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Artikel-Schlagworte: „Pressearbeit“

Media Alert – Alternative zur Pressemeldung für Expertenthemen

Donnerstag, 8. August 2019

Wie Sie mit einem Media Alert Expertentipps geben und ihr Unternehmen positiv ins Spiel bringen

Die Pressemeldung gehört immer noch zu den wichtigsten Instrumenten der Unternehmenskommunikation. Aber nicht immer ist sie die beste Lösung, sich an die Medien zu wenden. Der Media Alert ist eine gute Alternative. Was hinter dem Begriff steckt und wann Sie dieses Contentformat erfolgreich nutzen sollten, erfahren Sie im Blogbeitrag.

Media Alert Alternative Pressemeldung

Der Media Alert ist eine gute Alternative zur Pressemeldung © Tim Reckmann / pixelio.de

Pressemeldungen sind die klassische Maßnahme, um Unternehmensneuigkeiten für die Medien aufzubereiten und diese damit zu versorgen. Zurecht fragen Sie sich, was ist dann ein Media Alert? Alert bedeutet frei übersetzt Alarm. Mit einem Media Alert „alarmieren“, in diesem Fall informieren Sie die Medien zu einem spezifischen Thema, das nicht produktgebunden ist. Am besten funktionieren Media Alerts im Bereich „Tipps“.

Beim Media Alert ist Ihr Unternehmen der Tippgeber

Anstatt eines exklusiven Ratgeberartikels bieten Sie ihre „5 Tipps zu…“ den Medien als Alert an, heißt, zu deren freien Verwendung. Diese können nun die Inhalte eins zu eins übernehmen oder entsprechend ihrer redaktionellen Anforerungen umschreiben. Als Tippgeber bleiben Sie jedoch genannt.

Ein Beispiel: Die Relicense AG, Anbieter von Gebrauchtsoftware, möchte sich positiv ins Gedächtnis ihrer Zielgruppe bringen und die immer noch schwelenden Ängste von Unternehmen dem Thema gegenüber aushebeln. Sie verfasst einen Media Alert mit dem Titel „5 Mythen zum Thema Gebrauchtsoftware – wie Unternehmen vom An- und Verkauf von Gebrauchtsoftware profitieren“. Im Lead nennt sich das Unternehmen selbst als Tippgeber: Die Relicense AG räumt mit den fünf Top-Mythen zu Gebrauchtsoftware auf und gibt Tipps, wie Unternehmen vom An- und Verkauf von Gebrauchtsoftware profitieren.

Relicense bleibt als Fachexperte genannt. Auch wenn die Medien den ursprünglich angebotenen Artikel verändern, ist klar geklärt, wer ursprünglich die Tipps gibt.

Themen für Ihren Media Alert

Tipp-Artikel lassen sich am besten in Media Alerts packen. Sie zeigen plakativ und nutzwertig Ihr Expertenwissen. Ihre Tipps sollten sich natürlich immer im Themenkontext Ihres Unternehmens und Ihrer Produkte bewegen. Dabei können Sie aktuelle Aufhänger nutzen wie:

internationale und nationale Gedenk- und Aktionstage

Tag des Datenschutzes, Tag des Kindes, Tag des Kusses, Tag der Musik, Weltgesundheitstag

Im Internet finden Sie Seiten, die alle nationalen wie internationalen Gedenktage auflisten (https://feiertags.info/jahrestage)

Saisonale Anlässe

Valentinstag, Frühlingsanfang, Fasching, Ostern, Muttertag, Sommersonnwende… Die meisten Jahreskalender enthalten saisonspezifische Tage, so dass Sie gleich Themen als auch den Versandtermin planen können.

Themengebiete, im Umfeld Ihrer Produkte

Machen Sie sich eine Mindmap, in welchem Themenkontext sich Ihr Unternehmen, Produkt bewegt. Nutzen Sie hierzu nicht nur Ihre Keywords, sondern auch ihr FAQ, Fragen, die ihren Kunden aktuell unter den Nägel brennen und Features, die speziell Ihr Produkt bietet.

Zielgruppenansprache

Sie können Ihre Tipp-Artikel auch auf Ihre verschiedenen Zielgruppen zuschneiden. Machen Sie sich hierzu Gedanken, ob Ihre Tipps sich an verschiedene Branchen, Berufsgruppen, Geschlechter, Generationen etc. wendet.

Der Versand eines Media Alerts gestaltet sich entsprechend einer Pressemeldung. Sie verfassen ein kurzes Mailing an die Medienpartner mit dem Hinweis zum Thema und der freien redaktionellen Verwendung.

Fazit zu Media Alert

Media Alerts sind nutzwertige Ergänzungen für Ihre Pressearbeit. Sie kommen vor allem dann zum Tragen, wenn es sich um Ratgeberartikel handelt, die Sie mehreren Medienkontakten zur freien redaktionellen Verwendung anbieten möchten anstatt eines exklusiven Beitrags. Lassen Sie den Tippgeber, in diesem Fall nicht eine bestimmte Spokesperson, sondern Ihr Unternehmen in das Intro einfließen, so dass die Ratschläge auf das Image Ihres Unternehmens einzahlen.

Den Artikel mit einem aktuellen Beispiel und dem inhaltlichen Aufbau finden Sie in der PR & Werbe Praxis 16/2019 sowie viele weitere spannende Themen.

Themen aus PR & Werbe Praxis 16/2019, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Trend: Nachhaltigkeit: So nutzen Sie sie als Plus im Verkauf
  • – Verkauf: Steigern Sie Ihren Umsatz dank Sympathiebonus
  • – Online Marketing: Mehr Aufmerksamkeit für Sie? Dann setzen Sie auf animierte GIFs
  • – Aktuelles: Responsive Anzeigen – die jüngste Innovation von Google Ads
  • – Kommunikations-Mix: 6 Wege, wie Sie intern zeitgemäß kommunizieren
  • – Leserfrage: „Schadet Duplicate Content unserem Ranking?“
  • – Krisen-PR: Ihr Plus – wenn Sie auf Kritik souverän reagieren

Anwenderbericht oder Success Story – Kundenprojekte für Ihre PR

Mittwoch, 5. Juni 2019

Mit diesen sieben Tipps verfassen Sie einen erfolgreichen Anwenderbericht

Unternehmen zeigen ihre Innovationen meist durch Pressemeldungen oder bei Messeauftritten. Dabei sind Anwenderberichte die wahren Success Stories. Sie zeigen ihr Knowhow bei einem ihrer Referenzkunden. Und damit, dass sich ihr Produkt, ihre Lösung in der Praxis bewährt hat. Machen Sie gemeinsam mit ihren zufriedenen Kunden PR für sich.

Anwenderbericht bringt ihre Produkte zum strahlen

Mit einem Anwenderbericht unterstreichen Sie die Glaubwürdigkeit ihrer Lösungen.

Anwenderberichte zu verfassen bietet sich vor allem bei erklärungsbedürftigen Produkten an, deren Vorteil am besten durch ein Best Practice Beispiel klar werden. Redaktionen sind immer auf der Suche nach lösungsorientierten Themen und veröffentlichen gerne Ihren Artikel. Success Stories haben gegenüber Ratgeberartikeln den klaren Vorteil, dass sie beweisen, was Sie den Lesern in einem Ratgeberartikel versprechen.

Die Vorteile – Imagetransfer und Kundengewinnung

Mit einem Anwenderbericht, den Sie verfassen, können Sie nicht nur Ihr eigenes Unternehmen positiv in die Medien bringen, sondern auch Ihren Kunden. Sie lenken die Aufmerksamkeit auf das Referenzunternehmen, das dank Ihres Produktes zukünftig z.B. wettbewerbsfähiger ist, schneller am Markt agieren kann und zusätzlich noch Kosten einspart.

Ihr Kunde ist mit der redaktionellen Berichterstattung äußerst zufrieden und empfiehlt sie auch gerne weiter. Und potentielle Kunden, die vor einem ähnlichen Problem stehen, können Sie mit einem Anwenderbericht zu einer Kaufentscheidung motivieren.

Das Fachmedium – der richtige Partner für Ihren Artikel

Anwenderberichte bzw. Success Stories finden sich fast ausschließlich in Fachmagazinen. Diese bieten meist nur ein kleines Spektrum an News-Seiten, dafür umso mehr Lösungsszenarien für ihre Leser.

  • – Schauen Sie sich Ihre wichtigsten Fachmedien an und studieren sie deren Themen. Nutzt das Medium viele Anwenderberichte, können Sie versichert sein, dass es auch an Ihrem Interesse zeigt.
  • – Die bereits veröffentlichten Success Stories geben Ihnen zudem einen Eindruck, wie Sie Ihren eigenen strukturieren und mit Inhalten füllen.
  • – Bieten Sie einem bestimmten Fachmedium ein Anwender-Thema an. Sprechen Sie direkt mit dem zuständigen Redakteur und machen ihm das Thema schmackhaft.
  • – Natürlich können Sie den Anwenderbericht auch an einen größeren Fachverteiler schicken – die Inhalte sollten nur zu deren Schwerpunktthemen passen.

Das Thema – die passende Referenz

Komplexe Themen lassen sich schlecht in einer Pressemeldung verarbeiten. Der hohe Nutzen Ihres Produkts und sein großes Einsparpotential für Anwender haben sich aber bereits bei einem ihrer Kunden bestätigt. Dann haben Sie bereits die Grundlagen für einen lösungsorientierten Anwenderbericht.

Nutzen Sie Ihren Referenzkunden und bitten ihn, ihre Fallstudie mit harten Fakten wie Investitionskosten, Personaleinsatz, aber eben auch bereits messbaren Einsparungen zu untermauern.

Die Sprache – sachlich und anschaulich

Der Anwenderbericht ist keine Ihrer Imagebroschüren. Marketingsprache ist hier fehl am Platz. Ihr Bericht sollte neutral formuliert sein und journalistischen Schreibkriterien entsprechen. Nutzen Sie Elemente aus Feature und Reportage, um Ihr Thema anschaulich zu formulieren, um das Interesse des Lesers bis zum letzten Satz zu halten.

Die Struktur – von der Herausforderung zur Lösung

Ihre Success Story beschreibt klar das Wirkungsumfeld des Unternehmens. Umso wichtiger ist es, dass der Anwenderbericht, den Sie verfassen, professionellen Anforderungen standhält. Der Leser soll den Produktnutzen verstehen, nachvollziehen und im optimalen Fall auf seinen konkreten Bedarf anwenden können. Je konkreter die Beschreibung einer bereits realisierten Lösung umso überzeugender für potentielle Kunden. Denn was überzeugt einen potenziellen Kunden mehr, als die möglichst konkrete Beschreibung bereits realisierter Lösungen.

Denken Sie beim Anwenderbericht verfassen immer daran: Er wird aus der Perspektive des Anwenders geschrieben. Er gliedert sich in drei Teile:

  • – die Herausforderung beinhaltet die Ausgangslage und Vorüberlegungen,
  • – die Lösung beschreibt die Installation und die dabei aufgetretenen Schwierigkeiten
  • – und der letzte Teil befasst sich mit den Kosten und dem Nutzen des Projekts.

Der Leser – klarer Fokus auf Nutzen

Überlegen Sie beim Schreiben immer, welchen Nutzen der Leser von diesem Anwenderbericht hat. Er soll klar und deutlich erfahren, wie sich das Produkt im Praxiseinsatz bewährt hat und warum es das richtige für die Problemstellung des Referenzkunden war. Und im Idealfall auch für seine eigenen Investitionen.

Die Bilder – immer schön aussagekräftig

Ein Anwenderbericht füllt meist 2-4 Seiten in dem Fachmedium. Und kommt daher nicht ohne Bildmaterial aus. Sammeln Sie beim Kunden Vorher- Nachher-Bilder, Bilder Ihrer Lösung im Einsatz, auch durchaus Detailbilder. Achten Sie darauf, dass die Bilder Ihren Text sinnvoll unterstreichen und schicken Sie lieber eine größere Auswahl an die Redaktion.

Checkliste für das Verfassen Ihres Anwenderberichts

  • – Festlegen des Themas
  • – Referenzkunden auswählen und Einverständnis von diesem schriftlich einholen
  • – Mit Referenzkunden die harten Fakten zu Ihrem Projekt besprechen (Herausforderung, Lösungsansatz, Kosten/Nutzen)
  • – Inhalte und Zitate mit Kunden abklären
  • – Gutes Bildmaterial zu Produkten, Einsatzgebiet, Vorher/ Nachher-Szenarien sammeln
  • – Passende Fachmedien aussuchen
  • – Themenpläne der Fachmagazine recherchieren: passt mein Thema zu einem zukünftigen Special/ Schwerpunkt?
  • – Redakteur kontaktieren und Anwenderbericht anbieten
  • – Hohe Vorlaufzeit von zwei- bis Vierseitern bei den Medien beachten
  • – Anwenderbericht zusätzlich an Fachpresseverteiler schicken
  • – Anwenderbericht nach Veröffentlichung in Fachmedium als Marketingmaterial nutzen: auf Unternehmenswebseite stellen, im Unternehmensnewsletter/ in Kundenmagazinen veröffentlichen, in Pressemappen auf Messen beilegen

Video-Apps – Pressearbeit via Smartphone

Mittwoch, 27. Februar 2019

Diese Video-Apps helfen Ihnen, professionelle Videos zu erstellen

Videos sind wichtiger Bestandteil der Pressearbeit. Die Sozialen Netzwerke leben von Bewegtbildern. Video-Postings sind besonders erfolgreich. Sie werden am häufigsten geklickt und geteilt. Wenn Sie von diesem Erfolg profitieren wollen und Ihr Smartphone ohnehin Ihr wichtigster Begleiter ist, sollten Sie jetzt weiterlesen. Denn um aus Ihren Video-Schnipseln spannende Beiträge zu erstellen, gibt es einige Video Apps, mit denen Sie professionell aufnehmen, schneiden und zusammenfügen können. Wir zeigen Ihnen unsere Favoriten.

Video-Apps in der Pressearbeit

Video-Apps helfen bei der Erstellung und Bearbeitung Ihrer Pressefilme – Foto Rainer Sturm / pixelio.de

Videos ohne großes Drehbuch zu erstellen, authentisch und lebensnah, wird zu einem immer bedeutenderen Bestandteil der Kommunikationsarbeit: Ob Sie auf einer Messe unterwegs sind, Eindrücke von einem Workshop mit Ihrer Community teilen möchten oder die Ankunft Ihrer neuen Ware im Shop filmen wollen. Immer muss es schnell gehen. Da Ihr Smartphone mit integrierter Kamera Ihr ständiger Begleiter ist, können Sie alle diese Situationen ganz einfach festhalten.

Um nun aus Ihren kurzen Eindrücken ein spannendes und attraktives Video zu machen, benötigen Sie die Hilfe von Video-Apps. Mit ihnen lassen sich Ihre Videos zu einer Story zusammenfügen und auf den entsprechenden Kommunikationskanälen hochladen – alles via Smartphone.

Wir haben bei Profis wie den Social Media Women auf Facebook nachgefragt, welche Apps sie für ihre Kommunikationsarbeit bevorzugen. Und haben Ihnen diese in einem Kurzprofil zusammengestellt.

Darauf haben wir bei der Auswahl der Video Apps geachtet

  • – möglichst kostenlos
  • – für IOS und Android geeignet
  • – leichte Bedienoberfläche
  • – Videos aufnehmen
  • – Videos schneiden
  • – Videos zusammenfügen
  • – zusätzlich Bilder einbinden und beschriften
  • – Musik oder Ton einbinden
  • – Videos speichern

Magisto nutzt künstliche Intelligenz

Mit Video-Apps wie Magisto lassen sich Videoclips und Fotos zu einem Video-Kunstwerk zusammenfügen und mit toller Musik hinterlegen. Nach wenigen Minuten haben Sie ein professionell bearbeitetes und produziertes Video, das Sie in Ihren Kanälen und auch per E-Mail oder Messenger teilen können. Sie brauchen nicht zu schneiden und zusammenzufügen – Magisto nutzt die besten Sequenzen aus Ihren Videos und Fotos und macht daraus den finalen Film. Möglich macht das seine künstliche Intelligenz.

Geeignet für: IOS und Android/ Preis: Grundversion kostenlos, ansonsten 4,99$ bis 34,99 $ pro Monat

Videolicious setzt auf News und Reportage

Auch bei Videolicious lassen sich wie auch bei Magisto Bilder und Videos mit Ton und Text zusammenfügen. Zudem können Sie Ihr Video branden. Die App richtet sich an Unternehmen. Vor allem Journalisten nutzen diese moderne Art der Videoberichterstellung. Während Sie sich filmen und zum Publikum sprechen, läuft ein Skript auf Ihrem Smartphone Display, von dem Sie ablesen können. Dieser lässt sich später auf Wunsch wiederum als Untertitel einfügen.

Geeignet für: IOS und Android / Preis: Grundversion kostenlos

Inshot Editor – entwickelt für Instagram Videos

Inshot Editor ist eine einfache und leicht bedienbare Foto- und Videobearbeitungsapp. Sie wurde speziell entwickelt, um Videos für Instagram zu verbessern. Die von Google enwickelte App ermöglicht Ihnen Bilder zu bearbeiten, Videos zu zuschneiden und zusammenzufügen sowie auf dem Gerätespeicher zu sichern.

Geeignet für: IOS und Android / Preis: Grundversion kostenlos, sonst 9,99 €

Video App mit Cloud-Anbindung

WeVideo ist eine cloudbasierte Video-App, die sich an Unternehmen, Bildungseinrichtungen und Privatleute richtet. Anhand einer intuitiven Bedienoberfläche kreieren und bearbeiten Sie Ihre Videos einfach von unterwegs.

Geeignet für: IOS und Android / Preis: kostenlos mit Wasserzeichen, ansonsten ab 4,99 $/ Monat bis 29,99 $/ Monat.

Mein Tipp für Ihre Video-Apps

Neben diesen Video-Apps gibt es natürlich einige weitere gute und kostenlose bis sehr günstige für IOS oder Android. Dazu gehören Cut Story, Splice und der Klassiker iMovie für IOS oder Kinemaster für Android. Alle Video-Apps lassen sich kostenlos herunterladen und ausprobieren. Schauen und testen Sie also, mit welcher App Sie am besten zurechtkommen würden und entscheiden dann, welche Sie in einer Premium-Version nutzen wollen.

Fazit zu Video-Apps

Der Markt an Video-Apps ist voll. Überlegen Sie sich genau, welche Art Videos Sie vorrangig erstellen möchten und was Sie dazu an App-Ausstattung benötigen. Im Grunde sind alle Apps so einfach wie möglich zu bedienen. Sie können entweder bereits aufgenommene Videos nutzen oder direkt aus der App filmen, um diese dann zusammenzuführen und mit entsprechendem Ton und Text zu verfeinern.

Die detaillierten Tipps mit den Vor- und Nachteilen der einzelnen Video-Apps lesen Sie in der aktuellen PR & Werbe Praxis 5/2019.

Themen aus PR & Werbe Praxis 5/2019, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Content Marketing: So positionieren Sie sich durch aktives Themenmanagement und Agenda Setting als Experte
  • – Marketing: Saisonal werben: Bringen Sie Ihre Kunden in Oster- und in Kaufstimmung
  • – Image: Ihr Unternehmen braucht ein Profil: So werden Sie unverwechselbar
  • – Suchmaschinenmarketing: Google Knowledge Graph: Damit pushen Sie Ihr Unternehmensimage und Ihren Erfolg
  • – Kundengewinnung: Locken Sie mit witzigen Rabattaktionen mehr Kunden in Ihr Geschäft
  • – Redaktion: 6 Tipps, damit Ihr Newsletter gern gelesen wird

Pressearbeit oder Werbung – ein Plädoyer für mehr Nachhaltigkeit

Mittwoch, 27. Dezember 2017

5 Gründe, warum Pressearbeit die bessere Werbung für Ihr Unternehmen ist

Immer wieder vermischen Auftraggeber, Geschäftsleitung, Fachabteilungen die Arbeitsfelder Pressearbeit und Werbung. Für „Außenstehenden“ wirken Pressearbeit oder Werbung austauschbar – mal investiere ich mehr in das eine, mal mache ich mehr beim anderen. Fakt ist, beide Disziplinen haben ihre absolute Berechtigung und sollten sich bestenfalls bedingen.

Pressearbeit - nachhaltiger Dialog mit Multiplikatoren

Pressearbeit oder Werbung? – Foto Jens Erbling / pixelio.de

Lesen Sie fünf schlagende Argumente, warum Pressearbeit die bessere Werbung ist. Und wie Sie Ihre Geschäftsleitung davon überzeugen, langfristig in Pressearbeit zu investieren.

Pressearbeit manipuliert nicht, sondern überzeugt mit Fakten und Argumenten

Werbung ist bunt, laut, schafft Phantasiewelten und will die volle Aufmerksamkeit auf sein Produkt/ Angebot vom Konsumenten. Sie möchte mit ihrem Slogan Bedürfnis im Konsumenten wecken, damit dieser das Produkt kauft. Im Gegensatz dazu manipuliert Pressearbeit nicht, sondern überzeugt mit Argumenten und Fakten. Emotionen über Bilderwelten, Storytelling spielen durchaus bei der Pressearbeit eine Rolle, aber im Vordergrund steht immer der Kunde an den sich das Produkt/ Angebot wendet. Phantasiewelten ersetzen Sie durch die reale Welt, in der sich der Kunde bewegt, der Fragen zu Ihrem Produkt hat, die Sie ihm beantworten. Durch fundierte Artikel überzeugen Sie ihn vom Nutzen des Produkts/ Angebots. Das schaffen Sie z.B. indem Sie Ihre Aussagen mit Studienergebnissen, Anwenderbeispielen, Empfehlungen anderer Kunden untermauern.

Pressearbeit ist keine Einbahnstraße, sondern eröffnet den Dialog mit den Interessensgruppen

Werbung muss verkaufen und zwar prompt. Ob Anzeige, TV-Spot oder Banner. Ihre Anzeige macht den Betrachter auf Ihr Angebot aufmerksam. Er soll ihr beworbenes Produkt einfach kaufen, nicht sich mit Ihnen in Verbindung zu setzen, um weitere Informationen darüber zu erhalten. Wer Pressearbeit betreibt, öffnet sich seinen Kunden und sucht den Dialog mit ihnen. Nur so erfahren Sie deren Meinung, wissen, wie Ihr Produkt ankommt, was Sie zukünftig verbessern können. Dazu nutzen Sie Ihre verschiedenen Kommunikationskanäle, die Sie intelligent mit Dialogoptionen verknüpfen: Im Blog bieten Sie eine Kommentarfunktion an, auf den Social Media Kanälen rufen Sie zum offenen Meinungstausch auf, in Ihren Newslettern und auf der Homepage ist der Kontakt zu Ihrem Service angegeben.

Pressearbeit verbessert das Image und Klima zu den Interessensgruppen

Werbung ist punktuell und reagiert nicht auf Krisen oder die Meinungen Ihrer Kunden. Pressearbeit lebt vom Austausch mit den Interessensgruppen. Durch fundiertes Storytelling, Transparenz und einen Blick hinter die Kulissen Ihres Unternehmens, kann sich die Zielgruppe mit Ihnen vertraut machen und vertraut damit Ihren Neuigkeiten. Indem Sie bei Ihren Pressetexten einen hohen Informationsgehalt bieten, Probleme ansprechen und lösen, machen Sie sich bei Ihrer Zielgruppe glaubwürdig. Und kurzfristige Krisen können Ihr Image nur ankratzen, nicht beschädigen. Indem Sie sich auch bei den Redaktionen einen guten Ruf aufbauen, diese regelmäßig mit nutzwertigen Informationen und Bildern versorgen, für Interviews bereit stehen und zu Pressegesprächen laden, werden diese positiv über Sie berichten und zusätzlich Ihr Image fördern.

Pressearbeit ist kosteneffektiv

Werbung kostet. Ein Platz in einer Printausgabe kann – je nach Auflagenhöhe des Mediums – mehrere 1.000 € kosten. Pressearbeit hingegen spart Kosten. Vorrangig bezahlt Ihr Unternehmen Sie; Ihre Ideen, Pressetexte, Artikel, Social Media Posts sind kostenlos. Machen Sie sich doch einmal die Mühe und überprüfen Sie, wie viel das Unternehmen durch Ihre PR-Arbeit Geld eingespart hat. Nehmen Sie dazu Ihre Veröffentlichungen des letzten Quartals und setzen diese in Relation des Werbeplatzes, den Sie hätten buchen müssen, um dieselbe Anzahl an Magazinplatz zu bekommen. Beispiel: Sie haben umgerechnet 5 Magazinseiten redaktionelle Berichterstattung für Ihr Unternehmen erhalten. Eine Seite kostet im Durchschnitt 8.000 € bei Ihren Medienpartnern. Das wären also 40.000 € Werbekosten, die Sie Ihrem Unternehmen gespart haben. Und dafür aber die Glaubwürdigkeit und das Vertrauen in Ihr Unternehmen, in die Marke erhöht haben.

Pressearbeit wirkt langfristig, setzt sich in den Köpfen Ihrer Zielgruppe fest

Werbung verfolgt die Strategie, kurzfristigen Absatz bei aktuellen Produkten, Angeboten zu generieren. Pressearbeit – kontinuierlich betrieben – verändert die Einstellung der Zielgruppe zu Ihrer Marke. Indem Sie in Artikeln, Bildern, Videos, Social Media Posts etc. immer wieder Ihre PR-Botschaften einfließen lassen, zu Multiplikatoren (Medien, Blogger, Partner, Kunden) eine Beziehung aufbauen und diese regelmäßig mit Unternehmensinformationen versorgen und die Bedürfnisse, Kritikpunkte und Empfehlungen Ihrer Kunden und Partner ernst nehmen, bleiben Sie in Dialog mit Ihren Interessensgruppen und können deren Meinung über Ihr Unternehmen formen.

Fazit zu Pressearbeit oder Werbung

Wenn Sie in Kontakt mit Ihrer Zielgruppe treten möchten und diese an Ihr Unternehmen binden wollen, müssen Sie fundierte, langfristig und strategisch angelegte Pressearbeit betreiben. Ein kurzes Aufflackern oder eine Werbeschaltung mal hier mal dort, kostet viel Geld und ist lange nicht so effektiv wie der kontinuierliche Dialog mit den Medien, Multiplikatoren und Ihrer Zielgruppe. Nutzen Sie am besten beide Disziplinen sinnvoll nebeneinander: Eine veröffentlichte Pressemeldung oder gar ein Fachartikel können den Erfolg einer Werbeanzeige erhöhen, die Aufmerksamkeit auf das Unternehmen legen, aber auch umgekehrt. Dann erübrigt sich die Frage Pressearbeit oder Werbung.

Den ausführlichen Artikel finden Sie in der aktuellen PRPraxis 26/2017.

Themen aus PRPraxis 26/2017, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Online Marketing: Steigern Sie den Erfolg Ihrer Website durch Kundenstimmen
  • – Zielgruppen-PR: So nehmen Sie bei Ihrer PR-Strategie auch die Sekundärzielgruppe in den Blick
  • – Textformen: Spannend, bunt und nah am Thema: Mit einer Reportage reißen Sie Ihre Leser mit und begeistern sie
  • – Gestaltung: Mit dieser Visitenkarte bleiben Sie in Erinnerung
  • – Organisation: Projektarbeit: So treffen Sie professionelle Entscheidungen, auch wenn es mal hakt
  • – Facebook: 4 Tipps, wie Sie Ihre Fans mit Videos auf Facebook begeistern
  • – Weiterbildung: Wie Sie die Erlaubnis für eine Weiterbildung im neuen Jahr erhalten

Mein Tipp an Sie: Denken Sie jetzt an die PR 2018

Mittwoch, 11. Oktober 2017

Mit meinen zwei Impulsen starten Sie erfolgreich ins neue Geschäftsjahr und in die PR 2018

Gerade zum Jahresbeginn sind Medien, Verbraucher und Kunden offen für Neues, für spannende Ideen, Tipps, die ihnen ihre Arbeit und ihr Leben erleichtern und Trends, denen sie folgen können. Nutzen Sie den Wunsch nach einem „Neuanfang“ und vermarkten Sie zielgerichtet Ihre Ideen für das neue Jahr und ihre PR 2018.

Jahresplan ist die Basis für PR 2018

Setzen Sie für die PR 2018 unbedingt auf einen Jahresplan © Rainer Sturm, pixelio

Wichtig ist es, nicht ziellos ins neue Jahr zu starten, sondern mit Köpfchen. Setzen Sie daher nicht wahllos Impulse, sondern planen Sie Ihre PR- und Marketingmaßnahmen strategisch. Ein Jahresplan für die PR 2018 ist dabei die Basis. Ihre Kunden aktiv in diese Planung einzubeziehen, zeugt von Weitblick.

PR 2018 – Impuls 1: Gehen Sie gut gerüstet ins neue Jahr, mit einem Jahresplan

Wenn Sie PR-Themen frühzeitig und zielgerichtet planen, werden Sie von ad-hoc Themen nicht überrollt. Überlassen Sie 2018 nichts dem Zufall, sondern wissen Sie jetzt schon, was in der PR 2018 auf Sie zukommt.

Laden Sie Anfang November zum PR-Strategiemeeting ein. Lassen Sie sich dafür Ende Oktober einen Termin bei der Geschäftsleitung geben und besprechen Sie, was die Unternehmensstrategie und die Ziele für 2018 sind. Machen Sie sich dazu Gedanken, wie Sie die Unternehmensstrategie, neue Produktzyklen in der PR 2018 mit Themen füllen. Setzen Sie sich dann mit Ihrem Team zusammen und analysieren Sie, welche PR-Maßnahmen im letzten Jahr gut liefen, welche Aktionen Sie wiederholen sollten und wie Sie die anstehenden Themen für 2018 mit den bisherigen sinnvoll verknüpfen können.

Aktionsplan für Ihre PR 2018

Machen Sie sich danach an den Aktionsplan. Sammeln Sie nun die Ergebnisse, die Grundlage für Ihre Jahres-PR-Arbeit sind. Clustern Sie dabei Themen und Aktionen nach

  • – Internen Terminen wie Mitarbeiterversammlungen, Projekte, Produkt-Launches, Ausbildungsbeginn, Personalien, Jubiläen, neue Standorte/ Räumlichkeiten, Kooperationen, Weihnachtsfeier etc.
  • – externen Terminen wie Messeauftritte, Kongresse, Tag der offenen Tür, Unternehmensveranstaltungen, Kooperationen, Produkt-Launches, neue Standorte/ Räumlichkeiten,
  • – Branchen-Termine wie Saisonthemen, Stichtage für neue Regelungen, Veröffentlichung von Studien, spezielle Jahrestage
  • – Zeitlose Themen wie Newsletter z.B. zu Trends aus der Branche (siehe nächster Impulse), Erfolge, Personalien, Produkte in der Anwendung
Jahrestabelle anlegen für Ihre PR 2018

Erstellen Sie nun eine Jahrestabelle mit folgenden Rubriken: Aktion/ Thema, Zielgruppe, Maßnahme, Veröffentlichungsdatum, Verantwortlichkeit. Spontane Aktivitäten oder von Ihnen geplante Kampagnen abseits der Hauptthemen sollten Sie zusätzlich/ bei Bedarf eintragen, z.B. in themenarmen Zeiten.

Nun sehen Sie auf einen Blick, in welchen Monaten gibt es (vielleicht zu) viel zu tun, wann bieten sich noch Zusatzthemen an. Dementsprechend können Sie die Themen in Ihrem Jahresplan für die PR 2018 nochmals verschieben.

Um rechtzeitig mit der Planung der einzelnen Aktivitäten/ Themen zu beginnen, rechnen Sie sich jetzt aus, wann Sie mit der Vorbereitung anfangen müssen und tragen Sie diese in eine gesonderte Rubrik (am besten mit rot) ein.

Natürlich gibt es pro Thema nicht nur eine PR-Maßnahme, die dazu passt. Denken Sie crossmedial. Am besten verknüpfen Sie Ihren Jahresplan mit einem Redaktionsplan, indem Sie die Themen den einzelnen internen wie externen Medien zuordnen.

Extra-Tipp für den Jahresplan zur PR 2018

Schauen Sie unbedingt in die Mediadaten 2018 Ihrer Key-Medien, welche Themen für 2018 geplant sind. Sollten diese nicht explizit aufgelistet sein, setzen Sie sich mit der Redaktion in Verbindung und bitten Sie um den Themenplan. Meist sind diese halbjährlich erhältlich. Lassen Sie sich außerdem bei der Anzeigenabteilung für deren Themenvorschau freischalten. Gerade bei den IT-Medien werden regelmäßig die Themen des kommenden Heftes für Anzeigeninteressenten verschickt. So haben Sie die Chance, sich noch rechtzeitig zu einem Redaktionsthema zu äußern.

PR 2018 – Impuls 2: Bringen Sie sich bei Ihren Kunden aktiv ins Spiel

Sie haben kein Jahresprogramm, mit dem Sie Ihre Kunden begrüßen können, bieten aber als Berater ein neues Coaching- Konzept, haben ein Buch verfasst oder ein attraktives Produkt in Ihrem Onlineshop? Und möchten darauf subtil aufmerksam machen?

Dann spielen Sie doch noch im alten Jahr „Weihnachtsmann“ und fragen Sie Ihre Kunden, was sie sich von Ihnen im neuen Jahr wünschen (Themen, Kundenservice, Beratungsstunden, spezielle Produkte). Sammeln Sie die Wünsche per Umfrage, z. B. über http://www.surveymonkey.com oder http://twtpoll.com.

  • – Und informieren Sie Ihre Kunden über die Ergebnisse in Ihrem Januar-Newsletter.
  • – Kreieren Sie z.B. die Themenwünsche in einem Blog-Artikel oder „News zum neuen Jahr“ als „Beste-Tipps-Artikel“. Wer mitmacht, nimmt an einer Verlosung teil, bei der Sie z.B. Ihre neue Coachingeinheit, Ihr Buch, ein neues Produkt etc. verlosen können.
  • – Schicken Sie einen Neujahrsgruß mit einer Vergünstigung um 50%, die exklusiv nur am 1.1.2018 eingelöst werden kann, eben wieder auf eine Beratungsstunde, ein Produkt. Fügen Sie diesem Neujahrsgruß einen Blick zurück bei – in dem Sie nicht auf Ihr Jahr zurückblicken, sondern auf das Jahr Ihrer Kunden: Wie Ihre Kunden mit Hilfe Ihres Coachings, Ihrer Produkte, Ihrer Dienstleistungn Meilensteine geschafft haben.
  • – Verschicken Sie einen Tischkalender, in dem Sie bereits Termine eintragen, die für Ihre Kunden wichtig sind (z. B. Messe-Besuche). Aber auch Termine, an denen Sie einen Workshop anbieten oder wie wäre es mit einem Eintrag für ein Telefonat mit Ihnen, um z.B. die weitere Zusammenarbeit zu planen.

Fazit zur PR 2018

Das Jahresende stellt eine Zensur dar. Je besser und zeitiger Sie sich auf das neue Geschäftsjahr und die PR 2018 vorbereiten, umso erfolgreicher starten Sie durch. Ein Jahresplan ist die Basis für Ihr Content Marketing und die Medienarbeit. Und bringen Sie sich gleich mit einer Kundenaktion Anfang 2018 in Erinnerung.

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Pressearbeit – sinnvoll und nachhaltig gestalten

Mittwoch, 9. Dezember 2015

Was ist sinnvoller, ein Pressethema per Telefon oder per Mail anzukündigen?

Immer wieder begegnet mit bei meiner PR-Beratertätigkeit folgende Frage: Wie nehmen Sie am besten Kontakt zu den Medienvertretern auf – per Telefon oder E-Mail? Nerven Sie, wenn Sie anrufen; geht Ihre Nachricht in der E-Mail-Flut unter, wenn Sie schreiben?

Pressearbeit sinnvoll gestaltenEine gute Frage, die auch mich nach langen Jahren in der Öffentlichkeitsarbeit immer wieder beschäftigt. Grundsätzlich ist es so, dass man telefonisch einer Idee bzw einem spannenden Thema durch das Gespräch mit einem Redakteur durchaus eine neuen Blickwinkel geben kann. Der Redakteur hat nun bereits Ihren Namen und kann Ihre Mail gleich besser einordnen, wenn Sie ihm nach dem Telefonat die wichtigsten Fakten zu Ihrer Geschichte per Mail schicken (Pressemeldung etc.).

Aber ob das die Redaktionen auch so sehen? Lassen wir sie am besten selbst zu Wort kommen. Ich habe drei unterschiedliche Publikationen gefragt, ob sie lieber per Mail oder Telefon über ein spannendes Thema informiert werden möchten. Lesen Sie selbst:

Erik Hillenbach, Chefredaktion Gastrotel & Superior Hotel (Fachmagazin)

Ich bin ein Mail-Mensch, darüber kommuniziere ich und generiere bei weitem die meisten Inhalte für unsere Magazine. Mich erreichen täglich 180 bis 220 Presseaussendungen, die ich nach Betreff (Thema!) und Absender scanne und intelligent archiviere. Bei mir verliert sich keine Mail, wenn sie thematisch etwas mit unseren Fachmagazinen zu tun hat – jede andere wird sofort gelöscht. Telefon stört mich hingegen, da es meine Tätigkeit unterbricht. Neue Kontakte können sich gerne per Mail vorstellen. Telefonische Nachfragen ein, zwei Tage nach Versenden der Mail sind durchaus sinnvoll, weil ich dann den Inhalt der Mail noch präsent habe. Eindeutige Reize wie Absender und Betreffzeile lassen mich die Mails schneller einordnen. Wir melden uns bei interessanten Themen zeitnah oder stolpern bei einer Stichwortsuche für ein bestimmtes Thema wieder darüber.

Barbara Hordych, Redaktion Kultur & SZ Extra der Süddeutschen Zeitung (Tageszeitung)

Jeden Tag erreichen mich rund 50 Pressemeldungen. Gerne können mich Unternehmen per Telefon auf ein Thema hinweisen – das gilt vor allem für Neukontakte. So kann ich sofort entscheiden, ob es in mein Aufgabengebiet fällt und daher interessant für mich ist. Eine schriftliche Zusammenfassung der Informationen sollten sie per Mail zusätzlich senden. Diese kann ich gegebenenfalls auch an einen Kollegen oder eine Kollegin im Haus weiterleiten. Kommt mir der Anrufer ungelegen, weil ich gerade über einem Artikel sitze, vereinbare ich eine geeignetere Uhrzeit. Presseaussendungen per Mail können durchaus leicht untergehen, vor allem, wenn der Absender unbekannt ist. Wichtig ist daher, nicht nur den Themenschwerpunkt zu benennen, sondern in unserem Fall auch den Termin (der Veranstaltung) in der Betreffzeile anzugeben. Bei mir bekannten Absendern, schaue ich mir immer ihre Anliegen an, bei unbekannten richtet sich mein Interesse in erster Linie auf das Thema in der Betreffzeile.

Friederike Mechler, Redaktion Deco Home (Publikumsmagazin)

Das Kernthema der Deco Home ist textiles Wohnen. Wir bekommen rund 50 bis 70 Pressemeldungen pro Tag. Bei uns geht keine Meldung unter – wichtig ist, dass das vorgestellte Pressethema zu unserem Heftkonzept passt und attraktive Bilder beigefügt sind. Das ist der visuelle Vorteil der E-Mail gegenüber dem Telefon. Natürlich können uns Hersteller auch gerne telefonisch kontaktieren, wenn sie ein neues Produkt vorstellen möchten, das zur Deco Home passt. Presseaussendungen bekommen wir auch als Katalogsendungen per Post. Kataloge geben uns einen Eindruck der Marke; wir nehmen sie immer wieder für unsere Heftplanungen zur Hand. So sehen wir mit wenig Blättern, welcher Hersteller ein passendes Produktbild für unser aktuelles Thema hätte. Nachdem wir ein sehr bildlastiges Magazin sind, sind wir immer auf der Suche nach guten Bildern. In Presseaussendungen sind attraktive Bilder ein unschlagbarer Hingucker, die uns auf ein Thema aufmerksam machen, das wir in reiner Schriftform weniger beachtet hätte.

Natürlich können meine drei Redaktionskontakte nicht für alle Journalisten sprechen, aber die Tendenz ist klar: Wer in der Masse der Presseaussendungen auffallen will, muss zumindest das Format des Mediums kennen und in der Betreffzeile das Thema in wenigen Worten umreißen. Bei bilderlastigen Magazinen benötigen Sie unbedingt aussagekräftige Fotos. Wenn Sie sichergehen wollen, dass Ihr Thema ankommt und Sie sind der Redaktion zudem noch nicht bekannt, wagen Sie den Anruf und stellen Sie sich und Ihr Thema der Redaktion vor.

Den ausführlichen Artikel mit den Top-Zutaten einer Presseaussendung lesen Sie in der aktuellen PRPraxis Ausgaben 25/2015.

Themen aus PRPraxis 25/2015, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Bildmaterial – Abbildungen erhöhen Ihre Sichtbarkeit und Reichweite
  • – Interne Kommunikation – Diese 5 Empfehlungen machen Ihre Mitarbeiterbefragung erfolgreich
  • – PR-Beratungsleistung – Chef und Kunde sind beratungsresistent? Das können Sie als PR-Verantwortlicher tun!
  • – Rechtssprechung – wann Produktfotos teuer werden können
  • – Leserfrage – Welche sind die Vor- und Nachteile verschiedener Druckfarb-Systeme?

Presseverteiler erstellen – Aufbau und Pflege

Mittwoch, 17. Juni 2015

4 Tipps, wie Sie sich kostenlos einen professionellen Presseverteiler erstellen

Ihr Presseverteiler ist der Motor Ihrer Öffentlichkeitsarbeit. Ohne Ihre richtigen Medienkontakte ist Ihre Pressearbeit nichts wert. Daher sollten Sie bereits beim Aufbau des Presseverteilers alles richtig machen.

rp_Pressemitteilung-Aufbau-W-Fragen-300x195.jpgWenn Sie für ein Produkt, eine Marke oder ein Unternehmen einen Presseverteiler erstellen, sollten Sie sich nicht die Frage stellen, in welchen Medien möchte ich etwas über mich lesen. Sondern: Welche Medien liest / sieht/ hört meine Zielgruppe. Und welches Medium deckt meine Themen ab. Das ist der Ausgangpunkt für den Aufbau Ihres Presseverteilers.

Tipp 1: Finden Sie die passenden Medien für Ihren Presseverteiler

Es gibt viele Agenturen und Dienstleister wie Zimpel oder Stamm, über die Sie Presseverteiler erstellen können. Der Zugang ist jedoch meist teuer und Sie müssen trotzdem noch Ihren Verteiler überprüfen. Oft sind Kontaktdaten veraltet, in den Datenbanken sind nur Chefredaktion hinterlegt oder es fehlen E-Mailadressen etc.

Machen Sie sich am besten selbst ans Werk – und das kostenlos. Verschaffen Sie sich einen Überblick über die deutsche Medienlandschaft, z.B. über fachzeitungen.de Dort finden Sie alle deutschen Publikums- und Fachzeitschriften mit Kurzcharakteristika und Ansprechpartner; unterteilt nach Fachbereichen wie Lifestyle, Elektronik, Marketing oder in alphabetischer Reihenfolge.

In unserem Nachbarland hat der Österreichische Zeitschriften- und Fachverband eine Liste der Publikums- und Fachmedien für Österreich nach Zielgruppen zusammengestellt – mit Kontaktdaten zu den jeweiligen Zeitschriften.

Achtung: Nicht die Quantität bestimmt die Wirkkraft Ihres Presseverteilers, sondern die Qualität. Für ein Nischenprodukt aus dem B2B-Bereich benötigen Sie weder Kontakte zu Tageszeitungen noch Publikumsmagazine. Mit einem Verbraucherthema wie „Frühbucher“ können aber auch Reise-Apps in eine Zeitung wie Die Welt kommen. Gerade zur Urlaubszeit veröffentlichen Zeitungen und Witschaftsmagazine gerne Ratgeberartikel zu hilfreichen Reise-Apps. Sie sehen, Ihre PR-Themen haben bei Ihrem Presseverteiler eine gehörige Portion mitzureden.

Tipp 2: Recherchieren Sie auf den Onlineseiten nach Ihrem Ansprechpartner

Ihre Ansprechpartner in den Medien sollten sich nicht auf die Chefredaktion beschränken. Vor allem in großen Redaktionsteams schlägt der Redakteur „sein“ Thema in einer redaktionskonferenz vor. Suchen Sie also für jedes Medium Ihren dedizierten Ansprechpartner heraus.

Viele Printmagazine oder Zeitungen haben sehr gute Onlineseiten mit Kontakt zu den Redakteuren. Diese finden Sie entweder in einem eigenen Reiter oder im Impressum. Sollten Sie sich unsicher sein, in welches Ressport Ihr Thema passt (Lokales oder doch Wirtschaft) oder der Ansprechpartner nicht klar ersichtlich sein, dann greifen Sie zum Hörer und rufen Sie in der redaktion an. Die Telefonzentrale des Verlages hat meist schon die richtige Antwort für sie. Wenn nicht, dann lassen Sie sich mit der Redaktionsassistenz verbinden und lassen sich den entsprechenden Redakteur für Ihr Thema nennen.

Freie Journalisten sind um einiges schwieriger zu recherchieren. Bei vielen Online-Magazinen werden die Autorennamen zu den Artikeln gestellt. Wenn Sie nun einen Artikel zu Ihrem Thema, z.B. Frühbucher, finden, erkundigen Sie sich beim Medium, ob es sich bei dem Autor um einen freien oder festen Redakteur handelt. Lassen Sie sich die Kontaktdaten geben und machen Sie gleich einen Anruf. So können Sie Ihr aktuelles Thema dem Redakteur/ dem freien Journalisten vorstellen und erfahren, ob wieder ein ähnlicher Artikel wie der von Ihnen gefundene (aus dem Vorjahr) geplant ist.

Tipp 3: Unterteilen Sie Ihren Presseverteiler nach Gattungen und Themen

Egal, ob Sie mit einer Datenbank wie Access arbeiten oder Ihre Kontakte in Excel einpflegen. Achten Sie darauf, dass Sie den Presseverteiler nicht alphabetisch ordnen, sondern nach Gattungen bzw. Themen. Je vielschichtiger Ihre Medienkontakt sind, umso stärker müssen Sie Ihren Presseverteiler unterteilen:

  • – Publikumsmedien unterteilt in Frauen, Männer, Themen (Reise, Sport, Outdoor, Wohnen, Tiere etc.)
    • – unterteilen Sie diese noch in 4x/ Jahr + 2-monatlich, monatlich, vierzehntägig+ wöchentlich, online
  • – Fachmedien extra (ppint, online)
  • – Special Interest
  • – Blogs
  • – Facebook/ soziale Medien (Auftritt der Medien, Kooperationspartner)
  • – International (für Presseaussendungen in englischer Sprache)

Um für Anrufe, Presseeinladungen, Exklusivgeschichten Ihre A-Kontakte jederzeit griffbereit zu haben, sollten Sie diese in einem extra Reiter aufführen.

Generieren Sie auch Spalten für Anmerkungen: wen haben Sie kontaktiert zu welchem Thema (per Mail, telefonisch), wen haben Sie auf der Messe getroffen, eingeladen etc.

Tipp 4: Pflegen Sie Ihren Presseverteiler regelmäßig

Nutzen Sie kontinuierlich Infos zu neuen Magazinen, die Sie über Newsletter wie kress oder cision erhalten und kontaktieren Sie sofort die Redaktion, um den richtigen Ansprechperson für Ihren Presseverteiler herauszufinden und dort einzupflegen.

Die teilweise schnelle Fluktuation vor allem bei den Publikumsmedien macht es fast unmöglich, den Presseverteiler immer aktuell zu haben. Daher ist es sinnvoll, dass Sie nach jeder Presseaussendung sich noch genügend Zeit nehmen und die Fehlermeldung, die Sie per Mail von einigen Redaktionskontakten bekommen, bei der Redaktion hinterfragen. So erhalten Sie sofort den neuen Kontakt, der für Sie zuständig ist, sollte er nicht bereits in der „Abwesenheitsnotiz“ des Redakteurs stehen.

Bleiben Sie also immer am Ball bei der Pflege Ihres Presseverteilers. Dann haben Sie den soliden Grundstein für eine wirkungsvolle Pressearbeit gelegt.

Kleine Helferlein – PR-Tools, die Ihnen die Arbeit erleichtern

Donnerstag, 6. November 2014

Egal ob als freier PR-Berater oder Social Media-Berater, Texter oder PR-Referent im Unternehmen, es gibt Tools, die Sie bei Ihrer täglichen Presse- und Textarbeit unterstützen. Sei es bei der Themenrecherche, beim Artikelaufbau, bei Presseaussendungen oder Ihrer Kreativarbeit. Ich habe Ihnen meine Favoriten zusammengestellt.

Bilderwelten suchen und erstellen

Wenn Sie auf der Suche nach einem passenden Bild für Ihre Blogartikel, Webseiten etc. sind, gibt es jetzt eine tolle Seite, die kostenlose und lizenzfreie Stockfotografie in sich vereint. Sie sind dank Creative Commons Zero (CC0 1.0) auch kommerziell verwendbar. Dort können Sie sich auch nur mal „umschauen“, um Ideen für eigene Bildwelten zu erhalten.

Unerlässlich für die Bildbearbeitung ist für mich Gimp. Die Freeware ist Photoshop sehr ähnlich – mit ihr kann ich schnell mal ein Bild zuschneiden, verkleinern etc. Das Bildbearbeitungsprogramm gibt es für Windows-, Mac- und Linux-Systeme.

Um Bilder freizustellen ist es manchmal sinnvoll, einen Profi zu engagieren und es nicht selbst über Gimp zu versuchen. Dann nutze ich am liebsten Misterclipping mit seinem schnellen, akuraten und günstigen Service (innerhalb von 24 Stunden, handgefertigt).

Pressearbeit leicht gemacht

Wenn Sie für Ihre Kunden oder Ihr Unternehmen regelmäßig Presseaussendungen machen, sollten Sie einen Newsletter-Dienst nutzen, der nicht nur eine vorgefertigte E-Mail personalisiert an Ihren (großen) Presseverteiler versendet, sondern die Presseaussendung auch optisch aufwertet. Empfehlen kann ich hierbei vorallem Cleverreach, bei dem man sich auch je nach Zielgruppe verschiedene Gruppen-Newsletter einrichten kann. Die Leistungen überwiegen bei weitem die Kosten.

Zu einer Presseaussendung gehört auch Bildmaterial. Redaktionen mögen große Maildateien nicht. Daher nutze ich Dropbox, um die Bilder als Links oder ganze Ordner anzubieten. Zudem haben ich mit der Dropbox meine wichtigsten Dokumente und Bilder jederzeit auf all meinen Arbeitsgeräten verfügbar.

Für die Erarbeitung eines Presseverteiler nutze ich fachzeitungen.de oder journalismus-online. Die Seite ist unterteilt nach Fachbereichen wie Lifestyle, Elektronik, Marketing oder in alphabetischer Reihenfolge. Dort finde ich alle wichtigen deutschen Publikums- und Fachzeitschriften mit Kurzcharakteristika und Ansprechpartner. Das österreichische Pendant ist der Österreichische Zeitschriften- und Fachverband.

Recherche im Internet

Für das schnelle Online-Monitoring empfehle ich Google Alert. Ich habe mir für meine verschiedenen Kunden deren Keywords, deren Unternehmensnamen sowie die dazugehörige URL als Alert eingerichtet. Das ermöglicht mir nicht nur über Online-Veröffentlichung meiner Kunden auf dem Laufenden zu bleiben, sondern auch über deren Wettbewerber.

Tweetdeck ist hervorragend, wenn Sie mit Twitter arbeiten. Dort können Sie sowohl Ihre Tweets verwalten als auch nach Themen Ihrer Kunden bzw. nach deren Namen recherchieren.

Netvibes ist für mich immer noch der Online Feed-Reader, der es mir ermöglicht, sowohl über PC, Smartphone oder Tablet auf eine personalisierte Startseite zuzugreifen. Gleichzeitig ist er ein tolles Recherche-Tool, denn ich kann meine Internetfundstellen nach Themen clustern – egal, ob es sich um Podcasts, E-Mail-Nachrichten, RSS-Feeds, News Alerts, Bookmarks oder Social Media Kanäle handelt. Die einzelnen Module lassen sich per Drag & Drop auf meiner Startseite positionieren. Mit Netvibes kann ich alle Suchergebnisse auf einen Blick überwachen und für Präsentationen, Workshops etc. auf meine Themensammlung zurückgreifen und sie auch mit anderen teilen.

Evernote ist mein virtuelles Gedächtnis. Immer und überall kann ich unkompliziert darauf Links, Schnappschüsse zu meinen Ideen in Form von Notizzetteln festhalten. Automatisch synchronisiert Evernote die Infos mit meinen Geräten. Fundstücke finde ich anhand einer Suchfunktion schnell wieder.

Mit bubble.us erstelle ich nicht nur visuell PR-Konzepte, sondern baue auch Artikel auf, indem ich ausgehend von meiner Grundidee, einzelne Zweige als Erzählstränge entwickel oder in der PR Instrumente nach Zielgruppen cluster. Jeden Zweig kann ich durch eine eigene Farbe kennzeichnen.

Texten – abwechslungsreich und suchmaschinenoptimiert

Beim Texten helfen nicht unbedingt technische Tools, sondern vor allem Kreativitätstechniken

Bei Schreibblockaden visualisiere ich z.B. meine Informationen: Wie zeichne ich Mobilität, Düfte, Wärme? Oder Schreiben Sie sich alle Fragen auf, die Ihnen zu Ihrem Thema durch den Kopf gehen. Danach beantworten Sie diese mit wenigen Worten. Halten Sie die Antworten auf einem anderen Papier fest. Wenn nötig bringen Sie den Text noch in eine andere Reihenfolge.

Für meine Textbausteine nutze ich umschreibende Adjektive. Da ich bei einigen Kunden immer wieder aus dem ähnlichen Fundus an Textbausteinen und Themen schöpfen, habe ich mir eine Liste mit Schlagworten, Adjektiven, die deren Markenspektrum umschreiben, gemacht. So nutze ich nicht immer die gleichen Formulierungen. Zudem gehe ich in Zeitschriften, im Internet auf Wörterfang für meine Hauptthemen wie Kinder, Interior Design, Hightech, z.B. zauberhaft, fröhlich, spielerisch für Kindermarken, anschmiegsam, mondän, kosmopolitisch für Interior Marken.

Wenn ich z.B. eine Pressemeldung oder einen Fachartikel verfasse, helfen mir auch Kreativitätstechniken wie die 2-minütige Finger-Technik. Mit dieser Methode filtere ich meine Kernaussagen. Diese orientieren sich an der Zahl meiner Finger. Ich schreibe die 5 Kernaussagen auf jeweils ein rundes Papier und klebe sie gegenüber an die Wand. So haben ich beim Texten meine 5 wichtigsten Punkte immer vor Augen.

Mit Clustering kann ich sehr gut Begriffe aufschlüsseln, was mir bei Pressemeldungen, Kurzartikeln oder Artikel zu einem eindimensionalen Thema hilft. Dazu schreibe ich in die Mitte meines Blattes mein Hauptthema, z.B. Musikalische Früherziehung. Nun schreibe ich rund um diesen Kreis alle Begriffe auf, die mir dazu in den Sinn kommen, egal ob es sich um Substantive, Verben oder Adjektive handelt. Und verbinden diese wieder mit Musikalische Früherziehung. Gedanken, die ich mit den Begriffen assoziiere, verbinde ich mit diesen direkt, nicht mit Musikalische Früherziehung. (Beispiel: Musikalische Früherziehung – Kinderkonzert – Familienerlebnis). Das Clustering funktioniert hervorragend mit bubbl.us

Soll mein Artikel auch noch suchmaschinenoptimiert sein, überprüfe, ich mit dem Keyword-Dichte-Tool von PR Gateway, ob er die richtige Keyword-Dichte enthält.

Dank toller Apps und einer regen Internetkultur gibt es immer wieder neue Online-Werkzeuge, die uns Kreativen bei unserer Arbeit helfen. Was sind Ihre Favoriten?

SEO-Tipps für Ihre Pressemeldungen – Headline bestimmt über Weiterlesen und Teilen

Mittwoch, 30. Juli 2014

Wussten Sie, dass selbst für Redaktionen verfasste Pressemeldungen Ihnen helfen, bei Google nach oben zu rutschen? Dabei sollten Sie jedoch Ihre Pressemeldung nochmals auf Keywords verbessern und direkt für die Kundenbedürfnisse zuschneiden. Nutzen Sie zudem begeisternde Headlines, die Ihre Leser animiert, die Meldung nicht nur zu lesen, sondern auch zu teilen. Eine aktuelle Studie aus den USA hat fast eine Millionen Überschriften analysiert und zeigt Ihnen, welche Worte Sie unbedingt nutzen sollten.

 

Vor kurzem bin ich über einen tollen Artikel im Portal der Wirtschaft gestolpert. Nachdem ich mich vorrangig mit Online-PR befasse, war das Thema genau auf meine Tätigkeit zugeschnitten: Pressemitteilungen optimieren: 7 Tipps für beste Rankings.

 

Er passt perfekt zu einem meiner Blogbeiträge, die ich kürzlich veröffentlicht habe: Wie verfasse ich eine Pressemeldung?! Und zwar nicht zwangsläufig für die Redaktionen und Medien, sondern vor allem für die Internetleser, nämlich meine potentiellen Kunden.

 

Da wären wir bereits beim 1. Tipp von Portal der Wirtschaft:

    1. Ändern Sie Ihre Defintion von Pressemitteilungen

      Das bedeutet, schreiben Sie für den Kunden und nutzen Sie Keywords, die er bei seiner Suche bei Google eingeben würde.

    2. Optimieren Sie die Überschriften

      In der Headline sollten Sie Ihre Keywords einfügen, denn Portal der Wirtschaft z.B. übermittelt diese an Google.

    3. Wählen Sie Ihr Thema weise

      Vor allem nutzertige Meldungen, Ratgeberartikel oder Tipps sind bei Lesern gefragt. Nutzen Sie Ihr Fachwissen, um Antworten zu geben auf Fragen, die Ihre Zielgruppe beschäftigen.

    4. Verwenden Sie Bilder mit suchmaschinenoptimierten Dateinamen

      Bilder sagen nicht nur mehr als 1000 Worte, sondern helfen auch beim Google-Ranking. Denn Ihr Bild taucht in den Suchergebnissen Ihrer Kunden auf, wenn Sie im Dateiname Keywords verwenden, nach denen Ihre Zielgruppe sucht.

    5. Setzen Sie einen Link zu Ihrer Homepage

      Der Link zu Ihrer Internetseite erzeugt einen seltenen „do-follow-backlink“. Sie sollten möglichst die URL eingeben, auf der sich weiterführende Themen zu Ihrer Pressemeldung befinden.

    6. Bleiben Sie mit der Veröffentlichung von Pressemeldungen am Ball

      Schreiben Sie nicht eine einmalige Pressemeldung, sondern kontinuierlich. Guten und regelmäßigen Content liebt Google. Und Ihre „Fans“ möchten sicher mehr von Ihnen „lesen“.

 

Wenn Ihnen die Kurzfassung nicht ausreicht und Sie wissen wollen, was hinter dem 7. Tipp, dem Profitrick, steckt, sollten Sie sich die ausführlichen Tipps durchlesen.

 

Mit der richtigen Headline auf Kundenfang

 

Eine US-amerikanische Studie bringt es ans Licht: Leser lieben die direkte Ansprache in einer Headline. Sie wollen sich angesprochen und verstanden fühlen. CoSchedule, der Anbieter eines Social Media Tools, hat fast eine Millionen Headlines untersucht, um herauszufinden, worauf User am liebsten klicken und dann auch teilen.

 

Noch erfolgreicher ist der Begriff „List Post“. Er funktioniert vor allem in sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter und LinkedIn. Listen-Artikel (Listicles) wie 10 Gründe für…, 7 Tipps zu…, 3 Tricks, die… entwickeln eine große Reichweite bei der Social Media Gemeinde. Weiter zeigte die Studie, dass Internetuser gerne neue Dinge lernen oder etwas Neues gewinnen möchten. Die Begriffe Win, Giveaway, DIY und How-to entwickelten einen hohen viralen Effekt.

 

Natürlich ist die Studie rein auf US-amerikanische Veröffentlichungen beschränkt, aber auch wir Deutschen lieben Gewinnspiele, Ratgeberartikel und Anleitungen aller Art. Und Listicles funktionieren auch bei uns bestens.

Den ausführlichen Artikel zur „perfekten Überschrift“ finden Sie auf t3n.

Sommerfeeling bei Lenz & Leif

Donnerstag, 24. Juli 2014

Maritime Farben und Muster zaubern die edlen Strickdecken und Merinokissen der Lifestylemarke auf Sessel und Sofas

Der Sommer ist definitiv da. Wer jetzt seinen Sommerurlaub verlängern möchte, für den hat die Lifestylemarke Lenz & Leif das richtige Rezept: Merinodecken und Merinokissen mit mediteranem Flair – Farben wie weicher Sand, wärmende Sonne, türkisfarbenes Meer oder in Streifenoptik – alles aus extrafeiner Merinowolle. Die edlen Wolldecken und Wollkissen verwandeln Sofa, Sessel und Bett in ein Strandhaus deluxe. So wird die nächste Urlaubsreise ans Meer bereits im Kopf Wirklichkeit.

Stripes-Merinodecken-KissenIm Strandkorb aufs Meer blicken, Muscheln im weichen Sand sammeln, den ersten Cocktail an der Strandbar schlürfen und noch abends die warmen Sonnenstrahlen auf der Haut spüren – das ist Urlaub am Meer. Mit den Lenz & Leif Sommerfarben von VALERIE und DOUBLEFACE und der neuen Decken- und Kissenkollektion in Streifen-Optik STRIPES können sich Meeresliebhaber ihr Urlaubsgefühl ins Haus holen. Die glatten und seidigweichen Kissen und Plaids der Lifestylemarke Lenz & Leif verwandeln jedes Sofa in eine Strandhausidylle und das Bett in eine Hochsee-Yacht. Die hochwertige Verarbeitung der Lenz & Leif Decken und Kissen aus 100% extrafeiner Merinowolle lassen die Strick-Accessoires zu Deko-Lieblingen avancieren. Die Lieblings-Sommerdecke ist auch ein idealer Reisebegleiter – leicht und platzsparend. Ein Stück Zuhause für unterwegs.

Serie Stripes – neue Strick-Kollektion für den Sommer
Auf den internationalen Interior- und Design-Messen war die neue Lenz & Leif Kollektion STRIPES der Hingucker. Die breite Streifen-Optik der Merinodecken und Merinokissen ist diesen Sommer wieder sehr angesagt. Die Strick-Accessoires bringen maritime Leichtigkeit ins Haus und auf die Terrasse. Die stilvollen Decken und Kissen erinnern an mondäne Badeurlaube an der Riviera, entspannte Stunden auf weißen Hochsee-Yachten und warme Abende im Strandhaus auf Sylt. Die hochwertig verarbeiteten Wolldecken (140×180 cm) und Wollkissen (50×50 cm) gibt es in den Farben blau/weiß, grün/weiß, rot/weiß, gelb/weiß und beige/weiß. Dazu lassen sich die Uni-Kissen der Serie VALERIE in Dunkelblau, Gelb, Grün, Rot, Beige oder Weiß perfekt kombinieren.

Serie Doubleface – Wendeplaids in angesagtem Look
Sommerfeeling pur verströmen die 1200g leichten Merino-Wendedecken DOUBLEFACE (140×180 cm). Glatt und seidig fühlen sich die Wendeplaids der Serie Doubleface an. Sie bringen den Sommer ins Haus und verlängern unsere Outdoor-Abende. Später am Abend bringen wir die sommerliche Frische zurück auf unser Lieblingssofa. Die Farben sind zurückhaltend bis knallig. Sie erinnern an leckere Eiscreme, die strahlende Sonne oder das tiefe Abendrot. Wer seine Räume farblich zurückhaltender gestalten möchte, dreht die Wendedecke einfach um. DOUBLEFACE kombiniert zwei Strickdecken in einer und hat dank ihrer sommerlichen Farben immer Saison. Erhältlich in den Farben türkis/ hellgrün, grau/weiß, rosa/magenta, orange/beige, dunkelblau/gelb, lila/hellblau, gelb/beige, magenta/grau, gelb/braun, braun/camel.

Serie Valerie bright – Strick-Decke für jede Stimmung in 17 Farben

Oft sind die einfachsten Dinge die Schönsten – das gilt auch beim Design. Lenz & Leif hat eine Decke (140×180 cm) entwickelt, die durch ihr einfaches Strickbild und ihre Leichtigkeit besticht. Das dünne Merinoplaid ist genau das richtige Accessoire für kühle Abende und Nächte. Die Vorderseite ist rechts gestrickt, die Rückseite links – eine breite Einfassung gibt der Decke ihre Kontur. Bei 17 verschiedenen Farben ist VALERIE wirklich eine Decke für jede Stimmung. Die edle Wolldecke gibt es in den Sommerfarben Rosa, Hellgrün, Türkis, Rot, Beige, Hellblau, Dunkelblau, Gelb, Orange, Lila, Weiß, Magenta, aber auch in Dunkelgrau, Grau, Dunkelgrün, Camel und Braun.

Luxus auf der Haut – nachhaltiges Konzept der Lenz & LeifMerino-Decken & Merino-Kissen

Lenz&Leif_DoublfaceDie Lifestylemarke Lenz & Leif verwendet für ihre hochwertige Strick-Kollektion nur extrafeine Merinowolle. Sie ist langlebiger und strapazierfähiger als Kaschmir. Durch ein besonderes Strickverfahren erhalten die Decken und Kissen ihr weiches Gewand und die edle Struktur. Diese verlieren sie auch nicht nach mehrmaligem Waschen. Nachhaltig ist auch die Herstellung: Lenz & Leif vertraut auf deutsches Handwerk. In einer deutschen Manufaktur wird das extrafeine Merinogarn zu Decken, Kissen und Wärmflaschen deluxe verarbeitet. Die inländische Fertigung bedeutet kurze Wege und dadurch mehr Flexibilität für die Lifestylemarke, zudem schonen die kurzen Wege die Umwelt. Die feinen Stoffe werden nur mit erdgasbetriebenen LKWs vom Produktionsstandort zum Lager oder auf die Messen transportiert.

Die Kolletion aus Merinodecken und Merinokissen ist direkt über den Lenz& Leif Onlineshop beziehbar.