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Artikel-Schlagworte: „Social Media“

Der Newsroom in der Unternehmenskommunikation

Mittwoch, 1. November 2017

Was ist der Vorteile eines Newsrooms in der Unternehmenskommunikation gegenüber dem Reiter „Presse“ auf der eigenen Homepage?

Der Newsroom ist in der Unternehmenskommunikation immer noch nicht vollständig angekommen. Viele Kommunikationsabteilungen arbeiten auf der Homepage weiterhin mit dem klassischen Pressebereich. Ich möchte heute der Frage nachgehen, was ist der Vorteil, auf einen Newsroom in der Unternehmenskommunikation zu setzen oder auch zukünftig den Pressebereich zu pflegen?

Newsroom in der Unternehmenskommunikation am Beispiel von Mercedes Benz

Im Newsroom von Mercedes sehen Sie nicht nur Content des Unternehmens, sondern auch von Dritten, wie zum Beispiel Bloggern, wenn deren Berichte etwas mit Mercedes zu tun haben.

Um diese Frage zu beantworten, müssen wir erst einmal klären, was landläufig unter Newsroom zu verstehen ist. Der Newsroom in der Unternehmenskommunikation bezeichnet unter anderem ein Organisationsmodell für die Kommunikation. Als Vorbild diente der Aufbau einer Zeitungsredaktionen: im Großraum, alle Ressorts beieinander, crossmedial. Eine Schaltzentrale über alle Kommunikationsfelder hinweg. In der man sich direkt austauschen kann und gemeinsam an einer Contentstrategie arbeitet. Übertragen lässt sich das nun auf einen virtuellen Newsroom, in dem das Unternehmen alle Kommunikationskanäle zu allen Multiplikatoren (Medien, Kunden, Partnern) bündelt.

Der Newsroom in der Unternehmenskommunikation interpretiert den Pressebereich neu

Schauen wir uns den Wandel in der Unternehmenskommunikation an, die Organisationsstruktur und Kommunikationskanäle, aber auch die Anforderungen an die Kommunikationsabteilung, scheint der Newsroom in der Unternehmenskommunikation unumgänglich. Er bringt die klassische Pressearbeit mit Social Media, Bewegtbild und der Community zusammen. Im Newsroom fühlt sich nicht nur der klassische Journalist angesprochen, sondern auch der Blogger bis hin zum interessierten Endkunden.

Der Newsroom ist also die moderne Darstellung der Presseseite, der Ihre PR-Materialien mit Ihren diversen Online-Auftritten und sozialen Netzwerken verbindet. Dort findet sich nicht nur die letzte Pressemeldung, ein Download zum Bildmaterial, sondern auch Firmen- und Produktvideos (youtube-Auftritt), die letzten Beiträge von Facebook, Google+, Twitter, dem eigenen Blog sowie den direkte Draht zu Ihnen. Aber auch Imagebroschüren, Geschäftsberichte bis hin zu Apps sind im Newsroom passend aufgehoben. Der Content wird zudem in Echtzeit eingespielt.

Damit spricht der Newsroom in der Unternehmenskommunikation nicht nur Medienvertreter an, sondern eben auch weitere Multiplikatoren wie Blogger, aber auch Kooperationspartner bis hin zu Ihren Kunden/ Empfehlern, die Unternehmen verstärkt in ihre Kommunikationsstrategie einplanen.

Der Newsroom steht allen Bezugsgruppen offen, um sich aktuell über das Unternehmen und dessen Themenwelt zu informieren. Das bedeutet aber auch, dass Sie Informationen so zusammenzustellen und aufbereiten, dass jeder Ihrer Ansprechpartner sich angesprochen fühlt und seine Fragen beantwortet bekommt.

Der Vorteil eines Newsrooms: 360-Grad-Image Ihres Unternehmens

In einem Newsroom zeigen Sie ein konsistentes Bild Ihrer Kommunikationsarbeit – dort trifft Ihre geballte Informationsvielfalt auf Ihre Multiplikatoren. Diese können sich ein 360-Grad-Image über Ihr Unternehmen machen und das 24 Stunden, 7 Tage die Woche. Das online Informationsmaterial ist dabei auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten und kann direkt weiterverwendet werden. Zusätzlich können Sie auch Content einfließen lassen, der nicht direkt von Ihnen generiert wird, sondern eben von Bloggern, Kunden zu Ihrem unternehmen. Diesen Weg geht z.B. Mercedes in seinem Newsroom. Diese transparente Kommunikationspolitik stärkt das Vertrauen in Ihr Unternehmen.

Der Newsroom birgt die Gefahr der Unübersichtlichkeit

Ein Newsroom in der Unternehmenskommunikation birgt aber nicht nur Vorteile. Schnell kann die digitale Schaltzentrale unübersichtlich werden. Wenn Sie zudem auch fremden Content automatisch einfließen lassen, verlieren Sie schnell den Überblick und Sie geben auch negativem Content eine Plattform.

Wenn Sie sich für einen Newsroom entscheiden, müssen Sie also viele Fragen im Vorfeld klären:

  • – Welcher Content soll einfließen, auch externer?
  • – Wie wird dieser vorab gefiltert?
  • – Welche Technik nutzen wir, um unseren Newsroom anschaulich darzustellen und Content (automatisch) hochzuladen?

Das bedeutet für Sie: Klären Sie zuerst die Ziele, die Sie mit dem Newsroom erreichen möchten, die Inhalte, die Ihnen zur Verfügung stehen und wie die Inhalte eingefügt (Schnittstellen, APIs zu Kanälen) und betreut werden sollen, z.B. vollautomatisch oder redaktionell gepflegt.

Eine Frage Ihrer Kommunikationskanäle: Presseseite oder Newsroom

Bleibt die Frage offen: Macht es Sinn, Ihre Seite von „Presse“ namentlich auf „Newsroom“ umzustellen? Das hängt davon ab, wer von Ihrer Zielgruppe Ihre Presseseite besucht und ob sie das weiterhin auch unter dem Namen Newsroom machen würde. Unternehmen wie Amazon, der Münchner Flughafen, aber auch Universitäten wie Hamburg bündeln ihre Öffentlichkeitsarbeit auf der eigenen Homepage unter „Newsroom“. Dahinter muss sich dann aber auch ein solcher befinden und nicht weiterhin eine eindimensionale Darstellung Ihrer Pressearbeit mit den aktuellen Meldungen, Fotodownloads und dem Kontakt.

Meine Meinung zu Newsroom in der Unternehmenskommunikation

Wenn Sie viele Kanäle bedienen wie Facebook, Twitter, Instagram, youtube, neben Pressemeldungen dediziert auf Whitpaper, Anwenderberichte, Case Studies hinweisen möchten bzw. zum Download bereit stellen, einen eigenen Blog besitzen, dann benötigt Ihr „Presse“-Bereich einen neuen Aufbau und ein übersichtliches Layout, sodass sich Besucher schnell zurechtfinden. Und dann ist auch die Namensänderung auf Newsroom gerechtfertigt.

Die ausführlichen Tipps und Beispiele finden Sie in der aktuellen PRPraxis 22/2017.

Themen aus PRPraxis 22/2017, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Corporat Fashion: Einheitliche Unternehmenskleidung – so werden Sie nach innen und außen zu einer starken Marke
  • – Leserfrage: „Wie können wir den Erfolg unserer Print-Medien und Anzeigen messen?“
  • – Online Kommunikation: Die richtige Mischung macht‘s! So bauen Sie einen aufmerksamkeitsstarken Newsletter auf
  • – Redaktion: Kundenevent, Produkteinführung, Messe: Setzen Sie auf individuell gestaltete Kundeneinladungen
  • – Leserfrage: „Wie umfangreich darf unsere E-Mail-Signatur sein?“
  • – Social Media: Posts: Wählen Sie die passenden Uhrzeiten für ein Maximum an Aufmerksamkeit
  • Sonderheft Zielgruppen-PR – Erfahren Sie in dieser Sonderausgabe, was die verschiedenenGenerationen beschäftigt, wie sie ticken und wie Sie sie begeistern können. Wenn sie deren Wünsche verinnerlicht haben, machen Sie PR mit und für Ihre Kunden.

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Live-Videos erstellen und vermarkten

Mittwoch, 23. August 2017

Das liegt im Trend: Live-Videos erfolgreich als Marketingtool etablieren

Live-Videos, gespielt über soziale Netzwerke, spielen im Content Marketing von Marken eine immer größere Rolle. Ob auf Youtube, Facebook oder Twitter, auch die etablierten Netzwerke kommen nicht mehr ohne aus. Wie aber können Sie für Ihre PR Live-Videos sinnvoll nutzen? Worauf müssen sie achten? Nach dem Beitrag wissen Sie mehr.

Am 15. Oktober 2016 startete McDonald’s das bisher größte nationale Social-Media- und Live-Event seiner Unternehmensgeschichte. Unter dem Motto “Live@McDonald’s” präsentierte die Fastfood-Marke mit Big-Mac-TV eine 12-stündige Show live aus einem der Restaurants, die auf den Social Media-Kanälen sowie über mcdlive und in 600 Restaurants im Instore-TV verfolgt werden konnte. Gleichzeitig veranstaltete die Marke einen Tag der offenen Tür in seinen Restaurants.

Das 12-stündige Live-Video gehört zur aktuellen Transparenz-Philosophie der Fastfood-Kette. Unterstützung holte sich McDonalds von den Moderatoren Matthias Killing und Johanna Klum. Pro Sieben Sat 1 Corporate Media/Redseven war für die Produktion zuständig. Mehr als sechs Millionen Zuschauer waren über die verschiedenen Kanäle Facebook, Youtube und Twitter live dabei. Allein auf Facebook kommentierten Tausende den Live-Stream. Eine Mammut-Aufgabe für das Social Media Team von McDonald’s. Transparente Unternehmensdarstellung birgt aber auch das Risiko, negativer Kommentare. So äußerten sich User auf youtube über die Sinnlosigkeit der Beiträge, blieben aber trotzdem live dabei.

Vorteile von Live-Videos für das Marketing

Es geht natürlich auch einfacher und kostengünstig; Sie müssen nicht tausende Euro für Live-Videos ausgeben. Jedes handgedrehte Video ist für ihre Zielgruppe spannend zu erleben, ermöglicht es doch einen ungekünstelten, hautnahen Blick hinter die Kulissen ihres Unternehmens. Shanai, Sängerin aus Köln, nutzt zur Vermarktung ihrer Stimme und CDs Live-Videos auf Facebook (siehe Video).

Sie zeigen einen realen, ungekünstelten Blick auf ihr Unternehmen/ ihre Veranstaltung, da sie nicht geschnitten und aufbereitet sind.

Sie kommunizieren in Echtzeit mit ihren Fans/ Followern – diese können während des Livestreams auf den Kanälen Kommentare abgeben.

Ihre Fans/ Follower bleiben am Bildschirm: Sie können sich nicht wie bei hochgeladenen Videos Häppchen herauspicken oder bis ans Ende springen.

Videos sind für jeden überall machbar. Sie benötigen nur ein Smartphone/ Tablet und eine Internetverbindung.

Live-Videos werden laut Facebook 10x mehr kommentiert, zudem bevorzugt der Facebook-Algorithmus diese Art von Film, so dass sie im Newsfeed besser angezeigt werden.
Storytelling mit Live-Videos – Themen, die ihre Zielgrupe interessieren

Live-Videos haben eine höhere Akzeptanz bei ihren Fans/ Followers als bearbeitete Videos, die meist sorgfältig ausgewählte Inhalte zeigen. Das verwässert in den Augen Ihrer Zielgruppe aber Ihre Authentizität und Transparenz. Themen, die Sie für Live-Videos nutzen, finden sich in Ihrem Unternehmen mannigfach:

  • – Veranstaltungen, Pressekonferenzen, Messeauftritte, Neueröffnungen
    Nicht jeder Ihrer Kunden, Fans hat die Möglichkeit bei Ihrer Veranstaltung vorbeizuschauen. Mit Live-Videos fühlt er sich wie ein Teilnehmer.
  • – FAQs beantworten
    Fragen, die Ihnen immer wieder von Kunden/ Fans gestellt werden, können Sie via Livestream beantworten. Diese können Sie anschließend auf Ihre FAQ-Seite stellen. Richten Sie doch eine wöchentliche FAQ-Stunde ein.
  • – Auf Fragen und Kommentare mit Live-Videos antworten
    Mündlich geht die Beantwortung von Fragen oft einfacher. Nutzen Sie die Livefunktion für kurze Kommentare, so sehen ihre Fans auch gleich, wie Sie auf ihre Fragen/ Kommentare reagieren (Mimik, Gestik).
  • -Blick hinter die Kulissen gewähren
    Überlegen Sie, wonach ihre Kunden, Partner, Fans immer wieder fragen. Was könnte sie an ihrem Unternehmen besonders interessieren? Sind es die Abläufe, Räumlichkeiten, Mitarbeiter, die Geschäftsleitung?

Nicht nur Ihre Live-Sicht ist für Fans/ Kunden spannend. Laden Sie Fans ein, ihre Geschichte zu erzählen: Wie würden sie Ihr Unternehmen filmen? Welche Messeeindrücke halten sie filmisch fest? Machen Sie dazu einen Aufruf auf Ihren Kommunikationskanälen oder nutzen Sie Ihnen wohlgesonnene Kunden, Blogger, Redakteure, Fans, die Sie explizit auf einen ganz privaten „Tag der offenen Tür“ einladen.

Live-Videos sind die Zukunft. Diese Art der Echtzeitkommunikation kommt bei Ihren Fans an und bindet sie stärker an Ihre Marke. Live-Videos sind aufgrund der Echtzeitaufnahme nie perfekt, müssen aber perfekt geplant sein, um Interesse bei Ihrer Zielgruppe zu wecken. Ohne packendes Thema und Drehbuch funktioniert diese Art der Kommunikation nicht. Um Reichweite zu erhalten, sollten Sie Ihr Video mehrfach über Ihre Kanäle ankündigen und auch den Mehrwert für ihre Fans/ Kunden herausstellen.

Was Sie bei Live-Videos beachten sollten und über welche Kanäle Sie diese am besten bespielen, erfahren Sie in der aktuellen PRPraxis 17/2017.

Themen aus PRPraxis 17/2017, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Strategie: Wie es Ihnen in 6 Schritten gelingt, die richtigen Kernbotschaften zu formulieren
  • – Leserfrage: „Was ist beim Setzen von Links zu beachten?“
  • – Werbung: Innovatives Plakat: So treten Sie mit Ihren Zielgruppen in einen Dialog
  • – Leserfrage: „Wie gewinnen wir Newsletter-Abonnenten?“
  • – Outsourcing: Unterstützung für Ihre Pressestelle: Freelancer oder Agentur?
  • – Crossmedia: Online werben – offline shoppen: So locken Sie Kunden in Ihr Geschäft
  • – Evaluation: Messen Sie den Erfolg Ihres Blogs

Tipps zu Eventvermarktung mit Social Media

Mittwoch, 7. Juni 2017

Nutzen Sie die Vorteile der Eventvermarktung mit Social Media und treffen Sie den Nerv Ihrer Teilnehmer

Ob Webinar, Messe, Fachkonferenz, Lesung oder Livekonzert – wer heute eine Veranstaltung ankündigen möchte, kommt an Social Media nicht vorbei. Nutzen Sie bereits alle Möglichkeiten, mit Ihren Social Media Kanälen Ihre Zielgruppe für einen anstehenden Event zu begeistern? Ich zeige Ihnen, wie Eventvermarktung mit Social Media funktioniert.

Handfeste Tipps für die Eventvermarktung mit Social Media

Die Kölner Sängerin Shanai nutzt Facebook, um ihr neues Album und die Releaekonzerte zu vermarkten.

Eine Veranstaltung zu organisieren ist eine Sache, sie publik zu machen eine ganz andere. Sie können noch so viel Sorgfalt in die Planung und Durchführung Ihres Events stecken, wenn keiner kommt, hat sich Ihr Aufwand nicht gelohnt. Am besten lassen sich Veranstaltungen heutzutage über Ihre eingespielten Social Media Kanäle ankündigen und begleiten. Wie ein dazugehöriger Redaktionsplan aussehen könnte, habe ich Ihnen in einem anderen Beitrag zusammengestellt.

Vorteile der Eventvermarktung mit Social Media

  • Sie erreichen Ihre Zielgruppe dort, wo sich sich aufhält.
  • Teilnehmer können sich vor dem Event mit Ihnen und anderen Teilnehmern austauschen.
  • Sie erfassen die Stimmung, Bedürfnisse der Teilnehmer und können Ihren Event noch exakter auf die Zielgruppe ausrichten.

Diese Schritt sind unerlässlich für einen erfolgreichen Event:

  • Vor dem Event steht die Bekanntmachung im Vordergrund Ihrer Bemühungen. Teaser, konkrete Veranstaltungsinhalten, Vorstellung der Redner/ Akteure und der Agenda helfen Ihnen, Teilnehmer zu überzeugen.
  • Kurz vor dem Event ist es sinnvoll auf Programmänderungen hinzuweisen und die Highlights / Specials zu kommunizieren. Richten Sie dafür einen #Hashtag ein, über den Ihre Teilnehmer von der Messe berichten.
  • Nach dem Event ist vor dem Event: Geben Sie Ihren Teilnehmern nochmals die Chance, den Event Revue passieren zu lassen und informieren Sie über kommende Events. Den geknüpften Kontakt sollten Sie nicht abreißen lassen.

Ihre Basis: Bewerben Sie Ihre Veranstaltung über eine eigene Event-Webseite

Auf einer eigenen Veranstaltungsseite lässt sich am besten die gesamte Bandbreite Ihrer Eventinhalte wiedergeben. Zudem führen Sie durch Social Media Aktivitäten potentielle Teilnehmer zurück auf ihre Event-Seite.

Lassen Sie Ihre Eventseite wachsen: Starten Sie mit einem Teaserbild und „Coming up soon…“. Verschleiern Sie vorerst, was die Teilnehmer auf Ihrem Event erwartet, lassen Sie sie aber bereits für weitere Informationen registrieren. Diese Liste nutzen Sie für einen Newsletter, über den Sie Interessierte informieren und zu gegebener Zeit persönlich einladen.

Ihre Einladung: Legen Sie zusätzliche Eventseiten auf den sozialen Medien an

Bei der Eventvermarktung mit Spocial Media bietet es sich an, Ihre Webseite durch eigene Eventseiten auf den sozialen Medien zu stärken. Auf Facebook, Xing und LinkedIn können Sie – je nach Zielgruppe – attraktive Veranstaltungsseiten anlegen und darüber Ihre Fans, Ihr Netzwerk einladen und in passenden Gruppen verbreiten. Über diese Eventseiten können Sie zudem mit Ihrer Zielgruppe in Dialog treten. Teilnehmer können Ihnen Kommentare schicken, mit einem Klick Ihren Event in ihrem Netzwerk teilen, sich direkt anmelden und den Termin in ihrem Kalender speichern.

Arbeiten Sie unbedingt mit einem #Hashtag. Diesen können Sie auch auf Ihren Facebook, Xing und LinkedIn Eventseiten publik machen. Vor allem für Twitter und Instagram ist der #Hashtag vor und während Ihres Events essentiell. Mit dem #Hashtag können Sie unkompliziert Ihre Kommunikation kanalisieren. Ihre Teilnehmer nutzen ihn für ihre eigene Berichterstattung, die Zuhausegebliebenen können sich über den #Hashtag zeitnah informieren. Kreieren Sie einen kurzen, aussagekräftigen #Hashtag, der Vertippen unmöglich macht.

Interesse schüren: Befeuern Sie mit spannenden Bildern und Inhalten Ihren Event auf allen Social Media Kanälen

Schüren Sie nun bei der Eventvermarktung mit Social Media durch regelmäßige Updates das Interesse bei Ihrer Zielgruppe. Pushen Sie die Anmeldungen über relevanten Content auf Ihren Social Media Kanälen – drei Beispiele:

  • – Teaser auf Facebook, Twitter: „Wir haben Großes geplant – haltet euch den Oktober frei. Könnt Ihr euch denken warum? Damit lösen Sie bereits Neugierde aus und Diskussionen unter Ihren Fans, Followern.
  • – Inspirierende Bilder geben dem Event langsam ein Profil – gepostet auf Facebook, Instagram, Twitter.
  • – Auf Youtube erlebt Ihre Zielgruppe, wie der Event Formen annimmt: „So entsteht ein Event – wir begleiten den Eventmanager über die Vorbereitungszeit.“

Vor Ort: Holen Sie Ihre Gäste auch auf der Veranstaltung social ab

Der Tag des Events ist gekommen. Immer noch können Sie Ihre Eventvermarktung mit Social Media verknüpfen. Haben Sie einen Check-in-Terminal/ Infostand? Dann fordern Sie dort Ihre Teilnehmer auf, sie auf Facebook zu liken – unter allen neuen Fans verlosen Sie am Ende des Events ein VIP-Paket.

Weisen Sie auf einem Aufsteller nochmals daraufhin, dass Ihre Teilnehmer auf Twitter, Instagram unter dem #Hashtag live vom Event berichten können. Bei Messen und Konferenzen zeigt eine Social-Media-Wall Postings in Echtzeit. Instagram-Fotos können Sie dort auch einspielen. Das animiert weitere Besucher, ihre Meinung und Eindrücke via Social Media zu verbreiten. Dazu benötigen Sie z.B. ein Tool wie https://walls.io sowie einen Beamer und eine Leinwand oder Flatscreens. Bei einem ganz- und mehrtägigen Event bietet sich ein Live-Blog an. Mit dem Plugin für WordPress http://www.24liveblog.com kreieren Sei kostenlos mobil optimierte Live-Ticker auf Ihrem Blog.

Nachbereitung Ihrer Eventvermarktung mit Social Media

Nach dem Event ist Ihr Social Media Engagement noch nicht zuende. Schnüren Sie ein spannendes Paket aus Kommentaren, Meinungen, Fakten, Bildern, Videos zum Event für die Nachberichterstattung der Medien und Blogger.

  • – Füllen Sie ein Facebook-Album mit Bildern und rufen Sie Besucher auf, Ihnen ihre Eindrücke für das Album zu schicken.
  • – Stellen Sie eine Best-of Bildergalerie auf Ihre Event-Webseite inklusive Nachbericht.
  • – Holen Sie Feedback und Ideen von Ihren Eventteilnehmern ein. Schicken Sie ihnen ein Feedbackformular, das Sie auch online auf Ihre Eventseite stellen und auf Ihren sozialen Netzwerken teilen.
  • – Verfassen Sie mehrere Blogposts zu den Highlights Ihres Events, so dass dieser noch bis zu zwei Wochen nachhallt.

Nun ist Ihre Event-Webseite wieder Dreh- und Angelpunkt Ihrer Event-Nachbereitung und gleichzeitig -vorbereitung auf kommende Events.

Die ausführlichen Tipps zur Eventvermarktung mit Social Media und zu Ihrer Eventseite lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 12/2017.

Themen aus PRPraxis 12/2017, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Storytelling: Die 3 Säulen für Ihre überzeugende Kommunikation: Image, Inspiration, Inhalte
  • – Recht: Bestimmungen zur Informationspflicht Ihrer Kunden kennen und beherzigen
  • – Instagram: So werden Sie gefunden: 9 Tipps für den Einsatz von #Hashtags bei Instagram
  • – Gestaltung: Diese Designtrends im Printbereich dürfen Sie nicht verpassen
  • – Pressearbeit: Nutzwertig, provokativ oder kurios: In welche Kategorie soll Ihre Pressemitteilung fallen?

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Snapchat richtig nutzen – für die Unternehmenskommunikation

Mittwoch, 16. November 2016

Was steckt hinter dem Hype von Snapchat und wie können Sie den Hype für Ihre PR nutzen?

Snapchapt ist derzeit in aller Munde und Medien. Doch bisher nutzen vor allem Konsumenten und große Marken den Instant-Messaging-Dienst. Wie auch kleine Unternehmen und Marken vom Snapchat-Hype profitieren können und was hinter Snapchat steckt, erfahren Sie im Blogbeitrag.

Snapchat, soziales Netzwerk für junge Zielgruppe

Mit Snapchat neue Zielgruppen gewinnen – wie das Netzwerk tickt, erfahren Sie im Blogbeitrag.

Snapchat orientiert sich wie Instagram an visuellen Medien. Aber bereits jetzt werden beim Instant-Messaging-Dienst 10mal mehr visuelle Inhalte gepostet als bei Instagram. Laut Philipp Steuer von Snap me if you can nutzten im April 2016 9 Mio. Deutsche Snapchat, genauso viele wie Instagram und über dreimal so viele wie Pinterest.

Den Trend, weniger Text, mehr Fotos und Videos hat das neue Netzwerk perfektioniert. Alles, was User für Snapchat brauchen, haben sie immer dabei: ein Smartphone und die Lust zu filmen/ zu fotografieren, um die Fotos mit ihren Freunden zu teilen.

Auf Snapchat halten User vor allem in kurzen Videos (1-10 Sekunden) Erlebtes fest – ein Restaurantbesuch, der Ausblick vom Hotel, die Anprobe im Brautmodengeschäft. Alles ist interessant genug, um es den Freunden per Videobotschaft mitzuteilen. Um die Archivierung müssen sich die User auch keine Sorgen machen, denn nach einmaligem Anschauen zerstört sich das Kurzvideo selbst.

Das sollten Sie über Snapchat wissen

  • – vor allem Jugendliche nutzen bisher Snapchat
  • – Man schickt Videos, Fotos oder Kurznachrichten an „Freunde“ oder jeden (über Storys)
  • – Wenn Sie einen visuellen Inhalt direkt an einen „Freund“ schicken, ist dieser nur bis zu 10 Sekunden sichtbar, dann zerstört er sich
  • – Mit SnapChat Story können Sie Ihren Beitrag um 24 Std. verlängern
  • – User schauen sich die Videos/ Fotos nur einmal an – der Moment des „Dabeiseins“ zählt
  • – Das Abspeichern der Bilder ist für den Empfänger nicht möglich – ist aber auch nicht die Philosophie des Netzwerks
  • – Liken, kommentieren oder teilen sind nicht möglich

Vorteile von Snapchat

  • – Jedes Bild/ Video wird von den Usern bewusst angeklickt, bei anderen Netzwerken gehen die Bilder meist in einer überfüllten Timeline unter.
  • – Eine Archivierung der Videos, Fotos ist nicht möglich, daher konzentriert sich der Betrachter in dem Augenblick komplett auf den visuellen Inhalt, denn er entscheidet, das Video anzuschauen (bei Facebook startet das Video automatisch in meiner Timeline – ob ich es aktiv anschaue oder nicht).
  • – Das Teilen visueller Inhalten hat etwas Unmittelbares, Persönliches und gleichzeitig Vergängliches, das macht Snapchapt derzeit so beliebt.
  • – Storytelling mit Snapchat Storys ermöglicht Ihnen Storytelling – eine Geschichte in Bildern zu erzählen. Diese visuellen Inhalte sind 24 Std. sichtbar, neuestes Bild wird an Zeitstrahl angehängt, ältestes verschwindet.
  • – Der Blick auf ein Video ist wie der Blick durch ein Schlüsselloch – einmal geschaut und der Moment ist vorbei.
  • – Sie können unendlich viel posten ohne spammig zu wirken (wie auf Facebook oder anderen Sozialen Netzwerken) – Snapchat ist auf eine hohe Veröffentlichungsrate ausgelegt.

Snapchat in der Unternehmenskommunikation

Fotos und Videos an einzelne „Freunde“ zu verschicken, macht natürlich für Unternehmen keinen Sinn. Mit der Funktion „Story“ können Sie aber Ihre eigene Geschichte in (Bewegt-)Bildern erzählen und allen Snapchat-Usern zugänglich machen.

  • – Alle visuellen Inhalte, die Sie an einem Tag gepostet haben, werden ohne Unterbrechung als langer Bild- oder Filmstreifen angezeigt.
  • – Ihre Kontakte können sehen, was Sie über den Tag posten und sind so (nur etwas zeitversetzt) live dabei.
  • – Sobald Sie einen Inhalt gepostet haben, wird dieser allen, die Ihnen folgen, angezeigt (je nach Sichtbarkeitsstufe, die Sie selbst wählen können, sie können Sie auch für alle Snapchatter freigeben).
  • – Jeder Klick auf das (Bewegt-)Bild erhält einen Aufruf in Ihrer Statistik. Und auch jedes weitere Bild, das Sie im Anschluss an das „gesehene“ posten, erhält individuelle Aufrufzahlen. So können Sie wunderbar ersehen, welche Themen, Bilder funktioniert haben und zu welcher Zeit.

Snapchat Live Stories funktionieren ähnlich wie Storys

Nur, dass diese von Snapchat kuratiert werden. Sie können Teil einer Live-Story werden, z.B. bei einem Event, das Sie mit vielen anderen besuchen oder bei einer bestimmten City-Story, z.B. als Reiseunternehmen, Tourismusverband, Restaurant. Dazu müssen Sie ihre Standortbestimmung freischalten (Voraussetzung: Ihr GPS ist am Smartphone aktiviert).

Prinzipiell ist Snapchat für jedes Unternehmen geeignet, das sich in die Karten blicken lassen will.

Sie können damit:

  • – Abverkäufe steigern
  • – neue Produkte vorstellen
  • – einen Umbau begleiten
  • – Mitarbeiter vorstellen
  • – mit Incentives (Post gegen Rabatt) in Ihr Ladengeschäft, Restaurant, Hotel locken
  • – Ihre Region bekannt machen (Hotel, Gastronomie)
  • – einen Inhouse-Event begleiten
  • – Testimonials vorstellen
  • – Ihren Ideen sind keine Grenzen gesetzt…

5 Tipps für Ihren Snapchat-Erfolg

  1. Bleiben Sie immer authentisch. Holen Sie Ihre „Zuschauer“ nahe ran an Ihre Story, zeigen Sie ungeschönt (z.B. ohne Filter wie auf Instagram), was Sie gerade erleben, was Sie bewegt.
  2. Posten Sie täglich. Erfolgreiche Snapchat Kanäle posten mehrmals täglich. Holen Sie sich also Mitstreiter ins Boot (Mitarbeiter, Testimonials, Kunden, Partner), die Ihnen dabei helfen. Je mehr Sie posten, umso stärker können Ihre Kontakte eine Bindung zu Ihrem Unternehmen aufbauen.
  3. Überraschen Sie Ihre Kontakte: Posten Sie spannende Themen, überlassen Sie z.B. einem Promi (Testimonial) Ihren Kanal oder Models, die Ihre Produkte in Ihrer Werbung präsentieren und dokumentieren Sie so Ihr Werbeshooting.
  4. Promoten Sie Ihren Kanal wo und wann immer Sie können. Snapchat hat keine Suche, so dass Sie von Ihren Kunden nicht gefunden werden. Diese müssen wissen, mit welchem Namen Sie auf Snapchat zu finden sind, um Ihren Kanal zu abonnieren.
  5. Probieren Sie Snapchat immer wieder von Neuem aus! Schauen Sie, welche Ihrer Beiträge auf Snapchat funktionieren, welche Themen Sie wie für Snapchat umsetzen können und was Ihre Kontakte sehen wollen. Machen Sie hierzu auch ruhig mal eine Umfrage bei Ihren Kunden.

Snapchat benötigt Ideen, Zeit und Themen. Mit dem Instant-Messaging-Dienst lassen sich aber wunderbar Momente festhalten wie Events, Ladeneröffnungen, ein Silvestermenü oder DIY-Anleitungen. Ihre Kontakte sind hautnah dabei und erleben Sie auf eine authentische Art und Weise. Reichweite erhalten Sie, indem Sie Ihre bestehenden Kommunikationskanäle für die Promotion nutzen. Und täglich Content für Ihre Kontakte liefern, so dass diese mit Ihnen Ihre Geschichte erleben. Das (ver)bindet!

Wie Sie sich ein Snapchat-Profil anlegen und Reichweite erzielen, lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 23/2016.

Themen aus PRPraxis 23/2016, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Recht: Sichern Sie sich alle(!) Nutzungsrechte an Ihren Designentwicklungen
  • – Management: Erhöhen Sie die E-Mail-Effizienz und sparen Sie wertvolle Arbeitszeit
  • – Leserfrage: Blog oder News? – Was sollten wir wie unseren Usern bieten? Und wie sollen wir das nennen?
  • – Sponsoring: Mit diesem Schnell-Check prüfen Sie Ihren Sponsoring-Partner auf Herz und Nieren
  • – Sponsoring: So können Sie Ihr Sponsoring steuerlich absetzen
  • – Geschäftsbericht: Geschäftsbericht: Mit diesen leicht umsetzbaren Experten-Tipps erhalten Sie authentische Bilder
  • – Werbepräsente: Zeigen Sie Geschmack und verführen Sie Ihre Kunden

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Slideshare richtig nutzen

Mittwoch, 3. August 2016

Schöpfen Sie die 4 Vorteile von Slideshare aus, um sich als Experte zu etablieren

Es müssen nicht immer Facebook, Twitter und Google+ sein. Neben den großen sozialen Netzwerken haben sich Spezialnetzwerke etabliert, mit denen Sie beispielsweise Ihr Expertentum demonstrieren können und noch ein gutes Ranking bei den Suchmaschinen erhalten. Slideshare ist eine solche Social Media Plattform. Das Tool steht zwar in der zweiten Reihe, ist aber keineswegs zweite Wahl. Ich zeige Ihnen, wie Sie Slideshare richtig nutzen.

Slideshare richtig nutzen

Slideshare richtig nutzen – Tipps wie Sie Ihre Präsentation einem großen Publikum zugänglich machen

Slideshare ist eine Präsentationsplattform mit angeschlossenen Social Media Funktionen. Leicht zu bedienen und effektiv für Ihre PR. Auf Slideshare funktionieren vor allem komplexe Inhalte, die visuell komprimiert darstellbar sind: Ähnlich wie bei einer Infografik können Sie den User Schritt für Schritt – angereichert mit Videos und Bildern – durch ein (komplexes) Thema führen.

Große Firmen wie Dell (http://de.slideshare.net/dell) machen es seit Jahren vor. Sie haben einen Account bei Slideshare und nutzen aktiv die Präsentationsplattform für Ihre Content-Strategie. Mit Slideshare wollen sie – anders als auf Facebook – nicht die Massen aktivieren, sondern gezielt Ihre Kunden, Konferenz- und Messebesucher, auf ihre Angebote aufmerksam machen.

Vorteil 1: Gezielt Content bereitstellen und teilen

Slideshare ist auch eine Businessplattform. Auf ihr lassen sich wunderbar Präsentationen, Infografiken, Dokumente als PDFs, aber auch Videos und Webinare hochladen und teilen. Das ist das Gute. Sie haben mit Slideshare nicht nur einen Partner, der Ihren Content attraktiv darstellt, sondern Sie und alle User können Ihre gerade generierten Inhalte mit einem Klick in den sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter, Google+, Pinterest etc. teilen. Zudem kann Ihre Präsentation auch heruntergeladen und gespeichert werden.

Vorteil 2: Besucherstarke Webseite unterstützt Ihr SEO

Nutzen Sie Slideshare als besucherstarke Plattform für Ihr eigenes Google Ranking. Dank der großen Beliebtheit – vor allem beim Fachpublikum – werden Ihre Inhalte auf Slideshare schneller gefunden als auf Ihrer eigenen Webseite. Und Sie erhalten hochwertige Links zu Ihrer Homepage.

Vorteil 3: Unkompliziertes Verknüpfen Ihrer Webseitangebote mit der Social Media Plattform

Sie können mittels Embed-Code Ihren Slideshare-Content auch auf Ihre Webseite oder Ihren Blog setzen. So profitiert Ihre Webseite dank Backlink von der besucherstarken Content-Plattform. Und Sie eröffnen Ihren Usern einen attraktiv aufbereiteten Content.

Vorteil 4: Slideshare gehört zur internationalen Businessplattform LinkedIn

Vor einigen Jahren hat das internationale Businessnetzwerk LinkedIn Slideshare erworben. Seitdem ist die Präsentationsplattform in LinkedIn integriert. Für Sie bedeutet es die Möglichkeit, Ihr Fachpublikum ohne eigenes Zutun zu erweitern. LinkedIn gibt Empfehlungen für Präsentationen und Konferenzen und ordnet die Präsentationen auch zu Themen, die Businessleute interessieren könnten. User können die Beispiele öffnen, teilen und herunterladen.

So nutzen Sie Slideshare für Ihre Öffentlichkeitsarbeit

Ihr Unternehmen ist auf Messen unterwegs oder Ihr Geschäftsführer ist als Redner auf einer Konferenz eingeladen? Sie schulen Ihre Kunden via Webinar und nutzen Whitepapers und Case Studys, um sich als Fachexperte zu einem bestimmten Thema zu profilieren? Auf Slideshare haben Sie die Möglichkeit, Ihre Kompetenz als Fachexperte voll auszuspielen.

Nutzen Sie bereits generierten Content – z.B. die Präsentation zu Ihrer Messe oder die Rede des Geschäftsführers – und bereiten diesen nur noch suchmaschinenoptimiert auf.

So bereiten Sie Ihren Content slideshare-gerecht auf

Präsentationen, die Sie vor Fachpublikum halten, sollten Sie nicht 1 zu 1 auf Slideshare stellen. Schließlich dienen Präsentationen nur als Basis für Ihren Vortrag. Damit die User Ihre Präsentation finden und ihnen Ihre Präsentation auf Slideshare einen Mehrwert bietet, müssen Sie die Präsentation sinnvoll aufbereiten. Ergänzen Sie Ihr Thema durch möglichst viele Daten, Fakten und Anwendungsbeispiele und geben Sie Tipps, Tipps, Tipps. Diese können auch in Form von Videos oder Podcasts einfließen.

Holen Sie sich Input für Ihren eigenen Content

Slideshare ist nicht nur für Ihre Zielgruppe Nährboden, sondern auch für Ihre eigene Content-Strategie.

  • – Nutzen Sie die Suchfunktion und geben Sie Ihre Keywords in Slideshare ein. Welche Informationen oder Präsentationen erhalten Sie zu Ihrem Suchbegriff? Können Sie das Thema erweitern, ihm einen neuen Blickwinkel geben, für Ihre Zielgruppe aufbereiten?
  • – Betreiben Sie Wettbewerbs- und Marktbeobachtung: Wie und mit welchem Content stellt sich Ihr Wettbewerber dar? Was sind aktuell Marktthemen, die auf Slideshare verbreitet werden? Wie bereiten Ihre Wettbewerber ihre Präsentationen auf? Welche Hashtags nutzen sie.

Slideshare richtig nutzen ist gar nicht schwer. Auf der Social Media Plattform können Sie wunderbar Ihr Wissen für Ihre Kunden und Zielgruppe bereitstellen. Content, den Sie bereits für Messen, Kongresse, Vorträge, Whitepapers etc. zusammengestellt haben, lässt sich schnell in einer Präsentation darstellen und nochmals vermarkten. Slideshare verbessert Ihr Image als Experte und zusätzlich Ihre Sichtbarkeit in den Suchmaschinen.

Die ausführlichen Tipps und wie Sie sich ein Profil bei Slideshare erstellen lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 16/2016.

Themen aus PRPraxis 16/2016, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Change Kommunikation – So gehen Sie erfolgreich mit Emotionen und Widerständen um
  • – Recht 1 – Finger weg vom E-Mail-Adressen-Kauf aus fragwürdigen Quellen
  • – Recht 2 – Wann dürfen Sie Kundendaten weitergeben?
  • – Kommunikation – Digitale Kommunikation: So finden Sie das Intranet, das zu Ihnen und Ihren Mitarbeitern passt
  • – Krisen-PR – Die Krise ist da: Notfallstatement, Erstmeldung oder wegducken?

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Kundenservice mit Social Media

Dienstag, 28. April 2015

Aktivieren Sie Ihren direkten Draht zum Kunden auch über die sozialen Netzwerke

Social Media verändert nicht nur die Kommunikation mit den Kunden, sondern auch alle Geschäftsprozesse. Das merkt durchaus auch Ihr Kundenservice. Bei Kundenanfragen sind jetzt noch schnellere Reaktionen von Seiten Ihres Unternehmens gefragt. Doch meist sitzen die Social Media Manager nicht im Kundenservice, sondern in den PR und Marketingabteilungen. Daher ist eine enge kommunikative Verknüpfung von Social Media und Serviceabteilung umso wichtiger.

PR- und Text-Agentur WörterladenKundenservice via Social Media ist durchaus erfolgsversprechend. Das zeigt eine wissenschaftliche Untersuchung von gkk DialogGroup GmbH in Kooperation mit der EBS Business School aus dem November 2013. Kundenservice-Anfragen, die Unternehmen über die sozialen Netzwerke gelöst haben, erreichen einen bis zu 32% positiveren Effekt als über traditionelle Servicekanäle wie das Telefon.

Ihre Vorteile für den Kundenservice durch Social Media

  • – Sie sind bei Serviceanfragen schnell erreichbar
  • – Sie können authentisch und persönlich mit Ihren Kunden kommunizieren
  • – Sie erhalten Einblicke in das Kundenverhalten
  • – Sie wissen, was Kunden über Ihr Unternehmen sagen (positiv, kritisch)
    • – und können bei Krisen Reputationsschäden durch Dialog abwenden
  • – Sie können über die Social Media Kanäle direkten Kontakt zum Kunden aufnehmen, um z.B.
    • – über Lieferengpässe, neue Serviceleistungen etc. zu informieren
    • – Anfragen direkt und zeitnah zu beantworten
    • – Kaufentscheidungen positiv zu beeinflussen
    • – Verbesserungsvorschläge aus dem Kundendialog aufnehmen

Ihr Service-Engagements wird von der Internet-Community positiv wahrgenommen, was wiederum die Kundenzufriedenheit und -bindung steigert.

Das wollen die Kunden

Aktive Kommunikation mit der Marke/ mit Unternehmen

  • – Fragen stellen zu Produkten und Leistungen
  • – Rat einholen
  • – sich beschweren
  • – Kontakt zum Unternehmen + Ansprechpartner über ihre bevorzugten Kanäle erhalten
  • – schnelle und adäquate Antworten bekommen

Passive Nutzung der Marke

  • – Beiträge zum Unternehmen/ zur Marke lesen
  • – Empfehlungen zur Marke lesen
  • – sich beeinflussen lassen bei der Meinungsbildung und im Entscheidungsprozess

4 Schritte, wie Sie Ihren Kundenservice im sozialen Netz implementieren

Implementieren Sie einen internen Workflow zwischen Social Media Manager/ PR und Kundenservice, um Kundenanfragen aus dem Netz adäquat zu beantworten. Es geht darum, strategisch in direkten Kontakt mit Ihren Kunden zu gehen und einen internen Prozess zu entwickeln, der Ihnen ermöglicht, Meinungen und Anfragen zu bündeln, zu analysieren sowie zeitnah zu beantworten.

Schritt 1: Wissen, was wo über Sie gesagt wird

Betreiben Sie ein umfassendes Online-Monitoring, um schnellstmöglich (un)zufriedene Kundenstimmen zu identifizieren und mit ihnen in Dialog zu treten.

  • – Richten Sie sich einen Google-Alert zu Ihrem Unternehmen ein (Name des Unternehmens, URL)
  • – Nutzen Sie zudem die Benachrichtungsfunktionen von Drittseiten (Foren, Xing-Gruppen etc.), um zu erfahren, ob es Themen gibt, an denen Sie sich beteiligen können.

Schritt 2: Legen Sie Ihre Abläufe fest und schulen Sie Ihren Kundenservice zu Social Media

  • – Sie haben bereits dedizierte Prozesse für die Beantwortung von Kunden-Anfragen (Telefon, E-Mail). Analysieren Sie diese und schauen Sie, wie Sie den Workflow im Kundenservice mit Anfragen über Social Media intelligent verknüpfen können.
  • – Legen Sie gemeinsam mit dem Leiter der Serviceabteilung Verantwortlichkeiten fest für die Kundenkommunikation. Setzen Sie klar definierte Schnittstellen zwischen den Social Media Managern und dem Kundenservice, so dass Kundenanfragen reibungslos weitergeleitet werden.
  • – Definieren Sie gemeinsam Prozesse und Szenarien, wann und wie Sie auf Kundenanfragen über Drittseiten oder Ihre eigenen reagieren.
  • – Stellen Sie eine enge Zusammenarbeit zwischen PR und Kundenservice sicher.
  • – Schulen Sie das Service-Personal unbedingt zu Social Media und den neuen internen Prozessen.

Schritt 3: Erweitern Sie Ihre Social Media Kommunikation zu Servicethemen

  • – Sie können hierbei z.B. eigene Communities in Ihre Service-Strategie einbauen. Dort teilen Kunden untereinander aber auch mit Ihnen, der Marke, Informationen und Wissen, in dem Sie
    • – offizielle Themen-Foren nutzen und sich dort einbringen
    • – ein Forum auf der eigenen Webseite installieren
    • – Ihre bisherigen Social Media Kanäle für Serviceanfragen nutzen und in einer eigenen Datenbank bündeln
    • – einen extra Service-Kanal z.B. auf Facebook einrichten
  • – Werden Sie aber nicht in allen Foren, Communities oder Blogs aktiv, sondern vor allem in denen, die eine hohe Suchmaschinenrelevanz besitzen. Damit stellen Sie sicher, dass der Google-Nutzer bei Suchanfragen auf Ihre Service-Antwort stößt und nicht nur auf die vorausgegangene Kritik. Das verbessert und erhöht Ihre Online-Reputation.
  • – Öffnen Sie Ihre Social Media Kanäle und sprechen Sie Servicethemen aktiv an. Geben Sie auf Ihren Online Serviceseiten an, dass Kunden auch via Facebook, Google+, Twitter mit Ihnen in Dialog treten können.

Schritt 4: Kanalisieren Sie die Service-Anfragen und geben Sie diese automatisiert an den Kundendienst weiter

  • – Entscheidend dabei ist: Sie müssen unbedingt Ihren traditionellen Kundendienst (Call-Center etc.) über alle Aktivitäten informieren. Das gelingt am besten, wenn Sie Ihre Community an ihre internen Prozesse und Kanäle (E-Mail, Post, CRM) andocken, so dass Sie alle auf die selben Informationen zugreifen können.
  • – Sehen Sie das Social Web als neuen Kundenkanal, den Sie möglichst mit Ihren bisherigen Systemen bedienen müssen. Hinzu kommen nur neue Verknüpfungen und Kommunikationsprozesse (systematische Abstimmung).

Weitere Tipps und Best-Practice-Beispiele zum Thema Social Media im Kundenservice lesen Sie in der PRPraxis 9/2015.

Vorschau auf den nächsten Blogbeitrag:

Lockruf des Textes
Mit diesen Teasern informieren Sie und ziehen Ihre Leser in den Text

Ihre Texte benötigen Anreize, damit sie gelesen werden. Gut gemachte Teaser – sogenannte Anrisstexte – locken Ihre Leser und geben ihnen Orientierung. Gerade im Internet begegnet den Usern eine Flut an Informationen. Binnen weniger Sekunden entscheiden Ihre Leser, ob das angerissene Thema sie interessiert – oder nicht. Wie Sie sie zum Weiterklicken bringen, zeigen wir Ihnen anhand von Tipps und vielen Beispielen.

Themen, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Digitales Verkehrsaufkommen – So steigern Sie in 4 Schritten den Traffic auf Ihrer WebsiteW
  • – Bilder im Kopf – Infografik & Co.: So werden Sie besser verstanden und bleiben in Erinnerung
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  • – Facebook-Tool – Facebook Places: Legen Sie sich jetzt ein Profil an und seien Sie von Anfang an dabei

PRPraxis – hautnah an PR-Themen, die Sie interessieren

Möchten Sie sich in PR, Marketing und Social Media weiterbilden? Dann nehmen Sie mit PRPraxis Kontakt auf und bestellen den Ratgeber alle zwei Wochen ins Haus. PRPraxis ist das Ratgeber-Magazin für die PR-Branche. Dort finden Sie Ideen, Anleitungen und Konzepte rund um Ihre Öffentlichkeitsarbeit. News, Trends, Experten-Tipps und aktuelle Rechts-Tipps ergänzen das Informationsangebot online. Das Redaktionsteam der PRPraxis erklärt ihnen ganz konkret, wie Sie Ihre Presse- und Öffentlichkeitsarbeit effizienter, schneller und erfolgreicher gestalten können.

Kunden schwören auf PR- und Text-Agentur Wörterladen

Donnerstag, 26. Februar 2015

In den letzten Jahren konnte die PR- und Text-Agentur Wörterladen mit ihren Kunden aus IT, Kinder-Kultur und Wohnen/ Design Aufmerksamkeit und mediale Erfolge durch nachhaltig geplante Content PR erzielen. Werden auch Sie und Ihre Marke Teil der Erfolggeschichte…

Agenda Setting für IT- & Lifestyle-Marken
Das Thema IT hat mich auch nach meiner Festanstellung bei großen, internationalen IT-KOnzernen beschäftigt: Mit meiner PR- & Text-Agentur Wörterladen habe ich für CyberPower Systems (USV) den Markteintritt vorbereitet und die PR für DACH verantwortet. Für Power.Guy das Thema mobile Ladegeräte in die Köpfe der Medien/ Endkunden gebracht und ledxon als innovativen, grünen Leuchtmittelhersteller und -vertreiber positionert. Ich kenne die deutsche, schweizerische und österreichische Medienlandschaft im IT- und Consumer-Bereich sehr gut. Und weiß, vor allem B2B-Unternehmen als Experten bei den Medien zu positionieren.

Mit einer Jazz-Kinder-CD auf Erfolgskurs
Seit November 2009 verantworte ich zudem die Öffentlichkeitsarbeit von mini.musik – Große Musik für kleine Menschen e.V.. In München bietet mini.musik klassische Konzerte für Kinder zum Mitmachen an. Alle Konzerte sind seit Jahren immer ausverkauft.

Im Mai 2014 habe ich erfolgreich deren erste CD-Release zu „Matze mit der blauen Tatze“ (Jazz-Konzert) in der PR begleitet. Wir hatten tolle Veröffentlichungen und Rezensionen in Elle, Swiss Magazin, Myself, div. Kinder- und Stadtmagazinen, Eltern Family, Eltern-Blogs und der Tagespresse. Hierbei zeigt sich wie eng erfolgreiche PR und Umsatzsteigerung miteinander verknüpft sind: Nach jeder Veröffentlichung schießt die CD bei amazon und jpc hoch in die Top 25-Charts.

Mein PR-Liebe gilt auch Wohn-/ Design-Marken
In den letzten Jahren habe ich verschiedenen Wohn- und Designmarken ein Profil gegeben und sie nachhaltig in den Medien positioniert. Aktuell betreue ich die deutsche Textilmarke Lenz & Leif, die sich auf hochwertige Strickdecken und Strickkissen aus extrafeiner Merinowolle spezialisiert hat. Durch meine sehr guten Kontakte zu Wohn- und Frauen-Magazinen konnten wir bereits viele attraktive Veröffentlichungen feiern.

Social Media in der Personalgewinnung – im direkten Dialog mit den Bewerbern

Dienstag, 30. Dezember 2014

Social Media eröffnet Ihnen ungeahnte Möglichkeiten der Kommunikation mit den Kunden – und mit potenziellen Bewerbern. Beschreiten Sie mit Hilfe von Xing, Facebook, Google+ und Twitter neue Wege, um Mitarbeiter zu gewinnen und zu binden. In dem Sie sich ein Profil als attraktiver Arbeitgeber geben und offen mit möglichen Mitarbeitern im Web kommunizieren. Ich zeige Ihnen, wie Sie in wenigen Schritten Bewerber via Social Media für sich einnehmen.

Vor allem in der Orientierungsphase – also bei der Wahl eines (neuen) Arbeitgebers – durchstöbern Bewerber Soziale Netzwerke nach ihrem Wunschunternehmen. Dann sollten Sie mit authentischen Inhalten und attraktiven Einblicken in die Arbeitswelt Ihres Unternehmens präsent sein. Das bedeutet für Sie, eine nachhaltige Präsentation und Kommunikation mit der Internetcommunity. Zudem ist Ihr Employer Branding nicht mehr einseitig steuerbar: Ihre Mitarbeiter tragen durch ihre Aktivitäten in Sozialen Netzwerken Meinungen aus Ihrem Unternehmen ins Internet und gestalten so das Image Ihres Unternehmens mit.

Das können Sie mit Social Media im Personalmarketing erreichen:

Arbeitgeberimage:

Aufbau und Pflege eine zielgruppenspezifischen positiven Arbeitgebermarke

Erhöhung der Identifikation der eigenen Beschäftigten mit dem Unternehmen

Personalgewinnung:

Erhöhung der Zugriffzahlen auf Ihrer Karriereseiten

zielgruppenspezifische Rekrutierung potenzieller Mitarbeiter/innen (z. B. Auszubildender über Facebook oder Führungskräfte über XING bzw. LinkedIn)

Fundiertere Vorauswahl von Bewerbern

Personalentwicklung:

Austausch in Expertennetzwerken (Kollegiale Beratung)

eigene Weiterbildung und fundiertes Wissen zur Personalarbeit

Mitarbeitermotivation:

Betreuung von Kollegen/innen an anderen Standorten und im Ausland

Einbeziehung der Mitarbeiter in Ihre Personalarbeit (Botschafter)

Achtung: Jeden Content, den Sie als Arbeitgeber in die sozialen Netzwerke einbringen, lädt zur Kommunikation ein. Machen Sie sich klar, dass Sie genügend Resourcen für einen Dialog mit potentiellen Bewerbern einplanen. Denn letztendlich bestimmt nicht allein der Content über Ihr Image, sondern Ihre Haltung und Ihre Kommentare gegenüber Ihren Dialoggruppen.

Schritt 1: Machen Sie Bestandsaufnahme

Finden Sie heraus, welche Plattformen für Ihre Personalarbeit relevant sind und was über Sie dort gesprochen wird.

Schritt 2: Befüllen Sie Ihre Arbeitgebermarke mit Themen

Arbeiten Sie gemeinsam mit Vertretern der Kommunikation, den Führungskräften und durchaus auch IT (für die Umsetzung) heraus, wie Personal von Social Media profitieren kann und welche Themen für das Arbeitgeberimage relevant wären.

Schritt 3: Werden Sie aktiv!

Bilden Sie Ihre Mitarbeiter zu Botschaftern aus – vermitteln Sie Ihnen in Abteilungsmeetings, Workshops und Podiumsveranstaltungen die Unternehmenswerte und das Leitbild Ihres Unternehmens. Geben Sie Ihnen eine Guideline an die Hand, wie sie gewinnbringend das Arbeitgeberimage unter ihren sozialen Kontakten verbreiten können. Machen Sie dabei keine Verbote, sondern formulieren Sie Bitten auf Augenhöhe und machen Sie klar, dass Sie (HR + Kommunikation + Geschäftsleitung) gemeinsam mit den Mitarbeitern als Arbeitgeber im Netz auftreten.

Schritt 4: Nutzen Sie zielgerichtet Ihre Kommunikationskanäle für Personalthemen

  1. Stellenangebote können Sie leicht online verbreiten
  2. Für Themen zu Ihrer Arbeitgebermarke bietet sich nicht nur die eigene Homepage an, sondern auch ein eigener Blog, youtube, Facebook, Xing und Twitter
  3. Prüfen Sie regelmäßig die Einträge auf Arbeitgeber-Bewertungsportalen wie http://www.kununu.com/ und ziehen Sie dementsprechend die Konsequenzen.
  4. Auf Karrieremessen oder Unternehmensveranstaltungen für Jobsuchende können Sie Ihre „Bewerber“ zu Botschaftern machen, indem Sie sie bitten, ihre Eindrücke auf Ihrem Facebook-Auftritt zu diesem Event zu hinterlassen (als Kommentar, mit Fotos). Das bringt eine hohe Glaubwürdigkeit.
  5. Nutzen Sie interne Veranstaltungen wie Entwicklungs-/ Trend-/ Zukunftskonferenzen dazu, via Facebook (Posts) und filmisch (Youtube) zu begleiten. So erhalten Bewerber einen Einblick, wie Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen die Zukunft gestalten.
  6. Egal auf welchen Kanälen Sie als Arbeitgeber auftreten, Ihre Botschaften sollten auf allen gleich lauten. Nur dann machen Sie sich als Arbeitgeber glaubwürdig und unterstreichen Ihren Markenkern.

Wie Sie sich als Arbeitgeber im Social Web präsentieren mit vielen Best-Practice-Beispielen lesen Sie im Detail in der aktuellen PRPraxis 26/2014.

Themen, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  1. PR-Fauxpas – Diese 10 PR-Eigentore sollten Sie kennen und vermeiden
  2. Kundenbindung – Blick hinter die Kulissen + wertvolles Knowhow = das Geheimrezept der nachhaltigen Kundenbindung
  3. Xing – So nutzen Sie Gruppen für mehr Sichtbarkeit und eine Top-Positionierung
  4. Fundraising – Die wichtigsten 4 Zutaten für ein erfolgreiches Spenden-Mailing
  5. Vereinsfest – Tischverkauf: Mit dieser Finanzierungsidee gewinnen und binden Sie Förderer für/an Ihren Verein

PRPraxis – hautnah an PR-Themen, die Sie interessieren

Möchten Sie sich in PR, Marketing und Social Media weiterbilden? Dann bestellen Sie sich PRPraxis alle zwei Wochen ins Haus. PRPraxis ist das Ratgeber-Magazin für die PR-Branche. Dort finden Sie Ideen, Anleitungen und Konzepte rund um Ihre Öffentlichkeitsarbeit. News, Trends, Experten-Tipps und aktuelle Rechts-Tipps ergänzen das Informationsangebot online. Das Redaktionsteam der PRPraxis erklärt ihnen ganz konkret, wie Sie Ihre Presse- und Öffentlichkeitsarbeit effizienter, schneller und erfolgreicher gestalten können.

PR-Tipps: Top 10 Social Media Netzwerke im Vergleich

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Social Media ist nicht mehr aus der Kommunikation wegzudenken. Aber: Täglich gehen neue Netzwerke online, die Ihre Zielgruppe umwerben. Keine Angst, Sie müssen nicht überall präsent sein. Ich zeige Ihnen, welche Social-Media-Netzwerke Sie kennen sollten und welche Eigenheiten diese besitzen. In meiner Infografik sehen Sie auf einen Blick, welche für Ihre PR zweckmäßig sind und wie Sie geschickt die Besonderheiten der einzelnen Plattformen nutzen.

In der aktuellen PRPraxis 22/2014 dreht sich dieses mal fast alles um Social Media. Die Leserfragen drehen sich um Facebook und ich zeige Ihnen, die Top 10 Social Media Netzwerke und ihre Bedeutungen für Ihre PR – je nach Marken- und Unternehmensausrichtung, Zielgruppen- ansprache und Inhalten.

Mit der Top 10 Infografik* finden Sie den Kanal, der zu Ihren Zielen passt, können Ihre Favoriten einordnen und erkennen, auf welche Social Media Netzwerk Sie zukünftig verstärkt setzen sollten.Vorteile: Viele der Social Media Netzwerke sind auch von Google indiziert und helfen Ihnen bei Ihrer Suchmaschinenoptimierung – wie z.B. Gruppenbeiträge bei Xing, Posts bei Facebook oder natürlich Google+.

Nutzen Sie auch die Plattformen zum Suchen und Finden, indem Sie z.B. bei Facebook, Google+, Twitter oder auch Pinterest Ihre Texte mit #Hashtags versehen bzw. mit #Hashtags nach Ihnen wichtigen Keywords suchen. So erhalten Sie auch einen ganz guten Überblick über das, was Ihre Branche gerade beschäftigt oder Ihre Zielgruppen derzeit interessiert. Bei den meisten Social-Media- Plattformen haben Sie die Möglichkeit, einfach in die Suchmaske Ihren Suchbegriff einzugeben.

Die Infografik finden Sie in der aktuellen PRPraxis 22/2014. * Sie ist aufgeschlüselt nach Nutzern (Zielgruppe), Nutzerverhalten, Beitragsformen und Besonderheiten für Ihre PR unter die Lupe genommen.

Infografik-SocialMedia-Netzwerke

Themen, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  1. Content is King – Geben Sie Ihren Zielgruppen, was sie wollen: Inhalte mit Mehrwert statt platter Werbebotschaften
  2. Markendehnung – 5 Grundregeln, wie Sie Ihre etablierte Marke am besten dehnen
  3. Der Nachhaltigkeitsbericht: noch Image bildende Kür – bald schon existenzielle Pflicht
  4. Leserfrage: Bei Facebook und Twitter ist unser Firmenname bereits vergeben. Was ist zu tun?
  5. Leserfrage: Welche Risiken birgt es, wenn wir unsere Mitarbeiter ermuntern, sich ein Facebook-Profil anzulegen und aktiv zu werden?

PRPraxis – hautnah an PR-Themen, die Sie interessieren

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PR-Tipps: Facebook-Fans gewinnen + Messeleitfaden für Kunden

Dienstag, 10. Juni 2014

Ein Facebook-Auftritt zu entwickeln ist eine Sache, die andere: Fans gewinnen. Nutzen Sie dafür die Strategie, die Sie auch zur Vermarktung Ihrer Produkte und Dienstleistungen anwenden. Präsentieren Sie sich also dort, wo Sie mit Ihren Kunden kommunizieren und nutzen Sie auch das Freunde-Netzwerk Ihrer Fans. Für einen Messe-Auftritt benötigen Sie auch „Fans“, die zu Ihnen kommen. Damit sich Ihre Kunden auf den Weg zu Ihnen machen, geben Sie ihnen Tipps für einen effizienten Messetag. Welche, das verrate ich Ihnen in der PRPraxis 12/2014! Lesen Sie sich schon einmal ein…

Tipps, wie Sie bei Facebook Fans generieren
5 Schritte zu mehr Fans auf Ihrer Facebook-Seite
Sie haben eine eigene Facebook-Seite entwickelt und jetzt das Ziel, Fans zu gewinnen. Vermarkten Sie Ihre Seite wie ein Produkt! Ihre Fanpage muss überall dort auftauchen, wo Sie mit Ihren Kunden kommunizieren. Nutzen Sie auch das Freunde-Netzwerk Ihrer Fans, um diese für Ihren Facebook-Auftritt zu begeistern..

1. Schritt: Animieren Sie Ihre Freunde und Bekannte – Laden Sie Ihre Freunde und Bekannten aus Ihrem Netzwerk (wie private Facebook-Seite, XING, Twitter) gezielt zu Ihrem Unternehmensaufritt bei Facebook ein – per E-Mail, XING, Tweet oder direkt bei Facebook unter „Publikum erweitern“.

2. Schritt: Integrieren Sie die Facebook- URL in Ihre Online-/Offline-Medien wie E-Mail, Newsletter, Webseite, Xing, in Facebook-Gruppen, Print- und visuelle Medien sowie Messeauftritte. Überall dort, wo Sie für sich werben, können Sie auch veröffentlichen, dass Sie einen attraktiven Facebook-Auftritt entwickeln. Machen Sie dabei Ihren Kunden in wenigen Worten klar, warum es sich lohnt, Ihr Fan zu werden.

3. Schritt: Aktivieren Sie Ihr Empfehlungsmarketing – Fans werben neue Fans: Starten Sie Ihr Empfehlungsmarketing mit einer Gutscheinaktion für zuküntige Fans. Verbinden Sie Ihre Facebook-Vorstellung an Ihr Netzwerk mit einer Gutscheinaktion, die nur 1 Tag gültig ist.

4. Schritt: Promoten Sie auch Ihre eigenen Facebook-Beiträge. Teilen Sie immer Ihren Beitrag in Ihrem privaten Profil. So erscheint er in der Neuigkeitenleiste Ihrer Freunde. Fordern Sie Kollegen auf, über ihre privaten Facebook-Accounts die Unternehmens- Beiträge zu teilen oder auch Artikel, in denen Ihr Unternehmen erwähnt wird.

5. Schritt: Vernetzen Sie sich mit Gleichgesinnten. Bitten Sie Ihre Offline-Kooperationspartner, sich mit Ihnen auf Facebook zu vernetzen. Führen Sie immer mal wieder gemeinsame Aktionen durch, um gegenseitig von den Fans zu profitieren. Beteiligen Sie sich z.B. mit einer Verlosung auf allgemeinen Gewinnspielseiten mit vielen Fans.

Entwickeln Sie eine PR-Kampagne, die Ihren Facebook-Auftritt immer wieder thematisiert. Nutzen Sie Freunde, Bekannte und deren Netzwerk, um Ihre Fanzahl zu vergrößern, und hören Sie nie damit auf, guten und regelmäßigen Content auf Ihre Facebook-Seite zu bringen.

In der PRPraxis 12/2014 erhalten Sie viele Extra-Tipps zur Vermarktung Ihrer Seite sowie 7 Tipps, was Sie bei Gewinnspielen beachten sollten.

Messe-Leitfaden: Tipps für einen erfolgreichen Messebesuch – so kommen die Kunden und bleiben
Messe-Auftritte geben Ihnen die Möglichkeit, Ihre Kunden endlich mal wieder persönlich zu treffen. Für viele sind aber solche Treffen anstrengend und zeitraubend. Denn deren Business bleibt während des Messebesuchs liegen. Unterstützen Sie Ihre Kunden, um ihnen den Messebesuch so angenehm und effektiv wie möglich zu machen. Zusätzlich geben wir Ihnen 9 Tipps an die Hand, wie Sie Kunden mit Ihrem Extra-Service an Ihren Stand locken.

Wie wäre es, wenn Sie bei der nächsten Kundeneinladung zur Messe einen Leitfaden beilegen? So machen Sie dem Empfänger den Nutzen des Messebesuchs deutlich und steigern ihn durch die richtigen Tipps sogar noch. Schließlich kennen Sie Ihre Kunden und wissen, was sie an der Messe besonders interessieren könnte. Versetzen Sie sich dazu in die Lage Ihrer Kunden: Gehen Sie 1. die Messevorbereitung als Besucher gedanklich durch, und halten Sie 2. die einzelnen Schritte in einem Messe-Leitfaden fest.

Mit dem Service der Extraklasse und dem Leitfaden für den effizienten Messebesuch gelingt es Ihnen, Ihre Kunden zum Besuch der Messe zu motivieren. Sie heben sich dadurch positiv von Ihren Mitbewerbern ab und stimmen Ihre Kunden auf den Messeauftritt ein. Der Leitfaden in Ihrem Corporate Design wird Ihren Besuchern auch nach der Messe noch lange in Erinnerung bleiben und sie auch beim nächsten Messebesuch unterstützen. Das Gleiche gilt für die vielen guten Tipps, die den Messebesuch interessanter machen.

Einladung und Messeleitfaden stelle ich Ihnen ausführlich in der aktuellen PRPraxis 12/2014 vor.

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  • Projektbearbeitung per Reizworttechnik: Mindmapping mal anders
  • PRPraxis – hautnah an PR-Themen, die Sie interessieren
    Möchten Sie sich in PR, Marketing und Social Media weiterbilden? Dann bestellen Sie sich PRPraxis alle zwei Wochen ins Haus. PRPraxis ist das Ratgeber-Magazin für die PR-Branche. Dort finden Sie Ideen, Anleitungen und Konzepte rund um Ihre Öffentlichkeitsarbeit. News, Trends, Experten-Tipps und aktuelle Rechts-Tipps ergänzen das Informationsangebot online. Das Redaktionsteam der PRPraxis erklärt ihnen ganz konkret, wie Sie Ihre Presse- und Öffentlichkeitsarbeit effizienter, schneller und erfolgreicher gestalten können.