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Instagram Strategie für Marken und Unternehmen

Donnerstag, 7. Juni 2018

Tipps für Marken, wie sie die Potenziale von Instagram optimal ausschöpfen

Instagram ist aus der Social Media Landschaft nicht mehr wegzudenken. Kaum ein anderes Netzwerk setzt so stark auf Influencer, Interaktion und Kollaboration. Wie Unternehmen auf Instagram recherchieren und sich vernetzen können und ihren Erfolg monitoren, zeigt dieser Blogbeitrag – eine kleine Instagram Strategie für Unternehmen.

Instagram monitoren und planen

Wörterladen zeigt Instagram Strategien für Unternehmen – Tipps rund ums Monitoring, Recherchieren und Vernetzen – Instagramseite Die Halsbandaffaire

Immer wieder taucht gerade bei kleinen Unternehmen und Marken die Frage auf: wie lässt sich eigentlich Instagram monitoren? Dabei geht es nicht nur darum, die Erwähnungen des eigenen Unternehmens und seiner Postings zu finden und diese zu managen. Vielmehr geht es darum, Beiträge von Freunden und Influencern, denen man folgt, zu recherchieren – für die eigene Contentplanung, das Netzwerken und Liken. So wie das TweetDeck von Twitter, das in einer mehrspaltigen Ansicht Timelines, Benachrichtigungen, Nennungen und Themen (Hashtags) zeigt. Nachdem Instagram nun auch noch seinen Algorithmus umgestellt hat und die Chronologie zugunsten der Relevanz aufgegeben hat, fällt das Monitoren noch schwerer.

Ich habe mich auf dem Instagram Markt umgeschaut und Ihnen hilfreiche Apps und Tipps zusammengestellt, die Ihnen das Monitoren der eigenen Marke und das Recherchieren für Themen und Netzwerken erleichtern.

Legen Sie den Grundstein für Ihr Monitoring

Damit Sie wissen, was auf Instagram derzeit gepostet wird, müssen Sie Benachrichtigungen für die Accounts einstellen, denen Sie folgen. Auf diese Weise erhalten Sie immer die Info, wenn die Seite etwas Neues veröffentlicht hat. Das ist vor allem für Wettbewerbsanalyse, Themenrecherche und das Netzwerken interessant.

Push-Benachrichtigungen stellen Sie über die Profilseite des jeweiligen Accounts ein – wie bei Facebook. Tippen Sie dabei auf die Menüleiste (Symbol mit den drei Punkten) im rechten oberen Eck. Und wählen Sie Beitragsbenachrichtigungen aktivieren aus. Diesen Punkt können Sie auch jederzeit wieder deaktivieren.

Erstellen Sie Bildersammlungen

Mit „Sammlungen“ lassen sich Bilder nicht nur speichern, sondern ordnen. So können Sie nach Ihren Themen Sammlungen anlegen und entsprechende Fundstücke den Themen zuordnen. Um zu einem späteren Zeitpunkt darauf zurückzukommen z.B. für eine Kooperation.

Um eine Sammlung anzulegen, halten Sie beim Bild das Lesezeichen-Symbol lange gedrückt. Es befindet sich rechts neben den Icons für Gefällt (Herz) und Kommentar (Sprechblase). Jetzt erscheint ein Fenster mit dem Foto und darunter ein Eingabefeld für die Bezeichnung der Sammlung. Danach einfach auf fertig tippen. Finden Sie nun ein Foto, das zu dieser Sammlung passt, drücken Sie wieder das Lesezeichen und Ihre Sammlungen erscheinen. Wählen Sie die passende aus und klicken auf die Sammlung, fertig. Wenn Sie Bilder aus Sammlungen löschen möchten, gehen Sie in Ihre Einstellungen auf die Sammlung und klicken das Bild zum Entfernen an. Sie können dort auch eine Sammlung löschen oder umbenennen. Tippen Sie dazu auf die entsprechende Sammlung, gehen rechts oben auf das Mehr-Symbol (drei Punkte) und auf Sammlung bearbeiten.

#Hashtags suchen und pflegen

Um Ihre Zielgruppe zu erreichen und zu interagieren, benötigen Sie ein Suchsystem, mit dem Sie Ihre Community finden und mit dem Sie gefunden werden. #Hashtags sind hierfür perfekt. Jedoch sollten Sie die für Ihre Branche und ihr Thema passenden finden. Dabei können Sie einfach ein paar Ihrer Schlagworte über die Lupe eingeben.

Wählen Sie nun einen #Hashtag aus, gelangen Sie auf eine Seite mit Beiträgen, die mit diesem #Hashtag markiert sind. Dort finden Sie gelistet nach Neueste oder Beliebteste viele Inspirationen.

Wenn Sie neue, passende #Hashtags für Ihre Marke und Ihren Content finden möchten, lassen Sie sich auch von anderen inspirieren. Analysieren Sie Ihren Wettbewerb oder andere Profile, die im Stil und Content zu Ihrem passen:

  • Welche #Hashtags verwenden diese?
  • Welche Bilder mit welchen #Hashtags haben hohe Interaktion?
  • Welche #Hashtags werden immer wieder in Zusammenhang mit Ihrem Thema genutzt?

Instagram schlägt Ihnen aber auch selbst zusätzlich zu den von Ihnen eingegebenen/ gefunden Suchbegriffen weitere vor. Klicken Sie sich doch einfach mal durch die Empfehlungen und so kommen Sie zu weiteren, bis Sie eine Liste an attraktiven und viralen #Hashtags zusammengetsellt haben.

Nutzen Sie eine App, die Ihnen beliebte #Hashtags vorschlägt wie hastagify.me. Dort können Sie in ein Suchfeld Schlagworte eingeben und erfahren, wie populär diese sind, auch im zeitlichen Verlauf. Zusätzlich erhalten Sie eine Liste der Top-Influencer für diesen #Hashtag.

Instagram Tools für mehr Übersichtlichkeit

Um Beziehungen aufzubauen und zu pflegen helfen Ihnen zwei Tools, die wir bei unserer Recherche gefunden haben. Beide Apps analysieren Ihre Beiträge und geben Ihnen eine Entscheidungshilfe, mit welchen Personen Sie gezielt interagieren oder welche Themen Sie intensivieren sollten.

Picbear zeigt Ihnen, wer Ihnen folgt, welche Hashtags beliebt sind, welcher Content gut funktioniert, das heißt die meisten Likes oder Kommentare hat. Mit dem Tool können Sie auch Listen erstellen, um Ihre Multiplikatoren im Blick zu behalten. Einfach mit dem Instagram-Account einloggen und loslegen.

Squarelovin ist ein deutsches Instagram-Tool, mit dem Sie Ihren Content und Ihr Engagement analysieren und monitoren können: Welche Themen (Bilder) laufen gut, wann ist der beste Zeitpunkt Bilder zu veröffentlichen – heruntergebrochen auf das Jahr, Monat, Tag.

Fazit

Monitoren und recherchieren über Instagram ist im Großen und Ganzen ähnlich wie bei Facebook oder Twitter. Viel geht über die Suchleiste. #Hashtags sind dabei die Basis. Mit ihnen finden Sie interessante Instagramer und Postings, die für Sie relevant sind. Und über #Hashtags werden auch Sie gefunden. Für Ihre Interaktion mit den anderen sollten Sie Benachrichtigungen aktivieren und Sammlungen anlegen. Wer tiefer einsteigen möchte, lässt sich von Monitoringtools helfen.

Die ausführlichen Tipps lesen Sie in der aktuellen PR & Werbe Praxis 12/2018.

Themen aus PR & Werbe Praxis 12/2018, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Trend: Regionale Services: Home, sweet home
  • – Datensicherheit: So stellen Sie Ihre Website auf HTTPS um – ohne Ranking-Verlust!
  • – Marketingstrategie: Affiliate-Marketing: So finden und binden Sie Geschäftspartner und steigern Ihren Umsatz
  • – Datenschutz: DS-GVO: Diese Informationen müssen Sie ab 25.5.2018 auf Ihrer Website haben
  • – Content-Marketing: Konkrete Tipps und Anleitungen steigern Ihre Reichweite und bringen neue begeisterte Kunden
  • – Pressearbeit: Tipps für die rechtssichere Arbeit mit dem Presseverteiler

Blogger Netzwerke – warum Sie sich mit ihrem Unternehmensblog vernetzen sollten

Mittwoch, 2. August 2017

Mama-Bloggerin Dominika Rotthaler gibt Tipps im Umgang mit Blogger Netzwerken

Wer heute einen spannenden und reichweitenstarken Themenblog betreiben möchte, braucht Gleichgesinnte. Blogger Netzwerke sind Contentmaschinen, in dem sich ihr Thema aus allen Blickwinkeln betrachten lässt. Jeder Blogger bringt sein Fachwissen ein und inspiriert den anderen. Aber auch Offlinetreffen gehören zum Bloggen. Warum Vernetzen so wichtig ist, erläutert Mama-Bloggerin Dominika Rotthaler.

Blogger Netzwerke für mehr Sichtbarkeit, Image und Reichweite

Dominika Rotthaler, Mama-Bloggerin weiß, wie Blogger Netzwerke funktionieren und nutzt deren Vorteile für ihren eigenen Blog © Foto göttlicher fotografieren

Es gibt unzählige Blogs in Deutschland. Hier aus der Masse herauszustechen, ist sehr schwer. Nicht aber, das Wissen und die Ideen Gleichgesinnter für den eigenen Blog zu nutzen. Bloggernetzwerke sind ein wunderbares Mittel, um sich mit Gleichgesinnten virtuell und persönlich auszutauschen.

Blogger Netzwerke – Vorteile für Unternehmensblogger

  • der eigenen Blog wird erfolgreicher (höhere Bekanntheit)
  • das Bloggen einfacher (Wissensaustausch
  • die Themen vielfältiger (z.B. durch Gastbeiträge)
  • erhöht die Motivation, dran zu bleiben (durch Austausch mit Gleichgesinnten, Freude auf ein Wiedersehen bei Events)
  • verbessert das Ranking bei Google (über frischen Content, starke Verlinkung)
  • man fühlt sich weniger einsam, allein gelassen mit dem Thema (Communitydenken)

Die Vorteile spürt auch Mama-BLoggerin Dominika Rotthaler. Mit ihrem erst 2014 gegründeten, aber sehr erfolgreichen FromMunichwithLove-Blog hat sie bereits selbst zwei lokale Mama-Blog-Events veranstaltet und weiß, warum Blogger Netzwerke so wichtig sind.

Ihr Tipp: Bevor Sie sich mit anderen Blogs vernetzen, kooperieren und Gastautoren gewinnen, sollten Sie deren Blogs intensiv lesen und kommentieren. Das zeigt, dass Sie sich für den Blogger interessieren, seine Themen kennen und mit ihm in Dialog treten möchten.

3 Fragen an Dominika Rotthaler zum Thema Blogger Netzwerke

Nutzen Sie selbst Bloggernetzwerke?

D. Rotthaler: Auch ich als Bloggerin versuche mich vielseitig zu vernetzen. Auf dieser Art und Weise kann man viel lernen und erfahren. Es gibt bestimmte Blogger-Veranstaltungen, die extra für Familienblogger vorgesehen sind – solche Events besuche ich am häufigsten. Manchmal nehme ich aber auch an Events teil, die Genre unabhängig sind und einfach für alle Blogger interessant sind.

Auf Facebook gibt es viele Blogger-Gruppen, in denen man sich gegenseitig empfehlen kann oder bestimmte Fragen beantwortet bekommt. Gerade für Anfänger sind Tipps enorm wichtig, motivieren und bringen den eigenen Blog nach vorne. Diese Tipps sind meist sehr persönlich und auf die individuelle Frage oder Situation zugeschnitten. Man findet solche Ratschläge in keinem Buch und keinem Onlinebeitrag. Blogger profitieren von den Erfahrungen anderer Blogger, denn das Blogger-Wissen ist doch noch relativ jung. Zugleich ändert sich in diesem Bereich so viel; als Blogger muss man Trends kennen/ voraussehen, um die Leser gut begleiten zu können.


Sie haben selbst bereits zwei lokale Mama-Bloggerevents initiiert. Was haben Sie für sich und Ihren Blog aus solchen Treffen mitnehmen können?

D. Rotthaler: Ich komme aus dem Kultur- und Eventbereich – eine Veranstaltung zu organisieren ist einfach meine Stärke. Deswegen war es für mich naheliegend, ein Event für Münchner Mama-Bloggerinnen zu organisieren. Mein Blog ist relativ lokal und den Austausch mit anderen bloggenden Frauen finde ich sehr wertvoll, um immer wieder attraktive Inhalte zu erstellen. Die Events dienten aber nicht nur dem Kennenlernen und Austausch, sondern beinhalteten auch Vorträge zu SEO und erfolgreichem Bloggen oder wie dieses Jahr einen Workshop zur Bildbearbeitung und der richtigen Kamera. Ich wollte einen Mehrwert für die Teilnehmerinnen und für mich schaffen, den ich für meinen Blog umsetzen kann. An zweiter Stellen ging es mir darum, meine Position als Münchner Mama-Bloggerin zu stärken und mich weiter zu vernetzen. Dazu ist es unumgänglich, sich auch einmal persönlich kennenzulernen.


Sollten auch Unternehmen in Blogger Netzwerke investieren? Oder sich für Bloggerevents stark machen, als Initiatoren, Sponsoren oder Referenten?

D. Rotthaler: Das ist durchaus ein Ansatz, auf Blogger zuzugehen. Ich arbeite gerne mit Firmen zusammen, die meine Arbeit als Blogger schätzen, die sich mit der Thematik meines Blogs auseinandersetzen, um mögliche Kooperationen vorzuschlagen. Wichtig ist mir, dass wir auf Augenhöhe kooperieren. Das sollte auch Ziel des Unternehmensengagements bei Blogger Netzwerke und Events sein. Sich einbringen ja, aber nicht übernehmen und die Richtung alleine vorgeben. Das kann schnell in reine Schleichwerbung abdriften, Blogger Netzwerke allein dafür zu nutzen, seine Marke, sein Produkt Bloggern vorzustellen.

Firmen sollten wissen, wie wir Blogger ticken und was wir brauchen, um einen Blogpost zu schreiben. Um das zu verstehen, sollten Firmenrepräsentanten etwas tiefer in die Bloggerwelt einzutauchen – eben über Blogger Netzwerke und Bloggertreffs. Das gäbe ihnen das nötige Wissen und die Erfahrung, um Blogger zu verstehen. Unternehmensblogs als Marke zu führen wirkt sofort persönlicher und vertrauter. Stärken können sie ihren Blog beispielsweise, indem sie Blogger für Gastbeiträge einladen. Ein weiterer Schritt könnte dann ein Sponsoring bei einem Bloggerevent sein, ein Vortrag oder gar die Organisation eines solchen.

Die ausführlichen Tipps inklusive Blogger Netzwerke lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 16/2017.

Themen aus PRPraxis 16/2017, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Pressearbeit: 12 Tipps, wie Sie mit passenden Pressebildern Ihre Abdruckchancen um ein Vielfaches steigern
  • – Bewertungen: Nutzen Sie die Glücksphase Ihrer Käufer für positives Feedback
  • – Interne Kommunikation: 4 Gründe, warum Sie Ihre Mitarbeiter frühzeitig in Werbekampagnen einbinden sollten
  • – Netzwerken: 6 Vorteile, wie Sie mit Blogger-Netzwerken Ihren Unternehmensblog voranbringen
  • – Leserfrage: „Gibt es gute und kostengünstige Anbieter von Infografiken?“
  • – Interne Kommunikation: Facebook: Angemessenes Verhalten in sozialen Netzwerken
  • – Weihnachten: Mittelaltermärkte sind für Bürger und Touristen noch immer attraktiv

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Beziehungsmanagement pflegen

Mittwoch, 5. August 2015

3 Schritte vom Nobody zum Netzwerker – bauen Sie auf den Dialog mit den Medien

Public Relations kommt von Beziehungen. Sie haben sicher selbst schon festgestellt, mit gutem Beziehungsmanagement kommen Sie in der PR ein Stück weiter als erwartet. Woher kommt das? Mit Redakteuren, die uns sympathisch sind und zu denen wir bereits gute Beziehungen pflegen, lässt es sich lockerer über PR-Themen sprechen. Es benötigt nur drei geschickte Schritte, Beziehungen zu Redakteuren, Bloggern und anderen Bezugsgruppen aufzubauen und zu pflegen. Ich zeige Ihnen wie!

PR- und Text-Agentur WörterladenFrage: Wie pflegen Sie Freundschaften? Regelmäßig und nachhaltig? Nicht anders sollten Sie Business-Beziehungen aufbauen und pflegen. Regelmäßiger Kontakt, respektvoller Umgang, Austausch von Neuigkeiten, Interesse am anderen zeigen und zu wichtigen Ereignissen wie Geburtstag, Weihnachten, Hochzeiten etc. gratulieren bzw. sich melden.

Beziehungsmanagement sollte für Sie nichts Einmaliges sein, indem Sie den Redaktionskontakt, den Blogger oder Kooperationspartner einmal als Kontakt auf Xing bestätigen und weiter Ihre PR durchführen wie bisher. Sondern sich jetzt Gedanken machen, wie Sie Ihren „persönlichen“ Kontakt intensivieren können ohne plump Ihre PR-Themen zu verkaufen.

Schritt 1: Aufbau von Beziehungen – die richtigen Kontakte ansprechen

Egal wie groß oder klein Ihr Medienverteiler (Journalisten + Blogger) ist, mit allen können Sie nicht regelmäßig Kontakt halten. Beschränken Sie sich daher auf Top 10 Key-Journalisten, Top 10 BloggerInnen und Ihre Kooperationspartner.

Machen Sie sich hierzu einen extra Verteiler, in den Sie später Ihre Kontaktpflege eintragen sowie wichtige Informationen wie Geburtstag, Kinder, Hochzeit, wann wo getroffen, was abseits der Presseaussendungen geschickt, wann telefoniert und zu was.

Schauen Sie nun, über welche anderen Kanäle Sie sich mit Ihren Bezugsgruppen verbinden können: Xing, LinkedIn, Facebook, Twitter. Gibt es spezielle Social Media Gruppen, in denen Ihre Kontakte aktiv sind, dann werden Sie das auch. Fügen Sie Ihre Kontakte nun auch auf Ihren Netzwerken hinzu. In Ihrer Kontaktanfrage sollte deutlich stehen, warum Sie den Kontakt auch über das jeweilige Netzwerk suchen.

Gleichen Sie auch ab, welche Interessen oder Eigenschaften Sie mit Ihren potentiellen Partnern gemeinsam haben: Sind Interessen z.B. bei Xing eingetragen, was sagt das private Facebook-Profil? Probieren Sie über die Redaktionsassistenz etwas über das Privatleben Ihres Kontaktes herausfinden oder sprechen Sie den Kontakt selbst darauf an.

Überlegen Sie sich nun, mit welchen Ideen Sie Ihre Key-Kontakte unterstützen/ den Kontakt vertiefen können. Gibt es gemeinsame Gruppen, in denen Sie aktiv sind, so dass sich dort Themen ergeben, die für Ihren Kontakt interessant sein könnten?

Schritt 2: Kontakt halten und intensivieren

Ihre Eckdaten (Geburtstag, Messegespräche etc.) geben Ihnen Anknüpfungspunkte für Ihr Beziehungsmanagement vor. Machen Sie sich nun einen konkreten Plan, wie Sie mit Ihren Kontakten über das Jahr in Verbindung bleiben. Finden Sie beispielsweise Anlässe, um Kontakte zu vertiefen (Messen, Branchen-Events etc.), überlegen Sie sich Themen, die das Interesse Ihres Kontakts wecken könnten:

Herzliche Grüße: Nutzen Sie z.B. Geburtstage, um sich in positive Erinnerung zu bringen. Formulieren Sie dazu einen Geburtstagsgruß, den Sie mit Bild und individueller Ansprache durch einen professionellen Gratulations-Versand an Ihre Kontakte per SMS oder Email verschicken. Das macht wenig Mühe und erzielt eine hohe Wirkung. Sie können einmalig einen Jahresgruß formulieren und diesen für alle Kontake nutzen. Im Folgejahr überlegen Sie sich einen neuen Gruß.

Viel-Erfolg: Aber nicht nur zu Geburtstagen freuen sich Redakteure oder Blogger auf Ihre Grüße. Schicken Sie doch eine Viel-Erfolg-Mail, wenn Redakteur neue Position angetreten haben oder Blogger in einen neuen Blog investieren. Das hebt Sie deutlich aus der Masse der PR-Kontakte heraus. Wenn Sie es noch spezieller wünschen, dann organisieren Sie eine nette Postkarte mit einem tollen Lebensmotto und schicken Sie Ihren Gruß per Post.

Tipps geben: Sie sind Experte auf Ihrem Gebiet und kennen sich in Ihrer Branche gut aus. Dieses Fachwissen können Sie nutzen und Ihren Bezugsgruppen zur Verfügung stellen. Dabei kann es sich um Tipps zu Branchentrends, Sonderthemen handeln oder einfach mal einen Kontakt, an den sich Blogger oder Redakteur für weitergehende Informationen wenden kann.

Gemeinsame Treffen: Beziehungsmanagement findet nicht nur virtuell und via Telefon statt. Suchen Sie Gelegenheiten, Ihre Medienkontakte zu treffen: Nutzen Sie Networking-Treffen (DJV-oder Xing-Stammtische), Branchentreffen, die After-Business-Partys oder Standpartys auf den Messen und versuchen Sie herauszufinden, ob Medienvertreter oder Blogger sich unter die Gäste gemisch haben. Dort führt ein lockeres Gespräch über schnell zu einem netten Kontakt, der sich auch nach der Messe intensivieren lässt.

Schritt 3: Behalten Sie den Überblick über Ihre Top-Kontakte

Lassen Sie nicht den organisatorischen Aspekt beim Beziehungsmanagement außer Acht. Nutzen Sie eine Datenbank, um den Überblick über Kontakte und Termine nicht zu verlieren. Ein Adressprogramm inklusive Kalenderfunktion sollte Ihre Datenbank abrunden. Denn die wichtigsten Termine wie Veranstaltungen, Netzwerktreffen, Telefonate oder Geburtstage sollten Sie nie vergessen.

Legen Sie in Ihrer Datenbank ein Bewertungsraster an von 1 (mal getroffen, mal telefoniert) bis 4 (enger Kontakt, freut sich auf Anruf, Tipps etc.). Egal, wie Sie in Kontakt mit Ihren Top-Kandidaten treten, jeden Schritt sollten Sie in der Datenbank festhalten. So können Sie irgendwann auch Ihre Top 30 Kontakte kategorisieren und überdenken – neue hinzufügen, alte auf inaktiv stellen.

Das A und O des Beziehungsmanagements ist es, echtes Interesse an Ihrem Gegenüber zu zeigen und zu wissen, dass es sich lohnt, in Beziehungen zu investieren. Aber nicht wahllos, sondern mit Strategie! Probieren Sie es aus.

Den Artikel und viele andere spannende Themen lesen Sie in der aktuellen PRPraxis Ausgaben 16/2015.

Themen, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Unternehmenserfolg – Crowd: Agieren Sie erfolgreich mit der Macht und Kraft der Masse
  • – Interne Kommunikation – Mitarbeitermagazin und Intranet: So verknüpfen Sie beide Top-Instrumente richtig
  • – Begrüßungsschreiben – Professionelle Kundenpflege: Starten Sie mit einem überzeugenden Begrüßungsschreiben
  • – Facebook Tipps & Tricks – So gestalten Sie Ihre ideale Facebook-Unternehmensseite
  • – Website Check – Sommerloch: 7 Tricks für Sie, wie Sie jetzt am besten Ihre Website entrümpeln

Profilieren mit Xing und LinkedIn

Mittwoch, 22. April 2015

Praxis-Tipps, wie Sie sich auf dem Business-Netzwerk bestens vermarkten

Wer sich geschäftlich vernetzen möchte, der kommt vor allem in der deutschsprachigen Region an Xing nicht vorbei, international spielt eher LinkedIn eine Rolle. Beide Businessplattformen bieten eine Vielzahl an Präsentations- und Vermarktungsmöglichkeiten der eigenen Person und des eigenen Fachwissens. Wie aber nutzen Sie nun Xing und LinkedIn perfekt für Ihr Profil?

PR- und Text-Agentur WörterladenWenn Sie bereits ein Profil auf Xing oder LinkedIn besitzen oder sich eines zulegen möchten, sollten Sie sich nochmals/ vorab Gedanken darüber machen, was Sie mit den Business Netzwerken erreichen möchten. Nur dann können Sie das gesamte Potential der Businessplattformen nutzen und sich perfekt präsentieren. Ihr Profil ist dabei Dreh- und Angelpunkt Ihrer Netzwerkaktivitäten.

1. Schritt: Machen Sie sich klar, was Sie ausmacht!

  • – Schreiben Sie sich auf, was Sie einzigartig macht
  • – das beinhaltet sowohl Ihre Stärken
  • – als auch die Abgrenzung zum Wettbewerb: was machen Sie besser/ anders?
  • – Was sagen Ihre Kunden über Sie? Sammeln Sie dazu Mails, machen Sie sich Notizen bei Gesprächen mit Kunden, die Sie loben.

2. Schritt: Geben Sie sich ein klares Profil

  • – Fassen Sie nun alle Aspekte Ihres Handelns zusammen.
  • – Wenn Sie Ihre Besonderheiten formuliert haben, haben Sie bereits Ihren Markenkern. Dieser gibt Ihnen bereits vor, wie Sie wahrgenommen werden (sollten) und wie Sie agieren sollen, um dem Markenkern gerecht zu werden.

3. Schritt: Vermarkten Sie Ihr Profil

  • – Kommunizieren Sie nun klar und deutlich, wofür Sie stehen:
  • – münzen Sie Ihren Markenkern in Themen um
  • – machen Sie aus den Themen, die Sie besetzen können ein Konzept
  • – schauen Sie, in welchen Gruppen sich Ihre Zielgruppen/ Kooperationspartner „aufhalten“, um dort Ihre PR-Themen zu platzieren

Xing und LinkedIn als PR-Maschinerie

Präsentieren Sie sich erfolgsorientiert mit Ihrem Portfolio

  • – Machen Sie mit den richtigen Suchbegriffen auf sich aufmerksam
    • – bei Xing sollten Sie Ihre Keywords in „Ich suche“ / „Ich biete“ einstellen
    • – bei LinkedIn können Sie Keywords in Ihre „Berufserfahrung“ einfließen lassen und unter „Kenntnise“ einfließen lassen.
  • Suchen Sie nach passenden Kontakten mit der internen Suchleiste
    • – bei Xing können Sie sich Suchagenten anlegen
  • – Nutzen Sie Ihre Profile zur Vermarktung Ihrer Themen
    • – Xing-Post in Gruppen und Statusmeldung
    • – LinkedIn Posts in Gruppen und Meldung auf Ihrem Profil
  • – Beteiligen Sie sich immer wieder an Gruppendiskussionen und machen Sie sich als Fachexperte stark für Ihr Thema.
  • – Nutzen Sie Gruppen auch für Umfragen, indem Sie dort geeignete Testpersonen suchen – nach Absprache des moderators könnte Ihre Anfrage auch im nächsten Gruppen-Newsletter auftauchen.
  • – Nutzen Sie Ihr Profil für „Neuigkeiten“
      • – auf Xing können Sie das perfekt auf der Portfolio Seite – richten Sie sich diese auch als erstes ein: unter „Einstellungen/ Ihre Privatsphäre/ das Portfolio als erstes anzeigen“.
      • – auf LinkedIn können Sie bei Berufserfahrungen Bilder, Verlinkungen, Dokumente hinzufügen.

    Stellen Sie sich und Ihr Unternehmen dort mit Bildern und Dokumenten, z.B.

  • – als Image-Seite für Ihr Unternehmen,
  • – für Projekte oder neue Produkte
  • – für Messe- oder Veranstaltungsteilnahmen

– Nutzen Sie auf Xing „Weitere Profile im Netz“
Dort sehen Ihre Profikbesucher, welche letzten 5 Tweets oder Blogbeiträge Sie gepostet haben. Ebenfalls über einen eigenen Reiter, „Aktivitäten“, sind Ihre letzten Xing-Gruppen Beiträge oder Xing-Empfehlungen ersichtlich.

Mit jedem einzelnen Profil-Baustein auf Xing und LinkedIn schärfen Sie Ihr Profil als Fachexperte und vermitteln den Besuchern ein umfangreiches Bild. Fangen Sie heute gleich damit an!

Mein Umgang mit Social Media

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Auf dem Blog der MMK Personalberatung gibt es derzeit eine Blogparade zum Umgang mit Social Media. Das lässt auch mich innehalten und überlegen, was für mich Social Media bedeutet und warum ich soziale Netzwerke nutze.

Der Umgang mit dem Internet ist für mich schon lange Alltag. Allein beruflich bin ich den ganzen Tag online: Ich recherchiere auf Portalen, mache mich über aktuelle Ereignisse schlau und schaue mir an, was in der PR-Welt derzeit Thema ist. Social Media ist für mich ein weiteres Informationstool, das jedoch nicht einseitig funktioniert, sondern von dem ich auch Feedback erhalte. Ich denke, wer ein guter Netzwerker ist, der kann seine Netzwerk-Strategie durchaus auch auf die virtuelle Vernetzung projizieren.

Die Welt ist durch Social Media kleiner geworden. Ich treffe plötzlich virtuell auf Menschen, Experten, denen ich im wahren Leben nicht begegnen würde. Die aber für meine Arbeit relevante Dinge zu berichten haben, so dass ich Ihnen gerne zuhöre und folge. Ich abonniere beispielsweise via RSS ihren Blog, kann ihnen Nachrichten schicken, wenn ich mit Ihnen ein Thema näher erörtern will, kann Sie um Rat bitten, im Gegenzug auch ihnen weiterhelfen. Social Media weiterhin zu ignorieren, wäre fatal – das zeigen die aktuellesten Zahlen.

Welche Social Media Portale sind nun relevant für mich? Als selbständige PR-Beraterin konzentriere ich mich vor allem auf zwei Portale: xing und Twitter. Das hilft mir, mich nicht zu verzetteln. Ich habe zwar einen weiteren Account bei Facebook, den ich aber nur wenig und dann vorwiegend privat nutze.

Mit Twitter verbringe ich den ganzen Tag – durch das Tool TweetDeck erfahre ich sofort, wann ein neuer Tweet meiner Friends eingegangen ist, den ich mir kurz anschaue. Entdecke ich etwas Interessantes, schaue ich mir den beigefügten Link an und retweete ihn an meine Follower. Natürlich kostet das Zeit, aber es ist Zeit, die ich zur Informationsaufnahme nutze, um für meine Kunden auf neue Ideen zu kommen und deren Angebote mit denen anderer zu verknüpfen. So entstehen wiederum neue Kontakte. Auf xing bin ich Mitglied in Gruppen, die mich einerseits persönlich ansprechen andererseits für mein Arbeit nützlich sind. Ich schaue mir regelmäßig die neuesten Einträge an, sehe, welche interessanten Statusmeldungen meine Kontakte wieder veröffentlicht haben und nutze zudem noch Twitter Buzz.

Meine Kontakte gehe ich nach einer gewissen Zeit immer wieder durch, um mögliche Kooperationen für mich und meine Kunden anzuregen. Ich erhalte interessante Newsletter und Einladungen, die ich natürlich nicht alle nutzen kann. Aber oft bleiben Fragmente daraus in meinem Gedächtnis hängen und formen sich zu neuen PR-Ideen. Social Media ist für mich ein Austausch an Ideen, Themen, Fakten, Informationen. Ich kann mir sowohl zeitlich als auch thematisch herauspicken, was für mich und meine Arbeit wichtig ist.

Gerade für Twitter gibt es so gute Tools wie Twitter for busy people , die das Arbeiten damit überschaubar gestalten. Vor Kurzem habe ich noch myON-ID für mich entdeckt. Dort kann ich meine öffentlichen Auftritte zusammenfügen, so dass eine 360Grad-Visitenkarte meiner Person entsteht. Aber bei aller Liebe zu Social Media sollten die persönlichen Kontakte nicht zu kurz kommen. Auch Xing und Twitter haben mit ihren Social Events gelernt, dass Menschen sich nicht nur virtuell kennen lernen wollen.

Machen auch Sie mit bei der Blogparade und beantworten Sie folgende Fragen: Welche Social Media Portale nutzen Sie? Zu welchem Zweck nutzen Sie diese Portale? Welchen Nutzen haben Sie schon daraus gezogen? Wie viel Zeit verbringen Sie pro Woche mit Social Media Portalen? Was bedeutet überhaupt Social Media für Sie?

Die Blogparade läuft bis 31. Oktober. Zu gewinnen gibt es unter allen Teilnehmern ein Business Poken Pulse.