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Artikel-Schlagworte: „PR-Bilder“

Pinterest richtig nutzen

Mittwoch, 13. April 2016

Mit der Foto-Plattform Pinterest lässt sich wunderbar Storytelling und Markenaufbau betreiben

Pinterest ist wie Instagram ein reines Bilder-Netzwerk. Für Unternehmen, die vor allem auf Bilder setzen, ist die Foto-Plattform hervorragend geeignet zum Imageaufbau und visuellem Storytelling und sogar zum Abverkauf der eigenen Produkte. Blogger, Publikumsmedien, aber auch Lifestyle-Marken schwören auf Pinterest. Ich zeige Ihnen, wie Sie Pinterest richtig nutzen.

Pinterest richtig nutzen bedeutet, das Profil richtig bestücken

Aktuell verzeichnet Pinterest rund vier Millionen User in Deutschland, Tendenz steigend. Die Plattform ist wie eine visuelle Suchmaschine: Wer auf der Suche nach neuen Interior-Trends ist, Rezepte für das perfekte Ratatouille sucht oder Blumenschmuck für die Hochzeit, wird auf Pinterest fündig. Marken genießen große Wertschätzung bei den meist weiblichen Usern. Sie haben sogar – anders als auf Instagram – mehr Follower als Persönlichkeiten. Das macht Pinterest für Unternehmen so attraktiv.

Pinterest richtig nutzen für visuelles Storytelling

Wenn Sie in der PR für Ihr Unternehmen auf die Macht der Bilder setzen, ist Pinterest die perfekte Plattform. Ziel Ihrer Pinterest-Strategie sollte sein, durch die Fotos auf den eigenen Pinnwänden eine authentische Unternehmenswelt zusammenzustellen. Dort sollten Sie Ihr Unternehmen so zeigen, wie Sie von Fans und Kunden gesehen werden wollen. Die Pinnwände erleichtern es Ihnen, Ihre Themen für Ihre Fans zu clustern.

Hochwertige Bilder – authentisch auf Pinterest erzählt

Pinterest lebt von attraktiven Fotos. Daher ist es unerlässlich, hochwertige Unternehmens- und Produktfotos zu posten: Moodfotos, auf denen Ihre Produkte im Zentrum stehen, oder reine Produktfotos, die direkt auf den Onlineshop verweisen. Sie können durchaus auch mit Werbebildern arbeiten. Wichtig ist, dass Sie eine stimmige Themenwelt rund um Ihre Produkte und Angebote kreieren.

So funktioniert der Imageaufbau mit Pinterest

Stellen Sie sich vor, Ihre Pinnwände auf Pinterest sind Schaufenster. In ihnen können Sie Ihre Produkte z.B. im Wechsel der Jahreszeiten zeigen oder präsentieren, wie man Ihre Produkte nutzt. So können Sie ein vielschichtiges Thema tiefgehend und nachhaltig behandeln. Durch das geschickte Arrangement der Bilder können Sie mit ihnen Geschichten rund um Ihre Produkte und Themen erzählen, d.h. visuelles Storytelling betreiben.

Pinterest als Marketing-Instrument

Durch die Verknüpfung Ihrer Produkt-Fotos mit E-Commerce wird auf Pinterest auch „konsumiert“. Betrachten Sie also Pinterest als verlängerten Arm Ihres Onlineshops oder Ihres Buchungssystem, wenn Sie Pinterest als Reisebüro, Tourismusagentur oder Hotel nutzen.

Beim Marketing via Pinterest bekommen Sie durch Ihre Fans und Kunden Unterstützung. Diese posten Ihre Bilder – wenn sie sie begeistern – auf ihren eigenen Pinnwänden. So erzielen Sie Reichweite und Aufmerksamkeit.

Bevor Sie mit Pinterest starten, sollten Sie sich genau überlegen, welche Bilderwelt Sie dort zeigen möchten. Legen Sie sich also bereits eine geeignete Materialsammlung an, bevor Sie Pinterest richtig nutzen.

Jede Pinnwand sollte mindestens 5-10 Bilder vorweisen. Pinnwände können Sie immer wieder erweitern oder neu anlegen. So wächst ihre Themenwelt und die Fans erhalten immer wieder neue Inspirationen in ihren Newsfeed.

Wenn Sie Pinterest richtig nutzen, können Sie mit wenig Aufwand wunderbar Ihre Unternehmenswelt in Bildern darstellen. Das Bilder-Netzwerk hilft Ihnen beim Markenaufbau und dem Abverkauf Ihrer Produkte. Denn jeder Pin ist mit einer URL verbunden, auf der Ihre Kunden weitere Informationen zum Thema finden und das Produkt direkt kaufen können. Probieren Sie es aus!

Wie Sie sich ein Pinterest-Profil anlegen und über die Foto-Plattform Reichweite erzielen und weitere Tipps sowie Punkten mit Produkt- und Moodfotos, Instagram vs. Pinterest erfahren Sie in der aktuellen Sonderausgabe „Bild“ der PRPraxis 8/2016.

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  • – Kommuikation – Wer fragt, führt: Diese Fragetechniken müssen Sie kennen und beherrschen
  • – Souverän Kommunizieren – Antworttechniken, mit denen Sie in kritischen Fällen leicht punkten können
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  • – Eilmeldung – Einbindung des Facebook-Gefällt-mir-Buttons auf Ihrer Website kann Sie 250.000 Euro kosten

PR-Tipps: So gelingen Ihnen PR-Fotos – Motivwahl

Dienstag, 13. Mai 2014

Im letzten Blogbeitrag habe ich Ihnen dargestellt, dass auch Laien mit der nötigen Technik gute Fotos für PR und interne Kommunikation gelingen. Genauso wichtig wie die Technik ist die Motivwahl. Hier geht es nicht nur darum, wen Sie darstellen, sondern vor allem wie. Tipps gibt es wieder von der Profi-Fotografin Bethel Fath. Sie zeigt Ihnen, wie Sie Menschen perfekt inszenieren.

Bethel Fath für Best of MagazinWenn Sie ein Foto für die PR schießen wollen, sollten Sie sich genauso wie bei einem Artikel Gedanken darüber machen, was beim Betrachter hängen bleiben soll. Und wie schaffen Sie es, dass Ihre Porträts eine Geschichte erzählen. Machen Sie sich ein Kurzkonzept, wen Sie, wie in Szene setzen. Dazu gehört nicht nur das passende Ambiente, sondern auch der Blickwinkel der Kamera, die Kleidung und vor allem bei Grupenfotos die Positionierung der Gruppenmitglieder.

Am Beispiel des Geschäftsführers lässt sich die Motivwahl in 3 Schritten klären

Klären Sie im 1. Schritt:
➤ Was soll die Person vermitteln (Botschaften)?
➤ Steht die Person für sich?
➤ Agiert sie mit anderen?
➤ Ist sie bei einer typischen Tätigkeit zu sehen?

Und beantworten Sie im 2. Schritt diese Frage:
➤ Wo fotografiere ich die Person? Im Büro, im Freien, vor Grünflächen oder vielleicht in einer spannenden Architektur?

Machen Sie sich im 3. Schritt Gedanken darüber, wo das Foto veröffentlicht wird:
➤ im Mitarbeitermagazin (beispielsweise um den Geschäftsführer privat vorzustellen)
➤ im Interview in einer Fachzeitschrift (dann also möglichst mithilfe von Fotos in einer Interviewsituation am Tisch, gestikulierend / mit den Händen erklärend / Mund „sprechend“)
➤ in einer Personalmeldung für die Presse (hier reicht unter Umständen ein klassisches Porträtfoto)

Die Münchner Fotografin Bethel Fath wird vor allem wegen ihrer intimen Menschenbilder gebucht.
Sie schafft es, den Menschen so darzustellen, wie er ist, indem sie seine wichtigsten Charakterzüge im Bild festhält.
Ihre Tipps für den Umgang mit Ihren Porträtierten sind:
1. Nehmen Sie sich als Fotograf zurück und beweisen Sie Einfühlungsvermögen. Nicht jeder ist ein Profi vor der Kamera.
2. Als Fotograf sollten Sie immer klare Anweisungen geben, ohne den Porträtierten in ein zu steifes Korsett zu zwängen. Lassen Sie durchaus auch seine Meinung gelten.
3. Motivieren Sie Ihre „Bildmotive“, um das Beste aus ihnen herauszuholen.
4. Verschwenden Sie nicht die Zeit mit Aufbau und Einstellung der Kamera, wenn Ihre Porträtierten bereits auf das Shooting warten.

Die ausführlichen Tipps mit vielen Fotobeispielen von Bethel Fath finden Sie in der aktuellen PRPraxis 9/2014.

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PRPraxis – hautnah an PR-Themen, die Sie interessieren

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Foto © Bethel Fath, für Best Of Magazin, Porträt des Anwalts Dr. Klaus Höchstetter