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Artikel-Schlagworte: „SEO“

Top-Trends zur Suchmaschinenoptimierung

Dienstag, 24. Mai 2011

Vor ein paar Wochen schrieb ich auf meinem Blog über die Top 10 der Suchmaschinenoptimierung. Ein Beitrag, der bei meinen Lesern sehr gut ankam und auch zu regen Diskussionen in meinen Xing- und Linked-In Gruppen geführt hat. Nun möchte ich erneut einen SEO-Profi zu Wort kommen lassen, Omar Medani. Er berät mit seiner Wiener Agentur medani webdesign Kunden erfolgreich zu Suchmaschinenoptimierung – seine Ratschläge gibt er auch in seinen Webinaren weiter. Für die Wörterladen Leser hat er fünf Trends für eine weiterhin erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung zusammengestellt.

Penaltys – Google bestraft sinnlosen Inhalt

Unter einem Penalty versteht man eine Bestrafung durch Google für manipulatives Verhalten bei der Optimierung. Bis letztes Jahr gab es beispielsweise einen „+30 Penalty“ für Linkaufbau durch Gästebücher-Spamings, Redirects per JavaScript, den Einsatz von so genannten Doorwaypages (Seiten, die nur den Sinn haben, bei einem bestimmten Begriff gefunden zu werden, ohne sinnvollen Inhalt zu bieten) und JavaScript-Redirects auf relevante Seiten. „+30“ steht dafür, dass die Webseite bis zum Ende des Penaltys nicht mehr auf einem Platz in den Top 30 platziert sein kann, sondern nur mehr auf einem „30 und höheren“ Platz.

Seit 2011 spricht Google auch Penaltys für einzelne Keywords und spezifische Unterseiten von Webseiten aus. Google wertete damit auch das eigene (und kostenfreie) Tool Webmaster Tools auf, da das Feedback über Penaltys im Webmaster Tools-Account der betreffenden Webseite zu finden ist.

Keyword Domains – für Google weniger wertvoll

Unter Keyword Domains versteht man zum Beispiel eine Domain mit dem Namen „www.keyword.de“, wie „www.finanzdienstleistung.de“. Eine Keyword-Domain besteht meist nur aus dem wichtigsten Keyword der Webseite.

Bisher waren Keyword Domains relativ leicht zu optimieren, da der Name der Domain ein Teil der Backlinkbezeichnung war. Ab 2011 werden Keyword-Domains langsam aber sicher weniger leicht zu optimieren sein, da sehr viele dieser Domains von Suchmaschinenoptimierern aufgekauft und mit wenig sinnvollen Inhalten befüllt wurden. Um die Qualität der Suchergebnisse zu steigern, wird Google den Algorithmus ändern und weniger Wert auf Keyword-Domains legen.

Gekaufte Backlinks – Google liebt natürlichen Backlinkaufbau

Im Internet gibt es eine Vielzahl an so genannten „Link Brokern“, die den Kauf von Backlinks anbieten. Dem will Google mit entschiedener Schärfe gegenübertreten. Im Februar 2011 wurde beispielsweise die große US-amerikanische Bekleidungskette JCPenny von Google mit einem Penalty abgestraft, da JCPenny sehr viele Backlinks zugekauft hat. Den besten und sichersten Erfolg bietet der natürliche Backlinkaufbau ohne zugekaufte Links.

Domainalter – Google setzt Domain auf 0

Bisher war die Übernahme einer bereits lange registrierten Domain eine gute Möglichkeit, um bei der Suchmaschinenoptimierung einen Vorteil zu haben, da Google Webseiten, die ein hohes Domainalter aufweisen, einen besseren Rang in den Suchergebnissen haben. Es gibt Anzeichen, dass das Domainalter bei einer Domain, die man von jemand anderem übernimmt, nun wieder auf 0 zurückgesetzt wird.

Soziale Netzwerke – jetzt investieren und Suchergebnisse verbessern

Die Bedeutung von sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter werden immer wichtiger. Bing, Microsofts-Suchmaschine, greift seit letztem Herbst durch ein mit Facebook geschlossenes Abkommen, zur Errechung der Suchergebnisse direkt auf die Facebook-Daten zu. Aktivitäten in Facebook oder die Anzahl der Fans gewinnen dadurch immer mehr an Bedeutung. Google versucht derzeit mit seinem eigenen Dienst „Google +1“ dem entgegenzuwirken und eine eigene Wertung zu finden. Mit „Google +1“ kann man ein Suchergebnis als gut markieren und zeigt damit, dass man es mag. Andere Benutzer erhalten den Hinweis, dass jemand diesen Suchtreffer mag. Eine Erweiterung des Dienstes auf Webseiten ist geplant. Der Dienst ist seit Mai 2011 nur in den USA verfügbar. Wie auch immer der Versuch von Google ausgehen wird, es steht fest, dass soziale Netze einen größeren Einfluss auf das Suchmaschinenranking haben werden.

Omar Medani ist Gründer und Geschäftsführer der Wiener Webagentur medani webdesign. Seit der Gründung 1998 bietet medani webdesign Dienstleistungen rund um das Web wie hochwertiges Webdesign, die Erstellung von Webseiten und Online-Shops von einfach bis komplex. Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt ist die Suchmaschinenoptimierung, die seit etwa sieben Jahren ein wichtiger Baustein in der Agenturberatung ist und im schnell wachsenden Internet immer mehr an Bedeutung gewinnt. Medani stellt seine SEO-Tipps auch regelmäßig in Webinaren vor.

Top 10 der Suchmaschinenoptimierung

Dienstag, 22. Februar 2011

Über Suchmaschinenoptimierung gibt es nicht nur unzählige Bücher, sondern auch Blogartikel. SEO ist ein Business, an dem viele verdienen, ohne SEO kommt aber auch eine Webseite kaum mehr aus. Im aktuellen SCM-Newsletter propagiert Christian Seifert, Vorstandsvorsitzender der avenit AG in Offenburg, einem Internet-Full-Service-Dienstleister, 10 Punkte der Suchmaschinenoptimierung. Ich füge noch einen elften hinzu.

1. Ziele & Zielgruppe klar definieren
Machen Sie sich klar, welche Ziele Sie erreichen möchten und welche Zielgruppen Sie ansprechen möchten. Diese beiden Faktoren sind die Ausgangsbasis aller weiteren Entscheidungen.

2. Keywords richtig selektieren
Was sind nun die passenden Keywords für Ihre Zielgruppen. Dabei müssen Sie sich in Ihre Zielgruppe versetzen, nach welchen Suchbegriffen würde diese suchen. Haben Sie eine Auswahl getroffen, müssen Sie jetzt analysieren, wie häufig diese bei Suchmaschinen angefragt werden. Wichtig ist auch, ob Ihre Webseite die Chance hat, mit diesen Keywords im Wettbewerbsumfeld gefunden zu werden. Für die Analyse empfiehlt Christian Seifert das Keyword Tool von Google. Um die Optimierung anzugehen, sollten Sie circa 50 relevante Keywords pro Sprache herausgefiltert haben.

3. Auswahl der zu optimierenden Seiten
Welche Ihrer Seiten benötigt nun eine Optimierung? Beachten Sie dabei, dass pro Seite nur ein Suchbegriff genutzt werden sollte.

4. Textoptimierung
Gehen Sie sparsam mit dem Keyword um: Die Überschrift sollte das Keywords enthalten. Im Fließtext sollte der Suchbegriff 3% des Gesamttextes ausmachen. Das bedeutet, auf 200 Wörter kommen 6 Suchbegriffe.

5. Titel optimieren
Jede Internetseite besitzt einen spezifischen Titel. Nach einer kurzen Beschreibung des Seiteninhalts können Sie das definierte Keyword in eine ansprechend formulierte Phrase integrieren. Der Title-Tag ist dabei bedeutsam: Er ist einer der wichtigsten OnPage-Rankingfaktoren und er wird in den Suchergebnissen angezeigt. Er vermittelt dem Suchenden einen ersten Überblick. Die Länge des Title-Tags sollte 60 Zeichen nicht
überschreiten.

6. Meta-Description optimieren
Hinterlegen Sie im Quelltext für jede Seite ein Description-Text. Dieser Beschreibungstext darf 160 Zeichen nicht überschreiten. Wie der Title-Tag, so wird auch der sogenannte Meta-Description-Tag als Vorschautext in den Suchergebnissen angezeigt. Integrieren Sie zur Optimierung das Keyword in den Beschreibungstext. Bei einer übereinstimmenden Suchanfrage wird das Keyword auf der Google-Suchergebnisseite fett markiert und springt den Lesern gleich ins Auge.

7. Bilder und Videos richtig einbinden
Google kann Bilder und Videos nicht lesen. Nutzen Sie daher die Möglichkeit, Alternativtexte für Bilder im Content Management System einzupflegen. Für Videos gilt: Eine Video-Sitemap sorgt für eine optimale Google-Indexierung.

8. Internes Link-Building
Für eine gute Auffindbarkeit ist ein internes Link-Building unerlässlich. Deshalb sollten Sie Menüpunkte nach wichtigen Suchbegriffen benennen und Keywords innerhalb des Fließtextes verlinken. Beachten Sie dabei, dass die interne Verlinkung dem logischen Aufbau Ihrer Website folgt. Die Links sollten logisch nachvollziehbar sein und Ihren Besuchern einen Mehrwert bieten. Die interne Verlinkung hat noch weitere Vorteile: Suchmaschinen-Robots folgen bei Crawling-Prozessen den internen Links einer Website.

9. Externes Link-Building
Externe Links sind das A und O für eine mittel- und langfristige Optimierung. Im Idealfall geht der Link von einem für Ihr Unternehmen relevantes Keyword aus. Ganz wichtig: Verlinken Sie immer direkt auf die dem Thema entsprechende Seite der Internet-Präsenz! Sonst kann es passieren, dass neue Besucher, die auf der Startseite landen, statt bei dem gesuchten Menüpunkt, die Seite frustriert wieder verlassen. Auch Social Media kann für externes Link-Building einen wichtigen Beitrag leisten: Bringen Sie in Erfahrung, in welchen Portalen, Communities und Foren sich Ihre Zielgruppe bevorzugt aufhält und sprechen Sie diese gezielt über redaktionelle Beiträge an. Ein interessanter Inhalt und ein Link auf Ihre Website sorgen immer für positive Resonanz!

10. Regelmäßig Erfolgskontrolle

Es ist von entscheidender Bedeutung, die SEO-Ziele, die Sie sich gesetzt haben, zu überprüfen. Nur so lässt sich der Erfolg sichern und weiter ausbauen. Dazu eignen sich sowohl Webanalyse-Tools, als auch spezielle SEO-Tools. Bei der Überprüfung können Sie Keywords mit geringer Resonanz gegen erfolgversprechen- dere austauschen.

Egal, was man von SEO hält, diese Tipps können in keinem Fall schaden. Ganz im Gegenteil, sie sind mit wenig Kostenaufwand und Zeitaufwand zu bewerkstelligen. Es bedeutet aber auch, dass Sie Ihre Webseite immer wieder analysieren, Keywords überarbeiten und dementsprechend auch den Quelltext.

Ich habe noch einen Tipp für Sie:

11. Nutzen Sie einen Blog, um immer wieder neuen Content auf Ihrer Seite zu implementieren!

Wir wissen nicht hundertprozentig, wie Google wirklich tickt, warum, eine Homepage im Suchindex auf Position 1 oder 8 erscheint. Die Algorithmen versuchen SEO-Experten und Wissenschaftler immer wieder zu entschlüsseln, aber Google lässt sich hier einfach nicht komplett in die Karten schauen. Was jedoch Google liebt, ist neuer Content. Wenn Sie nicht ständig Ihre Firmenhomepage ändern wollen oder können, nutzen Sie einen Blog, den Sie in Ihre Homepage integrieren. Mit ständig wechselnden redaktionellen Beiträgen erhalten Sie nicht nur das Interesse von Google, sondern bekommen durch gute / interessante Inhalte zusätzlich mehr Leser auf Ihre Seiten, was wiederum Ihre Bekanntheit steigert. Sie können dadurch sich ein Image als fachexperte zu einem bestimmten Thema aufbauen, was wiederum Vertrauen in Ihre Firma/ Marke schafft.

Fazit: Wenn Sie Google gefallen möchten, setzen Sie auf ein Blogsystem, das Sie mit Ihrer statischen Homepage verknüpfen.

Interessante SEO-Trends 2011 finden Sie auch hier.