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Artikel-Schlagworte: „Profil im Netz schärfen“

PR-Tipps: Selbst-PR – wie Sie Ihr Profil schärfen und sich selbst vermarkten

Dienstag, 5. August 2014

Gehören Sie auch zur Gruppe der Einzel- und Kleinunternehmer? Und wissen nicht, wie Sie sich am besten vermarkten? Denn gerade bei Beratern, Dienstleistern, Start-ups, Kleinunternehmer ist es Ihre Persönlichkeit, die den Unterschied zum Mitbewerber ausmacht – nicht (nur) das Produkt. Ich gebe Ihnen 6 Tipps, wie Sie Ihr einzigartiges Profil schärfen und Kunden für sich begeistern.

Als Kleinstunternehmer müssen Sie sich nicht nur um ihr „Produkt“ kümmern, sondern sollen sich auch noch vermarkten – mit möglichst wenig Zeitaufwand und Kosten. Wer sich selbst ein klares Profil gibt und mit einem Vermarktungskonzept arbeitet, zu dem kommen die Kunden von selbst. In der aktuellen PRPraxis zeige ich Ihnen wie.

Grundsätzliches zur Eigenvermarktung
Jeder Mensch ist einzigartig. Und genauso ist auch Ihr Unternehmen, Ihr Produkt, Ihre Dienstleistung einzigartig, weil Sie für diese „Marke“ stehen. Dementsprechend müssen Sie an Ihre Selbst-PR genauso herangehen, als würden Sie ein Produkt vermarkten.

  1. Schritt: Machen Sie sich klar, was Sie ausmacht!
  2. Schritt: Geben Sie sich ein klares Profil
  3. Vermarkten Sie Ihr Profil

1. Tipp: Instrument Webseite – bringen Sie Mehrwert auf Ihre Webseite
Als Einzelunternehmer stehen nicht nur Ihre Leistungen im Vordergrund, sondern Sie als Persönlichkeit. Diese sollten Sie auch auf Ihrer Homepage zeigen, z.B. mit einem Download-Bereich mit Fachartikeln Checklisten, Whitepapern, einem Video von Ihnen, Referenzen Ihrer Kunden…

2. Tipp: Instrument Local SEO – werden Sie lokal gefunden
Auch wenn Sie „nur“ lokal agieren – den ersten Eindruck, den sich Ihre Kunden von Ihnen verschaffen, ist online. Bevor Sie mit Ihnen persönlich in Kontakt treten, werden potentielle Kunden Sie googeln. Daher sollte unbedingt Ihr Profil bei Google in den Ergebnissen erscheinen, wenn nach Ihrem Angebot + Stadt gesucht wird. Es ist also nicht nur wichtig, den eigenen Webauftritt zu pflegen, sondern auch lokale Branchenplattformen und Bewertungsportale für die bessere Auffindbarkeit zu nutzen. Deren Pagerank ist besser als das von Unternehmenswebseiten.

3. Tipp: Instrument Social Media – bauen Sie sich eine Online-Reputation auf
Der erste Schritt, um sich eine Online-Reputation aufzubauen, ist zu wissen, was bei Ihrem Namen erscheint, wenn Sie ihn bei Google eingeben. Machen Sie den Test: Welche Seiten erscheinen und in welchem Zusammenhang taucht Ihr Name auf?

4. Tipp: Instrument Fachartikel – geben Sie Ihr Fachwissen an Leser von Special Interest Magazinen weiter
Nur weil Sie ein kleines Unternehmen führen, heißt es nicht, dass Sie nicht auch in die Medien kommen. Gerade lokale Zeitschriften und Tageszeitungen lieben Geschichten aus der Umgebung. Und Fachmagazine sind auf Expertenwissen angewiesen in Form von Fachartikeln oder Anwenderberichten (erfolgreiche Projektbeispielen). Punkten Sie also mit Ihrer Fachkompetenz aus der Praxis.

5. Tipp: Instrument Veranstaltungen – erweitern Sie Ihre Kundschaft/ Ihr Publikum
Es ist nicht jedermanns Sache, vor Publikum aufzutreten. Aber Veranstaltungen sind eine tolle Möglichkeit, Sie persönlich kennzulernen. Im direkten Kontakt mit Ihrer Zielgruppe können Sie Ihre Markenbotschaften einfließen lassen.

6. Tipp: Instrument Referenzen – arbeiten Sie an Ihrem Namen
Ihr Geschäft lebt von Ihrer Reputation – negative Bewertungen schaden letztendlich Ihrem Umsatz. Daher sollten Sie immer wissen, was über Sie im Netz gesagt wird. Legen Sie als erstes einen Google Alert für Ihren Firmennamen an + für Ihre URL. Und Schauen Sie auch, was die Konkurrenz macht.

Sie sehen, auch Einzelkämpfer können sich im Internet und bei Medien Gehör verschaffen. Das wichtigste ist dabei, Sie müssen sich ein klares Profil geben und wissen, wofür Sie stehen (Markenkern, Botschaften). Leiten Sie aus Ihrem Expertenwissen Themen ab, die Ihre Zielgruppe interessiert und verbreiten Sie diese über Social Media, Fachmagazine, Veranstaltungen und nutzen Sie für die Nachbereitung der PR Ihre eigene Homepage als Expertenplattform – entweder auf einer eigenen Newsseite oder einem Newsroom/ Blog.

Die ausführlichen Tipps mit Beispielen finden Sie wie immer in der aktuellen PRPraxis 16/2014.

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