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Artikel-Schlagworte: „Spendenaktion“

Tipps für Ihre Weihnachtsgrüße an Kunden

Mittwoch, 8. November 2017

Gerade in den Weihnachtsgrüßen an Kunden gewinnt vorallem die Nostalgie

Alle Jahre wieder ist sie plötzlich da, die Weihnachtszeit. Und mit ihr die Frage: Wie bedanke ich mich bei meinen Kunden für die gute Zusammenarbeit 2017. In den letzten Jahren habe ich auf meinem Blog immer wieder Anregungen zu kreativer Kundenkommunikation gegeben. Lesen Sie jetzt meine Tipps für Ihre Weihnachtsgrüße an Kunden.

Weihnachtsgrüße 2016 von Wörterladen

Weihnachtsgrüße an Kunden brauchen nicht nur ein weihnachtliches Motiv, sondern einen übnerzeugenden Inhalt.

Machen Sie sich jetzt Gedanken zu Weihnachtsgrüßen an Ihre Kunden. Lieben Sie den klassischen Weg und verschicken immer noch gerne Weihnachtskarten? Dann sollten Sie jetzt Motiv und Spruch auswählen, um rechtzeitig Ihre Weihnachtskarten von der Druckerei zurückzubekommen. Drei Tipps, wie Sie Ihre Kundenkommunikation zum Ende des Jahres nachhaltig begleiten.

Inhalt gestalten für Weihnachtsgrüße an Kunden, die ankommen

Ob klassische Weihnachtskarte oder Weihnachtsgrüße per E-Mail – auf den Inhalt kommt es an.

Vor zwei Jahren habe ich Ihnen in einem Blogbeitrag sechs Ansätze vorgestellt für Weihnachtsgrüße an Kunden, die ankommen. Sie zeugen von Herzlichkeit, verbreiten Wärme und bleiben nachhaltig in Erinnerung.

  • – Weihnachten mit Kinderaugen – was ist Ihre schönste Erinnerung an Weihnachten?
  • – Weihnachten international – wie feiern andere Nationen, in denen Sie beispielsweise tätig sind Weihnachten?
  • – Ihr erster Weihnachtsgruß – haben Sie die erste Weihnachtskarte an Sie und Ihr Unternehmen noch aufgehoben?
  • – Verbreiten Sie mit Ihrem Weihnachtsgruß gute Wünsche – am besten Wünsche, die Ihr Zusammenarbeit mit den Kunden stärken.
  • – Lassen Sie große Zitate in Ihre Weihnachtsgrüße an Kunden einfließen.

Die detaillierten Ideen mit Beispielformulierungen finden Sie in meinem Beitrag Weihnachtsgrüße verfassen – kreativ und nachhaltig.

Mit der Digitalisierung haben sich Ihre Kommunikationskanäle vervielfacht. Webseitenbesucher, Fans erreichen Sie nicht mehr mit einer Weihnachtskarte oder E-Mail. Für diese habe ich weitere Ideen im Beitrag Weihnachtsgrüße, die ankommen.

Verbinden Sie Ihre Weihnachtsgrüße an Kunden mit einer Spendenaktion

Kennen Sie den Film Verrückte Weihnachten mit Jamie Lee Curtis? Ich liebe diesen Film und habe ihn mir gestern – als Einstimmung auf die kommende Weihnachtszeit – angeschaut. Ein Ehepaar in einem amerikanischen Vorort möchte dieses Jahr Weihnachten ausfallen lassen und das Geld lieber in eine Kreuzfahrt in die Karibik investieren. Da haben sie aber die Rechnung ohne die Nachbarn gemacht. Was aber in diesem Film sichtbar wird: Wie viele Mitmenschen, ob von der Polizei, Chöre oder Kinder von Haus zu Haus gehen, um Spenden für Arme und Bedürftige zu sammeln. Die Geldbeutel sitzen in der Weihnachtszeit lockerer und unser Herz öffnet sich für die Bedürfnisse der anderen.

Öffnen auch Sie Ihren gefüllten Geldbeutel und ihr großes Herz und tauschen Sie 2017 ihre Kundengeschenke gegen eine Spende. Es gibt auch bei Ihnen sicher einige regionale Organisationen, bei denen Ihre Spende zu 100 Prozent den Bedürftigen zugute kommt und nicht nur in der Verwaltung verschwindet. Hilfsorganisationen finden Sie bei einer Recherche über Google oder auf Charity-Portalen.

  • – Geben Sie bei Google „Soziale Einrichtungen in „Ihrer Stadt“ ein. Viele Städte besitzen Datenbanken, in denen sich soziale Einrichtungen eintragen können.
  • – Fragen Sie außerdem Ihr Netzwerk (Kunden, Partner, Mitarbeiter, Familie, Freunde), ob sie eine soziale Einrichtung in Ihrer Stadt kennen, die zu Ihnen passen könnte. Geben Sie bereits vor, für welche Zielgruppe sie sich einsetzen soll.
  • – Suchen Sie auf Charity-Portalen wie helpdirect.org, charity-label.de oder beim Deutschen Spenderrat nach passenden Organisationen.

Verbinden Sie Ihre Spendenaktion mit einer Mitarbeiteraktion. Stellen Sie in der Kantine oder im Eingangsbereich eine Spendenbox auf und fordern Sie in Ihren internen Medien auf, sich an der Spendenaktion zu beteiligen. Lassen Sie die Aktion an Ihrer Weihnachtsfeier enden.

Verschieben Sie Ihre Weihnachtsgrüße an Kunden ins neue Jahr

In der Weihnachtszeit kumulieren die Grüße – Ihre Kunden erhalten von allen Seiten ein paar nette Zeilen. Entzerren Sie die Weihnachtskommunikation und schicken Sie im neuen Jahr

  • – eine gedruckte Karte mit einem motivierenden Text für 2018,
  • – und weisen Sie subtil auf Trends, Neuerungen in Ihrem eigenen Unternehmen hin und
  • – lassen Sie ein kleines Give-away Ihre Worte unterstreichen – z.B. einen grünen Tee in einem attraktiven Teebeutel oder einem prickelnden Brausepulver für einen erfrischenden Start ins neue Jahr.
  • – Verschicken Sie einen Neujahrsrabatt, der natürlich noch im Januar eingelöst werden muss, oder
  • – einen Kalender, in dem die wichtigsten Firmentermine von Ihnen schon markiert sind.

Weihnachtsgrüße an Kunden gehören zur Kundenkommunikation. Sie zeigen Herz, Zwischenmenschlichkeit und Achtsamkeit. Aber: Sie bedürfen einer gewissen Vorbereitungszeit und Kreativität. Damit sie bei Ihren Kunden ankommen und positiv im Gedächtnis bleiben.

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Tipp: Beginnen Sie jetzt mit Ihrer Weihnachts-PR

Donnerstag, 17. Juli 2014

Das Thema Weihnachten bietet Ihnen in der PR und im Marketing viele Möglichkeiten, sich Ihren Kunden, Geschäftspartnern und der Öffentlichkeit positiv und nachhaltig zu präsentieren. Mit den Vorbereitungen sollten Sie bereits jetzt beginnen. Ich stelle Ihnen ein paar Ideen vor, die mit ein wenig Aufwand große Wirkung erzielen.

Weihnachtsbaum-Lenz&LeifWir haben zwar Hochsommer, aber Ihre PR-Planung sollte bereits Weihnachten berücksichtigen. Denn meist beginnen wir mit den Ideen und PR-Themen für das Jahresendgeschäft viel zu spät. Beginnen Sie SOFORT damit, sich zu überlegen, wie Sie Ihre Produkte, Services und Themen für die Weihnachtszeit vermarkten. Dazu gehört auch das Thema Weihnachtsgrüße und Spenden. Denn die Adventszeit ist die Zeit der intensivsten Kundenpflege.

Weihnachtsgrüße ade – Neujahrsgrüße olé!

Vor Weihnachten erhalten Ihre Kunden und Partner Grußkarten und Mails von überall. Wenn Sie mit Ihren Grüßen aus der Masse herausstechen möchten, lassen Sie das Jahr zuende gehen und versenden Sie Neujahrsgrüße.

Verschicken Sie eine gedruckte Karte mit einem motivierenden Text fürs neue Jahr, weisen Sie subtil auf Trends, Neuerungen in Ihrem eigenen Unternehmen hin und lassen Sie ein kleines Give-away Ihre Worte unterstreichen – z.B. einen grünen Tee in einem attraktiven Teebeutel oder einem prickelnden Brausepulver. „Beginnen Sie das Jahr mit einem erfrischenden Tee / Brausegetränk“ und fokussieren Sie Ihre Gedanken auf das neue Geschäftsjahr.“

P.S. Vergessen Sie nicht Ihre Aussendung auch auf die wichtigsten Pressekontakte auszuweiten.

Charity, ja bitte – vom seligen Geben

Gerade zur Weihnachtszeit sind die Geldbörsen der Menschen offen. Nutzen Sie die Spendenbereitschaft Ihrer Kunden für attraktive Spendenaktionen zugunsten gemeinnütziger Organisationen und Hilfsprojekte. Dabei müssen Sie nicht in die Ferne schweifen: in Deutschland gibt es viele Projekte, die es wert sind, unterstützt zu werden. So können Sie nicht nur Gutes tun, sondern auch Lokalpatriotismus zeigen!

Schon seit einigen Jahren machen viele Unternehmen keine Geschenke mehr zu Weihnachten, sondern spenden stattdessen eine bestimmte Summe einer gemeinnützigen Organisation. Wenn Sie auch spenden möchten, dann informieren Sie Ihre Kunden mit Ihrer Weihnachtskarte darüber. Dort lassen Sie beispielsweise eindrucken: „Wir haben uns entschlossen, in diesem Jahr auf Weihnachtsgeschenke zu verzichten und stattdessen die Organisation XY mit einer Spende zu unterstützen.“ Das bringt vielleicht den ein oder anderen Ihrer Kunden und Partner dazu, auch zu spenden.

Soziales Engagement tut allen Beteiligten gut, auch eine gemeinsame mit Ihren Mitarbeitern. Nutzen Sie das Gemeinschaftsgefühl und machen Sie einen unternehmensweiten Volunteering-Tag in einer sozialen Einrichtung Ihrer Wahl. Welche, können Sie z.B. die Mitarbeiter durch einen Aufruf in Ihren Internen Medien entscheiden lassen. Ob gemeinsames Basteln, Baum besorgen und schmücken, Geschenke besorgen für sozial schwache Kinder, Päckchen packen für Kinder in Armut (Rumänien etc.) oder einfach nur ein Vorlesenachmittag im Kindergarten, im Seniorenheim. Es gibt in Ihrem Unternehmen sicher viele Ideen, wie Sie und Ihre Mitarbeiter Gutes tun können.

Adventskalenderaktion – Abverkauf Ihrer Produkte

Egal welches Alter wir haben, wenn der Advent beginnt, werden wir wieder zu Kindern und freuen uns täglich auf die Überraschungen aus dem Adventskalender. Seit Social Media und Facebook ist der virtuelle Adventskalender, den wir mit Kunden, Freunden und Partnern teilen können, für Unternehmen noch attraktiver geworden. Dabei müssen nicht immer handfeste Produkte hinter den 24 Türen zu finden sein, es begeistern auch Lebensweisheiten, Geschichten, Besinnliches.

Starten Sie einen eigenen Adventskalender auf Ihrer Facebook-Seite und öffnen Sie jeden Tag ein Türchen (Post ab 0.00 online schalten) oder tun Sie sich mit Geschäftspartnern, Marken, die die selbe Zielgruppe haben, zusammen und bestücken Sie 1 bis mehrere Türchen des Partner-Adventskalenders mit Ihren Produkten.

Dafür gibt es professionelle Facebook-Adventskalender-Apps, z.B. über yourfans.de oder onlineadventskalender.com. Dort können Sie wählen, was sich hinter Ihren Türchen verbergen soll: Produkte, Bilder, Sprüche, Rabatte oder Gutscheincodes. Die kostenlose App ist schnell auf Ihre Bedürfnisse eingerichtet. Zusätzlicher Vorteil: Sobald einer Ihrer Fans ein Türchen öffnet, erfolgt automatisch eine Meldung auf dessen Pinnwand, was zu einer hohen viralen Verbreitung führt.

Sie sehen, es gibt einiges zu tun, um Weihnachten zu vergolden. Nutzen Sie die Sommerzeit, um in Ihrem Unternehmen Ideen zu entwickeln und Vorbereitungen für das Jahresendgeschäft zu treffen. Und zwar ab jetzt!

Noch mehr Themen rund um Weihnachts-PR finden Sie auf prpraxis.de, wenn Sie ins Suchfeld „Weihnachten“ eingeben.

Helfende Hände zur Weihnachtszeit

Mittwoch, 21. November 2012

Hotel Domspitzen und seine Gäste lassen die Wünsche der Kinder des Kalker Kindermittagstisch e.V. wahr werden

Die Kinderarmut nimmt auch in Köln ständig zu. Aktuell ist jedes 4. Kölner Kind von Armut betroffen. Vor allem in den Kölner Migrationsvierteln Kalk, Vingst und Höhenberg spürt man den Frust und das Leid der Kinder. Oft sind die dort lebenden Familien so arm, dass ihre Kinder nicht einmal eine warme Mahlzeit am Tag erhalten. Geschenke an Weihnachten, davon können die Kinder nur träumen. Doch dieses Jahr gehen ihre Träume in Erfüllung: Zu den rund 150 Kindern des Kalker Kindermittagstischs um die Gründerin Elisabeth Lorscheid kommt das Christkind. Das Hotel Domspitzen ruft derzeit seine Hotelgäste und Facebook-Fans auf, den Mittagstisch-Kindern ihren speziellen Weihnachtswunsch zu erfüllen. An einer Wunsch-Tafel in der Hotellobby hängen die Wünsche der Kinder, die von den Gästen persönlich oder per Geldscheck für € 15,00 erfüllt werden können. Dafür sorgt tatkräftig die Hotelbesitzerin Claudia Diekhöner. Willkommen sind natürlich auch Geschenkspenden von Passanten und Kölnern, die im Hotel vorbeischauen möchten, um die Weihnachtsaktion zu unterstützen. Am 19. Dezember 2012 ist dann große Bescherung im Innenhof des Kalker Kindermittagstisch-Lokals.

Bald ist sie wieder da, die Adventszeit und mit ihr offene Herzen und Geldbörsen für die Menschen, denen es nicht so gut geht. Vor allem der Hunger in der Welt ist den Bürgern jetzt dank den Medien und Anzeigenplakaten wieder präsent. Dabei müssen wir gar nicht so weit blicken, um hungernde Kinder zu treffen. Allein in Köln ist jedes 4. Kind von Armut betroffen. Sinkt deutschlandweit wieder die Anzahl an Menschen, die von Hartz IV Leistungen leben müssen, sind die Zahlen in Köln nahezu unverändert. Im Stadtteil Kalk beispielsweise liegt die Arbeitslosenrate bei derzeit 17,4%. Vor allem die Kinder sind durch die Arbeitslosigkeit ihrer Eltern benachteiligt. Drei Mahlzeiten am Tag, vom Pausenbrot ganz zu schweigen, können sich ihre Eltern nicht leisten. Die Kinder wachsen mit ständigem Hunger auf.

Rettungsanker für 150 Kinder ist seit drei Jahren Elisabeth Lorscheid mit ihrem Kalker Kindermittagstisch e.V.. Jeden Montag bis Freitag öffnet sie um 10.00 Uhr die Türen ihrer Kochstube für die hungrige Kinderschar im Kalker Stadtviertel. Nicht nur Schüler kommen zu ihr, auch Eltern mit ihren Babys und Kleinkindern. Die Nahrungsmittel, aus denen Elisabeth Lorscheid den Kindern täglich neue Speisen zaubert, muss sie für ihren Mittagstisch selbst zusammen betteln. Aber das wird von Mal zu Mal schwieriger, da immer weniger Supermärkte ihre Waren für den Kalker Kindermittagstisch bereit stellen. Aber noch sind die Töpfe im 60qm kleinen Ladenlokal gefüllt.

Hotel Domspitzen bringt das Christkind zu den Kalker Mittagstisch Kindern

Um in der Weihnachtszeit nicht nur die Mägen, sondern auch die Herzen der Kinder zu füllen, hat sich das Hotel Domspitzen eine ganz besondere Aktion ausgedacht: Weihnachtsgeschenke für die 150 Kinder des Kalker Kindermittagstischs. Jedes Kind hat einen Wunsch frei, der dank den Gästen und Facebook-Fans des Hotels Domspitzen bis 19. Dezember 2012 in Erfüllung geht. Dann ist Bescherung im Hof hinter dem Lokal des Kalker Kindermittagstischs.

Auf einer Tafel in der Eingangshalle hängen seit kurzem bereits die ersten Wünsche der Kinder. Jeder Stern symbolisiert dabei einen Kinderwunsch. Die 5-jährige Leila wünscht sich sehnlichst eine Anziehpuppe, Karim, 7 Jahre alt, möchte ein neues Aufziehauto und Ismael, 13 Jahre alt hätte gerne eine Prepaid-Karte, um mit seinen Freunden zu simsen. Wünsche, die sich dieses Jahr erfüllen. Dafür sorgt Claudia Diekhöner mit ihrem Domspitzen-Team. Die Hotelchefin hat sich mit ihrem Hotel vor knapp drei Jahren selbst einen Traum erfüllt. „Ich hatte mir geschworen, sollte mein Traum vom eigenen Hotel wahr werden, wollte ich etwas von meinem Glück an Kinder, denen es nicht so gut geht, weitergeben. Als ich dann von Frau Lorscheids Projekt des Kalker Kindermittagstischs hörte, wusste ich, für welche Kinder ich mich engagieren möchte“, erläutert Claudia Diekhöner den Grundgedanken der Weihnachtsaktion.

Bisher hatte die geschäftige Hotelbesitzerin Sachspenden aus dem Freundes- und Bekanntenkreis für d

Öffnen Sie Ihren Spendenstrumpf für Kinder in Not

Freitag, 10. Dezember 2010

Was ist das größte Geschenk zu Weihnachten? Sicher nicht die Jahreskarte für den Fußballverein oder ein neuer Brillantring, sondern das Lachen von Kinder – und zwar aller Kinder. Nicht nur derer, die gesund sind und gut versorgt sind in der eigenen Familie, sondern auch derer, die krank sind, arm oder deren Leben bedroht ist. Gerade vor Weihnachten sind unsere Herzen für alle Kinder und Menschen dieser Welt und für deren Schicksal offen – und auch unser Geldbeutel sollte das sein. Denn ohne private Spenden gäbe es für viele Menschen kein Morgen mehr.

Der Zauber von Weihnacht ist bei uns in Deutschland überall spürbar: Petrus schickt uns Schnee, die Läden sind weihnachtlich geschmückt und unsere Wohnhäuser ähneln immer mehr einem geschmückten Christbaum. Kinderlachen klingt nun noch heller und schöner als zu anderen Zeiten. Kinderaugen leuchten, wenn der erste Schnee fällt und es aus der Stereoanlage „Kling Glöckchen klingelingeling….“ tönt, das Warten aufs Christkind und die Geschenke erfüllt ihre Herzen mit Wärme. Aber sind denn alle Kinder glücklich an Weihnachten, können alle ein wohlig warmes Zuhause genießen, Plätzchen und Tee, einen gefüllten Nikolausstrumpf und die Vorfreude auf den Weihnachtsabend?Allein in Deutschland leben über 2,5 Mio. Kinder in Armut. In einem Land, das nach der größten Wirtschaftskrise des letzten und dieses Jahrhunderts, wieder als Vorzeigestaat Europas da steht, in dem die Konjunktur brummt – nicht nur für den Einzelhandel zu Weihnachten. Aber hier können die Kinder trotz Armut wenigstens noch Lachen und Singen und ein einigermaßen normales sicheres Leben führen.Aber nicht für alle Kinder ist Weihnachten die Zeit der Freude und Geschenke, der Lieder und Gesänge, der Plätzchen und Stollen. Viele Kinder auf der ganzen Welt leben auf der Straße, werden unterdrückt, zur Kinderarbeit gezwungen oder sogar zur Arbeit an der Waffe. Wer macht sich für diese stark? Welche Lobby ergreift für diese Kinder Position, hilft ihnen, ein Kind gerechtes Leben zu führen?Menschen wie wir. Viele gemeinnützige Institutionen und Hilfsprojekte gibt es nur, weil sich Erwachsene für die Kinder stark machen, nicht Regierungen, sondern Einzelpersonen, die ihre Freizeit, ihr Geld und Ihre ganze Liebe und Ihren Glauben für die Kinder einsetzen. Drei möchte ich Ihnen ans Herz legen:

National: Die Deutsche Lebensbrücke hilft mit dem Projekt KidAiD sozial schwachen Kindern in Deutschland. Was ist das Schlimmste für ein Kind? Sicher nicht, keine Geschenke zu Weihnachten zu bekommen, sondern mit leerem Magen den Tag durchzustehen. Bei KidAiD bekommen die Kinder ein gesundes Frühstück und ein warmes Mittagessen. Zusätzlich bietet die Organisation Workshops zu Körper- und Zahnhygiene, ein Angebot an medizinischen und sozialpädagogischen Dienstleistungen, Freizeitbetreuung sowie zur Stärkung des Selbstbewusstseins Talentwettbewerbe, um verborgene Fähigkeiten zu entdecken, Theater-Musikworkshops, Bastelkurse und sportliche Aktionen.

Regional: Arche Noah e.V. in der Klinik Dritter Orden in München kümmert sich um chronisch kranke Kinder. Viele Kinder kommen bereits mit großen gesundheitlicher Beeinträchtigung auf die Welt. Sie können nicht wie gesunde Kinder lachen, Geschenke auspacken und mit ihren Eltern Weihnachtslieder singen. Sondern sind ans Bett gefesselt, werden von Schläuchen versorgt und können nur hoffen, dass sich ihr Krankheitsbild irgendwann so stabilisiert, dass sie wenigstens im Kreise ihrer Familie leben dürfen. Arche Noah e.V. kümmert sich um die ganzheitliche Betreuung der Kinder, aber auch der Eltern. Zwei Heilpädagoginnen geben den Kindern Zuwendung, Begleitung und Förderung. Auch die Eltern und Geschwister werden mit dem Schicksal nicht allein gelassen, sondern erhalten emotionale und pragmatische Unterstützung. Vor über 12 Jahren haben drei starke Frauen Arche Noah e.V. gegründet und geben seither ihr Herzblut für die Kinder und ihre Familien. Die Spenden kommen zu 100% den Kindern zugute und fließen nicht in Verwaltungskosten.

International: Wer kennt nicht BAP mit ihrem Sänger Wolfgang Niedecken. Aber wie bekannt ist, dass sich der Sänger gemeinsam mit World Vision und dem Outdoorausrüster Jack Wolfskin um Kinder in Norduganda kümmert? Ihr Hilfsprojekt Rebound gibt den Kindern aus den afrikanischen Kriegsgebieten einen kleinen Hoffnungsschimmer, in einer Welt, in der es nur um Töten oder getötet werden geht. Aufmerksam auf das Hilfsprojekt bin ich durch ein Konzert von Werner Schmidbauer geworden, der über die Situation der Kinder ein Lied getextet hat, das nicht emotionaler das gefährdete Leben der Kinder darstellen könnte: „Nach Gulu“ schildert den gefährlichen Weg der Kinder, den sie tagtäglich zurücklegen, um nachts von Soldaten überwacht in einem Zelt zu übernachten. Es ist die einzige Chance, nicht von marodierenden Milizen gefangen genommen zu werden, um gegen ihre eigenen Familien Krieg zu führen. Weihnachten ist für diese Kinder, ein Traum, den die Realität zu schnell einholt. Für sie heißt es nicht, Schneemann bauen und Plätzchen backen, sondern tagtäglich von ihren Eltern fortgerissen zu werden und den 12 km langen Marsch nach Gulu anzutreten, um auch am nächsten Tag die Sonne wieder aufgehen zu sehen.

Es gibt natürlich eine unendliche Zahl an Hilfsprojekten – national und international. In meinen Augen ist es nicht wichtig, für was und wen wir spenden, sondern zu wissen, dass unser Geld auch gut angelegt ist und nicht für Verwaltungsaufgaben ausgegeben wird.

Wer gerne spenden möchte, aber nicht weiß, für welche Hilfsorganisation, der kann sich an das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) wenden. Das Institut gibt unabhängige Auskünfte zu 350 Spendenorganisationen ohne und 270 Organisationen mit Spenden-Siegel sowie Thementipps.

Ich selbst spende wie jedes Jahr an die Arche Noah e.V., ein Projekt, das mir als Mutter und Münchnerin besonders am Herzen liegt. Vielleicht entscheiden Sie sich ja auch dafür und klicken auf meinen Spenden-Button.