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Artikel-Schlagworte: „Podcast“

Podcast im Kommunikationsmix – hören statt sehen

Mittwoch, 22. Mai 2019

Auf den Trend Podcast sollten Unternehmen jetzt setzen, um ihre Zielgruppe zu erreichen

Podcasts gibt es schon lange, aber die Medien und die Unternehmenskommunikation haben dieses Content-Format kürzlich wieder neu entdeckt. Ähnlich wie Videos oder Infografiken eignen sich Podcasts für spannenden Unternehmenscontent – sowohl intern als auch extern sowie als Angebot an Medienpartner. Setzen auch Sie auf Podcast im Kommunikationsmix.

Blogcast - neues Content-Format

Podcast im Kommunikationsmix: Mit dem Siegeszug der mobilen Internet-Nutzung erleben Podcasts ein Revival. Foto PeterFranz-pixelio-de

Das Medium Podcast gibt es schon lange – aber in den letzten beiden Jahren hat sich ein neuer Trend abgezeichnet: Podcasts werden immer beliebter. Das zeigen mehrere Studien, u.a. vom Branchenverband Bitkom, der Mitte 2018 über 1.000 Deutsche ab 14 Jahren zu ihren Podcast-Verhalten befragt hat. Fazit: Jeder Fünfte hört Podcasts, altersunabhängig. Besonders beliebst sind die Themen Nachrichten und Politik (43 Prozent) sowie Film und Fernsehen (41 Prozent). Jeder Dritte (34 Prozent) hört gerne Comedy. Auch Angebote zu Sport und Freizeit (30 Prozent), Musik (24 Prozent), Gesellschaft und Kultur (24 Prozent) sowie Bildung (24 Prozent) stehen hoch im Kurs. 21 Prozent hören Podcasts aus Wissenschaft und Medizin, 19 Prozent widmen sich Technologien und 18 Prozent Gesundheitsthemen. So ist es kein Wunder, dass auch immer mehr Unternehmen und Marken mit Podcasts auf Hörerfang gehen.

In vier Schritten zum Podcast im Kommunikationsmix

Podcasts sind eine gute Idee, Ihr Kommunikationsportfolio zu erweitern. Sie müssen sich aber klar machen, dass das wiederum Einsatz bedeutet – kommt Ihre Zielgruppe in den Genuss Ihrer Podcasts, möchte sie mehr und wäre enttäuscht, wenn nach drei Sendungen bereits wieder Schluss wäre. Soll ihr Podcast Bestand haben benötigen Sie vor allem neben einer regelmäßigen Ausstrahlung gute Inhalte mit einem hohen Wiedererkennungswert.

1. Schritt: Wählen Sie ein spannendes Thema

Welches Thema Ihr Podcast im Kommunikationsmix haben soll, also worüber Sie reden möchten, ist ausschlaggebend für die Ausrichtung. Überlegen Sie dabei, was Ihr Podcast hat, was andere branchengleiche nicht haben. Welche Themen sich mit Podcasts gut bespielen lassen, kurz und prägnant sind, um gehört zu werden. Machen Sie sich beispielsweise über spezielle Podcast-Suchmaschinen wie listennotes schlau.

Spannende Themen wären:

  • – Unternehmensveranstaltungen: Vorankündigungen, Infos zu Keynote Speakern, O-Töne Besucher, Partner, Geschäftsleitung.
  • – Intern: Geschäftsführerkommentar zu Strategie, Marktentwicklung, aktuellen Debatten oder Mitarbeiterinterviews: Tipps für neue Kollegen, Einblick in aktuelle Projekte – O-Töne oder Kurzumfragen unter Mitarbeitern zu aktuellen Unternehmens- aber auch gesellschaftlichen Themen, die die Entwicklung im Unternehmen beeinflussen könnten
  • – Extern: Geschäftsführer kommentiert Marktentwicklungen, führt Gespräche mit Experten, Partnern – Best Practices mit Partnern, Kunden, die Pilotprojekte beleuchten, Lösungsansätze zeigen.

Nun gilt es noch zu klären, ob Sie letztendlich auf ein Team zurückgreifen können oder die Podcasts alleine erstellen müssen und wie regelmäßig Ihr Podcast erscheinen soll (täglich, wöchentlich, monatlich).

2. Schritt: Überlegen Sie, welche technische Ausrüstung Sie benötigen

Die Qualität Ihres Podcasts macht sich auch in der Qualität Ihrer Aufnahmen bemerkbar. Ihr Podcast im Kommunikationsmix sollte klar und deutlich zu verstehen sein. Das heißt, Sie benötigen ein gutes Mikrophon, das sie an ein Laptop anschließen sowie einen ruhigen, hallarmen Raum während der Audioaufnahme. Sowie ein Audio-Interface, das Mikrofon und Computer vereint oder direkt ein USB-Mikrofon. Hinzu kommen noch Kopfhörer sowie Monitor-Lautsprecher zum Abhören und eine Audio-Software zum Aufnehmen und Editieren wie Audacity.

3. Schritt: Darauf sollten Sie bei der Podcast Produktion achten

Podcasts sollten kurzweilig sein und wie bereits oben genannt einen Wiedererkennungseffekt besitzen. Diesen erhalten Sie beispielsweise mit einem Jingle. Ihre Zuhörer identifizieren ihren Podcast spätestens nach der dritten Ausstrahlung mit Ihrer Erkennnungsmelodie. Zudem müssen Sie es schaffen, Ihre Zuhörer bereits nach den ersten Sekunden von Ihrem Thema zu überzeugen. Überlegen Sie sich wie bei einem Elevator Pitch, wie Sie in der Kürze ihr neuestes Podcastthema umreißen und sagen Sie deutlich, was die Zuhörer aus der Episode mitnehmen können. Jede Episode sollte ein Them behandeln, das derzeit im Markt diskutiert wird, das Ihren Zuhörern unter den Nägeln brennt und das Sie mit ihrer Expertise kommentieren und für Ihre Zuhörer lösen.

Schritt 4: Podcasts im Kommunikationsmix sinnvoll einfügen

Genauso wichtig wie die Erstellung eines Podcast ist seine Vermarktung. Heißt, wie erfahren Ihre Kunden, dass Sie ihnen nutzwertige Themen via Podcast anbieten? Mit diesem 10-Punkte-Plan legen Sie den Grundstein für den Erfolg Ihres Podcasts.

Verwenden Sie Schlüsselwörter, um das Thema Ihres Podcast zu beschreiben: Jeder Podcast hat einen prägnanten Titel, der das Thema eingrenzt. Nutzen Sie also Keywords, die nicht nur Lust machen, den Beitrag zu hören, sondern ihnen helfen, von Hörern gefunden zu werden.

Sparen Sie nicht bei der Beschreibung: Sie müssen nicht gleich die wichtigsten Inhalte verraten, aber ein paar spannende Details zeigen Ihren Hörern, was sie erwartet. Eine Beschreibung soll neugierig machen auf den Podcast-Inhalt – auch hier kommen wieder die Schlüsselwörter zum Einsatz.

Arbeiten Sie mit einem einprägsamen Coverbild: Es sollte das Thema, gerne auch die Zielgruppe und den Benefit aufzeigen. Ist Ihr Podcast beispielsweise auf einen bestimmte Person, Ihren Geschäftsführer zugeschnitten und auf einen bestimmten Tag, sollte das Gesicht und der #Tag grafisch festgehalten sein.

Senden Sie Ihren Podcast an Podcast-Verzeichnisse: Es ist nicht damit getan, dass Sie Ihren Podcast auf Ihrer Webseite oder Ihrem Blog veröffentlichen und in Ihren Social Media Posts darauf hinweisen. Neben Apple iTunes, Google Play-Store, Audio-on-Demand Dienste wie Spotify gibt es Werzeichnisse wie podcaster.de, podlist.de oder podcast.de, auf denen Sie Ihr Publikum erreichen.

Gibt es „Best of.. Podcasts“, die Ihr Thema abbilden? Dann machen Sie sich auf die Suche nach den Herausgebern und stellen ihnen Ihren Podcast für eine Nominierung vor.

Fazit zu Podcast im Kommunikationsmix

Viele Faktoren entscheiden über den Erfolg Ihres Podcasts im Kommunikationsmix: relevanter, zielgruppenorientierter Content, gute Technik sowie die Reichweite. Sie legen die Basis für Ihren Podcast und sollten zur Reichweitensteigerung neben Ihren eigenen Kommunikationskanälen unbedingt Podcast-Listen sowie Audio-On-Demand-Dienste nutzen.

Praxisbeispielen und weitere Tipps zur Vermarketung lesen Sie in der aktuellen PR & Werbe Praxis 10/2019.

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Neues Content-Format: Blogcast

Donnerstag, 14. Februar 2019

Wie Sie einen Blogcast erfolgreich einsetzen und Ihre Zielgruppe erweitern

Haben Sie schon einmal von Blogcast gehört? Das ist ein neues Content-Format, das Blogbeiträge und Podcasts gewinnbringend miteinander vereint. Für wen sich das Trendformat eignet und wie Sie es erfolgreich vermarkten, lesen Sie in diesem Blogbeitrag.

Blogcast - neues Content-Format

Mit dem neuen Content-Format Blogcast entwickeln Sie ihren Unternehmensblog weiter und erreichen neue Zielgruppen – Foto PeterFranz / pixelio.de

Ein Blog gehört zum Standard-Kommunikationskanal von Unternehmen. Aber auch dieser sollte sich immer weiterentwickeln – sei es inhaltlich, optisch als auch technisch. Mit neuen Content-Formaten lassen sich zudem neue Leser generieren. Blogcast ist ein solch neues Format. Mit ihm lässt sich Ihr Blog um ein technisches Tool nutzwertig erweitern.

Was steckt hinter dem Begriff Blogcast

Beim Blogcast werden zwei Contentformate zusammengeführt: der Blog und der Podcast. Das heißt, einmal das geschriebene Wort, einmal das gesagte Wort. Sie vertonen sozusagen Ihre Blogbeiträge.

Vorteil: Ihre Blogbeiträge werden nun nicht mehr nur gelesen, sondern können überall und jederzeit gehört werden. Das ist durch die mobile Nutzung Ihrer Leser/innen sinnvoller denn je. Überlegen Sie selbst, Sie sitzen gerade in einer S-Bahn auf dem Weg zu einer Verabredung und möchten noch die Zeit nutzen, sich online zu informieren. Nun haben Sie aber keine Zeit mehr, den gefundenen Artikel zu lesen, da Sie bereits aussteigen müssen. Die Lösung: Sie hören ihn sich an – das ist komfortabel und zeitsparend.

Neue Leserschaft mit dem Content-Format Blogcast

Als Blogbetreiber eröffnen Sie sich also mit Blogcasts durchaus auch eine neue Leserschaft. Sie erreichen mit Ihren Artikeln zusätzlich Menschen mit Sehbehinderung, Leseschwächen oder Kinder, die noch gar nicht lesen können. Vorausgesetzt natürlich, Ihr Blog richtet sich an diese. Zudem lauschen viele User lieber als dass sie selbst lesen. Gerade auf Smartphones mit kleinem Display ist es angenehmer, den Blogbeitrag zu hören.

Für wen sich ein Blogcast eignet

Generell sind natürlich gesprochene Texte für jede Art von Blog und Thema geeignet, um sich neuen Lesern zu öffnen. Jedoch benötigt ein Blogcast doppelten Aufwand: Sie verfassen einen Artikel und müssen diesen noch vertonen lassen. Das kostet Zeit, aber auch Geld. Geeignet ist das Format für Sie, wenn

  • – Sie sich einer neuen Leserschaft öffnen möchten wie Sehbehinderte
  • – Ihre Blogbeiträge sehr lang sind
  • – Ihre Blogbeiträge Ratgeber- oder Reportagen-Charakter haben
  • – Ihre Leser vor allem mobil auf Ihre Blogbeiträge zugreifen
  • – Sie die Mittel (finanziell, zeitlich, personell) haben
  • – Ihr Blog dafür bekannt dafür ist, immer neue Wege zu gehen, Neues auszuprobieren und Vorreiter zu sein

In 3 Schritten zum eigenen Blogcast

Ein Blogcast besteht aus drei Zutaten: dem klassischen Text, der Vertonung und der Technik, um das Vertonte als Audio-Datei in Ihren Blog einzufügen.

Der klassische Blogbeitrag

Beim Text müssen Sie zukünftig darauf achten, dass das Geschriebene auch gut vertont werden kann. Das bedeutet für Sie: Machen Sie sich bereits vor dem Verfassen des Beitrags Gedanken, wie dieser gesprochen wirkt. Um also Ihren Blogbeitrag 1:1 in eine Audioversion umzuwandeln, sollten Sie den Text so schreiben, dass er schnell zu begreifen ist. Das heißt,

  • – kommen Sie direkt auf den Punkt
  • – bilden Sie kurze Sätze
  • – arbeiten Sie mit Schlagworten, die den Hörer wachrütteln und auf den nächsten neuen Gedanken vorbereiten
  • – überlegen Sie, ob komplexere Begriffe/ Fachtermini notwendig sind oder ob diese passend umschrieben werden können

Die Vertonung des Beitrags

Der Blogcast lebt natürlich von der Vertonung des Textes. Und diese sollte professionell sein. Es reicht also nicht, dass Sie Ihren Blogbeitrag auf eine Audio-Datei aufnehmen und in den Blogartikel einpflegen. Ihre Audioaufnahme muss klar und deutlich sein, um überhaupt gehört zu werden.

Wägen Sie also ab, ob Sie einen professionelle Sprecher engagieren und professioneller Umgebung die Audiospur aufnehmen. Oder im Unternehmen in einem ruhigen Raum mit gutem Klang und der eigenen Stimme die Tonspur. Mit einem USB-Mikrofon, einem Laptop oder PC und einer Aufnahmesoftware wie der kostenlosen Audacity lassen sich Blocasts kostengünstig umsetzen. Das USB-Mikrofon ist hierbei mit dem Gerät verbunden und lädt die Aufnahme direkt auf die Software. Mit Audicity können Sie zudem die Datei schneiden, den Klang verändern beispielsweise auch Hintergrundgeräusche herausfiltern, Musik einspielen oder die Abspielgeschwindigkeit anpassen.

Die Technik für den Blog

Nun muss die Aufnahme in ein passendes Audioformat komprimiert werden wie mp3. Um die Audio-Datei in Ihren Blog einzufügen, benötigen Sie – je nach Content Management System – einen HTML5-basierten Web-Player für Ihre mp3-Datei.

Noch leichter funktioniert das, wenn Sie die Audio-Datei bei “Soundcloud” hochladen und sich dort den Einbettungs-Code in HTML5 anzeigen lassen. Diesen können Sie direkt in Ihren Beitrag einfügen. Wenn Sie WordPress in einer Space-Upgrade-Version nutzen (https://en.support.wordpress.com/space-upgrade/), können Sie Ihre mp3-Datei direkt in die Mediathek hochladen und von dort wie gewohnt einbetten.

Fazit zu Blogcast

Der Blogcast bringt neuen Schwung in Ihren Unternehmensblog und zieht neue Leser an. Mit wenig Aufwand lässt sich das neue Content-Format in bestehende Blogs einfügen und vermarkten. Ihren zukünftigen Podcast können Sie für mehr Reichweite auf eingespielte Streaming-Dienste stellen oder in Podcastverzeichnisse. Für die Technik benötigen Sie nur ein kleines Budget – die Vertonung wird sich einspielen, so dass der kurzfristig höhere Aufwand pro Blogbeitrag durch den höheren Nutzen nicht mehr ins Gewicht fällt.

Die detaillierten Tipps mit spannenden Beispielen ausder Praxis finden Sie in der aktuellen PR & Werbe Praxis 4/2019.

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