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Artikel-Schlagworte: „Pressemeldung“

Texten wie ein Profi – 14 Wegweiser zu einem packenden Artikel

Mittwoch, 10. Juli 2019

Texte sind immer noch das A und O in der Pressearbeit und im Online Marketing. Egal, ob Sie Content für Webseiten, Blogs, Social Media Kanäle generieren oder Pressemeldungen verfassen. Gut geschriebene Artikel werden gerne gelesen. Aber was genau ist ein guter Text? Einer, der thematisch den Nerv des Lesers trifft? Ja, sicher! Aber auch einer, der den Lesegewohnheiten der Generation Internet entgegenkommt: Ein Text, der leicht verständlich ist, in kurzen, prägnanten Sätzen schwierige Sachverhalte erklärt und der den Leser mitreißt. Wenn Sie sich an ein paar Ratschläge zum guten Texten halten, verfasst sich Ihr nächster Artikel wie von selbst. Und Sie texten wie ein Profi!

Tipp-Artikel kommen bei Lesern und Google gut an

Mit den 14 Tipps texten Sie zukünftig wie ein Profi!

Es braucht nicht viel, um gute Texte zu formulieren. Ein paar Tipps helfen Ihnen dabei, sich an jedes Thema zu wagen und Ihre Leser zu begeistern. Im Handumdrehen texten Sie wie ein Profi. Da in der Kürze oft die Würze liegt – besonders im Internet, sind meine Ratschläge auch schnell zu lesen und leicht umzusetzen.

1. Grundlegendes: Schreiben Sie immer für den Leser. Überlegen Sie sich genau, was Ihre Zielgruppe will: keine unverständlichen Wörter und Argumente, nutzwertige Artikel, die auf den Punkt kommen.

2. Um nun zu bestimmen, wie Sie Ihr Thema aufbauen und wie viel Raum sie ihm geben, sollten Sie sich Gedanken machen, welche Zutaten (Inhalte) unbedingt in den Text müssen.

3. Um die Inhalte zu bestimmen, nutzen Sie am besten die Methode Mindmapping. Aus den aufgeschriebenen und vernetzten Stichpunkten formulieren Sie einen roten Faden, der Sie durch die „Geschichte“ führt. So verzetteln Sie sich nicht und vergessen aber auch keine wichtigen Inhalte.

4. Wenn Sie Informationstexte verfassen, stellen Sie die wichtigsten „Argumente“ nach vorne.

5. Und gönnen Sie jedem Gedanke möglichst einen eigenen Absatz.

Texten wir ein Profi – jetzt geht es ans Schreiben und dabei gilt

6. Formulieren Sie kurze Sätze – Schachtelsätze sind schwer zu lesen und noch schwerer wiederzugeben.

7. Ersetzen Sie Floskeln: Sagen Sie konkret, was Sie meinen und nicht abstrakt durch leere Worthülsen.

8. Formulieren Sie trotzdem anschaulich – reden Sie nicht von Hunden, sondern Doggen, von Blumen, sondern Rosen.

9. Formulieren Sie positiv statt negativ – die Webseite ist nicht mehr zeitgemäß, sondern die Webseite zeigt sich im Wandel der technologischen Entwicklung.

10. Formulieren Sie aktiv statt passiv – Bildung wird von Jugendlichen nicht ernst genommen, sondern Jugendliche nehmen Bildung nicht ernst.

11. Ersetzen Sie Substantive durch Verben – Planung, Gestaltung, Einhaltung zu planen, gestalten, einhalten.

12. Nutzen Sie bildhafte Verben, die der Leser nachvollziehen kann – lachen, sagen, vereinbaren.

13. Schreiben Sie auch kurze Wörter: Restrukturierungsmaßnahme ist unnötig, es reicht, mit Restrukturierungen zu argumentieren. Das Wort ist kompliziert genug.

14. Nutzen Sie möglichst wenig Anglizismen – Vorliebe statt Präferenz, Erklärung anstatt Deklaration.

Viel Erfolg beim Schreiben Ihres nächsten Textes!

Sommerfeeling bei Lenz & Leif

Donnerstag, 24. Juli 2014

Maritime Farben und Muster zaubern die edlen Strickdecken und Merinokissen der Lifestylemarke auf Sessel und Sofas

Der Sommer ist definitiv da. Wer jetzt seinen Sommerurlaub verlängern möchte, für den hat die Lifestylemarke Lenz & Leif das richtige Rezept: Merinodecken und Merinokissen mit mediteranem Flair – Farben wie weicher Sand, wärmende Sonne, türkisfarbenes Meer oder in Streifenoptik – alles aus extrafeiner Merinowolle. Die edlen Wolldecken und Wollkissen verwandeln Sofa, Sessel und Bett in ein Strandhaus deluxe. So wird die nächste Urlaubsreise ans Meer bereits im Kopf Wirklichkeit.

Stripes-Merinodecken-KissenIm Strandkorb aufs Meer blicken, Muscheln im weichen Sand sammeln, den ersten Cocktail an der Strandbar schlürfen und noch abends die warmen Sonnenstrahlen auf der Haut spüren – das ist Urlaub am Meer. Mit den Lenz & Leif Sommerfarben von VALERIE und DOUBLEFACE und der neuen Decken- und Kissenkollektion in Streifen-Optik STRIPES können sich Meeresliebhaber ihr Urlaubsgefühl ins Haus holen. Die glatten und seidigweichen Kissen und Plaids der Lifestylemarke Lenz & Leif verwandeln jedes Sofa in eine Strandhausidylle und das Bett in eine Hochsee-Yacht. Die hochwertige Verarbeitung der Lenz & Leif Decken und Kissen aus 100% extrafeiner Merinowolle lassen die Strick-Accessoires zu Deko-Lieblingen avancieren. Die Lieblings-Sommerdecke ist auch ein idealer Reisebegleiter – leicht und platzsparend. Ein Stück Zuhause für unterwegs.

Serie Stripes – neue Strick-Kollektion für den Sommer
Auf den internationalen Interior- und Design-Messen war die neue Lenz & Leif Kollektion STRIPES der Hingucker. Die breite Streifen-Optik der Merinodecken und Merinokissen ist diesen Sommer wieder sehr angesagt. Die Strick-Accessoires bringen maritime Leichtigkeit ins Haus und auf die Terrasse. Die stilvollen Decken und Kissen erinnern an mondäne Badeurlaube an der Riviera, entspannte Stunden auf weißen Hochsee-Yachten und warme Abende im Strandhaus auf Sylt. Die hochwertig verarbeiteten Wolldecken (140×180 cm) und Wollkissen (50×50 cm) gibt es in den Farben blau/weiß, grün/weiß, rot/weiß, gelb/weiß und beige/weiß. Dazu lassen sich die Uni-Kissen der Serie VALERIE in Dunkelblau, Gelb, Grün, Rot, Beige oder Weiß perfekt kombinieren.

Serie Doubleface – Wendeplaids in angesagtem Look
Sommerfeeling pur verströmen die 1200g leichten Merino-Wendedecken DOUBLEFACE (140×180 cm). Glatt und seidig fühlen sich die Wendeplaids der Serie Doubleface an. Sie bringen den Sommer ins Haus und verlängern unsere Outdoor-Abende. Später am Abend bringen wir die sommerliche Frische zurück auf unser Lieblingssofa. Die Farben sind zurückhaltend bis knallig. Sie erinnern an leckere Eiscreme, die strahlende Sonne oder das tiefe Abendrot. Wer seine Räume farblich zurückhaltender gestalten möchte, dreht die Wendedecke einfach um. DOUBLEFACE kombiniert zwei Strickdecken in einer und hat dank ihrer sommerlichen Farben immer Saison. Erhältlich in den Farben türkis/ hellgrün, grau/weiß, rosa/magenta, orange/beige, dunkelblau/gelb, lila/hellblau, gelb/beige, magenta/grau, gelb/braun, braun/camel.

Serie Valerie bright – Strick-Decke für jede Stimmung in 17 Farben

Oft sind die einfachsten Dinge die Schönsten – das gilt auch beim Design. Lenz & Leif hat eine Decke (140×180 cm) entwickelt, die durch ihr einfaches Strickbild und ihre Leichtigkeit besticht. Das dünne Merinoplaid ist genau das richtige Accessoire für kühle Abende und Nächte. Die Vorderseite ist rechts gestrickt, die Rückseite links – eine breite Einfassung gibt der Decke ihre Kontur. Bei 17 verschiedenen Farben ist VALERIE wirklich eine Decke für jede Stimmung. Die edle Wolldecke gibt es in den Sommerfarben Rosa, Hellgrün, Türkis, Rot, Beige, Hellblau, Dunkelblau, Gelb, Orange, Lila, Weiß, Magenta, aber auch in Dunkelgrau, Grau, Dunkelgrün, Camel und Braun.

Luxus auf der Haut – nachhaltiges Konzept der Lenz & LeifMerino-Decken & Merino-Kissen

Lenz&Leif_DoublfaceDie Lifestylemarke Lenz & Leif verwendet für ihre hochwertige Strick-Kollektion nur extrafeine Merinowolle. Sie ist langlebiger und strapazierfähiger als Kaschmir. Durch ein besonderes Strickverfahren erhalten die Decken und Kissen ihr weiches Gewand und die edle Struktur. Diese verlieren sie auch nicht nach mehrmaligem Waschen. Nachhaltig ist auch die Herstellung: Lenz & Leif vertraut auf deutsches Handwerk. In einer deutschen Manufaktur wird das extrafeine Merinogarn zu Decken, Kissen und Wärmflaschen deluxe verarbeitet. Die inländische Fertigung bedeutet kurze Wege und dadurch mehr Flexibilität für die Lifestylemarke, zudem schonen die kurzen Wege die Umwelt. Die feinen Stoffe werden nur mit erdgasbetriebenen LKWs vom Produktionsstandort zum Lager oder auf die Messen transportiert.

Die Kolletion aus Merinodecken und Merinokissen ist direkt über den Lenz& Leif Onlineshop beziehbar.

PR-Tipps: Pressemeldung – Aufbau und Zitate verwenden

Donnerstag, 17. April 2014

Ich erlebe immer wieder, dass Kunden von mir, Werbung und PR miteinander vermischen. Das fängt bereits bei der Pressemeldung an. „Unsere Anzeige“, die im Magazin erscheinen soll, heißt es dann. Nein, eine Pressemeldung ist keine gekaufte Werbeanzeige, sondern ein Informationsangebot eines Unternehmens an die Medien. Dementsprechend sollte die Meldung auch gewissen Regeln beim Aufbau und Inhalt folgen. Welche das sind und ob Zitate von Ihrem Geschäftsführer in der Pressenmitteilung sinnvoll sind, stelle ich Ihnen kurz vor.

PressemitteilungEgal, welchen Inhalt Ihre Pressemeldung hat, es gibt einen gewissen Aufbau, den Sie beim Erstellen der Pressemitteilung einhalten sollten. Das erhöhte Ihre Chance, bei den Journalisten wahrgenommen zu werden und ist der erste Schritt zu einer Veröffentlichung. Die Qualität der Pressemeldung (Aufbau) ist nur der eine Faktor, der andere ist natürlich der Neuigkeitswert Ihrer Meldung. Nur, wenn der Inhalt den Nerv des Journalisten trifft, weil er gerade an einem Artikel zu Ihrem Thema sitzt oder Ihre News als veröffentlichungswürdig erachtet, wird Ihre Pressemeldung als redaktioneller Beitrag veröffentlicht.

Die Struktur einer Pressemeldung folgt gewissen Regeln

1. Headline und Subheadline geben das Thema Ihrer Pressemitteilung wieder. Versuchen Sie immer Ihr Unternehmen dabei zu nennen. Die Subheadline sollte (in gekürzter Form) auch in der Betreff-Zeile beim E-Mail-Versand auftauchen.
2. Lead (erster Absatz) – Der Lead gibt Ihre Pressemeldung in gekürzter Form wieder. Hier sollten Sie als erstes die W-Fragen beantworten. Wenn den Journalist Ihr Thema interessiert, liest er sich die Zusammenfassung durch und entscheidet dann, ob er weitere Informationen (Haupttext) benötigt oder die Pressemeldung doch nicht verwenden kann.
3. Haupttext – In diesem beantworten Sie wiederum die W-Fragen, aber dieses Mal ausführlicher. Nun können Sie Zitate einfließen lassen und Ihre Pressemeldung mit Zwischenüberschriften strukturieren. Das Wichtigste kommt dabei immer zuerst. Denn wenn gekürzt wird, dann von hinten nach vorne.
4. Boilerplate („Über das Unternehmen“) – Im letzten Absatz, den Sie am besten auch optisch von der Pressemeldung abheben (kleinere Schrift, kursiv), schreiben Sie ein Kurzprofil ihres Unternehmens, so dass der Journalist einordnen kann, wer für die Pressemeldung verantwortlich ist. Dieses Boilerplate fügen Sie in jede Pressemeldung ein.
5. Pressekontakt – Vergessen Sie nie anzugeben, an wen sich der Journalist für weitere Fragen wenden kann. Der Kontakt sollte Name und komplette Anschrift mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse Ihres Presseverantwortlichen haben (ob inhouse und/ oder Ihrer PR-Agentur).

Im Kopf der Pressemeldung sollten Sie das Unternehmens-Logo platzieren sowie die URL. Lassen Sie möglichst einen breiteren Rand für Notizen und möglichst einen größeren Zeilenabstand (1,5) für die bessere Lesbarkeit. Zum Schluss geben Sie noch an, wie viel Zeichen- (mit Leerzeichen)/ Wörter-Zahl Ihre Pressemeldung hat.

Inhalt der Pressemeldung – die 6 W-Fragen

Grundsätzlich sollte ihre Pressemeldung auf einen Blick dem Journalisten den Neuigkeitswert (Wichtigkeit oder auch Brisanz) des Themas wiedergeben. In der Headline haben Sie die Möglichkeit, das Thema anzureißen und Ihre Kernaussagen publik zu machen. Das Lead beantwortet erstmals Ihre 6-W-Fragen:
1. Wer steckt hinter der Pressemeldung – um wen (Unternehmen) handelt es sich?
2. Was ist die Neuigkeit: Veranstaltung, neues Produkt, neuer Trend/ Erfindung, neue Regelungen
3. Wann findet das Ereignis statt: Datum der Veranstaltung, Release eines Produktes, der Regelung
4. Wie wird die Neuigkeit durchgeführt
5. Warum gibt es dieses Ereignis
6. Wo findet es statt.

Beispiel Headline und Lead – Einführung eines neuen Produktes (Business-2-Business)

Headline: Strahlendes Rundumlicht bei 10W und 810lm
Teasert die Meldung an und erklärt bereits die wichtigste Funktion des neuen Produkts

Subheadline: ledxon replace gmbh bringt zur Light & Building innovative A60 LED-Lampe mit Optischen 360° Abstrahlwinkel in gewohnter Glühbirnenform auf den Markt
Die Subheadline beantwortet die W-Fragen: wer, was, wo, wie, wann.

Lead: Landshut, 22. März 2012 – Seit September 2011 dürfen keine 60W Glühbirnen mehr verkauft werden. Verbraucher sind seither auf der Suche nach einem adäquaten Ersatzleuchtmittel. Die ledxon replace gmbh bringt zur Light & Building 2012 mit ihrer energiesparenden 10W A60 den perfekten Glühbirnenersatz auf den Markt. Das Besondere: Die A60 besitzt einen optischen Abstrahlwinkel von 360° bei 810lm. Die meisten bisher auf dem Markt gängigen LED-Lampen haben einen Abstrahlwinkel von rund 180° bei weniger Strahlkraft (600lm). In der A60 hat ledxon replace modernste Lichttechnik in gewohnter Glühlampenform verpackt. Ein beschichteter Aluminiumkern sorgt durch seine sehr gute Wärmeableitung für eine lange Lebensdauer. Die Lichtfarbe der LED-Lampe ist in einem wohnlichen Warmweißton und neutralem Weiß erhältlich.

Im Lead erfährt der Journalist alle wichtigen Fakten (beantwortet aus den W-Fragen), die ihn entscheiden lassen, ob die Story veröffentlicht wird.

Eine Pressemeldung gibt einen Sachverhalt neutral und berichtend wieder. Achten Sie darauf, dass Sie Ihre News nicht anpreisen, Superlative haben in einer Pressemitteilung nichts zu suchen. Und auch keine Marketingfloskeln. Klären Sie auf, zeigen Sie, was hinter Ihren Produkten (Anwendungsbeispiele, Kosten, Bezugsquelle), Veranstaltungen (Ziele, Mehrwert, Inhalte für die Teilnehmer) steckt. Machen Sie sich immer klar, welche „Leser“ (Kunden, Zielgruppe) Sie ansprechen möchten und schreiben Sie die Pressemeldung für diese.

Kurze und verständliche Sätze lieben Journalisten

Versuchen Sie nicht alle wichtigen Fakten in einen Satz zu packen. Schachtelsätze folgen nicht journalistischen Kriterien. Jeder Ihrer Sätze sollte möglichst nur einen wichtigen Aspekt Ihrer Pressemeldung beleuchten. Das gilt vor allem beim Lead. Im Haupttext können Sie jeder der getätigten Aussagen mit einem eigenen Absatz und eigener Zwischenüberschrift ausführlicher darstellen. Versuchen Sie dem Journalist einen Aufhänger für eine Meldung zu liefern, die seine Leser interessieren könnte, da sie z.B. selbst vom Thema betroffen sind.

Beginnen Sie möglichst nicht mit
„Die Max Mustermann GmbH, Deutschlands führendes Unternehmen im Bereich Wasserwiederverwertung, gibt bekannt…..“

Wenn Sie führend in einem Bereich sind, ist das toll, aber es ist nicht relevant für Ihre aktuelle Neuigkeit. Und wenn doch, dann stellen Sie trotzdem die Neuigkeit in den Vordergrund und Ihre Führungsrolle in das Boilerplate.

Besser: „Der Max Mustermann GmbH ist es mit ihrem Produkt „Wasser marsch“ gelungen, den Durst in der dritten Welt zu verringern. Erst seit März 2014 auf dem Markt hat es schon in den trockenen Regionen Zentralafrikas für erste Erfolge gesorgt….“

Wenn Zitate in Pressemeldungen, dann bitte richtig einsetzen!

Zitate können Ihre Pressemeldung auflockern. Zudem geben Sie Ihnen die Möglichkeit, eine eigene Meinung wiederzugeben. Als Zitatgeber fungiert meist der Geschäftsführer, Veranstaltungsleiter, Fachexperte etc. Ihre Zitate können die Glaubwürdigkeit Ihrer Pressemitteilung unterstreichen. Achten Sie darauf, dass das Zitat trotz persönlicher Note einen Mehrwert für den Journalisten bietet. Das Zitat sollte zudem nicht mehr als 2 Sätze lang sein.

Wichtig ist, Ihr Zitat zu kennzeichnen (Anführungszeichen), den Zitatgeber mit Vor- und Nachnamen sowie Funktion im Unternehmen zu benennen und gezielt nur ein Zitat zu verwenden. Bei einer Kooperationsmeldung bieten sich 2 Zitate an, die Ihres Unternehmens und das des Kooperationspartners. Dabei sollten beide Zitatgeber die gleiche Hierarchiestufe haben.

Nutzlos: „Wir freuen uns sehr über die neue Veranstaltung und hoffen, dass möglichst viele unserer Kunden daran teilnehmen,“ sagt Max Mustermann, Geschäftsführer der Mustermann GmbH.

Sinnvoll: „Mit der Veranstaltung „Top-Treff“ wollten wir einen Branchentreffpunkt initiieren, in dem sich unsere Kunden und Partner auf Augenhöhe austauschen können,“ erläutert Max Mustermann, Geschäftsführer der Mustermann GmbH, die Idee des „Top-Treff“.

Noch mehr Tipps zur Verwendung von Zitaten finden Sie auf PRPraxis.

Zu guter Letzt

Wenn Sie Ihre Pressemeldung verfasst haben, legen Sie diese zur Seite und nehmen Sie sie ein paar Stunden später nochmals zur Hand und lesen Sie diese kritisch durch: Enthält Ihre Pressemeldung alle wichtigen Fakten? Sind alle Fragen beantwortet? Ist der Inhalt verständlich? Gibt es Redundanzen? Könnten Sie Geschriebenes kürzen, ohne, dass es der Aussage der Pressemeldung schadet? Geben Sie die Pressemeldung am besten noch jemanden zum Lesen, der mit der Materie nichts zu tun hat: Versteht dieser den Text? Kann er die wichtigsten Fakten wiedergeben? Wenn ja, dann steht dem Versand an die Medien nichts mehr im Wege.
Pressemeldungen folgen einem bestimmten Regelkanon. Wenn Sie diesen einhalten, sind Sie einer Veröffentlichung schon einen wichtigen Schritt näher gekommen.

So nutzen Sie Ihre Pressemeldung sinnvoll

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Wie sieht eigentlich die ideale Pressemeldung aus? Eine ECCO-Umfrage unter 450 Journalisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bringt sie ans Licht. Die Wünsche der Medien sollten Sie unbedingt beim nächsten Versand Ihrer Pressemeldung bedenken. Aber Ihre Pressemeldung kann mehr, als nur an Redaktionen versandt zu werden!

woerterladen-online-prEines vorweg, egal, wie gut aufbereitet Ihre Meldung und attraktiv Ihre Versand an die Medien ist. Letztendlich zählt nur eines: das Thema. Kommen Sie mit Ihrer Meldung zum falschen Zeitpunkt, interessiert Ihr Thema nicht, dann nützen Ihnen auch keine Formalien. Wenn Sie die folgenden Tipps beachten, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit einer Veröffentlichung nur dann, wenn Ihr Thema aktuell ist.5 Tipps für die ideale Pressemeldung:

  1. Setzen Sie Ihre Pressemeldung direkt in die E-Mail. Zusätzlich noch als Word oder PDF in den Anhang. Es gibt aber bereits Redakteure, deren E-Mail-System Mails mit Anhängen verweigern!
  2. Schreiben Sie in die Betreffzeile zuerst PM, dann den Titel Ihrer Pressemeldung. Ist dieser zu lange, sollten Sie das Thema prägnant umschreiben und unbedingt das Unternehmen benennen.
  3. Fotos, Logos, Grafiken lieber nicht mehr direkt anhängen, sondern als Link zu einem Download-Bereich. Das kann auf Ihrer Homepage sein oder z.B. Dropbox.
  • Wenn Sie Fotos, Logos, Grafiken beifügen, dann sollte die Größe 5 MB nicht überschreiten.
  • Ihre Bilder sollten immer 300dpi haben, ist auch bei Web-Redaktionen durchaus nützlich. Verkleinern geht immer!
  1. Individualisieren Sie IMMER Ihre Mails. Ansprache mit Namen (Du, Sie) ist das mindestens. Noch besser, den kompletten ersten Absatz individuell formulieren.
  2. Verschicken Sie zu einer Veranstaltung ruhig Erinnerungsmails. Dann aber bitte in Kurzform 3 Tage vor dem Termin.

3 weitere Einsatzmöglichkeiten Ihrer Pressemeldung

In Ihre Pressemeldung haben Sie viel Zeit investiert. Das Wissen, das darin schlummert, ist auch attraktiv für Ihre Kunden und Geschäftspartner. Nutzen Sie daher auch Ihre Pressemeldung für andere Kommunikationskanäle:

  1. Eins zu Eins können Sie die Meldung auf freie Presseportale stellen. Damit erhöhen Sie Ihre Sichtbarkeit im Netz.
  2. In Ihrem Kundennewsletter können Sie den Introtext (Lead) Ihrer Pressemeldung nutzen und ein paar weitergehende Informationen kundenfreundlich aufbereiten.
  3. Ihr Blog braucht auch immer wieder neues Futter. Hierbei sollten Sie jedoch die Pressemeldung für das Online-Medium neu verpacken. Denken Sie in Storys und setzen Sie andere Schwerpunkte, z.B. Ihr Produkt in der Anwendung. Oder lassen Sie gleich einen Kunden zu Wort kommen, der Ihr Produkt testet.

Auf Zusatzinformationen wie Grafiken, Bilder, Videos, Kundenstatements etc. können Sie verlinken. Diese sollten Sie thematisch aufbereitet zur Pressemeldung in Ihrem Newsroom platzieren.

PR-Tipps: Fehler bei der Presseaussendung, die Sie vermeiden sollten

Mittwoch, 24. Juli 2013

Presseaussendungen sind das A und O guter Pressearbeit. Damit demonstrieren Sie nicht nur Neuheiten aus dem Unternehmen, sondern punkten auch mit Wissen und Innovation. Egal, ob Sie Ihre Pressemeldung als Ratgeberartikel formulieren, Ihre Produktneuheiten vorstellen oder Unternehmensnachrichten veröffentlichen. Die Botschaft kommt nur bei den Medien an, wenn sie gewissen Grundregeln entspricht. Es gibt ein paar Formfehler, die Sie bei einer Presseaussendung unbedingt vermeiden sollten.

Vor einiger Zeit erreichte mich die Presseaussendung eines Architektenbüros mit einer Pressemeldung zu deren Auftritt bei einer Messe. Wie ich in deren Presseverteiler hineingeraten bin, kann ich nur erraten. Jeder Redakteur hätte die Meldung sofort gelöscht, denn sie enthielt in der Betreffzeile keinen Hinweis auf die Aktualität und Wichtigkeit des Themas. Auch der Brief nannte das Thema nicht. Der Redakteur hätte also erst beim Öffnen der Meldung erfahren, um welches Thema es sich handelt und ob es für ihn relevant wäre. Diese Zeit nimmt sich kein Journalist (mehr).

5 Tipps, wie Sie das Interesse der Redakteure an Ihrer Pressemeldung schüren

Wie aber hätte das Architektenbüro nun Interesse an ihrem Thema schüren können? Was erwarten sich Redaktionen von Presseaussendungen? Damit Ihre Presse-Mail nicht sofort im virtuellen Papierkorb landet, habe ich Ihnen ein paar Tipps für Ihre zukünftige Aussendungen zusammengestellt.

Bitte nicht so:

Betreff: Pressemitteilung MAX MUSTERMANN AG

Sehr geehrte Damen und Herren,

anbei die aktuelle Pressemitteilung der MAX MUSTERMANN AG zu Ihrer Verwendung. Über die Zusendung eines Belegexemplares würden wir uns freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Mara Mustermann

Sondern so:

– In der Betreffzeile sollten Sie nicht nur den Namen Ihres Unternehmens angeben, sondern prägnant das Thema der Meldung und dessen Besonderheit.

– Die RedakteurInnen sollten Sie persönlich ansprechen. Die Namen finden Sie in Ihrem Presseverteiler. Denn das ist das Besondere an einem Presseverteiler: Sie wissen, welchen Redakteur Sie zu Ihrem Thema ansprechen müssen. Nicht die Masse macht es, sondern die Qualität Ihres Verteilers. Dieser sollte daher immer aktuell sein.

– Die Pressemeldung sollten Sie in Ihrem Anschreiben kurz zusammenfassen. Dann weiß der Redakteur auf einen Blick, ob es sich für ihn lohnt, die Meldung zu lesen.

– Bereichern Sie Ihre Meldung mit attraktivem Bildmaterial oder Grafiken in 300dpi. Speichern Sie die Meldung als PDF und hängen Sie diese an oder nutzen Sie Links zur Pressemeldung und auch zum Infomaterial (Produktbroschüre, Bilder, Grafiken).

– Wenn Sie eine Presseaussendung machen, sollten Sie einen Newsletter-Versand wie Supermailer oder Cleverreach nutzen, um zu gewährleisten, dass Sie jeden Redakteur persönlich ansprechen können. Zudem haben Sie die Möglichkeit zu schauen, ob und von wem Ihre Meldung geöffnet wird.

– Wenn Sie eine Mail an mehrere Adressaten über Ihr Mailsystem verschicken, sollten Sie die Adressaten niemals CC setzen, immer nur BCC! Denn CC kann teuer werden, wie n-tv online vor kurzem berichtete.

Mit diesen Tipps ist eine Veröffentlichung nicht gesichert, aber zumindest nimmt der Redakteur Sie wahr und öffnet bei Interesse am Thema Ihre Mail. Also achten Sie bei Ihrer nächsten Presseaussendung auf eine aussagekräftige Betreffzeile, die persönliche Ansprache, eine Zusammenfassung des Themas, die Meldung als PDF oder als Link, wie auch Links zu Bildmaterial oder Grafiken.

Focus online im Fokus der Pressearbeit

Dienstag, 3. November 2009

Pressearbeit zeichnet sich nicht dadurch aus, mehrmals im Monat Pressemeldungen an einen großen Medienverteiler zu versenden, sondern zu wissen, welche Medien, welches Thema wünschen. Und dieses so zu besetzen und aufzubereiten, dass sich die Redakteure dafür interessieren. Dabei tickt jedes Medium anders. Wie? Das will Wörterladen Blog für seine Kunden herausfinden.

bjoern_sievers_hochWir beginnen unsere Reihe mit Focus Online. Die Nachrichtenplattform bietet aktuelle und nutzwertige Inhalte in allen zielgruppenrelevanten Bereichen wie Finanzen, Telekommunikation, Wissen, Reisen, Kultur, Gesellschaft oder Politik. Es richtet sich mit seinen Inhalten an Meinungsbildner, Entscheider und Innovatoren unserer Gesellschaft mit einer hohen Onlineaffinität. Dem Interview stellt sich Björn Sievers, stellv. Ressortleiter Wirtschaft/ Finanzen bei Focus online.

Wörterladen: Wie hebt sich FOCUS Online von anderen Nachrichtenportalen ab? Was ist Ihr Alleinstellungsmerkmal?
B. Sievers: FOCUS Online steht im Kern auf drei Säulen: aktuellen Nachrichten, Hintergrundberichten, Nutzwert-Artikel und entsprechende Tools wie etwa ein stets aktueller Tages- und Festgeldvergleich sowie einer starken Community. Vor allem den letzten Bereich haben wir unlängst weiter ausgebaut. Bei FOCUS Online kann man nicht nur Artikel kommentieren, sondern inzwischen auch Notebooks, Banken und Politiker bewerten. Für uns sind diese Rückkanäle inzwischen zu einem sehr wichtigen Teil unserer journalistischen Arbeit geworden. Denn wir erhalten immer wieder wichtige Hinweise von unseren Nutzern. Wir können Stimmungen aufnehmen, und wir erhalten handfeste Themenvorschläge, die wir immer wieder berücksichtigen.

Wörterladen: Was unterscheidet FOCUS Online von der Printausgabe, außer dass es täglich neue Themen zu bieten hat?
B. Sievers: FOCUS Online wird von einer eigenständigen Redaktion gemacht. Gemeinsam ist beiden Publikationen der starke Fokus in Richtung Leser, dem wir immer erklären wollen, was eine politische Entscheidung oder wirtschaftliche Entwicklung für ihn bedeutet. Darüber hinaus arbeiten Print und Online sehr gut zusammen. Viele Magazin-Kollegen denken bei ihrer täglichen Arbeit für Online mit und bieten uns Themen an, die sie fürs Heft nicht unmittelbar verwenden können. Das reicht von einer kurzen Analyse nach Bilanzpressekonferenz eines Dax-Konzerns bis zur exklusiven Geschichte, von der der FOCUS-Redakteur weiß, dass er sie nicht bis zum Wochenende halten kann.

Die Arbeitsweise ist dagegen äußerst unterschiedlich. Ein gutes Magazin kann vermutlich nur aus einer gewissen Ausgeruhtheit entstehen. Wir sind dagegen für die tägliche, zuweilen minütliche Einordnung zuständig. Ein Job, der nicht immer ganz leicht ist.

Wörterladen: Welche Themen sind außer der Wirtschaftskrise, Insolvenzen und Entlassungen gerade interessant für Sie?
B. Sievers: In der Wirtschaftsberichterstattung befinden wir uns gerade in einer Art Vakuum. Über die Finanzkrise ist vermutlich alles geschrieben, über Opel auch – egal wie die Entscheidung letztlich ausgeht. Die alte Regierung konnte nur noch auf die Finanzkrise reagieren, die neue ist noch nicht lang genug im Amt, um ihre Ecken und Kanten zu zeigen, an denen sich Journalisten reiben können. Aber das wird sich ändern, spätestens wenn die ersten Reformvorhaben Gestalt annehmen und wenn die Wirtschaft entweder wirklich anzieht oder die Arbeitslosigkeit doch noch in die Höhe schnellt.

Wörterladen: Wie können auch kleine unbekannte Unternehmen thematisch bei Ihnen punkten? Was muss ein Thema mitbringen, damit Sie darauf anspringen?
B. Sievers: Da lässt sich nichts beschönigen: Unbekannte haben es immer schwerer als die großen Bekannten. Eine Chance haben sie dennoch, vor allem dann wenn sie originell oder außergewöhnlich sind. Wir stellen zum Beispiel gerade in loser Folge ungewöhnliche Wertpapiere vor. Bedeutend ist keines von ihnen, wenn man Maßstäbe wie Marktkapitalisierung anlegt. Doch sie alle sind etwas besonders, seltene Pflänzchen in der Geldanlage. Und das macht sie zu Themen.

Wörterladen: Wie recherchieren Sie nach Themen? Was ist Ihre Hauptinformationsquelle?
B. Sievers: Für die schnelle Berichterstattung greifen wir auf Agenturen zurück, wir beziehen die Dienste der fünf größten Agenturen in Deutschland und haben zusätzlich ein paar Spezialdienste abonniert. Unser Herz hängt allerdings an den Autorengeschichten, die das journalistische Profil von FOCUS Online bilden – und in die wir einen nicht unbeträchtlichen Teil der Arbeitszeit investieren. Die wesentlichen Recherchemittel sind dafür – ganz klassisch – das Telefon und natürlich das Internet. Für viele Themen können wir auch FOCUS Kollegen in den Büros in Berlin, Hamburg, Düsseldorf oder Frankfurt ansprechen.

Wörterladen: Wie viele Pressemeldungen bekommen Sie am Tag? Wandert das meiste bereits aufgrund der Betreffzeile in den virtuellen Papierkorb?
B. Sievers: Ich habe sie schon lange nicht mehr gezählt. Wir verwenden sehr wenige Pressemitteilungen direkt für die Berichterstattung. Für schnellere und kleinere Geschichten sind die Nachrichtenagenturen unser erster Filter; unsere Schwerpunkte recherchieren wir gerne selbst. Vermutlich ist – zumindest in der Wirtschaft – der häufigste Fall einer verwendeten Pressemitteilung die Studie, die wir vorab haben, um sie mit mehr als einer simplen Meldung aufzubereiten.

Wörterladen: Was ist für Sie eine gute Pressemeldung? Wie kann Ihre Aufmerksamkeit geweckt werden?
B. Sievers: Für uns ist es immer angenehm, Informationen vorab zu haben, weil wir uns dann besser vorbereiten können. Das bedeutet für die andere Seite, also die Pressearbeit, dass sie für uns eher funktioniert, wenn sie passgenau ist. Was mit der großen Gießkanne gestreut wird, hat selten eine Chance. Eine Ausnahme bilden allenfalls höchstrichterliche Urteile, die natürlich allen zur gleichen Zeit zur Verfügung stehen, die für uns als Nutzwertportal aber eine besondere Bedeutung haben.

Wörterladen: Wie Sie anfangs bereits sagten, Focus online setzt nicht nur auf Berichterstattung, sondern auf die Meinung ihrer Leser. Ist das auch ein Grund, warum Sie twittern? Um am Puls der Leser zu sein?
B. Sievers: Privat habe ich im Mai 2007 angefangen zu twittern, weil ich neue Dinge im Netz immer gleich ausprobieren muss. Ich habe dann allerdings mehr als ein Jahr gebraucht, um zu verstehen, was Twitter für mich bedeutet. So etwa vor einem Jahr hat sich Twitter in der Reihenfolge meiner persönlichen Informationstools an die erste Stelle noch vor RSS geschoben. Ich bekomme gerade zu Themen aus dem Bereich des digitalen Lebens die Dinge immer zuerst über Twitter mit. Ein sehr effizienter Weg, auf dem Laufenden zu bleiben.

FOCUS Online twittert, weil der Dienst eine Möglichkeit ist, unsere Leser ebenso wie neue Nutzer zu erreichen. Wir wissen schon sehr lange, dass unsere Nachrichten nicht allein über die Homepage wahrgenommen werden. Zwar sind soziale Medien wie Twitter und Facebook, wo wir auch eine Seite haben, heute noch nicht so bedeutend, wie Google. Doch der Traffic aus diesem Teil des Netzes wächst. Darüber hinaus müssen wir auch als Redaktion verstehen, wie Social Media Kommunikation und Medienrezeption verändert. Und da ist es am besten, einfach mitzumachen.

Wörterladen: Wie wichtig ist Ihnen und FOCUS Online Social Media?
B. Sievers: Social Media, vor allem Twitter, ist inzwischen die Nummer eins bei mir, also ungefähr das, was Mailinglisten vor zehn Jahren waren. Ich glaube, dass die Teilhabe an diesen Diensten weiter wachsen wird und dass sie die Medienlandschaft in den kommenden Jahren mit verändern, ja vielleicht sogar mit prägen werden. Journalisten werden wegen Social Media ihre Rolle neu definieren müssen, wir werden mehr Moderatoren und weniger Welterklärer sein. Damit wächst auch die Bedeutung von Social Media für ein Portal wie FOCUS Online. Wir geben unseren Nutzern immer mehr Möglichkeiten, sich zu äußern – bei uns, auf Twitter oder Facebook. Diese Kanäle werden in den kommenden Jahren eher noch Zuwachs bekommen.

Wörterladen: Herzlichen Dank, Herr Sievers, für das informative Gespräch.