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Artikel-Schlagworte: „Online Pressearbeit“

Online Pressemeldungen verfassen fürs Internet und Presseportale

Mittwoch, 8. April 2015

Online-Pressemeldungen unterscheiden sich grundsätzlich nicht von Offline-Pressmeldungen. Sie richten sich aber meist direkt an Ihre Zielgruppe und sollten daher leserfreundlich aufbereitet sein; zusätzlich sollten sie für die Suchmaschinenoptimierung Ihre Keywords enthalten. Wie Sie Ihre Online-Pressemeldung fürs Web aufbereiten das Kommunikationsmedium Internet optimal nutzen, zeigen wir Ihnen.

Das Leseverhalten ist online ein anderes als offline. Der Leser scannt über die Meldung, bleibt an Titel, Zwischenüberschriften und an einem aussagekräftigen Bild mit entsprechender Bildunterschrift hängen. Das sollten Sie alles bedenken, wenn Sie sich ans Verfassen der Online-Pressemeldung machen. Zudem gehören Ihre Keywords sowie Links zu weiterführenden Informationen, zum Produkt, über das Sie informieren etc. dazu.

Übrigens können Sie auch klassische Pressemeldungen wie Online-Pressemeldungen aufbereiten. Die Redaktion dankt Ihnen durchaus, wenn sie die Meldung leserfreundlich aufbereitet bekommt.

Machen Sie sich also so wenig wie möglich Arbeit und verfassen Sie Ihre Pressemeldungen zukünftig so, dass Sie sowohl für Printmedien (per E-Mail Versand) als auch für Onlinemedien (ua. direktes Einstellen auf geeigneten Plattformen/ Presseortalen) gleichermaßen geeignet sind. Zudem sollten sie auch ohne große Änderungen in den Pressebereich Ihrer Webseite übernommen werden können.

Online Pressemeldungen leserfreundlich aufbereiten

Mit Online-PR können Sie Ihre Zielgruppe direkt erreichen. Das bedeutet, Sie schreiben nicht mehr für die Medien, sondern vor allem für Ihre potentiellen Kunden. Stellen Sie also immer den Nutzwert für Ihre Zielgruppe in den Mittelpunkt der Meldung – sei es bei einem Produkt, einem Service, einer Veranstaltung etc.. Pressemeldungen als Ratgeberartikel beispielsweise haben einen hohen Mehrwert und werden auch gerne von Redaktionen genutzt.

Ihre Online-Pressemeldung folgt immer noch den selben Prinzipien wie Ihre klassische:

  1. Headline (wichtigste Kernaussage)
  2. Subheadline (weiterführende Information oder Teaser – je nach Art der Meldung)
  3. Lead (Zusammenfassung der Meldung, alle W-Fragen werden beantwortet)
    Versuchen Sie diesen bewusst als Inhaltsverzeichnis zu gliedern anstatt ausformulierter Sätze – also jede Kernaussage in eine neue Zeile.
  4. Bodytext (beginnend mit den wichtigsten Informationen (W-Fragen nochmals beantworten, aber ausführlicher)/ enthält Verlinkungen (möglichst als Hyperlink)
  5. Boilerplate mit Informationen zu Ihrem Unternehmen
  6. Pressekontakt

Daraus sollten Sie jetzt speziell achten:

– Verfassen Sie lockende Titel und Untertitel, die das Thema näher erklären

– Formulieren Sie keine Textwüsten, sondern arbeiten Sie mit Absätzen

– Jeder Absatz enthält nur einen Gedanken

– Heben Sie Kernbotschaften und wichtige Textabschnitte durch Fett- oder Kursivdruck hervor. So springen dem Leser auch beim schnellen Scannen Ihre Kernaussagen ins Auge.

– Verwenden Sie Zwischenüberschriften zur Gliederung des Inhalts – möglichst eine pro Kernaussage (Absatz).

– Nutzen Sie durchaus Bulletpoints zur Strukturierung, bei hierarchischen Aufzählungen sind durchaus Zahlen voranzustellen.

Beispiel:
anstatt
Wörterladen bietet seinen Kunden die ganze Bandbreite der PR wie Online-PR, klassische Pressearbeit, Social Media, Text

besser:
Wörterladen bietet seinen Kunden

  • – Online-PR
  • – klassische Pressearbeit
  • – Social Media
  • – Text
  1. Lassen Sie komplexe Informationen wie Umsätze, Umfrageergebnisse etc. als Tabelle einfließen. Beim Beispiel erfassen die Leser auf einen Blick die Gewichtung der Unternehmensbereiche innerhalb des Unternehmens.
  2. Nutzen Sie Bilder und Grafiken zur Auflockerung der Seite.
  3. Stellen Sie zu jedem Bild eine aussagekräftige Bildunterschriften, die den Leser beim Scannen über Ihre Kernaussagen informiert.
  4. Vergessen Sie die Links nicht – zu Ihrem Angebot/ Ihrem Produkt/ Ihrem Service/ Ihrer Veranstaltung, zu weiterführenden Informationen, direkt auf Ihre Homepage.
  5. Wenn Sie viele Verlinkungen haben, bietet es sich an, keine Hyperlinks zu setzen, sondern Ihre Links am Ende des Beitrags aufzulisten.
  6. Wenn Sie Hyperlinks nutzen, sollte die Linkbeschriftung den Inhalt beschreiben, zu dem der Link führt.

Halten Sie die Aufmerksamkeit des Lesers

Indem Sie Zitate, Claims oder Slogans verwenden. Pressmeldungen sind sachlich formuliert, ohne Marketingphrasen und Superlative. Aber Sie können Aussagen zuspitzen – z.B. in Zitaten. Ein Zitat kann durchaus auch als Headline fungieren.
Beispiel: „Am Ende des Jahres sind wir die Nummer 1 im Smartphone-Markt.“

Achten Sie jedoch darauf, dass Ihre Zitate und Slogans zu Ihrem Zitatgeber (Geschäftsführer) und Ihrer Unternehmensphilosophie passen.

Auch Reizwörter wie gratis, neu, sparen Sie, Vorteil, Erfolg, Spaß, Exklusivität lassen den Leser aufhorchen. Versuchen Sie Wörter, die zu Ihrem Thema passen, selbst zuzuspitzen oder neu zu kreieren: Wohlfühl-Preise, Schuldenghettos, iPhone-Killer….

Stellen Sie Ihre Online Pressemeldung suchmaschinenoptimiert ein

Texten fürs Web bedeutet immer Texten für die Suchmaschinen. Nur so wird Ihr Text auch gefunden. Das bedeutet, Ihre Online-Pressemeldung sollte Ihre 2 wichtigsten Keywords enthalten: Den Namen Ihres Unternehmens und Ihr Thema (mobile Ladegeräte, Cloud-Computing, Kinderkonzert, Seniorentreffen etc.). Als Richtschnur: Bei einem Text von 150 Wörter sollten Sie 3x Ihr Keyword nutzen.

Ihr Keyword sollte vorkommen in

  1. Headline (Dachzeile H1)
  2. Subheadline (Unterzeile H2)
  3. im Bodytext am Anfang, Mitte, Schluss
  4. Zwischenüberschriften
  5. setzen Sie die Links möglichst auf Nebenkeywords
  6. Dateiname des Bildes
  7. Bildunterschrift

Sie können das Keyword zur besseren Sichtbarkait fetten oder kursiv darstellen, die Veränderung der Darstellung zeigt den Suchmaschinen auch die Wichtigkeit des Begriffs. Aber egal, wie Sie das Keyword einsetzen, achten Sie darauf, dass der Artikel immer für den Leser verständlich bleibt und das Keyword nicht überhand nimmt.

5 Erfolgsfaktoren für Ihre Online-PR

Mittwoch, 18. März 2015

Online-PR ist – anders als die klassische PR – Zweiweg-Kommunikation. Es gilt nicht nur, Informationen der Zielgruppe bereitzustellen und das Internet als Distributionskanal zu nutzen, sondern sich dem Dialog mit der eigenen Zielgruppe zu stellen – z.B. auf sozialen Netzwerken, in Blogs, Foren oder Wikis. Um Ihre Themen publik zu machen, gibt es attraktive Instrumente und Plattformen.

Online PR hat kein Ablaufdatum, alles, was Sie im Internet veröffentlichen, bleibt bestehen und zahlt auf Ihr Unternehmensimage ein. Anders als in der klassischen PR haben Sie es größtenteils selbst in der Hand, wo, wie und wann Ihre Themen veröffentlicht werden. Das Veröffentlichen allein ist aber nicht der ausschlaggebende Faktor, sondern die virale Verbreitung Ihrer Themen innerhalb Ihrer Interessensgruppen und die Aufmerksamkeit, die Ihnen Google entgegen bringt.

Grundsätzlich unterscheidet sich Online PR bei Themenrecherche, -auswahl, -planung und Produktion von Inhalten nicht von der klassischen PR, wichtig ist hierbei nur, dass Sie die Lesegewohnheiten des Internets nutzen (eher kurze Texte, Zwischenüberschriften, Bilder etc.) und Ihre Texte suchmaschinenfreundlich aufbereiten (Keywords).

Erfolgsfaktor Content generieren
Die Qualität wird bei der Themenplanung immer wichtiger. Das Internet ist voll von Informationen. Wenn Sie Ihre Zielgruppe erreichen möchten, müssen Sie genau wissen, welche Art von Content diese benötigt. Stellen Sie also die Vermarktung Ihrer Produkte hinten an und bieten Sie Ihren Dialoggruppen Antworten auf ihre Fragen. Nur so schaffen Sie es, Ihre Zielgruppe auf Ihre Webseite zu bringen und letztendlich in zahlende Kundschaft zu verwandeln. Indem Sie Vertrauen in Ihr Unternehmen entwickeln, haben sie Vertrauen in Ihre Produkte. Bleiben Sie dabei jederzeit authentisch.

Erfolgsfaktor Content bereitstellen
Ausschlaggebend für einen intensiven Beziehungsaufbau mit Ihrer Dialoggruppe ist nicht die Quantität veröffentlichter Themen, sondern deren Relevanz für die Zielgruppe (Qualität). Multiplikatoren arbeiten nur weiterhin mit Ihnen zusammen, wenn Ihre Veröffentlichung Spuren (Besucher, Kommentare, Likes, Shares etc.) hinterlassen. Daher sollte Ihr Content immer

  • zu Ihrem Unternehmen passen (authentisch sein)
  • gut recherchiert sein und handwerklich professionell umgesetzt sein
  • relevant für Ihre Zielgruppe sein (echten Nutzwert bieten):
  • emotionalisieren: unterhalten, zu Diskussionen anregen, Freude bereiten
  • Um Ihren Content zu verpacken haben Sie viele Instrumente, die Ihnen helfen, Ihre Zielgruppe passgenau zu erreichen:

  • Ratgeberartikel
  • Interviews
  • Online Pressemeldungen
  • E-Books
  • Präsentationen
  • Whitepaper, Leitfäden, Studie
  • (interaktive) (Info)Grafiken
  • Umfragen/ Tests
  • Videos
  • Podcasts
  • Hangouts on Air
  • Webinare
  • Erfolgsfaktor Suchmaschinenoptimierung
    Egal, welchen Content Sie im Internet bereitstellen, er hat Suchmaschinenrelevanz. Das bedeutet, Sie sollten bereits bei der Erstellung Ihrer Artikel, Texte, Content-Medien darauf achten, dass jeder neue Beitrag auf Ihre Suchmaschinenoptimierung einzahlt. Nachdem die Suchmaschine die erste Anlaufstelle bei der Suche nach Produkten und Services für die Mehrheit der Internetnutzer (B2C + B2B) ist, sollten Sie die wichtigsten SEO-Maßnahmen wissen. Nur so führt Ihr Artikel letztendlich zur Zielgruppe.

    Erfolgsfaktor Vernetzung
    Die Business-Netzwerke Xing und LinkedIn machen es vor – Vernetzung ist King. Das gilt auch bei Ihrer Online PR. Nutzen Sie Ihre Mitarbeiter, Kunden und Partner, aber auch Blogger als Multiplikatoren. Filtern Sie vor jeder Online-Kampagne, welche Multiplikatoren für Ihr Thema relevant wären, indem Sie

  • Ihre Mitarbeiter bitten, Posts zu liken oder teilen
  • (Themen/ Ratgeber-)Blogs, Online-Magazinen, Communitys, Foren identifizieren
  • sich Kooperationen mit den relevanten Multiplikatoren überlegen, um Ihr Thema zu stützen
  • bei gemeinsamen Social Media Beiträgen auf Facebook, Google+ oder Twitter Ihren Kooperationspartner mit Verlinkung (@Name) erwähnen
  • auf Ihren Referenz- / Partnerseiten Ihren Kooperationspartnern die Möglichkeit der Verlinkung geben
  • Erfolgsfaktor Verbreitung
    Die Sichtbarkeit Ihrer Inhalte ist das A und O in der Online PR – die eigene Webseite kann hier nur der Ausgangspunkt sein. Sie müssen also Ihre Zielgruppe so führen, dass Sie auf Ihren Content stößt, sei es über zielgruppenrelevante Online-Medien, Social Media Kanäle oder die Kooperation mit Ihren Partnern. Auch Diskussionen in Foren oder Social Media Gruppen können dazu führen, dass Ihre Zielgruppe Ihre Webseite besucht. Steuern Sie nun wie gewünscht Ihre Informationen über Blogs, Presseportale, Artikelverzeichnisse, Expertenforen und Soziale Netzwerke.

    Den ausführlichen Artikel mit weiteren Tipps für Ihre Online-PR lesen Sie in der aktuellen PRPraxis Ausgabe 6/2015.

    Vorschau auf den nächsten Blogbeitrag:
    5 Impulse, wie Sie Ihre Marke am besten inszenieren und so Ihre Kunden begeistern
    Was erfolgreiche Marken vor allem auszeichnet, ist ihre emotionale Bindung an Kunden. Apple, Mercedes oder Nespresso kreieren Markenwelten, in die ihre Kunden eintauchen können – um letztendlich zu kaufen. Es gibt viele Möglichkeiten, eine Marke in Szene zu setzen und die Kraft dieser Marke zu zeigen. Ich gebe Ihnen Tipps, wie Sie Ihre Kunden für sich und Ihre Produkte begeistern.

    Themen, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • PR-Basiswissen – 3 PR-Basics: Nutzen Sie dieses Handwerkszeug für Ihre erfolgreiche Medienarbeit
  • Social Media – Lernen Sie in 10 Minuten, wie Ihre Überschriften bei Facebook & Co. den Nerv Ihrer Leser treffen
  • Rechtsprechung – Diese Verantwortung trägt Ihr Unternehmen für die Facebook-Fanseite
  • Rechtsprechung – Müssen Sie Schadenersatz bei Veröffentlichung von Fotos ohne Einwilligung leisten? Nicht zwingend!
  • PRPraxis – hautnah an PR-Themen, die Sie interessieren
    Möchten Sie sich in PR, Marketing und Social Media weiterbilden? Dann nehmen Sie mit PRPraxis Kontakt auf und bestellen den Ratgeber alle zwei Wochen ins Haus. PRPraxis ist das Ratgeber-Magazin für die PR-Branche. Dort finden Sie Ideen, Anleitungen und Konzepte rund um Ihre Öffentlichkeitsarbeit. News, Trends, Experten-Tipps und aktuelle Rechts-Tipps ergänzen das Informationsangebot online. Das Redaktionsteam der PRPraxis erklärt ihnen ganz konkret, wie Sie Ihre Presse- und Öffentlichkeitsarbeit effizienter, schneller und erfolgreicher gestalten können.

    Kunden schwören auf PR- und Text-Agentur Wörterladen

    Donnerstag, 26. Februar 2015

    In den letzten Jahren konnte die PR- und Text-Agentur Wörterladen mit ihren Kunden aus IT, Kinder-Kultur und Wohnen/ Design Aufmerksamkeit und mediale Erfolge durch nachhaltig geplante Content PR erzielen. Werden auch Sie und Ihre Marke Teil der Erfolggeschichte…

    Agenda Setting für IT- & Lifestyle-Marken
    Das Thema IT hat mich auch nach meiner Festanstellung bei großen, internationalen IT-KOnzernen beschäftigt: Mit meiner PR- & Text-Agentur Wörterladen habe ich für CyberPower Systems (USV) den Markteintritt vorbereitet und die PR für DACH verantwortet. Für Power.Guy das Thema mobile Ladegeräte in die Köpfe der Medien/ Endkunden gebracht und ledxon als innovativen, grünen Leuchtmittelhersteller und -vertreiber positionert. Ich kenne die deutsche, schweizerische und österreichische Medienlandschaft im IT- und Consumer-Bereich sehr gut. Und weiß, vor allem B2B-Unternehmen als Experten bei den Medien zu positionieren.

    Mit einer Jazz-Kinder-CD auf Erfolgskurs
    Seit November 2009 verantworte ich zudem die Öffentlichkeitsarbeit von mini.musik – Große Musik für kleine Menschen e.V.. In München bietet mini.musik klassische Konzerte für Kinder zum Mitmachen an. Alle Konzerte sind seit Jahren immer ausverkauft.

    Im Mai 2014 habe ich erfolgreich deren erste CD-Release zu „Matze mit der blauen Tatze“ (Jazz-Konzert) in der PR begleitet. Wir hatten tolle Veröffentlichungen und Rezensionen in Elle, Swiss Magazin, Myself, div. Kinder- und Stadtmagazinen, Eltern Family, Eltern-Blogs und der Tagespresse. Hierbei zeigt sich wie eng erfolgreiche PR und Umsatzsteigerung miteinander verknüpft sind: Nach jeder Veröffentlichung schießt die CD bei amazon und jpc hoch in die Top 25-Charts.

    Mein PR-Liebe gilt auch Wohn-/ Design-Marken
    In den letzten Jahren habe ich verschiedenen Wohn- und Designmarken ein Profil gegeben und sie nachhaltig in den Medien positioniert. Aktuell betreue ich die deutsche Textilmarke Lenz & Leif, die sich auf hochwertige Strickdecken und Strickkissen aus extrafeiner Merinowolle spezialisiert hat. Durch meine sehr guten Kontakte zu Wohn- und Frauen-Magazinen konnten wir bereits viele attraktive Veröffentlichungen feiern.

    SEO-Tipps für Ihre Pressemeldungen – Headline bestimmt über Weiterlesen und Teilen

    Mittwoch, 30. Juli 2014

    Wussten Sie, dass selbst für Redaktionen verfasste Pressemeldungen Ihnen helfen, bei Google nach oben zu rutschen? Dabei sollten Sie jedoch Ihre Pressemeldung nochmals auf Keywords verbessern und direkt für die Kundenbedürfnisse zuschneiden. Nutzen Sie zudem begeisternde Headlines, die Ihre Leser animiert, die Meldung nicht nur zu lesen, sondern auch zu teilen. Eine aktuelle Studie aus den USA hat fast eine Millionen Überschriften analysiert und zeigt Ihnen, welche Worte Sie unbedingt nutzen sollten.

     

    Vor kurzem bin ich über einen tollen Artikel im Portal der Wirtschaft gestolpert. Nachdem ich mich vorrangig mit Online-PR befasse, war das Thema genau auf meine Tätigkeit zugeschnitten: Pressemitteilungen optimieren: 7 Tipps für beste Rankings.

     

    Er passt perfekt zu einem meiner Blogbeiträge, die ich kürzlich veröffentlicht habe: Wie verfasse ich eine Pressemeldung?! Und zwar nicht zwangsläufig für die Redaktionen und Medien, sondern vor allem für die Internetleser, nämlich meine potentiellen Kunden.

     

    Da wären wir bereits beim 1. Tipp von Portal der Wirtschaft:

      1. Ändern Sie Ihre Defintion von Pressemitteilungen

        Das bedeutet, schreiben Sie für den Kunden und nutzen Sie Keywords, die er bei seiner Suche bei Google eingeben würde.

      2. Optimieren Sie die Überschriften

        In der Headline sollten Sie Ihre Keywords einfügen, denn Portal der Wirtschaft z.B. übermittelt diese an Google.

      3. Wählen Sie Ihr Thema weise

        Vor allem nutzertige Meldungen, Ratgeberartikel oder Tipps sind bei Lesern gefragt. Nutzen Sie Ihr Fachwissen, um Antworten zu geben auf Fragen, die Ihre Zielgruppe beschäftigen.

      4. Verwenden Sie Bilder mit suchmaschinenoptimierten Dateinamen

        Bilder sagen nicht nur mehr als 1000 Worte, sondern helfen auch beim Google-Ranking. Denn Ihr Bild taucht in den Suchergebnissen Ihrer Kunden auf, wenn Sie im Dateiname Keywords verwenden, nach denen Ihre Zielgruppe sucht.

      5. Setzen Sie einen Link zu Ihrer Homepage

        Der Link zu Ihrer Internetseite erzeugt einen seltenen „do-follow-backlink“. Sie sollten möglichst die URL eingeben, auf der sich weiterführende Themen zu Ihrer Pressemeldung befinden.

      6. Bleiben Sie mit der Veröffentlichung von Pressemeldungen am Ball

        Schreiben Sie nicht eine einmalige Pressemeldung, sondern kontinuierlich. Guten und regelmäßigen Content liebt Google. Und Ihre „Fans“ möchten sicher mehr von Ihnen „lesen“.

     

    Wenn Ihnen die Kurzfassung nicht ausreicht und Sie wissen wollen, was hinter dem 7. Tipp, dem Profitrick, steckt, sollten Sie sich die ausführlichen Tipps durchlesen.

     

    Mit der richtigen Headline auf Kundenfang

     

    Eine US-amerikanische Studie bringt es ans Licht: Leser lieben die direkte Ansprache in einer Headline. Sie wollen sich angesprochen und verstanden fühlen. CoSchedule, der Anbieter eines Social Media Tools, hat fast eine Millionen Headlines untersucht, um herauszufinden, worauf User am liebsten klicken und dann auch teilen.

     

    Noch erfolgreicher ist der Begriff „List Post“. Er funktioniert vor allem in sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter und LinkedIn. Listen-Artikel (Listicles) wie 10 Gründe für…, 7 Tipps zu…, 3 Tricks, die… entwickeln eine große Reichweite bei der Social Media Gemeinde. Weiter zeigte die Studie, dass Internetuser gerne neue Dinge lernen oder etwas Neues gewinnen möchten. Die Begriffe Win, Giveaway, DIY und How-to entwickelten einen hohen viralen Effekt.

     

    Natürlich ist die Studie rein auf US-amerikanische Veröffentlichungen beschränkt, aber auch wir Deutschen lieben Gewinnspiele, Ratgeberartikel und Anleitungen aller Art. Und Listicles funktionieren auch bei uns bestens.

    Den ausführlichen Artikel zur „perfekten Überschrift“ finden Sie auf t3n.

    So nutzen Sie Ihre Pressemeldung sinnvoll

    Donnerstag, 5. Dezember 2013

    Wie sieht eigentlich die ideale Pressemeldung aus? Eine ECCO-Umfrage unter 450 Journalisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bringt sie ans Licht. Die Wünsche der Medien sollten Sie unbedingt beim nächsten Versand Ihrer Pressemeldung bedenken. Aber Ihre Pressemeldung kann mehr, als nur an Redaktionen versandt zu werden!

    woerterladen-online-prEines vorweg, egal, wie gut aufbereitet Ihre Meldung und attraktiv Ihre Versand an die Medien ist. Letztendlich zählt nur eines: das Thema. Kommen Sie mit Ihrer Meldung zum falschen Zeitpunkt, interessiert Ihr Thema nicht, dann nützen Ihnen auch keine Formalien. Wenn Sie die folgenden Tipps beachten, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit einer Veröffentlichung nur dann, wenn Ihr Thema aktuell ist.5 Tipps für die ideale Pressemeldung:

    1. Setzen Sie Ihre Pressemeldung direkt in die E-Mail. Zusätzlich noch als Word oder PDF in den Anhang. Es gibt aber bereits Redakteure, deren E-Mail-System Mails mit Anhängen verweigern!
    2. Schreiben Sie in die Betreffzeile zuerst PM, dann den Titel Ihrer Pressemeldung. Ist dieser zu lange, sollten Sie das Thema prägnant umschreiben und unbedingt das Unternehmen benennen.
    3. Fotos, Logos, Grafiken lieber nicht mehr direkt anhängen, sondern als Link zu einem Download-Bereich. Das kann auf Ihrer Homepage sein oder z.B. Dropbox.
    • Wenn Sie Fotos, Logos, Grafiken beifügen, dann sollte die Größe 5 MB nicht überschreiten.
    • Ihre Bilder sollten immer 300dpi haben, ist auch bei Web-Redaktionen durchaus nützlich. Verkleinern geht immer!
    1. Individualisieren Sie IMMER Ihre Mails. Ansprache mit Namen (Du, Sie) ist das mindestens. Noch besser, den kompletten ersten Absatz individuell formulieren.
    2. Verschicken Sie zu einer Veranstaltung ruhig Erinnerungsmails. Dann aber bitte in Kurzform 3 Tage vor dem Termin.

    3 weitere Einsatzmöglichkeiten Ihrer Pressemeldung

    In Ihre Pressemeldung haben Sie viel Zeit investiert. Das Wissen, das darin schlummert, ist auch attraktiv für Ihre Kunden und Geschäftspartner. Nutzen Sie daher auch Ihre Pressemeldung für andere Kommunikationskanäle:

    1. Eins zu Eins können Sie die Meldung auf freie Presseportale stellen. Damit erhöhen Sie Ihre Sichtbarkeit im Netz.
    2. In Ihrem Kundennewsletter können Sie den Introtext (Lead) Ihrer Pressemeldung nutzen und ein paar weitergehende Informationen kundenfreundlich aufbereiten.
    3. Ihr Blog braucht auch immer wieder neues Futter. Hierbei sollten Sie jedoch die Pressemeldung für das Online-Medium neu verpacken. Denken Sie in Storys und setzen Sie andere Schwerpunkte, z.B. Ihr Produkt in der Anwendung. Oder lassen Sie gleich einen Kunden zu Wort kommen, der Ihr Produkt testet.

    Auf Zusatzinformationen wie Grafiken, Bilder, Videos, Kundenstatements etc. können Sie verlinken. Diese sollten Sie thematisch aufbereitet zur Pressemeldung in Ihrem Newsroom platzieren.

    Die PR-Brille aus Sicht eines ehemaligen Redakteurs

    Montag, 23. November 2009

    Vor ein paar Wochen stolperte ich über die Fünf Gründe, warum man Twitter beruflich nutzen sollte. Fünf Gründe, die mir absolut einleuchteten und die ich gerne an meine eigenen Kunden weitergab. Verfasser der Fünf Gründe war Bernhard Lermann von Lermann PR. Er selbst ist erst seit 2007 auf PR-Seite zu finden, davor war er Ressortleiter von gq.com und leitender Redakteur von vanityfair.de. Seit 1998 publiziert er bereits Texte im Internet, schreibt immer noch für vanityfair.de, familyvalues.de und im hauseigenen Blog. Welche Meinung er zu PR- versus Redaktionsarbeit hat, hat Wörterladen ihn in einem Interview gefragt.

    Bernhard-LermannWörterladen: Sie kennen sowohl die Redaktionsseite als auch die PR-Seite. Welche Seite gefällt Ihnen besser? Wieso haben Sie sich für die PR-Seite entschieden?
    B. Lermann: Der Wechsel auf die PR-Seite ging bei mir einher mit dem Wechsel vom Angestelltenverhältnis in die Selbständigkeit. Schon das war für mich ein Schritt, den ich bis heute nicht bereue. Inhaltlich liegen Redaktion und PR-Arbeit manchmal gar nicht so weit auseinander. Gerade beim so genannten „Produktjournalismus“. Sicher wird man als Journalist von den Agenturen hofiert und umlagert, das ist nicht unschön, bekommt aber auf Dauer auch nicht jedem. Am Ende schreibt man die Produktinformationen etwas um und hängt noch ein Gewinnspiel daran. Das hat mir irgendwann nicht mehr gefallen. Jetzt betreue ich sehr spezialisierte B2B-Kunden aus der Halbleiter-, Medizin- und Tourismusbranche. Oft geht es dabei um sehr technische Produkte und Anwendungen, die nur einen überschaubaren Markt betreffen. Das macht mir mehr Spaß, denn meistens geht es um Produkte, die vielen Menschen das Leben und Organisieren erleichtern und technisch innovativ und teilweise sogar revolutionär sind.Wörterladen: Welche PR-Strategie braucht es heutzutage, um als kleines Unternehmen wahrgenommen zu werden?
    B. Lermann: Die erste Erkenntnis sollte sein: Kein Schwein interessiert sich für mich – und mein Produkt ist auch nicht besser als die anderen. Das kann man natürlich keinem Kunden so sagen, aber mit einer völlig übertriebenen Selbsteinschätzung des Unternehmens kommt man nicht vom Fleck. Interessanterweise schätzen die Inhaber dieser Unternehmen ihre eigenen Fähigkeiten nicht so hoch ein wie das Produkt, das sie herstellen. Sie sehen oft gar nicht mehr, wie gut sie ausgebildet sind und was für ein spezialisiertes Wissen sie besitzen. Wenn wir das Internet als Vertriebsplattform für Inhalte oder Nachrichten sehen, die von Menschen produziert werden, dann ist genau das eine große Chance für Spezialisten und für das, was sie zu sagen haben. Denn im Netz nimmt der ehemalige Massenmarkt nur noch einen kleinen Raum ein. Es gibt viel mehr Platz für die vielen Nischen. Nur wer sich dort mit den richtigen Werkzeugen gut platziert und mit seinem Markt ins Gespräch kommt, wird wahrgenommen.

    Man nennt das heute Social Media, weil man bei den Tools auf Blogs, Foren, Twitter, Facebook etc. zurückgreifen kann. Oft vermittelt der Begriff „Social Media“ für meinen Geschmack etwas zu viel von „Zerstreuung“. Man muss natürlich mehr Dinge im Blick behalten, kann aber viel gezielter Nachrichten an genau die Menschen bringen, für die sie relevant sind. Insofern ist die „Streuung“ eher niedriger, dafür aber gezielter als bei alten Marketing- und PR-Strategien.

    Wörterladen: Welche Fähigkeiten müssen PR-Leute mitbringen, um ihre Kunden erfolgreich zu unterstützen?B. Lermann: Wie immer ist Zuhören die beste Fähigkeit bei jedwedem Miteinander, das gilt auch und wohl auch schon immer für die PR. Es ist wichtig, seinem Kunden Strategien und Konzepte nachvollziehbar und belegbar zu erklären. Und da kommen Geduld und Einfühlungsvermögen ins Spiel, den eigenen Wissenstand nicht bei anderen vorauszusetzen und verständlich immer wieder Dinge zu erklären, die einem selbst schon lange klar sind.

    Mut sollte man besitzen, Ideen zu verkaufen, von denen Sie wissen: das braucht der Kunde. Auch wenn die PR-Branche vielleicht sagt: „Das ist zu früh“ oder „Das klappt nicht“. Die Fähigkeit Fehler zu machen hat zum Glück jeder. Aber mit Fehlern kreativ umzugehen und dies nicht zur Ego-Show zu machen, das ist für viele verständlicherweise nicht leicht. Ich möchte gar nicht von Persönlichkeit, Offenheit und Flexibilität sprechen. Ich denke, das sollte eher die Ausgangssituation sein. Die Möglichkeiten, ein Unternehmen bei der Kommunikation mit seinen Kunden (also nicht nur mit der Presse) zu unterstützen, sind heute sehr vielfältig. Man kann sehr kreativ sein. Momentan investiere ich aber viel Zeit darin, die Kunden von neuen Wegen zu überzeugen.

    Wörterladen: Was ist für Sie eine gute Geschichte, um sie den Medien zu „verkaufen“?
    B. Lermann: Eine gute Geschichte ist erst mal eine neue Geschichte. Ich könnte alle Bücher von Philip Roth lesen, aber die neuen interessieren mich mehr als die aus den 70er Jahren. Danach kommt direkt der Nutzen: Für die B2B-Presse sind Mitteilungen über den Aktienkurs einer Firma vielleicht uninteressant, bei der Wirtschaftspresse sind sie dagegen besser aufgehoben.

    Nichts nervt einen Redakteur mehr als eine Pressemitteilung, die für ihn nicht relevant ist. Der beste Weg, ein Thema zu „verkaufen“ geht meiner Meinung nach über jemanden, der etwas Interessantes zu erzählen hat. Ein Produkt mag wichtig sein, aber wenn ich einem Redakteur eine Geschichte anbiete, tue ich gut daran, ihm auch den Geschichtenerzähler zu liefern. Es schadet nie, sich beim Kunden einen Mitarbeiter zu suchen, der sich klar und unterhaltsam ausdrücken kann und den man für solche Zwecke einsetzen kann. Dieser muss nicht zwingend aus der Geschäftsführung sein.

    Wörterladen: Was ist für Sie eine gute Pressemeldung? Wie wichtig ist heutzutage noch eine Pressemeldung in der PR-Strategie – im Hinblick auf die Überflutung der Redaktionen mit Pressemeldungen?
    B. Lermann: Ich bin der Meinung, dass die Pressemitteilung weiterhin wichtig ist. Aber sie nur ins Email-Postfach der Redakteure zu schicken, ist reine Verschwendung. Damit würde man sich auf einen Nachrichtenvertriebskanal verlassen, der heutzutage nicht mehr nur Filter, sondern ein winziges Nadelöhr ist.

    Abgesehen davon, dass die Redakteure wahnsinnig überlastet sind und nicht so viele Themen bearbeiten können, lesen die meisten ihre Emails gar nicht mehr, sondern räumen nur regelmäßig ihr Postfach auf. Nachrichten sollten auch direkt von den Unternehmen als RSS Feed angeboten werden und einfach von jedem per Twitter, Facebook etc. im Netz verteilt werden können. Das Einrichten eines „Social Media Newsroom“ wird mittlerweile von einigen Agenturen angeboten. Den zu pflegen, kann auch eine Aufgabe für die PR Agentur sein.

    Wörterladen: Wie kann sich ein kleines Unternehmen in der Flut an Informationen, die über eine Redaktion hereinbrechen, bemerkbar machen?
    B. Lermann: Es macht ja keinen Sinn, sich in Kanälen bemerkbar machen zu wollen, die eh verstopft sind. Jede Branche kann sich heute in einem eigenen Bereich so organisieren, dass man um die besten Plätze gar nicht mehr zu kämpfen braucht. Es gibt natürlich originelle Geschichten oder Testimonials, die man als Vehikel für eine Nachricht einspannen kann. So etwas funktioniert immer ganz gut, aber das ist eher die Ausnahme.

    Wörterladen: Wie können PR-Leute effektiver mit den Medien zusammenarbeiten?
    B. Lermann: Ich habe den Eindruck, dass die meisten Medienleute und PR-Leute mit dem wichtigsten Medium von heute – dem Internet – noch nicht richtig klar kommen. Eine Zusammenarbeit lässt sich dort sehr gut organisieren, diese Möglichkeit gab es vorher nicht. Man könnte den Journalisten die Recherche und die Auswahl der Themen enorm erleichtern. Im Prinzip bräuchte kein Redakteur jemals wieder eine Pressemitteilung zu lesen, die nicht für ihn wichtig ist. Die PR-Agentur  könnte eine Instanz sein, die dem Redakteur die Recherche vereinfacht. So etwas muss man wie gesagt nur organisieren, die Technik dafür steht schon seit einiger Zeit zur Verfügung.

    Wörterladen: Herzlichen Dank, Herr Lermann, für das informative Gespräch.

    Vernissage im Wörterladen

    Dienstag, 25. August 2009

    Herzlich Willkommen im Wörterladen. Ab heute hat die Agentur Wörterladen ihre neuen virtuellen Räumlichkeiten bezogen und eröffnet mit einer Vernissage. Hierzu sind alle Freunde und Kunden von Wörterladen eingeladen, einzutreten und sich in der Welt der Wörter umzuschauen. (mehr …)