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Artikel-Schlagworte: „Storytelling“

PR-Trends 2019 – denken Sie wie Ihre Kunden

Mittwoch, 14. November 2018

Auf diese Themen und Tools sollten Sie nächstes Jahr im Marketing und PR Wert legen

PR-Trends kommen auch 2019 und gehen, aber eines ist sicher. Kundenbeziehungen bleiben. Daher ist das A und O für PR und Marketing, zu wissen, was sich Kunden wünschen, wonach sie suchen, womit man ihnen helfen kann. Egal, was Sie nächstes Jahr an Themen planen – denken Sie hierbei immer zuerst an den Kundennutzen.

PR-Trends 2019 - der Kunde steht im Mittelpunkt

PR-Trends 2019 – der Kunde steht im Mittelpunkt allen Denkens und Handelns

Customer oder User Experience waren wichtige Marketing-Schlagworte der letzten Jahre. Sie geben wieder, was für Marken und Unternehmen essentiell ist: Das Gespür für die eigenen Kunden, die eigene Zielgruppe nicht über die eigenen Wünsche zu stellen. Dieses Denken und entsprechende Handeln gehört zu den wichtigste PR-Trends 2019.

Mit den eigenen Wünschen meine ich, im eigenen Kosmos stecken zu bleiben, Themen und Produkte zu vermarkten, die man für wichtig und einzigartig hält. Auch wenn die Zielgruppe und deren verlängerter Arm, die Medien und Blogger sich etwas ganz anderes wünschen.

Ein Beispiel: Ein Online-Lifestylemagazin veröffentlicht einen Artikel zu Kuschelprodukten aus Kaschmir mit einer Fotogalerie auf der es einzelne Kaschmirprodukte mit Markennennung vorstellt. Sie möchten auch gerne dort mit ihrer Kollektion vertreten sein. Die Redaktion ist begeistert von Ihren Angeboten und entscheidet sich für eine Tagesdecke in gewagtem Gelb. Diese gefällt Ihnen aber persönlich nicht, Absatzstärker wäre für Sie eine graue Decke in klassischem Zopft, die es aber in ähnlicher Form bereits in der Galerie gibt, wenn auch nicht in der hohen Qualität wie Ihrer. Dafür hat die Marke einen bekannten, klangvollen Namen.

Was lief falsch? Sie haben dem Magazin die Expertise aus der Hand genommen, zu wissen, was ihre Leser/innen sich an Produktvorstellungen wünschen bzw. welches Angebot noch in der Fotogalerie fehlt. Ihr Gegenvorschlag basiert rein auf dem Wunsch, sich hochwertig zu positionieren und Ihren Absatz zu stärken – egal, ob ihr vorgestelltes Produkt auch wirklich bei der Zielgruppe ankommt. Das ist der falsche Weg!

Mein Tipp: Lernen Sie Ihre Kunden wirklich kennen. Recherchieren Sie, welche Themen und dementsprechend Produkte für Ihre Kunden interessant und wichtig sind. Woher er seine Informationen, Produktvorschläge nimmt, welche Medien er nutzt und mit wem und warum er letztendlich seine Erlebnisse und Erfahrungen teilt. Alle Fragen münden in die eine, relevante: Wie sehen relevante Inhalte für meinen Kunden aus?

Mein Tipp: Schaffen Sie auf Ihren Kanälen für den Kunden ein Einkaufserlebnis

Heutzutage gewinnen interaktive Orte an Bedeutung. Der Kunde möchte zur richtigen Zeit, die für ihn richtigen Inhalte haben. Oft vermischen sich bei vielen Ansätzen auch die reale und virtuelle Welt. Zum Beispiel bei Shoppingkonzepten, die ein „nahtloses“ Einkaufen anbieten. D.h. im Shop Ware ansehen, über die App auswählen und nach Hause liefern lassen. Oder im Shop Ware ansehen, über die App bezahlen und nach Hause liefern lassen. Sie haben es dabei in der Hand, dass Ihre Zielgruppe auf Sie aufmerksam wird und auf Ihrer webseite die für ihn relevanten Informationen/ Produkte findet.

Daher sollten Sie folgender PR- und Marketingstrategie 2019 verfolgen:

Investieren Sie in Suchmaschinenoptimierung – diese beginnt bei den richtigen Keywords, die Kunden in Zusammenhang mit Ihren Produkten suchen würden.

Vernachlässigen Sie auch die lokale SEO nicht.

Gestalten Sie Ihre Webseite kundenfreundlich und suchmaschinenoptimiert – machen Sie die Suche nach Informationen für Ihre Besucher so einfach aber so attraktiv wie möglich, beantworten Sie auf Ihrer Seite Fragen, die Kunden haben.

Entwickeln Sie Themen und Inhalte (Content Marketing), die rein auf Nutzer ausgerichtet sind, die Geschichten intelligent erzählen und trotzdem ihre Markenbotschaften geschickt verpacken und das Interesse für spezifische Produkte wecken. Zu wissen, was der Kunde wünscht und ihm die Antwort zu liefern – verpackt in einer attraktiven Geschichte, wird langfristig immer wichtiger.

Fazit zu PR-Trends 2019

Nicht Sie und Ihre Produkte sind der Mittelpunkt Ihrer PR- und Marketingstrategie sondern Ihre Kunden. Sie sollten immer im Zentrum Ihrer Themenplanung stehen. Mit der richtigen Wahl Ihrer Keywords, Storytelling und der passenden Ansprache auf Ihrer Webseite und den sozialen Kanälen, finden Kunden bei Ihnen, was sie suchen und empfehlen Sie bestenfalls weiter.

Storytelling in der Pressearbeit

Mittwoch, 12. April 2017

Wenn Schmuckstücke Geschichte schreiben: Sputnik in Gold und Edelsteinen bei Die Halsbandaffaire

Wie kann ich als Marke Journalisten auf mich aufmerksam machen und für meine Themen begeistern? Am besten mit Storytelling. Denn auch Redakteure lieben Geschichten, möchten die Idee, die Leidenschaft hinter Produkten erfahren. Bei Die Halsbandaffaire erzählen Schmuckstücke Geschichten. Und damit lässt sich wunderbar Pressearbeit betreiben. Die Pressemeldung zum Schmuck-Set Sputnik aus dem Hause Hans Stern ist eine solche Erfolgsgeschichte.

Storytelling mit Schmuckset Sputnik von Hans Stern

Storytelling: Sputnik, das außergewöhnliche Schmuckset, kreiert von Starjuwelier Hans Stern schreibt Weltgeschichte

Sputnik schreibt Weltgeschichte und Schmuckgeschichte

Halbkugeln in funkelndem Gold, besetzt mit farbenprächtigen Edelsteinen. Das Design des außergewöhnlichen Schmucksets – bestehend aus Ring, Anhänger und Ohrclipsen – erinnert an Sputnik, den ersten sowjetischen Satellit im All. Er erreichte 1957 – also vor 60 Jahren – die Erdumlaufbahn und brachte damit auf einen Schlag die geltenden Weltansichten ins Wanken. Sputnik wird zum Symbol der Entgrenzung und beflügelt die Faszination der Menschen für den technischen Fortschritt. Sputnik wird zur Ikone eines neuen Zeitalters, dessen Ästhetik auch viele Künstler und Designer in ihren Werken aufgreifen.

Hans Stern – Ausnahmejuwelier und Liebling der Celebrities

Darunter auch der berühmte brasilianische Juwelier Hans Stern. Er gehört zu den faszinierendsten Schmuckdesignern des letzten Jahrhunderts. Geboren 1922 im Ruhrgebiet flieht Stern Ende der 30er Jahre vor den Nazis zu seinem Onkel nach Rio. Hier gründet er, der sich zunächst auf den Edelsteinhandel spezialisiert hatte, 1945 sein Unternehmen H.Stern und kreiert fortan seine charakteristischen Schmuckstücke, die eine Hommage an die vielfarbigen Edelsteine Brasiliens sind. Mit innovativen Marketingkonzepten und Kooperationen mit Celebrities führt er die Marke zu weltweitem Erfolg. Nicht nur das Design und der Verkauf der Schmuckstücke obliegt dem Unternehmen, H.Stern übernimmt den kompletten Wertschöpfungsprozess, von den eigenen Minen bis hin zu den mehr als 160 Verkaufsstellen weltweit.

Schmuck als Hommage an die Wahlheimat Brasilien

Hans Sterns Schmuckstücke sind ein Fest der Farben. Seine Vorliebe für bunte Edelsteine sind Ausdruck des gemmologischen Reichtums seiner Wahlheimat Brasilien und des Lebensgefühls seiner Zeit. Sein Schmuck soll Spaß machen. Es sind Pretiosen für die moderne Frau, hochwertig, modern und erschwinglich; ebenso tagsüber wie auch abends tragbar. Ein innovatives Konzept, das sein 1945 gegründetes Unternehmen in den 60ern zum drittgrößten Schmuckunternehmen der Welt werden lässt.

Sensationelles Vintage Schmuckset bei Die Halsbandaffaire

Hans Sterns Fokus, die Leidenschaft für Farb-Edelsteine zeigt sich in kaum einem Entwurf so deutlich wie in seiner Sputnik Serie. Ein außergewöhnliches Stück Goldschmiedekunst, das Christiane Scharrer-Sieb für Die Halsbandaffaire aufgespürt hat. Auf goldenen Halbkugeln sitzen in hohen Zargenfassungen Aquamarine, Amethyste, Citrine, Granate sowie rosa und grüne Turmaline. Jedes Objekt der Sputnik Serie hat sein ganz individuelles Erscheinungsbild, das je nach Anordnung und Kombination der verwendeten Edelsteine variiert. Mit seinem markanten Design traf Hans Stern genau den Zeitgeist der 50er/60-er Jahre des letzte Jahrhunderts. Sputnik umschreibt nicht nur ein neues Zeitalter und eine richtungsweisende Ästhetik, seine Wortbedeutung im Russischen steht auch für Begleiter oder Weggefährte. Einen schöneren und passenderen Name kann man für ein solch hochkarätiges Schmuck-Ensemble kaum finden, das bis heute nichts an seiner Modernität und Strahlkraft verloren hat.

 

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360-Grad-Videos in der Kommunikation

Mittwoch, 29. März 2017

Mit 360-Grad-Videos oder Virtual Reality sind Ihre Kunden mitten drin statt nur dabei

Ein Trend, der langsam zum Alltag wird, sind Virtal Reality- oder 360-Grad-Videos. Laut einer Prognose des Beratungsunternehmens KZero steigt die Anzahl der User von 43 Mio in 2016 auf 171 Mio. in 2018. Mit den beiden Formaten lässt sich die Wirklichkeit virtuell oder im 360-Grad-Modus abbilden und Kunden von Produkten und Destinationen überzeugen.

360 Grad Videos leicht erstellen

360-Grad Video von David Cafuta – mit RICOH THETA – leider ist der Link zum Video fehlerhaft, daher zeige ich hier nur ein Standbild

Virtual Reality oder 360-Grad-Videos vermitteln Ihren Betrachtern, mitten im Geschehen zu sein; sie sind Teil der Videohandlung, nicht nur Zuschauer. Eine Fahrt durch den Kruger Nationalpark, Tauchen am Great Barrier Reef, das Chalet im Skiort begehen – mit 360-Grad-Videos kein Problem. Überzeugender können Sie Ihre Produkte, Urlaubsregionen oder -unterkünfte nicht anpreisen. Bei Virtual Reality erschaffen Sie im Gegensatz zu 360-Grad-Videos eine Wirklichkeit, die noch nicht existiert, die Inhalte sind computergeneriert. Konzentrieren möchte ich mich daher auf die Möglichkeit der 360-Grad-Aufnahme und wie diese die Unternehmenskommunikation verändert.

Was ist das Besondere an 360-Grad Videos?

Bei 360-Grad-Videos sind die Betrachter am Drücker. Probieren Sie es selbst aus. Gehen Sie auf youtube und geben 360-Grad-Videos ein. Sobald das Video beginnt, halten Sie die linke Maustaste gedrückt und können das Videobild verschieben. Sie sitzen beispielsweise in einem Helikopter und begeben sich auf einen Rundflug. Sie können nun Ihren Rundumblick selbst wählen, während das Video weiterläuft. Das Video reagiert dabei auf Ihre Cursor-Bewegungen. Dazu benötigen Sie keine Virtual-Reality-Brille.

Für welche Bereiche und Branchen sind 360-Grad Videos geeignet?

Prinzipiell für alle, die etwas zum Erzählen und Anfassen haben. Mit 360-Grad-Videos können Sie

  • Ihr neues Produkt aus allen Blinkwinkeln vorstellen – was normalerweise zig Fotos benötigt, machen Sie nun mit einem Video: Sie zeigen Ihr Produkt von vorne, hinten, oben unten.

    Beispiel: Bahlsen zeigt bei einer Roadshow einen Virtuellen Rundgang hinter die Kulissen seiner neuesten Keksproduktion. Auf den Roadshows können die Kunden durch eine VR-Brille den Rundgang erleben. Zum Schluss bietet ihnen eine virtuelle Mitarbeiterin einen der neuen Kekskreationen an. Setzt der Betrachter nun die Brille ab, steht vor ihm eine Bahlsen-Mitarbeiterin mit einem Teller Kekse zum Probieren.

  • In der Hotellerie: Lassen Sie Hotelgäste Ihr Hotel begehen, so dass sie sich von Ihren Zimmern, Suiten, der Lobby oder dem Restaurant einen 360-Grad-Eindruck verschaffen können.

  • Urlaubsregionen über und unter Wasser, in Vogelperspektive oder Aussichtspunkten vorstellen. Wie bei einer Webcam erleben die Betrachter Ihre Region und lassen sich überzeugen, dort Urlaub zu machen.

  • Gewähren Sie Einblicke in Ihre Firmenzentrale, in Ihr Ladengeschäft, in Ihre Einrichtung.

    • z.B. könnten Sie auf Ihren Karriere-Seiten die Bewerber virtuell durch Ihr Unternehmen gehen lassen, so dass sie sich auch einen optischen Eindruck von ihrem zukünftigen Arbeitsplatz machen können. Bis hin zum Schreibtisch, an dem Ihr neuer Kollege sitzen soll.

    • Kindergärten zeigen Eltern, wo ihr Kind zukünftig tagsüber spielt und welche Räumlichkeiten und Rückzugsmöglichkeiten es in der Einrichtung gibt.

    • Onlineshops, die auch ein Ladengeschäft besitzen, können ihren Kunden den Besuch im Laden schmackhaft machen. Die aktuellesten Dekoideen lassen sich so wunderbar erleben.

    • Sie zeigen die Dimensionen Ihres Logostikcenters oder Ihres Serverraums (das macht z.B. Google).

  • Konzert- und Veranstaltungen können nun auch Daheimgebliebenen schmackhaft gemacht werden, das nächste Mal unbedingt dabei zu sein.

Wie können Sie 360-Grad-Videos erstellen?

Die Produktion eines VR-Videos ist natürlich aufwendiger als bei einem herkömmlichen Video. Entweder lassen Sie den Film von einem Profi machen oder Sie nutzen eine Spezialkamera. Diese ist in der Lage Videos aus allen Richtungen aufzunehmen. Dabei filmt die Kamera alles gleichzeitig, was um Sie herum passiert. Als Ergebnis erhalten Sie eine nahtlose und vollständige 360 Grad-Aufnahme. Samsung bietet die Gear 360 VR Kamera mit zwei Linsen an, eine günstigere Kamera erhalten Sie mit der Ricoh Theta M15 Digitalkamera, auch Kodak und LG sind in den Markt eingestiegen. Bei den 360-Grad-Kameras fangen Sie einfach an zu filmen. Übertragen die Aufnahme auf ein Smarphone und veröffentlichen das Video z.B. auf youtube. Apps und ein Video-Creation-Tool runden das Angebot ab, so dass sich Ihren Ideen fast keine Grenzen setzen.

Aufnahmen mit der eigenen Kamera bieten sich an, wenn Sie eine Veranstaltung festhalten möchten, die Weihnachtsfeier im Büro, Kunden und Bewerbern das Innere Ihres Unternehmens zeigen möchten oder Ihre Ferienregion, Ihr Restaurant oder Hotel. Wenn Sie jedoch 360-Grad-Aufnahme von Produkten z.B. für Ihren Onlineshop benötigen oder Ihren Produktseiten, sollten Sie jedoch auf einen Profi zurückgreifen. Es gibt Agenturen, die sich auf 360-Grad-Produktionen spezialisiert haben. Dort erhalten Sie ein Produktfilm bereits für rund 55 €. Und Sie erhalten ein Ergebnis, das Ihre Kunden überzeugt.

Fazit 360-Grad-Videos

360-Grad-Videos bedeuten für User einen neuen Kick im Betrachten von Videos. Unternehmen müssen sich mit den aktuellen Möglichkeiten auseinandersetzen und ausprobieren, welche Botschaften sich über das neue Videoformat verbreiten lassen und wie sie die neue Videogeneration sinnvoll in ihre Kommunikationsstrategie einbetten.

Die ausführlichen Tipps und wie 360-Grad-Videos gelingen, lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 7/2017.

Themen aus PRPraxis 7/2017, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – SEO: Schreiben Sie so, wie Ihre Kunden denken
  • – Recruiting: Nutzen Sie Social Media, um junge Mitarbeiter zu gewinnen
  • – Marketing: Influencer: Setzen Sie auf echte Kontakte
  • – Redaktion: Schaffen Sie in 4 Schritten mit einem schlüssigen Headline-Konzept einen überzeugenden Unternehmensauftritt
  • – Interne Kommunikation: So schaffen Sie den Spagat zwischen Kreativität, Eigenverantwortung und Lenkung der Mitarbeiter
  • – Leserfrage: „Wie gehen wir vor, wenn wir Advertorials platzieren wollen?“
  • – Recht: Kunden-Empfehlungen sind wertvoller Content – wenn Sie diese Risiken kennen und meiden

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Grafik-Tools für Ihre Kommunikation

Mittwoch, 8. März 2017

Vor einiger Zeit habe ich Ihnen Online Werkzeuge vorgestellt, die mir meine Arbeit als PR-Beraterin erleichtern. Seitdem kamen neue, spannende Tools auf den Markt, die es wert sind, dass man einen Blick darauf wirft. Vor allem Grafiktools, die Ihre Unternehmensgeschichten spannend und modern visualisieren.

Grafik-Tool für Storytelling und Social Media

pablo ist ein intuitives Grafik-Tool, mit dem sich Social Media Geschichten visualisieren lassen.

Ohne Online-Tools wären Themenrecherchen, Pressearbeit und Evaluation kaum mehr zu stemmen. Schon längst nutzen PR-Berater kleine Helferlein, die ihnen so einige Arbeit abnehmen bzw. erleichtern. Vor einiger Zeit hat Cision in seinem Newsletter ein paar interessante Tools für Journalisten und Kommunikatoren vorgestellt, die ich mir näher anschauen wollte. Vielleicht entdecken Sie das ein oder andere, das Ihnen Ihre Kommunikationsarbeit erleichtert.

Storytelling Tools für Webseiten, Magazine, Presentationen

Manchmal hat man keinen Grafiker an der Hand, möchte aber schnell seinem Kunden ein Flyerlayout oder die PR-Erfolge des letzten Jahres präsentieren. Dafür gibt es beispielsweise

Canva: das Onlinetool erstellt mit Ihrer Kreativität im Handumdrehen Grafiken. Ähnlich wie bei pablo können Sie aus der Bilderwelt von Canva schöpfen oder ihrer eigenen. Texte hinzufügen, verschiedene Layouts nutzen etc. Endprodukte sind Social Media Posts, Karten, Einseiter oder Präsentationen. Einmalige Nutzung kostet 1 $, mehrmalige 10$.

Readymag funktioniert ähnlich. Mit dem Tool lassen sich Geschichten in Bildern erzählen, Präsentationen online aufbereiten, Webseiten kreieren und Magazine. Endprodukte sind Scroll-Seiten oder Blättermagazine. Kostenlos können Sie unendlich viele Projekte, aber jeweils auf 10 Seiten beschränkt, nutzen und haben noch das Readymag Branding auf Ihren Seiten. Ab 16 $ im Monat ist Ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt und Sie erhalten noch attraktive Funktionen wie Google Analytics und SEO dazu.

Einen weiteren Blick lohnt auch genially. Die Basisversion ist wieder kostenlos, wer mehr Funktionen wünscht, muss 9.90 $ pro Monat zahlen. Genially animiert noch zusätzlich die erstellten Geschichten.

Die hier vorgestellten Grafik-Tools haben eines gemeinsam: Sie visualisieren Ihre Pressearbeit, Ihre Unternehmensgeschichten und Erfolge. Mit ihnen lässt sich in der Onlinewelt wunderbar Storytelling betreiben. Dazu bedarf es nur ein wenig Zeit, um sich in die Tools einzuarbeiten und ein kleines Budget, um wichtige Funktionen nutzen zu können. Probieren Sie doch einfach gleich eines aus.

Attraktive Grafiken und Diagramme schnell gebastelt

pablo gehört zum Social-Media-Tool Buffer. Es vereint Bilder mit Texten – diese werden dann zu spannenden Vorschaubildern auf Ihren Social Media Kanälen. Sie können dafür die Fotogalerie von pablo nutzen oder Ihre eigenen. Einfach hochladen, entsprechenden Text auf das Bild setzen und veröffentlichen. Benötigte Zeit eine Minute. Das Magazin t3n hat zum Grafiktool pablo einen ausführlichen Artikel veröffentlicht.

Datawrapper verspricht Ihnen, großartige Visualisierungen in Sekunden zu erstellen. Das Tool ist intuitiv bedienbar. In wenigen Schritten erstellen Sie aus Ihren Excel-Daten ein Diagramm, das Sie noch stilistisch anpassen können. Den Link zum Einbetten Ihres Diagramms auf einer Webseite erhalten Sie per Mail. Das ist leider auch der Nachteil, es gibt keinen jpg-Download, so dass Sie das Diagramm in eine Präsentation einbetten könnten. Benötigte Zeit drei Minuten.

Video verbreiten in 5 Schritten

Mittwoch, 1. Februar 2017

Wie Sie Ihre Videos erfolgreich verbreiten und hohe Reichweiten erzielen

Videos produzieren wird immer unkomplizierter: ein Thema, das Motiv, ein Smartphone fürs Filmen und Nachbereiten und ein Klick fürs Hochladen bei Snapchat, Facebook oder youtube. Videos verbreiten durchaus auch, wenn Sie meine 5 Tipps für mehr Reichweite nutzen.

Bewegtbilder sind die Wachstumstreiber in der Online-PR. Posts mit Videos werden häufiger geklickt und geteilt als Text-Bild-Posts. Bewegtbild-Netzwerke wie Snapchat oder Instagram erobern immer größere Zielgruppen. PR mit Videos zu machen steht also außer Frage. Wie aber können Sie nun Reichweite mit Ihren Videos erzielen? Welche Verbreitungsdienste bieten sich hierzu an und welche Rolle spielt dabei Ihr eigenes Netzwerk? Wir haben die Antworten für Sie.

Tipp 1 zu Video verbreiten: Betten Sie Ihre Videos in ihre Gesamtstrategie ein

Mit diesem Tipp haben Sie natürlich noch keine Reichweite gewonnen. Aber damit wird deutlich, dass keines Ihrer Videos für sich steht, sondern eingebettet ist in eine Kampagne, in ein Thema. Es transportiert Ihre Botschaften, unterstützt Ihr Image und erklärt Funktion und Anwendung Ihrer Produkte. Dementsprechend steht ihr Video nie allein, sondern immer im Kontext – sei es bei einem Produktdatenblatt, der Vorstellung Ihres Unternehmens, einer Pressemitteilung oder im Corporate-Blog. Der erste Schritt zur Verbreitung ist also immer das Thema Ihres Videos. Das gibt Ihnen auch den geeigneten Kanal vor.

Tipp 2 zu Video verbreiten: Machen Sie sich im Netz auffindbar

Bevor Sie Ihr Video bei sich oder auf Video-Plattformen hochladen, sollten Sie dafür sorgen, dass Ihr Video im Netz auch von Nicht-Fans und Followern gefunden wird. Google kann Ihre Videos nicht lesen, um den Inhalt zu verstehen und Suchanfragen zuzuordnen, müssen Sie das Video beschriften.

Machen Sie es daher wie bei der Suchmaschinenoptimierung von Bildern. Geben Sie Ihrem Video einen Namen, in dem Ihr Keyword auftaucht. Wenn Sie das Video online stellen – ob auf Ihrer Homepage oder Youtube – sollten Sie das Keyword wiederum am Titelanfang und in den ersten 100 Zeichen des Beschreibungstextes einfügen.

Tipp 3 zu Video verbreiten: Nutzen Sie zur Verbreitung immer zuerst Ihre eigenen Kanäle

Videos bringen Interaktion, Likes, werden gerne geteilt und kommentiert. Ihre Kunden sollten dabei die ersten Nutznießer Ihrer Videos sein, denn für diese erstellen Sie die Videos.

  • – Betten Sie Ihr Video sinnvoll auf Ihrer Homepage ein.
  • – Bereits auf Ihrer Seite können Sie mit Ihren Besuchern interagieren. Erlauben Sie beispielsweise Kommentare bei Ihren Produktseiten oder im Blog.
  • – Zudem sollten Sie zu jedem Ihrer Videos einen Embed Code anbieten, so dass Kunden Ihr Video auch auf ihrer Seite platzieren können.
  • – Ihre Fans wiederum verbreiten Ihr Video durch die Teilen-Funktion auf Facebook, Twitter, Instagram oder Snapchat.
  • – Wussten Sie, dass auch die Business-Netzwerke LinkedIn und Xing auf die Macht des Bewegtbildes setzen? Wenn Sie eine Plus-Mitgliedschaft bei Ihrem Xing-Unternehmensprofil haben, können Sie Videos hochladen. Als Premiu-Mitglied können Sie Videos auf Ihrem Personenprofil unter Portfolio hochladen, das gilt auch bei LinkedIn.

Tipp4 zu Videos verbreiten: Nutzen Sie angesagte Videoplattformen

Nicht jedes Video passt zu jedem Sozialen Netzwerk. Auf Youtube, Facebook und Vimeo können Sie mehrminütige Videos hochladen, Instragram, Snapchat und Vine hingegen leben von so genannten Schnappschüssen. Hier brauchen Sie keine Erklärvideos oder Imagefilme verbreiten, sondern halten mit Hinter-den-Kulissen Kurzporträts Ihre Community bei Laune. Achten Sie also bei Ihrer Bewegtbild-Strategie unbedingt darauf, wo Ihre Videos Sinn machen und ob sich Snapchat & Co. zur Viralität anbieten, um User z.B. auf Ihre Webseite zu bringen.

Tipp 5 zu Video verbreiten: Bieten Sie Multiplikatoren Ihre Videos an

Gut gemachte Videos sind wertvoller Content – nicht nur für Ihre Webseite, sondern durchaus auch für Themenportale, Blogger oder Kooperationspartner. Nutzen Sie Multiplikatoren, die Ihre Videos gezielt auf ihren Plattformen, sozialen Netzwerken, Blogs und Foren veröffentlichen. Vor allem Videos, deren Inhalt zu einer Diskussion anregen und unterhaltsam gemacht sind, haben die Chance, sich im Netz zu verbreiten. Ein Beispiel: Haben Sie z.B. ein Erklär-Video zu den Anwendungsmöglichkeiten eines Ihrer Produkte gemacht und dieses wird von einer Online-Plattform getestet, bieten Sie der Redaktion das Video zum Test an.

Ein Video verbreiten fängt bereits beim Beschriften des Videos an. Damit Google ihren Beitrag findet und bei Suchanfragen als Ergebnis anzeigt, müssen Sie mit Keywords und Beschreibungen arbeiten. Ihre Webseite ist dann Ausgangspunkt für die virale Verbreitung. Um Reichweite zu erzielen, nutzen Sie nicht nur ihre eigenen sozialen Netzwerke, sondern auch die ihrer Mitarbeiter, Partner und Multiplikatoren wie Blogger oder Magazinen. Ansprechender Content wird zudem gerne geliked und geteilt.

Die ausführlichen Tipps zur Reichweite und den passenden Plattformen lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 3/2017.

Themen aus PRPraxis 3/2017, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Content Marketing: Durch effizientes Content-Management schaffen Sie Synergien zwischen PR, Marketing, CRM und Redaktion
  • – Social Media: Lassen Sie Ihren Twitter-Account verifizieren
  • – Interne Kommunikation: Machen Sie Ihre nächste interne Präsentation zu einem Erfolg
  • – Storytelling: Die passende Textform: So entfaltet Ihre Geschichte ihre ganze Wirkung
  • – Social Media: 5 Tipps, mit denen Ihr Chef auf Facebook punktet
  • – Leserfrage: Was genau muss in der Einwilligungserklärung für Telefon- und E-Mail-Marketing stehen?

Pinterest richtig nutzen

Mittwoch, 13. April 2016

Mit der Foto-Plattform Pinterest lässt sich wunderbar Storytelling und Markenaufbau betreiben

Pinterest ist wie Instagram ein reines Bilder-Netzwerk. Für Unternehmen, die vor allem auf Bilder setzen, ist die Foto-Plattform hervorragend geeignet zum Imageaufbau und visuellem Storytelling und sogar zum Abverkauf der eigenen Produkte. Blogger, Publikumsmedien, aber auch Lifestyle-Marken schwören auf Pinterest. Ich zeige Ihnen, wie Sie Pinterest richtig nutzen.

Pinterest richtig nutzen bedeutet, das Profil richtig bestücken

Aktuell verzeichnet Pinterest rund vier Millionen User in Deutschland, Tendenz steigend. Die Plattform ist wie eine visuelle Suchmaschine: Wer auf der Suche nach neuen Interior-Trends ist, Rezepte für das perfekte Ratatouille sucht oder Blumenschmuck für die Hochzeit, wird auf Pinterest fündig. Marken genießen große Wertschätzung bei den meist weiblichen Usern. Sie haben sogar – anders als auf Instagram – mehr Follower als Persönlichkeiten. Das macht Pinterest für Unternehmen so attraktiv.

Pinterest richtig nutzen für visuelles Storytelling

Wenn Sie in der PR für Ihr Unternehmen auf die Macht der Bilder setzen, ist Pinterest die perfekte Plattform. Ziel Ihrer Pinterest-Strategie sollte sein, durch die Fotos auf den eigenen Pinnwänden eine authentische Unternehmenswelt zusammenzustellen. Dort sollten Sie Ihr Unternehmen so zeigen, wie Sie von Fans und Kunden gesehen werden wollen. Die Pinnwände erleichtern es Ihnen, Ihre Themen für Ihre Fans zu clustern.

Hochwertige Bilder – authentisch auf Pinterest erzählt

Pinterest lebt von attraktiven Fotos. Daher ist es unerlässlich, hochwertige Unternehmens- und Produktfotos zu posten: Moodfotos, auf denen Ihre Produkte im Zentrum stehen, oder reine Produktfotos, die direkt auf den Onlineshop verweisen. Sie können durchaus auch mit Werbebildern arbeiten. Wichtig ist, dass Sie eine stimmige Themenwelt rund um Ihre Produkte und Angebote kreieren.

So funktioniert der Imageaufbau mit Pinterest

Stellen Sie sich vor, Ihre Pinnwände auf Pinterest sind Schaufenster. In ihnen können Sie Ihre Produkte z.B. im Wechsel der Jahreszeiten zeigen oder präsentieren, wie man Ihre Produkte nutzt. So können Sie ein vielschichtiges Thema tiefgehend und nachhaltig behandeln. Durch das geschickte Arrangement der Bilder können Sie mit ihnen Geschichten rund um Ihre Produkte und Themen erzählen, d.h. visuelles Storytelling betreiben.

Pinterest als Marketing-Instrument

Durch die Verknüpfung Ihrer Produkt-Fotos mit E-Commerce wird auf Pinterest auch „konsumiert“. Betrachten Sie also Pinterest als verlängerten Arm Ihres Onlineshops oder Ihres Buchungssystem, wenn Sie Pinterest als Reisebüro, Tourismusagentur oder Hotel nutzen.

Beim Marketing via Pinterest bekommen Sie durch Ihre Fans und Kunden Unterstützung. Diese posten Ihre Bilder – wenn sie sie begeistern – auf ihren eigenen Pinnwänden. So erzielen Sie Reichweite und Aufmerksamkeit.

Bevor Sie mit Pinterest starten, sollten Sie sich genau überlegen, welche Bilderwelt Sie dort zeigen möchten. Legen Sie sich also bereits eine geeignete Materialsammlung an, bevor Sie Pinterest richtig nutzen.

Jede Pinnwand sollte mindestens 5-10 Bilder vorweisen. Pinnwände können Sie immer wieder erweitern oder neu anlegen. So wächst ihre Themenwelt und die Fans erhalten immer wieder neue Inspirationen in ihren Newsfeed.

Wenn Sie Pinterest richtig nutzen, können Sie mit wenig Aufwand wunderbar Ihre Unternehmenswelt in Bildern darstellen. Das Bilder-Netzwerk hilft Ihnen beim Markenaufbau und dem Abverkauf Ihrer Produkte. Denn jeder Pin ist mit einer URL verbunden, auf der Ihre Kunden weitere Informationen zum Thema finden und das Produkt direkt kaufen können. Probieren Sie es aus!

Wie Sie sich ein Pinterest-Profil anlegen und über die Foto-Plattform Reichweite erzielen und weitere Tipps sowie Punkten mit Produkt- und Moodfotos, Instagram vs. Pinterest erfahren Sie in der aktuellen Sonderausgabe „Bild“ der PRPraxis 8/2016.

Themen aus PRPraxis 8/2016, die Sie zusätzlich interessieren könnten

  • – Krisen-PR – Ihr 10-Punkte-Plan gegen den Shitstorm
  • – Recht – Abmahngefahr durch neue Datenschutzregelung
  • – Recht – Online-Portale: Wie Sie sich richtig gegen kritische Bewertungen wehren
  • – Kommuikation – Wer fragt, führt: Diese Fragetechniken müssen Sie kennen und beherrschen
  • – Souverän Kommunizieren – Antworttechniken, mit denen Sie in kritischen Fällen leicht punkten können
  • – Frage-Antwort-Strategie – Erleichtern Sie sich die Arbeit mit Merkblättern zu Kernthemen der PR
  • – Internes Engagement – Verbinden Sie Ihr soziales Engagement mit einem Firmen-Event und nutzen Sie die daraus entstehenden Synergien
  • – Eilmeldung – Einbindung des Facebook-Gefällt-mir-Buttons auf Ihrer Website kann Sie 250.000 Euro kosten

Inszenieren Sie Ihre Marke und begeistern Sie Ihre Kunden

Freitag, 20. März 2015

Was erfolgreiche Marken vor allem auszeichnet ist, ihre emotionale Bindung zu ihren Kunden. Apple, Mercedes oder Nespresso kreieren Markenwelten, in die ihre Kunden eintauchen können, um letztendlich zu kaufen. Es gibt viele Möglichkeiten, Ihre Marke ins Szene zu setzen und die Kraft Ihrer Marke zeigen. Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie Ihre Kunden für sich und Ihre Produkte begeistern.

Menschen – egal ob im Consumer-Bereich oder B2B lassen sich letztendlich von Emotionen leiten. Eine Entscheidung für ein bestimmtes Produkt, eine Dienstleistung oder eine Marke fallen die Kunden aufgrund von positiven Erfahrungen – diese können durchaus auch in deren

Marke inszenieren für begeisterte Kunden

2012/13 gab sich die Immobilienberatung
Drees & Sommer ein neues Selbstverständnis – „the
blue way“ – alle Marketingmaterialien wurden auf die neue Marke abgestimmt.

Kindheit liegen. Spielen Sie also ruhig mit den Emotionen Ihrer Kunden bei der Inszenierung Ihrer Marke.

Die Basis – Ihr Markenversprechen gibt Ihnen die Richtung vor

Ihr Markenkern, das Versprechen an Ihre Kunden zeigt Ihnen immer den Weg – er gibt Ihnen Ihre Maßnahmen vor und deren visuelle Umsetzung.

  • Villeroy und Boch verkauft z.B. nicht Porzellan, sondern Tischkultur,
  • eine edle Merinodecke von Lenz & Leif schenkt Wärme und Geborgenheit.
  • Mit einem BMW erleben Sie Freude (am Fahren).

Das bedeutet, egal, was diese Marken an „Erlebnissen“ schaffen, ihr Kern muss erkennbar sein: Tischkultur, Wärme & Geborgenheit, Freude/ Spaß. Das gilt auch für Ihr Markenversprechen. Machen Sie sich als erstes klar, welche Botschaften Ihre Produkte/ Dienstleistungen vermitteln sollen.

In dem Sie eine klare Botschaft vermitteln, fördern Sie die Erinnerung an die Marke und schaffen auch intern ein Wir-Gefühl. Aus der Botschaft lassen sich zudem Geschichten für Ihre PR entwickeln.

Spielen Sie mit den Gefühlen Ihrer Kunden

Gleichen Sie immer mal wieder Ihr Markenversprechen mit den Eindrücken Ihrer Kunden ab. Ihre Kunden wissen am besten, warum Sie sich für Ihre Marke entschieden haben. Fragen Sie diese, was der ausschlaggebende Punkt war, Ihre Produkte zu kaufen / Ihre Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen.

Vielleicht gibt es Kindheitserinnerungen (wie z.B. bei der Marke Nivea) oder Erfahrungen (aus der Freizeit, dem beruflichen Leben), die Ihre Kunden mit Ihnen verbinden. Diese Emotionen können Sie nutzen und in Ihre Content-Strategie einfließen lassen. (…)

Geben Sie Ihrer Marke ein Gesicht

Bei der Inszenierung einer Marke geht es vor allem darum, ein Konzept zu haben, auf das Ihre Instrumente aufbauen. Im Grunde müssen Sie wie ein Regisseur dessen Grundlagen wie Licht, Räumlichkeiten, Atmosphäre, Ton, Material, Farben, Gerüche, Wordings (Botschaften, Slogans, Begriffe) schaffen und darin Ihre Inhalte „platzieren“.

  • Wie lässt sich Ihre Marke mit Adjektiven wiedergeben?
  • Cool, lässig, edel, luxuriös, integer, seriös, einfühlsam, vertrauenswürdig, kundennah etc.
  • Mit welcher Farbe / welchem Licht/ welchem Duft lassen sich die Eigenschaften Ihrer Marke ausdrücken (z.B. Luxus, Geborgenheit, Freiheit)?
  • Wichtig für Shops, Messeauftritte und Veranstaltungen
  • Welches Material bringt Ihre Produkte zum „strahlen“?
  • Holz (nachhaltig, traditionell), Kupfer (glamourös, trendig), Stoffe etc.

Machen Sie sich nun an die Umsetzung:

  • Kreieren Sie eine eigene Bilderwelt und entsprechende Slogans, die Sie in Ihren Medien einsetzen können – z.B In der Welt zuhause, Mobil ohne Grenzen, Global aufgestellt, regional verbunden
  • Belegen Sie Ihre Produkte nicht mit Nummern/ Kürzeln und Versionen, sondern mit wiedererkennbaren Namen
  • Ikea macht es vor – das Billy-Regal ist legendär und lässt sich mit eigenen Erinnerungen aufladen
  • Nespresso gibt jeder neuen Espresso-Kreation einen Namen
  • Vermitteln Sie auch Gefühle durch die Gestaltung der Webseite, des Internetshops, des Ladens, der Verpackung etc.
  • Exklusivität: Nespresso setzt auf Clubmitglieder, die über neue Produkte informiert werden, das Magazin erhalten und in den Boutiquen bzw. online die Nespressekapseln kaufen können.
  • Kundennähe: Achten Sie z.B. bei Ihrem Webauftritt auf eine direkte Ansprache Ihrer Kunden in den Texten und eigene Reiter zu Service(themen). Zudem sollte auf jeder Seite ihr Servicegedanke verständlich verankert sein – zudem sollten Sie vor allem Kundenveranstaltungen konzipieren und Ihre Mitarbeiter am Telefon entsprechend schulen.
  • Geborgenheit vermitteln Sie z.B. durch atmosphärische Bilder, die Ihre Kunden an ihre Kindheit, ihr Zuhause erinnern – eine warme Farbpalette, glückliche Menschen/ Familien auf den Bildern.

Wenn Sie ein Corporate Design Handbuch angelegt haben, bietet es sich an, dieses um einen Corporate-Textguide sowie Wording-Guidelines zu erweitern. Darin enthalten sollte vor allem der Textstil, ein Wörterkatalog mit Begriffen, Adjektiven etc. enthalten sein, die Ihre Marke versinnbildlichen. So können Sie Ihr Markenversprechen auch bei Sprache und Ausdruck gewährleisten.

Liefern Sie Impulse und wecken Sie die Emotionen und Sinne Ihrer Kunden

Belegen Sie also konsequent Ihr Produkt mit gewissen Eigenschaften, Farben, Klängen, Schriftzügen, die Sie immer wieder auf Messen, in Marketingmaterialien, auf Roadshows oder Kunden- und Presseevents einsetzen. Mercedes z.B. hat eine unverwechselbare Schrift entwickelt, taucht diese in der Werbung auf, verbinden wir sofort den Schriftzug mit der Marke noch bevor ein Mercedes im Film auftaucht. (…)

Leben Sie Ihre Marke

Schaffen Sie einen einheitlichen und stringenten Markenauftritt auf allen Kanälen. Achten Sie jederzeit auf einen optisch, inhaltlich und emotional konsistenten Markenauftritt, nur so schaffen Sie bei Ihrer Zielgruppe einen Wiedererkennungswert. Wenn Sie z.B. in Marken-Erlebnis im Store „versprechen“, muss sich dieses Erlebnis auch auf der Website, in Ihrer App, auf Facebook oder Instagram optisch widerspiegeln. (…)

Den ausführlichen Artikel mit weiteren Tipps und Beispielen für Ihre Marken-Inszenierung lesen Sie in der aktuellen PRPraxis Ausgabe 6/2015.

Kunden schwören auf PR- und Text-Agentur Wörterladen

Donnerstag, 26. Februar 2015

In den letzten Jahren konnte die PR- und Text-Agentur Wörterladen mit ihren Kunden aus IT, Kinder-Kultur und Wohnen/ Design Aufmerksamkeit und mediale Erfolge durch nachhaltig geplante Content PR erzielen. Werden auch Sie und Ihre Marke Teil der Erfolggeschichte…

Agenda Setting für IT- & Lifestyle-Marken
Das Thema IT hat mich auch nach meiner Festanstellung bei großen, internationalen IT-KOnzernen beschäftigt: Mit meiner PR- & Text-Agentur Wörterladen habe ich für CyberPower Systems (USV) den Markteintritt vorbereitet und die PR für DACH verantwortet. Für Power.Guy das Thema mobile Ladegeräte in die Köpfe der Medien/ Endkunden gebracht und ledxon als innovativen, grünen Leuchtmittelhersteller und -vertreiber positionert. Ich kenne die deutsche, schweizerische und österreichische Medienlandschaft im IT- und Consumer-Bereich sehr gut. Und weiß, vor allem B2B-Unternehmen als Experten bei den Medien zu positionieren.

Mit einer Jazz-Kinder-CD auf Erfolgskurs
Seit November 2009 verantworte ich zudem die Öffentlichkeitsarbeit von mini.musik – Große Musik für kleine Menschen e.V.. In München bietet mini.musik klassische Konzerte für Kinder zum Mitmachen an. Alle Konzerte sind seit Jahren immer ausverkauft.

Im Mai 2014 habe ich erfolgreich deren erste CD-Release zu „Matze mit der blauen Tatze“ (Jazz-Konzert) in der PR begleitet. Wir hatten tolle Veröffentlichungen und Rezensionen in Elle, Swiss Magazin, Myself, div. Kinder- und Stadtmagazinen, Eltern Family, Eltern-Blogs und der Tagespresse. Hierbei zeigt sich wie eng erfolgreiche PR und Umsatzsteigerung miteinander verknüpft sind: Nach jeder Veröffentlichung schießt die CD bei amazon und jpc hoch in die Top 25-Charts.

Mein PR-Liebe gilt auch Wohn-/ Design-Marken
In den letzten Jahren habe ich verschiedenen Wohn- und Designmarken ein Profil gegeben und sie nachhaltig in den Medien positioniert. Aktuell betreue ich die deutsche Textilmarke Lenz & Leif, die sich auf hochwertige Strickdecken und Strickkissen aus extrafeiner Merinowolle spezialisiert hat. Durch meine sehr guten Kontakte zu Wohn- und Frauen-Magazinen konnten wir bereits viele attraktive Veröffentlichungen feiern.

Content Marketing – in 4 Schritten zur spannenden Unternehmensgeschichte

Dienstag, 3. Februar 2015

In jedem Unternehmen stecken spannende Geschichten, die erzählt werden wollen. Es gibt aber auch immer wieder Themen, die jährlich auftauchen und die trotzdem spannend bleiben sollen. Bei diesen ist es wichtig, dass Sie Ihre Geschichte neu erzählen. Wie Sie das schaffen und welche Kommunkationskanäle sich für welche Art von Content anbieten, zeigen wir Ihnen anhand eines Beispiels.

Content Marketing - Amazon bringt Geschichten hinter Geschenken

Perfektes Content Marketing: Alle Jahre kommt Weihnachten und alle Jahre schicken Onlineshops/ Marken ihre Geschenkideen an die Redaktionen. Einen spannenden Weg ging Amazon 2014. Er stellte nicht die Produkte in den Vordergrund, sondern die Geschichten dahinter.

Guter Content will geplant sein. Es geht nicht nur ums Sammeln von Themen und Informationen, sondern auch um die intelligente Verpackung und Bereitstellung der Informationen. Spannend inszenierter Content bringt Besucher auf Ihre Webseite, Ihren Blog oder Ihre Social Media Kanäle und bindet (Neu)Kunden.

Schritt 1: Finden Sie heraus, welche Geschichten in Ihrem Unternehmen stecken

In Ihrer Jahresstrategie legen Sie bereits die Kommunikationsziele und Hauptthemen für Ihre PR-Planung fest. Nutzen Sie Ihre Hauptthemen und brechen Sie diese auf Einzelaspekte herunter. In diesen Einzelaspekten erkennen Sie bereits Anhaltspunkte für Geschichten, die Ihr Hauptthema unterstützen. Verknüpfen Sie diese Themen zusätzlich mit Ihren Botschaften (z.B. „Menschen für Menschen“) und Unternehmenszielen. Wenn Sie immer wiederkehrende Themen wie Messebesuche, neue Produktzyklen, Jahreskonferenz (intern) haben, versuchen Sie diese aus neuen Blickwinkeln zu betrachten – vor allem in den Details liegen Geschichten verborgen.

Schritt 2: Überlegen Sie nun genau, welche Zielgruppe Sie mit Ihren Themen ansprechen möchten

Content kommt nur dann beim Publikum an, wenn dieses Ihre Informationen hilfreich findet. Überlegen Sie sich also genau, welche Bedürfnisse Ihre Zielgruppe hat und wie Sie diese mit Ihren Themen befriedigen können.

Schritt 3: Überlegen Sie sich, welche Geschichte Ihre Zielgruppe hören möchte und mit welchem Medium diese erzählt werden soll

Sie haben nun Ihre Zielgruppen und Ihre Erzählstränge analysiert. Nun müssen Sie passende Erzälstränge auswählen, mit Content füllen und für beide Seiten (Unternehmen und Kunden) gewinnbringend veröffentlichen. Dazu stehen Ihnen alle Ihre Kommunikationskanäle zur Verfügung. Sie müssen jetzt nur entscheiden, welcher Kanal wie bespielt werden soll; welcher am sinnvollsten Ihre Botschaften/ Ihre Geschichte transportiert.

Schritt 4: Machen Sie sich einen Plan

Der letzte Schritt ist der einfachste. Sie haben nun alle Einzelteile für Ihre Hausmesse. Diese müssen Sie jetzt nur in einen Redaktionsplan setzen. Dieser sollte neben den die Einzelaspekte zum Thema „Hausmesse“einzelnen Content-Gattungen (Infografik, Video, Text) und Kommunikationskanälen (Blog, Webseite, Twitter, Pressemeldung, Interview) enthalten. So vergessen Sie keines Ihrer Content-Themen und sehen, ob Sie zudem einen crossmedialen Mix an Gattungen und Kommunikationskanälen hinbekommen haben, um ihre Zielgruppe zu erreichen.

Schärfen Sie Ihren Blickwinkel für Geschichten im Unternehmen. Wiederkehrende Themen können immer wieder spannend neu erzählt werden. Ihre eingespielten Kommunikationskanäle müssen Sie nicht neu erfinden, dafür Ihre Gattung, wie Sie Ihre Geschichte Ihrer Zielgruppe präsentieren wollen, z.B. als Video, Infografik oder gar Podcast. Neuen Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt. Experimentieren Sie ruhig mit neuen Darstellungsformen und schauen Sie, wie diese von Ihrer Zielgruppe angenommen werden.

Den ausführlichen Artikel mit noch mehr Tipps und Beispielen lesen Sie in der aktuellen PRPraxis 3/2015.

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PR-Tipp: CEO-Positionierung – inszenieren Sie Ihren Leitwolf

Dienstag, 25. November 2014

Storytelling beruht auf Geschichten von Menschen. Ganz vorne dabei: Ihr Geschäftsführer. Mündige Kunden lassen sich nicht allein von Produkten und Marken beeindrucken, sondern möchten wissen, welcher Kopf hinter den Marken steckt. Daher wird es in der Pressearbeit und in der Kommunikation immer wichtiger, Ihren CEO oder Geschäftsführer zu inszenieren. Damit er Ihrem Unternehmen ein unverkennbares Profil gibt.

Ihr CEO ist das Aushängeschild Ihres Unternehmens. Nutzen Sie seine exponierte Stellung für Ihre Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Ziel der CEO-Positionierung ist, dass Sie sowohl die Kommunikation zwischen Unternehmen und dessen Interessengruppen aktiv und meinungsbildend steuern als auch die Themen/Inhalte durch Ihren Chef inszenieren. Allerdings stellen die Medien, die Öffentlichkeit und die Mitarbeiter an ihn auch höhere Erwartungen. Seine Positionierung verlangt daher eine besondere Aufmerksamkeit.

Ausschlaggebend fur die Positionierung eines Geschäftsführers sind

  1. sein Charakter und seine kommunikativenEigenschaften,
  2. die Strategie und die Werte des Unternehmens,
  3. die Gepflogenheiten der Branche und
  4. die personelle Konstellation in Management/ Aufsichtsrat.

Daher sollten Sie wissen, was einen guten Ceo ausmacht und den Gegencheck machen, was Ihren CEO auszeichnet. Lernen Sie seine Stärken und Schwächen kennen und setzen Sie diese gewinnbringend ein. Vergleichen Sie die Grundeigenschaften eines erfolgreichen CEO mit den Charaktereigenschaften und Einstellungen Ihres Geschäftsführers. So erkennen Sie sein Leitwolf-Potenzial.

CEO-Positionierung in drei Schritten

Inszenieren und positioniern des Geschäftsführers

Das Schaubild erweitert den von Wolfgang Immerschitt gezeichneten Kreislauf der CEO-Positionierung aus dem Buch „Profil durch PR“ (© Robert Belle, Fleishman-Hillard Germany GmbH). Es zeigt die vielfältigen Maßnahme-Tools, um ein Unternehmen über den CEO zu profilieren.

Nun können Sie mit der Positionierung beginnen. Legen Sie dabei als erstes die Ziele fest, die Sie durch die  CEO-Positionierung erreichen möchten. Identifizieren Sie nun aktuelle Schwerpunktthemen der Branche / der Medien, gleichen Sie diese mit Ihren Unternehmensthemenab und entwickeln Sie daraus eine Wunschwahrnehmung (wie soll Ihr CEO gesehen werden?).

Dann geht es an die Planung der Inhalte. Überlegen Sie sich zudem, welche PR-Werkzeuge/ -instrumente sich anbieten, Ihren Geschäftsführer in Szene zu setzen.

Wichtig ist, dass die CEO-Positionierung nicht gegen den Charakter Ihres Geschäftsführers erfolgt. Zudem muss sie in Einklang mit den Unternehmenswerten stehen und der Corporate Story.

Im Schaubild sehen Sie die vielfältigen Maßnahme-Tools, um ein Unternehmen über den CEO zu profilieren. Den von Wolfgang Immerschitt gezeichneten Kreislauf der CEO-Positionierung aus dem Buch „Profil durch PR“ hat Robert Belle von Fleishman-Hillard Germany erweitert.

CEO-Positionierung ist vor allem Personality-PR. Personality-Storys kommen gut an – die Menschen möchten wissen, welche Persönlichkeit hinter dem Unternehmen steckt. Auftreten und Glaubwürdigkeit des Geschäftsführers beeinflussen die öffentliche Wahrnehmung nachhaltig. Das heißt für Sie: Bringen Sie das Profil Ihres CEO und das Ihres Unternehmens in Einklang. Geben Sie Ihrem CEO klare Kommunikations-Richtlinien vor. Dann lässt sich seine positive Darstellung auf die Reputation Ihres Unternehmens übertragen.

Die Details zu meinen PR-Tipps für die CEO-Positionierung mit ansprechenden Beispielen finden Sie in der aktuellen PRPraxis 24/2014.

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PRPraxis – hautnah an PR-Themen, die Sie interessieren

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