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Artikel-Schlagworte: „LinkedIN“

Beziehungsmanagement pflegen

Mittwoch, 5. August 2015

3 Schritte vom Nobody zum Netzwerker – bauen Sie auf den Dialog mit den Medien

Public Relations kommt von Beziehungen. Sie haben sicher selbst schon festgestellt, mit gutem Beziehungsmanagement kommen Sie in der PR ein Stück weiter als erwartet. Woher kommt das? Mit Redakteuren, die uns sympathisch sind und zu denen wir bereits gute Beziehungen pflegen, lässt es sich lockerer über PR-Themen sprechen. Es benötigt nur drei geschickte Schritte, Beziehungen zu Redakteuren, Bloggern und anderen Bezugsgruppen aufzubauen und zu pflegen. Ich zeige Ihnen wie!

PR- und Text-Agentur WörterladenFrage: Wie pflegen Sie Freundschaften? Regelmäßig und nachhaltig? Nicht anders sollten Sie Business-Beziehungen aufbauen und pflegen. Regelmäßiger Kontakt, respektvoller Umgang, Austausch von Neuigkeiten, Interesse am anderen zeigen und zu wichtigen Ereignissen wie Geburtstag, Weihnachten, Hochzeiten etc. gratulieren bzw. sich melden.

Beziehungsmanagement sollte für Sie nichts Einmaliges sein, indem Sie den Redaktionskontakt, den Blogger oder Kooperationspartner einmal als Kontakt auf Xing bestätigen und weiter Ihre PR durchführen wie bisher. Sondern sich jetzt Gedanken machen, wie Sie Ihren „persönlichen“ Kontakt intensivieren können ohne plump Ihre PR-Themen zu verkaufen.

Schritt 1: Aufbau von Beziehungen – die richtigen Kontakte ansprechen

Egal wie groß oder klein Ihr Medienverteiler (Journalisten + Blogger) ist, mit allen können Sie nicht regelmäßig Kontakt halten. Beschränken Sie sich daher auf Top 10 Key-Journalisten, Top 10 BloggerInnen und Ihre Kooperationspartner.

Machen Sie sich hierzu einen extra Verteiler, in den Sie später Ihre Kontaktpflege eintragen sowie wichtige Informationen wie Geburtstag, Kinder, Hochzeit, wann wo getroffen, was abseits der Presseaussendungen geschickt, wann telefoniert und zu was.

Schauen Sie nun, über welche anderen Kanäle Sie sich mit Ihren Bezugsgruppen verbinden können: Xing, LinkedIn, Facebook, Twitter. Gibt es spezielle Social Media Gruppen, in denen Ihre Kontakte aktiv sind, dann werden Sie das auch. Fügen Sie Ihre Kontakte nun auch auf Ihren Netzwerken hinzu. In Ihrer Kontaktanfrage sollte deutlich stehen, warum Sie den Kontakt auch über das jeweilige Netzwerk suchen.

Gleichen Sie auch ab, welche Interessen oder Eigenschaften Sie mit Ihren potentiellen Partnern gemeinsam haben: Sind Interessen z.B. bei Xing eingetragen, was sagt das private Facebook-Profil? Probieren Sie über die Redaktionsassistenz etwas über das Privatleben Ihres Kontaktes herausfinden oder sprechen Sie den Kontakt selbst darauf an.

Überlegen Sie sich nun, mit welchen Ideen Sie Ihre Key-Kontakte unterstützen/ den Kontakt vertiefen können. Gibt es gemeinsame Gruppen, in denen Sie aktiv sind, so dass sich dort Themen ergeben, die für Ihren Kontakt interessant sein könnten?

Schritt 2: Kontakt halten und intensivieren

Ihre Eckdaten (Geburtstag, Messegespräche etc.) geben Ihnen Anknüpfungspunkte für Ihr Beziehungsmanagement vor. Machen Sie sich nun einen konkreten Plan, wie Sie mit Ihren Kontakten über das Jahr in Verbindung bleiben. Finden Sie beispielsweise Anlässe, um Kontakte zu vertiefen (Messen, Branchen-Events etc.), überlegen Sie sich Themen, die das Interesse Ihres Kontakts wecken könnten:

Herzliche Grüße: Nutzen Sie z.B. Geburtstage, um sich in positive Erinnerung zu bringen. Formulieren Sie dazu einen Geburtstagsgruß, den Sie mit Bild und individueller Ansprache durch einen professionellen Gratulations-Versand an Ihre Kontakte per SMS oder Email verschicken. Das macht wenig Mühe und erzielt eine hohe Wirkung. Sie können einmalig einen Jahresgruß formulieren und diesen für alle Kontake nutzen. Im Folgejahr überlegen Sie sich einen neuen Gruß.

Viel-Erfolg: Aber nicht nur zu Geburtstagen freuen sich Redakteure oder Blogger auf Ihre Grüße. Schicken Sie doch eine Viel-Erfolg-Mail, wenn Redakteur neue Position angetreten haben oder Blogger in einen neuen Blog investieren. Das hebt Sie deutlich aus der Masse der PR-Kontakte heraus. Wenn Sie es noch spezieller wünschen, dann organisieren Sie eine nette Postkarte mit einem tollen Lebensmotto und schicken Sie Ihren Gruß per Post.

Tipps geben: Sie sind Experte auf Ihrem Gebiet und kennen sich in Ihrer Branche gut aus. Dieses Fachwissen können Sie nutzen und Ihren Bezugsgruppen zur Verfügung stellen. Dabei kann es sich um Tipps zu Branchentrends, Sonderthemen handeln oder einfach mal einen Kontakt, an den sich Blogger oder Redakteur für weitergehende Informationen wenden kann.

Gemeinsame Treffen: Beziehungsmanagement findet nicht nur virtuell und via Telefon statt. Suchen Sie Gelegenheiten, Ihre Medienkontakte zu treffen: Nutzen Sie Networking-Treffen (DJV-oder Xing-Stammtische), Branchentreffen, die After-Business-Partys oder Standpartys auf den Messen und versuchen Sie herauszufinden, ob Medienvertreter oder Blogger sich unter die Gäste gemisch haben. Dort führt ein lockeres Gespräch über schnell zu einem netten Kontakt, der sich auch nach der Messe intensivieren lässt.

Schritt 3: Behalten Sie den Überblick über Ihre Top-Kontakte

Lassen Sie nicht den organisatorischen Aspekt beim Beziehungsmanagement außer Acht. Nutzen Sie eine Datenbank, um den Überblick über Kontakte und Termine nicht zu verlieren. Ein Adressprogramm inklusive Kalenderfunktion sollte Ihre Datenbank abrunden. Denn die wichtigsten Termine wie Veranstaltungen, Netzwerktreffen, Telefonate oder Geburtstage sollten Sie nie vergessen.

Legen Sie in Ihrer Datenbank ein Bewertungsraster an von 1 (mal getroffen, mal telefoniert) bis 4 (enger Kontakt, freut sich auf Anruf, Tipps etc.). Egal, wie Sie in Kontakt mit Ihren Top-Kandidaten treten, jeden Schritt sollten Sie in der Datenbank festhalten. So können Sie irgendwann auch Ihre Top 30 Kontakte kategorisieren und überdenken – neue hinzufügen, alte auf inaktiv stellen.

Das A und O des Beziehungsmanagements ist es, echtes Interesse an Ihrem Gegenüber zu zeigen und zu wissen, dass es sich lohnt, in Beziehungen zu investieren. Aber nicht wahllos, sondern mit Strategie! Probieren Sie es aus.

Den Artikel und viele andere spannende Themen lesen Sie in der aktuellen PRPraxis Ausgaben 16/2015.

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Profilieren mit Xing und LinkedIn

Mittwoch, 22. April 2015

Praxis-Tipps, wie Sie sich auf dem Business-Netzwerk bestens vermarkten

Wer sich geschäftlich vernetzen möchte, der kommt vor allem in der deutschsprachigen Region an Xing nicht vorbei, international spielt eher LinkedIn eine Rolle. Beide Businessplattformen bieten eine Vielzahl an Präsentations- und Vermarktungsmöglichkeiten der eigenen Person und des eigenen Fachwissens. Wie aber nutzen Sie nun Xing und LinkedIn perfekt für Ihr Profil?

PR- und Text-Agentur WörterladenWenn Sie bereits ein Profil auf Xing oder LinkedIn besitzen oder sich eines zulegen möchten, sollten Sie sich nochmals/ vorab Gedanken darüber machen, was Sie mit den Business Netzwerken erreichen möchten. Nur dann können Sie das gesamte Potential der Businessplattformen nutzen und sich perfekt präsentieren. Ihr Profil ist dabei Dreh- und Angelpunkt Ihrer Netzwerkaktivitäten.

1. Schritt: Machen Sie sich klar, was Sie ausmacht!

  • – Schreiben Sie sich auf, was Sie einzigartig macht
  • – das beinhaltet sowohl Ihre Stärken
  • – als auch die Abgrenzung zum Wettbewerb: was machen Sie besser/ anders?
  • – Was sagen Ihre Kunden über Sie? Sammeln Sie dazu Mails, machen Sie sich Notizen bei Gesprächen mit Kunden, die Sie loben.

2. Schritt: Geben Sie sich ein klares Profil

  • – Fassen Sie nun alle Aspekte Ihres Handelns zusammen.
  • – Wenn Sie Ihre Besonderheiten formuliert haben, haben Sie bereits Ihren Markenkern. Dieser gibt Ihnen bereits vor, wie Sie wahrgenommen werden (sollten) und wie Sie agieren sollen, um dem Markenkern gerecht zu werden.

3. Schritt: Vermarkten Sie Ihr Profil

  • – Kommunizieren Sie nun klar und deutlich, wofür Sie stehen:
  • – münzen Sie Ihren Markenkern in Themen um
  • – machen Sie aus den Themen, die Sie besetzen können ein Konzept
  • – schauen Sie, in welchen Gruppen sich Ihre Zielgruppen/ Kooperationspartner „aufhalten“, um dort Ihre PR-Themen zu platzieren

Xing und LinkedIn als PR-Maschinerie

Präsentieren Sie sich erfolgsorientiert mit Ihrem Portfolio

  • – Machen Sie mit den richtigen Suchbegriffen auf sich aufmerksam
    • – bei Xing sollten Sie Ihre Keywords in „Ich suche“ / „Ich biete“ einstellen
    • – bei LinkedIn können Sie Keywords in Ihre „Berufserfahrung“ einfließen lassen und unter „Kenntnise“ einfließen lassen.
  • Suchen Sie nach passenden Kontakten mit der internen Suchleiste
    • – bei Xing können Sie sich Suchagenten anlegen
  • – Nutzen Sie Ihre Profile zur Vermarktung Ihrer Themen
    • – Xing-Post in Gruppen und Statusmeldung
    • – LinkedIn Posts in Gruppen und Meldung auf Ihrem Profil
  • – Beteiligen Sie sich immer wieder an Gruppendiskussionen und machen Sie sich als Fachexperte stark für Ihr Thema.
  • – Nutzen Sie Gruppen auch für Umfragen, indem Sie dort geeignete Testpersonen suchen – nach Absprache des moderators könnte Ihre Anfrage auch im nächsten Gruppen-Newsletter auftauchen.
  • – Nutzen Sie Ihr Profil für „Neuigkeiten“
      • – auf Xing können Sie das perfekt auf der Portfolio Seite – richten Sie sich diese auch als erstes ein: unter „Einstellungen/ Ihre Privatsphäre/ das Portfolio als erstes anzeigen“.
      • – auf LinkedIn können Sie bei Berufserfahrungen Bilder, Verlinkungen, Dokumente hinzufügen.

    Stellen Sie sich und Ihr Unternehmen dort mit Bildern und Dokumenten, z.B.

  • – als Image-Seite für Ihr Unternehmen,
  • – für Projekte oder neue Produkte
  • – für Messe- oder Veranstaltungsteilnahmen

– Nutzen Sie auf Xing „Weitere Profile im Netz“
Dort sehen Ihre Profikbesucher, welche letzten 5 Tweets oder Blogbeiträge Sie gepostet haben. Ebenfalls über einen eigenen Reiter, „Aktivitäten“, sind Ihre letzten Xing-Gruppen Beiträge oder Xing-Empfehlungen ersichtlich.

Mit jedem einzelnen Profil-Baustein auf Xing und LinkedIn schärfen Sie Ihr Profil als Fachexperte und vermitteln den Besuchern ein umfangreiches Bild. Fangen Sie heute gleich damit an!

Mit gezielter Selbst-PR das eigene Profil stärken

Montag, 15. Oktober 2012

Die sozialen Netzwerke machen aus uns einen gläsernen Menschen. Wir nutzen sie, um mit Freunden in Kontakt zu bleiben, geschäftliche Kontakte zu knüpfen und uns über Themen auszutauschen. Wer sich aber zu privat zeigt, der hat bei geschäftlichen Partnerschaften oder bei Bewerbungen das Nachsehen. Denn der eigene Name ist leicht recherchiert.

Was man also zu Ihrem Namen im Internet findet, sollte zu Ihrem Selbstbild passen. Machen Sie sich klar, was Sie mit ihrem Social Profil erreichen möchten und was ihr Netzwerk über Sie denken soll. Feilen Sie also rechtzeitig an Ihren sozialen Profilen bei Xing, LinkedIn und Facebook. Meine Tipps zur Online Reputation finden Sie auf karriere-und-bildung.de. Die Ratschläge sind durchaus allgemeingültig und beziehen sich nicht nur auf Bewerber.

Im Fokus: Social Media als Wettbewerbsvorteil

Donnerstag, 17. Juni 2010

Von wegen, Universitätsprofessoren sind verstaubte Urgesteine, die beim Internet immer noch an ein reines Informations- und Recherchemedium denken. Prof. Dr. h.c. Hans Ebert, D.Sc. lehrt u.a. Marketing, Strategie und Management an der FH Kufstein Tirol und nutzt schon seit längerem die Möglichkeiten von Social Media für sich und seinen Lehrstuhl. Er bindet die Methoden von Social Media in seine Vorlesungen mit ein, um auch seine Studenten praktisch an das Thema heranzuführen.

hans-ebert-social-mediaFür Prof. Dr. h.c. Hans Ebert ist Social Media der ideale Weg, um Forschungsergebnisse und Lehrmethoden mit seinen Studenten und Forschungspartnern auszutauschen bzw. zu vermitteln. Facebook, Xing, LinkedIN und Twitter sind dabei seine Helfeshelfer. Für ihn ist der Einsatz von Social Media kein Zeitfresser, sondern ein effektiver und effizienter Weg für die Kommunikation von heute und morgen.

Wörterladen: Aktuell liegt Ihr Forschungsschwerpunkt auf Social Media und das Netzwerken als strategische Methode zur Effektivitäts- und Effizienzsteigerung des Marketings in KMUs und dem Verlagswesen. Wie sind Sie ursprünglich mit Social Media in Kontakt gekommen und wann?

H. Ebert: Bereits 1996/1997 war ich bei der Viag Interkom GmbH & Co. KG (heute O2) als Manager Online Services mit dem Aufbau eines Serviceportfolios für Mobilfunkanbieter im Bereich der mobilen Datendienste und Internetintegration und dem damaligen Projekt “Bayern Online” betraut und verantwortlich. Mit dem Wechsel zur CLASS AG 1997 als Director Marketing, Strategy & Business Development war ich an der Konzeption und strategischen Ausrichtung eines IT-Dienstleisters zu Beginn des Internet-Business Zeitalters federführend beteiligt.

Social Media ist heute ein Modewort, das bereits in den frühen Anfängen der kommerziellen Nutzung des Internet bereits durch Foren, Diskussionsgruppen und die ersten Instant Messenger Systeme (AOL) seinen Ursprung hatte. Aus heutiger Sicht nutze ich also Social Media Applikationen schon sehr lange. Ich sehe in den modernen Ausprägungen, wie Facebook, XING, LinkedIN, Google Buzz oder Twitter nur Weiterentwicklungen von sehr frühen Innovationen im Internet. Geändert zu früheren Entwicklungen hat sich allerdings die grundlegende Vernetzungstechnologie bzw. Plattform, wie heutige Social Networks agieren und wachsen (Empfehlungen, Aufbau eines Freundeskreises und Kommentarfunktionen).

Wörterladen: Was bedeutet Social Media für Sie persönlich? Warum nutzen Sie Social Media?

H. Ebert: Social Media und Social Networks sind für mich persönlich Werkzeuge der modernen Kommunikation. Gerade durch meine Lehr- und Forschungstätigkeit schätze ich die interaktive und dynamische Art der Kommunikation dieser Plattformen. Basis für mich persönlich ist ein leistungsfähiges Webportal, dass es Besuchern und Nutzern meiner Services erlaubt, auch über Social Media Plattformen mit mir zu kommunizieren. Der Interaktionsgrad und die Geschwindigkeit – z.B. bei Betreuung von Studenten und Forschungspartnern – hat für mich positiv zugenommen. Die ehemalige Killer-Applikation des World Wide Web eMail verliert bei mir immer mehr an Bedeutung.

Wörterladen: Was bedeutet Social Media für Ihre Arbeit?

H. Ebert: Einfach ausgedrückt: Steigerung meiner Produktivität durch die Anwendung eines auf mich zugeschnittenen Kommunikations-Mixes. Dies wird heute leider weder von Seminaranbietern, noch von sogenannten Social Media Spezialisten angeboten. Man versucht in solchen Seminaren immer noch die Technologie-Plattformen in den Vordergrund zu stellen und nicht die Arbeitsweise zu Beginn des 21. Jahrhunderts.

Wörterladen: Welche Social Media Plattformen nutzen Sie vorrangig und warum?

H. Ebert: Meine bevorzugten Plattformen sind: Facebook, Twitter, Google Buzz (und Google Wave, obwohl ich diese nicht als Social Media Plattform sehen würde), XING und LinkedIn. Warum nutze ich diese? Facebook ist mein globales Netzwerk zur Vernetzung und Pflege von Freundschaften und Interessensfeldern. Twitter nutze ich als Marketing-Instrument und schnelles Informationsmedium für ad hoc Nachrichten an Studenten, Kollegen, Partner und Geschäftskontakte. XING ist meine Business-Kontakt-Plattform. LinkedIn nutze ich wie XING nur global, da ich ja auch mit der angloamerikanischen Welt private und geschäftliche Kontakte pflege. Google Buzz ist meine Plattform zur Pflege von technologisch-orientierten Kontakten – wieder mit globalem  Anspruch; Google Wave ist meinKollaborationstool für Projekte und mein Beratungsgeschäft KonLABS-21c.eu. Meine Nachrichten werden über TweetDeck in Google Buzz, Facebook, Trumblr, Twitter und auf meine Facebook Fanpage gepostet.

Wörterladen: Gibt es eine Social Media Erfolgsgeschichte, die Sie in wenigen Sätzen skizzieren könnten?

H. Ebert: Meine persönliche Erfolgsgeschichte ist, dass ich durch den Einsatz von Social Media und Social Networks den Kontakt zu meinen Studenten und Forschungspartnern enorm verbessert habe, was von beiden Seiten aus überaus positiv gesehen wird. Noch dieses Jahr werde ich diese Entwicklung nutzen, um die Lehre an Hochschulen und Universitäten auf ein neues Niveau zu heben: Einsatz von Social Media im Rahmen der Vorlesung, digitale Medien für Studenten und globale Interaktionsmöglichkeiten für Studenten hin zu meinen Forschungsprojekten.

Wörterladen: Wie wichtig ist Social Media für die Unternehmen? Was würden Sie ihnen raten?

H. Ebert: Die strategischen Erfolgspotentiale sind noch gar nicht erkannt und in das Bewusstsein der Unternehmer eingedrungen. Wie eine aktuelle Forschungsarbeit von mir zeigt, gibt es aber bereits strategische Konzeptionen, dies erfolgreich als Unternehmer anzuwenden. Mein Rat: Beschäftigen Sie sich als Unternehmer mit Social Media sonst beschäftigt Sie Social Media spätestens dann, wenn die Konkurrenz an Ihnen vorbeizieht.

Wörterladen: Wie sehen Sie die Zukunft von Social Media? Wo stehen wir derzeit? Wohin steuern wir?

H. Ebert: Die Zukunft des Social Media wird auf die Arbeitswelt übergreifen. Coworking wird aus meiner Sicht elementarer Bestandteil der zukünftigen Arbeitswelt werden und damit enorme Potentiale eröffnen. Ebenso wird aus meiner Sicht eine Konsolidierung auf große Social Networks von Google, Facebook, Microsoft und Apple stattfinden. Hierbei werden die digitalen Endgeräte immer mehr Unterstützung bei der täglichen Arbeit leisten können (iPad, Smartphones und Web-TabletPCs). Im Zentrum wird der Kunde bzw. der Interessent stehen, und wie Qualman sagt, müssen Unternehmen lernen, erst zuzuhören und dann zu verkaufen und nicht wie heute, Produkte verkaufen und dann vielleicht zuhören. Weiter wird die Bedeutung von Creative Commens als neue Copyrightplattform, Micropayment as you use/like und Open Source Plattformen enorm an Bedeutung gewinnen.

Wörterladen: Das bedeutet für Unternehmen als auch Social media Experten, immer am Ball zu bleiben, um sich weiterzubilden. Gibt es einen guten Social Media Blog, den Sie meinen Lesern hierfür empfehlen könnten?

H. Ebert: Blogs, die ich lese, sind vielfältig und werden über den Google Reader täglich aktualisiert. Hervorzuheben sind aus meiner Sicht folgende Blogs (Miniauszug):

Mashable.com – Social Media Informationsplattform mit einer Unmenge von Blogeinträgen

Netzpolitik.org – sehr kritischer Block zu Entwicklungen im Web und im Social Media Umfeld

Facebookmarketing.de – hervorragender Blog für Facebook Interessierte

FutureOfWebStrategy.com – hervorragender Blog für Strategen

Wörterladen: Herzlichen Dank für die kurze prägnante Einsicht in Ihre Social Media Strategie.