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Artikel-Schlagworte: „Responsive Design“

PR-Trends 2016 – für eine erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit

Donnerstag, 7. Januar 2016

Die Welt wird immer vernetzter, die Menschen immer mobiler. Ihr Wissen holen sie sich aus dem Internet, ihr Leben ist geprägt von der digitalen Welt. Was bedeutet das nun für Sie und Ihre PR? Lesen Sie, welche PR-Trends sich 2016 durchsetzen werden und wie Sie diese für Ihre Themenvermarktung nutzen sollten.

Pressearbeit sinnvoll gestaltenTrend 1: Mobilität – immer und überall erreichbar sein

„Mobile“ ist nicht mehr nur Kür, sondern Pflicht. Nutzer greifen von unterwegs auf Apps, Onlineshops, Hotel-Homepages oder Nachrichtenplattformen zu. Ihnen geht eine Frage durch den Kopf oder ein To-Do (z.B. noch Hotel für Hamburg buchen) und das erledigen sie umgehend, ob in Öffentlichen Verkehrsmitteln, beim Restaurantbesuch oder zuhause via Smarphone auf dem Sofa. Unternehmen,, die Ihre Homepage immer noch nicht auf eine mobile Seite, möglichst Responsive Design umgestellt haben, haben verloren. Denn auf einem Smartphone lässt sich Kleinteiliges nicht mehr darstellen, Produkte schlecht bestellen oder ein Hotelzimmer reservieren. Die Kunden wandern weiter.

Das sollten Sie unbedingt tun:

  • – Ihre Webseite auf Responsive Design umstellen. Wichtig ist dabei, dass Sie Ihre Webseite so aufbauen, dass Ihre „verkaufenden“ Seiten im Vordergrund stehen. Gestalten Sie ALLE Seiten mobile-friendly: von den Imageseiten bis hin zum Bestellprozess mobil. Ansonsten passiert es Ihnen, dass der Kunde aufgrund schlechter Usability mitten im Bestellprozess abbricht.
  • – Setzen Sie auch bei Ihren Newslettern unbedingt auf Responsive Design. Was für das Informieren von unterwegs gilt, macht bei Ihrem Newsletter nicht halt. Er wird auch mobil geklickt, nämlich dann, wenn er im E-Mail Account Ihres Kunden erscheint und dieser gerade die Zeit hat, ihn zu öffnen.
  • – Identifizieren Sie kontinuierlich die am besten geeignetsten und kostengünstigsten mobilen Marketing-Kanäle, die Ihre Botschaft an Ihre Zielgruppen weiterleiten.

Das sollten Sie nicht tun:

  • – Bei Ihrer PR-Kampagne mit der mobile-friendlynett aufhören. Neues Nutzerverhalten bringt auch Umdenken in den Kommunikationskanälen mit sich. Überlegen Sie nun vor jeder Kamapgen, welche Inhaltstypen sind am günstigsten mobil durchzuführen?

Trend 2: Visueller Content – Überzeugungskraft Bewegt-Bild

Die Menschen haben immer weniger Zeit sich zu informieren. Die Aufmerksamkeitsspanne im Internet wird immer niedriger. Beiträge müssen daher schell erfassbar sein. Bilder, Infografiken und vor allem Videos können Ihnen den Weg zu Ihren Kunden ebnen. Überzeugende Bilder und Visualisierungen sind der Schlüssel, um Ihre Geschichte von der Masse abzuheben. Zudem zeigen Umfragen, dass immer mehr User Youtube, Instagram, Pinterst oder tumblr nutzen, das bedeutet, soziale Netzwerke, die sich durch hohe Visualisierung hervortun.

Das sollten Sie unbedingt tun:

  • – Einen Weg finden, wie Sie Ihre Themen auf einzelne Fragestellungen herunterbrechen und visualisieren können. Mit Videos können Sie große Datenmengen in verdauliche Abschnitte herunterbrechen.

  • – Überlegen, wie sich Print und Bewegtbild trotzdem noch gegenseitig befruchten können. Denn Text bleibt trotzdem der Anker zu Bild und Video – nicht nur wegen der Suchmaschinen-Robots, die mit Bewegtbild allein keine Suchanfrage beantworten können.

Das sollten Sie nicht tun:

  • – Den Trend verschlafen und weiterhin auf viel Text und wenig visuelle Impulse setzen.

  • – Ihre Kunden mit Fakten, Zahlen und Daten auf Ihrer Webseite und in Ihren Marketingbroschüren erschlagen.

Trend 3: Relationship Marketing – machen Sie Kunden zu Empfehlern

Zufriedene Kunden sind im Zeitalter von Social Media Gold wert. Denn Sie sind Ihre Lobbyisten und Markenbotschafter. Sie nutzen ihr eigenes Netzwerk, um die letzten Hotelfotos zu teilen, den letzten Restaurantbesuch auf Facebook bekannt zu machen und attraktive Produkte ihren Freunden zu empfehlen.

Das sollten Sie unbedingt tun:

  • – Identifizieren Sie die Kunden, die Ihnen wohlgesonnen sind:
    • – die bereits viel bei Ihnen gekauft haben (siehe Customer Relationship Management Sytem)
    • – die immer wieder Ihre Facebook-Posts kommentieren und teilen
  • – Sprechen Sie diese gesondert an, ob sie nicht Ihre Markenbotschafter werden möchten
  • – Um diese Kundengruppe noch stärker an Sie zu binden,
    • – sollten Sie Ihnen spezielle Goodys zukommen lassen (Aufmerksamkeit zum Geburtstag, Extrakarte zu Weihnachten etc.)
    • – sollten Sie sie in Ihre Produktentwicklung und Marketingkampagnen einbinden

Das sollten Sie nicht tun:

  • – Kundenmeinungen einkaufen. Hände weg von gekauften Empfehlungen, sei es über Facebook, Amazon oder Bewertungsportale. Wenn Sie Feedback Ihrer Kunden wünschen, machen Sie Ihnen das explizit klar – z.B. mit einem Post auf Facebook mit direktem Link zu Ihrem Profil auf einzelnen Bewertungsportalen.

Trend 4: Mit Social Media und Echtzeit-Marketing Kunden binden

Social Media hat die Einwegkommunikation verändert. Mündige Kunden treten nun in den Dialog mit Marken und Unternehmen. Sie empfehlen, verbreiten deren Botschaften weiter und wollen aber auch als mündige Kunden wahrgenommen werden. Das heißt, Ihre Botschaften, Wünsche und Verbesserungsvorschläge sollen die Marken und Unternehmen auch umsetzen. Binden Sie Ihre Fans/ Kunden zusätzlich mit attraktiven und exklusiven Veranstaltungsangeboten im Netz.

Das sollten Sie tun:

  • – Wenn Sie ein lokales Unternehmen sind und die sozialen Medien nutzen, überprüfen Sie, wie hoch der überregionale Anteil an Ihrer Fangemeinde ist. Und dementsprechend Content entwickeln, der für alle interessant ist – sowohl für Ihre lokalen Fans als auch für die überregionalen.
  • – Als Veranstalter oder lokales Ladengeschäft sollten Sie Ihren Fans einen Mehrwert bieten und sie via Echtzeit-Marketing an Sie binden. Überlegen Sie also bei Aktionen, wie Sie Ihre Fans einbinden können.

Das sollten Sie nicht tun:

  • – Verlassen Sie sich nicht nur auf Ihre lokalen Fans und bieten diesen Live-Events, Meet & Greets oder den Blick hinter die Kulissen Ihres Unternehmens (z.B. Tag der offenen Tür) und machen Ihren anderen Fans immer nur den Mund mit lokal adressierten Posts wässrig. Achten Sie unbedingt auf einen Ausgleich zwischen lokalen Beiträgen und solchen, die alle Fans betreffen (Aktionen, Rabatte, Hangouts etc.)

Die Trends sind nicht unbedingt neu. Aber sie werden sich als Standard durchsetzen. Wenn Sie in Ihrer PR, Ihrem Digitalen Marketing nicht verstärkt auf die Bedürfnisse Ihrer Kunden eingehen, wandern diese weiter. Vor allem die Mobile Generation und die Generation Facebook. Haben Sie Ihr Ohr am Kunden, überlegen Sie bei jeder PR-Maßnahme – mag sie auch „nur“ lokal sein, wie diese sich für mobile User umsetzen lässt und wie sie diese auch für Ihre Internetcommunity attraktiv gestalten können.

Den ausführlichen Artikel mit Best-Practice-Beispielen lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 1/2016.

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Webdesign Trends – folgen oder vergessen?

Freitag, 26. Juni 2015

Welche Webdesign Trends Sie unbedingt nutzen sollten, sagt Ihnen Webdesigner Frank Woelky

Am 21. April gab es ein neues Google-Update, das vor allem Shops ohne mobile Version schwer trifft. Denn diese sind seither in den Google Ergebnissen nicht mehr in der Top-Platzierung zu finden. Somit ist einer der Webdesign Trends, das Umstellen der Webseite auf mobil, noch besser Responsive Design, überlebensnotwendig für Webseitenbesitzer. Vor allem für diejenigen, die über ihre Webseiten zahlende Kundschaft generieren wie auch Hotels oder Restaurants.

Webdesign Trends von Frank Woelky

Frank Woelky ist Webdesigner mit Leidenschaft. Seine Webdesign Trends lauten weniger ist mehr. Das Wichtigste beim Webdesign ist für ihn die Nutzerführung mit einer sauberen Suchmaschinenoptimierung.

Auf welche Webdesign Trends Sie zukünftig setzen sollten, habe ich meinen Webdesigner Frank Woelky von ff-webdesigner. gefragt. Das ausführliche Interview finden Sie in der aktuellen PRPraxis 13/2015, die wichtigsten Tipps hier im Blog.

Tipp 1: Stellen Sie unbedingt auf mobil optimierte Webseiten um

Egal, für welche grafische Neuausrichtung Ihrer Webseite Sie sich entscheiden, stellen Sie unbedingt Ihre Webseite auf mobile um. Das ist der Zwang-Trend des Jahres! Am besten gleich im Responsive Design. Testen Sie zuerst Ihre Webseite auf mobile Darstellung – und lassen Sie sie bei Bedarf schnellstens optimieren. Bei einem WordPress-Blog reicht ein Plugin wie Jetpack for WordPress.

Tipp 2: Konzentrieren Sie sich weiterhin auf leichte Nutzerführung und Suchmaschinenoptimierung

Webdesign Trends wie Flat Design sind reine Geschmacksache. Von Infinite Scolling/ One-Page-Design sollten vor allem Unternehmen, die stark auf Suchmaschinenoptimierung setzen, die Finger lassen. Es ist unmöglich, eine einzige Seite perfekt auf 30 Keywords zu optimieren. Konzentrieren Sie sich daher auf das Wesentliche: leichte Nutzerführung, passende Suchmaschinenoptimierung, attraktive Inhalte.

Tipp 3: Versuchen Sie mit Ihrem Webdesign maximale Reichweite auf allen Geräten zu erzielen

Unternehmen reicht eine Version der Homepage für alle mobilen Endgeräte. Einzig die Layouts sollen sich an die Endgeräte anpassen, nicht die Inhalte oder HTML-Struktur. Ausnahme: Shopsysteme wie z.B. Gambio bieten mittlerweile hervorragende mobile Templates. Aufgrund der Komplexizität der Systeme ist hier eine komplett getrennte Mobile-Version mit anderer HTML-Struktur angemessen.

Tipp 4: Ihre Webstrategie gibt Ihnen Ihre Webseiten-Optik und -Usability vor

Pauschal kann man nicht sagen, auf welche Kriterien wie Mobility, Blog, SEO Sie bei Ihrem Online-Auftritt auf keinen Fall verzichten sollten. Das definiert jeweils der Homepage-Betreiber und deren Besucher. Eine Image-Webseite braucht in der Regel wenig SEO und Text, also auch wenige Seiten, dafür jedoch sehr gutes Design. Ein Internetshop muss vor allem leicht bedienbar sein, um die Absprungquote im Laufe des Bestellprozesses zu vermindern.

Tipp 5: Orientieren Sie sich nicht an Webdesign-Trends, sondern an Ihrer Botschaft

Denken Sie nach, welches Design und welcher Webauftritt wirklich zu Ihrer Botschaft und Ihren Produkten passt. Entwickeln Sie eigene Design-Ideen, und haben Sie den Mut, damit auch mal eine Bruchlandung hinzulegen.

Fazit: Alles halb so wild mit den Webdesign Trends. Wichtig ist, dass Sie Ihre Kunden und deren Besucherverhalten kennen und bei einer neuen Version nicht enttäuschen. Die Benutzerfreundlichkeit sollte immer an erster Stelle stehen, egal für welches Template Sie sich letztendlich entscheiden. Wenn Suchmaschinenoptimierung für Sie ein wichtiges Thema ist, schließt das derzeit Infinite Scrolling- und Online-Page-Seiten eher aus.