch an alle Mitarbeiter kommuniziert werden. Am besten innerhalb der Abteilungsmeetings mit dem der Abteilung zugewiesenen Personalreferenten.

Instrumentenauswahl in der Internen Kommunikation: Informelle Informationsweitergabe – der persönliche Dialog

Der persönliche Dialog ist ein zentrales Medium, um Vertrauen zu schaffen. Das gilt auch für die Geschäftsleitung. Sie muss sich durch Präsenz und regelmäßigen Dialog mit den Führungskräften, aber auch Mitarbeitern das Vertrauen der Belegschaft erarbeiten. Wenn die Geschäftsleitung glaubhaft und nachhaltig Ziele, Veränderungen persönlich oder über die Führungskräfte kommuniziert, entsteht eine Unternehmenskultur, die es ermöglicht, Interne Kommunikation erfolgreich zu implementieren und zu gestalten.

Mitarbeitergespräch (mind. 1x/ Jahr)/ Abteilungsmeetings (wöchentlich)

dienen nicht nur dazu, die Aufgaben zu verteilen und Projekte voranzubringen, sondern auch die Mitarbeiter über Neuigkeiten im Unternehmen persönlich zu informieren und sich über aktuelle Themen auszutauschen. Der Führungskraft ist dabei der Multiplikator für die Informationen von Seiten der Geschäftsleitung.

Management by Walking (mind. 2x/ Monat)

Die Geschäftsleitung geht bewusst durch die Flure und Abteilungen des Unternehmens und ist so für die Mitarbeiter greifbar. In einem lockeren Gespräch mit einzelnen Mitarbeitern kann die Geschäftsleitung die derzeitige Unternehmensstimmung einfangen. Zudem ist sie offen für Fragen von Seiten der Mitarbeiter zu aktuellen Unternehmensthemen.

Abteilungsfrühstück (mind. 1x/ Monat)

Eine gemeinsame Kaffeerunde oder ein Abteilungsfrühstück fördert nicht nur den Teamgeist, sondern kann auch dazu dienen, aktuellen Gerüchten vorzubeugen und Themen, die die Mitarbeiter bewegen, zu diskutieren.

Talk mit dem Geschäftsführer (1x/ Monat)

Ob sich die Mitarbeiter mit dem Geschäftsführer zum Frühstück, Mittagessen oder einfach nur zu einem Kaffee im Büro der Geschäftsleitung treffen, ist egal. Der persönliche Dialog steht im Mittelpunkt dieses Kommunikationsmediums. Einladen sollten Sie hierfür 5-7 Mitarbeiter aus unterschiedlichen Abteilungen. Bei dieser Gesprächsrunde können alle unternehmensrelevanten Themen angeschnitten werden.

Fazit: Die Instrumentenauswahl in der Internen Kommunikation richtet sich nach der Mitarbeiterstruktur

Wie effektiv und zielgerichtet Ihre Interne Kommunikation ausfällt, hängt nicht von Ihnen allein ab, sondern von der Unternehmenskultur, der Bereitschaft der Geschäftsleitung und den Führungskräften, in Interne Kommunikation zu investieren, und im zweiten Schritt von den Kommunikationsmedien. Richten Sie die Kommunikationsmedien auf die Bedürfnisse und die Struktur des Unternehmens aus. Nutzen Sie sowohl formelle als dialogorientierte Medien, um Ihre Informationen zu veröffentlichen. Machen Sie zudem allen Beteiligten klar, dass es nicht nur eine Bringschuld gibt, sondern auch eine Holschuld für den Umgang mit Informationen. Das bedeutet, Sie können den Mitarbeitern durch die verschiedenen Kommunikationsinstrumente Zugang zu allen für sie relevanten Unternehmensinformationen geben. Die Bereitschaft, diese im Intranet oder per E-Mail abzurufen, die Mitarbeiterzeitschrift zu lesen oder eine Mitarbeiterversammlung zu besuchen, muss von den Mitarbeitern kommen.

Infotainment in der Internen Kommunikation

Mittwoch, 1. März 2017

Wie Unternehmen in der Internen Kommunikation ihre News und Botschaften unterhaltsam vermitteln – mit Infotainment

Infotainment in der Internen Kommunikation

Mit Infotainment vermitteln Unternehmen News und Botschaften unterhaltsam

Interne Kommunikation soll nicht nur Informationen transportieren, sondern auch ein Wir-Gefühl vermitteln. Doch noch zu oft, ist die Wissensvermittlung staubtrocken und emotionslos. Begeistern Sie Ihre Mitarbeiter mit einem anderen Weg: Nutzen Sie das Schlagwort Infotainment für Ihre News, Botschaften und Leitlinien.

Infotainment ist das Zauberwort für kurzweilige, emotionale und anschauliche Aufbereitung von Kommunikationsmaßnahmen. Anstatt trockener Fakten zu Ihren Unternehmensthemen, entfachen Sie ein Feuerwerk der Kommunikation. Verzaubern Sie Ihre Kollegen mit Geschichten und (Bewegt-)Bildern, wecken Sie in Ihnen die Sehnsucht nach mehr: mehr Wissen, mehr Unterhaltung, mehr Dialog. Das fängt bereits im Kleinen an: bei Meetings und Ansprachen. Nutzen Sie Show-Elemente, um Ihren Worten Kraft zu geben. Machen Sie Ihr Intranet zu einem digitalen Ort, an dem Ihre Mitarbeiter gerne stöbern und sich informieren. Wie machen Sie das jetzt genau? Ich zeige Ihnen anhand von Kommunikationsmaßnahmen, wie Sie diese kurzweilig und fesselnd gestalten. Die Ideen sind ohne Extra-Budget leicht umsetzbar.

Was Unternehmen mit Infotainment erreichen können

Beim Einsatz von Infotainment-Elementen geht es darum, den Mitarbeitern Kommunikationsthemen mit einem Aha-Effekt zu präsentieren. Dadurch bleiben sie lange im Gedächtnis. Haften bleiben vor allem visuelle Reize – emotionale oder körperliche durch Musik, Farbe, Bilder, Stoffe, eine berührende Geschichte. Infotainment schafft also,

  • – höhere Aufmerksamkeit für Ihr Thema
  • – langanhaltende Begeisterung für ein Thema
  • – höhere Akzeptanz für Ihr Thema
  • – trockene Sachverhalte kurzweilig darzustellen,
  • – dass Gehörtes und der Redner positiv und besser in Erinnerung bleiben.

Die Elemente für Ihr Infotainment

Egal, ob Sie Maßnahmen der schriftlichen Kommunikation oder persönliche Gespräche anbieten, mit diesen Elementen erhalten Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Leser/ Ihres Publikums:

  • – Bilder & Metaphern (Comic, Video, Fotos, Analogie)
  • – Szenische Inszenierungen von Alltagserfahrungen
  • – Leser-/ Zuschauerbeteiligung
  • – Farbe, Stoffe, Musik, Kulissen, Requisiten, Handpuppen
  • – Zauberei
  • – Lieder, Gedichte – bekannte Vorlagen für die Unternehmensaussage verändert
  • – Musik/ Rhythmen, um Spannung zu erzeugen, Botschaften zu untermauern

Die Infotainment Elemente können Sie einzeln oder im Mix verwenden. Ihr Thema und die Rahmenbedingungen geben Ihnen vor, wie Sie die Elemente einsetzen können:

  • – um einen Vortrag oder Artikel interessant zu eröffnen
  • – das wöchentliche Meeting aufzulockern
  • – eine Präsentation mit einem Paukenschlag abzurunden
  • – neue Guidelines, Beurteilungssysteme, Ziel- und Stragegiegespräche plakativ einzuführen
  • – Kernbotschaften physisch zu vermitteln
  • – oder einfach nur allgemein die Informationsaufnahme zu erleichtern und die Atmosphäre unter den Kollegen aufzulockern.

Drei Infotainment Ideen für Ihre internen Kommunikationsmaßnahmen

Machen Sie im Intranet eine Schnitzeljagd durch Ihr Unternehmen

Damit Ihre Kollegen Ihr Gebäude, die Abteilungen und Kollegen besser kennenlernen, veranstalten Sie ein Bilderrätsel im Intranet. Fotografieren Sie räumliche Details, Spezifika in Abteilungen, Besonderheiten auf den Schreibtischen Ihrer Kollegen und stellen Sie wöchentlich ein Foto aufs Intranet. Die Mitarbeiter müssen herausfinden, wo sich der Gegenstand befindet. Die Auflösung stellt der Kollege mit eigenem Beweisfoto vor, der das Rätsel gelöst hat. Wenn sich keine Lösung anbahnt, streuen Sie kleine Hinweise, das lässt Ihre Kollegen immer wieder das Intranet besuchen.

Beispiel: http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.bilderraetsel-wie-gut-er-kennen-sie-stuttgart.261ac07e-9a27-4091-9e69-79dcf085bff6.html

Sie benötigen dazu: 24 Details, die Sie suchen lassen, einen Fotoapparat, Platz auf der Startseite des Intranets.

Lassen Sie Ihre Abteilungsziele wachsen

Ziele sollten Sie nicht einmalig formulieren und dann bis zum nächsten Zielgespräch oder Strategiemeeting in die Schublade legen, sondern immer vor Augen haben. Gestalten Sie einen kahlen Apfelbaum (ca. 2 m hoch) aus dickem Papier, an dessen Äste Sie Ihre Ziele als grüne Knospen hängen. Auf jede Knospe schreiben Sie ein Ziel. Visualisieren Sie mit Ihren Mitarbeitern kontinuierlich Ihre Zielschritte und lassen so den Baum erblühen, bis alle Ziele erreicht sind und der Baum Äpfel trägt. So sehen Ihre Mitarbeiter jederzeit, wo sie mit ihren Zielen stehen.

Sie benötigen dazu: Packpapier für den Baum, Stift + Schere, hellgrünes Papier für die Knospen, weißes + hellrosa Papier für die Blüten und rotes für die Äpfel, Platz an einer Abteilungswand.

Botschaften und Werte vermitteln

Teamgeist, Innovationskraft, Wertschätzung, Vertrauen sind große Worte und schlecht greifbar. Was steckt wirklich hinter den Begriffen, wie mache ich sie den Mitarbeitern deutlich? Wie wäre es in Kurzfilmen à la Dingsda. Kennen Sie noch das Format, in dem Kinder Begriffe erklärt haben ohne sie beim Namen zu nennen? Lassen Sie ihre Azubis oder Mitarbeiter Ihre Werte erläutern. Was verbinden diese damit, wie kann man sie fassbar machen? Vermitteln Sie jede Woche einen anderen Wert und stellen Sie dazu aufs Intranet Ihren passenden Dingsda-Film. Sie können die Folge auch weiterspinnen, z.B. Mitarbeiterversammlung (wenn Sie dazu einladen) oder Quartalszahlen etc. Ihr Unternehmen hat sicher genügend Schlagworte, die man den Mitarbeitern kurzweilig erläutern kann.

Sie benötigen dazu: freiwillige Protagonisten (Azubis, Mitarbeiter), Ihr Smartphone, den Drehplan (Begriff + dessen Erläuterung), einen Sendeplatz im Intranet.

Infotainment können Sie immer und überall einsetzen. Letztlich geht es darum, die Mitarbeiter spielerisch zu Themen, die Sie vermitteln möchten, abzuholen. Machen Sie sich also Gedanken, welche Infotainment-Elemente Sie zu welchen Maßnahmen einsetzen könnten und holen Sie sich Verbündete, die Ihnen bei der Realisierung Ihres Infotainment-Angebots helfen. Sensibilisieren Sie auch die Geschäftsleitung und die Führungskräfte dafür, wie überzeugend sich Infotainment für Ihre Interne Kommunikationsaufgaben einsetzen lassen.

Die ausführlichen Tipps mit sprudelnden Ideen zu Infotainment im Unternehmen lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 5/2017.

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Mitarbeitermotivation steigern

Mittwoch, 28. September 2016

5 Impulse, wie Sie kostenlos die Motivation der Mitarbeiter steigern

Sie denken jetzt sicher: Motivation? Das ist doch ein HR-Thema, das gehört ins Personalmanagement. Weit gefehlt! Auch Sie als PR-Verantwortliche können durch wenige Stellschrauben in der Internen Kommunikation die Weichen bei Ihren Kolleginnen und Kollegen auf „Motivation“ stellen. Ich gebe Ihnen 5 Impulse, wie Sie die Mitarbeitermotivation steigern!

Mitarbeitermotivation steigern durch Interne Kommunikation

Mitarbeitermotivation steigern durch spannende Maßnahmen der Internen Kommunikation, © Fotos Blerim Shatri, Idee CAIME & FRIENDS

Immer wieder bringen Studien die Erkenntnis, nicht das Gehalt oder eine Gehaltserhöhung binden Mitarbeiter an Ihr Unternehmen, sondern interne Annerkennung, nette Kollegen und selbstbestimmte Aufgaben. Machen Sie sich diese intrinsischen Motivatoren zunutze und stellen Sie Ihre Internen Kommunikationsmittel darauf ein. Arbeiten Sie nicht an Ihren Kollegen vorbei, sondern beteiligen Sie diese an Ihren Themen. Das bringt neben Identifikation mit dem Unternehmen auch eine Steigerung der Motivation. Mit einer kontinuierlichen und rechtzeitigen Informationspolitik setzen Sie dabei die Basis für eine vertrauensvolle Unternehmens- kommunikation.

Vermeiden Sie unbedingt die Todbringer der
Mitarbeiter-Motivation

Geheimnisse und Intransparenz schaffen: Versuchen Sie nicht unangenehme Themen wie Umstrukturierungen, Umsatzeinbrüche, Fusionen etc. zu verschleiern, sondern zeitnah die Mitarbeiter zu informieren – über die Beweggründe. Wer transparent informiert und kontinuierlich, dem glauben die Mitarbeiter auch.

Unternehmenskultur nicht leben: Mitarbeiter möchten sich mit ihrem Unternehmen identifizieren. Die gelebten Werte sind dabei die Basis für ein produktives Miteinander. Achten Sie darauf, dass Ihr Management und die Führungskräfte die Unternehmenskultur unterstützen und Sie kontinuierlich die Werte vermitteln.

Abgeschottetes Management: Management by walking ist ein wunderbares Kommunikationsmittel, um die Stimmung im Unternehmen einzufangen und die Belegschaft besser kennenzulernen. Geschäftsführer, die in ihrem Elfenbeinturm bleiben, werden nie wirklich erfahren, was die Basis denkt.

Gute Arbeit nicht belohnen: Mitarbeiter möchten die Anerkennung ihres Chefs und des Unternehmens erhalten. Ein kleines Dankeschön oder ein freier Nachmittag z.B. nach einer Woche voller Überstunden bringt mehr Motivation als irgendwann die übliche Gehaltserhöhung.

Kein Ausgleich zwischen Arbeit und Privatleben schaffen: Mitarbeiter haben auch ein Privatleben, das manchmal ins Arbeitsleben Einfluss nimmt. Erarbeiten Sie mit dem Management und der Personalabteilung Serviceleistungen, wie Sie z.B. Arbeit und Familie unter einen Hut bringen.

Impuls 1: Informieren Sie Ihre Kollegen frühzeitig und hören sie auf deren Bedürfnisse

Was bewegt Mitarbeiter? Das sollten Sie in einer regelmäßigen Mitarbeiterbefragung auswerten. Kein anderes Kommunikations- mittel ist besser geeignet, als eine jährlich stattfindende Mitarbeiterbefragung, um die Stimmung im Unternehmen zu erfassen. Entwickeln Sie gemeinsam mit der Personalabteilung einen Fragebogen, der sowohl Fragen zur Unternehmenskultur, zum Führungsstil, der Arbeitssituation, Zusammenarbeit, aber auch den Umgang mit Kommunikation beinhaltet.

Impuls 2: Beziehen Sie Ihre Mitarbeiter in interne Themen ein

Interne Kommunikation lebt auch von bunten Themen, Meinungen, unterschiedlichen Typen. Diese finden Sie unter Ihren Mitarbeitern. Keiner möchte immer nur Personal-, Marketing- und Strategiethemen im Intranet lesen oder in der Mitarbeiterzeitschrift. Setzen Sie bei Ihrer Contentplanung auf den Faktor Mensch.

Impuls 3: Steigern Sie die Identifikation mit dem Unternehmen

Mitarbeiter sind stolz auf gemeinsam Erreichtes. Und wenn Erfolge gefeiert werden, sollte das auch gemeinsam mit der Mannschaft sein. Halten Sie Ihre Feiern, Jubilare, neue Mitarbeiter und Azubis in Fotos fest und machen Sie die Fotos allen zugänglich – und zwar schnell und umfangreich.

Impuls 4: Belohnen Sie langjährige Treue

Haben Sie auch auf der letzten Seite Ihrer Mitarbeiterzeitschrift Platz für Ihre Jubiläumsliste? Vor allem größere Unternehmen ehren so ihre langjährigen Mitarbeiter. Zu runden Unternehmenszugehörigkeiten gibt es außerdem noch ein offizielles Geschenk und ein Händeschütteln vom Personalchef oder dem Geschäftsführer.

Impulse 5: Fördern Sie Ideen, Best-Practice und internes Wissen

Ideenmanagement, Wissenstransfer sind Themen, die aus dem Management geboren sein müssen. Aber die Interne Kommunikation ist der Fluss, der alles ins Rollen bringt und am Leben hält, der die Mitarbeiter aufruft, mitzumachen und ihnen zeigt, dass es sich lohnt, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen – für sich selbst als auch für das Unternehmen. Schaffen Sie also Motivationsanreize für Mitarbeiter, aber auch Führungskräfte, sich für das Wohl des Unternehmens einzusetzen.

Natürlich schafft es die Interne Kommunikation nicht allein, eine motivierende Unternehmenskultur zu schaffen. Aber sie hat Ideen, Hebel und Themen, um gemeinsam mit der Personalabteilung, den Führungskräften und dem Management die Unternehmenskultur zu pflegen. Eine zeitnahe und kontinuierliche Informationspolitik schafft die Basis des Vertrauens, auf der sich attraktive Kommunikationsmaßnahmen entwickeln lassen. Das kommt bei den Mitarbeitern positiv an!

Die ausführlichen Impulse mit Tipps zu Maßnahmen lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 20/2016.

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Gelebte Vielfalt

Mittwoch, 11. Mai 2016

Wie Unternehmen von Diversity profitieren und Denkbarrieren abbauen

In Unternehmen treffen unterschiedliche Charaktere, Kulturen, Interessen und Erfahrungen aufeinander. Die Vielfalt in einem Unternehmen ist durchaus ein Erfolgfaktor, kein Hemmschuh. Basis für ein gelebtes Miteinander ist eine offene Unternehmenskultur. Wie Sie die Vielfalt (Diversity) im Unternehmen leben und Berührungsängste bei Ihren Mitarbeitern ausräumen, zeigen wir Ihnen anhand von Praxistipps.

Gelebte Vielfalt in Unternehmen lebenFür Henkel ist gelebte Vielfalt und eine wertschätzende Unternehmenskultur zentraler Treiber für Kreativität, Innovationen und Erfindungen. Boehringer Ingelheim kooperiert seit 10 Jahren mit einer Behindertenwerkstatt und begrüßt das ehrenamtliche Engagement ihrer Mitarbeiter, die sich um die dort lebenden und arbeitenden Menschen kümmern. Berührungsängste gibt es schon lange keine mehr, vielmehr profitieren beide Seiten von den gemeinsamen Stunden und dem Spaß bei ihren Aktivitäten.

Wie aber haben die beiden Unternehmen, eine Unternehmenskultur geschaffen, dass Menschen mit und ohne Behinderung, aber auch anderen Kulturen sich gegenseitig befeuern? Indem man emotionale Hürden und Ängste überwindet – m besten durch rationale Aufklärung und emotionale Aktionen.

Wir wissen von uns selbst, was wir kennen, „stört“ uns nicht. Wenn wir in fremde Länder reisen, lesen wir über die dortige Kultur und die Menschen. Vor Ort gleichen wir das Gelesene mit unseren eigenen Erfahrungen ab. Wertschätzung beginnt.

Die prinzipielle Neugier und Offenheit von Menschen anderen Kulturen gegenüber sollten Sie in Ihrem Unternehmen nutzen und nähren. Alles beginnt dabei mit einer offenen Führungskultur – dies beginnt bei der Geschäftsleitung, geht über die Abteilungsleiter bis zu jedem einzelnen Mitarbeiter.

7 Tipps, wie Sie gelebte Vielfalt im Unternehmen verankern

Tipp1 : Ins Leitbild aufnehmen: Wir schätzen unsere menschliche Vielfalt und fördern diese!

Zeigen Sie sich offen und wertschätzend gegenüber Menschen anderer Hautfarbe, sozialer Herkunft und mit Behinderung. Formulieren Sie in Ihrem Leitbild Ihren vorurteilsfreien Umgang mit der Vielfalt in Ihrem Unternehmen.

Tipp 2: Sensibilisieren Sie Ihre Führungskräfte in Sachen Inklusion

Die Führungskräfte sind bei Problemen und Missständen in den Abteilungen die erste Anlaufstelle für Mitarbeiter. Daher ist es äußerst wichtig, dass sie den Leitgedanken der Inklusion mittragen. Bieten Sie Ihnen Raum für eigene Diskussionen und Erfahrungen mit der möglichen Vielfalt im Unternehmen. Holen Sie sich Experten für Integration ins Haus. Diskutieren Sie mit ihnen über die Chancen und Vorteile von Integrationsteams.

Tipp 3: Lassen Sie sich Feedback geben von Ihren Mitarbeitern in Sachen Inklusion

Die Mitarbeiter müssen den Leitgedanken der Inklusion mittragen und im betrieblichen Alltag umsetzen. Zeigen Sie Interesse an den Erfahrungen mit dem Anderssein in Ihrem Unternehmen. Holen Sie sich daher regelmäßiges Feedback von Ihren Mitarbeitern: Was hat bereits gut funktioniert in Sachen Inklusion, wo gibt es Nachholbedarf?

Tipp 4: Überzeugen Sie Ihre Mitarbeiter mit stichhaltigen Argumenten

Vielfalt bringt Vorteile, weil Sie als Unternehmen auf umfangreiches Wissen, Kreativität und unterschiedliche Erfahrungen zurückgreifen können. Zudem können Sie als Produzent und Dienstleister besser auf die Bedürfnisse anderer Kulturen und Märkte eingehen. Das zeigen Studien vielfältiger Team immer wieder: Sie lösen nicht nur Probleme effektiver, sondern bringen auch Innovationen hervor.

Tipp 5: Überzeugen Sie mit Pragmatismus und Perspektivwechsel

Setzen Sie klar auf die Stärken Ihrer Mitarbeiter und nicht auf deren Defizite. Zeigen Sie also, wo Inklusion in Ihrem Unternehmen gut funktioniert. Implementieren Sie bei abteilungsübergreifenden Projekten unbedingt gemischte Teams, die ihre guten Erfahrungen in die jeweilige Abteilung tragen.

Tipp 6: Überzeugen Sie mit Emotionen

Horchen Sie in Ihr Unternehmen hinein und finden Sie Mitarbeiter, deren Geschichten Sie nutzen können, um Berührungsängste und Vorbehalte abzubauen: Migranten, die es geschafft haben, sich eine neue Existenz aufzubauen, schwer kranke Kollegen, die wieder zurückgekehrt sind aber auch Mütter oder Väter, die den Spagat zwischen Kind, Haushalt und Karriere schaffen. Interviewen Sie diese, begleiten Sie diese durch ihren Arbeitstag, lassen sich Tipps geben für alle Kollegen.

Tipp 7: Suchen Sie sich externe Verbündete

Ihr Unternehmen ist nicht als Inklusions-Experte auf die Welt gekommen. Es gibt viele externe Dienstleister, seien es Integrationsämter, das Amt für Arbeit, Personalführungsagenturen, die Ihre Geschäftsleitung beim Thema Inklusion beraten. Auch Innungen und Handwerkskammern haben Experten dafür. Oft ist es auch sinnvoll, eine externe Stelle interne Führungskräfte-Workshops durchführen zu lassen.

Die ausführlichen Tipps und Praxisbeispiele lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 10/2016.

Themen aus PRPraxis 10/2016, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Unternehmensimage – Mit diesen 6 Grundregeln sichern Sie sich Ihr positives Bild in der Öffentlichkeit
  • – Video – YouTube: So funktioniert Wissensmanagement heute
  • – Redaktion – Mit Wörtern überzeugen: 5 Regeln für einen Schreibstil, der begeistert
  • – Öffentlichkeitsarbeit – Lohnt sich eine Mitgliedschaft in PR-Verbänden?
  • – Spenden-Akquise – Professionalisieren Sie Ihr Fundraising und mobilisieren Sie auf diesem Wege großzügige Spender
  • – Internes Engagement – Verbinden Sie Ihr soziales Engagement mit einem Firmen-Event und nutzen Sie die daraus entstehenden Synergien
  • – Eilmeldung – Einbindung des Facebook-Gefällt-mir-Buttons auf Ihrer Website kann Sie 250.000 Euro kosten

Das persönliche Gespräch – barrierefrei miteinander kommunizieren

Donnerstag, 26. November 2015

Im Zeitalter der digitalen Kommunikation sollten Sie verstärkt auf das persönliche Gespräch setzen. Nur Face to Face erfahren Sie durch Mimik, Gestik die wahren Gefühle Ihres Gegenübers. Das persönliche Gespräch ist immer noch eines der effizientesten Kommunikationsinstrumente der internen Kommunikation – dank Video-Schaltung via Skype auch über Landesgrenzen hinweg.

Die Interne Kommunikation hat in den letzten Jahren durch Social Media und dem digitalen Fortschritt viele Neuerungen und Umwälzungen erlebt. Was ihr aber geblieben ist, ist das persönliche Gespräch zwischen Geschäftleitung und Führungskraft, Geschäftleitung und Mitarbeitern, Führungskraft und Mitarbeitern oder Mitarbeitern untereinander. Das, was in Rauchpausen und Kaffeeautomaten an zwischenmenschlichen Gesprächen entsteht, sollten Sie sich für die Interne Kommunikation zu nutze machen und kultivieren.

8 Vorteile des persönlichen Gesprächs

  1. vermittelt Aufgaben und Ideen – im Unternehmen, in einer Abteilung
  2. überzeugt Mitarbeiter für ein wichtiges Thema
  3. begleitet Mitarbeiter und Führungskräfte auf einem neuen Weg
  4. fördert das Vertrauens zum Unternehmen
  5. stärkt das Arbeitsklima
  6. lässt Mitarbeiter am Unternehmensgeschehen mitgestalten
  7. gibt direktes Feedback
  8. klärt schnell Unklarheiten/ Problemen

Im persönlichen Gespräch können Sie am besten Verständnis für Veränderungen im Unternehmen schaffen – im ersten Schritt bei den Führungskräften und dann bei der Belegschaft. Gerade über Change-Themen möchten die Mitarbeiter Ihre direkten Vorgesetzten oder die Geschäftsleitung möglichst „live“ informiert werden. Wichtige Aussagen im Originalton geben eine bessere Orientierung.

Das persönliche Gespräch kann schnell Barrieren abbauen – Führungskräfte dienen dabei als wichtige Multiplikatoren, die im ersten Schritt aber selbst sich mit dem aktuellen Thema vertraut machen müssen. Das passiert am besten durch eine persönliche Ansprache der Geschäftsleitung sowie detaillierte Handouts für das Gespräch mit den Mitarbeitern.

Dialog-Instrumente für einen offenen Meinungsaustausch – z.B. um Change-Themen zu vertiefen, um zu wissen, was den Mitarbeitern aktuell unter den Nägeln brennt, bieten sich an als

  • Teamgespräche (Führungskräfte-Kommunikation)
  • Frühstück mit der Geschäftsleitung
  • Austausch über Social Intranet (Mitarbeiter untereinander, Geschäftsleitung, Oberes Management)
  • Workshops zu Change-Themen, neuen Visionen und Werten (Führungskräfte, Personalabteilung)

Durch das persönliche Gespräch sollen die Mitarbeiter für schwierige Themen und unangenehme Aufgaben gewonnen werden. Die Geschäftsleitung und Führungskräfte öffnen sich dem Dialog mit den Mitarbeitern und schaffen somit Vertrauen in die Kompetenz der Führungsebene. Emotionen spielen beim Gespräch eine große Rolle, die Geschäftsleitung inszeniert das Thema durch Mimik und Gestik sowie einer „flammenden“ Rede, um die Mitarbeiter aufzurütteln und ins Boot zu holen.

Die 6 Top-Erfolgsfaktoren des Dialogs sind dabei

  1. Offenheit und Transparenz – halten Sie nicht mit Details hinterm Berg
  2. Glaubwürdigkeit – gehen Sie offen mit kritischen Fragen um
  3. Regelmäßigkeit – vereinbaren Sie fixe Termine für Ihre Dialog-Instrumente
  4. Emotionalität – legen Sie Patos in Ihre Stimme, zeigen Sie den Mitarbeitern, dass Ihnen das Thema auch am Herzen liegt
  5. Verständlichkeit – Sprechen Sie die Sprache der mitarbeiter
  6. Nachhaltigkeit – informieren Sie weiter durch Handouts, Nachberichterstattung in internen Medien

7 Bausteine für einen gelungenen Dialog:

Auch die Dialog-Maßnahmen müssen konzeptionell vorbereitet und inszeniert werden, um den Nerv der Zuhörer (Mitarbeiter) zu treffen.

  1. Bringen Sie die Hauptaussagen auf den Punkt. Inszenieren Sie mit der Geschäftleitung deren Rede (z.B. persönliche Geschichte als Beispiel einbringen).
  2. Unterstreichen Sie das Gesagte mit einer ansprechenden Präsentation – damit die Zuhörer nochmals schwarz auf weiß die Hauptaussagen nachlesen können.
  3. Bringen Sie die Persönlichkeit der Geschäftsleitung, der Führungskräfte ins Spiel: Tonlage beim Sprechen, Mimik und Gestik sollen das Gesagte stärken.
  4. Planen Sie für Ihre Versammlungen, Gespräche genügend Zeit ein (1-1,5 Std. Versammlung, Workshop 4 Std., Chat 8-10 Std. – je nach Arbeitstag)
  5. Geben Sie frühzeitig Termine und Inhalte bekannt – veröffentlichen Sie z.B. bei der anstehenden Mitarbeiterversammlung eine Agenda im Intranet und verschicken sie diese auch per Mail. Geben Sie den Mitarbeitern bereits die Möglichkeit, Fragen zu stellen, die Sie sammeln und anonym an die Geschäftsleitung, den Mitarbeiterbeirat oder die Personalabteilung weiterleiten.
  6. Wählen Sie einen ruhigen, ungestörten Ort, der ausgestattet ist mit dem nötigen technischen Equipment, Bestuhlung und guter Sicht auf die Referenten.
  7. Bieten Sie je nach Thema Ansprechpartner im Unternehmen an, an die sich die Mitarbeiter für weitere Fragen wenden können.

Das persönliche Gespräch hat auch im Zeitalter von Kurznachrichten nicht ausgesorgt. Kein anderes internes Kommunikationsinstrument ermöglicht einen Meinungsaustausch auf Augenhöhe und ein direktes Feedback. Es gibt viele dialoggesteuerte Instrumente, die Sie kontinuierlich nutzen sollten. Flankieren sollten Sie das persönliche Gespräch mit Ihrem eingespielten Instrumentenmix. In Mitarbeiterzeitschrift, Intranet und Newsletter können Sie das Thema weiter vertiefen und nachhaltig in die Köpfe der Mitarbeiter bringen.

Den ausführlichen Artikel mit allen Tipps lesen Sie in der aktuellen PRPraxis Ausgaben 24/2015.

Themen aus PRPraxis 24/2015, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Medienkontakte vertiefen – Pressefrühstück: Nutzen Sie es als Initial zündung für spannende Veröffentlichungen 2016
  • – Schreibwerkstatt – Frischen Sie mit professionellen Schreiben das Image Ihres Unternehmens auf
  • – Ghostwriting – Positionieren Sie sich mit einem Buch als Experte in Ihrem Fachgebiet
  • – Content – Unterhaltung mit Mehrwert und Kaufanreizen – 5 Top-Tipps für Ihr Content-Tool-Quiz
  • – Marketing – Crowdsourcing: Nutzen Sie das Potenzial der Menge

PR-Tipps: Machen Sie Ihre Internen Veranstaltungen wie Betriebsausflug zum Erfolg für alle!

Donnerstag, 6. Februar 2014

Die Mitarbeiter sind das Herzstück jedes Unternehmens, sie engagieren sich, bringen Ideen und ihr Wissen ein. Dagegen steht der Faktor Kosten. Diesen haben Unternehmen teilweise selbst in der Hand, indem sie ihre Mitarbeiter motivieren und wertschätzen. Das lässt den Krankenstand sinken und die innere Kündigung aufheben. Investieren Sie daher in Ihr Team – rät PRPraxis in ihrem Sonderheft Interne Veranstaltungen. Mit Events wie Betriebsausflug oder Teambuidling-Tagen zeigen Sie Ihren Mitarbeitern, dass sie Ihnen am Herzen liegen. Und die Ausgaben für die Events haben sich dank besserer Mitarbeiterleistung schnell amortisiert.

Das zieht: Teambuilding-Events, die den Unternehmenserfolg steigern

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Teamgeist bietet attraktive Firmenevents, bei denen der Spaß an erster Stelle steht, z.B. gemeinsames Floßbauen! – Foto www.teamgeist.com

Es muss nicht immer eine Fusion sein, die eine bestehende Abteilung oder gar das ganze Unternehmen verändert. Schon kleine Umstrukturierungen sorgen für neue Teamkonstellationen. Das bringt Unruhe und im schlimmsten Fall auch Konflikte mit sich, die das Arbeitsergebnis beeinträchtigen und die Motivation der Mitarbeiter sinken lässt. Lassen Sie es gar nicht erst so weit kommen. Bauen Sie 1-mal im Jahr und zusätzlich zu aktuellen Anlässen wie Fusionen oder Umstrukturierungen einen Teamentwicklungs-Tag in den Arbeitsalltag ein. In PRPraxis zeige ich Ihnen, wie Sie ein solches Event erfolgreich durchführen.

6 positive Auswirkungen von Teambuilding-Events

  1. Ihre Mitarbeiter lernen sich besser kennen.
  2. Sie trainieren, sich aufeinander zu verlassen und vertrauensvoll zusammenzuarbeiten.
  3. Das Zusammengehörigkeitsgefühl des Teams wird gestärkt.
  4. Ihre Mitarbeiter erarbeiten gemeinsam etwas Neues.
  5. Die Kollegen arbeiten (wieder) gemeinsam an einem bestimmten Ziel.
  6. Das Arbeitsklima verbessert sich.

Sie erhalten zudem Tipps wie / zu(r)

  1. Sie Ihr Team-Event nachhaltig gestalten
  2. wichtigen Bausteinen Ihrer Team-Events
  3. passenden Aktion für Ihr Event-Ziel
  4. und Ideen für ein 2-tägiges Team-Event
  5. Vorbereitung und dem optimalen Ablauf des Teambuilding-Events

Details zu meinen Tipps und finden Sie im aktuellen PRPraxis Sonderheft Interne Veranstaltungen.

Firmen-Event: So organisieren Sie einen erfolgreichen Betriebsausflug

Krimidinner-Betriebsausflug

Laden Sie ein zum Krimidinner – mit Spannung und Köstlichkeiten – Foto www.krimidinner.de

Mit allen Kolleginnen und Kollegen 1-mal im Jahr etwas Besonderes erleben, sich als Team zusammenfinden und sich besser kennenlernen, das ist der Sinn eines Betriebsausflugs. Er unterstützt die interne Kommunikation und stärkt die Unternehmensphilosophie. Allzu oft wird dieser Tag zur ungeliebten Pflichtveranstaltung. Lassen Sie das nicht zu, sondern schöpfen Sie das Potenzial voll aus, das Ihnen dieser Ausflug bietet.

6 wertvolle Gründe für einen Betriebsausflug

  1. Ein Betriebsausflug stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl der Mitarbeiter,
  2. zeigt die Geschäftsleitung privater,
  3. bringt gemeinsamen Spaß,
  4. ermöglicht private Gespräche,
  5. schweißt zusammen,
  6. stärkt das Betriebsklima (das bestätigt unter anderem eine Studie der Universität Stanford von 2011).

Sie erhalten zudem Tipps

  1. für welche Firmen sich Betriebsausflüge eignen
  2. wie Ihre Einladung neugierig macht auf Ihren gemeinsamen Ausflug
  3. wie eine Top-Einladung aussieht, die zieht
  4. wie Sie die Werbetrommel rühren
  5. zu Regeln und Bestimmungen
  6. zu Ideen für erfolgreiche Betriebsausflüge
  7. zum perfekten Timing für den Betriebsausflug

Details zu meinen Tipps und finden Sie im aktuellen PRPraxis Sonderheft Interne Veranstaltungen.

Themen, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  1. Veranstaltungen mit lebenspraktischem Mehrwert: Unterstützen Sie Mitarbeiter: So senken Sie Krankheitstage und verbessern Arbeitsergebnisse
  2. Fettnäppchen vermeiden – Event-Erfolg sichern: Umschiffen Sie die 6 Top-Killer auf Betriebsveranstaltungen
  3. Frischer Wind bringt frische Ideen – Lassen Sie sich von 7 Frische-Kicks für Meetings inspirieren + gewinnen Sie motivierte Mitarbeiter und neue Ideen
  4. Familientag im Unternehmen – Lassen Sie die Arbeit greifbar werden und schaffen Sie das Plus an Verständnis

PRPraxis – hautnah an PR-Themen, die Sie interessieren

Möchten Sie sich in PR, Marketing und Social Media weiterbilden? Dann bestellen Sie sich PRPraxis alle zwei Wochen ins Haus. PRPraxis ist das Ratgeber-Magazin für die PR-Branche. Dort finden Sie Ideen, Anleitungen und Konzepte rund um Ihre Öffentlichkeitsarbeit. News, Trends, Experten-Tipps und aktuelle Rechts-Tipps ergänzen das Informationsangebot online. Das Redaktionsteam der PRPraxis erklärt ihnen ganz konkret, wie Sie Ihre Presse- und Öffentlichkeitsarbeit effizienter, schneller und erfolgreicher gestalten können.

Praxistipps für Ihre Öffentlichkeitsarbeit: Presseportale + Interne Kommunikation

Mittwoch, 27. März 2013

Nutzen Sie für die Verbreitung Ihrer Pressemeldungen immer noch ausschließlich Ihren Redaktionsverteiler oder bereits Online Presseportale? Mit diesen erreichen Sie direkt Ihre Kunden und können noch zusätzlich etwas für Ihre Suchmaschinenoptimierung tun. Der Versand Ihrer Meldung via Presseportale sollte ein wichtiger Baustein Ihrer Online PR sein. In der Internen Kommunikation gibt es auch viele Bausteine, die Ihnen helfen, dass die Unternehmensbotschaften direkt bei den Mitarbeitern ankommen und auch verstanden werden. Nutzen Sie diese für ein gutes Betriebsklima.

Kostenlose Presseportale – für und wider Suchmaschinenoptimierung

In den letzten Jahren haben sich nicht nur sehr viele Presseportale im Internet etabliert, sondern auch Online Versanddienste, die Ihre Pressemeldungen an bis zu 250 Portale verteilen. Warum diese durchaus sinnvoll sind und was Sie bei Ihrem Presseversand beachten sollten, haben wir für Sie zusammengestellt. Beispielsweise vervielfachen Sie die Reichweite Ihrer Pressemitteilungen im Internet – für 0 Euro!

Lesen Sie mehr zur Nutzung kostenloser Presseportale in der PRPraxis 5/2013. Sie hilft Ihnen, die für Ihr Unternehmen richtige Entscheidung zu treffen.

Interne Kommunikation – 12 Bausteine für ein gutes Betriebsklima

Gerüchte und Flurfunk gedeihen dann am besten, wenn es Mängel in der formellen internen Kommunikation gibt. Ein breites Portfolio an Kommunikationsmedien bedeutet noch lange nicht, dass die Inhalte den Wünschen und Bedürfnissen der Mitarbeiter entsprechen und deren Fragen beantworten. Dabei ist eine funktionierende interne Kommunikation die Grundlage für eine positive Haltung der Mitarbeiter gegenüber dem Unternehmen und für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Je nach Unternehmensgröße und -struktur lassen sich hierfür unterschiedliche Bausteine nutzen.

Welche Bausteine sinnvoll sind und wie Sie diese miteinander in Verbindung setzen, erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe der PRPraxis 6/2013.

PRPraxis – hautnah an PR-Themen, die Sie interessieren

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Praxistipps für Ihre Öffentlichkeitsarbeit: Presse-Events & Mitarbeiterkommunikation

Donnerstag, 7. Februar 2013

Jeder Mensch erlebt gerne etwas. Warum packen Sie also nicht mal Ihre „News“ in eine emotionale Erlebniswelt. Was bei Ihren Kunden auf Messen oder Veranstaltungen gut ankommt, kann für Journalisten nicht verkehrt sein. Aufgepasst! Wer aber nur nach außen kommuniziert und seine Mitarbeiter außen vor lässt, hat bald das Nachsehen. Denn gute Kommunikation fängt intern an. Ich gebe Ihnen Tipps, wie Sie Ihre externe PR intern steuern können und Ihre Mitarbeiter zu Multiplikatoren machen!

Presse-Event – inszenieren Sie spannende Themen-Welten für die Presse!

Bei einem Presse-Event geht es vor allem um die Inszenierung Ihres aktuellen Themas. Lassen Sie die Journalisten ihre „News“ mit allen Sinnen erleben. Präsentationen, Frage- und Antwort-Szenarien wie bei einer Pressekonferenz sind nicht gefragt. Die emotionale Ansprache Ihrer Zielgruppen ist dabei vorrangiges Stilmittel. Der Erlebnischarakter steht bei allen Presse-Events im Vordergrund.

 Wie Sie Ihren PR-Event zum beidseitigen Erfolg machen, erkläre ich Ihnen anhand eines Praxisbeispiels in der aktuellen PRPraxis 3/2013.

Interne Kommunikation – lassen Sie Ihre Mitarbeiter nicht unwissend

Kommunikation fängt intern an! Dieser bekannte Spruch ist nur allzu wahr. Dennoch legen viel zu viele Unternehmen mehr Wert auf ihre Veröffentlichungen in den Medien und den Dialog mit der Presse als auf die Interne Kommunikation. Diese bleibt oft ungeplant und sporadisch. Dabei sind die Mitarbeiter die besten Multiplikatoren für Ihr Unternehmen.

Auch im negativen Sinne, denn Ihren Mitarbeitern bleibt schließlich kein Unternehmensthema verborgen. Egal ob Sie ein Kleinunternehmen oder eines mit mehreren hundert Mitarbeitern sind, sobald Sie Ihre Informationen nicht mehr persönlich streuen können, sollten Sie sich Gedanken über Ihren internen Kommunikationsfluss machen.

Wie Sie Ihre Führungskräfte zu Multiplikatoren machen und Ihre Mitarbeiter zeitnah informieren, das verrate ich Ihnen in der aktuellen PRPraxis 03/2013.

PRPraxis – hautnah an PR-Themen, die Sie interessieren

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